LWL-Museum für Kunst und Kultur

Goldene Pracht

Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst aus Westfalen

26.2. – 28.5.2012

Gold, Silber und Edelsteine üben seit Jahrtausenden eine große Faszination aus. Die Schönheit und Pracht der kostbaren Materialien und ihr überirdischer Glanz machen sie zu Sinnbildern für das Ewige, Magische, Göttliche, zum Ausdruck von Macht und Reichtum. In Westfalen blieben ungewöhnlich viele herausragende Goldschmiedearbeiten des Spätmittelalters als Zeugnisse christlicher Frömmigkeit und weltlichen Repräsentationsbedürfnisses erhalten. Kostbare Kreuze, prächtige Reliquienschreine und aufwendige Buchdeckel: Die Schau präsentierte mehr als 300 Kunstwerke des 10. bis 16. Jahrhunderts. Einzigartig sind die von westfälischen Goldschmieden gefertigten Silberstatuetten. Neben der kirchlichen Schatzkunst finden sich zahlreiche Gegenstände für den weltlichen Gebrauch wie edles Ratssilber, aber auch filigrane Ringe oder Broschen für die städtische Kundschaft.

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur und die Domkammer der Kathedralkirche St. Paulus präsentierten die „Goldene Pracht in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster.