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Aaseepark, Ibbenbüren
 

Ibbenbüren ist von der Einwohnerzahl und der Fläche die größte Stadt im Tecklenburger Land. Bis heute wird die Wirtschaft Ibbenbürens wesentlich durch den Steinkohlebergbau und die Energiewirtschaft bestimmt. Der Kohleabbau an der Schafbergplatte ist das kleinste und nördlichste deutsche Steinkohlenrevier. Der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt begann mit dem Steinkohle-Tiefbergbau, der Eröffnung der Eisenbahnlinie Amsterdam-Rheine-Osnabrück-Berlin und des Dortmund-Ems-Kanals im Verlauf des 19. Jahrhunderts. Als stadtnahes Erholungsgebiet wurde 1974 der Aasee mit den umliegenden Grün- und Freizeitanlagen eröffnet.

Externe ID: T-P363L301-20080508-0001
Erfassungsdatum: 08.05.2008
Kategorie: Siedlung
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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2002: Aasee

Zugehöriges Objekt

Aaseepark, Ibbenbüren (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit
Stadt Ibbenbüren; die Anlage ist öffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe
Weserbergland - Osnabrücker Hügelland; südöstlich vom Stadtzentrum; etwa 20 Hektar.­

Allgemeine Angaben zur Geschichte
Ibbenbüren ist von der Einwohnerzahl und der Fläche die größte Stadt im Tecklenburger Land. Im Gegensatz zur weitgehend ländlich strukturierten Region wird der Ibbenbürener Bereich wesentlich durch die Industrie geprägt. Der Kohleabbau an der Schafbergplatte ist das kleinste und nördlichste deutsche Steinkohlenrevier. Bereits ab 1490 bezogen Bürger und Schmiede aus Osnabrück Steinkohle vom Schafberg und ab 1550 sind Kohlengruben im nicht weit entfernten Uffeln belegt. Der Abbau von Steinkohle erfolgte bis 1850 meist nebengewerblich und relativ planlos im Tagebau. Im nördlichen Stadtgebiet wurden auch Eisenerze gewonnen und verhüttet. Der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt begann mit dem Steinkohle-Tiefbergbau, der Eröffnung der Eisenbahnlinie Amsterdam-Rheine-Osnabrück-Berlin und des Dortmund-Ems-Kanals im Verlauf des 19. Jahrhunderts. Ebenso bedeutsam war auch die Steinbruchindustrie zur Gewinnung von Sand- und Kalksteinen. Hier waren im späten 19. Jahrhundert etwa 1.000 Arbeiter beschäftigt. Der Ibbenbürener Steinkohlebergbau hatte mit über 8.000 Beschäftigten zur Mitte des 20. Jahrhunderts den Höchststand erreicht. Bis heute wird die Wirtschaft Ibbenbürens wesentlich durch den Steinkohlebergbau und die Energiewirtschaft bestimmt. Der von 1981-85 auf der Höhe des Schafberges errichtete Kraftwerkskomplex ist das markante Wahrzeichen der Ibbenbürener Industrielandschaft. Als stadtnahes Erholungsgebiet wurde 1974 der Aasee mit den umliegenden Grün- und Freizeitanlagen eröffnet.

Gebäude und Ausstattung
Am Südrand des Parks befindet sich das vielbesuchte Aaseebad mit Wellenhallen- und -freibad. Unmittelbar daran grenzt ein Sportpark mit Sporthalle und Tennisanlagen an. Am Seeufer findet sich ein Bootsverleih und ein Kiosk. Nicht weit davon entfernt liegt eine Steganlage für Modellbootvereine am Seeufer. Vom nordöstlichen Ende des Aasees gelangt man über eine Fußgängerbrücke zu einem weiteren Anziehungspunkt. Auf dem Gelände des alten Bauernhofes Bögel-Windmeyer ist der "Städtische Freizeithof" untergebracht, zu dem das umfassend renovierte Bauernhaus von 1823, eine "Jugendscheune", Freizeitanlagen, Spielplätze, Tennisplätze und eine Gaststätte gehören.

Art der Grünanlage
Landschaftspark

Beschreibung
Der aus der Ibbenbürener Aa aufgestaute See umfasst etwa 16 ­ha Wasserfläche. Der See ist in eine schmale Grünanlage eingebunden, die sich rings um den See erstreckt. Auffällig ist die naturnahe Gestaltung der Uferbereiche und die Bepflanzung mit vorwiegend einheimischen Stauden und Gehölzen. Zahlreiche Wiesen und gepflegte Rasenflächen laden zum Aufenthalt und Ruhen ein. Ein Umgangsweg führt häufig unmittelbar am Ufer um den gesamten See herum. Mitten im See liegen zwei kleine Inseln, auf denen Wasservögel ungestört nisten können.

Literaturangaben

  • Lütke Lordemann, Markus / Mayr, Alois (1994): Ibbenbüren. In: Städte und Gemeinden in Westfalen, Band 1: Der Kreis Steinfurt, Münster, Seite 57 - 67.
Externe ID: LWL-GUP00260
Erfassungsdatum: 01.01.2002
Kategorie: Volkspark, Stadtpark
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Literaturauswertung
  • Auswertung historischer Karten
  • Geländebegehung/-kartierung
Touristische Bedeutung: gering - ist einen Besuch vor Ort wert
Naturnähe: Keine Angabe
Historischer Zeitraum: ab 1974
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10030952


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2002: Aasee
2002: Aasee
2002: Aaseepark
2002: Aaseepark