Fotografin/Fotograf

Schwerpunkt Industrie- und Architektur-Fotografie

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Ausbildungsort: LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster

Ausbildungsvergütung:

  • 1. Ausbildungsjahr 853,26 € brutto
  • 2. Ausbildungsjahr 903,20 € brutto
  • 3. Ausbildungsjahr 949,02 € brutto

Berufsschule: Adolph-Kolping-Berufskolleg in Münster


Voraussetzungen:
  • mindestens Fachhochschulreife
  • empfohlen wird ein Fachpraktikum im Vorfeld
  • Führerschein Klasse B wünschenswert

 

Wir erwarten:
  • Kreativität
  • technisches Geschick
  • Teamfähigkeit

 

Wir bieten:
  • eine gründliche und zukunftsorientierte Ausbildung
  • gute Betreuung am Arbeitsplatz durch erfahrene Ausbilder/-innen
  • intensive Prüfungsvorbereitung, Ausbildungsseminare
  • Ausbildungsvergütung gemäß TVAöD
  • gleitende Arbeitszeit bei einer 5-Tage-Woche

Nächster Einstellungstermin: voraussichtlich 2017

Ansprechpartnerin:  Michaela Balster (michaela.balster@lwl.org)

Bewerben Sie sich entweder per E-Mail oder per Post (ohne Bewerbungsmappe) mit Anschreiben, Lebenslauf und Lichtbild sowie den Kopien der letzten beiden Zeugnisse.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.


Selbstporträt: Martin Albermann aus dem LWL-Medienzentrum. Rechts: Ein Foto aus seiner freien Arbeit zeigt eine syrische Familie in Roxel. Fotos: LWL/Albermann

Auszubildender Martin Albermann erreicht beim Verband der Berufsfotografen Westfalen den ersten Platz

Folgender Artikel ist in dem Blog des LWL am 30.06.2015 veröffentlicht worden:

Münster (lwl). Drei Jahre hat Martin Albermann im LWL-Medienzentrum den Beruf des Fotografen gelernt. Jetzt hat der 22-Jährige seine Gesellenprüfung mit der Note „sehr gut“ bestanden und erreichte damit beim Verband der Berufsfotografen Westfalen den ersten Platz – genauso wie das LWL-Medienzentrum als bester Ausbildungsbetrieb. Teil seiner Abschlussprüfung war eine Fotoarbeit zum „Wohnkonzept Flüchtlingsunterkünfte“ der Stadt Münster.  

Die sechs Fotografien zeigen die gegenwärtige Wohnsituation der Flüchtlinge in Münster. „Ich möchte mit meiner Arbeit darstellen, wie die Menschen in den unterschiedlichen Einrichtungen ihren Alltag gestalten“, sagt Martin Albermann. Er recherchierte dafür in zwölf Flüchtlingsunterkünften in und um Münster, sprach mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, Hausmeistern sowie mit den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern vor Ort. Zuvor stellte er sein Projekt auch bei den Verantwortlichen der Stadt Münster vor und arbeitete sich in das Wohnkonzept ein. Schließlich wählte er drei Unterkünfte aus, in denen er insgesamt vier Tage lang fotografierte. „Ich wurde überall sehr freundlich aufgenommen und hatte am letzten Tag der Fotoreportage in Roxel sogar das Glück, bei einer syrischen Familie zum Abendessen eingeladen zu werden. Dank der Dolmetscher-Fähigkeiten eines Freundes der Familie konnte ich mich mit der Familie unterhalten. Bei einem Mokka, einem sehr leckeren Essen und weiterem Tee, erfuhr ich zwei Stunden lang viel über die Familie, ihre Heimat und den Weg nach Europa.“, erzählt Albermann. Es entstanden hunderte Aufnahmen aus denen er sechs für die Prüfungsarbeit auswählen musste. Nach der dreiwöchigen Prüfungszeit wird er nun als Dankeschön einige Belegabzüge seiner Fotografien in die Flüchtlingsunterkünfte bringen. Die  Stadt Münster wird künftig ebenfalls seine Bilder für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen.

Albermanns Fotografien zeigen drei unterschiedliche Unterbringungsformen: ein Mehrfamilienhaus in einem Neubaugebiet, ehemalige Offiziershäuser der britischen Streitkräfte sowie Wohncontainer – und die Menschen, die dort leben, in alltäglichen Situationen.

  • Bereits über ein Jahr lebt diese syrische Familie mit ihrem behinderten Sohn und drei weiteren Kindern in Deutschland. Nach dem Foto durfte Martin Albermann von den Köstlichkeiten probieren. Gegessen wird traditionell auf dem Boden. Foto: LWL/Albermann

  • Die Wohnung der syrischen Familie ist Teil dieses Mehrfamilienhauses in Roxel, das mitten im Neubaugebiet angesiedelt ist. Die kleineren Wohneinheiten sollen die Integration und die Lebensqualität der Flüchtlinge verbessern. Foto: LWL/Albermann 

  • In ehemaligen Offiziershäusern der Briten in Gremmendorf sind jetzt Flüchtlingsfamilien mit Kindern untergebracht. Sie verwandeln den Weg vor den Häusern in eine Spielstraße. Foto: LWL/Albermann

  • Verschiedene Kulturen treffen aufeinander. Ein Sozialarbeiter klärt einen Nachbarschaftsstreit.  Foto: LWL/Albermann

  • Eine alleinerziehende Nigerianerin mit ihrem Baby hat in den Wohncontainern am Hoppegarten eine Unterkunft gefunden. Foto: LWL/Albermann

  • Die Wohncontainer am Hoppegarten wirken durch den rot-weißen Anstrich ein wenig skandinavisch. Die aufgestellten Spielgeräte werden von den Kindern rege genutzt. Foto: LWL/Albermann

  • LWLaktuell-Artikel