Lichtnacht

Veranstaltungen

Alle Termine finden Sie in unserem Kalender.

Mittwoch, 23.1., 19 Uhr

Podiumsgespräch: Comic-Kunst meets Mittelalter

Anke Feuchtenberger im Gespräch mit Andreas Platthaus (FAZ, Frankfurt)

Im Gespräch mit dem Literaturchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und Comic-Experten Andreas Platthaus wird die Comic-Zeichnerin und Illustratorin Anke Feuchtenberger über die Entstehung und das künstlerische Konzept des Comic-Altarbildes „Tracht & Bleiche“ sprechen. Die Künstlerin fertigte die Arbeit eigens für das LWL-Museum an. Die Auftragskunst und die Institution Museum werden ebenso erörtert wie Feuchtenbergers feministischer Ansatz und die Einordnung in zeitgenössische Tendenzen der Comic-Welt.

Mittwoch, 23.1., 19 Uhr, Auditorium, Eintritt frei

Freitags, 1.2.–15.3., 15.30–17.30 Uhr

Zeichenkurs in der Sammlung

Workshop für Erwachsene

Eine Skizze ist die Grundlage für Gemälde und Skulpturen, sie ist ein eigenständiges Kunstwerk und dient auch im Nachhinein der Überlieferung von Vorbildern. Verschiedene Materialien und Techniken können ausprobiert werden: Bleistift, Kohle, Fineliner, Aquarellfarbe, etc. Hier können Sie unter Anleitung des Dozenten Ihre eigene künstlerische Ausdrucksfähigkeit schulen und präzisieren. Den motivischen Schwerpunkt bietet das Museum: die Sammlung, das Haus, die Menschen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Maximal 8 Teilnehmer.

Kursleitung: Maximilian Tomasoni

Bitte melden Sie sich bis zum 25.1. beim Besucherservice an unter T +49 251 5907 201 oder per E-Mail: besucherbuero(at)lwl.org

Freitags, 1.2.–15.3. (außer 8.3.), jeweils 15.30–17.30 Uhr
Für Erwachsene, 75 € für 6 Termine inkl. Eintritt

Freitag, 1.2., 19.30 Uhr

Vortrag: Die Bauhausbühne als pädagogisches Konzept

Torsten Blume, Kurator an der Stiftung Bauhaus in Dessau, spricht über die Bauhaus-Künstler Xanti Schwawinsky und Oskar Schlemmer.

Die Bauhausbühne war einer der zentralen Austragungsorte und Laboratorium der Bauhäusler. Gerade Schawinski und Schlemmer haben dort ihre prägende Wirkung entfaltet. Der an der Stiftung Bauhaus in Dessau arbeitende Kurator Torsten Blume zeigt auf, wie die „Bauhaustänze“ mit Reflexionen, Licht- und Schattenwirkungen experimentieren.

Matthias Markstein während der Performance MESH, Foto: Hartmut Maier

Samstag/Sonntag, 2./3.2., jeweils 16 Uhr

Tanzperformance MESH

Die Auswirkungen der Bauhausbühne auf den modernen Tanz veranschaulichen die Choreografen Matthias Markstein und Isaac Spencer, die zusammen mit der Bühnenbildnerin Nora Maria Bräuer die Tanzperformance MESH für die Ausstellung "Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung" entwickelt haben.

An zwei Orten im Foyer loten die beiden Tänzer den Raum auf unterschiedliche Weise aus. Im Dialog mit Stoffbahnen spielen sie mit Gewicht und Widerstand und formen den Raum nicht nur durch den eigenen Körper. In ständiger Verhandlung mit dem Material entwickelt sich die Bewegung im offenen Prozess. Die Vermessung und Bestimmung der Proportionen, der räumlichen Flächen und des eigenen Körpers, aber auch der Distanz oder Nähe zum Betrachter sind dabei die zentralen Ansätze.

Samstag, 2.2., und Sonntag, 3.2., jeweils um 16 Uhr, Foyer, Eintritt frei

Donnerstag, 7.2., 19.30 Uhr

Vortrag: Die Bauhaus-Bühne und ihr Einfluss auf Amerika

Dr. Sigrid Pawelke (Aix-en-Provence) nimmt in ihrem Vortrag das Publikum mit auf eine Reise in die europäisch-amerikanische Kulturgeschichte.

Die Idee, Innovation durch freies Experimentieren und die Verbindung von Kunst und Leben zu schaffen, war nirgend anders spürbarer als auf der Bauhausbühne – ein interdisziplinäres Labor, wo Arbeit, Freude, Ausgelassenheit und die wildesten Ideen getestet wurden. Diese interdisziplinären und performativen Praktiken lebten nach der Schließung des Bauhauses 1933 in Amerika weiter, unter anderem am legendären Black Mountain College in North Carolina. Pawelke zeigt die Verzahnung der Bauhaus-Ideen anhand ausgewählter Künstler und Arbeiten.

Donnerstag, 7.2., 19.30 Uhr, Auditorium, Eintritt frei

Der Auftritt der Ein-Mann-Band Bummelkasten ist der Höhepunkt des Familientages.

Sonntag, 10.2., ab 11 Uhr

Familientag

Der Familientag bietet einen spannenden und ereignisreichen Sonntag für die kleinen und großen Besucher. Im Museum gibt's Einblicke in die Welt der Kunst, farbenfrohe Mitmachgelegenheiten, informative Rundgänge und als Höhepunkt ein lebhaftes Konzert von Bummelkasten.

Programm
12 Uhr Tanz-Aufführung: "Tracht und Bleiche" (Foyer)
13–17 Uhr Offene Ateliers: Lichtkunst und Weiße Welten
15 Uhr Konzert: Bummelkasten (Auditorium)

Rundgänge
11 Uhr Bauhaus-Bühne / 11.30 Uhr Lichtkunst / 12 Uhr Farbexperimente (je 25 Min.)
12.30 Uhr Familientour: Comic-Kunst trifft Mittelalter
13 Uhr und 16 Uhr Kulturbeutel-Tour für Kinder, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel
14 Uhr und 15.15 Uhr Rundgang: Bauhaus und Amerika
14.30 Uhr und 16.30 Uhr Familientour: Bauhaus und Amerika (30 Min.)
15.15 Uhr Rundgang: Überblick über die Sammlung

Alle Angebote sind kostenfrei. Tickets für die teilnahmebeschränkten Veranstaltungen gibt es 30 Minuten vor der Veranstaltung. Es gilt der übliche Eintrittspreis ins Museum. Die Rundgänge dauern ca. 60 Minuten, sofern nicht anders angegeben.

Mittwoch, 13.2., 18 Uhr

Joseph Beuys im Leben von Manfred und Ingrid Rotert

Über Jahrzehnte haben Ingrid und Manfred Rotert ihren Schatz gehütet. Vergangenes Jahr hat das Ehepaar ihre Sammlung dann dem Museum geschenkt: ein Konvolut aus 150 Multiples von Joseph Beuys. Wie kam das Ehepaar zu dieser Sammlung? Welche Bedeutung hat Joseph Beuys für die Roterts? Der Kulturjournalist Dr. Stefan Lüddemann (NOZ) spricht mit Manfred Rotert über den Künstler, seine Multiples und die Zeit des Sammelns.

Mittwoch, 13.2., 18 Uhr, Auditorium, Eintritt frei

 

Workshop: Coloured Light Live

Workshop zur Lichspielapparatur von Ludwig Hirschfeld-Mack "Farbenlichtspiele".

Die Teilnehmer können die Farbenlichtspiele von Ludwig Hirschfeld-Mack sinnlich erfahren und mitgestalten. Die Lichtspielapparatur, eine Pionierarbeit zwischen Malerei, Theater und abstraktem Film, projiziert geometrische Formen und Figuren in leuchtenden Farben auf eine Fläche aus Transparentpapier. Die Teilnehmer dürfen in diesem interaktiven Experiment selbst Hand an die Scheinwerfer, Schalter und Schablonen legen. Jeder Workshop ist auf 20 Personen limitiert.

Donnerstag, 14.2., 18.30 – 19.50 Uhr
Freitag, 15.2., 18.30 – 19.50 Uhr und 20 – 21.20 Uhr
Samstag, 16.2., 18.30 – 19.50 Uhr und 20 – 21.20 Uhr
Sonntag, 17.2., 18.30 – 19.50 Uhr und 20 – 21.20 Uhr

Eintritt: 15 Euro, Tickets im VVK an der Museumskasse von 10–18 Uhr

Malakoff Kowalski, Foto: Julija Goyd

Montag, 18.2., 20 Uhr

Klavierkonzert Malakoff Kowalski

Der deutsch-amerikanisch-persische Musiker Malakoff Kowalski begibt sich in seinem neuen Album "My First Piano" auf die Spuren seiner Herkunft und seiner Kindheit. In seinem Solokonzert wird er an der Grenze zwischen Klassik und Jazz "My First Piano", Teile seiner letzten zwei Alben sowie Auszüge aus seiner Film- und Bühnenmusik vorstellen, die er u. a. für das Schauspielhaus Köln und das Staatstheater Stuttgart entwickelt hat.

Montag, 18.2., Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20 Uhr, Foyer, Eintritt: 20 Euro zzgl. Gebühren (Vorverkauf), 25 Euro (Abendkasse), Karten erhältlich unter gleis22.de

Mittwoch, 20.2., 19 Uhr

Kunstgespräch: Zwischen den Altaren – Comic-Kunst und Mittelalter

Die Comic-Künstlerin Anke Feuchtenberger und die Mittelalterkuratorin Dr. Petra Marx diskutieren vor dem Retabel des Schöppinger Meisters und der neuen Arbeit Feuchtenbergers „Tracht und Bleiche“ zur Rolle des Altar(bilde)s als Objekt spiritueller Erbauung und ideologisches Vehikel. Moderiert wird das Gespräch durch den Comic-Experten Markus von Hagen.

Mittwoch, 20.2., 19 Uhr, Mittelaltersammlung, Eintritt frei

Dienstag, 26.2., 19 Uhr

Vortrag: Der steinige Weg der Anerkennung. Die Karriere des Mediums Comic

Das Erzählen in Bildern ist keine Erfindung des modernen Comics, sondern eine jahrtausendealte Tradition – entstanden bereits im alten Ägypten, verbreitet in Südafrika und dem westlichen Abendland. Mittelalterliche Buchkunst und Tafelbilder, barocke Bildprogramme, moderne "Graphic Novel": Sie alle stehen für bildhaftes Erzählen. Trotz ihrer langen Geschichte wurden die Comics immer wieder als trivial abgetan oder gar jugendgefährdend stigmatisiert. Doch spätestens seit dem Pulitzer-Preis für Art Spiegelmans „Maus“ 1992 ist das ästhetische, künstlerische und gesellschaftliche Potential der „Neunten Kunst“ in das öffentliche Bewusstsein, auch durch das Feuilleton, Publikationen und Ausstellungen, gerückt. Der Vortrag des Comic-Kenners Markus von Hagen wird die weitreichende und spannende Geschichte der erzählenden Bildkunst nachzeichnen.

Dienstag, 26.2., 19 Uhr, Auditorium, Eintritt frei