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Villa Hecking, Neuenkirchen
 

Unmittelbar gegenüber der Baumwollweberei und Spinnerei wurde 1865 die repräsentative Fabrikantenvilla des Firmeninhabers, Julius Hecking aus Stadtlohn, errichtet. 1989 erwarb die Gemeinde Neuenkirchen die stattliche Villa mit einem ausgedehnten Garten und nutzt sie seit 1990 als Begegnungszentrum mit einem vielfältigen Kulturprogramm.

Externe ID: T-P363L301-20080513-0001
Erfassungsdatum: 13.05.2008
Kategorie: Siedlung
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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2003: Villa Hecking

Zugehöriges Objekt

Garten der Villa Hecking, Neuenkirchen (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit
Gemeinde Neuenkirchen; die Anlage ist öffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe
Westfälisches Tiefland - Westmünsterland; am Westrand der Altstadt, Größe etwa ein Hektar.

Allgemeine Angaben zur Geschichte
Bei den Einwohnern von Wettringen, Neuenkirchen und der weiteren Umgebung war in den vergangenen Jahrhunderten die "Hollandgängerei" zum Verkauf der in Heimarbeit hergestellten Leinenstoffe weit verbreitet. Die Hausweberei von Grobleinen wurde im 19. Jahrhundert nach und nach auf Baumwolle umgestellt. 1821 begann die Firma Rohling mit der Herstellung "gestreifter Zeuge" und stellte 1824 die erste Spinnmaschine auf. 1856 brannten die Fabrikanlagen in Neuenkirchen ab. In der Folge wird die Firma an Julius Hecking aus Stadtlohn verkauft und die Fabrik neu aufgebaut. Unmittelbar gegenüber der Baumwollweberei und Spinnerei wurde 1865 die repräsentative Fabrikantenvilla des Firmeninhabers errichtet. 1989 erwarb die Gemeinde Neuenkirchen die stattliche Villa mit einem ausgedehnten Garten und nutzt sie seit 1990 als Begegnungszentrum mit einem vielfältigen Kulturprogramm.

Gebäude und Ausstattung
Zweigeschossige Villa des Historismus bestehend aus vierachsigem Ziegelbau mit zentralem Haupteingang sowie einem verputzten Anbau mit hohem Walmdach im Süden. An der Gartenseite des Hauses großzügige Terrasse mit Loggia und über die Westseite des Obergeschosses angebaute Balkone. Unmittelbar an der südlichen Gartenmauer ist am Teich ein runder Pavillon aufgestellt.

Art der Grünanlage
Villengarten

Beschreibung
Landschaftlich gestalteter Villengarten im Westen des Hauses, an der südlichen Längsseite von einer hohen Ziegelmauer begrenzt. Von der Gartenseite des Hauses öffnet sich nach Südwesten eine weite Wiese, die in Norden von mehreren alten Eichen, im Süden von dichten Strauchpflanzungen und im Westen von einem Teich mit dahinter liegenden Pavillon gerahmt wird. Die abwechslungsreiche Gestaltung der Randbereiche der Gehölzpflanzungen mit Stauden, Sommerblumen und Frühjahrsblühern unterstreicht den stimmungsvollen Rahmen für die unterschiedlichsten Kulturveranstaltungen im Freien. Der Bodenbelag der Terrasse und der Weg zum Pavillon ist mit Bruchsteinen befestigt. Der weite, offene Wiesenraum geht in eine dichte, waldartige Bepflanzung mit Eichen, Buchen, Ahorn, Eschen, Linden und Akazien über.

Literaturangaben

  • Dickel, Hanspeter (Autor) / Alois Mayr (Hrsg.) (1994): Neuenkirchen. In: Der Kreis Steinfurt. Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, Münster, Seite 123 - 130.
Externe ID: LWL-GUP00269
Erfassungsdatum: 01.01.2002
Kategorie: Landschaftsgarten
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Literaturauswertung
  • Geländebegehung/-kartierung
  • Archivauswertung
  • Auswertung historischer Karten
  • Auswertung historischer Fotos
Touristische Bedeutung: gering - ist einen Besuch vor Ort wert
Naturnähe: naturfern (stark verändert/beeinflusst)
Historischer Zeitraum: ab 1865
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10031050


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2003: Villa Hecking
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1897: Villa Hecking