ZeitreiseHagen

Steampunk Picknick

Am Sonntag (20. 8.) heißt es „ZeitreiseHagen“. Es ist eine Historie zu sehen, die so nie existierte. Im Ambiente mit Dampfmaschinen, historischen Transmissionen und Zahnrädern im LWL-Freilichtmuseum werden Steampunks einen Tag in ihren besonderen Gewandungen ver- bringen. Sie flanieren, besichtigen, picknicken und sind selbst Attraktionen mit ihren ausladen- den Hüten, raschelnden Röcken, abenteuerlustige Herren und Damen und ihre mechanischen Absonderlichkeiten. Der Fokus liegt auf Ausstellern, Künstlern und Händlern: Ob Schmuck von Dampf-Design, Feines aus den Nähwerkstätten, Edles vom Gold- und Silber-schmied, Originelles aus dem Steampunkies Warenhaus und Außergewöhnliches mehr wird feilgeboten.

Jeder kann sein Picknick und Decken mitzubringen, geeignete Orte dafür sind die Wiesen, Bänke und auf dem oberen Platz dier halbkreisförmigen Steintreppen. Wer mag, kann dort im Museum produzierte Dinge, wie Brot, Würste, Schinken und andere Leckereien auch erwerben oder im Biergarten entspannen und das in der museumseigenen Brauerei gebrautes Bier kosten.

 

Zum Hintergrund:

Steampunk ist eine besondere Art des Retrofuturismus. Steampunker stellen dar, wie sich Menschen im 19. Jahrhundert die Zukunft vorgestellt haben könnten. Historisches wird mit Modernem verbunden. So entstehen originellen Gerätschaften und seltsame Accessoires.

 

Gewandete erhalten Museums-Eintrittskarten zum ermäßigten Preis (5,50 Euro).

Das Glück der Erde

Am Sonntag, 30. Juli lädt das Freilichtmuseum zu einem Tag rund um den Pferdesport ein.

Die Reiter, Pferde und Kutschengespanne zeigen dann im ganzen Museum, wie vielseitig Pferdesport ist.

Ab 11 Uhr sind die Reiter und Kutschen auf den verschiedenen Plätzen und Wegen im Museum zu sehen. Dabei gibt es etliche Gelegenheiten zur Unterhaltung, Informationsaustausch und zur Begutachtung. Ab 12 Uhr treffen sich die Pferdesportler zur offiziellen Präsentation auf der Wiese vor dem Schmiedemuseum. Hier können die Besucher alle Pferde und Kutschen gleichzeitig und aus nächster Nähe zu betrachten. Vom kleinen Shetlandpony bis zum mächtigen Friesenpferd von Trainingsvorführungen bis zum Voltigieren wird alles vertreten sein.

Der Pferdesportexperte, Turnieransager und ehemalige Vorsitzende des Kreisreiterverbandes Ekkehard Jandke stellt die unterschiedlichen Pferderassen, ihre historische Nutzung und den heutigen Einsatz vor. Ebenso erklärt er den Zuschauern die  verschiedenen Kutschentypen. Auch zehn Hundekutschen sind mit von der Partie, einige davon mit klassischer Hundeanspannung. Ein kleines Showprogramm, zum Teil mit Musik präsentiert viele andere Aspekte zur Arbeit und dem Training mit Pferden. Das gesamte Showprogramm, unterbrochen von einigen Pausen, endet gegen 17 Uhr. Beim Zuschauen und auch zwischendurch während der Pausen haben die Besucher Gelegenheit bei persönlichen Gesprächen, sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten im Pferdesport bekannt zu machen.

Neben den Pferdesportvorführungen präsentieren einige Stände verschiedene Angebote. Zum Beispiel ist an diesem Tag ein Hufschmied vor Ort und führt sein Handwerk vor. Weitere Informationen rund um das Pferd bietet der Pferdewirtschaftsmeister und Chiropraktiker Timo Mölders an. Er stellt seine speziellen Trainingsweisen und Therapien für Pferde vor. Die auf Pferde und Hunde spezialisierte Tierfotografin Antje Jandke bietet ein Fotoshooting für die vierbeinigen, besten Freunde an. Auch mit dabei ist der Infostand der Interessengemeinschaft (IG) Welshponys sowie Stände mit praktischem und modischem Zubehör für Ross und Reiter. Die jungen Besucher haben an diesem Tag auch die Möglichkeit, im Museum auf Ponys zu reiten.

Das Programm zum Pferdetag können Sie hier als Pdf-Datei herunterladen.

Foto: Fabian Linden

„Neue Kirchen – Neues Silber“

Aufgaben für Silberschmiede nach 1945

Ab 16. Juli zeigt die Ausstellung „Neue Kirchen – Neues Silber“ im Goldschmiedehaus das selten gewordene Handwerk des Silberschmieds. Wir präsentieren die verschiedenen Techniken sowie Silberschmiedearbeiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Westfalen und Lippe für Kirchenausstattungen entstanden sind.

Mehr dazu lesen Sie unter Sonderausstellungen.

Kinderfest

23.7 von 12 bis 17 Uhr

 „Es rollt und knattert …“ beim diesjährigen Kinderfest in Anlehnung an das Thema der Sonderausstellung „Läuft wieder! Zu Besuch in einer Kfz-Werkstatt der 1960er-Jahre“. Verkehrssicherheit, Fahrtechnik und Fahrspaß stehen dabei im Museum im Mittelpunkt. Das Kinderfest findet am Sonntag (23.7.) von 12 bis 17 Uhr statt. Es wird auch in diesem Jahr vom Förderkreis Westfälisches Freilichtmuseum Hagen e. V. unterstützt. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit dem Hagener Automobil-Club 1905 e. V. im ADAC gestaltet.

Nicht nur motorenbetriebene Fahrzeuge, sondern auch Fahrräder und Bobby-Cars laden zum Fahren ein. So können Kinder ab acht Jahren ihr Fahrrad auf Verkehrssicherheit überprüfen lassen, einen sicheren Umgang mit dem Fahrrad im Straßenverkehr üben und ihr Fahrkönnen in einem Fahrradturnier testen.

Wichtiger Hinweis: Die Kinder können eigene Fahrräder mitbringen, sie dürfen aus Sicherheitsgründen jedoch nur auf dem Fahrradparcours fahren. Die jüngeren Museumsbesucher haben die Möglichkeit, auf dem Bobbycar in einem Parcours die Tagesbestzeit zu fahren. Beim Jugend-Kart-Slalom steht nicht das Tempo, sondern der sichere Umgang mit dem Fahrzeug im Vordergrund.

Im weiteren Programm können kleine und große Kinder das Handwerk des Korbflechtens kennenlernen und ein eigenes, kleines Körbchen basteln. Außerdem können sie Textilbändchen mit Pflanzenfarben färben und daraus schmucke Armbänder machen. An der „Zaubertöpferscheibe“ lernen Interessierte das Töpferhandwerk kennen und können ihr Fingerspitzengefühl unter Beweis stellen. Auch Ponyreiten und historische Kinderspiele fehlen an diesem Tag nicht. „Gerd, der Gaukler“ unterhält die Zuschauer mit Komik, Jonglage und Einradelei – und fordert zum Mitmachen und Ausprobieren auf.

Naturerfahrungen können die Besucher mit dem „Marienhof“ sammeln, der sein Regenwurm-Hotel vorstellt und außerdem Fühlstationen sowie Bachuntersuchungs-Expeditionen anbietet. Die Ortsgruppe Hagen des Kinderhilfswerks „terre des hommes“ macht auf Ausbildungsprojekte in Reparaturhandwerken aufmerksam. Der Spieletreff „NUTS“ aus Hagen hält neue und traditionelle Gesellschaftsspiele für die ganze Familie bereit.

Im LWL-Freilichtmuseum Hagen kommt das Handwerk natürlich nicht zu kurz: Speziell für Kinder bietet das Museum Workshops zu den Themen Nagelschmieden, Papierschöpfen, Blaudruck, Ölschlagen, Buchstabendruck, Seileschlagen und Gießen in den museumspädagogischen Werkstätten an. Kinderleicht ist es, Bienenwachskerzen zu drehen und sie nach eigenen Ideen zu gestalten. Bei der Aktion „Schuhmachermeister“ kann man selbst zum Schuhexperten werden.

Die meisten Aktionen sind kostenlos, nur bei einigen Workshops sowie beim Ponyreiten fallen geringe Kosten an. Bei regnerischem Wetter finden die meisten Aktionen in den Museumsgebäuden statt. Wie in jedem Jahr haben Geburtstagskinder beim Kinderfest freien Eintritt (bitte den Ausweis mitbringen).

Das komplette Programm zum Kinderfest kann man hier herunterladen.

„LÄUFT WIEDER!“

21.5. - 31.10.2017

Ein recht junger und ein ganz alter Beruf sind in diesem Jahr Mittelpunkt unserer Sonderausstellungen. Ab dem 21. Mai erfahren Sie mehr über das Handwerk, das seit rund siebzig Jahren Autos wieder fit macht: Unter dem Titel „Läuft wieder!“ dreht sich alles um die Kraftfahrzeugmechaniker.
Die Ausstellung bietet den Blick in eine Autowerkstatt der 1960er-Jahre und stellt mit Objekten und persönlichen Geschichten den auch heute noch bei jungen Männern beliebtesten Handwerksberuf vor. Dazu gibt es ein Sommerferienprogramm und an einigen Sonntagen Mitmachaktionen. Die Begleitpublikation können Sie im Museum erwerben und bestellen.

Mehr zur Sonderausstellung finden Sie hier.

Modellbautag

Am Sonntag (2.7.) trafen sich Schiff-, Flugzeug- sowie Automodellbauer und ihre Fans im Freilichtmuseum. In diesem Jahr sind nicht nur die sogenannten „Freizeitmodelle“ zu Gast sondern auch die professionellen Formen- und Modellbauer präsentieren ihre Arbeiten und ihren vielschichtigen Beruf.

Die unterschiedlichen Modelle werden an verschiedenen Plätzen im unteren und mittleren Museumsbereich entlang der Wege, in und an den historischen Fachwerkgebäuden ebenso zu sehen sein wie auf den Teichen im Museumsgelände oder in der Luft darüber.

Funktionstüchtige Modelle zu bauen, ist eine anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung, die viel technisches Verständnis und handwerkliches Geschick verlangt - Modellbauer stecken viel Aufwand in ihre Modelle.

An manchen Modellen wird drei bis vier Jahre gebaut, oft mit der Lupe, um die winzigen Details so „echt“ wie möglich nachzubilden. Viele Schiffsmodelle entfalten ihre Wirkung besonders durch die liebevolle Detailarbeit, der Auto- und Flugzeugmodellbau ist mehr eine technische Herausforderung. Neben der Detailtreue ist für die Flugmodelle eine herstellbare, genügend stabile und funktionstüchtige Leichtbaukonstruktion gefragt.

Die Modellbauer fachsimpeln gerne mit den Museumsbesuchern über ihre mitgebrachten Segelflugzeuge, Hubschrauber, Dampf- und Rennboote, Kartonmodelle, Panoramen, Auto- und LKW-Modelle, Carrerabahn sowie Profimodelle.

Bei den Rennwagen lockt dazu ein Wettbewerb, bei dem Jungen und Mädchen mitmachen können. Dem jeweils besten Mädchen und Jungen winkt als Gewinn neben Pokalen die Teilnahme bei dem Tamiya-Endausscheidungsrennen in Sonneberg.

 

Individuelle Teilnehmer aus ganz NRW können sich noch kurzfristig anmelden unter: 02331 7807113 oder per Email: uta.wenning-kuschel@lwl.org

 

Einen Film von der letztjährigen Veranstaltung sehen Sie hier.

Modell- und Formenbauer

In der Öffentlichkeit ist dieser Beruf wenig präsent, da die Modellbauer im industriellen Bereich eng in die oft streng geheime Entwicklung neuer Produkte eingebunden sind. Das Freilichtmuseum, als Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik, verknüpft bei seinen Veranstaltungen gerne Themen und rundet hier das Modellbau-Freizeitvergnügen mit den professionellen, technischen Möglichkeiten ab. Das Hagener Cuno-Berufskolleg für Technik stellt neben den modernen Modellbau-Techniken auch die berufliche Ausbildung vor.

Der Bundesverband Modell- und Formenbau, die Innungen Westfalen-Süd und Dortmund/Münster mit ihren Mitgliedsbetrieben und das Cuno-Berufskolleg I Hagen präsentieren im Rahmen des Modellbautages „Auf großer Fahrt“ den Beruf Technischer Modellbauer.

Mit der Botschaft „Mach dein Hobby zum Beruf!“ sollen insbesondere jugendliche Aussteller und Besucher aus dem Hobby-Modellbau angesprochen werden. Dafür haben Modellbauer-Schüler des Cuno-Berufskollegs im Vorfeld der Veranstaltung Gussmodelle geplant und konstruiert, mit deren Hilfe die Besucher in der museumseigenen Gießerei Sandformen herstellen können. Mit fachmännischer Unterstützung gießen die Besucher in diese Formen flüssiges Metall und fertigen die Gußteile. Anschließend können die Besucher diese Werkstücke als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Auszubildende, Ausbildungsbetriebe und Vertreter des Berufskollegs erläutern den Besuchern die vielen Facetten des gleichermaßen traditionsreichen wie modernen Berufs Technischer Modellbauer. Neben Exponaten sind auch ein CAD-System und ein 3D-Drucker im Betrieb zu sehen, die heute unverzichtbare Bestandteile des „Werkzeugkoffers“ eines Modellbauers sind.

Querbeet

Gartentage am 10. und 11. Juni

„Querbeet“ bietet Hobbygärtnern und Naturfreunden bei ganz bodenständigen Gartentagen alles rund um das Thema Garten: Es gibt viele Anregungen, Ideen und Tipps rund um das Thema Pflanzen und Garten. Über 50 Aussteller präsentieren viele Blumen, Pflanzen, und Dekorationen - Inspirationen für drinnen und draußen.

Wir laden natur- und garteninteressierte Besucher zu einem Spaziergang ein, vorbei an blühenden Pflanzen, Gartenaccessoires, Handwerkskunst und kulinarischen Spezialitäten, begleitet von Klaviermusik auf der Restaurantterrasse. Am Samstag (10.6.) bietet ein Workshop am Sensenhammer von 10 bis 14 Uhr die Gelegenheit, zu lernen wie man mit der Sense mäht.

Garten- und Landschaftsbau

Wer seinen Garten in einen Ort zum Entspannen und Wohlfühlen verwandeln möchte, findet bei den Fachleuten vom Garten- und Landschaftsbau Ideen und Anregungen. Mit der Auswahl an heimischen Pflanzenarten und Pflanzenspezialitäten wie beispielsweise Passiflora, Lilien, Zwerggehölzen oder Bonsai aber auch Tomaten und Kräuter zeigen die Gärtnereien und deren Experten mit dem „grünen Daumen“ wie Wünsche nach einem Kräutergarten, einem schattigen Plätzchen unter einem Apfelbaum oder die Blütenpracht in einem Staudengarten wahr werden. Ebenso beantwortet der Bezirksverband der Hagener Kleingärtner viele Fragen rund um den privaten Gartenbau und gibt Tipps zum Schneiden und Veredeln von Obstbäumen.
 

Hier finden Sie die Liste der Aussteller zum Download.

Keramik und Kunsthandwerk

Zinkwanne oder Holzbütte, Windlicht oder Rosenstab – sind ebenfalls Dinge, mit denen sich Garten und Balkon vielfältig gestalten lassen. Akzente für Drinnen und Draußen – die Querbeet-Aussteller mit ihrem Angebot an Keramik und Gartenaccessoires beraten die Besucher gerne.

Kulinarisches und Unterhaltung

Das Museumsrestaurant Museumsterrassen bietet regionale Gerichte, Erdbeerkuchen und sommerliche Cocktails an. Am diesem Wochenende unterhält ein Pianist die Besucher bei ihrem Querbeet-Rundgang den ganzen Tag über mit leichter Klaviermusik.

„Hier blüht dir was!“

…ist das Motto des Tages der Gärten und Parks, den der LWL an diesem Wochenende westfalenweit organisiert. Der „Gartenmarkt“ Querbeet ist auch einer der Veranstaltungsorte.

Treckertreffen

Über 200 historische Ackerschlepper, umgangssprachlich Bulldogs, Trecker oder Traktoren genannt, trafen sich am 1. Mai im Freilichtmuseum.

Im gesamten LWL-Freilichtmuseum tuckerten die alten Traktoren der verschiedenen Hersteller. „Die Freunde alter Schlepper kommen hier voll auf ihre Kosten. Es werden bekannte Namen wie H. Lanz, Hanomag, Porsche, MAN, Deutz und Unimog vertreten sein. Aber auch unbekanntere Marken wie der Bautz, der seit 1969 zu Claas gehört, Hürlimann aus der Schweiz und ein Holder-Traktor bekannt vor allem für seinen Einsatz im Wein- und Obstanbau stellen sich vor“, verspricht Wolfgang Theuer, erster Vorsitzender der H. Lanz-Freunde Ruhrgebiet e.V.. Es gibt Gelegenheiten zum Fachsimpeln und Schauen.

EMMA und der BVB-KidsClub

waren wieder zu Besuch im Freilichtmuseum Hagen

Am Samstag, 22. April, war wieder KidsClub-Erlebnistag im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Neben den attraktiven Aktionen des Museums gab es zusätzlich ein schwarzgelbes Rahmenprogramm, vor allem für die kleinen Fans zwischen 6 und 14 Jahren. Sie konnten an einer Rallye durch das Museum teilnehmen, ihre Fußballkünste auf dem schwarzgelben Soocercourt testen oder beim BungeeRun auf Punktejagd gehen.