Programme für Schulklassen

Das museumspädagogische Programm zur Sonderausstellung "Verschwörungstheoriene - früher und heute" richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen von Klasse 7 bis 13.

Die Themenschwerpunkte der Ausstellung bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte in den Kernfächern Deutsch, Geschichte, Politik, katholische und evangelische Religion sowie in der Medienerziehung. Das museumspädagogische Angebot bezieht sich auf die in verschiedenen Lehrplänen geforderte Kompetenzorientierung. Musische, soziale und rhetorische Kompetenzen werden ebenso gefördert wie die methodische Auseinandersetzung mit originalen Zeugnissen der Vergangenheit.

Der Eintritt in die Sonderausstellung ist für Schulklassen frei.


Alles nur gelogen? Verschwörungstheorien im Visier 
Schon gewusst? Bielefeld gibt es nicht. Kondensstreifen am Himmel sollen uns vergiften, und die Presse lügt. Dies sind nur einige Beispiele für aktuelle Verschwörungstheorien. Begünstigt durch den schnellen Informationsfluss der neuen Medien hat ihre Verbreitung in den vergangenen Jahren zugenommen. Doch wie entstehen Verschwörungstheorien? Und was braucht eine Verschwörungstheorie, um „Erfolg“ zu haben?
Nach einer gemeinsamen Stippvisite in die Ausstellung nehmen Schülerinnen und Schüler eigenständig aktuelle Verschwörungstheorien ins Visier und hinterfragen ihre Glaubwürdigkeit. Dabei prüfen sie auch ihre eigene Anfälligkeit für den Glauben an Verschwörungen und gewinnen ein Gespür dafür, Fakt und Fake voneinander zu unterscheiden. In einer anschließenden Präsentation werden die Erkenntnisse vertieft und gesichert.

Klassen 7 bis 9
Dauer ca. 2 Stunden
Kosten 60 Euro

Subjektive Fakten – Gebrauchsanweisung für Verschwörungstheorien 
Ist der Klimawandel nur ein Schwindel, die Bundesrepublik Deutschland eine GmbH und die Bundeskanzlerin ein Echsenmensch? So manche Verschwörungstheorie sorgt für Kopfschütteln. Als Phänomen betrachtet, sind Verschwörungstheorien aber weit mehr als absurde Thesen. Sie bieten einfache Erklärungen für komplexe Zusammenhänge, geben Zweifeln Raum, und machen neugierig, weil sie vorgeben, Wahrheiten zu enthüllen.
Wie Verschwörungstheorien entstehen und welchen Einfluss sie in den vergangenen Jahrhunderten auf Politik und Gesellschaft hatten, erfahren Schülerinnen und Schüler bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung. In Kleingruppen erarbeiten sie anschließend selbstständig aktuelle Beispiele und gehen den Mechanismen von Verschwörungstheorien auf den Grund. Auf diese Weise zu einer eigenen Positionierung herausgefordert, setzen sich die Schüler auch mit ihrer eigenen Meinungsbildung kritisch auseinander.

Klassen 10 bis 13
Dauer ca. 2 Stunden
Kosten 60 Euro