VII. Westfälischer Kulturlandschaftskonvent

Historische Kulturlandschaft trifft Museum

am 18.11.2019 in Münster

Als Kooperationspartner haben neben der LWL-Archäologie das LWL-Museumsamt für Westfalen und der Westfälische Heimatbund an der Konzeption der Tagung mitgewirkt.

Die historische Kulturlandschaft im Museum

In Westfalen-Lippe gibt es ca. 680 Museen. Viele von ihnen befassen sich mit je unterschiedliche Herangehensweise und aus verschiedenen Blickwinkeln mit der Kulturlandschaft. Naturkundemuseen, Technikmuseen sowie Heimatmuseen vermitteln in der Regel Wissen mit einem regionalen oder lokalen Landschaftsbezug. Sie spiegeln auch die Veränderungen in unseren Kulturlandschaften wider, weil sich Ausstellungen häufig auf historische Nutzungsansprüche und deren Wirkung auf die Kulturlandschaft beziehen.

Welches Gewicht kommt der historischen Kulturlandschaft in den Ausstellungskonzepten zu? Wie kann die Vermittlung der historischen Kulturlandschaften aussehen und welche Perspektiven werden dabei aufgezeigt? Wie wirkt sich der Veränderungsdruck in der Landschaft auf das Heimatgefühl der Menschen aus? Welchen Beitrag können Museen für den Erhalt historischer Kulturlandschaften und Kulturlandschaftselemente leisten?

Diese Fragen haben wir am 18.11.2019 im LWL-Museum für Naturkunde diskutiert.

Gute Beispiele aus der Praxis. Nach Einführungsreferaten haben einige konkrete Beispiele im Mittelpunkt gestanden. An ihnen ist deutlich geworden, wie sich Landschaften museal vermitteln lassen, die durch kulturhistorisch bedeutende Elemente und Strukturen geprägt sind.


Die Idee des Westfälischen Kulturlandschaftskonvents

Der Westfälische Kulturlandschaftskonvent lädt alle, die an einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung mitwirken, ein, ihre fachlichen und institutionellen Belange in den Prozess einer erhaltenden Kulturlandschaftsentwicklung einzubringen.

Hintergründe, Ziele und Vorgehensweise des Konvents sind der Broschüre zum Westfälischen Kulturlandschaftskonvent zu entnehmen.