Förderverfahren

Maßnahmen an eingetragenen Denkmälern können gem. §§ 35 und 36 DSchG NRW direkt von der öffentlichen Hand oder von öffentlich rechtlichen und privaten Stiftungen gefördert werden. Folgende Fördermöglichkeiten bestehen grundsätzlich:

Die Voraussetzung für eine Förderung ist neben der Eintragung in die Denkmalliste und einer denkmalrechtlichen Erlaubnis für die geplante Maßnahme in vielen Fällen eine Stellungnahme des Denkmalfachamtes. Die Stellungnahmen erläutern und bewerten die geplanten Maßnahmen in Bezug auf die Bedeutung des Denkmals und auf die Notwendigkeit der Maßnahme und sprechen ggf. eine Befürwortung aus. Informationen über die Fördermöglichkeiten von Baudenkmälern erteilen die Unteren Denkmalbehörden der Städte und Gemeinden.

Als weitere wichtige Komponente gibt es die Möglichkeit der indirekten Förderung von Maßnahmen durch die erhöhte steuerliche Absetzbarkeit von Aufwendungen, die zur Erhaltung oder sinnvollen Nutzung von Baudenkmälern erforderlich sind. Nähere Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik "Denkmalrecht – Bescheinigungsrichtlinien § 40 DSchG" auf dem Internetauftritt des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.