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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 1 10:35:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Feb 2008 10:35:34 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Fotografie und Restaurierung von Archivgut,
ab 07.02.2008, Bielefeld
Message-ID: 47A2F5F6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Bielefeld"
Datum: 30.01.2008, 15:17

AUSSTELLUNG

"Konvertiert - Konserviert. Archivästhetik zwischen
Auratisierung und Pragmatik"
Ausstellung in der Universitätsbibliothek Bielefeld über
Fotografie und Restaurierung von Archivgut.

Ab 7. Februar ist in der Universität eine Ausstellung des
Graduiertenkollegs "Archiv, Macht, Wissen" der Fakultät für
Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie zu sehen, die
spannende Einblicke in eine Arbeit verspricht, die in der Regel
hinter verschlossenen Türen stattfindet: Die Erhaltung
historisch wertvoller Dokumente und Bücher und die Vorbereitung
ihrer Präsentation für die Öffentlichkeit.

Archive sichten, ordnen und verwandeln Papierstapel in Akten.
Sie nivellieren Text- und Öffentlichkeitshierarchien. Vor allem
aber eignen sie sich die Deutungshoheit zur Selektion des
Bewahrens- vom Zerstörenswerten an. Umso aufwändiger muss daher
der Erhalt des Überlieferten betrieben werden, denn darin
dokumentiert und identifiziert sich das Archiv selbst. In der
Ausstellung "Konvertiert - Konserviert. Archivästhetik zwischen
Auratisierung und Pragmatik" wird nach der Veränderung in der
Wahrnehmung von Archivgut unter verschiedenen medialen
Bedingungen gefragt. Dazu zählen unter anderem die Bereiche der
Fotografie und der Restaurierung, denen sich die Ausstellung
widmet.

INFO

Kontakt:
Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Universität Bielefeld
Pressesprecher Ingo Lohuis
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Tel.: 0521/106-4145/46
Fax: 0521/106-2964
E-Mail: pressestelle at uni-bielefeld.de
URL: www.uni-bielefeld.de/presse





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 1 10:41:31 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Feb 2008 10:41:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ringelnatz-Abend im LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg, 16.02.2008, Waltrop
Message-ID: 47A2F75B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.01.2008, 10:31

AKTUELL

"Kuddel Daddeldu" - Inszenierung vom Dortmunder
LiteraTourTheater
Ringelnatz-Abend im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Zu einem außergewöhnlichen Literatur-Abend lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag (16.02.) um
19.30 Uhr, in sein Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
ein. Das LiteraTourTheater aus Dortmund lässt in seiner
Inszenierung "Der Stein der Narren - Kuddel Daddeldu`s
Lebensreise" das Leben des Schriftstellers und Malers Joachim
Ringelnatz, mit der koboldischen Lust am Durcheinanderbringen
von Sinn und Unsinn, Revue passieren.

"Da Joachim Ringelnatz, alias Kuddel Daddeldu, der weit- und
weltgereiste sächsische Lyriker und Schriftsteller leider nicht
mehr unter uns weilt, lassen die Schauspieler des Dortmunder
LiteraTourTheaters in bewährter Art und Weise die Geschichte
wieder aufleben und bieten den Zuschauern an diesem Abend
geistigen Genuss in Form von erfrischenden Szenen aus Ringelnatz
bewegtem Leben", verspricht LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth.

Ringelnatz, der alle sieben Weltmeere bereiste, freut sich
besonders auf den sicheren Hafen im Schiffshebewerk
Henrichenburg. Das LiteraTourTheater, mit Indra Janorschke und
Dario Weberg in den Hauptrollen, erinnert in seinem Stück an
diese frühen Jahre als Matrose und Weltreisenden, an die
Münchener Zeit als "Hausdichter" im Simplicissimus, sowie an
seine Frau, die er liebevoll "Muschelkalk" nannte und die
letzten Jahre in Berlin. Dort verstarb Joachim Ringelnatz am
17.11.1934 mit leerer Brieftasche.

"Der Schwerpunkt unserer Theaterarbeit besteht darin, große
Literaten persönlich in einem Schauspiel vorzustellen. Dabei
geht es uns in erster Linie um den Menschen hinter dem berühmten
Namen und seinem Werk. Wir schaffen also Theaterbiografien", so
Ringelnatz-Darsteller Dario Weberg. "Unser besonderes Anliegen
ist es, die Theaterstücke nicht intellektuell und vergeistigt
abgehoben zu verfassen, sondern authentisch, kurzweilig und
aufklärend", sagt Indra Janorschke. Sie spielt unter anderem
Ringelnatz` Frau Muschelkalk.

INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org

In der Pause werden Getränke und ein kleiner Imbiss angeboten.
Eintritt 9/12 ?, telefonische Anmeldung erforderlich unter
Telefon 02363 97070.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 5 10:30:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Feb 2008 10:30:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL erinnert mit einer DVD-Edition an Peter
August Boeckstiegel
Message-ID: 47A83ABB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.02.2008, 12:19

AKTUELL

Ein Expressionist aus Westfalen
Mit einer DVD-Edition erinnert der LWL an
Peter August Böckstiegel

Der Maler Peter August Böckstiegel (1889 - 1951) gehört zu den
wichtigsten Vertretern des Expressionismus in Westfalen. Er war
wohl der einzige unter den expressionistisch geprägten Künstlern,
der sich um eine authentische Darstellung kleinbäuerlicher
Verhältnisse bemühte. Seine Bilder sind Zeugnisse von Menschen,
deren schweres, entbehrungsreiches Leben der Künstler selbst
gelebt hat. Mit einer neuen DVD-Edition macht der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit Unterstützung des
Kreises Gütersloh jetzt zwei 1986 und 1995 produzierte Filme
wieder zugänglich und ergänzt sie um zwei bislang
unveröffentlichte Kurzfilme.

Der Film "Peter August Böckstiegel, Bilder westfälischer Bauern"
aus dem Jahr 1986 ist 18 Minuten lang. "Gerade Böckstiegels
Bilder seiner Eltern und Nachbarn in ihrer inzwischen
verschwundenen kleinbäuerlichen Lebenswelt sind außergewöhnlich
im malerischen Ausdruck. Das Kraftvolle, das Impulsive seiner
Malweise und die den Bildern innewohnende urtümliche Gewalt sind
Thema dieses Filmes. Breite, flüssige Bahnen reiner Ölfarben,
mit Pinsel oder Spachtel aufgetragen, geben den Bildern eine
reliefartige Struktur. Drastisch in der Ausführung und im
Ausdruck, zeigt sich in den Dargestellten aber auch tief
empfundene Mitmenschlichkeit", so Klaus Kösters, der für Buch
und Regie verantwortlich zeichnete.

Der Film "Erinnerungen an Peter August Böckstiegel" (1995, zirka
45 Minuten) orientiert sich am künstlerischen Werdegang
Böckstiegels. In Arrode (heute Werther, Kreis Gütersloh) und
Dresden werden die Orte gezeigt, an denen er lebte und
arbeitete. Nachbarn und Freunde, die ihn gut kannten, kommen zu
Wort, allen voran die Tochter Sonja Böckstiegel, gemeinsam mit
seinem Sohn Vin-cent Böckstiegel, der die Aufnahmen in Dresden
begleitete. "Da beide inzwischen verstorben sind, besitzen diese
Bilder einen hohen dokumentarischen Wert", so Dr. Hermann-Josef
Höper vom LWL-Medienzentrum für Westfalen.

Ergänzt werden die beiden Filme um die zwei Kurzfilme "Ein
Künstlerraum von P.A. Böckstiegel in Dresden-Loschwitz" und
"Familienbilder 1949/50". 1925 hat Böckstiegel im Alten Fährhaus
in Dresden-Loschwitz einen langen, schmalen Raum in der für ihn
so charakteristischen Weise ausgemalt. Aufnahmen von 1995 wurden
für diese DVD bearbeitet und kommentiert. Für den Film
"Erinnerungen an Peter August Böckstiegel" hatte sein Sohn
Vincent einen Schmalfilm aus Familienbesitz zur Verfügung
gestellt. Diese Bilder sind die bisher einzigen bekannten
Filmaufnahmen von Peter August Böckstiegel und seiner Familie.
Alle brauchbaren Bilder sind hier unkommentiert wiedergegeben.

Hintergrund: Böckstiegel gehört zu den Künstlern der zweiten
Generation deutscher Expressionisten. Seine bevorzugten Themen
sind die kleinbäuerliche Welt Westfalens, die Menschen seiner
Heimat, deren harte Arbeit und die heimatlichen Landschaften.
"Die kleinen Gegenstände des ländlichen Alltags, die Böckstiegel
in unvergleichlichen Stillleben arrangiert, die Gesichter der
Menschen, die Dörfer und die Landschaften deuten auf einen tief
verankerten Humanismus hin, der in den Menschen das Bleibende,
Verbindende und Übereinstimmende herausarbeitet", so Kösters.

Der Sohn aus bäuerlichem Haus, für den das innere Erleben von
Landschaft und ländlicher Umgebung stets ein Quell der
Inspiration blieb, wurde von Malern wie Millet und van Gogh
beeinflusst, deren Bildthematik vergleichbare Züge aufwies. Doch
fand Böckstiegel zu einem ganz eigenen und unverwechselbaren
Malstil kraftvoll, leuchtender Farben, die er satt auf den
Malgrund auftrug.

Er schuf zahlreiche Gemälde, Pastelle, Aquarelle,
Handzeichnungen und druckgraphische Blätter sowie Plastiken,
Mosaike und Verglasungen, die zusammen mit zahlreichen
künstlerischen Gestaltungselementen an seinem Arroder Elternhaus
und dessen Einrichtung einen deutlichen Hang zum Gesamtkunstwerk
erkennen lässt.

INFO

Peter August Böckstiegel (1889 - 1951).
DVD, mit Begleitkarte; 4 Filme, zusammen ca. 68 Minuten
14,90 EUR (zzgl. 2,60 EUR Versandkosten) bzw. 45,00 EUR (mit
dem Recht zum nichtgewerblichen Verleih und zur öffentlichen
Vorführung)

Bezug:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
Fax: 0251 591-3982
E-Mail: medienzent-rum at lwl.org
URL: www.westfalen-medien.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 5 10:32:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Feb 2008 10:32:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kooperation von LWL und Handwerkskammer
Muenster: Sonderprogramm "Stuck und Schmuck"
Message-ID: 47A83B4D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.01.2008, 11:12

AKTUELL

Kooperation von LWL und Handwerkskammer Münster
Sonderprogramm "Stuck und Schmuck"

"Stuck und Schmuck" standen im vergangenen Jahr im Mittelpunkt
eines gemeinsamen Sonderprogramms zur Denkmalförderung vom
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der vier
westfälischen Handwerkskammern. Als besonders gelungenes
Beispiel stellten der LWL und die Handwerkskammer Münster jetzt
die "Alte Apotheke" in Bottrop vor, deren Stuckfassade im Rahmen
des Programmes restauriert wurde.

Die "Alte Apotheke" liegt in zentraler Lage der Stadt nahe am
Kirchplatz. "Das 1895/96 errichtete Gebäude ist mir seiner
prachtvollen Stuckfassade in neobarockem Formenrepertoire eines
der schönsten Wohn- und Geschäftshäuser der Stadt", schwärmt
LWL-Denkmalpflegerin Dr. Barbara Pankoke. Der über Eck gesetzte
und von Säulen flankierte Eingang mit einem Erker markiert bis
heute den Geschäftseingang. Von Anfang an war in dem Haus eine
Apotheke eingerichtet, die die Eigentümer jetzt in der vierten
Generation betreiben.

2007 ließen die Eigentümer die Fassade des Hauses überarbeiten.
Beschädigungen und Risse der fein gearbeiteten Stuckelemente
wurden repariert und wo nötig ergänzt. "Das Haus erhielt einen
neuen Farbanstrich, der die architektonische und städtebauliche
Wirkung der Fassade unterstreicht. Sie ist damit weiterhin eine
charakteristische Visitenkarte des Hauses und macht im Bottroper
Straßenbild deutlich, dass das historische und städtebaulich
sehr wichtige Haus auch künftig weiter genutzt und gepflegt
wird", so LWL-Denkmalpfleger Dr. Oliver Karnau.

Hintergrund:
Die Kooperation zwischen dem LWL-Amt für Denkmalpflege in
Westfalen und den vier westfälischen Handwerkskammern besteht
schon seit dem Jahr 1999. Jährlich stellt der LWL mit 20.000
Euro einen Teil seiner Denkmalpflegemittel für das
Sonderprogramm bereit, die Handwerkskammern geben noch einmal
den gleichen Betrag, so dass insgesamt 40.000 Euro zur Verfügung
stehen.

Mit dem Geld werden mustergültige Handwerksarbeiten an
Baudenkmälern gefördert. Dem Sonderprogramm des LWL-Denkmalamtes
und der vier westfälischen Handwerkskammern kommt besonders vor
dem Hintergrund der in den vergangenen Jahren stark reduzierten
Denkmalpflegemittel große Bedeutung zu.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 6 10:51:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Feb 2008 10:51:56 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/03
Message-ID: 47A9914C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 01.02.2008, 15:54

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-03 für den Zeitraum vom
15.01.2008 bis zum 19.01.2008 mit insgesamt 26 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-03&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 6 10:59:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Feb 2008 10:59:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Nationalsozialistische Wirtschaftsverbrechen
an Juden, 17.02.2008, Dortmund
Message-ID: 47A9930A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 06.02.2008, 09:44
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Wie funktionierten eigentlich die von den Nationalsozialisten
Arisierung genannten Wirtschaftsverbrechen an den
Juden?

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Goch
Sonntag, 17. Februar 2008, 11.00 Uhr

Sofort nach der sogenannten "Machtübernahme" durch die
Nationalsozialisten begannen die "Aktionen", welche die Juden
aus dem deutschen Wirtschaftsleben verdrängen sollten. Was mit
Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte begann, endete in der
Überführung jüdischen Besitzes in "arische Hände", im
zeitgenössischen Sprachgebrauch auch als "Entjudung" der
deutschen Wirtschaft bezeichnet.

Die jüdische Bevölkerung wurde materiell völlig ausgeplündert
und die Juden, die nicht fliehen konnten, wurden ermordet. Von
den Wirtschaftsverbrechen profitierten zahlreiche
"Volksgenossen"; viele halfen bei der Ausraubung der jüdischen
Bevölkerung mit und bereicherten sich. An Beispielen sollen
Strukturen und Prozesse der sogenannten Arisierung, wie dann
auch der oft umstrittenen Rückerstattungen erläutert werden.

INFO

Prof. Dr. Stefan Goch, wissenschaftl. Mitarbeiter am Institut
für Stadtgeschichte in Gelsenkirchen, außerplanmäßiger Professor
an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität
Bochum
Ort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50
44147 Dortmund
http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 6 10:54:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Feb 2008 10:54:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Preise fuer den muensterschen Historiker Dr. Stefan
Lehr
Message-ID: 47A991F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 06.02.2008, 09:41

AKTUELL

Fast vergessener "Osteinsatz"
Preise für den münsterschen Historiker Dr. Stefan Lehr

Für seine Dissertation "Ein fast vergessener 'Osteinsatz'.
Deutsche Archivare im Generalgouvernement und im
Reichskommissariat Ukraine" wurde Dr. Stefan Lehr vom
Historischen Seminar der WWU Münster mit zwei Preisen
ausgezeichnet.

Der seit Ende 2005 in der Abteilung für Osteuropäische
Geschichte bei Prof. Dr. Eduard Mühle tätige
Nachwuchswissenschaftler erhielt für die inzwischen im
Droste-Verlag veröffentlichte Arbeit den mit 2500 Euro dotierten
Dissertationspreis der Philosophischen Fakultät der Universität
Düsseldorf. Außerdem wurde die Arbeit mit dem 1. Förderpreis des
Generalkonsulats der Republik Polen in Höhe von 650 Euro für die
beste Dissertation aus dem Bereich der polnischen Geschichte
sowie der deutsch-polnischen Beziehungen ausgezeichnet.

INFO

Link: Historisches Seminar der WWU Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/OE-G/Lehr/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 6 11:03:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Feb 2008 11:03:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet Fuerstenzimmer im Detmolder Bahnhof
als Denkmal des Monats aus
Message-ID: 47A9941E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.02.2008, 10:08

AKTUELL

Einziger erhaltener herrschaftlicher Wartesaal in
Westfalen-Lippe -
LWL zeichnet Fürstenzimmer im Detmolder Bahnhof als Denkmal des
Monats aus

Bei der Sanierung des 1880 errichteten Bahnhofsgebäudes in
Detmold wurde auch das sogenannte Fürstenzimmer restauriert.
Dieser von den übrigen Wartesälen strikt getrennte Raum diente
den lippischen Fürsten, ihrer Familie und ihren Gästen bei
Bahnreisen als exklusiver Warte- und Empfangsraum. Zur
standesgemäßen Ausstattung gehört neben der üppigen hölzernen
Kassettendecke auch die gemalte Dekoration der Wände.

Die seit langem nicht mehr sichtbaren Malereien wurden jetzt von
Tapetenüberklebungen befreit und restauriert. Zukünftig wird der
Raum durch die Lebenshilfe Detmold als Café genutzt. Als letztes
und noch dazu gut erhaltenes Beispiel seiner Art in
Westfalen-Lippe zeichnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) das Fürstenzimmer jetzt als Denkmal des Monats Februar
aus.

Detmold, die Residenzstadt des bis 1918 regierenden lippischen
Fürstenhauses, wurde erst relativ spät an das Eisenbahnnetz
angeschlossen. Zur Eröffnung der Bahnlinie von Herford nach
Detmold 1880 war auch das Bahnhofsgebäude aus roten
Ziegelsteinen mit Zierelementen aus Naturstein im neugotischen
Baustil fertiggestellt. In einem einstöckigen Anbau am Westende
des langgestreckten Bahnhofsgebäudes befindet sich das
Fürstenzimmer. Der Anbau hat zwei Portale, über denen jeweils
das Wappen des Fürstentums Lippe angebracht ist. Von der
Stadtseite aus gelangt man zunächst in einen Vorraum und von
dort in das eigentliche Fürstenzimmer.

Den hohen Raum mit drei Fenstern überspannt eine plastisch reich
gegliederte Kassettendecke, die hauptsächlich aus Eichenholz
gearbeitet ist. "Verschiedene Holzlasuren, farbige Absetzungen
und florale Ornamentmalereien verstärken den prächtigen
Eindruck", so LWL-Denkmalpfleger Dr. Dirk Strohmann. Direkt
unterhalb der Decke verläuft auf den Wänden ein in Grautönen
illusionistisch gemalter Architekturfries. Oberhalb der Türen
sind darin Stadtansichten Detmolds von 1530 und 1670 eingefügt.
Kleinere Felder in den Raumecken nehmen die Wappen der Städte
des Fürstentums Lippe auf.

Die von der Stadt Detmold als Eigentümerin des Bahnhofs
beauftragte Restauratorin konnte den Architekturfries fast
vollständig erhalten unter Tapetenschichten freilegen. "Nachdem
sie die Malschicht gefestigt hatte, reichten Retuschen der
Fehlstellen aus, um das Original wieder ablesbar zu machen. Die
mit malerischen Mitteln imitierten textilen Wandbehänge
unterhalb des Frieses wurden dagegen nur in ihrem
Hintergrundsfarbton und mit ihrer gemalten Aufhängung
rekonstruiert", erklärt Strohmann. Lediglich ein kleines
Musterfeld gibt einen Eindruck von der einstigen Wirkung der
Wandteppiche.

Hintergrund:
"Was uns heute exotisch anmutet und nur in anderem Zusammenhang
als VIP-Lounge überlebt hat, war im Deutschen Kaiserreich gang
und gäbe. Neben den Wartesälen I. und II. sowie III. und IV.
Klasse gab es in zahlreichen Bahnhöfen Fürstenzimmer,
vorzugsweise in den Residenzorten der Fürstengeschlechter, aber
auch in Großstädten, Kurorten und Umsteigebahnhöfen. Kaiser
Wilhelm II. leistete sich gar im Park von Schloss Sanssouci bei
Potsdam einen eigenen Bahnhof", so Strohmann. Im Jahr seines
Regierungsantritts 1888 besuchte er übrigens Detmold und wurde
natürlich im Fürstenzimmer empfangen.

Mit dem Untergang des Kaiserreichs 1918 lief auch die Zeit der
hochherrschaftlichen Wartesäle ab. Die Räume wurden anderen,
viel profaneren Zwecken zugeführt, ihre Ausstattung entfernt,
überdeckt oder zerstört. So legen heute nur noch ganz wenige
Fürstenzimmer in Deutschland, so z.B. im Schweriner Bahnhof mit
ihrer authentischen Ausstattung Zeugnis ab von der
privilegierten Reisekultur der "Allerhöchsten Herrschaften", und
darüber hinaus von den Standesgrenzen innerhalb der fest
gefügten Sozialstruktur in Deutschland vor 1918. "Künftig steht
dieses besondere Baudenkmal im Detmolder Bahnhof als Café allen
Bevölkerungsschichten offen. Um so schöner, dass im
gemeinnützigen Cafébetrieb auch Arbeitsplätze für Menschen mit
Behinderung entstehen sollen", freut sich Strohmann.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 7 10:58:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Feb 2008 10:58:15 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/04
Message-ID: 47AAE447.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 01.02.2008, 15:55

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-04 für den Zeitraum vom
20.01.2008 bis zum 28.01.2008 mit insgesamt 19 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-04&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 7 11:02:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Feb 2008 11:02:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelische Fotografie zu Beginn des 20.
Jahrhunderts, 19.02.2008, Waltrop
Message-ID: 47AAE531.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.02.2008, 14:54

AKTUELL

"Verlorene Paradiese" - Westfälische Fotografie zu Beginn des
20. Jahrhunderts
Lichtbildvortrag im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Zu einem Vortrag über den Fotografen Joseph Schäfer lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag (19.02.) um
19.30 Uhr in sein Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
ein. Dr. Volker Jakob vom LWL-Medienzentrum (Münster) referiert
über den leidenschaftlichen Heimatforscher und Fotograf, der als
kaiserzeitlicher Pädagoge erster Direktor der städtischen
Oberrealschule Recklinghausen (später Hittorf-Gymnasium) wurde.
Die Neugier am Vest Recklinghausen spiegelt sich in den seltenen
westfälischen Aufnahmen Schäfers wider.

Dr. Joseph Schäfer (1867 - 1938), im thüringischen Eichsfeld
geboren, war ein widersprüchlicher Charakter, ein Mann mit zwei
Gesichtern. Da war einerseits der gestrenge preußische Beamte,
der kaisertreu sein Amt als Direktor der städtischen
Oberrealschule in Recklinghausen wahrnahm. Daneben gab es den
anderen Schäfer, einen leidenschaftlichen Heimatforscher, der in
romantisch verklärten Hymnen die landschaftlichen Schönheiten
seiner unmittelbaren Heimat, des Vestes Recklinghausen, immer
aufs Neue besang.

Als treuer Anhänger der zu Beginn des 20. Jahrhunderts populären
Heimatschutzbewegung, durchstreifte er mit seiner Plattenkamera
zwischen 1910 und 1922 immer wieder die Orte und Landschaften
zwischen Emscher und Lippe, um die melancholische Schönheit und
Fragilität der Schlösser und Burgen, der Dörfer und Weiler im
Bild festzuhalten. Aus diesen Arbeiten entstand im Laufe der
Zeit ein Fotoarchiv von hohem dokumentarischen Wert, das nach
seinem Tode 1938 viele Jahrzehnte lang vergessen auf dem
Dachboden seines Alterssitzes in Münster lag.

Glück und Zufall ermöglichten dem Bild-, Film- und Tonarchiv des
LWL-Medienzentrums für Westfalen 1996 den Ankauf dieser in
Vergessenheit geratenen Bildsammlung, die durch Kriegs- und
Nachkriegsfolgen bereits einige Verluste aufwies. Von den
ursprünglich 2000 vorhandenen Bildmotiven auf Negativplatten und
Abzügen waren 1300 erhalten geblieben. Daraus entstand in
Kooperation mit dem Vestischen Museum in Recklinghausen eine
Fotoausstellung, die wenig bekannte bzw. heute nicht mehr
vorhandene architektonische und landschaftliche Schönheiten quer
durch das Vest zeigt.

Auch eine alte Aufnahme vom Schiffshebewerk Henrichenburg,
gehört zu den Motiven von Joseph Schäfer. In seinem Referat wird
Dr. Volker Jakob insbesondere darauf eingehen, wie dieser
seltene Bildnachlass in den Kontext der deutschen Fotografie zu
Beginn des 20. Jahrhunderts einzuordnen ist.

"Wer sich dafür interessiert, wie das Vest Recklinghausen
zwischen 1910 und 1922 ausgesehen hat, der sollte diesen Vortrag
nicht versäumen", wirbt Museumsleiter Herbert Niewerth für den
Besuch der Veranstaltung. Der Eintritt ist frei.

INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 7 11:06:32 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Feb 2008 11:06:32 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter im Aufsichtsdienst, Hagen
Message-ID: 47AAE638.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 07.02.2008, 08:40

STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken. Weitere
Informationen: www.freilichtmuseum-hagen.de.

Im LWL-Freilichtmuseum Hagen sind die Stellen als

Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
im Aufsichtsdienst

zum nächstmöglichen Termin saisonbedingt befristet bis zum
30.11.2008 zu besetzen. Die Beschäftigung erfolgt mit
durchschnittlich 22,5 Stunden pro Woche, nachmittags in der Zeit
von 13.00 bis 17.30 Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen stehende
Tätigkeiten im Freien:
- Besucherinformation
- Beaufsichtigung der Exponate
- Reinigungsarbeiten

Wir erwarten:
- Kommunikationsfähigkeit
- Zuverlässigkeit und höfliches Auftreten
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison

Wir bieten:
- eine Vergütung nach TVöD
- ein vielfältiges Aufgabengebiet in einem motivierten Team

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
05/07 bis zum 23.02.2008 an das

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 7 11:10:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Feb 2008 11:10:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtrundgang zur Archiv-Ausstellung, 10.02.2008,
Bielefeld
Message-ID: 47AAE742.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 06.02.2008, 22:23

AKTUELL

Stadtrundgang zur Archiv-Ausstellung

Am Sonntag, 10. Februar, wird die Ausstellung "Architektur und
Denkmäler der Kaiserzeit in Bielefeld (1871 - 1918)" durch einen
Stadtrundgang begleitet. Ab 13.30 Uhr kann dann die Ausstellung
im Stadtarchiv und Landesgeschichtlicher Bibliothek,
Rohrteichstraße 19, besichtigt werden. Von diesem Gebäude aus
startet um 14.00 Uhr auch der etwa zweistündige Rundgang.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 8 10:20:07 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Feb 2008 10:20:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Senat stimmt Mitgliederliste fuer WWU-Hochschulrat zu
Message-ID: 47AC2CD7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 06.02.2008, 22:23

AKTUELL

Prominente Persönlichkeiten
Senat stimmt Mitgliederliste für WWU-Hochschulrat zu

Acht prominente Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft
und Medien werden dem ersten Hochschulrat der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster angehören. Der Senat der WWU
stimmte am Mittwoch, 6. Februar 2008, der von einem
Auswahlgremium vorgeschlagenen Mitgliederliste zu, die fünf
externe und drei interne Namen umfasst. Die Abstimmung im
nichtöffentlichen Teil der Senatssitzung wurde begleitet von
rund 30 lautstark vor der Tür protestierenden Studenten, die von
der Einführung des Hochschulrats einen "Demokratieabbau" und den
Verlust studentischer Mitbestimmungsmöglichkeiten befürchten.

Vorbehaltlich der zu erwartenden Zustimmung durch das
nordrhein-westfälische Ministerium für Innovation, Wissenschaft,
Forschung und Technologie werden dem Hochschulrat der
Universität Münster angehören: Nobelpreisträger Dr. Johannes
Georg Bednorz, FAZ-Redakteur Jürgen Kaube, der Präsident des
Robert Koch-Instituts Berlin Prof. Dr. Reinhard Kurth, der
Vorstandsvorsitzende der Arcandor AG. Dr. Thomas Middelhoff und
der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Wulff Plinke von der
Humboldt-Universität zu Berlin, sowie als uni-interne Mitglieder
der Jurist und ehemalige Rektor Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen, der
Chemiker Prof. Dr. Gerhard Erker und die Historikerin Prof. Dr.
Barbara Stolberg-Rilinger.

Die Universität Münster erfüllt hiermit eine Vorgabe des am 1.
Januar 2007 in Kraft getretenen nordrhein-westfälischen
Hochschulfreiheitsgesetzes, das für alle Hochschulen des Landes
als zentrales Organ neben dem Rektorat oder Präsidium und dem
Senat einen Hochschulrat vorsieht. Dessen Mitglieder sollen nach
dem Gesetz "in verantwortungsvollen Positionen in der
Gesellschaft, insbesondere der Wissenschaft, Kultur oder
Wirtschaft" tätig sein oder gewesen sein.

Wichtige Aufgaben des Gremiums, das eine ähnliche Rolle wie ein
Aufsichtsrat in einem Unternehmen spielen soll, sind unter
anderem die Wahl und Entlastung der Hochschulleitung, die
Zustimmung zum Hochschulentwicklungsplan und Wirtschaftsplan,
Stellungnahmen zum Rechenschaftsbericht des Rektorats und zu
wichtigen Angelegenheiten in Forschung, Lehre und Studium. Die
vom Ministerium für eine Amtszeit von fünf Jahren bestellten
Mitglieder des Hochschulrats beraten das Rektorat und üben die
Aufsicht über dessen Geschäftsführung aus.

Die designierten Mitglieder des Hochschulrats der Universität
Münster sind:

- Dr. Johannes Georg Bednorz, geboren 1950 in Neuenkirchen im
Kreis Steinfurt, hat an der Universität Münster Chemie und
Mineralogie studiert und 1976 hier sein Diplom erworben, wurde
1982 an der ETH Zürich promoviert und arbeitet seitdem am
IBM-Forschungslaboratorium in Rüschlikon bei Zürich. 1987
erhielt er gemeinsam mit Prof. Dr. Karl Alexander Müller für
bahnbrechende Arbeiten zur Supraleitung in keramischen
Materialien den Nobelpreis für Physik. Er ist Ehrendoktor der
Universitäten Salzburg, Regensburg, Tbilisi und Katowice.

- Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen, geboren 1934 in Flensburg, hat an
der Universität Kiel Rechtswissenschaften studiert, wurde 1963
in Kiel promoviert und habilitierte sich 1969 an der WWU
Münster. Von 1970 bis 1981 war er Professor für Öffentliches
Recht und Europarecht in Bochum, anschließend bis zu seiner
Emeritierung im Jahr 2000 an der WWU Münster. In dieser Zeit
übernahm er von 1986 bis 1990 das Amt des Rektors der WWU und
war anschließend bis 1997 Präsident der
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)und bis 1999 Präsident der
Europäischen Rektorenkonferenz.

- Prof. Dr. Gerhard Erker, geboren 1946 in Oberhausen, studierte
Chemie in Köln, wurde in Bochum 1973 promoviert, wo er sich auch
1981 habilitierte. Von 1985 bis 1990 war er Hochschullehrer an
der Universität Würzburg, seitdem ist er Professor am Institut
für Organische Chemie der Universität Münster. Der mit
zahlreichen Preisen ausgezeichnete Wissenschaftler war in den
Jahren 2000 und 2001 Präsident der Gesellschaft Deutscher
Chemiker und gehört seit 2002 dem Senat der Deutschen
Forschungsgemeinschaft an.

- Jürgen Kaube, geboren 1962 in Worms, studierte Philosophie,
Kunstgeschichte, Germanistik und Wirtschaftswissenschaften an
der Freien Universität Berlin. Nach einer Hochschulassistenz für
Soziologie an der Universität Bielefeld ist er seit 1992
regelmäßiger Mitarbeiter und seit 1999 Redakteur der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung. Seit 2000 ist er bei der FAZ zuständig für
Wissenschafts- und Bildungspolitik sowie für
Sozialwissenschaften. Seit dem vergangenen Jahr betreut er die
Seite "Forschung und Lehre" der FAZ.

- Prof. Dr. Reinhard Kurth, geboren 1942 in Dresden, hat in
Erlangen/Nürnberg und Tübingen Medizin, Molekularbiologie und
Biochemie studiert, wurde 1968 in Erlangen promoviert und hat
sich 1976 in Tübingen habilitiert. Er leitete das
Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt/Main und seit 1996
das Robert-Koch-Institut in Berlin, die zentrale Einrichtung der
Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und
-prävention. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen
weltweit erhalten, darunter 2006 die Ehrendoktorwürde der
Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität.

- Dr. Thomas Middelhoff, geboren 1953 in Düsseldorf, hat an der
WWU Münster Betriebswirtschaftslehre studiert und wurde 1979 in
Saarbrücken promoviert. Nach ersten Berufserfahrungen im
väterlichen Betrieb wechselte er 1986 nach Gütersloh zur
Bertelsmann AG, wo er 1998 Vorsitzender des Vorstands wurde.
2005 wurde er Vorstandsvorsitzender der KarstadtQuelle AG, seit
2007 des Essener Handels- und Touristikkonzerns Arcandor AG. Der
Manager ist Mitglied der von Bundesumweltminister Gabriel ins
Leben gerufenen "Naturallianz" und seit kurzem Ehrendoktor der
Universität Leipzig.

- Prof. Dr. Wulff Plinke, geboren 1942 in Braunschweig, hat in
Köln Betriebswirtschaftslehre studiert, wurde in Bochum 1972
promoviert, hat sich 1981 ebenfalls in Bochum habilitiert und
war als Professor für BWL an den Universitäten Hannover und FU
Berlin tätig. Seit 1993 lehrt und forscht er an der Berliner
Humboldt-Universität. Seit 2002 ist er Gründungsdekan der
European School of Management and Technology. Er ist Mitglied
der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und Brandenburg.

- Prof. Dr. Barbara Stolberg-Rilinger, geboren 1955 in
Bergisch-Gladbach, hat an der Universität zu Köln Geschichte,
Kunstgeschichte und Germanistik studiert, wurde dort 1985
promoviert und habilitierte sich 1994 im Fach neuere Geschichte.
Nach einer Dozentur in Köln wurde sie 1997 auf eine Professur
für Geschichte der frühen Neuzeit an der WWU Münster berufen.
Die stellvertretende Vorsitzende des Verbands der Historiker
Deutschlands erhielt 2005 den Leibniz-Preis der Deutschen
Forschungsgemeinschaft.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 8 10:24:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Feb 2008 10:24:37 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiter/in im Vorfuehrdienst (Druckerin/Drucker), Hagen
Message-ID: 47AC2DE5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 07.02.2008, 08:40

STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken. Weitere
Informationen: www.freilichtmuseum-hagen.de.

Im LWL-Freilichtmuseum Hagen ist die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Vorführdienst (Druckerin/Drucker)

zum 01.07.2008 saisonbedingt befristet bis zum 30.11.2008 zu
besetzen. Die Beschäftigung erfolgt zur Zeit mit
durchschnittlich 38,5 Stunden pro Woche, auch an Wochenenden und
Feiertagen. Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte
geeignet.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen stehende Tätigkeiten:
- Ausübung und Vermittlung historischer Handwerkstechniken
- einfache Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten der
historischen Werkstätten nach Absprache, Arbeiten mit schweren
Lasten

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Ausbildung in einem Druckerhandwerk
- Erfahrung möglichst mit historischen Druckmaschinen
- Interesse am Erlernen historischer Handwerkstechniken
- Kommunikationsfähigkeit
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison

Wir bieten:
- eine Vergütung nach TVöD
- ein vielfältiges Aufgabengebiet in einem motivierten Team

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
04/07 bis zum 23.02.2008 an das

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 8 10:29:24 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Feb 2008 10:29:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Ueberreste eines Genealogen-Lebens:
Die Sammlung Spiessen ", 06.03.2008, Muenster
Message-ID: 47AC2F04.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Axel Koppetsch"
Datum: 06.02.2008, 13:44

AKTUELL

In Fortsetzung seiner Veranstaltungsreihe zu genealogischen
Quellen lädt das Staatsarchiv Münster zum nächsten Vortrag ein:
Am 6. März 2008 um 19 Uhr wird Dr. Axel Koppetsch unter dem
Titel "Überreste eines Genealogen-Lebens" über die "Sammlung
Spiessen" im Staatsarchiv Münster sprechen.

Dabei handelt es sich um die nachgelassenen Unterlagen des aus
Dülmen stammenden Genealogen und Heraldikers Max von Spiessen
(1852-1921), der 1901/1903 als Herausgeber des zweibändigen
"Wappenbuches des westfälischen Adels" bekannt wurde. In
jahrzehntelangen Recherchen sammelte von Spiessen Daten und
Informationen in zahllosen Archiven, um sein "Wappenbuch" durch
die Veröffentlichung der Stammtafeln aller westfälischen
Adelsfamilien zu ergänzen.

Auf diese Weise füllten sich über 80 Kladden und Notizbücher mit
Aufzeichnungen zur Abstammungsgeschichte von weit über 2000
Adelsfamilien aus Westfalen. Die geplante Publikation der
Stammtafeln kam nicht zuletzt wegen der Auswirkungen des Ersten
Weltkrieges nicht mehr zustande, doch gelangte der genealogische
Teil des Nachlasses von Spiessens aufgrund testamentarischer
Verfügung 1922 ins Staatsarchiv Münster und erfreut sich dort
seitdem einiger Beliebtheit unter den Familienforschern.

Der Vortrag wird kurz in Leben und Werk Max von Spiessens
einführen und dann Aufbau und Inhalt der Sammlung anhand
zahlreicher Beispiele vorstellen.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: "Überreste eines Genealogen-Lebens.
Die Sammlung Spiessen im Staatsarchiv Münster"
Datum: 6. März 2008, 19 Uhr
Landesarchiv NRW - Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-48850
Fax: 0251-4885100
E-Mail: stams at lav.nrw.de
URL: http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/StaatsarchivMuenster/index.html

Kontakt:
Dr. Axel Koppetsch
Landesarchiv NRW - Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-4885130
Fax: 0251-39925033
E-Mail: axel.koppetsch at lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 8 11:04:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Feb 2008 11:04:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Siedlungsvoraussetzungen fuer die Gruendung
von Bischofssitzen im westlichen Sachsen, 12.02.2008, Muenster
Message-ID: 47AC3742.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 07.02.2008, 13:38

AKTUELL

Vortrag
Siedlungsvoraussetzungen für die Gründung von Bischofssitzen
im westlichen Sachsen
Dienstag, 12.02.2008, 20.00 Uhr (s.t.)
Prof. Dr. Manfred Balzer, Münster

Im Rahmen der Vorträge des Vereins für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, referiert am kommenden
Dienstag (12.02.) Prof. Dr. Manfred Balzer (Münster) über die
"Siedlungsvoraussetzungen für die Gründung von Bischofssitzen im
westlichen Sachsen".

Archäologische und historische Forschungen zur frühen Geschichte
Münsters haben in den letzten Jahren aufregende Einsichten und
Ergebnisse zur Lage von Mimigernaford mit dem Schwerpunkt links
der Aa und zum Neuanfang mit dem Missionskloster Liudgers auf
dem Domhügel erbracht.

Davon ausgehend wird gefragt, von welchen Grundannahmen die
älteren Interpretationen ausgingen und wie - im Vergleich zu
Münster - die Anfänge in den übrigen westfälischen
Bischofssitzen waren. Welche Siedlungsvoraussetzungen und
Besitzverhältnisse gab es dort? Wurden die Bischofssitze an
"Vororten" aus sächsischer Zeit und in fränkischen
Militärstationen gegründet?

Paderborn stellt das Gegenbild zu Münster dar und bestätigt bzw.
übertrifft die älteren Vorstellungen von der Gründung des
Bischofssitzes in der fränkischen Burg: Karl der Große hatte
bereits in den ersten Jahren der Sachsenkriege (776/777) über
den Paderquellen eine Burg mit Pfalz und Kirche gebaut, die auch
Missionsstation und später Bischofssitz wurde.

Für das Bistum Minden ist zu fragen, wo und von wo aus der
fuldische Missionsbischof Erkanbert dort missionierte, wie sich
die königlichen und kölnischen Anteile an der Mission mischten
und ob die ergrabene Domburgbefestigung in die Eroberungszeit
gehört. Ähnliches gilt für Osnabrück, wo ebenfalls erstaunliche
archäologische Untersuchungsergebnisse mit wenigen
Schriftquellen zu konfrontieren sind. Das bisher recht
einheitliche gemalte Bild von Eroberung und Mission muss
erheblich differenzierter dargestellt werden, denn die
Verhältnisse waren variantenreicher als bisher gedacht.

Der Eintritt ist frei.

INFO

Der Vortrag findet statt im Vortragssaal des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, Münster
Domplatz 10
48143 Münster

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 8 15:26:18 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 08 Feb 2008 15:26:18 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Neue zoombare Karten zur westfaelischen Geschichte
Message-ID: 47AC749A.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 08.02.2008, 15:22

PORTAL

Internet-Portal "Westfaelische Geschichte" (http://www.westfaelische-geschichte.de)

"Karten online" macht eine Auswahl von Karten zu verschiedenen Zeitschnitten und Themen der Westfälischen Geschichte online zugänglich. Bereits beim Start des Portals im November 2004 haben wir im Rahmen einer Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen Karten mit der Gesamtdarstellung Westfalens für die Zeitschnitte 2004, 1954, 1897, 1818, 1804, 1801 und - später - auch 1750 angeboten (http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=69).

Da großformatige Kartenblätter am Bildschirm u. a. nur schwer zu entziffern sind, haben wir uns damals entschlossen, diese Karten im SVG-Format zur Verfügung zu stellen, das ein Zoomen der Karten ermöglicht. Diese sollten - später - um interaktive Funktionen (z.B. Datenbankabfragen, Ein- und Ausblenden von Merkmalen usw.) erweitert werden. Problem dabei war, dass diese SVG-Zeitschnitte wegen des benötigten Zusatzprogramms (Plug-In) bislang nur im Internet Explorer betrachtet werden konnten, was mitunter einige Nutzerinnen und Nutzer ausschloss. Inzwischen wird mit Hochdruck an einer Neuimplentierung der Karten gearbeitet, sodass vermutlich im Frühjahr/Sommer 2008 die 7 Karten auch im Firefox aufzurufen sein werden.

Für alle Nutzerinnen und Nutzer, die ggf. andere Browser verwenden oder das SVG-Plug-In nicht benutzen können/wollen, bieten wir die Zeitschnitte nun auch in einer Zoomify-Version an. Allerdings erfordert die besondere Funktionalität auch die Installation eines Plug-Ins, des kostenlosen Flash-Players 9, der jedoch in vielen Browsern bereits vorinstalliert ist. Sollten Sie diesen Player nocht nicht oder eine ältere Version besitzen, können Sie diesen hier downloaden: http://www.adobe.com/de/products/flashplayer/.

Die neuen Karten finden Sie auf der Seite
"Karten online"
(http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=69)
unter "Zoombare Zeitschnitte"
im Internet-Portal "Westfälische Geschichte" (http://www.westfaelische-geschichte.de).

INFO

Dr. Marcus Weidner
Wissenschaftlicher Referent
Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
- Projektleiter -
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Karlstr. 33
48147 Münster, Deutschland
Tel.: 0251 / 591-5691
Fax: 0251 / 591-3282 (mittwochs)
Fax: 02921 / 3444828
marcus.weidner at lwl.org
http://www.westfaelische-geschichte.de
http://www.lwl-regionalgeschichte.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 11 10:26:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Feb 2008 10:26:37 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Fuerstenberger Skizzen. Streifzug durch 700
Jahre westfaelische Familien- und Landesgeschichte
Message-ID: 47B022DD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Michael Jolk"
Datum: 07.02.2008, 12:15

LITERATUR

Die zweite Auflage des Buches "Fürstenberger Skizzen. Streifzug
durch 700 Jahre westfälische Familien- und Landesgeschichte" ist
exklusiv durch und zu beziehen.

Zur 700 Jahrfeier der Familie der Freiherren von Fürstenberg ist
die erste Auflage 1995 erschienen und war schnell vergriffen.
Dennoch gab es zahlreiche Anfragen, so dass wir uns für eine
zweite Auflage entschieden haben. Preis: 20,00 EUR zzgl. 1,50
EUR Versandkosten.

Bestellungen bitte über die angegebene E-Mail oder über unsere
Homepage www.schloss-herdringen.de

INFO

Kontakt:
Dipl.-Ing. Michael Jolk
Zentralverwaltung des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen
- Archiv -

Zum Herdringer Schloss 7
59757 Arnsberg
Tel.: 02932-483-29
Fax: 02932-483-12
E-Mail: jolk at schloss-herdringen.de
URL: http://www.schloss-herdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 11 10:33:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Feb 2008 10:33:27 +0100
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Landesmuseum zeigt die Entwicklung vom
Jugendstil zum Expressionismus, 25.11.2007-17.02.2008, Muenster
Message-ID: 47B02477.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.02.2008, 16:21

AUSSTELLUNG

LWL-Landesmuseum zeigt die Entwicklung vom Jugendstil
zum Expressionismus

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
präsentiert vom 25. November 2007 bis zum 17. Februar 2008 in
einer umfassenden Ausstellung mit über 200 Exponaten die
allseits bekannte Kunst des "Blauen Reiters" (Kandinsky, Marc,
Klee) und der "Brücke" (insbesondere Kirchner) in einem neuen
Zusammenhang.

Erstmals werden im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) mit der Ausstellung "Freiheit der Linie -
Von Obrist und dem Jugendstil zu Marc, Klee und Kirchner" die
Ursprünge des Expressionismus im Münchner Jugendstil um 1900
aufgezeigt. In einer Serie stellt der LWL ausgewählte Exponate
der Ausstellung vor. Gemeinsames Thema der ausgestellten
Kunstwerke ist die Bewegung. In Kunsthandwerk und Architektur,
in Bildern und Skulpturen gestaltete der Jugendstil
ausdrucksvolle lineare Bewegungen, die bereits durch ihre bloßen
Verläufe Empfindungen darstellen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckten einige Künstler ein
neues Thema für die Kunst: den Ausdruck von Gefühl und
Empfindung. Nicht biblische Themen, heilige Personen oder
Heldentaten waren der Anlass für Bilder, auch nicht Landschaften
oder Stillleben, sondern ein vom Künstler empfundenes Gefühl,
ein innerer Seelenzustand. Heute erscheint es für uns
selbstverständlich, dass Kunst auch die Emotionen des Künstlers
darstellen kann. Damals war diese Betonung des künstlerischen
Seelenlebens etwas ganz Neues.

Der aus der Schweiz stammende Bildhauer, Gestalter und Lehrer
Hermann Obrist (1862-1927) war um 1900 eine zentrale Figur des
Münchener Kunstlebens. Er begründete den dortigen Jugendstil und
beeinflusste den beginnenden Expressionismus. Für Obrist stand
fest: Kunst gibt nicht bloß das Sichtbare wieder, sie ahmt nicht
nur nach, sondern "Kunst gibt gesteigerte, intensive
Empfindungen, Kunst ist kondensiert empfundenes, kondensiert
gegebenes und intensiv nachgefühltes Leben."

Sein künstlerisches Mittel war die Bewegung, ausgedrückt in der
kurvigen Linie. Dem Betrachter bleibt bei all den dynamischen
Ausdrucksschwüngen gar nichts anderes übrig, als "das
Mitempfinden, das Nachfühlen, das Mitfühlen, die Einfühlung in
die vom Künstler gegebenen verstärkten Empfindungen".

Eines der bekanntesten Werke von Hermann Obrist ist sein
"Entwurf für ein Denkmal". Es ist eine Form gewordene Empfindung,
eine Erfahrung des inneren Emporsteigens und der Loslösung von
materieller Gebundenheit. Dargestellt wird diese
Gefühlserfahrung durch einen schräg aufsteigenden Turm, der sich
nach oben in dünne Stäbe auflöst und von einer ebenfalls
aufsteigenden Spirale umwunden wird.

Ganz oben zieht eine geflügelte Figur einen Menschen zu sich
heran, und weiter unten erkennt man skizzenhafte Klumpen von
sich andeutenden Gestalten, die sich in ihrer Bewegung nach oben
ebenfalls zu menschlichen Figuren entwickeln könnten. Der
Betrachter sieht dieses Emporsteigen nicht nur von außen her an,
sondern er geht innerlich mit und verfolgt das Werden der
Figuren.

Man hat über den aufwärts strebenden Turm von Obrist gesagt, er
sei bereits eine abstrakte Skulptur. Sicher, sie bildet nichts
ab, sie ahmt die Natur nicht nach, aber sie stellt doch etwas
dar, das wohl jeder Mensch schon erfahren hat: die Realität
eines Gefühls, das wir mit Optimismus, innerer Kraft und
Klarheit verbinden.

Man erlebt es, wenn man auf einen Turm oder einen Berg steigt;
auch von einem Kunstwerk, einem Musikstück oder einer
menschlichen Begegnung kann man "emporgehoben" werden.
Zugegeben: es ist ein pathetisches Gefühl, Nietzsche und Wagner
erscheinen nicht weit. Und doch hat die Skulptur nichts von
wilhelminischem Pomp, sondern sie zielt auf die Leichtigkeit
einer Bewegung des Sehens.

Obrist ging es nicht um Nachahmung, sondern darum, dass die
Künstler "ihren schöpferischen Eingebungen treu bleiben." Später
formulierte Franz Marc ganz ähnlich: "Der echte Künstler ging zu
allen Zeiten von der Inspiration aus. Neu ist ihre heutige,
nackte Anwendung. Man hängt nicht mehr am Naturbilde, sondern
vernichtet es, um die mächtigen Gesetze, die hinter dem schönen
Schein walten, zu zeigen."

INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 11 10:37:40 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Feb 2008 10:37:40 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiter/in im Vorfuehrdienst (Friseurin/Friseur), Hagen
Message-ID: 47B02574.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 07.02.2008, 08:40

STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken. Weitere
Informationen: www.freilichtmuseum-hagen.de.

Im LWL-Freilichtmuseum Hagen ist die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Vorführdienst (Friseurin/Friseur)

zum nächstmöglichen Termin zu besetzen. Saisonbedingt ist
die Besetzung befristet bis zum 30.11.2008.

Die Beschäftigung erfolgt zur Zeit mit durchschnittlich 38,5
Stunden pro Woche, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die
Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen stehende Tätigkeiten:
- Ausübung und Vermittlung historischer Handwerkstechniken
- einfache Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten der
historischen Werkstätten nach Absprache

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Ausbildung als Friseur/in
- Erfahrung im Friseurhandwerk
- Interesse am Erlernen historischer Handwerkstechniken
- Kommunikationsfähigkeit
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison

Wir bieten:
- eine Vergütung nach TVöD
- ein vielfältiges Aufgabengebiet in einem motivierten Team

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
03/07 bis zum 23.02.2008 an das

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 12 10:29:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Feb 2008 10:29:27 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Prometheus. Feuer im Revier, 15.02.-12.10.2008,
Hattingen
Message-ID: 47B17507.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 11.02.2008, 09:45

AUSSTELLUNG

Prometheus an der Ruhr
Ausstellung mit Feuer-Bildern im LWL-Industriemuseum
Henrichshütte

Im "Land der 1000 Feuer" ist der früher so charakteristische
Schein am Nachthimmel fast erloschen. Auf der Suche nach dem
Feuer im Revier ist der renommierte Essener Fotograf Manfred
Vollmer dennoch fündig geworden. Zu sehen sind diese
fotografierten Fundsachen ab dem 15. Februar 2008 im Hattinger
Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
"Prometheus. Feuer im Revier" hat Vollmer seine Feuer-Schau
genannt, die um 20 Uhr eröffnet wird.

Die Bilder

In der Tat begegnet uns das Feuer bei Vollmer überall: Als
züngelnde Flammen; als gezügelte Kraft, vom Menschen gezähmt in
Schmieden, Öfen, Industrie. Strukturgewandelt erleben diese
heute archaisch anmutenden Feuerstellen jetzt ihre
"Renaissance". Feuerspektakel vor Hochöfen oder Fördertürmen
bieten eindrucksvolle Erlebnisse, die Manfred Vollmer in seinen
Fotografien festgehalten hat.

Der Titan

Und so hätte Goethe seine Hommage auf Prometheus wohl auch den
Menschen an der Ruhr andichten können, die sich vom Schicksal
nicht unterkriegen lassen: "Musst mir meine Erde doch lassen
stehn und meine Hütte, die du nicht gebaut, und meinen Herd, um
dessen Glut Du mich beneidest. Wähntest du etwa, ich sollte das
Leben hassen, weil nicht alle Knabenmorgenblüten-träume
reiften?" Das Widerständige muss der Mensch wohl von seinem
Vater haben. Das war der Sage nach eben jener Titan Prometheus,
den Goethe hier Zeus verspotten lässt. Prometheus schuf den
Menschen, gab ihm Klugheit, Verstand und Fleiß ebenso wie das
göttliche Feuer. Ein Feuer, das in der Tat nie verlöscht. Auch
nicht an der Ruhr.

Die Eröffnung

Die Eröffnung begleitet Ralf Lamprecht vom Aktionstheater Freier
Vogel mit seiner Adaption "Proletheus". Der antike Gott wurde in
Ketten geschmiedet, der Prolet des Industriezeitalters ebenso -
und hat nichts zu verlieren als seine Ketten ? und eine Welt zu
gewinnen! Freuen Sie sich auf einen anregenden Abend. Und auf
die Ausstellung "Prometheus. Feuer im Revier", die bis zum 12.
Oktober 2008 zu sehen ist. Der Eintritt zur
Ausstellungseröffnung ist frei.

Das Rahmenprogramm

Das LWL-Industriemuseum wird sich in 2008 immer wieder mit den
Elementen auseinander setzen. So sind noch bis zum 20. Februar
unter dem Titel "Transformat" Entwürfe zur Umnutzung eines
Kühlturms zu sehen (Wasser). Ab 19.April ist der historische
Teil der Gebläsehalle wieder begehbar (Luft). Und ab 14.
September werden Erzkabinett, Möllerung und Ausstellung
"Erddynamo" eröffnet (Erde). Der "Feuerbringer" Prometheus
bildet zwischen Februar und Oktober gleichsam den Rahmen für ein
Programm, das sich nach wie vor entwickelt. So sind unter
anderem geplant:

Der "KünstlerBunt MultiColor" zeigt im monatlichen
Wechsel ein "FeuerWerk": Gemälde, Keramiken, Filme ...

Mittwoch, 12. März, 20 Uhr
"Kunst im Wandel der Zeit unter homerischem Gelächter"
Vortrag von Friedrich A. Roesner

Karfreitag, 21. März, 19 Uhr
"Spätschicht" mit "Children of Light".
Gospels und Fackeln machen die Führung zum Erlebnis

Freitag, 28. März, 19.30 Uhr
"Prometheus. Feuerbringer und Rebell"
Vortrag von Prof. Monika Schmitz-Emans

Freitag & Samstag, 19. & 20. April
"Spuren des Feuers".
Der ?KünstlerBunt MultiColor? stellt aus

Freitag, 16. Mai, 19 Uhr
"Spätschicht" mit Prometheus.
Andreas Laube auf der literarischer und poetischer
Spur des Titanen

Samstag, 21. Juni
ExtraSchicht "FeuerFest" -
Eine heiße Nacht rund um Hochofen 3

Freitag, 8. August, 22-4 Uhr (geplant)
Die Nacht des Olympischen Feuers

Freitag, 19. September
"Am Anfang war das Feuer". Open-Air-Kino

Samstag, 12. Oktober, 19 Uhr (angefragt)
"Feuerwerke. Zur Geschichte der Pyrotechnik"
Finissage mit einem Vortrag von Dr. Barbara Stambolis und
praktischen Beispielen

INFO

Prometheus. Feuer im Revier
Fotografien von Manfred Vollmer
15.2.-12.10.2008
LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
Geöffnet Di - So 10-18 Uhr, Fr -21.30 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 12 10:42:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Feb 2008 10:42:27 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "liebe.komm - Botschaften des Herzens",
10.02.-18.05.2008, Lage
Message-ID: 47B17813.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Grit Thümmel"
Datum: 08.02.2008, 11:22

AUSSTELLUNG

Von der Kontaktanzeige anno 1738 bis zum Internet-Chat
LWL-Industriemuseum zeigt Ausstellung "liebe.komm -
Botschaften des Herzens"
"Mausilein" und "Schnurzelputz", "Augenstern" und
"Bärchen" - Liebende sprechen ihre eigene Sprache.
Liebe gesagt, geschrieben, gemailt ... um Botschaften
des Herzens dreht sich die Sonderausstellung
"liebe.komm", die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 10. Februar, um 11
Uhr in seinem Industriemuseum in Lage eröffnet (bis
18. Mai 2008). Die vom Museum für Kommunikation in
Frankfurt entwickelte Ausstellung wurde bereits in
Frankfurt, Nürnberg, Hamburg, Berlin und Hattingen
gezeigt.

Thema Liebe im Ziegeleimuseum? "Das passt durchaus
zusammen", meint Museumsleiter Willi Kulke. Die
lippischen Ziegler zogen im Führjahr zu Tausenden in
die Fremde, um dort bis zum Herbst zu arbeiten. Zurück
ließen Sie ihre Familie. Nur mittels Briefen hielten
Sie Kontakt zu ihren Frauen. Besuche schlossen Sich
durch die große Entfernungen aus. Aber auch in der
Fremde schlossen die lippischen Zigeler manche zarte
Bande. Beliebt waren Sie bei der einheimischen
männlichen Jugend deshalb sicher nicht. Die
Ausstellung "liebe.komm - Botschaften des Herzens"
ergänzt so die Dauerausstellung um weitere Auspekte
dieses immer aktuellen Themas.

Was genau erwartet die Gäste der Ausstellung? Bei
"liebe.komm" geht?s immer um die gleiche Botschaft.
Nur die Wege, die diese Botschaften des Herzens nehmen,
haben sich in den letzten 250 Jahren dramatisch
verändert. Ob von Angesicht zu Angesicht oder über
Medien aller Art - mit viel Phantasie und Leidenschaft
versuchen Liebende auf verschiedene Weise ihre Gefühle
in eine mitteilbare Form zu bringen. Diese Versuche
verfolgt die Ausstellung, indem die verschiedenen
Phasen im Ablauf einer Liebesbeziehung vom ersten
Kennenlernen bis hin zum Beziehungsalltag mitsamt der
Beziehungskrise in sieben Szenen nachgezeichnet
werden.

INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490-0
Fax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 12 11:01:32 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Feb 2008 11:01:32 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/05
Message-ID: 47B17C8C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 11.02.2008, 13:44

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-05 für den Zeitraum vom
29.01.2008 bis zum 02.02.2008 mit insgesamt 36 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-05&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 13 11:30:10 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Feb 2008 11:30:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Reste der mittelalterlichen Stadtmauer von Unna
gefunden
Message-ID: 47B2D4C2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.02.2008, 14:36

AKTUELL

Reste der mittelalterlichen Stadtmauer von Unna gefunden

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben
in Unna Fundamentreste der mittelalterlichen Stadtmauer
identifiziert. Die beiden großen Grünsandsteinquader traten auf
der Baustelle im Nordosten der Altstadt zutage und gehören zu
der erstmals 1290 erwähnten Stadtbefestigung.

Die LWL-Archäologen der Außenstelle Olpe hatten von der Unteren
Denkmalbehörde der Stadt Unna erfahren, dass aktuell Bauarbeiten
am Ostring in der Altstadt stattfinden. Sie gingen dem Hinweis
nach und konnten neben zwei Steinquadern von der Außenfront der
Stadtmauer Reste der sogenannten Ausbruchsgrube für die
Stadtmauer sowie den vorgelagerten Stadtgraben ausmachen.

Auf dem historisch wichtigen Areal hatte im Mittelalter die Burg
der Grafen von der Mark, der Unnaer Stadtherren, gestanden.
Wegen zahlreicher Bauarbeiten in der jüngeren Vergangenheit
blieben im Bereich der Baugrube als historische Substanz jedoch
nur die beiden Quader, die als Bestandteil der Burg gleichzeitig
zur Außenfront der Stadtmauer gehören, bis auf den heutigen Tag
im Boden erhalten.

"Die beiden Quader liegen in der Flucht der noch erhaltenen
Mauerfront im Bereich des Kriegerdenkmals. Dieses Beispiel
unterstreicht, wie wichtig es ist, die Archäologen in
Bauplanungen in historischen Stadtkernen mit einzubeziehen,"
erklärt der LWL-Archäologe Privatdozent Dr. Michael Baales. "So
können selbst unscheinbare Spuren der Vergangenheit für die
Städte und Gemeinden in Westfalen gesichert werden."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 13 11:49:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Feb 2008 11:49:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Reste der mittelalterlichen Stadtmauer von Unna
gefunden
Message-ID: 47B2D957.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.02.2008, 14:36

AKTUELL

Reste der mittelalterlichen Stadtmauer von Unna gefunden

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben
in Unna Fundamentreste der mittelalterlichen Stadtmauer
identifiziert. Die beiden großen Grünsandsteinquader traten auf
der Baustelle im Nordosten der Altstadt zutage und gehören zu
der erstmals 1290 erwähnten Stadtbefestigung.

Die LWL-Archäologen der Außenstelle Olpe hatten von der Unteren
Denkmalbehörde der Stadt Unna erfahren, dass aktuell Bauarbeiten
am Ostring in der Altstadt stattfinden. Sie gingen dem Hinweis
nach und konnten neben zwei Steinquadern von der Außenfront der
Stadtmauer Reste der sogenannten Ausbruchsgrube für die
Stadtmauer sowie den vorgelagerten Stadtgraben ausmachen.

Auf dem historisch wichtigen Areal hatte im Mittelalter die Burg
der Grafen von der Mark, der Unnaer Stadtherren, gestanden.
Wegen zahlreicher Bauarbeiten in der jüngeren Vergangenheit
blieben im Bereich der Baugrube als historische Substanz jedoch
nur die beiden Quader, die als Bestandteil der Burg gleichzeitig
zur Außenfront der Stadtmauer gehören, bis auf den heutigen Tag
im Boden erhalten.

"Die beiden Quader liegen in der Flucht der noch erhaltenen
Mauerfront im Bereich des Kriegerdenkmals. Dieses Beispiel
unterstreicht, wie wichtig es ist, die Archäologen in
Bauplanungen in historischen Stadtkernen mit einzubeziehen,"
erklärt der LWL-Archäologe Privatdozent Dr. Michael Baales. "So
können selbst unscheinbare Spuren der Vergangenheit für die
Städte und Gemeinden in Westfalen gesichert werden."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 13 11:49:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Feb 2008 11:49:54 +0100
Subject: [WestG] [AUS] 50 Vasen - 50 Kuenstler, 17.02.-18.05.2008,
Petershagen
Message-ID: 47B2D962.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.02.2008, 13:27

AUSSTELLUNG

"50 Vasen - 50 Künstler" im LWL-Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Ausstellung zeigt Ergebnisse eines außergewöhnlichen
Kunstprojektes

Normalerweise sind Blumen der Blickfang in einer Vase. Wie Vasen
auch ohne Inhalt zum Schmuckstück werden, zeigt eine neue
Ausstellung im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim. Dort
eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag,
17. Februar, um 11 Uhr die Schau "50 Vasen - 50 Künstler".

Ausgangspunkt aller gezeigten Kunstobjekte ist die seriell
gefertigte, konisch geformte "Tonio"-Vase der Glashütte Valentin
Eisch im bayerischen Frauenau. Künstler aus dem Umkreis des
Vereins "Bild-Werk Frauenau" erhielten die Aufforderung, daraus
Kunstobjekte zu schaffen. Die Resonanz war so groß, dass am Ende
mit 64 Teilnehmern noch mehr als die ursprünglich anvisierten 50
mitmachten.

Für die Art der Bearbeitung gab es keine Vorgaben oder
Beschränkungen. Die Resultate waren so aufregend wie vielfältig:
Die Vasen wurden durch Malerei, Gravur, Schliff, Sandstrahlen,
Ätzen, Umspinnen, Kleben und sogar durch Zerbrechen, Zersägen
und Durchlöchern verändert oder durch allerhand "Zusätze"
ergänzt.

"Jede Vase zeichnet sich durch Einfallsreichtum, Originalität
und gutes Handwerk aus und spiegelt eine besondere
Künstler-Persönlichkeit. Alle zusammen bilden eine faszinierende
Einheit," erläutert LWL-Museumsleiter Michael Funk.

Die Ausstellung "50 Vasen - 50 Künstler (bis 18.5.08)
präsentiert das Ergebnis dieses kreativen Prozesses in Form
einer ungewöhnlichen Installation: Die Vasen stehen auf einer
langen, üppig gedeckten Tafel mit Tischdecke und all den
Gegenständen, die zu einem großen Fest gehören: Pokalen,
Glasteller, Kerzenleuchter ... Umgeben von vielen schönen Dingen
stehen die Vasen leicht erhöht im Zentrum der Tafel. Michael
Funk: "Damit beschreibt die Installation auf humorvolle Weise
das Verhältnis zwischen handwerklicher Produktion und
zeitgenössischer Kunst."

Das Projekt wurde von dem Künstler Mark Angus für das VII.
Frauenauer Glassymposium 2006 mit dem Thema "Glas im Kontext:
Kunst - Bild - Industrie" initiiert und als Kooperationsprojekt
der Glashütte Eisch mit dem Bild-Werk Frauenau von Mark Angus
und Elisabeth Zizlsperger realisiert.

Im Begleitprogramm zeigt das LWL-Industriemuseum den
Dokumentarfilm "Der letzte Hafen" von Katharina Eisch-Angus und
Klaus Hernitschek. Er zeigt das Leben und Sterben der
Glashüttenkultur im Bayrischen Wald (So, 17.2. und So, 18.5. ,
jeweils 15 Uhr).

INFO

50 Vasen - 50 Künstler
17. Februar (Eröffnung 11 Uhr) bis 18. Mai 2008
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 14 10:31:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Feb 2008 10:31:44 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Barbie macht Karriere, 17.02.-12.10.2008, Herne
Message-ID: 47B41890.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gabriele Wand-Seyer"
Datum: 12.02.2008, 07:18

AUSSTELLUNG

BUSY GIRL
Barbie macht Karriere

Barbie, die "Puppe des Jahrhunderts", wird 49 Jahre alt und ist
erfolgreicher denn je. Sie ist das meistverkaufte Spielzeug
aller Zeiten und beschert der Herstellerfirma Mattel gegenwärtig
einen Jahresumsatz von knapp vier Milliarden Dollar.

Seit ihrem Erscheinen auf dem Markt im Jahr 1959 war Barbie
stets Kontroversen ausgesetzt. Sie entsprach in keiner Weise dem
herkömmlichen Bild der knuddelfähigen Babypuppe, sondern
präsentierte sich ganz selbstverständlich mit unübersehbar
weiblichen Formen, in stets perfektem Styling und nicht selten
mit dem Glamour eines Models. Eine Provokation also, die Häme
und Kritik im Spektrum von "blondes Dummchen" über "Vorbild
aller Magersüchtigen" bis zu "hassenswerter Inbegriff weiblicher
Unterwerfung unter den Mann" herausforderten.

Dass sich mit Barbie jedoch auch eine Puppe präsentiert, die
flexibel und stets aktuell die weibliche Berufstätigkeit
gespiegelt hat, wird oft übersehen. Diesem Aspekt wird die
Ausstellung im Schloss Strünkede nachgehen. Sie konzentriert
sich auf Barbie als "busy girl", auf die Karrierefrau, die im
Laufe ihres bewegten Puppenlebens in nahezu allen männlichen
Berufsfeldern reüssiert hat. Barbie zeigt sich hier als
Spiegelbild der kulturhistorischen Wirklichkeit von
Frauengeschichte und Frauenbild der letzten 50 Jahre.

Keine Puppe vor ihr demonstrierte dies bisher auf so
nachdrückliche Art und Weise. Mühelos überschritt sie dabei
Grenzen und war in ihrer individuellen Entwicklung der
gesellschaftlichen Lebens- und Arbeitsrealität ihrer
Geschlechtsgenossinnen stets ein gutes Stück voraus. Bereits im
Jahr 2000 wurde sie zur ersten Präsidentin der Vereinigten
Staaten gewählt. In diesem Jahr wird sich zeigen, ob es Hillary
Clinton gelingt, Barbies Vorgabe in politische Realität
umzusetzen.

Die Ausstellung im Schloss Strünkede zeigt 450 Objekte aus der
weltweit größten Kollektion von Barbie-Puppen der Sammlerinnen
Bettina Dorfmann und Karin Schrey. Das Begleitprogramm der
Ausstellung umfasst Führungen, Workshops für Kinder und ein
Berufsfindungsprogramm für Jugendliche. Sammlerinnen und Sammler
haben die Gelegenheit, ihre Barbies begutachten und schätzen zu
lassen.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "BUSY GIRL - Barbie macht Karriere"
Datum: 17. Februar 2008 - 12. Oktober 2008;
Di-Fr, So 10-13, 14-17 Uhr, Sa 14-17 Uhr
Emschertal-Museum der Stadt Herne, Schloss Strünkede
Karl-Brandt-Weg 5
44629 Herne
Tel.: 02323/16 2611, 16 1075
Fax: 02323/16 2660
E-Mail: emschertal-museum at herne.de
URL: www.herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 14 10:38:10 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Feb 2008 10:38:10 +0100
Subject: [WestG] [AUS] LWL zeigt 2010 zum Jubilaeum seines
Freilichtmuseums Detmold den "Planeten Westfalen"
Message-ID: 47B41A12.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.02.2008, 18:43

AUSSTELLUNG

LWL zeigt 2010 zum Jubiläum seines Freilichtmuseums Detmold den
"Planeten Westfalen"
Sonderausstellung sucht Dialog mit Besuchern

Zum 50-jährigen Jubiläum seines LWL-Freilichtmuseums in Detmold
plant der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) für 2010
unter dem Titel "Planet Westfalen" eine Sonderausstellung, bei
der das LWL-Museum neue Wege beschreiten will: Neben den
Handwerkern wie dem Schmied und dem Töpfer sollen dann auch
Schauspieler Leben in die historischen Gebäude bringen. Der
LWL-Kulturausschuss hat am Mittwoch (13.02.) in Münster
beschlossen, die Mittel für die insgesamt 880.000 Euro teure
Sonderausstellung zur Verfügung zu stellen.

"Mit theatralischen Mitteln, szenischen Installationen und dem
verstärkten Dialog mit den Besuchern wollen wir das gelebte
Leben früherer Zeiten lebendig vor Augen führen", versprach
LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe im Kulturausschuss.

Die Ausstellung wird von April bis Oktober 2010 nicht nur die
westfälische Welt vor 200, 150 oder vor zehn Jahren zeigen, sie
beschäftigt sich auch damit, wie Westfalen in andere Regionen
eingebunden ist und welche Wechselbeziehungen es gab und gibt.
Ein Themenschwerpunkt ist dabei die Aus- und Einwanderung.

Dazu gehören sowohl die Migranten, die heute nach Westfalen
kommen, wie auch die italienischen Bauhandwerker die im 18. und
19. Jahrhundert als Stukkateure westfälische Prachtbauten
schufen oder die westfälischen Landarbeiter, die ihr Glück als
Auswanderer zum Beispiel in Amerika suchten.

Die Auswanderer sind ebenso wie die Soldaten der beiden
Weltkriege Beispiele für "gebrochene Lebensläufe", die nicht
nach dem üblichen Schema "Schule - Ausbildung - Beruf - Rente"
verlaufen und einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bilden.
Besonders drastisch war die Unterbrechung des üblichen Schemas
für die Juden zur Zeit der Nationalsozialismus. Mit dem Haus
Uhlmann hat das LWL-Freilichtmuseum die Möglichkeit, zu zeigen,
wie jüdische Mitbürger früher in Westfalen lebten.

Neue Präsentationen in den historischen Gebäuden und in
zusätzlich aufgebauten Ausstellungspavillons werfen
Schlaglichter auf den Alltag und den Festtag in Westfalen.
Museumspädagogen werden die Besucher in einen Dialog einbeziehen,
damit diese ihre Erinnerungen und Vorstellungen zum Leben in
Westfalen einbringen können.

INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold /
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/7060
Fax: 05231/706-106





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 14 10:46:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Feb 2008 10:46:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919
bis 1939, 14.02.2008, Dorsten
Message-ID: 47B41C1F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 14.02.2008, 08:28

AKTUELL

Leider muss der Vortrag von Prof. Dr. Michael Wild (Hamburg)
heute Abend wegen einer kurzfristigen Krankmeldung des
Referenten ausfallen.

Wir hoffen, den Vortrag zu einem späteren Termin nachholen zu
können.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung.
Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939.
Datum: 14. Februar 2008
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-45279
E-Mail: info at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 15 10:58:06 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Feb 2008 10:58:06 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Burgen und Festungen in Ostwestfalen vom
Mittelalter bis in die Moderne, 29.03.2008, Bielefeld
Message-ID: 47B5703E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 14.02.2008, 07:47

TAGUNG

"Burgen und Festungen in Ostwestfalen vom Mittelalter bis in die
Moderne"
Tagung am 29. März 2008 in Bielefeld, Am Sparrenberg 38 a,
Großer Saal, Sparrenburg Restaurant
Anmeldung bis zum 10. März 2008 in der Geschäftsstelle,
Telefon: 0521 512469.

Tagungsprogramm

10.00 - 10.15 Uhr
Begrüßung durch den Vorstand des Historischen Vereins;
Grußworte der Stadt Bielefeld

Sektion 1:
Burgen in Ostwestfalen im Mittelalter

10.15 - 10.45 Uhr
PD Dr. Ulrich Meier:
Ravensberg im Spätmittelalter -
zur Ausbildung der Landesherrschaft im regionalen Vergleich

10.45 - 11.15 Uhr
Dr. Stefan Leenen:
Zur Früh- und frühen Baugeschichte von Burgen
in Ostwestfalen

11.15 - 12.00 Uhr
Diskussion

12.00 - 13.00 Uhr
Mittagspause / Imbiss

Sektion 2:
Burgen und Festungen in der Frühen Neuzeit

13.00 - 13.30 Uhr
Dr. Jochen Rath:
Verluste und Gewinne: Funktion und Funktionswandel von Burgen
in der Frühen Neuzeit

13.30 - 14.00 Uhr
Andreas Kamm:
Eine Burg wird zur Festung -
zur Baugeschichte des Sparrenbergs vom 16. zum 18. Jahrhundert

14.00 - 14.30 Uhr
Udo Majeweski:
Berühmt und vergessen -
Kommandant der Festung Sparrenberg Rabe Hermann von Cloedt

14.30 - 15.30 Uhr
Diskussion

15.30 - 16.00 Uhr
Kaffeepause

Sektion 3:
Burgen und Festungen in der Moderne

16.00 - 16.30 Uhr
Dr. Harald Wixforth:
Ostwestfälische Burgen als identitätsstiftende Symbole
in der Neuzeit?

16.30 - 17.00 Uhr
Michael Veldkamp:
Erlebnis - Burg? Aspekte medienpädagogischer Arbeit auf
der Sparrenburg

17.00 - 17.30 Uhr
Diskussion

17.30 - 17.45 Uhr
Schlussworte des Vorsitzenden des Historischen Vereins

INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 15 11:02:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Feb 2008 11:02:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der LWL verleiht seinen Foerderpreis an Guenther
Becker aus Altenhunden
Message-ID: 47B57161.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.02.2008, 14:02

AKTUELL

Der LWL verleiht seinen Förderpreis an Günther Becker aus
Altenhunden
Altenhundener ist Kenner der regionalgeographischen Geschichte

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit
3.100 Euro dotierten Förderpreis für westfälische Landeskunde in
diesem Jahr an Günther Becker aus Altenhunden (Kreis Olpe). Das
hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (13.02.) in Münster
beschlossen.

"Günther Becker hat sich unermüdlich ehrenamtlich mit seinen
wissenschaftlichen Forschungen, Diskussionsbeiträgen und
Rezensionen in der landeskundlichen Forschung in Westfalen
engagiert. Für das südliche Sauerland und den Kreis Olpe kann er
als der wichtigste Experte und Kenner regionalgeographischer
Geschichte und Forschung angesehen werden. Beckers Publikationen
fördern das Bewusstsein für Landschaftsschutz, Ortsbildpflege
und die regionale Identität", heißt es in der Begründung des
Rates für westfälische Landeskunde.

Becker wurde 1931 in Altenhunden geboren. Er studierte Deutsche
Philologie, Geographie, Geschichte, Philosophie und Pädagogik in
Münster. Nach seiner Referendarzeit unterrichtete er von 1961
bis 1991 am städtischen Gymnasium Altenhunden (seit 1972:
Lennestadt). Diese Lehrtätigkeit unterbrach er für eine
dreijährige Assistenz im Fach Geographie und ihre Didaktik an
der Pädagogischen Hochschule Münster.

Becker, dem 1996 das Bundesverdienstkreuz und 1997 der
Kulturpreis des Kreises Olpe verliehen wurde, engagierte sich
schon früh ehrenamtlich in Gremien der Kultur-, Heimat und
Landschaftspflege des Kreises Olpe. So war er von 1977 bis 2003
Kreisheimatpfleger. Außerdem war er Mitbegründer und von 1980
bis 2003 Geschäftsführer des Kreisheimatbundes. Seit 1957 hat er
fast 950 Bücher, Beiträge und Rezensionen veröffentlicht. Sein
Themenspektrum reichte dabei von der Wüstungsforschung über
Studien zur Siedlungs- und Sozialstruktur bis zu
wirtschaftsgeographischen Themen.

Hintergrund
Der Förderpreis, den der LWL jährlich vergibt, (früher
Arbeitsstipendium genannt) ist für Personen gedacht, die nicht
an einer Universität tätig sind und in ihrer Freizeit
Landesforschung betreiben oder die ehrenamtliche Forschung
besonders fördern. Es soll diejenigen unterstützen, die meist
ohne den ideellen und finanziellen Rückhalt einer großen
Universität wesentliche Arbeitsergebnisse erbringen.

INFO

Die Preisverleihung findet am Dienstag, den 22.04.2008, um 18
Uhr im Kreishaus Olpe statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 15 11:17:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Feb 2008 11:17:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 100 Jahre LWL-Landesmuseum fuer Kunst
und Kulturgeschichte Muenster
Message-ID: 47B574DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.02.2008, 13:01

AKTUELL

"Zum Hundertsten!" - Konzerte / Theater / Gespräche
100 Jahre LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte,
Münster

In diesem Jahr feiert das LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte seinen 100. Geburtstag. Im Zentrum des
Jubiläums steht die große Ausstellung "Orte der Sehnsucht - Mit
Künstlern auf Reisen", die am 28. September beginnt und mit mehr
als 250 Meisterwerken zeigt, wie Künstler durch ihre Reisen
inspiriert wurden. Doch schon vorher gibt es Geschenke - und
zwar für die Besucher: Das ungewöhnliche Jubiläumsprogramm "Zum
Hundertsten" präsentiert das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) in einem anderen Licht.

Durch das Jahr zieht sich ein vielfältiges Kulturprogramm, das
in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kulturpartnern die "anderen"
Künste ins Landesmuseum holt und die Sammlung des Hauses sowie
die Jubiläumsausstellung mit Filmen, Vorträgen, Theater und
Konzerten einrahmt. "Ziel aller Veranstaltungen ist es, durch
Projektpartnerschaften und cross over-Strategien einen neuen,
ungewohnten Blick auf unser Haus zu werfen und somit eine breite
Öffentlichkeit zu gewinnen", beschreibt Museumsdirektor Dr.
Hermann Arnhold das Programm.

Dass man Farben hören oder Klänge sehen kann, davon war schon
Wassily Kandinsky überzeugt. In der Konzertreihe "Glanzstücke"
werden von März bis Juni ausgewählte Meisterwerke aus den
Sammlungsbereichen des Museums vertont. Zusammen mit der
Gesellschaft zur Förderung Westfälischer Kulturarbeit (GWK)
beauftragt das LWL-Landesmuseum verschiedene Ensembles, den
Farben und Formen einen Klang zu geben. Die sechs Konzerte Alter,
Klassischer und Neuer Musik finden teils direkt in den
Ausstellungssälen, teils im Lichthof und im Vortragssaal statt.
Sie werden jeweils von Vorträgen der Kuratoren des Museums
ergänzt.

Exklusiv für das Jubiläum wird das Theater-Ensemble "Freuynde +
Gaesdte" eine Inszenierung für und im Museum produzieren und im
ganzen Jahr insgesamt 20 mal aufführen. Ähnlich einer
Museumsführung folgen Zuschauer im Stück "Nicht berühren!" einem
szenischen Parcours quer durch das Landesmuseum.

Ein in Deutschland einmaliges Konzert-Projekt findet im Juni im
LWL-Landesmuseum statt. Das "ensemble tom ring" vertont Bilder
der Sammlung. Ausgehend von 20 ausgewählten Werken unternimmt
das zehnköpfige Ensemble eine musikalische Entdeckungsreise
durch die abendländische Musik vom 15. bis 19. Jahrhundert. Zu
den einzelnen Kunstwerken hat Thomas Kügler passende
Kompositionen recherchiert, die Bildende Kunst und Musik auf
eine neuartige Weise miteinander verbinden.

"Reden über Kunst" werden in Kooperation mit dem Kulturamt der
Stadt Münster ab März bekannte Fachleute. Mit Christoph Stöltzl,
Pater Friedhelm Mennekes, Prof. Dr. Ulrich Trenckmann und
Christoph Graf Douglas werden an vier Abenden Spezialisten aus
völlig unterschiedlichen Disziplinen Fragen rund um die Stellung,
Wahrnehmung und Funktion von Bildender Kunst in einer modernen
Gesellschaft diskutieren. Diese Vortragsreihe wird in der
zweiten Jahreshälfte fortgesetzt.

Zum Programm für das 1. Halbjahr 2008 ist ein 46-seitiges Heft
erschienen, das ab sofort im LWL-Landesmuseum ausliegt und im
Internet unter www.lwl-landesmuseum-muenster.de heruntergeladen
werden kann.

INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 15 11:23:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Feb 2008 11:23:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Buchvorstellung: Daniel Schmidt, Schuetzen und Dienen,
18.02.2008, Muenster
Message-ID: 47B5761C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 12.02.2008, 17:58

AKTUELL

Am Montag, dem 18. Februar, stellt der Münsteraner Historiker
Daniel Schmidt seine Dissertation vor. Der Titel des soeben
erschienenen, neunten Bandes der Schriftenreihe der Villa ten
Hompel ist: "Schützen und Dienen. Polizisten im Ruhrgebiet in
Demokratie und Diktatur 1919-1939". Der Autor nimmt sich am
Beispiel der Schutzpolizei des Ruhrgebiets der zentralen Frage
nach Kontinuitätslinien zwischen Weimarer Republik und
Nationalsozialismus an, insbesondere im Hinblick auf
längerfristige kulturelle Prägungen nationalsozialistischer
Täter.

Gegenstand der Untersuchung ist nämlich nicht nur die
bürokratische Institution Polizei - es sind vor allem die
Menschen, die ihr zwischen 1919 und 1939 und auch darüber hinaus
Gesicht und Wirkung verliehen. Ihre Lebensläufe und
Lebensentwürfe, ihre Wahrnehmungsmuster und Mentalitäten, ihre
alltägliche Erfahrungswelt und ihre polizeiliche Dienstpraxis
stehen im Mittelpunkt der Studie.

Daniel Schmidt stammt selbst aus Dortmund und hat mit dieser
Arbeit seine polizeigeschichtlichen Forschungen zu einem
vorläufigen Abschluss gebracht, die er als Erstsemester mit
einem Praktikum im Geschichtsort aufnahm. In den letzten Jahren
konnte er seine profunden Kenntnisse bereits erfolgreich in
vielen Seminaren auch an die Berufsgruppe der Polizisten
weitergeben.

INFO

Ort der Veranstaltung:
Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
Beginn: 20 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Daniel Schmidt, Schützen und Dienen. Polizisten im Ruhrgebiet in
Demokratie und Diktatur 1919-1939
Villa ten Hompel, Schriften, Band 9, 504 Seiten, ? 34,90, ISBN
978-3-89861-929-5.
Das Buch ist direkt beim Verlag zu bestellen unter dem folgenden
Link http://www.klartext-verlag.de/?isbn=9783898619295





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 18 10:38:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Feb 2008 10:38:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Oesterliche Braeuche im Muensterland, 28.02.2008,
Luedinghausen
Message-ID: 47B9603A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 14.02.2008, 17:06

AKTUELL

Palmkätzchen und Schwengellang -
österliche Bräuche im Münsterland.
Vortrag von Sonja Böder,
Volkskundliche Kommission für Westfalen, LWL,
am 28.2.2008 auf Burg Vischering.

Die Schokohasen, die in den Supermarktregalen um die Wette
schmunzeln, lassen keinen Zweifel: bald ist Ostern, in diesem
Jahr so früh wie selten. Viele Kinder freuen sich schon jetzt
auf das Eiersuchen am Ostermorgen. Eiersammeln ist einer von
zahlreichen österlichen Bräuchen, über die Sonja Böder berichten
wird.

In den vergangenen Jahrhunderten entstanden viele Traditionen,
die in engem Zusammenhang mit der kirchlichen Liturgie stehen
oder aus einer agrarisch geprägten Lebensweise herrühren:
Palmstockbinden, Rappeljungs und Schwengellang. Viele Bräuche
sind vergessen, ebenso viele begehen wir auch heute noch. In
Lüdinghausen wird der alte Brauch des Schwengellangziehens, der
bis in die 1960er Jahre gepflegt wurde, dieses Jahr am
Ostersonntag sogar wiederbelebt. Doch was wissen wir eigentlich
über Sinn und Funktion der alten Osterbräuche?

An Beispielen aus der Region veranschaulicht der Vortrag mit
zahlreichen Bildern die kulturhistorische Entwicklung der
Osterbräuche im Münsterland. Eintritt 3 Euro.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Palmkätzchen und Schwengellang -
österliche Bräuche im Münsterland"
Datum: 28.02.2008, 19.30 Uhr
Kulturabteilung Kreis Coesfeld: Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591 7990 11
Fax: 02591 7990 29

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kulturabteilung Kreis Coesfeld: Kreisarchiv
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541 18-4140
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 18 10:46:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Feb 2008 10:46:42 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Abschied_und_Begrue=C3=9Fung=3A_Stabw?=
=?utf-8?q?echsel_beim_LWL-Archivamt?=
Message-ID: 47B96212.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.02.2008, 18:28

AKTUELL

Abschied und Begrüßung:
Stabwechsel beim LWL-Archivamt

Der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr.
Wolfgang Kirsch, hat am Freitag (15.2.) den scheidenden Leiter
des LWL-Archivamtes, Prof. Dr. Norbert Reimann, verabschiedet
und seinen Nachfolger Dr. Marcus Stumpf begrüßt.

Der LWL-Direktor würdigte Reimanns Verdienste in den 21 Jahren
an der Spitze des Amtes. Er habe sich zum Beispiel in der Aus-
und Fortbildung verdient gemacht, aber auch die elektronische
Datenverarbeitung und neue Methoden zum Erhalt von Archivalien
vorangetrieben.

Reimanns Nachfolger Dr. Marcus Stumpf war bisher
stellvertretender Leiter des Technischen Zentrums im
Landesarchiv Nordhein-Westfalen in Münster. Nach Studium in
Mainz, Aachen und Bonn promovierte Stumpf 1998 in München mit
einer kritischen Edition der Bamberger Heiligenvita Kaiser
Heinrichs II.

Das LWL-Archivamt für Westfalen, 1927 gegründet als
Archivberatungsstelle der Provinz Westfalen, hat als Einrichtung
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit 30
Beschäftigten zur Aufgabe, die Archive nichtstaatlicher Träger,
also die kommunalen, kirchlichen und privaten Archive in
Westfalen-Lippe, fachlich und technisch zu beraten und zu
unterstützen. Darüber hinaus beherbergt das LWL-Archivamt das
eigene Archiv des Landschaftsverbandes und das Archivdepot der
Vereinigten Westfälischen Adelsarchive.

INFO
LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstraße 26
48147 Münster
Tel.: 0251/591-3887
Fax: 0251/591-269
E-Mail: LWL-Archivamt at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 18 10:52:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Feb 2008 10:52:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Bottrop laedt zum "Tag der offenen
Tuer" ein, 01.03.2008, Bottrop
Message-ID: 47B9635E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bottrop"
Datum: 15.02.2008, 08:16

AKTUELL

Stadtarchiv lädt am 1. März zum "Tag der offenen Tür" ein
Refarte, Führungen und Filme zwischen 11 und 15 Uhr

Am 1. März 2008 findet bundesweit der "Tag der Archive" statt.
Auch das Bottroper Stadtarchiv nutzt die Gelegenheit, um sich
und ihre Bestände der breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Von
11 bis 15 Uhr sind die Türen zum Stadtarchiv im Kulturzentrum
August Everding an der Blumenstraße weit geöffnet. Führungen
durch die Archivräume und Präsentationen der Archivbestände
bieten Einblicke in das "Gedächtnis der Stadt".

Darüber hinaus wird ein interessantes Programm geboten: Der "Tag
der Archive" steht unter dem Motto "Heimat und Fremde" - und so
wird der Historiker Andreas Kamp ab 11.15 Uhr in Bottrop ein
Referat über die Zuwanderung oberschlesischer Bergleute im 19.
Jahrhundert halten. Yasar Yardim, der als 16-Jähriger ins
Ruhrgebiet kam und lange Jahre im Bergbau arbeitete, wird ab
11.45 Uhr die Situation der türkischen Gastarbeiter zu Beginn
der 1960er-Jahre aus seiner eigenen Erfahrung schildern.

Ab 14 Uhr steht das Thema "Der Ruhrkampf. Franzosen und Belgier
im Ruhrgebiet 1921-1925" mit einer Vorführung des Filmes "La
Bataille de la Ruhr" auf dem Programm. Außerdem gibt es
Führungen durch die Räume des Stadtarchivs, historischer
Dokumente und Fotos zum Thema "Heimat und Fremde" werden
präsentiert stadtgeschichtliche Veröffentlichungen des
Stadtarchivs verkauft.

INFO

Stadtarchiv Bottrop
Blumenstr. 12-14
46236 Bottrop
Tel.: 02041/ 70 37 54





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 19 10:29:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Feb 2008 10:29:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum erinnert an den Freiherrn vom
Stein, 27.02.2008, Witten-Bommern
Message-ID: 47BAAF98.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.02.2008, 15:20

AKTUELL

LWL-Industriemuseum erinnert an den Freiherrn vom Stein
Vortrag auf der Zeche Nachtigall

Auf seiner Reise durch das Ruhrtal zeichnete der preußische
Oberbergrat Friedrich Wilhelm von Reden 1782 ein wenig
schmeichelhaftes Bild vom Zustand des Bergbaus. Er forderte eine
ordnende Hand, die das Bergwesen reformierte. Wenige Monate
später wurde der Freiherr vom Stein zum Leiter des Märkischen
Bergamtes in Wetter ernannt.

Im Rahmen der Sonderausstellung "Im Auftrag Seiner Majestät -
Die Reise des Oberbergrats Friedrich Wilhelm von Reden" erinnert
das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall am Mittwoch, 27.
Februar, um 19 Uhr an den bedeutenden Reformer Karl
Reichsfreiherr vom und zum Stein. Dr. Volker Jakob stellt den
historisch-biografischen Film "Hier bin ich also in Westphalen
angekommen..." vor, den das LWL-Landesmedienzentrum aus Anlass
von Steins 250. Geburtstags im vergangenen Jahr auf DVD
herausgegeben hat.

1757 in Nassau an der Lahn geboren, trat der junge Stein in
preußische Dienste. Schon bald nach seinem Dienstantritt an der
Ruhr machte Stein als hoher Beamter in den westlichen Provinzen
an Rhein und Weser Karriere. Als leitender Staatsminister
initiierte er jene Reformen, die bis auf den heutigen Tag die
Voraussetzung für eine moderne Bürgergesellschaft in Deutschland
bilden und eng mit seinem Namen verknüpft sind: Er befreite die
Bauern, baute feudale Privilegien ab, er führte die
Gewerbefreiheit ein und er entließ die Städte in die
Eigenverantwortung. Er ist der Vater der landschaftlichen
Selbstverwaltung, wie sie der LWL heute noch lebendig
verkörpert. Mit Friedrich Wilhelm von Reden verband ihn eine
lebenslange Freundschaft.

Weitere Veranstaltungen der Vortragsreihe:

05.03.2008
Dreimaliger Denkmalbau, doppelter Denkmalsturz - Das Nachleben
Friedrich Wilhelm von Redens im deutsch-polnischen
Spannungsfeld. Vortrag von Dr. Thomas Parent,
LWL-Industriemuseum, Dortmund

19.03.2008
Friedrich Wilhelm von Reden und der schlesische Eisenkunstguss.
Vortrag von Dr. Idis B. Hartmann, Oldenburg.

INFO

Die Filmvorführung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall,
Nachtigallstraße 35, in Witten-Bommern beginnt um 19 Uhr. Ab 18
Uhr besteht zusätzlich die Möglichkeit zum Rundgang durch die
Sonderausstellung. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 19 10:38:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Feb 2008 10:38:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum Glashuette Gernheim
feiert Zehnjaehriges, 28.09.2008, Petershagen-Ovenstaedt
Message-ID: 47BAB19E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 19.02.2008, 09:57

AUSSTELLUNG

Drei Ausstellungen und ein Jubiläumsfest
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim feiert Zehnjähriges

Nach wochenlangem Regen brach wie bestellt die Wolkendecke auf
und die Sonne strahlte mit den Gästen um die Wette. Glück
spielte mit, als der Landschaftsverband am 7. und 8. November
1998 die Glashütte Gernheim - einen von acht Standorten des
LWL-Industriemuseums - eröffnete. Bei den Planungen zum
zehnjährigen Bestehen geht Museumsleiter Michael Funk lieber auf
Nummer sicher und legt das Jubiläumsfest auf den beständigeren
September: "Am 28.9. werden wir hier bei hoffentlich schönem
Wetter groß feiern."

Seit der Eröffnung vor zehn Jahren kamen rund 300.000 Besucher
aus dem In- und Ausland ins Glasmuseum nach Petershagen an der
Weser. "Die Verbindung von Baudenkmal, Museum, Schauproduktion
und internationalen Glasausstellungen, die wir hier in Gernheim
haben, ist einzigartig," erklärt der Museumsleiter. "Dieses
Erfolgsmodell wollen wir fortsetzen und weiter entwickeln." So
laufen momentan die Vorbereitungen für die Einrichtung des
Fabrikantenwohnhauses, das 2009 der Öffentlichkeit übergeben
werden soll.

Gleich drei Sonderausstellungen stehen auf dem Programm des
Jubiläumsjahres. Den Anfang macht Schau "50 Vasen - 50 Künstler",
die letzten Sonntag eröffnet wurde. Mit der Ausstellung
"Finnische Glaskunst von 2000-2005" folgt ab Juni die
Fortsetzung eines Projekts, das schon einmal vor vier Jahren
Glaskunst und Design aus dem hohen Norden nach Gernheim brachte.
"Wie schon die erste, so ist auch die aktuelle Ausstellung ein
Beispiel für die gute Kooperation der europäischen Glasmuseen
untereinander", so Michael Funk.

Die dritte Schau präsentiert im Herbst Objekte der Gernheimer
Glasgestalter, die bereits mit internationalen Preisen für ihre
Arbeiten ausgezeichnet wurden. Funk: "Sie können viel mehr als
lediglich Repliken historischer Gläser herzustellen - das werden
unsere Glasgestalter im Fabrikantenwohnhaus einmal mehr unter
Beweis stellen". Eine kleine Plakatausstellung zum Jubiläumsjahr
lässt die Gernheimer Projekte noch einmal Revue passieren und
rundet das Ausstellungsjahr ab.

Daneben warten auf die Besucher Konzerte, kreative Kurse und
museumspädagogische Angebote, die das Museum im vergangenen Jahr
deutlich ausbauen konnte. Den musikalischen Höhepunkt bildet das
Konzert der Gruppe "GlasBlasSing", die am 21. September "Liedgut
auf Leergut" in Gernheim präsentiert. Und auch für den
eigentlichen Geburtstag, den 8. November, plant der
Museumsleiter etwas Besonderes - was, wird noch nicht verraten.

INFO

LWL-Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Tel.: 05707 9311-0
Fax: 05707 9311-11
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org

Alle Termine der Glashütte Gernheim finden Sie im Internet unter
www.lwl-industriemuseum.de. Gerne schicken wir Ihnen auch
unseren kostenlosen Veranstaltungskalender zu. Anruf oder Mail
genügen: Tel. 05707 9311-0, glashuette-gernheim at lwl.org.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 19 10:42:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Feb 2008 10:42:49 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/06
Message-ID: 47BAB2A9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 19.02.2008, 09:03

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-06 für den Zeitraum vom
03.02.2008 bis zum 09.02.2008 mit insgesamt 13 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-06&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 19 10:57:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Feb 2008 10:57:17 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 01/2008
Message-ID: 47BAB60D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Schulze Schwienhorst, Ulrike"
Datum: 14.02.2008, 11:46

SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur, Geschichten, Land und Leute
56. Jahrgang
1/2008
ISSN: 0508-5942

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=170

Freizeit I Trends
Kurz und kompakt:
Winter in Westfalen
6Ausflugstipp:
... ganz schön auf Draht
Deutsches Drahtmuseum in Altena lädt zum Mitmachen ein
8Zum Valentinstag:
»Mausilein« und »Bärchen«
Ausstellung »Liebe.komm« im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage
10

Kunst I Musik I Theater
Emil Nolde:
Sehnsucht nach dem Nordischen
Kunsthalle Bielefeld zeigt über 100 Werke
31

Matthias Weischer:
Hinaus in den Garten
Malerstar stellt im Kloster Bentlage in Rheine aus
32

Kurz und kompakt:
Ausgestellt
34

Wilfried Hagebölling:
Skulpturen voller Kraft und Dynamik
Wenn aus einer Plastik ein Gebäude wird
36

Wilhelm Niemöller:
Einfach vielfältig
Dem Künstler aus Lemgo zum 80. Geburtstag
37

Michael Stegemann:
»Musik geht in den Bauch«
Glenn-Gould-Experte aus Dortmund
38

Klavier-Festival Ruhr
Spektakuläres Programm
Konzertreihe feiert 20-jähriges Jubiläum
39

Kurz und kompakt:
Aufgeführt
40

Ruhrfestspiele:
Stars und starke Stücke
Amerika im Zentrum
41

Literatur
Josef Winckler:
Wenn das Lügenjöbken erzählt ...
Neues Hörbuch erschienen
42

Nicolas Born/Ernst Meister:
»Es liegt mir so viel am Kontakt mit Ihnen«
Aufschlussreicher Briefwechsel
45

Bücher
48

Zur Diskussion
Öffentlicher Nahverkehr:
Bahn frei!
Wird durch private Anbieter alles besser?
50

Region
»Schichtwechsel«:
Zechen in der Krise
Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
52

Fürstliche Bibliothek Corvey:
Alles glänzt
Luxus einer vergangenen Epoche
53

Wilhelm Kohl:
Ein Unermüdlicher
Kenner der westfälischen Landesgeschichte
55

Theresia Schüllner:
Die Spur der Schrift
Faszinierende »Wortkunst«
56

Kino:
Leo schaltet den Projektor ab
Ältester Filmvorführer geht in Rente
57

SERIE: Marken aus Westfalen:
Der Medienriese
Bertelsmann AG aus Gütersloh
58

Kurz und kompakt:
Nachrichten
60

Leute
Klaus J. Behrendt:
Der wahre Tatort liegt anderswo
Westfale als Max Ballauf auf Mörderjagd
62

Tine Wittler:
Oft umarmt
TV-Wohnexpertin aus Rahden
63

Thema: Bunte Zahlenwelt
Von null bis unendlich:
Neue Ausstellung im Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn
16

Interview mit Norbert Ryska:
»Es muss im Kopf richtig weh tun!«
19

Heinz Nixdorf:
Pionier der Bits und Bytes
21

Karl Weierstraß:
»Eine Leuchte« der Mathematik
22

Einmaleins der Töne:
Klingende Zahlen
24

Peter Kenter:
Kein Hokuspokus
26

Max Bill:
Retrospektive im Herforder Museum MARTa
27

Zahlenrätsel:
Über sieben Brücken zum Problem
28

Numerologie:
3,7,13 ...
30

Westfalen in Zahlen
23/24

Sudokus zum Selberlösen
29

Rubriken
Editorial
3Alltagskultur:
Karneval
12

Impressum
14

Fragebogen:
Wilhelm Kohl
14

Cartoon:
RosenBlatt
13

Zurückgeblättert
13

Tipps und Termine:
Kulturkalender
64

Preisausschreiben:
Ortsbestimmung
66





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 20 11:22:07 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Feb 2008 11:22:07 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Noelle-Hornkamp, Iris / Steinecke,
Hartmut (Hgg.): Juedische Schriftsteller aus Westfalen
Message-ID: 47BC0D5F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.02.2008, 11:01

LITERATUR

Jüdische Schriftsteller aus Westfalen:
LWL-Literaturkommission stellt 45 Autoren vor -
Uni Paderborn hat Online-Archiv erarbeitet

Selbst Kenner der westfälischen oder der deutsch-jüdischen
Literatur wissen wenig über jüdische Schriftsteller aus
Westfalen. Das zeigen die neuesten Literaturgeschichten und
Lexika. "Doch es gab und gibt diese Autorinnen und Autoren. Ihre
Spuren wurden - aus Gleichgültigkeit wie aus Vorsatz - übersehen,
vergessen, verdrängt, getilgt", so die Herausgeber des Bandes.
Die LWL-Literaturkommission hat jetzt eine Anthologie vorgelegt,
die 45 jüdische Autoren vorstellt. Entstanden ist sie im Rahmen
eines Gemeinschaftsprojekts mit der Universität Paderborn, in
dem die jüdische Literatur in Westfalen umfassend erschlossen
und zugänglich gemacht wird.

Das Projekt "Jüdische Schriftstellerinnen und Schriftsteller in
Westfalen" arbeitet seit 2000 daran, diese weitgehend unbekannte
Literatur zu erschließen. Entstanden ist ein Archiv zur
jüdischen Literatur in Westfalen, das über eine stetig wachsende
Internetdatenbank (www.juedischeliteraturwestfalen.de)
öffentlich zugänglich ist und inzwischen rund fünf Millionen
Anfragen von Besuchern aus aller Welt erfahren hat.

Eine nun von der LWL-Literaturkommission für Westfalen
vorgelegte Anthologie stellt 45 jüdische Autoren in Wort und
Bild ausführlich vor. Die Herausgeber Dr. Iris Nölle-Hornkamp
und Prof. Dr. Hartmut Steinecke legten dabei ein besonderes
Augenmerk auf autobiografische Texte, die einen leichten und
lebendigen Zugang zu den Verfassern herstellen. Wie die
Herausgeber hervorheben, ist der Band keineswegs nur historisch
von Belang. Über die Hälfte der Texte erschien im letzten halben
Jahrhundert, einige wurden für den Band überarbeitet oder neu
geschrieben.

Weiterführende Informationen über die Beiträge runden einen Band
ab, der so unterschiedliche Charaktere wie den Mediziner und
Religionsphilosophen Salomon Ludwig Steinheim, den Verleger Emil
Herz, die Politikerin Jeanette Wolff, den Journalisten Felix
Fechenbach, den Theatermann Paul Walter Jacob oder den in die
USA ausgewanderten Germanisten Werner Vordtriede zu Wort kommen
lässt.

Der Band ist bereits die neunte Veröffentlichung des vom
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit unterstützten
Projektes. Sein Erscheinen wurde von der Kunststiftung NRW
gefördert.

INFO

Iris Nölle-Hornkamp und Hartmut Steinecke (Hgg.):
Westfälische Lebensstationen.
Texte und Zeugnisse jüdischer Schriftstellerinnen und
Schriftsteller aus Westfalen. Mit Fotografien von Julian Voloj.
Bielefeld: Aisthesis Verlag 2007
Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen 27,
533 S., zahlr. Abb. Preis 24,80 ?. ISBN 978-3-89528-649-0





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 20 11:29:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Feb 2008 11:29:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Tag der offenen Tuer im Institut Stadtarchiv
und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld, 01.03.2008, Bielefeld
Message-ID: 47BC0F09.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 19.02.2008, 19:38

AKTUELL

Tag der offenen Tür im Institut Stadtarchiv und
Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld, am Samstag
1. März 2008

Haben Sie schon einmal ein Gedächtnis besichtigt?
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld sind
das zentrale Gedächtnis der Verwaltung und der Gesellschaft
Bielefelds - und dieses kann erfahren, bestaunt und erlebt
werden beim Tag der offenen Tür in der Rohrteichstraße 19 am
Samstag, 1. März 2008, 10 bis 16 Uhr.

Die Archive in Deutschland wollen mit dem nunmehr 4. TAG DER
ARCHIVE der breiten Öffentlichkeit ihre Aufgaben, Leistungen und
Inhalte präsentieren. Beim Thema "Heimat und Fremde" wird der
Identität stiftende Charakter der kulturellen Überlieferung in
den Archiven deutlich.

Mehrere hundert Archive werden ihre Türen wieder weit öffnen:
Von mittelalterlichen Urkunden bis hin zu heutigen Datenbanken
reicht das Spektrum der Unterlagen, die für die Erforschung der
Vergangenheit und das Verständnis unserer Gegenwart gesichert
werden. Wie spannend, unterhaltsam und nachdenklich machend
dieses Archivgut sein kann, das ist am TAG DER ARCHIVE zu sehen.

Am Samstag, 1. März 2008 nimmt das Institut Stadtarchiv und
Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld erstmalig am
bundesweiten TAG DER ARCHIVE teil. Unter dem vom Berufsverband
ausgegebenen Motto "Heimat und Fremde" bieten Stadtarchiv und
Landesgeschichtliche Bibliothek ein buntes Programm an:

11 Uhr: Archivführung "Heimat und Fremde"
12 Uhr: Ausstellungsführung "Architektur der Kaiserzeit in
Bielefeld (1871-1918)"
13 Uhr: Filmvorführung "50 Jahre Sennestadt"
14 Uhr: Archivführung "Bielefelder Stadtgeschichte"
15 Uhr: Filmvorführung "Leben und Hoffen in den Ruinen"
10-16 Uhr: Publikationenverkauf, Preisausschreiben,
Bücherflohmarkt, Buchausleihe ?

Etwa 40 Millionen Blatt Papier in Akten, 600 Urkunden ab dem
Jahr 1240, über 60.000 Fotos, 5.000 Plakate, 7.000 Karten,
Lokal- und Regionalzeitungen ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts
und mehr als 100.000 Bücher enthalten Informationen zur
Geschichte Bielefelds, Ravensbergs und Westfalens - machen Sie
aus diesen Daten Ihr Wissen zu den Themen:

- Politik
- Wirtschaft
- Gesellschaft
- Religion
- Schule
- Kultur
- Recht
- Vereine
- Kunst
- Technik
- Sport etc.

Finden Sie Antworten auf Ihre Fragen zur Stadt- und
Regionalgeschichte!

INFO

Kontakt:
Dr. Jochen Rath
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 516846
Fax: 0521 516844
E-Mail: jochen.rath at bielefeld.de
URL: www.bielefeld.de/de/biju/stadtar/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 20 11:32:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Feb 2008 11:32:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bau- und Wirkungsgeschichte des Hermannsdenkmals,
20.02.2008, Detmold
Message-ID: 47BC0FD1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Katrin Winter"
Datum: 19.02.2008, 15:09

AKTUELL

Vortrag zur Bau- und Wirkungsgeschichte des Hermannsdenkmals im
Lippischen Landesmuseum Detmold

Am Mittwoch, 20. Februar 2008, um 19.30 Uhr, setzt das Lippische
Landesmuseum Detmold, eine Kultur- und Forschungseinrichtung des
Landesverbandes Lippe, seine Vortragsreihe "Römer und Germanen
in Nordwestdeutschland" fort. Der Historiker Dirk Mellies,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Greifswald,
spricht über die Bau- und Wirkungsgeschichte des Detmolder
Hermannsdenkmals.

Der Vortrag "Sinnbild für Einheit und Freiheit oder Denkmal des
deutschen Chauvinismus? - Die Bau- und Wirkungsgeschichte des
Detmolder Hermannsdenkmals" spannt einen Bogen von der Zeichnung
der ersten Denkmalsentwürfe durch Ernst von Bandel (1800-1876)
über die 37jährige Bauzeit von 1838-1875 bis zur nachfolgenden
politischen Rezeptionsgeschichte und endet in der heutigen Zeit.

Dabei stellt Mellies die wechselnde politische Aufladung des
Denkmals in den Mittelpunkt seiner Ausführungen und verknüpft
die Geschichte des Hermannsdenkmals mit der Entwicklung der
nationalen Idee in Deutschland.

Die gegen Franzosen, Katholiken, Juden und Sozialdemokraten
gerichteten Instrumentalisierungsversuche werden im Vortrag
ebenso thematisiert, wie die relativ unbekannten Bemühungen von
Seiten der bundesdeutschen FDP oder auch DDR-naher Gruppierungen
in den 1950er Jahren, das Hermannsdenkmal für sich zu besetzen.
Zum Schluss seines Vortrages wendet sich Mellies der Frage zu,
ob und inwiefern das Hermannsdenkmal, das jährlich
hunderttausende Touristen aus aller Welt anzieht, heute noch
politische Relevanz hat.

Veranstaltungsort ist der Vortragssaal des Lippischen
Landesmuseums Detmold, Ameide 4, 32756 Detmold. Karten (3,- ?)
können unter Tel. 05231 / 9925-0 oder
info at lippisches-landesmuseum.de vorbestellt werden. Weitere
Infos und Download des Flyers zur Vortragsreihe unter:
www.lippisches-landesmuseum.de.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: Sinnbild für Einheit und Freiheit oder Denkmal des
deutschen Chauvinismus? - Die Bau- und Wirkungsgeschichte des
Detmolder Hermannsdenkmals
Datum: 20.02.2008, 19.30 Uhr
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231-99250
Fax: 05231-992525
E-Mail: info at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de

Kontakt:
Katrin Winter
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231-992528
Fax: 05231-992525
E-Mail: winter at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 20 11:39:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Feb 2008 11:39:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Flucht und Vertreibung in der individuellen,
politischen und kulturellen Erinnerung, 22.02.2008, Luedenscheid
Message-ID: 47BC1178.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Fiona Schmidt"
Datum: 19.02.2008, 17:24

AKTUELL
"Flucht und Vertreibung in der individuellen, politischen und
kulturellen Erinnerung"
Referent: Prof. Dr. Bernd Faulenbach

Für Freitag, d. 22. Februar 2008, 19.30 Uhr lädt das Institut
für Geschichte und Biographie erneut zum Lüdenscheider Gespräch
ein.

Unser Gast, Prof. Dr. Bernd Faulenbach ist Stellvertretender
Direktor des Forschungsinstitutes Arbeit, Bildung, Partizipation
(FIAB) und Professor an der Ruhr-Universität Bochum, des
Weiteren u.a. Mitglied des Beirates der Stiftung "Denkmal für
die ermordeten Juden Europas" sowie des Wissenschaftlichen
Beirats des Hauses der Geschichte in Bonn. Mit den Themenfeldern
"Flucht und Vertreibung" und "Erinnerungskultur" hat er sich in
zahlreichen Publikationen auseinander gesetzt.

Der Vortrag von Prof. Faulenbach findet in Verbindung mit der an
diesem Tag im Haus der Fernuniversiät stattfindenden
Wissenschaftlichen Tagung "Erinnerung und Medialität als
Kategorien politischer Kulturgeschichte" statt.

Der Eintritt ist frei.

INFO

Zeit:
Freitag, den 22. Februar 2008, 19.30 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid

Moderation: Prof. Dr. Peter Brandt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 20 11:49:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Feb 2008 11:49:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Eine gute Basis fuer die Zukunft" - Fragen an
den scheidenden LWL-Kulturdezernenten
Message-ID: 47BC13CF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.02.2008, 08:57

AKTUELL

"Eine gute Basis für die Zukunft"
Fragen an den scheidenden LWL-Kulturdezernenten

Neun Jahre stand Prof. Dr. Karl Teppe (64) an der Spitze der
Kulturabteilung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
mit einem Netz aus 17 Museen, sechs wissenschaftlichen
Kommissionen und Kulturdiensten. Der LWL spielt eine wichtige
Rolle im Bereich Kulturförderungen und Kulturpartnerschaften, um
das kulturelle Erbe Westfalen-Lippes zu bewahren, zu erforschen
und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Am Freitag (22.2.,
11 Uhr in Münster) wird Teppe in einem Festakt in den Ruhestand
verabschiedet.

Herr Prof. Dr. Teppe, was sind die Marksteine aus Ihrer Amtszeit,
an die Sie sich gern erinnern?

Erstens die Fortentwicklung der westfälischen Museumslandschaft:
Wir haben die Infrastruktur in unseren sieben Landesmuseen
erheblich verbessert, die museumspädagogische Kompetenz
zielstrebig ausgebaut und attraktive Sonderausstellungen
realisiert.

Zum zweiten die Entscheidung für einen Neu- und Umbau des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster nach
einer Diskussions- und Planungszeit von rund 20 Jahren, außerdem
der Erwerb herausragender Exponate für dieses Museum wie die
Glasgemäldesammlung des Freiherrn vom Stein.

Und zum dritten die politische Verankerung des
Stiftungsgedankens als eine vielversprechende Variante, um
öffentliche und private Kulturförderung dauerhaft
zusammenzubringen.

An was denken Sie nicht so gern zurück?

An die Terminfülle vor allem auch an Wochenenden, an die langen
Autofahrten, denn Westfalen ist groß. Und schließlich werde ich
die langen Arbeitstage und das frühe Aufstehen auch nicht
vermissen.

Mit der Eröffnung des LWL-Landesmuseums für Klosterkultur in
Dalheim ging für viele ein Traum in Erfüllung. Was ist für Sie
das Besondere an diesem Museum?

Die historische Anlage ist wieder in den Wert gesetzt worden,
der ihr zukommt, denn an diesem Ort finden Sie einen seltenen
Dreiklang von Kultur, Architektur und Natur. Wir wollen dort die
Auseinandersetzung mit Ursprung, Gestalt und Ausformungen der
klösterlichen Idee weiter fördern, sowohl historisch durch die
Ausstellung als auch künstlerisch mit den Musik- und
Theaterprojekten.

Fast 1,8 Millionen Menschen besuchten im Jahr 2007 die Museen
des LWL, ein Besucherrekord. Geht es so weiter?

Es gibt keinen Automatismus, aber eine gute Basis für die
Zukunft. Die Erfolge sind uns ja nicht in den Schoß gefallen,
sondern sie sind eine starke Mannschaftsleistung, entstanden aus
einer Kombination von attraktiven Themen, kreativer Vermittlung,
neuen Wegen in Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und
schließlich nicht üppigen, aber angemessenen Finanzbedingungen.

Der LWL hat in den vergangenen Jahren , wie Sie sagen, eine
Reihe von erfolgreichen Sonderausstellungen gestemmt - zum
Beispiel über Canossa und Herculaneum, die Klima-Ausstellung in
Herne und die Skulptur-Ausstellung in Münster. Auf welche neuen
Kulturprojekte freuen Sie sich?

Der LWL wird zum Beispiel dieses Jahr dafür sorgen, dass der
Jakobspilgerweg durch Westfalen an das europäische Netz des
Pilgerweges angeschlossen wird, ein Projekt mit einer Akzeptanz,
die ich so nicht erwartet habe, als wir damit vor Jahren
anfingen.

2009 wird der LWL ein Stück Weltgeschichte präsentieren, denn
die Varusschlacht vor 2000 Jahren hat Europa damals verändert.
Unser Römermuseum in Haltern wird mit einem ganz neuen Blick auf
die Römer und den Verlierer Varus aufwarten.

Vorher, im Herbst 2008 wird meine Nachfolgerin Barbara
Rüschoff-Thale nicht nur den Neubau des LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster in Angriff nehmen, sondern
das Museum wird dort eine ambitionierte Ausstellung über die
Kunst und Reisen zeigen: "Orte der Sehnsucht" wird die
Ausstellung heißen. Der Titel könnte eigentlich für alle Museen
gelten: dass sie das für die Besucher sind und bleiben: Orte der
Sehnsucht.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 21 10:36:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Feb 2008 10:36:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Familiensonntag im LWL-Museum fuer Archaeologie
in Herne, 02.03.2008, Herne
Message-ID: 47BD5442.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.02.2008, 09:35

AKTUELL

Am 2. März ist Familiensonntag im LWL-Museum für
Archäologie in Herne
"Und - schon was gefunden?"

Am 2. März steht der Familiensonntag im LWL-Museum für
Archäologie) in Herne ganz im Zeichen der Mitmachausstellung
"Achtung Ausgrabung!". Um 15 Uhr stellt die Archäologin
Elisabeth Dickmann die aktuelle Großgrabung in Borken vor.
Kinder von zehn bis zwölf Jahren führen unter dem Motto "Und -
schon was gefunden?" eine Ausgrabung unter professioneller
Anleitung durch.

Parallel hierzu können die Erwachsenen an einem Rundgang durch
die Mitmachausstellung im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) teilnehmen. Wer sich lieber mit der
Menschheitsgeschichte Westfalens in den letzten 250 000 Jahren
auseinandersetzt, kann dies in einer Führung um 15 Uhr tun.

"Archäologie zum Anfassen" stellt die Archäologin Elisabeth
Dickmann um 15 Uhr am Beispiel der aktuellen Ausgrabung
"Borken-West" vor. Die Besucher lernen hier die neuesten Funde
dieser Ausgrabung kennen, die in der Mitmachausstellung
präsentiert werden.

"Und - schon was gefunden?" heißt es für die Zehn- bis
Zwölfjährigen, die an dem Programm um 14 und um 16 Uhr
teilnehmen, denn hier wird jeder zum Ausgräber. Mit dem nötigen
Werkzeug ausgerüstet legen sie Funde frei, sortieren und
bestimmen sie. Dafür stehen in einem gesonderten Bereich
Arbeitsplätze zur Verfügung. Hier suchen die
Nachwuchs-Archäologen nach Informationen über die Herkunft, die
einzelnen Bestandteile, das Alter und die Funktion ihrer
Entdeckungen.

Indiana Jones ist wohl einer der bekanntesten Archäologen der
Welt, doch hat die Filmfigur nicht viel mit dem zu tun, was
Archäologen wirklich leisten. Davon können sich die Teilnehmer
des Rundganges "Achtung Ausgrabung" selbst überzeugen. Jeweils
um 14 und um 16 Uhr erleben sie eine professionelle
Grabungskampagne unter nahezu authentischen Bedingungen.

Hintergrund zu "Borken-West" Die LWL-Archäologie für Westfalen
gräbt seit 2006 auf der Trasse der geplanten Bundesstraße 67n.
Schon mehr als zwei Drittel der insgesamt 90 000 Quadratmetern
haben die Archäologen bis jetzt untersucht und eine nahezu
kontinuierliche, über 5000 Jahre reichende Besiedlung
festgestellt.

Die ältesten Funde sind 5500 Jahre alte Geräte aus Feuerstein.
4000 Jahre alt sind Pfosten- und Vorratsgruben, in denen
Tongefäße, Pfeilspitzen und verkohlte Pflanzenreste lagen. Diese
stammen aus der Zeit, als die Menschen in Westfalen lernten
Metalle zu gebrauchen.

Zwischen 500 v. Chr. und um Christi Geburt datieren Spuren von
großen Wohn-Stall-Häusern, dazu Gruben und Brunnen,
Vorratsspeicher und Zäune. Die Menschen dieser ländlichen
Ansiedlung hinterließen viele Alltagsgefäße aus Keramik, aber
auch kostbare Objekte wie einen Bronzehalsring oder Teile von
importierten Armringen aus blauem Glas.

In das 3. und 4. Jahrhundert n. Chr. gehört eine
Händlersiedlung. Hunderte von bereits damals beschädigten
Gewandspangen, Teilen von Pferdegeschirr und anderen
Bronzegegenständen zeigen, dass die Menschen mit Altmetall
handelten, es einschmolzen und wiederverwerteten. Auch in den
folgenden Jahrhunderten blieb der Raum um Borken ein beliebter
Siedlungsplatz.

Ab etwa 800 n. Chr. lebte dort eine bäuerlich wirtschaftende
Gemeinschaft. Dass diese Menschen über ein gutes Auskommen
verfügten, zeigen aufwendig gearbeitete Gewandspangen oder auch
ein vergoldeter Anhänger. Besonders Interessierte haben am 31.
Mai die Möglichkeit, sich selbst vor Ort im Rahmen einer
Exkursion über den aktuellen Stand der Großgrabung zu
informieren.
Termine:
Sonntag, 2. März 2008
- 15 Uhr "Archäologie zum Anfassen": Grabungsleiterin Elisabeth
Dickmann stellt die aktuelle Großgrabung in Borken vor
- 14 Uhr und 16 Uhr: "Und - schon was gefunden?" - Programm
für Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren.
- 14 Uhr und 16 Uhr: "Achtung Ausgrabung!" - Führung durch
die Sonderausstellung
- 15 Uhr: "gesucht. gefunden. ausgegraben." - Führung durch
die Dauerausstellung

Eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während der
Öffnungszeiten des Museums wird empfohlen.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
Sonderausstellung "Achtung Ausgrabung!":
Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.

Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro,
6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.

Kombiticket: Erwachsene 5 Euro,
6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 12 Euro.

INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 21 10:44:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Feb 2008 10:44:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eine literarische Reise durch die Pflanzenwelt
im LWL-Museum fuer Naturkunde, 29.02.2008, Muenster
Message-ID: 47BD561C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: LWL-Pressestelle"
Datum: 21.02.2008, 09:05

AKTUELL

Von Hebel über Goethe und Droste-Hülshoff
Eine literarische Reise durch die Pflanzenwelt im LWL-Museum
für Naturkunde

Unter dem Titel "Grün umbuscht und bunt umblüht" präsentiert
Beate Reker am Freitag ( 29. Februar) um 19 Uhr, im LWL-Museum
für Naturkunde in Münster Gedichte und literarische Texte in
Form einer kleinen Reise. Die literarische Reise ist Teil des
Rahmenprogramms zur Sonderausstellung "Pflanzenwelten - Menschen,
Pflanzen, Geschichten" im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL).

Beate Reker führt die Zuhörer an vier ausgewählte Stationen. Zur
rund 70-minütigen Reise gehören ebenso theatralische Elemente
wie Informationen und Anekdoten. Der Naturwissenschaftler Carl
von Linné, dessen Geburtstag sich 2007 zum 300. Mal jährte,
steht außerdem als Begleiter mit Auszügen aus seinem Buch
"Lappländische Reise" bereit.

In einer alten Apotheke gibt es ein nützliches Rezept gegen die
Vergesslichkeit von Hildegard von Bingen zu hören, Johann Peter
Hebel beschreibt in seiner Sammlung "Der Rheinische Hausfreund"
ein seltsam überdimensioniertes Rezept ...und es geht um Opium.

Unter einer Eiche kommen Goethe und Annette von Droste-Hülshoff
zu Wort. Goethe sinniert bei der Betrachtung eines Ginkgobaums
über Liebe und Verbundenheit. Die westfälische Heimatdichterin
beschreibt mit Witz und Ironie einen gar nicht so romantischen
Waldspaziergang.

Vor den Regalen und Schubladen einer alten Samenhandlung
berichtet Maria Sybille Merian über den Tulpenwahn im Holland
des 17. Jahrhunderts, einschließlich des gigantischen
Börsencrashs, in dem er endete, und Nikolaus Lehnau belauscht
ein Gespräch zwischen einem Veilchen und einem Schmetterling.
Zum Ausklang der Reise, in der "Genussecke", dreht sich alles um
Genussmitte wie. Alkohol, Kaffee, Tee, Schokolade und natürlich
die heute so umstrittenen Zigaretten. Hier gibt es auch für die
Zuschauer einiges zu genießen bzw. zu probieren.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 40 Personen begrenzt. Das
LWL-Museum für Naturkunde bittet um rechtzeitigen Kartenkauf.
Tickets sind zum Preis von 6 Euro im Vorverkauf und 8 Euro an
der Abendkasse erhältlich. Vorverkaufszeiten: Montags bis
samstags bei Münster Information (Telefon 0251 492-2714) und
dienstags bis sonntags im LWL-Museum für Naturkunde (Telefon
0251 591-6050).

INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 22 10:42:24 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Feb 2008 10:42:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Frauenrechtlerin Hedwig Dohm in Szene gesetzt,
28.02.2008, Witten-Bommern
Message-ID: 47BEA710.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.02.2008, 15:34

AKTUELL

"Salon Frauenbilder" im LWL-Industriemuseum
Frauenrechtlerin Hedwig Dohm in Szene gesetzt

Lange vor Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer gab es in
Deutschland Streiterinnen für die Gleichberechtigung von Männern
und Frauen. Im 19. Jahrhundert war Hedwig Dohm (1831-1919) eine
der wichtigsten Wegbereiterinnen der Frauenemanzipation. Der
Berliner Literatin und Journalistin ist der nächste "Salon
Frauenbilder" gewidmet, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag, 28. Februar, von 17 bis 19
Uhr in sein Industriemuseum Zeche Nachtigall nach Witten
einlädt.

Überschrieben ist der Nachmittag mit einem Zitat von Hedwig
Dohm: "Aber - ich soll ein wahres Weib sein?!". Unter dieser
Überschrift stellen die Expertinnen Nikola Müller und Isabel
Rohner aus Köln, die an einer Gesamtausgabe des Dohmschen Werkes
arbeiten, das vielseitige und faszinierende Werk der Vor- und
Querdenkerin vor und geben Einblicke in das Leben der Autorin.

Durch den Abend führt als Moderator und in den Rollen
prominenter "Anti-Feministen" wie Friedrich Nietzsche oder Georg
Groddeck der Kölner Schauspieler Gerd Buurmann. "Betrachtet man
heute Frauenrechte und Geschlechterverhältnisse weltweit, so
führt die spannende Präsentation des Trios Brisanz und
Aktualität der Äußerungen Hedwig Dohms und ihres Mottos 'Mehr
Stolz ihr Frauen!' deutlich vor Augen", so Ingrid Telsemeyer vom
LWL-Industriemuseum, die die Veranstaltungsreihe initiiert hat.

Hedwig Dohm Hedwig Dohm wuchs als ältestes Mädchen unter 17
Geschwistern in Berlin auf. Ihre - im Vergleich zu den Brüdern -
schlechte Ausbildung an einer Mädchenschule gilt als
wesentlicher Motor für ihre Forderung nach gleichen
Ausbildungschancen. 1853 heiratete sie den Autor Ernst Dohm;
fünf Kinder gingen aus der Ehe hervor.

Durch den Ehemann, der für das Satireblatt Kladderadatsch
arbeitete, bekam sie Kontakt mit der geistigen Elite der
Berliner Gesellschaft. Sie selbst begann erst ab 1870 zu
schreiben, war aber von da ab ungeheuer produktiv. Bis zu ihrem
Tod im Alter von 88 Jahren veröffentlichte Hedwig Dohm
zahlreiche Romane, Novellen, Essays und über 80 Aufsätze,
Rezensionen, Polemiken und andere gesellschaftskritische
Artikel.

Viele ihrer streitbaren Veröffentlichungen entstanden in
Auseinandersetzung mit bekannten Kapazitäten der Zeit wie
Virchow, Nietzsche und Maupassant. Thomas Mann, den Mann ihrer
Enkelin Katia, nannte sie einen "gottverdammten Antifeministen".
All ihre Publikationen hatten ein Ziel: Die rechtliche, soziale
und ökonomische Chancengleichheit für Frauen zu erreichen.

Bereits 1873 forderte sie das Wahlrecht für Frauen, das ihnen im
Deutschen Reich erst 1919 zugestanden wurde. Als in den 1880er
Jahren der radikale Flügel der bürgerlichen Frauenbewegung
erstarkte, schloss sich Hedwig Dohm der Gruppe an. Die
Hauptausdrucksform für ihr feministisches Engagement blieben
aber ihre Schriften.

Hedwig Dohm, die heute nur noch wenigen bekannt ist, war um die
Wende zum 20. Jahrhundert eine vielbeachtete und anerkannte
Schriftstellerin. Zu ihrem Tod 1919 erschienen in ganz
Deutschland zahlreiche Nachrufe in Zeitschriften und
Tageszeitungen, die ihr Werk würdigten.
Hintergrund: Salon "Frauenbilder"

Die Veranstaltungsreihe des LWL-Industriemuseums ist ein
spezielles Angebot insbesondere - aber nicht ausschließlich -
für Besucherinnen. In entspannter Atmosphäre werden Kurzvorträge,
Lesungen, Bilder, Literatur - oder auch Kochrezepte -
angeboten. Das Gehörte und Gesehene soll Anregungen für
Gedanken- und Informationsaustausch, für kritische Diskussionen
und Analysen bieten.

Damit die Sinne nicht zu kurz kommen, wird jeder Salon begleitet
von passender Musik, Getränke und Gebäck gehören ebenfalls zum
Angebot. Die Auswahl der Portraits orientiert sich am Themen-
und Zeitspektrum des Museums.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich, es
wird nur der normale Museumseintritt erhoben (2,40 ? pro Person).

INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 22 10:48:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Feb 2008 10:48:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kreisarchiv Soest laedt zur Entdeckungsreise ein,
01.03.2008, Soest
Message-ID: 47BEA896.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 22.02.2008, 10:10

AKTUELL

Kreisarchiv lädt zur Entdeckungsreise ein
"Tag der Archive" am 1. März: Landrätin schaltet neuen
Internetauftritt frei

Bundesweit findet am Samstag, 1. März 2008, bereits zum vierten
Mal der "Tag der Archive" statt. An diesem Termin laden mehrere
hundert dieser Einrichtungen zu einer Entdeckungsreise in ihre
Häuser ein. Im Kreisarchiv in Soest, Sigefridwall 20, wird der
Tag der offenen Tür um 10 Uhr durch Landrätin Eva Irrgang
eröffnet. Führungen durch das Kreisarchiv Soest, auch durch die
ansonsten nicht zugänglichen Magazin- und Sammlungsräume sowie
die Archivbibliothek, finden um 11 Uhr und um 14 Uhr statt.

"Wir möchten an diesem Tag der interessierten Öffentlichkeit die
derzeitigen Arbeitsschwerpunkte des Kreisarchivs vorstellen",
lädt die Leiterin des Kreisarchivs Soest, Beatrix Pusch ein.
Dazu gehöre die Entsäuerung von Archivgut. "Papier zerfällt, in
Archiven und Bibliotheken tickt eine Zeitbombe.

Damit es auch in Zukunft noch möglich sein wird, in Akten aus
der Zeit der Weimarer Republik oder aus den Kriegs- und
Nachkriegszeiten zu forschen, muss dieses Papier aufwendig
entsäuert werden", erläutert Pusch. Das Kreisarchiv nehme als
Unterzentrum an der Landesinitiative "Substanzerhalt des
historischen Erbes" teil und werde am Tag der Archive die ersten
Ergebnisse der Entsäuerung von Akten vorstellen.

Doch der Blick geht nicht nur zurück. Ein Zukunftsthema im
Archivwesen ist das Bereitstellen von Findmitteln im Internet.
In diesem Zusammenhang gibt Landrätin Irrgang den Startschuss
für den Internetauftritt des Kreisarchivs. Im Rahmen des
Landesportals "Archive.nrw.de" werden im Netz die überarbeitete
Beständeübersicht des Kreisarchivs, erste Findbücher und der nun
von jedermann einsehbare Online-Katalog der Archivbibliothek,
die 20.000 Bände vorwiegend heimatgeschichtlicher Literatur
umfasst, präsentiert.

Passend zum Motto des Tags der Archive "Heimat und Fremde",
erinnert das Kreisarchiv außerdem in einer kleinen
Archivalienausstellung an die kanadischen Soldaten, die von 1953
bis 1970 im Kreis Soest stationiert waren. Auch ein filmisches
Zeugnis dieser Zeit, die NATO-Truppenparade 1966 in Soest, wird
gezeigt.

INFO

Kreisarchiv Soest
Sigefridwall 20
59494 Soest
Tel.: 02921-302960
Fax: 02921-302944
E-Mail: Kreisarchiv at kreis-soest.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 22 10:54:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Feb 2008 10:54:01 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Prieur,
Jutta (Hg.): Lippe und Livland. Mittelalterliche Herrschaftsbildung
im Zeichen der Rose
Message-ID: 47BEA9C9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Robert Gahde"
Datum: 21.02.2008, 16:02

LITERATUR

Im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold wurde am Donnerstag
der Tagungsband "Lippe und Livland. Mittelalterliche
Herrschaftsbildung im Zeichen der Rose" vorgestellt.

Beinahe aus dem Dunkel der lippischen Geschichte taucht die
faszinierende Gestalt des Edelherrn Bernhard II. Um 1160 auf.
Sein reiches Leben als Domherr, Ritter und genialer Feldherr,
als grausamer Brandschatzer, aber auch als Klostergründer und
Städtebauer sowie als Ehemann und Vater von 12 Kinder erfährt im
Alter von ca. 60 Jahren noch einmal eine überraschende Wende:
Nach einer wundersamen Heilung wird er Zisterziensermönch, nimmt
an den Kreuzzügen in Livland teil, steigt zum Abt auf und stirbt
schließlich als Bischof im fernen Baltikum.

Gemeinsam mit seinen Kindern gelingt Bernhard der beispiellose
Aufstieg zu einem der bedeutendsten Adelsgeschlechter in
Norddeutschland. Sogar die Königskrone für seinen Sohn Hermann
II. erscheint greifbar nahe. Als Hermann, auf dem die Hoffnungen
des Hauses Lippe ruhen, 1228 in der Schlacht im Bremer Moor
fällt, zerbrechen alle ehrgeizigen Herrschaftspläne. Sein Sohn
Bernhard III. kann nur noch die verbliebene Machtsphäre im
Bereich des heutigen Landes Lippe sichern.

2006 diskutierte ein internationales Forschungsteam aus
Historikern, Archivaren, Archäologen und Kunsthistorikern diese
abenteuerlichen Anfangsjahre des Hauses und des Landes Lippe im
13. Jahrhundert und widmeten sich der Frage, welche Ambitionen
die Lipper in Livland hegten.

Für den Herrschaftsausbau waren neben Burgenbau (Falkenburg bei
Detmold und Brake bei Lemgo) vor allem die Stadtgründungen von
Lemgo und Lippstadt bedeutsam. In Lippe ist heute weitgehend
unbekannt, dass die ersten lippischen Edelherren sich in Kloster
Marienfeld (bei Warendorf) und im Stift Cappel (bei Lippstadt)
beerdigen ließen. Burg Rheda wurde zum Herrschaftssitz des
lippischen Geschlechts mit solcher Pracht und Raffinesse
ausgebaut, dass sie nur mit zeitgenössischen königlichen Bauten
vergleichbar ist.

Inhaltsverzeichnis

Jutta Prieur: Einführung
Erhard Wiersing: Ein Mensch im Wandel seiner Rollen. Zur
Darstellung mittelalterlicher Personalität am Beispiel des
Edelherrn Bernhard II. zur Lippe.
Meinhard Pohl: Die Edelherren zur Lippe im Nordwesten des
Reiches 1200-1260. Ein Überblick.
Ulrich Meier: "Der Eckstein ist gekommen ?" Die Konsolidierung
der Herrschaft Lippe im 13. Jahrhundert.
Wilfried Ehbrecht: Gestalt, Verfassung und Recht lippischer
Städte - ein Modell?
Hans-Werner Peine/Thomas Pogarell/Elke Treude: Die Falkenburg
bei Detmold-Berlebeck.
Holger Kempkens: Bernhard II. zur Lippe und die Architektur der
Abteikirche Marienfeld.
Ralf Dorn: Bauen im Zeichen der Rose. Überlegungen zu einer
dynastischen Baukunst unter den Edelherren zur Lippe.
Wolfgang Bender: Bernhard II. zur Lippe und die Mission in
Livland.
Bernd Ulrich Hucker: "Fürst aller Christen Livlands". Bernhard
II. und sein Sohn Hermann II. zur Lippe.
Ilgvars Misans: "Wir waren immer ein Kriegervolk." Die
Darstellung der ostbaltischen Kreuzzüge in der lettischen
Geschichtsschreibung.

Lippe und Livland.
Mittelalterliche Herrschaftsbildung im Zeichen der Rose.
Herausgegeben von Jutta Prieur.
Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2008
(Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und
Historischen Vereins für das Land Lippe e.V. Band 82)
220 Seiten, 162 farbige und 29 schwarz-weisse Abbildungen,
zahlreiche Karten und Grafiken
ISBN 978-3-89534-752-8
Verkaufspreis: 25 Euro

INFO

Kontakt:
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-213 oder 766-0
E-Mail: info at nhv-lippe.de
URL: www.nhv-lippe.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 22 14:30:11 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 22 Feb 2008 14:30:11 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Dr=2E_Barbara_R=C3=BCschoff-Thale_neu?=
=?utf-8?q?e_Kulturdezernentin?=
Message-ID: 47BEDC73.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.02.2008, 13:29

AKTUELL

LWL hat neue Kulturdezernentin - Abschied von Prof. Teppe
Die neue Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Barbara Rüschoff-Thale (45), ist am Freitag (22.2.) in Münster in ihr neues Amt eingeführt worden. Die frühere Leiterin des LWL-Museums für Archäologie in Herne ist für acht Jahre gewählt und steht der LWL-Kulturabteilung mit ihren wissenschaftlichen Kommissionen, Kulturdiensten und 17 Museen mit über 800 Beschäftigten vor. Der bisherige Amtsinhaber Prof. Dr. Karl Teppe (64) wurde gleichzeitig in den Ruhestand verabschiedet.

LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch würdigte die Verdienste Teppes, der zum Beispiel 2007 einen neuen Besucherrekord in den LWL-Museen erreicht habe: "1,8 Millionen kamen im vergangenen Jahr, während Ihrer neunjährigen Amtszeit gingen über zehn Millionen Besucherinnen und Besucher in unsere Museen."

Teppes Name sei verbunden mit dem Ausbau der Museen in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim), Detmold (Kreis Lippe, LWL-Freilichtmuseum), Hagen (LWL-Freilichtmuseum), Münster (LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte), Dortmund (LWL-Industriemuseum Zeche Zollern) und Haltern (Kreis Recklinghausen, LWL-Römermuseum).
Kirsch hob besonders Teppes Engagement für das Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn) hervor: "Sie haben früh erkannt, dass es sich bei Kloster Dalheim um einen Schatz im Dornröschenschlaf handelte, der wachgeküsst werden wollte - es muss ein feuriger Kuss gewesen sein." Im vergangenen Jahr war Dalheim als erstes Landesmuseum für Klosterkultur in Deutschland eröffnet worden.

Die Nachfolgerin werde "voller Ideen und Tatendrang" daran arbeiten, dass der LWL weiter eine wichtige Rolle in der Kultur spiele, um das kulturelle Erbe Westfalen-Lippes zu bewahren, zu erforschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sagte Kirsch.

Rüschoff-Thale verantwortet zukünftig ein Jahresbudget für die LWL-Kultur von rund 62 Millionen Euro. Die promovierte Archäologin studierte in Münster und Köln und verfügt über Auslandserfahrung bei Ausgrabungsprojekten in Israel und in Namibia. Seit 1999 arbeitet sie beim LWL und führte seit seiner Gründung 2003 das zentrale Archäologiemuseum des Kommunalverbandes in Herne. Die neue Dezernentin kündigte an, noch stärker auf die Zusammenarbeit der Kultureinrichtungen zu setzen und Kulturarbeit mit Tourismus zu verknüpfen.

Die Vorsitzende der Landschaftsversammlung Maria Seifert dankte dem scheidenden Kulturdezernenten im Namen aller Fraktionen des "Westfalenparlaments" und begrüßte Rüschoff-Thale im neuen Amt. Auch der Präsident der Kunststiftung NRW, Dr. Fritz Schaumann, gratulierte der neuen Dezernentin zur Wahl und sagte über ihren Vorgänger, er habe sich um die Kulturförderung sehr verdient gemacht. Karl Teppe richtete zum Abschied den Wunsch an die Politiker: "Was gut ist für die Kultur, ist gut für Westfalen-Lippe".





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 22 15:17:21 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 22 Feb 2008 15:17:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Hugo Ernst Kaeufer stiftet seine Werke dem
Stadtarchiv Bochum
Message-ID: 47BEE781.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Informationsdienst Ruhr"
Datum: 2202.2008, 14:58

AKTUELL

Hugo Ernst Käufer stiftet seine Werke dem Stadtarchiv Bochum

Bochum (idr). Der Bochumer Schriftsteller und Preisträger des Literaturpreises Ruhrgebiet Hugo Ernst Käufer hat die Sammlung seiner Veröffentlichungen dem Archiv seiner Heimatstadt gestiftet. Die ingesamt 177 Einzelstücke beginnen mit dem Werk "Poemes" aus dem Jahr 1952 und enden vorläufig mit zwei musikalischen Vertonungen, die vor wenigen Wochen erschienen sind.

Die Sammlung beinhaltet auch das handschriftliche Manuskript und die maschinenschriftliche Druckvorlage zu dem Bühnenstück "Sieben Gerechte oder Auschwitz der Ort das Tor der Abgrund".

Käufer, Jahrgang 1927, lebt seit 1963 in Bochum. Er war Direktor der Stadtbücherei Gelsenkirchen, Mitbegründer der Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen und des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt, ist Ehrenvorsitzender der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge" sowie Vorstandsvorsitzender der Liselotte- und Walter-Rauner-Stiftung. 2002 erhielt er den Literaturpreis Ruhrgebiet.

INFO

Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47
44789 Bochum
Telefon: 0234/910 95 11
Telefax: 0234/910 95 04
stadtarchiv at bochum.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Feb 24 14:12:16 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 24 Feb 2008 14:12:16 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 1, Teil 1
Message-ID: 47C17B40.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 06.02.2008, 14:56

SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2008, Teil 1

Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Westfälische Forschungen. Zeitschrift des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, hrsg. v. Bernd Walter und Thomas Küster. 57. Bd. (2007). Themenschwerpunkt: Natur- und Umweltgeschichte in Westfalen. Hrsg. von Jürgen Büschenfeld. LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Karlstraße 33, 48147 Münster.
J. Büschenfeld: Anmerkungen zur Natur- und Umweltgeschichte (1). H. Küster: Aus Natur wird Landschaft: Westfalen (13). B. Tenbergen: "Unwissenschaftliche Zusammenharkerei?" Pflanzen, Tiere, Forscher und Naturschutz - Aspekte der naturkundlichen Erforschung Westfalens (27). A. Leh: "Grüne Not" und "Grüne Widerstandsbewegung" - Naturschutz in Westfalen (45). B. Selter: Wald- und forstgeschichtliche Untersuchungen zur Entwicklung des Leitbildes der forstlichen Nachhaltigkeit (71). R. Gudermann: Wasser und Boden als Ressource. Die landwirtschaftlichen Meliorationen des 19. Jahrhunderts im Schnittpunkt von Wirtschafts-, Sozial-, Technik- und Umweltgeschichte - Westfalen und Brandenburg im Vergleich (103). Th. Schmolke: Naturschutz und Landwirtschaft - Entwicklungen und Konflikte um das "Große Torfmoor" (133). F. Uekötter: Mutmaßungen über Mais - Anmerkungen zu Westfalens erfolgreichstem Neophyten (151). U. Häpke: Verbandsgrünflächen und öffentliche Parkanlagen im Ruhrgebiet - Freiraumschutz durch Common-Property-Institutionen? (173). J. Büschenfeld: Themenfelder einer Umweltgeschichte der Stadt - Das Beispiel Bielefeld (201). E. Harding: Zeremoniell im Nebenland. Frühneuzeitliche Bischofseinsetzungen in Münster (229). T. Neu: Inszenieren und Beschließen. Symbolisierungs- und Entscheidungsleistungen der Landtage im Fürstbistum Münster (257). Chr. D. Schmidt: Stabilität durch Konflikt? Der Streit um die öffentliche Kirchenbuße im Fürstbistum Osnabrück während des 17. und 18. Jahrhunderts (285). G. Teske: Zwei Briefe Steins an Franz von Reden über die Planung einer gemeinsamen Studienreise 1777 (303). P. Burg: "... mit Sehnsucht erwartet und mit Dankbarkeit empfangen" - Freiherr vom Stein und die Revidierte Städteordnung (315). St. Göbel: Volksheld - Märtyrer - Freiheitskämpfer. Deutungsmuster und Erzähltraditionen im Gedenken an die Enthauptung Friderich Flenders in Siegen vor 300 Jahren (373). F.-J. Schulte-Althoff: Unterbürgerlicher Sozialprotest und bürgerliche Revolutionskultur. Werne an der Lippe in der Revolution von 1848/49 (397). M. Denkler: Der niederdeutsch-hochdeutsche Sprachwechsel als Diffusionsprozess (441). M. Dröger: "Nicht überall, wo Westfalen draufsteht, ist auch Westfalen drin ..." - Eine Tagung in Soest zum Thema "Räume, Grenzen, Identitäten" (467). F.-W. Kersting: Stadt-Land-Beziehungen in Westfalen im 20. Jahrhundert. Entgrenzung - Erfahrung - Kommunikation (483). * Jahresberichte 2006 (509). Kl. Schultze/U. Kortmann: Zeitschriftenschau. Ausgewählte Beiträge zur geschichtlichen Landeskunde Westfalens in Perdiodika des Jahres 2006 (543). * Buchbesprechungen (625). * Autorinnen und Autoren (811).

Grabbe-Jahrbuch. 25. Jg. (2006): "Kein schöner Ding ist auf der Welt, Als seine Feinde zu beißen". Hrsg. im Auftrag der Grabbe-Gesellschaft von Kurt Roessler und Peter Schütze. Grabbe-Gesellschaft e.V., Bruchstraße 27, 32756 Detmold.
H. H. Jansen: Weerth beleben. Zur Erinnerungskultur in einer Informationsgesellschaft (8). M. Vogt: Bericht vom Kolloquium Georg Weerth und die Satire im Vormärz (16. - 18. Juni 2006) (11). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: "Hätt ich Siebenmeilenstiefel, da wüßte ich, was ich täte!" Ein Leben auf Reisen. Ausstellung der Lippischen Landesbibliothek zum 150. Todestag von Georg Weerth (22). R. Rittig. Rolf Münzner - Lithografien und Zeichnungen zu "Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski" von Georg Weerth. Rede zur Eröffnung der Ausstellung in der Lippischen Landesbibliothek Detmold (35). A. Schulze-Weslarn: Rolf Münzners Steindrucke und Zeichnungen zu "Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski" von Georg Weerth (41). F. Melis: Georg Weerth: "Der Kornhandel in Köln". Ein bisher unbekannter Feuilletonbeitrag (59). G. Gadek: Georg Weerth aktuell (68). * Grabbes komisches Werk. Eine Annäherung. Eine Tagung der Grabbe-Gesellschaft und des Forum Vormärz Forschung Bielefeld, in Verbindung mit dem Detmolder Landestheater am 29. April 2006 in der Studiobühne des Grabbe-Hauses, Detmold (79). P. Schütze: Einführung (79). Kl. Ferentschik: Die 'Pataphysik ist die tiefere Bedeutung (81). R. Drux: Literaturtheater oder von der tieferen Bedeutung der Ironie in Ch. D. Grabbes Komödie (94). * Diskussion im Grabbe-Haus am 29. April 2006 (107). P. Schütze: Grabbe auf deutschen Bühnen (118). K. H. Hucke: "Schuld der Zeit". Als das Wünschen nicht mehr half... Grabbes Märchenfiguren "Don Juan und Faust" (124). M. Schaffrick: Medialität und Intermedialität von Grabbes "Hermannsschlacht". Eine systemtheoretische Analyse (157). G. Gadek: Bei Grabbe zu Hause (Miszelle) (180). D. Hellfaier: "Der Größte der Poeten..." Ein unbekanntes Gelegenheitsgedicht Ferdinand Freiligraths aus Barmen (1839) (181). M. Walz/J. Arnold: Ferdinand Freiligraths Lebensabend in Cannstatt und Stuttgart (1868 - 1876). 5. Teil: Freiligraths Beitrag zur Aufweichung des Afrikaforschers Gerhard Rohlfs in der Neckarsulmer Aufweichungs-Anstalt (186). K. Roessler: Neues zu Freiligrath im Jahre 2006 (204). P. Schütze: Jahresbericht 2005/06 (213). H. H. Jansen: Was bleibt? Zu politischen Beschlüssen der Stadt Detmold aus dem Jahr 2006 (220). * Rezensionen (222). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Grabbe-Bibliographie 2005 mit Nachträgen (232). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Freiligrath-Bibliographie 2005 mit Nachträgen (235). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Weerth-Bibliographie 2005 mit Nachträgen (238).

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-31, industriekultur at klartext-verlag.de
4/2007. E. Bergstein: Bergwerk Warndt: Moderne Architektur an der Grenze zu Lothringen. E. Bergstein: Verkannte Denkmale des Bergbaus: Kohlenwäschen. H.-P. Bärtschi: Schweiz: In beiden Weltkriegen zählte die heimische Rohstoffbasis. H.-P. Bärtschi: Rumänien: Kohlerevier Anina als Geopark? L. Hammel/A. Peters: Die verlassenen Schächte - über das "Danach". Eine fotografische Dokumentation ehemaliger Standorte des Ruhrbergbaus. M. Matej: Historische Elektro-Fördermaschinen in der Tschechischen Republik. J. Stübben: Heutiger Steinkohle-Bergbau im Norden Chinas. G. Römhild: Die Wealdenkohle im Schaumburger Land - was daran ist Industriekultur? P. Viaene: "Sentier des Terrils" - ein neuer Wanderweg durch die Bergbaulandschaften der Wallonie. O. Schmidt-Rutsch: "Der Weg in die Tiefe". Neue Ausstellung auf Zeche Nachtigall. M. Grieger: Eine Kesselfeier bei VW. A. Föhl: An der Wiege der Industriedenkmalpflege: Bernd Becher ?. S. Bardua/K.-H. Janson: Auffällige Architektur für eine einfache Produktion: Schrot-Türme. M. Pries: Die BallinStadt - eine neue Attraktion in Hamburg? F. Bluhm: Kohle - ein kurzes Kapitel. Das Flämische Bergbaumuseum in Beringen, Belgien. F. Bluhm: Zeche als Quelle der Inspiration: Das "Ecomusée du Bois-du-Luc" in La Louvière, Belgien. F. Bluhm: In die Tiefe, in die Vergangenheit. Das National Coal Mining Museum for England in Wakefield. F. Bluhm: Entdeckungsreise in gefühlter Tiefe. "La Mine - Musée du Carreau Wendel" in Petite-Rosselle, Frankreich. P. Wangemann/Kl. P. Fritze: Eine Eisenbahnbrücke bei Wurzen gilt als die älteste in Deutschland. E. Schinkel: Die Schachtschleuse Henrichenburg - ein Denkmal für den Ingenieur Rudolph Haack. E. Bergstein: Das Schifffahrtskreuz Minden wird weiter umgebaut. A. Westphalen: Und es gibt sie doch noch: Dampfsägewerke in Deutschland. K. Götz/A. Kierdorf: BigStuff - eine komplexe Idee zum Erhalt von großem technischem Kulturgut. M. Olejniczak: Der Tag ist nicht genug - die Ausstellung "nacht.aktiv". Th. Janssen: Zolnhofer-Preisträger mit vielseitigem Talent: Benno Breyer.

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.: Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de, E-Mail: info at nrw-stiftung.de
3/2007. R. J. Günther: Beethoven in Bits und Bytes. * "Das Ehrenamt stärken". Der Bundestagsabgeordnete und Bundesminister a.D. Jochen Borchert wurde als Nachfolger von Staatsminister a.D. Franz-Josef Kniola im Herbst 2007 vom Stiftungsrat der Nordrhein-Westfalen-Stiftung zum neuen Präsidenten des Stiftungsvorstands bestellt. Der Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten, Dr. Norbert Thiemann, sprach mit dem neuen Präsidenten über die Perspektiven der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. G. Matzke-Hajek: Hecken, hoch wie Häuser. Heckenweg in Höfen bei Monschau. L. Schröder: Annäherung an Edith Stein. M. Hülsmann: Gemeinsam gefördert ist doppelt gut. R. J. Günther: System Bauernhof. Das Bielefelder Bauernhaus-Museum. G. Matzke-Hajek: Willkommen zum Beten und Botanisieren. Kalvarienberg in Alendorf bei Blankenheim. R. J. Günther: Jugend-Stile in Halle. Aus der Kindheit großer Künstler. R. J. Günther: Höhlenerlebnis auf hohem Niveau. Kultur in der Balver Höhle. G. Matzke-Hajek: Naturschutz unterm Union Jack. Heidschnucken-Schäferei in der Senne bei Paderborn.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
6/2007. J. Nunes-Matias: ... ein Lichtlein brennt. Der Adventskranz: Wie ein evangelischer Brauch Westfalen eroberte. * Nikolaus und Santa Claus. "Ho-Ho-Ho!" Die Geschichte der Gabenbringer. * Nachtansichten, fotografiert von Peter Liedtke. Kl. Sluka: Glasgemälde-Sammlung des Freiherr vom Stein. Malen mit Licht. Vor zwei Jahren hat das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster die sogenannten "Cappenberger Scheiben" erworben - wundervolle Beispiele der deutschen Glasmalerei von der Romanik bis zum beginnenden 16. Jahrhundert. M. Vaupel: Wie glitzernde Diamanten. Tief unter der Erde, in der ehemaligen Lindenbrauerei Unna, gibt es das weltweit erste und einzige Museum, das sich ausschließlich der Lichtkunst widmet. M. Vaupel. Otto Piene - Licht und Feuer. Der renommierte Künstler aus Westfalen setzt weltweit unübersehbare Zeichen. Im nächsten Jahr zeigt Dortmund eine große Werkschau. B. Weides: Ein Stadt setzt Zeichen. In Lüdenscheid sind nachts längst nicht alle Katzen grau. Mit Lichtkunstfestivals, Lichtkunstpreis und bald auch einem Lichtmasterplan festigt Lüdenscheid sein Image als "Stadt des Lichts". Cl. Grupen/J. M. Wills: Licht als Zollstock. Über Lichtmengen, Lichtgeschwindigkeit und Lichtjahre. B. Weides: Alles, was leuchtet. Feuer im Eisblock und Licht in der Gurke. Siegener Forscherin ist den Geheimnissen der Lumineszenz auf der Spur. I. Fernandes: Wenn die Nacht zum Tage wird. Sternenfreunde beklagen zunehmende Lichtverschmutzung. U. van Jüchems: Kerzenfabrik Jaspers. Licht im Dunkel. Vom Kirchenzulieferer zum Global Player. W. Morisse: Museum am Ostwall. Tauwetter. Illy & Emilia Kabakov: "Under The Snow/Unter dem Schnee". Kl. Sluka: Aufbruch in eine neue Kunst. Ausstellung "Freiheit der Linie" lässt in Münster die Zeit um 1900 lebendig werden. J. P. Wallmann: Lackkunst. Japanische Kostbarkeiten. Museum in Münster zeigt die Sammlung Klaus F. Naumann. R. Doblies: 100 Jahre Werkkunstschule Bielefeld. Wo Böckstiegel das Handwerk lernte. Sehenswerte Schau im Historischen Museum. M. Schröder: Stefan Heucke: "Ich will Geschichten erzählen". Komponist aus Bochum ist der neue Henze-Preisträger. K. Mark: Hagener Philharmoniker. Ein Orchester für jede Tonart. Das älteste kommunale Orchester Westfalens wird 100. J. P. Wallmann: "Spannend ist es nach wie vor". Ein Gespräch mit dem münsterschen Theatermann Peter Jahreis. W. Gödden: "Ich will nichts Elitäres schreiben". Gleich doppelte Aufmerksamkeit fällt in diesem Herbst auf einen Autor aus Lippstadt, der bereits zu den Vergessenen zählt. Zu Unrecht, wie ein Thomas-Valentin-Lesebuch und -Hörbuch zeigen. W. Gödden: Heimatkunde grotesk. Die Namen Becker und Beckett unterscheiden sich nur durch einen Buchstaben. Wer Martin Beckers Erzählband "Ein schönes Leben" liest, entdeckt auch sonst viele Gemeinsamkeiten. Kl. Sluka/M. Zehren: Dreiteilung - ja oder nein? "Bürger sollten selbst entscheiden". Hält die Landesregierung an der Dreiteilung NRWs in Rheinland, Ruhrgebiet und Westfalen fest, hätte das weitreichende Konsequenzen. Wie sieht Westfalens Zukunft aus? Ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), und Dr. Peter Paziorek, Regierungspräsident in Münster. I. Fernandes: Archäologe für einen Tag. Bei der Mitmach-Ausstellung im LWL-Archäologiemuseum in Herne greifen die Besucher zu Kelle, Pinsel und Skizzenblock und lernen so die Arbeit der Profis kennen. V. Jakob: Bruder Leichtfuß. Josef Wincklers Doppelgängergeschichte über den westfälischen Bonvivant bietet bis heute viel Vergnügliches aus der Welt der sogenannten "guten Gesellschaft" des 19. Jahrhunderts. Dichtung oder Wahrheit? Immerhin hat es den Baron Giesbert von Romberg tatsächlich gegeben. Und der war kein Herr von Traurigkeit ... U. van Jüchems: Gefangenenbücherei Münster. Lesefreiheit hinter Gittern. Die "Bibliothek des Jahres 2007" befindet sich im geschlossenen Strafvollzug. M. Zehren: Für die, die wissen wie. Die Gruppe Erdmöbel begeistert Fans und Kritiker. G. Strotdrees: Mehr als Parfüm. In "besten Lagen" großer Städte begegnet man dem Hagener Konzern Douglas auf Schritt und Tritt. M. Zehren: Nursel Köse. "Roter Teppich macht süchtig". In Münster gründete sie einst eine Kabarettgruppe - jetzt ist sie ein Filmstar. M. Vaupel: Edgar Selge. Keine Angst vor schrägen Typen. "Schauspieler des Jahres" stammt aus Brilon.

2. Hellweg

Werl 2007 gestern - heute - morgen. Jahrbuch der Stadt Werl und des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e.V. Werl: A. Stein'sche Buchhandlung, 2007. ISBN 978-3-920980-66-9 (Broschur) / 978-3-920980-67-6 (Leinen).
P. Leidinger: Die Grafen von Werl und die Salier (1024-1125). Westfalen als königsnahe Landschaft in der Salierzeit und besonders im Investiturstreit (7). F. Kampelmann: Der Standesprozess um den Vortritt bei der Prozession. 1706-1709 Reinhartz contra Papen (15). L. Wauthier: Hoiweär - Heuwetter (32). P. Rehbein: Rund um den Backofen (33). J. Berghoff: Werler Stadtbrand vor 350 Jahren. Ausstellung im Heimathaus "Backofen" (25. Febr. bis 25. März 2007) (41). H. J. Luig: 350 Jahre Brandprozession in Werl. Gelübde wird immer noch erfüllt (45). M. Skirl: 100 Jahre Justizvollzug Werl (47). E. Thomalla: Erinnerungen in wässrigen Farben. Der Werler Aquarell-Maler Herbert Rogosch verlor im Zweiten Weltkrieg beide Hände - Sein Hobby half ihm, das schwere Schicksal zu meistern (65). J. Drepper: Das städtische Marien-Gymnasium zu Werl im Jahr seines 100-jährigen Bestehens (73). S. Olthoff: 20 Jahre Museumswoche in Werl (83). W. Dirkmann: Dai Niedelküening - Der Zaunkönig (85). O. Haupt: Der Kinder- und Jugendzirkus San Pedro Piccolino in und aus Werl (87). * Ehrungen 2007 in der Stadt Werl. Ehrennadeln, Siederpreis und Werlpreis (95). I. Bogdahn: Werl ist in Bewegung. Die Zukunftsinitiative "Werl gewinnt die Zukunft - Syntegration(r) 2110 plus" (101). M. Jolk: Zur Baugeschichte eines Fachwerkhauses in der Mehlerstraße (109). H. J. Deisting: Werl und die "weite Welt". Aus der biographischen Materialsammlung des Werler Stadtarchivs (114). E. Hachmann: Wasserkrieg - 17. Mai 1943. Werl. Alte Fotos erzählen. Vorstellung der jüngsten Publikationen des bekannten Werler Autors Helmuth Euler (117). E. Hachmann: Der Neue Heimat- und Geschichtsverein im Jahr 2006/2007. Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 1. November 2006 bis zum 31. Oktober 2007 (121).

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
493/2007. M. Schraub: Zwischen Kreuz und Hakenkreuz. Aus dem Leben im Dritten Reich in Geseke (1. Fortsetzung und Schluss). F. Ludwigt: Mönninghausen im 19. und 20. Jahrhundert (2. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
23/2007. M. P. Kleine: Totgeglaubte leben länger. Die ehemalige Liebfrauen-Orgel als Ausflugsziel in Wickede. H. Thomas: Sprachmelodie im Münsterländer Platt. Zu dem Gedicht von August Hollweg. H. Multhaupt: Annettes "Judenbuche" geht auf wahren Mordfall zurück. Jüdisches Wohnhaus aus Ovenhausen wurde im Freilichtmuseum Detmold wieder aufgebaut. Th. Ostendorf. Zeichen des Friedens. Im Museum Heimathaus Münsterland in Telgte appellieren 140 Krippenkünstler für Frieden und Versöhnung durch die bildhafte Darstellung der Weihnachtsbotschaft. P. Reding: Barlachs "Bettler" steht nun im Dom zu Münster. Das Meisterwerk des Künstlers der Demut war bisher im Besitz eines Herner Pfarrers. Sein Taufstein als letztes Kunstwerk entwarf er für die Johanneskirche im Hammer Norden.
24/2007. * Ein Wunder ist gescheh'n... Das Weihnachtsfest motiviert zu vielfältigen Hilfsaktionen und großer Spendenbereitschaft. W. Gernert: Treu, stur und erdverwachsen? Gedanken zum Selbst- und Fremdbild der Westfalen. H. Platte: Neuer Schwung in altem Gemäuer. Das Rittergut Westhemmerde in Unna als Beispiel einstiger adeliger Wohnkultur. A. von Scheven: Heinrich Kniffka. Von seinen Schülern verehrt und nicht vergessen. Der Kunstmaler und Kunstpädagoge weckte und förderte viele Jahre die künstlerische Kreativität junger Menschen. G. Köpke: Der Spezialist zum Knacken harter Nüsse. Der Kernbeißer liebt Haselsträucher, Hainbuchen und Traubenkirschen.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
21/2007. D. Lohmann: Mit der Eisenbahn von Lippstadt nach Dortmund. Ein Nachkriegserlebnis aus dem Jahre 1947. H. J. Krämer: Wegekreuze und Gedenkstein im Rüthener Bibertal.
22/2007. L. Hachenberg: Die Geschichte der Sandbaggerei in Lippstadt. 1788 bis 1972. M. Willeke: Eine erste Hofwüstung Rolinghausen.
23/2007. * Friedrich und Marianne Burger. Briefe, Tagebücher und Fotografien aus einer Lippstädter Familie 1939 - 1945. Teil 1: 2. September 1939 - 27. September 1941.
24/2007. * Friedrich und Marianne Burger. Briefe, Tagebücher und Fotografien aus einer Lippstädter Familie 1939 - 1945. Fortsetzung und Schluss. Teil 2: 13. Oktober 1941 - 14. März 1945.
1/2008. M. Beine: Rietberg kommt zu "Westphalen". Zur Aufhebung der Grafschaft vor 200 Jahren. M. Peters: Kinder, Küche und Karriere. Emanzipation auf dem Lande vor über hundert Jahren. J. Schmidt: Mit Lichtmess begann das Bauernjahr.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880.
377/2007. H. Gudemann: Das war die Soester "Schnatjagd". Die Grenzbejagung erinnerte einst an den Verlauf der alten Gaugrafschaft Soest. G. Köhn: Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert. Die Revolution von 1848 wirkte sich auch auf die Presse aus (5. Teil). W. Horster: Ein Leben voller Liebe. Neuer Roman zum 800. Geburtstag der heiligen Elisabeth. Ihr Wirken dehnte sich auch auf die Warburger Börde aus. E. Obermeyer: Imposante Bilanz eines Forscherlebens. Diethard Aschoff legt Buch über die "Geschichte der Juden in Westfalen" vor. H. Thomas: "Meine Gedanken zerreißen die Schranken..." Im einstigen Gestapo-Gefängnis "Steinwache" wird mit einer Gedenktafel an im Jahr 1941 verhaftete Jugendliche erinnert. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (33): Prinzessin Anne von Großbritannien und Nordirland. H. Keinemann: Der vergessene Braten auf der Ofenplatte. Eine Erinnerung von Mitze Twittenhoff aus dem Jahr 1931.
378/2007. H. Keinemann: Wintersport in Meckingsen. Eine Erinnerung an die Zeit der 1950-er in der Soester Börde. G. Köhn: Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert. Die Revolution von 1848 wirkte sich auch auf die Presse aus (6. Teil). H. Multhaupt: Annettes "Judenbuch" geht auf wahren Mordfall zurück. Jüdisches Wohnhaus aus Ovenhausen wurde im Freilichtmuseum Detmold wieder aufgebaut. Th. Ostendorf: Zeichen des Friedens. Im Museum Heimathaus Münsterland in Telgte appellieren 140 Krippenkünstler für Frieden und Versöhnung durch die bildhafte Darstellung der Weihnachtsbotschaft. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (34): Philip Rosenthal. U. Dalhoff: Auch früher schlug das Wetter Kapriolen. Wetterdaten aus dem Raum Soest in Dokumenten (Schluss).
379/2007. M. Jolk: Das "Turmsingen" zur Weihnacht gab es auch einst im alten Werl. Aus der Geschichte des Brauchtums zum Fest in der Hellwegstadt. W. Gernert: Treu, stur und erdverwachsen? Gedanken zum Selbst- und Fremdbild der Westfalen. H. Platte: Neuer Schwung in altem Gemäuer. Das Rittergut Westhemmerde in Unna als Beispiel einstiger adeliger Wohnkultur. G. Köhn: Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert. Die 1848-er Revolution wirkte sich auch auf die Presse aus (7. Teil). H. Keinemann: Das war Rehbeins Hof. Eine Erinnerung aus dem alten Katrop. H. Braukmann: Die Geschichte des Brandholzes an der Haar. Aus diesem Wald holten die Dörfer ihr Brennholz (Schluss aus Nr. 376).

Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr) e.V. Information für Heimatfreunde. Josef Kampmann, Kirchstraße 67 a, 58739 Wickede (Ruhr), Tel.: 02377/4573.
37/2007. J. Kampmann: Aus der Arbeit des Heimatvereins. F. Biele: Das fünfte Jahr der Wandergruppe des Heimatvereins. H. Hengst: Der Wickeder Kulturring. F. Haarmann: Zum Wiehagener Lagerbuch von 1807. J. Kampmann: Geschichte des Geiping-Hofes. A. Henke: Vergaohn (vergangen) - Öewerstaohn (überstanden). A. Henke: Dat Mäoerken imme Postwagen. J. Kampmann: Gefunden in der Mainpost vom 08.05.2004: Wie Laternen gegen uneheliche Kinder helfen sollten.

3. Kurkölnisches Sauerland

Brilon mit Ortsteilen und Dörfern. 24. Jahrbuch. Chronik 2007. Hrsg.: Winfried Dickel, Itzelstein 70, 59929 Brilon, Tel.: 02961/2565, E-Mail: briloner-chronik at t-online.de, Internet: www.briloner-chronik.de.
Chronik 2007. Brilon mit Ortsteilen und Dörfern Alme, Altenbüren, Bontkirchen, Esshoff, Gudenhagen-Petersborn, Hoppecke, Madfeld, Messinghausen, Nehden, Radlinghausen, Rixen, Rösenbeck, Scharfenberg, Thülen, Brilon-Wald, Wülfte.

SüdWestfalenArchiv. Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen Herzogtum Westfalen und der Grafschaft Arnsberg. 7. Jahrgang 2007. Red.: Stadt- und Landständearchiv im Kloster Wedinghausen, Klosterstraße 11, 59821 Arnsberg.
P. Ilisch: Beiträge zur Münzkunde des südlichen Westfalen im Mittelalter (9). R. Stirnberg: Ein Fragment vom Siegeltypar des Edelherrn Jonathan II. von Ardey (urk. 1219 - 1255) von der Alten Burg auf dem Rüdenberg bei Arnsberg (19). H. Conrad: Das Markenbuch des Westfälischen Wildbannes aus dem Jahre 1597 (23). Chr. Hoberg: Auf der Suche nach weiteren Werken des Matthias Möseler (ca. 1630 - 1700) (61). H. J. Deisting: Der Stammvater der Fürsten Wrede, Heinrich Wrede (1642 - 1720), aus Werler Familie (69). J. K. Mehldau: Zur Entstehung der Wittgensteiner Dörfer am Kahlen Asten (107). W.-D. Grün/S. Post: Das Herzogtum Westfalen in der "Neuen Europäischen Staats- und Reisegeographie" (Dresden/Leipzig 1775/57) (121). V. Wiesenthal: Die "Erklaerung der Catholischen Glaubens-Bekenntnueß" des Dominikanerpaters Raymund Bruns (1706 - 1780). Das erste in Arnsberg gedruckte Buch (159). E. Richter: Die Geseker Schnadjagd im Jahr 1779 (171). J. von Nathusius: Die Familie von Boeselager auf Höllinghofen und ihre Beziehung zum Stift Fröndenberg (191). U. Hennecke: "... dass Unsere Ertzstifftische Landen mit tüchtigen Hebammen versehen seyen ..." Hebammen und Geburtshelfer im Herzogtum Westfalen (203). V. Dinkels/St. Bialas: "Nomina defunctorum ex societate Jesu Maria Joseph". Das Mitgliederverzeichnis der Briloner Todesangstbruderschaft in der Bibliothek der Propsteigemeinde St. Petrus und Andreas (237). M. Jolk: Der Herdringer Schlosspark im 18. und 19. Jahrhundert (265).

Sunderner Heimatblätter. Rund um Linnepe, Röhr und Sorpe. Hrsg.: Sunderner Heimatbund, Hauptstraße 120, 59846 Sundern.
15/2007. G. Wernze: Jubiläum in einem sauerländischen Dorf. 1307 - 2007: 700 Jahre Freiheit Langscheid. A. Lübke: Das Jubiläumsjahr "600 Jahre Stadt Allendorf". Th. Spohn: Das "Stracken-Gut" in Endorf. Kl. Teipel: Mit Haut und Haaren dem Sauerland verschrieben. Klaus Baulmann blickt auf 70 Lebensjahre zurück. K. Hoff: Das Sassenkreuz. F. Tillmann: Das Musical-Dorf-NRW: Stockum wieder im Musical-Fieber. H. Schmidt: Die Teilung der Seidfelder Mark. H. Schmidt: Die Freiheit Sundern in der Seidfelder Mark. Kl. Teipel: 1857: Das Alte Testament unter dem Leid der Roten Ruhr. Kl. Baulmann: Alfred Baulmann - Schneidermeister und Oberbefreiter. Feldpostbriefe aus dem 2. Weltkrieg als zeitgeschichtliche Dokumente. Kl. Teipel: Orkan "Kyrill" veränderte unser Landschaftsbild. Das Kulturdenkmal "Güllener Ring" am Dümberg bekam auch seine Kraft zu spüren. F. Schulte-Kramer: Ein Sturm zerstört ... Kl. Baulmann: 80 Jahre Klemens Teipel.

Handirk. Heimatnachrichten für Grafschaft, Latrop, Schanze in Wort und Bild. Hrsg.: St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Grafschaft 1825 e.V., Handirk-Redaktion, Hans Robert Schrewe, Hauptstraße 20, 57392 Schmallenberg, Tel.: 02972/1546, E-Mail: hansrobert.schrewe at t-online.de
24/2007. * In eigener Sache - 25. Ausgabe der Heimatnachrichten für Grafschaft, Latrop, Schanze. G. Schmitz: Orkan "Kyrill" hinterließ eine Spur der Verwüstung. P. D. Kloidt: Die Orgel(n) in der Pfarrkirche St. Georg Grafschaft. P. D. Kloidt: Stricken und häkeln für caritative Zwecke. B. Seidel: Echte Kaschmirwolle - oder Fälschung? Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie (IME), Grafschaft, decken Produktfälschungen auf. H.-G. Müller: Obstbrennerei im Gasthof Heimes, Grafschaft. H. Volmer: Hausinschriften in Grafschaft - 3. Teil (Ende). Kl. Holtmann: "1932 - 2007" = 75 Jahre SGV-Abteilung Latrop. St. Meier: Irene Hebbecker 30 Jahre Küsterin in Latrop. * En Möül vull Platt. * Aus dem Pastoralverbund Wilzenberg und der Pfarrgemeinde St. Georg Grafschaft. * Aus dem Vereinsleben. * Aktuelles - kurz berichtet. St. Meier: Rückblick 750-Jahr-Feier und 100 Jahre Kapelle St. Josef Latrop 2007.

Heimatblätter. Zeitschrift des Arnsberger Heimatbundes e.V. Arnsberger Heimatbund e.V., Manfred F. Rüther, Fasanenweg 1, 59821 Arnsberg, Tel.: 02931/7253, E-Mail: info at arnsberger-heimatbund.de
28/2007. H. Gutsche: 200 Jahre Breitenbruch. W. Ortmann: Benedicta von Origny. Eine europäische Heilige und ihre Verehrung in Wedinghausen. H. Hachmann: Die Ära des Kölner Kurfürsten Clemens August (1700 - 1761). Arnsberg unter dem Sonnenfürsten vom Rhein. R. Czech-Schneider: Der Lebensbericht der Christina Gabriel aus Arnsberg (1766 - 1835). H. Becker: Joseph von Eichendorffs (1788 - 1857) Beziehung zu Arnsberger und Sauerländer Persönlichkeiten. W. Boucsein: Arnsberg in Missouri (USA). Hemeraner Bürger gründete Klein-Arnsberg in den USA. D. Fischer: Zur Geschichte Arnsbergs als Garnisionsstadt. F. Reuther/M. F. Rüther: Firmen- und Geschäftsanzeigen aus (Alt-)Arnsberg und Umgebung von 1900. G. Cronau: Hermann Christian Arndts (1831 - 1888) - ein weiterer um Obstbau verdienter Arnsberger. K. Föster: Vor über 50 Jahren: Der Abriss des Hauses Regeniter Ecke Jägerstraße-Hallenstraße 1956. Erinnerung an "Regeniters Ecke". H. Wevering: Die Wandlungen eines Gebäudes am Neumarkt. F. Reuther ?: Bildstock "Heilige Apollonia" im Alten Feld. F. Reuther ?: Das historische Grundbucharchiv beim Amtsgericht Arnsberg. M. F. Rüther: Osterfeuerrückblick 2007. E. Schulte: Waldmesse am Hubertuspöstchen am Tag der Deutschen Einheit. * Tätigkeitsbericht des Arnsberger Heimatbundes für den Zeitraum vom 1. Dezember 2006 bis zum 7. Dezember 2007.

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten e.V., Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg.
41/2007. * 175 Jahre Biber-Apotheke in Neheim.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
4/2007. K. Schneider: Gemeinsam eigenständige Regionen voranbringen - aktive Zukunftsgestaltung für Südwestfalen. J. Schulte-Hobein: Werden/Wachsen/Wirken. Vom Wandel der Zeit - Kreisverwaltungen im Hochsauerland von 1817 - 2007. M. Schmitt: "Krippenpäpste" Sebastian Osterrieder und Otto Zehentbauer arbeiten für das Sauerland. G. Kemper: Alte Entwürfe für die Fenster der Martinus-Kirche in Olpe gefunden. P. Bürger: Johann Friedrich Leopold Woeste (1807-1878). Zum 200. Geburtsjahr des süderländischen Mundartforschers aus Hemer. W. F. Cordes: Aachener Stiftsschatz findet Zuflucht im Kloster Ewig bei Attendorn. H. Frese: Düdinghausen feiert 900 Jahre zusammen mit ehemaligem Landesherrn. A. Arslan: Morgenländer Sauerländer. Türkische Muslime in Meschede. H. Gollan: Schmallenberg und Wilzenberg. Woher kommen diese Namen? - Versuch einer Deutung. U. Lingemann: Plattdeutscher Tag im Stertschultenhof in Cobbenrode in Attendorner Mundart. F.-J. Schütte: Die Stadt Lennestadt leistet sich ein eigenes Museum. H. Lettermann: Ein Denkmal für den Mitbegründer der Josefs-Gesellschaft, Conrad Freiherr von Wendt-Papenhausen. H. Rosenkranz: 1082 - 2007. 925 Jahre Westheim "Im Wandel der Zeit". J. G. Pollmann: Das Kriegsgefangenenlager Meschede 1914 - 1918. Kl. Teipel: Prognose auf die Röhrstadt Sundern für das Jahr 2030. Gleichzeitige Empfehlungen aus der Sicht auswärtiger Experten. H. Lettermann: 100 Jahre Grimme-Denkmal in Assinghausen.

Schmallenberger Heimatblätter. Hrsg.: Schützengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V., Redaktion: Hannelore Himmelreich, Auf der Mauer 14, 57392 Schmallenberg. Vertrieb: Christoph Rickert, Grafschafter Straße 1, 57392 Schmallenberg.
73/2007. B. Halbe: "Bewahren und Gestalten - Heimatpflege als Verpflichtung und Aufgabe". H.-G. Bette: Valentinsempfang des Bezirksausschusses Schmallenberg am 17. Februar 2007. S. Hunker: Neue Aussichten im Stadtwald nach dem Sturm Kyrill. R. Fischer: Ökumenischer Kreuzweg. F.-J. Schütte: Holz - der Reichtum unserer Heimat. F.-J. Schütte: Die Renaissance des Holzvergasers Oder: Alles schon mal dagewesen! G. Schulte: Schafweide als Streitobjekt im Jahr 1796. H. Himmelreich: Von "Stör-Schneiderinnen" und "feiner Maß-Schneiderei". Schneiderhandwerk in Schmallenberg. St. Teipel: Generalversammlung der Schützengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V. K.-H. Gilsbach: Jungschützenabend 2007. St. Teipel: Schützenfest in Schmallenberg vom 23. - 25. Juni 2007. Kl. Saßmannshausen: Kinderschützenfest 2007. G. Siebert: "Sallt vey met deän Kingern no Waidmannsruh foihern?" - Kinderschützenfest in alter Zeit. K.-H. Gilsbach: Orkan Kyrill beschädigte die Oberstadthütte schwer. D. Bellinger: 50 Jahre Sterbegeldkasse der Schützengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V. Chr. Kellersmann: Das Kunsthaus Alte Mühle in Schmallenberg. Fünfjährige erfolgreiche Arbeit des Trägervereins. H. Himmelreich: Alltagsmenschen - Kunstausstellung in der Altstadt Schmallenbergs. Th. Bette: Lichtwerk: Kino, Kultur & Club. Chr. Sünderman: Auswandern ist für viele Menschen eine große Herausforderung - Ich habe es gemacht! M. Gilsbach: Missionarin auf Zeit in Brasilien. M. Dornseifer: Diakon Volker Staskewitz zum Priester geweiht - erste Primizfeier in St. Alexander Schmallenberg nach 49 Jahren. A. Hanses/St. Zimmermann: R & S Haus - 100 Jahre Zimmererhandwerk. F.-J. Schütte: Vor 50 Jahren... B. Rickert: Allianz-Generalvertretung Müller und Rickert feiert 50-jähriges Jubiläum. Agentur wurde am 1. März 1957 von Anton Heller in Werpe als Nebenerwerb gegründet. H. Vollmers-Dünnebacke: 50 Jahre Vollmers-Dünnebacke. F.-J. Schütte: Seit 50 Jahren am Puls der Zeit: Firma Elektro-Schöllmann. G. von Ackeren: Public-Viewing der Handball WM 2007 in Deutschland - im TV-Heim! F.-J. Schütte: Plattdeutsche Lebensweisheiten und Sprüche.

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
4/2007. M. Baales: 25 Jahre Archäologie in Olpe. G. Isenberg: Die Wüste lebt ... Festvortrag aus Anlaß des 25jährigen Bestehens der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen am 25. August 2007 im Rathaus in Olpe. A. Zembala: Ein neues St.-Martinus-Denkmal für Olpe. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 14). D. Clemens: Der Flugplatz Hünsborn - mehr als 50 Jahre lebendige Geschichte (Teil 1). M. Köster: Er war dann mal weg. Ein mittelalterlicher Jakobspilger aus Attendorn und was er uns heute noch erzählen kann. E. Hoberg: Weihnachtszeit in Oberveischede vor 60 Jahren und früher. D. Tröps: Vor 65 Jahren. Letzte Nachricht eines Finnentropers aus Stalingrad Weihnachten 1942. D. Tröps: Mitgliederversammlung 2007 des Kreisheimatbundes Olpe e.V. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Juli 2007 bis 30. September 2007.

Der Schwammklöpper. Fredeburger Heimatblätter. Hrsg.: Sauerländischer Gebirgs-Verein, Abteilung Fredeburg, Arbeitskreis Heimat, Schieferweg 33, 57392 Bad Fredeburg.
19/2007. U. Mertens: Geomantie in Bad Fredeburg. G. Schulte: Antoniusdienstage in Fredeburg - eine vergessene fromme Stiftung. H. Gierse: Kurze Winterfreuden in den sechziger Jahren. Sprungschanze im Januar 1967 eingeweiht. E. Hölscher: Weihnachten im Schnee? Ein alljährlich diskutiertes Thema. E. Hölscher: Der Orkan Kyrill. Auswirkungen auf Wald und Wanderwege. M. Hagedorn: Die Fredeburger Schriftenreihe. J. Amelunxen: Meyn Görken - Mein Gärtchen. * Der Reichtum der plattdeutschen Sprache. H. Gierse: Ein Hauch von Poesie aus alter Zeit. H. Gierse: 200 Jahre Zeitreise. G. Schulte: Ausgegraben. H. Gierse: Über Ziegenzucht und mehr. Mescheder Zeitung vom 12. Juli 1901. H. Gierse: Architekt Joseph Lehmenkühler. Arbeiten von 1910 - 1930 in Fredeburg. H. Gierse: Abbruch der alten Pfarrkirche 1932. * Außenrenovierung der St. Georg Pfarrkirche in Bad Fredeburg 2007. U. Schüttler: Fahne Mariens April 1917. M. Schüttler: Pater Friedrich Vogt-Sasse. Missionar in Südamerika. G. Schulte: Pater Schneider. Erinnerungen an einen Seelsorger. Chr. Fromme: Rückblick Firmvorbereitung 2007. A. Lingemann: Jugend gegen Auftritte der SA in Fredeburg. Episoden aus längst vergangener Zeit. H. Gierse: Ein frohes Wiedersehen in der Heimat. Schuljahrgänge 1906/07 und 1907/08. Treffen vor 50 Jahren. W. Schultz: Spuren einer Schule ...* Bad Fredeburg hat keine Hauptschule mehr. G. Schulte: Pädagogium - Mungenas. Geschichte und Entwicklung 1947 - 1967. * Sozialwerk St. Georg übernimmt Internat. H. Gierse: "Foto-Rahmen" im Rudolf-Becker-Park. H. Gierse: Es tut sich was in Fredeburg. S. Hennecke/A. Vogt: Einradclub. Die Gummibärchen auf Rädern. Cl. Schüttler: Jugendrotkreuz Bad Fredeburg. B. Linn: 175 Jahre St. Georg-Schützenbruderschaft 1832 e.V. Fredeburg. B. Siepe: 60 Jahre Drogerie-Parfümerie-Foto Siepe. J.-G. Pollmann: Kriegsgefangene im Sauerland 1914 - 1918. Ein Beitrag zur Stadtgeschichte von Fredeburg. A. Lingemann: Parallelen. U. Schüttler: Bad Fredeburg im Rückblick. Vom 01.11.2006 - 31.10.2007.





From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Feb 24 14:12:45 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 24 Feb 2008 14:12:45 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 1, Teil 2
Message-ID: 47C17B5D.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 06.02.2008, 14:56

SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2008, Teil 2

4. Märkisches Sauerland

Beiträge zur Heimatkunde der Stadt Schwelm und ihrer Umgebung. Jahresgabe des Vereins für Heimatkunde Schwelm. Neue Folge. Hrsg.: Verein für Heimatkunde Schwelm e.V., Hauptstraße 10, 58332 Schwelm, Tel.: 02336/406471, Internet: www.vfh-schwelm.de
56/2007. M. Spata/M. Gombel: Müllers Einsatz des Dollond-Theodolits bei den Triangulationsarbeiten 1789/90 in der Grafschaft Mark (7). A. Peter: Die Schwelmer Sicht ins Bergische im Jahr 1788 (15). W. Prestel: Zwei Schwelmer Ansichten von Friedrich Christoph Müller und Johann Gottlieb Prestel (19). W. G. Vogt: Die Voerder "Klagemauer". Das Timaeus-Ehrenmal für die Opfer des 1. Weltkrieges (29). G. Korff: Hundert Jahre öffentlicher Nahverkehr zwischen Voerde und Gevelsberg. Der Schienenverkehr im Schwelmer Raum und seine Geschichte (43). R. Mentner: Der Ennepe-Ruhr-Kreis: Organisator und Einsatzträger von ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangenen 1939 - 1945 (69). E. Seckelmann: RADIO SECKELMANN - Der Werdegang unseres Geschäftes (81). K.-J. Oberdick: St. Marien Schwelm wird (Groß-)Pfarrei (103). W. Fenner: Wissen, wo's steht. Die Bücher des Vereins für Heimatkunde (109). A. Peter: Geschäftsbericht für das Jahr 2007 (125).
1. Sonderheft 2007: L. Koch/M. Sachse/St. Voigt: Durch Steine und Pflanzen lernen. Der Zuckerberg in Ennepetal als außerschulischer Lernort.

Hagener Impuls. Hrsg.: Hagener Heimatbund Verlag e.V., Eilper Str. 71-75, 58091 Hagen, Tel.: 02331/207-5621.
31/2007. P. Manteufel: Kinderoase Tondernstraße - Hagens ältester städtischer Kindergarten. H. Küffner: Das Solardorf Berchum. Fünf Jahre BINSE (Berchumer Initiative für Solare Energien e.V.). E. May: Markstein in der Geschichte des "Industrial Design". Der Werkbund und das Deutsche Museum in Hagen. B. Majewski: "Kunst- und Atelierhaus Hotel Danne". Neues kreatives Zentrum in unmittelbarer Nähe zum Schumacher-Museum. M. Redlberger: "Das Paradies der Frauen". Neuzugänge im "Europäischen Schaufenster Museum Hagen". F. J. Diekmann: Nachruf auf einen treuen Heimatfreund. Zum Tode des Kartographen Karl Voss. St. Fuhrmann: Das ehemalige Atelier von Will Lammert am Stirnband in Eppenhausen.

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.: 02373/17300.
203/2007. H. Hildenbrand: Iserlohn erobert die Weltmärkte. Frühe Handelsbeziehungen begründeten den Wohlstand (5. Folge). H. W. Stein: Keine Sorge - wir werden schon warten. Ein "Dahler Junge" erzählt von Alltagserlebnissen in alter Zeit. W. Horster: Ein Leben voller Liebe. Neuer Roman zum 800. Geburtstag der heiligen Elisabeth. Ihr Wirken dehnte sich auch auf die Warburger Börde aus. E. Obermeyer: Imposante Bilanz eines Forscherlebens. Diethard Aschoff legt Buch über die "Geschichte der Juden in Westfalen" vor. H. Thomas: "Meine Gedanken zerreißen die Schranken..." Im einstigen Gestapo-Gefängnis "Steinwache" wird mit einer Gedenktafel an im Jahr 1941 verhaftete Jugendliche erinnert. M. Grünwald: Ein kleiner Tornister nach vielen Jahrzehnten. Erinnerungen an die ersten Schuljahre. H. D. Schulz: Erster Zeppelin-Versuch in Lüdenscheid. Wilhelm Berg brachte der Luftfahrt großes Interesse entgegen. E. Dossmann: Lössel gehörte zum Iserlohner Kirchspiel.
204/2007. Stein, H. W.: Advent auf der Giebel. Wintererinnerungen auf den Höfen des Märkischen Kreises in Altena-Dahle. N. Aleweld: Eine Stätte des Gebets. Die katholische St.-Michael-Kapelle zu Volkringhausen. H. Multhaupt: Annettes "Judenbuche" geht auf wahren Mordfall zurück. Jüdisches Wohnhaus aus Ovenhausen wurde im Freilichtmuseum Detmold wieder aufgebaut. Th. Ostendorf: Zeichen des Friedens: Im Museum Heimathaus Münsterland in Telgte appellieren 140 Krippenkünstler für Frieden und Versöhnung durch die bildhafte Darstellung der Weihnachtsbotschaft. N. Aleweld: Nach der Schändung verwahrlost. Die 1830 erbaute Iserlohner Synagoge wurde 1965 niedergelegt. M. Gründwald: Türen des Ärgers und Türen des Glücks. Gedanken über die Bedeutung alter Türen im Ablauf des Lebens.
205/2007. H. Hildenbrand: Iserlohn erobert die Weltmärkte. Frühe Handelsbeziehungen begründeten den Wohlstand (6. Folge). W. Gernert: Treu, stur und erdverwachsen? Gedanken zum Selbst- und Fremdbild der Westfalen. H. Platte: Neuer Schwung in altem Gemäuer. Das Rittergut Westhemmerde in Unna als Beispiel einstiger adeliger Wohnkultur. E. Dossmann: Im Gasthof "Zur Post" schrieb Rittershaus das "Westfalenlied". Nächtliche Inspiration nach einer Fahrt durch die Grafschaft Mark. M. Grünwald: Nur ein Zettel in der Handtasche. Ein Geschenkgutschein als Weihnachtsüberraschung.

Herdecker Blätter. Geschichte, Informationen, Geschichten. Hrsg.: Herdecker Heimat- und Verkehrsverein e.V., Kirchplatz 3, 58313 Herdecke, Tel.: 02330/611-325, E-Mail: verkehrsverein at herdecke.de
25/2007. W. Creutzenberg: Nehmt Rücksicht! Baut hohe Kamine! Schlaglichter aus der hundertjährigen Geschichte des Cuno-Kraftwerks in Herdecke (Teil 2). T. Schmidt: "... einmal Zillertal, bitte!" W. Mellinghaus: Das Neue Stadtquartier: Eine historische Geländeskizze. H. Köhler: Von der Herdecker Stiftsmühle zur Holzstofffabrik. Schüler beschäftigen sich mit regionaler Industriegeschichte. G. Schmücker: Personen hinter Herdecker Straßennamen. G. E. Sollbach: 70 Jahre Sackträger-Brunnen. Figur erinnert an den Herdecker Kornmarkt. W. Kessler: Ein verschwundenes Denkmal. Was passierte mit der Büste des "Eisernen Kanzlers"? G. E. Sollbach: Spuren des Zweiten Weltkriegs in Herdecke. Mannschaftslager der Organisation Todt (OT) am Wittbräucker Waldweg. G. E. Sollbach: Franzose wurde Herdecker - aus Liebe. W. Mellinghaus: Soziale Netzwerke in der Kleinstadt früherer Tage. * 165-jähriges Jubiläum der Stiftsbrennerei Herdecke. J. Schroer: 140 Jahre "Herdecker Männerchor 1867".

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail: webmaster at hohenlimburger-heimatblaetter.de, Internet: www.hohenlimburger-heimatblaetter.de.
12/2007. W. Bleicher: Im Gedenken an Johann Friedrich Möller, den Pfarrer von Elsey (1750-1807). G. Stefan: Die "WURAG" - 137 Jahre Industriegeschichte in der Obernahmer (Teil 4). W. Bleicher: Diedrich Pendlings Geschäft für Molkereiprodukte in Letmathe. W. Bleicher: Erinnerungen an einen der berühmtesten Söhne Iserlohns.
1/2008. J. Schwerter: Erinnerungen aus der Geschichte unserer Firma. W. Felka: Eine Erinnerung an den Hohenlimburger Maler Erich Stamm. S. Gumpp: 20 Jahre Kammerkonzerte des Heimatvereins. W. Bleicher: Nur zwei Aquarellskizzen.

Meinhardus. Meinerzhagener Heimatblätter. Heimatverein Meinerzhagen e.V., Postfach 1242, 58528 Meinerzhagen.
2/2004. * Beiträge zur Geschichte der Ingemertermühle. Zusammengestellt 2007 von Heinrich Fernholz.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
4/2007. W. Boucsein: Hemeraner Bürger gründete Klein-Arnsberg in den USA. N. Dietka: Versuchte Annäherung, verweigerte Nähe. Der Maler Wilhelm Wessel (1904 - 1971) sucht den Kontakt zu Ernst Jünger (1895 - 1998). H.-J. Geismann: Kunstausstellung im Felsenmeer-Museum. Bilder von Fritz Sauer. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1932 des "Märkischen Landboten" (3). E. Voß: Kleine Heimatchronik 3. Quartal 2007.

Journal für Schwelm. Hrsg.: Stadt Schwelm, Hauptstraße 14. Red.: Heike Rudolph, Informations- und Pressestelle der Stadt Schwelm, 58332 Schwelm, Tel.: 02336/801-444, E-Mail: rudolph at schwelm.de, Internet: www.schwelm.de
82/2007. H. Rudolph: Nachbarn - Partner - Freunde. Städtepartnerschaft Schwelm-Fourqueux wurde besiegelt. * Rede vom Bürgermeister Dr. Jürgen Steinrücke zur Städtepartnerschaft. * Rede vom Bürgermeister Jean Paul Binard zur Städtepartnerschaft. R. Römer: Helfen aus Überzeugung. 50 Jahre Rotary Club Gevelsberg. H. Rudolph: Mein deutscher Pass. Am Verfassungstag werden die eingebürgerten Schwelmer aus aller Welt gefeiert. * Zum Jubiläum: Stadtmodell, Buch und Kinderstadtplan. Erfurt-Stiftung für Kultur und Umwelt, Schwelm stellt drei aktuelle Projekte vor. * "Auch wir sind Schwelm". Wichtig und beliebt: Das Christian-Ehlhardt-Haus der Lebenshilfe. St. Scheler: Politik trifft Lebenshilfe. Landesminister Laumann besucht Schwelmer Christian-Ehlhardt-Haus. A. Richter: Jugend als Sündenbock? Gesellschaftsdroge Alkohol. M. Förster: Die Arbeitsgemeinschaft "Stolperstein". H. Rudolph: Nach Jahrzehnten: Die Opfer bekommen wieder ein Gesicht. Der Schwelmer Gymnasiast Moritz Förster über die historische Aufarbeitung der NS-Zeit. J. Klostermann: Weniger, älter, bunter. Stadtentwicklungskonzept stellt Weichen für das künftige Schwelm. * Schwelm verändert sich. Barrierefrei wohnen im Westen der Stadt. H. Rudolph: "Immer die Eltern mit ins Boot holen!" Kinderschutzbund in neuen Räumen und mit vielen Aktivitäten. * Ablauf verbessern, Annehmlichkeit erhöhen. Marienhospital baut neuen OP-Aufwachraum. H. Klöpping: Erinnerungen an die obere Hattinger Straße. H. Rudolph: Nach dem Sturm: Räumen, Holz verkaufen, Neuanpflanzen. Kyrill wird Schwelm noch in den nächsten zehn Jahren beschäftigen. H. Rudolph: Vom Nutzgarten zur grünen Lunge. Kleingartenanlage Graslake wurde 60 und geht mit der Zeit. G. Gutknecht: Perfekte Handwerkskunst im Möllenkotten. Monika Schellhases faszinierende Buchbinderei. H. P. Heiermann: Zum guten Buch führen viele Wege. Der Förderverein Stadtbücherei Schwelm e.V. kennt sie alle. G. Weidner/Chr. Beckmann: "Jedem Kind ein Instrument?" - Ja. Jetzt Start in Schwelm. Wer unterstützt das Projekt? * Mitten in der Nacht beginnt der neue Tag. Fritz Potthoff über Paul Gerhardt (1607 - 1676). H. Rudolph: So - und nicht anders. Der unverwechselbare Unikatschmuck von Ingrid Janz. H. Rudolph: Gerd Helbeck legt "Beyenburg"-Buch vor. R. Lutter-Böhl: Herren, Burschen, Knaben kleidet Uhlenkott. 75 Jahre Herrenausstatter Uhlenkott. R. Lutter-Böhl: Zwei Männer für alle Fälle. Fachgeschäft Schwaak & Bangert. R. Lutter-Böhl: Nur der Name hat sich geändert. Reformhaus Möhwald ist jetzt Reformhaus Bodenhausen. H. Rudolph: Erinnerung an Lothar Goecke. H. Rudolph: Firmen zeigen selbstbewusst: "Wir-produzieren-Deutschland.de". Schwelmer Existenzgründerinnen für "beste Geschäftsidee" ausgezeichnet. H. Rudolph: "Rettet die Würmer, fischt mit der Fliege". Hartmut Oppermann ist glücklicher Fliegenfischer. H. Rudolph: Mit Ballgefühl und Kondition. Fußball ist Vivian Schellins Leidenschaft. H. Rudolph: Freude und Erleichterung. Schüler und Lehrer wieder in sanierter Realschule "zu Hause". H. Rudolph: Die Welt in ihren Händen. Martina Steier versendet das "Journal" ins In- und Ausland.

5. Minden-Ravensberg

92. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg. Jg. 2007. Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstraße 19, 33602 Bielefeld.
D. Bérenger: Müdehorst und Jostberg - Zwei Klosterkirchenruinen in Bielefeld (7). J. Wibbing: Das Heberegister des Stiftes Schildesche aus dem Jahre 1399 (27). F. Stückemann: "Ohne auf die zu achten, die Gutes gern hindern". Borhecks "Lustreise" von 1794 (59). R. Köhne: Otto Lüning und Georg Herwegh. Eine dichterische Beziehung im Vormärz (91). V. Huesmann: Hauspriester-Väter und mütterliche Gehilfinnen. Religion, Familie und Geschlecht im protestantischen Milieu Ostwestfalens 1845-1918 (109). B. Sunderbrink: Tod und Bestattung um 1900. Die letzte Reise in dörflicher Gemeinschaft (123). F. Tiletschke: Gertrud Bäumer und die Idee des nationalsozialen Staates (133). D. Siemens. Bielefelder "Christussozialist" im Straßenkampf. Über die Inszenierung von Horst Wessel zu einem deutschen Helden im Nationalsozialismus (167). H.-J. Kühne: Ist nichts passiert? Bielefelds "68er" und die Folgen (183). * Vereinsbericht für das Jahr 2006 (219).

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051 Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail: kreisheimatverein at kreis-herford.de
63/2007. M. Guist: Die Heimat der Familie Ay. Zwischen Anatolien und Ostwestfalen: Lebenswege einer Migrantenfamilie. Chr. Laue: Finkes Brief aus der Schutzhaft. Eine Ausstellung im "Zellentrakt" erinnert ab Ende Januar an NS-Polizeiwillkür. P. Brennenstuhl: In Ilses Weihnachtsbäckerei. Fluchtburg Borriesstraße Nr. 10: Kindheit und Jugend in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. * Imi, Ata, Strunz und Otto. Hausschweine hatten Namen - und die Kinder liebten sie, so lange sie lebten. Chr. Mörstedt: Sülze, Mett und Leberwurst. Isoldes Weg auf den Teller: Ihre Stippgrütze gibt es immer Samstags, kross gebraten. M. Guist: Sehnsucht nach Deutschland. Wie Hamide Ay nach Herford kam - und eine erfolgreiche Geschäftsfrau wurde. Chr. Mörstedt: Sparsam, leicht und heiß begehrt. Der historische Fahrbericht: Panther-Fahrrad mit Lohmann-Hilfsmotor von 1952. G. Strotdress: Holsen Hinnerk weiß mehr. Der Wunderheiler und Hellseher Heinrich Hermann Hempelmann (1869 - 1933).

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521/512469.
2/2007. J. u. R. Lüpke: SA-Terror in der Scholle-Siedlung "Heeper Fichten". Zur Interpretation eines Fotofundes. B. J. Wagner: "Nur der sei verloren, der sich selbst aufgibt". Der Vorlass Heinrich Hollmann im Stadtarchiv Bielefeld. H.-J. Kühne: "Böse Orte". Unbeachtete Mahnmale des Nationalsozialismus in Bielefeld. U. Horst: Zwangsarbeit bei der Arntzen-Leichtbau KG/Brackwede.

Der Remensnider. Zeitschrift für Herford und das Wittekindsland. Hrsg.: Verein für Herforder Geschichte e.V., Christoph Laue, c/o Kommunalarchiv Herford, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel.: 05221-132213, E-Mail: info at mam-herford.de, Internet: www.mam-herford.de
1-2/2007. Chr. Laue: Rückblick auf 1882: Die Gründung des "Herforder Vereins für Altertümer und ein Städtisches Museum". Chr. Laue: Die Vereinsaktivitäten seit dem 100jährigen Jubiläum 1982 im Überblick. * Urkundentexte zur Verleihung der Pöppelmann-Medaille am 22. November 2007. * Dokumentation des Ratsbeschlusses vom 14. September 2007. * Offener Brief an den Bürgermeister der Stadt Herford und an die Fraktionsvorsitzenden der im Rat der Stadt Herford vertretenen Parteien vom 19. September 2007. A. Schmackpfeffer: Der Lohof bei Herford. Für vier Generationen im Besitz der Familie Schmackpfeffer. M. Pirscher/H. Bohnenkamp: Die Entwicklung der Tischler-Fachschule Detmold zur Fachhochschule. Gespräche mit Zeitzeugen. J. H. Meyer zu Bexten: Aus Bykeseten oder Bekeseten wird Bexten. Zur Geschichte eines Orts- und Familiennamens. G. Schlegtendahl: Geschichte Herfords aus Orts-, Straßen und Flurnamen, Teil 2: Fernstraßen, Urhöfe und Stadtkern. Chr. Laue: Herford im Jahre 1706. 844 Häuser und ihre Besitzer mit wenigen Klicks erforschbar.

Der Sennestadtverein. Mitteilungsblatt für Mitglieder des Sennestadtvereins. Sennestadtverein e.V., Lindemann-Platz 3, 33689 Bielefeld.
44/2007. E. Strauß: Begegnung mit Dr. Eisenbarth in Hann.-Münden. * Sennestädter Gespräche. * Besuch der "documenta 12". Th. Kiper: Feierabendwanderungen. * Besuch auf dem Schulbauernhof in Ummeln. A. Flegel: Das Buchweizenfeld. U. Eltze: Pfalzen, Burgen, Stätten des Bauernkrieges. * Sonntagabends in Sennestadt ...

6. Münsterland

Der beflügelte Aal. Heimatliches aus Ahlen - Vorhelm - Dolberg. Bd. 26 (2007). Hrsg.: Heimat-Förderkreis für Westfälische Tradition e.V., Postfach 14 25, 59204 Ahlen. Red.: Heinrich Kemper, Rembert Wilke, Udo Wagener.
H. Kemper: Vorwort (5). N. Wittkemper: Tag des offenen Denkmals am 9.9.2007. Motto: "Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten" (8). H. Rhoden: Schulpartnerschaft zwischen der Marienschule Ahlen und der Mwambao School Bagamoy unter dem Motto: HAND IN HAND - MKONO KWA MKONO (13). H. Kemper/J. Borchert: Prof. Dr. Antonius John zum 85. Geburtstag (20). R. Wilke: "Hempelmann's Schmiede" in hochdeutscher Sprache - übersetzt von Hans Sasse (21). R. Kersting: Fest verwurzelt am Standort. Lückenloser Stammbaum der Familie Ostermann reicht 300 Jahre zurück (28). A. Blechmann: Restaurierung des Ackerbürgerhauses "Hellstraße 29" (32). E. Gallenkemper: Gottes erste Liebe. Das westfälische Münsterland (35). Chr. Wolff: Vor 50 Jahren feierte das Städtische Hallenbad Richtfest. Baukörper ruht auf 211 Rammpfählen. Nachkriegs-Neubau hatte nicht nur Befürworter (38). W. Reiberg: Die Grünflächenentwicklung an den Wasserläufen in Ahlen (42). N. Mende: Schulweg (45). W. Seiling: Die Luftwaffenhelfer der Oberschule in Ahlen 1944/45 (46). P. Gabriel: Mannis Holzschuhe. Erzählung (54). B. Pawlowski: Trebnitz in Polen, die Heimat meines Vaters (58). H. Offele-Aden: Im Museum (61). R. Wilke: Aus alten Zeitungen (62). Chr. Wolff: Ahlen - damals und heute - Stadtansichten im Wandel der Jahrzehnte: Weststraße 94. J. Gojny: Die Ahlener weltliche Schule (Teil 2). Eine neue Schulform in der Kolonie/Neustadt während der Weimarer Republik (71). R. Wilke: Die Chronik des Lehrer-Kegelklubs "Hocke" - ein Zeitbild der Kulturgeschichte (78). M. Lenz: Ring Nr. 43. Tiererzählung (87). W. Michalski: Ahlen im Frühjahr 1907. Die wirtschaftliche Situation der Stadt vor 100 Jahren (89). Chr. Wolff: Ahlen - damals und heute - Stadtansichten im Wandel der Jahrzehnte: Das Haus Geismann (92). J. Rheker: Die Silhouette von Ahlen gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Erinnerungen an die Westenschule (93). A. Wibbelt: Drüke-Möhne (103). J. Rheker: ... und dann waren es nur noch zwei. Versuch einer Ergänzung zur Geschichte der Ahlener Männerchöre (105). A. Smieszchala: Präsentation von Pastor Carl Klostermann in Dolberg (111). M. Lenz: Nur ein Spatz - Tiererzählung (115). W. Michalski: die Post in Dolberg. Ausstellung machte Zeitgeschichte lebendig (116). U. Wagener: Die Herren auf Haus Seppenhagen (122). K. Busch: Brief an Anton Mathias Sprickmann (125). K. Busch: Das Schneeglöckchen (126). K. Busch: Wiegenlied für meine Pauline (1825) (127).

Davensberger Jahrbuch 2007. Veranstaltungskalender mit Heimatgeschichte. Hrsg.: Heimatverein Davensberg e.V., Frieport 27, 59387 Ascheberg. Red.: Wilhelm Henrichmann und Hermann-Josef Bergmann.
* Kalendarium (4). * Regelmäßige Veranstaltungen (29). * Organisationen und Vereine (35). * Vereine berichten aus ihrer Arbeit (37). * 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Löschzug Davensberg. * Rückblende auf das Jahr 2007.

Liesborner Geschichtshefte. Hrsg.: Heimatverein Liesborn e.V. u. Kulturring Liesborn e.V., Heimatverein Liesborn, Wilhelm Plümpe, An den Teichen 7, 59329 Liesborn, Tel.: 02523/8600, E-Mail: pluempe.liesborn at t-online.de, Internet: www.heimatverein-liesborn.de
22/2007. B. Löppenberg: Die sogenannten "kleinen Leute", Kötter und Handwerker. R. Winkelhorst: Entwicklung der Kötter und Heuerlinge. B. Löppenberg: Kötter und Brinksitzer in den Liesborner Bauerschaften aus der Schatzungsliste des Klosters Liesborn von 1668. B. Löppenberg: Entstehung des Dorfes Liesborn. Handwerk und Kötter vor über 100 Jahren. B. Löppenberg: Volkszählung in Liesborn. B. Löppenberg: Holzschuhmacher - ein ausgestorbenes Handwerk. T. Wullenkord/B. Löppenberg: Holzschuhmacherfamilie Bücker-Mackenberg. H.-J. Haberecht: Schneidermeister, Schneiderinnen und Weißnäherinnen im 19. und 20. Jahrhundert in Liesborn. B. Löppenberg: Das Schumacherhandwerk in Liesborn. H. Haasman: De olle Schauster. W. Plümpe: Stein auf Stein, das Haus, das wird bald fertig sein. Versuch, die Geschichte der Liesborner Bauhandwerker nach 1890 aufzuhellen. B. Löppenberg: Ouherdidel. S. Stelten: Das Schmiedehandwerk. E. Teigeler: Die Ziegler vom Teigelfeld. B. Löppenberg: Ein anrüchiges Handwerk. J. Desel: Der Handwerkstag im Museum Abtei Liesborn. W. Plümpe: Christine Grüter - eine bemerkenswerte Frau * 14. April 1918 ? 4. Juli 2007. W. Plümpe: Bernhard Löppenberg mit der "Augustin-Wibbelt-Plakette" geehrt.

Warendorfer Schriften. Bd. 36-37 (2007). Hrsg. von Prof. Dr. Paul Leidinger. Bezug: Heimatverein Warendorf e.V., Fischerstraße 56, 48231 Warendorf.
F. B. Fahlbusch: Saecula oppidi Warendorpiesis obscura. Fragen zur dunklen Zeit des 8. - 12. Jahrhunderts (7). P. Leidinger: Zu den mittelalterlichen Anfängen Warendorfs und zur Missionierung des Ostmünsterlandes in der Karolingerzeit (19). P. Leidinger: Freckenhorst im Westfälischen Städteatlas (47). N. Funken: Maria Jaspers - ein Irrlicht ihrer Zeit (51). J. Nowak: Bevölkerung und Militär in Warendorf unter dem Stadtkommandanten Lambert Friedrich Corfey (1685 - 1700) (61). W. Reisner: "... damit dieses schädliche Vogelwerk möglichst vertilgt wird". Sperlinge und Krähen im Laufe der Jahrhunderte - von schädlichen zu schützenswerten Vögeln des Jahres (81). C. Albers: "Im Namen des deutschen Volkes". Der Vinnenberger Rektor Otto Boecker 1934 vor dem NS-Sondergericht (97). W. Reisner: Postdienste auf dem Lande. Die "Posthülfsstellen" am Klauenberg und in Vohren (113). K. H. Neufeld: Die Hochschule der Franziskaner in Warendorf (119). E. Gühne: "Eine Schule in Bewegung". Hundert Jahre Mariengymnasium Warendorf (129). W. Veltman ?: Heinrich von Warendorp, Bischof von Schleswig (1343 - 1350). Ein Prälat im gesellschaftlichen und politischen Beziehungsgeflecht seiner Zeit (141). Kl. Gruhn: Alfons Egen (1861 - 1915). Leiter des Laurentianum Warendorf 1903 - 1915 und bedeutende Persönlichkeit des westfälischen Schulwesens (163). N. Funken: Brücken (177). N. Funken: Die Brücke bei Lippermann (179). L. Wesselmann: Die neue Lippermann'sche Brücke - ein modernes Bauwerk (183). H. Merkentrup: Zur Geschichte des "Reihersteges" (185). N. Funken: Die Brücke bei Bockholt (189). N. Funken: Die Westhoff'sche Brücke unterhalb von Einen (193). N. Funken: Warendorf zum Begreifen. Ein Bronzemodell der Altstadt (197). N. Funken: "Wilhelm Veltman - ein Kämpfer für die Seele der Altstadt" (199). W. Reisner: Bibliographie Wilhelm Veltman (203). P. Leidinger: Flucht und Vertreibung aus Schlesien 1945 - 1946. Zum Andenken an Siegfried Hermsteiner (1934 - 2005) (205). * Niederschriften der Mitgliederversammlungen des Heimatvereins Warendorf e.V. 2005 und 2006 (213).

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
4/2007. D. Bischop: Eine Bocholter Tuchplombe des 16. Jahrhunderts aus Bremen. F. J. Tinnefeld: Die Recke. Eine junge Wohnstraße inmitten einer alten Flur. D. Aschoff: Die ersten Juden in Rhede. U. Rüter: Erzbruderschaft der Allerheiligsten Dreifaltigkeit privilegiert zu Bocholt im Stift Münster. W. Tembrink: Ich, Hermann Kraatz, schwöre zu Gott ... Aus dem Leben des ersten Stadtbaurates der Stadt Bocholt. W. Elling: Haushaltungskosten in Bocholt. Die Haushaltsbücher der Anna Rensing. W. Elling: Rückblicke von Frau Anna Rensing, Bocholt, aus ihren Haushaltungsbüchern 1908-1956. M. Litke: Berufskolleg am Wasserturm in Bocholt. 100 Jahre kaufmännische Bildung in geschichtlichen Etappen. F. Ostwald: Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt. Eine Bestandsaufnahme, 7. Teil. M. Plassmann: Angst. M. Plassmann: Wieder in Bocholt - November 1950. W. unter der Burg: Ein Fanatiker. W. Tembrink: Chronik des Bocholter Raumes. 1. Januar bis 30. Juni 2007.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
12/2007. O.-E. Selle: Ein Instrument astrologischer Information. Die historische Domuhr in Münster.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
90/2007. M. Schröder: "Heimat" im Wandel der Zeit ...? Mit dieser Ausgabe wird die Serie: Ehemalige Mitbürger äußern sich zum Thema "Heimat" (4. Teil) abgeschlossen. J. Eggers: Man erinnert sich: Rückblick 1821 - 1975. Hotel zur Post in Emsdetten. G. Helmers: 10 Jahre Biologische Station. H. Westkamp: Mit dem Sonderzug nach Norderney. Eindrücke und Erlebnisse einer Tagesreise in den dreißiger Jahren.

Heimat- und Rathausspiegel - Informationszeitschrift der Verwaltung und der Heimatvereine. Hrsg.: Gemeindeverwaltung Heek in Zusammenarbeit mit den Heimatvereinen Heek und Nienborg.
51/2007. H. Schaten: "Einer der gefährlichsten ist der König Alkohol..." Von Trunkenbolden und Mäßigkeitsvereinen. Der Kampf gegen den übermäßigen Alkoholgenuss in den Gemeinden Heek und Nienborg im 19. und 20 Jahrhundert. J. Schwieters: Der Düstermühlenmarkt im Jahre 1948. Erinnerungen an den ersten Markt nach der Währungsreform vor 60 Jahren. H. Schaten: Dorfansichten von Heek und Nienborg. Alte Postkarten aus dem Gemeindearchiv. J. Schwieters: Büschkes Schuster - ein Heeker Original. Th. Rosing: Kriegstagebuch von Heinrich Rosing (geb. 14.4.1886, gest. 30.9.1963) aus dem 1. Weltkrieg - die Schlacht um Verdun von 22.8.1914 bis zum 12.9.1914. J. Schwieters: Nachtrag zum Artikel "Das Haus mit der alten Gemeinde-Nr. Heek 21" im Heimatspiegel Heek Ausgabe Nr. 50 (12/2006) Seite 2413. M. Mensing/L. Schippers: Drittes Kaiserschießen in Nienborg. A. Schmitz: 100 Jahre St. Peter und Paul - Kirchweihjubiläum. B. Kock: Heimat- und Bürgerhaus "Haus Hugenroth". M. Mensing: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Heek - Löschzug Nienborg. 4. - 6. Mai 2007.

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis Warendorf, Stadtmuseum Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried Schmieder, Hansering 31, 48231 Warendorf.
51/2007. * Tätigkeitsbericht der Altstadtfreunde für das Jahr 2007. K.-H. Elling: Leben mit der Natur. W. Reisner: Agendagruppe "Wald und Ökologie" und Heimatverein unterwegs. Kl. Wiese: Die Orgel.





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From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 24 Feb 2008 14:13:20 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 1, Teil 3
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Von: "Ute Kortmann",
Datum: 06.02.2008, 14:56

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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2008, Teil 3

7. Paderborner und Corveyer Land

Paderborner Historische Mitteilungen. Hrsg.: Verein für Geschichte an der Universität Paderborn e.V., Stettiner Straße 40-42, 33106 Paderborn.
1/2005. Chr. Kubatzki: Heinrich von Werl (1084 - 1127). Ein Bischof im Wandel der Zeit. F. Göttmann. Der ?geistliche Staat' und ?Öffentlichkeit' in der Spätzeit des Alten Reiches an westfälischen Beispielen. L. Reinking: Das Schloss von Versailles. Ein Leitbild politischer Architektur in der Frühen Neuzeit. M. Menne: "Was Leib und Seele zusammenhält - Ernährung in Westfalen". Bericht über die Regionalgeschichtstagung am 6. November 2004. Chr. Ruhmann: Vom Umbruch zur Erneuerung? Das 11. und beginnende 12. Jahrhundert. Positionen der Forschung. Tagung vom 29. September bis 2. Oktober 2004 in Paderborn. Cl. Dobrinski/B. Gedderth: "Text - Bild - Schrift. Vermittlung von Information im Mittelalter". Kolloquium des Paderborner MittelalterKollegs am 12./13. November 2004. M. Koch: Das Reich der Vandalen und seine Vorgeschichte(n).
2/2005. M. Dröge: "Deutschland frei und groß durch und für sich selbst." Die nationalistische Seite der "Westfälischen Zeitung" im Revolutionsjahr 1848. R. Riesenberg: Franz Stock (1904 - 1948). Seine Berufung war Frankreich. S. Heimann: Canossa 1077 - Erschütterung der Welt. Geschichte, Kunst und Kultur am Aufgang der Romanik. Zur Einstimmung auf eine große kunst- und kulturhistorische Ausstellung in Paderborn. G. Grüttner: Geschichte lehren an der Hochschule - Bestandsaufnahme, methodische Ansätze, Perspektiven. Tagung zur Hochschuldidaktik an der Universität Paderborn vom 8./9. September 2005. S. Käuper: "Bischöfliches Bauen im 11. Jahrhundert." Tagung des Archäologisch-Historischen Forums vom 18. bis 20. Mai 2005 in Paderborn. M. Ströhmer: 60 Jahre Kriegsende - Westfälische Beiträge und Perspektiven. Bericht zur 14. Tagung "Fragen der Regionalgeschichte" des Historischen Instituts der Universität Paderborn vom 5. November 2005. A. Laubinger/J. Schneider: Hans-Hugo Steinhoff in Paderborn.

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. ESC-Eigenverlag Walter Strümper, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg, Tel.: 05641/8844, E-Mail: wstruemper at t-online.de
2/2007. * Die Herren von Calenberg im 30jährigen Krieg. * Die Gutsparkanlage in Wettesingen. * Die Geschichte des Galenberger Müttervereins und der kfd St. Anna Calenberg. * Das Jahr 1936 in Calenberg.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
56/2007. W. Schmidt: Bad Lippspringe - Stalingrad: eine bewegende Verbindung. Kl. Krenfeld: St. Martinskirche nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet: "Die Menschen sind begeistert". U. Fröhlich/J. Hanewinkel: Relikte der Eisenbahnzeit in Bad Lippspringe. K. Herchenbach: Die Blume des Jahres. K. Herchenbach: Der Turmfalke. K. Herchenbach: Der Baum des Jahres. * Jahrhundertealte Krippe weckt Jugenderinnerungen. Alte Krippe des Marienkrankenhauses Schmuckstück der Ausstellung. M. Heinemamm: Edelknabe von 1931 erkennt sich wieder. Kl. Böning: Jetzt endlich aufgeklärt. 63 Jahre Unklarheit über das Kriegsgefangenenschicksal von Landwirt Wilhelm Böning Senior (genannt Mertenvetter). * Dachboden des Heimatmuseums wird ausgebaut: Ein Platz für Schweinemolle & Runkelschnitzel-Maschine.

Die Residenz. Nachrichten aus Schloß Neuhaus. Sprachrohr des Heimatvereins. Hrsg.: Heimatverein Schloß Neuhaus 1909 e.V., Bielefelder Str. 3, 33104 Paderborn.
117/2007. M. Pavlicic: Haus "Reimann" in der Kirchstraße - Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe. H.-G. Hunstig: 120 Jahre Turnen in Schloß Neuhaus (Vortrag beim Jubiläumsabend der Turnabteilung des TSV 1887 Schloß Neuhaus e.V. am 24. März 2007 im Spiegelsaal). E. von Kanne/M. Pavlicic/W. Honselmann ?: Die Kolonate der Neuhäuser Kirchspielsbauerschaft Altensenne - Teil 6 - Der Beinelmeyer Hof.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
136/2007. A. Fischer: Raum für Kunst. W. Kuhne: Aus dem Paderborner Land nach Fritzlar. Die Anziehungskraft des Petri-Stiftes. W. Becker: Eine ungewöhnliche Wahl: Friedrich Wilhelm Webers Wahl in den Driburger Gemeinderat. G. Tiggesbäumker: Von Schillingsfürst nach Corvey und Höxter. Zur Geschichte der Herzoglichen Familie Ratibor und Corvey. M. Naarmann: "An diesem Orte stifte Frieden" - Zur Erinnerung an die Einweihung der Paderborner Synagoge vor 125 Jahren. K. Lüke: Das Borchener Holzweistum von 1403. A. Pech: Hermann Oppenheim (1858 - 1919) aus Warburg, ein bedeutender Neurologe. A. Schwede: Dem Schöpfer der Märchenoper "Hänsel und Gretel" - Gedenkmedaillen auf Engelbert Humperdinck. B. Czeschick: 100 Jahre Savigny-Brunnen in Wewelsburg. Zur Geschichte des Almetal-Zentral-Wasserwerks.

8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789 Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail: dietmar.bleidick at ruhr-uni-bochum.de für die Kortum-Gesellschaft Bochum e.V. Vereinigung für Heimatkunde, Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791 Bochum, Tel. 0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de
20/2007. H. Hungerige: Un Bonjour de Bochum. Unterbringung französischer Truppen in Bochum während der Ruhrbesetzung 1923 - 1925 im Spiegel zeitgenössischer Ansichtspostkarten. H. J. Kreppke: "Die öffentliche Unsittlichkeit frißt an dem Mark unseres Volkes". Auszug und Rückkehr der Prostitution in Bochum. H. Wahlig: "Wunden aller Art". Die jüdische Gemeinde Bochum 1945/46 im Spiegel der ersten Gemeindegründungen nach dem Holocaust. * Aus dem Häuschen. Berichtenswertes von der Kortum-Gesellschaft.

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
3/2007. K.-P. Ellerbrock: Die Spuren verwischen. Hörde nach der Stahlzeit. R. Schmalöer: Hörder Architektouren. Spaziergang durch einen Stadtteil im Aufbruch. H. Brink-Kloke/D. Lammers: Wo Albert von Hörde ging ... Erste Ergebnisse der neuen archäologischen Ausgrabungen an der Hörder Burg. Th. Schilp: Vom Clarissenkloster zum dreikonfessionellen Stift. Überlegungen zur Frauengemeinschaft St. Clara in nachreformatorischer Zeit. A. Zupancic: "Immer-Lustig!" Freizeit und Vergnügen in der Stadt Hörde. H. Richter: Mein Tagebuch aus Brasilien. Hörde 1924: Die missglückte Auswanderung von Max Schulte nach Brasilien. F. Hofmann: Jüdischer Friedhof. U. Gärtner: Bernhard Hoetger: Sent M'Ahesa ... nur zwei Fotos abgesandt. H. J. Bausch: Der Hörder Stadtpark. Vom Friedhof zur grünen Insel einer Industriestadt. W. Garth: Hörde in den Jahren 1940 bis 1960. Eine nachdenkliche Betrachtung. R. Wiethmann: Stadtarchiv Dortmund, Bestand 502/04 Nr. 7. H. Brink-Kloke: Imperator Caesar Flavius Constantinus. Exkursion des Historischen Vereins nach Trier vom 10. - 12. August 2007.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
1/2008. * Wasser für das Ruhrgebiet. Ruhr - Lippe - Emscher - die ungleichen Schwestern.

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Bernd Brandemann, Vorsitzender, Unter der Heide 11, 57258 Freudenberg, E-Mail: Bernd at Brandemann.eu
2/2007. B. Brandemann: Hausschlachtungen im alten Mausbach: "En schüene Zitt". B. u. H. Becher: Fotografie als Kunst. Aufnahmen entstanden auch in Freudenberg. M. Ohrndorf: Det Kommando ob dr Beerdigung. H. D. de Boitte: Aus dem Anfangsjahr 1961 unserer Heimatzeitung. T. Flender: Freudenberger Persönlichkeiten "van fröher" - vor einem Jahr ins Licht des Advents und der Öffentlichkeit gerückt. Chr. Lutzki: Flecker Platt - sprichwörtlich wiedergegeben. * Urkunde zur Aufbewahrung in der Turmkugel der Evangelischen Kirche Freudenberg. H. Fischbach: Hohenhain feierte Eisenbahnjubiläum: Vor 100 Jahren Bahnstrecke Freudenberg bis Rothemühle eröffnet. * Das Land sagt "Danke". Hermann Vomhof mit NRW-Verdienstorden ausgezeichnet. U. Busch: Erste Schritte auf glattem Banken-Parkett. * Selbsteinschätzung. A. Klein/M. Ohrndorf: Riewekooche. Chr. Lutzki: Erlebnisse beim "Hamstern": Der einträgliche Herbst 1946. M. Ohrndorf: De Berchlü un den Staijer (Öalcher Platt). Chr. Lutzki: Noch wierer aale Flecker Usdröcke.

Heimatland. Siegener Zeitung.
01.12.2007. * Dankbracht übergab seine Höfe. Fischelbacher Gotteshaus als Denkmal des Monats Dezember. * Neue Gemeinden vor 150 Jahren. G. Haub: Die Bilderkiste.
08.12.2007. E. Isenberg: Geheimnisvoller Bronzegrapen. Zufallsfund wahrscheinlich noch aus Keppels Klosterzeit. * Adventsgottesdienst gegen Aberglauben. Angst der Vorfahren vor dem Übersinnlichen.
15.12.2007. * Wo Hase und Nikolaus sich treffen. LWL-Volkskundlerin zur Weihnachtsbäckerei. * Blick ins "Wöllmersche". Wildenburger Land in Wort und Bild. * Wandern auf Bergmannspfaden. Neues Dokument über den Erzbergbau.
22.12.2007. * Spiegelbild der Weihnachtskultur. Geburt Christi im Kirchenfenster der Talkirche. * Schweinebacke und Winterkohl. Weihnachtsessen vor 100 Jahren in Westfalen. T. Irle: De Gressdachsgeschechde. Die Geburt Jesu "ob Platt".
29.12.2007. Kl. Seidenstücker: Paradiesische Gaben. Die Kanzel als Predigt über allen Predigten. * Auf den Spuren der Vorfahren. Heimatbund rüstet für 2008.
05.01.2008. H. Stötzel: Die Dillenburg und Jan Rubens. Jan Rubens als Gefangener des Grafen Johann VI.
12.01.2008. V. Klein: In seiner Heimat vergessen. Vor 500 Jahren prägte ein Wittgensteiner Erfurt. * Kulturlandschaften erhalten. Typische Stadtbilder mit klarem Charakter vorgestellt. Der Landschaftsverband Nordrhein-Westfalen will prägende Naturlandschaften in den verschiedenen Regionen erhalten.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
171/2007. * Arbeiten am Naturbadeweiher. * Denkmal. * Ortstafel Dorfmitte * Dorfentwicklungskonzept. * Dorfwettbewerb 2008. * Vereinsgespräch. U. Krumm: Erster Ausblick auf 2008. U. Krumm: Keltische Spuren im Hickengrund. Notizen von unserer Geschichtswanderung. * Burbacher Tafel auch in Holzhausen? M. Schreiber: Förderkreis Alte Schule.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail: Elinke-Laasphe at web.de
4/2007. H. F. Prey: Friedhof und Friedhofskapelle in Bad Berleburg. P. Schneider: Tod am Meisbach: Absturz der Lancaster ND441 bei Dotzlar. P. Riedesel/H. St. Riedesel: Die Entstehung des Namens Riedesel in der Grafschaft Wittgenstein: Bekanntes und neue Theorien. G. Bauer ?: Besitz und Einkünfte der Kirchengemeinde Fischelbach im Jahre 1709. F. Goswin-Benfer: Wie mer frieher dehme Chräsdak fierten.

10. Vest Recklinghausen

Kultur und Heimat, 58. Jg. 2007. Hrsg.: Ortsgruppe Castrop-Rauxel, Postfach 10 16 03, 44546 Castrop-Rauxel.
D. Scholz: Andreaskreuz/Burgunderkreuz. Zum Castroper Stadtsiegel und zum Castrop-Rauxeler Stadtwappen (5). * 40 Jahre Waldsiedlung Deininghausen. "Castrop-Rauxel bewies kommunalpolitischen Weitblick" (20). P. Walkenhorst: Die wilden Jahre. Offene Jugendarbeit in Deininghausen (23). W. Mensing: Vor siebzig Jahren: Ruhrbergleute als Konterrevolutionäre in der Sowjetunion? (27). H. Buckner: 125 Jahre Lutherkirche zu Castrop (43). Kl. M. Lehmann: Der Schienenverkehr in Castrop-Rauxel (57). Kl. M. Lehmann: Nachruf Spyridon Papaspyrou (9.1.1944 - 28.5.2007) (65). F. Schwabe: Gedenkworte für Spyros Papaspyrou (66). W. Kurrath: Geschichten aus Castrop. Report aus der Unterwelt (70). D. Scholz: Simon Cohen (1849-1929). Eine fast gelungene Integration (73). Kl. M. Lehmann: NRW-Staatspreis für Ursula Commandeur (78). R. Warnstädt: Lediglich Castrop-Rauxel? (80). H. Goos: 85 Jahre Kirchenchor der Ev. Kirchengemeinde Ickern-Henrichenburg (81). F. W. Feuersenger: 75 Jahre CVJM-Bläserchor der Ev. Kirchengemeine Ickern-Henrichenburg (84). D. Scholz: Leserbrief. Informationen über die Vergangenheit müssen mit gesicherten Fakten vereinbar sein. Zu: "Kultur und Heimat" Jg. 56/57 (86). U. Kopshoff: Das Marcel-Callo-Haus (88). R. Heise: Tierschutz in Castrop-Rauxel. Das Tierheim am Deininghauser Weg 45 (96). R. Wagener: Grundherrschaften im Raume Castrop. Fortsetzung (101). H. Selisky: Daten und Ereignisse aus Castrop-Rauxel von Oktober 2006 bis September 2007 (125).

11. Lippe

Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde. 76. Band (2007). Hrsg.: Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V. Detmold, im Selbstverlag, 2007. - 398 S.
H.-W. Schmuhl: Mobilität: Eine Region in Bewegung (11). K. Banghard: Mesolithische Architekturbefunde aus Westlippe? (21). G. Eggenstein: Balhorn: Straßenkreuz des Mittelalters - eine Welt in Bewegung (39). P. Lourens/J. Lucassen: Karrieren lippischer Ziegler: Das Beispiel Delfzijl 1855 (63). W. Kampfhoefner: Lipper in der Neuen Welt (83). U. Bender-Wittmann: Zwischen den Welten. Aspekte von Identität und Mobilität im Werdegang von Franz Boas (1858 - 1942) (103). H.-P. Fink: Kindheit und Jugend des Diplomaten und Orientalisten Friedrich Rosen (1856 - 1935) (129). C. Seichter: Walther Victor - ein Publizist im Exil (153). D. Brassel: Franz Schneider - eine Firma zieht um (163). K. Stockhecke u.a.: Die Entdeckung der Beweglichkeit - Alter, Krankheit und Behinderung in der Geschichte (177). T. Steinlein: Neobiota - Aliens im Vorgarten (201). D. Strohmann: Barocker Stuck im Haus Neustadt 4 in Detmold (221). J. Prieur: Eine Landschaft aus meinen Haaren. Fürstin Pauline zur Lippe und die Haar-Künstlerin Christiane Brand (229). C. Böving u.a.: Haar-Kunst in Briefen (255). D. Horstmann/H. Lienenbecker: Das Herbarium im Lippischen Landesmuseum. Teil 3: Das Herbarium von Barbara Lesemann (285). C. Diedrich: Frühgeschichtliche Rothirsch-Geweihäxte und Geweihabfallprodukte aus den Lippe- und Weserkiesen von NW-Deutschland (293). H. Hilker/H. Lienenbecker: Naturschutzgebiet in Lippe: NSG Graureiherkolonie Erder (305). W. Lippek: Beurteilungen römischer Funde auf dem Winnfeld im Teutoburger Wald (347). * Buchbesprechungen (354). R. Gahde: Vereinschronik (389).

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke, Archiv für Heimat- und Familienkunde, Hintere Straße 40, 32676 Lügde.
3/2007. M. Willeke: Die Geschichte der Mühle Blankenburg.
4/2007. J. Seiler: Die gespenstische Nonne. M. Willeke: Die Orgel des Lügder Franziskanerklosters verschenkte König Jeromé von Westfalen kurz vor dem Ende seiner Regierungszeit.
Sonderheft: M. Willeke: Die Weihnacht der Tiere.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
12/2007. H. Diekmann: Klima im Wandel. Aussitzen geht nicht mehr. A. Rahns: Die Gelbrote Mappe 2007. Ein Beitrag zu praktizierter Heimatpflege. H. Pohl: Bekenntnis zur Heimat. Lippequalität e.V. ist der 71. Ortsverein des LHB. H. Rottschäfer: "Der Herr ist mein Hirte". Psalm 23 in Lippsk Platt. D. Hellfaier: "Schach dem Herzog!" Das Schachbuch Herzog Augusts von Wolfenbüttel. M. Granados: Junge Kunst in Schwalenberg. Landesverband Lippe vergibt wieder Künstlerstipendien. Cl. Gröger: Serie: Wohnen am Bach. Folge 2: Gegen den Strom - Gärten am Prallufer (Teil 2). V. Scheef: Space Invaders. Nils El Grube - Skulpturenausstellung im Lippischen Landesmuseum Detmold.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Hrsg.: Dr. G. Fleege. Druckerei Welchert, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580.
314/2007. * Grundlagen der musikalischen Früherziehung - Das Werk von Carl Orff und Gunild Keetman. * Fotografen in Schlangen, Teil 2: Gustav Poppe. * Schlittenhunde.
315/2007. * Der Weihnachtsmann im Strothebachtal. D. Fleege: Alle Nadeln wieder. * Warum die Tanne keine Zapfen abwirft. * 50 Jahre Akkordeonmusik in Schlangen. * Geschichte des Hufschutzes.





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Date: Sun, 24 Feb 2008 14:13:46 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 1, Teil 4
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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2008, Teil 4

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/5877-0.
6/2007. M. Straßburger: Archäologie und Geschichte des Ramsbecker Bergbaus bis 1854. E. Oelke/E. Hebestedt: Alte Hütten an der Selke. H.-J. Gleichmann: Der Bericht Alexander von Humboldts über das Berg- und Hüttenwesen in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen in dem Grenzraum Siegerland/Westerwald 1795 (Teil 1).

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet: www.igbauernhaus.de
6/2007. G. Grobe: Vom Brett zum Spekulatius - Model, Mehl und Macher. L. Weiß/St. Lembke: Sind die Strukturen der IGB noch zeitgemäß? Eine externe Wahrnehmung. B. Froehlich: Erlaß der Grundsteuer - Zwischen Unwissen und Willkür. U. Nolte: Bauerngarten zwischen Tradition und Idealisierung.

Niederdeutsches Wort. Bd. 47-48/2007-2008. Beiträge zur niederdeutschen Philologie. Hrsg. von der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens, Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster.
T. F. H. Smits: Schat der Neder-duytscher spraken (1). J. B. Berns: Nijmeegse stadstaal uit de 17de eeuw. De Wederwaardigheden van Willemken van Wanray als remonstrantse weduwe in 1619 en 1622 to Nijmegen doorstaan en vervolgens eigenhandig opgetekend (9). H. Niebaum: Aspekte der Groninger Urkundensprache (17). G. Cornelissen: Isseldialektologie. Zur Flexionsmorphologie der Dialekte im kleverländisch-westmünsterländischen Übergangsgebiet (33). D. Lele-Rozentale: Sprachkontakte und nationale Segregation. Einige Beobachtungen zum niederdeutsch-lettischen Mit-, Neben- und Gegeneinander (43). J. Wirrer: "Köhlige Luft" - oder: "Air conditioning wasn't even used 50 years ago" (57). P. H. Nelde ?: Kontaktlinguistische Konzepte für eine europäische Sprachpolitik der Mehrsprachigkeit (67). S. Ureland: Eurolinguistics, European citizenship and nationalism in the Baltic Sea Region and Central Europe (79). L. de Grauwe: Mnl. Frühnnl. Mnd. Spad(ig)e regen / hd. Spæter regen, ein Theodismus (97). L. Schütte: "Gebrauchsweisen" statt "Bedeutungen". Was ist "diachrone semantiek"? (113). T. Mortelmans: Modalverben im Niederdeutschen. Ansatz zu einem Vergleich mit dem Modalverbbestand im Deutschen und im Niederländischen (135). H. Verboven: Ein anlautbedingter Genusunterschied zwischen Niederländisch und (Nieder-)Deutsch (149). E. Piirainen: Niederdeutsche Phraseologie in europäischen Bezügen (159). R. Peters: Die Bewertung der sprachlichen Verhältnisse in Münster in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch Ferdinand Zumbroock (177). R. Damme: Craam aus Antwerpen. Die >Gemmen< als Quelle für den Zusatztext im münsterischen >Vocabularius In quo< (191). J. Jürgs: "Bestseller" ihrer Zeit. Zur Bedeutung katechetischer Literatur für die laikale (Lese-)Kultur im Spätmittelalter (207). F. H. Roolfs: Die Rezeption geistlicher Literatur im münsterischen Schwesternhaus Niesing (221). G. Roth: Zur Reisebeschreibung des Arnold von Harff und ihrer westfälischen Überlieferung (233). V. Honemann: Frensweger ?Ermahnung und Lehre' an ein "gefallenes Mädchen": Der ?Traktat gegen weltliche Minne' (277). U. Töns: Der Verfasser des ?Traktats gegen weltliche Minne' (289). D. Möhn: Mittelniederdeutsche Texte zwischen Schriftlichkeit und Mündlichkeit. Stellvertreter eines Übergangs und ihre Ursachen (305). J. Macha: Pragmatik und Spracharealität. Eine dialektologische Forschungsskizze (317). D. Hartmann: Alles klar? Ein Vorschlag zur Klassifizierung satzwertiger Phraseologismen im Licht der gesprochenen Sprache (327). S. Vandermeeren: Einstellungen zum Niederdeutschen: eine Umfrage unter Kieler Studenten (343). U. Scheuermann: Elliehäuser Anger vs. Elljehüscher Anger. De-onymische Adjektivabteilungen als Bestimmungswörter in Mikrotoponymen (357). Pierre Hessmann: Bergnamen um Höxter (391). R. A. Ebeling: Zu den Norderneyer Vornamen des 18. und 19. Jahrhunderts (399). J. Goossens: Dreimal Kremer (409). T. F. H. Smits: Veröffentlichungen von Ludger Kremer (417).

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet: www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
3-4/2007. J. Kropp: Afdanz (Klaus-Groth-Preis 2007). P. Strathmann: plattdüütsch dichtersmann. P. Schütt: Stoh op, mien Jung! R. Wüstenberg: Dat Hart. C. Groth: Dat Nadelöhr. 2. Preis bei "Vertell doch mal" 2007. A. Prøysen: Dat Wiehnachtsgeschenk. H. Schürmann: Erntedank 2005. Predigt to Prediger Salomo 3,1-9. G. Spiekermann: Leve Gemeende! Predigt to Lukas 7,1-10. Chr. Heise-Batt: Schreibwettbewerb "Vertell doch mal!" B. Bullerdiek: Graad sösstig - Bevensen blifft: 14.-16. Sept. 2007. C. Groth: Freudenthalpreis. H.-J. Meyer: St. Johannis, Nieblum/Föhr. Plattdüütsche Tofeln.

III. Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail: bernd.tenbergen at lwl.org
2/2007. P. Leopold: Larvalökologie der Rostbinde Hipparchia semele (Linnaeus, 1758; Lepidoptera, Satyrinae) in Nordrhein-Westfalen. Die Notwendigkeit raumzeitlicher Störungsprozesse für den Arterhalt.

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
4/2007. * 60 Jahre SDW-Bundesverband. Jubiläumsfeiern in Berlin und Bad Honnef. * NRW-Waldzustand 2007, insgesamt leichte Verbesserung. * Das Wisent - Wildtier des Jahres 2008. * SDW/NRW tagte im Nationalpark Eifel. Delegiertenversammlung positioniert sich zu aktuellen waldpolitischen Entwicklungen. * Countdown 2010 - Biodiversität. Nordrhein-Westfalen tritt Kampagne zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. * Die Waldnuss. Baum des Jahres 2008.

Mitteilungen. Hrsg.: Naturwissenschaftlicher Verein Paderborn e.V. (in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum Marstall), Wilfried Sticht (Geschäftsführer), Ludwigstraße 68, 33098 Paderborn, Tel.: 05251/74439.
2007. J. Wygasch: Vulkanismus im Paderborner Land. Th. Lüer: Arminius- und Jordanpark in Bad Lippspringe zwischen den Zeiten, angekommen im 21. Jahrhundert. W. Limpinsel: Hilfe für unsere Nachtjäger. P. Gülle: Rallenreiher erstmals in Ostwestfalen beobachtet. S. Berndt: Pilzkundliche Wanderung auf dem Wildschütz-Klostermann-Weg im südlichen Eggegebirge am 13.10.2007. Kl. Wollmann: Sonderausstellung: Füße! - Auf den Spuren der Evolution. Kl. Wollmann: Naturkundemuseum und Naturwissenschaftlicher Verein im Internet. W. Sticht: Wisent. Wildtier des Jahres 2008. P. Gülle: Kuckuck. Vogel des Jahres 2008. W. Sticht: Krainer-Widderchen. Insekt des Jahres 2008. P. Jäger: Große Winkelspinne. Spinne des Jahres 2008. J. Wygasch: Nickende Distel. Blume des Jahres 2008. B. Schlegel: Walnuss. Baum des Jahres 2008. S. Berndt: Bronzeröhrling oder Schwarzhütiger Steinpilz. Pilz des Jahres 2008. J. Wygasch: Wolfsflechte. Flechte des Jahres 2008. * Natur des Jahres - Übersicht 2007 und 2008.

Natur in NRW. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0.
4/2007. B. Leder: Empfehlungen zur Wiederbewaldung der Orkanflächen in NRW. Ziel der Wiederbewaldung der Sturmwurfflächen ist die Sicherstellung einer zukunftsfähigen Bestockung mit standortgerechten, stabilen, strukturreichen und produktiven Wäldern. M. Petrak: Ein Jahr nach Kyrill - wie geht es weiter. Chancen für das Wild - Umgang mit dem Wild. F. Rosenkranz: Neue Aussichten auf neuen Wegen? Die Folgen von Kyrill aus der Sicht des Rothaarsteigvereins. U. Schulte/J. Richter: Naturwaldzellen halten Kyrill stand. J. Richter: Totholz in Buchen-Naturwaldzellen in Nordrhein-Westfalen. L. Falkenried: "Kyrill" und die Waldzustandserhebung in Nordrhein-Westfalen. Stichprobenerhebungen im Rahmen der WZE-Aufnahmen 2007. L. Falkenried: Waldzustandserhebung 2007. Monitoring zur Vitalität der Baumkronen in NRW. Chr. Göcking u.a.: Ein König sucht sein Reich. Schutz und Bestandsentwicklung des Laubfrosches (Hyla arborea) am Beispiel des Kreises Coesfeld. A. Geiger/E.-F. Kiel/M. Woike: Künstliche Lichtquellen - Naturschutzfachliche Empfehlungen. B. Stracke: Landwirtschaft und Klimawandel. Landwirtschaft Hauptbetroffene und Mitverursacherin von klimarelevanten Gasen.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
12/2007. U. Doyle u.a.: Nachwachsende Rohstoffe - eine Einschätzung aus Sicht des Naturschutzes. G. Ludwig/M. Schnittler: Ein verbessertes Verfahren zur Ermittlung der Verantwortlichkeit für die weltweite Erhaltung von Arten. K. Borggräfe/A. Krekemeyer: "Das Blaue Metropolnetz". Entwicklung von Lebensraumkorridoren für den Eurasischen Fischotter (Lutra lutra) auf Grundlage einer Landschaftsraumbewertung in der Metropolregion Hamburg. M. Bilo: Die INSPIRE-Richtlinie ist verabschiedet. Geodaten werden europaweit harmonisiert. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 12. - Prozessschutz (1992). M. Succow: In Gedenken an Kurt Kretschmann - dem Pionier des ostdeutschen Naturschutzes (1914-2007).

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
6/2007. P. Grupe: SDW-Jubiläumstagung WALD 21+ stellt Fragen zum Waldschutz von Morgen. W. von Geldern: 60 Jahre aktiver Schutz für den Wald und seine Zukunft. U. Walter: Blick auf die Erde aus dem Weltraum. W. Cramer: Wie heiß wird unsere Erde? H. Scheer: Ziel: Dezentrale Nutzung neuer Energien. M. Köhl: Wald als Rohstoff- und Energiequelle. J. Wendisch: Anerkennung für die Arbeit der SDW. Chr. Griesche: Der Frauenschuh. J. Stengert: Waldpädagogik auf dem Prüfstand. Chr. Rullmann: Darß - Beispiel für Dynamik in der Natur. M. Mura: Klimaschutz in Hamburg - Rio+15. * Vereinte Nationen einigen sich auf Übereinkommen zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung. S. Krömer-Butz: Walnuss - Baum des Jahres 2008.

IV. Nachbargebiete

Bentheimer Jahrbuch 2008. Schriftleitung: Dr. Heinrich Voort. Hrsg.: Heimatverein Grafschaft Bentheim, c/o Gerolf Küpers, Lingener Str. 17, 48531 Nordhorn.
B. Breidenbend: Alter Plan für neue Ziele (5). H. Voort: Das Bildungsideal der Schule im Lichte von Grundsteininschriften und Schulnamen in der Grafschaft Bentheim (11). E. Bischop-Stentenbach: Die ev. Dorfschulen in den Bauerschaften des Kirchspiels Nordhorn (27). H. Voort: Schulhausbauten in der Grafschaft Bentheim zu hannoverscher Zeit (39). W. Zander: Matratzen, Torfstein und Gemüse. 1947 - das Jahr des Mangels an der Oberschule Nordhorn (57). E. Busmann: Der Zehnt, eine Abgabe im 13. Jahrhundert (67). H. Voort: Vom "Loen des Gesynnes". Kloster und Stift Wietmarschen im Lichte seiner Bediensteten (95). E. Jans: Rekonstruktion der Deutschordenkapelle in Ootmarsum (Twente) (111). H. Voort: Vom Wietmarscher Ungelgeld für die Schüttorfer Kirche (115). Z. Kolks: Eine Inschrift auf dem jüdischen Friedhof in Zaltbommel (121). H. Voort: Das Problem gerechter Lastenverteilung in der Gemeinde. Kirchenaussetzungen in Emlichheim (123). H.-J. Schmidt: Anfänge einer presbyterialen Ordnung in den evangelisch-reformierten Gemeinden der Grafschaft Bentheim (139). H. Voort: Diakonie und Disziplinierung der Armen in Veldhausen (157). H. Müller: Der Evangelische Jünglingsverein in Gildehaus und seine Jugendarbeit von 1875 an. Fortsetzung des Aufsatzes im Bentheimer Jahrbuch 2007 (171). H. Voort: Das öffentliche Amt als Bürgerpflicht. Von der Weigerung eines Bentheimers, 1826 die Wahl zum reformierten Konsistorium anzunehmen (185). H.-J. Schmidt: Das Ende der evangelischen Jugendarbeit in Bad Bentheim im Jahre 1934. Zwei Berichte von Hans Deters (?) (195). K. Poets: Konfessionsverschiedene Ehe. Die neue Ordnung für die konfessionsverschiedene Ehe - ein großer Fortschritt (199). R. Hesser: Iemhoff zu Wielen (207). G. Plasger: Der Hof Rademaker in Hohenkörben (221). E. Bischop-Stentenbach: Zur Geschichte der Familie Tigler und ihrer Geldgeschäfte im 18. und 19. Jahrhundert (243). G. Aschermann: Große Waldschäden durch "Kyrill". Auch die Grafschaft Bentheim blieb nicht davon verschont (253). * Bosschuppen in't aule Itterbeck (259). G. Aschermann: Ehemaliges Kolonialwarengeschäft "Völker-Landwehr" in Brandlecht (mit Kornmühle und Tankstelle) (275). G. Plasger: 100 Jahre Mobiliar-Feuerversicherungsverein für Nordhorn und die umliegenden Landgemeinden. Fortsetzung des Aufsatzes aus dem Bentheimer Jahrbuch 2007 (282). G. Harink: 100 Jahre Nordhorn-Bakelder Ent- und Bewässerungs-Genossenschaft (297). E. Goevert: Rüschen, Bindgadden, Dekkeltwiegen (Ween) und Dakstroah (Nach Aufzeichnungen um 1850) (305). Z. Kolks: Die Anwendung des Bentheimer Sandsteins außerhalb der Grafschaft (XIX). Das Rathaus in Enkhuizen (309). G. Dobben: Die letzte Ruhe (313). E. Goevert: Baugenehmigung im 19. Jahrhundert in einer Landgemeinde (314). H. Voort: Kanne, Fahne, Faß und Ohm - Vergessene Hohlmaße in der Grafschaft Bentheim (317). H. Lensing: Der Aufstieg des Nationalsozialismus in der Grafschaft Bentheim mit besonderem Blick auf das Kirchspiel Uelsen 1923-1993. Fortsetzung aus Jahrbuch 2007 (331). S. Ismaiel: Standhaft trotz Verfolgung. Nazi-Terror und DDR-Unrecht an Zeugen Jehovas (353). G. Butke: Beth Ha Chaim (Huus van 'Lebben) (366). H. Müller-Aue: An der Vechte (367). G. Küpers: Erfolgreiche Brut von Weißstörchen (372). H. Kuiper: Wat lat dat mooj! (374). H. Wilmink: Noabeschopp (375). St. Lambers: De Mölle in't Loar (380). H. Schulze-Berndt: Du Tod (381). H. Kuiper: Wat mij 'nen aulen buur vertäilde (382). A. Rötterink: Gedachten to ounse Tied (anleend an dat Book van de Preeker Nr. 3) (385). B. Wever: Den Eekenboam (386). G. Butke: Miene Stadt (388). J. Mülstegen: Up Bessevaa sein' Padd (389). E. Goevert: Döntkes tot gniesen en noadäinken (394). G. Butke: Jöddenpädken (397).

Osnabrücker Mitteilungen. Bd. 112 (2007). Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein), Schloßstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel.: 0541/33162-14, E-Mail: histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
Th. Vogtherr: 160 Jahre Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (11). B. Ziegler: Untersuchungen zur Baugeschichte der ehemaligen Ulrichskirche in Rulle (31). J. Wunschofer: Conrad Ketteler (? 1594), Dompropst zu Osnabrück und Propst an St. Johann, und sein Familienkreis (65). A. Hanschmidt: Die Gründungsurkunde des Franziskanerklosters zu Aschendorf aus dem Jahre 1680 (81). F. Pohle: Neue Funde zur Geschichte des Jesuitentheaters in Osnabrück und Meppen (93). M. Siemsen: dahier mit vielem Beyfall agiret. Abel Seylers "Königl. Großbrittannische Hof-Schauspieler" 1771 in Osnabrück (135). M. Siemsen: "Jezt hatte jeder Winkel Teutschlands seinen Garrik..." Johann Christian Wäser als Hamlet 1778 in Osnabrück (161). Chr. Hoffmann: Regierungs- und Baurat Wilhelm Jänecke (1872 - 1928). Eine biographische Skizze (187). S. Weitkamp: Im Schatten. Der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS in Osnabrück. Eine Dokumentation (205). H. Meyer: Magna ingenia conspirant. Justus Möser, Burchard Christian von Behr, Clamor Adolph Theodor von dem Bussche und Bodo Plachta zur "Stelle beym Capitolinus" (229). D. Ostendorf/U. Rötrige: Zum 200-jährigen Bestehen von Hase- und Johannisfriedhof in Osnabrück (235). St. Haberer: Als Osnabrück Hansestadt werden wollte. Osnabrücker Stadtmarketing während des Nationalsozialismus (247). T. Schröder: Osnabrücker Bibliographie zur historischen Landeskunde. Berichtszeit: Juli 2006 bis Juni 2007. Mit Nachträgen aus 2000 bis 2006 (255). * Besprechungen (299). * Jahresbericht 2006/2007 (343). * Justus-Möser-Gesellschaft. Sektion im Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V. Bericht der Justus-Möser-Gesellschaft (JMG) Oktober 2006 - September 2007 (353).

Der Grafschafter. Zwischen Burg und Bohrturm. Heimatbeilage der Grafschafter Nachrichten.
1/2007. W. Hoon: 350 Jahre "Altes Rathaus". Zehn Jahre Otto-Pankok-Museum und eine sehenswerte Ausstellung. A. Rötterink: In't Wessel van't Joar. H. Voort: Höhenhörbener bereiten Ortschronik vor. Auf Spurensuche nach alten Quellen. F. Geerds: "Jupp" aus Hilten erzählt: Vom Handgifttag in der Mühle.
2/2007. H.-J. Schmidt: Teufelsohrkissen und Drususfelsen. Ein Beitrag zur Namensdeutung des Sandsteinmassivs. M. W. Kip/G. Raben: Gab die Tuba den Bentheimern ihren Namen? Interessante Theorie eines Twenter Heimatforschers zum alten Brauch des Middewinterhorn-Blasens. M. Kip: "Jupp aus Hilten" ist eigentlich ein Neuenhauser. H. Ragnitz: Geachtet, geehrt und angesehen. Zum Tode von Heinrich Eberhardt ?. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
3/2007. H. Lensing: 100 Jahre Raiffeisen-Warengenossenschaft Lohne. Die abwechslungsreiche Geschichte einer Genossenschaft. R. Nachtigäller: kunstwegen 2000. Till Krause: "Akribische Beobachtungen über eine Wegeroute und ihre Landschaft. H. Ragnitz: Zum Tode von Heinrich Kilian ?. Gründer der Sonderschule Schüttorf. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen. M. Kip: Es gab doch eine Mühle in Hilten.
4/2007. G. Vrielmann: Vorgeschichtliche Spuren in der Niedergrafschaft. Großsteingräber gab es auch in Uelsen und in Ringe. O. Barna: Bechsteinfledermaus und Eremit lieben die alten Hute-Eichen. Wieder historische Waldnutzung im Bentheimer Wald. H. Titz: "Generationswechsel" beim Otto-Pankok-Gildehaus e.V. Wilhelm Hoon übergibt Amt des 1. Vorsitzenden an Ulrich Oettel. J. Brookman: Ratten im Bauernhaus. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
5/2007. A. Siemering: Der Höckerschwan. Haltung bereits in der Antike bezeugt. J. Künnen: Orgelrestaurierung zu Neuringe im Jahre 1948. Ein Erlebnisbericht aus der Nachkriegszeit. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
6/2007. * "Zukunft braucht Herkunft. Ein halbes Jahrhundert Bundesrepublik Deutschland/Nordhorn". Schul- und Ausstellungsprojekt im Nordhorner Kreishaus eröffnet. H. Müller-Aue: Wollers Gerd sien Peerd und die Russenmädchen. Erinnerungen an Zwangsarbeiterinnen der Nordhorner Textilindustrie. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
7/2007. * "Zukunft braucht Herkunft. Jugend auf dem Lande: Niedergrafschaft/Emlichheim". Zweite Ausstellung in Emlichheimer Schulaula eröffnet. A. Siemering: Das Schwarzkehlchen. Ein Beitrag zur heimischen Vogelkunde. H. Kalverkamp: "De Familienfier". Tante Sinas 70. Geburtstagsfier. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
8/2007. W. Hoon: Conrad Felixmüller "Mittelpunkt: Mensch". Otto-Pankok-Museum in Gildehaus zeigt Grafiken aus dem Lebenswerk. H. Schulte-Westenberg: Plattdeutsch als zweite Sprache im Vorschulbereich? KiTas informieren sich über die Vorteile früher Mehrsprachigkeit. * Bildung ist ein lebenslanger Prozess. 45. Bundeskonferenz mittelständischer Volkshochschulen tagte vom 3. bis 6. Juni in Nordhorn. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
9/2007. H. Titz: "Zukunft braucht Herkunft". Grafschafter Schulen präsentierten Filmbeiträge in Hannover. Medienprojekt erzielte viel Öffentlichkeit und Anerkennung in der Landeshauptstadt. A. Siemering: Die Flussmuschel. Heimische Spezies ist stark vom Aussterben bedroht. J. van den Berg: Dat Päerd van Nijnhuus. Een deepsinnig Märchen. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
10/2007. H. Voort: Der erste Schulneubau in Hohenkörben. Von den Schwierigkeiten einer kleinen Landschule in der Niedergrafschaft. E. Gövert: Rauchverbote in alter Zeit. Der "blaue Dunst" war schon früher ein Stein des Anstoßes. E. Gövert: Dat aule Huus. Wilm har Glück met de Fleärmüse. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
11/2007. * Neuenhaus - Ansichten und Einblicke. Ausstellung zur Vorbereitung und Herausgabe einer Stadtgeschichte wird eröffnet. J. Mülstegen: Kinnerläwen froger en vandage. Frij spöllen kunnen froger alleen de Kläinen. E. Gövert: Ne kläine Buurderäi ien de Tied tüschen de bäiden Kriege. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
12/2007. H. Voort: Vom Transport großer Lasten in früheren Zeiten. Mit Mühlsteinen fuhr man in der Grafschaft Bentheim Schlitten. B. Kehne: GeschichtsLandschaft Emsland/Bentheim. Tagungsband zum 25-jährigen Bestehen ist erschienen. H. Lensing: Die Spanische Grippe wütete 1918 auch im Bentheimer Land. Sogar das Wirtschaftsleben geriet ins Stocken. H. Voort: Brennholz für den Wietmarscher Pfarrer. Oft musste auf Torf als billigerer Brennstoff zurückgegriffen werden.

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft. Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.: 0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet: www.oldenburgische-landschaft.de
4/2007. A. Eckhardt: Großherzog August (1785 - 1853) als Namenspatron für Ortschaften im Oldenburger Land: Augustfehn, Augusthausen, Augustendorf, Augustenfeld, Augustgroden. R. Rheude: "In der Kulturförderung steht die Jugend ganz oben an". 63. Landschaftsversammlung. R. Rheude: Der Herr der Töne. Wie Generalmusikdirektor Alexander Rumpf und das Oldenburgische Staatsorchester zusammenfanden. A. Hinners: 175 Jahre Oldenburgisches Staatsorchester. Oldenburger Komponisten im Notenarchiv des Oldenburgischen Staatstheaters. R. Rheude: Eine Katastrophe namens "The Beatles". In Jever sind Aufruhr und Rebellion der Jugend in den Vitrinen des Schlossmuseums angekommen. Kl. Modick: Tannenstolz.





From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Feb 24 14:14:48 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 24 Feb 2008 14:14:48 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatkalender in Westfalen, 2008,
Heft 1
Message-ID: 47C17BD8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 06.02.2008, 14:56

SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatkalender in Westfalen", Heft 1/2008

Heimatkalender

Münsterland - Jahrbuch des Kreises Warendorf - 57. Jg. 2008 - Volksfeste und Traditionsmärkte im Kreis Warendorf als Zentren von Handel und Geselligkeit -. 285 S., 12,00 ?. Hrsg.: Kreisheimatverein Beckum-Warendorf e.V., Waldenburger Straße 2, 48231 Warendorf, Tel.: 02581/532197, E-Mail: kreisarchiv at kreis-warendorf.de
M. Steinert: Märkte und Jahrmärkte in den Städten und Gemeinden des heutigen Kreises Warendorf. Von den mittelalterlichen Anfängen bis zum Ende des Alten Reichs 1806 (11). W. M. Schneider: Märkte im Kreis Warendorf nach dem "Münsterischen Allmanach" (22). J. Gojny: Das Markt- und Kirmeswesen des Kreises Warendorf im 19. und 20. Jahrhundert. Strukturen und Entwicklungen (26). L. Schulte: Marktgeschehen, Handel und Gewerbe in Ahlen. Vom Ahlener Maß, Marktrecht und den Lübeckern "von Alen" (57). W. Lübbe: "Jans to Beilen - draf kin enner feilen". Die traditionelle Beelener Kirmes (62). M. Steinert: 455 Jahre Enniger Markt (67). W. Farke/W. Voges: Von der Michaeliskirmes zum Ennigerloher Mettwurstmarkt. Kirmestrubel - Conflutoren - Weihnachtsmärkte (70). W. Tillmann: Viehmärkte in Ostenfelde (75). E. Buntenkötter: Von Sonntags-Kirmessen und Montagsmärkten in Everswinkel. Bartholomäuskirmes - Vitusfest - Grüner Markt (81). St. Hartwig: Stromberger Pflaumenmarkt und Pflaumen-Königin (88). J. Schilling: Spargeldorf und Bauernmarkt in Füchtorf. Wie das Dorf zu einer Königin kam (90). R. Hartmann: Der Sassenberger Allerheiligenmarkt. Gewerbeschau und Kirmestreiben in der Hesselstadt (93). J. Desel: Der Handwerkstag im Museum Abtei Liesborn. Aussteller aus ganz Deutschland (94). J. Gojny: Die Entwicklung des Marktwesens in Ostbevern. Vom traditionellen Viehmarkt "nach Jubilate" zum etablierten Wochenmarkt (96). Kl. Schwinger: Der Mariä-Geburts-Markt in Telgte (100). E. Möller: Der Harsewinkler "Klaoversaotsmarkt". Vom Handel mit Saatgut zu Schießbude und Karussell (106). J. Gojny: "Nach 235 Jahren wieder Kirmes in Marienfeld". Ein Fest im Spannungsfeld zwischen NS-Ideologie, Wirtschaft und Verwaltungsinteressen (109). M. Schulze Stentrup: Regionale Speisenkarte - So schmeckt das Münsterland. Töttchen, Schinken, Schnaps und Pumpernickel im regionalen Markt (114). B. Steinrücken: Das Galeriegrab von Beckum-Dalmer. Untersuchung eines Steinzeitgrabs auf astronomische Auffälligkeiten (117). P. Leidinger: Ein Kaiserbesuch Heinrichs V. 1119/1120 in Feckenhorst? Zur Datierung der Freckenhorster Heberolle (125). A. Smieszchala: Die Warendorfer Knochenbauer. Von der "fleischouwergilde" zur Innung (128). W. Tillmann: Das Schicksal der jüdischen Familie Abraham Markhoff aus Stromberg. Eine genealogische Spurensuche (131). P. Leidinger: 200 Jahre Windmühlen Westkirchen. Von der Kornmühle zum kulturellen Begegnungszentrum (134). U. Gryczan: Die Evangelische Kirchengemeinde Warendorf. Die Entwicklung seit der Reformation und Neustrukturierung 2007 (136). H. Große Westhoff: Dechant Adam Schrull (1873-1937). Erster Probst in Telgte und Förderer des Heimathauses Münsterland. Zum Gedenken an seinen Tod vor 70 Jahren (149). H. Schürbüscher: 150 Jahre Öffentliche Bücherei Beckum. Vom Borromäus-Verein zum medialen Netzwerk (151). W. M. Schneider: Höhere Schulen in Diestedde. Realschule St. Marien und Don-Bosco-Gymnasium auf Schloss Crassenstein (153). B. Brüggenthies: Ehrenfahne des Europarats für die Gemeinde Wadersloh. Für Verdienste um die Verbreitung des europäischen Gedankens geehrt (156). P. Leidinger: Innovationspreis Münsterland für Anovis Ahlen. Die Aktion Münsterland motiviert zu zukunftsweisenden Ideen (158). P. Leidinger: "Heimat ist Menschenrecht". Ansprache zum "Tag der Heimat" im Kreis Warendorf am 9. September 2007 in Beckum (161). M. Henschel/P. Leidinger: Von Groß Wartenberg über Sycow und die SBZ nach Westdeutschland. Eine Flüchtlings- und Vertriebenenchronik 1944-1948 (168). P. Leidinger: Heimat in einer sich wandelnden Welt. Festansprache zum 25jährigen Bestehen des Heimatvereins Neubeckum am 23. Juni 2007 (184). H. Otte: Der Kreisheimatverein auf Deutschlandtour in Sachsen. Unterwegs mit Wanderwart Hans-Günther Fascies (188). W. Gödden: "Kölner Bibel" bereichert Museum für Westfälische Literatur (191). H. Lüttke: Schätze der Jakobus-Pfarre Ennigerloh. Theologische Literatur und Ölgemälde des Hochaltars wiederentdeckt (199). A. Piechorowski: Berkhemer und Kleinhans - Skulpturen aus Gelderland und Westfalen. Zur Eröffnung der Ausstellung im Haus der Niederlande in Münster am 31. Juli 2007 (201). A. Berenbrink/D. Bogdanski: Nachwuchsförderung im Literaturmuseum. Museumspädagogik auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde (208). Chr. Wolff: Erste plattdeutsche Verse schrieb er in Freiburg. Zum 60. Todesjahr von Augustin Wibbelt (19.09.1862 - 14.09.1947) (214). H. Schwartze: Nonsens up Platt. Von Leberreimen, Limericks, Klapphornverse und Clerihews mit einem Gewinnspiel (217). H. Chr. Fennenkötter: Der Friede sei mit dir! Uut de Tid, wao dat Christkind int Sassenbiärger Krankenhuus kam (225). H.-H. Gödde/W. Plümpe/H. Strunk: Augustin-Wibbelt-Plakette 2006 für Bernhard Löppenberg (227). P. Leidinger: Wilhelm-Zuhorn-Plakette für Siegfried Schmieder (232). P. Leidinger: Dr. Peter Paziorek: Vom Stadtdirektor zum Regierungspräsidenten (235). H. Fechtrup: Landrat Dr. Hugo Pottebaum (1907-1979). Einem bedeutenden Kommunalpolitiker aus Ostbevern zum 100. Geburtstag (236). P. Leidinger: Landrat a. D. Franz-Josef Harbaum zum 70. Geburtstag (240). B. Priddy: Margot Müller-Habig (1919-2007). Zum Tod einer Förderin des Museums Abtei Liesborn (243). R. Barth u.a.: Liesel Tradt (1932-2006). Ein Leben für die Caritas (244). W. M. Schneider: Pfarrdechant emeritus Paul Röschenbleck (1924-2007) (246). W. M. Schneider: Pater Bruno Isenmann (1920-2006). Priester, Schulleiter und Musiker am Don-Bosco-Gymnasium Wadersloh-Diestedde (247). W. M. Schneider: Pfarrer emeritus Clemens Hillmann, Herzfeld ? (250). U. Gehre: Der Kreis Warendorf im Spiegel der Jahreschronik 2006/2007. Vom 1. August 2006 bis 30. Juni 2007 (251). * Buchbesprechungen (257). I. Wichtrup: Literaturumschau zur Orts- und Kreisgeschichte 2006/2007 (276).

Jahrbuch Kreis Höxter 2008. Hrsg.: Der Landrat des Kreises Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter. Red.: Dr. Oliver Brehm u.a., 235 S., 7,95 ?, ISBN 978-3-938013-08-3.
H. Backhaus: Zum Geleit (7). O. Kleine: LEONARDO glass cube (9). H. Wilfert: Ottenhausen holt Silber auf Bundesebene (10). F. Müntefering: Seit 50 Jahren im Katastrophenschutz: Der THW-Ortsverband Warburg (12). H. Bremer: Warburger Stadtorchester und Musikverein Willebadessen beim Deutschen Musikfest in Würzburg erfolgreich (19). S. Lange: Israels Botschafter Shimon Stein in Höxter (22). S. Plozin: Alfons Holtgreve modernisiert das schöpferische Spiel der Schatten (24). F. Beineke: Die Liborius-Brücke nach Osten. Katholische Pfarrgemeinden Bredenborn und Kollerbeck schließen Freundschaftsvertrag mit der polnischen Gemeinde Malapane (32). H. Reiß-Bolland: Ein Anwalt der Kinder. Der Kinderschutzbund engagiert sich seit 30 Jahren im Kreis Höxter (37). M. Kleine: Elternbegleitbuch: Unterstützung junger Eltern im Kreis Höxter (42). B. Schwannecke/G. Hartmann: Kreis Höxter investiert 2,3 Millionen Euro in den Neubau der Diemelbrücken bei Germete (47). B. Schwannecke: Ein Meister seines Faches wohnt in der Schlossanlage Wehrden. Helmut Schwengels ist Europas bester Baumkletterer (52). E.-H. Uber: Orkantief "Kyrill" und seine Folgen (54). B. Christ/B. Beinlich: Von Rabenvögeln und Menschen. Oder: Die Vertreibung aus dem Paradies (63). F.-J. Dubbi: Der Warburger Burgberg. Ein historischer Ort als Ausstellungsthema (70). B. Eller-Studzinsky: Die leichten Waffen der Stiftung Schröder und der Vereinigten Museen im Wasserschloss Neuenheerse (75). K. Düwel: Abwechslungsreiches Theater in außergewöhnlicher Umgebung. 2. Schultheater Festival auf Gut Holzhausen am 31.05/1.06.2007 (83). F.-J. Dubbi/K.-L. Wendorff: Die evangelische Volksschule in Rimbeck. Ein Rückblick (88). G. Ladage: Vor 100 Jahren entdeckt: das Steingrab in Rimbeck (95). D. Bérenger: Ranzi, zwischen Bühne und Manrode vor 3.200 Jahren (99). M. Sprenger: Sterblichkeit und Lebensbedingungen in Kariensiek von 1650 bis 2000 (110). H. Meiners: Ein Bad Driburger Glasmacher auf seinem Meisterstuhl (116). E. Wilkens: Aufenthalt von Dr. Konrad Adenauer in der Bendediktinerinnenabtei vom Hl. Kreuz Herstelle (119). M. Koch: 100 Jahre Kaisermanöver im Kreis Höxter (122). L. Beine: 1150 Jahre Erkeln (127). B. Hoischen/J. Kraemer: Klingendes Museum. Die Orgelstadt Borgentreich widmet sich einem uralten Kunsthandwerk (131). D. Brassel/A. Herink: Erst Besucher machen aus Sammlungen Museen. Stadtmuseum Brakel 1997-2007 (137). M. A. Jörgens: Ein bemerkenswertes Jubiläum (143). W. Strümper: Der Kreis Warburg in den Jahren 1945 - 1948 (150). M. Dickhausen: Die Entstehung und Deutung der Heggefahne für die Ortschaften Frohnhausen, Auenhausen und Hampenhausen (160). R. Urhahne: Schloß Thienhausen - 20 Jahre Wohnort des Heimatdichters Friedrich Wilhelm Weber (162). P. Möhring: Missionshaus St. Xaver in Bad Driburg (1915-2008) - ein historischer Rückblick (170). G. Tiggesbäumker: "Coeli Gaudium Effusissimum". Zur Weihe und Amtseinführung des Corveyer Fürstabtes Florenz von dem Felde durch den Paderborner Fürstbischof Hermann Werner von Wolff-Metternich am 28. April 1697 in Corvey. D. Strohmann: Hl. Christophorus und Totentanz - Entdeckungen in der Warburger Neustadtkirche (200). * Jahresrückblick 2006/2007 (205).

Jahrbuch des Kreises Unna 2008 - Von Hexen, Heilern, Hospitälern. Gesundheit im Kreis Unna -. Hrsg.: Kreis Unna, der Landrat. Red.: Elke Kieninger. Verlag: mediaprint Verlagsgesellschaft, Friedrich-Ebert-Straße 19, 59425 Unna. 187 S., 9,80 ?, ISBN 978-3-9810-3-2.
M. Makiolla: Vorwort. Gesundheit im Kreis Unna. (7). H. Hegeler: Fatzwerke des Teufels. Köchin zu Kamen als Hexe verbrannt (9). H. Delkus: Ein Kapitel Königsborner Kurgeschichte. Dr. Carl Wegeles Rezepte für einen gesunden Magen (16). G. H. Loos: Gewächse mit Pathos und Geschichte. Heilpflanzen vor der eigenen Haustür (20). U. Kaiser: Pockenopfer im Amt Bork. Impfnarben - ein Stück Geschichte auf der Haut (23). B. Jungnitz: 100 Jahre Krankenhaus Lünen-Brambauer. Vom Wilhelm-Augusta-Victoria-Hospital zur Klinik am Park (29). H. Fertig-Möller: Das Kurbad und Vincenzstift Werne. Erholungswochen für kranke Kinder aus dem Revier (38). M. Perrefort: Die Sole wurde von Werries nach Unna gepumpt. "Prächtiger weißer Sprudel" rettet Bad Königsborn (43). S. Janecke: Von der Hellmig-Stiftung zur modernen Klinik. Zwischen Zeche und Kamener Kreuz - Strukturwandel im Krankenhaus (51). B. Börste: Gesundheitsfürsorge auf der Schachtanlage Königsborn II/IV. "Dem Bergmann gilt unser Bemühen" (54). P. Höchst: Das Beispiel Bergkamen. Gesundheitsstandort Kreis Unna - Markt mit Zukunft (60). H.-J. Kistner: Aus der Geschichte der Apotheken in Kamen. "O wackrer Apotheker, dein Trank wirkt schnell" (65). D. Herberhold: Der Patient soll ganzheitlich behandelt werden. Das Krankenhaus der Zukunft (77). W. Averhage: Unnaer Krankenhaus ist Mitglied im WHO-Netz. Kunst und Kultur im Katharinen-Hospital (81). H. Peuckmann: Abschied von Jürgen Girgensohn. Kultusminister und bedeutender Reformer (83). B. Kröger: Ortsheimatpfleger hinterlässt umfangreiches Privatarchiv. Wolfgang Lünig - Engagiert und streitbar für "sein" Stockum (86). V. Stephan: 40 Jahre Ausstellungen - auch dank Willi Fless (1930-2007). Der Baumeister des Unnaer Kunstvereins (88). H. Weckelmann: Werke des Unnaers sind im Bochumer Bergbau-Museum zu sehen. Gerhard Thümmler gestaltet Kohle (90). R. Schmitz: Künstler hinterließ seine Handschrift auf Schwerter Fassaden. Leuchtende Erinnerungen an Rudolf Nowakowski (92). H. Delkus: Geboren in Unna vor 100 Jahren. Hermann Schomberg - Ein Bühnengigant der Nachkriegszeit (95). L. Peuckmann: Die Bergkamener Fotografin und Lehrerin Claudia Fährenkemper. Künstlerischer Sprung in den Mikrokosmos (99). Kl. Goehrke: Kamen - ein literarischer Ort - Teil zwei. Von Peuckmann, Hensel und vielen anderen (101). M. Hiß: Felsklippen am Lünerner Bach. Verfallene Steinbrüche geben Einblick in die Kreidezeit (116). Kl.-P. Wolter: Ein Schritt auf dem Weg zum modernen Wirtschaftsstandort. 150 Jahre Sparkasse in Kamen (125). E. Teimann: Denkmal in Königsborn vor dem Verfall bewahrt. Wo einst der Siede-Inspektor sein Domizil hatte (135). M. Litzinger: 100 Jahre "Ehrenpflicht". Von der preußischen Feuerordnung zur freiwilligen Feuerwehr (138). U. Spichal: Kunst und Kultur entlang historischer Trassen. Wege der Jakobspilger durch den Kreis Unna (145). W. Balzer: Abriss oder Umnutzung. Wenn Kirchen nicht mehr gebraucht werden (151). J. Börste/U. Kaiser: "casas dominicatas ..., scilicet in Seliheim et ... in Stocheim". Selm und Stockum - 1150 Jahre Ersterwähnung (160). J. Börste: Die Anfänge der Stockumer Schulgeschichte im 18. Jahrhundert. Das Testament des Fräuleins - "aus Liebe zur Jugend" (165). * Chronik (173). * Vorschau (181). * Verzeichnis der Autoren (186).

Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten 2008. 67. Jg. Hrsg.: Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e.V., Willy Schrudde, Kettelerstraße 2, 46286 Dorsten-Lembeck, Tel.: 02369/76008, 288 S., 10,00 ?.
* Zum Geleit (13). * Kalendarium (16). L. Lütkenhorst: Dorsten trauert um Dr. Karl-Christian Zahn (40). E. Moers: Elisabeth Schwane - Liebe zur plattdeutschen Sprache (42). Kl.-D. Krause: Unternehmer des Jahres (44). G. Kreytenberg: Karl Korte zum 100. Geburtstag - ein passionierter Kunsterzieher des Gymnasium Petrinum in Dorsten und unbekannter Maler und Zeichner (46). M. Ludes: Ludwig Klein - Architekt und Maler (57). R. Wilms: Kevin Vennemann - ein auftrebender Autor aus Dorsten (59). C. Aydin: Die Moschee am Holzplatz (65). * Stolpersteine - eine Verbeugung vor den Opfern (71). * Frauenhaus Dorsten. Wie alles begann (76). H. Bechter: Die drei Rätselworte der von-Ketteler-Schule (82). R. Gladen: 25 Jahre Behindertenschwimmgruppe Lembeck (88). W. Schrudde: Seniorenzentrum St. Laurentius Lembeck (89). I. Klahn: Reisemobiltourismus in Dorsten (92). U. Busch/A. Sartory/G. Schade: Dorsten muss eine Marke werden (96). Kl. Rosenkranz: Das lange Ende. Vom Rückzug der BG Dorsten aus der Basketball-Bundesliga der Frauen (101). J. Große-Geldermann: "Identifikation und Verbundenheit mit dem Verein" - erfolgreiche Jugendarbeit bei den SVS-Handballern (105). H.-W. Gödde: Va, penserio, sull' ali dorate ... Maria-Montessori-Schule in Holsterhausen gegründet (108). H. Zelle: Die Bildersprache des Passionsaltars in der Schermbecker St.-Georgskirche (116). W. Duwenbeck: Aus der Dokumententruhe (125). J. Kleimann: Geheimrat Ferdinand August von Ritgen 1787 - 1867. Eine Karriere im 19. Jahrhundert (128). M. Steiger: Pater Heinrich Krampe aus Lembeck - einer der frühen Missionare der Steyler Missionsgesellschaft (130). A. Böhmer: Ein Zeitzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg (139). M. Kuschke: Geschichte des Bergbaus in Dorsten (140). J. Laege ?/G. Lapke/B. Pontow: Steinkohle-Druckvergasung in Dorsten - Etwas zur Chemie und Verfahrenstechnik (145). A. Klapsing-Reich: 80 Jahre St. Ursula Realschule (152). W. Schrudde: Der letzte Lembecker Holzschuhmacher (156). W. Duwenbeck: Die neue Fahne des Heimatvereins Wulfen 1922 e.V. (161). F. Oetterer: "Ollet" un "Nejet" ut Rhao! Datt Plattdütschke sall läwen! (164). E. Schwane: Ik dää nix leewer äs singen (169). H. Heckermann: "Verein für Heimatpflege, Wirtschaft und Verkehr zu Gahlen" (Heimatverein) ist ein Glücksfall für das Lippedorf (172). B. Bieckmann von Blanckenburg: Wenn die Wipfel brechen. "Kyrill" und die Chancen für den natürlichen Mischwald (176). F. Dumpe: Abenteuer, Natur und Erlebnissport im Rhader Forst (182). M. Nothelle: Waldkindergruppe (185). Kl. Rosenkranz: Der Hirsch röhrt um halb zwölf. Impressionen eines Jahres aus dem Deutener Moor (187). C. Gaidies: Kinder der Grünen Schule erleben den Midlicher Mühlenbach (191). J. Ulfkotte: Bürgerpreis 2006 für herausragendes Engagement im Ehrenamt (195). S. Schreiber: Europa ein Gesicht geben - Eine Deutenerin wirbt in Berlin für ein besseres Image der Europäischen Union (198). R. Bettin: Rhader Abendlied (200). A. Scheidig: Mozart - Jahr 2006. Hommage an W. A. Mozart (201). Kl. Werner: Ein neuer Findling in Erle (203). A. Sobbe/G. Tüshaus: Der Deutener Spatz. Auszeichnung für Singen im Kindergarten Deuten (206). H. Scheffler: Ein Pastor mit Herz und Humor. 21 Jahre lang hat Franz-Gerd Stenneken die Schermbecker Ludgerus-Gemeinde geprägt (209). A. Otte: Museum Schloss Lembeck - ein Kleinod im Norden Dorstens (212). J. Ulfkotte: Neue Bücher (216). Chr. Setzer: Chronik. Von September bis August (221).

Halterner Jahrbuch 2008. Red.: Uli Backmann, Südwall 5, 45721 Haltern, Tel./Fax: 02364/4450, E-Mail: uli.backmann at freenet.de, 175 S., 9,80 ?.
Kalendarium (8). U. Backmann: 100 Jahre öffentliche Wasserversorgung in Haltern (21). F. Nigge ?: Herkunft, Alter und Zweck der Sagen einst und jetzt (29). G. Husmann: 150 Jahre evangelische Kirchengemeinden Haltern und Dülmen (1857-2007) (35). H. Laakmann: Eine priesterlose Zeit in Flaesheim 1875-1885 (45). R. Marwitz: Von Castra Vetera bis Aliso - Ein römischer Heerweg führte über den Annaberg (49). H.-G. Schneider/R. Marwitz: Drei Brunnen auf dem Annaberg (59). P. Reding: Nordwärts, Richtung Münster (67). B. Lüning: Zur Geschichte des Kriegsgefangenenlagers in Sythen (73). G. Twilfer: Otto Blau - Stationen eines erfüllten Lebens (81). W. Wübbe: Vor 1250 Jahren - Sythens erste chronikalische Erwähnung (87). H. Kallhoff: All bolle vergiätten: Dat olle Gesellenhuus an'n Schüttenwall (97). B. Oelmann: Veränderungen der Flora in der Haard in den letzten 100 Jahren (105). H. Ring: In memoriam Pater Josef Kalfhues (115). B. Grothusmann: Das Standbild des heiligen Josef in der Bauerschaft Herne im Kirchspiel Hamm-Bossendorf (119). H. Kallhoff: Van Laigenklock, Kattenspöek un de schöene Venus - Die Plattdeutsche Bühne Haltern wird zwanzig Jahre alt (123). A. Schachermeier: De Kärße (133). M. Rossmy: Es geschah am 24. Dezember 1999 in Zirchow auf Usedom... (135). R. Marwitz: Vor 100 Jahren kam eine alte Kirchenkrippe nach Lavesum - Es begann mit einer Entführung (139). H. Kalfhues: Holtwicker Wacholderheide bald in neuer Blüte (147). M. Thomas: Zur Geschichte der Grünen in Haltern (151). P. Schaefer ?: Haltern in den Jahren um 1840 (155). C. de Marco: Bizarre Gestalten in der Westruper Heide (165). W. Wübbe: Josef Starkmann und Hermann Brinkmann - zwei Lehrerpersönlichkeiten in Sythen (169). B. Grothusmann: Zur Geschichte des Ehrenmals an der Marler Straße in Hamm-Bossendorf (175).





From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Feb 24 15:16:30 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 24 Feb 2008 15:16:30 +0100
Subject: [WestG] [PORT] NEU: Berg-,
Huetten- und Hammerwerke im Herzogtum Westfalen
Message-ID: 47C18A4E.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 24.02.2008, 14:55

PORTAL

Neues Informationsangebot
Berg-, Hütten- und Hammerwerke im Herzogtum Westfalen im Mittelalter und
in der Frühen Neuzeit

Im Jahr 2001 wurde der Arbeitskreis "Bergbau im Sauerland" von der Historischen Kommission
für Westfalen und dem Westfälischen Heimatbund ins Leben gerufen. Bei seiner Gründung
wurde als Ziel festgehalten, für den Bereich des ehemaligen Herzogtums Westfalen die
Wissensbasis über den historischen Bergbau zu erweitern und das Wissen darüber der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei sollten die Befunde der Bodendenkmale und
die archivischen Quellen miteinander verzahnt werden. In öffentlichen Tagungen (2001
Brilon, 2002 Sundern, 2003 Balve, 2005 Bestwig-Ramsbeck, 2007 Marsberg) und kleineren
Experten-Workshops hat der Arbeitskreis die Ergebnisse seiner Forschungen kommuniziert
und den Austausch unter den Interessenten der sauerländischen Montangeschichte angeregt.

Die fachspezifischen Ziele haben sich zwischenzeitlich erweitert. Wegen der engen
Verzahnung der Bergwerke mit den Hütten- und Hammerwerken hat sich der
Forschungsgegenstand auf den gesamten Montansektor erweitert. Auch sind
die Nachbarterritorien Grafschaft Mark, Siegerland, Paderborn und Waldeck schon
wegen der strittigen Grenzen in Montanrevieren einbezogen worden.

Im Jahr 2008 legen die Vorsitzenden des Arbeitskreises als Buchveröffentlichung in
der Schriftenreihe der Historischen Kommission für Westfalen eine mehr als 600 Seiten
umfassende Darstellung und Dokumentation über "Berg-, Hütten- und Hammerwerke
im Herzogtum Westfalen und in der Frühen Neuzeit" (Münster, Verlag Aschendorff).
Das Buch enthält eine zusammenfassende Geschichte der Montanwirtschaft des
Territoriums bis 1815, Artikel zu den einzelnen Bergrevieren (nach den heutigen
Gemeindegrenzen), eine Edition wichtiger Quellen sowie ausführliche Quellennachweise
und Bibliografien.

Da nicht alle im Laufe der Projektarbeit gesammelten Informationen in der Buchpublikation
veröffentlicht werden konnten, wurden diese im Rahmen eines Kooperationsprojekts
mit dem Internet-Portal "Westfälische Geschichte" online im Portal zugänglich
gemacht; darüber hinaus finden auch Teile der Buchpublikation (z. B. Bibliografie,
Volltexte) Eingang in dieses Internetangebot.

Neben einer thematischen Einführung in die Geschichte der Montanwirtschaft im
Herzogtum Westfalen beinhaltet das Internet-Angebot zur Zeit folgende Datenbestände:

- 1381 Kurzregesten und Archivfunde, davon 60 als Volltexte,
- 701 Nachweise von Bergwerken,
- 405 Nachweise von Hütten- und Hammerwerken,
- Bibliografie zum Montanwesen bzw. zur Wirtschafts-, Landes- und Ortsgeschichte
des Herzogtums Westfalen und seiner Nachbarterritorien.

Die Datenbanken werden durch den Arbeitskreis Bergbau im Sauerland in regelmäßigen
Abständen aktualisiert und dann im Internet-Portal veröffentlicht.

Das Internet-Portal ist sehr daran interessiert, dieses Angebot um Datenbestände
auch aus anderen Territorien/Regionen zu erweitern und eine recherchierbare Datenbank aufzubauen.

INFO

URL:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=706
Berg-, Hütten- und Hammerwerke im Herzogtum Westfalen im Mittelalter und
in der Frühen Neuzeit
Autoren: Prof. Dr. Wilfried Reininghaus / Reinhard Köhne
Konzeption, Realisierung: Dr. Marcus Weidner, Münster
Datenkonvertierung: Patrick Sahle, Köln

Buchpublikation:
Wilfried Reininghaus / Reinhard Köhne
Berg-, Hütten und Hammerwerke im Herzogtum Westfalen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit
Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen,
Reihe XXII A: Geschichtliche Arbeiten zur Westfälischen Landesforschung, Bd. 18
Verlag Aschendorff
Münster 2008
XI + 637 S.
64,- ?
ISBN 978-3-402-15161-7





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 25 11:22:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Feb 2008 11:22:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Technische Textilien made im Muensterland, 07.03.2008,
Raesfeld
Message-ID: 47C2A4E6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.02.2008, 15:22

AKTUELL

Technische Textilien made im Münsterland
LWL-Museum bietet Betriebsbesichtigung bei "Fugafil" in
Raesfeld

Eine Reise in die Textilproduktion früher und heute ermöglicht
ein Besichtigungsprogramm, das der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 7. März, anbietet. Ziel ist
die Firma Fugafil in Raesfeld - ein Unternehmen, das sich auf
die Fertigung technischer Textilien spezialisiert hat. Die für
den 27.2. angekündigte Besichtigung des Bekleidungsunternehmens
Heidemann fällt aus und wird auf einen späteren Termin
verschoben.

Los geht es am 7. März um 10.30 Uhr mit einer Führung durch das
LWL-Textilmuseum in Bocholt. Museumsleiter Dr. Hermann Josef
Stenkamp zeigt am Beispiel der Museumsproduktion die Vorläufer
der modernen technischen Textilien. Dabei laufen auch Webstühle,
die den Besuchern sonst nicht vorgeführt werden.

Nach einer Mittagspause fahren die Teilnehmer in
Fahrgemeinschaften nach Raesfeld, wo ab 13.30 Uhr eine
Betriebsbesichtigung unter dem Schwerpunkt technische Textilien
geboten wird. Die Firma Fugafil produziert technische Gewebe für
die unterschiedlichsten Anforderungen, die individuell für die
Kunden entwickelt werden. Möglich ist dies, weil der Betrieb die
gesamte Produktionskette unter einem Dach vereinigt.

Von den selbst gezogenen Endlosgarnen, sogenannten
Monofilamenten, über das Verweben bis hin zum Ausrüsten liegt
alles in einer Hand. Besonders wichtig ist die Konfektion, in
der die Ware gestanzt, geschnitten und weiterverarbeitet wird,
so dass der Kunde das fertige Produkt direkt aus Raesfeld
erhält.

Die Kosten für Museumseintritt und Museumsführung betragen 5 ?
pro Person. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine
Anmeldung erforderlich unter Tel. 02871 21611-0.

INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 25 11:30:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Feb 2008 11:30:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Erstes Exponat fuer Varusausstellung in
Berlin eingetroffen
Message-ID: 47C2A6DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.02.2008, 11:10

AKTUELL

Erstes Exponat für Varusausstellung in Berlin eingetroffen

Die Marmorstatue eines römischen Provinz-Statthalters wurde
jetzt in Berlin als erstes Exponat der Ausstellung "Imperium
Konflikt Mythos" präsentiert. Aus Anlass der 2000. Wiederkehr
der Schlacht im Teutoburger Wald soll die Skulptur im nächsten
Jahr neben anderen Spitzenwerken römischer Kunst in Haltern am
See zu sehen sein.

Die Sitzstatue aus der Zeit um Christi Geburt hat der Direktor
der Deutschen Akademie in der Villa Massimo in Rom, Dr. Joachim
Blüher, für die Ausstellung im LWL-Römermuseum in Haltern als
Leihgabe zur Verfügung gestellt. Sie befand sich bisher in der
Villa Massimo.

Vor der Ausstellung im Jahr 2009 muss die Skulptur noch in den
Werkstätten der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin
aufwändig restauriert werden. Auf dem Weg dorthin machte das
Exponat Zwischenstation im Martin-Gropius-Bau. Dort
präsentierten vergangenen Woche die Stipendiaten des
Akademie-Jahrganges 2007 ihre Arbeiten, die teilweise in Rom
entstanden.

INFO

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
E-Mail: lwl-roemermuseum at lwl.org
URL: www.lwl-roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 25 11:43:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Feb 2008 11:43:19 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 383, Februar 2008
Message-ID: 47C2A9D7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 25.02.2008, 11:45

SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 383
Februar 2008

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169

[keine Seitenangaben]

Wex, Norbert
Zwischen Begeisterung und krasser Ablehnung
Zwei Vereine waren die Keimzellen des Soester Burghofmuseums

Braukmann, Horst
Die Schnatjagden um das Territorium der Soester Börde

Platte, Hartmut
Schon im Jahr 1210 namentlich erwähnt
Das ehemalige Rittergut Haus Bögge in Bönen-Nordbögge kann
auf eine lange Geschichte zurückblicken (Schluss)

F.K.
Leberblümchen sind Frühlingsblüher

Gernert, Wolfgang
Weißes Gold im schwarzen Münster
Das Porzellanmuseum präsentiert die Entwicklung einer
phantasievollen Zier- und Gebrauchskunst

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (36)
Bundesaußenminister Dr. Heinrich von Brentano





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 26 09:29:23 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 26 Feb 2008 09:29:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag,
Aschoff: Die Juden im Fuerstentum Salm 1802-1810, Bocholt,
06.03.2008
Message-ID: 47C3DBF3.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt - Virtuelles Rathaus NRW 2006"
Datum: 26.02.2008, 09:25

AKTUELL

Die Juden im Fürstentum Salm 1802-1810
Vortrag von Prof. Dr. Aschoff am 6. März um 19.30 Uhr im Rathaus

Der "Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte" lädt am Donnerstag, 6. März, ins
Rathaus am Berliner Platz 1 ein. Dann wird Prof. Dr. Diethard Aschoff aus Münster
zum Thema "Die Juden im Fürstentum Salm 1802-1810" vortragen. Beginn ist um
19.30 Uhr im Raum ?Rossendale?. Der Eintritt ist frei.

Dass Bocholt 1803-1810 Regierungssitz, praktisch Hauptstadt eines eigenständigen
Fürstentums war, ist sicher vielen unvertraut. Noch unbekannter dürfte sein, dass
der ganz von Frankreich, erst der französischen Republik, später von Kaiser
Napoleon abhängige Kleinstaat eine eigenständige Judenpolitik verfolgte,
einerseits in Fortsetzung der fürstbischöflich-münsterischen Politik,
andererseits mit neuen Akzenten.

Der Vortrag geht auf die Schichtung der jüdischen Gesellschaft ein, ihr religiöses und
gemeindliches Leben, ihre Familienstruktur und ihre Selbstbehauptung gegenüber
fürstsalmischen Vorstellungen und Forderungen, nicht zuletzt auf ihre Streitigkeiten
mehr untereinander als mit der christlichen Umwelt.

Prof. Dr. Diethard Aschoff vom Institutum Judaicum der Universität Münster hat
für den Vortrag reichhaltiges, bislang unbekanntes Archivmaterial erschlossen.

Die Moderation des Abends übernimmt Stadtarchivar Dr. Hans Oppel. Der
"Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte? wird vom Stadtarchiv und der Volkshochschule
Bocholt-Rhede-Isselburg getragen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 26 11:36:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Feb 2008 11:36:26 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Geschichte im Westen, 22/2007
Message-ID: 47C3F9BA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 26.02.2008

SERVICE: TOC

Geschichte im Westen
Zeitschrift für Landes- und Zeitgeschichte
Themenband: Protest und Gewalt in der Region
Jahrgang 22
2007
ISSN: 0930-3286
ISBN: 978-3-89861-916-5

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=40

S. 9-40
Borut, Jacob
Gewalttätiger Antisemitismus im Rheinland und in Westfalen
während der Weimarer Republik

S. 41-65
Bavaj, Riccardo
"Die bestehende Welt restlos mit Gewalt beseitigen"
Der Künstler Franz W. Seiwert und sein Kampf gegen
den Weimarer Staat

S. 67-88
Schmidt, Daniel
Die KPD und die Masse
Anspruch und Wirklichkeit der kommunistischen Protest-
und Gewaltstrategie im Ruhrgebiet (1930-1932)

S. 89-112
Manthe, Barbara
Zwischen jugendlichem Freizeitverhalten, Subkultur und
Opposition
Unangepasste Jugendliche im nationalsozialistischen Köln

S. 113-137
Hannig, Nicolai
Religion gehört
Der Kirchenfunk des NWDR und WDR in den 1950er und
1960er Jahren

S. 139-153
Schöller, Oliver
Die Blockstruktur
Zu den Ursachen für den westdeutschen Großsiedlungsbau
am Beispiel von Ratingen-West

S. 155-176
Raasch, Markus
"Der (Traum-) Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer" -
die "Bayer-Stadt" Dormagen und das Projekt "Città 2000"

S. 177-200
Stahl, Enno
"Kulturkampf" in Köln
Die XSCREEN-Affäre 1968

S. 201-221
Mecking, Sabine
"Gegen den Imperialismus der Großstädte"
Protest und Bürgerengagement gegen die kommunale
Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen

S. 223-249
Huwer, Jörg
"Gastarbeiter" im Streik.
Die spontane Arbeitsniederlegung bei Ford Köln im August 1973

S. 251-268
Haumann, Sebastian
Protest auf Kölsch
Lokale Identität und Mobilisierung in der Kölner
Südstadt 1970-1980

S. 269-289
Kühn, Andreas
Kalkar 1977
Anti-Atomkraft-Bewegung und Polizei im Wandel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 26 11:42:10 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Feb 2008 11:42:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend "Adelskonflikte" entfaellt, 28.02.2008,
Muenster
Message-ID: 47C3FB12.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 25.02.2008, 10:08

AKTUELL

Themenabend fällt aus

Ausfallen muss der Themenabend "Adelskonflikte" am
28. Februar im Stadtarchiv. Der Referent ist erkrankt.

INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 26 11:51:40 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Feb 2008 11:51:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WWU beteiligt am "Tag der Archive", 03./04.03.2008,
Muenster
Message-ID: 47C3FD4C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 25.02.2008, 15:33

AKTUELL

Heimat und Fremde
WWU beteiligt am "Tag der Archive" in Münster

"Heimat und Fremde" - unter diesem Motto öffnen Anfang März 2008
bundesweit die Archive ihre Türen für alle Interessierten.
Beteiligt an dieser Aktion ist auch das Universitätsarchiv
Münster.

Münsters Archive, dazu gehören neben dem Universitätsarchiv das
Bistumsarchiv, Staatsarchiv, Stadtarchiv und das Archivamt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, präsentieren sich in
diesem Jahr erstmals gemeinsam. Im LWL-Archivamt an der
münsterschen Jahnstraße 26 gibt es am Sonntag, 2. März 2008,
zwischen 13 und 18 Uhr Informationen zu den münsterschen
Archiven, unter anderem auch über das Universitätsarchiv.
Außerdem werden beispielhaft Quellen zum diesjährigen Motto
"Heimat und Fremde" gezeigt. Kurzvorträge mit der Möglichkeit
zur Diskussion bieten historische und aktuelle Informationen.

Darüber hinaus bietet das Universitätsarchiv Münster die
Gelegenheit, seine Räume am Leonardo-Campus 21 kennen zu lernen.
Angeboten werden zwei Archivführungen: Am Montag, 3. März, um 17
Uhr und am Dienstag, 4. März, um 15.30 Uhr. Das münstersche
Universitätsarchiv verwahrt die bei den Einrichtungen der
Universität entstandenen Akten und sonstigen archivwürdigen
Unterlagen und macht sie für die Benutzung - insbesondere
hochschul- und wissenschaftsgeschichtliche Forschung -
zugänglich. Ergänzend sammelt das Archiv Druckschriften, Plakate,
Bild- und Tondokumente sowie Professorennachlässe und unterhält
eine Bibliothek zur Universitätsgeschichte.

INFO

Link: Universitätsarchiv Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/Archiv/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 26 11:54:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Feb 2008 11:54:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Roemisches Handwerk zum Ausprobieren, 01.03.2008,
Haltern am See
Message-ID: 47C3FDE9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.02.2008, 11:56

AKTUELL

Römisches Handwerk zum Ausprobieren
Workshops im LWL-Römermuseum

Im LWL-Römermuseum in Haltern am See finden am Samstag, 1. März,
zwei Workshops zu römischem Kunsthandwerk statt. Von 10 bis 13
Uhr geht es um Glasschmuck, von 14 bis 17 Uhr um antike
Gewandspangen.

Im Workshop "Glasperlen schmelzen" lernen die Teilnehmer die
grundlegenden Techniken der Glasperlenherstellung kennen. Bei
der Arbeit am Kartuschen-Brenner machen die Teilnehmer
Erfahrungen mit dem Erhitzen und Abkühlen des Materials. Sie
lernen Glasperlen unterschiedlich zu formen und durch Punkte und
Linien zu gestalten.

Im Workshop "Fibeln schmieden" schmieden die Teilnehmer eine
silberne Ringfibel im Treibverfahren. Bei den Römern waren
Schmuckstücke aus Bronze, Silber und Gold sehr beliebt. Fibeln,
die Sicherheitsnadeln der Antike, waren unverzichtbarer
Bestandteil der Kleidung und es gab sie dem-entsprechend in den
verschiedenen Formen und Materialien.

Kosten inklusive Eintritt: 25 ? pro Workshop, beide Workshops
zusammen 45 ?. Telefonische Anmeldung bis zum 27.2. ist
unbedingt erforderlich unter 02364/9376-0.

INFO

Termine und Kosten:
Glasperlen schmelzen:
1.3., 10 - 13 Uhr
Alter: ab 16 Jahre

Fibeln schmieden:
1.3., 14 - 17 Uhr
Alter: ab 16 Jahre

LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
Tel. 02364/9376-0
URL: www.lwl-roemermuseum-haltern.de.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr,
Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 27 11:33:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Feb 2008 11:33:03 +0100
Subject: [WestG] [TOC] damals und heute , Nr. 8
Message-ID: 47C54A6F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bernhard Kößmeier"
Datum: 25.02.2008, 16:44

SERVICE: TOC

damals und heute
Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege
aus Delbrück
Nr. 8
ISSN: 1862-7390

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=230

S. 1-3
Ellermann, Norbert
Bertreiberwechsel auf der Sennebahn im Jahre 1958 -
Der Bahnhof Delbrück kam von der WLE (Westfälische Landes -
Eisenbahn) zur DB

S. 3f.
Köllner, Manfred
Neue Materialien für Heimatforscher und Genealogen -
Moderne Sofware: Historische Landkarten für den heimischen
Raum liegen jetzt auf CD vor





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 27 11:36:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Feb 2008 11:36:56 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Quaschny, Rico: Stadtfuehrer Bad Oeynhausen
Message-ID: 47C54B58.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Rico Quaschny"
Datum: 26.02.2008, 10:13

LITERATUR

Stadtführer Bad Oeynhausen erscheint zum "Tag der Archive"

Das Stadtarchiv Bad Oeynhausen beteiligt sich am "Tag der
Archive" mit der Vorstellung des neuen Stadtführers Bad
Oeynhausen. Die öffentliche Buchvorstellung im Stadtarchiv,
Von-Moeller-Straße 9, findet am Sonntag, 2. März 2008, 11.30 Uhr
statt.

In Kooperation mit dem Arbeitskreis für Heimatpflege hat das
Stadtarchiv den "Stadtführer Bad Oeynhausen" erarbeitet, der als
Band 2 der Reihe "Geschichte im unteren Werretal" im Bielefelder
Verlag für Regionalgeschichte erscheint.

Der mit zahlreichen historischen und aktuellen Fotos bebilderte
Band vermittelt einen kurzen Überblick über die Stadtgeschichte,
dem Streifzüge durch die Innenstadt, den Kurpark und die
weiteren Parkanlagen des Ortes folgen. Auch die Stadtteile,
früher selbständige Gemeinden und seit 1973 Teil der Stadt Bad
Oeynhausen, werden kurz porträtiert. Der Stadtführer umfasst 120
Seiten und ist durchgehend bebildet. Er enthält einen
Innenstadtplan, einen Plan des Kurparks und eine
Übersichtskarte.

Ab 3. März 2008 ist der Stadtführer im Stadtarchiv Bad
Oeynhausen und in jeder Buchhandlung für 9,90 ? erhältlich.

Inhalt
Vorwort
Stadtgeschichte
... im Überblick
... in Wappen
... in Jahreszahlen
Streifzüge
... im Kurpark
... rund um den Kurpark
... in der Innenstadt
... durch die Landschafts- und Kulturparks
Stadtteile im Kurzporträt
-Dehme
-Eidinghausen
-Lohe
-Rehme
-Volmerdingsen
-Werste
-Wulferdingsen und Bergkirchen
Anhang
-Literatur
-Personenregister
-Sach- und Ortsregister
-Fotonachweis

Bibliografische Angaben
Rico Quaschny: Stadtführer Bad Oeynhausen. Stadtgeschichte -
Streifzüge - Stadtteile. Hrsg. vom Arbeitskreis für Heimatpflege
der Stadt Bad Oeynhausen e.V. in Zusammenarbeit mit dem
Stadtarchiv Bad Oeynhausen. Bielefeld: Verlag für
Regionalgeschichte, 2008 (Geschichte im unteren Werretal; 2);
120 Seiten, 14 x 21 cm, ca. 150 überwiegend farbige Abb.
ISSN 1861-7832
ISBN 978-3-89534-652-1
Preis: 9,90 ?

INFO

Veranstaltungsdaten:
Tag der Archive - Vorstellung des Stadtführers Bad Oeynhausen
Datum: 02.03.2008
Stadtarchiv Bad Oeynhausen
Von-Moeller-Str. 9
32545 Bad Oeynhausen
Tel.: 05731/14-3420
Fax: 05731/14-1922
E-Mail: stadtarchiv at badoeynhausen.de

Kontakt:
Rico Quaschny
Stadtarchiv Bad Oeynhausen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 27 11:41:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Feb 2008 11:41:41 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/07
Message-ID: 47C54C75.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 27.02.2008, 08:53

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-07 für den Zeitraum vom 10.02.2008 bis zum 18.02.2008 mit insgesamt 17 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-07&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 27 14:58:15 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 27 Feb 2008 14:58:15 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Grundstein_f=C3=BCr_die_Modellbahnwel?=
=?utf-8?q?t_Oberhausen_gelegt?=
Message-ID: 47C57A87.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Informationsdienst Ruhr"
Datum: 27.02.2008, 14:54

AUSSTELLUNG

In der Oberhausener Marina wurde heute (27. Februar) der Grundstein für die neue Modellbahnwelt Oberhausen gelegt. Bis August entsteht hier eine 420 Quadratmeter große Miniaturwelt mit mehr 4.600 Meter Gleisen, auf denen 250 Züge rollen. Die Modellbahn-Ausstellung soll die Geschichte des Ruhrgebiets dokumentieren. Das Investitionsvolumen liegt bei fünf Millionen Euro.

Parallel zum Bauprojekt entsteht bereits jetzt in einer separaten Halle der erste Bauabschnitt der Ausstellung: das Ruhrgebiet 1965 bis 1970. Detailgetreu wird die Region zurzeit der Dampflokomotiven anhand historischer Fotografien und Dokumente nachgebaut. U.a. sollen z. B. der alte Bahnhof-Osterfeld oder der Bahnhof Bochum-Dahlhausen zu neuem Miniaturleben erweckt werden.

Der zweite Bauabschnitt zum Thema "Ruhrgebiet heute - eine Region im Wandel" wird 2009 vor den Augen der Besucher aufgebaut.

INFO
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.modellbahnwelt-oberhausen.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Feb 27 15:11:45 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 27 Feb 2008 15:11:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Tag der Archive im LWL-Archivamt, Muenster, 02.03.2008
Message-ID: 47C57DB1.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Susanne Heil"
Datum: 13.02.2008, 09:32

AKTUELL

Tag der Archive in Münster
Sonntag, 2. März 2008, 13:00 bis 18:00 Uhr
LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstr. 26
Münster

"Heimat und Fremde" - unter diesem Motto öffnen am
2. März 2008 die Archive bundesweit für alle Interessierten
ihre Türen und ermöglichen so einen Blick hinter die Kulissen.
Münsters Archive - Bistumsarchiv, Landesarchiv NRW
Staatsarchiv Münster und Technisches Zentrum, LWL-Archivamt
für Westfalen, Stadtarchiv, Universitätsarchiv - präsentieren
sich in diesem Jahr erstmals gemeinsam im
LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstr. 26, Münster

Neben allgemeinen Informationen zu den einzelnen Archiven
werden beispielhaft Quellen zum diesjährigen Motto
gezeigt. Kurzvorträge mit der Möglichkeit zur Diskussion
zu ausgewählten Themen bieten historische und aktuelle
Informationen.

Kinder sind herzlich willkommen - auf sie wartet ein interessantes
Programm.

Münsters Archive freuen sich auf Ihren Besuch!

Programm
Ab 13.30 Uhr werden stündlich Hausführungen angeboten
(Restaurierungswerkstatt, Archivmagazin, Öffentlichkeitsbereich).
In der Restaurierungswerkstatt können selbstständig Siegelabgüsse
hergestellt werden.

Filmvorführung
"Aufbau West - Neubeginn zwischen Vertreibung und
Wirtschaftswunder" - eine Produktion des LWL-Medienzentrums
für Westfalen in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum

Vorträge
14.00 Uhr Jochen Köhnke (Dezernent für Migration und
interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Münster)
Migrationspolitische Entwicklungen in Münster - eine
Stadt entwickelt ein Leitbild

15.00 Uhr Harald Dierig (Münster)
Ostdeutsche Heimatvertriebene in Münster und Umgebung
nach 1945 - ihre vielfältige Rolle in der Aufnahmegesellschaft

16.00 Uhr Dr. Annette Hennigs (Landesarchiv NRW Staatsarchiv
Münster)
Quellen zu Auswanderern aus Westfalen

Mitglieder der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie
und Familienforschung stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

INFO
LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstr. 26
Münster
Tel. 0251/591-3890
www.lwl-archivamt.de
Das LWL-Archivamt ist in Richtung Kinderhaus mit den
Buslinien 6 (Ausstieg Jahnstr.), 15 und 16 (Ausstieg
Polizeipräsidium) zu erreichen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 27 11:50:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Feb 2008 11:50:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Arnsberg blickt auf 2007 zurueck
Message-ID: 47C54E68.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Arnsberg"
Datum: 25.02.2008, 09:42

AKTUELL

Stadtarchiv blickt auf 2007 zurück
Heimatgeschichte und Ahnenforschung im Trend

Das Interesse an Heimatgeschichte und Ahnenforschung steigt. Das
spürt auch Stadtarchivar Michael Gosmann. Aber nicht nur die
Anfragen nehmen zu, sondern die Kommunikationswege ändern sich
auch hier: "Familienforscher haben die E-Mail für sich entdeckt",
stellt Gosmann fest. So gingen im Jahr 2004 rund 970
schriftliche Anfragen. Von den 1.320 Nachfragen in 2006
erreichten 1.200 den Archivar per E-Mail. In 2007 gingen von
1.850 Anfragen fast alle, nämlich 1.700, auf dem Weg der
elektronischen Post ein.

Die Zahl der Benutzer, die das Archiv besuchten oder vor Ort
recherchiert haben, blieb mit 1.400 Besuchern konstant. Die
Räumlichkeiten des Archiv stoßen weiterhin auf großes Interesse,
wie 46 Führungen mit über 1.800 Personen dokumentieren. Im
Vorjahr waren es 36 Führungen etwas über 1000 Gästen.

Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war der 59. Westfälische
Archivtag, der im März in der Festhalle an der Promenade
stattfand: mit fast 250 Teilnehmern war dies der größte
Archivtag seit Bestehen dieses jährlichen Fachkongresses. Auch
die Einweihung des neugestalteten Wedinghauser Klosterinnenhofes
mit Grafenbegängnis und Tag der offenen Tür Ende September war
mit insgesamt rund 600 Gästen zum Besuchermagnet.

Interesse fanden ebenfalls die Archivausstellungen "Zimelien aus
den historischen Buchbeständen des Stadtarchivs" und
"Nachlass-Splitter" (Besonderheiten aus Nachlässen im
Stadtarchiv). Mit dem SüdWestfalen Archiv 07/ 2007,
veröffentlichte das Stadtarchiv den mit 275 Seiten bisher
umfangreichsten Band dieser Reihe.

Mehr noch als in den Vorjahren schenkten Bürger dem Stadtarchiv
historisch wertvolle Bücher und Unterlagen. Mehrere Nachlässe
wurden von Privatpersonen übergeben, darunter Unterlagen einer
in der NS-Zeit verfolgten jüdischen Familie. Durch gezielte
Ankäufe wurde der Bestand an Adressbüchern und historischen
Zeitungsbänden (u.a. 1863 bis 1865) entscheidend verbessert.

In 2008 geht das Stadtarchiv mit den Aktenbeständen "Stadt
Neheim-Hüsten (1941-1974)" sowie "Gemeinde Müschede (bis 1975)"
online. Aktuell wird damit begonnen, den umfangreichen
Archivalienbestand der heutigen Stadt Arnsberg (seit 1975)
erstmalig zu verzeichnen. Die wertvollen "Ruhrwellen", die von
1923 bis 1939 als qualitätsvolle Heimatbeilage der Tageszeitung
"Central-Volksblatt" erschienen sind, werden bald wieder
greifbar sein. Wichtige Beiträge zur Arnsberger und Sauerländer
Geschichte wurden hier veröffentlicht. Nur das Stadtarchiv
verfügt über eine vollständige Sammlung. Die über 200 Ausgaben
sind mittlerweile digitalisiert. Zur Zeit wird ein Register
erstellt, um diesen Schatz auswerten zu können. Nach Abschluss
der Arbeiten wird das Stadtarchiv eine DVD-Ausgabe dieser extrem
seltenen Heimatbeilage anbieten.

Auch die Digitalisierung des Fotonachlass Friedhelm Ackermann
wird weitergeführt, ebenso wie die Arbeit an der Historischen
Bibliothek des Gymnasium Laurentianum.

INFO

Stadtarchiv Arnsberg
Klosterstraße 11
59821 Arnsberg
URL: http://www.arnsberg.de/archiv/index.php





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 28 11:06:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Feb 2008 11:06:43 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Die Pfarre in der Stadt, 03./04.03.2008, Muenster
Message-ID: 47C695C3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 25.02.2008, 15:55

KOLLOQUIUM

"Die Pfarre in der Stadt -
Von der Vergesellschaftung des Bürgerverbandes zur
Mahlgemeinschaft der Wenigen"
38. Frühjahrskolloquium des Instituts für vergleichende
Städtegeschichte
3.-4. März 2008
LWL- Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Der Zusammenhang von Pfarrei und Stadt ist ein zentrales Thema
in der vormodernen Stadtgeschichtsforschung: Für die
mittelalterliche Geschichte wird das Thema 'Stadt und Kirche'
mit kultur- und sozialgeschichtlichen Perspektiven abgehandelt.
Untersucht werden die Pfarrorganisationen und Pfarrverwaltung,
die Kommunalisierung von Armen- und Hospitalwesen sowie die
Stiftungspraxis und das ritualisierte Prozessionswesen. All
diese Studien gehen von der Prämisse aus, dass sich
genossenschaftliche Strukturen in der Pfarre widerspiegelten und
in Stiftungen und Ritualen liturgische Überhöhung fanden.

Auch für die Reformations- und Konfessionalisierungsforschung
bleibt die Pfarre ein beliebter Untersuchungsgegenstand: Der
Forschung geht es um die Aktionsräume der reformationswilligen
Gemeinde bzw. ihrer charismatischen Prädikanten und um die
Pfarre als Objekt konfessioneller Formierung. Für die moderne
Stadtgeschichtsforschung spielt das Thema 'Stadt und Pfarrei'
hingegen kaum eine Rolle mehr. Ausgenommen sind Arbeiten, die
die Pfarre im Rahmen von Untersuchungen zum konfessionellen
Milieu und zur Rolle von Pfarrern als "Milieumanagern"
thematisieren.

Die im März 2008 stattfindende Tagung des Instituts für
vergleichende Städtegeschichte in Münster will hingegen den
Zusammenhang von Stadt und Pfarre für Vormoderne und Moderne als
konstitutives Moment für Stadt aufzeigen. Traditionsstiftende
Kontinuitäten und historische Differenz sollen gleichermaßen in
den Blick geraten: Im Sinne Max Webers wird die Kulturbedeutung
der Stadt als Geburtsort konsensualer, rationaler
Herrschaftslegitimation gesehen, die an Wahlen der Organe der
Bürgerschaft, der Satzung eigenen Rechts und dem Aufbau
bürokratischer Verwaltung festgemacht werden kann. Projiziert
man diese Überlegungen auf die Pfarre in der Stadt, kann davon
ausgegangen werden, dass das Christentum den Bürgerverband Stadt
erst ermöglicht hat.

In Münster werden Vertreter unterschiedlicher Disziplinen -
Geschichte, Kunstgeschichte und Theologie - sowie verschiedener
Zeitepochen sprechen. Ein erster Themenblock betrachtet die
Entstehung und Bedeutung von Pfarreien als Kristallisationsorte
kommunaler Entwicklung in der mittelalterlichen Stadt (Prof. Dr.
Wilhelm Janssen, Düsseldorf; Prof. Dr. Andreas Ranft, Halle;
Prof. Dr. Felicitas Schmieder, Hagen). Mit den Veränderungen im
16. bis 18. Jahrhundert, festgemacht an den tiefgreifenden
Umwälzungen durch Reformation und josephinischer Kirchenreform
beschäftigen sich die Vorträge von Prof. Dr. Renate Dürr, Kassel,
Prof. Dr. Thomas Kaufmann, Göttingen und Dr. Christine
Schneider, Wien.

Der dritte Themenkomplex der Tagung behandelt dann die Pfarre in
der Stadt des 19. und 20. Jahrhunderts. Während das 19.
Jahrhundert durch eine Welle neuer Kirchenbauten und
Pfarrgründungen gekennzeichnet ist, stehen Stadthistoriker,
Stadtplaner und Kirchenverwaltung heute vor der Frage, wie mit
leerstehenden Kirchbauten umzugehen ist. Als Fallbeispiele für
die Pfarre unter den Aspekten Migration, Industrialisierung und
Urbanisierung dienen die Städte Manchester und Lodz (Dr. Andreas
Kossert, Warschau) sowie Bielefeld (Prof. Dr. Hans-Walter
Schmuhl, Bielefeld). Ein Vergleich der Entwicklung in den USA
und Deutschland soll den Blick für die spezifischen
Rahmenbedingungen in der Bundesrepublik schärfen (Prof. Dr. Wim
Damberg, Bochum).

Den Abschluss der Tagung, der zugleich einen Ausblick in die
Zukunft bieten soll, bildet der Vortrag von Prof. Dr. Reinhard
Feiter, Münster, der nach neuen Konzepten von Pfarrorganisation
unter der Perspektive der "Mahlgemeinschaft der Wenigen" fragt.

Das Institut für vergleichende Städtegeschichte lädt alle
interessierten Bürger zum öffentlichen Vortrag am Montagabend
besonders ein: Am 3. März spricht um 20.15 Uhr im Vortragssaal
des Landesmuseums der evangelische Kirchenhistoriker Prof. Dr.
Thomas Kaufmann, Göttingen. Thomas Kaufmann ist einer der
profiliertesten Kirchenhistoriker Deutschlands. Mit seinem
Vortrag 'Die Stadt Gottes in der Reformationszeit' spricht er zu
einem seiner Spezialgebiete, der Epoche der Reformation.

Programm

Montag, 3. März 2008

9.15 Uhr
Sitzung des Beirats des Kuratoriums für vergleichende
Städtegeschichte e. V.

13.30 Uhr
Prof. Dr. Werner Freitag, Münster:
Eröffnung und Einführung in das Tagungsthema

13.45-14.30 Uhr
Prof. Dr. Wilhelm Janssen, Düsseldorf:
Pfarrteilungen und Pfarrkirchenverlagerungen in der
mittelalterlichen Stadt und ihrem Umfeld. Beobachtungen
an Beispielen aus der alten Diözese Köln

14.30-15.15 Uhr
Prof. Dr. Andreas Ranft, Halle/S.:
Die Pfarrkirche als kommunales Zentrum im Spätmittelalter

15.15-15.45 Uhr
Kaffeepause

15.45-16.30 Uhr
Prof. Dr. Felicitas Schmieder, Hagen
"Wider die geistlichen Freiheiten". Das Ringen um die
Kontrolle der Pfarrseelsorge in Frankfurt am Main
im 15. Jahrhundert

16.30-17.15 Uhr
Prof. Dr. Renate Dürr, Kassel:
Politische Kultur im Kirchenraum. Die Konflikte um Pfarrer
Christoph Holtzhausen und die neue Konsistorialordnung
von Hildesheim im Jahre 1678

17.30 Uhr
Mitgliederversammlung des Kuratoriums für vergleichende
Städtegeschichte e. V.

20.00 Uhr
Öffentlicher Vortrag
Prof. Dr. Thomas Kaufmann, Göttingen:
Die Stadt Gottes in der Reformationszeit
[Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Umtrunk ein.]

Dienstag, 4. März 2008

9.15-10.00 Uhr
Dr. Christine Schneider, Wien:
Die Wiener Stadt- und Vorstadtpfarren im Spannungsfeld
der josephinischen Kirchenreformen

10.00-10.45 Uhr
Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Paderborn:
Stadterweiterungen, Kirchenneubau und Pfarrgründungen
im 19. Jahrhundert

10.45-11.15 Uhr
Kaffeepause

11.15-12.00 Uhr
Dr. Andreas Kossert, Warschau:
Neues Jerusalem? Religiöser Wettbewerb im multiethnischen
Umfeld. Die Industriestädte Lodz und Manchester 1820-1914

12.00-14.00 Uhr
Mittagspause

14.00-14.45 Uhr
Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl, Bielefeld:
Urbanisierung und Gemeindeausbau. Der Kirchenkreis Bielefeld
im 19./20. Jahrhundert

14.45-15.30 Uhr
Prof. Dr. Wim Damberg, Bochum:
Pfarrgemeinde und Stadtentwicklung in den 1950er Jahren:
Bundesrepublik Deutschland und USA im Vergleich

15.30-16.00 Uhr
Kaffeepause

16.00-16.45 Uhr
Ausblick: Prof. Dr. Reinhard Feiter, Münster
Von der Pfarre zur Pfarrgemeinde zum "größeren pastoralen
Raum".
Pastoraltheologische Überlegungen zur Zukunft der Pfarrei in
der Stadt

INFO

Weitere Auskünfte erteilt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/8327527
E-Mail: istg at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 28 11:16:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Feb 2008 11:16:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Juden im Fuerstentum Salm 1802-1810,
06.03.3008, Bocholt
Message-ID: 47C6981D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Herr Oppel"
Datum: 26.02.2008, 13:17

AKTUELL

Die Juden im Fürstentum Salm 1802-1810
Vortrag von Prof. Dr. Diethard Aschoff am 6. März
um 19.30 Uhr im Rathaus in Bocholt, Berliner Platz 1

Der "Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte" lädt am
Donnerstag, 6. März, ins Rathaus am Berliner Platz 1 ein. Dann
wird Prof. Dr. Diethard Aschoff aus Münster zum Thema "Die Juden
im Fürstentum Salm 1802-1810? vortragen. Beginn ist um 19.30 Uhr
im Raum "Rossendale". Der Eintritt ist frei.

Dass Bocholt 1803-1810 Regierungssitz, praktisch Hauptstadt
eines eigenständi­gen Fürstentums war, ist sicher vielen
unvertraut. Noch unbekannter dürfte sein, dass der ganz von
Frankreich, erst der französischen Republik, später von Kaiser
Napoleon abhängige Kleinstaat eine eigenständige Judenpolitik
verfolgte, einerseits in Fortsetzung der
fürstbischöflich-münsterischen Politik, andererseits mit neuen
Akzenten.

Der Vortrag geht auf die Schichtung der jüdischen Gesellschaft
ein, ihr religiöses und gemeindliches Leben, ihre
Familienstruktur und ihre Selbstbehauptung gegenüber
fürstsalmischen Vorstellungen und Forderungen, nicht zuletzt auf
ihre Streitigkeiten mehr untereinander als mit der christlichen
Umwelt.

Prof. Dr. Diethard Aschoff vom Institutum Judaicum der
Universität Münster hat für den Vortrag reichhaltiges, bislang
unbekanntes Archivmaterial erschlossen.

Die Moderation des Abends übernimmt Stadtarchivar Dr. Hans
Oppel. Der "Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte" wird vom
Stadtarchiv und der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg
getragen.

INFO

Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstraße 76
46397 Bocholt
Tel.: und Fax: 02871/953347





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 28 11:24:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Feb 2008 11:24:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Beirat unterstuetzt Kreisheimatpfleger
Message-ID: 47C699EC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 27.02.2008, 10:17

AKTUELL

Beirat unterstützt Kreisheimatpfleger
Gremium konstituierte sich während einer Sitzung im Kreishaus

Als Quereinsteiger auf dem Gebiet der Heimatpflege hatte sich
der neue Kreisheimatpfleger Peter Sukkau (Soest) nach seiner
Wahl Ende Januar Mitstreiter gewünscht, die ihn bei seiner neuen
Aufgabe unterstützen. Dieser Wunsch ging jetzt in Erfüllung. Ein
neuer, achtköpfiger Beirat konstituierte sich am Montag, 25.
Februar 2008, während einer Sitzung im Kreishaus. "Ich bin froh,
so viele erfahrene Berater an meiner Seite zu haben", begrüßte
Peter Sukkau die Runde.

Das Gremium wird etwa vier Mal pro Jahr zusammenkommen. Mit
dabei sind Dr. Wolfgang Maron (Lippstadt), Gerd Oeding (Lippetal),
Dr. Ulrich Loer (Möhnesee-Günne), Alfred Thorand
(Welver-Flerke), Dr. Wolfgang Maas (Soest), Hans-Peter Busch
(Geseke) und Franz Haarmann (Wickede). Um möglichst den gesamten
Kreis Soest zu repräsentieren, sollen zwei weitere Personen aus
den Städten Rüthen und Warstein den Beirat vervollständigen.

"Auf uns kommen eine Menge Aufgaben zu", stellte Peter Sukkau zu
Beginn der Sitzung fest. Die Runde beschloss, weiterhin das
Heftchen "Heimatpflege im Kreis Soest" herauszugeben, das einen
Nachrichtenteil, Buchbesprechungen, personelle Mitteilungen und
Berichte von Veranstaltungen enthält und sich bereits in der
Vergangenheit als Kommunikationsplattform der einzelnen
Heimatvereine bewährt hat.

Das Gremium will außerdem die Teilnahme am Westfalentag, der am
17. Mai 2008 in Berleburg statt findet, organisieren. Wenn sich
genügend Interessenten melden, stellt der Westfälische
Heimatbund in Münster dem Kreis Soest kostenlos einen Bus zur
Verfügung. Die Mitglieder des Beirats werden entsprechende
Anmeldevordrucke an die Heimatvereine und die Ortsheimatpfleger
versenden.

Peter Sukkau beklagte, dass die Stellen der Ortsheimatpfleger im
Kreis Soest unterschiedlich stark besetzt bzw. vakant seien. So
gebe es in der Gemeinde Welver 13, in Ortsteilen von Wickede,
Erwitte und Geseke überhaupt keine Personen auf diesem Posten.
"Auch hier möchte ich als Kreisheimatpfleger künftig verstärkt
tätig werden", kündigte Peter Sukkau an.

Ein Arbeitstreffen der Heimatvereine und Ortsheimatpfleger soll
Mitte August stattfinden. Veranstaltungsort ist wahrscheinlich
Ampen, so dass man bei dieser Gelegenheit auch einen Rückblick
auf die 1175-Jahr-Feier des Soester Dorfes halten kann.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 28 11:47:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Feb 2008 11:47:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Marienfelder Altar aus Muenster in
Hamburger Ausstellung, 09.02.-18.05.2008, Hamburg
Message-ID: 47C69F6F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Rolf Westheider"
Datum: 26.02.2008, 21:20

AUSSTELLUNG

Marienfelder Altar aus Münster in Hamburger Ausstellung

Seit dem 9. Februar ist im Bucerius Kunst Forum in Hamburg die
Ausstellung Schrecken und Lust. Die Versuchung des heilige
Antonius von Hieronymus Bosch bis Max Ernst zu sehen. Die
einzigartige Schau zeigt eindrucksvoll, zu welch phantastischen
Bildschöpfungen die Legende des von Reichtum und Schönheit
versuchten, von Dämonen verfolgten heiligen Antonius Künst-ler
vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert inspirierte. Zu den
Höhepunkten der Aus-stellung gehört der Marienfelder Altar aus
dem Westfälischen Landesmuseum Münster - einer der wenigen noch
erhaltenen Antonius-Altäre in Deutschland.

Der dreiteilige Sandsteinaltar von Evert van Roden zeigt den
glaubensstarken Heiligen als Bezwinger des Teufels und
Überwinder der Versuchungen. Er zählt zu den Meisterwerken des
Landesmuseums und hat die dortigen Ausstellungsräume bisher noch
nie verlassen. Anlässlich der Hamburger Schau, die erstmals
einen umfassenden Überblick zur Antonius-Thematik in der
bildenden Kunst bietet, stimmte die Münsteraner Museumsleitung
zu, das kostbaren Triptychon auf die Reise in die Hanse-stadt zu
schicken.

Hier wird der um 1520 entstandene Altar aus Bamberger Sandstein
noch bis zum 18. Mai zu sehen sein, zusammen mit Werken aus der
Bosch-Nachfolge, von Lucas Cranach, Paolo Veronese, Otto Dix,
Max Ernst und anderen. Insgesamt 70 Leihgaben konnte das
Bucerius Kunst Forum für die Aus-stellung Schrecken und Lust
gewinnen, neben dem Westfälischen Landesmuseum Münster stellten
Museen aus elf Ländern, darunter der Louvre, der Prado in Madrid
und das Kunsthistorische Museum Wien, bedeutende Werke ihrer
Sammlungen zur Verfügung.

9. Februar - 18. Mai 2008
Schrecken und Lust
Die Versuchung des heiligen Antonius von Hieronymus Bosch
bis Max Ernst

INFO

Veranstaltungsdaten:
Schrecken und Lust. Die Versuchung des heiligen Antonius
von Hieronymus Bosch bis Max Ernst
Datum: 9. Februar - 18. Mai 2008
täglich 11 bis 19 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr
Bucerius Kunst Forum gemeinnützige GmbH
Rathausmarkt 2
20095 Hamburg
Tel.: 040 - 36 09 96 78
Fax: 040 - 36 09 96 71
URL: http://www.buceriuskunstforum.de

Kontakt:
Evelyn Edtmaier, Kristina Schilling
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bucerius Kunst Forum
E-Mail: presse at buceriuskunstforum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 29 10:38:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Feb 2008 10:38:38 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Kneppe,
Cornelia [u.a.]: Landwehren - Von der mittelalterlichen Wehranlage
zum Biotop
Message-ID: 47C7E0AE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.02.2008, 11:27

LITERATUR

Neue Broschüre über Landwehren
Von der mittelalterlichen Wehranlage zum Biotop

Die LWL-Archäologie für Westfalen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) hat eine neue Broschüre "Landwehren - Von
der mittelalterlichen Wehranlage zum Biotop" herausgegeben. Sie
beleuchtet die historischen, archäologischen, natur- und
namenkundlichen Aspekte dieser im Mittelalter üblichen
Wehranlagen rund um Städte und Kirchspiele. Ein Exkursionsteil
rundet das reich bebilderte Heft ab. Es ist für fünf Euro im
LWL-Museum für Naturkunde in Münster und im LWL-Museum für
Archäologie in Herne erhältlich.

Landwehren hat vermutlich jeder schon einmal bei einem
Waldspaziergang gesehen, aber nicht als solche wahrgenommen:
doppelte oder dreifache Wälle, die von Gräben flankiert sind und
sich meist abseits der bestehenden Wege durch den Wald ziehen.
Die historischen Aspekte stellt Dr. Cornelia Kneppe,
Historikerin der LWL-Archäologie für Westfalen, im ersten
Kapitel der Broschüre vor.

Im Mittelalter waren die Landwehren mit dichten Hecken bewachsen
und sollten Städte, Dörfer oder Landstriche vor Feinden
schützen. Wo sie Wege kreuzten, waren sie mit Schlagbäumen,
bisweilen auch mit sogenannten Warttürmen ausgestattet, die von
sogenannten Schlagbäumern oder Wartmännern bewacht wurden.
Sobald sich ein feindlicher Reiter näherte, schlugen diese mit
akustischen oder visuellen Signalen wie Hörnern, Bannern oder
Feuerkörben Alarm und warnten so die Bevölkerung.

Besonders in den unruhigen, von Gebietsstreitigkeiten unter den
Adeligen bestimmten Zeiten des 14. und 15. Jahrhunderts haben
die Landwehren somit so manchen Hofbesitzer vor Viehraub und
Zerstörung der Äcker bewahrt und damit auch die
Nahrungsversorgung der Bevölkerung gesichert.

Heute bieten die Reste der Landwehren einer großen Zahl von
Tieren und Pflanzen einen vielfältigen Lebensraum, wie der
Landschaftsökologe Dr. Bernd Tenbergen vom LWL-Museum für
Naturkunde in der Broschüre aufzeigt. Die enge Verknüpfung von
Feucht- und Trockenbiotopen sowie das hohe Alter lässt die
westfälischen Landwehren aus ökologischer Sicht zu wertvollen
Biotopen werden und macht sie für vergleichende
landschaftsökologische Untersuchungen besonders interessant.

Landwehren haben in Westfalen auch die Namensgebung beeinflusst:
"Wehrmann" und "Lammers" benannten zum Beispiel Menschen, die in
der Nähe einer Landwehr wohnten; ein "Heckmann" war jemand,
dessen Hof an einem Schlagbaum an der Landwehr lag; "Wechter",
"Böhmer" oder "Schlüter" bezeichneten denjenigen, der den
Schlagbaum bewachte. Diesen Einfluss der Landwehren auf die
Entwicklung von Orts- und Familiennnamen beleuchten Dr. Erhard
Mietzner und Dr. Timothy Sodmann vom Landeskundlichen Institut
Westmünsterland.

Zum Schluss stellt die Broschüre als Exkursionsziele fünf gut
erhaltene Landwehren bei Gut Havichhorst im Nordosten von
Münster sowie in Münster-Roxel, bei Havixbeck (Kreis Coesfeld),
Altenberge (Kreis Steinfurt) und bei Nordwalde (Kreis Steinfurt)
vor. Sie ist für fünf Euro im LWL-Museum für Archäologie in
Herne sowie in Münster im LWL-Museum für Naturkunde und in den
Buchhandlungen Thalia und Poertgen-Herder erhältlich.
INFO

Cornelia Kneppe, Erhard Mietzner, Timothy Sodmann,
Bernd Tenbergen:
Landwehren - Von der mittelalterlichen Wehranlage zum Biotop.
Münster 2007. 48 Seiten mit 100 Abbildungen und einer Karte.
5 Euro. Erhältlich im LWL-Museum für Archäologie in Herne im
LWL-Museum für Naturkunde in Münster und in den Buchhandlungen
Thalia und Poertgen-Herder in Münster erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 29 10:47:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Feb 2008 10:47:02 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Werk.Stoff.Holz", 02.03.-27.04.2008, Bocholt
Message-ID: 47C7E2A6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 28.02.2008, 13:14

AUSSTELLUNG

Stoffdruck mit der Dampfwalze im LWL-Textilmuseum
Ausstellung "Werk.Stoff.Holz" mit Arbeiten von Karl
Manfred Rennertz

Normalerweise werden im Textilmuseum Stoffe traditionell mit
Holzmodeln von Hand bedruckt. Dass es auch eine Nummer größer
geht, zeigte eine außergewöhnliche Kunstaktion am heutigen
Donnerstag. Für die Ausstellung "Werk.Stoff.Holz" wurden
Stoffbahnen mit Hilfe einer Dampfwalze bedruckt. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert die Schau
mit Werken von Karl Manfred Rennertz ab Sonntag, 2. März, in
Bocholt (Kreis Borken). Das Texilmuseum ist die vierte Station
des Zyklus "Atelier.Industrie", die den international
renommierten Bildhauer an alle acht Orte des
LWL-Industriemuseums führt.

In seinem Baden-Badener Atelier hatte Rennertz mit der
Kettensäge Holzplatten bearbeitet und so großflächige
Druckstöcke geschaffen, auf die er schwarze Farbe auftrug. Den
richtigen Druck bei der Übertragung der Motive auf weiße
Stoffbahnen besorgte eine Dampfwalze der Borkener Firma Klaus
Stewering.

Auf diese Weise entstanden mehr als 50 Fahnen für eine
Installation in der ehemaligen Spinnerei Herding, die das
LWL-Museum damit erneut als Ausstellungsgebäude nutzt. Für eine
zweite Installation in der historischen Fabrik verteilt Rennertz
mit Hilfe von Schülern der Bocholter Overbergschule 150
Kilogramm Roh-Baumwolle. Der quadratische Teppich aus den hellen
Flocken verleiht der Halle eine neue, feierliche Atmosphäre.

Die Rauminstallationen treffen in Bocholt auf Holzskulpturen des
Bildhauers, darunter auch Arbeiten, die im Rahmen des Zyklus
"Atelier.Industrie" entstanden: Vor einem Jahr war die alte
Lindenallee im Ehrenhof des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern
in Dortmund dem Sturm zum Opfer gefallen. Im Sommer hatte
Rennertz sein Atelier auf Zollern eingerichtet und die 70 Jahre
alten Stämme mit der Kettensäge in Skulpturen verwandelt. Diese
werden jetzt im Websaal neben älteren Arbeiten zu sehen sein.

Hintergrund:
Karl Manfred Rennertz, 1952 in Eschweiler geboren, studierte an
der Düsseldorfer Kunstakademie bei Professor Alfonso Hüppi und
war Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Seit fast 30 Jahren
arbeitet er national und international als freier Bildhauer. Für
seine künstlerische Arbeit erhielt Rennertz zahlreiche
Auszeichnungen. Seit 2004 hat er eine Professur für plastisches
Gestalten an der Fachhochschule Detmold. Er lebt und arbeitet in
Baden-Baden und Zürich.

INFO

Atelier.Industrie
Werk.Stoff.Holz
Karl Manfred Rennertz
2. März bis 27. April 2008
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50

geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr
Besichtigung der textilen Installationen in der Spinnerei Herding:
Do u. So 16 Uhr sowie nach Voranmeldung,
Treffpunkt: Museumsfoyer Uhlandstraße





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 29 10:52:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Feb 2008 10:52:48 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Brademann, Jan / Freitag,
Werner (Hgg.): Leben bei den Toten
Message-ID: 47C7E400.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jan Brademann"
Datum: 28.02.2008, 10:41

LITERATUR

Tagungsband "Leben bei den Toten" erschienen

Am 4. März 2005 fand im Schloss zu Münster eine Tagung zum Thema
"Der Kirchhof im Dorf" statt. Seit kurzem liegen ihre Beiträge
schriftlich vor in dem von Jan Brademann und Werner Freitag
herausgegebenen Buch "Leben bei den Toten. Kirchhöfe in der
ländlichen Gesellschaft der Vormoderne".

Es sind vornehmlich westfälische Beispiele, anhand derer sich
der Band aus interdisziplinärer Perspektive dem
mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Begräbnisplatz auf dem
Land widmet, der zum Großteil bis ins 19. Jahrhundert um die
Parochialkirche verharrte. In kleinen Dörfern besteht dieser
Zustand teilweise bis heute fort; die Vielschichtigkeit und
Intensität, mit der der Kirchhof, von Wohnhäusern und Speichern
gesäumt, in der Vormoderne in das Alltagsleben einbezogen war,
ist jedoch auch dort nicht mehr spürbar.

Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen die mannigfachen
Funktionen dieser öffentlichen Plätze, ihr topographisches und
architektonisches Aussehen und die soziale Situation ihrer
Bewohner. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wahrnehmung des
Kirchhofs durch die Gemeindeglieder und die Vertreter der Kirche,
ihrem mit Formen symbolischer Kommunikation verbundenen Umgang
mit dem Tod. Dabei stehen Konflikte im Mittelpunkt, die sich aus
dem Zugriff der Kirche, der alles Profane von diesem heiligen
Ort verbannen wollte, und daraus ergaben, dass die
Gedächtniskultur an die soziale Ordnung gekoppelt war.

Von besonderem Interesse für den regionalgeschichtlich
interessierten Leser dürften z.B. die Überlegungen Manfred
Balzers zur Rolle von Kirchhöfen im mittelalterlichen
Siedlungsgang in Westfalen sein. David Luebke gewährt Einblicke
in die Begräbniskonflikte in Warendorf im konfessionellen
Zeitalter, Bärbel Sunderbrink analysiert Friedhofsverlagerungen
im Ravensberger Land um 1800, und Fred Kaspar bietet einen
feingliedrigen Überblick über westfälische Kirchhofsbebauungen.
Einen münsterländischen Schwerpunkt setzen die bauhistorischen
Aufsätze von Thomas Spohn und Peter Ilisch. Jochen Ossenbrink
und Philipp Dotschev liefern Mikrostudien zu den Kirchhöfen in
Herzebrock und Badbergen.

Der Band ist Teil des Kirchhofsprojekts der Abteilung für
westfälische Landesgeschichte der Universität Münster (URL
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/forschung/Welcome.shtml)
. Er ist in der Reihe des Sonderforschungsbereichs 496
"Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme"
(http://www.uni-muenster.de/SFB496/Welcome.html) beim
Rhema-Verlag Münster erschienen.

Die Abteilung für Westfälische Landesgeschichte, das Institut
für Religiöse Volkskunde und das Bistumsarchiv Münster
veranstalten eine Vortragsreihe zur Kirchengeschichte und
religiösen Volkskunde Westfalens. In diesem Rahmen findet eine
öffentliche Buchpräsentation im Bistumsarchiv (Georgskommende 19),
am Dienstag, 22. April 2008, um 18 Uhr statt. Interessenten
sind herzlich eingeladen, ebenso zu dem anschließenden Vortrag
von Sabine Kötting über "Küster im Oberstift Münster im Spiegel
von Visitationen und status ecclesiarum".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 29 10:56:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Feb 2008 10:56:39 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ueberleben im Leben, 07.03.-13.04.2008, Muenster
Message-ID: 47C7E4E7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 29.02.2008, 10:03

AUSSTELLUNG

Überleben im Leben
Ausstellung zu einer Überlebenden des Holocaust im Haus der
Niederlande

Ronnie Goldstein-van Cleef ist eine Überlebende. Davon zeugen
ihre Gedichte und Zeichnungen, die das Haus der Niederlande vom
7. März bis 13. April in einer Ausstellung präsentiert.
Aufgewachsen in Den Haag, wurde ihre Familie nach Kriegsausbruch
1940 von den Nationalsozialisten verfolgt. Ihren Vater vergasten
die Deutschen, Goldstein-van Cleef selbst erlebte als Gefangene
1944 die Lager Auschwitz und Liebau. Eröffnet wird die
Ausstellung im Rahmen der siebten jüdischen Kulturtage am 6.
März um 18 Uhr in Anwesenheit von Goldstein-van Cleef.

Wie die meisten jüdischen Überlebenden baute sich Ronnie
Goldstein-van Cleef nach dem Krieg wieder aus eigener Kraft ein
Leben auf. Der Schrecken der Lager suchte sie erst zehn Jahre
nach ihrer Freilassung in voller Heftigkeit heim: Mehr als 50
Zeichnungen entstanden allein 1955. Sie zeigen die entsetzlichen
Ängste und Alpträume, die die Überlebende quälten. Ronnie
Goldstein dichtete schon vor dem Krieg.

Dass sie die verstörenden Kriegserfahrungen und den Verlust
ihres Vaters künstlerisch verarbeitete, verwundert deshalb
nicht. "Das war meine Rettung", sagt sie darüber. Noch immer
schreibt sie Gedichte, und häufig handeln sie vom Krieg. In der
Ausstellung werden 46 Zeichnungen aus dem Jahr 1955 und neun der
Gedichte aus den Jahren 1973 bis 2006 zu sehen sein.

INFO

Zentrum für Niederlande-Studien
Alter Steinweg 6/7
48143 Münster
Te.l: 0251/83285-11
Fax: 0251/83285-20
E-Mail: nlstudien at uni-muenster.de

Link: Haus der Niederlande
URL: http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/Zentrum/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 29 11:06:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Feb 2008 11:06:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Arbeitsgespraech zum Europaeischen Tag des
offenen Denkmals, 01.04.2008, Freudenberg
Message-ID: 47C7E73B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Servicebüro Kulturregion Südwestfalen"
Datum: 28.02.2008, 11:42

AKTUELL

Südwestfalen unterwegs: Auf alten Wegen durch die Kulturregion
Südwestfalen - historische Wege als Zeugen der
Regionalgeschichte, als Zugänge zur Kultur der Region und als
Bindeglieder zwischen den Kommunen und Kreisen.

- Ein Arbeitsgespräch zum Europäischen Tag des offenen Denkmals
2008 und zur weiteren Entwicklung kulturtouristischer
Aktivitäten für die Region-

Interessenten aus der ganzen Kulturregion Südwestfalen sind
herzlich willkommen!! Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich die
Verpflegung erfolgt zu Selbstkosten.

Das Tagesprogramm:

Eröffnung: Eckhard Günther, Bürgermeister der Stadt Freudenberg

Einführungen: Dr. Berthold Stötzel, Ortskurator Deutsche
Stiftung Denkmalschutz des Kreises Siegen-Wittgenstein: Konzept
Tag des offenen Denkmals, Aufgaben des Ortskurators, Zugänge zur
Denkmalforschung und Geschichte durch Aktivitäten im Rahmen des
Denkmaltages.

Susanne Thomas M. A., Kulturregion Südwestfalen: Konzept und
Zielsetzung der Kulturregion, kulturtouristische Ansätze für den
"Weg zu den Wegen".

Vortrag: Heribert Schmoranzer von der Projektgruppe
Heidenstraße: Wegeforschung und - erschließung am Beispiel der
Heidenstraße (auch bekannt unter "Jakobsweg").

Arbeitsphase: Anschließend werden Ansätze in der Region für eine
gemeinsame Bewerbung und pädaogischen sowie kulturtouristischen
Belebung der historischen Wege erarbeitet .

Dazu sollen Ideen gesammelt, Materialien gesichtet,
Anküpfungspunkte und Partner sondiert sowie die gemeinsame
Öffentlichkeitsarbeit besprochen werden. Zudem soll über eine
nachhaltige Herangehensweise an das Thema nachgedacht werden.
Wege enden schließlich nicht am Ortschild und auch nicht am
Denkmaltag. Denn dieser Ansatz eignet sich hervorragend zur
Verknüpfung von historisch und kulturell interessanten Orten in
der Region.

INFO

Datum:
01.04.2008 von 10.00 - ca. 16.00 Uhr.

Ort:
Villa Bubenzer
Villa Bubenzer Weg 7
57258 Freudenberg

Anfahrt Villa:
von der Bahnhofstraße abbiegen in die Trulichstraße und nach ca.
100m hinter der Sparkasse links abbiegen in den
Villa-Bubenzer-Weg.

Anmeldung:
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Anmeldung wird erbeten bei: Kulturregion Südwestfalen - Servicebüro c/o FD
40 Kultur
Märkischer Kreis
Bismarckstr. 15
58762 Altena
Tel.: 0 23 52 / 9 66 - 70 66
Fax: - 71 66
E-Mail: servicebuero at kulturregion-swf.de
URL: www.kulturregion-swf.de

Sprechzeiten:
Di.+ Do. 09.00 - 17.00 h unter:
Tel.: 0 23 52 / 9 66 - 70 66
Fax: 0 23 52 / 9 66 - 71 66

Mo. + Mi. 08.30 - 12.00 h unter:
Tel.: 0 23 91 / 93 96 60





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 29 12:44:33 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 29 Feb 2008 12:44:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neuer Leiter des LWL-Archaeologiemuseums Herne
Message-ID: 47C7FE31.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.02.2008, 12:30

AKTUELL

Neuer Leiter im LWL-Archäologiemuseum

Der neue Leiter des LWL-Museums für Archäologie in Herne ist Dr. Josef Mühlenbrock. Das beschloss am Freitag (29.2.) der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster.

Bisher arbeitete der promovierte Archäologe am LWL-Römermuseum in Haltern am See. Er war Projektleiter der erfolgreichen Herculaneum-Ausstellung 2005 in Haltern mit fast 130.000 Besuchern und betreute danach die Vorbereitungen zum Varusschlacht-Ausstellungsprojekt 2009.

Der 39-jährige wird am kommenden Montag auf die neue Position in Herne wechseln. Das Haus ist seit 2003 das zentrale Archäologiemuseum des Kommunalverbandes. Es gewann unter Mühlenbrocks Vorgängerin Dr. Barbara Rüschoff-Thale - sie wechselte ins Amt der LWL-Kulturdezernentin - mehrere Preise. Zuletzt brachte 2006 und 2007 die Klima-Ausstellung ("Leben in Extremen") über 100.000 Besucher nach Herne.

Nach dem Abitur in Haltern studierte Mühlenbrock Archäologie, Alte Geschichte, Latein und Kunstgeschichte in Münster. Mit einem Stipendium ging er 1995 nach Rom und schrieb 1997 seine Doktorarbeit über römische Architektur. Während des Studiums arbeitete er bei Ausgrabungen in Westfalen und danach als wissenschaftlicher Referent in Münster und Haltern. Josef Mühlenbrock wohnt in Münster.