Making of Dalheim

Es wurde sorgfältig geplant, neu gebaut, und liebevoll restauriert: Mehr als 2.000 Quadratmeter neue Ausstellungsfläche sind während des zweiten Bauabschnitts im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur entstanden. Bevor hier die neue Dauerausstellung ihren Platz findet, werden die neuen (alten) Räume von 2. Juli bis 5. September selbst zum Gegenstand einer Ausstellung.

Unter dem Titel „Making of Dalheim: Idee - Prozess - Ergebnis“ laden wir Sie ein, die faszinierende Architektur des LWL-Landesmuseums für Klosterkultur zwischen Mittelalter, Barock und Moderne zu entdecken. Die begleitende Foto-Ausstellung zeigt, wie aus dem Kulturdenkmal Kloster Dalheim in den vergangenen zwei Jahren ein Museum wurde, das trotz modernster Standards seine eigene Geschichte bewahrt.

In der Klausur werden die mittelalterlichen Klosterräume zum Teil erstmals für Besucher geöffnet. Im Zusammenspiel mit modernen Bauteilen erlauben sie Einblicke in die Organisation und den Tagesablauf eines mittelalterlichen Klosters zwischen „Ora et labora“ (lat.: Bete und arbeite). In den Obergeschossen von Süd- und Ostflügel zeigen sich völlig neue, lichtdurchflutete Räume mit beeindruckenden Konstruktionen und ungewöhnlichen Perspektiven. Einmalig und nur für kurze Zeit präsentieren sich die eindrucksvollen Räumlichkeiten in dieser Zeit frei von musealen Einbauten.

Der Museumseingang befindet sich ab 2. Juli in der Orangerie am Haupttor des Geländes, das damit komplett eintrittspflichtig wird. Die fast unversehrte, mehr als einen Kilometer lange Klostermauer bildet dann wieder den Abschluss der Klosteranlage, die damit wieder in ihrer ursprünglichen Geschlossenheit erfahrbar wird.