Lichtnacht

Veranstaltungen

Mittwoch, 11. Oktober, 20 Uhr, Auditorium

Vortrag

Susanne Schulte: SIBYLLEN & PROPHETEN. Triggerpunkte tom Ring (Einführung)
Bernhard Lang. Die modernen Intellektuellen als Erben der Sibyllen und Propheten  (Vortrag)

2017 feiert die GWK - Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit ihr 60-jähriges Bestehen und 25 Jahre GWK-Förderpreise. Aus diesem Anlass hat sie in Kooperation mit dem Museum die Veranstaltungsreihe „Sibyllen & Propheten“ entwickelt. Susanne Schulte, künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Fördergesellschaft für junge Künstlerinnen und Künstler aus Westfalen-Lippe, erläutert den populären Bildtypus Sibyllen und Propheten der Renaissance und führt in das Gesamtprojekt ein.

Bernhard Lang stellt in seinem Vortrag die Propheten und Sibyllen der Alten Welt als Vorläufer des modernen Intellektuellen vor: So wie sie kritisch und ohne Angst vor Traditionen und Autoritäten mit dem Medium des Wortes in die Gesellschaft hinein gewirkt haben, engagieren sich ihre Nachfolger öffentlich als kompetente Analysten des Zeitgeschehens.

Bernhard Langwar, Professor für Altes Testament im Fach Katholische Theologie an der Universität Paderborn, forschte als Spezialist für Biblische Theologie besonders zur Religions- und Kulturgeschichte des Alten Testaments und des Christentums – immer wieder auch zur kulturgeschichtlichen und philosophischen Bedeutung des Propheten.

Der Eintritt ist frei.

Samstag, 14. Oktober, 19.30 Uhr, Lichthof

Konzert

Konzert: BilderHören #3

Renaissance! Neue Welten, virtuose Künste
 

Das international besetzte Ensemble um den Flötisten Thomas Kügler unternimmt eine musikalische Reise in das Europa der tom Rings (1500-1600), wobei Kunstwerke der Sammlung als Ausgangspunkt für das Programm dienen. Der Lichthof des Museums mit seiner Renaissance-Atmosphäre wird zum Spielort italienischer Madrigale, französischer Tänze und Werke franko-flämischer Meister.


Eintritt: VVK 20 €/15 € (Museumskasse, WN-Ticketshop, Jörgs CD-Forum, ADticket), Abendkasse: 20 €/15 €

Dienstag, 17. Oktober, 20 Uhr, Auditorium

Vortrag

SIBYLLEN & PROPHETEN. Stephan Schurig: Von der Agropolis zur Ecopolis. Die regenerative Stadt als Chance für das Gemeinwesen der Zukunft (Vortrag)

 

Das Überleben der Zivilisation wird  maßgeblich von der Entwicklung der Städte abhängen. Neben den urbanistischen und soziologischen Aspekten spielt dabei der Umgang mit Energie und den natürlichen Ressourcen eine zentrale Rolle. Mit seinem Konzept der regenerativen Stadt setzt Stefan Schurig dem Stadttypus des Energiemolochs des 19. und 20. Jahrhunderts ein zukunftsfähiges Modell entgegen: In einer nachhaltigen „Ecopolis“ wird die Stadt zu einem autarken, sich auf natürliche Weise erneuernden System mit möglichst kleinem ökologischen Fußabdruck.

Stefan Schurig ist Architekt und arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre in der Umweltpolitik. Bevor er 2007 Vorstandsmitglied und Programmdirektor für den Bereich Klima, Energie & Städte des World Future Council in Hamburg wurde, war er neun Jahre Sprecher von Greenpeace Deutschland.

Der Eintritt ist frei.

 

Montag, 16. Oktober, 19.30 Uhr, Auditorium

Lichtkunst

Lichtkunst: Piene reloaded #2

Die Hochschule für Bildende Künste Saar zu Gast an der „Silbernen Frequenz"

Zum zweiten Mal nehmen junge Lichtkünstler die Chance wahr, Otto Pienes Lichtinstallation am Südportal des Museums zeitweilig neu zu bespielen. Ganz im Sinne des Künstlers Otto Piene (1928 – 2014) haben Studierende der Hochschule für Bildende Künste Saar eine zeitgenössische Lichtkunstarbeit für die „Silberne Frequenz“ erarbeitet. Nach einer Einführung im Auditorium werden die Ergebnisse an der Südfassade des Museums präsentiert.

Eintritt frei.

Samstag, 4. November, 19.30 Uhr, Foyer

Konzert

Sinfonieorchester Münster & Konzertchor Münster

Griechisch-isländisches Chorkonzert: Sinfonieorchester Münster illustriert die Musiktraditionen mit einem Gastauftritt des Konzertchors Münster.

Majestätisch klingt Jón Leifs Vertonung der wuchtigen Naturgewalten seiner isländischen Heimat, der Vulkanlandschaft, der Gletscher und heißen Quellen, atmosphärisch deutet er die zauberhafte Welt der Elfen und Fabelwesen an. Seine Island-Kantaten sind, angelehnt an isländische Volkslieder, eine fast archaisch wirkende Momentaufnahme – und ein musikalisches Denkmal für die Kultur seines Heimatvolks. Auch bei Nikos Skalkottas und Mikis Theodorakis ist die Heimat das bestimmende Thema. Als wesentlichen Bestandteil ihrer Kultur behandeln beide Komponisten die Tradition griechischer Tänze und kreieren damit ihre ganz eigene Sicht auf das kulturelle Erbe Griechenlands. Theodorakis‘ Abhandlung des Ödipus-Dramas ist ein elegisches Werk für Streichorchester und steht im völligen Kontrast zur beliebten Titelmusik „Zobra’s Dance“ des Films „Alexis Sorbas“ (1965), mit dem der Abend schließen wird.

Den ersten Teil des binationalen Konzerts spielt das Sinfonieorchester Münster gemeinsam mit dem Konzertchor Münster

Eintritt: VVK & AK: 25 € , erm. 21 €

Einlass 19:00 Uhr

Montag, 4. Dezember, 20 Uhr, Foyer

Konzert

Konzertreihe TonART zusammen mit dem Gleis 22 Kristofer Åström & Rasmus Kellerman [Tiger Lou]

Anfang Dezember kommt es im LWL-Museum für Kunst und Kultur zum Live-Gipfeltreffen von zwei der einflussreichsten und besten Musiker Schwedens. Kristofer Åström machte zunächst als Sänger der Hardcore-Truppe Fireside von sich reden, bis er sich ab 1998 vermehrt den folkigen Klängen widmete. Rasmus Kellerman kennt man dagegen besser unter dem Namen Tiger Lou und als wahren Indierock-Connaisseur. Ein schwedisch intensiver Abend ist garantiert.

 

Eintritt: VVK: 20,00 € (zzgl. Gebühren), AK: 25,00 €
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr