11. November 2017 - 14. Januar 2018

Nicola Gördes und Stella Rossié - Warum verlieben wir uns immer in die fiesen Jungs??

Die achte Ausstellung in der Galerie der Gegenwart, einem Scharnierraum zwischen dem Museum und dem Westfälischen Kunstverein, zeigt erstmals eine Videoinstallation. Die Künstlerinnen Nicola Gördes (*1986, Lennestadt) und Stella Rossié (*1989, Bochum) präsentieren zunächst ihren Film „KOMET“ (2014), in dem die Selbstinszenierung einer illustren Partygesellschaft durch die Perspektive des Club-Fotografen dargestellt wird. Daran anschließend ist in der zweiten Hälfte der Ausstellungslaufzeit der neuproduzierte Film „2017“ (2017) zu sehen, der um eine fiktive einst berühmte Rockband und deren ständig wechselnde Besetzung kreist. Begleitet wird die Ausstellung von sogenannten Expertengesprächen: Unter dem Titel „Kennerblick“ laden die Künstlerinnen Gesprächspartner ein, die sie zu den Themen der Filme befragen.

Eröffnet wird die Ausstellung im Rahmen eines gemeinsamen Eröffnungsabends am Freitag, 10.11.2017 ab 18 Uhr.

Gemeinsamer Eröffnungsabend
Freitag, 10. November
18 Uhr: Reiner Ruthenbeck, LWL-Museum für Kunst und Kultur
19 Uhr: Jahresgaben 2017, Westfälischer Kunstverein
20 Uhr: RADAR, Galerie der Gegenwart

 

 

Die Ausstellungsreihe

Seit Herbst 2015 zeigen das LWL-Museum für Kunst und Kultur und der Westfälische Kunstverein in Kooperation aktuelle Positionen jüngerer noch weitgehend wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler in der Galerie der Gegenwart. Der Schaufensterraum zwischen den beiden Institutionen wird zum Projektraum. Die gemeinsame Ausstellungsreihe läuft unter dem Titel RADAR, der auf die Beobachtung anregender Kunstproduktionen verweist. Die ausgestellten Werke geben Einblicke in ein aktuelles Arbeits- oder Interessensfeld, ohne die Entwicklung eines Gesamtwerks bereits ins Blickfeld zu rücken. Damit sind das Experimentieren, Scheitern und Erproben wichtige Aspekte des kooperativen Konzepts zwischen dem LWL-Museum für Kunst und Kultur und dem Westfälischen Kunstverein. Mit RADAR vermittelt die Galerie der Gegenwart erstmals räumlich, konzeptuell und inhaltlich zwischen den beiden Institutionen. Während der Laufzeit der Ausstellungen ist der Raum über den Kunstverein begehbar. Die Galerie wird somit nicht nur als Schaufenster genutzt, sondern kann sowohl von innen als auch von außen betrachtet werden.

Initiatorinnen: Kristina Scepanski und Dr. Marianne Wagner
Kuratorinnen: Jenni Henke und Marijke Lukowicz