Leichte Sprache

erklärt das LWL-Budget für Arbeit

Beispiele Leichte Sprache

Von der Werkstatt auf den Arbeitsmarkt, von der Schule in den Beruf

 

 

Viele Menschen mit Behinderung arbeiten
in einer Werkstatt.

Einige möchten lieber in einem Betrieb arbeiten.

Vielleicht möchten Sie auch gerne in einem Betrieb arbeiten.
Dann unterstützt Sie der LWL.

Alle Menschen sind verschieden.

Jeder Mensch kann etwas anderes besonders gut.

Deshalb braucht jeder Mensch einen Arbeitsplatz,
der für ihn passt.

Für Menschen mit Behinderung
ist das noch wichtiger.

Das LWL-Budget für Arbeit hilft
Menschen mit Behinderung.

Budget bedeutet Geld.
Wir sprechen: Büd-schee.

Budget für Arbeit bedeutet:

Der Arbeit-Geber bekommt Geld

Damit bezahlt er die Unterstützung für Sie.

Das Gesetz sagt:

Menschen mit Behinderung sollen gleich-berechtigt sein.

Das Budget für Arbeit vom LWL hilft Ihnen dabei.

  • Geld
  • Beratung und Begleitung
  • einer guten Vorbereitung

 

Diese Menschen können Unterstützung durch das
Budget für Arbeit bekommen:

  • Menschen in einer Werkstatt, die einen Arbeitsplatz in einer Firma suchen,
  • Arbeit-Geber und Arbeit-Geberinnen
  • Schüler und Schülerinnen mit Behinderung.

Schon viele Menschen mit Behinderungen haben mit dem Budget für Arbeit
vom LWL einen festen Arbeits-Platz gefunden.

Sophie Hovestadt hat das Down-Syndrom.

Sie hat es geschafft.

Von der Schule direkt auf den

ersten Arbeitsmarkt.

Als Küchenhilfe arbeitet sie bei der MDS GmbH, Münster.

Jugendliche mit Behinderungen sollen

einen guten Arbeits-Platz finden.

Dafür gibt es ein Programm.

Es heißt: Schule trifft Arbeits-Welt – STAR

Vor wenigen Monaten arbeitete Tatjana Clusmann
noch in den Märkischen Werkstätten Lüdenscheid.

Heute arbeitet sie in einer Wäscherei in Lüdenscheid.

Der Integrations-Fachdienst hat die Wäscherei dafür beraten.

Und er hat Frau Clusmann bei einem Praktikum unterstützt.

Frau Clusmann arbeitet sehr gerne an ihrem neuen Arbeits-Platz.

Auch Barbara Kastner hat einen neuen Arbeits-Platz.

Sie hatte 17 Jahre in einer Werkstatt gearbeitet.

Dann hat sie ein Praktikum in der Küche
von einer großen Schule in Bochum gemacht.

Jetzt arbeitet Frau Kastner seit 4 Jahren
in der Küche.

Sie belegt Brötchen und spült Geschirr.

Und sie kassiert das Geld für das Essen.

Für Frau Kastner ist die Arbeit sehr wichtig.

Sie will gute Arbeit leisten und arbeitet sehr gerne.

Karl Franz arbeitete in einer Werkstatt für
Menschen mit Behinderungen.

Herr Franz wollte aber gerne wieder in einem Betrieb arbeiten.
Der Integrations-Fachdienst und die Werkstatt
haben gemeinsam nach einem Arbeits-Platz für
Herrn Franz gesucht.

Herr Franz arbeitet jetzt als Fahrer mit 14 Stunden
in der Woche. Er muss verschiedene Sachen
pünktlich bringen und abholen.

Das ist bei dem dichten Verkehr nicht immer leicht.

Herr Franz schafft das aber gut.

Seine Kollegen können sich auf ihn verlassen.

So hat der LWL durch das Budget für Arbeit geholfen:

  • Der LWL hat ein Training für Sicherheit beim Fahren bezahlt.
  • Der Arbeitgeber bekommt einen Teil von dem Lohn für den Arbeits-Platz.
  • Der LWL hilft Herrn Franz und dem Betrieb mit Beratung und Begleitung.

Das Budget für Arbeit vom LWL hat Frau Hovestadt, Frau Clusmann, Frau Kastner und Herrn Franz geholfen.

Möchten Sie gerne einen Arbeits-Platz in einem Betrieb?

Möchten Sie etwas Neues lernen?

Möchten Sie selbständiger arbeiten und leben?

Wir vom LWL unterstützen Sie dabei.

Damit Sie eine feste Arbeit in einem Betrieb finden.

Das ist der Vorteil von der Arbeit in einem Betrieb:

Sie lernen einen neuen Beruf kennen.

Sie lernen viele neue Menschen kennen.
Menschen mit und ohne Behinderung.

Sie können mehr Geld verdienen.

Sie sammeln neue Erfahrungen.

Haben Sie keine Angst!

Sie können in die Werkstatt zurück kommen.

Der Wechsel von einer Werkstatt in einen Betrieb
ist ein großer Schritt.

Manchmal fühlen sie die Menschen im Betrieb
nicht wohl.

Sie schaffen die Arbeit nicht gut.

Manchmal schaffen Menschen die Arbeit
in einem Betrieb nur kurze Zeit.

Sie möchten dann wieder in die Werkstatt gehen.

Dann können sie in die Werkstatt zurück gehen.

Wir helfen Ihnen.

Diese Menschen unterstützen Sie:

In Ihrer Werkstatt arbeiten Fach-Leute für den Übergang von der Werkstatt in Betriebe.

Diese Fach-Leute beraten Sie.

Und Sie können den Integrations-Fachdienst in Ihrer Stadt fragen.

Die Adressen vom Integrations-Fachdienst finden Sie im Internet unter www.ifd-westfalen.de.

Dort arbeiten Fach-Leute, die Ihnen helfen.

Ihre Ansprech-Partner und Ansprech-Partnerinnen beim LWL sind:

Christian Krawietz
Übergang Schule-Beruf (STAR)
christian.krawietz@lwl.org

Dr. Monika Peters
Übergang aus der Werkstatt
aktion5 / Übergang plus3
monika.peters@lwl.org

Dorothea Thoma
Minijob anstatt WfbM oder Tagesstätte
LWL-Zuverdienst
dorothea.thoma@lwl.org

Marlies Wiesemann
LWL-Behindertenhilfe
marlies.wiesemann@lwl.org

Sie können auch mit den Mitgliedern
vom Fach-Ausschuss sprechen.

Grafiken:


© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

© Valuing People clipart collection http://www.valuingpeopleclipart.org.uk/

© European Easy-to-Read Logo: Inclusion Europe. More information at www.inclusion-europe.org/etr

 

Bei der Übersetzung in Leichte Sprache unterstützt durch

Holtz & Faust GbR,

E-Mail: info@holtz-und-faust.de

Internet: www.holtz-und-faust.de