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Haus Langenbrück, Westerkappeln
 

Das Rittergut Langenbrück wurde um 1350 von Rudolf von Langen erbaut. Nach weiteren Beitzerwechseln erwarb es schließlich 1928 der Kaufmann Franz Brenninkmeyer. Die Familie Brenninkmeyer gehörte zu den alten "Tüöttengeschlechter" Mettingens, die durch den Leinenhandel ("Tüötten" oder "Tödden") und späterem Textilhandel zu Wohlstand gelangten. Die Nachkommen der Familie bewohnen noch heute das Anwesen.

Externe ID: T-P363L301-20080602-0002
Erfassungsdatum: 02.06.2008
Kategorie: Staats- und Herrschaftswesen
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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2004: Haus Langenbrück

Zugehöriges Objekt

Haus Langenbrück, Westerkappeln-Metten (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit
Privat; die Anlage ist nicht öffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe
Weserbergland - Osnabrücker Hügelland; etwa 4 ­km westlich von Westerkappeln; etwa 1,5 Hektar.

Allgemeine Angaben zur Geschichte
Das Rittergut Langenbrück wurde um 1350 von Rudolf von Langen erbaut. Seine Nachkommen verkauften es um 1500 an die Herren von Ledebur. Um 1650 kam das Anwesen durch Heirat an die Familie von Lutten und 1680 an die Familie von Ittersum. 1754 kaufte der Amtmann Niedermeyer das verschuldete Anwesen, bis es schließlich nach weiteren Besitzerwechseln 1928 der Kaufmann Franz Brenninkmeyer erwarb. Die Familie Brenninkmeyer gehörte zu den alten "Tüöttengeschlechter" Mettingens, die durch den Leinenhandel ("Tüötten" oder "Tödden") und späterem Textilhandel zu Wohlstand gelangten. Die Nachkommen der Familie bewohnen noch heute das Anwesen.

Gebäude und Ausstattung
Fachwerkbauernhaus und Mühle aus dem 18. Jahrhundert. Die alte Gutskapelle wurde ab 1925 durch die katholische Familie Brenninkmeyer umgebaut und erweitert. Das heutige Herrenhaus wurde erst 1825 neu errichtet. Zweigeschossiger Putzbau mit dreieckig übergiebeltem Mittelrisalit an der Hofseite, Krüppelwalmdach und auffälligem Dachreiter in der Mitte des Firstes. Mehrere Wirtschafts- und Wohnbauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Art der Grünanlage
Gutspark

Beschreibung
Schon 1788 wird in einer Beschreibung der Grafschaft Tecklenburg erwähnt, dass am Rittersitz Langenbrück die ehemaligen kostbaren Anlagen und Wasserleitungen verfallen sind und die Umgebung sich durch ein schönes Gehölz mit breiten Alleen auszeichnet. Auf der preußischen Landesaufnahme vom Ende des 19. Jahrhunderts ist das Herrenhaus noch vollständig von einer Gräfte umgeben, die vermutlich mit dem Ausbau durch Franz Brenninkmeyer nach 1928 im Westen und Süden aufgefüllt wurde. Zu dieser Zeit wurde wahrscheinlich auch der Gutspark gestaltet, der sich von der Gartenseite des Hauses in nordwestlicher Richtung bis hin zu einem dichten Gehölz erstreckt.

Literaturangaben

  • Hunsche, Friedrich Ernst (1975): Westerkappeln. In: Chronik einer alten Gemeinde im nördlichen Westfalen, Westerkappeln, Seite 62 - 66.
Externe ID: LWL-GUP00292
Erfassungsdatum: 01.01.2002
Kategorie: Gutspark
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Auswertung historischer Karten
  • Literaturauswertung
  • Geländebegehung/-kartierung
Touristische Bedeutung: Keine Angabe
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1928
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10031260


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2004: Gut Langenbrück
2004: Haus Langenbrück
2003: Westerkappeln
1897: Westerkappeln
Haus Langenbrück