Musiktherapie

Therapieverfahren

Musiktherapie

Wer hört, sieht mehr - unerhört klar und spielerisch - Aktive Musiktherapie

Patient/innen, die sich für eine Therapie in einer Klinik entscheiden, haben im Umgang mit sich selbst meist schon zahlreiche Betrachtungswege, Ratschläge, Tipps und Informationen „hinter sich“. Oft hegen sie die Erwartung auf etwas „Neues“ - eine andere Form der Lösung. In der Aktiven Musiktherapie wird der freie Umgang mit Klängen und Geräuschen zum Ausgangspunkt für neue, bisher nicht geahnte Umgangsweisen mit sich selbst und anderen Menschen.

In der Aktiven Gruppen-Musiktherapie kann ein/e Patient/in seine/ihre eigenen Lösungskompetenzen entdecken, den eigenen Wünschen zur Veränderung bei sich selbst im individuellen Tempo und mit eigener Intensität nachgehen, Möglichkeiten herausarbeiten, experimentell erproben, verändern, variieren und auch wieder verwerfen. In spielerischer Freiheit werden der eigene Leidensdruck, das eigene Interesse und der Wunsch nach Veränderung zum Weg aus der Krise. Darüber hinaus kann jede/jeder die Resonanz des Eigenen in der Gruppe erfahren. So kann bisher Ungedachtes, Ungeahntes oder Unterschätztes, Unerhörtes erlebte Wirklichkeit werden. Über die kognitive Erkenntnis des Erlebten, seine Bedeutung und den Zusammenhang zum Eigenen wird es möglich, in der Alltagsrealität individuelle Wege zu gehen oder – wo es bisher noch keine Wege gab – neue zu finden.

Ein weiteres Angebot der Aktiven Musiktherapie ist eine Gruppentherapie zur Validierung (Anerkennung) von konstruktiven Selbstwirksamkeitsfaktoren. In dieser Gruppe wird mit westafrikanischen Rhythmusinstrumenten gearbeitet. Hier finden die Teilnehmer/innen Zugang zu eigenen unerwarteten, bisher fremden Ressourcen.

In beiden Angeboten wird die Therapie jeder/jedes Einzelnen individuell mit dem Diplom-Musiktherapeuten geplant und begleitet. Die Therapie findet in einem Raum mit abgestimmten Schalleigenschaften und über 60 verschiedenen Instrumenten aus mehreren Kulturkreisen statt.

In der Aktiven Musiktherapie wird der freie Umgang mit Klängen und Geräuschen zum Ausgangspunkt für eigene, neue bisher nicht geahnte Umgangsweisen mit sich selbst und anderen Menschen.
Da Patient/innen, wenn sie sich für eine Therapie im klinischen, stationären Setting entscheiden, im Umgang mit sich selbst und durch Freunde und Helfende schon zahlreiche Betrachtungswege, Ratschläge, Tipps, Informationen „hinter sich haben“, besteht die Erwartung auf etwas „Neues“, eine andere Form der Lösung.


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Ansprechpartner
Martin Kolek, Tel.: 02902 82-8080