Verkäufliche Baudenkmäler

in Westfalen-Lippe

Angebote von Baudenkmälern in anderen Bundesländern finden Sie über das jeweils zuständige Denkmalpflegefachamt.


Fachwerkhaus

Bad Salzuflen-Bexten

Fachwerkhaus in Bad Salzuflen-Bexten. Foto: Stadt Bad Salzuflen/Buchholz

Zum Verkauf steht ein großes Fachwerkhaus, das um 1600 als Wirtschaftsgebäude des im 19. Jh. aufgegebenen Amtsmeiershofes Bexten erbaut wurde. Das Fachwerkgebäude erstreckt sich auf einer Grundfläche von 20m Länge und etwa 13m Breite. Bauzeitlich als Dreiständerbau mit einer 8m breiten Diele und einem 5m breiten Seitenschiff errichtet, wurde das Gebäude in der Mitte des 19. Jh. unter Beibehalt einer Mitteldiele mit einem zweiten Seitenschiff zu einem Vierständerhaus umgebaut und zu Wohnzwecken genutzt. Seit ca. 1990 steht das Gebäude leer und ist auf Grund der vorhandenen Schäden umfassend sanierungsbedürftig. Das freistehende Baudenkmal befindet sich auf einem ca. 3000 m2 großen Grundstück in schöner, waldreicher Lage im Ortsteil Bexten am südlichen Stadtrand von Bad Salzuflen. Verkehrstechnisch ist es gut zu erreichen über die Autobahn A2 Dortmund-Hannover und die Ostwestfalenstraße Bielefeld-Lemgo.

Innenansicht. Foto: LWL/Schöfer

Ort: Bad Salzuflen-Bexten
Kreis: Lippe
Objekt: Fachwerkbauernhaus
Adresse: Bextener Str. 6, 32107 Bad Salzuflen
Bauzeit: ca. 1600
Derzeitige Nutzung: Leerstehend
Grundstück: Gemarkung Wülfer-Bexten, Flur 5, Flurstück 239
Grundstücksgröße: 2.979 m²
Weitere Unterlagen können angefordert werden: Lagepläne M 1:2000 und M 1:500, Grundriss, Schnitte, Ansichten M 1:100 (verformungsgerechtes Aufmaß), Fotos
Kaufpreis: 225.000,- Euro
Kontakt: Karl-Heinz Kampe – Tel. 0160 978 000 50


Villa Specht

Dülmen

Vorderansicht

Die Villa Specht ist aufgrund ihrer architektonischen und innenarchitektonischen Gestaltung ein aufschlussreiches Zeugnis für den Villenbau der Nachkriegszeit in einer westfälischen Kleinstadt. Dabei orientiert sich das Gebäude an der Nachkriegsmoderne bei gleichzeitigem Aufgreifen typischer Elemente der westfälischen Wiederaufbauarchitektur. Zentrale Elemente der bauzeitlichen Ausstattung sind teilweise in bemerkenswerter Vollständigkeit erhalten.

Rückansicht

​Adresse: 48249 Dülmen
Kreis: Coesfeld
Objekt: Freistehendes, zweigeschossiges Einfamilienwohnhaus
Baujahr: 1954 -56, auf dem instandgesetzten Kellergeschoss des kriegszerstörten Vorgängerbaus von 1903
Wohnfläche: ca. 330 m² + Vollkeller + Dachboden; EG: Großzügiger Wohnbereich, Eßzimmer, Büro, Küche, Bad und Gäste-WC; OG: Schlafzimmer, Ankleideraum, Bad. Weitere 4 Zimmer und Bad. Einbauschränke.
Baulicher Zustand: Weitgehend im Originalzustand mit Sanierungsbedarf
Lage: Das Objekt liegt in bevorzugter, zentral gelegener, ruhiger Wohnstraße Dülmens. Die Innenstadt ist fußläufig erreichbar. Im Umkreis von weniger als 500 m liegen Rathaus, Schulen, Kindergarten, Kirche, Ärzte, Krankenhaus, Supermärkte, …
Der Anschluss „Dülmen“ zur BAB 43 ist ca. 3,0 km entfernt. Der Bahnhof mit Verbindungen nach Münster sowie zu den Städten des Ruhrgebiets ist in ca. 1,5 km zu erreichen.
Derzeitige Nutzung: Leerstehend
Zukünftige Nutzung: Wohn- oder gewerbliche Nutzung möglich. Erforderliche Umbaumaßnahmen sind von den Denkmalbehörden in Aussicht gestellt worden. Es besteht ein Wege- und Leitungsrecht zur Elsa-Brändströmstraße, so dass eine Erschließung zusätzlicher Bebauung auf dem nicht denkmal­ge­schützten hinteren Teil des Grundstücks (Flurstück 168) auch von dort erfolgen könnte.
Grundstücksgröße: 3.694 m² (Flur 32, Flurstücke 106, 167, 168)
Denkmalumfang: Die Unterschutzstellung bezieht sich auf das Wohnhaus sowie die historische Grundstückseinfriedung. Die Freifläche des Gartens (Flurstück 106) ist denkmalkonstituierend.
(Kauf-)preis: Erbpacht oder Kauf. VHB Kaufpreis: Bodenrichtwert
Eigentümergemeinschaft / Kontakt: 
Jürgen Specht
Tel: 0451-7062094
E-Mail: spechtj@gmx.de 


Wohn- und Geschäftshaus

Preußisch Oldendorf

Wohn- und Geschäftshaus in Preußisch Oldendorf, Fotos: Stadt Preußisch Oldendorf

Wohn- und Geschäftshaus in Preußisch Oldendorf

Das eingeschossige Fachwerkhaus wurde nach dem Stadtbrand von 1752 in schöner Lage direkt am Kirchplatz der Ev. Pfarrkirche neu errichtet.
Es liegt sehr zentral im Luftkurort Preußisch Oldendorf. Schulen, Ärztehaus, Apotheke, Bank, ZOB, Kirche und Einkaufsmöglichkeiten sind in wenigen Gehminuten zu erreichen.
Das Fachwerkhaus erhielt im 19. Jahrhundert (bis auf die östliche Hauswand) einen Fassadenputz und wurde als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Aus der Zeit als „Textilkaufhaus“ sind der alte Ladeneingang, zwei Schaufenster und sechs Fenster mit Klappläden vorhanden. Die Geschäftsräume (Verkaufsraum, Kontor und Konfektionsraum) wurden bis Ende 1989 genutzt und sind noch mit Regalen und Schränken des frühen 20. Jahrhunderts ausgestattet. 
Das Gebäudeinnere ist charakterisiert durch einen schmalen Längsflur zur Erschließung des Geschäftsbereiches auf der linken Seite und der Wohnräume auf der rechten Seite.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist stark renovierungsbedürftig. Es wird derzeit noch als Wohnhaus genutzt. Nicht denkmalwert ist der Anbau mit Waschküche und Garage, der entfernt werden könnte.

Ort: Preußisch Oldendorf
Kreis: Minden-Lübbecke
Objekt: verputztes Fachwerkgebäude mit kleinem Anbau und Garage
Haupthaus erbaut: 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
Anbau von: 1923
Anbau mit Garage/Waschküche von: 1957
Derzeitige Nutzung:  Wohnhaus
Grundstücksgröße: 874 m²
Bebaute Fläche: ca. 315 m²
Kaufpreis: auf Anfrage

Kontakt: Herr Tegtmeier, Tel. 07182/7350 oder Frau Tegtmeier Tel. 05742/2287


Hessisch-fränkischer Stockwerksbau

Neunkirchen Struthütten

Großes prächtiges, wohl um 1670/80 erbautes zweigeschossiges Wohnhaus mit schiefergedecktem Satteldach auf einem hangausgleichendem, verputztem Sockel - giebelständig; außergewöhnlich reich gegliedertes Fachwerk, hessisch-fränkischer Stockwerksbau mit auskragendem Balkenkopfkranz und besonders üppigen Geschoßschwellen und reich verzierten rheinischen Fenstererkern. Fenster überwiegend aus der Zeit des endenden 19. Jahrhunderts; urwüchsig eigenwillige Schnitzereien am Eckständer, an Zwischenstielen und an Zierbohlen unter anderem auch figürliche Darstellungen von Menschen und Tieren.

Stills Haus mit seinen eigenwilligen Schnitzereien und beachtlicher Größe lässt vermuten, dass die Familie Still und ihre Vorgänger über lange Zeit großen Einfluss und Wohlstand besaßen. Urkunden oder andere Quellen fehlen zur Zeit. Um 1850 lebte der Hauseigentümer als ein „Gewerke“ und Inhaber von „ Kuxen“ vom frühindustriellen Gewerbe. Auf der Basis einer vielleicht schon über Generationen reichenden Industrieerfahrung erklärt sich dann vielleicht auch, dass der Ingenieur und Unternehmer Carl Still, berühmt und sehr erfolgreich wurde, als er in das aufblühende Ruhrgebiet übersiedelte. Das Struthütter „Stills Haus“ ist eines der letzten und relativ wenig veränderten Gebäude aus dem Baubestand des 17. Jahrhunderts.

Standort: Stills Weg 9, 57290 Neunkirchen Struthütten

Objekt: ehem. Wohngebäude

Grundstücksgröße: 693 qm

Kaufpreis: € 60 000.-

 

Kontakt und nähere Informationen:
Frau Leslie Dürholt
d-l.duerholt@t-online.de


Fachwerk-Bauernhaus aus 1820

In zentraler Lage von Bad Holzhausen

Das Hauptgebäude wurde 1820 im heute staatlich anerkannten Heilbad Bad Holzhausen nach einem Brand neu errichtet.
Es liegt zentral im Kurort und wurde bis 2010 vom Eigentümer landwirtschaftlich genutzt und bis 2015 bewohnt.
Grundschule, Ärzte, Apotheke, Bank und ein Regional-Bahnhof sind im Ort vorhanden. Der Kurpark, die Kirche und Einkaufsmöglichkeiten sind in wenigen Gehminuten zu erreichen.
Das unter Denkmalschutz stehende Haupthaus ist in Fachwerkbauweise errichtet.
Es ist teilweise unterkellert. Das Dachgeschoß ist nicht ausgebaut.
Eine große Deele mit angrenzenden Stallungen, sowie der Wohnbereich am Kopfende des Hauses sind typisch für diese Zeit.
Eine, das Grundstück in südlicher und westlicher Seite umschließende Mauer steht ebenfalls unter Denkmalschutz.
Sämtliche Nebengebäude stehen nicht unter Denkmalschutz und könnten entfernt werden.
Das Grundstück befindet sich laut Flächennutzungsplan im „Mischgebiet“. Bauplanungsrechtlich handelt es sich um „unbeplanten Innenbereich“. Eine Bebauung wird nach §34 Baugesetzbuch beurteilt. Dies lässt eine vielfältige Nutzung zu. Aufgrund der zentralen Lage und des großen Grundstücks eignet es sich hervorragend für Altenheime, Betreutes Wohnen etc.
Zum Hof gehören weitere Land- und forstwirtschaftliche Flächen, die mit erworben werden können.

Ort: Pr.Oldendorf-Bad Holzhausen
Kreis: Minden-Lübbecke
Objekt: Fachwerk-Bauernhaus mit Nebengebäuden
Haupthaus (Denkmalschutz) erbaut: 1820
Nebengebäude (kein Denkmalschutz) erbaut ca. 100 Jahre später
Derzeitige Nutzung: Leerstehend
Grundstücksgröße: 6.849 m²
Bebaute Fläche: ca. 1.157 m², davon ca. 400m² unter Denkmalschutz
Gutachten aus 2016 liegt vor
Kaufpreis auf Anfrage
Kontakt: Bernd Lömker - Tel: 05742-700620
E-Mail: berndloemker@web.de


Hotel „Haus Wasserscheide“

in Burbach

Aus Altersgründen wird das familiengeführte Hotel im südlichen Siegerland verkauft. Es verfügt über 15 Zimmer, ein Restaurant, eine komplett eingerichtete große Küche und  eine Kegelbahn. Eine Betreiberwohnung, der erweiterungsfähige Biergarten sowie etliche Parkplätze sind ebenfalls vorhanden. Das Grundstück ist 3400 qm groß und der alte Baumbestand sorgt für heimelige Atmosphäre ums Haus herum.
In der Nähe gibt es vielfältige Industriegebiete, Wohngebiete, ein Theater sowie Sport- und Tennisplätze.

Die verkehrstechnische Anbindung an die A 45 Dortmund/ Frankfurt ist in unmittelbarer Nähe, ein Bahnhof,  sowie der 8 km entfernte Flughafen sorgen für eine gute Erreichbarkeit.
Das ehemalige „Hotel am Bahnhof“ stammt im Wesentlichen aus dem Jahr 1910.  Über die Geschichte des Hotels ist nicht viel bekannt, obwohl es zu den national bekannten Hotels gehört haben muss, solange die  am Ortsrand ansässige Firma Dynamit Nobel hier ihre Gäste und Geschäftspartner unterbrachte. Sein beständiger Erweiterungsbedarf hing mit dem wirtschaftlichen Erfolg zusammen, der durch die Eröffnung der Bahnstrecke Betzdorf–Haiger als Teilstück der Bahnstrecke Deutz–Gießen 1862 einsetzte. Das Gebäude wird in die Denkmalliste der Gemeinde Burbach eingetragen.

Der  verhandelbare Preis beträgt 245.000 €
Für nähere Auskünfte Tel.: 0151 51323272

Fotos: LWL/Hanke.


Fachwerkgebäude mit verschiefertem Krüppelwalm

in zentraler Lage in Meschede

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein zweigeschossiges, vier Fensterachsen breites und zwei Fensterachsen tiefes Fachwerkgebäude mit verschiefertem Krüppelwalmdach. Hintere nicht denkmalwerte Gebäudeteile sind 2006 abgebrochen worden. Forschungen haben ergeben, dass das Gebäude mit der altern Hausstättennummer 198 bereits Ende des 18. Jahrhunderts bestanden hat und damit eines der ältesten noch existierenden Fachwerkhäuser im Bereich der Mescheder Altstadt ist. Als ehemalige  „Kapitelswohnung“ ist das Haus bedeutend für die Geschichte der Stadt Meschede, als eines der wenigen Häuser in der Altstadt aus der Zeit vor den Zerstörungen der Kriegszeit und vor dem Verlust der Nachkriegszeit.

Ort: Meschede
Kreis: Hochsauerlandkreis
Objekt: Fachwerkgebäude
Adresse: Steinstraße 10, 59872 Meschede
Datierung: 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Nutzung: leerstehend
Grundstücksgröße: 264qm
Kosten: 50.000 Euro

Kontaktadresse
Caritasverband Meschede e.V.
Steinstraße 12
59872 Meschede
Herr Peter Fuhrmanns
Telefon: 0291-9021-0
E-Mail: info@caritas-meschede.de

Zu Fragen aus denkmalpflegerischer Sicht
Kreis- und Hochschulstadt Meschede
Untere Denkmalbehörde
Willi Bödefeld
Sophienweg 3
Telefon:0291-205275
E-Mail: wilhelm.boedefeld@meschede.de

 


Altstadthaus

in Minden

Altstadthaus aus dem 16./17. Jahrhundert mit nachträglichen rückwärtigen Erweiterungen.

Zum Verkauf steht ein großes Haus in der Mindener Altstadt mit 2,5 Geschossen, einem Grundstück von 246qm und einer Wohnfläche von ca. 250 qm, teilweise mit Südausrichtung.
Das Baudenkmal ist zur Zeit stark renovierungsbedürftig, die Renovierungskosten belaufen sich auf ca. 500.000 Euro. Statikschäden machen eine Instandsetzung von Fachleuten notwendig.
Das Altstadthaus könnte auch für mehrere Parteien in Eigentumswohnungen geteilt werden.

Kaupfpreis: 15.000 Euro
Kontakt: vibumi@t-online.de
Fotos: Privat


Schmuckverschiefertes Fachwerkhaus

in der Kernstadt von Meschede

Das Gebäude ist ein schmuckverschiefertes zweigeschossiges Fachwerkgebäude über hohem Sockelgeschoss. Eine einläufige Freitreppe führt zur Haustür, die im klassizistischem Stil ornamentiert ist. Die übergiebelte Mittelachse wird flankiert von vier paarig angeordneten Fensterachsen. Das Gebäude ist mit einem Krüppelwalmdach versehen.

Das schmuckverschieferte Fachwerkhaus in der Kernstadt von Meschede, Foto: Kreis- und Hochschulstadt Meschede.

Standort: Gutenbergstraße 6, 59872 Meschede
Objekt: Wohnhaus
Baujahr: um 1830
Grundstück: Das Gebäude liegt in der Fußgängerzone der Stadt und hat im Niveau des ersten Stockes einen Garten von ca. 460 qm
Derzeitige Nutzung: leerstehend
Kaufpreis: 60.000,00 €
Kontakt: WBW GbR, Henrik Brück, Dipl. –Ing., Fasanenweg 9, 59872 Meschede, Tel.: 0291 952708-11, Fax: 0291 95270820, E-Mail: henrik@brueck.com


Gasthaus Fürwiggetalsperre

Meinerzhagen (Märkischer Kreis)

Das sogenannte Wärterhaus wurde 1902 gemeinsam mit der Fürwiggetalsperre vermutlich zu Wohnzwecken, sowie als Einkehrhaus für Touristen errichtet. Das qualitätsvoll gestaltete Gebäude befindet sich in reizvoller Einzellage am unmittelbaren Nordufer der Talsperre, in direkter Nähe zur Staumauer. Das Wärterhaus ist über die Landesstraße 694 gut erreichbar und besitzt einen eigenen Parkplatz.

Das Bruchsteingebäude besteht aus Grauwackeschiefer mit weißen Fugen und besitzt ein markantes Krüppelwalmdach sowie geschnitzte Sparrenköpfe am weit überkragenden Dach.

In den 1950er Jahren wurde die ursprünglich offene Terrasse zum See geschlossen und in einen Saal mit großzügigen Panoramafenstern umgestaltet. Von hier aus hat man einen unverstellten Blick auf den See. Ebenfalls in den 1950er Jahren wurde zur Straße ein Eingangsanbau mit Treppenzugang ergänzt.

Das Gebäude wurde bis 1999 als Gastronomie betrieben. Es besitzt einen Schankraum, zwei separate Gaststuben (ca. 40 und ca. 80 Plätze), sowie die Möglichkeit einer Außengastronomie mit 20 Sitzplätzen.

Seit 15 Jahren besteht keine Nutzung mehr in dem Gebäude, daher sind einige Instandsetzungsmaßnahmen sowohl am Gebäude als auch an den haustechnischen Anlagen durchzuführen. Es besteht kein Anschluss an die öffentliche Abwasserentsorgung, die vorhandene Kläranlage sollte erneuert werden.

Das Wärterhaus befindet sich innerhalb der Wasserschutzzone 1 der Fürwiggetalsperre. In der Wasserschutzgebietsverordnung ist eine Gaststättennutzung für das Wärterhaus ausdrücklich zugelassen, eine alternative Nutzungsmöglichkeit ist für das Gebäude nicht möglich.

Das Gebäude steht seit 2012 gemeinsam mit der Talsperre unter Denkmalschutz.

Ein auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegendes Nebengebäude mit vier Garagen kann mit übernommen werden. Dieses Gebäude steht aber nicht unter Denkmalschutz.

Blick über die Fürwiggetalsperre auf des Wärterhaus mit Nebengebäude, Foto: LWL/C. Hoebel
Seitenansicht des Gebäudes, Foto: LWL/C. Hoebel

Standort
Fürwigge 3, 58540 Meinerzhagen
Lagebezeichnung
unmittelbar an der Fürwiggetalsperre
Grundstücksgröße: 950 qm
Derzeitige Nutzung
Leerstehend


Empfohlene Nutzung
nur Gaststätte
Kaufpreis
verhandelbar, Erbbauzins ca. 2375,-€ p.a.
Eigentümer / Kontakt
Ruhrverband, Herr Wehking, Tel.: 0201/178 1320, Email: cwe@Ruhrverband.de, Frau Gareis, Tel.: 0201/178 1326, Fax: 0201/178 1305, Email: aga@ruhrverband.de, Kronprinzenstr. 37, 45128 Essen

Hr. Ralf Stötzel (Talsperrenleiter)
Tel: 02722-706915
Mail: rst@ruhrverband.de


2 Wohn- und Wirtschaftsgebäude

in Bruchhausen (Höxter)

Die beiden Häuser stehen nebeneinander in dem in der historischen Überlieferung bemerkenswert gut erhaltenen Dorfkern von Bruchhausen, zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche und gegenüber dem Zugang zur Schlossanlage. Hinter den Häusern befinden sich jeweils kleinere zugehörige Gartengrundstücke. Der Ort ist ohne Durchgangsverkehr und liegt im Tal der Nethe, nahe Höxter und der Weser.

Beide Häuser wurden 1986 in die Denkmalliste der Stadt Höxter eingetragen.

Das linke Haus Brokhusenstraße wurde 1796 als großformatiges Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit einer hohen Durchgangsdiele errichtet. Rückwärtig schließt sich ein jüngerer Wirtschaftsanbau aus Backstein an.

Das rechte Haus Brokhusenstraße 29 wurde schon 1732 als kleineres Wohn- und Wirtschaftsgebäude in der Form eines Vierständerhallenhauses errichtet. Hier befindet sich im rückwärtigen Teil eine größere Saalkammer mit einem Gewölbekeller darunter. Das Gebäude ist stark reparaturbedürftig.

Giebelseiten der beiden Wohn- und Wirtschaftsgebäude in Bruchhausen (Höxter), Brokhusenstraße

Ort: Bruchhausen (Höxter)
Kreis: Höxter
Anschrift: Brokhusenstraße 27 und 29
Objekt: Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Datierung: 1796 und 1732
Nutzung: derzeit ungenutzt

Kaufpreis: Verhandlungssache

Kontakt und nähere Informationen

Herr Ohm: Tel: 05275 - 8150 oder 05275 - 8785