FUH - Familienunterstützende Hilfe

Knapp 15 000 und damit die Hälfte aller Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen  in Westfalen-Lippe leben im Kreis ihrer Familie. Diese Familien sind vielen Herausforderungen bei der Gestaltung des gemeinsamen Lebens ausgesetzt.

Die Frage, welche Hilfen sie wirklich brauchen und welche sie auch annehmen, ist in einer Studie untersucht worden. Der LWL hat in den Jahren 2008/2009 durch die TU Dortmund untersuchen lassen, ob finanzielle Leistungen des LWL als überörtlicher Sozialhilfeträger direkt an Familien zu einer späteren Nutzung von ambulanten oder stationären Wohnhilfen außerhalb der Familien führen würden.

Das Ergebnis überrascht alle: Eltern wollen ihre erwachsenen behinderten Kinder zu Hause versorgen, unabhängig davon, ob sie Geld bekommen oder nicht. Eines scheint aber in allen Studien durch: Diese Familien brauchen Hilfe und Unterstützung.

Konzept Familienunterstützende Hilfen (FUH)
– Alternativen zum Betreuten Wohnen für Menschen mit Behinderungen–


 

Auf der Fachtagung Familienunterstützende Hilfe am 23. März 2010 in Münster wurden folgende Referate gehalten:
 

In sechs Arbeitsgruppen haben 150 Fachleute gemeinsam über die Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten diskutiert.

Der Sozialausschuss des LWL hat die  folgenden Vorlagen zum Thema FUH beschlossen: