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Kurpark Rödinghausen
 

Die Entstehungsgeschichte beginnt in den 1960er Jahren, als sich die Gemeinde erstmals um die Anerkennung als Luftkurort beworben hat. 1980 wurde Rödinghausen als Luftkurort anerkannt. Im gleichen Jahr begann auch die planmäßige gärtnerische Gestaltung des Kurparks, die 1981 mit dem Bau des Konzertpavillons abgeschlossen war. 

Externe ID: T-P363N403-20080128-0002
Erfassungsdatum: 28.01.2008
Kategorie: Siedlung
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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1999: Brücke im Kurpark
1999: Kurpark Rödinghausen

Zugehöriges Objekt

Kurpark Rödinghausen (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit:

Gemeinde Rödinghausen, Postfach 3110, 32285 Rödinghausen. Die Anlage ist öffentlich zugänglich. Adresse: - Haus des Gastes - Pemberville Platz 1, 32289 Rödinghausen


Naturräumliche Situation, Lage und Größe:

Ravensberger Land, am Südrand des Wiehengebirges; nordöstlich von Rödinghausen; Größe etwa 4,5 Hektar.


Allgemeine Angaben zur Geschichte:

---


Gebäude und Ausstattung:

---


Art der Grünanlage:

Moderne Kurparkanlage.


Entstehungs- / Entwicklungsgeschichte:

Die Entstehungsgeschichte der Anlage beginnt in den 1960er Jahren, als sich die Gemeinde erstmals um die Anerkennung als Luftkurort beworben hat. Ein kleines Buchen- und Eichenwäldchen, ein altes Pastorenhaus mit einem kleinen Bauerngarten und einige landwirtschaftlich genutzte Flächen bildeten den Grundbestand des künftigen Kurparks. Nach ersten Neuanpflanzungen von verschiedenen Gehölzen wurden mehrere Wege und ein von den Quellen des Kilverbaches versorgter Teich angelegt.

Nach der Einweihung des "Haus des Gastes" wurde Rödinghausen 1980 als Luftkurort anerkannt. Im gleichen Jahr begann auch die planmäßige gärtnerische Gestaltung des Kurparks, die 1981 mit dem Bau des Konzertpavillons abgeschlossen war. Bereits einige Jahre später entstand im südlichen Bereich des Kurparks ein privates Kur- und Sportzentrum mit ausgedehnten Tennisanlagen, so dass die ursprüngliche Fläche des Parks von 6,5 auf eine Größe von 4,5 Hektar reduziert wurde.


Heutiger Zustand / Nutzung:

Mittelpunkt des Kurparks ist heute der von einer ansehnlichen Holzbogenbrücke überspannte große Teich. Die Ufer des Teiches werden von einer artenreichen Röhricht- und Hochstaudenflur gesäumt. Unzählige Teich- und Seerosen schmücken das stille Gewässer. Die Teichanlage ist von einer weiten Wiesenfläche umgeben. Am nördlichen Rand hat man einen markanten Konzertpavillon aufgestellt. Geschmackvoll und farbenfroh angelegte Staudenrabatten schaffen vorwiegend zur Vegetationszeit abwechslungsreiche Gartenbilder. Staudenliebhaber können hier zahlreiche traditionelle Arten und Sorten der regionalen Haus- und Bauergärten wiederfinden.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen im Kurpark auch die über 3.000 gepflanzten Rosen. Zumeist sind gegen Pilzkrankheiten und Schädlinge widerstandsfähige Sorten verwendet worden. In erster Linie ist man auf die extra gezüchtete Sorte "Rose Rödinghausen" stolz. Weitgehend wird auf den Einsatz von Kunstdünger und chemischen Pflanzenbehandlungsmitteln verzichtet. Zahlreiche Schautafeln und kleine Musterausstellungen informieren über den Nutzen und die Verwendung von Nistkästen, Alt- und Totholz, Kompost sowie Heilpflanzen und Gewürzen. Die Gemeinde Rödinghausen legt großen Wert auf die ökologische Vorbildfunktion ihres Kurparks.

Literaturangaben

  • Brüggemann, Christian (1996): Auf dem Weg zum Luftkurort fehlte der Park. In: Neue Westfälische Zeitung, 30.01.1996, o.O.
  • Bufe, Thomas (2000): Gartenreise - Ein Führer durch Gärten und Parks in Ostwestfalen-Lippe. Münster, Seite 44 - 45.
  • Bufe, Thomas / Neuling, Walter et al. (2002): Garten-Landschaft OstWestfalen-Lippe. Dokumentation bedeutender Park- und Gartenanlagen im Regierungsbezirk Detmold. Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe Band 3.4: Stadt Bielefeld, Kreis Herford, Kreis Paderborn. Zugleich CD-ROM, Münster.
  • Meisel, Sofie (1959): Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 85 Minden. Naturräumliche Gliederung Deutschlands 85, Bonn-Bad Godesberg.
Externe ID: LWL-GUP00115
Erfassungsdatum: 31.08.1999
Kategorie: Kurpark
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Geländebegehung/-kartierung
  • Literaturauswertung
Touristische Bedeutung: mittel - ist einen Abstecher wert
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1960 - 1969
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10032171


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1999: Kurpark Rödinghausen
1999: Kurpark Rödinghausen