Maßregelvollzug

Aktuelles

Flyer 2. Fachtagung Maßregelvollzug und Sucht Flyer 2. Fachtagung Maßregelvollzug und Sucht

2. Fachtagung Maßregelvollzug und Sucht am 25.06.2015 in Herten

Was wirkt? – Im Spannungsfeld zwischen Motivation und Verweigerung

Im Sommer 2013 hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit der 1. Fachtagung der Veranstaltungsreihe „Maßregelvollzug und Sucht“ die vielfältigen Schnittstellen zwischen der Behandlung suchtkranker Straftäter gem. § 64 StGB und dem System der allgemeinen Suchtkrankenhilfe aufgezeigt und zur Diskussion gestellt. Mit der 2. Fachtagung wollen wir an diese noch junge Tradition anknüpfen und uns diesmal intensiver mit den inhaltlichen, insbesondere den therapeutischen Fragen der Behandlung Suchtkranker befassen. Das Thema der diesjährigen Fachtagung ist kurz und plakativ: „Was wirkt? - Im Spannungsfeld zwischen Motivation und Verweigerung“. Genau in diesem Spannungsfeld findet die Behandlung Suchtkranker statt und so könnte ein Zitat des US-amerikanischen Dichters und Philosophen Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882) auch zur Diskussion auf dieser Veranstaltung beitragen: „Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können“.


Flyer Dortmund-Hemeraner Fachtagung 2015 Flyer Dortmund-Hemeraner Fachtagung 2015

Dortmund-Hemeraner Fachtagung am 10. und 11. Juni 2015 in Hemer

Psychiatrie und forensische Psychiatrie im Dialog:
40 Jahre Psychiatrie-Enquête

Bettensäle, hospitalisierte Patienten, zweifelhafte Behandlungspraktiken – die Liste der Mängel war lang, mit der die Psychiatrie-Enquête vor 40 Jahren aufwartete. Sie war der Anlass, die Prinzipien psychiatrischen Handelns und Arbeitens grundlegend zu überdenken. Eine Sachverständigen-Kommission entwickelte die Grundprinzipien zur Umstrukturierung und Modernisierung der Psychiatrie-Landschaft, die auch heute noch das Fundament der psychiatrischen Versorgung bildet.

Praktisch alle Bereiche psychiatrischen Handelns wurden nach der Psychiatrie-Enquête starken Veränderungen unterzogen.

Anlass genug also, sowohl allgemein in psychiatrischer als auch in speziell psychiatrisch-forensischer Hinsicht einen Blick zurück auf die Entwicklung der vergangenen 40 Jahre zu werfen und einen Blick nach vorn zu wagen. Unterschiedliche Aspekte der sozialpolitischen, kulturellen und der strukturellen Dimension der Psychiatrie-Enquête werden auf der zweitägigen Fachtagung mit Bezug auf aktuelle psychiatrische Fragestellungen besprochen werden.


Foto: Prof. Dr. Boris Schiffer Prof. Dr. Boris Schiffer. Foto: LWL/Schulte-Fischedick

Neue Therapeutische Leitung für Forensische LWL-Klinik Herne

Prof. Dr. Boris Schiffer ist neuer Therapeutischer Leiter der LWL-Maßregelvollzugsklinik Herne. Der 39-jährige Diplom-Psychologe mit Fachzertifikat für Rechtspsychologie ist am Mittwoch (18.2.) in Münster vom Gesundheits- und Krankenhausausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) einstimmig berufen worden. Er tritt sein Amt, das er seit Mitte vergangenen Jahres bereits stellvertretend ausübt, zum 1. März an.

Seine derzeitige Tätigkeit für die Herner Forensik nahm Schiffer Ende 2012 auf, zunächst als leitender Psychologe. In Verbindung damit folgte er dem Ruf auf eine Juniorprofessur für Forensische Psychiatrie an der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit dem LWL-Universitätsklinikum Bochum. Eine Konstellation, die der approbierte Psychotherapeut und international vernetzte Wissenschaftler seither nach dem "Bochumer Modell" zur Förderung einer engen Verzahnung zwischen Praxis und Forschung in der forensischen Psychiatrie nutzt.

Nach dem Psychologie-Studium in Wuppertal und Bonn und der Promotion an der Ruhr-Universität Bochum im Jahr 2005 war Schiffer bis 2012 als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Forensische Psychiatrie des LVR-Klinikums Essen, Universität Duisburg-Essen, tätig. Im Rahmen der Psychotherapeutenausbildung arbeitete er vorher zwei Jahre in der Abteilung für Forensische Psychiatrie der LVR-Klinik Langenfeld. Schiffer lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Essen.


Gemeinsam für die Sicherheit: Fachtagung des LWL und des OLG Hamm im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt am 25.09.2014

Foto: Die Vortragenden der gemeinsamen Fachtagung im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt am 25.09.2014 Diskutierten über 'Problematische Entlassungen' (v.l.): LWL-Maßregelvollzugsdezernent Tilmann Hollweg, Dipl. Sozialarbeiter Ulrich Reitis-Münstermann, Dipl.Verwaltungswirt Klaus Niermann, Dipl. Psychologin u. Psych. Psychotherapeutin Dorothea Dewald, Ärztliche Direktorin des LWL-Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt Dr. Nahlah Saimeh, Präsident des Landgerichts Hagen Thomas Vogt, Vizepräsident des Oberlandesgerichts Hamm Thomas Helmkamp, Vorsitzende Richter am OLG Hamm Karl-Heinz Posthoff, Richter am Landgericht Dr. Thomas Falkenkötter, Oberstaatsanwalt Gunnar Herrmann, Dipl. Sozialarbeiter u. Gesundheitswissenschaftler MPH Michael Winkelkötter, Ärztlicher Direktor der LWL-Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem Dr. Ingbert Rinklake und Sozialoberamtsrat Bernd Kottrup (Foto: LWL)

Am 25.09.2014 tagten Experten aus den Bereichen der forensischen Psychiatrie und der Justiz zum Thema „Problematische Entlassungen – Anforderungen an die Zusammenarbeit zwischen Gericht, Staatsanwaltsschaft, Maßregelvollzug und Führungsaufsicht“ im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie in Lippstadt.


Grafik: mehrere Exemplare des Berichts der Beschwerdekommission Maßregelvollzug

Tätigkeitsbericht der Beschwerdekommission Maßregelvollzug für das Jahr 2013

Am 18. Juni 2014 ist der Tätigkeitsbericht der Beschwerdekommission Maßregelvollzug für das Jahr 2013 vom LWL-Gesundheits- und Krankenhausausschuss beraten worden.


Gruppenbild: Die Vortragenden des 29. Expertengespräches Die Vortragenden des 29. Expertengespräches

„Maßregelvollzug – Dunkelkammer des Rechts?“

LWL-Expertengespräch „Psychiatrie und Recht“ am 02.12.2013

In der aktuellen Debatte rund um den Fall Mollath firmiert die forensische Psychiatrie als „Dunkelkammer des Rechts“, als quasi rechtsfreier Raum, in dem Patienten „auf unbestimmte Zeit verschwinden“ und wo ihnen selbst einfachste Vergünstigungen versagt bleiben. ...


Foto: Dr. Mareike Schüler-Springorum Dr. Mareike Schüler-Springorum. Foto: Privat

Dr. Mareike Schüler-Springorum neue Ärztliche Direktorin der LWL-Forensik Marsberg

Als neue Ärztliche Direktorin des LWL-Therapiezentrums für Forensische Psychiatrie Marsberg hat Dr. Mareike Schüler-Springorum am 1. Dezember ihr Amt angetreten. Die 43-jährige Fachärztin mit einem Zusatzzertifikat für Forensische Psychiatrie ist Ende September vom Gesundheits- und Krankenhausausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) berufen worden. Sie tritt die Nachfolge von Anja Mercedes Westendarp an.

Frau Dr. Schüler-Springorum leitete zuletzt eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Kassel als Klinikdirektorin. Zuvor war sie dort als Oberärztin tätig. Erfahrungen in der Behandlung von forensischen Patienten bringt die gebürtige Göttingerin aus ihrer zweijährigen Tätigkeit als Assistenzärztin in der Klinik für Forensische Psychiatrie Haina mit. Nach dem Abschluss ihres Medizinstudiums 1997 in Marburg und anschließender Promotion arbeitete Frau Dr. Schüler-Springorum zunächst bis 2003 im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie der dortigen Universitätsklinik. 2004 wurde sie als Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie anerkannt, 2009 folgte das Zusatzzertifikat in Forensischer Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters.

Frau Dr. Schüler-Springorum ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Niedenstein (Schwalm-Eder-Kreis).

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Grafik: mehrere Exemplare des Programmflyers der Fachtagung Maßregelvollzug und Sucht 2013 in Münster

Fachtagung Maßregelvollzug und Sucht am 06.06.2013 in Münster

Maßregelvollzug und Suchtkrankenhilfe –
Wege, Schnittstellen, Verbindungen

Am 6. Juni 2013 fand im Franz-Hitze-Haus in Münster die Fachtagung Maßregelvollzug und Suchtkrankenhilfe – Wege, Schnittstellen, Verbindungen statt.

Mit der Tagung „Maßregelvollzug und Suchtkrankenhilfe“ wurde ein erster Schritt in Richtung eines „systemübergreifenden“ Erfahrungsaustausches unternommen. Neben Darstellungen über die Möglichkeiten und Grenzen der Suchtkrankenhilfe, aktuelle Therapieverfahren und die Perspektiven, die sich aus neurobiologischer Sicht für die Behandlung ergeben, entstand ein angeregter Dialog der Fachleute aus den unterschiedlichen Einrichtungen.

Nähere Informationen finden Sie hier:


Grafik: Bild LWL-MRVK Herne

Arbeit hinter den Mauern
Kurzfilm über die LWL-Maßregelvollzugsklinik in Herne

Mindestens zwei der fünf vom NRW-Gesundheitsministerium geplanten forensischen Kliniken in Nordrhein-Westfalen wird der LWL als Träger übernehmen. Um den Menschen insbesondere in den künftigen Standort- Kommunen ein realistisches Bild vom Maßregelvollzug zu vermitteln, präsentiert der LWL einen Kurzfilm über die Arbeit im Maßregelvollzug. In der neuesten, 2011 eröffneten LWL-Maßregelvollzugsklinik in Herne hat ein Drehteam die Therapiefachleute und ihre Patienten begleitet.


Foto: Textausgabe des MRVG (Broschüre)

Fremdsprachige Übersetzungen des MRVG NRW und der VO MRVG in aktualisierter Fassung

Im Zuge einer durchgeführten Patientenbefragung wurde die Notwendigkeit der Übersetzung des nordrhein-westfälischen Maßregelvollzugsgesetzes (MRVG NRW) in mehrere Sprachen deutlich. Wir haben dies zum Anlass genommen, sowohl das MRVG NRW als auch die Verordnung zur Umsetzung des Maßregelvollzugsgesetzes (VO-MRVG) in die englische, französische, türkische und russische Sprache übersetzen zu lassen. Die Übersetzungen liegen nunmehr in aktueller Fassung (Stand: 31.12.2012) vor und können im Internet eingesehen werden. Die Übersetzungen sind nichtamtlich. Maßgeblich ist allein der Wortlaut der amtlichen Fassung.

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Grafik: mehrere Exemplare der Informationsbroschüre über den Maßregelvollzug in Westfalen-Lippe

Mit Sicherheit für die Menschen - Maßregelvollzug in Westfalen-Lippe

Dies ist der Titel der neuen, gerade in 2. Auflage vom LWL herausgegebenen Informationsbroschüre, die den Maßregelvollzug im Landesteil Westfalen-Lippe für die Bürgerinnen und Bürger verständlicher machen will.
Die Broschüre ist aktualisiert worden und erscheint numehr in größerem, besser lesbarem DIN-A4-Format.

Über die folgende Verbindung können Sie die Informationsbroschüre anschauen und als PDF-Datei herunterladen.

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