Filmdokumentation zum Baukultursymposium in Paderborn

Kurzclip: Themen und Referenten


Dr. Markus Harzenetter: Einführung


Sabine Djahanschah: Aktuelle Entwicklungen im innovativen Schulbau - ein Überblick


Prof. Peter Hübner: Schulen als Kraftort - Partizipation und ökologischer Schulbau


Frauke Burgdorff: Der dritte Pädagoge - Lernraum Schule


Prof. Oskar Spital-Frenking: Denkmalgerechte Erneuerung am Beispiel der Geschwister-Scholl-Schule von Hans Scharoun in Lünen


Werner Haase: Schulsanierung mit Augenmaß - Modellhafte Erneuerung von Schulgebäuden unterschiedlicher Zeitepochen


Prof. Christian Schlüter: Bauten für die Bildung - Neubau, Umbau, Vorfertigung


Schulzentrum Nordhorn. Foto: DBU

Baukultur und Schule

Jahresfachtagung am 12. Dezember 2012 in Paderborn

Was zeichnet eine zukunftsfähige Schule aus? Welche Innovationen im Schulneubau versprechen eine intelligente und nachhaltige Gebäudenutzung? Wie kann der Spagat zwischen Finanzdiktat und behutsamer Bestandsanpassung bei der Erneuerung der überkommenen Schulgebäude des zwanzigsten Jahrhunderts gelingen?

Wie kann Schularchitektur aus den Anforderungen pädagogischer Konzepte hergeleitet werden? Welche Erfahrungen gibt es mit der Beteiligung von Lehrern, Schülern und Eltern im Planungs- und Bauprozess von Schulen?
Kurz: Wie kann Schule gelingen?
Mit dem diesjährigen Baukultursymposium möchten wir Sie über die vielfältigen Aspekte im Zusammenhang mit Schulbauarchitektur informieren und mit Ihnen über die großen Chancen, die sich durch die fortwährende Erneuerung der Schullandschaft ergeben, diskutieren.

Wir halten das Thema für unsere aktuelle Baukulturdebatte für besonders wichtig und spannend: In jeder Kommune werden Schulen neu errichtet, erneuert, umgebaut oder an veränderte technische und pädagogische Anforderungen angepasst. Kein Lebenslauf ohne Schulzeit. Schule ist Arbeits-, Wohn- und Lebensraum zugleich. Und damit Modellraum, Erfahrungs- und Erlebnisraum von Architektur. Die Gestaltung unserer Schulbauten kann Lern- und Sozialprozesse unterstützen oder hemmen, sie kann der Entfaltung und Entwicklung der Schüler und Lehrer dienen oder sogar schaden.
Mit Schularchitektur als öffentliche Bauaufgabe können positive Impulse für Baukultur im Allgemeinen gesetzt werden. Die Beteiligungsprozesse auf dem Weg zu einer guten Schule können schon für die ganz Kleinen als grundlegende Demokratieerfahrung erlebt werden.