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Sielpark, Bad Oeynhausen
 

Ab 1905 angelegter großflächiger Landschaftspark im Werretal in Bad Oeynhausen.

Externe ID: T-P363N403-20080222-0002
Erfassungsdatum: 22.02.2008
Kategorie: Siedlung
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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1999: Sielpark

Zugehöriges Objekt

Sielpark in Bad Oeynhausen (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit:
Staatsbad Bad Oeynhausen, Ostkorso 12, 32543 Bad Oeynhausen. Die Anlage ist öffentlich zugänglich.
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Naturräumliche Situation, Lage und Größe:
Ravensberger Hügelland; nördlich der Stadtmitte, am Rand der Werreaue; Größe etwa 50 Hektar.

Allgemeine Angaben zur Geschichte:
Um eine zu starke Umbauung des Kurparks zu verhindern und um den Anschluss an die freie Landschaft zu finden, hatte die Kurverwaltung 1905 das Gelände zwischen dem Nordbahnhof und der Werre erworben.

Gebäude und Ausstattung:
Im Sielpark befindet sich das 1990 neu errichtete Gradierwerk sowie am Westrand des Gebietes die historische Gaststätte "Werreterrassen".

Art der Grünanlage:
Historischer Kur- und Landschaftspark.

Entstehungs- / Entwicklungsgeschichte:
Mit der an den Kauf 1905 anschließenden Bepflanzung des Geländes und dem Ausheben des Parksees beginnt die Geschichte des Sielparks. Weitläufig geschwungene Fußwege gliedern den Park. Die am See gelegene Gaststätte hatte bereits zur Entstehungszeit des Parks den Ruf des am schönsten gelegenen Ausflugslokals in Oeynhausen.

Durch die Begradigung der Werre ist der schmale langgestreckte Teich am Nordrand des Sielparks entstanden. Ursprünglich war das Gewässer eine Flussschleife. Radwege auf dem Flussdeich und entlang der Flutmulde erschließen heute den Park aus verschiedenen Richtungen.

Heutiger Zustand / Nutzung:
Der etwa 50 Hektar große Landschaftspark ist mit seinen weiten Wiesenauen ein ideales Freizeitgelände. Mehrere Wetterschutzhäuschen bieten ausreichenden Schutz. Das einzig noch verbliebene Gradierwerk in Bad Oeynhausen wurde 1990 im Park neu errichtet. Es ist 70 ­m lang, 11 m hoch und wird als Freiluftinhalatorium genutzt. Zusammen mit der Solequelle des 1806 erbohrten Bülowbrunnens verweist das Gradierwerk auf die Geschichte und Funktion der ehemaligen Saline.

Literaturangaben

  • Baehr, Paul (1909): Chronik von Bad Oeynhausen. Bad Oeynhausen.
  • Bufe, Thomas (2000): Gartenreise - Ein Führer durch Gärten und Parks in Ostwestfalen-Lippe. Münster, Seite 34 - 35.
  • Bufe, Thomas / Neuling, Walter et al. (2002): Garten-Landschaft OstWestfalenLippe. Dokumentation bedeutender Park- und Gartenanlagen im Regierungsbezirk Detmold. In: Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe Heft 3, Band 3.3 Kreis Gütersloh, Kreis Minden-Lübbecke. Zugl. CD-ROM, Münster.
  • Meisel, Sofie (1959): Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 85 Minden. Naturräumliche Gliederung Deutschlands 85, Bonn-Bad Godesberg.
  • Jöchner, Cornelia (1989): Peter Joseph Lenné und die Geschichte des Kurparks Bad Oeynhausen. Eine Ausstellung zum 200. Geburtstag des Garten-Künstlers Lenné ; 29. September bis 19. November 1989. Bad Oeynhausen, Begleitschrift zur Ausstellung, Konzeption u. Text: Cornelia Jöchner. Stadt Bad Oeynhausen, Städtische Museen (Hrsg.).
Externe ID: LWL-GUP00181
Erfassungsdatum: 01.01.2000
Kategorie: Kurpark
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Geländebegehung/-kartierung
Touristische Bedeutung: mittel - ist einen Abstecher wert
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1905
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10032718


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2000: Sielpark
2000: Sielpark