Heimatverein Riesenbeck e.V.


Name / Funktion: Heimatverein Riesenbeck e.V.
Ansprechpartner(in) / Vorsitzende(r): Jörg Echelmeyer
Anschrift: Im Wiesengrund 33
48477 Riesenbeck / Westf.
Ortsteil: Riesenbeck
Telefon: 05454/180 429
Fax: 05454/1587
E-Mail: mailto:heimatverein@riesenbeck.de
Internet: http://www.heimatverein.riesenbeck.de
Heimatgebiet: Münsterland
Kreis / Kreisfreie Stadt: Kreis Steinfurt
Stadt / Gemeinde: Hörstel


Der Heimatverein Riesenbeck

Der Heimatverein Riesenbeck e.V. wurde im Jahre 1924 gegründet und konnte im Jahre 1999 auf eine 75jährige Vereinsgeschichte zurückblicken. Zur Zeit sind ca. 520 Kinder, Frauen, Männer und Familien Mitglied im Verein. Das Vereinsleben ist in einer Satzung genauer geregelt.
Dem Verein steht als erster Vorsitzender Jörg Echelmeyer vor. Sein Stellvertreter ist Dr. Klaus-Werner Kahl. Weitere Vorstandsmitglieder sind Rita Averbeck, Elisabeth Höpfner, Theo Schäfers und Ludger Wölte. Ehrenvorsitzender ist Constantin Frhr. Heereman von Zuydtwyck.
Die laufenden Kosten werden durch einen jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 8,-- € abgedeckt.
Aktivitäten Wesentliche Aktivitäten finden im allgemeinen in den sieben Fachbereichen des Heimatvereines statt, deren jeweilige Sprecher Mitglieder im Beirat sind. Derzeit gibt es folgende Fachbereiche:
Denkmal, Natur- und Landschaftspflege, Sprecher Werner Paetzke
Jugend, Sprecher Michael Grüter
Kultur und Brauchtumspflege, Sprecher Dr. Klaus-Werner Kahl
Meseumswesen, Sprecher Michael Westermann
Familien- und Ortsgeschichte, Sprecher Josef Keller
Unterhaltung von Einrichtungen, Sprecher August Verlage
Wandern, Sprecher Alfred Thalmann
Darüber hinaus finden übergreifende Veranstaltungen statt wie Vorträge, plattdeutsche Nachmittage, das Winterfest, gemeinsame Wanderungen, Pättkesfahrten und Ausflüge. Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz! Das Osterfeuer und der Martinszug werden vom Heimatverein veranstaltet bzw. unterstützt.
Mit wem arbeiten wir zusammen? Der Heimatverein Riesenbeck ist aktives Mitglied im Kreisheimatbund und im Westfälischen Heimatbund. Zu den örtlichen Vereinen, den Schulen und der Stadtverwaltung besteht ein Verhältnis, das auf gegenseitige Rücksichtnahme und Zusammenarbeit aufbaut.
Der Heimatverein Riesenbeck hat viel zu bieten und ermöglicht ein breites Betätigungsfeld mit Gleichgesinnten zwischen Brauchtum und Moderne, zwischen Natur und Technik, zwischen Historie und Zukunft, zwischen Jung und Alt. Bringen Sie sich zum Wohle Riesenbecks mit Ihrem Wissen und Können bei uns ein, bereichern Sie unsere gemeinnützige Arbeit! Sie sind herzlichst willkommen!
Sprechen Sie uns durch ein Mitglied des Vorstandes oder ein Ihnen bekanntes Vereinsmitglied an.
Wir geben Ihnen gerne Auskunft:
Jörg Echelmeyer, Im Wiesengrund 33, Tel. 05454 – 180 429
Dr. Klaus-Werner Kahl, Bornholtstr. 20, Tel. 05454 – 7619


Das Landmaschinenmuseum

Entstehungsgeschichte des Landmaschinenmuseums Am 13. Juli 1997 erfolgte die feierliche Einweihung der Ausstellungsscheune. Die Ausstellungsscheune als Hauptgebäude beherbergt seitdem auf ca. 300m² Grundfläche über einhundert landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, die seit vielen Jahren gesammelt und nach und nach aufgearbeitet wurden. Die Großgeräte wie Traktoren und Wagen befinden sich in dem im Jahre 2002 fertiggestellten Kappschuppen mit rund 200 qm Ausstellungsfläche. Eine beträchtliche Anzahl weitere Kleingeräte sowie eine Holzschuhmacher-Werkstatt befinden sich in der kleinen, ca. 60 qm großen Scheune und in der öffentlichen Begegnungsstätte. Durch ein Backhaus mit einem funktionsfähigen Steinofen erfährt das Gelände eine harmonische Abrundung.
Viele der vornehmlich aus dem ersten Teil des 20. Jahrhunderts stammenden Ausstellungsstücke sind Leihgaben, der überwiegende Anteil befindet sich jedoch im Besitz des Riesenbecker Heimatvereins. Ständig nimmt der Zahl der Geräte und Maschinen zu.
Zur funktionsfähigen Aufarbeitung der Maschinen und Geräte baute der Heimatverein Riesenbeck im Jahr 2005 ein 54 qm großes Fachwerkgebäude in Eigenleistung. In dieser Werkstatt können die Arbeiten an den Museumsstücken auch während der Winterzeit fortgeführt werden.

Die Ausstellung
Entsprechend der im Jahreszyklus durchzuführenden landwirtschaftlichen Tätigkeiten gliedert sich auch die Gruppierung der überwiegend funktionstüchtigen Ausstellungsstücke. Großer Wert wird auch auf die technische Entwicklung der Arbeitsgeräte gelegt. Die Geräte für die Bodenbearbeitung - Pflüge, Eggen und Walzen, das Säen – Säesack, Saatschüssel, Drill- und Sämaschinen, das Pflanzen – Pflanzgestelle, das Düngen – Jauchefässer, Düngestreuer, die Bodenpflege – Hacken, Kratzpflüge, Kultivatoren, das Ernten –von der Sichel über die Sense, den Balkenmäher zum Selbstbinder, Schleppharken und Heuwender, verschiedenen Kartoffelrodern, zeigen die Entwicklung aus einfachen Anfängen bis hin zu modernerer Technik.
Seit September 2005 steht dem Landmaschinenmuseum auch eine ca. 2,5 Morgen große Ackerfläche zur Verfügung. Auf dieser wurden bereits Pflüge und Eggen eingesetzt. Über das Jahr verteilt erfolgen später die notwendigen Arbeiten mit den entsprechenden Museumsstücken.
Neben diesen bei der Feld- und Weidenbewirtschaftung eingesetzten Maschinen bilden die für die Weiterverarbeitung des Erntegutes benutzten Geräte einen weiteren Schwerpunkt: Dreschflegel, Dreschmaschine, Getreidereiniger, Sortierwannen und -maschinen, sowie Zerkleinerungsmaschinen wie Schneidladen, Häcksler, Kartoffenquetschen, Getreidemühlen. Neben Standmotoren ermöglicht auch ein pferdebetriebener Göpel den Antrieb der überwiegend voll funktionsfähigen Geräte.
Daneben ist dem Thema Transportieren im Kappschuppen breiterer Raum gegeben. Ausgestellt sind verschiedene Sack- und Schubkarren, Ackerwagen, ein Pferdeschlitten, Zuggeschirre für Ochs und Pferd sowie Traktoren.
Schließlich kommt auch der Bereich der Stall- und häuslichen Arbeitsgeräte nicht zu kurz. Zu sehen sind eine elektrische Melkmaschine, diverse Gerätschaften zur Herstellung von Butter, wie Butterstampfer und Zentrifugen sowie ein Bienenkorb und eine mechanische Imkerpfeife. Auch Geräte zum Reinigen von Wäsche, angefangen vom Waschbrett, über den Kochkessel zur Schaukelwaschmaschine sind zu bestaunen.
Die kleine Scheune beherbergt eine Holzschuhmacher-Werkstatt mit vielfältigen Handarbeitsgeräten sowie je einer Kopiermaschine für die Innen- und Außenbearbeitung der Holzschuhe.
An allen Ausstellungsstücken befinden sich kurze Erläuterungen ihrer Verwendung und Hinweise auf den Hersteller, das Baujahr und sonstige Beschreibungen. Eine kleine Broschüre gibt weitere Erläuterungen zur Ausstellung. Auch im Internet ist das Landmaschinenmuseum zu finden


Riesenbeck im Tecklenburger Land

Riesenbeck wurde um das Jahr 1074 erstmals genannt. Am Südhang des Teutoburger Waldes gelegen, erfreut sich Riesenbeck ständig steigender Beliebtheit als Fremdenverkehrs- und Erholungsort. Die Aussichtsplattform "Schöne Aussicht" auf der Höhe des Teutoburger Waldes wird wegen des herrlichen Ausblickes auch "Balkon des Münsterlandes" genannt.
Der Wohnplatz Bergeshövede ist seit 965 urkundlich nachgewiesen. Hier zweigt der Mittellandkanal vom Dortmund-Ems-Kanal am sogenannten "Nassen Dreieck" ab.
Sehens- und Besuchenswertes Im Innern der katholischen Pfarrkirche St. Kalixtus befindet sich die Reinhildis-Grabplatte, die kostbarste unter den erhaltenen frühmittelalterlichen Bildhauerarbeiten Westfalens; auf dem Kirchplatz der Reinhildisbrunnen; im Oberdorf das Ossenlockdenkmal mit den die Reinhildislegende erzählenden Reliefs; modernes Hallenbad mit Liegewiese, südwestlich von Riesenbeck liegt die Surenburg, bekannteste Wasserburg im Tecklenburger Land, mit altem, prächtigem Park.
Bekanntgeworden ist Riesenbeck im Kreis der Pferdesportfreunde durch die jährlich stattfindenden "Riesenbecker Reitertage", die Besucher und Teilnehmer aus aller Welt anziehen. Die nationalen und internationalen Reit- und Fahrturniere (z.B. Weltmeisterschaft der Zweispänner) sind jährlicher Treffpunkt eines großen interessierten Publikums und haben Riesenbeck zur Hochburg für Gespannfahrer gemacht.
Die Öffentliche Begegnungsstätte "Hof Lammers" bietet mit einem Backhaus und dem Landmaschinenmuseum mit landwirtschaftlichen Geräten aus alter Zeit eine Besonderheit im Münsterland.

Folgende Stichworte wurden diesem Verein zugeordnet:

Archive, Ausstellungen, Familienforschung, Geschichte, Heimatmuseum / Heimatstube, Jugendarbeit, Naturschutzarbeit, Niederdeutsche Sprache, Ortsbildpflege, Pflege des Brauchtums, Regelmäßige größere Veranstaltungen, Sammlungen, Veröffentlichungsreihen / Monographien, Wandergruppe

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