Anforderungen an Dokumentationen

Bei der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur werden seit einiger Zeit Anstrengungen unternommen, für Dokumentationen Vorgaben zu entwickeln, die leicht anwendbar sind. Diese sollen die Denkmalbehörden sowie die ausführenden Unternehmen in die Lage versetzen, weitgehend standardisierte Dokumentationen, die alle notwendigen Angaben enthalten, zu erarbeiten. Zum Download stehen derzeit die Anforderungen zu den Themen „Anfertigung einer Fotodokumentation“, „Dokumentation bei Abbruch von Denkmalen“ und "Anfertigung einer Dokumentation im Bereich Restaurierung" zur Verfügung.

Fotodokumentationen sind in der Arbeit mit Denkmalen unerläßlich. Man unterscheidet selektive Fotodokumentationen und systematische. Die Begriffe beschreiben das Vorgehen bei der fotografischen Erfassung. Bei dem selektiven Vorgehen entscheidet der Fotograf, was ihm wichtig erscheint, bei der systematischen werden auch scheinbar nebensächliche Bereiche fotografiert. Welches Vorgehen man wählt ist, immer abhängig von der Fragestellung, bei Fotodokumentationen z.B. vor Abbruch eines Denkmals kommen regelhaft nur systematische fotografische Erfassungen in Betracht. Ist es doch voraussichtlich das letzte Mal, dass das Denkmal fotografiert werden kann.

Sehr wichtig ist, dass die Aufnahmen und die Fotodateien auch in hundert Jahren noch verständlich beschriftet sind. Wichtig ist es auch die Dokumentationen an einer Stelle zu sammeln, sie dort zu archivieren und der Wissenschaft zugänglich zu machen. Dafür zu sorgen sieht sich die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur verpflichtet und das bereits seit 120 Jahren.

Dieser Leitfaden ist noch in Arbeit und wird kontinuierlich ergänzt:

Leitfaden zur Dokumentation im Bereich Restaurierung (284 KB)