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Gut Velpe, Westerkappeln-Handarpe
 

Erstmalige Erwähnung der Familie von Velpe als Burgmänner der Grafen von Tecklenburg im 13. Jahrhundert. Nach zahlreichen adeligen Besitzern wechselt das Gut ab 1800 in bürgerlichen Besitz. 1898 erwarb die Familie Echterhoff das Anwesen und rettete es vor dem Verfall. Die Nachkommen bewohnen und bewirtschaften noch heute das Gut.

Externe ID: T-P363L301-20080602-0003
Erfassungsdatum: 02.06.2008
Kategorie: Staats- und Herrschaftswesen
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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2003: Gut Velpe

Zugehöriges Objekt

Garten am Gut Velpe, Westerkappeln-Handarpe (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit
Privat; die Anlage ist nicht öffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe
Weserbergland - Osnabrücker Hügelland; etwa 5 ­km südlich von Westerkappeln; etwa 1,5 Hektar.

Allgemeine Angaben zur Geschichte
Erstmalige Erwähnung der Familie von Velpe als Burgmänner der Grafen von Tecklenburg im 13. Jahrhundert. Rund 300 Jahre lang blieb das Gut im Besitz der Familie, bis es 1565 an Jürgen von Holle auf Haus Marck verkauft wurde. Schon 1675 kam das Gut an Heinrich und Bernhard von Kerssenbrock und bereits 1590 an Goswin von Münster. 1630 kaufte Conrad von Meyhers aus Ladbergen den Herrensitz, der anschließend über hundert Jahre im Eigentum der Familie blieb. Während dieser Zeit wurden auch ein neues Herrenhaus und das Torhaus errichtet. Nach dem Aussterben der Familie von Meyhers wechselten ab 1785 häufig die Besitzer des Gutes, das ab 1800 in bürgerlichen Besitz kam. 1852 kam das Besitztum an den Rechnungsrat und Hauptmann Carl Ludwig Müller. Er war Abgeordneter in Berlin und aufgrund seiner Initiative wurde 1856 in Velpe an der Eisenbahnlinie Rheine-Osnabrück eine Bahnstation eröffnet. 1898 erwarb die Familie Echterhoff das Anwesen und rettete es vor dem Verfall. Die Nachkommen bewohnen und bewirtschaften noch heute das Gut.

Gebäude und Ausstattung
Am Zugang zur Gräftenanlage steht der rote Ziegelbau eines Torhauses aus der Zeit um 1700. Das alte Herrenhaus wurde nach 1898 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Alle weiteren Wirtschaftsbauten stammen aus dem 20. Jahrhundert.

Art der Grünanlage
Gutsgarten

Beschreibung
Jenseits der Gräfte, im Osten der Gutsanlage, liegt ein etwa 0,5 Hektar großer, rechtwinklig angelegter Garten. Im südlichen Bereich des Garten sind drei aus Naturstein gemauerte und nach Westen geöffnete Sitzgrotten auffällig. Im Gegensatz zu diesem Bereich ist die nördliche Gartenhälfte als Nutzgarten mit Obstbäumen angelegt. Im vermutlich während des 19. Jahrhunderts angelegten Garten finden sich mehrere alte Lebensbäume, Kiefern, Buchen und Rhododendren. An der Zufahrt zum Gut von Südosten und von Nordwesten findet sich jeweils eine alte Lindenallee.

Pflegezustand
Der historische Zustand des Gartens hat sich noch erhalten.

Literaturangaben

  • Hunsche, Friedrich Ernst (1975): Westerkappeln. In: Chronik einer alten Gemeinde im nördlichen Westfalen, Westerkappeln, Seite 67 - 70.
Externe ID: LWL-GUP00293
Erfassungsdatum: 01.01.2002
Kategorie: Gutspark
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Geländebegehung/-kartierung
  • Auswertung historischer Karten
  • Literaturauswertung
Touristische Bedeutung: Keine Angabe
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1801 - 1900
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10031274


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2002: Gut Velpe
2003: Hasbergen
1897: Hasbergen