Denkmalrechtliche Verfahren

Bei geplanten Maßnahmen an Baudenkmälern sieht das Denkmalschutzgesetz NRW verschiedenen Verfahren vor. Im Rahmen dieser Verfahren beurteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die denkmalrelevanten Maßnahmen aus fachlicher Sicht. Die Unteren Denkmalbehörden treffen dann ihre Entscheidungen „im Benehmen“ mit der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, d.h. nach der Abstimmung mit dem Fachamt.

Die wichtigsten denkmalrechtlichen Verfahren im Bereich der Praktischen Denkmalpflege sind:

  • das denkmalrechtliche Erlaubnisverfahren (§ 9 DSchG NRW)
  • das Bescheinigungsverfahren für steuerliche Zwecke (§ 40 DSchG NRW)
  • die Erhaltungsanordnungen bei verwahrlosten oder akut gefährdeten Baudenkmälern (§ 7 DSchG NRW)
  • die Rückbauverfügung bei unerlaubten Maßnahmen (§ 27 DSchG NRW)
Haus Beck in Bottrop. Foto: LWL/Nieland