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Samstag, 16.6., 20 Uhr, Foyer

Konzert: Popchor Münster „Love and Peace“

Frieden – ein weltumspannendes Thema, das die menschlichen Gemüter nicht nur anlässlich eines historischen Jubiläums bewegt. Gedanken und Gefühle zum Frieden im weitesten Sinne gibt der Popchor Münster stimmlich Ausdruck, mit der Energie, dem Können und der Begeisterung seiner 50 Sängerinnen und Sängern, die der Chor seit seiner Gründung 2010 bei zahlreichen Auftritten unter Beweis gestellt hat.


Nach dem großen Erfolg des Konzerts „Popchor meets Museum“ vor drei Jahren, dreht sich im Begleitprogramm der Friedens-Ausstellung nun alles um die Facetten des Ausstellungsgegenstandes: um politischen und sozialen Frieden, den Frieden (oder seine Abwesenheit) zwischen Völkern, Religionen und Weltanschauungen. Ganz besonders widmet sich das Programm den großen und kleinen privaten Friedensmomenten – der Erfahrung von Liebe, Freundschaft und Geborgenheit – aber auch deren Bedrohung und Zerbrechlichkeit: durch das Biest in uns, das seine missgünstige Fratze zeigt; durch Eifersucht, Lügen und Hass in unseren Beziehungen. In den a-capella-Songs u.a. von den Rolling Stones, Sting, Silbermond, Bob Dylan und Marius Müller Westernhagen kommt auch das Bedürfnis eines jeden Menschen nach Geborgenheit und Ruhe, nach dem sprichwörtlichen „inneren Frieden“, zum Ausdruck.


Kosten: 20 €, ermäßigt 15 € (nur Abendkasse)

Dienstag, 19.6., 19.30 Uhr, Auditorium

Vortrag: Die Rohingya. Ein Volk, das niemand haben will

Die Lage der Rohingya, eine ethnische und religiöse Minderheit in Myanmar, ist dramatisch: Knapp eine Million Menschen sind auf der Flucht, die UN bezeichnet die Situation als weltweit am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise. Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und „Asienspezialist“ stellt in seinem Vortrag neben der aktuellen Lage die Ursachen und Hintergründe des Konflikts in den Mittelpunkt.

Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 20.6., 19.30 Uhr, Auditorium

Lesung und Gespräch: Ausgerechnet Kabul

Das Buch „Ausgerechnet Kabul – 13 Geschichten vom Leben im Krieg“ erzählt vom alltäglichen Leben in der afghanischen Hauptstadt. Weg von omnipräsenten Themen wie Burka, Bundeswehr oder Taliban, werden ungeschönt und erfrischend ehrlich die Schicksale der normalen Bevölkerung in den Blick genommen. Die freie Journalistin, Filmemacherin und studierte Politikwissenschaftlerin Ronja von Wurmb-Seibel liest aus ihrem Buch und erzählt von ihrer Zeit in Afghanistan.

Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 21.6., 19.30 Uhr

Schlaglicht auf… Orpheus. Literarisch-musikalische Begegnungen in der Ausstellung „Wege zum Frieden“

Viele der Exponate, mit deren Hilfe die Sehnsucht nach Frieden in der Ausstellung verhandelt wird, weisen zahlreiche Assoziationen zu anderen Kunstgattungen auf. Die Dramaturgin Christina Lahmann geht dem Beziehungsreichtum der Ausstellungsobjekte von Mai bis Juli nach. Schauspielerinnen, Musiker und Expertinnen verwandeln die Ausstellungsräume in eine bereichernde Echokammer. Musik, Szenen und Geschichten zu wechselnden Monatsthemen laden dabei zur Entdeckung unerwarteter Details ein und schaffen eine informative und ästhetische Atmosphäre.

Alle Wesen, so ihn hörten, Wogen selbst, die sturmempörten, Neigten still ihr Haupt herab, schreibt Shakespeare in Heinrich VIII. über Orpheus, den mythischen Sänger, welcher Kreatur wie Materie mit seiner Musik besänftigt. Schweigt Orpheus angesichts der aktuellen kriegerischen Weltlage? Drei Exponate ziehen an diesem Abend das „Schlaglicht“ auf sich, anhand derer der Kosmos Orpheus aufgefächert wird: Vom Friedensbringer über den Grenzgänger zwischen Leben und Tod bis hin zur Verbindung zwischen Orpheus und Christus – eingebunden in vielfältige musikalischen Assoziationen.

Eintritt: 20 €, Tickets an der Museumskasse erhältlich
Dauer: ca. 45 bis 60 Minuten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit bis ca. 21 Uhr in der Ausstellung zu verweilen.

Interkulturelle Kunstgespräche: Sehnsucht Frieden

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, der Integrationsrat der Stadt Münster und die Werkstatt für Bildung und Kultur e.V. organisieren im Rahmen der Friedensausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ die Veranstaltungsreihen „Sehnsucht Frieden“ und „Frieden leben“. Verschiedene Ausstellungsgespräche mit Vertretern unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften geben einen Einblick in die Ausstellung des Bistums Münster „Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?“

Sonntag, 24. Juni, 16 Uhr
Vergeben. Jedem? Alles? Mit Hiltrud Geburek, Jüdische Gemeinde, Delal Hussain, Islamwissenschaftlerin, Pfarrer Martin Mustroph, Evangelische Thomasgemeinde

Sonntag, 22. Juli, 16 Uhr
In Gottes Namen. Mit Imam Adem Akyüz, Sultan-Ahmet-Moschee, Pfarrerin Friederike Barth, Evangelische Johannesgemeinde, Ruth Frankenthal, Jüdische Gemeinde

Sonntag, 26. August, 16 Uhr
Schuld und Sühne. Mit Pfarrer Jörg Hagemann, Stadtdekanat Münster, Pfarrer Heinrich Kandzi, Evangelische Apostelgemeinde, Imam Ahmed Mustansar, Ahmadiyya-Gemeinde

Die Teilnahme ist kostenfrei, es gilt der übliche Museumseintritt. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist beim Besucherservice unter Tel.: 0251 5907 201 und Mail: besucherbuero(at)lwl.org möglich.

 

Interkulturelle Kunstgespräche: Frieden leben

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, der Integrationsrat der Stadt Münster und die Werkstatt für Bildung und Kultur e.V. organisieren im Rahmen der Friedensausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ die Veranstaltungsreihen: „Frieden leben“ und „Sehnsucht Frieden“. Mitglieder von Institutionen und Vereinen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, geben in Ausstellunsgesprächen einen Einblick in die Ausstellung des LWL-Museums für Kunst und Kultur „Wege zum Frieden“.

Freitag, 22. Juni, 16 Uhr
Migrantenverein AFAQ e.V.

Freitag, 20. Juli, 16 Uhr
Arbeitskreis International e.V. und syrisches Kulturforum Amal e.V.

Freitag, 24. August, 16 Uhr
Studentische Initiativen Elbén und Welcome Münster e.V.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es gilt der übliche Museumseintritt. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist beim Besucherservice unter Tel.: 0251 5907 201 und Mail: besucherbuero(at)lwl.org möglich.