Städtebauliche Denkmalpflege

Im Zentrum der Aufgaben der Städtebaulichen Denkmalpflege steht es, die denkmalpflegerischen Interessen als Träger öffentlicher Belange in Fachverfahren Dritter wahrzunehmen.

Der Sachbereich gibt fachliche Stellungnahmen zu Planungen öffentlicher Stellen auf allen Ebenen (z.B. zur Landesentwicklungsplanung, zu den verschiedenen Regionalplänen und zur gesamten Bauleitplanung) ab; weiterhin vertritt der Sachbereich die Belange der Denkmalpflege in Verfahren zu Vorhabenszulassungen nach anderen Fachgesetzen (z.B. Straßenbau oder Abbau von Bodenschätzen).

Außerdem berät die Städtebauliche Denkmalpflege die Kommunen beim Erstellen von Stadtentwicklungskonzepten sowie Denkmalpflegeplänen, Denkmalbereichssatzungen, Gestaltungs- oder Erhaltungssatzungen.

Über diese nach Planungs- und Baurecht sowie Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen geregelten Zuständigkeiten hinaus haben wir in den letzten Jahren informelle Instrumente zur Denkmalpflege und zum Denkmalschutz entwickelt. Der Städtebaulichen Denkmalpflege ist es dabei gelungen, ihre Fachsicht gutachtlich in sogenannte Kulturlandschaftliche Fachbeiträge zu Gesamtplanungen auf allen Ebenen einzubringen (z.B. Fachbeitrag zur Vorbereitung des Landesentwicklungsplanes NRW 2025, Fachbeiträge zu mehreren Regionalplänen, etc.).

Unabhängig von der Städtebaulichen Denkmalpflege entwickeln wir referatsübergreifend kontinuierlich Materialien zur Denkmalpädagogik, die wir im Format von sogenannten „Denkmalrallyes“ vor Ort mit den Kommunen umsetzen.

Porta Westfalica. Foto: LWL/Philipps.