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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 4 11:43:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Mar 2008 11:43:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gespraech mit dem Fotografen Adolf Clemens, 09.03.2008,
Luedinghausen
Message-ID: 47CD35C9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Reinhild Mackowiak"
Datum: 04.03.2008, 10:28

AKTUELL

Gespräch mit dem Fotografen Adolf Clemens in seiner Ausstellung
"Kluge Köpfe! Porträts von Adolf Clemens" in der Burg Vischering
in Lüdinghausen

Als Joseph Beuys zum ersten Mal die Wohnung von Heinrich Böll
betrat, soll er ausgerufen haben: "Soooo viele Bücher!" Der
heute 65-jährige Fotograf Adolf Clemens hat sowohl den Künstler
als auch den Schriftsteller besucht und beide mit der Kamera
portraitiert. Wie hat er deren privates Umfeld erlebt? Wie kam
er dazu den jungen Theologen Joseph Ratzinger, den heutigen
Papst Benedikt XVI, in Münster zu fotografieren. War der
Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki eitel?

Welches künstlerische Konzept steckt hinter der Serie von
Porträtfotografien prominenter und weniger prominenter
Künstlerinnen, Künstler und Intellektueller aus den letzten vier
Jahrzehnten? Diese und andere Fragen, die sich ob der
beeindruckenden Porträtgalerie stellen, können Besucherinnen und
Besucher Adolf Clemens, einem der profiliertesten deutschen
Porträtfotografen seiner Generation, am Sonntag, 9. März 2008,
ab 15.00 Uhr in seiner Werkschau mit dem Titel "Kluge Köpfe"
persönlich stellen.

Die Ausstellung in der Burg Vischering in Lüdinghausen
präsentiert klassische Schwarz-Weiß-Porträts, die Clemens in der
Zeit von 1965 bis 2005 schuf. Dargestellt sind
unterschiedlichste Persönlichkeiten des kulturellen und
geistigen Lebens in Deutschland. Bei den bildenden Künstlern
finden sich so unterschiedlich ausgerichtete wie Gerhard Marcks,
Emil Schuhmacher, Gerhard Richter, Ernst Wilhelm Nay sowie der
bereits erwähnte Joseph Beuys. Schriftsteller sind vertreten
durch Heinrich Böll, Otfried Preußler und die früh verstorbene
Karin Struck, die zeitweise in Billerbeck lebte.

2003 fotografierte Clemens den Strahlenbiologen und Biophysiker
Wolfgang Köhnlein aus Havixbeck. Auch bedeutende Komponisten wie
Karl Heinz Stockhausen und Hans Werner Henze porträtierte Adolf
Clemens mit der Kamera ebenso wie die schon fast legendäre
Tänzerin Gret Palucca aus Dresden. Die Journalistin Marion
Gräfin Dönhoff, die Publizistin Carola Stern sowie zahlreiche
bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten standen vor
Adolf Clemens Kamera.

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des
LWL-Medienzentrums und des LWL-Museumsamtes für Westfalen. Sie
wird von einem repräsentativen Bildband begleitet, der mit
einführenden Beiträgen und 96 Bildtafeln in das Oeuvre und die
Arbeitsweise des Fotografen einführt. Biografische Notizen aller
Dargestellten sind beigefügt. Der Bildband ist an der
Museumskasse erhältlich.

Zum Künstlergespräch wird der normale Eintritt erhoben.
Öffnungszeiten: täglich außer montags 10.00 bis 16.30 Uhr. Zu
sehen sind die Werke bis zum 24. März 2008. Informationen unter
Tel. 02591-7990-11.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Künstlergespräch
Datum: 09.03.2008
Burg Vischering, Kulturzentrum Kreis Coesfeld
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591-7990-11
Fax: 02591-7990-29
E-Mail: reinhild.mackowiak at kreis-coesfeld.de

Kontakt:
Reinhild Mackowiak
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591-7990-12
Fax: 02591-7990-29
E-Mail: reinhild.mackowiak at kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 4 11:48:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Mar 2008 11:48:41 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Landesmuseum fuer Kunst und Kulturgeschichte,
Restaurator/in fuer Gemaelde, Muenster
Message-ID: 47CD3719.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 28.02.2008, 14:46

STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte - Westfälisches Landesmuseum -
zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer/eines

Restauratorin/Restaurators
für Gemälde

zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (19,25 Std./Wo.),
die zunächst bis zum 30.06.2009 befristet ist.

Aufgabengebiete:
- Restaurierung und Konservierung von Leinwandgemälden aus der
Zeit des 16. Jahrhunderts bis zur Gegenwart
- Betreuung und Kontrolle der Museumsbestände und Leihgaben in
den Sammlungen, Magazinen und Sonderausstellungen
- Kontrolle der sach- und fachgerechten klimatischen Bedingungen
- Erarbeitung der Leistungsverzeichnisse für die Durchführung
von Ausschreibungen
- Betreuung von Leihgaben an und von Dritten, fachliche
Beratung

Wir erwarten:
- eine qualifizierte Ausbildung und den Abschluss an einer
Fachhochschule im Bereich der Gemälderestaurierung
- gute Fachkenntnisse sowie eine mehrjährige,
eigenverantwortliche Tätigkeit möglichst an einem Museum
- Kenntnisse zu klima- und musealer Präsentationstechnologie
- Bereitschaft zur fachlichen Weiterbildung
- Teamfähigkeit, die Fähigkeit zu strukturellem und
konzeptionellem Planen, selbständiges und ergebnisorientiertes
Arbeiten, hohes persönliches Engagement
- Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und möglichst auch einer
romanischen Sprache

Wir bieten:
- eine interessante und verantwortungsreiche Tätigkeit im
führenden kunst- und kulturgeschichtlichen Museum Westfalens
- eine Vergütung entsprechend der Qualifikation nach
Entgeltgruppe 11 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
06/08 bis zum 20.03.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 4 11:52:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Mar 2008 11:52:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats Maerz 2008: Bild von August Macke
Message-ID: 47CD37E0.84E1.00D6.0@lwl.org

"LWL-Pressestelle"
Datum: 29.02.2008, 10:02

AKTUELL

Kunstwerk des Monats März 2008
"Ein Netz von Farben" - LWL-Landesmuseum zeigt bewegtes Bild von
August Macke

Als Kunstwerk des Monats März präsentiert der Landschaftsverband
Westfalen Lippe (LWL) im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster das Bild "Farbige Karos" (1913) von
August Macke.

"Eine Summe von lebendiger Bewegung", so nannte August Macke das
Ziel seiner Malerei. Er erzeugte sie mit einem "rhythmisch
abgemessenen Netz von Farben, Linien und Punkten". Es war ihm
dabei nicht so wichtig, ob die Formen gegenständlich oder
abstrakt waren; entscheidend war "die Bewegung, die im Beschauer
erregt wird."

In dem Bild "Farbige Karos" vom Sommer 1913 herrscht ein
gleichförmiges Raster aus Dreiecken vor. Die Bewegung entsteht
allein aus den lebhaften Farben, die sich wechselnd gruppieren,
überlagern und Kontrastgruppen herstellen. Je nachdem, auf
welche Farben und Formen der Betrachter gerade seine
Aufmerksamkeit richtet, bilden sich unterschiedliche
Kombinationen.

Macke verwendete bei diesem Bild die neuesten Untersuchungen zur
optischen Wahrnehmung: Der Betrachter hebt unwillkürlich Gruppen
aus mehreren Elementen hervor, die sich beim wandernden Blick
wieder auflösen und zu anderen Formen verbinden. Farben und
Formen verlieren ihre Festigkeit und verwandeln sich in
spiegelndes, kristallines und farbiges Licht.

Das Bild, das seit langem als Leihgabe im Museum hängt, soll in
diesem Jahr aus Mitteln des LWL-Landesmuseums, des Landes NRW
und des Freundeskreises des Westfälischen Landesmuseums erworben
werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 4 11:55:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Mar 2008 11:55:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Fuehrungen in Muensters Archiven
Message-ID: 47CD38A7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Mechthild Black-Veldtrup"
Datum: 03.03.2008, 11:41

AKTUELL

Öffentliche Führungen in Münsters Archiven

Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster, Bohlweg 2, 48147 Münster:
5. März 2008, 17 Uhr
12. März 2008, 17 Uhr

Stadtarchiv Münster, An den Speichern 8, 48157 Münster:
13. März 2008, 18 Uhr
3. April 2008, 18 Uhr

Bistumsarchiv Münster, Georgskommende 19, 48143 Münster:
4. März 2008, 18 Uhr
26. März 2008, 17 Uhr

Universitätsarchiv Münster, Leonardo-Campus 21, 48149 Münster:
3. März 2008, 17 Uhr
4. März 2008, 15.30 Uhr

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

INFO

Kontakt:
Black-Veldtrup, Mechthild
Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-4885-0
E-Mail: mechthild.black-veldtrup at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 4 12:25:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Mar 2008 12:25:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Nachleben Friedrich Wilhelm von Redens,
05.03.2008, Witten-Bommern
Message-ID: 47CD3FAC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.03.2008, 07:10
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Dreimaliger Denkmalbau, doppelter Denkmalsturz
Das Nachleben Friedrich Wilhelm von Redens im
deutsch-polnischen Spannungsfeld
Mittwoch, 5. März 2008, 19.00 Uhr

Mehr als 150 Jahre lang waren die Verdienste des Grafen
Friedrich Wilhelm von Reden im Ruhrgebiet fast vergessen. Anders
in Oberschlesien, der zentralen Wirkungsstätte des
Industriepioniers - die dortigen Schlotbarone setzten ihm 1853
ein Denkmal in der Stadt Königshütte im deutsch-polnischen
Grenzgebiet. Zu einem Vortrag über die sehr wechselvolle
Karriere dieses Reden-Standbilds lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe am Mittwoch in sein Industriemuseum Zeche
Nachtigall in Witten ein. Der Vortrag von Dr. Thomas Parent
beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Im 20. Jahrhundert wurde von Reden unter dem Einfluss
eskalierender Spannungen von nationalbewussten Polen mal als
Vorkämpfer des Deutschtums beargwöhnt, mal als brutaler
Ausbeuter der Bergarbeiter verurteilt, mal als imperialistischer
Kriegshetzer diffamiert. Die Nationalsozialisten hingegen
missbrauchten das Andenken Redens als Legitimation fragwürdiger
Besitzansprüche im "deutschen Osten". In einem vergifteten Klima
von Unverständnis und Nationalhass wurde das Reden-Denkmal 1939
gestürzt, 1940 wieder aufgestellt,1945 erneut demontiert und mit
Ausnahme des Bronzekopfs als Altmetall verkauft.

Die Wende von 1989 ermöglichte in Oberschlesien dann schließlich
wieder ein offenes Meinungsklima und ein starkes Interesse der
polnischen Bevölkerung an der ehemals deutschen Geschichte ihrer
Region. Ein neues Reden-Denkmal konnte 2002 auf dem Hüttenplatz
von Chorzow, dem ehemaligen Königshütte, feierlich enthüllt
werden, nun als Symbol für polnisch-deutsche Völkerverständigung
im Vereinten Europa.

In seinem Vortrag hinterfragt Thomas Parent zunächst die
Funktion historischer Denkmäler und geht anschließend auf die
wechselvolle Karriere des Reden-Denkmals von Königshütte ein.
Der Bildvortrag steht im Zusammenhang mit einem
Forschungsschwerpunkt zur deutsch-polnischen Geschichte im
Industriezeitalter, den das LWL-Industriemuseum seit mehreren
Jahren verfolgt. Im Vorfeld des Vortrags besteht ab 18 Uhr die
Möglichkeit zum Rundgang durch die Ausstellung "Im Auftrag
seiner Majestät - Die Reise des Oberbergrats Friedrich Wilhelm
von Reden von Oberschlesien ins Ruhrtal".

INFO

Ort:
LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org

Weitere Veranstaltungen der Vortragsreihe:
19.03.2008
Friedrich Wilhelm von Reden und der schlesische Eisenkunstguss.
Vortrag von Dr. Idis B. Hartmann, Oldenburg.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 5 10:45:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Mar 2008 10:45:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der besondere Sonntag im LWL-Textilmuseum, 09.03.2008,
Bocholt
Message-ID: 47CE79E4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.03.2008, 10:51

AKTUELL

Der besondere Sonntag im LWL-Textilmuseum
"Verzetteln" für Erwachsene - Filzen für Kinder

Am kommenden Sonntag, 9. März, lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) wieder zu seiner Veranstaltungsreihe "Der
besondere Sonntag" in sein Textilmuseum in Bocholt (Kreis Borken)
ein. Ab 15 Uhr kommen Eltern und Kinder gleichermaßen auf ihre
Kosten.

In der Themenführung für Erwachsene wird Arno Sendner die
notwendigen Arbeiten zur Webvorbereitung demonstrieren. Durch
die Erklärungen von Elfriede Heitkamp erfahren die Besucher, was
alles zu beachten ist, damit man sich beim Zetteln von Kettfäden
nicht "verzettelt". Auch das Anknoten von Webketten, das eine
besondere Sorgfalt erfordert und sonst im Museum nicht gezeigt
werden kann, wird auf historischen und auf modernen Maschinen
demonstriert.

Anschließend können sich die Besucher die Ausstellung
"Werk.Stoff.Holz" mit textilen Installationen von Karl Manfred
Rennertz in der ehemaligen Spinnerei Herding ansehen.

Ebenfalls um 15 Uhr treffen sich Kinder ab acht Jahren im
Schulungsraum, wo Petra Alberti und Rita Umme alles zum Filzen
mit Zauberwolle vorbereitet haben. Die Kinder lernen die
grundlegenden Arbeitsschritte und können, wenn sie lange genug
mit Seife und Wasser hantiert haben, einen farbigen Eierwärmer
mit nach Hause nehmen.

Beide Angebote im LWL-Industriemuseum dauern rund zwei Stunden.
Die Vorführung und Ausstellungsführung für Erwachsene sind
kostenlos. Kinder zahlen für die Teilnahme am Programm drei
Euro. Für das Kinderangebot wird eine Anmeldung erbeten unter
Tel. 02871 21611-0.

Das Eintrittsgeld ist unabhängig hiervon zu zahlen: Erwachsene 2,
40 ?, Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren 1,50 ?,
Familientageskarte 5,80 ?.

INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 5 10:59:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Mar 2008 10:59:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zur Entwicklung des Burgenbaus am
Mittelrhein, 18.03.2008, Gelsenkirchen-Horst
Message-ID: 47CE7D24.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bernd Becker"
Datum: 29.02.2008, 11:01

AKTUELL

Schloß Horst - Renaissance und mehr /
Wissenschaftliche Vortragsreihe
Zur Entwicklung des Burgenbaus am Mittelrhein vom
beginnenden Mittelalter bis zur Romantik des 19. Jahrhunderts

Es referiert Dr. Reinhard Friedrich, Leiter des Europäischen
Burgeninstitutes der Deutschen Burgenvereinigung in der
Philippsburg/Braubach. Die auf hohen Felsen beidseitig des
Flusslaufs gelegenen Burgruinen prägen das Bild des
Mittelrheintales, so dass es heute als klassische
Burgenlandschaft einen weltweiten Bekanntheitsgrad genießt. Dies
verdeutlicht auch die Anerkennung als Weltkulturerbe durch die
UNESCO im Jahr 2002.

Im Engtal des Mittelrheins waren die Voraussetzungen für die
Errichtung von Höhenburgen günstig, da die zahlreichen Felsen
ideale Voraussetzungen zum Bau von Burgen boten. Zudem lagen sie
an einer der Hauptverkehrsadern des Reiches. Der Vortrag
behandelt die Entwicklung des Burgenbaus in dieser bedeutenden
Burgenlandschaft, ausgehend von den ersten, frühen Burgen im 10.
und 11. Jahrhundert.

Die Stauferzeit von der Mitte des 12. bis zur Mitte des 13.
Jahrhunderts gilt auch am Mittelrhein als Blütezeit des
Burgenbaus. Jedoch wird deutlich, dass noch im 14. Jahrhundert
überraschend viele Burgen neu gebaut bzw. ältere überprägt
wurden.

Mit dem Aufkommen der mauerbrechenden Kanonen verloren
die Burgen seit dem 15. Jahrhundert allmählich ihre
Wehrhaftigkeit und damit ihre machtpolitische Bedeutung.
Spätestens seit der Zerstörungswelle von 1688/89, mit der die
Truppen Ludwigs XIV. im Pfälzischen Erbfolgekrieg das Rheinland
überzogen, waren die meisten daher ruinös.

Gerade an diesen Ruinen entzündete sich im 18. und 19.
Jahrhundert der Geist der Romantik, sodass es Ende des 19.
Jahrhunderts kaum noch eine unverändert erhaltene Ruine im
Mittelrheintal gab. Allerdings erfuhren die Burgen nun eine
vielfältige Ansprache in der darstellenden Kunst, vor allem in
Stichen und Gemälden, die heute noch eine wertvolle
Auswertungsgrundlage bilden. VA: Stadt Gelsenkirchen/Referat
Kultur in Kooperation mit dem Förderverein Schloß Horst e.V.

INFO

Schloß Horst
Turfstr. 21
45899 Gelsenkirchen-Horst
Tel.: (0209) 169 6163
Fax: (0209) 1 69- 61 30
E-Mail: schloss.horst at gelsenkirchen.de

Dienstag, 18.3.2008, 19:30 Uhr

Eintritt frei





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 5 11:09:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Mar 2008 11:09:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eisenbahnfilme auf Zollern, 05.03.2008, Dortmund
Message-ID: 47CE7F7E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.03.2008, 07:32
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Eisenbahnfilme auf Zollern
LWL-Industriemuseum präsentiert Raritäten aus den 1970er Jahren

Unter dem Titel "Bewegte Spuren" präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe am Mittwoch in seinem
Industriemuseum Zeche Zollern erneut Kurzfilme von der Eisenbahn
in und um Dortmund. Aufgrund der großen Resonanz der letzten
Filmabende kommt Eduard Erdmann bereits zum vierten Mal nach
Zollern. Neben aktuellem Material bringt er wieder
Film-Raritäten aus den 1970er Jahren mit.

Mit der Kamera begleitet hat Erdmann zum Bespiel Züge, die mit
Übersee-Erz von Emden nach Dortmund unterwegs sind. Den
aktuellen Güterverkehr bei der Deutschen Bahn erleben die
Zuschauer bei einer Führerstandsmitfahrt auf einer Lok der
Baureihe 225 von Hagen nach Bottrop.

Anläßlich des 125-jährigen Jubiläums der Westfälischen
Landeseisenbahn präsentiert Erdmann den Alltagsbetrieb im
Bahnhof Warstein mit einer großen Deutz-Diesellok. Den
Schwerpunkt des Filmabends bilden Aufnahmen vom Einsatz der
letzten "Jumbos", der schweren Güterzugdampfloks der Baureihe 44,
im östlichen Ruhrgebiet, unter anderem bei der Zeche Erin in
Castrop-Rauxel.

Eduard Erdmann wird ein etwa eineinhalb-stündiges Programm
vorführen und fachgerecht kommentieren. Der Eintritt ist frei.

INFO

Zeit:
Mittwoch, 5. März 2008, 19.30 Uhr

Ort:
LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 5 11:54:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Mar 2008 11:54:37 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/08
Message-ID: 47CE89FD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 04.03.2008, 08:35

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-08 vom 19.02.2008 bis zum 23.02.2008 mit insgesamt 41 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-08&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 6 11:06:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Mar 2008 11:06:54 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Rechtssysteme in der Antike, 12.-14.03.2008, Muenster
Message-ID: 47CFD04E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 04.03.2008, 13:24

TAGUNG

Rechtssysteme in der Antike
Tagung des Centrums für Geschichte und Kultur des
östlichen Mittelmeerraumes

Die Rechtskulturen der Antike standen seit frühester Zeit
infolge politischer und ökonomischer Beziehungen der Völker des
Alten Orients nicht isoliert nebeneinander, sondern gerieten im
Zuge des interkulturellen Austauschs auf unterschiedliche Weise
in Kontakt.

Das Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen
Mittelmeerraums der Universität Münster veranstaltet vom 12. bis
zum 14. März 2008 eine Tagung im Liudgerhaus, in der
Altorientalisten, Ägyptologen, Alttestamentler, Historiker und
Rechtshistoriker den Mechanismen nachgehen, die im
Aufeinandertreffen unterschiedlicher Rechtsordnungen erkennbar
werden.

Dabei wird es auch um Prozesse der Entwicklung des Vertrags- und
Privatrechts, der Rechtsprechung, das Problem der
Rechtsvereinheitlichung sowie letztlich auch um die Wurzeln des
Völkerrechts in der Antike gehen.

Im Falle der Eroberung einer Region durch eine fremde Macht
traten die Rechtssysteme der jeweiligen Herrscher in Konkurrenz
zu den lokalen Rechtstraditionen beziehungsweise in Konflikt mit
ihnen und mussten daher Strategien der rechtlichen Distinktion
oder Integration entwickeln.

Im Zuge der Ausbildung der Großreiche entfalteten Assyrer,
Babylonier, Perser und Griechen dabei unterschiedliche
Systematiken mit jeweils durchaus spezifischen Auswirkungen auf
die lokalen Rechtskulturen der unterworfenen Völker.

Die Entwicklung des alt-israelitischen Rechts ist in diesem
Zusammenhang ein aufschlussreiches Beispiel für die Ausformung
regionaler Rechtssysteme unter den Bedingungen einer
eingeschränkten politischen Souveränität.

Im Rahmen der Tagung wird Prof. Dr. Eckart Otto von der
Universität München einen öffentlichen Vortrag zu dem Thema
"Zwischen Anpassungsdruck und Widerstand. Subversive Rezeption
altorientalischer Rechtsformen im Alten Israel" halten. Zu dem
Vortrag, der am 12. März 2008 um 18 Uhr im Liudgerhaus,
Überwasserkirchplatz 3, beginnt, sind Interessierte herzlich
eingeladen.

INFO

Tagungsprogramm:
URL: http://egora.uni-muenster.de/gkm/sp_auto_53755.shtml





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 6 11:17:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Mar 2008 11:17:42 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Kreisarchiv_macht_Online-Recherche_m?=
=?utf-8?b?w7ZnbGljaDogaHR0cDovL3d3dy5hcmNoaXZlLm5ydy5kZS8=?=
Message-ID: 47CFD2D6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 03.03.2008, 12:08

AKTUELL

Kreisarchiv macht Online-Recherche möglich
Neue Internetpräsenz beim Tag der offenen Tür in der Villa
Plange vorgestellt

Beim Tag der offenen Tür im Kreisarchiv in der Villa Plange am
Soester Sigefridwall am Samstag, 1. März 2008, ging der Blick
nicht nur zurück. "Ein Zukunftsthema im Archivwesen ist die
Zugänglichmachung von Findmitteln im Internet", sagte Landrätin
Eva Irrgang und gab den Startschuss für die neue
Beständeübersicht, erste Findbücher und den Online-Katalog der
Archivbibliothek des Kreisarchivs im Internet. Das
Service-Angebot ist zu finden unter dem Landesportal
"Archive.nrw.de".

Zwar könne ein Internetangebot wegen der Menge der in Archiven
aufbewahrten Dokumente und der ungeklärten dauerhaften
Haltbarkeit digitaler Daten nie das gewachsene Archiv ersetzen.
Es vermittele den Bürgerinnen und Bürgern aber eine erste
Orientierung und helfe, einen Archivbesuch vorzubereiten. "Daher
hoffe ich, dass Sie von diesem neuen Rechercheangebot künftig
zahlreich Gebrauch machen werden", betonte die Landrätin.

Archive.nrw.de ist ein gemeinsames Internetportal aller
NRW-Archive, das auch die Möglichkeit bietet, per Stichwortsuche
gezielt zu recherchieren. "Für dieses Serviceangebot haben wir
die Beständeübersicht komplett überarbeitet und vervollständigt",
erläuterte Kreisarchivarin Beatrix Pusch. Außerdem seien die
ersten beiden Findbücher eingestellt werden, die einen Überblick
über die Bestände "Kreisausschuss Soest" und "Kreisausschuss
Lippstadt B" geben.

Mit dem Bibliotheksprogramm WEB-OPAC können Benutzer außerdem
recherchieren, welche Bücher in der Archivbibliothek, die 20.000
Bände vorwiegend heimatgeschichtlicher Literatur umfasst,
vorhanden sind. "Das war ein immer wieder geäußerter Wunsch der
Benutzer. Wir bieten diese Möglichkeit als eines der ersten
Archive überhaupt", berichtete Beatrix Pusch.

Im neuen Internetauftritt des Kreisarchivs finden alle
Interessierten außerdem die Benutzungsordnung, die
Gebührensatzung und einen Benutzungsantrag, der vorab ausgefüllt
werden kann. Informationen zum Archivgebäude Villa Plange, die
häufg nachgefragt werden, und aktuelle Nachrichten runden das
Angebot ab.

INFO

URL: http://www.archive.nrw.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 6 11:32:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Mar 2008 11:32:45 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Alter, Krankheit und Behinderung in der Geschichte,
02.03.-04.05.2008, Guetersloh
Message-ID: 47CFD65D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 01.03.2008, 09:47

AUSSTELLUNG

Die Entdeckung der Beweglichkeit.
Alter, Krankheit und Behinderung in der Geschichte

Eine Wanderausstellung des Hauptarchivs und der Historischen
Sammlung der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, der
Abteilung Geschichtsschreibung des Ev. Johanneswerks e.V. und
des Stadtmuseums Gütersloh im Themenjahr "Mobilität" der
Museumsinitiative in OWL e.V.

Körperliche Fitness ist für die Menschen der nachindustriellen
Gesellschaft das Maß aller Dinge. Wie aber sollen alte, kranke
und behinderte Menschen diesen Standards begegnen?

Was es heißt, eingeschränkt mobil zu sein, hat sich im Verlauf
des letzten Jahrhunderts erheblich gewandelt. Lange Zeit war
Mobilität allein durch den Arbeitsprozess vorgegeben. Selbst wer
nur wenig beweglich war, führte Tätigkeiten in Haus- und
Landwirtschaft aus, die seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten
entsprachen. Therapeutische und pädagogische Konzepte, die
gezielt auf die Förderung der Motorik ausgerichtet waren, gibt
es erst seit wenigen Jahrzehnten.

Einfache und improvisierte Bewegungshilfen und Rollstühle wurden
technisch weiterentwickelt - bis hin zum hoch spezialisierten
Hightech-Rollstuhl. Mobilität als Voraussetzung für
Lebensqualität, soziale Teilhabe und Selbstbestimmung wurden
immer wichtiger.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Rolle der Beweglichkeit
bei alten Menschen sowie Erwachsenen und Kindern mit geistigen
Behinderungen. Der Bereich Alter wird dargestellt am Beispiel
des Ev. Johanneswerks e.V. und der Bereich Behinderung am
Beispiel der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Zudem geht
es um die Entwicklung von Bewegungshilfen, vor allem um die
weitgehend unerforschte Vorgeschichte des modernen Rollstuhls.
Mit dem historischen Rückblick begeben sich die
Ausstellungspartner auf historisches Neuland. Lediglich in den
USA hat man sich mit der »Disability History« diesem Bereich der
modernen Sozialgeschichte zugewandt.

Folgende Veranstaltungen finden im Rahmen der Ausstellung statt:

20.03.08 19.30 Uhr Vortrag: "Zimmer-Fahrstühle und
Handbetriebs-Fahrräder" - Zur Geschichte des Rollstuhls. Von
Martin Wedeking (Münster)

18.04.08 19.30 Uhr LKH - Liebe kann heilen. Ein Kabarettprogramm
über den Psychiatriealltag, der "ganz normale Wahnsinn auf die
Spitze getrieben und mit Humor betrachtet". Mit Hartmut Heyl und
Norbert Stallkamp (Osnabrück)

24.04.08 19.30 Uhr Filmvorführung: In den Spuren Vater
Bodelschwinghs. Ein Film der diakonischen Einrichtung Bethel aus
dem Jahre 1931. Mit Kerstin Stockhecke (Bielefeld)

29.04.08 19.30 Uhr "Das Jahrhundert der Alten". Zur Geschichte
diakonischer Altenhilfe. Ein Vortrag mit historischen Dias. Von
Bärbel Thau (Bielefeld)

Museumspädagogik:

Die "Handicap-Rallye" Im Rahmen der Ausstellung besteht die
Möglichkeit, einzeln oder in Gruppen an der "Handicap-Rallye"
teilzunehmen. Die pädagogischen Angebote bestehen für
Kindergärten und Schulen, für Kindergeburtstage im Museum oder
für Gruppen, z.B. in den Osterferien.

Worum geht es? Mit den Übungen der "Handicap-Rallye" können
krankheits-, behinderungs- und altersbedingte Einschränkungen
spielerisch nachempfunden bzw. simuliert werden.

Schlechtes Sehen und Hören, die zittrige Hand, die
eingeschränkte Bewegungsfähigkeit: all das und noch mehr, was
kranke und alte Menschen beschwert, lässt sich spielerisch
erleben. Das weckt Verständnis und führt zu interessanten
Selbsterfahrungen.

Die Handicap-Rallye wurde entwickelt von der Diakonin Astrid
Hildebrandt für integrative Konfirmanden- und Gemeindeprojekte
im Kirchenkreis Georgsmarienhütte. Die Ausstellungspartner
bedanken sich ganz herzlich für die Möglichkeit der Ausleihe!

Situationen aus dem Alltag einmal ganz anders wahrnehmen.
www.hauptsache-mensch.de

INFO

Die Ausstellung findet im Rahmen des Themenjahres "Mobilität"
der Museumsinitiative in Ostwestfalen-Lippe statt.
Weitere Infos unter www.mobilitaet-owl.de.

Öffnungszeiten:
Di.-Fr. 14-17 Uhr
Sa.-So. 11-17 Uhr

Eintrittspreise: 2,50 ?/1,50 ?

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "Die Entdeckung der Beweglichkeit.
Alter, Krankheit und Behinderung in der Geschichte"
Datum: 02.03.-04.05.2008
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33378 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh .de
URL: www.die-entdeckung-der-beweglichkeit.de

Kontakt:
Dr. Rolf Westheider
Stadtmuseum Gütersloh
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 6 11:40:24 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Mar 2008 11:40:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe01.02.-01.03.2008
Message-ID: 47CFD828.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 04.03.2008, 14:25

AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/

Nachrichten aus OWL vom 01.03.2008

Sträflinge führen Theaterstück auf (18:59 Uhr) Im Herforder
Museum MARTa hat Sonntag das Gefängnis-Musical "Bessere Welt"
Premiere. Mehrere junge Ex-Gefangene der Justizvollzugsanstalt
Herford haben das Hip-Hop-Stück geschrieben. Die
Laienschauspieler beschreiben in der Aufführung, wie sie auf die
schiefe Bahn geraten sind, und warnen Andere vor den gleichen
Fehlern. Das Musical wird 15 mal in Herford gespielt -
anschließend geht es bundesweit auf Tournee.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 01.03.2008

Bergwerks-Übernahme zugestimmt (13:50 Uhr) Der Kreistag des
Hochsauerlandkreises hat zugestimmt, dass die Gemeinde Bestwig
und der Kreis das Besucherbergwerk Ramsbeck übernehmen. Sie
wollen 1,5 Millionen Euro in das defizitäre Museum investieren.
Derzeit wird der Untertage-Bereich noch von der Firma Sachtleben
genutzt. Damit sich das Museum selbst trägt, müsste es jährlich
etwa 60.000 Besucher haben. Seit Samstag ist es wieder für
Publikum geöffnet. Die Winterpause war um zwei Monate verlängert
worden, um die unterirdische Wasserführung im Bergwerk zu
verbessern. [Nach oben]

Nachrichten aus Südwestfalen vom 01.03.2008

Besucher-Bergwerk wieder geöffnet (08:42 Uhr) Das Bergbau-Museum
in Bestwig-Ramsbeck wird um 10 Uhr wieder für Publikum geöffnet.
Die Winterpause war um zwei Monate verlängert worden, um die
unterirdische Wasserführung im Bergwerk zu verbessern. Die
Arbeiten wurden vollständig von der Firma Sachtleben bezahlt und
ausgeführt, die zurzeit noch für den Untertage-Bereich
verantwortlich ist. Das Unternehmen wird sich in wenigen Monaten
aus dem Betrieb des Besucher-Bergwerks zurückziehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.02.2008

Förderbescheid für Brauereimuseum (06:38 Uhr) Das
Brauerei-Museum in Dortmund bekommt rund 200.000 Euro. Das Geld
vom Landschaftsverband ist ein Zuschuss zum Umbau einer
historischen Maschinenhalle neben der DAB-Brauerei. In der
Ausstellung wird die Geschichte des Bieres in Dortmund gezeigt.
Vor etwa zwei Jahren wurde das Brauerei-Museum eröffnet. Der
Ausbau hat insgesamt 830.000 Euro gekostet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 23.02.2008

Veranstaltungstipps (12:50 Uhr) Liebes-Szenen von August Macke,
Edvard Munch und Andy Warhol sind in Hamm zu sehen. Rund 100
Gemälde bedeutender Künstler zeigen Darstellungen Verliebter,
von Eltern, jungen und alten Ehepaaren. Austellungseröffnung im
Gustav-Lübcke-Museum ist am Sonntag um 11 Uhr 30. Liedermacher
Hannes Wader besinnt sich auf die alten Tage, er interpretiert
seine schönsten Lieder neu und bringt manche auf den aktuellen
politischen Stand. Vom Traumtänzer bis zu den Moorsoldaten -
"Neue Bekannte" nennt er das Konzert - in Dortmund im PZ
Hombruch, Sonntag um 20 Uhr. "Holzklopfen" heißt das neue Stück
vom Helios-Theater in Hamm. Ein Puppenspieler mit Figuren aus
Holz und ein Perkussionist mit Trommeln aus Holz erzählen,
spielen und singen Geschichten über Holz - für Kinder ab zwei
Jahren - Premiere im Kulturbahnhof Hamm ist Sonntag um 16 Uhr,
weitere Vorstellungen nächste Woche.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.02.2008

Geld für Dortmunder U-Turm kommt (08:38 Uhr) Die Stadt Dortmund
erhält in der kommenden Woche vom Land NRW die Mittel zum Umbau
des früheren Union-Geländes. Ministerpräsident Rüttgers wird den
Bewilligungsbescheid über rund 33 Millionen Euro in Düsseldorf
an Oberbürgermeister Langemeyer übergeben. Bis zum Europäischen
Kulturhauptstadtjahr 2010 soll der Turm zu einem Museum
umgestaltet werden. Außerdem ist ein Zentrum für
Kreativwirtschaft geplant. Die Sanierungsarbeiten haben bereits
begonnen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.02.2008

Urteil gegen Sodenkamp rechtskräftig (17:25 Uhr) Das Urteil
gegen den früheren CDU-Bürgermeisterkandidaten Dirk Sodenkamp
wegen Urkundenfälschung ist nun rechtskräftig. Der 32-jährige
Fröndenberger hat eine Strafe von über 2.000 Euro bezahlt. Dazu
hatte ihn das Amtsgericht Hamm verurteilt. Der ehemalige
CDU-Politiker hatte sich im März vergangenen Jahres mit einem
gefälschten Magister-Zeugnis um den Posten des Hammer
Stadtarchivars beworben.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 18.02.2008

Herne: Barbie-Ausstellung (06:55 Uhr) Im Emschertal-Museum in
Herne ist gestern die Ausstellung "Busy Girl - Barbie macht
Karriere" eröffnet worden. Bis Mitte Oktober können Besucher die
Ausstellung rund um das Leben der berühmtesten Kleiderpuppe der
Welt ansehen. Die Kuratoren haben mehr als 450
Ausstellungsstücke zusammengetragen. Seit mittlerweile 49 Jahren
bildet Barbie Mädchenträume ab. In den 60ger Jahren
beispielsweise, als es sie noch in blond und in brünett gab,
führte sie als Mannequin kostbare Kleider vor oder arbeitete als
Fotografin für ein Modemagazin. Heutzutage ist sie dagegen immer
blond, kommt als Popstar daher, aber auch als Astronautin oder
als Umweltaktivistin. Die Sammlerinnen Bettina Dorfmann und
Karin Schrey verstehen ihre Ausstellung deshalb als
kulturhistorische Abbildung weiblicher Selbstfindung. Im
Begleitprogramm werden deshalb unter anderem Workshops zur
Berufsfindung für Jugendliche angeboten.

Nachrichten aus OWL vom 15.02.2008

LWL fördert Museen (17:03 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe hat im vergangenen Jahr elf Museen in der Region
gefördert. Von 230000 Euro Fördermitteln für Bau-und
Einrichtungsmaßnahmen in Westfalen flossen gut 62000 Euro nach
Ostwestfalen-Lippe. Die höchsten Summen erhielten das
Paderborner Kreismuseum Wewelsburg, das Museum für Geschichte,
Landes- und Volkskunde in Minden und das Widukind-Museum in
Enger.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.02.2008

230.000 Euro für Museen (13:25 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe hat im vergangenen Jahr mehrere Museen und
Heimatstuben in der Region mit rund 230.000 Euro gefördert. So
erhielten das Rock- und Popmuseum in Gronau sowie die Burg
Vischering in Lüdinghausen jeweils knapp 10.000 Euro; das
Falkenhof-Museum in Rheine sogar 19.600 Euro.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.02.2008

Landesmuseum wird 100 (16:07 Uhr) Das Landesmuseum in Münster
will mit zahlreichen Veranstaltungen seinen 100. Geburtstag
feiern. Ab dem 9. März sind Theateraufführungen, Vorträge und
klassische Konzerte geplant. Höhepunkt des Jubiläumsprogramms
soll dann die Ausstellung "Orte der Sehnsucht - Mit Künstlern
auf Reisen" werden. Sie zeigt ab September 250 Gemälde und
andere Arbeiten. Eröffnet wurde das Landesmuseum am 17. März
1908.

Nachrichten aus OWL vom 14.02.2008

Freilichtmuseum bekommt 880.000 Euro (09:21 Uhr) Für eine
Sonderausstellung im Freilichtmuseum in Detmold gibt der
Landschaftsverband 880 000 Euro. Das hat jetzt der
Kulturausschuss beschlossen. Anlass ist das 50-jährige Jubiläum
des Museums im Jahre 2010. Unter dem Titel ?Planet Westfalen?
soll das Leben in früheren Zeiten dargestellt werden, unter
anderem mit Schauspielern, Handwerkern und Installationen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 13.02.2008

Gelsenkirchen: Viele Pläne für Bahnbetriebswerk (10:33 Uhr) Der
Regionalverband Ruhr hofft, den Entwurf für ein Eisenbahn-Museum
auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks
Gelsenkirchen-Bismarck noch in diesem Jahr realisieren zu
können. Die Pläne für den Umbau des ehemaligen Ringlokschuppens
zu Museum, Gastronomie und Modellbaulandschaft bestehen schon
länger, scheiterten bisher aber an der Finanzierung. Schon vor
knapp zwei Jahren hatte der RVR das Projekt in Gelsenkirchen
vorgestellt. Die Kosten wurden auf 40 Millionen Euro
veranschlagt, die von privaten Investoren aufgebracht werden
sollten. Daran hat sich nichts geändert, nur die damalige
Projektentwicklungsgesellschaft hat sich mittlerweile
zurückgezogen. Ein Unternehmen aus dem ostdeutschen Gera will
nun die Pläne weiter führen. Sollte das Projekt auch diesmal
nicht realisiert werden können, werde der Verband seinen
Entwicklungsauftrag für gescheitert erklären, so ein Sprecher.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 12.02.2008

Haus der Moderne nicht in Gefahr (17:44 Uhr) Der Kreis Unna
sieht das geplante Kunstmuseum "Haus der Moderne" auf dem Gut
Opherdicke nicht gefährdet. Der Sammler Frank Brabant habe seine
Absicht noch einmal bekräftigt, seine Sammlung moderner Kunst in
den Kreis Unna zu geben, sagte eine Kreissprecherin dem WDR. Es
war bekannt geworden, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern
Brabant mit der Finanzierung eines eigenen Museums locken will.
Brabant stammt von dort. Seine Sammlung mit rund 400 Bildern
gilt als herausragend. Sie umfasst unter anderem Werke von Emil
Nolde, Ernst Ludwig Kirchner und Max Beckmann.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.02.2008

Haus der Moderne in Gefahr (14:17 Uhr) Das geplante Kunstmuseum
"Haus der Moderne" im Haus Opherdicke ist gefährdet. Grundstock
für die Ausstellung sollten moderne Kunstwerke des Sammlers
Frank Brabant werden. Der wollte sie dauerhaft dem Kreis Unna
überlassen. Jetzt bemüht sich aber auch das Land
Mecklenburg-Vorpommern, ein Museum für die Sammlung zu
finanzieren. Brabant stammt aus Mecklenburg-Vorpommern und hatte
immer gesagt, daß er seine Bilder am liebsten dorthin geben
würde.

Nachrichten aus OWL vom 07.02.2008

Keine Zuschüsse mehr für Weserkähne (16:52 Uhr) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe will sich nicht an den Kosten
zur Einlagerung der Weserschiffe in ein Depot in Lemgo
beteiligen. Der Kreis Lippe und der Landesverband müssten in dem
Fall vermutlich 100000 Euro alleine aufbringen, so die FDP im
Kreis Lippe. Sie plädiert dafür, die historischen Kähne an ein
anderes Museum zu verschenken.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.02.2008

Wildwald Voßwinkel soll erweitert werden (14:07 Uhr) Der
Wildwald-Park in Arnsberg-Voßwinkel soll modernisiert und
erweitert werden. Geplant ist unter anderem ein Waldmuseum.
Außerdem sollen in der Waldakademie Labor-Experimente angeboten
werden. 40 neue Arbeitsplätze sollen entstehen und 50.000
zusätzliche Besucher jährlich gewonnen werden. Zur Zeit kommen
jedes Jahr rund 100.000 Besucher in den Wildwald. Mehr als drei
Millionen Euro will der Parkbetreiber investieren. Er hofft,
dass die Europäische Union einen Teil davon übernimmt.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.02.2008

Rat stimmt Museums-Übernahme zu (08:20 Uhr) In Bestwig hat sich
der Rat für die vollständige Übernahme des Bergbaumuseums
Ramsbeck durch die Gemeinde und den Hochsauerlandkreis
ausgesprochen. Zurzeit wird der Untertage-Bereich noch durch die
Firma Sachtleben genutzt. Falls Ende Februar auch der Kreistag
dem Übernahmekonzept zustimmt, sollen bis zum Jahr 2010 rund 1,5
Millionen Euro in das Museum investiert werden. Die Kosten
wollen sich die Gemeinde und der Kreis teilen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.02.2008

Wissenszentrum in Witten (14:40 Uhr) Die Stadt Witten plant die
Zusammenlegung des Märkischen Museums mit VHS und
Stadtbiliothek. Dadurch soll ein so genanntes Wissenszentrum
entstehen, das zwischen fünf bis sieben Millionen Euro kosten
soll. Für die Finanzierung, ist jetzt der Verkauf von
Kunstwerken bedeutender deutscher Expressionisten wie Nolde im
Gespräch. Die Wittener Kunstszene fürchtet mit Blick auf die
Kulturhauptstadt 2010 einen enormen Imageverlust für die Stadt
und die Region.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 05.02.2008

Arbeiten für Christo-Ausstellung (08:11 Uhr) In Freudenberg kann
der Zeitplan der bevorstehenden "Christo"-Ausstellung bislang
noch eingehalten werden. Für den Bau eines eigens für die
Ausstellung entwickelten dreigeschossigen Museums in Würfelform
werde der Boden zurzeit befestigt, sagte ein Sprecher. Gutachten
hatten ergeben, dass der Platz auf einem zugeschütteten Weiher
nicht standsicher ist. Zu Einzelheiten wollte sich die Stadt
nicht äußern. Mit den Anwälten des Verhüllungskünstlers Christo
sei stillschweigen zu Planung und Finanzen vereinbart worden. Am
8. März soll die Ausstellung mit 130 Grafiken, Skizzen und Fotos
eröffnet werden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 01.02.2008

Strafbefehl gegen CDU-Politiker (15:45 Uhr) Das Amtsgericht Hamm
hat Strafbefehl gegen den Ex-CDU-Politiker Dirk Sodenkamp
erlassen. Wegen Urkundenfälschung soll der Fröndenberger
insgesamt 2.250 Euro in 90 Tagessätzen zahlen, so ein
Gerichtssprecher. Sodenkamp hatte sich im März vergangenen
Jahres mit einem gefälschten Magisterzeugnis als Leiter des
Hammer Stadtarchivs beworben. Sollte der ehemalige Fröndenberger
Bürgermeisterkandidat die Geldstrafe nicht akzeptieren, käme es
zur Hauptverhandlung.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 01.02.2008

Neue Picasso-Ausstellungen (13:34 Uhr) Das Graphikmuseum Pablo
Picasso in Münster geht gleich mit zwei Sonderausstellungen ins
neue Jahr. Das Haus präsentiert ab morgen Gemälde und
Lithographien von Peter Paul Rubens, die es Picassos Arbeiten
gegenüberstellt. Außerdem stellt das Haus so genannte
"Malerbücher" von Henri Matisse aus. Die Rubens-Ausstellung ist
bis zum 4 Mai, die Matisse-Grafiken sind bis zum 2. März zu
sehen.

INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 6 11:50:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Mar 2008 11:50:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vereinnahmung d. praehistorischen Archaeologie
durchIdeologie u. Politik im 19. und 20. Jh., 12.03.2008, Detmold
Message-ID: 47CFDA70.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Winter, Katrin"
Datum: 06.03.2008, 10:25

AKTUELL

Das Lippische Landesmuseum Detmold setzt am Mittwoch, 12.03.08,
um 19.30 Uhr, seine Vortragsreihe "Römer und Germanen in
Nordwestdeutschland" fort.
Vortrag: "Die Vereinnahmung der prähistorischen Archäologie
durch Ideologie und Politik im 19. und 20. Jahrhundert".
Es spricht PD Dr. Uta Halle von der Humboldt-Universität Berlin.

Die prähistorische Archäologie wurde nach 1815 bzw. verstärkt
nach 1871 in die Suche nach nationaler Identität einbezogen und
baute in großen Teilen des Deutschen Reiches auf den "Germanen"
auf. Die Beschäftigung mit der heimischen Urgeschichte und ihren
archäologischen Quellen schuf ein willkommenes Gegenbild zu den
bis dahin nur aus den antiken Texten bekannten "Barbaren". Die
materielle Hinterlassenschaft der eigenen vorgeschichtlichen
Vergangenheit erlaubte nun die Konstruktion nationaler Größe und
Geschichte. Nationale Identität erhielt auf diesem Weg eine
prähistorische Legitimation.

Zahlreiche Ausgrabungen, sowohl pseudo- wie auch
wissenschaftlicher Art des 19. und frühen 20. Jahrhunderts durch
Gymnasiallehrer, Pfarrer, Soldaten etc. besaßen eine direkte
Verknüpfung mit der Varusschlacht. Mit anderen Untersuchungen
sollte hingegen die kulturelle Höherwertigkeit der "Germanen"
als unmittelbare Vorfahren der Deutschen bewiesen werden.

In dieser Zeit wurde der Grundstock gelegt, auf dem sich die
prähistorische Archäologie im Nationalsozialismus weiter
entwickeln konnte. Die prähistorische Archäologie gilt als
Schlüsselfach der NS-Zeit, konnte sie doch ideologisch besetzte
Schlagwörter des Nationalsozialismus, wie Leistung oder
Kameradschaft über ihre Arbeit mit Ausstellungen, Vorträgen,
Schulbüchern etc. in weite Bereiche des öffentlichen Lebens
transportieren.

In ihrem Vortrag wird Dr. Uta Halle an mehreren Beispielen
aufzeigen, wie Forschungsarbeiten dieser Art im 19. und 20.
Jahrhundert aussahen und wie vielfach politische Absichten, wie
z. B. die Durchsetzung von Gebietsansprüchen im Westen und Osten
Deutschlands, daran geknüpft wurden.

INFO

Vortrag: Die Vereinnahmung der prähistorischen Archäologie durch
Ideologie und Politik im 19. und 20. Jahrhundert
Datum: 12.03.08, 19.30 Uhr
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231 - 9925-0
Fax: 05231 - 9925-25
E-Mail: info at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de

Karten (3,- ?) können unter Tel. 05231 / 9925-0 oder
info at lippisches-landesmuseum.de vorbestellt werden.
Weitere Infos und Download des Flyers zur Vortragsreihe unter:
www.lippisches-landesmuseum.de.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 7 09:16:34 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 07 Mar 2008 09:16:34 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Bilderbuch Deutschland: Bielefeld, WDR Fernsehen,
19.03.2008
Message-ID: 47D107F2.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 06.03.2008, 20:21

TV / RADIO

Mittwoch, 19. März 2008
Bilderbuch Deutschland
14.15 - 15 Uhr, WDR Fernsehen
Bielefeld - eine Ansichtssache?

Durch die Straßen Bielefelds folgt der Film dem gesponnenen und gewebten Faden, der durch die vielen Zeugnisse der Textilindustrie führt und die Entwicklung der historischen Leinewebestadt zur modernen Industriestadt markiert.

Das "Bilderbuch Deutschland" über Bielefeld informiert über persönliche Ansichten von Menschen, die Bielefeld auf unterschiedliche Art im privaten und beruflichen Leben über kurz oder lang erfahren haben: begeistert und skeptisch, engagiert und kritisch, humorvoll und ernst. Ihre Bielefeldbilder werden subjektiv und vielleicht auch kontrovers sein, doch vor allem glaubwürdig, weil sie von authentischen Erlebnissen genährt werden.

Bielefeld feiert gerne und inszeniert sich gerne selbst. Der berühmte Bielefelder Leinewebermarkt, das Historisch-theatralische Sparrenburgfest sowie zahlreiche Stadtteilfeste, Flohmärkte, Blumen- und Weinmärkte zeigen uns über das ganze Jahr den offenen, bürger- und besucherfreundlichen Charakter der Stadt, die auch den kulturellen Austausch auf hohem Niveau pflegt. Der Film wandert von Ort zu Ort, von Spur zu Spur, von Blick zu Blick, von Perspektive zu Perspektive. Durch die vielen Ansichten von und über Bielefeld gelangt er immer tiefer hinter die sichtbare Oberfläche der Stadt und so wird sie zum Erlebnis.

Film von Barbara Lipinska
Erstsendung ARD/WDR: 5.12.2004





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 7 09:19:09 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 07 Mar 2008 09:19:09 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Tief im Westen: Vom Ruhrgebiet ins Ijsselmeer,
WDRFernsehen, 24.03.2008
Message-ID: 47D1088D.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 06.03.2008, 20:21

TV / RADIO

Montag, 24. März 2008
Reportage
18.05 - 18.50 Uhr, WDR Fernsehen
Tief im Westen: Vom Ruhrgebiet ins Ijsselmeer

Wiederholung: 27. März, ab 1.10 Uhr (WDR Fernsehen)

"Tief im Westen" folgt dem Rhein vom Wesel-Datteln-Kanal aus in die Ijssel und weiter nordwärts ins Ijsselmeer. Eine Verbindung, die einmal große Bedeutung hatte für deutsche Binnenschiffer - auf ihrem Weg zu den Seehäfen der Nordsee.

Skipper Egon vor der Ortsdurchfahrt in Lemmer, dem letzten Ort vorm Ijsselmeer. Gleich treffen mehrere Wasserwege aufeinander und führen direkt durchs Zentrum. Da wird es regelmässig eng auf dem Wasser.
Wenn die Freizeitskipper aus Nordrhein-Westfalen Urlaub haben, reicht ihnen ihr eigenes Bootsrevier nicht. Sie wollen mehr - und Meer. Grenzen spielen da keine Rolle. Schließlich haben sie die holländischen Gewässer direkt vor ihrer Haustür. Und sowieso: Wenn es ums Bootfahren geht, dann zählen sie diese Gewässer großzügig zu ihrem "Heimatrevier"...

Heute sind es vor allem die Freizeitskipper, denen man hier begegnet. Die meisten von ihnen kommen aus Nordrhein-Westfalen - auf der Spur gigantischer Wasserbauwerke, riesiger Polder, spannender Geschichten und skurriler Menschen, alter Hansehäfen und verzauberter Städtchen unter dem Meeresspiegel...

"Tibor" heißt die Motoryacht, ein gemütliches Boot, wetterfest und der Stolz unseres Skippers. Er hat uns eingeladen auf seine Entdeckungsreise durch, wie er sagt, "das schönste Stück Holland". Unterwegs lernen wir die deutschen Zuflüsse der Ijssel kennen, wie die im nordrheinwestfälischen Borken entspringende Ijssel oder die Berkel aus Billerbeck. Überhaupt kommt das meiste Wasser der Ijssel aus NRW. Vielleicht ein Grund, weshalb sich die Rheinländer auf ihr wie zu Hause fühlen?

Alte Hansestädte wie Zutphen, Deventer und Kampen, das Geheimnis des Kaffees, die Wahrheit über die Ijssellinie, das endlose Kanalnetz Frieslands, verzauberte Natur und urigidyllischen Orte, Häfen fünf Meter unter dem Meeresspiegel, das sagenumwobene Schokland, Giethoorn und warum man dort das Rad nicht braucht, die betenden Fischer aus Urk, das Ijsselmeer und seine berühmten Frachtsegler... Themen einer Reise - vielfältigbunt, zum Teil verrückt und immer spannend. Einer Reise durch die "Wahlheimat" vieler Freizeitskipper aus Nordrhein-Westfalen.

Film von Manfred Schulz





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 7 11:00:06 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Mar 2008 11:00:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Newsletter "Westfalen-Initiative"
Message-ID: 47D12036.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen-Initiative"
Datum: 06.03.2008, 09:16

AKTUELL

Doppelt ausgezeichnet: Projekt "Verantwortung lernen"

Jugendliche sind eine zentrale Zielgruppe für die
Westfalen-Initiative und ihre Arbeit. Gemeinsam mit der Stiftung
"Bürger für Münster" und der Bürgerwaisenhausstiftung wurde
daher 2006 ein großes Projekt zum bürgerschaftlichen Engagement
von Schülern gestartet: "Verantwortung lernen". Hintergrund des
Projekts: Kinder und Jugendliche lernen in der Schule,
Verantwortung zu übernehmen, und engagieren sich ehrenamtlich.
Zentral für den Ansatz ist die Verknüpfung von Engagement und
Unterricht: Die Schüler können das, was sie im Unterricht lernen,
in der Praxis anwenden.

"Verantwortung lernen" ist Preisträger des Bürgerprojekts der
psd-Bank und hat nun auch offiziell den Förderpreis der Aktiven
Bürgerschaft (Berlin) gewonnen. Mit dem Preisgeld des
Förderpreises Aktive Bürgerschaft (15.000 Euro) entsteht ein
Jugendfonds, aus dessen Erträgen die Bürgerstiftung alle zwei
Jahre den Preis "Jugend macht Zukunft" vergibt. Der Preis soll
von Schülerteams im Rahmen von "Verantwortung lernen"
eigenverantwortlich konzipiert, umgesetzt und verliehen werden.

Im ausgezeichneten Projekt "Verantwortung lernen" verbinden
Schüler praktisches gemeinnütziges Engagement mit schulischem
Lernen und legen damit den Grundstein für bürgerschaftliches
Engagement auch im Erwachsenenalter. Bereits in der Pilotphase
erreicht das Projekt Hunderte von Jugendlichen in Münster und
Umgebung, was durch die Zusammenarbeit der beteiligten
Stiftungen und anderen Partnern möglich wurde.

Kooperation: Lebenshilfe NRW und Stiftung Westfalen-Initiative

Die Lebenshilfe NRW und Stiftung Westfalen-Initiative
präsentierten im Rahmen einer Pressekonferenz am 11. Februar
ihre westfalenweite Kampagne ?Engagement verbindet?, die später
auf ganz NRW ausgedehnt wird.

Zentrales Thema der Kampagne ist das ehrenamtliche Engagement.
In unterschiedlichen Projekten haben Schüler, Studenten,
Berufstätige, Nicht-Berufstätige und Rentner die Möglichkeit,
sich individuell in spannenden Einsatzbereichen zu engagieren.
Die Projekte heißen "Wir schaffen Begegnungen", "Schenkst Du mir
eine Stunde - schenke ich Dir eine" oder "Ihre berufliche
Erfahrung zählt". Besonders beliebt: das Tandemmodell, bei dem
ein Mensch mit und einer ohne Behinderung gemeinsam aktiv sind -
und voneinander profitieren.

Lebenshilfe NRW und Stiftung Westfalen-Initiative haben bei
dieser Kooperation prominente Unterstützung: Uwe Hübner, der
beliebte Moderator und Botschafter der Lebenshilfe NRW,
engagiert sich seit vielen Jahren im sozialen Bereich und hat
sich spontan bereit erklärt, auch hier mit an Bord zu sein.

Die Lebenshilfe NRW, die die Lebensqualität von Menschen mit
Behinderung verbessern möchte, setzt mit "Engagement verbindet"
die "Gesellschaftliche Kampagne" für Menschen mit Behinderung
fort, die vor und während der Fußball-WM der Menschen mit
Behinderung 2006 in Deutschland organisiert wurde.

Ziel des Projekts ist es, Menschen jeden Alters wertvolle
Erfahrungen im partnerschaftlichen Miteinander zwischen Menschen
mit und ohne Behinderung zu ermöglichen. Für die Stiftung
Westfalen-Initiative, die sich besonders der Stärkung des
bürgerschaftlichen Engagements verschrieben hat, ist es das
erste Projekt für und mit Menschen mit Behinderung. Weitere
Infos rund um die Ehrenamtskampagne gibt es im Internet unter
www.lebenshilfe-verbindet.de.

Positive Entwicklung: Mitgliederzahlen des Vereins
Westfalen-Initiative gestiegen

Stiftung und Verein Westfalen-Initiative wollen die regionale
Identität in Westfalen stärken und die Besonderheiten der Region
im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger fester verankern. Zum
anderen fördern sie das Subsidiaritätsprinzip und die
Entwicklung Westfalens in Wissenschaft und Forschung, Bildung
und Erziehung. Der Verein Westfalen-Initiative setzt diese Ziele
bürgerschaftlich und westfalenweit in die Praxis um und
motiviert die Bürgerinnen und Bürger mitzuwirken.

Ein hilfreicher Beitrag hierfür ist die Unterstützung des
Vereins durch seine Mitglieder sowie durch kommunale
Vertretungen in der Fläche. Eine Reihe von Kreisen und Städten
war bereits Mitglied des Vereins, nach persönlicher Ansprache
von Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der Region
hat der Verein weitere Mitglieder gewonnen. Ziel ist es, in
übergreifenden Fragen durch die Mitwirkung der neuen Mitglieder
eine geschlossene Meinung zu bilden und gemeinsam aufzutreten -
aktuell zum Beispiel zur geplanten Verwaltungsstrukturreform in
Nordrhein-Westfalen.

2. Auflage: Straßenkarte von Westfalen

"Westfalen fürs Handschuhfach" - die unter diesem Motto Ende
2007 neu aufgelegte Straßenkarte von Westfalen fand reißenden
Absatz. Die Nachfrage war so groß, dass die Erstauflage von
5.000 Karten nach kürzester Zeit vergriffen war. Die
Westfalen-Initiative hat sich zu einer weiteren Auflage in
doppelter Stückzahl entschlossen, so dass demnächst weitere
10.000 Westfalen-Karten zur Verfügung stehen. Interessenten
können die Karte für 2 Euro (Schutzgebühr) zzgl. Porto in der
Geschäftsstelle bestellen oder über den Buchhandel unter der
ISBN-Nummer 978-3-00-023220-6 beziehen.

Anschaulich: Ausstellungen im Kloster Bentlage

Das Kloster Bentlage in Rheine (Kreis Steinfurt) lockt noch bis
Mitte März mit zwei Ausstellungen: Künstlerinnen und Künstler
des "Welbergener Kreises" präsentieren ihre Werke der
zeitgenössischen Druckkunst bis zum 16. März. Die Ausstellung
"Matthias Weischer: Der Garten" zeigt bis zum 9. März
Zeichnungen, Aquarelle und Grafiken des 34jährigen Malers aus
Rheine. Weischer gehört zu den weltweit angesagtesten Künstlern
der "Neuen Leipziger Schule". Weitere Informationen finden Sie
im Internet unter www.kloster-bentlage.de

Bewegte Zeiten: Filmreihe zeigt die 68er in Münster und
Westfalen

Das LWL-Medienzentrum für Westfalen und der Geschichtsort Villa
ten Hompel in Münster veranstalten gemeinsam mit dem Stadtmuseum
Münster, dem WDR-Studio Münster und dem Münsteraner Programmkino
Cinema eine filmische Retrospektive zum turbulenten Jahr 1968.
Noch bis zum 23. April zeigen Spielfilme sowie Dokumentar- und
Amateurfilme, die sämtlich im Westfalen der ausgehenden 1960er
Jahre gedreht wurden, wie scharf Protest und Beharrung, Aufbruch
und Repression in dieser Zeit aufeinander trafen.

Filme wie "Wilde Zeiten in Münster", "Ich bin ein Elefant,
Madame" von Peter Zadek sowie "Polizei und 1968"
veranschaulichen die Auswirkungen der Revolte auf die "Provinz".
Das Programm richtet sich an alle, die mehr über diese
turbulenten Zeiten erfahren wollen, und natürlich an alle, die
dabei gewesen sind und sich daran erinnern möchten. Details zum
Programm erfahren Sie unter www.lwl-medienzentrum.de Westfälisch
Genießen: Kulinarischer Kalender 2008

Ob alte Haustierrassen, historische Rezepte oder leichte
Westfalenküche: Einen Vorgeschmack auf das Jahr bietet der
Kulinarische Kalender 2008, den Westfälisch Genießen e.V. jetzt
herausgibt. Die handliche Broschüre nimmt mit auf eine Reise
durch die westfälische Regionalküche der vier Jahreszeiten. Auch
dieses Mal haben sich die Hotels und Restaurants der Initiative
"Westfälisch genießen" einiges einfallen lassen für die
Liebhaber heimischer Esskultur. Herausgekommen ist ein
spannendes Programm aus bewährten Klassikern und neuen,
unkonventionellen Kreationen der Westfalenküche. Der
Kulinarische Kalender ist zu beziehen in sämtlichen "Westfälisch
Genießen"-Hotels und -Restaurants. Alle Themen und Termine
lassen sich außerdem auf der Website
www.westfaelisch-geniessen.de einsehen.

Arbeitsgemeinschaft: Schlösser im Leine- und Weserbergland

Westfalen-Lippe ist eine bedeutende Kulturlandschaft, doch
Kultur macht bekanntlich nicht an den Grenzen der Region halt.
Zwischen den Flüssen Leine und Weser entstand eine von
Fürstenhäusern und Klosteranlagen geprägte Landschaft, in der
noch viele Zeugnisse vergangener Jahrhunderte erhalten sind:
Gebäudeensembles, aber auch bedeutende Sammlungen von Kunst- und
Gebrauchsgegenständen, in Verbindung mit einer unverwechselbaren
Park- und Gartenlandschaft.

Sieben Partner - Schlösser und Klöster sowie die Stadt Hameln -
haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen geschlossen.
Der Name der Gesellschaft: Arbeitsgemeinschaft Schlösser im
Leine- und Weserbergland. Ihr Ziel: die touristische
Attraktivität der Region Leine-/Weserbergland erhöhen, auch über
Landesgrenzen hinweg. Zusätzlich zu den einzelnen Schlossanlagen
bieten die Beteiligten eine Vielzahl an Veranstaltungen wie
Ausstellungen, Festivals und Konzerte. Partner auf westfälischer
Seite ist das Schloss Corvey im Kreis Höxter, das im 9.
Jahrhundert als karolingisches Benediktinerkloster gegründet
wurde. Die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft ist in
Schloss Marienburg ansässig: Marienberg 1, 30982 Pattensen, Tel.
(05069) 407, E-Mail office at schloss-marienburg.com

Regionalinitiativen stellen vor

Verliehen: "Innovationspreis Sauerland" für Senioren-Wohnprojekt

Auf Schloss Herdringen in Arnsberg wurde am 31. Januar 2008 von
"Sauerland Initiativ" der "Innovationspreis Sauerland 2007"
vergeben. Gesucht waren "innovative Unternehmenskonzepte, bei
denen soziales Engagement als Impuls für eine positive
wirtschaftliche Entwicklung verstanden wird."

Den ersten Preis, dotiert mit 8.000 Euro, erhielt Matthias
Frevel aus Schmallenberg für sein Projekt "Seniorenwohnen im
Park". Außerdem wurden von der Jury zwei Anerkennungen vergeben.
Diese Anerkennungen, ausgestattet mit einem Geldpreis von
jeweils 1.000 Euro, gingen an die gwk Gesellschaft Wärme
Kältetechnik mbH, Kierspe, und an die Metoba
Metalloberflächenbearbeitung GmbH, Lüdenscheid.

Mit dem Schmallenberger Projekt "Seniorenwohnen im Park" hat die
Jury ein "beispielhaftes und beeindruckend konsequentes
Unternehmenskonzept im Bereich Wohnen und Pflege für
demenzkranke alte Menschen" mit dem Innovationspreis
ausgezeichnet. Beeindruckt hatten das außergewöhnliche
Hausgemeinschafts- und Pflegemodell des Projektes in
Schmallenberg, die konsequente Umsetzung und die zahlreichen
innovativen Ansätze. Die Organisatoren haben zum Beispiel ein
neues Berufsbild geschaffen, das des "Alltagsmanagers".

Mit den beiden Anerkennungen wurden von der Jury zwei
Unternehmen ausgezeichnet, "die für beispielhaftes Engagement in
den Bereichen Personalentwicklung, Aus- und Weiterbildung,
Eingliederung von Menschen mit Behinderungen und
familienfreundliche Arbeitszeitmodelle stehen."

Für den "Innovationspreis Sauerland 2007" hatten Bewerber aus
allen Teilen des Sauerlands insgesamt 21 Projekte eingereicht.
Das Ausschreibungsthema wird in jedem Jahr neu festgelegt. Über
die Vergabe des Preises entscheidet eine ehrenamtlich tätige
Jury. - www.sauerland-initiativ.de

Gestartet: 4. Wettbewerb zum Journalistenpreis Münsterland

Mit neuen Ideen und neuen Strukturen startet der
Journalistenpreis Münsterland in den 4. Wettbewerb. Aktion
Münsterland, der Presseverein Münster-Münsterland und die
Sparkasse Münsterland Ost als Exklusiv-Sponsor schreiben den
Journalistenpreis 2008 erstmalig in insgesamt fünf Kategorien
aus. Diese Kategorien orientieren sich an den Aufgabengebieten
der Aktion Münsterland und honorieren Beiträge aus den Ressorts
Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur sowie Tourismus/Lebensart. Als
ressortübergreifende Klammer wird der Bildjournalismus als
fünfte Kategorie gewürdigt. Alle Einzelpreise sind mit jeweils
2.000 Euro dotiert. Von der Neuausrichtung des Preises
versprechen sich die Organisatoren einen neuen Impuls für den
Wettbewerb. Überdies ist es gelungen, den bekannten
Fernsehjournalisten Gerhard Delling für eine Mitarbeit in der
neunköpfigen Jury zu gewinnen.

Journalistinnen und Journalisten aus allen Mediensparten haben
jetzt bis zum 9. Mai 2008 Zeit, sich mit ihren Arbeiten, die in
Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen oder im
Onlinebereich erschienen sind, zu bewerben. Die Beiträge sollen
das Münsterland als Wirtschafts- und Wissenschaftsregion mitten
in Europa, als unverwechselbare Natur- und Kulturlandschaft
zeigen und ebenso die Menschen, die dort leben, thematisieren.
Ziel des Journalistenpreises: In der Bevölkerung der Region soll
das Verständnis für die wichtige gesamtpolitische Rolle der
Medien und der Journalisten geweckt werden und ein Anreiz zur
Berichterstattung über spezifische Themen aus dem Münsterland
gegeben werden. Der Wettbewerb zum Journalistenpreis Münsterland
findet alle zwei Jahre statt. Weitere Informationen:
www.aktion-muensterland.de

Arbeitskreis Kultur OWL: Schule für Musik, Musik für Schule
öffnen

Der Arbeitskreis Kultur OWL spricht sich für eine verstärkte
Kooperation zwischen den Musikschulen und den allgemeinbildenden
Schulen in der Region aus. Die Angebote der Musikschulen sollen
in Zukunft stärker in den Regelunterricht integriert werden,
erklärten die Mitglieder jetzt nach ihrer Tagung in der
Gütersloher Stadthalle. Die Arbeitsgruppe hat damit einen ersten
Baustein zur Entwicklung von Ostwestfalen-Lippe als Modellregion
für kulturelle Bildung präsentiert.

Die kulturelle Vernetzung der Region Ostwestfalen-Lippe ist das
Ziel des Arbeitskreises Kultur OWL. Beim jetzigen Treffen der
Kulturdezernenten der Kreisstädte, der kreisfreien Stadt
Bielefeld und Vertretern der Musikschulen stand die
musisch-kulturelle Bildung in OWL im Zentrum der Tagesordnung.

Als Hauptziel gilt: "Alle Kinder und Jugendliche in der Region
OWL werden nachhaltig im musisch-kulturellen Bereich gefördert.
Der Bedarf an Angeboten im Bereich der kulturellen Bildung ist
gedeckt."

Eine Vernetzung des Musikschulunterrichts mit den
allgemeinbildenden Schulen bedeutet zum Beispiel, dass
Musikschullehrer den Musikunterricht an den Schulen übernehmen
und auch Noten geben dürfen. Solche Modelle werden bereits in
anderen Bundesländern wie beispielsweise Sachsen-Anhalt, Bayern
oder Baden-Württemberg praktiziert. Als Kooperationspartner für
die Schulen kämen nur solche Musikschulen in Frage, die
bestimmte Voraussetzungen erfüllen und sich um eine
Zertifizierung bemühen.

INFO

Termine

10. März 2008 Architektur im Kontext. Werkvortrag im
LWL-Landeshaus, Münster (Infos unter
www.lwl-landschafts-und-baukultur.de)

2. April 2008 Freischaltung des Internetportals
www.literaturportal-westfalen.de

bis 1. Juni 2008 Liebe.Love - Paare von Munch bis Warhol.
Ausstellung im Gustav-Lübcke-Museum Hamm in Kooperation mit dem
Museum im Kulturspeicher Würzburg und dem Ulmer Museum; u. a.
mit Werken von Max Beckmann, Otto Dix, George Grosz, Käthe
Kollwitz, Roy Lichtenstein, August Macke, Emil Nolde, Niki de
Saint Phalle, Rosemarie Trockel.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 7 11:05:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Mar 2008 11:05:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmabend im Stadtmuseum, 10.03.2008, Muenster
Message-ID: 47D1218E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 06.03.2008, 11:37

AKTUELL

Filmabend im Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Münster und das WDR Studio Münster laden am
Montag, 10. März, 20 Uhr, zu einem unterhaltsamen Streifzug
durch das WDR-Archiv ein. Der Filmabend ist Teil der Reihe
"Drehbuch Geschichte. 1968 im Film". Im Stadtmuseum führen Dr.
Axel Schollmeier, Kurator der Ausstellung "Die Wilden Jahre",
und der Filmjournalist Markus Schröder durch den Abend rund um
Politik und Gesellschaft vor 40 Jahren.

INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
E-Mail: museum at stadt-muenster.de

Der Eintritt ist frei,
telefonische Anmeldungen erbeten unter 4 92-45 03





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 7 11:15:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Mar 2008 11:15:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Aeltester Innenstadtplan Muensters entdeckt?
Message-ID: 47D123B7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 06.03.2008, 12:30

AKTUELL

Ältester Innenstadtplan Münsters entdeckt?
Einzigartiger Fund bei der Jahrestagung des Instituts
für Vergleichende Städtegeschichte

Auf der diesjährigen Frühjahrstagung des Instituts für
Vergleichende Städtegeschichte (IstG) an der Universität Münster,
die sich mit dem Thema "Die Pfarre in der Stadt" beschäftigte,
gab es eine unerwartete Sensation: Dr. Holger Gräf, Mitarbeiter
des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde und
Mitglied des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte, das
das IStG wissenschaftlich begleitet, stellte auf der Tagung
einen Quellenfund vor, den er während einer Exkursion im
Stadtarchiv von Bad Homburg gemacht hatte.

Bei seinem Besuch wurden ihm bisher nicht identifizierte
Stadtansichten aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit
präsentiert. Als langjähriges Mitglied des Kuratoriums und
regelmäßiger Teilnehmer der IStG-Tagungen in Münster erkannte
Holger Gräf auf einem der Pläne die Topographie und
identifizierte die lavierte Federzeichnung als eine
Vogelschauansicht des Münsteraner Innenstadtbezirks.

Der 38 mal 84 Zentimeter große Plan mit der Domimmunität im
Zentrum zeigt den Prinzipalmarkt und die angrenzenden Straßen in
überraschendem Detailreichtum. Präzise wiedergegeben sind
beispielsweise das Michaelistor am Eingang zur Domimmunität und
die Jakobikirche auf dem Domplatz, die im 18. beziehungsweise
19. Jahrhundert abgebrochen wurden. Ganz außergewöhnlich ist
zudem die Darstellung von Staffagefiguren, die unter anderem in
ein Kampfgeschehen verwickelt sind.

Wann genau und warum die Zeichnung entstanden ist, ist noch
ungeklärt. Der Plan datiert vermutlich aus dem Beginn des 17.
Jahrhunderts und wäre damit älter als der berühmte
Alerdinck-Plan von 1636 und demnach der älteste Plan der Stadt
überhaupt.

Möglich wäre eine Entstehung im Zusammenhang mit Prozessakten,
aber sichere Aussagen werden erst nach eingehenden
wissenschaftlichen Forschungen möglich sein. Das IStG plant, die
Zeichnung in einer umfangreichen Publikation in Kooperation mit
interessierten Stadthistorikern vorzustellen.

INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte
? IStG ? gGmbH
an der Universität Münster
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83-275-12
Fax: 0251 / 83-275-35

Link: Institut für Vergleichende Städtegeschichte
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 7 11:25:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Mar 2008 11:25:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmvorfuehrung: "Hedwig Courths-Mahler und der
idealeMann des 19. Jahrhunderts", 12.03.2008, Luedenscheid
Message-ID: 47D1261D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Fiona Schmidt"
Datum: 06.03.2008, 15:06

AKTUELL

"Ehrgefühl- Selbstbeherrschung- Arbeitseifer. Hedwig
Courths-Mahler und der ideale Mann des 19. Jahrhunderts -
Filmvorführung"

Für Mittwoch, 12. März 2008, 17 Uhr, lädt das Institut für
Geschichte und Biographie zum Lüdenscheider Gespräch im Rahmen
einer Filmvorführung ein.

"Ich lasse Dich nicht", "Durch Liebe erlöst", "Nur Du allein" -
mit viel Gefühl beschrieb die Kitschautorin Hedwig
Courths-Mahler immer wieder die Liebe zwischen Mann und Frau.
Sie selbst (1867 in Thüringen geboren) schrieb sich aus
ärmlichen Verhältnissen heraus und wurde zu einer reichen Frau.
Bis heute zählt sie zu den auflagenstärksten deutschsprachigen
Autorinnen.

In ihren über 200 Romanen entsprachen die männlichen Helden
einem Idealbild von Männlichkeit, das sich im Laufe des 19.
Jahrhunderts herausbildete und in vieler Hinsicht bis heute noch
Konjunktur hat.

Im Film werden das Leben der Schriftstellerin ebenso wie die
Konturen des "idealen Mannes" u. a. auch mit zeitgenössischem
Filmmaterial, Fotos und Dokumenten gezeigt.

Vorgestellt wird der Film von Eva Ochs, Wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Historischen Institut der FernUniversität Hagen,
sowie Friedrich-Wilhelm Geiersbach, Wissenschaftlicher
Mitarbeiter im Zentrum für Medien und IT der FernUniversität
Hagen.

Moderation: Prof. Arthur Schlegelmilch
Referenten: Dr. Eva Ochs /
Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach

INFO
Mittwoch, d. 12. März 2008, 17.00 Uhr

FernUniversität Hagen
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973

Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 7 11:33:32 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Mar 2008 11:33:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Praesidentschaft der Grimmelshausenvereinigung wieder
inMuenster
Message-ID: 47D1280C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 06.03.2008, 14:43

AKTUELL

Grimmelshausen-Forschung wird intensiviert
Präsidentschaft der Grimmelshausenvereinigung
wieder in Münster

Am Germanistischen Institut der Universität Münster hat sich ein
"Grimmelshausen-Team" konstitutiert. Dessen
"Simplicissimus"-Roman ist der wichtigste deutschsprachige
Beitrag des 17. Jahrhunderts zur Weltliteratur.

Initator ist Prof. Dr. Peter Heßelmann, der im Sommer zum
Präsidenten der deutschen Grimmelshausen-Gesellschaft gewählt
worden war. Er will die Tradition der Gesellschaft in bewährter
Weise fortführen, wird aber auf Grund seiner langen Erfahrung
als hervorragender Grimmelshausen-Kenner mit zahlreichen
einschlägigen Publikationen und als langjähriges
Vorstandsmitglied der Gesellschaft auch einige Neuerungen
einführen.

So hat er ein Team von Grimmelshausen-Kennern aus Professoren,
wissenschaftlichen Mitarbeitern und Doktoranden des
Germanistischen Instituts gewonnen, das ihn bei seiner Arbeit
unterstützen will.

In der konstituierenden Sitzung Mitte Februar 2008 zeichneten
sich bereits interessante konzeptionelle Perspektiven in der
Spannweite zwischen Optimierung der "Simpliciana", dem Jahrbuch
der Gesellschaft, und Kongressplanungen ab. Es ist in Absprache
mit der Institutsleitung beabsichtigt, dieses Team in die
Abteilung Neuere deutsche Literatur des Germanistischen
Instituts zu integrieren, um letztlich die synergetische
Kooperation zwischen Institut und Gesellschaft zu erreichen.

Erste konkrete Arbeitsergebnisse werden die Edition des
Jubiläumsbandes der "Simpliciana" und zwei wissenschaftliche
Tagungen in Münster und Grimmelshausens Geburtsstadt
Gelnhausen/Hessen sein.

Vor mehr als drei Jahrzehnten, 1977, gründete der Ordinarius für
Neuere deutsche Literatur am Germanistischen Institut der WWU,
Prof. Dr. Günther Weydt, in Münster die
Grimmelshausen-Gesellschaft. Weydt war einer der renommiertesten
Barock-Forscher seiner Zeit und Grimmelshausen-Spezialist.

Er nutzte die immense Resonanz der großen
Grimmelshausen-Gedenkausstellung, die er aus Anlass des
dreihundertsten Todestages des Verfassers des
"Simplicissimus"-Romans zusammen mit dem Westfälischen Museum
für Kunst und Kulturgeschichte 1976 organisiert hatte, für diese
Initiative. Münster als Gründungsort bot sich auch an, weil die
Stadt im "Simplicissimus" erwähnt wird und der Romanheld sich
wie sein Autor bestens in Westfalen auskennt.

1979 brachte Weydt den ersten Band der "Simpliciana", das
Jahrbuch der Gesellschaft, heraus. Der dreißigste Jahrgang des
inzwischen weltweit angesehenen fachwissenschaftlichen Organs
der Grimmelshausen- und Barockforschung wird 2009 erscheinen.

Ziel der Grimmelshausen-Gesellschaft ist es laut Satzung, "die
wissenschaftliche Erforschung der Werke Grimmelshausens in ihren
zeit- und wirkungsgeschichtlichen Bezügen zu fördern und deren
Kenntnis zu verbreiten."

Außer zahlreichen Gelehrten aus aller Welt, zum Beispiel in
China, gehören daher - ganz im Sinne Grimmelshausens - auch
Leser und Leserinnen aller Bildungsstufen zu ihren etwa 250
Mitgliedern.

INFO

Link: Germanistisches Institut
URL: http://www.uni-muenster.de/Germanistik/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 7 11:39:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Mar 2008 11:39:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Architektur im Kontext, 10.03.2008, Muenster
Message-ID: 47D12964.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.03.2008, 11:49

AKTUELL

"Architektur im Kontext":
Zum letzten Mal präsentieren Architekten aus
Westfalen ihre Arbeiten im LWL-Landeshaus

Gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architekten Münsterland (BDA)
legt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Anfang 2008
eine Reihe von Werkvorträgen unter dem Motto "Architektur im
Kontext" auf.

Diese Reihe steht im Zeichen des "regionalen Bauens": Es werden
Projekte vorgestellt, die sich in vorbildlicher Weise mit den
Gebäuden der Umgebung auseinandersetzen, orts- und
regionaltypische Gestaltungsmerkmale in zeitgemäße Architektur
"übersetzen" und damit einen Beitrag zur Bewahrung und
Weiterentwicklung der regionalen Baukultur leisten.

Ebenso beleuchten die Vorträge den gesellschaftlichen Kontext,
in dem heute Architektur und Städtebau entstehen.

Die letzte Veranstaltung der insgesamt vierteiligen Reihe
bestreiten am Montag, 10. März, um 19 Uhr die Architekten Peter
Bastian vom Büro Bastian Architekten aus Münster und Walter
Hauer vom Büro Hauer + Kortemeier aus Gütersloh. Die Referenten
werden ihr Werk präsentieren, Einblicke in ihre
Entwurfsprinzipien bieten und sich den Fragen der Gäste stellen.

Die Veranstaltung findet im Plenarsaal des LWL-Landeshauses in
Münster statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

INFO

Anmeldung:
E-Mail: info at lwl-landschafts-und-baukultur.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 7 11:44:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Mar 2008 11:44:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neuer Direktor im LWL-Landesmuseum fuer Klosterkultur
Message-ID: 47D12A9B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.03.2008, 13:27

AKTUELL

Neuer Direktor im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur:
Klaus Beuckers übernimmt am 1. Mai die Leitung des
Klosters Dalheim

Das Kloster Dalheim hat einen neuen
Museumsdirektor: Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers übernimmt am 1.
Mai die Leitung des LWL-Landesmuseums für Klosterkultur in
Lichtenau (Kreis Paderborn). Das hat jetzt der Vorstand der
Stiftung Kloster Dalheim beschlossen.

"Wir sind überzeugt, dass wir mit Prof. Klaus Beuckers den
richtigen Nachfolger für Prof. Matthias Wemhoff gefunden haben.
Auf ihn warten in Dalheim mit dem zweiten Bauabschnitt und der
Rekonstruktion der Gartenanlagen sehr anspruchsvolle Aufgaben",
so Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Vorsitzende des
Stiftungsvorstandes.

Beuckers lehrt zur Zeit am Institut für Kunstgeschichte der
Universität Stuttgart. Daneben leitet er das Forschungsprojekt
"Die mittelalterlichen Wandmalereien zwischen Rhein, Neckar und
Enz". "Die Erfahrungen, die er dabei gemacht hat, bringen uns
sicherlich auch bei der Erforschung der Dalheimer Wandmalereien
weiter", so Prof. Dr. Horst Ziegler, Vertreter der privaten
Stifter, und Landrat Manfred Müller, Vertreter des Kreises
Paderborn.

Weitere Erfahrungen, die für seine künftige Aufgabe in Dalheim
wichtig sind, hat der 41-Jährige als wissenschaftlicher
Mitarbeiter bei der Domgrabung in Köln (1994/95), als Kurator
der Ausstellung "Die mittelalterlichen Elfenbeine aus der
Sammlung des Badischen Landesmuseums" im badischen Landesmuseum
Karlsruhe (1999/2000), bei der Neueinrichtung der
Mittelalterabteilung des Württembergischen Landesmuseums in
Stuttgart sowie bei einem Forschungsprojekt zur Geschichte,
Architektur und Wandmalerei der ehemaligen Klosterkirche
Lobenfeld bei Heidelberg gesammelt.

Der gebürtige Kölner, der über eine abgeschlossene Tischlerlehre
verfügt, hat sein Abitur in Mainz gemacht. Er hat
Kunstgeschichte, Mittlere und Neuere Geschichte, Vergleichende
Religionswissenschaft und Katholische Theologie in Bonn, Mainz
und Köln studiert. Beuckers ist verheiratet und Vater von drei
Kindern.

INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel.: +49 (0)5292 - 931 90
Fax: +49 (0)5292 - 931 91 19
URL: www.kloster-dalheim.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 10 10:19:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Mar 2008 10:19:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Landesmuseum feiert Jubilaeum, Muenster
Message-ID: 47D50B39.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.03.2008, 12:32

AKTUELL

Seit 100 Jahren ein Haus für die Kunst
LWL-Landesmuseum feiert Jubiläum

Seit 100 Jahren ist das LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster ein Ort des Schauens und Erlebens:
Am 17. März 1908 wurde das "Landesmuseum für die Provinz
Westfalen" eröffnet. Damals lautete der Auftrag, westfälische
Kunst zu sammeln und zu bewahren. 100 Jahre später genießt das
Landesmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
internationalen Ruf:

Die Skulptur Projekte (seit 1977), die Sammlung für Klassische
Moderne, vor allem mit den Werken von August Macke, und die
Ausstellung "1648 - Krieg und Frieden in Europa" zogen
Hundertausende von Besuchern an und machten das Museum weit über
die Region hinaus bekannt.

"Bevor Anfang 2009 der rund vier Jahre andauernde Um- und Neubau
des LWL-Landesmuseums beginnt, wird in diesem Jahr gefeiert: Mit
fünf Ausstellungen und dem neuartigen Veranstaltungsprogramm ,
Zum Hundertsten!' öffnet sich das Museum am Domplatz mehr denn
je der Öffentlichkeit", erklärt Museumsdirektor Dr. Hermann
Arnhold. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist die Ausstellung "Orte
der Sehnsucht - Mit Künstlern auf Reisen" (28. September 2008 -
11. Januar 2009). Rund 400 Exponate aus der ganzen Welt laden
die Besucher dazu ein, mit Dürer, Rubens, Gauguin, Macke und
Klee auf Reisen zu gehen.

Einblicke in die bewegte Geschichte des Landesmuseums von der
Kaiserzeit bis in die Gegenwart gibt die Ausstellung "Alles wird
Kunst sein ...", die am 9. März eröffnet wird (bis 15. Juni 2008).
Anhand von rund 250 Exponaten erleben die Besucher eine
Zeitreise durch 100 Jahre Sammlungsgeschichte und das Wirken von
zehn Museumsdirektoren. Die Ausstellung erzählt, dass in den
Gründungsjahren eine Kommission über jeden Ankauf diskutierte,
der 500 Mark überschritt.

Sie dokumentiert, wie die "Entartete Kunst" das Museum ausdünnte
und die Bemühungen, Verlorenes nach dem Krieg zurückzukaufen.
Sie zeigt anhand von historischen Fotos, wie das Museum vor dem
Zweiten Weltkrieg seine Schätze präsentierte. Und sie macht
deutlich, wie das Museum ab 1977 mit der ersten Ausstellung der
Skulptur Projekte gezielt ein internationales Publikum
angesprochen hat.

Die Anfänge der Sammlungsgeschichte (1908-1930) dokumentieren
Werke wie Eugen Brachts "Die Gestade der Vergessenheit" von 1911,
Bilder von Melchior Lechter, Bernhard Pankok und Emil Noldes
"Burchards Garten" von 1905, das vor genau 100 Jahren als erstes
Bild der Moderne erworben wurde. Joseph Hötte, letzter Nachkomme
einer münsterischen Pelzhändlerfamilie, war der wichtigste Mäzen
des Landesmuseums im ersten Jahrzehnt seines Bestehens und
besonderer Bewunderer des Malers Eugen Bracht (1842-1920).

"Bracht stammte aus der Schweiz, seine Eltern kamen jedoch aus
Recklinghausen, so dass eine westfälische Herkunft geltend
gemacht werden konnte. Als akademischer Maler genoss er die
Wertschätzung Kaiser Wilhelms II.: Sein großformatiges Bild ,Die
Gestade der Vergessenheit' (1889) galt als ein Lieblingsbild des
Kaisers", erklärt Kurator Dr. Gerd Dethlefs.

40 Plakate von 1926 bis heute sind ein Spiegel der wichtigsten
Ausstellungen des LWL-Landesmuseums. "Die Sonderausstellungen
sind in den vergangenen vier Jahrzehnten immer bedeutender für
unser Haus geworden. Während die Sammlung sich natürlich
statischer präsentiert, lässt sich mit Ausstellungen
experimentieren. Das zeigen nicht zuletzt die
Lichthofinstallationen zur Gegenwartskunst", so Hermann Arnhold.

Leuchtend rot strahlen die Wände im "Raum der Superlative": Hier
wird eine Auswahl der schöns-ten und wichtigsten Gemälde der
Sammlung gezeigt - vom Meister von Liesborn über Ludger tom Ring
bis hin zu Max Liebermann und Morris Louis. Wie in den
Gründungsjahren Kunst im Museum präsentiert wurde, zeigt die
Rekonstruktion des Renaissance-Saales aus den 20er Jahren. Viele
unbekannte Werke aus den Magazinen ist erstmals seit langem
wieder zu sehen.

Ein Raum ist den Werken gewidmet, die der "Entarteten Kunst" zum
Opfer fielen. 1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten 44
Werke des Landesmuseums, darunter Gemälde von Christian Rohlfs
und Peter August Böckstiegel. "Nach dem Krieg hat das Museum
nach dem Verbleib der Werke geforscht. Tatsächlich ist es
gelungen, einige Werke zurückzukaufen. Die meisten aber sind für
unsere Sammlung auf immer verloren", so Hermann Arnhold.

Wie lässt sich Museumsgeschichte anschaulich erklären? Die
Leiterin der Kunstvermittlung im LWL-Landesmuseum, Heike Kropff,
hat für Schulen, Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene
anschauliche Angebote entwickelt: "Sternstunden für Sammler,
Sachensucher und andere Sonderlinge" heißt zum Beispiel das
Osterferienprogramm, in dem Kinder von sechs bis zwölf Jahren
für ihre eigene Sammlung - seien es nun Kieselsteine oder
Fußballbildchen - ein Museum bauen. In einem anderen Workshop
verfolgen Kinder und Jugendliche die spannende Geschichte eines
Nolde-Bildes, das seit 100 Jahren im Landesmuseum hängt.

ACHTUNG: Terminankündigung

Anlässlich des Jubiläums findet im LWL-Landesmuseum die
Konzertreihe "Glanzstücke" statt. Start ist am Sonntag, 9. März
2008, um 19 Uhr mit dem Auftritt des international renommierten
Vokalensembles "amarcord" aus Leipzig. Karten gibt es im
Vorverkauf im LWL-Landesmuseum, Domplatz 10, 48143 Münster,
Telefon 0251 5907-01, und an der Abendkasse.

INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WLMKuK/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 10 10:22:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Mar 2008 10:22:48 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/09
Message-ID: 47D50BF8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 10.03.2008, 08:46

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-09 vom 24.02.2008 bis zum 01.03.2008 mit insgesamt 33 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-08&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 10 10:31:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Mar 2008 10:31:08 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Wagner, Alexander: Orgeln in Lippe
Message-ID: 47D50DEC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Robert Gahde"
Datum: 06.03.2008, 13:50

LITERATUR

Mit einer Neuerscheinung nimmt der Naturwissenschaftliche und
Historische Verein für das Land Lippe einen
kulturgeschichtlichen Auftrag wahr, dem die Mehrzahl der
deutschen Kulturlandschaften schon nachgekommen ist: in oft
aufwändigen bibliophilen Ausgaben wird der Orgelbestand der
jeweiligen Region vorgestellt. Jetzt gibt es ein solches Buch
auch für Lippe.

Der langjährige Orgelsachverständige der Lippischen Landeskirche
Prof. Alexander Wagner hat in Zusammenarbeit mit dem bekannten
Fotografen Dr. Klaus-Peter Fliedner eine vollständige bebilderte
lippische Orgelgeschichte vorgelegt. Unter dem Titel ?Orgeln in
Lippe? ist sie soeben im Selbstverlag des
Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land
Lippe in gelungener und ansprechender Aufmachung erschienen.

Sie bietet im ersten Teil eine ausführliche und datenreiche
Schilderung der Geschichte des Orgelbaues im Land Lippe.
Illustriert von über 50 ganzseitigen farbigen
Hochglanzabbildungen bietet der zweite Teil die
Einzelbeschreibungen aller historischen oder sonst
beachtenswerten Instrumente. Er vermittelt einen prachtvollen
Eindruck von der Schönheit und der künstlerischen Bedeutung der
Orgelarchitektur in ihrem jeweiligen Raum.

Die häufiger von bedeutenden bildenden Künstlern entworfenen
Orgelgehäuse liefern hier auch den Beweis, dass Orgeln für einen
weniger an Musik und Kirche interessierten Personenkreis von
hohem kultur- und kunstgeschichtlichem Interesse sein können. Im
dritten Teil werden alle weiteren in Lippe installierten Orgeln
erfasst und in ihrer Bauart vorgestellt. Ein hilfreiches Glossar
für den orgelkundlich weniger informierten Leser und ein
ausführliches Personenregister runden den hohen Wert dieser
interessanten Neuerscheinung ab.

Zur Buchvorstellung am Donnerstag, den 13. März 2008, 19.30 Uhr,
im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-Ost neben
der Erlöserkirche am Markt lädt der NHV herzlich ein.
Anschließend spielt Kantor Johannes Pöld auf der historischen
Oestreich-Orgel in der Erlöserkirche.

INFO

Alexander Wagner: Orgeln in Lippe. Bildteil: Klaus-Peter Fliedner.
Detmold: Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das
Land Lippe 2008, geb., 166 S., zahlr. farbige Abb.
(Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und
Historischen Vereins für das Land Lippe, Bd. 80;
Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde, Bd. 206).
ISBN: 978-3924481-18-6.
Preis: 17,90 Euro.

Kontakt:
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-213 oder 766-0
E-Mail: info at nhv-lippe.de
URL: www.nhv-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 10 10:55:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Mar 2008 10:55:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 50 Events stellen das Ruhrgebiet in das Zentrum
derDebatte, 10.-21.03.2008, Dortmund und Duisburg
Message-ID: 47D51386.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 10.03.2008, 09:38
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Begleitend zu der Doppelausstellung "Schrumpfende Städte -
Regionen neu denken" im Museum am Ostwall in Dortmund und in der
Duisburger Liebfrauenkirche stellen verschiedenste Akteure mit
mehr als 50 Events das Ruhrgebiet in das Zentrum der Debatte.

Wir informieren Sie hiermit über die Veranstaltungen der
kommenden zwei Wochen. (Für die Veranstaltungen in der
Liebfrauenkirche Duisburg ist der Eintritt im Ausstellungsticket
enthalten. Alle anderen Veranstaltungen sind kostenlos soweit
nicht anders angegeben.)

Veranstaltungen bis Freitag, 21. März 2008

Mo, 10. März, 20 Uhr Nordstadt (Michael Kupczyk, D 2004, 90 min)
Schauburg Kino, Brückstr. 66, Dortmund - Eintritt: 6 Euro
Nordstadt heißt ein Dortmunder Stadtteil, der für soziale
Brennpunkte und Kriminalität steht. Die Figur des Kleingangsters
Maik symbolisiert die kriminellen Energien der Menschen,
zwischen Verzweiflung und den Wunsch auf ein besseres Leben.
Einführung und Publikumsgespräch mit Michael Kupczyk (Regisseur)

Di, 11. März, 19.00 Uhr
Flug über das Ruhrgebiet
Liebfrauenkirche, Duisburg
Die Projektinitiatoren von Land for Free laden zu einem
virtuellen Flug mit Google Earth über die Landschaften des
Ruhrgebiets ein. Es wird geflogen, projiziert, erinnert,
experimentiert, gestaunt und diskutiert - über Geheimnisse und
Versprechen, Utopien und Enttäuschungen, Verborgenes und
Offensichtliches einer unglaublichen Landschaft.
Mit: Hans Peter Noll (Montan-Grundstücksgesellschaft mbH),
Martin Oldengott (Stadt Castrop-Rauxel), Manfred Walz
(Stadtplaner), Hermann Immich, Boris Sieverts und Dirk Hass
(beide Land for Free)

Sa, 15. März, 14 Uhr
Führung durch den Innenhafen Duisburg
Von einem alten Hafenareal zu einem lebendigen Stadtquartier am Wasser
Treffpunkt: Liebfrauenkirche, Duisburg. Weitere Führungen für
Gruppen sind nach Absprache möglich. Info und Anmeldungen bei
der Innenstadt Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH unter:
0203-3055-0

Sa 15. März, 15 Uhr
Führung durch die Ausstellung in der Liebfrauenkirche Duisburg
Weitere Gruppenführungen auf Anfrage. Kontakt: 0203-2832195
Mit Hiltrud Lewe (Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum)

So, 16. März, 14.00 Uhr
Stadtrundgang Duisburg: Stadt im Wandel
Treffpunkt: Tourist Information, Königstraße 86, Duisburg.
Kosten: Erwachsene 4 EUR, Kinder 2 EUR. Gruppenführungen sind
möglich: Anmeldung unter 0203-285440
Führungen durch die City zeigen die Veränderungen und erläutern
die Konzepte für eine Revitalisierung der Innenstadt.

Mo, 17. März, 20 Uhr
Losers and Winners (Ulrike Franke, Michael Loeken, D 2006, 96 min)
Schauburg Kino, Brückstr. 66, Dortmund. Eintritt: 6 Euro
Die Demontage der Kokerei Kaiserstuhl in Dortmund durch
chinesische Arbeiter, die den hochmodernen, aber unrentablen
Betrieb dem Reich der Mitte zuführen sollen, steht exemplarisch
für Effekte der Globalisierung.
Einführung und Publikumsgespräch mit Ulrike Franke und Michael
Loeken

Di, 18. März, 19.00 Uhr
Leerstand und Umnutzung von Kirchen
Liebfrauenkirche, Duisburg
Knapp 100 Kirchen wird das Bistum Essen zukünftig nicht mehr als
Gottesdiensträume nutzen. Was soll aus diesen Kirchengebäuden
werden? In Vorträgen und auf dem Podium werden Konzepte für
Folgenutzungen aus dem Ruhrgebiet und den USA vorgestellt und
diskutiert.
Mit Philipp Reichling (Stiftung Brennender Dornbusch), Herbert
Fendrich (Bischöflicher Beauftragter für Kirche und Kunst im
Bistum Essen), Christel Darmstadt (Kunsthistorikerin),Tobias
Armborst (Interboro New York).

18.- 20. März, jeweils 13.00 -18.00 Uhr
Fotoworkshop: Mit eigenen Augen ... die Stadt erkunden
Museumspädagogik, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum,
Düsseldorfer Str. 51, Duisburg. Info und Anmeldung unter
0203-2832195 Jugendliche ab 14 Jahren erkunden Orte, Räume und
Landschaften in der Stadt Duisburg und erstellen Fotoarbeiten zu
den Fragen: Wie seht ihr eure Stadt? Was fällt euch auf an
Veränderungen im Stadtbild - was ist verschwunden, was ist neu,
was ist anders?
Mit Katharina Nitz

Ausstellung 1:
SCHRUMPFENDE STÄDTE - INTERNATIONALE UNTERSUCHUNG
17. Februar bis 27. April 2008
im Museum am Ostwall, Ostwall 7, 44135 Dortmund
Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr, So 10 - 17 Uhr / Do 10 - 20 Uhr / Sa 12 - 17 Uhr

Ausstellung 2:
SCHRUMPFENDE STÄDTE - INTERVENTIONEN
27. Februar bis 11. Mai 2008
in der Liebfrauenkirche, König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg-Mitte
Öffnungszeiten: Mi - Mo 12 - 19 Uhr / Di 12 - 22 Uhr
Eintritt für beide Ausstellungen: 3 EUR / 1,50 EUR ermäßigt.

Die Ausstellungen in Dortmund und Duisburg sind eine Kooperation
des Projektes Schrumpfende Städte mit: Landesinitiative
StadtBauKultur NRW, Museum am Ostwall, Dortmund, Stiftung
Brennender Dornbusch/Liebfrauenkirche, Duisburg, Stiftung
Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Stadt Duisburg. Unter der
Schirmherrschaft von Prof. Dr. Karl Ganser

INFO

URL: www.shrinkingcities.com





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 10 11:02:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Mar 2008 11:02:38 +0100
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur, Heft 42, 1/2008
Message-ID: 47D5154D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Sven Bardua"
Datum: 07.03.2008, 10:38

SERVICE: TOC

industrie-kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt-
und Technikgeschichte
Zeitschrift des Landschaftsverbandes Rheinland / Rheinisches
Industriemuseum und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe /
LWL-Industriemuseum
Herausgeber: Milena Karabaic, Christian Kleinschmidt, Markus
Krause, Eckhard Schinkel, Norbert Tempel und Dirk Zache
Chef vom Dienst: Sven Bardua
14. Jahrgang
42. Heft
1/2008
ISSN 0949-3751

SCHWERPUNKTTHEMA:
Kreisläufe: Trinkwasser - Brauchwasser - Abwasser

S. 2 f.
Bardua, Sven
Denkmallandschaften der Wasserwirtschaft - ein Überblick

S. 4f.
Grieger, Manfred
Wasser - zur frühen Kreislaufwirtschaft im Volkswagenwerk Wolfsburg

S. 6
Reck, Claudia
Wasser Marsch! in der Völklinger Hütte (Wasserturm und Pumpstationen)

S. 7f.
Wietschorke, Jens
Relativ spät, aber ausgereift: die Trink- und Abwassersysteme von Berlin

S. 9 f.
Mroziewicz, Marek
Ein modular aufgebautes Wasserwerk von Lindley für Warschau

S. 11f.
Bauer, Horst
Viel Dampf in der alten Pumpstation von Burton-upon-Trent

S. 13 - 15
Bardua, Sven
Riesiger Abwasser-Tunnel mitten unter Fluss und Stadt -
der neue Wiental-Kanal entlastet die legendäre Kanalisation

S. 16f.
Tempel, Norbert und Axel Föhl
Gullydeckel - Ikonografie einer mit Füßen getretenen Spezies

S. 18 f.
Bärtschi, Hans-Peter
Schweiz: Trinkwasserprobleme im Wasserschloss Europas

S. 20 - 22
Teicke, Justus
Historischer Wasserbau für die Energieversorgung von
Bergwerken: das Oberharzer Wasserregal

ERIH-PROJEKT

S. 27
Bluhm, Frieder
Mit Dampf und Gloria - das Kew Bridge Steam
Museum in London

S. 28
Bluhm, Frieder
Hopfen und Malz nicht verloren: Brauereimuseum in
Burton-upon-Trent, Staffordshire/England

S. 29
Bluhm, Frieder
Brücke zwischen einst und jetzt: National Waterfront
Museum Swansea, Wales

S. 30
Bluhm, Frieder
Wind auf die Mühlen - das Freilichtmuseum Zaanse Schans
in Zaandam, Niederlande

RUBRIKEN

S. 23
Schiffer, Thomas
Das historische Foto: Abwasser-Kanal für die Papierindustrie -
der Strunderbach in Bergisch Gladbach

S. 24
Danker-Carstensen, Peter
Das historische Foto: Lederfabriken als Umweltverschmutzer -
doch sie waren nicht die einzigen!

S. 25f.
Bergstein, Edgar
Reiseziele der Industriekultur: Heißes Wasser aus der Tiefe -
Erdwärme, Borsäure und Quecksilber in der Toskana

S. 31
Schleper, Thomas
Aus der Arbeit des Rheinischen Industriemuseums:
"Early birthplaces" - heißes Eisen im europäischen Verbund
S. 32f.
Gilhaus, Ulrike
Aus der Arbeit des LWL-Industriemuseums: Schichtwechsel -
die Kohlenkrise an der Ruhr von 1958 bis 1969

S. 34f.
Hakelberg, Katja
Aus der Arbeit der DWhG: 116 Jahre Trinkwasserproduktion
an der Zwickauer Mulde - das Wasserwerk Wiesenburg

S. 36f.
Kahl, Jörg
Industriekultur in Betrieb: Feine Tischmanieren -
die Besteckfabrik Hesse im sauerländischen Fleckenberg lebt
als Museum weiter

S. 38f.
Kabus, Jürgen, mit Stefanie Preißler und Axel Rüthrich
Denkmal in Gefahr: "Das hülffreiche Wasser zum langen Leben",
Schlackenbad und Kurhaus in Halsbrücke bei Freiberg

S. 40f.
Raach, Jörg
Reiseziele der Industriekultur: Ein altes industrielles Kernland -
die Region Franche-Comté

S. 42
Föhl, Axel
Aus der Arbeit der AG Industriedenkmalpflege:
Holz im Industriebau

S. 43f.
Steiner, Marion
Denkmale mit Perspektive: die Hafenstadt Liverpool -
Europäische Kulturhauptstadt 2008

S. 45 - 54
Industriekultur in den Regionen

S. 55f.
Lesezeichen

S. 48f.
Touren & Tagungen

S. 57
Termine

Beihefter
Weiss, Marcus
Die historische Anzeige: Kühlen mit Maschinenkraft -
Kühltürme von Otto Sorge (Berlin)

INFO

Kontakt:
Sven Bardua, CvD
Zeitschrift industrie-kultur
Wellingsbütteler Landstraße 202 F
22337 Hamburg
Tel.: 040 / 430 16 76
E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
URL: www.industrie-kultur.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 11 09:47:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Mar 2008 09:47:36 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Werke von Karl Manfred Rennertz, 02.03.-27.04.2008,
Bocholt
Message-ID: 47D65538.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.03.2008, 16:12

AUSSTELLUNG

Normalerweise werden im Textilmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen Lippe (LWL) Stoffe traditionell mit Holzmodeln von
Hand bedruckt. Dass es auch eine Nummer größer geht, zeigte
jetzt eine außergewöhnliche Kunstaktion im LWL- Industriemuseum.
Für die Ausstellung "Werk.Stoff.Holz" wurden Stoffbahnen mit
Hilfe einer Dampfwalze bedruckt.

Der LWL präsentiert die Schau mit Werken von Karl Manfred
Rennertz seit Sonntag, 2. März, in Bocholt. Das Textilmuseum ist
die vierte Station des Zyklus "Atelier.Industrie", die den
international renommierten Bildhauer an alle acht Orte des
LWL-Industriemuseums führt.

In seinem Baden-Badener Atelier hatte Rennertz mit der
Kettensäge Holzplatten bearbeitet und so großflächige
Druckstöcke geschaffen, auf die er schwarze Farbe auftrug. Den
richtigen Druck bei der Übertragung der Motive auf weiße
Stoffbahnen besorgte eine Dampfwalze der Borkener Firma Klaus
Stewering. Auf diese Weise entstanden mehr als 50 Fahnen für
eine Installation in der ehemaligen Spinnerei Herding, die das
Museum damit erneut als Ausstellungsgebäude nutzt.

Für eine zweite Installation in der historischen Fabrik
verteilte Rennertz mit Hilfe von Schülern der Bocholter
Overbergschule 150 Kilogramm Roh-Baumwolle. Der quadratische
Teppich aus den hellen Flocken verleiht der Halle eine neue,
feierliche Atmosphäre.

Die Rauminstallationen treffen in Bocholt auf Holzskulpturen des
Bildhauers, darunter auch Arbeiten, die im Rahmen des Zyklus
"Atelier.Industrie" entstanden: Vor einem Jahr war die alte
Lindenallee im Ehrenhof des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern
in Dortmund dem Sturm zum Opfer gefallen. Im Sommer hatte
Rennertz sein Atelier auf Zollern eingerichtet und die 70 Jahre
alten Stämme mit der Kettensäge zu Skulpturen verwandelt. Diese
sind jetzt im Websaal neben älteren Arbeiten zu sehen sein.

Karl Manfred Rennertz, 1952 in Eschweiler geboren, studierte an
der Düsseldorfer Kunstakademie bei Professor Alfonso Hüppi und
war Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Seit fast 30 Jahren
arbeitet er national und international als freier Bildhauer. Für
seine künstlerische Arbeit erhielt Rennertz zahlreiche
Auszeichnungen. Seit 2004 hat er eine Professur für plastisches
Gestalten an der Fachhochschule Detmold. Er lebt und arbeitet in
Baden-Baden und Zürich.

Atelier.Industrie
Werk.Stoff.Holz
Karl Manfred Rennertz
2. März bis 27. April 2008
geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr
Besichtigung der textilen Installationen in der Spinnerei Herding:
Do u. So 16 Uhr sowie nach Voranmeldung,
Treffpunkt: Museumsfoyer Uhlandstraße

INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 11 09:53:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Mar 2008 09:53:01 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Umzug_der_=22Maschinen-Schaetze=22_Sp?=
=?utf-8?q?innereigespr=C3=A4ch_im_LWL-Textilmuseum=2C_12=2E03=2E2008=2C_B?=
=?utf-8?q?ocholt?=
Message-ID: 47D6567D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.03.2008, 16:45

AKTUELL

Umzug der "Maschinen-Schätze" Spinnereigespräch im
LWL-Textilmuseum in Bocholt

Ehemalige Mitarbeiter der Spinnerei Herding und Interessierte
lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch,
12. März, um 16 Uhr zu einem textilgeschichtlichen
"Spinnereigespräch" in sein Textilmuseum in Bocholt ein.

Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp erläutert zunächst im
Rahmen einer kurzen Führung das aktuelle Ausstellungsprojekt
"Atelier. Industrie: Werk.Stoff.Holz - Arbeiten von Karl Manfred
Rennertz".

Im Zentrum des Treffens stehen anschließend die Umzugsarbeiten
des Textilmuseums: zahlreiche Maschinen ziehen in das neue Depot
im Gebäudekomplex der Spinnerei und Weberei Herding um. Am
Beispiel ausgewählter Textilmaschinen werden die
Einsatzmöglichkeiten im Museum erörtert und der Stand konkreter
Restaurierungsprojekte vorgestellt.

Interessierte Laien sowie textile Fachleute aus den Bereichen
Spinnerei, Weberei, Färben und Drucken sind herzlich zum
kreativen Gedankenaustausch eingeladen.

Treffpunkt ist am Haupttor des Spinnereigebäudes,
Industriestraße 5. Das LWL-Textilmuseum in Bocholt bittet
Teilnehmer um eine telefonische Anmeldung unter 02871 21611-0.

INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 11 10:16:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Mar 2008 10:16:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmraritaet "Bringt Eure Koepfe mit"
imLWL-Industriemuseum, 11.03.2008, Dortmund
Message-ID: 47D65C02.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.03.2008, 15:38

AKTUELL

Filmrarität im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern:
"Bringt Eure Köpfe mit!"
Begleitprogramm zur Ausstellung "Schichtwechsel"

Am morgigen Dienstag, 11. März, präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem
Industriemuseum Zeche Zollern um 19.30 Uhr ein echte
Filmrarität. Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung
"Schichtwechsel.

Die Kohlenkrise an der Ruhr" wird Paul Hofmann von der
Kinemathek im Ruhrgebiet den 1968 gedrehten Film "'Bringt Eure
Köpfe mit!' Das Ruhr-Revier nach dem Ende der Steinkohlenzeit"
zeigen und fachkundig kommentieren.

Der Schwarz-Weiß-Film unter Regie von Wilhelm Bitdorf zeigt eine
sozialkritische Momentaufnahme des Ruhrgebietes, das sich auf
dem Höhepunkt der Kohlenkrise befindet. 1968 ist der dramatische
Umbruch des Reviers. Tausende Bergleute sind arbeitslos, gerade
ist die Zeche "Graf Bismarck" in Gelsenkirchen trotz saftiger
Gewinne des Bergwerks gegen den heftigen Widerstand der
Bevölkerung geschlossen worden.

Schon stehen "Pluto" und "Hansa" zur Schließung an. Ein halbes
Jahr zuvor ist Alfried von Krupp, der letzte Alleininhaber eines
kränkelnden Industrie-Imperiums gestorben. Der Umbau der
Bergwerke zur Einheitsgesellschaft Ruhrkohle AG steht bevor.

Mit harten Kontrasten zeichnet der Film die Gegensätze des
Reviers nach, die nirgendwo so eng beieinander liegen wie hier.
Schwarze Fahnen und Schweigemärsche neben flotten Modenschauen
im Kumpel-Milieu. Jugendliche auf vergeblicher Suche nach
Arbeitsplätzen, gleichzeitig Andrang in lärmenden Diskotheken.

Arbeitslose beim Empfang ihres Stempelgeldes, während
Zechendirektoren in großen Limousinen zum Deutschen
Steinkohletag in Essen vorfahren. Oben und unten liegen nah
beieinander. Wer bezahlt für die Krise? Arbeitslose Bergleute
und Hüttenarbeiter geben Antworten.

Der Film erlebte seine Premiere erst zehn Jahre nach der
Entstehung. Politisch unliebsame Szenen sorgten dafür, dass er
sofort in den Archiven verschwand. Erst 1978 ist der knapp
60-minütige Film im Rahmen der Westdeutschen Kurzfilmtage in
Oberhausen uraufgeführt worden.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 11 10:29:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Mar 2008 10:29:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Terminaenderung Luedenscheider Gespraeche, 12.03.2008,
Luedenscheid
Message-ID: 47D65F0E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander von Plato"
Datum: 10.03.2008, 10:41

AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräche"

Das ursprünglich für den 19. März angekündigte Lüdenscheider
Gespräch findet bereits am 12. März statt.

"Ehrgefühl- Selbstbeherrschung- Arbeitseifer. Hedwig
Courths-Mahler und der ideale Mann des 19. Jahrhunderts -
Filmvorführung"

Referenten: Dr. Eva Ochs / Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach
Moderation: Prof. Arthur Schlegelmilch

Für Mittwoch, 12. März 2008, 17 Uhr, lädt das Institut für
Geschichte und Biographie zum Lüdenscheider Gespräch im Rahmen
einer Filmvorführung ein.

"Ich lasse Dich nicht", "Durch Liebe erlöst", "Nur Du allein" -
mit viel Gefühl beschrieb die Kitschautorin Hedwig
Courths-Mahler immer wieder die Liebe zwischen Mann und Frau.
Sie selbst (1867 in Thüringen geboren) schrieb sich aus
ärmlichen Verhältnissen heraus und wurde zu einer reichen Frau.
Bis heute zählt sie zu den auflagenstärksten deutschsprachigen
Autorinnen.

In ihren über 200 Romanen entsprachen die männlichen Helden
einem Idealbild von Männlichkeit, das sich im Laufe des 19.
Jahrhunderts herausbildete und in vieler Hinsicht bis heute noch
Konjunktur hat.

Im Film werden das Leben der Schriftstellerin ebenso wie die
Konturen des "idealen Mannes" u. a. auch mit zeitgenössischem
Filmmaterial, Fotos und Dokumenten gezeigt.

Vorgestellt wir der Film von Eva Ochs, Wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Historischen Institut der FernUniversität Hagen,
sowie Friedrich-Wilhelm Geiersbach, Wissenschaftlicher
Mitarbeiter im Zentrum für Medien und IT der FernUniversität
Hagen.

INFO

Zeit:
Mittwoch, d. 12. März 2008, 17.00 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
(Erdgeschoss)
FernUniversität Hagen
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973

Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 11 10:40:21 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Mar 2008 10:40:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv gewaehrt Blick in seine "Schatztruhen",
13.03.2008, Muenster
Message-ID: 47D66195.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 10.03.2008, 10:21

AKTUELL

Stadtarchiv gewährt Blick in seine "Schatztruhen"

Zu einem Blick in seine "Schatztruhen" lädt das Stadtarchiv, An
den Speichern in Coerde, am Donnerstag, 13. März, 18 Uhr bei
einer kostenlosen Hausführung ein. Die in den klimatisierten
Magazinen des Archivs gelagerten Urkunden und Akten reichen bis
in das Mittelalter zurück und beinhalten Informationen zum Leben
in Münster während der vergangenen Jahrhunderte.

Auch heute übernimmt das Stadtarchiv aus der Stadtverwaltung,
Firmen, Vereinen, aber auch von Privatpersonen schriftliche
Aufzeichnungen und bildliche Darstellungen und bewahrt sie für
die Zukunft auf.

INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 11 10:43:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Mar 2008 10:43:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Umzug der "Maschinen-Schaetze" Spinnereigespraech
imLWL-Textilmuseum, 12.03.2008, Bocholt
Message-ID: 47D6623C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.03.2008, 16:45

AKTUELL

Umzug der "Maschinen-Schätze" Spinnereigespräch im
LWL-Textilmuseum in Bocholt

Ehemalige Mitarbeiter der Spinnerei Herding und Interessierte
lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch,
12. März, um 16 Uhr zu einem textilgeschichtlichen
"Spinnereigespräch" in sein Textilmuseum in Bocholt ein.

Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp erläutert zunächst im
Rahmen einer kurzen Führung das aktuelle Ausstellungsprojekt
"Atelier. Industrie: Werk.Stoff.Holz - Arbeiten von Karl Manfred
Rennertz".

Im Zentrum des Treffens stehen anschließend die Umzugsarbeiten
des Textilmuseums: zahlreiche Maschinen ziehen in das neue Depot
im Gebäudekomplex der Spinnerei und Weberei Herding um. Am
Beispiel ausgewählter Textilmaschinen werden die
Einsatzmöglichkeiten im Museum erörtert und der Stand konkreter
Restaurierungsprojekte vorgestellt.

Interessierte Laien sowie textile Fachleute aus den Bereichen
Spinnerei, Weberei, Färben und Drucken sind herzlich zum
kreativen Gedankenaustausch eingeladen.

Treffpunkt ist am Haupttor des Spinnereigebäudes,
Industriestraße 5. Das LWL-Textilmuseum in Bocholt bittet
Teilnehmer um eine telefonische Anmeldung unter 02871 21611-0.

INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 11 11:01:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Mar 2008 11:01:58 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Elisabet_Ney_und_der_Maerc?=
=?utf-8?q?henk=C3=B6nig=2C_12=2E03=2E2008=2C_Muenster?=
Message-ID: 47D666A6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 10.03.2008, 10:52

AKTUELL

Elisabet Ney und der Märchenkönig
Die Bildhauerin im Spiegel ihrer Zeitgenossen /
Vortrag im Stadtmuseum

"Er ist ein Mensch mit dem idealsten Wollen, mit einem
brennenden Ernst". Elisabet Ney zeigt sich in Briefen fasziniert
von König Ludwig II. Sympathie und Respekt auf beiden Seiten:
Auch der junge, menschenscheue Monarch ist so begeistert vom
Können der Bildhauerin aus Münster, dass er zwei Marmorbüsten
zusätzlich in Auftrag gibt. Vorgesehen war lediglich ein
Standbild des bayrischen Märchenkönigs.

"Elisabet Ney im Spiegel ihrer Zeitgenossen" ist ein Vortrag am
Mittwoch, 12. März, (20 Uhr) im Stadtmuseum Münster
überschrieben. Wer war diese Frau, die allen Konventionen zum
Trotz im 19. Jahrhundert eine steile künstlerische Karriere
macht?

Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé und Diplom-Archivarin
Katharina Tiemann berichten, wie die Ney ihre Zeitgenossen von
ihrem herausragenden Talent zu überzeugen weiß. Briefauszüge und
Fotografien spiegeln den Weg eines unbekannten Fräuleins aus der
Provinz bis hin zur anerkannten Bildhauerin in den USA.

Der Eintritt zum Ney-Abend ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht
nötig.

INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 11 11:08:06 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Mar 2008 11:08:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Reihe: Streit am Mittwoch, 12.03.2008, Hattingen
Message-ID: 47D66816.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.03.2008, 12:07

AKTUELL

Neue Reihe im LWL-Inudstriemuseum: "Streit am Mittwoch"
Auftakt mit Friedrich Roesner

Zu seiner neuen Reihe "Streit am Mittwoch" lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erstmals am 12. März um
20 Uhr in sein LWL-Industriemuseum Henrichshütte ein. Das Thema
gibt die Ausstellung "Prometheus. Feuer im Revier" vor. Die
Ausstellung führt hin zum Elementaren.

Prometheus als Menschenbildner, Feuerbringer und Inspirator des
Menschengeschlechtes steht wie keine andere Gestalt der Antike
für das Schöpferische. Das Gestalten ist dem Menschen
wesenseigen, bei der Arbeit, beim Spiel und natürlich auch in
der Kunst. Friedrich A. Roesner nimmt in seinem Vortrag "Die
Kunst im Wandel der Zeit unter homerischem Gelächter" diesen
Gedanken auf.

"Roesner begeistert durch pointierte Rhetorik und Klarheit der
Argumentation Und er vertritt eindeutige Thesen", so
LWL-Museumsleiter Robert Laube. Ein Beispiel: "Nur der Mensch
trägt den Zweck in sich selbst. Alles was der Mensch schafft,
schafft er für den Menschen. Da Kunst von Menschen geschaffen
wird, muss sie notwendigerweise für den Menschen geschaffen
sein. Kunst, die nur für sich stehen soll, ist tote Kunst."

Der Mensch als Maß aller Dinge - das hat für den Künstler und
Politiker Roesner Konsequenzen: "Gern machen wir uns glauben,
dass die Politik, die Gesellschaftsform und deren Organisation,
nichts mit unserem normalen Leben zu tun habe und schon gar
nicht mit Kunst. Das aber ist leider ein weitverbreiteter
Irrglaube. Jeder Atemzug ist Politik und jeder Pinselstrich
auch. Jedes Bild, jede Skulptur ist Ausdruck der Zeit, in der
wir leben.

Der Surrealismus zum Beispiel ist per Definition politische
Kunst. Er nimmt direkten Bezug auf den Marokkokrieg und auf
seine Entstehungszeit. So gesehen ist jeder Blick auf die Kunst
in einer bestimmten Zeit ein Blick auf die Politik in eben
dieser Zeit. Kunst ist immer Bezug - und den gilt es
aufzuzeigen." Kurz: Wer sich für das interessiere, was der
Mensch mache und der Affe nicht, könne sich auf einen Abend
freuen, der es in sich habe, verspricht Laube.

Zur Person
Friedrich A. Roesner ist 54 Jahre alt. Nach
Bundeswehr und beruflichem Einstieg bei der Ruhrkohle studierte
er Theaterwissenschaften. Roesner wurde in Dortmund
Regieassistent, dann Regisseur. Das Theater führte ihn nach
Krefeld, dann Berlin, später Bern und Koblenz. Heute lebt er als
freier Regisseur in Dortmund. Roesner ist dort Mitglied im
Kulturausschuss und stellvertretender Bezirksbürgermeister.
Aktiv ist er im Künstlerbund "Schlaraffia" und bei den
Freimaurern in Dortmund.

Der nächste "Streit am Mittwoch" steht schon fest: Am 23. April
erwartet das LWL-Museum ebenfalls um 20 Uhr Sozialpfarrer a.D.
Wolfgang Belitz zum Thema "Hat die Arbeit Zukunft?".

Der Eintritt zu "Streit am Mittwoch" ist frei.

INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 12 10:25:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Mar 2008 10:25:35 +0100
Subject: [WestG] [POS] Literaturkommission fuer Westfalen,
wissenschaftliche/rVolontaer/in, Muenster
Message-ID: 47D7AF9F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 11.03.2008, 11:52

STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der
Literaturkommission für Westfalen zum nächstmöglichen Zeitpunkt
die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Volontärin/ wissenschaftlichen Volontärs

für die Dauer von zwei Jahren zu besetzen.

Das Volontariat vermittelt Kenntnisse und Erfahrungen in den
Bereichen Literaturforschung, Literaturvermittlung, Edition,
Museum und Archiv. Es qualifiziert für eine angestrebte
Tätigkeit in der Hochschulgermanistik oder in den Bereichen
Lektorat, Redaktion, Publishing und Kulturmanagement.

Die Literaturkommission für Westfalen ist eine wissenschaftliche
Kommission, die eine eigene Schriftenreihe herausgibt,
Ausstellungen durchführt, ein Literaturarchiv unterhält und das
Programm des Westfälischen Literaturmuseums Haus Nottbeck
betreut.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach
Germanistik oder einem verwandten kulturwissenschaftlichen Fach
- Sprach- und Formulierungskompetenz
- möglichst Vorkenntnisse
in der Editionspraxis
- Motivation, Eigeninitiative,
Teamfähigkeit, Improvisationsvermögen, Genauigkeit und Sorgfalt

Wir bieten:
- einen umfassenden Praxiserwerb auf dem Gebiet der
westfälischen Literaturforschung
- die Einarbeitung in das
umfassende Tagesgeschäft einer literaturwissenschaftlichen
Institution mit Dokumentations-, Beratungs-, Organisations-,
Redaktions- und Medienarbeit
- in Anlehnung an die Regelung für
Beamtenanwärter/innen des höheren Dienstes wird eine monatliche
Pauschalvergütung von zurzeit 1.052,06 ? brutto gezahlt; ggf.
zusätzlich Familienzuschlag

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende fachliche Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

INFO

Bitte richten Sie Ihre Bewerbungen unter Angabe der Kennnummer
08/08 bis zum 31.03.2008 an den
Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster

www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 12 10:36:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Mar 2008 10:36:28 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Amt fuer Denkmalpflege,
wissenschaftliche/rReferent/in, Muenster
Message-ID: 47D7B22C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 11.03.2008, 12:29

STELLENAUSSCHREIBUNG

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe sucht für das LWL-Amt für
Denkmalpflege in Westfalen in Münster zum nächstmöglichen
Zeitpunkt eine/einen

wissenschaftliche Referentin/ wissenschaftlichen Referenten

Das LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen ist ein unabhängiges
Fachamt und hat eine gesetzliche Mitwirkungspflicht bei allen
Aufgaben des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege als
gutachtende und beratende Institution.

Aufgabengebiete:
- fachliche Beratung und Erstellung von
Gutachten zur Instandsetzung, Restaurierung und Nutzung von
Baudenkmälern
- Benehmensherstellung zu Entscheidungsabsichten
der Unteren und Oberen Denkmalbehörden insbesondere bei:

- Erlaubnissen für Veränderungen an Baudenkmälern und in
Denkmalbereichen
- Erstellung von Bescheinigungen für
steuerliche Vergünstigungen

- Bewilligung von Zuwendungen des
LWL - fachliche Begleitung der Instandsetzungs- und
Restaurierungsmaßnahmen
- Wahrnehmung der Interessen der
Denkmalpflege bei Planungen öffentlicher Stellen als Träger
öffentlicher Belange
-wissenschaftliche Behandlung von Fragen
der Methodik und Praxis der Denkmalpflege

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der
Architektur (TH, TU), ggf. mit zusätzlichem Aufbaustudium
Denkmalpflege; wünschenswert ist ein einschlägiges Volontariat
- mehrjährige Erfahrung in der Praktischen Denkmalpflege
- Verhandlungsgeschick, Kooperationsbereitschaft und
Integrationsvermögen

Wir bieten:
- ein interessantes Aufgabengebiet bei einem der
großen Arbeitgeber in Westfalen-Lippe
- ein gutes Betriebsklima in einem homogenen Team
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Markus Harzenetter (Tel.:
0251 591-4035) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
07/08 bis zum 03.04.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster

www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 12 10:46:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Mar 2008 10:46:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Freilichtmuseum Detmold startet erstmals
mitSchwerpunktthema in die Saison, 21.03.-31.10.2008, Detmold
Message-ID: 47D7B476.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.03.2008, 12:03

AKTUELL

"In Fahrt. Liebe Tod Geschwindigkeit": LWL-Freilichtmuseum
Detmold startet erstmals mit Schwerpunktthema in die Saison

Pünktlich für den Osterspaziergang eröffnet der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 21. März,
die Saison in seinem Freilichtmuseum Detmold. Zum ersten Mal
dreht sich in diesem Jahr alles um ein Thema: Unter dem Motto
"In Fahrt. Liebe Tod Geschwindigkeit" können die Besucher
verschiedenen Facetten der Mobilität erleben.

Das gesamte Museumsangebot von Ausstellungen über
Veranstaltungen bis hin zum Gelände und den historischen Häusern
präsentiert sich bis zum 31. Oktober unter diesem Schwerpunkt.

"Mit einem Themenjahr betreten wir Neuland für das
LWL-Freilichtmuseum Detmold. Das alltagsnahe Thema der Mobilität
möchten wir unseren Besuchern mit verschieden Angeboten näher
bringen und sie dazu anregen, sich über eigene Erinnerungen und
Erlebnisse auszutauschen. In den kommenden Jahren wird es
natürlich andere Schwerpunkte geben", verspricht Museumsleiter
Dr. Jan Carstensen.

In den Magazinen des Museums lagern seit Jahrzehnten rund 400
historische Fahrzeuge aus 300 Jahren westfälisch-lippischer
Geschichte. Von dieser vielfältigen und spannenden Sammlung
konnte das LWL-Freilichtmuseum bisher nur einen kleinen Teil
zeigen.

"Im Themenjahr 2008 öffnet das Museum nun seine Schatzkammer und
setzt auf den Wegen im Gelände und in den historischen Häusern
Fahrzeuge wie einen Hochzeitsschlitten, einen Leichenwagen,
einen Feuerwehrwagen von Opel, Modell "Blitz", oder eine Kutsche
der lippischen Fürstenfamilie in Szene", so Sammlungs- und
Projektleiterin Katharina Schlimmgen-Ehmke. Farbige Signale
führen die Besucher durch das Gelände zu den einzelnen
Stationen.

Dass viele Menschen eine ganz persönliche Beziehung zur
Mobilität haben, zeigte bereits 2002 eine Bildsuchaktion, die
das LWL-Freilichtmuseum gemeinsam mit den Volksbanken und Spar-
und Darlehenskassen Ostwestfalen-Lippe zum Thema "Mein erstes
Fahrzeug", durchführte. Aus den über 300 eingesandten Bildern
aus den 1920er bis zu den 1970er Jahren wählten die
Ausstellungsmacherinnen einzelne aus, die ab Sonntag, 6. April,
im Rahmen der Sonderausstellung "Mein erstes Fahrzeug" gezeigt
werden.

Einige der Aufnahmen werden sogar durch persönliche Geschichten
der Fotografierten ergänzt, die zeigen, dass mit dem eigenen
Fahrzeug oft die verschiedene Gefühle und Erinnerungen verbunden
sind . Die Ausstellung widmet sich dieser Beziehung zwischen
Mensch und Fahrzeug, die heute wie damals spannend und
widersprüchlich ist. Originalfahrzeuge wie eine Isetta (1960er
Jahre) oder ein BMW R 4 Motorrad (1920er Jahre) lassen die
Begeisterung für Fahrzeuge in breiteren Bevölkerungskreisen seit
der Mitte des 20. Jahrhunderts erahnen.

Ebenso wird ein Bogen bis zur Gegenwart geschlagen, denn
Faszination und Gefahren, die von der Mobilität des Menschen
ausgehen, sind bis heute höchst aktuell und für alle Teil des
Alltags. Ausstellungsmacherin Tanja Zobeley: "Wir zeigen auch
Ausstellungsstücke zu Risiken und Unfällen als Schattenseiten
der menschlichen Mobilität." So erinnert ein Crashtest-Dummy,
den die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) der Ausstellung
zur Verfügung stellte, die Besucher an die eigene
Verletzlichkeit im Straßenverkehr.

Für diese Ausstellung sucht das Museum noch ein besticktes
Kissen mit Kfz-Kennzeichen für die Hutablage. Es soll zusammen
mit dem Klassiker "Wackeldackel" und einer Toilettenpapier-Rolle
mit Häkelüberzug gezeigt werden. Wer solch ein Kissen zur
Verfügung stellen möchte, kann sich bis zum 19. März im Museum
unter Tel. 05231 706-0 melden.

Die zweite Sonderausstellung "mopsmobil - wie der Hund die Welt
bewegt" präsentiert das LWL-Museum in der ehemaligen Fasanerie
ab Dienstag, 20. Mai. Denn auch der beste Freund des Menschen
ist mobil, und das gleich in mehrfacher Hinsicht: Dienten Hunde
früher als Zug- und Arbeitstier, bewegen sie heute die Herzen
der Menschen und einen ganzen Wirtschaftszweig mit
Konsumprodukten für Vierbeiner.

Die kleine Ausstellung, die das Museum in Kooperation mit
Studierenden des Seminars für Volkskunde/Europäische Ethnologie
der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erarbeitet hat,
gibt Einblicke in die veränderten Beziehungen zwischen Mensch
und Hund.

Während der Saison bietet das Museum zahlreiche Veranstaltungen
wie Sonderführungen und Kinderprogramme rund um das Thema
Mobilität an. Mit diesem umfassenden Angebot ergänzt das
LWL-Museum den Ausstellungsverbund der "Museumsinitiative in
OWL", die sich für die Museen in der Region für das Jahr 2008
auf das Thema Mobilität verständigt hat.

Am 14. Juni beteiligt sich das Museum außerdem am Tag der
Artenvielfalt und am 22. Juni findet der Tag der Landwirtschaft
statt. Ein großes Familienwochenende mit Freizeitangeboten für
Groß und Klein steigt am 16. und 17. August. Das zweite
Adventswochenende (5. bis 7. Dezember) ist wieder für den
Museumsadvent mit stimmungsvoller Beleuchtung, weihnachtlichen
Klängen und Adventsbuden reserviert.

INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231 706-0
E-Mail: wfm-detmold at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de
Geöffnet: 21.3.-31.10.2008, Di - So von 9 - 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr)

Eintrittspreise:
Erwachsene: 5,00 Euro
Ermäßigte: 3,00 Euro
Gruppen ab 16 Personen: 4,00 Euro pro Person
Kinder/Jugendliche von 6 bis einschl. 17 Jahren, Schüler: 2,00 Euro
Familientageskarte: 11,00 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 12 10:53:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Mar 2008 10:53:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Drei Koepfe,
drei Standorte und ein Thema: 2000 JahreVarusschlacht
Message-ID: 47D7B620.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle" Datum: 06.03.2008, 14:30

AKTUELL

Drei Köpfe, drei Standorte und ein Thema: 2000 Jahre
Varusschlacht
Ausstellungskooperation IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS
auf der ITB

Drei Gesichter der Geschichte stehen ab heute im Dienst des
Marketing für ein kulturtouristisches Top-Thema des Jahres 2009:
Für das länderübergreifende, einzigartige Ausstellungsprojekt
IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht.

Das Antlitz des römischen Kaisers Augustus, die römische
Reitermaske von Kalkriese und das Gesicht der Detmolder
Hermann-Figur bilden gemeinsam die Bildmarke, die für das
ehrgeizige gemeinsame Ausstellungsvorhaben an den drei
Standorten Haltern am See, Kalkriese und Detmold bundesweit und
international wirbt. Sie wurde am Donnerstag auf der
Internationalen Tourismus-Börse in Berlin offiziell präsentiert.

2009 jährt sich die Varusschlacht zum 2000. Mal. Das
Ausstellungsprojekt IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre
Varusschlacht, widmet sich dem Geschehen des Jahres 9 nach
Christus und wird dieses Thema in drei Museen, an drei
Originalschauplätzen aufbereiten. Drei Ausstellungsteile wollen
dieses welthistorische Ereignis und den Fortgang der Geschichte
aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachten und wieder ins
Zentrum des bundesweiten und europäischen Bewusstseins rücken.

Hinter dieser Gesamtschau steht eine grenzübergreifende
Kooperation in einer bisher einmaligen Konstruktion - in einer
Zusammenarbeit von Museen und Gebietskörperschaften aus zwei
Bundesländern. Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen rüsten
gemeinsam für das Jahr 2009. Das LWL-Römermuseum in Haltern am
See, die VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH - Museum und
Park Kalkriese -und das Lippische Landesmuseum Detmold gestalten
jeweils einen Ausstellungsteil dieses facettenreichen Komplexes.

Partner in dieser 2006 offiziell begründeten Kooperation sind
für den Ausstellungsstandort IMPERIUM am Ort des einstigen
römischen Militärlagers Haltern der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL), für den Ausstellungsstandort KONFLIKT am
antiken Schlachtfeld in Kalkriese die Varusschlacht im
Osnabrücker Land GmbH und der Landkreis Osnabrück, für den
Ausstellungsstandort MYTHOS in Detmold der Landesverband Lippe
sowie der Kreis Lippe.

"Das Ausstellungsprojekt IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre
Varusschlacht hat unterdessen kräftig an Gestalt gewonnen. Die
Ausstellungskonzepte stehen und befinden sich schon in der
Umsetzung - mit allem, was dazu gehört", erläuterte Manfred Hugo,
Landrat des Landkreises Osnabrück. Der Zusammenschluss der drei
Standorte beflügele das einzigartige Projekt auch in
wirtschaftlicher Hinsicht. Hugo: "Einige Aspekte seien genannt:

Ein gemeinsames Marketing ist installiert, eine gemeinsame
Internet-Präsenz geschaffen, ebenso ein gemeinsamer öffentlicher
Auftritt, der dem Projekt eine Unverwechselbarkeit verleiht.
Gemeinsame touristische Programme sind entwickelt und werden
gemeinsam beworben. Erste Merchandising-Produkte liegen vor."
Außerdem sei 2000 Jahre Varusschlacht eines der drei
kulturtouristischen Top-Themen des Jahres 2009. Die Deutsche
Zentrale für Tourismus werde das Projekt als ein großes Thema in
die internationalen Marketing-Aktivitäten einbinden.

Hugo: "Das hätte wohl keiner der Partner allein geschafft. Auf
dieser Basis sehen die Partner dem kommenden Jahr gelassen,
selbstbewusst und zuversichtlich entgegen." Dr. Joseph Rottmann,
Geschäftsführer der VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH, wies
darauf hin, dass auch auf der ITB in der unmittelbaren
Nachbarschaft der Tourismusorganisationen aus Niedersachsen und
Nordrhein-Westfalen die Zusammenarbeit erkennbar sei.

Die Strahlkraft des Ereignisses Varusschlacht und seiner
Protagonisten sei bis heute ungebrochen, zeigte Hans-Joachim
Niehage, stellvertretender Verbandsvorsteher des Landesverbandes
Lippe, am Beispiel der hunderttausende Touristen auf, die
jährlich das Detmolder Hermannsdenkmal besuchen. Niehage:
"Dieses positive öffentliche Interesse wird 2009 durch das
Ausstellungsprojekt noch entscheidend gesteigert werden und
birgt gerade für die Regionen rund um die Ausstellungsorte
Haltern am See, Kalkriese und Detmold die große Chance, sich
kulturell und kulturtouristisch nachhaltig und überregional zu
positionieren."

"Für unser Ausstellungsprojekt ist es besonders wichtig,
Kulturtouristen zum Besuch der drei Originalschauplätze zu
animieren und ihnen so einen umfassenden Überblick zum Thema der
Varusschlacht zu bieten", so der stellvertretende
Kulturdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL),
Wolf-Daniel Gröne-Holmer. Ein verbindendes Element sei das
Projekt "Römerschiff". Auf einer Werft in Hamburg-Harburg werde
derzeit im Auftrag der Kooperation ein Römerschiff nachgebaut,
wie es vor rund 2000 Jahren auf den Flüssen Germaniens gefahren
ist. Das nachgebaute Schiff soll nach Angaben von Gröne-Holmer
wissenschaftliche Erkenntnisse bringen.

Bei einer Tournee durch Deutschland 2008 und 2009 soll das
Schiff außerdem auf das Ausstellungsprojekt aufmerksam machen.
So werde es zum Beispiel in diesem Jahr Hamburg (6. bis 8. Juni),
Rheine (11. bis 13. Juli) und Bonn (29. bis 31. August)
ansteuern, weitere Einsätze sind für 2008 u.a. in Magdeburg,
Köln, Breisach (Baden) Ingolfstadt, Mainz, Neuss und Nijmwegen
geplant oder im Gespräch.

Kulturtourismus gewinne immer mehr an Bedeutung, fuhr
Gröne-Holmer fort. Den Kulturreisenden biete eine eigens
entwickelte Broschüre die Möglichkeit, den Ausstellungsbesuch
mit weiteren Attraktionen in den drei Regionen Münsterland,
Osnabrücker Land und der Region Lippe zu verbinden.

Gröne-Holmer: "Tourismus-Organisationen der drei
Ausstellungsstandorte haben gemeinsam für jede ihrer Regionen
attraktive Freizeitziele vorgeschlagen. Die Vielfalt der
Angebote ist sehr breit: Seerundfahrt, Burgbesichtigung,
Altstadtführung, Planetarium- oder Theaterbesuch, Besuch von
Naturdenkmälern - für alle Besuchergruppen ist etwas
Sehenswertes dabei."

INFO

URL: www.imperium-konflikt-mythos.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 12 11:00:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Mar 2008 11:00:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ausgrabung in Herne,
Roemerdiplom in Haltern und eineZeitreise in Paderborn
Message-ID: 47D7B7D4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.03.2008, 15:26

AKTUELL

Ferienprogramm in den archäologischen LWL-Museen:
Ausgrabung in Herne, Römerdiplom im Haltern und eine
Zeitreise in Paderborn

Der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) bietet in seinen
drei archäologischen Museen während der Osterferien sechs
verschiedene Programme für Kinder und Jugendliche an. Die Kinder
können sich beispielsweise in der Paderborner Kaiserpfalz im
Auftrag des Königs auf eine Zeitreise in das Jahr 1013 begeben,
im LWL-Römermuseum in Haltern am See ein Römerdiplom erwerben
oder sich im LWL-Museum für Archäologie in Herne an der "Grabung
Herne-Mitte" beteiligen.

LWL-Museum für Archäologie in Herne
Im LWL-Museum für Archäologie in Herne findet in der Woche nach
Ostern für Kinder ab acht Jahren täglich die "Grabung
Herne-Mitte" statt. Wegen der großen Nachfrage bietet das
LWL-Museum am 20. März einen zusätzlichen Termin an. Bei
Bauarbeiten in der Stadtmitte von Herne sind die Bagger auf
seltsame Dinge im Boden gestoßen. Manche davon sehen aus wie
alte Blumenvasen, andere wie Teile von Messern und Schwertern.

Es scheint, als haben hier vor langer Zeit schon Menschen
gelebt. Wann aber war das? Und wie haben die Menschen gelebt? Um
mehr Klarheit zu bekommen, muss eine professionelle
archäologische Ausgrabung durchgeführt werden. Jeder kann dabei
helfen. Als Grabungshelfer legen die jungen Teilnehmer die
Stellen frei, an denen die Bagger fündig geworden sind. In der
Forscherwerkstatt untersuchen sie anschließend die gemachten
Funde um festzustellen, was sich früher in der Mitte von Herne
zugetragen hat.

Grabung Herne Mitte
Altersstufen: Kinder ab 8 Jahren
Dauer: 5 Stunden
Kosten: 12 Euro pro Person inklusive Materialkosten und
Museumseintritt
Termine: 20. März, 25. März, 26. März, 27. März, 28. März,
jeweils von 10 bis 15 Uhr
Anmeldung: Eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0
während der Öffnungszeiten des Museums ist erforderlich.

LWL-Römermuseum in Haltern am See
Wer am 18., 19. oder 20. März ein Römerdiplom machen möchte,
muss sechs Aufgaben erfolgreich lösen. Bevor es losgeht,
schlüpfen alle Teilnehmer in eine römische Tunika. So gewandet
lernen sie einiges über Lagerbau, Glasherstellung, Töpferei,
Ausrüstung, Spiele und Schrift. "Geh in das tabularium legionis.
Lass dich in die Geheimnisse der römischen Schrift einweisen!"

lautet die erste Aufgabe. Weiter geht es mit römischen
Brettspielen, einem Besuch bei dem Töpfer Saturnius und der
Erkundung des einstigen Römerlagers von Haltern. Eine große
Herausforderung ist es, dem Geheimnis der Herstellung von
Millefiori-Glas ("tausend Blüten") auf die Spur zu kommen. Haben
die Diplomanwärter alle Aufgaben erfolgreich absolviert,
erhalten sie das Römerdiplom mit ihrem Foto in römischer
Kleidung. Für dieses Programm stehen nur noch wenige Plätze zur
Verfügung.

Römerdiplom
Programm für Kinder von 8 bis 12 Jahren.
Kosten: 4 Euro inklusive Eintritt.
Termine: 18., 19. und 20. März 2008, 10 bis 12 Uhr oder 14 bis
16 Uhr

Vom 25. bis 28. März findet im LWL-Römermuseum ein viertägiger
Theaterworkshop statt. Welcher ist der gruseligste Ort der Welt?
Für Orpheus ist die Antwort ganz klar: die Unterwelt! Dort soll
es einen Wachhund mit drei Köpfen geben. Um seiner Freundin zu
helfen, muss Orpheus seine Angst überwinden und zu König Hades
in die Unterwelt reisen... Im Theater für Kinder dreht sich
dieses Mal alles um die Sagen der Griechen und Römer.

Nach den Vorgaben von Museumspädagogin Marianne Gorissen
entwickeln die frisch gebackenen Schauspieler ein eigenes
kleines Theaterstück. An vier Vormittagen vom 25. bis 28. März
jeweils von 9 bis 13 Uhr basteln die Kinder Kostüme, proben die
Spielszenen und entwerfen ein Bühnenbild. Nach einer
Generalprobe wird's ernst und das Stück wird am letzten Tag vor
Eltern, Freunden, Geschwistern und Verwandten im LWL-Römermuseum
uraufgeführt.

Theater für Kinder
Viertägiger Workshop für Kinder von 8 bis 12 Jahren.
Kosten: 40 Euro
Termin: 25. bis 28. März 2008, jeweils von 9 bis 13 Uhr

Für beide Programme ist eine Anmeldung unter 02364 9376-0
während der Öffnungszeiten des Museums unbedingt erforderlich.

Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn
Das Museum in der Kaiserpfalz schickt Kinder von neun bis zwölf
Jahren "Im Auftrag des Königs" auf Zeitreise: Wir schreiben das
Jahr 1013. König Heinrich II. feiert das Osterfest in der neu
errichteten Pfalz in Paderborn. Einen Nachmittag lang können die
Teilnehmer ihn begleiten und als Schreiber bei seinen
Regierungsgeschäften unterstützen. Damit alles reibungslos
funktioniert, stellt jeder zunächst eine eigene Wachstafel her.
Darauf kann man die Anweisungen des Königs mit einem Griffel
notieren. Verschrieben? Kein Problem. Das Wachs ist schnell
wieder geglättet und kann neu beschriftet werden.

Im Auftrag des Königs
Altersstufen: 9 bis 12 Jahre
Termin: 20.3., 27.3., 15 Uhr bis 17 Uhr
Kosten: 2,50 EUR.

Am 18. und am 25. März 2008 gehen Kinder von sechs bis acht
Jahren zwischen 15 und 16.30 Uhr mit Kalle dem Museumsmaulwurf
auf Entdeckungstour. Eigentlich hat sich Kalle der Maulwurf auf
Ferien eingestellt: Nur essen und faulenzen möchte er. Doch
daraus wird vorerst nichts. Die Vorrats-kammer ist leer und dann
versperrt auch noch ein Hindernis den Maulwurfsgang und lässt
den einzigen Regenwurm weit und breit entwischen.

Kalle beschließt, seine Freunde, die Archäologen, hinzuzuziehen
und damit ist es mit dem gemütlichen Ferientag endgültig vorbei.
Nachdem die Kinder Kalle in einem 15-minütigen Film auf seinen
Abenteuern mit den Archäologen begleitet haben, entdecken sie in
der Ausstellung seine Funde. Diese verraten ihnen viel über
frühmittelalterliche Textilherstellung und schließlich spinnen
sie selbst einen Faden aus Schafswolle.

Mit Museumsmaulwurf Kalle auf Entdeckungstour
Altersstufen: 6 bis 8 Jahren
Termin: 18.3., 25.3., 15 Uhr bis 16:30 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos.

INFO

Anmeldung: Für beide Programme ist eine frühzeitige,
verbindliche Anmeldung unter Tel. 05251 1051-10 während
der Öffnungszeiten des Museums erforderlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 13 09:27:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Mar 2008 09:27:45 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Veranstaltungsreihe_zum_125=2E_Todesj?=
=?utf-8?q?ahr_des_Naturforschers_Hermann_M=C3=BCller=2C_18=2E05=2E-27=2E0?=
=?utf-8?q?9=2E2008=2C_Lippstadt?=
Message-ID: 47D8F391.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 12.03.2008, 11:10

AKTUELL

Wer war Hermann Müller? Veranstaltungsreihe ehrt
Lippstädter Naturforscher und Pädagogen im 125. Todesjahr

Zum 125. Todesjahr des Naturforschers und Pädagogen Prof. Dr.
Hermann Müller soll mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen
an den gebürtigen Lippstädter erinnert werden. Organisiert vom
Ostendorf-Gymnasium, der Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und
Naturschutz und mit Unterstützung der Stadt Lippstadt und der
Umweltverbände des Kreises Soest stehen unter anderem botanische
und naturkundliche Exkursionen, die erste öffentliche
Ausstellung zum Leben und Wirken, eine Gedenkfeier am Todestag
(25. August), Publikationen, Vorträge und das erste
"wissenschaftliche" Symposium zur historischen Person auf dem
Programm.

Nur wenigen Lippstädtern bekannt, erbrachte Hermann Müller,
Pädagoge an der städtischen Realschule, dem heutigen
Ostendorf-Gymnasium, wichtige wissenschaftliche
Forschungsergebnisse zur modernen naturwissenschaftlichen
Evolutionsbiologie. Gleichzeitig entwickelte er bedeutende
Fortschritte für den naturwissenschaftlichen schulischen
Unterricht. Sowohl auf naturwissenschaftlicher Ebene als auch
auf dem pädagogischen Sektor erhielten seine Arbeiten Resonanz
und Anerkennung auf internationaler Ebene.

Hermann Müllers botanische und zoologische Studien sowie die
Entdeckung des Phänomens der sogenannten "Koevolution"
veranlassten Charles Darwin zu der Aussage: "No one else could
have done the work so well...!" Die Qualität seiner
Forschungsarbeiten, die "moderne" Sicht zum
naturwissenschaftlichen Unterricht und seine Position im
preußischen Kulturkampf Ende des 19. Jahrhunderts ("Lippstädter
Fall") machen Hermann Müller zu einer außergewöhnlichen
historischen Figur, die in vielen Facetten in die heutige Zeit
ausstrahlt und Aktualität besitzt.

Im geplanten wissenschaftlichen Symposium sollen diese Aspekte
für die moderne Naturwissenschaft und Pädagogik präsentiert,
sowie der kultur- und gesellschaftswissenschaftliche Bezug
dargestellt. Wissenschaftler verschiedener Universitäten,
Pädagogen und schulische Fachvertreter konnten als Vortragende
für diese Veranstaltung gewonnen werden und zeigen die
überregionale Beachtung und Wertschätzung der
Gedenkveranstaltung für Hermann Müller.

Die politischen Querelen des Kulturkampfes, und die
konfessionellen Auseinandersetzungen mit den Naturwissenschaften
am Ende des 19. Jahrhunderts führten zu einem weitgehenden
Vergessen Müllers in der Öffentlichkeit. Dies nahmen zwei
ehemalige Lehrer in Lippstadt (Realschulrektor J. Zacharias und
StD. Heiner Kresse) zum Anlass, ihm in einigen Publikationen und
auf schulischer Ebene vor 40 Jahren eine erste "späte" Ehrung
zuteil werden zu lassen.

Ein Gedenkstein und eine Straße in Lippstadt erinnern heute an
ihn. 125 Jahre nach seinem Tod soll mit der Veranstaltungsreihe
an ihn gedacht werden.

Hintergrund 1:
Gedenkveranstaltungen 2008 zum 125.Todesjahr
Botanische und naturkundliche Exkursionen "Auf Herrmann Müllers
Spuren" (BUND-ABU-NABU 18.Mai; 14. Juni, 22. Juni, weitere
Termine in der Tagespresse) Gedenkveranstaltung am Todestag (25.
August; Ostendorf-Gymnasium, BUND-Ortsgruppe Lippstadt,)

Ausstellung zum Leben und Werk (Ostendorf-Gymnasium, Eröffnung
25. August) Schirmherr: Stadt Lippstadt Erstes
wissenschaftliches Symposium zur historischen Person Prof. Dr.
Hermann Müller und zur aktuellen Bedeutung seines Wirkens.
(Ostendorf-Gymnasium; BUND-Lippstadt; Freundeskreis Hermann
Müller; 27. Sept.) Schirmherrschaft durch die Ministerin für
Schule und Weiterbildung angefragt.

Hintergrund 2:
Verdienste Hermann Müllers
Naturwissenschaftlicher Aspekte:

Erstbeschreibung des Phänomens der "Coevolution" am Beispiel von
Insekten und Blütenpflanzen International anerkannte
entomologische und botanische Studien Wissenschaftliche
Korrespondenz mit hoher Würdigung durch Charles
DarwinPädagogische Aspekte: Erster Pädagoge in Deutschland, der
die Evolutionstheorie Darwins in den Schulunterricht einbrachte
H. Müller erstellte einen naturkundlichen Lehrplan

Seine von ihm inspirierten Schüler E. Dennert, W. Breitenbach
und W. Wetekamp spielten in der Geschichte der Pädagogik, in der
Theorienbildung, in der Biologie und in der Gründung des
deutschen Naturschutzes zentrale Rollen Kulturhistorischer
Aspekt:

H. Müller zeichnete sich durch Zivilcourage und charakterliche
Standfestigkeit in der öffentlichen Auseinandersetzung um die
von Darwin vertretenen Grundlagen der modernen Evolutionstheorie
aus ("Lippstädter Affäre")

INFO

Koordinatoren der Veranstaltungen zum Gedenkjahr:

OStR Michael Morkramer
Ostendorf-Gymnasium
Tel.: 02941/97910
Fax: 02941/9791-25
E-Mail: ostendorf-gymnasium at versanet.de

Prof. Dr. Heinrich Münz
Universität Bielefeld und Bund für Umwelt und
Naturschutz (BUND) Ortsgruppe Lippstadt
Tel.: 02941-720217
Fax: 02941-274261
E-Mail: heinrich.munz at uni-bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 13 09:35:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Mar 2008 09:35:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Museumsnacht zum fuenften Geburtstag
desLWL-Archaeologiemuseums, 28.03.2008, Herne
Message-ID: 47D8F54C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.03.2008, 13:01

AKTUELL

LWL feiert fünften Geburtstag seines Archäologiemuseums
mit Langer Museumsnacht

Am 28. März feiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
den fünften Geburtstag seines LWL-Museums für Archäologie in
Herne mit einer Langen Museumsnacht. Von 20 bis 24 Uhr rücken
eine Gauklertruppe, Vorführungen und Aktionen, Musik und Filme
die Dauerausstellung des Archäologiemuseums in den Mittelpunkt.
Der Eintritt ist frei.

"Archäologie mit allen Sinnen erleben: Unter diesem Motto ist
unser Museum 2003 an den Start gegangen. Nach fünf Jahren mit
insgesamt 400.000 Besuchern zeigt sich, dass unser Konzept voll
aufgegangen ist," freut sich der neue Museumsleiter Dr. Josef
Mühlenbrock auf die Lange Museumsnacht am 28. März.

Dass diese Nacht keinem lang wird, dafür sorgt ein
abwechslungsreiches Programm in der Grabungslandschaft des
LWL-Museums. Eine Gauklertruppe entführt die Besucher ins
Mittelalter. Dabei wissen vor allem Hilarius von Alzheim und der
Zwergennarr Gisberto auf's Trefflichste zu unterhalten. Und auch
ein schönes Spieleweib zieht mit seinem Karren durch das Museum
und verführt zu Wettspielen.

Die Steinzeit-Experten Lothar Terkowsky und Ulrich Stodiek
bieten Vorführungen zu Techniken und Werkzeugen der Jäger und
Sammler. Auch das Museumskino lockt mit Zeitreisen:
Dokumentationen von der Steinzeit über Römer und Germanen bis
ins Mittelalter sind zu sehen. Die Jubiläumsgäste dürfen bei
Führungen auch einen Blick hinter die Kulissen des Hauses
werfen.

Natürlich ist auch die Mitmachausstellung "Achtung Ausgrabung!"
geöffnet, in der die Besucher mit Unterstützung von fachkundigen
Grabungshelfern selbst zu Pinsel und Schaufel greifen können.
Das Museumscafé ist bis Mitternacht geöffnet.

Bei der Langen Museumsnacht ebenfalls zu erleben ist die
Rauminstallation "Haus 12, 1 Raum, 400m³" der Münsteraner
Künstlerin Bettina Dettmer. Sie inszeniert mit Hilfe von Licht,
Geräuschen und Bewegung typische Arbeiten an archäologischen
Funden, zum Beispiel das Konservieren, Fotografieren oder
Zeichnen.

"Auf die Besucherzahl in den fünf Jahren können wir sehr stolz
sein. Unser archäologisches Landesmuseum, am Anfang ein nicht
ganz geliebtes Kind, hat sich prächtig entwickelt", kommentiert
Dr. Gabriele Isenberg, Chefarchäologin des LWL die
Erfolgsgeschichte des Museums.

1934 als Westfälisches Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte
in Münster gegründet, ist mit der Verlagerung nach Herne eines
der modernsten archäologischen Museen in Europa entstanden.
Seine Architektur und die Gestaltung von Ausstellungen ist mit
bislang acht nationalen und internationalen Preisen
ausgezeichnet worden. Allein drei Preise hat das Forscherlabor
des Museums erhalten, darunter den "red dot: grand prix".

Die Sonderausstellung "Klima und Mensch. Leben in Extremen", die
mit 125.000 Besuchern bislang größte und erfolgreichste
Sonderausstellung, wurde sogar vier Mal ausgezeichnet, unter
anderem mit dem "D&AD Global Award" in der Kategorie
Environmental Design. Wegen dieser beiden Ausstellungsbereiche
ist das LWL-Archäologiemuseum 2008 vom Rat für Formgebung für
den "Designpreis der Bundesrepublik Deutschland" nominiert.

Termine und Kosten:
28.3.2008, 20 bis 24 Uhr: Lange Museumsnacht
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 13 09:49:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Mar 2008 09:49:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eroeffnung der Ausflugssaison im
LWL-IndustriemuseumHenrichenburg, 16.03.2008, Waltrop
Message-ID: 47D8F8C6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.03.2008, 13:22

AKTUELL

Leinen los im Schiffshebewerk des LWL-Industriemuseums
Ausflugsschiff "Henrichenburg" startet ab Sonntag wieder zu
Touren

Am Sonntag, 16.3., eröffnet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) die Ausflugssaison im Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg. Bis Oktober heißt es dann wieder
regelmäßig "Leinen los!" am Anleger unterhalb des Hebewerks.
Mehrmals am Tag startet die "Henrichenburg" mit Kapitän Claudius
Kalka zu Touren auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

Die knapp einstündige Schiffstour in Richtung Münsterland geht
vorbei an der Alten Schleuse, dem "Neuen Hebewerk", der neuen
Großschleuse sowie an der Dattelner Industriekulisse bis zum
Abzweig Datteln-Hamm-Kanal. Neu ist das Angebot einer
zweistündigen Schiffstour an Sonn- und Feiertagen ab 15.30 Uhr.

Bei diesen Fahrten werden alle vier Ruhrgebietskanäle
(Rhein-Herne-, Dortmund-Ems-, Datteln-Hamm- und
Wesel-Datteln-Kanal) befahren. Zielpunkt ist die sehenswerte
Lippeüberführung bei Olfen. Unterwegs gibt es Informationen über
das, was die Fahrgäste am Ufer sehen.

Abfahrtszeiten:
Dienstag bis Samstag: 11.30,13.30, 15.30 Uhr
(bei Bedarf auch stündlich) Sonn- und Feiertage: 12.30,13.30,
14.30 Uhr (einstündige Schiffstouren) und 15.30 Uhr
(zweistündige Fahrt)

Eine Schiffstour ist erst ab 10 Personen möglich.

Fahrpreise:
Einstündige Fahrten: Erwachsene: 6 ?, Kinder: 4 ?
Zweistündige Fahrten: Erwachsene 10 ?, Kinder 6 ?

Museumseintritt:
Nur Museumsbesucher, die den Eintritt gezahlt haben, können an
einer Schiffstour teilnehmen: Erwachsene: 3,50 ?, Kinder: 2 ?,
Familientageskarte 8 ?, Gruppen ab 16 Personen: 3 ?

Die "Henrichenburg" ist ein schwimmendes Cafe. An Bord gibt es
Kaffee, Kuchen und Getränke zu moderaten Preisen.

INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 13 09:57:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Mar 2008 09:57:54 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung im Hamaland-Museum,
16.03.-30.03.2008, Vreden
Message-ID: 47D8FAA2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 10.03.2008, 10:10

AUSSTELLUNG

Spinn-Vorführung im Hamaland-Museum
Elisabeth Geesink und Marita Kramer lassen sich
am kommenden Sonntag, 16. März, über die Schulter schauen

Unter dem Titel "lammfromm oder bockbeinig" beleuchtet zurzeit
eine Ausstellung im kreiseigenen Hamaland-Museum die
Kulturgeschichte des Schafes. Wie aus der Wolle das Rohmaterial
für einen warmen Pullover wird, das zeigen am kommenden Sonntag,
16. März, Elisabeth Geesink und Marita Kramer. Von 14 bis 16 Uhr
beweisen die beiden am Spinnrad ihre Kunstfertigkeit, die eine
in Tracht und ganz traditionell, die andere modern und kreativ
mit ungewöhnlichen Ergebnissen.

Dabei hat ihr Handwerk eine lange Tradition. Bereits um 6000 vor
Christus wurde in Griechenland gesponnen. Ende des 18.
Jahrhunderts ging dann die erste Spinnmaschine in Betrieb, die
berühmte Spinning Jenny. Spinnräder, mit denen die
Mechanisierung begann, blieben aber weiter verbreitet. Ihr
Ursprung liegt in China, 1298 erwähnt sie ein Schreiber in einer
Chronik der Stadt Speyer.

Die Sonderausstellung "lammfromm oder bockbeinig - Schafe in der
Kulturgeschichte" ist bis zum 30. März zu sehen. Sie ist
geöffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Führungen
sind auf Anfrage möglich. Der Eintritt kostet zwei Euro für
Erwachsene, ermäßigt ein Euro.

INFO

Hamaland-Museum
Butenwall 4
48691 Vreden
Tel.: 02564-39180
E-Mail: hamaland-museum at kreis-borken.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 13 10:30:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Mar 2008 10:30:55 +0100
Subject: [WestG] [Q] Magisterarbeitsanfrage: Mittel- und
spaetbronzezeitlicheSchwerter und Lanzen in Westfalen
Message-ID: 47D9025F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jan-Heinrich Bunnefeld"
Datum: 12.03.2008, 18:53

ANFRAGE

Ich schreibe meine Magisterarbeit zu mittel- und
spätbronzezeitlichen Schwertern und Lanzen in Westfalen unter
Betreuung von Prof. Jockenhövel an der Universität Münster. Ich
habe mittlerweile schon zahlreiche Fundstücke aufgenommen, bei
einigen kenne ich den Aufbewahrungsort allerdings nicht.
Eventuell kann mir jemand etwas zum Verbleib folgender
Fundstücke sagen:

Lanzen:
Augustdorf, Kr. Lippe
Castrop-Rauxel-Habinghorst, Kr. Recklinghausen
Dorsten-Rhade, Kr. Recklinghausen
Erwitte-Bad Westernkotten, Kr. Soest
Heiden, Kr. Borken
Petershagen-Windheim, Kr. Minden-Lübbecke
Porta Westfalica-Barkhausen, Kr. Minden-Lübbecke
Porta Westfalica-Costedt, Kr. Minden-Lübbecke
Rheine, Kr. Steinfurt
Schlangen, Kr. Lippe
Sendenhorst-Albersloh/Alst, Kr. Warendorf
Telgte-Wöste, Kr. Warendorf

Schwerter:
Steinfurt-Sellen, Kr. Steinfurt (Fragment)
Vlotho-Valdorf, Kr. Herford

Ich freue mich auf jegliche Hinweise! Meine Email-Adresse lautet:
Jan-Heinrich.Bunnefeld at gmx.de

Bitte schicken Sie Ihre Antworten sowohl an den Autor als auch
an die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" unter folgenden
Adressen:
alexander.schmidt at lwl.org
marcus.weidner at lwl.org

INFO

Kontakt:
E-Mail: Jan-Heinrich.Bunnefeld at gmx.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 13 10:35:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Mar 2008 10:35:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmische Zeitdokumente im Blickpunkt des
60.Westfaelischen Archivtages, 11./12.03.2008, Iserlohn
Message-ID: 47D90385.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.03.2008, 11:18

AKTUELL

60. Westfälischer Archivtag
Filmische Zeitdokumente und Bildungsarbeit im Blickpunkt

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) appelliert an
Amateurfilmer, privates Filmmaterial für Dokumentationen zur
Verfügung zu stellen, damit wertvolle Quellen - etwa für die
Dokumentation der Regionalgeschichte - nicht verloren gehen.

Historisches Filmmaterial ist vor allem in vielen
Kommunalarchiven eine gefragte Quelle, da es sehr anschaulich
Stadt- und damit auch Alltagsgeschichte in einer Region lebendig
werden lässt.

Allerdings stelle der Umgang mit dem Medium Film die Archive vor
große Herausforderungen, hieß es beim 60. Westfälischen
Archivtag in Iserlohn. Dort treffen sich am Dienstag und
Mittwoch (11./12.3.) rund 200 Archivare aus Westfalen und den
angrenzenden Bundesländern.

"Filmische Quellen - haltbar für die Ewigkeit?" so lautet etwa
der Titel des Vortrags von Dr. Ralf Springer und Dr. Volker
Jakob vom LWL-Medienzentrum für Westfalen am zweiten Tagungstag.
"Wir erläutern, wie Filme zu behandeln sind, um sie lange als
Quellen zu erhalten. Eine Sicherung für die Ewigkeit wird uns
aber nicht gelingen", räumt Springer ein. Die Lagerung bei
niedriger Temperatur und geringer Luftfeuchte begrenzen
beispielsweise die Gefahr biologischer und chemischer Schäden.
Beim Abspielen von Filmen auf herkömmlichen Projektoren können
außerdem mechanische Schäden entstehen.

"Nach Schätzungen verlieren wir 80 bis 100 Prozent des
Filmmaterials eines Jahrgangs", so Dr. Ralf Springer. Er und
seine Kollegen sind daher bemüht, möglichst viel privates
Material zu sammeln und es nach einer professionellen
Bearbeitung der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Am ersten Tag des Westfälischen Archivtages suchten die
Teilnehmer zunächst nach Möglichkeiten, ein breites Interesse
für die Quellen der Archive zu wecken. "Archive müssen Konzepte
entwickeln, um die Aufmerksamkeit nicht nur von Wissenschaftlern,
sondern auch von interessierten Laien zu gewinnen", betonte Dr.
Marcus Stumpf, seit 1. März neuer Leiter des LWL-Archivamtes.

Ein weiteres Schwerpunktthema zum Auftakt war die praxisnahe
Gestaltung der Bildungsarbeit für Erwachsene und Jugendliche. In
einer Arbeitsgruppe diskutierten die Archivare unter anderem
über die Arbeit mit Heranwachsenden. "Wir wollen junge Leute
dazu motivieren, das Archiv als außerschulischen Lernort zu
nutzen", sagte Stumpf. Zudem ging es bei der Tagung darum, die
durch das Internet gegebenen Chancen zu erörtern. Für eine
erfolgreiche Positionierung der Archive im Bereich der Kultur-
und Bildungsarbeit, so der Tenor unter den Teilnehmern, sei das
Medium unverzichtbar.

Wie hervorragend AV-Medien in der Bildungsarbeit eingesetzt
werden können, verdeutlichte Martina Wittkopp-Beine aus dem
Stadtarchiv Plettenberg exemplarisch an dem DVD-Projekt "Schule
unterm Hakenkreuz". In Kooperation mit dem LWL-Medienzentrum
arbeitete das Stadtarchiv historisches Filmmaterial auf. Die
fertige DVD dient als Lehrmaterial für den Schulunterricht.

Das LWL-Archivamt für Westfalen ist eine Einrichtung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Innerhalb der
landschaftlichen Kulturpflege hat das Amt die Aufgabe, die
Archive nichtstaatlicher Träger, d.h. die kommunalen,
kirchlichen und privaten Archive in Westfalen-Lippe, fachlich
wie technisch zu beraten und zu unterstützen. Weiterhin ist dort
das eigene Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe sowie
das Archivdepot der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive e. V.
beherbergt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 14 10:32:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Mar 2008 10:32:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Wilhelm von Reden und der
schlesischeEisenkunstguss, 19.04.2008, Witten-Bommern
Message-ID: 47DA543C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.03.2008, 11:50

AKTUELL

Friedrich Wilhelm von Reden und der schlesische Eisenkunstguss
Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Kunst und Industrie - im 19. Jahrhunderts eine seltene
Verbindung, die sich im schlesische Eisenkunstguss jedoch zu
einem interessanten Kunstgewerbe entwickelte. Zu einem
Lichtbildvortrag über Vielseitigkeit und die faszinierenden
Produkte dieses Kunstgewerbes lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch, 19. März, in sein
Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten ein.

Der Vortrag von Dr. Idis B. Hartmann zur Sonderausstellung "Im
Auftrag Seiner Majestät" beginnt um 19 Uhr. Ab 18 Uhr besteht
die Möglichkeit zum Rundgang durch die Sonderausstellung. Der
Eintritt ist frei.

Friedrich Wilhelm Graf von Reden schuf als Direktor des
Oberbergamtes in Breslau in kurzer Zeit in Schlesien die
fortschrittlichste Montanregion Deutschlands, wenn nicht
Europas. Er setzte die erste Dampfmaschine auf dem Kontinent ein,
um das Grubenwasser zu heben, ließ den ersten Kokshochofen
anblasen und schuf schiffbare Stollen.

Im Eisen sah er den Werkstoff der Zukunft, nicht nur als
Baumaterial, sondern auch für Dinge des täglichen Gebrauchs wie
Pfannen und Töpfe, Lampen und Leuchter, Uhrständer und
Briefbeschwerer.

Der schlesische Industriepionier hatte aber auch Sinn für die
Kunst - eine reiche Sammlung von Graphiken, Gemälden, Porzellan
und Münzen aus dem Riesengebirge gehörte zu seinem Besitz und
rund um sein Landhaus Buchwald im Riesengebirge ließ er einen
vielbewunderten englischen Park anlegen.

Auf der Gleiwitzer Hütte errichtete er Kunstwerkstätten, um den
Sinn für schöne Formen zu fördern. Der schlesische
Eisenkunstguss entwickelte sich dadurch zum interessantesten
Kunstgewerbe des 19. Jahrhunderts.

"Selten gingen Kunst und Industrie eine so enge und fruchtbare
Verbindung ein. Kunst wagte sich in die Regionen des Gebrauchs
und wurde populär. Industrie wagte sich in die Regionen der
Kunst und leistete einen Beitrag zur Alltagskultur. Die Produkte,
die aus dieser Verbindung entstanden, waren schön, brauchbar
und für viele Menschen erschwinglich", so Hartmann.

Die künstlerische Gestaltung forderte den Techniker heraus, neue
Herstellungsverfahren zu entwickeln und zu verbessern, den
Künstler, ein aktuelles und qualitätvolles Design zu liefern, um
Massenprodukten die Qualität des Unikats zu geben. Der
Eisenschmuck, mit dem Graf von Reden eine Marktlücke schloss,
gehört zu den erstaunlichsten Produkten des schlesischen
Eisenkunstgusses.

Mit dem Vortrag von Hartmann endet die Vortragsreihe zur
Sonderausstellung "Im Auftrag Seiner Majestät - Die Reise des
Oberbergrats Friedrich Wilhelm von Reden von Oberschlesien ins
Ruhrtal", die noch bis zum 29. Juni im LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall zu sehen ist.

INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 14 10:38:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Mar 2008 10:38:50 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellungskalender LWL aktuell
Message-ID: 47DA55BA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marc-Stefan Andres"
Datum: 12.03.2008, 12:12

AUSSTELLUNG

Ausstellungskalender LWL aktuell

- Bergkamen: "Festliche Reise um die Welt", eine
Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes, bis 13. April im
Stadtmuseum Bergkamen, 02306 3060210

- Bielefeld: "Heut? laden wir uns Gäste ein", Kulturgeschichte
der privaten Feiern nach 1945, eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, ab 16. März im Bauernhaus Museum, 0521 5218550

- Billerbeck: "Festliche Reise um die Welt", eine
Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes, vom 20. April bis 15.
Juni im Kulturzentrum Kolvenburg, 02543 1540

- Bocholt: "Atelier Industrie ? Arbeiten von Karl Manfred
Rennertz", vom 2. März bis 20. April im LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt, 02871 216110

- Dalheim: "Westfälische Klosterkultur im Barock", bis 31. Mai
im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, 05292 9319224

- Dortmund: Im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV: "Bruno
Möhring und der Deutsche Werkbund", bis 30. März.
"Schichtwechsel. Die Kohlenkrise an der Ruhr 1958 bis 1969", bis
6. April. "Gesichter des Ruhrgebiets: die schwarzen Männer vom
Pütt. Siebdrucke von Udo Tschorn", ab 6. April. 0231 6961-111

- Hattingen: "Prometheus - Feuer im Revier. Fotografien von
Manfred Vollmer", seit 15. Februar im LWL-Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen, 02324 9247-0

- Herne: "Achtung Ausgrabung", bis 10. August im LWL-Museum für
Archäologie, 02323 94628-0

- Lage: "Liebe.komm - Botschaften des Herzens", bis 18. Mai im
LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage, 05232 9490-0

- Lüdinghausen: "Kluge Köpfe. Porträts von Adolf Clemens", eine
Ausstellung des LWL-Medienzentrums für Westfalen in Kooperation
mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen, bis 23. März im
Münsterlandmuseum Burg Vischering, 02591 7990-12

- Minden: "Heut? laden wir uns Gäste ein." Kulturgeschichte der
privaten Feiern nach 1945, eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, bis 9. März im Mindener Museum für Geschichte,
Landes- und Volkskunde, 0571 89667

- Münster: Im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte:
"Alles wird Kunst sein...", ab 9. März. "The Architecture of
Stephen Willats", ab 5. April, "August Macke - der Bestand im
LWL-Landesmuseum", ab 26. April, 0251 5907-01. Im Foyer am
Festsaal der LWL-Klinik Münster: "Frauenbilder - Ich will in
keine Schubs-Lade", bis 26. März, 0251 591-5083.

- Petershagen: "50 Vasen ? 50 Künstler", bis 18. Mai im
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, 05707 9311-0

- Witten: "Im Auftrag seiner Majestät - die Reise des
Oberbergrats Friedrich Wilhelm von Reden von Oberschlesien ins
Ruhrtal", bis 30. März im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall,
02302 93664-0

INFO

Marc-Stefan Andres
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Redakteur "LWL aktuell"
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48133 Münster
Tel.: 0251 591-3477
Fax: 0251 591-4770
E-Mail: marc-stefan.andres at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 14 10:41:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Mar 2008 10:41:46 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Die Merckelsche General-Charte. Vermessung
undKartographie in Lemgo um 1800, 13.03.-18.05.2008, Lemgo
Message-ID: 47DA566A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jürgen Scheffler"
Datum: 13.03.2008, 16:07

AUSSTELLUNG

Die Merckelsche General-Charte.
Vermessung und Kartographie in Lemgo um 1800

Die Stadt Lemgo verfügt mit der "General-Charte" des Feldmessers
und Forstauditors Philipp August Merckel über ein Kartenwerk,
das mehr als 200 Jahre alt ist. Das Kartenwerk Merckels war in
seiner Zeit ein beachtliches Meisterwerk.

Die von Merckel gezeichnete Karte (in den Abmessungen 3,30 x 2,
80 m) ist die erste Gesamtdarstellung der städtischen Feldmark,
also des Hoheitsgebietes der Stadt Lemgo. Eingeteilt in 41
Reviere ist darauf nicht nur jede einzelne Parzelle
eingezeichnet, mit Ziffern oder Buchstaben versehen und so
anhand des Messbuches zu identifizieren, sondern auch viele
sonstige Details, wie die Türmhöfe, die Mühlen, Einzelgehöfte,
alle Flüsse und Bäche, bis hin zu Galgen und Rad auf der
Hinrichtungsstätte auf dem Neuenpförtnerbruch, wo im Jahre 1774
der als Raubmörder verurteilte Johann Christoph Krop auf dem Rad
hingerichtet worden war.

In der Ausstellung wird die Karte, die vor einigen Jahren durch
das LWL-Archivamt für Westfalen restauriert wurde, erstmals nach
der Restaurierung zusammen mit der Kartenmappe und dem Messbuch
der Öffentlichkeit präsentiert.

INFO

Ausstellung vom 13. März bis 18. Mai 2008

Kontakt:
Jürgen Scheffler
Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo
Breite Str. 17-19
32657 Lemgo
Tel.: 05261-213276
Fax: 05261-213346
E-Mail: museen at lemgo.de
Öffnungszeiten: Dienstag- Sonntag 10 bis 17 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 14 10:42:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Mar 2008 10:42:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum baut Besucherbergwerk weiter aus,
Witten-Bommern
Message-ID: 47DA5695.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.03.2008, 12:43

AKTUELL

Auf Nachtigall rattern die Abbauhämmer
LWL-Industriemuseum baut Besucherbergwerk weiter aus

Der Druckluftkompressor dröhnt, Bohr- und Abbauhämmer rattern,
eine beladene Lore wird mit dem Seilhaspel aus dem Stollen
gezogen, schwarzgesichtige Bergleute setzen sich zum "Buttern"
vor den Ausgang. Was sich zur Zeit im LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall in Witten abspielt, ist kein historisches Rollenspiel,
sondern echte bergmännische Arbeit:

Seit Dezember sind Fachleute der Firma Thyssen Schachtbau im
Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit einer
kniffligen Aufgabe betraut: Den vor Jahrzehnten zu Bruch
gegangenen östlichen Stollen der früheren Zeche wieder begehbar
zu machen. Der 100 Meter lange Gang führt tief in den Berg zu
einem mächtigen Kohleflöz und soll als Erweiterung des
bestehenden Besucherbergwerks im Sommer 2009 eröffnet werden.

Die Aufgabe ist nicht leicht. "Hier sind riesige Felstrümmer
herabgestürzt, die den Weg versperren. Die müssen weg, und
stählerne Bauteile müssen den Druck des Berges abfangen, damit
unsere Besucher den Stollen sicher passieren können", erläuterte
LWL-Museumsleiter Michael Peters am Donnerstag (13.03.) in
Witten.

Aber der Aufwand lohnt: Nirgendwo sonst im Ruhrgebiet kann man
als Tourist "unter Tage" direkt an ein mehr als einen Meter
mächtiges Kohleflöz gelangen. Peters: "Hier sieht man die Kohle,
wie sie vor mehr als 300 Millionen Jahren gewachsen ist und
erkennt gleichzeitig, wie sie vor mehr als 160 Jahren abgebaut
wurde. Das können Museumsbesucher weit und breit nur im
LWL-Industriemuseum erleben."

Doch dazu müssen die hereingebrochenen Felsmassen erst einmal
hinausgeschafft werden. Die Bergleute bedienen sich dazu einer
modernen Variante der alten Kohlenbahnen und haben mit starken
Ankereisen eine "Einschienen-Hängebahn" im Felsgewölbe
angebracht. "Damit fördern wir auch unsere Werkzeuge und
Maschinen sowie das ganze Material für den Ausbau vor Ort,"
erklärt Steiger Michael Plose.

Gearbeitet wird in 10-Stunden-Schichten ab 6 Uhr morgens - auch
um den Museumsbetrieb im Bergwerk möglichst wenig zu stören. Im
Schutz starker Stahlschienen wird Bau um Bau gesetzt und das
lose Gestein in die Gondel der Hängebahn geschaufelt. Dann
fördern die Loren die Steine zu Tage - Tonne um Tonne.

Kohle werden die Bergleute hier nicht mehr fördern. "Was noch
drin ist, bleibt drin" erklärt Michael Peters. "Die
wirtschaftlich verwertbaren Kohlereste sind seit den Notzeiten
des 20. Jahrhunderts längst zu Tage gefördert. Es sind nur
wenige sogenannte "Sicherheitspfeiler" von den wertvollen
Kohleflözen der Zeche Nachtigall stehen geblieben.

Die wandern in keinen Ofen, die wollen wir unseren Besuchern
zeigen." Bis zum Jahresende, hofft er, werden die Arbeiten
fristgerecht erledigt sein. Und so haben Museumsbesucher auf
Zeche Nachtigall noch eine Weile die Chance, einen "echten
Bergmann" in Aktion zu erleben.

INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 14 10:49:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Mar 2008 10:49:03 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Bildstoecke und Wegekreuze im Muensterland,
14.03.-12.05.2008, Havixbeck
Message-ID: 47DA581F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Joachim Eichler"
Datum: 13.03.2008, 11:25

AUSSTELLUNG

Baumberger-Sandstein-Museum beleuchtet "Zeichen am Wege"
Ausstellung zu Bildstöcken und Wegekreuzen im Münsterland
vom 14. März bis 12. Mai

Zwangsläufig sind sie schon Thema der Dauerausstellung im
Baumberger-Sandstein-Museum; denn Bildstöcke und Wegekreuze im
Münsterland sind in aller Regel aus Baumberger Sandstein
gefertigt.

Auf etwa 5000 schätzt Museumsleiter Dr. Joachim Eichler die Zahl
der "steinernen Bilder" im Münsterland, nach dem Barock dürften
es etliche Tausend mehr gewesen sein. Durch Straßenbau,
Flurbereinigung und Verwitterung wurde ihre Zahl immer mehr
reduziert. Und so begrüßt ein Schwarz-Weiß-Bild aus den
sechziger Jahren auch die Ausstellungsbesucher: Es zeigt einen
in sich zusammengefallenen Bildstock.

Für die neue Sonderausstellung hat das Museum etliche Exponate
aus dem Magazin und Archiv geholt, die bislang noch nie gezeigt
wurden. Ein auf etwa 1835 datierter Christuskopf von einem
Wegekreuz war nach dem Krieg in Münster im Schutt gefunden und
vor einigen Jahren dem Museum geschenkt worden. Von einem schwer
verwitterten Bildstock mit dem Motiv der heiligen Familie
blieben allein die verschränkten Hände von Josef und dem
Jesuskind kenntlich. Historische Fotografien von
Bildhauerwerkstätten verleihen den Urhebern vieler Bildstöcke
ein Gesicht.

Das um 1880 vom Bildhauer Theodor Feigeler erstellte Gipsmodell
einer Ölbergruppe steht neben einer großen Fotografie der in
Sandstein gehauenen Gruppe, die heute noch in Altenberge steht.
Besonders ungewöhnlich sind restaurierte Schriftstücke, die bei
einer Restaurierung innerhalbeines Bildstocks gefunden wurden
und in denen die Besitzerfamilie die Geschichte dieses
Bildstocks berichtet.

Große Fotografien von Wilfried Pinsdorf aus Havixbeck zeigen
typische, unbekannte und berühmte Wegebilder aus dem
Münsterland.

INFO

Zeichen am Wege. Bildstöcke und Wegekreuze im Münsterland
Ausstellung vom 14. März bis 12. Mai
geöffnet Dienstag bis Sonntag 11 - 18 Uhr
Eintritt frei

Baumberger-Sandstein-Museum
Gennerich 9
48329 Havixbeck
Tel.: 02507-33 175
E-Mail: sandsteinmuseum at havixbeck.de
URL: www.sandsteinmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 14 11:03:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Mar 2008 11:03:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Hattinger Huettenlauf rund um das LWL-Industriemuseum,
26.04.2008, Hattingen
Message-ID: 47DA5B93.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.03.2008, 11:42

AKTUELL

"5. Hattinger Hüttenlauf" rund um das LWL-Industriemuseum
ist in den Startlöchern
Jetzt heißt es: Anmelden!

Es ist spät geworden im Hochofen-Büro, der Verwaltung des
LWL-Industriemuseums. Die Macher vom "5. Hattinger Hüttenlauf"
planen die Veranstaltung für Samstag, 26. April, durch. "Nicht
nur der Lauftermin ist recht früh dran in diesem Jahr",
erläutert Birgit Schulz vom Vorstand des HenrichsGewerbePark
e.V., "auch unsere Mitstreiter aus Vereinen und Wirtschaft sind
schon alle wieder mit dabei.

Wir haben sogar ein paar neue Lauffreunde für das
Organisationsteam gewinnen können." Das Plakat hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gedruckt, die
Handzettel werden verteilt, die Internet-Seite unter
www.huettenlauf.de steht. Eigentlich ist alles gut. Eigentlich.

Planer, Paten und Ehrenamtliche stehen "Laufschuh bei Fuss" und
es könnte schon morgen los gehen. Aber bis zum 26. April ist ja
noch so viel Zeit ... Leider sehen das die Läuferinnen und
Läufer, die Walkerinnen und Walker und auch die
Rattenlauf-Kinder ganz ähnlich. Und so ist auch das wie immer:
Noch rund zwei Wochen läuft die Meldefrist für den "Hüttenlauf"
und gerade mal Hundert von den erwarteten 500 Aktiven haben sich
angemeldet.

"Wir haben gelernt, damit umzugehen", erklärt LWL-Museumsleiter
Robert Laube. "Im letzten Jahr kamen die letzten Meldungen in
der Nacht vor dem Lauf." Der Preis solcher Spontaneität: "Wir
bestellen Anfang April die Lauf-Shirts, die jeder angemeldete
Läufer und Walker bekommt, natürlich ein paar mehr auf Verdacht.
Wer sich danach meldet, kriegt vielleicht dennoch nicht die
passende Größe oder geht leer, besser: nackt aus."

Tatsächlich ist dies das einzige Problem der Hüttenlauf-Macher.
Mit der Sparkasse für den Lauf, der Fiege-Brauerei für den Walk,
der AVU für den Rattenlauf und der DAK für den Bereich
Gesundheit hat sich das Team der "Paten" erweitert. Die SG
Welper steht zur Zeitmessung bereit.

DJK Märkisch, Sportfreunde Niederwenigern, TuS Blankenstein und
die Berg- und Skigilde übernehmen wieder die Streckensicherung,
die Pfadfinder die Kinderbetreuung. Für Stimmung im
Start-Ziel-Bereich sorgen Cheerleaders und Steel Drummer. Kurz:
Alles ist bereit. Was bleibt zu tun? Robert Laube: "Auf dem
Hüttenlauf-Plakat steht: Jetzt anmelden. Dem ist nichts
hinzuzufügen."

INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140 (Foyer)
Tel.: 02324 9247-0 (Verwaltung)
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 14 11:13:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Mar 2008 11:13:53 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Mit Kuenstlern auf Reisen: Orte der Sehnsucht,
14.03.2008, Muenster
Message-ID: 47DA5DF1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.03.2008, 10:58

KOLLOQUIUM

Mit Künstlern auf Reisen
Kolloquium "Orte der Sehnsucht" im LWL-Landesmuseum

Wohin reisten Künstlerinnen und Künstler früher? Und wie haben
diese Reisen ihr Werk verändert? Das sind zwei zentrale Fragen,
denen die Jubiläumsausstellung "Orte der Sehnsucht - Mit
Künstlern auf Reisen" (28.9.08 - 11.01.09) im LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster nachgeht.

Ein halbes Jahr vor Eröffnung der Ausstellung haben sich 120
Wissenschaftler bei einem Kolloquium der "Orte der Sehnsucht" im
Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) angenommen
und übergreifende Fragestellungen zur Künstlerreise untersucht.
Dabei wurden die unterschiedlichen Motivationen der Künstler
deutlich: von der religiösen Pilgerfahrt über die klassische
Bildungsreise bis hin zum Reisen im Zeitalter der
Globalisierung.

"Das Thema der Ausstellung - die Künstlerreise - beschäftigt
sich mit Neuerung und Wandel: Die Reise in ferne Welten ist oft
verbunden mit der Suche nach dem Unbekannten, nie zuvor
Gesehenen, und mit dem Streben nach neuer Erkenntnis", so die
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale am Freitag
(14.03.). "Die Reiseerlebnisse werden immer wieder als Auslöser
für Wendepunkte in den Werken einzelner Künstler angesehen.
Viele berühmte Maler brachen auf, um Neues zu entdecken:
Albrecht Dürer war in Venedig, Peter Paul Rubens in Rom, August
Macke und Paul Klee reisten in den Orient und Paul Gauguin trieb
es in die weite Ferne der Südsee, nach Tahiti."

"In der kunsthistorischen Forschung sind Künstlerreisen seit
langem Gegenstand großen Interesses: dient die Reise den
Künstlerinnen und Künstlern doch als wesentlicher Antrieb zur
Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit und ihres Schaffens",
erklärte Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. Erstmals werde
dieses Thema in der großen Ausstellung "Orte der Sehnsucht" mit
mehr als 250 internationalen Leihgaben dargestellt.

Acht Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
befassten sich in ihren Vorträgen mit Einzelaspekten der
Künstlerreise, zum Beispiel den über Jahrhunderte beliebten
Italienreisen, der europäischen Aneignung des Orients und den
Künstlerfernreisen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Einen
Höhepunkt des Kolloquiums bildet der Abendvortrag von Prof. Dr.
Andreas Beyer vom Kunsthistorischen Seminar der Universität
Basel. Beyer betrachtet die Reisen von Dürer, Holbein bis
LeCorbusier und Fischli/Weiss und stellt die Bedeutung von
Goethes Reiseerfahrungen heraus.

Kolloquium "Orte der Sehnsucht - Mit Künstlern auf Reisen"
14.3.2008
Inhalte der Vorträge:

"Sehnsucht - Zur Archäologie eines Reisemotivs"
Prof. Dr. Michael Maurer
Institut für Volkskunde/Kulturgeschichte,
Friedrich-Schiller-Universität, Jena

Anhand der Vorstellung historischer Reiseberichte, wie z.B. von
Goethe (Italienische Reise), thematisiert der einführende
Vortrag die Motive, denen Menschen im allgemeinen und Künstler
im besonderen folgten, wenn sie Reisen unternahmen. Abgrenzend
vom Topos der Berufsreisen steht dabei das Motiv der Sehnsucht
im Mittelpunkt. Weitere Anlässe für Reisetätigkeit wie
Pilgerschaft, Flucht vor Armut und anderes werden ebenfalls
behandelt.

"Orte der Sehnsucht - Zum Thema der Künstlerreise und seiner
Umsetzung in der Ausstellung"
Dr. Gudula Mayr
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster

Ausgehend von allgemeinen Überlegungen zur Künstlerreise wird
die Ausstellung mit ihren Sektionen vorgestellt. Der Vortrag
wird der Frage nach den besonderen Merkmalen der Künstlerreise,
nach den Reisegründen sowie nach dem künstlerischen Ertrag der
Reisen nachgehen. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen
künstlerischen und wirtschaftlichen Interessen thematisiert
werden. Auch der Auswahl der dargestellten Motive und der
Herausbildung von Stereotypen wird nachgegangen.

"Von der Pilgerfahrt zur Reise ins Licht - Künstlerreisen
nach Italien"
Prof. Dr. Volker Plagemann
Senatsdirektor a.D., Bremen

Der Vortrag untersucht anhand des Sehnsuchtsortes Italien,
welche Motive und Beweggründe Künstler für ihre Reisen hatten.
Thematisiert werden unter anderem die religiöse Sehnsucht der
Pilgerfahrt nach Rom und ins Heilige Land (über Venedig!) und
die Künstlerreise als Weg der künstlerischen Ausbildung. Daneben
spielten auch die Kavaliersreise, das Bildungserlebnis der Grand
Tour und im 19. Jahrhundert die Verklärung des italienischen
Volkslebens und der italienischen Landschaft eine Rolle.

"Über die europäische Aneignung des Orients"
Prof. Dr. Birgit Haehnel
Institut für Textiles Gestalten, Universität Osnabrück

Die exotistischen Phantasiebilder der europäischen Orientmaler
zeigen den Orient als Projektion für eine europäische
Identitätsbildung. Der Vortrag thematisiert die Gemeinsamkeiten,
Unterschiede und Entwicklungen hinsichtlich
wahrnehmungsästhetischer und weltanschaulicher Einstellungen
gegenüber dem sogenannten "Orient". Es wird aufgezeigt, welches
Orientbild die reisenden Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts
im Vergleich mit Orientmalern des 19. Jahrhunderts entwerfen.

"Der kolonisierende männliche Blick - Selbstreflexion zwischen
Kunst und Wissenschaft in Vivant Denons Vayage d'Égypte (1802)"
Prof. Dr. Viktoria Schmidt-Linsenhoff
Fachbereich Kunstgeschichte, Universität Trier

Ausgangspunkt des Vortrags sind die Zeichnungen Vivant Denons,
der in die Kunstkommission von Napoleons Ägyptenfeldzug (1799)
eingebunden war. Anhand seiner Bildtafeln von Ägypten wird das
allgemeine Problem der vermeintlichen Objektivität von
dokumentarischen Reisebildern diskutiert. In den Blickpunkt
gerät dabei die geschlechtsspezifische und nationale Perspektive
des Zeichners.

"Konjunkturen des Exotismus - Zur Rezeption der Künstlerfernreisen
vom Anfang des 20. Jahrhunderts"
Dr. Christoph Otterbeck
Universitätsmuseum Marburg

Wie unterschiedlich sind Künstlerreisen aus Europa im Laufe des
20. Jahrhunderts aufgenommen und beurteilt worden? Die erste
Phase der Rezeption fand noch im Kaiserreich statt, das wegen
der vorherrschenden kolonialen Ideologie sowohl die
Avantgarde-Künstler wie z.B. Max Pechstein und Emil Nolde als
auch deren exotische Reiseziele herabwürdigte.

Diese negative Einstellung wandelte sich zu einer regelrechten
Hochkonjunktur des Exotismus in den 20er Jahren, der später
unter den Repressionen der Nationalsozialisten wiederum der
Begründung angeblicher Fehlorientierung der modernen Künstler
diente. In der Nachkriegszeit kam es zu einer radikalen Änderung
dieser Einschätzung, wo es um eine bevorzugte Präsentation der
im Dritten Reich verfemten Kunst ging.

"Global - Künstlerreisen im Zeitalter hybrider Identitäten"
Prof. Dr. Peter J. Schneemann
Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern

Der Vortrag geht der Frage nach, ob das Thema der Künstlerreise
auch für eine Kunstgeschichte der Gegenwart fruchtbar aktuell
sein kann. Welche Kontinuitäten sind zu beobachten und welche
neuen Paradigmen ergeben sich durch das Motiv des Reisens als
Demonstration einer globalen Gleichzeitigkeit? Inwieweit
vermögen die künstlerischen Strategien seit den 60er Jahren des
20.

Jahrhunderts die Identität des Reisenden ebenso zu
problematisieren wie den Ort der Sehnsucht als Konstruktion
offen zu legen? Anhand von exemplarischen Positionen werden
Paradigmenwechsel im Selbstverständnis des reisenden Künstlers
der Gegenwart verdeutlicht. Der Ort als Referenzsystem beginnt
sich aufzulösen, taucht aber in der Form der Anekdote immer
wieder als Fragment einer Vorstellung vom authentischen Anderen
auf.

Abendvortrag
"Das Reisen als schöne Kunst betrachtet - Künstlerreisen und
Kunstgeschichte"
Prof. Dr. Andreas Beyer
Kunsthistorisches Seminar, Universität Basel

Der Vortrag betrachtet die Reisetätigkeit von Künstlern als
wesentlichen Teil ihrer künstlerischen Bildung und Aktivität,
mithin als Teil der "schönen Kunst". Er beleuchtet zudem die
Tradition der Kunstgeschichtsschreibung, die Reisen von
Künstlern als Deutungsmuster für deren Werke heranzuziehen. Hier
wird die Reiseerfahrung Goethes eine Rolle spielen, die zum
klassischen Vorbild der künstlerischen Verwandlung auf Reisen
geworden ist. Berücksichtigt werden Künstler wie Albrecht Dürer
und Hans Holbein d.J. bis hin zu Le Corbusier und Fischli &
Weiss.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 17 09:04:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Mar 2008 09:04:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Christoph Tiemann liest Erzaehlungen von Ralf
Rothmann, 19.03.2008, Muenster
Message-ID: 47DE342F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.03.2008, 15:23

AKTUELL

Christoph Tiemann liest Erzählungen von Ralf Rothmann
Lesung im Zeiss-Planetarium des LWL

Ein Klempner, der seine Mittagspause opfert, um für eine fremde,
trauernde Frau etwas zu kochen - solche Lichtblicke finden sich
im Buch "Rehe am Meer" von Ralf Rothmann. Aus diesem Erzählband
liest Christoph Tiemann am Dienstag, 19. März, um 19.30 Uhr im
Zeiss-Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde zwei
Erzählungen.

Die beiden Erzählungen "Tausend Mönche" und "Willst du Nudeln?",
beginnen im gewöhnlichen Alltag. Von dort führen sie ins
Befremdliche und von ungewohnten Situationen wieder zurück ins
Alltägliche. Im gesamten Erzählband "Rehe am Meer" spielt das
Thema "Verlust" eine große Rolle. Der Verlust in ganz
unterschiedlichen Formen - mal geht es um einen Seitensprung,
die Überreste einer geschiedenen Ehe, den Verlust des
Arbeitsplatzes zu Gunsten der Freiheit - oder den Tod.

Die Figuren, die im Zentrum der Geschichten stehen, sind ganz
normale Menschen, die in die unterschiedlichsten
Schicksalssituationen hineingeraten. Rothmann spielt in seinen
Geschichten mit Andeutungen und schafft jedes Mal eine neue
Atmosphäre.

Ralf Rothmann zählt zu den bedeutendsten deutschen Autoren und
erhielt für seine Werke u.a. den Heinrich-Böll-Preis (2005), den
Max-Frisch-Preis (2006) und den Erik-Reger-Preis (2007). Der in
Schleswig geborene und im Ruhrgebiet aufgewachsene Rothmann lebt
seit Jahren in Berlin.

Eintrittskarten zum Preis von 3,50 ? sind bei der Münster
Information (Telefon 0251 492-2714) oder dienstags bis sonntags
von 9 bis 18 Uhr im LWL-Museum für Naturkunde (Telefon 0251
591-6050) erhältlich.

INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WMfN/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 17 09:24:21 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Mar 2008 09:24:21 +0100
Subject: [WestG] [POS] Lippisches Landesmuseum Detmold,
wissenschaftliche/rVolontaer/in, Detmold
Message-ID: 47DE38C5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Katrin Winter"
Datum: 14.03.2008, 11:40

STELLENAUSSCHREIBUNG

In KooperationAm Lippischen Landesmuseum Detmold, einer Kultur-
und Forschungseinrichtung des Landesverbandes Lippe, ist zum
nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Volontärin/ wissenschaftlichen Volontärs

für die Dauer von einem Jahr zu besetzen.

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium im
Hauptfach Geschichte, Kunstgeschichte oder Germanistik. Nach
Möglichkeit mit einem der anderen Fächer als Nebenfach.

Erfahrungen in der Museumsarbeit (Konzeption, Präsentation,
Objektrecherche) und Interesse an aktuellen Forschungsfragen zur
Rezeptionsgeschichte der Varusschlacht werden ebenso erwartet
wie die sichere Beherrschung der gängigen PC-Programme.

Weitere Einstellungsvoraussetzungen sind die sichere
Beherrschung mindestens einer modernen Fremdsprache in Wort und
Schrift, Teamfähigkeit, Kreativität und sicheres Auftreten sowie
der Führerschein Klasse 3.

Im Rahmen des Volontariats bieten wir Ihnen die Mitarbeit an dem
großen Ausstellungsvorhaben ?Imperium Konflikt Mythos. 2000
Jahre Varusschlacht?.

Die Vergütung erfolgt nach den Anwärterbezügen des höheren
Dienstes.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen
werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung
bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis
zum 31.03.2008 zu richten an:

Lippisches Landesmuseum Detmold
Dr. Elke Treude
Ameide 4
32756 Detmold

INFO

Kontakt:
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231 - 9925-0
Fax: 05231 - 9925-25
E-Mail: info at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 17 09:30:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Mar 2008 09:30:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Verein fuer Geschichte und Altertumskunde waehlt
neueVereinsdirektorin, 11.03.2008, Muenster
Message-ID: 47DE3A48.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 14.03.2008, 12:18

AKTUELL

Der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt.
Münster, hat eine neue Vereinsdirektorin. Dr. Mechthild
Black-Veldtrup ist am 11. März 2008 einstimmig von der
Mitgliederversammlung zur Nachfolgerin von Prof. Dr. Franz-Josef
Jakobi gewählt worden, der das Amt acht Jahre lang ausgeübt
hatte. Er hatte sich nicht zur Wiederwahl gestellt.

Der Verein, der 1825 gegründet wurde und damit auf eine mehr als
180-jährige Tradition zurückblicken kann, hat seinen Sitz in
Münster und zählt rund 1.100 Mitglieder. Seit seiner Fusion mit
dem Historischen Verein zu Münster zählt zu den Vereinszwecken
nicht mehr nur die Erforschung und Vermittlung der westfälischen
Geschichte, sondern auch die der allgemeinen Geschichte.

Seiner Aufgabe kommt der Verein durch Vortragsreihen, den
jährlich stattfindenden Tag der Westfälischen Geschichte,
Exkursionen und Studienfahrten sowie zwei wissenschaftliche
Zeitschriften, der "Westfälischen Zeitschrift" und der
Zeitschrift "Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und
Volkskunde" nach.

Dr. Black-Veldtrup (47) hat in Freiburg und Münster Geschichte
und Anglistik studiert. Nach Ihrer Promotion hat sie das
Archivreferendariat absolviert und ist 2002 nach einer
vierjährigen Anstellung im Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf an
das Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster gekommen, dessen
Leiterin sie seit 2004 ist. Sie ist verheiratet und hat eine
Tochter.

Dr. Black-Veldtrup hat sich für ihre Amtszeit vorgenommen,
einerseits an den bewährten Angeboten des Vereins festzuhalten,
aber auch andere Formen der Geschichtsvermittlung
auszuprobieren. Sie will den Verein auch für jüngere Menschen
interessant zu machen und ihn in der westfälischen
Öffentlichkeit bekannter machen.

Die erste Veranstaltung, die in ihre Amtszeit fällt, wird am
04./05. April der 60. Tag der Westfälischen Geschichte in Werl
sein. Die Tagung wird von den beiden Vereinsabteilungen Münster
und Paderborn in Kooperation mit der Historischen Kommission für
Westfalen und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe
ausgerichtet.

Bei der Vorbereitung der Vortragsreihe, die im Winterhalbjahr
2008/09 stattfinden wird, will Dr. Black-Veldtrup mehrere
Jubiläen in den Mittelpunkt rücken, etwa "100 Jahre
Frauenstudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster"
(2008) und 2000 Jahre "Varusschlacht" (2009).

An der Seite von Dr. Black-Veldtrup sind im Vorstand aktiv: Dr.
Gabriele Isenberg (Direktorin der LWL-Archäologie für Westfalen)
als 1. stellvertretende Vereinsdirektorin, Prof. Dr. Martin
Kintzinger (Lehrstuhlinhaber am Historischen Seminar der
Westfälischen Wilhelms-Universität) als 2. stellvertretender
Vereinsdirektor, Dr. Gunnar Teske (Archivar im LWL-Archivamt für
Westfalen) und Josef Othmerding (Sparkasse Münsterland Ost) als
Schatzmeister. Darüber hinaus engagieren sich fünf
Vorstandsbeisitzer und 18 Beiratsmitglieder für die
Vereinsarbeit.

Prof. Jakobi wurde von der Mitgliederversammlung zum
Ehrenmitglied des Vereins gewählt. Damit würdigt der Verein
seine vielfältigen Verdienste. In seine Amtszeit fiel unter
anderem das 175-jährige Vereinsjubiläum, das im Jahre 2000 mit
einer in ganz Deutschland auf Resonanz stoßenden Tagung
gewürdigt wurde, die Professionalisierung der Vereinsarbeit
durch die Einrichtung einer hauptamtlich besetzten
Geschäftsstelle, die Fusion mit dem Historischen Verein zu
Münster sowie die Neugestaltung der Zeitschrift "Westfalen.
Hefte für Kunst und Kulturgeschichte".

Prof. Jakobi wird seine langjährige Erfahrung dem Verein auch
weiterhin als Vorstandsbeisitzer zur Verfügung stellen.

INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 17 10:19:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Mar 2008 10:19:45 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfaelische Zeitschrift, Bd. 157, 2007
Message-ID: 47DE45C1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 14.03.2008, 12:39

SERVICE: TOC

Westfälische Zeitschrift
Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde
Bd. 157, 2007
Bonifatius Verlag Paderborn
ISSN 0083-9043
ISBN 978-3-89710-389-4

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=2

Inhalt:

S. 9-36
Leidinger, Paul
Zur Geschichte von Burg und Burggrafschaft Stromberg.
Eine um 1082 im salischen Reichsinteresse erbaute Landesfeste?

S. 37-44
Scholz-Behlau, Armin
Zur Genealogie des westfälischen Geschlechtes von Ense

S. 45-59
Nowak, Johannes
Studien zur Herkunft des Festungsbaumeisters und preußischen
Generalmajors Gerdt Cornelis Walrawe (1691/92-1773)

S. 61-97
Strohmann, Dirk
Der Hochaltar der Paderborner Gaukirche in Münster

S. 99-140
Sicken, Bernhard
Militärische Ansprüche und kommunale Interessen:
Konflikte über den Infrastrukturbedarf der Bielefelder
Garnison Mitte des 19. Jahrhunderts

S. 141-162
Lipka, Martin
Napoleonische Zöllner in Westfalen

S. 163-175
Reininghaus, Wilfried
Die Familien Olfers und Lindenkampf

S. 179-200
Keller, Hagen
Meinwerk von Paderborn und Heimrad von Hasungen.
Spätottonische Kirchenmänner und Frömmigkeitsformen
in Darstellungen aus der Zeit Heinrichs IV. und
Friedrich Barbarossas

S. 201-232
Zozmann, Michael
Die Diffinita Colloquiorum des Klosters Böddeken

S. 233-285
Reininghaus, Wilfried
Die Zünfte im Herzogtum Westfalen

S. 287-309
Pöppmann, Dirk
Rechtsstaat und Gerechtigkeit. Der Mord an Fellix
Fechenbach im Spiegel seiner juristischen Aufarbeitung
vor dem Schwurgericht Paderborn

S. 311-320
Fry, Volker de
Ein mittelalterliches Messformular aus Billerbeck zum
Fest des heiligen Liborius

S. 321-329
Börste, Norbert
Die älteste profane Großuhr in Westfalen (1662) -
die astronomische Uhr von Jacob Lang im
Franziskanerkloster Paderborn

S. 321-338
Dethlefs, Gerd
Das Westfälische Glasforum 2000-2006

INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 17 10:27:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Mar 2008 10:27:00 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfalen. Hefte fuer Geschichte. Kunst und
Volkskunde, Bd. 83, 2005
Message-ID: 47DE4774.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 14.03.2008, 12:49

SERVICE: TOC

Westfalen.
Hefte für Geschichte. Kunst und Volkskunde
Bd. 83, 2005
Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG, Münster
ISSN 0043-4337

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=53

Inhalt:

S. 9-20
Isenberg, Gabriele
Liudger und die Anfänge des Bistums Münster

S. 21-32
Jakobi, Franz-Josef
Zur Bedeutung Bischof Hermanns II. (1174-1203) für
Bistum und Stadt Münster

S. 33-47
Klueting, Harm
Das Bistum im Konfessionellen Zeitalter

S. 49-59
Ernesti, Jörg
Drei Bischöfe - ein Reformwille. Ein neuer Blick auf Ferdinand
von Fürstenberg (1626-83) und sein Verhältnis zu Christoph
Bernhard von Galen und Niels Stensen

S. 61-79
Hanschmidt, Alwin
Das Fürstbistum Münster im Zeitalter der Aufklärung.
Die Ära Fürstenberg

S. 81-101
Dethlefs, Gerd
Schaukelpolitik und Residenzbau. Das Fürstbistum Münster
im Zeitalter des Hochbarock

S. 103-119
Freitag, Werner
Klerus und Laien im Bistum Münster 1871-1914.
Eine herrschaftssoziologische Annäherung

S. 121-135
Damberg, Wilhelm
Clemens August Graf von Galen

S. 137-151
Jakobi, Franz-Josef
Reformer in Zeiten des Umbruchs: Fürstbischof Johann von
Hoya (1566-1574), Domdechant Gottfried von Raesfeld
(1569-1586) und das Fürstbistum Münster in
nachtridentinischer Zeit

S. 153-163
Hemann, Friedrich-Wilhelm (gest.)
Zwischen Seelsorge und Machtpolitik - Aspekte bischöflicher
Landespolitik am Beispiel des St.-Viktor-Stiftes in Dülmen

S. 165-179
Niemer, Jörg
Die Baumeisterfamilie Pictorius

S. 181-198
Balzer, Edeltraud
Neue Forschungsergebnisse zur Geschichte Westsachsens,
des Bistums und der Stadt Münster im früheren Mittelalter

INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 17 10:36:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Mar 2008 10:36:02 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/10
Message-ID: 47DE4992.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Claudia Kröhnert"
Datum: 17.03.2008

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-10 für den Zeitraum vom
02.03.2008 bis zum 08.03.2008 mit insgesamt 29 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-10&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 18 09:22:31 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Mar 2008 09:22:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur Rollstuhl -Geschichte, 20.03.2008,
Guetersloh
Message-ID: 47DF89D7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 17.03.2008, 12:51

AKTUELL

Vortrag zur Rollstuhl-Geschichte

Viele Menschen sind auf einen Rollstuhl angewiesen. Die
Geschichte dieses Bewegungs-Hilfsmittels ist jedoch weithin
unbekannt. Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "Die
Entdeckung der Beweglichkeit. Mobilität für Alte, Kranke und
Behinderte" hält Museumsmitarbeiter Martin Wedeking (Münster) am
Donnerstag, 20. März um 19.30 Uhr im Stadtmuseum Gütersloh den
Vortrag "'Zimmer-Fahrstühle' und 'Handbetriebs-Fahrräder' - Zur
Geschichte des Rollstuhls".

Der Vortragsraum ist auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer
zu erreichen. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "'Zimmer-Fahrstühle' und 'Handbetriebs-Fahrräder' -
Zur Geschichte des Rollstuhls"

Datum: 20.03.2008, 19.30 Uhr

INFO

Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.die-entdeckung-der-beweglichkeit.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 18 09:23:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Mar 2008 09:23:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Glaskuenstlerin Ursula Huth in der Glashuette
Gernheimzu Gast, 18.03.-21.03.2008, Petershagen-Ovenstaedt
Message-ID: 47DF8A26.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.03.2008, 16:45

AKTUELL

Glaskunst live erleben Glaskünstlerin Ursula Huth in der
Glashütte Gernheim zu Gast

Wo früher die Glasmacher rund um die Uhr am Schmelzofen
arbeiteten, fertigen Glaskünstler heute einmalige Kunstobjekte
an. Von Dienstag, 18. März, bis Freitag, 21. März hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die international
renommierte Künstlerin Ursula Huth in die Glashütte Gernheim
eingeladen. Besucher können ihr bei der Arbeit an aktuellen
Stücken über die Schulter schauen.

Die in Ulm geborene Künstlerin ist für ihre außergewöhnlichen
Glasbilder und Glasplastiken bekannt und mit ihren Arbeiten in
zahlreichen Sammlungen der Welt vertreten. In dieser Woche
arbeitet sie am Ofen der Glashütte Gernheim an Objekten, die im
kommenden Jahr im Rahmen einer Glaskunstausstellung präsentiert
werden.

"Für die Besucher ist das eine gute Gelegenheit, die Entstehung
eines künstlerischen Objektes hautnah zu verfolgen", so
Museumsleiter Michael Funk.

Unterstützt wird Ursula Huth von dem Gernheimer Korbinian
Stöckle, der wie sie an der Stuttgarter Akademie Glasgestaltung
studiert hat. Die Ausstellung mit aktuellen Arbeiten der
Künstlerin wird im Sommer 2009 in der Glashütte Gernheim zu
sehen sein.

INFO

LWL-Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Tel.: 05707 9311-0
Fax: 05707 9311-11
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 18 10:16:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Mar 2008 10:16:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gertrud hatte mit Gemuese nichts am Hut:
Heiligebestimmten ueber lange Zeit die Alltagswelt
Message-ID: 47DF9694.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.03.2008, 14:04

AKTUELL

Gertrud hatte mit Gemüse nichts am Hut
Heilige bestimmten über lange Zeit die Alltagswelt

Gemeinhin galt der 17. März, der dem Andenken der heiligen
Gertrud geweiht war, als Stichtag für den Beginn der
Gartenarbeiten: Ein Irrglaube, wie Christiane Cantauw von der
Volkskundlichen Kommission des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) klarstellt: "Mit der heiligen Gertrud und
ihrem Leben hat diese Stichtagregelung nur wenig zu tun."

"Gertraud / den Garten baut", hieß es sprichwörtlich. Wer bis
zum 17. März seinen Garten noch nicht umgegraben hatte, setzte
sich dem Spott der Menschen aus. Da für den meist recht großen
(Gemüse-)Garten die Frau zuständig war, galt ihr auch die Häme
der Leute, wenn die Beete noch nicht umgegraben und von Unkraut
befreit waren.

Gertrud lebte im 7. Jahrhundert und war eine Tochter von Pippin
dem Älteren. Sie wurde Äbtissin des von ihrer Mutter gegründeten
Klosters im belgischen Nivelles und bemühte sich vor allem um
die Bildung der weiblichen Jugend. "Ihr außerordentlicher Eifer
für die Betreuung von Kranken, Witwen, Pilgern und Gefangenen
ließ sie zur Patronin von Spitälern werden, die im Mittelalter
vielerorts ihren Namen trugen. Ihr Gebet vertrieb nach der
Legende einmal eine Mäuse- und Rattenplage, womit sie die Ernte
rettete", eklärt Cantauw. Deshalb stelle man sie in der Regel
mit einer Maus als Attribut dar.

"Früher waren Arbeiten in Haus und Hof mit bestimmten
Heiligengedenktagen verknüpft. Das zeigt ganz deutlich, wie der
Alltag vom christlichen Glauben durchdrungen war", erläutert
Cantauw. Der Wechsel von Jahreszeiten und Aufgaben war durch
diese Stichtage gedanklich nicht vom christlichen Glauben zu
trennen.

Bis in das 20. Jahrhundert hinein kannten zumindest gläubige
Katholiken die einzelnen Heiligentage - zumal, wenn es sich wie
bei dem Gedenktag der heiligen Gertrud um einen
aufgabenbezogenen Stichtag handelte. Die Namenstage von Thomas,
Anna, Peter und Paul, Elisabeth, Michael, Johannes oder Anton
mussten sie nicht erst in Heiligenkalendern nachschlagen.

Dies lag nicht zuletzt auch daran, dass es sich dabei um
landwirtschaftlich bedeutsame Stichtage handelte, an denen das
Gesinde wechselte, bestimmte Arbeiten zu erledigen oder gewisse
Abgaben zu entrichten waren.

Ab dem 16. Jahrhundert empfahl die katholische Kirche den
Gläubigen, ihren Kindern Heiligennamen zu geben und den Tag des
Namenspatrons feierlich zu begehen. Diese Empfehlung aus dem
Kathechismus, die im Rituale Romanum (einer Gottesdienstordnung
von 1614) nochmals bekräftigt wurde, begründete die
Namenstagsfeier, die immer mehr Katholiken übernahmen.

Bis weit ins 20. Jahrhundert hielten viele an ihr fest. Da die
katholische Kirche aufgrund der Lehre von der Erbsünde
Geburtstagsfeiern ablehnte, bekämpfte man diese als heidnischen
Brauch. "Jedes Kalb hat Geburtstag, aber noch lange keinen
Namenstag, hieß es damals", so die LWL-Volkskundlerin.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich die Geburtstagsfeier aber
auch bei den Katholiken zunehmend durch. "Für viele Menschen
spielten die sich am landwirtschaftlichen Jahr orientierenden
Stich- und Heiligentage eine geringere Rolle. Nicht mehr das
Vorbild eines Heiligen, sondern ihre eigene Individualität und
ihre individuelle Leistung rückten in den Vordergrund", so
Christiane Cantauw. Dieser Geisteshaltung entsprach eher der
Geburtstag, für den das persönliche Lebensalter als Anlass zum
Feiern gilt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 18 10:33:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Mar 2008 10:33:20 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimat-Jahrbuch Kreis Guetersloh, Band 2008
Message-ID: 47DF9A70.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt" Datum: 18.03.2008, 11:00

SERVICE: TOC

Heimat-Jahrbuch Kreis Gütersloh
26. Jahrgang
Band 2008
ISBN: 978-3-87231-111-5

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=75

S. 8-21
Märkte und Volksfeste im Laufe des Jahres 2008

S. 23-33
Ossenbrink, Jochen
Sechs Jahrhunderte in Familienbesitz -
der Amtsmeierhof zu Isselhorst

S. 34-37
Bluhm-Weinhold, Annemarie
Frau Imeka sei Dank.
Steinhagen feiert 750-jähriges Jubiläum

S. 38-43
Sudhölter, Jürgen
Rheda und die Reichspogromnacht vor 70 Jahren

S. 44-47
Focken, Jan
Das alte Empfangsgebäude in Avenwedde-Bahnhof
wurde zum Haus für die Bürger

S. 48-51
Kindler Jürgen, Lewe, Wolfgang
Lateinische Inschriften an den Fronten Rhedaer
Altstadthäuser

S. 52-55
Grimm, Stephan
Der Seminar-Gedenkstein in Gütersloh -
ein Denkmal, das kaum einer mehr kennt

S. 56-62
Möller, Eckhard
Im Gedenken an die Toten: V
om Kriegerdenkmal zum Ehrenmal und zum Mahnmal

S. 63-68
Pokorra-Brockschmidt, Marion
Der Heimatverein Rheda gilt seit 75 Jahren al ein
treuer Zeuge der Vergangenheit

S. 69-73
Amendt, ChristophSpannende Begegnungen mit
Geschichte und Natur im Ravensberger Klassenzimmer

S. 74-80
Elf, Katrin
Rietberg ist gut gerüstet für einen Ansturm von
Besuchern zur Landesgartenschau 2008

S. 81-85
Westerbarkei, Ilse
Die Boomberge -
Naturschutzgebiet im Winkel von Ems und Lutter

S. 86-90
Mertens, Melanie
"Eine überauß kostbahre und schöne Capelle
auf Romenische Arth"

S. 91-95
Zoller, Johannes
Die Muhleisen-Orgel -
Schönes Geschenk mit wunderschönem Klang

S. 96-98
Heckemeier, Heinz
St. Jacobus Mastholte begeht sein 350-jähriges Bestehen
als Pfarrkirche

S. 99-104
Beune, Karl-Heinz
Der Altar von Borgholzhausen und sein jüngerer Bruder in
der Kirche von Stift Quernheim

S. 105-108
Wiedenhaus, Andreas
Über 200 Jahre Geschichte hält die Ziegelei Eusterbrock
bis heute lebendig

S. 109-113
Musch, Hans-Dieter
Seit 1990 wird im Katholischen Vereinshaus würziges Bier gebraut

S. 114-119
Potthoff, Günter
In Stukenbrock und Liemke lieferte der Ölbach Betriebswasser
für 18 Werke

S. 120-123
Beine, Werner
Die Ziegelei Beine - eine Langenberger Familiengeschichte

S. 124-128
Huss, Annette
Vor 70 Jahren entstand zwischen Verl und Gütersloh die
Reichsautobahn

S. 129-133
Sautmann, Richard / Westheider, Rolf
"Geburtsort Strang" Zur Geschichte des Waldkrankenhauses
Rothenfelde

S. 134-138
Feicht, Gunnar
Die Handball-WM 2007 rückte das westfälische Halle voll
ins Rampenlicht

S. 139-142
Ellerbrock, Klaus
"Wir für unsere Gemeinde" Eine lebendige Bürgerstiftung
in Herzebrock-Clarholz

S. 143-147
Bentheim, Fürstin Sissi
Blick in die Gästebücher von Haus Bosfeld und von
Schloss Rheda

S. 148-151
Bleisch, Michael
Apotheker und Pfarrer
Die Brüder Tritziensky Beamtensöhne aus Rietberg

S. 152-156
Henkenjohann, Dunja
Ein Leben für die Kusnt- Die Geschwister Sonja
und Vincent Böcksstiegel

S. 157-163
Weber, Ernstjosef
Der Rietberger Grafen Wappenbild war der goldene
Adler auf rotem Schild (II)

S. 164-165
Die Autoren dieses Buches

S. 166-169
Literatur und Quellennachweise

S. 170
Bildnachweise

S. 171-175
Möller, Eckhard / Westheider, Rolf
Neuerscheinungen auf dem heimischen Büchermarkt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 19 09:50:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Mar 2008 09:50:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Frueher Saisonstart im Hagener LWL-Freilichtmuseum,
21.03.2008, Hagen
Message-ID: 47E0E201.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.03.2008, 12:56

AKTUELL

Früher Saisonstart im Hagener LWL-Freilichtmuseum
Ausstellung über Kinderarbeit, ein neuer Spielplatz und alte Autos

Früher als gewöhnlich startet am Karfreitag (21. März) das
Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) in die Freiluftsaison 2008. Zwei Sonderausstellungen zu
Kinderarbeit sowie Handwerk und Kunst sowie zahlreiche
Sonderveranstaltungen wie Oldtimertreffen stehen in diesem Jahr
auf dem Museumsprogramm. Außerdem wird in diesem Sommer der
Museumsspielplatz eröffnet und die Bauarbeiten für die neue
Museumsgaststätte beginnen.

"Wir wollen den Menschen die Kultur Westfalens näher bringen.
Auf diesem Weg haben wir hier mit den zahlreichen
Vorführbetrieben schon viel erreicht. Um die Menschen auch
künftig anzusprechen, entwickeln wir das Museum ständig weiter.
In den kommenden zwei Jahren bauen wir beispielsweise eine neue
Museumsgaststätte mit einem neugestalteten Vorplatz, um den
Service für unsere Besucher zu verbessern.

Bereits im Sommer wird der neue Spielplatz fertig", verspricht
Dr. Barbara Rüschoff-Thale, seit 1. März neue Kulturdezernentin
des LWL. Für die Museumsbesucher zwar nicht sichtbar, aber für
das Museum ebenso wichtig sei das neue Depot, in das Ende Juli
tausende Museumsstücke umziehen. Außerdem werde zur Zeit das
Tabakhaus renoviert, so Rüschoff-Thale weiter.

Als erste Sonderveranstaltung der Saison findet direkt nach
Ostern die Kunsthandwerkerausstellung "Handwerk - Kunst -
Design" statt. Dabei präsentieren die Kunsthandwerker moderne
Techniken und Gestaltungsformen aus vielen verschiedenen
Werkstoffen. Am 13. April eröffnet die diesjährige
Sonderausstellung "Kinderarbeit einst und jetzt" sowie die
spezielle Ausstellung "Abseits der Fabriken - Kinderarbeit in
Westfalen im 19. Jahrhundert".

"Die Ausstellung haben wir mit dem Museum für Industriekultur in
Osnabrück und terre des hommes erarbeitet. Sie zeigt im
historischen Teil, wie es bis vor hundert Jahren noch in
Westfalen zuging. Im zweiten Teil berichtet sie von der
Kinderarbeit heute in den Schwellenländern", so Museumsleiter
Dr. Uwe Beckmann.

Neben den Ausstellungen plant das LWL-Freilichtmuseum an
Wochenenden Sonderveranstaltungen wie das textilorientierte
umGARNen, den schöpferischen Papiertag, das fröhlichbunte
Kinder- und Herbstfest sowie das technikorientierte
Oldtimertreffen der Feuerwehren und der Trabis am Tag der
Deutschen Einheit.

Als besonderes Highlight steht Der Wilde Westen am 17. Mai auf
dem Programm: Die Open-Air-Produktion des Kulturzentrums
Lichtburg aus Wetter feiert ihre Premiere im Hagener
LWL-Freilichtmuseum. Eine Mischung aus Kultur und Technik gibt
es bei Dampf und Rock'n Roll wenn Dampfmaschinen durch das
Museum tuckern und die Band "Teddy Conetti" den Besuchern
einheizt.

Wie immer heißt es im Hagener LWL-Freilichtmuseum nicht nur
Zuschauen, sondern auch Mitmachen zum Beispiel bei den im
vergangenen Jahr eingeführten Kaffeekränzchen oder bei den
monatlichen Junior-Führungen, die ergänzt werden durch Workshops
zum Thema Kinderarbeit.

Hier lernen die Kinder spielerisch, wie die Arbeitswelt von
Altersgenossen aussah und in vielen Ländern sogar heute noch
aussieht. In diesem Jahr gibt es auch wieder wissenschaftliche
Führungen zu bestimmten Themen.

Für aktive Besucher stehen verschiedene kreative Workshops auf
dem Plan. Da gibt es Korbflechten, Buchbinden, Lithografie und
einen mehrtägigen Kursus, bei dem selber gestaltete Skulpturen
und Reliefs in Bronze abgegossen werden. Unter dem Titel "Frauen
im Handwerk. Perspektiven der Forschung" veranstaltet das
LWL-Freilichtmuseum am 13. und 14. November eine
wissenschaftliche Tagung zum Thema Frauen und Handwerk.

Rund 20 Vorträge beleuchten verschiedene Aspekte dieses
Verhältnisses. Die Vorträge beziehen sich sowohl auf
übergreifende Phänomene wie die Frage nach der Ausbildung von
Frauen für das Handwerk als auch auf die Analyse der Stellung
von Frauen in bestimmten Handwerksberufen.

Als eines der ersten LWL-Museen hat das LWL-Freilichtmuseum
Hagen ein Leitbild entwickelt. "Ich freue mich, dass sich an der
Erarbeitung des Leitbildes viele Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beteiligten", berichtet Beckmann. "Vier Fragen waren
uns besonders wichtig: Wie arbeiten wir miteinander? Wie gehen
wir mit unseren historischen Objekten um? Wie unterhalten wir
unsere Besucher und wie vermitteln wir ihnen Wissen? Und
schließlich - wie begegnen wir unseren Besuchern?"

Die Museumspädagogik hat eine neue Mitarbeiterin, die allerdings
noch namenlos ist: Eine Museumskatze wird an den Werkstätten und
Gebäuden aufgestellt, in denen die museumspädagogischen
Programme stattfinden. In einem Wettbewerb sucht das Museum ab
dem 1. April einen Namen für die Katze. Die Teilnehmerkarten
gibt es zum Wettbewerbsbeginn an der Kasse. Der Wettbewerb läuft
bis Ende Mai, danach wählt eine Jury einen Namen aus.

Die Eintrittspreise bleiben auch in diesem Jahr stabil:
Erwachsene:5 ?
Kinder ab 6 Jahren:2 ?
Familienkarten:11 ?

INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum
für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 19 09:55:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Mar 2008 09:55:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Rollen, Werfen,
Kippen: vom Spiel mit bunten Ostereiern
Message-ID: 47E0E308.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.03.2008, 12:52

AKTUELL

LWL-Volkskundler suchen Fotos:
Rollen, Werfen, Kippen: vom Spiel mit bunten Ostereiern

Seit Wochen stehen die Ostereier in allen Farben in den
Geschäften. Ihrer Bestimmung nach werden sie an den Feiertagen
meist umgehend verspeist. "Das war aber nicht immer so", weiß
Sonja Böder von der Volkskundlichen Kommission für Westfalen
beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

"Noch im vorigen Jahrhundert spielten die Leute zu Ostern auch
mit den hartgekochten Eiern." Obwohl diese Spiele weit
verbreitet waren, besitzen die Volkskundler davon kaum
Bildmaterial. Deshalb bitten sie Fotobesitzer um Mithilfe.

Eier picken, ticken, bixen oder auch kippen: Beim wohl
bekanntesten spielerischen Zeitvertreib zu Ostern werden Eier
aufeinander gestoßen. Der Spieler, dessen Ei zerbricht,
verliert. Die Regeln variieren dabei nur in Details. Meist stand
- wie in Bönen (Kreis Unna) - dem Gewinner das Ei zu, "ohne dass
die Hergabe immer im Ernst gefordert wurde", so eine Quelle des
Archivs für Westfälische Volkskunde. Natürlich kursierten Tipps
für besonders harte Eier, die im Wettstreit einen Vorteil
verschafften. Überlanges Kochen oder das Einlegen der Eier in
Pferdemist galten als wirkungsvolle Rezepte.

Bevorzugte Treffpunkte für die Osterspiele waren Hügel, für die
sich Namen wie Poasche- oder Osterberg einbürgerten. Die Jugend
aus Rheine (Kreis Steinfurt) kam am Osterabend auf dem Eierberg
zum Eierpicken zusammen. An einigen dieser Stellen verkauften
Händler Süßigkeiten und andere Leckereien.

Oft fanden die Spiele auf Wiesen statt. Nicht nur in
Iserlohn-Obergrüne (Märkischer Kreis) war das Eierrollen der
Renner: Es siegte, wessen Osterei am schnellsten einen steilen
Wiesenhang hinunter rollte. Beim Eierwerfen entschied entweder
der weiteste Wurf, wie in Hörstel-Bevergern (Kreis Steinfurt),
oder aber der höchste. "Den Aufschlag musste das Ei überleben,
sonst kam es für den Gewinnerwurf nicht in Frage. Zerbrochene
Wurfgeschosse verspeisten die Teilnehmer sogleich", so Böder
augenzwinkernd.

Großer Beliebtheit erfreute sich auch der Eierlauf, der bei
Kindern sportlichen Ehrgeiz weckte. In Freudenberg-Alchen (Kreis
Siegen-Wittgenstein) standen Mädchen und Jungen hingegen auf
einem Steilhang und warfen die Eier im hohen Bogen in eine
leicht sumpfige Wiese.

Überhaupt ist aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein ein besonders
kreativer Umgang mit Ostereiern überliefert. Für das
"Osterhäuschen" wurde aus mehreren Haselruten ein etwa 20
Zentimeter hoher Bogengang hergestellt und mit Moos gedeckt. An
den beiden Ausgängen bildeten in die Erde gesteckte und mit Moos
umkleidete Haselstöckchen halbkreisförmige Vorhöfe. "Davor
knieten die Kinder und rollten sich die Eier durch den Tunnel
zu", erläutert die LWL-Volkskundlerin.

In Kreuztal-Littfeld gingen Kinder "in die Ameisen": "Wenn die
Farbe eingezogen war, rieben die Kleinen die bunten Eier mit
einer Speckschwarte ein. Am Nachmittag kamen die Eier in einen
Ameisenhaufen, wo sie von Tannennadeln und den Insekten
umschlossen lagerten. Durch die ätzende Säure der Ameisen
erhielten die Ostereier verzierende Muster", sagt Böder.

Während mit den Eiern fast ausschließlich Kinder spielten, taten
Erwachsene beispielsweise dies: "Am ersten Ostertage zog der
Bauer mit Alt und Jung nach seiner Weide und dann wurde dort
Ballschlagen geübt", heißt es in einem Bericht aus
Espelkamp-Isenstedt (Kreis Minden-Lübbecke). Oft war es das
einzige Mal im Jahr, dass Erwachsene zum Ballspielen zusammen
kamen. In Halle (Kreis Gütersloh) endete das Spiel gewöhnlich
mit dem "Holskenball", einem traditionellen Tanzabend.

Ein Osterfest ohne Osterspiele? Für lange Zeit war das
undenkbar. Dennoch existieren im Bildarchiv der Volkskundlichen
Kommission kaum Fotos dazu. Die LWL-Volkskundler freuen sich
daher sehr über die Zusendung von Bildmaterial. Weitere
Informationen erhalten Sie bei Christiane Cantauw unter der
Telefonnummer 0251 832-4404.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 19 10:02:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Mar 2008 10:02:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bildvortrag im Schiffshebewerk: Auf der
ErzbahntrasseMitten durchs Ruhrgebiet, 01.04.2008, Waltrop
Message-ID: 47E0E4A8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
datum: 18.03.2008, 11:29

AKTUELL

Auf der Erzbahntrasse Mitten durchs Ruhrgebiet
Bildvortrag im Schiffshebewerk

Zu einer spannenden Reise mitten durchs Ruhrgebiet lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 1. April,
um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg ein. Bilder eines neun Kilometer langen
Erlebnisweges der ehemaligen Erzbahntrasse ermöglichen
beeindruckende Einblicke in die Stadt- und Industrielandschaft
zwischen Bochum und Gelsenkirchen.

In der Emscher-Region wird ein großer Teil der stillgelegten
Werksbahntrassen zu Rad- und Wanderwegen ausgebaut. Eine der
interessantesten Trassen liegt zwischen der Jahrhunderthalle im
Bochumer Westpark und dem Hafen Grimberg am Rhein-Herne-Kanal in
Gelsenkirchen-Bismarck. Die Strecke, die früher die
Hüttenbetriebe Schalker Verein und Bochumer Verein mit dem
Grimberghafen verband, wurde zwischen 1912 und 1929 erbaut.

Der Referent und ehemalige Lokführer, Hans-Georg Rubenschuh,
zeigt in einer eindrucksvollen Dia-Schau die unterschiedlichen
Brückenkonstruktionen, Wegstrecken und angrenzende
Sehenswürdigkeiten der Trasse. "Wer das Ruhrgebiet einmal aus
ungewöhnlicher Perspektive kennen lernen möchte, darf diesen
Vortrag nicht verpassen," lädt Museumsleiter Herbert Niewerth
ins Schiffshebwerk ein. Der Eintritt ist frei.

INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 19 10:30:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Mar 2008 10:30:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ostern in den LWL-Museen:
VielfaeltigesVeranstaltungsangebot an den Ferien- und Feiertagen
Message-ID: 47E0EB34.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.03.2008, 13:52

AKTUELL

Ostern in den LWL-Museen:
Von A wie Aromalampe bis Z wie Zeche Zollern
Vielfältiges Veranstaltungsangebot an den Ferien- und Feiertagen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet in seinen
Museen zu Ostern ein abwechslungsreiches Programm für Groß und
Klein. Kinder können etwa klösterliche Goldschmiedekunst kennen
lernen oder wissenswertes über Hühner und Osterhase erfahren.
Themenführungen, Osterspaziergänge und Feste haben auch für
Erwachsene großen Unterhaltungswert.

Saisoneröffnung in Detmold
Pünktlich zum Osterfest eröffnet das LWL-Freilichtmuseum Detmold
(Krummes Haus, 32760 Detmold) die Saison. Beim Osterspaziergang
am Karfreitag (21.3.) erleben Besucher das Freilichtmuseum in
Frühlingsatmosphäre. In manchen der historischen Gebäude auf dem
Gelände gibt es bereits einen Vorgeschmack auf das Themenjahr
"In Fahrt. Liebe, Tod, Geschwindigkeit", das am 6. April
startet. Kleine Besucher erleben an diesem Tag
"Naturbegegnungen", die ihnen Wissenswertes über Hühner und
Osterhasen vermitteln. Anschließend färben sie wie zu "Omas
Zeiten" Eier mit Naturfarben. Und wer genau hinschaut, kann in
der Nähe des "Osnabrücker Hofs" schon Lämmchen bei den
Bentheimer Landschafen und den Schwarzkopfschafen entdecken.

Programm: "Naturbegegnungen" und Eierfärben
Altersstufen: Kinder zwischen sechs und zehn Jahren
Kosten: 6 Euro pro Person inklusive Museumseintritt
Termin: 21. März, ab 15 Uhr
Anmeldung: 05231/706104

Im "Lauschhaus" des Freilichtmuseums können kreative Gäste zudem
am 21., 22. und 24. März jeweils um 11 und 14.30 Uhr Filzeier
mit Perlen besticken und so noch schnell ihren persönlichen
Osterschmuck basteln.

Frühlingserwachen in Hagen
Zum Saisonstart im LWL-Freilichtmuseum Hagen (Mäckingerbach,
58091 Hagen-Selbecke) am Karfreitag (21.3.) nimmt Museumsleiter
Dr. Uwe Beckmann die Besucher mit auf einen Rundgang (11 Uhr).
Die ersten eintausend Gäste erhalten eine Broschüre über die
historische Gartenkunst in Westfalen. Am Ostersonntag und
Ostermontag (jeweils 10 Uhr) summen die Bienen wieder in Hagen.
Der Kreisimkerverein erläutert, wo die Bienen im Winter waren
und was der Imker im Frühjahr zu leisten hat. Der Reck- und
Breithammer ist am Sonntag um 14 Uhr Treffpunkt für die
kostenlose Führung "Der Weg des Eisens - Hammerwerke,
Produktionsweisen und Produkte".

Sternstunden für Sammler in Münster
Im Rahmen der Ausstellung "Alles wird Kunst sein" organisiert
die Kunstvermittlung des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster (Domplatz 10, 48143 Münster)
"Sternstunden für Sammler, Sachensucher und andere Sonderlinge".
Ob Fußballsammelbilder, Steine, Murmeln oder Schlümpfe - in dem
dreitägigen Workshop lernen Kinder in den Osterferien, ihre
Sammlung richtig in Szene zu setzen. Dabei entstehen Kunst- und
Wunderkammern im Schuhschachtelformat oder fantasievolle
Entwürfe für das eigene Sammlermuseum.

Workshop "Sternstunden für Sammler, Sachensucher und Sonderlinge"
Altersstufen: Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren
Kosten: 15 Euro
Termin: 26. bis 28. März, 10.30-13.00 Uhr
Anmeldung: 0251 5907-201, besucherbuero at lwl.org

Naturkundemuseum in Münster: Schnelle Bohnen und "dumme" Nüsse
Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster (Sentruper Straße 285,
48161 Münster) bietet in Kooperation mit der Stadt Münster, Amt
für Kinder, Jugendliche und Familien auch in diesen Osterferien
wieder einen Ferienkurs für Kinder ab 8 Jahre an: Schnelle
Bohnen, selbstreinigende Fassaden und "dumme" Nüsse im
Pflanzenbereich stehen im Mittelpunkt des Kurses
"Pflanzenwerkstatt", der vom 26. bis 28. März, jeweils von 14.30
bis 16.30 Uhr, stattfindet. Spielerisch erkunden die kleinen
Pflanzendetektive die Highlights der neuen Sonderausstellung
"Pflanzenwelten - Menschen, Pflanzen, Geschichten". Jeder
Teilnehmer benötigt eine Schürze oder ein paar alte
Kleidungsstücke. Die Teilnahme am Ferienkurs kostet den
regulären Museumseintritt von 2 Euro. Anmeldung unter: 0251
591-6050.

Dalheimer Klostergeheimnisse
In einem reizvollen Wechselspiel von Gestern und Heute entdecken
die Besucher des LWL-Klostermuseums Dalheim (Am Kloster 9, 33165
Lichtenau-Dalheim) zu Ostern die Ausstellungen sowie die
beeindruckende Klosteranlage und einige ihrer Geheimnisse. Von
Schauspielern dargestellte Dalheimer "Größen" der Zeitgeschichte
nehmen die Interessierten dabei an die Hand.

Der Startschuss zum "Bunten Familienfest" am Ostermontag (24.3.)
mit Blasmusik und Kinderprogramm fällt um 11 Uhr. Zuvor findet
ein Gottesdienst (10 Uhr) mit musikalischer Begleitung statt. In
der Klosterschule üben sich Kinder in der klösterlichen
Goldschmiedekunst (3 Euro pro Teilnehmer). Ute Mandel lädt in
die ehemalige Sakristei der Klosterkirche zur Märchenstunde ein.
Schäfer Wolfgang Scholle ist mit seiner Herde auf den Wiesen des
Klostergeländes zu Gast. Die öffentliche Führung durch die
Klosteranlage beginnt um 13.30 Uhr, die durch die
Sonderausstellung um 15 Uhr. Stündliche öffentliche Führungen in
Klosteranlage und Klausur finden von 11.30 bis 16.30 statt. Der
Eintritt kostet 4 Euro. Gäste können sowohl die Mühle als auch
die Stellmacherei besichtigen, die nur wenige Tage im Jahr
geöffnet sind.

Osteraktionen im LWL-Industriemuseum
"Gesundheit, Krankheit, Tod": Die Themenführung mit Harald
Verhoolen in der Zeche Zollern in Dortmund (Grubenweg 5, 44388
Dortmund-Bövinghausen) dreht sich um Arbeitssicherheit,
Berufskrankheiten und medizinische Einrichtungen im
Steinkohlebergbau (24. März, 15 Uhr, Treffpunkt ist das Foyer).

Im Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Am Hebewerk 2,
45731 Waltrop) werden für die Museumsbesucher am 21., 22. und
24. März kostenlose Führungen von 11 bis 12.30 Uhr angeboten.
"Forscher-Familien" können am Sonntag (23.3.) das
Hebewerk-Diplom erwerben. Dazu müssen sie puzzeln, rechnen oder
mit einem Lot hantieren.

Ostersonntag und Ostermontag starten außerdem Schiffe vom Steg
am Unterwasser aus in Richtung Münsterland. Die Route der Tour
führt entlang dem "neuen Hebewerk", der neuen Großschleuse sowie
der Dattelner Industriekulisse bis zum Abzweig
Datteln-Hamm-Kanal. Um 12.30, 13.30 und 14.30 Uhr beginnen die
einstündigen Touren, um 15.30 Uhr eine zweistündige Fahrt. Eine
Mitfahrt ist nur Museumsbesuchern gestattet.

Zur "Spätschicht"-Fackelführung am Karfreitag (19 Uhr) singt in
der Henrichshütte Hattingen (Werksstraße 25, 45527 Hattingen)
der Gospelchor "Children of Lights" (Eintritt: 3,50 Euro für
Erwachsene, 2 Euro für Kinder ab sechs Jahre). Am Samstag steigt
ab 21 Uhr die 80er Party im Henrichs Restaurant (Vorverkauf: 7,
50 Euro, Abendkasse: 8,50 Euro).

In der Öko-Werkstatt "Wasserwege" sind die Teilnehmer am Sonntag
(10.30-13.00 Uhr) den Wassertropfen auf der Spur und gehen
Geschichten auf den Grund, die Sprockhöveler Bach und Ruhr zu
erzählen haben (Erwachsene zahlen 3 Euro, Kinder ab sechs Jahre
zwei Euro).

Während sie den Geschichten aus 1001 Nacht lauschen, lassen die
Kinder am Ostersamstag (14 bis 17 Uhr) im Ziegeleimuseum in Lage
(Sprikernheide 77, 32791 Lage) ihrer Fantasie freien Lauf und
gestalten aus vielfältigen Materialien Bilder. Bei Kerzenschein
und dem Duft der Aromalampe gibt es Wintertee und Waffeln
(Kosten inkl. Material: 5 Euro). Ton-Ostereier aus der Ziegelei
bemalen die Kleinen am Ostersonntag. Die Feldbahn fährt an
diesem Tag um 11, 14 und 15 Uhr. Für Kinder bis 14 Jahre ist die
Fahrt kostenfrei.

Mittelalterliche Waffen und Museumskino
Das LWL-Museum für Archäologie in Herne (Europaplatz 1, 44623
Herne) veranstaltet am Ostermontag ab 15 Uhr eine Vorführung
mittelalterlicher Waffen und Kampftechniken. Die Ritter Norbert
und Thomas berichten "... von kûner recken strîte ..." - vom
Kampf kühner Recken - und zeigen den Umgang mit Schild und
Schwert.

Auch die Besucher dürfen zu Helm und Waffe greifen. Außerdem
finden über die Feiertage Führungen durch die Mitmachausstellung
"Achtung Ausgrabung!" (21.,23. und 24. März, 14 und 16Uhr) und
durch die Dauerausstellung (jeweils 15 Uhr) statt.

INFO

Eintritt:
Sonder- oder Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro,
sechs- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.
Kombiticket: Erwachsene 5 Euro,
sechs- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 12 Euro.

Im Museumskino des LWL-Römermuseums in Haltern am See
(Weseler Straße 100, 45721 Hal-tern) können Besucher am
Ostermontag den 45-minütigen Film "Römer zwischen Alpen
und Nordmeer" (ohne Altersbeschränkung) sehen.
Vorstellungen finden um 14 und 15 Uhr statt.

Eintritt: Erwachsene 3 Euro,
sechs- bis 17-Jährige 1,50 Euro, Familien 7 Euro
Öffnungszeiten: Karfreitag bis Ostersonntag, 10-18 Uhr

Die Dauerausstellung des Museums in der Kaiserpfalz in
Paderborn (Ikenberg 2, 33098 Paderborn) ist von
Karfreitag bis Ostermontag von 10-18 Uhr geöffnet.

Eintritt: Erwachsene 2,50 Euro,
Ermäßigungsberechtigte 1,50 Euro, Familien 6 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 19 10:31:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Mar 2008 10:31:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet St. Nikolai-Kirche in Lemgo als
"Denkmaldes Monats" aus
Message-ID: 47E0EB69.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.03.2008, 11:51

AKTUELL

Breites Engagement zur Rettung eines Wahrzeichens
LWL zeichnet St. Nikolai-Kirche in Lemgo als "Denkmal des
Monats" aus

Eine Stadt bangt um ihr ockerfarbenes Wahrzeichen: St. Nikolai,
Heimat der evangelischen Gemeinde und schiefgeneigtes Bauwerk,
muss saniert werden. Derzeit versucht eine Vielzahl von Akteuren,
die finanzielle Belastung zu stemmen, um die Pfarrkirche
inmitten der Hansestadt Lemgo (Kreis Lippe) zu retten.

Diese Anstrengungen würdigt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL), indem er die Kirche als Denkmal des
Monats auszeichnet. "Wir sind von dem breiten Engagement für den
Erhalt des bedeutenden Kunstdenkmals sehr angetan", begründet
LWL-Denkmalpflegerin Dr. Roswitha Kaiser die Auswahl.

Bei der derzeitigen Phase der Sanierung handelt es sich um den
zweiten Bauabschnitt der statischen Sicherung des 800 Jahre
alten Bauwerks. Umfang und Schwierigkeitsgrad der notwendigen
Maßnahmen kamen für die Kirchengemeinde überraschend.
"Eigentlich war nur eine Auffrischung der wertvollen
spätmittelalterlichen Malerei und der Raumschale des
Kirchenschiffes im Jahr 2001 geplant", so Kaiser. Doch neue
Risse in Gewölbe und Mauerwerk beunruhigten den Küster. Statiker
erarbeiteten in Abstimmung mit den Verantwortlichen vor Ort und
dem LWL-Amt für Denkmalpflege ein Konzept.

Ursache für die Schieflage des Sakraldenkmals aus dem
beginnenden 13. Jahrhundert ist der nicht ausreichend tragfähige
Untergrund. Die nördliche und südliche Langhauswand sind jeweils
um einen halben Meter aus dem Lot gewichen. "Beide Westtürme
neigen sich wie Tulpen nach außen", veranschaulicht Kaiser die
Situation. Durch die gewaltige Masse der Türme war eine
Stabilisierung der Außenecken der Doppelturmfassade
unumgänglich.

Mittlerweile ist die größte Gefahr gebannt und die
Sanierungsarbeiten im Dachstuhl können erfolgen. Die gesamte
technische, bauliche und denkmalpflegerischrestauratorische
Herausforderung erfordert enorme finanzielle Mittel. Das Land,
die evangelische Kirchenbaustiftung sowie zahlreiche Sponsoren
halfen der Lemgoer Nikolaigemeinde, diese Belastung zu
schultern. Zudem beteiligte sich die Stadt Lemgo tatkräftig an
der Sanierung.

"Mit kreativen Ideen trug Pastor Andreas Lange von Beginn an zur
Lösung des Finanzierungsproblems bei", lobt Kaiser auch die
Arbeit des Geistlichen vor Ort. Besucher der Homepage der
Gemeinde können zum Beispiel Pixel des Kirchenfotos erwerben und
sich somit als Sponsoren listen lassen. In Kürze ersetzt eine
elektronische Spendenbox den alten Opferstock. Bei Vorlage der
Scheckkarte und Bestätigung des gewünschten Betrags wirft der
Automat umgehend die Spendenbescheinigung aus.

Der Dachraum der Altstädter Kirche, der derzeit saniert wird,
enthält ungeahnte steinerne und hölzerne Zeugen der Geschichte
der Kirche. "Unter dem Staub der Jahrhunderte haften noch Reste
romanischen Außenputzes der alten Basilika. Seit der Zeit um
1300 verbirgt sich die basikale Vorgängergestalt hinter dem
westfälischen Typus einer dreischiffigen, vierjochigen
Hallenkirche mit zweifach besetztem Turmjoch im Westen", so
Kaiser.

Der im Dachraum verbliebene Rest des ursprünglichen,
künstlerisch gearbeiteten Bogenfrieses an der Traufe ist vor
Jahrzehnten vom Forscher Otto Gaul dokumentiert und in dem von
Dr. Ulf Dietrich Korn 1983 erschienenen Bau- und
Kunstdenkmälerband von Lemgo beschrieben worden.

Dr. Markus Harzenetter, Leiter des LWL-Amts für Denkmalpflege in
Westfalen machte bereits 2007 im Gespräch mit der Vertretung der
Kirchengemeinde deutlich, dass diese und andere Befunde
unbedingt erhalten und mit Hilfe der LWL-Denkmalpfleger
erforscht werden müssen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 20 09:26:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Mar 2008 09:26:15 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Archaeologische Funde in Hamm-Uentrop
Message-ID: 47E22DB7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.03.2008, 13:21

AKTUELL

Feuersteinmesser von Neandertalern in der Kraftwerkgrube

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben
in der Baugrube des neuen Steinkohlekraftwerks in Hamm-Uentrop
ein Feuersteinmesser von Neandertalern sowie Knochen von Mammuts
und anderen eiszeitlichen Tieren gefunden.

Das Bruchstück eines Messers aus Feuerstein sowie Reste von
eiszeitlichen Tieren kamen in der Baugrube des neuen Kraftwerks
in Hamm-Uentrop zutage. Ein Fußwurzelknochen, ein
Oberschenkelknochen und die Spitze eines Stoßzahnes von einem
Mammut, dazu ein Stück von einem Schulterblatt eines
Wollnashorns und ein Knochen von einem kleineren Tier,
wahrscheinlich der Oberarmknochen eines Wildrindes, lagen in
einer Kiesschicht. Die Fundstelle liegt unweit der heutigen
Lippe.

Ein besonderer Fund für die Archäologen der LWL-Archäologie für
Westfalen ist das Bruchstück eines Steingerätes. "Das knapp fünf
Zentimeter lange Stück aus tiefschwarzem Feuerstein stammt von
Neandertalern, die hier an den Ufern der Ur-Lippe rasteten und
dabei das Fundstück vermutlich als Tranchiermesser nutzten",
interpretiert LWL-Archäologe Dr. Michael Baales vorsichtig.

"Ihr Siedlungsplatz ist vermutlich von einem Lippe-Hochwasser
abgespült worden. Ob die Tierknochen etwas mit dem Aufenthalt
der Neandertaler zu tun haben, ist fraglich. Eher wurden auch
sie durch die Ur-Lippe aus der Umgebung angespült und zusammen
mit dem Feuerstein in der Kiesschicht abgelagert", schätzt
Steinzeitexperte Baales.

Dr. Michael Baales und Dr. Eva Cichy von der LWL-Archäologie für
Westfalen können die Funde nach der ersten Untersuchung grob in
den Beginn der letzten Eiszeit vor etwa 80.000 bis 100.000
Jahren datieren, als sich mehrmals kältere und wärme Klimaphasen
in kurzer Zeit abwechselten. Bei ihrer Untersuchung der
Fundstelle konnten sie nämlich auch die Schichtenfolge
dokumentieren.

Die Funde stammen demnach aus einer Kiesschicht, die von der
Ur-Lippe dort abgelagert worden war. Darüber lagen verschiedene
Sandschichten und ein Torf, der in eine Warmphase der letzten
Eiszeit gehört. Die Kiese und Sande darunter waren dagegen unter
deutlich kühleren Klimabedingungen entstanden.

"Die zeitliche Einordnung der Funde und die Rekonstruktion der
Geschichte des Fundortes sind uns nur möglich, weil wir von der
örtlichen Bauleitung direkt informiert worden sind. Das ist ein
gutes Beispiel dafür, dass, wenn wie hier alle Beteiligten an
einem Strang ziehen, neue Erkenntnisse zu unserer ältesten
Geschichte gewonnen werden können, ohne dass es zu
Einschränkungen in Betriebsabläufen kommt.

Projektleitung und Bauleitung des Kraftwerks in Hamm-Uentrop
sowie ihren Mitarbeitern sei für ihre große
Kooperationsbereitschaft ausdrücklich herzlich gedankt", freute
sich LWL-Archäologe Baales über die erfolgreiche Zusammenarbeit
mit dem Investor RWE.

Die Funde werden die Archäologen zusammen mit den Paläontologen
vom LWL-Museum für Naturkunde in Münster nun näher untersuchen.
Weitere Analysen sollen auch die zeitliche Abfolge der Schichten
in der Baugrube präzisieren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 20 09:34:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Mar 2008 09:34:54 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Alles wird Kunst sein ...": 100 Jahre
LWL-Landesmuseum, 09.03.-15.06.2008, Muenster
Message-ID: 47E22FBE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.03.2008, 15:14

AUSSTELLUNG

Bilder vor den Nationalsozialisten gerettet
"Alles wird Kunst sein ...": 100 Jahre LWL-Landesmuseum

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
zeichnet vom 9. März bis zum 15. Juni 2008 in einer umfassenden
Ausstellung mit über 200 Exponaten ein Jahrhundert
ereignisreicher Sammlungsgeschichte des Hauses nach. Die
Ausstellung "Alles wird Kunst sein ..." im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) spiegelt anhand von
bedeutenden Gemälden wider, wie sich die Sammlung von 1908 bis
heute entwickelt hat: von Werken des Mittelalters über
Renaissance und Barock bis hin zur Kunst der Moderne und
Gegenwart. In einer Serie stellt der LWL ausgewählte Exponate
der Ausstellung vor.

In der Ausstellung "Alles wird Kunst sein ..." wird auch die
Geschichte des LWL-Landesmuseums in den 1930er Jahren sowie die
von den Nationalsozialisten durchgeführte Aktion "Entartete
Kunst" dokumentiert. Kurz vor der Eröffnung der
Jubiläumsausstellung meldete sich eine Augenzeugin und alte
Münsteranerin im Museum: die Tochter des Landesrates Maximilian
Krass (1873-1949).

Ihr Vater habe als Vorstandsmitglied des Westfälischen
Kunstvereins mehrere von Beschlagnahmung bedrohte Werke in
seiner Wohnung gesichert - ebenso andere Mitglieder des
Vorstandes. Diese Werke wurden nachträglich noch in die
Ausstellung aufgenommen und sind ab sofort dort zu sehen.

Alte Fotos von dem Salon des Hauses an der Melchersstraße in
Münster zeigen ein Pastell des Malers Lovis Corinth, das er am
31. Juli 1904 von seiner hochschwangeren Frau Charlotte Berend
fertigte, und ein Gemälde mit Tempera des rheinischen
Expressionisten Heinrich Nauen. "Das Bild von Corinth war hoch
gefährdet, weil die Nazis seine Bilder im Visier hatten und weil
Charlotte Berend jüdischer Herkunft war.

Sie rettete sich mit ihren beiden Kinder 1933 in die USA",
erklärt der Kurator der Ausstellung, Dr. Gerd Dethlefs. Das Bild
mit der lieblichen "Südlichen Landschaft" von Nauen war
ebenfalls in Gefahr, weil der Künstler auf der Schwarzen Liste
stand und in mindestens neun Museen mindestens 71 seiner Bilder
konfisziert wurden.

Die "Entartete Kunst"

Die moderne Kunst, die auf eine Verselbständigung der Form
gegenüber dem Inhalt abzielte, zum Beispiel im Kubismus oder
Expressionismus, stieß zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei der
Mehrheit der Bevölkerung auf Unverständnis und starke Ablehnung.

Die Nationalsozialisten griffen das auf und verfolgten jede
Abweichung, die das kleinbürgerliche ästhetische Empfinden
verletzte: "Die Arbeiten von Juden, ganz gleich welcher
Gesinnung und welchen Stils, ,jüdische' Themen, auch wenn sie
von ,arischen Künstlern stammen',pazifistische Sujets,
sozialistische oder marxistische Themen, unschöne Gestalten,
aller Expressionismus, abstrakte Kunst" wurden bei der
"Entarteten Kunst" beschlagnahmt und zum Teil zerstört.

Nachdem schon seit 1933 Museumsdirektoren, die Werke der Moderne
erworben hatten, entlassen, die Bilder abgehängt und in
sogenannten "Schandausstellungen" diffamiert wurden, begann nach
der Olympiade 1936 die systematische Verfolgung nichtkonformer
Kunst. Im Sommer 1937 wurden in deutschen Museen insgesamt rund
16.000 Werke beschlagnahmt - im Landesmuseum der Provinz
Westfalen allein 44, davon drei Gemälde aus dem Eigentum des
Kunstvereins.

INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 20 10:33:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Mar 2008 10:33:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lesung fuer Kinder und Junggebliebene, 28.03.2008,
Muenster
Message-ID: 47E23D85.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.03.2008, 12:16

AKTUELL

Lesung für Kinder und Junggebliebene
Ein Märchen vom Träumen, Zusammenhalten und Glücklich-Werden

"Die Sterne vom Himmel holen" ist eine Redensart und bedeutet
keineswegs wirklich, dass jemand Sterne vom Himmel pflückt. Aber
genau das will der König in der Geschichte "Der Geschichtenkönig
und das Sternenkind" von Henning Köhler tun. Aus dieser
Geschichte liest Manne Spitzer am Freitag, 28. März, um 17 Uhr
im Zeiss-Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) vor. In seinem - bislang einzigen - Kinderbuch erzählt
Köhler mit Humor und viel Fantasie ein Märchen vom Träumen,
Zusammenhalten und Glücklich-Werden.

Eines Tages findet der König das Königsein entsetzlich
langweilig und sucht deshalb eine neue Aufgabe. Einer seiner
Ratgeber bringt ihn auf die Idee, Sterne vom Himmel zu pflücken,
weil sich doch alle Menschen nach ihrem Stern sehnen. Um
herauszufinden, wie man Sterne pflückt, macht sich der König mit
seinem Ratgeber auf den Weg und trifft das Sternenkind Tutu. Der
König erfährt von der geheimnisvollen Herkunft Tutus und von
seiner Mutter, der Sternenfrau. Schließlich gelingt es dem König,
mit Tutus Hilfe zum Mond hinauf und in das Sternenland zu
gelangen. Aber wird es ihm auch gelingen, die Sterne zu pflücken
und jedem Menschen die Geschichte seines Sternes zu erzählen?

Der Autor Henning Köhler, geboren 1951, ist Heilpädagoge,
Kinder- und Jugendtherapeut und Gründer der
Heilpädagogisch-Therapeutischen Ambulanz am
Janusz-Korczak-Institut. Dem Fachpublikum ist Köhler nicht nur
durch seine zahlreichen Bücher und Beiträge in Zeitschriften
oder im Rundfunk bekannt, sondern auch durch seine ausgedehnte
Lehr- und Vortragstätigkeit im In- und Ausland.

Eintrittskarten zum Preis von 2,00 ? sind bei Münster
Information (Telefon 0251 492-2714), in der Buchhandlung
Schatzinsel. Entdecke Dein Buch! (0251 484880) oder dienstags
bis sonntags von 9 bis 18 Uhr im LWL-Museum für Naturkunde
(Telefon 0251 591-6050) erhältlich.

INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 0251.591-6099
Fax: 0251.591-6098
E-Mail: naturkundemuseum at lwl.org
E-Mail: planetarium at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 20 10:35:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Mar 2008 10:35:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kommissar Kollo im Textilmuseum: Protagonisten
fuerKriminacht gesucht
Message-ID: 47E23DF7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.03.2008, 11:15

AKTUELL

Kommissar Kollo im Textilmuseum
Protagonisten für Kriminacht gesucht!

Kommissar Kollo, mehrere Leichen und ein "Tatort" - im Rahmen
der Bocholter Kulturtage 2008 lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 6. September, zu einer
spannenden Kriminacht in sein Textilmuseum in Bocholt ein. In
der Alten Spinnerei Herding findet eine Lesung des ersten
Bocholter Krimis "Zwei Leichen zuviel" von Bettina Oehmen statt.
Für die Protagonisten werden nun Sprecher gesucht.

Einmal in der Rolle des Bocholter Kriminalkommissar Christian
Kollo die Ermittlungen leiten? Oder dessen Freundin Gabi und den
Kollegen Jakob auf Spurensuche schicken? Bei der Kriminacht im
Textilmuseum in Bocholt ist das möglich. Jeder ist dazu
eingeladen, die Kriminacht zu einem spannenden und
unterhaltsamen Ereignis zu machen.

Interessenten können sich bis zum 30. April per E-Mail beim
Textilmuseum (textilmuseum at lwl.org) melden. Im Juni findet ein
Vorsprechen mit Jury im Arbeiterhaus des Textilmuseums statt,
bei dem die Protagonisten ermittelt werden.

Im Rahmen der Kriminacht wird vor der Lesung und im Anschluss
eine Führung durch die Spinnerei mit Lichtperformance angeboten.
Der international renommierte Saxophonisten Molly Duncan und
sein Londoner Jazz-Quartett konnten dank der finanziellen
Unterstützung der Volksbank Bocholt für die musikalische
Begleitung des Abends gewonnen werden. Für das leibliche Wohl
der Veranstaltungsbesucher ist ebenfalls gesorgt.

INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 25 09:30:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Mar 2008 09:30:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag im Planetarium: Der Sternenhimmel im
Fruehjahr -mit dem Ringplaneten Saturn, 01.04.2008, Muenster
Message-ID: 47E8C63A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.03.2008, 13:17

AKTUELL

Vortrag im Planetarium
Der Sternenhimmel im Frühjahr - mit dem Ringplaneten Saturn

Die neue astronomische Vortragsreihe im Zeiss-Planetarium des
LWL-Museums für Naturkunde ist im März gestartet. Am ersten
Dienstag eines Monats finden um jeweils 19.30 Uhr astronomische
Vorträge mit zahlreichen bekannten Astroforschern im Haus des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) statt. Jeder Vortrag
ist in sich abgeschlossen und stellt ein astronomisches Thema
allgemeinverständlich dar.

Die Vorträge sind für interessierte Besucher ab 12 Jahre
geeignet. Fortgesetzt wird die neue Reihe am Dienstag, 1. April,
mit "Der Sternenhimmel im Frühjahr - mit dem Ringplaneten
Saturn". Dr. Björn Voss vom Zeiss-Planetarium des LWL-Museums
für Naturkunde in Münster berichtet über den Saturn und andere
interessante Phänomene am Himmel, die im Frühjahr auffallend
sind.

Hoch am Frühjahrssternenhimmel thronen gut sichtbar die
Sternbilder Zwillinge, Löwe und Jungfrau. In dieser
Himmelsgegend gibt es viel zu entdecken! Einen Schwerpunkt
bildet der Ringplanet Saturn, der im Frühjahr besonders gut zu
sehen ist. Von ihm und seinen Monden hat die Raumsonde Cassini
vor kurzem neue faszinierende Nahaufnahmen zur Erde
gesandt.

Eintrittskarten sind für Erwachsene 4,- ? und Kinder 2,- ? im
LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster,
erhältlich.
Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0251 591-05.

INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 25 09:36:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Mar 2008 09:36:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gruen umbuscht und bunt umblueht: Eine
literarischeReise durch Pflanzenwelt, 29.03.2008, Muenster
Message-ID: 47E8C785.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.03.2008, 12:48

AKTUELL

Grün umbuscht und bunt umblüht
Eine literarische Reise durch Pflanzenwelt im LWL-Museum für
Naturkunde

"Grün umbuscht und bunt umblüht" - so beginnt die Schauspielerin
Beate Reker am Samstag, 29. März, um 19 Uhr, im LWL-Museum für
Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ihre
literarische Reise. Das Reiseprogramm ist Teil des
Veranstaltungsangebotes zur Sonderausstellung "Pflanzenwelten -
Menschen, Pflanzen, Geschichten" des LWL-Museums für Naturkunde.

Reker führt die Zuhörer an vier ausgewählte Stationen und
präsentiert Gedichte und literarische Texte zum Schmunzeln,
Lachen, Nachdenken und Wiedererkennen. Zur rund 70-minütigen
Reise gehören ebenso theatralische Elemente wie unterhaltsame
und interessante Informationen und Anekdoten.

In einer alten Apotheke gibt es beispielsweise ein nützliches
Rezept gegen die Vergesslichkeit von Hildegard von Bingen zu
hören, Johann Peter Hebel beschreibt in seiner Sammlung "Der
Rheinische Hausfreund" ein seltsam überdimensioniertes Rezept
...und es geht um Genüsse. Für die Mitreisenden gibt es dann
auch sehr viel zu genießen und einiges zu probieren.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 40 Personen begrenzt.
Tickets sind zum Preis von 6,- Euro im Vorverkauf und 8,- Euro an
der Abendkasse erhältlich.

Vorverkaufszeiten: Montags - samstags bei Münster Information
(Telefon 0251 492-2714) und dienstags - sonntags im LWL-Museum
für Naturkunde (Telefon 0251 591-6050).

INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 25 09:42:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Mar 2008 09:42:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Kampf um die Varusschlacht - Streit
umKalkriese, 03.04.2008, Luedinghausen
Message-ID: 47E8C8F9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 20.03.2008, 13:11

AKTUELL

"Als die Römer frech geworden, zogen sie nach Deutschlands
Norden".
Der Kampf um die Varusschlacht - Streit um Kalkriese
Vortrag am 3.4.2008, 19.30 Uhr auf Burg Vischering.
"Die spinnen, die Römer", beschimpft Obelix im Comic die
römischen Legionäre. Zu einem solchen Spruch lässt sich der
Historiker und Journalist Dr. Peter Kracht nicht hinreißen, denn
er beschäftigt sich wissenschaftlich fundiert mit den Römern. Im
Mittelpunkt seines Vortrages steht die Frage aller Fragen: wo
fand die Varusschlacht im Jahre 9 nach Christus, in der die
Germanen mit dem Cheruskerfürst Arminius (Hermann) die Römer
vernichtend geschlagen haben, tatsächlich statt?

Seit Jahrzehnten streiten Wissenschaftler und Heimatforscher,
Gelehrte wie Laien um den Ort der Schlacht, an die im
Jubiläumsjahr 2009 mit drei Sonderausstellungen in Haltern,
Detmold und Kalkriese erinnert wird. Mehr als 750 Theorien gibt
es dazu, doch die Schlacht blieb ein Phantom, bis 1987 erste
Funde in Kalkriese (Stadt Bramsche, Niedersachsen) ans
Tageslicht kamen. Dem gegenüber steht die Meinung anderer
Forscher, die die Region Lippe für den Austragungsort des
Gefechts halten.

In Detmold soll das Hermannsdenkmal, das ganze
Schülergenerationen auf Tagesausflügen besucht haben, an den
grandiosen Sieg über die Römer erinnern. Dr. Kracht zeichnet mit
zahlreichen Dias den Weg der römischen Legionen des Feldherrn
Varus von Xanten über Haltern nach Kalkriese nach und berichtet
über die archäologischen Hinterlassenschaften der Römer in der
Region wie z.B. die Römerlager an der Lippe.

Alle Interessierten sind eingeladen, sich mit auf die spannende
Spurensuche zu begeben. Dr. Peter Kracht ist Leiter der
Fachstelle Geschichte im Westfälischen Heimatbund und
Kreisheimatpfleger in Unna. Als Redakteur betreut er u.a. das
Jahrbuch Westfalen. Der Vortrag findet im Rittersaal der Burg
Vischering statt und kostet 3 Euro.

INFO

Burg Vischering (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990 11
Fax: 02591/7990 29
URL: www.burg-vischering.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 25 10:11:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Mar 2008 10:11:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungen der Villa ten Hompel, Muenster
Message-ID: 47E8CFB9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 20.03.2008, 15:48

AKTUELL

Aktuelle Veranstaltungen:

Die Broschüre "Mütter Helferinnen Blitzmädchen" von Bettina Blum
ist für 5 Euro per Email zu bestellen, bitte ein gültige
Rechnungsanschrift mitschicken.

Führung durch die Villa ten Hompel am Ostersonntag um 15 Uhr Am
Ostersonntag, 23. März, sind die beiden Ausstellungen am
Geschichtsort Villa ten Hompel von 12 bis 18 Uhr für Besucher
geöffnet. Darüber hinaus wird um 15 Uhr eine öffentliche Führung
angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos möglich. Auch der
Eintritt ist frei, Voranmeldungen für den Rundgang sind nicht
erforderlich.

Dringend empfohlen wird zudem, jetzt im Vorfeld für
interessierte Gruppen Führungen durch die Ausstellung
"Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen
Reichsbahn" zu reservieren, denn die Nachfrage in Münster und im
Münsterland ist bereits enorm hoch.

Die Wanderausstellung der DB wird - wie berichtet - von Sonntag,
18. Mai, bis Sonntag, 15. Juni, im Hauptbahnhof Münster zu sehen
sein und um einen regionalen Ausstellungsbereich zu den
historischen Ereignissen in der Zeit der NS-Gewaltherrschaft und
des Zweiten Weltkriegs ergänzt. Infos zur Planung und zur
Vergabe der Führungstermine u.a. auf
www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/index_sonderzuege.html

Ausstellung Sozialversicherung in Diktatur und Demokratie 31.
März - 31. Mai 2008
Wanderausstellung der Arbeitsgemeinschaft
"Erinnerung und Verantwortung" der Sozialversicherungsträger in
NRW Deutsche Rentenversicherung Westfalen
Gartenstraße 194, 48147 Münster

02. April 2008, 20 Uhr
Lehrpfade und Geschichtsrouten - zum
Lernort unterwegs
Prof. Dr. Bernd Hey, Bielefeld
Mittwochsgespräch

03. April 2008, 20 Uhr
"Hitlers Tischgespräche" von Andreas
Breiing (Die Buschtrommel) Theatersolo, Karten 10 EUR,
Vorbestellung unter 02 51/4 92-71 01

6. April 2008, 15 und 17 Uhr
10. April 2008, 20 Uhr
"Brechts Kreidekreuz" - eine szenische Führung expedition Theater
(Münster) mit Carsten Bender, Peter Eberst, Silvia Schwab.
Regie: Alban Renz
Karten 10 EUR (erm. 8 EUR),
Vorbestellung: 02 51/ 79 41 88

INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 492-71 01
Fax: 0251 492-79 18
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de
URL: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 25 10:29:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Mar 2008 10:29:09 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Archiv-Nachrichten Niedersachsen, Heft 11
Message-ID: 47E8D3F5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 17.03.2008, 10:15

SERVICE: TOC

Soeben in neuem Layout und neuem Format erschienen:
Heft 11 der Archiv-Nachrichten Niedersachsen.

Unter dem Schwerpunktthema "Störenfried Kunde? Das Archiv und
seine Benutzer?" finden Sie die Vorträge der ANKA-Tagung 2007
und viele weitere Themen, vorwiegend aus niedersächsischen
Archiven. Die Zeitschrift wird gemeinsam vom Niedersächsischen
Landesarchiv und der Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer
Kommunalarchive e.V. (ANKA; www.anka-online.net) herausgegeben
und erscheint jährlich im März.

Beiträge für Heft 12 nimmt die Schriftleitung bis Ende November
2008 entgegen: birgit.kehne at nla.niedersachsen.de und
rose.scholl at garbsen.de

Preis: 6 EUR zuzügl. Versand, Bezug: ANKA-Geschäftsstelle,
stadtarchiv at hannover-stadt.de, Tel. 0511/1684-2173

Inhaltsverzeichnis:

45. ANKA-Tagung 2007 Norderney

Bajohr, Frank
Alltags-Antisemitismus in Deutschland und im
internationalen Vergleich: Judenfeindlichkeit in Bade-,
Kur- und Erholungsorten im 19. und 20. Jahrhundert.

Graf, Sabine
"Archivportal Niedersachsen" eröffnet

Meyer, Romy
Interne Kommunikation: Das Intranetangebot des
Stadtarchivs Braunschweig

Paul, Hans-Holger
Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)
und seine Auswirkungen auf die Archive

Heuvel, Christine van den
Aktuelles zum Stand der Ausbildung zum / zur Fach-
angestellten für Medien- und Informationsdienste
- Archiv am NLA-Hauptstaatsarchiv Hannover

Schwensen, Broder
Ausgliederungsbestrebungen: Ein Praxisbericht

Graf, Sabine
Quod non est in actis... Das Konzept des
Niedersächsischen Landesarchivs zur Archivierung
elektronischer Daten

Popp, Christoph
Der eigene Schreibtisch papierarm? Erfahrungen
mit einem DMS im Stadtarchiv Mannheim

Scholz, Michael
Archivrecht im Internet

Uhde, Karsten
Benutzerführung im Internet

Hartmann, Martin
Die elektronische Zeitungsausschnittsammlung
im Stadtarchiv Hildesheim

Aus der Arbeit der Archive

Hoffmann, Christian
Benutzungsordnung und Benutzungsgebühren
für das Stader Regierungsarchiv in der zweiten Hälfte
des 17. Jahrhunderts

Wieden, Brage bei der / Schwarz, Ulrich
Benutzer und Benutzerzufriedenheit im Staatsarchiv
Wolfenbüttel. Ergebnisse einer Befragung

Kehne, Birgit
Per aspera ad astra oder Wie das Staatsarchiv
Osnabrück bei laufendem Betrieb umgebaut wurde

Steinsiek, Peter M. / Laufer, Johannes
Niedersächsische Umweltgeschichte im Spiegel
archivalischer Quellen des 18. bis 20. Jahrhunderts:
Dokumentation und Einführung in einschlägige Aktenbestände

Kauertz, Claudia
Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge, Displaced Persons,
Zivilinternierte und Flüchtlinge. Der Truppenübungsplatz Bergen
im Spiegel der Überlieferung der Gemeindefreien Bezirke Lohheide
und Osterheide

ANKA-Angelegenheiten

Ahrens, Hermann
Der Landkreis Holzminden stellt sich vor

Schüpp, Heiner
Aus der Mitgliederversammlung der ANKA e. V

Programm der 46. Arbeitstagung der ANKA,
21. und 22. April 2008 in Holzminden

Maehnert, Sabine
Berichte aus den Regionalgruppen

Aktuell und Interessant.

Steinführer, Henning
Richard Moderhack zum 100. Geburtstag

Kauertz, Claudia
Kriegsbeute kehrt nach Polen zurück

Wenzel, Cornelia
Archiv und Bibliothek des Deutschen Evangelischen
Frauenbundes an die Stiftung Archiv der deutschen
Frauenbewegung übergeben

Henninger, Wolfgang / Eilts, Axel
"Die Großherzogliche Hofkapelle in Oldenburg 1832-1918" -
eine Ausstellung im Staatsarchiv Oldenburg von
November 2007 bis Februar 2008

Neu erschienen
Termine
Das Letzte zum Schluss

INFO

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Niedersächsisches Landesarchiv - Staatsarchiv Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316211
E-Mail: Birgit.Kehne at nla.niedersachsen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 26 09:15:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Mar 2008 09:15:47 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiterin/Mitarbeiter imVorfuehrdienst (Friseurin/Friseur),
Hagen
Message-ID: 47EA1443.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 25.03.2008, 12:37

STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken.
Weitere Informationen: www.freilichtmuseum-hagen.de.

Im LWL-Freilichtmuseum Hagen ist die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Vorführdienst (Friseurin/Friseur)

zum nächstmöglichen Termin zu besetzen.
Saisonbedingt ist die Stelle bis zum 30.11.2008 befristet.

Die Beschäftigung erfolgt zur Zeit mit durchschnittlich 38,5
Stunden pro Woche, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen stehende Tätigkeiten:
- Ausübung und Vermittlung historischer Handwerkstechniken
- Perückenherstellung
- das Schneiden von Haaren gehört nicht zum Aufgabengebiet

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Ausbildung als Friseur/in
- Erfahrung im Friseurhandwerk
- Interesse am Erlernen historischer Handwerkstechniken
- Kommunikationsfähigkeit
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison

Wir bieten:
- eine Vergütung nach TVöD
- ein vielfältiges Aufgabengebiet in einem motivierten Team

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und
Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
13/08 bis zum 12.04.2008 an
das

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
URL: http://www.freilichtmuseum-hagen.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 26 09:21:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Mar 2008 09:21:58 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiterin/Mitarbeiter imVorfuehrdienst (Schmiedin/Schmied),
Hagen
Message-ID: 47EA15B6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 25.03.2008, 12:37

STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken.
Weitere Informationen: www.freilichtmuseum-hagen.de.

Im LWL-Freilichtmuseum Hagen ist die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Vorführdienst (Schmiedin/Schmied)

zum nächstmöglichen Termin zu besetzen.
Saisonbedingt ist die Stelle bis zum 30.11.2008 befristet.

Die Beschäftigung erfolgt zur Zeit mit durchschnittlich 38,5
Stunden pro Woche, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen stehende Tätigkeiten:
- Ausübung und Vermittlung historischer Handwerkstechniken
- einfache Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten der historischen
Werkstätten nach Absprache

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Ausbildung in einem metallverarbeitenden
Beruf
- Erfahrung in der Metallverarbeitung
- Kenntnisse des Freiformschmiedens
- Interesse am Erlernen historischer Handwerkstechniken
- Kommunikationsfähigkeit
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison

Wir bieten:
- eine Vergütung nach TVöD
- ein vielfältiges Aufgabengebiet in einem motivierten Team

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und
Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
14/08 bis zum 12.04.2008 an das

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
URL: http://www.freilichtmuseum-hagen.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 26 09:29:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Mar 2008 09:29:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kuenstlerische und musikalische "Glanzstuecke"
imLWL-Landesmuseum, 03.04.2008, Muenster
Message-ID: 47EA176C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.03.2008, 15:24

AKTUELL

"Künstliche Paradiese": Der Traum vom Süden und vom vollkommenen
Glück
Künstlerische und musikalische "Glanzstücke" im LWL-Landesmuseum

"Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß was ich leide", sang einst
Mignon, die liebliche Figur aus Goethes Roman "Wilhelm Meisters
Lehrjahre". Noch immer zieht es die Nordeuropäer in den heiteren
Süden und noch immer träumen sie den Traum vom Paradies, auch in
der Kunst.

Unter dem Titel "Künstliche Paradiese" geht das zweite
"Glanzstück" am Sonntag, 3. April 2008, um 20 Uhr im
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster der
Sehnsucht nach dem vollkommenen Leben in der Kunst und in der
Musik nach.

Aus Anlass des 100jährigen Bestehens des Museums des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) entwickelte die GWK -
Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit in Zusammenarbeit mit
dem Haus am Domplatz auch dieses zweite "Glanzstück".

Es stellt die berühmten italienischen Szenen der
Landschaftsmaler Oswald Achenbach und Jakob Hackert aus dem 19.
Jahrhundert, zum anderen das große Wandfries "Paradies" von
Franz Marc und August Macke in den Mittelpunkt zweier
klassischer Konzerte.

Die vielfach ausgezeichnete Sopranistin Susanne E. Kirchesch und
ihr Klavierbegleiter Hendrik Heilmann machen mit den
"Mignon-Liedern" Hugo Wolfs den Traum des Komponisten von einer
idealen Heimat dramatisch lebendig und sie heben den Schmerz
darum, dass dieser Ort für immer verloren ist, auf in einem
witzig-heitren Auszug aus seinem "Italienischen Liederbuch".
Hugo Wolf, dank der Ausdrucksstärke seiner Werke einer der
größten Liederkomponisten überhaupt, blieb Zeit seines Lebens
arm.

Reich und renommiert dagegen wurde Oswald Achenbach mit seinen
stimmungsvollen italienischen Stadtszenen. Den feinfühligen
Koloristen aus Düsseldorf, der ein Wegbereiter des deutschen
Impressionismus war, und seinen "italienisierenden" Vorgänger
Jakob Hackert stellt die Kuratorin Dr. Angelika Lorenz in einem
Kurzvortrag vor.

Die international gastierenden, mehrfach preisgekrönten "Femmes
Fantastiques", die Klarinettistin Sabine Grofmeier und die
Cellistin Emanuela Simeonova, bringen das Paradiesbild von Macke
und Marc in der Sammlung des Landesmuseums zum Klingen. Das
große, vielfarbige Wandfries aus Mackes Atelier zeigt Adam und
Eva nach ihrer Vertreibung aus dem Paradies, in harmonischer
Einheit mit sich und der Natur. Deshalb verbinden sich auch in
den Glanzstücken der "fantastischen Frauen" Lebensfreude pur und
entzückende Leichtigkeit mit sanfter Nostalgie und sehnsüchtiger
Erinnerung.

Mit Werken von Beethoven und Bach, von Gershwin, Piazzolla,
Fromm-Michaels und Rimsky-Korsakow klagen Les Femmes
Fantastiques um den Verlust des ursprünglichen Gartens Eden,
zugleich lassen sie den Traum der Künstler von einem
menschen-gemachten Paradies musikalisch auferstehen. Von der
Paradiesvision Mackes und Marcs berichtet der Kurator Dr. Erich
Franz in seinem Kurzvortrag.

Karten zum Preis von 14 ?, ermäßigt 10 ?, gibt es an der
Museumskasse (Tel: 0251 5907-01) und an der Abendkasse.
www.lwl-landesmuseum-muenster.de, www.gwk-online.de

INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 26 09:41:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Mar 2008 09:41:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zuschuss fuer Sanierung und Umbau des
KlostersBlumenthal, Beckum
Message-ID: 47EA1A3C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Nordrhein-Westfalen-Stiftung"
Datum: 25.03.2008, 15:38

AKTUELL

140.000 Euro bewilligt

NRW-STIFTUNG GIBT ZUSCHUSS FÜR SANIERUNG UND UMBAU
DES KLOSTERS BLUMENTHAL ZUM HEIMATARCHIV

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird auf Antrag des Heimat- und
Geschichtsvereins Beckum e.V. bis zu 140.000 Euro für die
Restaurierung des Klosters Blumenthal und den Umbau zu einem
Heimatarchiv zur Verfügung stellen. Das beschloss am 17. März
2008 der Vorstand der NRW-Stiftung unter Vorsitz von
Bundesminister a.D. Jochen Borchert MdB in Düsseldorf.

Das Dormitorium, das ehemalige Wohn- und Schlafhaus, ist das
einzige erhaltene Gebäude des ehemaligen
Augustinerinnenklosters. Mit seinen Plänen leistet der Heimat-
und Geschichtsverein jetzt gleich zwei wichtige Beiträge zur
Stadtgeschichte: Einerseits wird eines der letzten Zeugnisse der
mittelalterlichen Bebauung Beckums vor Verfall oder nicht
denkmalgerechtem Umbau gerettet.

Andererseits werden in Kooperation mit der Bruderschaft der
Beckumer Bauknechte und dem Arbeitskreis Genealogie Ahlen und
Umgebung e.V. die zahlreichen Dokumente, Fotos und Bilder zur
Stadtgeschichte erstmals in einem Archiv vereint und der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Darunter allein 4000 historische Stadtansichten von Beckum aus
Privatbesitz. Im Obergeschoss sollen zusätzlich eine
Begegnungsstätte für Geschichtsinteressierte und ein
Veranstaltungsraum für Vorträge, Ausstellungen und
Filmvorführungen zur Heimatgeschichte entstehen.

Der bis zur Anmietung durch den Heimat- und Geschichtsverein
zehnjährige Leerstand des Dormitoriums war nur das letzte
Kapitel in der wechselvollen Geschichte des Klosters. 1446 wurde
es unter dem Namen Marienborn vor den Westtoren der Stadt
errichtet und fünf Jahre später zum besseren Schutz hinter die
Stadtmauern verlegt.

Dem großen Stadtbrand von 1657 fiel auch das Kloster zum Opfer,
das wieder aufgebaut und erweitert, im Zuge der Säkularisierung
1812 jedoch endgültig aufgelöst wurde. Der Seitenflügel mit dem
ehemaligen Dormitorium wurde schließlich bis in die neunziger
Jahre als Wohnraum genutzt. Als Folge von zehn Jahren Leerstand
und Verfall wird der Heimat- und Geschichtsverein mit den
Mitteln der NRW-Stiftung umfangreiche Sanierungs- und
Ausbaumaßnahmen durchführen.

Mittelfristig sind zusätzlich eine Herrichtung des ehemaligen
Klostergartens sowie die Gründung einer Stiftung "Kloster
Blumenthal" zur dauerhaften Sicherung der Nutzung geplant.

Die Pläne zur Nutzung des Dormitoriums als Heimatarchiv, aber
auch der beispielhafte ehrenamtliche Einsatz der
Vereinsmitglieder haben die NRW-Stiftung überzeugt.

Die NRW-Stiftung, die bereits die Restaurierung der Windmühle
Höxberg durch den Heimat- und Geschichtsverein und die Sanierung
des "Kleinen Saals" im Stadttheater Beckum auf Antrag der
Kulturinitiative Filou maßgeblich unterstützt hat, erhält das
Geld für ihre Aufgaben hauptsächlich aus Zweckerträgen der
Rubbellos-Lotterie, zunehmend aber auch aus Spenden und
Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.

INFO

Nordrhein-Westfalen-Stiftung
Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege
Roßstraße 133
40476 Düsseldorf
Tel.: 02 11 / 4 54 85 - 26
Fax: 02 11 / 4 54 85 - 24
E-Mail: info at nrw-stiftung.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 26 10:14:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Mar 2008 10:14:18 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Spannhoff,
Christof (Hg.): "Kurtze Beschreibung derUhralten Grafschaft
Tecklenburg und der Herschaft Rheda"
Message-ID: 47EA21FA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christof Spannhoff"
Datum: 25.03.2008, 11:41

LITERATUR

Der Kreisheimattag 2007 in Tecklenburg stand ganz im Zeichen der
Erinnerung an den 300. Jahrestag des Übergangs der Grafschaft
Tecklenburg an das junge Königreich Preußen im Jahre 1707. In
einem über einhundert Jahre währenden Erbstreit der
Tecklenburger mit den Grafen von Solms-Braunfels gingen die
Tecklenburger 1696 als Verlierer hervor und mussten dem Solmser
Grafenhaus drei Viertel ihrer Grafschaft abtreten.

1698 leisteten die Untertanen dem neuen Herrn den Huldigungseid.
Doch war die Herrschaft der hessischen Grafen im westfälischen
Tecklenburg nicht derart gefestigt, dass sie sich ihres Erbes
sicher fühlen konnten. Aus diesem Grunde veräußerten sie 1707
ihre Rechte an der Grafschaft Tecklenburg an den preußischen
König Friedrich I. Ein gutes Jahrzehnt aber lenkten die Solmser
die Geschicke der Grafschaft Tecklenburg. Aus diesem Umstand ist
es zu erklären, dass sich im Fürstlich-Solmschen Archiv zu
Braunfels zahlreiche Tecklenburgische Archivalien befinden.

Einer dieser Schätze der Vergangenheit ist jetzt von Christof
Spannhoff, Lienen, ediert und herausgegeben worden. Es handelt
sich um die "Kurtze Beschreibung der Uhralten Grafschaft
Tecklenburg und der Herschaft Rheda" des Tecklenburger Rates
Moritz Meier, die um 1685 verfasst wurde.

Demjenigen, der sich in der Tecklenburger Geschichte auskennt,
wird die Beschreibung der Grafschaft Tecklenburg des Wersener
Pfarrers Gerhard Arnold Rump aus dem Jahre 1672 sicherlich ein
Begriff sein, das für die Zeit seiner Abfassung eine
unersetzliche Quelle für die regionale Geschichtsforschung ist.
Das Werk des Moritz Meier stellt dazu eine wichtige Ergänzung
dar. So erwähnt Meier z.B. das Jagdhaus des Tecklenburger Grafen
in Lienen - nur eine Information, die bei Rump vergeblich zu
suchen ist.

Bereits in den 1940er Jahren fertigte der Studienassessor Ignatz
Goedecke, Tecklenburg, der seit dem 13.01.1943 als vermisst gilt,
eine Abschrift der im Solmser Archiv befindlichen Handschrift
an und verglich sie mit dem Werk Rumps. Seine Abschrift liegt in
Kopie im Kreisarchiv Steinfurt und im Fürstlich
Bentheim-Tecklenburgischen Archiv in Rheda vor. Um Goedeckes
heimatkundliches Verdienst zu würdigen, wurde auch seine
vergleichende Einleitung in der nun vorliegenden Ausgabe
abgedruckt.

Das im Verlag Books on Demand GmbH, Norderstedt, erschienene
Büchlein, mit einem Umfang von 84 Seiten, Paperback, ist direkt
beim Verlag, im örtlichen Buchhandel, oder im Internet unter der
ISBN 978-3-8370-2953-6 zum Preis von 5,99 ? erhältlich.

INFO

Christof Spannhoff
Schwalbenweg 1
49536 Lienen
E-Mail: ch.spannhoff at osnanet.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 26 10:28:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Mar 2008 10:28:20 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 2/2008
Message-ID: 47EA2544.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst"
Datum: 25.03.2008, 12:16

SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur, Geschichten, Land und Leute
56. Jahrgang
2/2008
ISSN: 0508-5942

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=33

FREIZEIT / TRENDS
Kurz und kompakt:
Frühling in Westfalen

Ausflugstipps:
Raus ins Grüne
Mühlentag und Festivals

Jazzfest Gronau:
Beats und Blue Notes
Stars aus aller Welt zum 20. Geburtstag

KUNST / MUSIK / THEATER
100 Jahre LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte:
Ein Haus für die Kunst - Geburtstagsschau in Münster

Elisabet Ney im Stadtmuseum Münster:
Eine Tochter von Münster und Texas
Retrospektive erinnert an bedeutende Bildhauerin

"Liebe.Love":
Glück und Leid
Gustav-Lübcke-Museum Hamm zeigt Paare von Munch bis Warhol

Musikszene:
Vier neue Maestri verbeugen sich
Programme zwischen Barock und Avantgarde

Silvia Droste
"You can sing the Blues"
Von Herne aus die Jazzwelt erobert


LITERATUR

Hermann Kinder
Wie erzählt man, ohne abzustürzen?
Roman "Der Schleiftrog" wird wieder aufgelegt

Ralf Thenior
Einfache Dinge
Neue Gedichte
Bücher

ZUR DISKUSSION

Bildungsoffensive:
Fast jedem Kind ein Instrument
Lob und Kritik für NRW-Modellprojekt

Singende Grundschule

REGION

Bürger gegen Bürger:
Neiddebatte nach Noten
Münster streitet um Musikhalle

LWL-Freilichtmuseen:
Neue Saison nimmt Fahrt auf
Spannende Sonderschauen in Detmold und Hagen

Bad Berleburg:
Schloss, Bär und Wisent
750-jähriges Stadt-Jubiläum

Reinhard Lettmann
Der Brückenbauer
Dienstältester Bischof legt Amt nieder

Martin Niemöller
Streitbarer Pfarrer
Hitlers "persönlicher Gefangener"

Franz Boas
Erforscher der Inuit
Erster Kulturanthropologe Amerikas aus Minden

SERIE

Marken aus Westfalen:
"Möbel mit Stil"
Finkeldei in Nieheim feiert 50-jähriges Jubiläum

LEUTE

Lothar Lammers
Der Erfinder des Glücks
Westfale tüftelte Lottoformel aus

Ulrike Kriener
"Ellen Lucas" liegt mir sehr
Schauspielerin kommt aus Bottrop

THEMA

Fahr Rad
Kulturgeschichte:
Als die Räder laufen lernten

Fahrradindustrie
Anker, Dürkopp, Rixe & Co.
Günter Krautscheid
Alles Maßarbeit

Thomas Wrede
Schattenbilder

Auf den Sattel, fertig, los!
Friedensroute:
Auf den Spuren westfälischer Geschichte
Auf zur Landesgartenschau:
Pängelanton, Pedaleure und eine Prinzessin

Bike Arena Sauerland
Forellentour statt Abfahrt

Kurz und kompakt
Durch Wiesen, Wälder, Flusstäler

RUBRIKEN

Alltagskultur:
Pfingsten

Fragebogen:
Silvia Droste

Tipps und Termine:
Kulturkalender vom 31. März bis 31. Mai





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 27 09:42:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Mar 2008 09:42:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Feuerbringer und Rebell,
Ein Abend um denMythos Prometheus, 28.03.2008, Hattingen
Message-ID: 47EB6C1F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.2008, 08:55

AKTUELL

Feuerbringer und Rebell
Ein Abend um den Mythos Prometheus im Hattinger
LWL-Industriemuseum

Was hat ein Hochofen mit der antiken Mythologie zu tun? Am
Freitag, 28. März, nimmt Professorin Monika Schmitz-Emans
Museumsbesucher mit in die Schöpfungsgeschichte der alten
Griechen. Und die ist untrennbar mit dem Namen "Prometheus"
verbunden. Ihr Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Hattinger
Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Mit der Moderne verbindet sich eine Wendung des Menschen vom
Spirituellen zum Weltlichen. Er begnügt sich nicht mit der
Anbetung des Schöpfers, er schöpft selbst. Im 19. Jahrhundert
boomt die Industrie. Mit ihr werden neue Helden geboren und alte
neu entdeckt. Der Mythos der Industrialisierung schlechthin ist
die "Prometheus"-Sage.

Prometheus schuf den Menschen, mehr schlecht als recht. Der
Mensch hörte, aber verstand nichts, er sah, aber erkannte
nichts. Mit göttlichem Beistand wurde der Mensch Herr über seine
Sinne und seinen Verstand. Doch nach wie vor war er der Willkür
der Götter, besser: den Mächten der Natur ausgeliefert.

Prometheus machte dem Menschen das Feuer zum Geschenk, womit er
nun auch die Macht über die Elemente erhielt. Das ist die kurze
Version vom guten Prometheus. In der langen Version spielen Lüge,
Betrug, Diebstahl und Folter eine Rolle. Gekoppelt ist der
Prometheus-Mythos zudem an die Geschichte seines Bruders
Epimetheus, der der ersten Frau "Pandora" verfallen war.

Mit ihr kommen Schönheit, Kunst, Geschicklichkeit und Neugier in
die Welt, aber auch Tod, Krankheit, Not, Verzweiflung und nicht
zuletzt die Arbeit. Das ist die andere, unschöne Seite von
Erkenntnis, Kreativität und Herrschaft über die Elemente. Das
Ende des "goldenen Zeitalters" also, vergleichbar mit der
christlichen Vertreibung aus dem Paradies.

Was also ist Prometheus? Ein Wohltäter oder ein Brandstifter?
"Der feuerbringende Titan Prometheus gehört zu den
ambivalentesten Gestalten des an zwielichtigen Vertretern
reichen Personals der antiken Mythenwelt. Sein Bild changiert
seit je her zwischen dem eines positiven Leitbildes und dem
eines gefährlichen und entsprechend hart bestraften Frevlers",
erklärt P Schmitz-Emans. "Er ist Rebell gegen Zeus und zugleich
der Begründer diverser kultureller Techniken, er ist
Ordnungsstörer und Ordnungsstifter."

Schmitz-Emans ist seit 1995 Professorin für Allgemeine und
Vergleichende Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität in
Bochum. Schillernde Gestalten wie eben Prometheus faszinieren
sie und sie folgt ihnen in die Literatur, die Philosophie, die
Kunst. Dabei begegnet ihr das Promethische an zunächst
unvermuteten Stellen.

Immerhin wurde bereits seit der Renaissance in philosophischen,
literarischen und kulturtheoretischen Schriften an den
Prometheusmythos angeknüpft. Dabei wurden die verschiedenen
Rollen des Titanen mit aktuellen Bedeutungen versehen.

"Die Zwielichtigkeit des Prometheus verschärft sich, sobald
Kultur und Technik selbst ins Zwielicht rücken und ihre
destruktive und lebensfeindliche Kehrseite entdeckt wird",
erläutert die Bochumer Professorin, "Mary Wollstonecraft
Shelleys Roman 'Frankenstein, or the New Prometheus' (1818)
erzählt von einem Rebellen gegen die göttliche Ordnung. Aber
nicht nur Victor Frankenstein, der Menschenschöpfer, ist ein
neuer Prometheus, sondern auch sein Geschöpf ..."

Der Eintritt ist frei.

INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 27 10:45:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Mar 2008 10:45:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neheim-Huestener Geschichte verzeichnet - Bald
auchonline recherchierbar
Message-ID: 47EB7AC7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Arnsberg"
Datum: 27.03.2008, 09:33

AKTUELL

Neheim-Hüstener Geschichte verzeichnet - Bald auch online
recherchierbar
Einblick in Leid und Elend sowie Wirtschaftswunder und
Stadtentwicklung

2.300 Akten in 600 Archivkartons - Sebastian Post hat während
seines dreimonatigen Praktikums im Stadtarchiv ein gewaltiges
Arbeitspensum absolviert. Zum Glück für alle, die sich für die
Geschichte Neheims interessieren, denn der Student der
Fachhochschule Postdam mit dem Studienabschluss
"Diplom-Archivar" verzeichnete die Verwaltungsakten der Stadt
Neheim-Hüsten von 1941-1975. Der gebürtige Neheimer bewertete
über dreitausend Akten.

Bei jeder einzelnen Akte musste er eine Entscheidung treffen
über Vernichtung (Kassation) oder dauerhafte Aufbewahrung im
historischen Archiv. Letztendlich verzeichnete er mit einer
neuen Archivsoftware über 2.300 Akten. Sie stehen nun erstmalig
interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Einsichtnahme und
freien Recherche zur Verfügung.

Die Neheim-Hüstener Akten bilden nun einen der größten Bestände
im Stadtarchiv. Das Findbuch, in dem sie verzeichnet sind, ist
über 400 Seiten stark. Es wird in Kürze auch über den
Internet-Auftritt der Stadt (www.arnsberg.de) und das
landesweite Portal www.archive.nrw.de recherchierbar sein. Die
Originalakten selbst können dann im Stadtarchiv eingesehen
werden.

Der Aktenbestand dokumentiert hochinteressante Abschnitte der
Stadtgeschichte, so die letzten Jahre der
nationalsozialistischen Diktatur und des Zweiten Weltkrieges,
natürlich auch die Möhnekatastrophe und den Einsatz von
"Fremdarbeitern". Besonders gut überliefert sind die
Nachkriegsjahre und die britische bzw. belgische Besatzung, die
zahlreiche Wohnhäuser beschlagnahmte aber auch den
demokratischen Neubeginn in Neheim-Hüsten unterstützte.

Großen Raum nimmt die Lösung der Probleme ein, die mit dem
Zustrom tausender Vertriebener und Flüchtlinge auftraten bis hin
zu ihrer gelungenen Integration. Einblicke in persönliches Leid
und Elend gestatten Akten des Sozial- und Jugendamtes: der Krieg
und die Entwurzelung Tausender warfen lange Schatten bis weit in
die 1960er Jahre.

Ebenfalls gut verfolgen lässt sich die städtebauliche
Entwicklung, die Erschließung von Neubaugebieten (z.B. Moosfelde,
Rusch, Bergheim) oder der Bau der Umgehungsstraße und des
Trauringes - beide ebenfalls schon Geschichte - sowie der Bau
des neuen Rathauses.

Spannend der Aufbau der städtischen Kulturarbeit nach dem Krieg,
die Wirtschaftswunderjahre und der Ausbau von Schulen und
Freizeiteinrichtungen. Der Aufstieg vieler Unternehmen in der
Stadt und manchmal auch ihr Niedergang spiegeln sich in den
Unterlagen. Schon früh wird die Frage der Kommunalen
Neugliederung diskutiert. Mit ihr endet die Stadt Neheim-Hüsten,
die 1975 Teil der heutigen Stadt Arnsberg wird.

Die Stadt Neheim-Hüsten wurde während des Dritten Reiches am 1.
April 1941 durch den Zusammenschluss der Stadt Neheim und der
Freiheit Hüsten "geboren". Sie war damals die größte Stadt im
Kreis Arnsberg und existierte über 30 Jahre lang bis zur
Kommunalen Neugliederung, als am 1. Januar1975 die neue Stadt
Arnsberg entstand.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 27 11:12:24 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Mar 2008 11:12:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 60. Tag der Westfaelischen Geschichte, 04./05.04.2008,
Werl
Message-ID: 47EB8118.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 27.03.2008, 10:12

AKTUELL

60. Tag der Westfälischen Geschichte
4./5. April 2008 in Werl

Veranstalter:
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens in
Verbindung mit der Historischen Kommission für Westfalen und dem
Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Freitag, 4. April 2008
Ort: Forum der Ursulinen (Ursulinengymnasium), Schloßstraße 5,
59457 Werl

18.00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung der Gäste
Dr. Hermann-Josef Schmalor
Vereinsdirektor der Abteilung Paderborn

Grußworte
Michael Grossmann, Bürgermeister der Stadt Werl
Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe

18.30 Uhr: Einführung
Prof. Dr. Werner Freitag, Münster
2. Vorsitzender der Historischen Kommission für Westfalen

Vortrag
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Senden
Präsident des Landesarchivs NRW
"Werl und die Hansen in Westfalen"

20.00 Uhr: Empfang der Stadt Werl für die Tagungsteilnehmer

Samstag, 05. April 2008
Ort: Sitzungssaal im Rathaus
Hedwig-Dransfeld-Str. 23-23a
59457 Werl

09.30 Uhr: Begrüßung und Einführung
Dr. Mechthild Black-Veldtrup
Vereinsdirektorin der Abteilung Münster

09.45 Uhr: Dr. Georg Eggenstein, Dortmund
"Eine Welt in Bewegung - Die Ausgrabung des mittelalterlichen
Hellwegs in Balhorn bei Paderborn"

10.45 Uhr: Dr. Axel Heimsoth, Essen
"Die Wiederentdeckung des Hellwegs im 19. Jahrhundert"

11.45 Uhr: Kaffeepause

12.15 Uhr: Dr. Helga Fabritius, LWL-Landesmuseum für
Klosterkultur, Dalheim "Von Soest nach Werl. Geschichte und
kunsthistorische Bedeutung des Werler Gnadenbilds"

13.15 Uhr: Mittagsimbiss (nur nach Voranmeldung)

14.30 Uhr: Historische Stadtführung durch Werl (nur nach
Voranmeldung)

Tagungsorte
Der öffentliche Vortrag am Freitagabend findet statt im Forum
der Ursulinen (Ursulinengymnasium), Schloßstraße 5, 59457 Werl.

Die Vorträge am Samstagvormittag finden statt im Sitzungssaal
des Rathauses, Hedwig-Dransfeld-Str. 23-23a, 59457 Werl.

Verbindliche Anmeldung:
Geschäftsstelle des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster, Fürstenbergstr. 15, 48133
Münster

Melden Sie sich bitte auch dann an, wenn Sie nur
an den Vorträgen teilnehmen wollen.

Wichtige Hinweise zur Anmeldung
Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei. Der Preis für den
Mittagsimbiss inkl. 1 Getränk (Wasser, Cola, Saft, Bier) am
Samstag beträgt 8,50 ? pro Person. Die Kosten für die
Stadtführung betragen 4,00 ? pro Person. Die Führung beginnt am
Rathaus.

Ihre Anmeldung wird berücksichtigt und ist verbindlich, sobald
Sie die anfallenden Kosten auf das Konto 95 054 334 bei der
Sparkasse Münsterland Ost (BLZ 400 501 50) überwiesen haben.
Ohne vorherige Bezahlung können wir Sie leider nicht für die
Teilnahme an Mittagessen und/oder Führung berücksichtigen. Falls
Sie Ihre Teilnahme absagen müssen, tun Sie dies bitte
rechtzeitig vorher in der Geschäftsstelle des Vereins.

Parkmöglichkeiten Am Forum der Ursulinen sind die
Parkmöglichkeiten begrenzt. Es befinden sich jedoch mehrere
Parkplätze in der näheren Umgebung.

Am Rathaus befindet sich ein Parkplatz, der von den
Tagungsteilnehmern am Samstag genutzt werden kann. In der
näheren Umgebung des Rathauses gibt es mehrere öffentliche
Parkplätze.

INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 27 11:26:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Mar 2008 11:26:53 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Siegerland, Band 84, Heft 2 2007
Message-ID: 47EB847D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 27.03.2008, 11:30

SERVICE: TOC

Siegerland
Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V.
Band 84 / Heft 2
2007
ISSN: 1435-7364

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=101

S. 101-120
Garner, Jennifer
Archöologische Ausgrabungen einer latenezeitlichen
Eisenverhüttungsanlage an der Wartestraße in
Siegen-Niederschelden

S. 121-154
Bingener, Andreas
Das Rüstungswesen der Stadt Siegen in der ersten Hälfte
des 16. Jahrhunderts und seine Einbindung in die nassauische
Territorialpolitik

S. 155-160
Spies, Martin
Bertram von Selbach-Lohe zu Menden und seine Grabplatte

S. 161-168
Göbel, Stephan
Der Mann, der den Flender gab

S. 169-186
Schwarz, Kirsten
Walter Helsper - ein Siegerländer Maler und Zeichner

S. 187-198
Golze, rolf
Die Grube "Stahlberg" bei Müsen

S. 199-202
Moisel, Gerhard
Jahresbericht 2006/2007 der Familienkundlichen
Arbeitsgemeinschaft

S. 203-205
Bartscherer, Cornelia
Jugendarbeit im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein

S. 206-209
Vereinsnachrichten

S. 210-217
Rezensionen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 28 09:33:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Mar 2008 09:33:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Planetarium startet neues Programm, 01.04.2008,
Muenster
Message-ID: 47ECBB78.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.2008, 13:49

AKTUELL

Unendliches Universum - Eine Reise durchs Weltall
Das neu produzierte Programm des LWL-Planetariums startet am 1.
April

"Münster; Deutschland - unsere Heimat, in der wir leben und uns
auskennen. Sie ist ein kleiner Teil der Erde, und ein winziger
Teil des gesamten Universums." So beginnt das neue Programm
"Unendliches Universum - Eine Reise durchs Weltall", das ab dem
1. April im Zeiss-Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde
gezeigt wird.

Vom Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
selbst produziert, fasziniert das neue Programm alle Zuschauer
ab acht Jahren vorerst bis zum Jahresende durch noch nie so
präzise eingesetzte Lasertechnik und beeindruckende
Münsterpanoramen.

Die stark visuelle Umsetzung zeichnet dieses neue Programm aus.
Viele so genannte Allskys, bei denen die ganze Kuppel des
Planetariums in die Präsentation eingebunden wird, schaffen eine
besondere Atmosphäre. "In dem 45-minütigen Programm entsteht das
Gefühl, man sei mitten im Weltall." erklärt Dr. Björn Voss,
Astrophysiker des Planetariums.

Das neue Programm des LWL-Planetariums in Münster stellt die
überwältigende Vielfalt im All und die wahrhaft astronomischen
Entfernungen des Universums anschaulich und verständlich dar.

Das Programm "Unendliches Universum - Eine Reise durchs Weltall"
schafft es, mit Lasertechnik, Film-Beamern und
Großbildprojektionen durch 50 Diaprojektoren dem Zuschauer die
Weiten des Alls näher zu bringen. "Ein Programm mit
Eventcharakter", stellt der Astrophysiker des Planetariums fest.

Ausgehend von der Stadt Münster startet die Reise für die
Planetariumsbesucher in die unendlichen Weiten des Universums.
Fort von der Erde und immer weiter in die Tiefen des Weltalls
hinaus bis hin zu den fernsten Galaxien. Bekannte
Sternkonstellationen, wie der Große Wagen oder der Polarstern,
aber auch Interessantes über einzelne Planeten, wie den Jupiter,
einen Planeten nur aus Gas, erwarten den Zuschauer. Viele
prachtvolle Schönheiten des gesamten Kosmos liegen auf der
Reiseroute. Auch das Sonnensystem ist Thema des neuen Programms.

Verständlich, aber wissenschaftlich fundiert, schafft das
Programm einen gekonnten Überblick über das unendliche
Universum. Für den Menschen nur schwer Vorstellbares wird im
Programm ein-leuchtend erklärt. Es erläutert, dass alle Sterne
Sonnen sind, diese aber so weit von uns entfernt stehen, dass
wir sie nur als kleine Punkte am Himmel sehen.

Die Milchstraße mit ihren 100 Milliarden Sternen (eine Zahl mit
elf Nullen), die für das menschliche Auge zu einem leuchtenden
Band aus Sternen verschwimmen, stellt eindrucksvoll die
gigantischen Ausmaße des Weltalls dar. Dort gibt es Sterne wie
Sand am Meer.

Galaxien wohin man blickt; sie sind für das menschliche Auge nur
mit Fernrohren zu sehen. "Durch dieses Meer der Galaxien könnte
man immer und immer weiter reisen, Milliarde um Milliarde von
Lichtjahren, ohne jemals an ein Ende oder an einen Rand zu
gelangen. Das Universum ist unendlich."

Diese Unendlichkeit ist schwer vorstellbar, doch vermittelt das
Programm einen gelungenen Einblick. Aus der Unendlichkeit des
Universums kehrt das Programm mit den Zuschauern zurück auf die
Erde: "Wir sind zurück in Münster, wo die Reise begonnen hat.
Wenn wir hinauf schauen, dann sehen wir in jeder sternenklaren
Nacht zurück ins unendliche Universum, dessen Teil wir sind", so
der Kommentar.

Das neue Programm "Unendliches Universum - Eine Reise ins All"
wird immer dienstags um 15 Uhr, mittwochs um 10.30 Uhr,
donnerstags um 15 Uhr, freitags um 15 Uhr, samstags um 14 Uhr
und sonntags um 14 Uhr im Zeiss-Planetarium des LWL-Museum für
Naturkunde, Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
gezeigt.

Eine Karte für das Planetarium kostet 4,- Euro, eine Kinderkarte
2,- Euro. Familienkarten kosten 9,- Euro. Kombikarten für Museum
und Planetarium sind möglich.

INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98
URL: www.lwl-planetarium-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 28 10:18:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Mar 2008 10:18:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmabend im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern,
01.04.2008, Dortmund
Message-ID: 47ECC605.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.03.2008, 10:00

AKTUELL

"Das lange Elend mit der Kohle"
Filmabend im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Am Dienstag, 1. April, präsentiert der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Zeche Zollern um
19.30 Uhr einen Filmabend zum Strukturwandel des Reviers. Im
Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Schichtwechsel. Die
Kohlenkrise an der Ruhr" wird Paul Hofmann von der Kinemathek im
Ruhrgebiet die WDR-Produktion "Das lange Elend mit der Kohle"
zeigen und kommentieren.

Diese Collage von zeitgenössischen WDR-Filmausschnitten ist in
der Produktion zu einem Porträt der Region in der Krise
zusammengeschnitten worden. Der Film aus der Reihe "Als der
Ruhrpott noch schwarz-weiß war" (Redaktion: Beate Schlanstein)
wurde 2005 erstmals gesendet.

Der 45-minütige Film führt in eine Region im Umbruch. Die
frühesten Berichte von 1956 transportieren noch das starke
Selbstbewusstsein des Reviers, das sich maßgeblich aus der
Bedeutung des Steinkohlenbergbaus in der Nachkriegszeit speist.

Schon sehr bald kippt die Stimmung: von ersten Krisen ist die
Rede, von Feierschichten, von Halden, wenig später auch von
Zechenschließungen.

Es folgen dramatische Szenen von ohnmächtigen Protesten der
Bergleute, vom Abriss der Werksanlagen und vom Schlangestehen im
Arbeitsamt - mitten im Wirtschaftswunderland Deutschland. Noch
scheint es Alternativen zu geben - die Stahlindustrie oder das
neugegründete OPEL-Werk in Bochum nehmen tausende von
Entlassenen auf.

Aus der Rückschau wird nachvollziehbar, wie sich der Beginn des
Strukturwandels anfühlte. Nachdenklich stimmt, wie aktuell viele
der Bilder aus den 60er Jahren heute immer noch sind.

Einen zeitgenössischen WDR-Bericht von einer Zechenstilllegung
(ca. 10 Minuten) zeigt Paul Hofmann ungeschnitten im Anschluss,
um die Stimmung ungefiltert zu vermitteln. Der Eintritt ist frei.

INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 28 10:34:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Mar 2008 10:34:53 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Neues_Caf=C3=A9_im_LWL-Landesmuseum_e?=
=?utf-8?q?roeffnet=2C_Muenster?=
Message-ID: 47ECC9CD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.2008, 11:34

AKTUELL

"kunst bar" im LWL-Landesmuseum eröffnet

Die Besucher des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte können ab sofort in der "kunst bar", dem neuen
Café im Foyer des Museums, Platz nehmen. Die Betreiber des Cafés,
Jürgen Köhn und Mark Brouwer, erinnern mit dem Konzept der
"kunst bar" an die "projektbar".

Während skulptur projekte münster 07 empfing das Café im
Museumsfoyer an der Rothenburg sowie auf dem Platz vor dem
goldenen Pavillon "switch+" Besucher aus aller Welt.

Gestern nahmen stellvertretend schon einmal der
Verwaltungsleiter des LWL-Landesmuseums, Peter Rätzel, der
Betreiber des Cafés, Mark Brouwer, und Immanuel Krüger von der
Firma Krüger in der "kunst bar" Platz. Neben verschiedenen
Kaffee-Angeboten und kalten Getränken hält die "kunst bar" auch
pikante und süße Snacks vor.

Die Möblierung der "kunst bar" stellte - wie schon bei skulptur
projekte münster 07 - Immanuel Krüger von der Firma Krüger zur
Verfügung.

Die "kunst bar" im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18
Uhr, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet.

INFO

LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 28 10:45:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Mar 2008 10:45:36 +0100
Subject: [WestG] [AUS] DASA zeigt Ausstellung zur deutschen Sozialgeschichte,
04.05.-29.06.2008, Dortmund
Message-ID: 47ECCC50.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Informationsdienst Ruhr"
Datum: 27.03.2008,.14.25

AUSSTELLUNG

DASA zeigt Ausstellung zur deutschen Sozialgeschichte

"In die Zukunft gedacht": Die Deutsche Arbeitsschutzausstellung
in Dortmund präsentiert vom 4. Mai bis zum 29. Juni die
Wanderschau des Bundessozialministerium mit "Bildern und
Dokumenten zur deutschen Sozialgeschichte".

Fotos, Verträge, Gesetzestexte, Briefe, Zeittafeln und Plakate
dokumentieren, wie soziale Gesetze den Alltag verändern.
Beginnend mit der Einführung der Kranken- und Unfallversicherung
sowie der Altersversorgung wurde 1883 der Grundstein zur
Solidargemeinschaft gelegt, aus der sich der deutsche
Sozialstaat entwickelte.

INFO

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Tel.: (0) 231 90 71 - 0
Fax: (0) 231 90 71 - 2454
E-Mail: poststelle at baua.bund.de
URL: http://www.baua.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 28 10:53:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Mar 2008 10:53:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Luftbildaufklaerung der Alliierten im Zweiten
Weltkriegim Westmuensterland, 01.04.2008, Vreden
Message-ID: 47ECCE22.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 28.03.2008, 09:32

AKTUELL

Der Zweite Weltkrieg im Westmünsterland
Die Luftbildaufklärung der Alliierten

In Archiven in Großbritannien befinden sich viele tausend
Luftbildaufnahmen auch zum Kreis Broken. Diese Aufnahmen
entstanden während des Zweiten Weltkriegs im Vorfeld von
Angriffen und dienten zum Einen den Piloten zur Vorbereitung,
zum Anderen der Auswertung der Angriffe. Noch in heutiger Zeit
leisten diese Fotos wertvolle Hilfe bei der Suche nach so
genannten Bildgängern, Bomben, die nicht explodierten und ihre
Gefährlichkeit noch nicht verloren haben.

Hanspeter Dickel, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für
historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes, hält in
Namen der Gesellschaft am Dienstag, den 1. April 2008, einen
Vortrag, in dem er diese Luftbilder zu seinem Thema macht. Nach
einleitenden Ausführungen zu Luftaufnahmen allgemein und zur
militärischen Luftaufklärung im Besonderen wird das Thema mit
vielen Beispielen aus dem Westmünsterland erläutert. Im Rahmen
des etwa einstündigen Vortrages wird eine Vielzahl von
Luftaufnahmen aus der Zeit zwischen 1944 und 1946 gezeigt, die
von alliierten Flugzeugen im Gebiet des heutigen Kreises Borken
aufgenommen wurden.

Bei der Präsentation der Luftbilder wird der Referent unter
anderem auf folgende Einzelheiten hinweisen: Reihenabwurf von
mehreren Sprengbomben, Absturzstellen von britischen Bombern,
Notwohnungen und Schutzgräben, Stellungen für leichte Flak,
Zielschadensphotos nach einem schweren Bombenangriff und
Eisenbahnlinie als Ziellinie.

Der Abend wird abgerundet mit mehreren Aufnahmen aus Stadtlohn
sowie mit Ausschnitten aus der britischen Wochenschau zum
Einmarsch der alliierten Truppen im Westmünsterland.

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes lädt alle Interessierten zu diesem Vortrag am 1.
April 2008 in das Haus Hakenfort nach Stadtlohn (Dufkampstraße
11, neben ein der Pfarrkirche St. Otger) ein. Beginn ist um
19:30 Uhr.

INFO

Datum: 1. April 2008
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes
c/o Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthaustraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820
E-Mail: westmuensterland-institut at t-online.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 28 11:30:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Mar 2008 11:30:03 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 373, September 2007
Message-ID: 47ECD6BB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 28.03.2008, 11:45

SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 373
September 2008

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169

[keine Seitenangaben]

Köhn, Gerhard
Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert

Braukmann, Horst
Als an der Möhne noch die Wassermühlen klapperten

H.H.
"Fatzwerke" des Teufels
Köchin zu Kamen soll vor 450 Jahren Nonnen aus
dem Kloster Kentrop in Hamm verhext haben

K.F.
Der Landschaft das Buschwerk erhalten

Reding, Paul
Der Club der glücklichen Finder
Ein westfälisches Kuriosum für Trödelliebhaber aus
dem Ruhrgebiet

Euler, Helmuth
Rollbomben gegen die Möhne-, Eder- und
Sorpe-Staudämme
"Wasserkrieg": Ein neues Buch des bekannten
Werler Autors Helmuth Euler

Deisting, Heinrich Josef
Der Schriftsteller Heinrich Böll war 1959 zu Gast in Werl
Dichterlesung in der Aula des Marien-Gymnasiums





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 28 16:17:41 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 28 Mar 2008 16:17:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Anerkennungsurkunde Provinzial
StiftungLWL-Landesmuseum, Muenster
Message-ID: 47ED1A25.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 28.03.2008, 15:52

AKTUELL

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek hat heute (28. März) die Anerkennungsurkunde für die Provinzial Stiftung LWL-Landesmuseum mit Sitz in Münster an den LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Dr. Heiko Winkler, Vorstandsvorsitzender der Westfälischen Provinzial Versicherung, überreicht. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Dr. Rolf Gerlach, Präsident des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes und Aufsichtsratsvorsitzender der Provinzial NordWest Holding AG, sowie Helmut Rudolph, Geschäftsführer der Provinzial-Kulturstiftung.

Ziel der neuen Stiftung ist es, Kunst und Kultur in Westfalen zu fördern, indem das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte am Domplatz in Münster vor allem bei der Ausrichtung von Ausstellungen unterstützt wird und so neue Handlungsspielräume für die Zeit nach Fertigstellung des Neu- und Erweiterungsbaus erhält.

Das Stiftungsvermögen von 2,5 Millionen Euro wurde von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung zur Verfügung gestellt und ist ungeschmälert zu erhalten.

INFO

Bezirksregierung Münster
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Domplatz 1-3
48143 Münster
Telefon: 0251/411-1066
Telefax: 0251/411-81055
E-Mail: pressestelle at brms.nrw.de
Internet: www.bezirksregierung-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 31 10:24:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Mar 2008 10:24:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Naturwissenschaftlicher und historischer Verein fuer
dasLand Lippe e.V.: Veranstaltungsprogramm Sommer 2008
Message-ID: 47F0BBEE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Robert Gahde"
Datum: 28.03.2008, 11:09

AKTUELL

Naturwissenschaftlicher und historischer Verein für das Land
Lippe e.V.
Veranstaltungsprogramm Sommer 2008
Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen!

Vereinsgruppe Bad Salzuflen
(Kontakt: Franz Meyer, Stadtarchiv, Martin-Luther-Straße 2,
32105 Bad Salzuflen, Tel. 05222/952920, E-Mail:
F.Meyer at Bad-Salzuflen.de)

Dienstag, 22. April 2008, 19.30 Uhr, Gelbe Schule,
Martin-Luther-Str. 2, Großer Saal
Die Externsteine - Neue Erkenntnisse und neue Fragen zum
Ursprung der rätselhaften Felsenanlagen
Vortrag: Roland Linde, Münster
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Heimat- und
Verschönerungsverein Bad Salzuflen

Dienstag, 6. Mai 2008, 19.30 Uhr, Gelbe Schule,
Martin-Luther-Str. 2, Großer Saal
Bad Salzuflen 1908 - ein Jahr im Kaiserreich
Vortrag: Dr. Stefan Wiesekopsieker, Bad Salzuflen
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Heimat- und
Verschönerungsverein Bad Salzuflen aus Anlass des 100-jährigen
Jubiläums des Lippischen Heimatbundes

Dienstag, 20. Mai 2008
Studienfahrt nach Bielefeld
Besuch des Deutschen Fächermuseums und des Botanischen Gartens
Leitung: Lieselotte Kiewisch, Bad Salzuflen
Abfahrt mit dem Bus ab Bundesbahnhof Bad Salzuflen um 9.50 Uhr;
Rückfahrt ab Botanischem Garten um 17.00 Uhr. - Preis: 20 Euro,
für Nichtmitglieder 25 Euro. - Verbindliche Anmeldung am
Dienstag, 29. April 2008, von 10.00 bis 11.00 Uhr im Stadt- und
Bädermuseum.

Samstag, 31. Mai 2008, 10.00 bis 18.00 Uhr
Tag der offenen Gartenpforte
bei Frau Sibylle Schedding, Ostersiek 2, und den Eheleuten
Lieselotte und Fritz Kiewisch, Akazienstraße 29, Bad
Salzuflen

Freitag, 13. Juni 2008, 14.00 Uhr
Besuch der Sonderausstellung "Die Reise ins Bad" im Stadt- und
Bädermuseum Bad Salzuflen
Führung: Museumsleiter Franz Meyer, Bad Salzuflen

Mittwoch, 16. Juli 2008
Studienfahrt nach Dalheim und Brakel
Besichtigung der Klosteranlage und des Museums in Dalheim (mit
Führung), Mittagspause im "Dalheimer Klosterbräu", anschließend
Weiterfahrt in die alte Hansestadt Brakel, dort Führung durch
den historischen Stadtkern.
Leitung: Franz Meyer, Bad Salzuflen
Abfahrt mit dem Bus ab Bundesbahnhof Bad Salzuflen um 8.00 Uhr;
Rückkehr in Bad Salzuflen ca. 18.00 Uhr. - Preis: 30 Euro, für
Nichtmitglieder 35 Euro. - Verbindliche Anmeldung am Dienstag,
27. Mai 2008, von 10.00 bis 11.00 Uhr im Stadt- und Bädermuseum.

Mittwoch, 24. September 2008
Studienfahrt nach Arnsberg
Vormittags Rundgang durch die historische Altstadt, nachmittags
Besichtigung des Stifts Wedinghausen (Prämonstratenser-Gründung
von 1170) und des Stadtarchivs (mit historischer
Klosterbibliothek).
Leitung: Franz Meyer, Bad Salzuflen
Abfahrt mit dem Bus ab Bundesbahnhof Bad Salzuflen um 8.00 Uhr;
Rückkehr in Bad Salzuflen ca. 18.00 Uhr. - Preis: 30 Euro, für
Nichtmitglieder 35 Euro. - Verbindliche Anmeldung am Dienstag,
5. August 2008, von 10.00 bis 11.00 Uhr im Stadt- und
Bädermuseum.

Vereinsgruppe Detmold
(Kontakt: Frank Huismann, M.A., Lange Straße 44, 32805 Horn-Bad
Meinberg, Tel. 05234/820445, E-Mail: apel-huismann at t-online.de)

A = Schriftliche verbindliche Anmeldung bei Herrn Huismann ist erforderlich.
M = Mitfahrgelegenheit gegen Unkostenbeteiligung, Fahrt mit Privatwagen.

Samstag, 5. April 2008, 17.00 Uhr, Lippisches Landesmuseum Detmold
Gemeinsamer Besuch der Ausstellung "Oscar Niemeyer - Bauen für
Brasilien""
Führung: Kurator Dr. Joachim Kleinmanns, Karlsruhe
Kosten: Museumseintritt

Montag, 21. April 2008, 19.30 Uhr, Staatsarchiv Detmold
Zwischen Genie und Wahn - das ungewöhnliche Leben und Werk des
Detmolder Tischlers Louis Beneke (1819-1892)
Vortrag: Dr. Thomas Dann, Detmold

Montag, 5. Mai 2008, 19.30 Uhr, Staatsarchiv Detmold
König Jérôme und das Königreich Westfalen als Reformstaat für
Deutschland 1806-1813
Vortrag: Karl-Hermann Wegner, Kassel

Freitag, 16. Mai 2008, 19.30 Uhr, Blomberg, "Flüggesche Scheune",
Friedrichstr. 8
Vorträge zum Stadtjubiläum "725 Jahre Blomberg"
Die Gründung der Stadt Blomberg - oder: Wie kamen die Lipper ins
Schwalenbergische?
Vortrag: Frank Huismann, M.A., Horn-Bad Meinberg
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Heimatverein Blomberg

Montag, 26. Mai 2008, 19.30 Uhr, Staatsarchiv Detmold
Die Natur des Naturschutzes
Vortrag: Bernhard Schmincke, Detmold

Samstag, 31. Mai 2008 (A)
Studienfahrt nach Paderborn-Schloss Neuhaus mit Besuch der
Ausstellung "Eine Welt in Bewegung"
Führung: Kurator Dr. Georg Eggenstein, Dortmund
Leitung: Frank Huismann, M.A., Horn-Bad Meinberg
Abfahrt 14.00 Uhr ab Staatsarchiv Detmold. - Fahrtkosten: 20
Euro, für Nichtmitglieder 25 Euro (im Bus zu entrichten).

Samstag, 14. Juni 2008 (A)
Studienfahrt nach Haus Außel und zum Kloster Clarholz (Kreis
Gütersloh) Tagesfahrt
Leitung: Dr. Heinrich Stiewe, Blomberg
Abfahrt 10.00 Uhr in Blomberg, Parkplatz am Ostring hinter der
Schießhalle, und 10.30 Uhr ab Staatsarchiv Detmold. -
Fahrtkosten: 20 Euro, für Nichtmitglieder 25 Euro (im Bus zu
entrichten). Gemeinsame Veranstaltung mit dem Heimatverein
Blomberg.

Freitag, 20. Juni 2008, 19.30 Uhr, Blomberg, ev.-ref.
Gemeindehaus Im Seligen Winkel
Vorträge zum Stadtjubiläum "725 Jahre Blomberg" Wunderglaube und
Hexenwahn. Eine neue Quelle zur Entstehung der Wallfahrt nach
Blomberg im Jahre 1460 Vortrag: PD Dr. Ulrich Meier, Bielefeld
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Heimatverein Blomberg und der
ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg.

Montag, 23. Juni 2008, 19.30 Uhr, Staatsarchiv Detmold
Zur Geschichte multikultureller Begegnungen in Deutschland. Von
den Hugenotten und Holländern zu den Chinesen und Türken
Vortrag: Prof. Dr. Hinrich C. Seeba, Berkeley

Samstag, 28. Juni 2008 (A)
Fahrt zur Gedenkstätte Bergen-Belsen mit Besuch der neuen
Dauerausstellung Themenführung "Die Integration von
Zeitzeugeninterviews und historischem Film- und Fotomaterial in
die neuen Dauerausstellungen der Gedenkstätte Bergen-Belsen".
Führung: Karin Theilen, Bergen-Belsen Leitung: Frank Huismann,
M.A., Horn-Bad Meinberg Abfahrt 8.30 Uhr am Staatsarchiv. -
Fahrtkosten: 25 Euro, für Nichtmitglieder 30 Euro (im Bus zu
entrichten).

Freitag, 11. Juli 2008, bis Samstag, 12. Juli 2008 (A)
Römer, Kelten und Germanen. Studienfahrt zum Keltengehöft
Dünsberg bei Gießen, der römischen Stadtanlage Waldgirmes bei
Lahnau, Bad Homburg und zur Saalburg Unterkunft im ***Wetzlarer
Hof, Wetzlar. Leitung: Dr. Elke Treude, Detmold Abfahrt am
Freitag 7.30 Uhr am Staatsarchiv. - Kosten für Fahrt,
Übernachtung, Frühstück und Eintrittsgelder: 125 Euro, für
Nichtmitglieder 135 Euro, Einzelzimmerzuschlag: 28 Euro.

Mittwoch, 23. Juli 2008, 15.00 Uhr, Freilichtmuseum Detmold,
Treffpunkt vor der Kasse
Biologische Spaziergänge I: Wildpflanzen im Freilichtmuseum
Führung: Ute Döhl und Prof. Dr. Jürgen Döhl, Detmold Kosten:
Museumseintritt

Montag, 18. August 2008 bis Samstag, 23. August 2008 (A)
Studienfahrt in die Westeifel, nach Aachen und in das
deutsch-belgische Grenzgebiet Unterbringung im ****Hotel
Aquisgrana City, Aachen, in der Nähe des Doms. Leitung: Gefion
Apel, M.A., und Frank Huismann, M.A., Horn-Bad Meinberg Abfahrt
am Montag, 8.30 Uhr am Staatsarchiv. - Kosten für Fahrt,
Übernachtungen, Halbpension, Führungen und Eintrittsgelder: 490
Euro, für Nichtmitglieder 510 Euro, Einzelzimmerzuschlag: 110
Euro.

Samstag, 6. September 2008, 15.00 Uhr, Freilichtmuseum Detmold,
Treffpunkt vor der Kasse
Gemeinsamer Besuch der Ausstellung "In Fahrt. Liebe Tod
Geschwindigkeit" mit Rundgang im Gelände Führung: Museumsleiter
Dr. Jan Carstensen, Detmold Kosten: Museumseintritt

Samstag, 20. September 2008, 14.00 Uhr, Abfahrt Staatsarchiv (M)
Dorfrundgang in Langenholzhausen: "Zur Geschichte des lippischen
Nordens" Leitung: Frank Huismann, M.A., Horn-Bad Meinberg
Unkostenbeitrag (an den Fahrer zu entrichten): 2 Euro

Vereinsgruppe Lemgo
(Kontakt: Jürgen Scheffler, Museum Hexenbürgermeisterhaus,
Breite Straße 19, 32657 Lemgo, Tel. 05261/213463, E-Mail:
j.scheffler at lemgo.de)

Sonntag, 6. April 2008, 15.00 Uhr, Stiftsgarten St. Marien, Heustraße
"Gerechtigkeit durch das Kataster". Landvermessung um 1800
Eine historische Vermessung

Dienstag, 22. April 2008, 20.00 Uhr, Volkshochschule Lemgo,
Breite Str. 10, Gartensaal
Vermessung und Kartografie in Lemgo um 1800
Vortrag: Hermann Hentschel, Lemgo

Donnerstag, 8. Mai 2008, 20.00 Uhr, Volkshochschule Lemgo,
Breite Str. 10, Gartensaal
Zwischen Genie und Wahnsinn: Der Tischler Louis Beneke und seine Werke
Vortrag: Dr. Thomas Dann, Detmold

Genealogischer Arbeitskreis
(Kontakt: Wolfgang Bechtel, Neue Wiese 1, 32760 Detmold, Telefon
05231/89449, E-Mail: Bechtel.Wolfgang at t-online.de) Homepage:
www.nhv-ahnenforschung.de)

Der Genealogische Arbeitskreis trifft sich jeden ersten Mittwoch
um 20.00 Uhr zum Genealogischen Abend im Staatsarchiv
Detmold.

Mittwoch, 2. April 2008
Der Hof und die Familie Meier zu Beerentrup
Vortrag: Roland Linde, Münster

Mittwoch, 7. Mai 2008
Visualisierung von Stammbaumdaten
Vortrag: David Jungen, Paderborn

Mittwoch, 4. Juni 2008
Die Familie Cothmann
Vortrag: Dr. Nicolas Rügge, Osnabrück

Mittwoch, 2. Juli 2008
Eheverträge, Brautschatz und Leibzucht
Vortrag: Wolfgang Bechtel, Detmold

Mittwoch, 6. August 2008
Die Online-Findbücher des Staats- und Personenstandsarchivs Detmold
Vortrag: Robert Gahde, Detmold

Mittwoch, 3. September 2008
Nachlese zum 5. Detmolder Sommergespräch

INFO

Kontakt:
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-213 oder 766-0
E-Mail: info at nhv-lippe.de
URL: www.nhv-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 31 11:03:32 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Mar 2008 11:03:32 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft
derNiedersaechsischen Kommunalarchivare, 21./22.04.2008, Holzminden
Message-ID: 47F0C504.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Heiner Schüpp"
Datum: 28.03.2008, 11:11

TAGUNG

Vom 21.-22.April 2008 findet auf Einladung des Landkreises
Holzminden auf Schloss Bevern bei Holzminden die Jahrestagung
der Arbeitsgemeinschaft der Niedersächsischen Kommunalarchivare
(ANKA e.V.) statt. Sie steht unter dem Generalthema "Zwischen
Kernaufgaben und Projektmanagement. Das Kommunalarchiv als
universelle Serviceschnittstelle". Das Programm und weitere
Informationen sind unter dem Link
http://www.anka-online.net/downloads.htm abrufbar.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Tagung "Zwischen Kernaufgaben und Projektmanagement.
Das Kommunalarchiv als universelle Serviceschnittstelle"
Datum: 21.-22.04.2008
Arbeitsgemeinschaft der Niedersächsischen
Kommunalarchivare (ANKA e.V.)

Kontakt:
Dr. Karl-Josef Kreter
Stadtarchiv Hannover
Am Bokemahle 14-16
30171 Hannover
E-Mail: Karljosef.Kreter at Hannover-Stadt.de
URL: www.anka-online.net





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 31 11:05:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Mar 2008 11:05:12 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/11
Message-ID: 47F0C568.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 28.03.2008, 14:08

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-11 für den Zeitraum vom
09.03.2007 bis zum 15.03.2008 mit insgesamt 24 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-11&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 31 11:24:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Mar 2008 11:24:14 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Werl, gestern - heute - morgen, Band 2007
Message-ID: 47F0C9DE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt" Datum: 31.03.2008, 11:30

SERVICE: TOC

Werl 2007
gestern - heute - morgen
Jahrbuch der Stadt Werl und des Neuen Heimat- und
Geschichtsvereins Werl e.V.
24. Jahrgang
ISBN: 978-3-920980-66-9

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=69

S. 7-14
Leidinger, Paul
Die Grafen von Werl und die Salier (1024 ? 1125).
Westfalen als königsnahe Landschaft in der Salierzeit und
besonders im Investiturstreit

S. 15-31
Kampelmann, Felix
Der Standesprozess um den Vortritt bei der Prozession
1706-1709 Reinhartz contra Papen

S. 32
Wauthier, Lieselotte
Hoiweär - Heuwetter

S. 33-40
Rehbein, Paul
Rund um den Backofen

S. 41-44
Berghoff, Josef
Werler Stadtbrand vor 350 Jahren.
Ausstellung im Heimathaus "Backofen"
(25. Febr. bis 25. März 2007)

S. 45f.
Luig, Heinz
350 Jahre Brandprozession in Werl.
Gelübde wird immer noch erfüllt

S. 47-64
Skirl, Michael
100 Jahre Justizvollzug Werl

S. 65-72
Thomalla, Eva
Erinnerungen in wässrigen Farben. Der Werler Aquarell-Maler
Herbert Rogosch verlor im Zweiten Weltkrieg beide Hände - Sein
Hobby half ihm, das schwere Schicksal zu meistern

S. 73-82
Drepper, Jürgen
Das städtische Marien-Gymnasium zu Werl im Jahr
seines 100-jährigen Bestehens

S. 83f.
Olthoff, Susanne
20 Jahre Museumswoche in Werl

S. 85f.
Drikmann, Wilhelm
Dai Niedelküening - Der Zaunkönig

S. 87-94
Haupt, Othmar
Der Kinder- und Jugendzirkus San Pedro Piccolino in und aus Werl

S. 95
Ehrungen 2007 in der Stadt Werl.
Ehrennadeln, Siederpreis und Werlprei

S. 101-108
Borgdahn, Iris
Werl ist in Bewegung. Die Zukunftsinitiative "Werl gewinnt
die Zukunft - Syntegrations® 2010 plus"

S. 109-113
Jolk, Michael
Zur Baugeschichte eines Fachwerkhauses in der Mahlerstraße.

S. 114-116
Deisting, Heinrich Josef
Werl und die "weite Welt".
Aus der biographischen Materialsammlung des Werler Stadtarchivs

S. 117-120
Hachmann, Erwin
Wasserkrieg - 17. Mai 1943 - Werl. Alte Fotos erzählen.
Vorstellung der jüngsten Publikationen des bekannten Werler
Autors Helmuth Euler

S. 121-127
Hachmann, Erwin
Der Neue Heimat- und Geschichtsverein im Jahr 2006/2007

S. 128
Anschriften der Autoren und Reaktionsmitglieder

S. 128
Bildverzeichnis