Seit Januar 2016 gehört das Museum zum Verbund der LWL-Museen. Das LWL-Preußenmuseum Minden befindet sich derzeit in der Neukonzeption. Bis zu seiner Neueröffnung finden weiterhin Sonderveranstaltungen und Konzerte statt. Der Ausstellungsbereich ist bis dahin nicht geöffnet.

 

LWL-Preußenmuseum Minden

Preußen in Westfalen — Westfalen in Preußen? Am historischen Ort, der Defensionskaserne von 1829, wird in Minden preußische Geschichte erfahrbar: Die facettenreiche und wechselhafte Geschichte des früher größten deutschen Flächenstaates hat in der Region vielfältige Spuren und Prägungen hinterlassen. Viele spannende Ereignisse, Personen und Sachzeugnisse, aber auch Strukturen und Alltagsspuren, die sich oft nur auf den zweiten Blick erschließen, lassen sich auf die Preußen zurückführen. Das LWL-Preußenmuseum ermöglicht in seiner Neupräsentation unterschiedliche Zugänge zum Verständnis des Themas.

Das LWL-Preußenmuseum Minden fungiert gleichzeitig als Zentrale des Netzwerkes „Preußen in Westfalen“, dem sich über 40 Museen, Denkmäler, Ereignisorte und Forschungseinrichtungen angeschlossen haben. Sie alle beleuchten Aspekte preußischer Geschichte und laden in diesem Verbund zu einer Entdeckungtour auf preußischen Spuren ein. Informationen zum Netzwerk „Preußen in Westfalen“ erhalten Sie unter: www.netzwerk-preussen-in-westfalen.de.

Das LWL-Preußenmuseum Minden bietet vor seiner Neueröffnung verschiedene Konzert- und Kulturveranstaltungen an.

 

 

13. März 2018, 19 Uhr

Vortragsreihe

Dr. Hermann Arnhold, Münster
Kunst, Kultur und Preußen – Neue Perspektiven im LWL-Museumsverbund Münster-Minden

Dr. Gerd Dethlefs, Münster
Preußen in Westfalen im Spiegel der landeskundlichen Sammlungsbestände des LWL-Museums für Kunst und Kultur

Ausgehend von der inhaltlichen und topgraphischen Verortung des LWL-Preußenmuseums Minden und seiner Alleinstellungsmerkmale steht im Zentrum des Vortrages zunächst die Perspektive des geplanten „Neustarts“ und im Zusammenhang damit die Möglichkeiten der Verbindung des Museums in Minden und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster.
Der Vortrag behandelt auch Fragen nach der Sammlung und nach den Ausstellungen in Verbindung mit der Frage nach den Erfolgsbausteinen für das neue LWL-Preußenmuseum.
Wie kann es gelingen, dem Anspruch gerecht zu werden, künftig eine größere Öffentlichkeit zu erreichen? Welche Kriterien müssen berücksichtigt werden, wenn das LWL-Preußenmuseum Minden zu einem kulturellen Anziehungspunkt werden soll, wo unterschiedliche Zielgruppen Ihre Freizeit verbrin-gen?
Derartige Fragen und kurze Statements dienen als Grundlage für die sich anschließende Diskussion.

Dr. Hermann Arnhold studierte Kunstgeschichte, Romanistik und Theologie in Freiburg im Breisgau und an der Sorbonne in Paris.
Im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster kuratierte er als erstes eigenes Projekt die Ausstellung „Lebendiges Licht – Pierre Soulages. Malerei und die Fenster von Conques“ (1994/1995). Als Projektleiter der 21. Europaratsaus-stellung „1648 – Krieg und Frieden in Europa“ (1998/1999) hatte er wesentli-chen Anteil am Erfolg der kunst- und kulturgeschichtlichen Schau in Münster und Osnabrück. 2002 kuratierte er die Ausstellung „Sammlerlust. Europäische Kunst aus fünf Jahrhunderten“, die erstmals eine der wichtigsten Sammlungen aus westfälischem Privatbesitz zeigte.
Seit August 2004 ist er Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur Münster.

Dr. Gerd Dethlefs ist Historiker und Referent für Landesgeschichte am LWL-Museum für Kunst und Kultur / Westfälisches Landesmuseum, Münster. Seit 1999 ehrenamtlicher Geschäftsführer der Vereinigung westfälischer Museen e.V. 1.6.2012–30.4.2014 nach der Pensionierung von Dr. Peter Ilisch vertretungsweise zuständig für das Münzkabinett und NK-Mitglied als Vertreter Westfalens. 2004-2007 als Präsident der Deutschen Numismatischen Gesellschaft vorübergehend NK-Mitglied, seit 2005 Vorsitzender des Vereins der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V.

Der Eintritt ist kostenfrei.


Der Vortrag ist Teil einer Vortragsreihe, die die Gesellschaft zur Förderung des LWL-Preußenmuseums Minden e.V. mit dem Museum im Laufe des Jahres veranstaltet.
Darin werden unter anderem auch die strukturelle Anbindung an das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster, die kunst- und kulturgeschichtliche Einordnung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals und der Hallesche Pietismus als Modernisierungsfaktor im Preußen des 18. Jahrhunderts dargestellt werden.

MiMiKo-Konzerte im LWL-Preußenmuseum Minden

In diesem Jahr laden die Kammersmusikfreunde Minden e.V. zu einer klangvollen Reise "Von Potsdam nach Paris" ein. Weiterführende Informationen unter: www.mimiko-minden.de.

Veranstaltungen

Das LWL-Preußenmuseum Minden ist mehr als eine museale Ausstellungsfläche. Nutzen Sie unser Raumangebot für Veranstaltungen unterschiedlicher Art: Firmentagungen, Workshops, Konzerte und vieles mehr!

Fragen zur Raumreservierung stellen Sie bitte an das Sekretariat des LWL-Preußenmuseums Minden:
Dagmar Dolling
T +49 571 83728 0
preussenmuseum(at)lwl.org

Kontakt

LWL-Preußenmuseum Minden
Simeonsplatz 12
32427 Minden
T: +49 571 83728 0
E-Mail: preussenmuseum(at)lwl.org
 

Standortleiter
Carsten Reuß
T: +49 571 83728 12
E-Mail: carsten.reuss(at)lwl.org

Verwaltungsleiter
Detlev Husken
T: +49 251 5907 243
E-Mail: detlev.husken(at)lwl.org

Verwaltung
Meike Krüger
T: +49 571 83728 36
E-Mail: meike.krueger(at)lwl.org

Sekretariat
Dagmar Dolling
T: +49 571 83728 0
F: +49 571 83728 30
E-Mail: dagmar.dolling(at)lwl.org

Museumspädagogik/
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Laura Feikus
T: +49 571 83728 13
E-Mail: laura.feikus(at)lwl.org

Wissenschaftliches Volontariat
Netzwerk "Preußen in Westfalen"

Christiane Heinevetter
T: +49 571 83728 14
E-Mail: christiane.heinevetter(at)lwl.org

Haus- und Museumstechnik
Wolfgang Henke
T: +49 571 83728 23
E-Mail: wolfgang.henke(at)lwl.org

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