Rechtliche Grundlagen

Die Erforschung der Kulturlandschaftsgeschichte hat eine lange Tradition in der Landeskunde und der Historischen Geographie, vor allem in den wissenschaftlichen Disziplinen des universitären Bereiches.

Zahlreiche Rechtsvorschriften wurden zum Schutz des Kulturellen Erbes in unseren Landschaften erstellt. Dies sind vorwiegend Regelungen für Planungsprozesse sowie für die behördlichen Prüf- und Genehmigungsverfahren bei Zulassungen von Vorhaben, Plänen und Programmen. Sie schließen Bestimmungen über den Umgang mit Umweltinformationen und die Öffentlichkeitsbeteiligung ein.

Den Start markiert die Richtlinie 85/337/EWG des Rates vom 27. Juni 1985 über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten. Für die aktuelle Rechtslage in der Bundesrepublik Deutschland sowie im Bundesland Nordrhein-Westfalen sind im Wesentlichen von Belang:

Grundlage für die Arbeit der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen sind neben den o.g. gesetzlichen Bestimmungen die Definition der Kultusministerkonferenz, 23. Sitzung Unterausschuss Denkmalpflege der Kultusministerkonferenz am 19./20.5.2003 in Görlitz, (TOP 13).

Die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen bearbeitet die Thematik aus der Fachsicht „Landschaftskultur“ und der Fachsicht „Denkmalpflege“. Die Fachsicht Archäologie wird von der LWL-Archäologie für Westfalen vertreten.