Richtung Inklusion

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Iris Wiemann wird bei ihrer Arbeit in einer Schulmensa vom Integrationsfachdienst begleitet. Foto: LWL

Integrationsfachdienste haben knapp 870 Menschen mit Behinderung Arbeit vermittelt

LWL stockt Mittel auf 11,6 Millionen Euro auf

Die 20 im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) tätigen Integrationsfachdienste (IFD) haben 2014 über 13.500 Menschen mit Behinderung und deren Arbeitgeber beraten oder intensiv betreut. Der Sozialausschuss des LWL hat am Donnerstag (10.12.) in Münster beschlossen, die Mittel für die Integrationsfachdienste von 11,1 Millionen Euro auf 11,6 Millionen zu erhöhen.

Positiv sei, dass es den IFD gelungen sei, über 83 Prozent von über 2.900 gefährdeten Arbeitsverhältnissen durch intensive Beratung und Betreuung zu erhalten, hieß es in Münster.
"Wir werden unsere Bemühungen, Menschen mit Behinderung beim Übergang von den Förderschulen und den Werkstätten für Menschen mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt zu helfen, weiter verstärken. Dabei wollen wir auch die beruflichen Chancen für Menschen aus psychiatrischen Einrichtungen stärker in den Fokus nehmen", nennt LWL-Sozialdernent Matthias Münning einen Arbeitsschwerpunkt. Knapp 870 schwerbehinderte Menschen haben die IFD 2014 in den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt. "Darunter waren 103 Schulentlassene aus Förderschulen und 87 ehemalige Beschäftigte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung", so Münning.

Hintergrund
Die IFD in Westfalen-Lippe arbeiten im Auftrag des LWL-Integrationsamtes, sie sind auch tätig für Rehabilitationsträger und die Agenturen für Arbeit. Das LWL-Integrationsamt finanzierte den Angaben nach die IFD im vergangenen Jahr mit rund 11,1 Millionen Euro aus Mitteln der Ausgleichsabgabe, für 2016 stellt der LWL 11,6 Millionen Euro bereit.

Pressemeldung

Publikationsdatum: 14.12.2015

Themen: Arbeit