11. November 2017 - 14. Januar 2018

RADAR: Nicola Gördes und Stella Rossié - Warum verlieben wir uns immer in die fiesen Jungs??

Ausstellung

Die achte Ausstellung in der Galerie der Gegenwart, einem Scharnierraum zwischen dem Museum und dem Westfälischen Kunstverein, zeigt erstmals eine Videoinstallation.

Die Künstlerinnen Nicola Gördes und Stella Rossié haben in der Galerie der Gegenwart, dem Schaufenster zwischen LWL-Museum für Kunst und Kultur und Westfälischem Kunstverein, eine raumgreifende Installation entwickelt, in der sie zunächst die Videoarbeit „KOMET“ (2014) zeigen. Ab dem 15.12. wird der neu produzierte Film „2017 – The chicks would dig it and we’d get laid a lot“ an gleicher Stelle bis Ausstellungsende gezeigt. Die Gestaltung des Raumes ist dabei den Inhalten der Filme angepasst: Während die Künstlerinnen in „KOMET“ eine Zukunftsvision der Clubkultur zeichnen, erzählen sie in dem neu entstehenden Film von dem Mythos „Rockband“, deren oftmals flüchtiger Popularität und dem dazugehörigen exzessiven Gebaren der Fans.

Führungen und Veranstaltungen

Kennerblick

Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm, bei dem die Künstlerinnen mit verschiedenen Gesprächspartnern über die Themen der Filme sprechen:
 

 

Kennerblick zur Midissage
Donnerstag, 15.12.2017, 18 Uhr
 

Kennerblick zur Finissage
Sonntag, 14.1.2018, 18 Uhr


 

Kuratorinnenführung
Freitag, 8.12.2017, 20.30 – 21 Uhr

RADAR. Nicola Gördes und Stella Rossié, Foto: Roland Baege

Die Ausstellungsreihe

Seit Herbst 2015 zeigen das LWL-Museum für Kunst und Kultur und der Westfälische Kunstverein in Kooperation aktuelle Positionen jüngerer noch weitgehend wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler in der Galerie der Gegenwart. Der Schaufensterraum zwischen den beiden Institutionen wird zum Projektraum. Die gemeinsame Ausstellungsreihe läuft unter dem Titel RADAR, der auf die Beobachtung anregender Kunstproduktionen verweist. Die ausgestellten Werke geben Einblicke in ein aktuelles Arbeits- oder Interessensfeld, ohne die Entwicklung eines Gesamtwerks bereits ins Blickfeld zu rücken. Damit sind das Experimentieren, Scheitern und Erproben wichtige Aspekte des kooperativen Konzepts zwischen dem LWL-Museum für Kunst und Kultur und dem Westfälischen Kunstverein. Mit RADAR vermittelt die Galerie der Gegenwart erstmals räumlich, konzeptuell und inhaltlich zwischen den beiden Institutionen. Während der Laufzeit der Ausstellungen ist der Raum über den Kunstverein begehbar. Die Galerie wird somit nicht nur als Schaufenster genutzt, sondern kann sowohl von innen als auch von außen betrachtet werden.

Initiatorinnen: Kristina Scepanski und Dr. Marianne Wagner
Kuratorinnen: Jenni Henke und Marijke Lukowicz