NRW-Sonderprogramm aktion5

Logo aktion5

Seit September 1990 führen die Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe regionale Arbeitsmarktprogramme zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durch.
Die erfolgreiche Umsetzung des 5. Sonderprogramms mit dem Namen „aktion5“ (2008-2012) wird seit Januar 2013 unter dem gleichen Namen mit einer Gesamtförderung von 20 Mio. Euro pro Landesteil für weitere 5 Jahre fortgesetzt.
Das neue Programm „aktion5“ stellt dabei einen Teil der Konzeption des „Budgets für Arbeit“ der beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen dar. Es trägt dazu bei, im Rahmen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention neue Wege zum Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt einzuschlagen.

aktion5 und seine Zielgruppen

Gefördert wird die Eingliederung besonders betroffener gleichgestellter oder schwerbehinderter Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt:

  • Beschäftigte aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)
  • Werkstattalternativfälle, für die durch das sozialversicherungspflichtige Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis eine Alternative zur Aufnahme in eine WfbM ermöglicht wird
  • Junge Menschen aus Förderschulen oder aus integrativer Beschulung
  • Arbeitssuchende Menschen mit einer seelischen Beeinträchtigung

Die Förderung von aktion 5 im Einzelnen:

1. An Arbeitgeber

  • § 2 Richtlinie aktion5: eine Einstellungsprämie für die Einstellung eines Beschäftigten aus einer WfbM oder eines Werkstattalternativfalls in Höhe von 5.000 € für ein unbefristetes und in Höhe von 2.000 € für ein auf mindestens 12 Monate befristetes Beschäftigungsverhältnis.
  • § 3 Richtlinie aktion5: eine Ausbildungsprämie in Höhe von 3.000 € zu Beginn eines Ausbildungsverhältnisses.
  • § 4 Richtlinie aktion5: eine pauschalierte Abgleichung des besonderen Betreuungsaufwands von bis zu 210 € monatlich und einen pauschalierten Minderleistungsausgleich von 300 € bis zu 500 € monatlich je nach Lohnkostenhöhe zur Unterstützung des Wechsels von Beschäftigten aus dem Berufsbildungsbereich einer WfbM oder als Werkstattalternative für die Dauer von maximal 5 Jahren.

Förderprogramm Übergang plus 3: Weitere Förderung für Menschen, die aus dem Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln siehe unter:

http://www.lwl-integrationsamt.de/leistungen/uebergangplus3/

2. An schwerbehinderte Menschen

  • § 5 Richtlinie aktion5: ein Vorbereitungsbudget für schwerbehinderte Menschen oder Gruppen von schwerbehinderten Menschen zur beruflichen Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.
  • § 6 Richtlinie aktion5: ein Integrationsbudget für schwerbehinderte Menschen vor und bis zu 6 Monate nach Beginn eines Arbeitsverhältnisses zur Anbahnung und Förderung des Integrationsprozesses.

3. Innovative Projekte

  • § 7 Richtlinie aktion5: eine Förderung für innovative und zeitlich begrenzte Projekt, die den Zielen und Grundsätzen des Programms entsprechen.

 

Auskunft und Antragstellung

Alle Leistungen werden direkt durch die Integrationsämter der Landschaftsverbände erbracht.

Ansprechpersonen im LWL-Integrationsamt Westfalen:

Dr. Monika Peters

Telefon: 0251 591-5746

E-Mail: monika.peters@lwl.org

 

Katharina Purr

Telefon: 0251 591-5825

E-Mail: katharina.purr@lwl.org

 

Janine Schapdick

Telefon: 0251 591-5911

E-Mail: janine.schapdick@lwl.org

 

Ramona Brüggemeyer

Telefon: 0251 591-5375

E-Mail: ramona.brueggemeyer@lwl.org

Richtlinien aktion5

Antrag Arbeitgeber (für die Module §§2-4)

Checkliste zur Beantragung der Förderleistungen

Antrag schwerbehinderter Mensch (für die Module §§5-6)

Flyer "aktion5"

Bitte beachten Sie:

Die Leistungen nach aktion5 sind bis zu 3 Monaten nach Arbeits- ,Ausbildungs- oder Maßnahmebeginn schriftlich beim LWL-Integrationsamt Westfalen zu beantragen. Auf die Leistungen von aktion5 gibt es keinen Rechtsanspruch.

 

Die Richtlinien, Anträge und weitere Informationen zu aktion5 finden Sie auch unter www.aktion5.de