Fotowerkstatt

Die Fotowerkstatt ist seit ihrer Gründung eine zentrale Einrichtung der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- u. Baukultur in Westfalen. Schon der erste Provinzialkonservator Albert Ludorff, und später professionelle Fotografen und Fotografinnen, dokumentierten und dokumentieren westfälische Baudenkmäler und erfassen so schon seit mehr als einhundert Jahren deren bauliche Entwicklungen und Veränderungen. Der Schwerpunkt der fotografischen Arbeit liegt auf dem Gebiet der sachlich dokumentarischen Architektur- und Objektfotografie.

Negative werden archiviert. Foto: LWL/Nieland

Neben der Bestandsdokumentation sind Fotoserien, die die Restaurierung begleiten und die Denkmal- und Befundsituationen vor, während und nach Beendigung der Restaurierungsmaßnahmen zeigen, von größter Wichtigkeit.

 

Im speziell für diese Aufgabenstellung konzipierten Atelier dokumentieren die Fotografen historische Pläne, Funde und bewegliche Kunst- und Kulturgüter, die der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- u. Baukultur in Westfalen zur wissenschaftlichen Untersuchung oder Nutzung überlassen wurden.
Je nach örtlichen Bedingungen und Anforderungen an die Dokumentation kommen entweder großformatige Fachkameras, Mittelformat- oder Kleinbildkameras zum Einsatz.

Das Team der Fotowerkstatt. Foto: LWL/Team Fotowerkstatt

Unter dem Aspekt der Verantwortung für eine langfristige Dokumentation, also im Sinne eines fotografischen Gedächtnisses, erstellen die Fotografen und Fotografinnen auch weiterhin ein Großteil der Arbeiten als Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Nur so kann man zurzeit eine möglichst sichere dauerhafte Archivierung garantieren.
Trotzdem hat auch die digitale Farbfotografie ihren Platz. Sie wird in Bereichen eingesetzt, in denen es um die Dokumentation von Farbigkeit geht, oder wenn für die weitere Nutzung digitale Daten in Farbe erforderlich sind, beispielsweise für Publikationen.