wohnen 60 70 80

Junge Denkmäler in Deutschland

Ausstellung vom 20. Oktober bis 3. November 2022 in Münster

Eröffnung am Mittwoch, 19. Oktober um 19 Uhr

Mit der Wanderausstellung „wohnen 60 70 80“ stellen die Landesdenkmalämter ausgewählte Wohngebäude und Siedlungen der Nachkriegs- und Postmoderne vor. Denkmalgeschützte Einfamilienhäuser, Siedlungen, Hochhäuser und Experimentalbauten erzählen anschaulich die Geschichte des Bauens und Wohnens in der jungen Bundesrepublik und der DDR. Drei Leseinseln mit zeittypischem Mobiliar laden dazu ein, in der kostenlos ausliegenden Infozeitung zu blättern.

Hervorgegangen ist die Ausstellung aus dem Projekt „wohnen 60 70 80“ der Vereinigung der Denkmalfachämter in den Ländern (VDL). Auf einer breiten Materialbasis hat die Arbeitsgruppe Inventarisation zahlreiche Gebäude der 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahre neu in die Forschungsdiskussion eingebracht.

Öffnungszeiten
20. Oktober bis 3. November 2022
Montag bis Freitag, 8.30 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Veranstaltungsort
LWL-Landeshaus, Lichthof
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster
 


Eröffnung am 19. Oktober 2022 um 19 Uhr

Begrüßung durch Dr. Holger Mertens, Landeskonservator für Westfalen

Kurzvorträge

Dr. Michael Huyer: Einführung
Dr. David Gropp: Wohnungsbau 1960+ in Westfalen – ein Überblick
Dr. Eva Dietrich: Studierendenwohnen – Das Hegge-Kolleg von Roman Reiser in Bochum
Dr. Anke Kuhrmann: Wohnen in Stahl – der Hoesch-Bungalow in Münster
Dr. Knut Stegmann: Wohnskulptur – das Terrassenwohnhaus Girondelle in Bochum
Dr. Michael Huyer: Postmoderne in Ostwestfalen-Lippe – Walter von Loms Wohn- und Geschäftshäuser in Lemgo

Anschließend Umtrunk und Blick in die Ausstellung

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung bis einschließlich 16. Oktober 2022.

Anmeldung zur Eröffnung




Ein westfälisches Beispiel ist das Wohnhaus Steimann in Ahlen, Foto: LWL/Nieland


Publikation und Film zur Ausstellung

wohnen 60 70 80. Junge Denkmäler in Deutschland
ISBN: 978-3422981546. 39,90 €

Die Publikation kann über den Buchhandel erworben werden.
Sie ist nicht vor Ort in der Ausstellung erhältlich.

 

Der Film von Manuel Bahmer spannt anhand von vier Beispielen das Thema auf: dem strukturalistischen Wohnhaus von Otto Steidle in München, der „sozialistischen“ Siedlung Ernst-Thälmann-Park in Berlin, der postmodernen Saalgasse in Frankfurt a. Main und dem sehr ungewöhnlichen, futuristischen Wohnhaus des Architekten Michael Balz bei Stuttgart.