4.3. - 7.5.2017

RADAR: Lena Dues - Aquarius

Lena Dues (*1989, Berlin), Meisterschülerin von Henk Visch an der Kunstakademie Münster, zeigte in der Galerie der Gegenwart die eigens für diesen Ort entwickelte Arbeit „Aquarius“. Mit der mehrteiligen Installation eignet sie sich den Raum an ausgehend von der Vorstellung des Schaufensters als Aquarium. Wie der Titel andeutet, steht die hier von der Künstlerin geschaffene Welt im Zeichen des Wassermanns.

RADAR ist ein Ausstellungsformat des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins. Der Name der Reihe verweist auf die Beobachtung aktueller Kunstproduktionen. Gezeigt werden Positionen jüngerer noch weitgehend wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler, die aufgefallen sind und auf dem „Radar“ erscheinen.

Kuratorinnen: Jenni Henke, Westfälischer Kunstverein und Marijke Lukowicz, LWL-Museum für Kunst und Kultur

4.3.2016 - 23.4.2017

Selbstgespräche nähern sich wie scheue Rehe. Yves Netzhammer

Der Schweizer Künstler Yves Netzhammer (*1970) entwickelte eigens für den Lichthof eine raumgreifende Installation. Mittels Videoprojektionen, zeichnerischen und bildhauerischen Elementen schaffte er ein Gefüge, das den Innenhof und seine umlaufenden Gänge in einer Erfahrungsebene zusammenführt.Netzhammers bühnenartige Einbauten konnten einem Parcours gleich von den Besuchern betreten werden. Dort tauchten sie in eine physisch reale doch zugleich fiktionale Welt ein. In den computeranimierten Videosequenzen inszenierte Netzhammer einen Protagonisten, der als Projektionsfläche für Emotionen und Erlebnisse dient. Immer wieder tauchte eine geschlechtslose Gliederpuppe ohne individuelle Eigenschaften auf, die allgemeine Wesensmerkmale des Menschen trägt. So befragte er das Verhältnis von Körpern zum Raum und schafft ein vielschichtiges Feld für Auseinandersetzungen. Die Wahrnehmung von Dingen, ihrer Umgebung und dem Menschen darin wurde zu einer spezifischen Erfahrung von Zeit und Dasein in der Welt.Die gleichnamige Videoarbeit war ab Einbruch der Dunkelheit im Patio des Museums zu sehen.

Kuratorin: Marianne Wagner, LWL-Museum für Kunst und Kultur

10.12.2016 - 12.2.2017

RADAR: Jessica Twitchell - Pivot Joint Economy Class

Die Kölner Künstlerin Jessica Twitchell (*1983, Mellrichstadt) hat für die Galerie der Gegenwart eine ortsspezifische, begehbare und raumgreifende Installation entwickelt, die an einen Baldachin erinnert. Die nach Zeichnungen der Künstlerin angefertigte mehrteilige Stahlkonstruktion ist mit bedruckten Stoffbahnen behangen und tritt sowohl in den Dialog mit an Wand und Boden tapezierten Siebdrucken als auch mit der umgebenden Architektur dieses Scharnierraums zwischen den Institutionen.

RADAR ist ein Ausstellungsformat des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins. Der Name der Reihe verweist auf die Beobachtung aktueller Kunstproduktionen. Gezeigt werden Positionen jüngerer noch weitgehend wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler, die aufgefallen sind und auf dem „Radar“ erscheinen.

Kuratorinnen: Jenni Henke, Westfälischer Kunstverein und Marijke Lukowicz, LWL-Museum für Kunst und Kultur

11.11.2016 - 19.3.2017

Henry Moore. Impuls für Europa

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster, widmete 40 Jahre nach Henry Moores (1898 – 1986) letztem Besuch in Münster dem Bildhauer die umfangreichste Werkschau seit fast 20 Jahren in Deutschland. Erstmals wurde die deutsche Rezeptionsgeschichte zu Moores Œuvre thematisiert. 120 Arbeiten von Moore und 16 weiteren europäischen Künstlern zeigten die Wechselbeziehungen der Künstler: die Inspirationen, die auf Moore einwirkten und die von ihm ausgingen. Die Ausstellung war eine Kooperation zwischen Tate und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur.

Kuratoren: Dr. Tanja Pirsig-Marshall, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Chris Stephens, Tate, London.

Zur Ausstellung erschien ein umfangreich bebilderter Katalog im Hirmer Verlag.

9.12.2016 - 12.3.2017

Andreas Siekmann. Aufzeichnungen aus einem postfaktischen Zeitalter

Der Preisträger des Konrad-von-Soest-Preises 2016 für Bildende Kunst, Andreas Siekmann (*1961), zeigte in seiner Ausstellung neue und bestehende Arbeiten in einer raumgreifenden Installation. Gesellschaftskritische Werke thematisierten veränderte ökonomische Bedingungen einer globalisierten Welt am Beispiel des Kohlebaus, anhand derer Siekmann auf Missverhältnisse aufmerksam zu machen versucht. Angestrebt wird die Konfrontation des Betrachters mit aktuellen politischen Ereignissen. 

Kuratorin: Marijke Lukowicz, LWL-Museum für Kunst und Kultur

08.10. - 20.11.2016

RADAR: Israel Aten: BLAST VALIANT

Ausgangspunkt der Ausstellung „Blast Valiant“ von Israel Aten ist ein monumentales Gemälde, das beinahe die gesamte Rückwand der Galerie der Gegenwart einnimmt. Obwohl abstrakt gehalten, erinnern rötliche Linien auf dunklem Hintergrund an die Begrenzungslinien eines Tennisplatzes. Sport und Wettkampf sind die Themen, mit denen sich der Student der Düsseldorfer Kunstakademie zurzeit auseinandersetzt. Dabei beobachtet er vor allem die Rituale, die aus den Regeln und Konventionen vor und während des sportlichen Wettkampfes resultieren. Diese ähneln, so Aten, zuweilen religiösen Riten.

RADAR ist ein Ausstellungsformat des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins. Der Name der Reihe verweist auf die Beobachtung aktueller Kunstproduktionen. Gezeigt werden Positionen jüngerer noch weitgehend wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler, die aufgefallen sind und auf dem „Radar“ erscheinen.

Kuratorinnen: Jenni Henke, Westfälischer Kunstverein und Marijke Lukowicz, LWL-Museum für Kunst und Kultur

06.10.2016 - 19.2.2017

Monetissimo! Aus den Tresoren des Münzkabinetts

Die Ausstellung des Münzkabinetts widmete sich Geld in allen Variationen: 27 Themen boten Spitzenstücke und Besonderheiten, Alltägliches und Verwandtes von Münzen, Medaillen & Co. Sie ermöglichte so erstmals den Zugang zur Schatzkammer Westfalens für die Öffentlichkeit. Das Münzkabinett ist der älteste und umfangreichste Sammlungsbereich des LWL-Museums für Kunst und Kultur, zugleich der unbekannteste. Es umfasst 100.000 Exemplare, gesammelt seit 1825. Ein eintägiges Symposium nahm eine aktuelle Standortbestimmung zum Thema „Numismatik Ausstellen Heute“ vor.

Kurator: Dr. Stefan Kötz, LWL-Museum für Kunst und Kultur

Zur Ausstellung erschien ein bebilderter Katalog im Michael Imhof Verlag Petersberg.

21.7. - 18.9.2016

RADAR: Verena Issel - Aset in Tadmor

Die Hamburger Künstlerin Verena Issel (*1982, München) zeigte in der Galerie der Gegenwart neue, ortsspezifische Arbeiten als räumliche Montage. Die Installation „Aset in Tadmor“ thematisiert die Zerstörung und die Diskussionen um Wiederaufbau und Restaurierung von Kulturdenkmälern, wie beispielsweise aktuell in Syrien zu beobachten ist. Die detail- und materialreichen installativen Collagen aus Skulpturen, Scherenschnitten und Fundstücken, die Issel mit bestechender Treffsicherheit für Komposition und Humor entwickelt, waren Tag und Nacht als Präsentation im Schaufenster zu sehen, während der Raum unbetretbar blieb.

RADAR ist ein Ausstellungsformat des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins. Der Name der Reihe verweist auf die Beobachtung aktueller Kunstproduktionen. Gezeigt werden Positionen jüngerer noch weitgehend wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler, die aufgefallen sind und auf dem „Radar“ erscheinen.

Kuratorinnen: Jenni Henke, Westfälischer Kunstverein und Marijke Lukowicz, LWL-Museum für Kunst und Kultur

21.5. - 3.7.2016

RADAR: Tomoko Mori - Ostkreuz ⟷ Hikkaduwa

Die Berliner Künstlerin Tomoko Mori (* 1982, Hokkaido, Japan) zeigte in ihrer Ausstellung „Ostkreuz Hikkaduwa“ eine Auswahl an aktuellen Arbeiten auf Leinwand, präsentiert in einer eigens für die Galerie der Gegenwart entworfenen raumgreifenden Installation. Ausgangspunkt für Tomoko Moris künstlerisches Schaffen ist die Landschaft. Dabei interessiert sie das Zusammenspiel von naturgegebenen Gesetzmäßigkeiten, Wiederholungen und versteckter Ordnung mit Unregelmäßigkeiten, Zufälligem und Chaos. Der immerwährende Versuch des Menschen, Herr über die Natur zu werden, die sich wiederum ihren Lebensraum zurückerobert, fasziniert die Künstlerin.

RADAR ist ein Ausstellungsformat des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins. Der Name der Reihe verweist auf die Beobachtung aktueller Kunstproduktionen. Gezeigt werden Positionen jüngerer noch weitgehend wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler, die aufgefallen sind und auf dem „Radar“ erscheinen.

Kuratorinnen: Jenni Henke, Westfälischer Kunstverein und Marijke Lukowicz, LWL-Museum für Kunst und Kultur

13.5. - 4.9.2016

Homosexualität_en

Mit der Ausstellung „Homosexualität_en“ ging das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster weit über die Geschichte von Verfolgung und Protest von Schwulen, Lesben, Trans- und Intersexuellen hinaus: Dokumente, Fotos, Videos und ausgewählte Kunstwerke zeigten die Vielfalt von Sexualität und Geschlecht, aber auch subtile Formen der Ausgrenzung.

Ein Projekt des Schwulen Museums* Berlin in Kooperation mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster und dem Deutschen Historischen Museum Berlin.

Kuratoren: Dr. Hermann Arnhold, LWL-Museum für Kunst und Kultur, und Dr. Birgit Bosold

Zur Ausstellung erschien ein bebilderter Katalog im Sandsteinverlag.

04.3.2016 - 23.4.2017

Skulptur Projekte Archiv: Autonom und profan. Skulptur Projekte im Territorium der Kirche

In der Ausstellung des Skulptur Projekte Archivs zeigte das LWL-Museum für Kunst und Kultur ausgewähltes Material der Arbeiten von Katharina Fritsch, Lothar Baumgarten, Ayşe Erkmen und Isa Genzken. Die Archivalien der vier Projekte zeugten von der kritischen Auseinandersetzung der Künstlerinnen und Künstler mit der Institution Kirche, ihrer Architektur und Geschichte sowie der Bedeutung religiöser Symbole außerhalb von Kirchenräumen. Die archivierten Dokumente zeigten sowohl die Rezeption der Projekte als auch die institutionellen Hürden im Prozess der Verwirklichung.
 

Kuratorin: Marianne Wagner, LWL-Museum für Kunst und Kultur

6.2. - 1.5.2016

RADAR: Effrosyni Kontogeorgou - Unfolding

Unter dem Titel „Unfolding“ zeigte die Bremer Künstlerin Effrosyni Kontogeorgou (*1980, Athen) für Ausstellungsreihe RADAR eine raumgreifende Installation in der Galerie der Gegenwart, die teils aus skulpturalen Elementen und teils aus Projektionen und technischen Einbauten bestanden. Eine Videoinstallation, sowie eine zusätzlich eingezogene Wand inmitten der Galerie, spielen auf die Eigenarten von Gebäuden und Räumen an, die mitunter etwas Geheimnisvolles an sich haben.  Kontogeorgou stellt in ihren Arbeiten die Wahrnehmungen des Betrachters auf die Probe und konterkariert nicht selten bestehende Erwartungen.

RADAR ist ein Ausstellungsformat des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins. Der Name der Reihe verweist auf die Beobachtung aktueller Kunstproduktionen. Gezeigt werden Positionen jüngerer noch weitgehend wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler, die aufgefallen sind und auf dem „Radar“ erscheinen.

29.1. - 5.6.2016

Cremer Preis: FORT. Retired

Seit 2005 verleiht die Stiftung Sammlung Cremer einen Preis an junge Künstlerinnen und Künstler, die im Geiste von Fluxus und Nouveaux Réalisme arbeiten. Preisträger im Jahr 2016 war das Künstlerduo FORT, bestehend aus den Berliner Künstlerinnen Alberta Niemann (*1982) und Jenny Kropp (*1978). Ihre installativen Arbeiten und perfromativen Interventionen zeichnen sich durch eine mediale und formale Vielfalt aus. Teil der Auszeichnung war die Ausstellung Retired in der Sammlung der Gegenwartskunst im LWL-Museum für Kunst und Kultur. Retired – ausgedient, abgestellt, zerschlissen, abgedankt. Diesen Eindruck vermittelten die Objekte im Ausstellungsraum, die losgelöst von ihrem Funktionszusammenhang unbrauchbar geworden waren und geradewegs entwurzelt von ihrem ursprünglichen Ort wirkten. Es ist das Thema der Vergänglichkeit, das das Künstlerduo FORT immer wieder in ihren Arbeiten beschäftigt. Die Künstlerinnen untersuchen das Vertraute, konfrontieren den Betrachter mit Sehnsuchtsmomenten, die wir kollektiv mit Gegenständen als auch mit Zuständen verbinden.

Kuratorin: Marijke Lukowicz, LWL-Museum für Kunst und Kultur

31.10.2015 - 17.1.2016

RADAR: Jan Hoeft - Curiosity Gap

Mit seiner Ausstellung „Curiosity Gap“ greift Jan Hoeft (*1981) den Innen- und den Außenbereich auf. Als erster Künstler der Reihe „Radar“ schafft er eine Bühnensituation: ein Backdrop im Hintergrund, im Vordergrund Spotlights. Die Scheinwerfer in der Galerie der Gegenwart beleuchten zwei kreisrunde Asphaltflächen auf dem Boden, auf der mit weißer Straßenfarbe Symbole der Alltagskultur gemalt sind. Zu sehen sind stilisierte Hände, die das Victory-Zeichen formen. Die Geste hat in verschiedenen Kontexten und Kulturkreisen völlig unterschiedliche Bedeutungen. Im Außenraum gegenüber der Galerie der Gegenwart hängen neue Sneakers im personalisierten Design zusammengeknotet in einem Baum. Beide Arbeiten werfen Fragen nach gesellschaftlichen Traditionen und kulturell unterschiedlichen Codierungen auf und fokussieren vor allem die Frage, inwiefern sich diese in einer zunehmend globalisierten Welt verändern.

RADAR ist ein Ausstellungsformat des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins. Der Name der Reihe verweist auf die Beobachtung aktueller Kunstproduktionen. Gezeigt werden Positionen jüngerer noch weitgehend wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler, die aufgefallen sind und auf dem „Radar“ erscheinen.

Kuratorinnen: Jenni Henke, Westfälischer Kunstverein und Marijke Lukowicz, LWL-Museum für Kunst und Kultur

13.11.2015 - 6.3.2016

Wilhelm Morgner und die Moderne

Anlässlich seines 125. Geburtstags im Januar 2016 erinnerte das LWL-Museum für Kunst und Kultur an Wilhelm Morgner (1891 – 1917) und zeigte den Künstler erstmals im Kontext seiner Zeit. Zu sehen waren insgesamt 172 Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von ihm und seinen Zeitgenossen – darunter Vincent van Gogh, Oskar Kokoschka und Wassily Kandinsky.

Kuratorin: Dr. Tanja Pirsig-Marshall, LWL-Museum für Kunst und Kultur, und Dr. Andrea Witte

Zur Ausstellung erschien ein bebilderter Katalog im Wienand Verlag.

11.9.2015 - 10.1.2016

Propaganda trifft Grabenkrieg. Plakatkunst um 1945

Die Ausstellung fragte mit weit über 100 Exponaten vom Leitmedium Plakat bis zu Karikaturen und Schaumünzen nach dem Wandel der deutschen und antideutschen Propagandasprachen während des Ersten Weltkriegs. Im Schlüsseljahr 1915 erstarrte der Kampf im mörderischen Grabenkrieg. Der Umbruch der Kriegsstrategie führte zur Ablösung der traditionellen, ledernden Pickelhaube durch den effizienten Stahlhelm. Diesen Wendepunkt zum Anlass nehmend schärfte die Schau ein Jahr nach dem historischen Jubiläum des Krieges den Blick für das unterschwellige Fortleben der alten Konflikte und Feindbilder.

Kurator: Dr. Jürgen Krause, LWL-Museum für Kunst und Kultur

Zur Ausstellung erschien ein Katalog im Wienand Verlag.

7.10. - 18.10.2015

Ernst Hermanns

Das LWL-Museum für Kunst und Kulturn präsentierte in der Galerie der Gegenwart drei Arbeiten des westfälischen Künstlers Ernst Hermanns. Zu sehen war eine Konstellation geometrischer Körper, die sich aus Elementen wie Kugeln, Rund- und Kantsäben oder Scheiben zusammensetzte. Die Zusammensetzung zeugte von Hermanns Auseinandersetzung mit der Spannung von Körper und Raum, Statik und Bewegung sowie Volumen und Oberfläche.

Kuratorin: Dr. Marianne Wagner, LWL-Museum für Kunst und Kultur

9.9.2015 - 7.2.2016

Ariel Schlesinger - Stolpersteine

Kuratorin: Dr. Marianne Wagner, LWL-Museum für Kunst und Kultur

13.5. - 20.9.2015

Otto Piene. Licht

Die  Ausstellung zum Mitbegründer der legendären Künstlergruppe ZERO, Otto Piene (1928 – 2014), legte erstmals den Fokus ausschließlich auf das Thema „Licht“ in seinem weiten Œuvre. Piene gilt als einer der großen Pioniere der internationalen Lichtkunst und widmete sich bereits in seiner frühen Schaffenszeit bis in seine letzten Arbeitsjahre intensiv diesem Thema. Rund 70 Exponate auf 1.000 Quadratmetern geben einen Überblick über die vielfältigen Wege der Lichtinszenierung und Lichtexperimente in Pienes Werk. In sechs Räumen widmet sich die Ausstellung der künstlerischen Entwicklung und Auseinandersetzung mit dem Medium Licht.

Den Künstler verband seit Jahrzehnten eine enge freundschaftliche Beziehung zum LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster. Aus dieser Verbindung heraus entstand noch vor seinem Tod im Juli 2014 gemeinsam die Idee zu dieser Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit Elizabeth Goldring Piene umgesetzt wurde.

Kuratoren: Dr. Hermann Arnhold, LWL-Museum für Kunst und Kultur, und Dr. Joachim Jäger, Neue Nationalgalerie Berlin

Zur Ausstellung erschien ein umfangreich bebilderter Katalog im Kerber Verlag.

14.3. - 9.8.2015

„Sag, was ist das für ein Tier?“ Grüffelo & Co.

 „Sag was ist das für ein Tier?“ Grüffelo & Co. versammelte über 100 Original-Zeichnungen von Kinderbuchillustratoren. Titelgebend war die Geschichte um die berühmte Grüffelo-Figur von Axel Scheffler. In der Studioausstellung des LWL-Museums für Kunst und Kultur versammelten sich aber auch andere berühmte Monster oder Fabelwesen, die Vorbilder und Kollegen vom Grüffelo waren. Die Ausstellung richtete sich nicht nur inhaltlich explizit an Gäste ab zwei Jahren: Die Hängung der Bilder berücksichtigte die Größe der kleinen Besucher, interaktive Elemente regten zum Nachspielen der Geschichten ein und ein umfangreiches Vermittlungsprogramm lud zum Malen, Zeichnen, Basteln und Spielen ein.

Kuratorin: Ingrid Fisch, LWL-Museum für Kunst und Kultur

24.1. - 22.3.2015

Jürgen Stollhans: Futur II - Die Zeitmaschine

Der Preisträger des Konrad von Soest-Preises 2014 für Bildene Kunst, Jürgen Stollhans, präsentierte seine anlässlich der Verleihung geschaffene Arbeit "Futur II - Die Zeitmaschine" in der Galerie der Gegenwart. Stollhans verwendet für seine Werke unterschiedliche Materialen, die oft ortsbezogen sind und Fragmente aus Politik, Industrie und Technikgeschchte, Philosophie und Nachrichtenwelt aufgreifen.

Kuratorin: Dr. Tanja Pirsig-Marshall, LWL-Museum für Kunst und Kultur
 

08.11.2014 - 22.2.2015

Das nackte Leben

Die erste große Ausstellung im neu eröffneten LWL-Museum für Kunst und Kultur widmete sich der gegenständlichen Malerei in London mit Arbeiten von Francis Bacon, Lucian Freud, Frank Auerbach, Leon Kossoff, David Hockney und Richard Hamilton. Rund 130 Arbeiten von 16 Künstlern zeigten den künstlerischen Dialog, der in London ab den 1950er Jahren begonnen hatte und über drei Jahrzehnte andauern sollte.

Kuratorinnen: Dr. Tanja Pirsig-Marshall, LWL-Museum für Kunst und Kultur, und Catherine Lampert, London

Zur Ausstellung erschien ein umfangreich bebilderter Katalog im Hirmer Verlag.

20.9.2014 - 7.2015

Carl Andre - Peace of Münster

20.9.2014 - 11.1.2015

Westfalen 1814 - 1914

Kuratoren: Dr. Gerd Dethlefs, Stefan Kötz, Dr. Jürgen Krause (LWL-Museum für Kunst und Kultur)