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Kreuzweg Stevede, Coesfeld-Stevede
 

Die Bauerschaft Stevede bestand ebenso wie Coesfeld bereits im neunten Jahrhundert und hat ihrer Eigenständigkeit mit diesem Kreuzweg nochmals Ausdruck verliehen.

Externe ID: T-P363L301-20090227-0001
Erfassungsdatum: 27.02.2009
Kategorie: Religion
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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2005: Kreuzweg, Coesfeld-Stevede

Zugehöriges Objekt

Kreuzweg Stevede, Coesfeld-Stevede (Kulturlandschaft)

 

Naturräumliche Situation und Lage
Westfälisches Tiefland - Westmünsterland; etwa 6 km­ südwes­tlich von Coesfeld in der Bauerschaft Coesfeld-Stevede.

Beschreibung
Der Kreuzweg in Stevede wurde 1880 durch die Familie Schulze Hillert oberhalb des Friedhofs am Hünsberg angelegt, mit dem er eine Einheit bildet. Dieser Kreuzweg besteht aus den traditionellen 14 Stationen, jede ursprünglich mit neugotischen Ädikulae besetzt. Einige der Stationen waren teilweise abgewittert oder umgestürzt beziehungsweise fehlten sie ganz. Die Stationen wurden am alten Standort einheitlich 1983 durch Arbeiten des Künstlers Josef Krautwald aus Rheine ersetzt. Die Rotbuchenhecke im Norden ist heute durchgewachsen, lässt sich aber noch erahnen. Das Besondere an diesem Kreuzweg ist neben der abgeschiedenen Lage im Wald der kaum wahrnehmbare Knick im Weg (zehn Grad Abweichung von der Geraden zwischen den Stationen sieben und acht). Beides soll zur meditativen Einkehr verhelfen. Die ungewöhnlich kurzen Texte an den einzelnen Stationen fördern die ganz persönliche Meditation. Östlich und westlich des Kreuzwegs schließen ehemalige Sandgruben an, die mit ihrer Vegetation aus Kiefern und Birken einen offenen und lichten Charakter haben. Der südlich des Kreuzwegs gelegene Friedhof ist eine regelmäßige Anlage mit einem zentralen Hochkreuz im Norden und einem Heckenhalbkreis am gegenüberliegenden Eingang.

Literaturangaben

  • Reeker, Erich (1998): Der Kreuzweg in Stevede. In: Mitteilungen des Heimatvereins Coesfeld, Coesfeld, Seite 27 - 30.
  • Heimatverein Coesfeld (Hrsg.) (1991): Wegkreuze und Bildstöcke Coesfelds. In: Beiträge zur Coesfelder Geschichte und Volkskunde II, Coesfeld.
  • Matzner, Florian / Schulze, Ulrich (1997): Barock in Westfalen - Ein Reiseführer. Kulturlandschaft Westfalen, Band 3, Münster, 2. unveränderte Auflage.
  • Dehio, Georg (1969): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Teil Westfalen. Darmstadt, Neuaufl.
  • Landschaftsverband Westfalen-Lippe LWL-Amt für Landschafts- und Baukultur in Westfalen (Hrsg.) (2007): Gartenreiches Westmünsterland. Gärten und Parks in den Kreisen Borken und Coesfeld. Steinfurt, Seite 122 -127.
Externe ID: LWL-GUP00626
Erfassungsdatum: 18.10.2007
Kategorie: Kreuzweg
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Literaturauswertung
  • Geländebegehung/-kartierung
Touristische Bedeutung: gering - ist einen Besuch vor Ort wert
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1880
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10031919


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2005: Kreuzweg Coesfeld-Stevede
2005: Kreuzweg Goesfeld-Stevede
2005: Coesfeld