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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 9 11:02:01 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jan 2012 11:02:01 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Bernhardt, Kirsten: Armenhaeuser. Die Stiftungen des muensterlaendischen Adels (16.-20. Jahrhundert)
Message-ID: 4F0AC929020000D6000050E2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Peter Höher"
Datum: 03.01.2012, 09:23


LITERATUR

Kirsten Bernhardt: Armenhäuser. Die Stiftungen des
münsterländischen Adels (16.-20. Jahrhundert). (=Beiträge zur
Volkskultur in Nordwestdeutschland 119).) Waxmann Verlag,
Münster 2012, 454 S., 88 Abb., 6 Tab., ISBN 978-3-8309-2576-7,
34,90 ?.

Die Armenversorgung in den ländlichen Kirchspielen des
Münsterlandes konnte sich von der zweiten Hälfte des 16.
Jahrhunderts bis ins 20. Jahrhundert zum Teil auf
Armenhausstiftungen stützen, die vom landsässigen Adel
errichtet wurden und ihm während der gesamten Zeit ihrer
Existenz unterstanden. Die Studie, die sich primär als
volkskundlicher Beitrag zur Armutsforschung sowie als Beitrag
zur westfälischen Landesgeschichte versteht, untersucht die
Struktur und Entwicklung zwanzig derartiger Stiftungen von der
Gründung der Armenhäuser bis zu ihrer Auflösung. Neben den
Adeligen, die mit den Stiftungen durchaus auch Eigeninteressen
verfolgten, stehen dabei vor allem die Lebensverhältnisse der
unterstützten Pfründnerinnen und Pfründner im Mittelpunkt:
Welchen Aufnahmebedingungen mussten sie genügen, welche
Pflichten hatten sie zu erfüllen? Und vor allem: wie wohnten
und wirtschafteten sie in den Armenhäusern, wie bestritten sie
ihren Lebensunterhalt? Wie gestaltete sich ihr soziales Umfeld?
Welche Veränderungen ergaben sich im Verlauf des
Untersuchungszeitraums?

Die gesellschaftliche Relevanz der untersuchten
Armenhausstiftungen, die über ihre Funktionen in der
Armenversorgung deutlich hinausging, ist für die frühe Neuzeit
als sehr hoch einzuschätzen. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts
schwand sie jedoch deutlich, und es kam schließlich zur
Auflösung der Armenhäuser. Dies war jedoch nur der Endpunkt
einer langen, wechselvollen Geschichte, die anhand von
überlieferten Urkunden, Hausordnungen, Nachlassinventaren,
Rechnungen und Schriftwechseln sowie Karten, Plänen und Fotos
rekonstruiert werden konnte.


INFO

Kontakt:
Dr. Peter Höher
LWL - Volkskundliche Kommission
Scharnhorststraße 100
48151 Münster
Tel.: 0251 8324405
Fax: 0251 8328393
E-Mail: peter.hoeher at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/VOKO/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 9 11:04:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jan 2012 11:04:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Halbjahresprogramm mit ueber 400 Veranstaltungen
erschienen: Industriekultur erleben in den LWL-Industriemuseen
Message-ID: 4F0AC9D6020000D6000050E7@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.01.2012, 11:37


AKTUELL

Halbjahresprogramm mit über 400 Veranstaltungen erschienen
Industriekultur erleben in den LWL-Industriemuseen

Industriekultur ist mehr als altes Eisen - das beweist das neue
Halbjahresprogramm der LWL-Industriemuseen. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) legt jetzt das 84
Seiten starke Heft mit den aktuellen Sonderausstellungen und
Veranstaltungen an den acht Standorten des Landesmuseums für
Industriekultur in Dortmund, Bochum, Witten, Hattingen, Waltrop,
Bocholt, Lage und Petershagen vor. Es listet für die Monate
Januar bis Juli mehr als 400 Termine auf. "Beim Blättern durch
unser Programm finden Sie das Klavierkonzert genauso wie
kreative Kurse, Führungen zu Fuß und mit dem Fahrrad, Märkte
und Museumsfeste, Vorträge und Fotoausstellungen, so
Museumsdirektor Dirk Zache.

Im Mittelpunkt des Programms auf der Zeche Zollern in Dortmund
steht die internationale Wanderausstellung "Zwangsarbeit. Die
Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" (18.3. bis 30.9.)
der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Nach
dem Jüdischen Museum in Berlin und dem Zentralmuseum in Moskau
ist Dortmund die dritte Station, bevor die Schau nach Polen und
Tschechien weiter wandert. "Wir widmen uns damit auch einem
wichtigen Kapitel der eigenen Geschichte, denn die Zeche
Zollern und weitere Standorte unseres Museums waren im Zweiten
Weltkrieg selbst Einsatzorte von Zwangsarbeitern", so
Standortleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

Auf der Zeche Nachtigall in Witten und in der Henrichshütte
Hattingen gibt im ersten Halbjahr Leonardo da Vinci weiter den
Ton an. Seine "bewegenden Erfindungen" locken Erwachsene und
Kinder zu einem praktischen Ausflug in die Technikgeschichte.
Die Doppelausstellung mit vielen funktionstüchtigen Modellen
läuft noch bis 31. Mai.

Die Zeche Hannover in Bochum stellt in der Ausstellung
"Montanrevier" (25.3. bis 9.6.) mit eindrucksvollen Fotografien
reviertypische Bauten aus Oberschlesien und dem Ruhrgebiet
gegenüber. Neben Geschichts- und Naturführungen bietet das
LWL-Industriemuseum gemeinsam mit dem Stadtmarketing Herne
erstmals Segway-Touren an: Mit dem elektrischen Stehroller geht
es auf Entdeckungsreise rund um das Bergwerk im Bochumer Norden.

Im Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop wagt das
LWL-Industriemuseum mit der Ausstellung "Welterbe am Wasser"
(25.3. bis 2.9.) unter der Schirmherrschaft der UNESCO einen
Blick in die eigene Zukunft. Viele Welterbestätten liegen am
Wasser oder haben mit Wasser zu tun. Auch das Schiffshebewerk
und der gesamte Schleusenpark könnten eines Tages dazugehören;
der Antrag ist auf den Weg gebracht. In der zweiten Ausstellung
"Kaiser, Kohle und Kanal in 3D" (6.5. bis 21.10.) zeigt das
Museum faszinierende Stereofotografien von 1900 bis heute.
Entsprechende Brillen sorgen für verblüffende räumliche
Eindrücke.

In die Welt der Mode entführt die Ausstellung "Fashion-lights!"
(13.5.-18.11.) die Besucher des TextilWerks in Bocholt. Die
Schau geht der Frage nach, wie die Mode in den Stoff kommt und
zeigt den Weg von der Idee zum fertigen Produkt. Zu den
Programmhighlights gehören das traditionelle Familienfest am 1.
Mai und außergewöhnliche Konzerterlebnisse im Rahmen des
Festivals "Soundseeing": Musik auf Fahrrädern und auf
Staubsaugern (5.5.).

Eine kleine Kulturgeschichte des Trinkens erzählt die
Ausstellung "Zum Wohl" (15.4. bis 30.9.) im Ziegeleimuseum
Lage. Am Beispiel von Westfalen geht es um die Rolle, die
Getränke im Alltag spielen und die Frage, wie sich die
Trinkgewohnheiten in den letzten Jahrhunderten verändert haben.

In der Glashütte Gernheim in Petershagen erzählen noch bis zum
20. März "Perlen aus Glas" farbige Geschichten aus aller Welt.
Führungen und Bastelaktionen für Kinder begleiten die
Sonderausstellung. Währenddessen laufen bereits die
Vorbereitungen für das Jubiläum des historischen Fabrikdorfes
an der Weser, das vor 200 Jahren gegründet wurde. Die
Glaskünstlervereinigung NRW stellt ihre Jahresausstellung unter
dem Titel "ROTATION SiO2" (10.6. bis 4.11.) ganz in das Zeichen
des Jahrestages. Groß gefeiert wird dann im September.

Freier Freitag

Wer frei in der Planung seines Museumsbesuchs ist, kann sich
bereits einige Tage vormerken, an denen die LWL-Indutriemuseen
freien Eintritt gewähren. An allen Standorten ist dies immer
der erste Freitag im "ungeraden" Monat, also für das erste
Halbjahr der 6. Januar, 2. März und 4. Mai. Freier Eintritt
gilt außerdem am Internationalen Museumstag (20.5.) sowie an
ausgewählten Veran-staltungstagen, die im jeweiligen Programm
ausgewiesen sind.

Kalender bestellen

Der Halbjahreskalender kann kostenlos angefordert werden über
die Zentrale der LWL-Industriemuseen in Dortmund, Tel. 0231
6961-282, E-Mail: lena.holbein at lwl.org. Alle Termine und den
Kalender als PDF zum Download gibt es im Internet unter
http://www.lwl-industriemuseum.de. Dort können Interessierte
über Newsletter auch aktuelle Informationen aus dem Museum
beziehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 9 11:16:22 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jan 2012 11:16:22 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Urbanitaet. Formen der Inszenierung in Texten,
Karten, Bildern", Muenster, 19./20.03.2012
Message-ID: 4F0ACC86020000D6000050EC@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 21.12.2011, 15:43


KOLLOQUIUM

42. Frühjahrskolloquium des Instituts für vergleichende
Städtegeschichte und des Kuratoriums für vergleichende
Städtegeschichte e. V. in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Martina
Stercken (Universität Zürich) und Prof. Dr. Ute Schneider
(Universität Duisburg-Essen)

"Urbanität. Formen der Inszenierung in Texten, Karten, Bildern"

19.-20. März 2012

Programm

Montag, 19. März 2012

13.30 Uhr
Begrüßung:
Prof. Dr. Werner Freitag, Münster

Einführung:
Prof. Dr. Martina Stercken, Zürich /
Prof. Dr. Ute Schneider, Essen

Moderation:
Prof. Dr. Martina Stercken, Zürich

14.15 Uhr-15.00 Uhr
Prof. Dr. Ingrid Baumgärtner, Kassel:
Jerusalem und die Topographie des Wissens

15.00 Uhr-15.45 Uhr
Prof. Dr. Gerhard Fouquet, Kiel:
'Unscharfe Bilder' - Städte in Konrad Grünembergs Reisebericht
nach Jerusalem (1486)

15.45 Uhr-16.15 Uhr
Kaffeepause

Moderation:
Prof. Dr. Ferdinand Opll, Wien

16.15 Uhr-17.00 Uhr
Prof. Dr. Birgit Studt, Freiburg:
Geschichtsschreibung als Gewissen der Stadt

17.00 Uhr-17.45 Uhr
Prof. Dr. Peter Johanek, Münster:
Von Stereotypen und (feinen) Unterschieden.
Wie schafft sich eine Stadt ein Image?

Moderation:
Prof. Dr. Werner Freitag, Münster

20.15 Uhr
Öffentlicher Vortrag [F2, Fürstenberghaus]
Prof. Dr. Frank Rexroth, Göttingen:
Gefährliche Liebschaften: 'Wissenschaft' und 'Laster' in den
mittelalterlichen Vorstellungen von der Bildungsmetropole Paris


Dienstag, 20. März 2012


Moderation:
Prof. Dr. Nine Miedema, Saarbrücken

09.00 Uhr-9.45 Uhr
Prof. Dr. Tanja Michalsky, Berlin:
'Die Stadt im Buch'. Die Konstruktion städtischer Ordnung in
frühneuzeitlichen Beschreibungen am Beispiel Neapels

09.45 Uhr-10.30 Uhr
Prof. Dr. Cerstin Bauer-Funke, Münster:
Inszenierungen von Urbanität in französischen Texten
des 17. und 18. Jahrhunderts

10.30-11.00 Uhr
Kaffeepause

Moderation:
Prof. Dr. Werner Freitag, Münster

11.00-11.45 Uhr
Dr. Katy Layton Jones, Leicester:
Defined by ink and shadow: the role of the printed image
in shaping ninetheenth-century urban identities

11.45 Uhr-12.30 Uhr
Dr. Jan Sahli, Zürich:
'Stadtsymphonien': Urbane Seherfahrungen im
avantgardistischen Film

12.30 Uhr-14.00 Uhr
Mittagspause

Moderation:
Prof. Dr. Ute Schneider, Essen

14.00 Uhr-14.45 Uhr
Prof. Christoph Luchsinger, dipl. Arch ETH, Wien:
Die Stadt im Schnitt. Infrastrukturen und ihre Bedeutung für
Verständnis und Abbild der Stadt

14.45 Uhr-15.30 Uhr
Prof. Dr. Julika Griem, Darmstadt:
Baltimore als Serienheld: 'The Wire' als multimediales Epos

15.30 Uhr-16.30 Uhr
Schlussdiskussion:
Prof. Dr. Martina Stercken, Zürich /
Prof. Dr. Ute Schneider, Essen


Die Vorträge und Diskussionen finden im Liudgerhaus
(Bischöfliches Generalvikariat), Überwasserkirchplatz 3, und
der Abendvortrag findet im Fürstenberghaus, Hörsaal F2,
Domplatz 20-22, 48143 Münster, statt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
42. Frühjahrskolloquium des Instituts für vergleichende
Städtegeschichte und des Kuratoriums für vergleichende
Städtegeschichte e. V. in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Martina
Stercken (Universität Zürich) und Prof. Dr. Ute Schneider
(Universität Duisburg-Essen)
Datum: 19.-20. März 2012

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 27
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 9 11:22:08 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jan 2012 11:22:08 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Duelmener Heimatblaetter, Heft 1+2, Jahrgang 58, 2011
Message-ID: 4F0ACDE0020000D6000050F2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dietmar Rabich"
Datum: 16.12.2011, 17:07


SERVICE: TOC

Dülmener Heimatblätter
Heft 1+2, Jahrgang 58, 2011
ISSN 1615-8687
64 Seiten
Herausgeber: Heimatverein Dülmen e. V.
Die Dülmener Heimatblätter erscheinen halbjährlich.


Da der Heimatverein Dülmen Anfang 2011 eine Sonderausgabe (336
Seiten als gebundenes Buch) aus Anlass des 700-jährigen
Jubiläums der Stadt Dülmen herausgegeben hat, erscheinen in
diesem Jahr die beiden Hefte als gemeinsame Ausgabe.

Die Ausgabe der Dülmener Heimatblätter erscheint Anfang 2012
auch in Form eines E-Books.


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=46



INHALT

S. 2-15
Bödiger, Antonius
Das Urbar A3 des Klosters Werden

S. 16-24
Paziorek, Peter
700 Jahre Stadtgeschichte Dülmen

S. 25-34
Bickhove-Swiderski, Ortwin
David Dublon aus Wittlich/Mosel - jüdischer Kantor und Lehrer
in Dülmen

S. 35-39
Potthoff, Erik
Der Kirchplatz vor 1925

S. 40-48
Rabich, Dietmar
Nachlese zur Sonderausgabe der Dülmener Heimatblätter 2011

S. 49-54
Maasmann, Justin
Merfeld - Historische Bauerschaften

S. 55
Rabich, Dietmar
Hinweise und Funde: Eichstempel

S. 56-63
Werp, Wolfgang
Neuerscheinungen


INFO

Kontakt:
Erik Potthoff
Heimatverein Dülmen e. V.
Postfach 1307
48234 Dülmen
E-Mail: info at heimatverein-duelmen.de
URL: http://www.heimatverein-duelmen.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 10 11:44:02 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jan 2012 11:44:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Jahresvortrag Gesellschaft fuer Westfaelische
Wirtschaftsgeschichte (GWWG), Dortmund, 31.01.2012
Message-ID: 4F0C2482020000D600005173@cl2x-sd2-vs>

Von: "Nancy Bodden"
Datum: 06.01.2012, 10:39


AKTUELL

Der Jahresvortrag 2012 der Gesellschaft für Westfälische
Wirtschaftsgeschichte (GWWG) findet statt am Dienstag,
31.1.2012, um 18.30 Uhr im Großen Saal der Industrie- und
Handelskammer zu Dortmund, Märkische Straße 120. Referent ist
der Historiker Prof. Dr. Werner Plumpe, Vorsitzender des
Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. Das
Thema lautet: Die gegenwärtige Wirtschaftskrise in historischer
Perspektive. Um eine Anmeldung wird gebeten. Die Einladung
sowie ein Anmeldeformular sind über die Internetseite des
Westfälischen Wirtschaftsarchivs abrufbar.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Jahresvortrag 2012 der GWWG
Datum: 31.1.2012
Industrie- und Handelskammer zu Dortmund
Märkische Straße 120
44141 Dortmund

Kontakt:
Nancy Bodden
Westfälisches Wirtschaftsarchiv
Märkische Straße 120
44141 Dortmund
Tel.: 0231 54 17 124
Fax: 0231 54 17 117
URL:
http://www.archive.nrw.de/wirtschaftsarchive/WWADortmund/wir_ueber_uns/profil/index.php





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 10 11:46:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jan 2012 11:46:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Anfaenge des Kirchenbuchwesens am
Beispiel des Bistums, Muenster, 11.01.2012
Message-ID: 4F0C2515020000D600005178@cl2x-sd2-vs>

Von: "Roland Linde"
Datum: 09.01.2012, 01:27


AKTUELL

Die Anfänge des Kirchenbuchwesens am Beispiel des Bistums
Münster

Vortrag von Benjamin Zumbrock M.A. (Hamm)

Kirchenbücher sind die wichtigste und meistgenutzte Quelle der
Familienforschung, doch über ihre Geschichte ist bislang wenig
bekannt. Bei ihrem ersten Mittwochstreffen im Jahr 2012 wird
sich die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und
Familienforschung mit dem Thema befassen. In seinem Vortrag
wird der Historiker Benjamin Zumbrock der Frage nachgehen, seit
wann es überhaupt Kirchenbücher bzw. Kirchenmatrikeln gibt und
wie die Kirchenbücher im 16. und 17. Jahrhundert im Oberstift
des Bistums Münster eingeführt wurden. Angesprochen werden auch
Sonderformen der ältesten Kirchenbuchaufzeichnungen und Fragen
der Interpretation von Kirchenbucheinträgen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: Mi., 11.1.2012, 16:30-18:00 Uhr
LWL-Archivamt
Jahnstr. 26
48147 Münster
Tel.: 0251/591-3890
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/

Kontakt:
Roland Linde
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung

Am Kreuztor 6
48147 Münster
Tel.: 0251-5209753
E-Mail: geschaeftsfuehrung at wggf.de
URL:
http://www.genealogy.net/vereine/wggf/cms/?Die_WGGF:Mittwochstreffen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 10 11:51:55 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jan 2012 11:51:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Wie das Telefon nach Bielefeld kam, Bielefeld,
13.01.2011
Message-ID: 4F0C265B020000D60000517D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 09.01.2012, 12:21


AKTUELL

Wie das Telefon nach Bielefeld kam

Heute hat fast jeder ein Handy und kann immer und überall
telefonieren sowie per SMS schnell Informationen vermitteln.
Aber wie war das eigentlich vor 100 Jahren? Wie sahen die
ersten Telefone aus? Was ist Telegraphieren und wie
funktioniert eigentlich Morsen? All das können Kinder ab acht
Jahren am Freitag, 13. Januar, von 15.30 bis 17.00 Uhr im
Historischen Museum, Ravensberger Park 2, herausfinden und
sogar selbst ausprobieren - mit alten Morseapparaten,
Fernschreibern und Telefonen.

Die Teilnahme kostet fünf Euro. Anmeldung unter 0521 / 51-3635.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 10 11:54:39 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jan 2012 11:54:39 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Owetschkin,
Dimitrij: Studien zu evangelischen Pfarrern und religioeser
Sozialisation in der Bundesrepublik der 1950er bis 1970er Jahre
Message-ID: 4F0C26FF020000D600005182@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thea Struchtemeier"
Datum: 09.01.2012, 14:01


LITERATUR

Die Suche nach dem Eigentlichen
Evangelische Pfarrer wurden erforscht
RUB-Forscher Dr. Dimitrij Owetschkin veröffentlicht große
sozialhistorische Studie zu evangelischen Pfarrern und
religiöser Sozialisiation in der Bundesrepublik

Von der Wiege bis zur Bahre: Die Redensart umfasst ein klares
Berufsbild und gibt darin den alltäglichen Aktionsradius von
Geistlichen wieder. Unter diesen spielten evangelische Pfarrer
in Deutschland traditionell eine zentrale Rolle bei der
religiös-kirchlichen Sozia-lisation. Zudem stellten sie eine
besondere Berufsgruppe innerhalb des Bildungsbürgertums dar,
die hohes gesellschaftliches und auch moralisches Ansehen
genoss.

Diese Situation änderte sich nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit
der Partnerschaft von Staat und Kirche in Westdeutschland und
dem Rückgang der traditionellen Kirchenbindung mussten sich
evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer zunehmend neuen
Herausforderungen stellen. Sie wurden mit öffentlichen
Auseinandersetzungen um kirchenpolitische und theologische
Fragen sowie mit Problemen der Weitergabe religiös-kirchlicher
Normen, Werte, Deutungen und Verhaltensweisen konfrontiert. Das
pastorale Berufsbild unterlag einer Wandlung, und im Rahmen
zunehmender Pluralisierung suchten die Pfarrer nach dem
"Eigentlichen" in ihrer Tätigkeit.

Pionierarbeit über evangelische Pfarrerschaft Erstmalig hat Dr.
Dimitrij Owetschkin, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut
für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum, untersucht,
wie die evangelische Pfarrerschaft der Bundesrepublik zwischen
1950 und 1980 auf solche Herausforderungen reagierte. In seiner
jüngst erschienenen Publikation räumt er Rolle und Bedeutung
der eigenen religiösen Sozialisationserfahrungen der Pfarrer
einen großen Stellenwert ein. Owetschkin untersucht die
Pfarrerschaft sowohl als soziale Schicht wie auch als Instanz
religiöser Sozialisation. Er arbeitet die
Sozialisationsprägungen unterschiedlicher Pfarrergenerationen
heraus und setzt sie auch an ausgewählten Beispielen aus der
rheinischen und westfälischen Landeskirche in Bezug zum
pastoralen Handeln in der Gemeindearbeit.

"Die Suche nach dem Eigentlichen" ist eine Pionierarbeit, denn
bislang wurde die Sozialge-schichte der evangelischen Pfarrer
in der alten Bundesrepublik nicht umfassend wissen-schaftlich
erforscht. Die Studie ist im Rahmen der DFG-Forschergruppe
"Transformation der Religion in der Moderne. Religion und
Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhun-derts" an
der RUB entstanden. Die seit 2005 bestehende und
interdisziplinär ausgerichtete Gruppe von Historikern,
Theologen und Religionswissenschaftlern analysiert die
gesell-schaftsgeschichtlichen Hintergründe des Wandels der
öffentlichen Wahrnehmung von Religion.

Buchtitel Dimitrij Owetschkin: Die Suche nach dem Eigentlichen.
Studien zu evangelischen Pfarrern und religiöser Sozialisation
in der Bundesrepublik der 1950er bis 1970er Jahre.
Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen,
Schriftenreihe A: Darstellungen, Band 48. Essen:
Klartext-Verlag 2011, 483 Seiten, ? 49,95. ISBN
978-3-8375-0506-1.

Presse/Redaktion Thea Struchtemeier,
www.isb.ruhr-uni-bochum.de/presse/index.html.de


INFO

Kontakt:
Dr. Dimitrij Owetschkin
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets / ISB der RUB
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum
Tel.: +49/234/32-22541
E-Mail: hgr at rub.de
URL: www.isb.rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 11 09:15:55 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jan 2012 09:15:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Westfaelische Auswanderer im Wilden Westen,
Paderborn, 17.01.2012
Message-ID: 4F0D534B020000D6000051E0@cl2x-sd2-vs>

Von:
Datum: 09.01.2012, 19:33


AKTUELL

Westfälische Auswanderer im Wilden Westen - Vortrag beim
Altertumsverein

Die Auswanderung vieler westfälischer Handwerker und Bauern in
den Mittleren Westen der USA, die "plattdeutsche Prärie"
zwischen Chicago und St. Louis, ist bekannt. Aber nur wenige
wissen, dass Westfalen um 1870/80 noch weiter nach Westen
(Kansas, Oklahoma) vorstießen, wo sie unter Indianern als
Farmer, Cowboys und Soldaten der US-Kavallerie entbehrungsreich
und gefährlich lebten. Anhand der Memoiren eines dieser
Pioniere und anderer neu entdeckter Quellentexte sowie mit
Hilfe zahlreicher Bilder erzählt der Paderborner Historiker Dr.
Rainer Decker ein spannendes Kapitel deutsch-amerikanischer
Beziehungen. Der Vortrag findet als Veranstaltung des
Altertumsvereins Paderborn am Dienstag, 17. Januar 2012, um
19.30 Uhr in der Theologischen Fakultät statt (Kamp 6, Hörsaal
2).

Geschichte aus Glas - Glaspokal erinnert an Offizier-Reitschule
am Abdinghof
"Gleiche Sorgfalt widmen wir allen Denkmälern der Vorzeit, um
die Überbleibsel alter Kunst und Tradition zu erforschen und zu
erhalten - Altertümer aller Art werden wir sammeln...,"
schrieben schon die Gründungsväter des Altertumsvereins
Paderborn Paul Wigand und August von Haxthausen im Jahr 1819.
Die Sammlung und Erforschung von Büchern, Münzen, Archivalien
sowie Kunst- und Alltagsgegenständen betreiben die Mitglieder
des Altertumsvereins bis heute mit Leidenschaft.

Hunderte einzigartige Sammlungsobjekte bereichern als wichtige
Zeugen der westfälischen Geschichte die unterschiedlichsten
Museen der Region. Allein dem Paderborner Museum für
Stadtgeschichte hat der Verein über 2.000 Leihgaben zur
Verfügung gestellt. Nun kommt aus der ehemaligen Paderborner
Offiziersreitschule ein einzigartiger Schatz in die
umfangreiche kulturhistorische Sammlung des Vereins. "Bei dem
Pokal handelt sich um ein sogenanntes Erinnerungsglas. Es ist
das einzige bisher bekannte Exponat aus der Offizier-Reitschule
am Abdinghof," betont Dr. Norbert Börste.

Der Leiter des Historischen Museums im Marstall in Paderborn -
Schloß Neuhaus engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich
als Kustos der Kunst- und kulturhistorischen Vereinssammlung.
Das Glas mit den Initialen der Paderborner Offizier-Reitschule
gehörte Vizefeldwebel Bernhard Radloff, der 1969 mit 87 Jahren
in Bielefeld starb. "Der Pokal war immer im Familienbesitz und
zog von Paderborn über Bielefeld, Hannover, Berlin und
schließlich bis nach Wien. Jetzt ist er wieder nach Paderborn
zurückgekehrt und bereichert nun die Sammlung des Vereins,"
freut sich Vereinsdirektor Dr. Hermann-Josef Schmalor.Die
Offizier-Reitschule in Paderborn war eine Schulungseinrichtung
des preußischen Heeres. Die Domstadt beherbergte vor dem 1.
Weltkrieg zeitweise auch einzelne auf höherer Kommandoebene
angesiedelte Einrichtungen wie beispielsweise die
Offizier-Reitschule. Im Abdinghof lernten sowohl
Kavallerie-Offiziere als auch Offiziere anderer
Truppengattungen das Reiten sowie spezielle Reitmanöver. Die
mit dem Status einer Brigade versehene Schule nahm 1906 im
Abdinghofkloster ihren Unterrichtsbetrieb auf.


INFO

Dr. Hermann-Josef Schmalor, Vereinsdirektor
Dr. Andreas Neuwöhner, Stellvertretender Vereinsdirektor
Rolf-Dietrich Müller, Geschäftsführer
Franz-Josef Krüger, Schatzmeister
Marianne Witt-Stuhr M.A., Schriftführerin
Dr. Rainer Decker (Schriftleitung WZ)
Marianne Moser M.A.(Organisationsleitung Exkursionen)

Über den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens.
Abt. Paderborn


Bewahren und Sammeln
Der Altertumsverein Paderborn hat in seiner über 185-jährigen
Geschichte nachhaltige Spuren im ostwestfälischen Raum
hinterlassen. Seit seiner Gründung im Jahr 1824 steht er für
die Erhaltung und Sicherung historischer Dokumente. Damals
rettete der Verein die bedrohten Archivbestände von
säkularisierten Klöstern und gab das Westfälische Urkundenbuch
heraus. Das Archiv und die Bibliothek des Altertumsvereins
befinden sich heute in der Erzbischöflichen Akademischen
Bibliothek. Die umfangreichen archäologischen,
kunstgeschichtlichen und numismatischen Sammlungen befinden
sich in verschiedenen Museen. In den vergangenen Jahren hat der
Altertumsverein zahlreiche historische Ausstellungen mit
Exponaten und Leihgaben unterstützt.

Fördern und Forschen
Mit der eigenen Reihe "Studien und Quellen zur westfälischen
Geschichte" fördert der Verein die wissenschaftliche
Regionalforschung. Gemeinsam mit dem Landschaftsverband und dem
Altertumsverein Münster wird außerdem in jedem Jahr der "Tag
der westfälischen Geschichte" veranstaltet. Darüber hinaus
steht auch die Förderung von engagierten Nachwuchshistorikern
im Fokus der Vereinsarbeit: Jährlich wird der
Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis vergeben. Mit diesem Preis
werden Nachwuchswissenschaftler für herausragende Arbeiten, die
sich mit Geschichte Ost- und Südwestfalens befassen,
ausgezeichnet. Mitgliederversammlungen, wissenschaftliche
Vorträge, Ausstellungen, Studien- und Museumsfahrten runden das
Vereinsprogramm ab. Vereinsmitglieder erhalten kostenlos die
"Westfälische Zeitschrift", die Zeitschrift "Westfalen" und
werden zu Vorträgen und Exkursionen eingeladen.

Weitere Informationen zum ehrenamtlichen Kulturprogramm des
Altertumsvereins finden Sie im Internet unter:
http:// www.altertumsverein-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 11 09:20:00 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jan 2012 09:20:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kostenlose Museumspaedagogik: Lehrerinfo auf Schloss
Cappenberg, Selm, 12.01.2012
Message-ID: 4F0D5440020000D6000051E5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Unna"
Datum: 09.01.2012, 14:05


AKTUELL

Kostenlose Museumspädagogik
Lehrerinfo auf Schloss Cappenberg

In einer Kooperation mit der Ernst Barlach Museumsgesellschaft
präsentiert der Kreis Unna auf Schloss Cappenberg in Selm die
Ausstellung "Das große Welttheater" mit bedeutenden Werken aus
der Sammlung Karsch/Nierendorf zur Kunst des Expressionismus
und der Neuen Sachlichkeit. Begleitend zur Ausstellung bietet
der Kreis wieder ein kostenloses museumspädagogisches Programm
für Schulklassen aller Altersstufen an. Die
Lehrerinformationsveranstaltung dazu findet am Donnerstag, 12.
Januar um 15.30 Uhr im Schloss Cappenberg statt.

Trotz widriger politischer Umstände in den 1930er und 1940er
Jahren gelang es der renommierten Berliner Galerie
Karsch/Nierendorf, ihre Kunstsammlung größtenteils zu erhalten
und nach dem Krieg durch wichtige Arbeiten zu ergänzen.
Bekannte Künstler wie Max Beckmann, Otto Dix, Erich Heckel,
Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde oder Josef Scharl sind in der
Cappenberger Ausstellung mit zentralen Werken vertreten.

Unter der Leitung der beiden Museumspädagoginnen Alexandra
Dolezych und Dagmar Schmidt wird in den Aktionswochen vom 7.
Februar bis zum 2. März wieder ein interessantes,
museumspädagogisches Begleitprogramm realisiert. Mit dem
Angebot "Menschen, Gesichter und Masken" besteht für die
jüngeren Schüler (1. - 5. Schuljahr) die Möglichkeit, eigene
Gesichter und Masken mit leuchtenden Kreiden und Aquarellfarben
herzustellen.

Die konträren Lebenswelten "Großstadt und Naturidylle"
thematisiert das Programm für das 6. - 9. Schuljahr. Die
bildliche Darstellung dieser gegensätzlichen Lebensbereiche
sowie das daraus resultierende soziale Umfeld werden mit den
Schülern erörtert und in einer eigenen Arbeit künstlerisch
umgesetzt.

"Expressionismus und Neue Sachlichkeit" stehen für die 10. -12.
Klasse im Ausstellungsrundgang als künstlerische Positionen und
geschichtliche Strömungen zur Diskussion. Der Blick für die
formalen Unterschiede zwischen beiden Stilrichtungen soll durch
kleine zeichnerische Übungen vor den Originalen vertieft werden.


INFO

Schloss Cappenberg
Cappenberg Straße
59379 Selm

Um telefonische Anmeldung zur Lehrerinformationsveranstaltung
auf Schloss Cappenberg oder zu einer der museumspädagogischen
Angebote wird unter 0251/664758 (Dolezych) oder 0251/7625919
(Schmidt) gebeten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 11 09:21:38 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jan 2012 09:21:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Anfaenge des Kirchenbuchwesens am
Beispiel des Bistums Muenster, Muenster, 11.01.2012
Message-ID: 4F0D54A2020000D6000051EA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Roland Linde"
Datum: 09.01.2012, 01:27


AKTUELL

Die Anfänge des Kirchenbuchwesens am Beispiel des Bistums
Münster

Vortrag von Benjamin Zumbrock M.A. (Hamm)

Kirchenbücher sind die wichtigste und meistgenutzte Quelle der
Familienforschung, doch über ihre Geschichte ist bislang wenig
bekannt. Bei ihrem ersten Mittwochstreffen im Jahr 2012 wird
sich die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und
Familienforschung mit dem Thema befassen. In seinem Vortrag
wird der Historiker Benjamin Zumbrock der Frage nachgehen, seit
wann es überhaupt Kirchenbücher bzw. Kirchenmatrikeln gibt und
wie die Kirchenbücher im 16. und 17. Jahrhundert im Oberstift
des Bistums Münster eingeführt wurden. Angesprochen werden auch
Sonderformen der ältesten Kirchenbuchaufzeichnungen und Fragen
der Interpretation von Kirchenbucheinträgen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: Mi., 11.1.2012, 16:30-18:00 Uhr
LWL-Archivamt
Jahnstr. 26
48147 Münster
Tel.: 0251/591-3890
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/

Kontakt:
Roland Linde
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung

Am Kreuztor 6
48147 Münster
Tel.: 0251-5209753
E-Mail: geschaeftsfuehrung at wggf.de
URL:
http://www.genealogy.net/vereine/wggf/cms/?Die_WGGF:Mittwochstreffen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 11 09:25:43 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jan 2012 09:25:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die westdeutsche Gas-Fernversorgung,
Recklinghausen, 12.01.2012
Message-ID: 4F0D5597020000D6000051EF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 09.01.2012, 07:05
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortragsreihe: "Kohle, Gas, Öl, Strom - Energiewirtschaft im
Ruhrgebiet"

Vortrag: "Die westdeutsche Gas-Fernversorgung von den Anfängen
bis zur Umstellung von Kokerei- auf Erdgas, 1910-1966"
Referent: Michael A. Kanther, Duisburg

Das bei der Kokserzeugung anfallende Kokereigas wurde, soweit
es sich nicht als Energieträger in den Eisen- und Stahlwerken
einsetzen ließ, zunächst als Abfallprodukt angesehen. Erst im
Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg kam der Gedanke auf, das
überschüssige Kokereigas über Fernleitungen kommunalen
Gaswerken und konzernfremden Industriebetrieben zuzuführen und
so zu verwerten. Der Vortrag beschreibt den Aufbau eines
Fernleitungssystems durch die Unternehmen Thyssengas (seit 1910)
und Ruhrgas (seit 1926), das der Versorgung weiter Teile
Westdeutschlands mit Überschussgasen aus den Kokereien des
Ruhrgebietes und - bei Thyssengas - auch des Aachener
Kohlenreviers diente. Die 1960er Jahre brachten dann die
Umstellung von Kokereigas auf das bis heute genutzte Erdgas.

Dr. Michael A. Kanther ist Historiker und wissenschaftlicher
Mitarbeiter des Stadtarchivs Duisburg.

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Vortragsreihe "Kohle,
Gas, Öl, Strom - Energiewirtschaft im Ruhrgebiet". Die Reihe
ist eine Kooperation des Umspannwerks Recklinghausen - Museum
Strom und Leben mit dem Forum Geschichtskultur an Ruhr und
Emscher und den Volkshochschulen in Recklinghausen und Herne.

Die Vortragsreihe widmet sich der historischen Entwicklung der
Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Energie. Vorgestellt
werden die dazu notwendigen technischen Einrichtungen, aber
auch die Akteure: von den Unternehmen der Energiewirtschaft bis
hin zum Endverbraucher. Noch vor 200 Jahren standen den
Menschen nur wenige Energiequellen zur Verfügung. Feuerholz,
menschliche und tierische Muskelkraft sowie Wind- und
Wasserkraft ? das waren die energetischen Grundlagen der
vorindustriellen Gesellschaft. Mit der industriellen Revolution
begann das Zeitalter der Nutzung fossiler Brennstoffe.

Zum bestimmenden Primärenergieträger wurde die Steinkohle.
Weitere fossile Brennstoffe wie die Braunkohle, Erdöl und
Erdgas kamen später hinzu. Seit dem Zweiten Weltkrieg spielt
die Kernenergie eine große Rolle bei der Energieversorgung.
Eine wachsende Bedeutung haben heute die erneuerbaren Energien.
Die Primärenergieträger werden zumeist zu
Sekundärenergieträgern ?veredelt?. Aus Rohöl wird in
Raffinerien Benzin oder Heizöl, aus Kohle oder Wasserkraft in
Kraftwerken elektrische Energie. Für die unterschiedlichen
Energieträger entwickelte man jeweils spezifische
Verteilungssysteme, etwa Pipelines für Öl und Gas. Bis der
Verbraucher Energie nutzen kann, hat diese bereits mehrere
Bearbeitungsstufen durchlaufen und weite Transportwege
zurückgelegt.


INFO

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:
Umspannwerk Recklinghausen - Museum Strom und Leben
Uferstraße 2-4
45663 Recklinghausen
Tel.: 02361-9842216/ -17
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de

Donnerstag, 12. Januar 2012, 19.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 11 13:14:42 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jan 2012 13:14:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Stadtgemeinden und Stadtherren, Muenster,
13.01.2012
Message-ID: 4F0D8B42020000D60000520E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 06.01.2012, 14:51


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2011/2012

spricht

Dr. Sven Rabeler (Kiel)

über

Stadtgemeinden und Stadtherren.
Städtische Führungsgruppen und welfische Herzöge im 12. und 13.
Jahrhundert

Vorgestellt wird ein Forschungsprojekt, das sich am Beispiel
der welfischen Städte im 12. und 13. Jahrhundert mit der
Beziehungsgeschichte zwischen städtischen Gemeinden und
fürstlicher Herrschaft als vielfach miteinander verbundenen und
vernetzten politisch-sozialen Systemen befasst. Im Mittelpunkt
stehen Kommunikation und Interaktion zwischen den beteiligten
Akteuren (Herzögen, Ratsherren, herrschaftlichen
Funktionsträgern, Adligen, Ministerialen und geistlichen
Gemeinschaften), wobei die städtischen Führungsgruppen in ihrer
Genese, ihren Soziabilitäten und ihren Handlungsmöglichkeiten
zwischen Herrschaft und Gemeinde besondere Berücksichtigung
erfahren.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
Datum: 13. Januar 2012, 16.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 12 11:13:38 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jan 2012 11:13:38 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/42
Message-ID: 4F0EC062020000D60000524D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 12.12.2011, 12:27


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-42 für den Zeitraum vom 03.12.2011 bis

zum 09.12.2011 mit insgesamt 30 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-42&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 12 11:14:49 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jan 2012 11:14:49 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/43
Message-ID: 4F0EC0A9020000D600005252@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 20.12.2011, 15:26


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

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Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-43 für den Zeitraum vom 10.12.2011 bis

zum 16.12.2011 mit insgesamt 28 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-43&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

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Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
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Krummer Timpen 3-5
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E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 12 11:16:10 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jan 2012 11:16:10 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/44
Message-ID: 4F0EC0FA020000D600005257@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 28.12.2011, 11:06


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Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

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westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-44 für den Zeitraum vom 17.12.2011 bis

zum 23.12.2011 mit insgesamt 17 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-44&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
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Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 12 11:18:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jan 2012 11:18:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Start im Osten der Region: Westfalen schaerft sein
Denkmal-Profil in Buchform
Message-ID: 4F0EC17A020000D60000525C@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.01.2012, 15:12


AKTUELL

Start im Osten der Region: Westfalen schärft sein
Denkmal-Profil in Buchform

LWL und Stadt Warburg schließen Vertrag für ersten Band der
neuen Publikationsreihe zum baulichen Erbe

Die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL), Dr. Barbara Rüschoff-Thale, und der Bürgermeister der
Stadt Warburg, Michael Stickeln, tauschten am Mittwoch, 11.
Januar, im historischen Rathaus der Stadt Warburg den Vertrag
für die Erstellung des ersten Bandes der westfalenweiten
Buchreihe DENKMÄLER IN WESTFALEN aus. Unter der fachlichen
Leitung der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in
Westfalen (LWL-DLBW) bringt sich die Stadt Warburg damit als
erste Kommune in Westfalen-Lippe in die bundesdeutsche Reihe
DENKMALTOPOGRAPHIE DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ein. Diese
Reihe dokumentiert seit den frühen 1980er Jahren in bisher fast
200 Bänden das bauliche Erbe der Bundesländer. "Es ist
besonders erfreulich, dass die Stadt Warburg mit ihrem
hervorragenden und vielfältigen Denkmalbestand am Anfang der
vom LWL initiierten Buchreihe steht", unterstrich die
LWL-Kulturdezernentin.

"Keine andere Publikationsform informiert in Texten, Bildern
und Karten so umfassend, systematisch und vor allem
flächendeckend über den gesamten Denkmalbestand einer Region",
erläuterte Dr. Markus Harzenetter, Landeskonservator und Leiter
der LWL-DLBW. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sei
die Dokumentation und Erforschung von Denkmälern eine zentrale
Aufgabe der Denkmalinventarisation in Westfalen. Ein über die
Zeit erweiterter Denkmalbegriff schließe heute nicht nur
Kunstdenkmäler, sondern auch andere Gattungen wie technische
Kulturdenkmäler und bäuerliche Privatbauten ein. Daher sei in
den 1970er Jahren der Wunsch nach einem umfassenden Überblick
über den gewachsenen vielfältigen Denkmalbestand bei
beschleunigter Bearbeitungsdauer entstanden.

Dr. Michael Huyer, Referatsleiter der LWL-Inventarisation und
Bauforschung und selbst Autor von Denkmaltopographien, wies
darauf hin, dass die nun begonnene westfälische
Denkmaltopographie in den einzelnen Bänden jeweils einen
Landkreis oder eine kreisfreie Stadt betrachtet. In einer reich
bebilderten Einleitung, einem alphabetisch nach Straßennamen
geordneten Katalogteil und einem abschließenden farbigen
Kartenteil werden alle Bau- und Kunstdenkmäler wie auch
Denkmalbereiche dokumentiert. Die einzelnen Bände dienen in
allgemein verständlicher Sprache gleichermaßen als
Nachschlagewerke für Heimatinteressierte wie auch als
Planungshilfen für Gemeindevertreter, Behörden und
Planungsbüros.

"Eine so umfassende Denkmaldokumentation hält auch unter
touristischem Blickwinkel wertvolle Hinweise bereit",
unterstrich Bürgermeister Michael Stickeln die Bedeutung des
Buchprojektes für die Stadt Warburg. Der reiche Denkmalbestand
mit rund 400 eingetragenen Denkmälern beschränke sich nicht nur
auf Fachwerkbauten aus dem Spätmittelalter, sondern schließe
auch Bauten des 20. Jahrhunderts ein.

Mit Dr. Gotthard Kießling konnte ein ausgewiesener
Kunsthistoriker und erfahrener Autor von Denkmaltopographien
gewonnen werden. Seit dem 2. Januar arbeitet er für zwei Jahre
im Verwaltungsrathaus der Stadt Warburg in der Bahnhofstraße.
Es sei mit vielen neuen Hinweisen auf die Bau- und
Stadtgeschichte zu rechnen, freut sich Kießling auf die Arbeit
am ersten Band der DENKMÄLER IN WESTFALEN.

Hintergrund
Die nun begonnene Reihe Denkmaltopographie hat das Ziel, alle
Denkmäler eines Kreises oder einer Stadt flächendeckend,
vollständig und kompakt darzustellen. Jeder Band gliedert sich
in drei Teile. In der reich bebilderten Einleitung wird die
betreffende Denkmallandschaft mit ihrer naturräumlichen
Situation wie auch ihrer siedlungsgeschichtlichen,
territorial-politischen und wirtschaftlichen Entwicklung usw.
vorgestellt. Breiten Raum nimmt ein Abriss über die
Gebäudetypologien, Stilformen und Baustoffe ein. Im
anschließenden Katalogteil werden sämtliche Denkmäler mit Blick
auf die Denkmalbegründung und mit mindestens einem Bild
vorgestellt. Ergänzt wird die alphabetische Erfassung nach
Straßennamen durch einen Kartenteil, der großräumliche
Zusammenhänge mit farbigen Liegenschaftskarten, Baualtersplänen
und Sonderkarten verdeutlicht.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 12 11:49:51 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jan 2012 11:49:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Entwicklung der Besucherzahlen der Museen des
Maerkischen Kreises 2011
Message-ID: 4F0EC8DF020000D600005261@cl2x-sd2-vs>

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 05.01.2012, 11:54


AKTUELL

Entwicklung der Besucherzahlen der Museen des Märkischen
Kreises 2011

Die Museen des Märkischen Kreises erlebten 2011 einen
Besucherandrang wie seit Jahren nicht mehr. Insgesamt wurden
83.439 Besuche in den Museen Burg Altena, im Deutschen
Drahtmuseum und in der Luisenhütte Wocklum gezählt. Das sind
8.845 oder fast 12 Prozent mehr als 2010. Der Anteil der
museumspädagogisch betreuten Personen erhöhte sich von 22 auf
24 Prozent. Es fanden 1.528 Führungen mit 20.327 geführten
Personen statt ? 25 bzw. 23 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Besucherzahl der Museen Burg Altena stieg 2011 gegenüber
dem Vorjahr deutlich um 7.590 Besuche oder 13 Prozent auf
65.033 Besuche. Die Mitte 2000 eröffnete neue Dauerausstellung
kann nun auf insgesamt 742.840 Besuche zurückblicken. "Die
Dauerausstellung, die Sonderausstellungen, die
museumspädagogischen Angebote und die Veranstaltungen werden
von den Besuchern nach wie vor als attraktiv empfunden. Die
museale Angebotspalette zeigt, dass ein hoher Bildungsanspruch
und eine publikumswirksame Aufbereitung der Inhalte sich nicht
ausschließen. So konnte die Burg Altena ihre Spitzenposition
unter den Museen Südwestfalens klar behaupten", freut sich
Museumsleiter Stephan Sensen.

Großen Anteil an diesem Erfolg hatte die Sonderausstellung ?Vom
Burgfräulein zum Punk ? Frisuren im Wandel der Zeit. Die
Sammlung Rofkar-Wende?, die bis Mai 2011 lief. Das
museumspädagogische Begleitprogramm zu dieser Präsentation
wurde ebenfalls sehr gut angenommen. Auch die Events, also das
zusammen mit der Stadt Altena veranstaltete große
Mittelalterspektakel sowie im kleineren Rahmen der
mittelalterliche Weihnachtmarkt trugen zu den guten Ergebnissen
bei: Während dieser Veranstaltungen besichtigten 6.498 Menschen
auch die Dauerausstellung, was fast 10 Prozent der gesamten
Besuchszahlen ausmacht.

Trotz des demografischen Wandels stieg auch die Frequentierung
durch Schulklassen wieder deutlich an. In den Museen Burg
Altena fanden 1.288 Führungen mit 16.605 Personen statt ? das
sind fast 29 Prozent bzw. 24 Prozent mehr als 2010. Der Anteil
der museumspädagogisch betreuten Besuche lag mit nahezu 26
Prozent über dem Vorjahresniveau von rund 23 Prozent. Nach wie
vor zählen die museumspädagogischen Programme der Museen des
Märkischen Kreises zu den am intensivsten nachgefragten
Angeboten aller Museen in Westfalen.

Da das Drahtmuseum vor allem über die Kombikarte an die Museen
Burg Altena angebunden ist, entwickelten sich dort die
Besuchszahlen ähnlich positiv. Mit 13.201 Besuchen hatte es 984
bzw. 8 Prozent Besuche mehr als 2010 zu ver-zeichnen. Die Ende
April 1999 eröffnete neue Dauerausstellung zählte bislang
insgesamt 162.591 Besuche. Der Jahrestrend machte sich auch bei
der Nachfrage der museumspädagogischen Programme des Deutschen
Drahtmuseums bemerkbar. Es fanden 151 Führungen mit zusammen
2.272 Personen statt, also rund 33 Prozent mehr Führungen bzw.
52 Prozent mehr geführte Personen als 2010. Der Anteil der
museumspädagogisch betreuten Besuche stieg ebenfalls stark auf
17 Prozent gegenüber 12 Prozent im Vorjahr. Auch dieses
branchenspezifische Spezialmuseum profitierte von der
Wechselausstellung zu den Frisuren, da diese in den beiden
Sonderausstellungsräumen auf der Burg und im Drahtmuseum
präsentiert wurde.

Die Zahlen der Luisenhütte Wocklum stiegen 2011 auf 5.205
Besuche; das sind 271 oder knapp 6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Seit der Neueröffnung im Mai 2006 wurden mittlerweile 42.587
Besuche verbucht. Doch der Zuwachs lag vor allem an der guten
Frequentierung des Industriekultur-Festivals "Luise heizt ein",
das 2010 rund 2.000 Gäste und damit etwa 700 Besucher mehr als
im Jahr davor hatte. Die Zahlen ohne die Museumsbesucher
während dieses Events hingegen entwickelten sich rückläufig.
Dies betraf auch die Museumspädagogik: 2011 fanden 89 Führungen
mit insgesamt 1.450 Personen statt. Das waren 16 Prozent
weniger Führungen bzw. rund 10 Prozent weniger geführte
Personen als 2010. Der Anteil der museumspädagogisch betreuten
Besuche sank von rund 33 auf 28 Prozent. Nach wie vor gilt die
Feststellung, dass das Potenzial der sehr abseits gelegenen
Luisenhütte noch nicht voll ausgeschöpft ist: Zwar geben die
Besucher ausschließlich begeisterte Kommentare ab, äußern aber
häufig, dass sie dieses Ausflugsziel eher zufällig entdeckt
haben.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 13 10:40:59 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jan 2012 10:40:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Guenther Quandt und die Accumulatoren Fabrik
AG in Hagen, Hagen, 19.01.2012
Message-ID: 4F100A3B020000D6000052C2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ralf Blank"
Datum: 11.01.2012, 15:02


AKTUELL

Günther Quandt und die Accumulatoren Fabrik AG in Hagen
Vortrag von Prof. Dr. Joachim Scholtyseck, Universität Bonn
19. Januar 2012, 19.30 Uhr
Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal

Nach dem Ersten Weltkrieg gelang dem märkischen
Textilunternehmer Günther Quandt ein geradezu atemberaubender
Ausbruch aus der Provinz. Er nahm die Chancen der
Inflationszeit konsequent wahr, um durch Spekulationen und
kluge Finanzinvestitionen seinen Besitz zu erweitern und zu
konsolidieren.

Dies gelang 1922 besonders durch den Einstieg beim größten
deutschen Produzenten von Akkumulatoren, der von Hagen und
Berlin aus weltweit operierenden Accumulatoren-Fabrik (AFA).
Die Beteiligung, die noch in den 1920er Jahren zum
Mehrheitsbesitz ausgebaut wurde, bedeutete den Aufstieg zum
Großindustriellen und war die Eintrittskarte in den
prosperierenden und zukunftsträchtigen Weltmarkt der
Elektrobranche.

Die Produktionsstrukturen der AFA wurden nicht grundlegend
geändert, und die Rationalisierungen und Modernisierungen, die
nicht nur in Deutschland die Stellung als unbestrittener
Marktführer sicherten, beruhten auf Strukturen, die lange vor
1922 eingeführt worden waren, von Quandt jedoch gepflegt und
ausgebaut wurden. Der Erfolg setzte sich in der Zeit des
Nationalsozialismus ungebremst fort.

Quandt lernte allerdings auch die Unwägbarkeiten der Diktatur
am eigenen Leib kennen, zumal 1933 eine Zeit lang die Gefahr
bestand, die AFA zu verlieren, als in Hagen und Berlin
nationalsozialistische "Kommissare" versuchten, Einfluss auf
die Geschäftsleitung zu nehmen.

Als die AFA 1936 ein hochmodernes neues Werk in Hannover
aufbaute, geriet das Werk Hagen zwar ins Hintertreffen,
profitierte jedoch ebenfalls von Konjunkturaufschwung und
Motorisierungstrend. Im Zuge der Aufrüstung wurde die Wehrmacht
in immer größerem Umfang Kunde und im Krieg schließlich fast
der einzige Abnehmer von Akkumulatoren und Batterien.

Durch die ebenso große wie unberechtigte Sorge vor Konkurrenten
angetrieben, blieb die AFA auf dem Batteriesektor nach 1939
europaweit fortwährend um Zukäufe und Beteiligungen auf
freiwilliger bzw. erzwungener Basis bemüht. Als Lieferant der
Wehrmacht beschäftigten die AFA-Werke im Zweiten Weltkrieg
Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge.

Nach 1945 wurde zwar das AFA-Werk Hannover zum Zentrum des
Wiederaufstiegs der Quandt-Firmen, aber Hagen blieb dank seiner
Techniker, Ingenieure und Forschungsabteilungen ein wichtiger
Baustein des "Wirtschaftswunders" in der Bundesrepublik.

Prof. Dr. Joachim Scholtyseck ist Inhaber des Lehrstuhls für
Neuere und Neueste Geschichte an der Rheinischen
Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn. Im Herbst 2012 erschien
sein Buch "Der Aufstieg der Quandts. Eine deutsche
Unternehmerdynastie" (C. H. Beck: München 2011).

Der Vortragsabend wird finanziert und gefördert durch den
Verein Pro Stadtgeschichte Hagen e.V.; der Eintritt ist frei.

Curriculum Vitae Prof. Dr. Joachim Scholtyseck:
URL:
www.igw.uni-bonn.de/-1/abteilung-neuzeit/lehrstuhl-prof-dr-scholtyseck/mitarbeiter/prof-dr-joachim-scholtyseck



INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 19. Januar 2012
Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 181
58091 Hagen
Tel.: 023312072740
Fax: 023312072447
E-Mail: info at historisches-centrum.de
URL: www.historisches-centrum.de

Kontakt:
Anja Kuhlmann
Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 181
58091 Hagen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 13 10:46:02 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jan 2012 10:46:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ueber 100 000 im Stadtmuseum Muenster: Top-Bilanz
fuer 2011
Message-ID: 4F100B6A020000D6000052C7@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 11.01.2012, 10:04


AKTUELL

Über 100 000 im Stadtmuseum
Top-Bilanz für 2011 / Theateraufnahmen zum 20. Geburtstag von
"Cactus" und Werke der Bildhauerin Rika Unger

Überaus zufrieden zieht das Stadtmuseum Münster Bilanz für
2011: Mehr als 113 000 Besucher sahen die Sonderausstellungen
oder vertieften sich in die Schausammlung. Für Dr. Barbara
Rommé eine tolle Resonanz: "Das ist das drittbeste Ergebnis
seit Bestehen des Museums 1989", freut sich die
Museumsdirektorin über den hohen Zuspruch.

Bestens nachgefragt wird dabei der innovative Multimediaguide.
Das portable, handliche Gerät begleitet das Publikum seit März
zu 60 Stationen und bietet ergänzende Details, faszinierende
Perspektiven und neue Blicke auf Exponate und Ereignisse aus
Münsters 1200 Jahren Stadtgeschichte.

In der Publikumsgunst ganz oben rangierte im Vorjahr die
hochkarätige Andreas Feininger-Schau mit rund 100 Fotografien
des deutsch-amerikanischen Fotografen. Gemeinsam mit der
Friedrich-Hundt-Gesellschaft hatte das Stadtmuseum "That`s
Photopgraphy" präsentiert. Ungebrochen hoch ist das
Besucherinteresse auch an den Fotoschauen zur Zeitgeschichte
Münsters ab 1940. Noch bis zum Spätsommer 2012 blenden in zwei
Ausstellungen historische Aufnahmen zurück auf das "Münster
1962" und auf "Die bewegten Jahre 1978 bis 1989".

Mit einer Zeitreise startet das Haus an der Salzstraße auch in
sein Ausstellungsjahr 2012. Zum 20. Geburtstag des Jungen
Theater Cactus zeichnen Fotografien von Ralf Emmerich den Weg
des Ensembles nach - von seiner Gründung 1992 bis heute. Seine
Aufnahmen spiegeln die Intensität, mit der die jugendlichen
Darsteller agieren und zugleich den hohen künstlerischen
Anspruch (ab 11. Februar).

Der im Jahre 2002 verstorbenen Bildhauerin Rika Unger widmet
das Stadtmuseum ab März eine Werkschau. Sie steht unter dem
Titel ?Gekröntes Haupt?, nach einem Holz-Relief der
münsterschen Künstlerin, das den leidenden, dornengekrönten
Christus zeigt. Die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der
Rika-Unger-Galerie gibt auch einen Überblick über Ungers Werke
im öffentlichen Raum Münsters und ist ab 23. März zu sehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 13 10:50:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jan 2012 10:50:18 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BWWW=5D_Neues_Angebot_mit_Quellen=2C_Fotos_un?=
=?utf-8?q?d_Zeugnisse_zu_strittigen_Stra=C3=9Fennamen_in_Muenster_im_Inte?=
=?utf-8?q?rnet?=
Message-ID: 4F100C6A020000D6000052CC@cl2x-sd2-vs>

Von: "Anja Gussek"
Datum: 12.01.2012, 14:41


WWW

Neues Angebot mit Quellen, Fotos und Zeugnisse zu strittigen
Straßennamen in Münster im Internet

Umfassende Informationen zu Münsters Straßennamen und eine
umfangreiche Dokumentation mit Quellen, Fotos und Zeugnissen zu
"belasteten" Straßennamen bietet die Stadt Münster mit einer
Homepage "Ehre, wem Ehre gebührt?!". Sie ist direkt erreichbar
unter: www.muenster.de/stadt/strassennamen.

"Mit diesem detailreichen, leserfreundlich aufbereiteten
Material kann sich jeder seine eigene Meinung zu den in
Diskussion stehenden Straßennamen bilden", sagte
Oberbürgermeister Markus Lewe bei der Freischaltung des neuen
Internetangebotes.

Wen soll eine Stadt für sein Lebenswerk durch einen
Straßennamen dauerhaft ehren? Im Auftrag des Ältestenrates der
Stadt hat sich eine Kommission mit Unterstützung von
Historikern mit Namensgebern befasst und Empfehlungen
vorgelegt. Sie betreffen die Ehrung des ehemaligen
Reichspräsidenten Paul von Hindenburg sowie von zehn
Kulturpolitikern, Wissenschaftlern und Publizisten.

Das Stadtarchiv hat für das Internetangebot zu diesen Personen
recherchiert, andere Archive und Bibliotheken aufgesucht und
den Rat von Fachleuten eingeholt. Die Internetseiten machen
Dokumente und Hinweise öffentlich zugänglich, die bislang nicht
bekannt oder zumindest nicht präsent waren.

Wie haben sich Karl Wilhelm Jötten, Hans Pfitzner, Ludwig
Humborg, Franz Ludwig, Alfred Stühmer, Karl Wagenfeld, Agnes
Miegel, Friedrich Castelle, Heinrich Lersch und Hermann Stehr
in der Zeit des Nationalsozialismus verhalten? Welchen Anteil
hatte Paul von Hindenburg 1933 an der Machtübernahme durch die
Nationalsozialisten. Wie hat er zum Scheitern der ersten
deutschen Republik beigetragen?

Diese und andere Fragen versucht das Angebot zu beantworten.
Dabei greift es vor allem auch auf Originalaussagen und
Schriftzeugnisse der betroffenen Personen zurück. Die Website
beantwortet auch Fragen, die im Zusammenhang mit der Benennung
von Straßen häufig gestellt werden: Wer vergibt die
Straßennamen? Seit wann werden Personen mit Straßennamen geehrt
und welche Folgen hat eine Umbenennung? Wann wurde der
Hindenburgplatz benannt und warum hat man den Namen nach dem
Zweiten Weltkrieg nicht geändert?

Das Angebot befindet sich unter:
URL: www.muenster.de/stadt/strassennamen


INFO

Kontakt:
Stadtarchiv Münster
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/archiv





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 13 10:55:34 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jan 2012 10:55:34 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Landesmuseum fuer Industriekultur,
wissenschaftliche/r Referent/in
Message-ID: 4F100DA6020000D6000052D1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 12.01.2012, 15:52


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Industriemuseum - Westfälisches Landesmuseum für
Industriekultur - im Referat Wissenschaft und Vermittlung zum
nächstmöglichen Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Referentin/
wissenschaftlicher Referent

mit dem Schwerpunkt Kulturgeschichte der Textilen zu besetzen.
Das LWL-Industriemuseum - Westfälisches Landesmuseum für
Industriekultur - dokumentiert an acht herausragenden Orten der
Industriegeschichte in Westfalen-Lippe die Industriealisierung
und Industriekultur bis zur Gegenwart.

Aufgabengebiete:
- Forschung zur Industriegeschichte, vornehmlich zur Technik-,
Sozial- und Kulturgeschichte der Textilherstellung. Einen
maßgeblichen Schwerpunkt bildet dabei die wissenschaftliche
Dokumentation von historischem Sachgut und von mündlicher
Überlieferung.
- Vermittlung von Forschungsergebnissen im Rahmen von
Publikationen, Vorträgen und Diskussionen, Führungen und
Museumspädagogik
- Entwicklung und Durchführung von Ausstellungsprojekten und
Begleitveranstaltungen
- Mitwirkung bei der Konzeption und dem Ausbau unseres
"TextilWerks" in Bocholt
- Zusammenarbeit mit anderen Kultureinrichtungen, mit
Industriebetrieben, Verbänden und Vereinen sowie in regionalen
und internationalen Netzwerken

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium im Bereich der Wirtschafts-,
Kultur-, oder Technikgeschichte oder der Volkskunde (oder
vergleichbare Qualifikation)
- einschlägige Erfahrungen in der Museums-, Ausstellungs- und
Vermittlungsarbeit
- ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kreativität

Wir bieten:
- eine anspruchsvolle Aufgabe, die hohe fachliche und
persönliche Kompetenz erfordert (Arbeitsort ist Bocholt)
- eine Eingruppierung in EG 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Die Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls Ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
05/12 bis zum 10.02.2012 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 13 11:00:02 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jan 2012 11:00:02 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Funde aus neu entdeckten Roemerlager Olfen,
Haltern am See, bis 15.01.2012
Message-ID: 4F100EB2020000D6000052D6@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.01.2012, 10:36


AUSSTELLUNG

Funde aus neu entdeckten Römerlager Olfen noch bis Sonntag im
LWL-Römermuseum

Die Neuentdeckung eines bislang unbekannten Römerlagers an der
Lippe bei Olfen war 2011 die Archäologie-Sensation in
Westfalen. Wer die Originalfunde, welche die Archäologen auf
die Spur des Römerlagers brachten, noch einmal genau betrachten
will, der hat noch bis Sonntag (15.1.) im LWL-Römermuseum in
Haltern die Gelegenheit dazu.

Danach werden die Exponate, die von Gewandspangen,
Keramikfragmenten, Münzen bis hin zu einem römischen
Militärhelm reichen, zur wissenschaftlichen Auswertung wieder
zurück in die Zentrale der LWL-Archäologie für Westfalen nach
Münster gebracht.

Im LWL-Römermuseum ist den Neufunden aus Olfen ein eigener
kleiner Ausstellungsbereich gewidmet. In zwei Vitrinen wird ein
Querschnitt der Funde präsentiert, in einem Film wird die
Entdeckungsgeschichte des Römerlagers gezeigt.

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
hatten das über fünf Hektar große, 2.000 Jahre alte römische
Militärlager im vergangenen Jahr entdeckt. Vom Lager aus
kontrollierten die Römer in der Zeit von 11 bis 7 vor Christus
den Fluss-Übergang über die Lippe - und damit eine der
wichtigsten logistischen Landmarken der römischen Eroberer.
Wann und wo die Funde nach diesem Wochenende wieder gezeigt
werden, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.


INFO

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
E-Mail: lwl-roemermuseum at lwl.org
URL: www.lwl-roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 16 11:15:11 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Jan 2012 11:15:11 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Detmold,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Detmold
Message-ID: 4F1406BF020000D600005342@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 13.01.2012, 12:21


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Freilichtmuseum Detmold - Westfälisches Landesmuseum für
Volkskunde - zum 01.03.2012 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/ wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet. Das
LWL-Freilichtmuseum als Westfälisches Landesmuseum für
Volkskunde ist eines der führenden kulturhistorischen Museen
Europas in den Bereichen historisches Bauen, Sammlungen,
Landschaftsökologie sowie Kulturvermittlung.

Aufgabengebiet:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte sowie
konzeptionelle Mitarbeit für das Themenjahr 2013 mit dem Titel:
"Verflixt!? Geister, Hexen und Dämonen", insbesondere im
Bereich der Sonderausstellung und des Begleitprogrammes

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Dr. phil./M.A.) einer
Kulturwissenschaft (Fach Volkskunde/ Europäische Ethnologie/
Geschichte oder vergleichbares)
- Bereitschaft und Interesse, museale Themen zum materiellen
und immateriellen Kulturerbe verschiedenen Zielgruppen zu
vermitteln
- Freude am Umgang mit Menschen
- kommunikative Fähigkeiten bei der Vermittlung der
Museumsthemen
- Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit
- Flexibilität und Offenheit für die wechselnden Anforderungen
in einem Kulturbetrieb
- gute PC-Kenntnisse (MS-Office, Internet)

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben eines großen Museums
vertraut zu machen und verantwortlich an Projekten mitzuwirken
- die Gelegenheit zu eigenständiger konzeptioneller
Projektarbeit
- eine kollegiale Einarbeitung und Betreuung
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
zurzeit 1.201,92 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich
Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
01/12 bis zum 07.02.2012 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 16 11:18:45 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Jan 2012 11:18:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmvorfuehrung: Das alte Herten Teil III und IV,
Herten-Westerholt, 24.01.2012
Message-ID: 4F140795020000D600005347@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 13.01.2012, 10:50


AKTUELL

Das alte Herten Teil III & IV
Filmvorführung im Kolpinghaus Westerholt

Wie war das alte Westerholt in den 70er-Jahren? Die beiden
Filme "Das alte Herten Teil III & IV - Westerholt" zeigen
sehenswerte Ansichten und ungewöhnliche Perspektiven.
Anlässlich des Stadtjubiläums 75 Jahre Herten präsentiert das
Stadtarchiv in Kooperation mit dem Heimatkabinett und dem
Kolpinghaus Westerholt die Filme von Dokumentarfilmer Viktor
Triffterer am Dienstag, 24. Januar. Los geht es um 18 Uhr im
Kolpinghaus, Bürgermeister Dr. Uli Paetzel eröffnet die
Veranstaltung und freut sich auf die nächsten Filme der
Dokureihe. Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem Alten Dorf
in den 70er-Jahren, zeigt Impressionen des Löwenparks in den
80ern sowie interessante Einblicke in das Heimatkabinett.
Bilder der Besiedelung Bertlichs sowie vom Abriss der
Kohlenwäsche auf Schlägel & Eisen runden diesen Teil der Serie
ab.

Im vierten Film dokumentierte Triffterer den Stadtteil Disteln
in den 70er- und 80er-Jahren, den Bau des Einkaufszentrums und
das Aufstellen des Maibaums in 2002 durch die
Bürgerschützengilde. Weitere Eindrücke gibt es nicht nur von
der Feuerwache in Herten-Mitte, sondern auch von der Eröffnung
des Copa Ca Backums.

Als Mitinitiator der Hertener Filmtage in den Jahren 2000, 2002
und 2004 ist Viktor Triffterer kein Unbekannter in Herten. Seit
einem halben Jahrhundert verfolgt er das Stadtgeschehen
sozusagen als privater Hertener "Wochenschaumann". Zunächst per
Schmalfilmkamera auf Zelluloid, später mit digitaler Technik
hielt er unzählige Szenen aus seiner Heimatstadt fest.

Den Zuschauer erwarten viele überraschende Aufnahmen. Die
Filmreihe "Das alte Herten" dokumentiert die spannende
Geschichte Hertens, die Viktor Triffterer als Zeitzeuge mit der
Kamera festgehalten hat. Ein Pflichtprogramm für Menschen, die
"ihre" Stadt kennenlernen möchten.

Der Erlös der Vorführung geht als Spende an das Heimatkabinett
Westerholt.

Karten im Vorverkauf kosten 4 Euro und an der Abendkasse 5
Euro. Erhältlich sind Karten im Glashaus Herten (Di, Mi, Fr 10
- 18 Uhr, Do 10 - 20.30 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr), im Heimatkabinett
Westerholt (Do 9.30 - 11 Uhr, Sa u. So 15 - 17 Uhr) und im
Kolpinghaus (Di - Sa 17 - 22 Uhr, So 12 - 22 Uhr).


INFO

Kolpinghaus Westerholt
Kolpingstraße 10
45701 Herten-Westerholt
Tel.: 0209-3615102





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 16 11:27:28 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Jan 2012 11:27:28 +0100
Subject: [WestG] [AUS] 125 Jahre VOHM - 100 Jahre Maerkisches Museum, Witten,
bis 29.01.2012
Message-ID: 4F1409A0020000D600005352@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irene Rumpler" Datum: 13.01.2012, 12:57


AUSSTELLUNG

125 Jahre VOHM - 100 Jahre Märkisches Museum

Der Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark zu
Witten wird 125 Jahre alt und ist damit der renommierteste
historische Verein Wittens und findet seine Anerkennung weit
darüber hinaus. Zum Jubiläum gibt es im Märkischen Museum in
Witten auf rund 1300 Quadratmetern eine umfangreiche
Ausstellung dazu.

Auch wenn der Name dieses historischen Vereins in seiner ganzen
Länge etwas umständlich klingt und im Allgemeinen heute mit den
Großbuchstaben VOHM abgekürzt wird, verweist er gerade in
seiner Gesamtheit auf die lange Traditionslinie seit seiner
Gründung 1886.

Die Gründungsväter - langjährig bedeutendste Frau des Vereins
war die Museums-Assistentin Klara Rheker -, waren Honoratioren
der Stadt Witten. Sie wandten sich in ihrem Vereinsleben dem
Duktus der Zeit entsprechend der Natur- und Wirtschaftskunde
und der Geschichte von Gewerbe, Kunst und Religion zu.

Heute ist der Verein regional- und lokalhistorisch interessiert
und steht Frauen und Männern gleichermaßen offen, was sich auch
in den Vereinsgremien widerspiegelt.

Die Eröffnungsveranstaltung fand am Samstag, 19. November 2011,
im Märkischen Museum statt. Bundestagspräsident Prof. Dr.
Norbert Lammert, der Vereinsmitglied des Vereins für Orts- und
Heimatkunde ist, hat die Schirmherrschaft über die Ausstellung
übernommen und hielt den Festvortrag.

Die Ausstellung bietet einen abwechslungreichen Überblick über
125 Jahre Vereinsgeschichte im Kontext der kommunalen
Entwicklung.

Zu den frühesten Erwerbungen des Vereins, die gezeigt werden,
gehören die wichtigsten Urkunden und Akten der
mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte Wittens und
seiner Umgegend. Diese wichtigen Dokumente werden nach wie vor
im Archiv des VOHM verwahrt, darunter die kaiserlichen
Lehensurkunden von 1516 bis 1793 für die Herrschaft Witten.

Die Sammlung der vereinseigenen Bibliothek geht auf Stiftungen
von Vereinsmitgliedern zurück und enthält alte Drucke
(Wiegendrucke) und neuere Monographien zur Geschichte
Westfalens und seiner Städte und Dörfer sowie zur Geschichte
Wittens, aber auch zur Rechts-, Medizin- und Technikgeschichte,
zur Theologie und Literatur. Etwa 150 Zeitschriften zur
Regionalgeschichte Deutschlands und Österreichs werden gehalten.

Die vereinseigene Münz- und Medaillen-Sammlung, die seit Jahren
nicht zugänglich war, wird ebenfalls gezeigt. Sie umfasst
allein zu Bismarck 380 Einzelstücke und ist damit die größte
bekannte Sammlung dieser Art. Die älteste Medaille stammt von
1869 und bezieht sich auf die Schleswig-Holsteinische
Landes-Industrie-Ausstellung im damals holsteinischen Altona.
Ferner sind im Münzkabinett Prägungen der geistlichen
Territorien zu sehen.

Die lokale Wirtschaftsgeschichte findet ihren Niederschlag in
der Darstellung einzelner Unternehmen, deren Inhaber sich aktiv
am Aufbau des Vereins und des Museums beteiligt haben. Zur
Industrie- und Wirtschaftsgeschichte gehören die Friedr.
Lohmann GmbH, die Familie Berger, die Deutsche Edelstahl GmbH,
die Märkische Seifenindustrie und die erstmalige Darstellung
der Wittener Glasindustrie mit ihren fünf Glashütten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Januar im Märkischen
Museum in Witten zu sehen und täglich, außer montags von 12 -
18 Uhr geöffnet.

kostenfreie Sonntagsführungen jeweils um 14.30 Uhr

Abendvortrag am 24.01.2012 um 19.30 Uhr:

Ralph Klein M.A.: "Peter Emil Noelle als Direktor des
Märkischen Museums 1930-1937"


INFO

Veranstaltungsdaten:
Jubiläumsausstellung
Datum: 19.11.2011 - 29.01.2012
Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark,
Märkisches Museum
Husemannstraße 12
58452 Witten
Tel.: (02302) 581 - 2554
E-Mail: irene.rumpler at vohm.de
URL: www.vohm.de

Kontakt:
Irene Rumpler
Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark,
Märkisches Museum
Husemannstraße 12
58452 Witten
Tel.: (02302) 581 - 2554
E-Mail: irene.rumpler at vohm.de
URL: www.vohm.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 16 11:32:44 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Jan 2012 11:32:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der landeskundlich-historische Film im Archiv
Message-ID: 4F140ADC020000D600005357@cl2x-sd2-vs>

Von: "Markus Köster"
Datum: 12.01.2012, 14:13


AKTUELL

Der landeskundlich-historische Film im Archiv

Am 17. und 18. November 2011 fand im LWL-Medienzentrum für
Westfalen in Münster mit Unterstützung des AK Filmarchivierung
NRW und Förderung des Landes NRW eine Fachtagung zum
landeskundlichen Film im Archiv statt.

Geladen waren Referenten und Referentinnen aus Deutschland,
Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden, um den
landeskundlichen Film unter den Aspekten "Archivierung",
"Erschließung" und "Nutzung" zu diskutieren.

Ziel der Veranstaltung war es, verschiedene Archivmodelle
vorzustellen und den Austausch zwischen bereits erfolgreich
arbeitenden Institutionen zu intensivieren und Initiativen, die
mit ihren Bemühungen noch am Anfang stehen, Mut zu machen.

Jetzt haben wir diejenigen Referate, die uns in Schriftform
vorlagen, auf unserer Website zum Nachlesen eingestellt:

URL:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-LMZ/Bild_Film_Tonarchiv/Tagung_Filmarchiv/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 16 12:09:17 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Jan 2012 12:09:17 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Die_Stra=C3=9Fenbenennungs?=
=?utf-8?q?praxis_in_Westfalen_und_Lippe_im_Nationalsozialismus_und_in_der?=
=?utf-8?q?_Nachkriegszeit=2C_Luedinghausen=2C_26=2E01=2E2012?=
Message-ID: 4F14136D020000D60000535C@cl2x-sd2-vs>

von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 16.01.2012, 10:37


AKTUELL

Vortrag von Dr. Marcus Weidner am 26.01.2012, 19:30 Uhr auf
Burg Vischering in Lüdinghausen

"Wir beantragen ? unverzüglich umzubenennen."
Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe im
Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit

Während des Nationalsozialismus wurden in den meisten deutschen
Städten und Gemeinden zum Teil umfangreiche Um- bzw.
Neubenennungen von Straßen und Plätzen durchgeführt. Auf diese
Weise wurden nicht nur die neuen Machthaber, allen voran Hitler
und Göring, geehrt, sondern auch die neuen 'Helden' und
'Erinnerungsorte' des Nationalsozialismus in das Straßenbild
eingeführt. So wurde zum Beispiel in Dülmen die "Marktstraße"
in "Adolf-Hitler-Straße", die "Lüdinghauser Straße" in
"Hindenburgstraße" und der "Kreuzweg" in die "Straße der SA"
umbenannt. Auch Hitlers Vizekanzler, Franz von Papen, der lange
Jahre in Merfeld gewohnt hatte, wurde mit der Umbenennung der
"Borkener Straße" 1933 ein Denkmal gesetzt. Auf Antrag der
Dülmener Ortsgruppe ehemaliger Kriegsgefangener bekam die
Sendener Straße die Bezeichnung "Elsa-Brandström-Straße", 2002
orthographisch korrigiert in "Elsa-Brändström-Straße".

Der Referent untersucht auf der Basis einer umfangreichen
Materialerhebung in den heutigen Kommunen Westfalen-Lippes die
Praxis der Um- und Neubenennung von Straßen und Plätzen in
diesem Raum und geht dabei vor allem ihren Ursachen, Anlässen
und Formen sowie der (teilweisen) Rückabwicklung in der Zeit
nach 1945 nach. Dr. Marcus Weidner ist wissenschaftlicher
Referent am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in
Münster und zuständig für das Internet-Portal "Westfälische
Geschichte" (www.westfaelische-geschichte.de).


INFO

Der Eintritt zum Vortragsabend beträgt 3 Euro. Informationen
sind unter Telefon: 02591/799011 erhältlich.

Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: + 49 (0)2591 7990-0
Fax: + 49 (0)2591 7990-28
E-Mail: kultur (at) kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 17 10:28:07 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jan 2012 10:28:07 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/01
Message-ID: 4F154D37020000D600005396@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 09.01.2012, 17:28


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-01 für den Zeitraum vom 24.12.2011 bis

zum 06.01.2012 mit insgesamt 33 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-01&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 17 10:32:42 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jan 2012 10:32:42 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_LWL_und_Stadt_Muenster_weiten_Interne?=
=?utf-8?q?tportal_zu_au=C3=9Ferschulischen_Lernorten_auf_Westfalen-Lippe_?=
=?utf-8?q?aus?=
Message-ID: 4F154E4A020000D6000053A0@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.01.2012, 12:41


AKTUELL

"Pädagogischer Stadtplan" wird westfälisch
LWL und Stadt Münster weiten Internetportal zu außerschulischen
Lernorten auf Westfalen-Lippe aus

Seit fünf Jahren bietet das Internetangebot
http://www.paedagogischer-stadtplan.de der Stadt Münster
Lehrern Informationen über außerschulische Lernorte. Nun will
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Angebot zu
einer "Pädagogischen Landkarte" für ganz Westfalen-Lippe
ausweiten. Am Freitag (13.01.) übergab Dr. Andrea Hanke,
Beigeordnete für Kultur der Stadt Münster, die Trägerschaft
symbolisch an LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.
Der Online-Start der "Pädagogischen Landkarte" ist für Anfang
2013 geplant. Im Zentrum des Internetportals wird eine
dynamische Karte stehen, die es erlaubt, in einzelne Kreise,
Städte, Ge-meinden und Stadtteile zu zoomen und dort auf die
markierten Lernorte zu stoßen. Mit einem Klick öffnet sich dann
eine ausführliche Beschreibung. Bis dahin bleibt das Angebot
des Pädagogischen Stadtplans für Münster online.

Religion in einer Moschee, Biologie im Botanischen Garten,
Chemie im Industriebetrieb oder auch Geschichte im Zwinger:
Außerhalb der Schule zu lernen, das ist an vielen Orten möglich
und sinnvoll. Fast 300 solcher Lernorte mit Kurzbeschreibung,
Adresse und Ansprechpartner erschließt der "Pädagogische
Stadtplan" für Münster. Realisiert wurde das Online-Angebot
2007 vom Amt für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster in
Zusammenarbeit mit dem Medienservice für Münster im
LWL-Medienzentrum für Westfalen. "Der Pädagogische Stadtplan
hat von Beginn an großes Interesse bei Lehrern gefunden. An den
hier präsentierten Lernorten können Schüler praktisch, konkret
und wirklichkeitsnah verschiedene Lebenswelten entdecken und
Lehrkräfte so einen zeitgemäßen, aktiven Unterricht gestalten",
erklärt Dr. Andrea Hanke.

"Nachdem das Angebot schon 2007 mit dem "Servicepreis
Münsterland" und 2010 auch mit dem Bildungspartnerpreis der
Medienberatung NRW ausgezeichnet wurde, haben immer mehr
Lehrkräfte und Kulturinstitutionen außerhalb Münsters Interesse
an der Ausweitung des Portals über das Münsterland hinaus
angemeldet. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Projekt in
die Hände des LWL zu legen", erläutert die Leiterin der
Stabsstelle des Amtes für Schule und Weiterbildung Aud Riegel,
die zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Katharina Grosse vor über
fünf Jahren die Idee für das innovative Online-Portal hatte und
es seitdem aufgebaut und betreut hat.

LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara-Rüschoff-Thale lobte die
Stadt Münster für das Konzept. "Das Potenzial an derartigen
Angeboten für Schulen ist groß, das zeigen die vielen Anfragen
aus den Kreisen und Städten in Westfalen, die ihren Schulen
gerne ebenfalls eine derartige Recherchemöglichkeit bieten
möchten. Deshalb freuen wir uns, dass nun die 'Pädagogische
Landkarte Westfalen-Lippe? an den Start gehen kann", so
Rüschoff-Thale.

Möglich ist dies dank einer Projektförderung der
LWL-Kulturstiftung. Mit dieser Unterstützung wird das
LWL-Medienzentrum für Westfalen in den kommenden zwei Jahren
ein technisch-gestalterisch neu konzipiertes, westfalenweites
Internetangebot aufbauen und dabei eng mit ihren Partnern vor
Ort zusammenarbeiten. "Schon vor dem Projektstart haben 15 der
27 Kreise und kreisfreien Städte Westfalen-Lippes ihre
Bereitschaft zur Mitarbeit bekundet", freut sich Dr. Markus
Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums.

Hintergrund:
Mit der "Pädagogischen Landkarte Westfalen-Lippe" wird nach dem
Muster des "Pädagogischen Stadtplans" ein kostenfreier
Internetservice aufgebaut, der Schulen aller Schulformen hilft,
außerschulische Lernorte zu finden. Statt umständlich und
ungeordnet über Suchmaschinen sollen Pädagogen mit einem Klick
die passenden Ergänzungen zu ihrem Fachunterricht finden. Neben
den bekannten Anlaufstellen wie Museen oder Archiven sollen
auch außergewöhnliche und wenig bekannte außerschulische
Lernorte und deren Bildungsangebote aufgenommen werden.
Grundvoraussetzung für eine Aufnahme ist, dass die Orte
Schulklassen oder anderen Lerngruppen während des Besuchs ein
verlässliches und qualifiziertes Bildungsangebot bieten.

Die neue Plattform versteht sich als gemeinsamer Rahmen für
eine dezentrale Vernetzung. Deshalb wird die lokale Erfassung
und Pflege der Lernortdaten bei den Partnern vor Ort liegen.
Über eine Zentralredaktion im LWL-Medienzentrum wird
sichergestellt, dass alle Lernorte stadt- und kreisübergreifend
in einer gemeinsamen Datenbank recherchierbar sein werden.
Zugleich soll diese Datenbank auch mit anderen Kultur- und
Bildungsplattformen - wie der learnline
(http://www.learnline.nrw.de) als zentrales schulisches
Bildungsportal in Nordrhein-Westfalen und dem Kulturatlas
Westfalen - verknüpft werden.

Zusätzlich zu den bereits im Pädagogischen Stadtplan Münster
vorhandenen Beschreibungen sollen künftig auch mediale
Präsentationen der Lernorte und Informationen zu Fächerbezügen,
pädagogischen Angeboten, Unterrichtsmaterialien etc. bereit
gestellt werden.


INFO

Kontakt LWL-Medienzentrum für Westfalen
Andrea Meschede,
E-Mail: andrea.meschede at lwl.org
Tel.: 0251 591-3919





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 17 10:36:03 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jan 2012 10:36:03 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Ditt, Karl: Zweite Industrialisierung und Konsum
Message-ID: 4F154F13020000D6000053AB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Küster"
Datum: 13.01.2012, 17:41


LITERATUR

Karl Ditt

Zweite Industrialisierung und Konsum.
Energieversorgung, Haushaltstechnik und Massenkultur
am Beispiel nordenglischer und westfälischer Städte 1880-1939

2011, 972 Seiten, Festeinband, Verlag Ferdinand Schöningh,
Paderborn
ISBN 978-3-506-77138-4, ? 72,- (Bezug über den Buchhandel)
Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 65


In den beiden letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts setzte
mit der Entstehung der Elektro-, Chemie- und Automobilindustrie
eine neue, zweite Phase der Industrialisierung ein. Die
vergleichend angelegte Studie fragt danach, inwieweit
Deutschland den Vorsprung Großbritanniens in der industriellen
Produktion und im Konsumniveau bis zum Zweiten Weltkrieg
aufholen konnte. Über diese klassische Frage nach dem
Verhältnis von Pionier und Nachzügler hinaus behandelt der Band
soziale Nivellierungsprozesse zwischen Mittel- und
Unterschichten in beiden Ländern. Vor dem Hintergrund einer
breiten Darstellung der Industrialisierung untersucht der Autor
auf nationaler und lokaler Ebene - am Beispiel von Leeds und
York, Dortmund und Münster - zentrale Elemente des materiellen
und kulturellen Konsumverhaltens: die Energieversorgung, die
Nutzung von Haushaltstechnik und die Wahrnehmung populärer
Kulturangebote aus den Bereichen Sport, Film und Rundfunk.

Im Ergebnis zeigt sich, dass das Deutsche Reich bis zur
Jahrhundertwende den industriellen Vorsprung Großbritanniens
wettmachen konnte, den britischen Konsumstandard jedoch bis zum
Zweiten Weltkrieg nicht erreichte. In beiden Ländern hielten
sich die Differenzen zwischen den sozialen Schichten im Erwerb
von materiellen Konsumgütern, während sich in der Teilhabe an
der Massenkultur deutliche Nivellierungen vollzogen. Generell
bereitete die Zunahme des materiellen und kulturellen Konsums
in den 1930er Jahren die Voraussetzung dafür, dass sich nach
dem Zweiten Weltkrieg zwischen Großbritannien und Deutschland
eine Annäherung des Lebensstandards vollzog und sich in beiden
Ländern die soziale Integration verstärkte.


INFO

Der Autor

Karl Ditt, Dr. phil., geb. 1950, ist Wissenschaftlicher
Referent im LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in
Münster.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 17 10:38:05 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jan 2012 10:38:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Familienchronik des Sweder Schele zu
Weleveld und Welbergen (1569-1639), 19.01.2012, Osnabrueck
Message-ID: 4F154F8D020000D6000053B0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 16.01.2012, 09:37


AKTUELL

Vortragsabend des Vereins für Geschichte und Landeskunde
von Osnabrück,
Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze
Donnerstag, 19. Januar 2012, 19.00 Uhr

Gunnar Teske, Münster:

Für Gott, Adel und Familie. Die Familienchronik des Sweder
Schele zu Weleveld und Welbergen (1569-1639)

Sweder Schele wurde 1569 auf Haus Weleveld bei Borne nördlich
von Enschede in den Niederlanden geboren. Schon früh musste er
aufgrund der Wirren des spanisch-niederländischen Krieges seine
niederländische Heimat verlassen und verbrachte 10 Jahre in
Rheine, Minden und auf der Schelenburg bei Osnabrück. Nach
seiner Kavalierstour, die ihn bis nach Rom führte, lebte er
einige Jahrzehnte auf Haus Weleveld, bevor er 1624 von seiner
Schwester Haus Welbergen bei Ochtrup übernahm, wo er 1639 auch
gestorben ist. Ab 1591 schrieb er eine umfangreiche Geschichte
der Familie Schele von den legendären Anfängen bis in seine
Gegenwart.

Als aufmerksamer Beobachter seiner Umgebung und seiner Zeit
hielt er zudem Jahr für Jahr Dinge und Begebenheiten, die sein
Interesse erregten, fest. Sein Werk bietet daher viele Hinweise
zur Orts- und Landesgeschichte. Das NLA-Staatsarchiv Osnabrück,
das Historisch Centrum Overijssel in Zwolle und das
LWL-Archivamt für Westfalen arbeiten seit mehreren Jahren an
einem gemeinsamen Projekt zur Erschließung dieser einzigartigen
Quelle für die Geistes-, Kultur- und Landesgeschichte der
heutigen Euregio. Der Lichtbildervortrag wird das Projekt
vorstellen und anhand der Leitthemen Religion, Adel und Familie
Eigenart und Quellenwert der Chronik aufzeigen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortragsabend des Vereins für Geschichte und Landeskunde
von Osnabrück
Datum: 19.01.2012
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/33162-14

Kontakt:
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/33162-14
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 18 09:49:36 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Jan 2012 09:49:36 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/02
Message-ID: 4F1695B0020000D60000541F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 16.01.2012, 16:26


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-02 für den Zeitraum vom 07.01.2012 bis

zum 13.01.2012 mit insgesamt 14 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-02&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 18 09:51:23 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Jan 2012 09:51:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Als die Autos laufen lernten. Der Beginn
des Automobilzeitalters", Guetersloh, 19.01.2012
Message-ID: 4F16961B020000D600005424@cl2x-sd2-vs>

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 17.01.2012, 12:30


AKTUELL

Frühgeschichte des Autos

Das Stadtmuseum Gütersloh zeigt gegenwärtig eine
Modellautoausstellung aus Anlass der Erfindung des Autos vor
125 Jahren. Dazu hält der Historiker Norbert Ellermann am
Donnerstag, 19. Januar, um 19.30 Uhr einen spannenden Vortrag:
"Als die Autos laufen lernten. Der Beginn des
Automobilzeitalters". Der Vortrag findet statt im
Ausstellungsraum in der Kökerstraße 7. Dort ist gegenwärtig
eine Fahrschule im Stil der 70er Jahre eingerichtet. Der
Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Als die Autos laufen lernten. Der Beginn des
Automobilzeitalters"
Datum: 19.01.2012, 19.30 Uhr
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de

Kontakt:
Dr. Rolf Westheider
Stadtmuseum Gütersloh
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 18 14:24:39 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Jan 2012 14:24:39 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 18.01.2012
Message-ID: 4F16D627020000D600005450@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 18.01.2012


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 18.01.2012

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Münster: Kultur und Medien, Panorama,
Politik, Stadtentwicklung / 18.01.2012 11:30

Tobias Rehberger soll Münsters Stromkästen zu Kunstwerken machen

Münster (wh). Vom Schandfleck zum Kunstobjekt: In Münster
könnten 69 Stromkästen rund um den Hauptbahnhof bald zu echten
Kunstwerken werden. Die Interessensgemeinschaft Bahnhofsviertel
(ISG) plant gemeinsam mit der Stadt, die trostlosen grauen
Schaltschränke vom renommierten Künstler Tobias Rehberger
umgestalten zu lassen. Dabei soll ein raumgreifendes
Gesamtkunstwerk mit überregionaler Ausstrahlungskraft
entstehen. Der 45-Jährige Rehberger ist unter anderem für seine
spiralförmige Brückenskulptur "Slinky springs to fame" in
Oberhausen bekannt geworden und gehörte 1997 zu den Künstlern
der Skulpturprojekte in Münster. Ihm werde bei dem Projekt
freie Hand gelassen, so Münsters Kulturdezernentin Dr. Andrea
Hanke. "Der künstlerische Ansatz soll sich im Dialog mit den
Menschen in Bahnhofsviertel ergeben." Eine Jury bewertet die
Ideenvorschläge im Frühjahr, zuvor entscheidet am 8. Februar
aber noch der Stadtrat über das "Kunstprojekt Schaltschränke".
Sollte es von beiden Seiten grünes Licht geben, könnten die
Entwürfe bis Anfang 2013 verwirklicht werden. Die Gesamtkosten
sollen sich auf rund 500.000 Euro belaufen, die zur Hälfte von
der ISG, sowie vom Land und der Stadt Münster getragen werden.

Weitere Informationen:
http://www.bahnhofsviertel-muenster.de/82.html

Pressekontakt: Peter Cremer, Immobilien- und
Standortgemeinschaft (ISG) Bahnhofsviertel Münster e.V.,
Telefon: 0251/41780, E-Mail: info[at]bahnhofsviertel-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Borken: Panorama, Politik, Soziales / 18.01.2012 11:00

Fit bleiben im Polizeiberuf: Borkener Projekt ist preiswürdig

Borken (wh). Vor allem Polizeibehörden in ländlichen Regionen
verzeichnen als Folge eines hohen Durchschnittsalters der
Beamten und fehlendem Nachwuchs einen hohen Krankenstand. Um
die Polizisten fit zu halten, engagiert sich die
Kreispolizeibehörde Borken seit 2007 mit Sport,
Ernährungstraining und individuellen Beratungen. Dieses Projekt
wurde nun vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit einem
Preis in Höhe von 15.000 Euro ausgezeichnet. Über 50 Prozent
der Beamten in der Kreispolizeibehörde Borken sind über 50
Jahre alt, müssen jedoch häufig noch den Wach- und
Wechseldienst leisten, berichtet Polizei-Pressesprecher Peter
Lefering. "In großen Dienststellen wechselt man normalerweise
mit 40 Jahren in einen anderen, weniger belastenden Dienst. Das
ist hier jedoch kaum möglich, da wir hier auf dem Land, als
sogenannte Endbehörde, kaum Nachwuchs haben. Deshalb fallen
ältere Kollegen zum Beispiel wegen Rückenproblemen teilweise
wochenlang aus." Um hier zu helfen, werden in Borken für
gesundheitlich eingeschränkte Polizisten neue Stellen gesucht
oder sie nehmen eine einjährige Pause vom Wach- und
Wechseldienst. Mit Ernährungsberatung, individuellem
Sporttraining oder auch einem Nichtraucher-Coaching sollen
weitere Erkrankungen verhindert werden. Solche Maßnahmen sieht
das Betriebliche Eingliederungsmanagement des Landes NRW zwar
ohnehin vor, in Borken wurden sie jedoch besonders früh und
nachhaltig umgesetzt, so dass die Behörde als Vorbild gilt.
"Neben Diätpäpsten referieren bei uns zum Beispiel die Kollegen
selbst über ihre Ernährungsumstellung", gibt Lefering ein
Beispiel für das Engagement.

Pressekontakt: Peter Lefering, Pressesprecher Polizeibehörde
Borken, Telefon: 02861/9002202, E-Mail:
pressestelle[at]polizei-borken.de ; LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
Gelsenkirchen, Münster: Kultur und Medien, Wissenschaft und
Bildung / 17.01.2012 15:00

"Westfälische Denkmal-Bibel": Neuausgabe des Dehio-Handbuchs
präsentiert

Westfalen (wh). Von der Burgruine Hardenstein in Witten über
die Villa Blase in Lübbecke bis zur Immaculata-Kirche in Büren:
Rund 5000 herausragende westfälische Kunstdenkmäler präsentiert
die Neuausgabe "Westfalen" in der Reihe "Handbuch der Deutschen
Kunstdenkmäler". In dem vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) und dem Institut für vergleichende Städtegeschichte (IStG)
der Universität Münster erarbeiteten Band wurden erstmals auch
Denkmäler der Industriekultur, Gärten und Bauten der
Nachkriegszeit erfasst. Die Publikation ist das Nachfolgewerk
eines 1969 erschienenen Bandes und umfasst aktuelle
Forschungsergebnisse, Grabungsbefunde und Restaurierungen.
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch betonte bei der
Buch-Präsentation in Gelsenkirchen die herausragende Bedeutung
der Neuausgabe für Westfalen. Das 1.340 Seiten starke Handbuch
habe nicht nur das Format der Bibel, "es ist auch so etwas wie
die westfälische Denkmal-Bibel", so Kirsch. Dieter Gebhard,
Vorsitzender der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe und
Kuratoriumsvorsitzender der LWL-Kulturstiftung, die das Werk
mitfinanziert hat, sagte: "Die Publikation erschließt
Fachleuten und interessierten Laien gleichermaßen die viel zu
oft unterschätzten und teilweise zu wenig bekannten Denkmäler
Westfalens." Die Reihe "Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler"
wurde 1900 vom Historiker Georg Dehio ins Leben gerufen und
gilt als Klassiker der Kunstgeschichte. Die Bände geben als
"urteilender und klärender Führer" (Georg Dehio) knapp gefasste
Auskunft über herausragende Denkmäler einer Region.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?26180

Pressekontakt: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
Münster: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 17.01.2012
14:00

Vom Experiment zum renommierten Tanzzentrum: Das Pumpenhaus hat
die freie Theaterszene mitbegründet

Münster (wh). Künstlerische Freiheit statt Verwaltung,
Experimente statt Klassikeraufführung, Szenetreffpunkt statt
Repräsentation. Im Theater im Pumpenhaus sollte alles etwas
anders sein. Als Gegenpol zur traditionellen Theaterkultur
wurde das Haus in Münster 1984 gegründet - als eines der
bundesweit ersten freien Theater. Heute ist es ein renommierter
Aufführungsort der internationalen Tanz- und Schauspielszene.
Als herausragende Produktionsstätte wurde es zuletzt vom
NRW-Kulturministerium mit 100.000 Euro gefördert. Ludger
Schnieder, Leiter des Pumpenhauses, hat diese Entwicklung
begleitet. Nach eigenen Erfahrungen als Darsteller in Filmen
und auf Bühnen, gründete er gemeinsam mit anderen politisch
engagierten Schauspielern in einem alten Abwasserpumpenwerk ein
Off-Theater. "Wir wollten uns nicht dem damals sehr
bürgerlichen Stadttheatersystem anpassen", beschreibt er die
Motivation. "Das war eine sehr hermetische Gesellschaft und es
wurde ein traditioneller Theaterkanon abgearbeitet. Uns
interessierten hingegen Stoffe, die sich mit unserer
Lebensrealität auseinandersetzten." Die Polarisierung und die
Dogmen aus der Anfangszeit sind heute weitgehend überwunden.
Das Pumpenhaus kooperiert mit den Städtischen Bühnen Münster
und viele Zuschauer entscheiden sich eher nach dem Programm als
nach der politischen Meinung für den Theaterbesuch. Um im
Wettbewerb mit Stadttheatern und anderen freien Bühnen
erfolgreich zu sein, hat Ludger Schnieder das Profil des
Pumpenhauses klar ausgerichtet und verwaltet ein Budget von
rund 800.000 Euro, das sich aus Mitteln der Stadt Münster, des
Landes und aus eigenen Einnahmen zusammensetzt: "Wir
konzentrieren uns stark auf den zeitgenössischen Tanz. Dabei
haben wir Bodenkontakt zur lokalen und regionalen Szene, die
wir seit Jahren begleiten, arbeiten aber auch mit spannenden
nationalen und internationalen Künstlern zusammen." Dabei
verfügt das Pumpenhaus über kein eigenes Ensemble, sondern
beteiligt sich als Koproduzent an Produktionen. Diese werden
finanziell unterstützt, einige auch in den Räumen in Münster
inszeniert und geprobt. Zu den großen Erfolgen zählen die
Inszenierung "36, Avenue Georges Mandel" des Wuppertaler
Choreographen Raimund Hoghe, die 2007 zum renommierten
Theaterfestival in Avignon eingeladen war, oder auch die
Produktion "Halbstarke Halbgötter" des Münsteraner
Anästhesisten Tugsal Mogul. Sein "Theater Operation" war im
vergangenen Jahr mit dem Stück beim Heidelberger Stückemarkt
vertreten, der als wichtigstes Forum für deutsche
Nachwuchsdramatiker gilt. Trotz aller Annäherung sieht Ludger
Schnieder immer noch Unterschiede zwischen freien Bühnen und
den Stadttheatern. "Es ist nicht so, dass der freie Bereich die
Innovation gepachtet hat. Aber die Organisation ist weniger
starr, so dass wir hier manches erlauben, was im Stadttheater
eben nicht möglich wäre. Ich kann Künstlern mehr Zeit als die
üblichen sechs bis acht Wochen zum Proben geben und im
Extremfall könnte ich nur acht Veranstaltungen pro Monat
zeigen. Das alles ginge im Stadttheater nicht."

Weitere Informationen: http://www.pumpenhaus.de/

Pressekontakt: Andrea Mühlen, Presse und Kommunikation Theater
im Pumpenhaus, Telefon: 0251/201380, E-Mail:
andrea[at]pumpenhaus.de

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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 19 10:19:35 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jan 2012 10:19:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das "philatelistische Mahnmal", Bocholt,
26.01.2012
Message-ID: 4F17EE37020000D600005479@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 17.01.2012, 16:31


AKTUELL

Das "philatelistische Mahnmal"
Stadtarchiv und VHS laden zum Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte ein

Am Donnerstag, 26. Januar, 18:30 Uhr, lädt der Gesprächskreis
Bocholter Stadtgeschichte zum Vortrag ins Medienzentrum,
Hindenburgstraße 5, Raum Futura I, ein. Die Veranstaltung trägt
den Titel: "Die deutsche Feldpost im Umfeld des Zweiten
Weltkriegs - Ein philatelistisches Mahnmal". Der Eintritt ist
frei.

Der vom Stadtarchiv Bocholt und der Volkshochschule
Bocholt-Rhede-Isselburg getragene Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte hat als Referenten Helmut Schwiening gewonnen.
"Mein Anliegen ist es, mit der Feldpost-Sammlung aus dem
Zweiten Weltkrieg und dem Vortrag ein "philatelistisches
Mahnmal" gegen den Krieg zu setzen", so der Bocholter.

Feldpost galt vielfach als einzige Verbindung zwischen Menschen,
die durch den Krieg über Jahre hinweg, getrennt wurden. In den
von Schwiening gesammelten Briefen geht es um das Leben aber
auch um Abschied. Sie zeugen sowohl von den Verhältnissen
daheim als auch von Kriegsschauplätzen. Die Texte spiegeln die
Lebenssituationen der Menschen während des 2. Weltkrieges wider
und vermitteln so - trotz der damaligen Zensur - einen
intensiven Eindruck von der Zeit und vor allem von den Gefühlen
ihrer Verfasser.


INFO

Medienzentrum,
Hindenburgstraße 5
Raum Futura I
Bocholt






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 19 10:21:30 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jan 2012 10:21:30 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BWWW=5D_Koloniale_Spuren_in_Dortmund_-_neue_I?=
=?utf-8?q?nternetpr=C3=A4sentation?=
Message-ID: 4F17EEAA020000D60000547E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Detlev Brum"
Datum: 11.01.2012, 14:34


WWW

Koloniale Spuren in Dortmund - neue Internetpräsentation

Was hat Dortmund mit dem Kolonialismus zu tun? Eine
lokalhistorische Initiative geht den Spuren des Kolonialismus
in Dortmund und der wirtschaftlichen und kulturellen
Vorgeschichte der Globalisierung nach. Zu Jahresbeginn startete
die Internetpräsentation www.dortmund-postkolonial.de, mit der
an ein Kapitel vergessener Stadtgeschichte erinnert wird.
"Dortmund postkolonial" lädt ein, sich über die kolonialen
Spuren und das postkoloniale Geschehen in der "Heimat Dortmund"
zu informieren, ergänzende Beiträge zu schreiben oder
Materialien zur Verfügung zu stellen.

Dortmund war zu keinem Zeitpunkt eine Kolonialmetropole.
Dennoch lassen sich koloniale Spuren finden, die die
Durchdringung des Kolonialismus im Lebensalltag einer deutschen
Kolonialprovinz aufzeigen: Die Handelskammer forderte energisch
den Eintritt in die Kolonialpolitik; die Stadt Dortmund, ein
großer Teil der Mitglieder des Magistrats und der Dortmunder
Wirtschaft wurden Mitglied in Kolonialvereinen; viele
Dortmunder Unternehmen waren in den Kolonien aktiv; zahlreiche
Kriegsfreiwillige aus Dortmund nahmen an den Kolonialkriegen
teil und gründeten Kolonialkriegervereine; in Völkerschauen,
Varietés oder Zirkusvorstellungen wurden die "neuen Landsleute"
vorgeführt - manchmal bewundert, manchmal rassistisch geschmäht.

Die Internetpräsentation, die systematisch ausgebaut wird,
bietet aktuell einen ersten Überblick der Rückkopplungen des
Kolonialismus in der Heimat: Kolonialbewegung, Kolonialpolitik
und Kolonialkultur in Dortmund 1879-1941. In der Rubrik
"Dortmund reloaded" ist eine chronologische
Übersichtsdarstellung aufbereitet, die auch die Dortmunder
Aktivitäten für die "Heidenmission" berücksichtigt. Nicht
vergessen sind auch die kolonialkritischen Stimmen, denn am 1.
Mai wurde in Dortmund gegen die Kolonialkriege in China und
Deutsch-Südwestafrika demonstriert und die SPD gewann 1907 den
Reichstagswahlkreis Dortmund mit der Forderung: Keinen Groschen
für die verbrecherischen Kolonialkriege!

Die Bezeichnung "postkolonial" verweist auf die Nachwirkungen
kolonialer Beziehungen; die Kolonialgeschichte ist nicht
abgeschlossen oder überwunden, sondern sie spiegelt sich -
überraschend häufig - in der Gegenwart. Viel Spaß beim Stöbern,
Informieren, Ergänzen und Kommentieren wünscht
www.dortmund-postkolonial.de.


INFO

Kontakt:
Detlev Brum
E-Mail: info at dortmund-postkolonial.de
URL: www.dortmund-postkolonial.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 19 10:24:27 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jan 2012 10:24:27 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Froelich,
Matthias (Hg.): Quellen zur Geschichte der Heimerziehung in
Westfalen 1945-1980
Message-ID: 4F17EF5B020000D600005483@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Küster"
Datum: 13.01.2012, 17:41


LITERATUR

Matthias Frölich (Hg.)

Quellen zur Geschichte der Heimerziehung in Westfalen 1945-1980

2011, 738 Seiten, Festeinband, Verlag Ferdinand Schöningh,
Paderborn
ISBN 978-3-506-77139-1, ? 58,- (Bezug über den Buchhandel)
Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 66


In den letzten Jahren ist das Schicksal der sogenannten
Heimkinder in der frühen Bundesrepublik verstärkt ins
Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Ehemalige Heimkinder,
die zwischen Kriegsende und den 1970er Jahren in westdeutschen
Heimen untergebracht waren, berichteten in der Presse, im
Rundfunk und im Rahmen von Fernsehdokumentationen über
erlittene Misshandlungen und sexuelle Gewalt, über
Lieblosigkeit, harte Arbeit und nichtige Einweisungsgründe. Sie
beklagten fehlende Bildungsangebote im Heim und eine mangelnde
Vorbereitung auf das Berufsleben.

In Westfalen war das Landesjugendamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) für die Umsetzung von Fürsorgeerziehung
und Freiwilliger Erziehungshilfe verantwortlich. 1962 übernahm
es zusätzlich die Aufgabe der Heimaufsicht. Überwiegend fand
die Heimerziehung in Westfalen jedoch nicht in den wenigen
verbandseigenen Einrichtungen statt, sondern in den Häusern
konfessioneller Träger. Die vorliegende Quellensammlung macht
die verschiedenen Ebenen dieser Heimerziehung transparent und
bildet die Etappen ihrer Nachkriegsentwicklung ab. Anhand einer
Auswahl von Einzeldokumenten werden die gesetzlichen Grundlagen,
die pädagogische Praxis und die Lebenswirklichkeit in den
westfälischen Erziehungsheimen dokumentiert. Die Auswahl der
Texte berücksichtigt zudem die Haltung der in den Einrichtungen
tätigen Erzieher, die praktische Ausübung der Heimaufsicht
sowie die Modernisierungs- und Professionalisierungstendenzen
in der Jugendfürsorge seit den 1960er Jahren.


INFO

Der Herausgeber

Matthias Frölich, M.A., geb. 1980, arbeitet am LWL-Institut
für westfälische Regionalgeschichte in Münster.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 19 10:27:40 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jan 2012 10:27:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dehio-Handbuch der Kunstdenkmaeler in Westfalen
vorgestellt
Message-ID: 4F17F01C020000D600005488@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.01.2012, 13:57


AKTUELL

Klassiker der Kunstgeschichte als Neuausgabe
Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Westfalen vorgestellt

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das Institut
für vergleichende Städtegeschichte (IStG) an der Universität
Münster haben gemeinsam die Neuausgabe des Dehio-Handbuches der
Deutschen Kunstdenkmäler für Westfalen erarbeitet. LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch betonte bei der Präsentation des neuen
Dehio-Bandes am Dienstag (17.01.) im Gelsenkirchener
Musiktheater im Revier (MiR), dass die nun vorgelegte
Überarbeitung der Ausgabe von 1969 von herausragender Bedeutung
sei: "Das 1.340 Seiten starke Handbuch stellt eine
wissenschaftliche Auswahl von knapp 5.000 Denkmälern aus dem
gesamten westfälischen Bestand vor und ist so das gültige
Verzeichnis aller wichtigen ortsfesten Kunstdenkmäler in
Westfalen-Lippe. Damit hat es nicht nur das Format der Bibel,
es ist auch so etwas wie die westfälische Denkmal-Bibel."

Dieter Gebhard, Vorsitzender der Landschaftsversammlung
Westfalen-Lippe und Kuratoriumsvorsitzender der
LWL-Kulturstiftung, unterstrich, dass die mit Mitteln der
LWL-Kulturstiftung, Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der
Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung
realisierte Neubearbeitung nicht nur deutschlandweite, sondern
auch europaweite Bedeutung habe: "Die Publikation erschließt
Fachleuten und interessierten Laien gleichermaßen die viel zu
oft unterschätzten und teilweise zu wenig bekannten Denkmäler
Westfalens."

Der neue Band "Westfalen" erscheint im Deutschen Kunstverlag im
Rahmen der bundesweiten Buchreihe "Handbuch der Deutschen
Kunstdenkmäler", die vor rund 100 Jahren von dem
Kunsthistoriker Georg Dehio begründet wurde. Karl Jasper,
Leitender Ministerialrat im NRW-Bauministerium, freute sich,
dass mit dem neuen Band "Westfalen" und dem Band "Rheinland"
aus dem Jahr 2005 nun für ganz Nordrhein-Westfalen eine gültige
Übersicht vorliegt, deren Herausgabe das Ministerium
unterstützt hat: "Kunstdenkmäler erhalten als kulturelles Erbe
ein lebendiges Bild vergangener Zeiten und leisten so einen
wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in NRW".

Herausgegeben wird die Überarbeitung von der Wissenschaftlichen
Vereinigung zur Fortführung des kunsttopographischen Werkes von
Georg Dehio e.V., dem IStG und der Vereinigung der
Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland (VdL),
vertreten durch die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und
Baukultur in Westfalen. Dr. Markus Harzenetter, Leiter der
LWL-Denkmalpflege und 2. Vorsitzender der VdL, unterstrich die
Bedeutung der kontinuierlichen Erfassung und Bewertung für die
Denkmalpflege: "Nur was erkannt und damit auch bekannt ist,
kann wirkungsvoll geschützt und erhalten werden."

In die wissenschaftliche Leitung des Projektes und die Auswahl
der Kunstdenkmäler brachte Dr. Ursula Quednau ihre langjährige
Erfahrung als ehemalige Leiterin des Referates für
Inventarisierung und Bauforschung der LWL-Denkmalpflege ein:
"Im Sinne eines erweiterten Denkmalbegriffs werden in dem
westfalenweiten Überblickswerk erstmals auch Gattungen wie
herausragende Denkmäler der Industriekultur, bürgerliche
Wohnhäuser, bäuerliche Privatbauten, Gärten und Bauten der
Nachkriegsmoderne, zu denen auch das Gelsenkirchener
Musiktheater im Revier (MiR) zählt, berücksichtigt. Damit ist
das Dehio-Handbuch die einzige Publikation, die den gesamten
herausragenden historischen Architekturbestand von
Westfalen-Lippe vorstellt".

Die Kunsthistoriker des Dehio-Autorenteam verfassten unter der
Gesamtorganisation von Dr. Angelika Lampen vom IStG zu jedem
Denkmal eine komprimierte Beschreibung. "Eingerahmt werden die
Darstellungen der Kunstdenkmäler durch die historischen
Einleitungen wie auch farbigen Detail- und Übersichtskarten des
IStG, die auf die jeweilige Denkmalauswahl des spezifischen
Ortes abgestimmt sind", erläuterte Prof. Dr. Werner Freitag,
Leiter des IStG, das Konzept dieses Klassikers der
Kunstgeschichte.

Hintergrund:
1912 erschien das Buch "Nordwestdeutschland" in der Reihe
"Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler", die der
Kunsthistoriker Georg Dehio 1900 ins Leben gerufen hatte. In
diesem Band wurde das Gebiet des heutigen Westfalens nur als
Teil eines erheblich größeren Bearbeitungsgebiets behandelt.
Ein eigenständiger Band "Westfalen" erschien erstmals 1969, der
nun durch die Neuauflage aktualisiert und erweitert vorliegt.
Das Buch erscheint innerhalb einer Buchreihe im Deutschen
Kunstverlag, die alle Bundesländer umfasst.


INFO

Georg Dehio.

Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen II:
Westfalen Erschienen im Deutschen Kunstverlag, 1340 Seiten mit
96 Plänen und Grundrissen, einem Künstlerverzeichnis und einem
Glossar sowie einem vierfarbigen Kartenteil, 12 x 18 cm, Leinen
mit Schutzumschlag, 58 Euro, ISBN 978-3-422-03114-2.

Vorgängerbände:
1969: Hauptautoren Dorothea Kluge und Wilfried Hansmann
1977: unveränderte Neuauflage von 1969
(beide Ausgaben auch als Sonderausgaben der Wiss.
Buchgesellschaft Darmstadt)

1986: unveränderte Neuauflage von 1969/1977 mit Nachträgen (94
zusätzliche Objekte als 10-seitiger Anhang auf eigenem Papier
gedruckt); Umfang 664 Seiten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 20 10:31:33 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jan 2012 10:31:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Von Hochraedern und Knochenschuettlern, Bielefeld,
28.01.2012
Message-ID: 4F194285020000D60000550E@cl2x-sd2-vs>

von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 19.01.2012, 14:58


AKTUELL

Von Hochrädern und Knochenschüttlern

Am Samstag, 28. Januar, können Kinder ab acht Jahren im
Historischen Museum, Ravensberger Park 2, von 15.30 bis 17.00
Uhr herausfinden, wie es früher war, mit dem Laufrad über
Kopfsteinpflaster zu huckeln. Sie erfahren, wie ein Hochrad
bestiegen wurde und warum es dafür sogar Fahrlehrer gab.
Anschließend können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer
selbst Fahrversuche mit einem Laufrad und einem Kinderhochrad
unternehmen.


INFO

Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf fünf Euro. Telefonische
Anmeldung unter 0521 / 51-3635.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 20 10:36:41 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jan 2012 10:36:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Sprechstunde fuer Familienforscherinnen und
Familienforscher im Stadtarchiv, Sprockhoevel, 09.02.2012
Message-ID: 4F1943B9020000D600005513@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadtarchiv Sprockhövel"
Datum: 19.01.2012, 16:55


AKTUELL

Sprechstunde für Familienforscherinnen und Familienforscher im
Stadtarchiv

Mit seinem Vortrag "Dürrer Zweig am alten Ast" hat Dr. Eike
Pies, prominenter Buchautor und professioneller
Familienforscher, im September vergangenen Jahres zahlreiche
Zuhörerinnen und Zuhörer in der Glückaufhalle begeistert.

Auf vielfache Nachfrage bietet Eike Pies nun für ein kleineres
Publikum im Stadtarchiv Sprockhövel eine Beratung für
Familienforscher an.

Wer mit seinem Stammbaum nicht weiterkommt, wer wissen will, ob
und wo weitere Quellen zu finden sind und wer sich gern mit
anderen Familienforschern austauschen möchte, ist herzlich
willkommen.

Da der ursprünglich angesetzte Termin im November aus
Krankheitsgründen ausfallen musste, bietet das Stadtarchiv
heute einen neuen Termin an:

Donnerstag, den 9. Februar 2012 um 17.30 Uhr im Stadtarchiv
Sprockhövel, Dresdener Str. 45 (Pavillon auf dem Schulhof der
Hauptschule Niedersprockhövel).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine vorherige Anmeldung
deshalb notwendig.

Tel.: 02324 - 9701 555
E-Mail: stadtarchiv at sprockhoevel.de


INFO

Stadt Sprockhövel
Der Bürgermeister
Rathausplatz 4
45549 Sprockhövel-Haßlinghausen
Postfach 92 20 40
45541 Sprockhövel
E-Mail: info at sprockhoevel.de
Fax-Nr.: 0 23 39 / 9 17-3 00

Ansprechpartner/in:
Karin Hockamp
Tel.: (0 23 24) 97 01 555





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 20 10:38:45 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jan 2012 10:38:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wie das Telefon nach Bielefeld kam, Bielefeld,
25.01.2012
Message-ID: 4F194435020000D600005518@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 19.01.2012, 16:50


AKTUELL

Wie das Telefon nach Bielefeld kam

Heute hat fast jeder ein Handy und kann immer und überall
telefonieren sowie per SMS schnell Informationen vermitteln.
Aber wie war das eigentlich vor 100 Jahren? Wie sahen die
ersten Telefone aus? Was ist Telegraphieren und wie
funktioniert eigentlich Morsen? All das können Kinder ab acht
Jahren am Mittwoch, 25. Januar, von 15.30 bis 17.00 Uhr im
Historischen Museum, Ravensberger Park 2, herausfinden und
sogar selbst ausprobieren - mit alten Morseapparaten,
Fernschreibern und Telefonen.

INFO

Die Teilnahme kostet fünf Euro.

Anmeldung unter 0521 / 51-3635.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 20 10:43:39 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jan 2012 10:43:39 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Wirtschaftsarchiv (WWA),
Fachangestellte(r) fuer Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv,
Dortmund
Message-ID: 4F19455B020000D60000551D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ilka Minneker"
Datum: 18.01.2012, 13:28


STELLENAUSSCHREIBUNG

Bei der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (WWA) in
Dortmund

ist zum 1. April 2011 oder später eine Stelle als

Fachangestellte(r) für
Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv

zu besetzen.

Die Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (WWA) in Dortmund
ist die regionale Dokumentationsstelle für die Wirtschaft in
Westfalen und Lippe. Das WWA betreut Archivgut von Kammern,
Unternehmen, Verbänden sowie Persönlichkeiten der Wirtschaft
und berät in allen Fragen der Archivpflege. Es kooperiert mit
Forschungseinrichtungen und gibt wissenschaftliche
Publikationen heraus.

Aufgabengebiete
- Übernahme und Erschließung von überwiegend modernem Archivgut
- Magazintätigkeiten und Magazintechnik
- Benutzerberatung und Auskunftstätigkeit

Wir erwarten
- eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zum/zur
Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste -
Fachrichtung Archiv oder gleichwertige Kenntnisse und
Fähigkeiten
- Interesse am Archivwesen der Wirtschaft und an der
westfälischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte
- gute EDV-Kentnisse (Standard-Bürosoftware) und Erfahrungen
mit Archivdatenbanken
- Eigeninitiative, Fähigkeit zur Teamarbeit, Flexibilität

Wir bieten
- eine unbefristete Beschäftigung
- eine vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit
- Vergütung nach TV-L

Bitte richten Sie Ihre vollständige, schriftliche Bewerbung
(bitte nicht online) bis zum 9. März 2012 an

Herrn
Dr. Karl-Peter Ellerbrock
Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv
Märkische Str. 120
44141 Dortmund

Nähere Informationen über das Westfälische Wirtschaftsarchiv
finden Sie auf unserer Homepage unter

URL:
http://www.archive.nrw.de/wirtschaftsarchive/WWADortmund/wir_ueber_uns/profil/index.php



INFO

Kontakt:
Ilka Minneker
Westfälisches Wirtschaftsarchiv
Märkische Str. 120
44141 Dortmund
E-Mail: i.minneker at dortmund.ihk.de
URL:
http://www.archive.nrw.de/wirtschaftsarchive/WWADortmund/wir_ueber_uns/profil/index.php





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 20 10:45:37 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jan 2012 10:45:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ueber 5000 Besucherinnen und Besucher sahen
Schuh-Ausstellung im Hamaland-Museum Vreden
Message-ID: 4F1945D1020000D600005522@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 18.01.2012, 14:54


AKTUELL

Über 5000 Besucherinnen und Besucher sahen Schuh-Ausstellung im
Hamaland-Museum

Allein am letzten Tag kamen mehr als 500 Gäste /
Sonderführungen am 22. und 29. Januar

Vreden. Noch einmal die Schuhe ansehen, das war am vergangenen
Sonntag (15.1.) das Motto bei vielen Bürgern aus der Region.
Anlässlich der Finissage der Sonderausstellung "Geht's gut? 150
Jahre Schuhdesign" kamen mehr als 500 Besucher ins kreiseigene
Hamaland-Museum. Georg Wessels, Schuh-Spezialist aus Vreden und
Fachmann für große Größen, konnte bei einem solchen Andrang
kaum alle Fragen beantworten.

Schon früh am Nachmittag begrüßte Museumsleiterin Dr. Annette
Menke die Besucher Nummer 5000 und 5001 der Ausstellung. Verena
Willers und Markus Tenhumberg aus Vreden freuten sich über ein
Buchpräsent und einen Blumenstrauß. Mit Fachsimpeleien über
alte Schuhe und die neuesten Modetrends klangen der Nachmittag
im Museum und gleichzeitig die so erfolgreiche
Schuh-Ausstellung aus.

Während nun im Ausstellungssaal die neue Sonderausstellung
"Muskel- und Maschinenkraft" rund um Arbeitsgerät in der
Landwirtschaft - Eröffnung ist am 5. Februar - aufgebaut wird,
möchte das Museumsteam die Aufmerksamkeit des Publikums auch
auf andere Themen der Dauerausstellung lenken. Am kommenden
Sonntag, 22. Januar, bietet Bärbel Bomkamp um 14.30 Uhr eine
Führung zum Thema Kirchengeschichte an. Am Sonntag, 29. Januar,
erläutert Martina Volmer ab 14.30 Uhr Entstehung und Charakter
der westmünsterländischen Landschaft.


INFO

Die Teilnahme an diesen rund einstündigen Veranstaltungen ist
kostenfrei. Besucher zahlen lediglich den normalen
Eintrittspreis.

Das Hamaland-Museum/Kreismuseum Borken am Butenwall 4 in Vreden
ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Eintritt kostet fr Erwachsene zwei Euro, Schüler und
Studenten zahlen einen Euro, Familien vier Euro. Weitere
Informationen gibt es im Internet unter www.hamaland-museum.de
sowie telefonisch unter 02564/39180.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 20 13:14:56 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jan 2012 13:14:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 20.01.2012
Message-ID: 4F1968D0020000D600005531@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 20.01.2012


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 20.01.2012

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Westfalen,
NRW, Bottrop, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen: Freizeit,
Kultur und Medien, Panorama, Tourismus / 20.01.2012 12:00

Kulturhauptstadt-Projekt "Emscherkunst" wird 2013 fortgesetzt

Westfalen (wh). Das größte Projekt des Kulturhauptstadt-Jahres,
die Ausstellung "Emscherkunst.2010", wird 2013 fortgesetzt. Das
gab jetzt Landeskulturministerin Ute Schäfer bekannt. Das Land
wird die Neuauflage der dezentralen Kunstausstellung zwischen
Castrop-Rauxel und Oberhausen mit 1,25 Millionen Euro
unterstützen. Nach einem vorläufigen Konzept zur
"Emscherkunst.2013" soll im kommenden Jahr das
Ausstellungsareal noch erweitert werden. Im Mittelpunkt steht
erneut die Emscherinsel, ein 34 Kilometer langer Landstrich
zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal. Neben dem Emscherumbau
sollen 2013 die Themen Ökologie und Klimawandel im
Ausstellungskonzept aufgegriffen werden. Dafür will die
federführende Emschergenossenschaft ein weiteres Mal nationale
und internationale Künstler gewinnen, ihre Kunstwerke in
ehemaligen Industrieanlagen, an Schleusen oder auf Brachflächen
zu präsentieren. Bei der ersten Auflage der Emscherkunst
erschufen 40 Künstler 20 Werke, die mehr als 200.000 Besucher
zu Fuß, per Schiff, mit dem Auto oder mit dem Rad erkundeten.
Die meisten Werke wie etwa das "Monument for a forgotten
future" von Olaf Nicolai und Douglas Gordon in Gelsenkirchen,
können bis heute besucht werden.

Weitere Informationen:
http://www.mfkjks.nrw.de/presse/ministerin-schaefer-1-25-millionen-euro-fuer-emscherkunst-bewilligt-12364/

Pressekontakt:
Patricia Bender, Pressestelle Escherkunst, Telefon:
0201/1042670, E-Mail: bender.patricia[at]eglv.de; Ministerium
für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes
Nordrhein-Westfalen, Pressereferat, Telefon: 0211/8372417,
E-Mail: presse[at]mfkjks.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Lippe: Kultur und Medien, Panorama, Tourismus /
20.01.2012 10:00

NRW-Tag 2012: Hermannsdenkmal soll zur Werbefläche werden

Detmold (wh). Das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald soll
anlässlich des NRW-Tags 2012 zur Werbefigur werden. Das plant
der Landesverband Lippe, in dessen Besitz die berühmte Statue
des Cheruskerfürsten Arminius ist. "Wir möchten das
Hermannsdenkmal als Werbefläche zur Verfügung stellen, dafür
laufen derzeit Gespräche mit potentiellen Sponsoren", so
Verbandssprecherin Peggy Pfaff. Der diesjährige NRW-Tag findet
vom 27. bis 28. Mai in Detmold statt. Bereits im Jahr 1999
verwandelte sich das Nationaldenkmal zur temporären Werbefigur,
als dem Cheruskerfürst für drei Wochen ein überdimensionales
Trikot des damaligen Bundesligaaufsteigers Arminia Bielefeld
übergestreift wurde. Auch beim NRW-Tag soll die Vermarktung
einen regionalen Bezug haben. Das zwischen 1838 und 1875
erbaute Hermannsdenkmal ist im Besitz des Landesverbandes Lippe
und gilt als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten
Deutschlands. Mehr als 500.000 Menschen besuchen jährlich die
Statue, die an die sogenannte "Schlacht im Teutoburger Wald" im
Jahr 9 n. Chr. erinnert.

Weitere Informationen:
http://www.landesverband-lippe.de/index.php?id=15#c1769

Pressekontakt: Peggy Pfaff, Referat für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Landesverband Lippe, Telefon:
05261/250238, E-Mail: p.pfaff[at]landesverband-lippe.de

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Westfalen,
NRW: Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Wissenschaft und
Bildung / 19.01.2012 17:00

Hightech-Initiative siegt im Spitzencluster-Wettbewerb: 40
Millionen Euro für OWL

Westfalen (wh). Die Hightech-Initiative "it's OWL" hat sich im
Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung durchgesetzt und
damit Fördergelder in Höhe von 40 Millionen Euro gesichert. Der
Zusammenschluss aus 127 Unternehmen, 16 Hochschulen und 30
Organisationen aus Ostwestfalen-Lippe will mit dem Geld in den
nächsten Jahren 45 Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf den
Weg bringen. Dabei reicht die Bandbreite von der Produktion
intelligenter Haushaltsgeräte bis zur Herstellung von
Erntefahrzeugen, die eigenständig ihre Umgebung analysieren.
"Es ist eine tolle Sache, dass Ostwestfalen-Lippe damit zur
Königsklasse der Technologieregionen in Deutschland zählt. Die
überregionale Strahlkraft OWLs wird durch diesen Zuschlag
deutlich erhöht", sagte Ortwin Goldbeck, Präsident der
Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen, über die Nachricht
aus Berlin. Professor Jürgen Gausemeier, Vorstand des Heinz
Nixdorf Instituts der Universität Paderborn, erwartet von dem
Erfolg einen "starken Impuls für die Innovationsregion
Ostwestfalen-Lippe". Der Spitzencluster-Wettbewerb wurde unter
dem Motto "Mehr Innovation. Mehr Wachstum. Mehr Beschäftigung"
im August 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
ins Leben gerufen. In drei Wettbewerbsrunden wählt eine
unabhängige Jury bis zu fünf Spitzencluster aus, die über einen
Zeitraum von maximal fünf Jahren gefördert werden. Neben dem
Zusammenschluss aus Ostwestfalen-Lippe sind in diesem Jahr vier
weitere Cluster aus Ost- und Süddeutschland ausgezeichnet
worden.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.bmbf.de/press/3224.php

Pressekontakt: Wolfgang Marquardt, OstWestfalenLippe Marketing,
Telefon: 0521/9673322, E-Mail:
w.marquardt[at]ostwestfalen-lippe.de; Bundesministerium für
Bildung und Forschung, Pressereferat, Telefon: 030/18575050,
E-Mail: presse[at]bmbf.bund.de

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Westfalen,
NRW, Gelsenkirchen: Politik, Soziales, Stadtentwicklung /
19.01.2012 16:00

Interviewserie "Wer entscheidet in Westfalen?": Frank
Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (wh). Trotz hoher Arbeitslosigkeit und knapper
Kassen: Frank Baranowski hat Visionen für seine Heimatstadt
Gelsenkirchen. Mehr Familienfreundlichkeit, bessere
Kooperationen mit den Ruhrgebietsstädten und ein
Konjunkturpaket 3 zählen dazu, wie der Oberbürgermeister im
Interview mit "Westfalen heute" erzählt.

Sie engagieren sich für die Einheit des Ruhrgebiets. Wie
wichtig ist für Sie Westfalen? Frank Baranowski: Ich gebe zu,
dass ich bei meiner alltäglichen Arbeit selten in der Kategorie
Westfalen denke. Das Ruhrgebiet als Region kommt da schon
häufiger vor. Natürlich werden die Menschen von der Region, in
der sie leben geprägt, und da gibt es zwischen dem Rheinland
und Westfalen auch deutliche Unterschiede. Dass aber die
kommunale Situation in Gelsenkirchen anders wäre als in Essen,
kann ich nicht feststellen.

Merkt man trotzdem, dass Gelsenkirchen eine westfälische Stadt
ist? Je weiter man in Gelsenkirchen nach Norden kommt, desto
westfälischer wird es. Das hat etwas mit der Geschichte, aber
auch mit der Mentalität der Menschen zu tun. Ab und zu bekomme
ich noch Briefe, bei denen als Absender "Buer in Westfalen"
angegeben ist. Ich selbst wohne im Stadtteil Horst - ungefähr
400 Meter von Essen entfernt. Zugegeben: Wenn ich da die
Stadtgrenze überschreite, fühlt es sich nicht anders an.

Sie fordern schon seit langem eine stärkere Kooperation der
Ruhrgebietsstädte. Es wird immer deutlicher, dass wir einander
brauchen. Das gilt gerade für das mittlere Ruhrgebiet. Trotzdem
gibt es im politischen Geschäft natürlich immer die
Verlockungen der Augenblickserfolge, bei denen
Kommunalpolitiker zum Wohl der eigenen Stadt und eventuell zu
Lasten der Nachbarstadt entscheiden. Davon kann ich mich auch
selbst nicht frei sprechen.

Könnte es für Gelsenkirchen nicht auch ein Gewinn sein, stärker
mit westfälischen Städten zusammenzuarbeiten, die nicht im
Ruhrgebiet liegen? Die meisten westfälischen Städte, wie etwa
Münster, sind eigene Zentren und haben ein Umland. Das Umland
von Gelsenkirchen besteht aus Herne, Herten, Essen, Gladbeck,
Bottrop und Bochum. Das sind alles große Städte, die sich
gegenseitig stark beeinflussen: Da führt jeder Ego-Trip zu
negativen Beeinträchtigungen des Nachbarn. Deshalb sind diese
Kommunen unsere primären Kooperationspartner. Dass es darüber
hinaus auch Gespräche mit Münster gibt, etwa im Bereich von
gemeinsamen Verwaltungsabläufen, versteht sich von selbst.

Eine weitere populäre Forderung von Ihnen ist das Aussetzen der
Solidarzahlungen für den Aufbau Ost bei Städten, die im
Nothaushalt sind. Fast alle Städte im Ruhrgebiet müssen den
Soli über Kredite finanzieren. Das ist ein Unding. Spätestens
wenn die Verträge 2019 auslaufen, sollte das Geld nicht mehr
nach Himmelsrichtungen, sondern nach Bedürfnislage verteilt
werden. Es ist doch eine Überlegung wert, aus dem Finanzvolumen
der Soli-Zahlungen neue Konjunkturhilfen zu machen, eine Art
Konjunkturpaket 3, dessen Mittel die Städte in ihre
Infrastruktur investieren können.

Gelsenkirchen wurde von den negativen Seiten des
Strukturwandels hart getroffen: Die Einwohnerzahl sinkt, die
Arbeitslosigkeit ist hoch. Wie bleibt eine Stadt trotzdem
lebenswert? Die demografische Entwicklung gilt für das ganze
Land und kann nicht von einer einzelnen Stadt umgekehrt werden.
Wir müssen aber dafür sorgen, dass die Abwanderung nicht zu
groß wird. Im Gegenteil: Die Stadt muss so attraktiv werden,
dass die Menschen gerne hierherziehen und wir dann nach einem
Schrumpfungsprozess eine Größe beibehalten, mit der man eine
Stadt gut organisieren kann. Ich verschließe nicht die Augen
vor der Realität, aber man kann dafür sorgen, dass das
Kleinerwerden einer Stadt auch mit mehr Lebensqualität
einhergeht.

Die oft schlechten Nachrichten tragen aber nicht dazu bei,
Menschen in die Stadt zu locken. In der Tat ist es sehr mühsam,
die Klischees über Gelsenkirchen aus den Köpfen der Menschen zu
bekommen. Das kann immer nur im Kleinen funktionieren. Wir
wollen mit überzeugenden Lösungen von uns reden machen, etwa
beim Thema Kinderfreundlichkeit oder bei der Koppelung von
günstigen Wohnbaugrundstücken mit einer guten Infrastruktur.
Wenn uns das gelingt, werden die Menschen auch wieder verstärkt
hierherziehen.

Wie verbringen Sie ihre Freizeit in Gelsenkirchen und in
Westfalen? Ich laufe sehr viel. Das Wegenetz in der Region ist
toll und die Naherholung liegt direkt vor der Haustür. Eine
wunderschöne Strecke ist zum Beispiel die Erzbahntrasse zur
Bochumer Jahrhunderthalle. Ich nutze aber auch das
Kulturangebot. Im Musiktheater im Revier verpasse ich kaum eine
Premiere und direkt bei mir um die Ecke liegt das Schloss Horst
- einer der bedeutendsten Renaissancebauten Westfalens.

Letzte Frage: Wann wird Schalke denn nun endlich Deutscher
Meister? Ich habe ja im letzten Jahr erlebt, wie schön der
DFB-Pokal im Arm liegt. Natürlich wüsste ich jetzt gerne, ob
sich die Schale genauso gut anfühlt. Aber das wichtigste ist
doch, dass Schalke oben mitspielt und im internationalen
Wettbewerb bleibt. Bei allem anderen halte ich es mit Franz
Beckenbauer und sage "schau'n mer mal".

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://oberbuergermeister.gelsenkirchen.de/download/default.asp?highmain=0

Pressekontakt:
Martin Schulmann, Pressesprecher Stadt Gelsenkirchen, Telefon:
0209/1692374, E-Mail: Martin.Schulmann[at]gelsenkirchen.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 23 11:02:10 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jan 2012 11:02:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum Muenster erinnert an "Union von Utrecht"
Message-ID: 4F1D3E32020000D60000558A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 20.01.2012, 11:50


AKTUELL

Stadtmuseum erinnert an "Union von Utrecht"

Das Jahr des Westfälischen Friedens 1648 brachte den
Niederlanden mit dem "Vrede van Münster" ihre Unabhängigkeit.
Nach 80 Jahren kriegerischer Auseinandersetzungen mit der
spanischen Krone wurde die Geburt des neuen Staates mit dem
Friedensschwur in der Ratskammer von Münster besiegelt. Seitdem
trägt die Ratskammer den Namen Friedenssaal.

Das Ereignis hat der Maler Gerard ter Borch im Bild
festgehalten. Vor genau 433 Jahren - am 23. Januar 1579 -
hatten die Unabhängigkeitskämpfe der nördlichen
niederländischen Provinzen gegen Spanien mit der Gründung der
"Union von Utrecht" begonnen. - Das Stadtmuseum Münster hat dem
Westfälischen Frieden in seiner Schausammlung ein eigenes
Kabinett gewidmet, wo auch ein nach dem Original gefertigtes
Gemälde des Friedensschwurs zu sehen ist.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 23 11:40:35 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jan 2012 11:40:35 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Jugend im Nationalsozialismus, Detmold, ab 30.01.2012
Message-ID: 4F1D4733020000D600005590@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 18.01.2012, 11:38


AUSSTELLUNG

Am 10. März 1943 wurden die jugendlichen Brüder L. von der
Kriminalpolizei in das Konzentrationslager Auschwitz
"überführt". Zur Begründung heißt es in den Akten: Die damals
jugendlichen Brüder hätten demnach "ihre Arbeit aufgegeben und
treiben sich umher. Sie sollen sich angeblich in Milspe-Voerde
im Zigeunerlager Wuppermannshof ...aufhalten" und dort "eine
Bude gebaut haben". Jugendliches Verhalten, das nicht den
Vorstellungen der NS-Politik entsprach oder nach den Maßstäben
der NS-Ideologie "asozial" war, wurde brutal geahndet.
Konfessionelle, politische oder andere Jugendorganisationen
jenseits von Hitler-Jugend und Bund Deutscher Mädel wurden
verboten und verfolgt. Viele der dort Aktiven bezahlten ihr
Engagement mit dem Leben.

Die Ausstellung "Jugend im Nationalsozialismus", die am 30.
Januar 2012 um 19 Uhr mit Prof. Dr. Barbara Stambolis aus
Paderborn im Landesarchiv NRW eröffnet wird, zeigt, wie junge
Menschen der Geburtsjahrgänge von ca. 1920 bis etwa 1940
während der Zeit des nationalsozialistischen Regimes
vereinnahmt und verfolgt wurden.

Die Ausstellungsmacher Dietmar Freiesleben und Stephan Druciak
vom Historischen Centrum Hagen betitelten die Präsentation zum
Thema "Jugend im Nationalsozialismus" mit dem bekannten Zitat
aus der Reichenberger Rede Hitlers zur Reichstagswahl 1938
"...und sie werden nicht mehr frei...". Die Wanderausstellung
zeigt, welchen Einfluss der Nationalsozialismus auf Kinder und
Jugendliche nahm. Sie thematisiert die verschiedenen
Lebensbereiche von Jungen und Mädchen und veranschaulicht
ihren Alltag - auch in den Ghettos und Konzentrationslagern.

Die Ausstellung wurde mit Exponaten aus dem Landesarchiv NRW
angereichert, um besonders die unterschiedlichen jugendlichen
Opfergruppen noch mehr in den Blickpunkt zu rücken. Denn das
Regime des Nationalsozialismus missbrauchte den zu Beginn des
20. Jahrhunderts virulenten Jugend-Mythos in singulärer Weise.
Der Nationalsozialismus inszenierte sich als junge Bewegung und
in Formen der bündischen Jugend. Tatsächlich wurden viele
Mädchen und Jungen aus rassistischen oder politischen Gründen
ausgegrenzt, verfolgt und ermordet, oder die child survivors
überlebten völlig verwaist. Heute weiß man, dass das Trauma
zwei, drei Generationen danach noch wirksam ist.

Die Präsentation, zu der es umfangreiches archivpädagogisches
Be-gleitmaterial gibt, soll zeigen, wo eine Gesellschaft endet,
die Werten wie Vielfalt, Toleranz und Demokratie keinen Raum
gibt. Die Ausstellung richtet sich sowohl an die
Betroffenen-Generation und deren Kinder als auch an Schulen und
historisch Interessierte. Jugendgruppen und Schulklassen werden
nach Terminabsprache von der Archivpädagogin Heike Fiedler,
M.A., in die Geschichte der "Jugend im Nationalsozialismus"
eingeführt.

Außerdem bietet das Landesarchiv NRW am Mittwoch, den 7.
Februar 2012, eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer an,
bei der die Ausstellung und die didaktische Vermittlung der
Situation von Kindern und Jugendlichen während der NS-Zeit
vertieft werden (Anmeldung erbeten).

Die Kenntnis der Geschichte erschließt sich nicht zuletzt aus
Zeugnissen derjenigen, die - in diesem Fall - antisemitische
Verfolgung als junge Menschen selbst erlebt haben. Kaum etwas
berührt mehr als der Bericht derjenigen, die selbst oft nur mit
viel Glück dem Holocaust entkamen, aber die Ermordung ihnen
nahe stehender Menschen miterleben mussten. Die Detmolder
Historikerin Gudrun Mitschke-Buchholz wird am Montag, den 12.
März 2012, um 19 Uhr aus Interviews mit antisemitisch
Verfolgten lesen.

Die Ausstellung und das Rahmenprogramm reihen sich ein in die
zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten zum 27. Januar, dem
Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

Ausstellungsort:
Landesarchiv NRW Abt. Ostwestfalen-Lippe
Willi-Hofmann-Straße 2, 32756 Detmold

Öffnungszeiten:
montags 8-19 Uhr, dienstags bis donnerstags 8-16 Uhr,
freitags 8-13 Uhr

Kontakt, auch für Gruppenführungen:
s.u.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellungseröffnung
Datum: 30. Januar 2012
Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-LIppe
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
E-Mail: owl at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Landesarchiv NRW Abt. Ostwestfalen-Lippe
s.o.
E-Mail: bettina Joergens at lav.nrw.de
URL: s.o.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 23 11:47:07 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jan 2012 11:47:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neuentdecktes Siegel eines Paderborner Abtes ab
sofort im Museum in der Kaiserpfalz
Message-ID: 4F1D48BB020000D60000559A@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.01.2012, 12:22


AKTUELL

Frisch vom Feld in die Vitrine:
Neuentdecktes Siegel eines Paderborner Abtes ab sofort im
Museum in der Kaiserpfalz

An einem der letzten Tage des Jahres 2011 macht Claus-Dieter
Stelter einen überraschenden Fund: In der Nähe von Bad Driburg
findet der lizensierte Sondengänger, der ehrenamtlich mit den
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
zusammenarbeitet, ein graviertes, golden glänzendes Stück
Metall.

Nach der Begutachtung des Stücks durch die LWL-Archäologen und
den Historiker Hermann-Josef Schmalor steht fest: Der
Sondengänger hat einen Siegelstempel des Abtes Jodocus Rosa
gefunden, der von 1582 bis 1598 dem Benediktinerkloster
Abdinghof in Paderborn vorstand - und ein höchst bewegtes Leben
hatte. Der neue Fund ist noch bis zum 2. Mai im Museum in
Kaiserpfalz in Paderborn zu sehen.

"Jodocus Rosa lebte in einer Zeit, in der der Protestantismus
überall in Paderborn um sich griff - selbst in höchsten
Adelskreisen. Dagegen und gegen die vermeintlich laxen Sitten
in seinem Kloster kämpfte er", wissen der Stadtarchäologe
Paderborns, Dr. Sven Spiong, und der Historiker Hermann-Josef
Schmalor. "Doch seine Versuche, die katholische Kirche zu
stärken und sein Kloster auf dem rechten Weg zu halten, waren
vergeblich."

Schließlich gab der Abt auf, erlaubte seinen Ordensbrüdern
sogar offiziell den Genuss von Butter, Käse und Fleisch und das
Tragen wärmerer Kleidung - und musste dennoch hinnehmen, dass
vier seiner Mönche zum Protestantismus übertraten. Das war zu
viel für Jodocus: er trat im Jahr 1598 frustriert von seinem
Amt zurück. Seitdem lebte er zurückgezogen im Kloster und
widmete sein weiteres Leben dem Studium der Klosterbibliothek.
Geistig umnachtet und depressiv stürzte er sich rund 40 Jahre
später aus einem der Fenster und starb drei Tage später am 29.
März 1639.

Das neuentdeckte Siegel, das aus dem späten 16. Jahrhundert
stammt, zeigt den Abt in vollem Ornat unter einem Baldachin
thronend. Die lateinische Umschrift "SIGILLU[M] JODO[CI]
ABBATIS MO[NASTERII] APO[STOLORUM] PETRI ET PAULI IN
PADERBORN" (deutsch: "Siegel des Abtes Jodocus des Klosters
der Apostel Petrus und Paulus in Paderborn") macht die
eindeutige Identifizierung des Siegels möglich. Erhalten ist nur
der 6 mal 4 Zentimeter große Siegelstempel, der Holzgriff ist
im Laufe der Jahrhunderte zerfallen.

Museumsleiter Dr. Martin Kroker: "Es ist mir sehr wichtig, neue
und aktuelle Funde im Museum präsentieren zu können, darum gibt
es in unserer Sammlung einen eigenen Bereich für neue
Archäologie-Entdeckungen aus Paderborn." Neben dem
Siegelstempel zeigt das Museum auch eine Originalurkunde aus
dem Jahr 1584, die der Abt vor rund 427 Jahren mit dem nun
gefundenen Stempel siegelte.

Hintergrund:
Das Leben des Abtes Jodocus ist in der Chronik "Catalogus
Chronographicus", welche die Geschichte des Klosters von 1572
bis ins Jahr 1803 wiedergibt, überliefert. Die Quelle besagt,
dass der Abt 1558 in Großeneder geboren wurde und 1577 in das
Paderborner Benediktinerkloster Abdinghof eintrat. Dort wurde
er Novizenmeister, später Bibliothekar und 1582 zum Abt
gewählt. Die Chronik befindet sich heute im Archiv des
Altertumsvereins Paderborn (Signatur: Cod. 1).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 23 11:50:23 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jan 2012 11:50:23 +0100
Subject: [WestG] Guckes, Jochen: Konstruktionen buergerlicher Identitaet
Message-ID: 4F1D497F020000D60000559F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Küster"
Datum: 13.01.2012, 17:41


LITERATUR

Jochen Guckes

Konstruktionen bürgerlicher Identität.
Städtische Selbstbilder in Freiburg, Dresden und
Dortmund 1900-1960

2011, 668 Seiten, Festeinband, Verlag Ferdinand Schöningh,
Paderborn
ISBN 978-3-506-77145-2, ? 54,- (Bezug über den Buchhandel)
Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 67


Ob in Imagebroschüren, offiziellen Ansprachen oder öffentlichen
Debatten - städtische Selbstbilder tauchen bei vielen
Gelegenheiten auf. Sie geben Vorstellungen wieder, die die
Bürgerinnen und Bürger von ihrer Stadt haben, und sie
positionieren die Kommunen zugleich gegenüber anderen Städten.
Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Frage, wie städtische
Selbstbilder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
entstanden und wer sie prägte, welche Funktionen sie nach innen
und außen erfüllten und welche Wert- und Ordnungsvorstellungen
sie transportierten. In einer engen Verknüpfung von Kultur- und
Sozialgeschichte zeigt die Studie am Beispiel der Identitäts-,
Bau- und Imagepolitik in Freiburg, Dresden und Dortmund, wie
stark das Gewicht der bürgerlichen Deutungseliten war und wie
sehr die lokalen Selbstbilder zentrale Überzeugungen des
städtischen Bürgertums widerspiegelten.

Obwohl dieser Befund für alle untersuchten Städte gleichermaßen
gilt, weisen die drei Kommunen signifikante Unterschiede auf:
Entscheidend für die zeitliche und räumliche Selbstverortung
waren die lokal spezifischen Deutungskulturen, deren Einfluss
und Ausrichtung jeweils auf die historische Funktion sowie die
Wirtschafts- und Sozialstruktur der Städte zurückzuführen ist.
Zahlreiche Beispiele lassen dabei eine erstaunliche Konstanz
der Selbstbilder über alle politischen Brüche hinweg deutlich
werden, zugleich aber auch eine flexible Anpassung ihrer
Inhalte an eine sich wandelnde Umwelt. Die interdisziplinär
angelegte Studie erschließt auf innovative Weise die
Konstruktion und Vermittlung bürgerlicher Identitäten und
betont deren kommunalpolitische Relevanz bis in die Gegenwart.

Der Autor
Jochen Guckes, Dr. phil., geb. 1973, studierte Geschichte,
Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Freiburg i.Br.,
Ann Arbor, Michigan (USA) und Berlin; an der
Humboldt-Universität Berlin wurde er 2010 mit vorliegender
Arbeit promoviert. Von 2002 bis 2005 war er Wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der HU Berlin,
seitdem arbeitet er in Berlin als Historiker und Referent in
der politischen Bildung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 23 12:46:58 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jan 2012 12:46:58 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Ehre, wem Ehre gebuehrt?!", Muenster,
26.01.-16.03.2012
Message-ID: 4F1D56C2020000D6000055B9@cl2x-sd2-vs>

von: "Stadt Münster"
Datum: 23.01.2012, 12:03


AUSSTELLUNG

Begegnung mit elf Namensgebern
Ausstellung "Ehre, wem Ehre gebührt?!" in der Bürgerhalle des
Rathauses / Originalexponate zum "Tag von Potsdam"

In der Ausstellung "Ehre, wem Ehre gebührt?!" über Straßennamen
in Münster begegnen den Besuchern die Namensgeber Karl Wilhelm
Jötten, Hans Pfitzner, Ludwig Humborg, Franz Ludwig, Hermann
Stehr, Friedrich Castelle, Karl Wagenfeld, Heinrich Lersch,
Agnes Miegel, Alfred Stühmer. Hinzu kommt Paul von Hindenburg,
zu dem eine zusätzliche Infotafel und eine Vitrine mit
Originalexponaten zum "Tag von Potsdam" vorbereitet wurden.

Im Zentrum der Präsentation in der Bürgerhalle des Rathauses
steht das Verhalten dieser Namenspatrone während des
Nationalsozialismus. Lebensgroße Personensilhouetten geben
biographische Informationen und lassen die Personen selbst zu
Wort kommen. Originale Aussagen und Texte dokumentieren, wie
Schriftsteller oder Musiker in ihren Texten und Musikstücken
die nationalsozialistische Ideologie aufgriffen, zeigen Hitler
und seine Politik verherrlichende Auszüge aus Gedichten,
Zeitungsbeiträgen oder Reden.

Hans Pfitzner oder Hermann Stehr veröffentlichten mehrfach
politische Erklärungen, mit denen sie das NS-Regime
unterstützten. Andere hielten linientreue Vorträge wie Ludwig
Humborg. Zitate aus privaten Briefen belegen die frühe
nationalsozialistische Einstellung von Agnes Miegel, zeigen bei
Heinrich Lersch, dass sein Verhältnis zum Nationalsozialismus
eher uneindeutig war. Die Rede Hitlers zum 1. Mai 1933 empfand
Lersch als "phantastisch" und "unvergesslich". Er wollte sich
jedoch nicht komplett den Stempel der NS-Behörden aufdrücken
lassen, denn er könne, "so lang er nicht an der Staatskrippe
frisst, stolzer sein wie irgendein anderer in Deutschland!"

Im Fall Jötten zeigen die Quellen einen ehrgeizigen
Wissenschaftler, der pseudowissenschaftliche
Untersuchungsergebnisse zu Zwangssterilisationen zur Sicherung
der eigenen Karriere veröffentlichte. Alfred Stühmers Andienung
an den Nationalsozialismus hatte Grenzen; er bezog Stellung zur
Behandlungspflicht jüdischer Patienten.

Auch das Verhalten der Namensgeber nach 1945 spielt in der
Ausstellung eine Rolle. Nicht nur Agnes Miegel lehnte eine
Auseinandersetzung mit ihrer Position in der NS-Zeit ab.

Die Ausstellung bietet auch Antworten auf allgemeine Fragen
rund um die Straßennamen: Seit wann werden Personen mit
Straßennamen geehrt? Welche Personengruppen wurden und werden
seit 1870 bevorzugt mit einem Straßennamen bedacht?


INFO

"Ehre, wem Ehre gebührt?!" ist vom 26. Januar bis 16. März
täglich geöffnet:
Dienstag bis Freitag 10-17 Uhr, Samstag/Sonntag 10-16 Uhr;
sonntags wird um 14 Uhr eine öffentliche Führung angeboten;
montags ist die Ausstellung ausschließlich für Gruppen nach
Voranmeldung geöffnet.

Bürgerhalle des Rathauses, Prinzipalmarkt
Münster

In der Ausstellung stehen Ansprechpartnerinnen und
Ansprechpartner zur Verfügung. Schulklassen und andere
interessierte Gruppen können sich für kostenfreie Führungen
beim Geschichtsort Villa ten Hompel anmelden
(E-Mail strassennamen at stadt-muenster.de).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 23 12:49:50 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jan 2012 12:49:50 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Stra=C3=9Fennamen=3A_Muenster_setzt_a?=
=?utf-8?q?uf_Transparenz_und_historische_Verantwortung?=
Message-ID: 4F1D576E020000D6000055BE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 23.01.2012, 12:05


AKTUELL

Straßennamen: Münster setzt auf Transparenz und historische
Verantwortung

Stadt stellt Empfehlungen der Expertenkommission vor /
Repräsentative Bürgerumfrage

In kaum einer anderen Stadt dürften sich Bürgerschaft, Politik
und Verwaltung so gründlich wie in Münster mit den Namensgebern
von Straßen und ihre mögliche aktive Unterstützung des
NS-Regimes befassen. Auf Grundlage der Empfehlungen einer
Expertenkommission werden Quellen und Dokumente für jedermann
zugänglich gemacht. Ab dem 26. Januar befragt die Stadt die
Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung. Parallel läuft eine
Ausstellung im Rathaus. Dazu kommen Infoabende, eine
Podiumsdiskussion und eine Homepage im Internet. Anschließend
werden die zuständigen Bezirksvertretungen über die mögliche
Umbenennung von Straßen entscheiden; zum Hindenburgplatz wird
der Rat (voraussichtlich am 21. März) einen Beschluss fassen.

Aus Bürgerschaft und Politik liegen mehrere Anträge zur
Umbenennung von Straßen vor, über die nach intensiver
öffentlicher Diskussion die Politik zu entscheiden hat.
Oberbürgermeister Markus Lewe: "Münster als Stadt des
Westfälischen Friedens hat eine besondere Verantwortung für den
Umgang mit Geschichte. Dazu gehört: sorgfältiger Umgang mit
historischen Quellen, Berücksichtigung neuer
Forschungsergebnisse, Transparenz in der Meinungsbildung. Auf
dieser Basis können der Rat und die Bezirksvertretungen am Ende
so entscheiden, dass alle in dieser Stadt die Beschlüsse
nachvollziehen können - einschließlich derer, die vielleicht
anders entschieden hätten."

Grundlage der Diskussion sind die Empfehlungen einer vom Rat
eingesetzten Expertenkommission. Danach sollen acht Straßen
umbenannt werden. In einem Fall soll keine Umbenennung erfolgen,
zwei Straßen sollen eine Hinweistafel erhalten. Die
Empfehlungen der Kommission erläutert vom 26. Januar bis 16.
März die Ausstellung "Ehre, wem Ehre gebührt?!" in der
Bürgerhalle des Rathauses. Unter demselben Titel wurde bereits
eine Homepage mit vielen Quellen und Dokumenten in Münsters
Internetportal freigeschaltet
(www.muenster.de/stadt/strassennamen).

Weitere Termine: Am 26. Januar, 20 Uhr, informieren die
Historiker Prof. Dr. Alfons Kenkmann und Prof. Dr. Hans-Ulrich
Thamer im Stadtbezirk Ost über betroffene Straßennamen. Am 9.
Februar, 20 Uhr, folgt ein entsprechender Infoabend für den
Bezirk Mitte. Für 29. Februar, 18.30 Uhr, ist eine
Podiumsdiskussion im Festsaal des Rathauses angesetzt.

5250 Münsteranerinnen und Münsteraner erhalten Fragebogen

Die Weichen für diese Informations- und Diskussionsphase zu den
Empfehlungen der Kommission hat der Ältestenrat gestellt. Er
beauftragte die Stadtverwaltung auch, mit einer Bürgerumfrage
zusätzliche Informationen für die politische Meinungsbildung zu
gewinnen. Für die schriftliche Befragung "Ehrung von Personen
durch Straßenbenennungen" wurden 5250 Bürgerinnen und Bürger
über 18 Jahren nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Sie erhalten
den Fragebogen ab dem 26. Januar mit der Bitte um Rücksendung
bis zum 15. Februar.

Vor dem Hintergrund neuerer Forschungsergebnisse fragt die
Stadt: Besteht heute noch ein Anlass, Hindenburg durch die
Namensgebung für den größten Platz Münsters zu ehren? Wie soll
verfahren werden, wenn die Namensgeberinnen und Namensgeber von
Straßen und Wegen nachweislich das NS-Regime unterstützt haben?
Aber auch die grundsätzliche Haltung zur Ehrung von Personen
durch Straßennamen wird behandelt, um unabhängig von den
aktuell zur Entscheidung anstehenden Fragen ein Meinungsbild
für zukünftiges Handeln zu erhalten.

Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Die Angaben werden
anonym ausgewertet und nur nach Themen zusammengefasst
veröffentlicht. Die im Fragebogen erbetenen statistischen
Angaben, wie beispielsweise zum Alter, zum Geschlecht und zum
Stadtteil, dienen ausschließlich zur Absicherung der
Repräsentativität der Erhebung. Die Auswertung der Umfrage soll
Anfang März vorliegen. In Kenntnis der Umfrageergebnisse wird
die Verwaltung zeitnah eine Ratsvorlage zur Beratung und
Beschlussfassung zum Thema Hindenburgplatz erstellen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 24 10:06:09 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Jan 2012 10:06:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Feuersicherheit durch Wissen(schaft),
Muenster, 27.01.2012
Message-ID: 4F1E8291020000D600005616@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 23.01.2012, 13:59


AKTUELL

Im Rahmen des Freitagskolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2011/12

spricht

Rebecca Saskia Knapp, M.A., Bochum

über

Feuersicherheit durch Wissen(schaft) -
Die Stadt: vom Wissensspeicher zum Transfermedium?


Das Feuer stellt sich der Menschheit seit Urzeiten als ein
janusköpfiges Element im Grenzbereich von Natur und Kultur dar.
Solange es gezähmt ist, steht es wie kaum etwas anderes für
menschliche Entwicklung und technischen Fortschritt. Außer
Kontrolle geraten wird Feuer jedoch vom Beförderer der
menschlichen Kultur zum Zerstörer aller lebensnotwendigen
Grundlagen. Die Feuersicherheit urbaner Räume zu gewährleisten
war die Grundlage für eine "sichere Gesellschaft".

Die frühneuzeitlichen Bemühungen um die Produktion von
Feuersicherheit schlägt sich zunächst in Form von städtischen
Feuerordnungen nieder. Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts
treten hierzu allerdings vermehrt Spezialwissensbestände
einschlägiger handwerklicher Berufsgruppen über die Fertigung
von Feuerlöschmaschinen. Dieses technologische Praxiswissen
verbleibt zunächst als "Geheimwissen" in den Werkstätten selbst
und die Artefakte werden als städische Kuriositäten betrachtet.
Erst ein Transfer dieses "tacit knowledge" auf andere
Trägerschichten, vornehmlich Gelehrte, führt zu einer
intendierten Kommunikation dieser Wissensbestände, etwa durch
Maschinenbücher.

Auch die einsetzende Verbeitung der Artefakte selbst im 17.
Jahrhundert - zunächst in Städten - trägt zu diesem
Technologietransfer bei. Im 18. Jahrhundert finden sich
innerhalb wissenschaftlicher Akademien Spezialdiskurse zu
physikalischen und chemischen Löschmitteln, die auf den
ursprünglich handwerklichen Wissensbeständen basieren. Dieser
Wechsel der Akteursgruppe und die Verwissenschaftlichung des
technischen Brandschutzes nimmt nicht nur Einfluss auf die
Popularisierung von Wissen, sondern ebenso auf die Produktion
von Feuersicherheit in Städten und Territorien. Ziel des
Vortrags ist es, die Prozesse der Transformation von Wissen
vorzustellen und ihre Effekte auf praktische Feuersicherheit zu
untersuchen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium
Datum: 27. Januar 2012 (16.00 Uhr c. t., Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 24 11:23:21 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Jan 2012 11:23:21 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/03
Message-ID: 4F1E94A9020000D60000561C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 23.01.2012, 13:37


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-03 für den Zeitraum vom 14.01.2012 bis

zum 20.01.2012 mit insgesamt 29 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-03&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 24 11:29:20 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Jan 2012 11:29:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Von Stiftern und Schaetzen: Vortraege namhafter
Wissenschaftler ergaenzen die Ausstellung "Goldene Pracht"
Message-ID: 4F1E9610020000D600005627@cl2x-sd2-vs>

Von: "Religion und Politik"
Datum: 20.01.2012, 11:09


AKTUELL

Von Stiftern und Schätzen
Vorträge namhafter Wissenschaftler ergänzen die Ausstellung
"Goldene Pracht"

In die Welt der mittelalterlichen Schatzkunst führt eine
Vortragsreihe zur Ausstellung ?Goldene Pracht? in Münster.
Namhafte Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz
beleuchten ab Mittwoch, 25. Januar, Themen rund um Gold, Silber
und Edelsteine. "Die Reihe bietet einen Vorgeschmack auf die
umfassende Schau, die ab 26. Februar herausragende Werke der
Goldschmiedekunst in der Domkammer und im LWL-Landesmuseum
zeigt", sagt der Leiter des Ausstellungsprojektes, Dr. Olaf
Siart. Die Kuratoren und Forscher vertiefen Leitthemen der
Ausstellung wie Schatz und Schrein, Prachtentfaltung und
Reliquienkult, Stiftungswesen und den Mythos Gold.

Die Vorträge sind ab dem 25. Januar mittwochs ab 19 Uhr in
Münster in Hörsaal F1 und F5, Domplatz 20-22, zu hören. Der
Eintritt ist frei. Zum Auftakt spricht der Historiker Prof. Dr.
Gerd Althoff vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" der
Uni Münster am 25. Januar unter dem Titel "Stiftung und
Memoria" über das mittelalterliche Stiftungswesen. "Als
Gegenleistung für wertvolle irdische Gaben wie Kunstwerke,
Kreuze und Kelche erhofften sich die Menschen des Mittelalters,
dass Gott ihre Fegefeuer-Zeit verkürze", erläutert der
Mediävist. "Die Sorge um das eigene Seelenheil war ein
wichtiger Bestandteil mittelalterlicher Frömmigkeit. Sie
drückte sich im Stiftungswesen aus."

Die Ausstellung "Goldene Pracht" ist ein Kooperationsprojekt
des Bistums Münster, des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
und des Exzellenzclusters "Religion und Politik" der
Universität Münster. Sie präsentiert vom 26. Februar bis 28.
Mai 2012 auf 1.500 Quadratmetern 300 herausragende Werke der
Goldschmiedekunst des 10. bis 16. Jahrhunderts. Die Kuratoren
konnten 220 Leihgaben von internationalem Rang zusammentragen.
Diesen werden zahlreiche Exponate aus dem Domschatz und
LWL-Landesmuseum gegenübergestellt. Zu den Vorträgen laden die
Museen und der Exzellenzcluster gemeinsam mit dem Verein für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens ein. Die Reihe ist
interdisziplinär angelegt und vereint kunsthistorische,
historische und theologische Perspektiven.

Weitere Vorträge

Der zweite Vortrag der Reihe ?Stifterbilder in der
Goldschmiedekunst? von LWL-Kuratorin Dr. Petra Marx beleuchtet
am 1. Februar die Selbstdarstellung von Stiftern auf den von
ihnen gestifteten Werken. Marx: "Gläubige Geistliche und Laien
stifteten prachtvolle Kreuze, Kelche und Reliquienschreine, um
sich der Fürsprache der Heiligen zu vergewissern." Mit den
Stifterbildern fügten sie sich oft selbst in die Kunstwerke
ein. "Bedeutsam war dabei das rechte Verhältnis zwischen einer
demütigen Haltung vor Gott und den Heiligen und der Sicherung
des eigenen Ansehens."

Mit dem Vortrag "Liturgie. Gebrauch, Funktion und
Prozessionswesen" setzt Bistums-Kurator Holger Kempkens die
Reihe am 8. Februar fort. "Von der Messfeier über die
Heiligenverehrung bis zum Mitführen bei Prozessionen - der
Großteil der bis heute erhaltenen Goldschmiedearbeiten des
Mittelalters wurde zur sakralen Nutzung geschaffen und in
vielfältiger Form in die Liturgie eingebunden", sagt der
Kurator. Es folgen weitere Beiträge von Historikern,
Kunsthistorikern, Philologen und Theologen.

Der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Arnold Angenendt vom
Exzellenzcluster beschäftigt sich am 29. Februar unter dem
Titel ?Schatz und Schrein? mit kostbaren Reliquiaren, die den
religiösen Schatz der Kirche, die Reliquien, bargen. Unter der
Überschrift "Mythos Gold" gibt der Mineraloge Prof. Dr.
Hans-Gert Bachmann, Mitglied des Deutschen Archäologischen
Instituts, am 7. März einen Einblick in die 6000-jährige
Kulturgeschichte des Edelmetalls.

Zur Geschichte hoch- und spätmittelalterlicher Schätze spricht
der Historiker Dr. Lucas Burkhart von der Universität Basel am
14. März in seinem Vortrag "Reliquiare, Herrschaftszeichen,
Kostbarkeiten". Über Reliquien als "Gewänder der Heiligen auf
Erden" äußert sich die Kunsthistorikerin Dr. Gia Toussaint von
der Universität Hamburg am 21. März im Vortrag
"Prachtentfaltung und Reliquienkult". Die Philologin Prof. Dr.
Christel Meier-Staubach vom Exzellenzcluster behandelt am 28.
März unter dem Titel "Schönheit, Wert, Bedeutung" die
Materialität und Symbolik von Gold und Edelsteinen im
Mittelalter. Die Reihe wird während der Ausstellungs-Laufzeit
fortgesetzt.


Programm der Vortragsreihe:

25.01.2012 Prof. Dr. Gerd Althoff (Münster): Memoria und
Stiftswesen (Fürstenberghaus, Hörsaal F1)

01.02.2012 Dr. Petra Marx (Münster): Stifterbilder in der
Goldschmiedekunst. Zu Stiftungsanlässen, Stifterwissen und
Quellenlage (Fürstenberghaus, Hörsaal F5)

08.02.2012 Holger Kempkens M.A. (Münster): Liturgie. Gebrauch,
Funktion und Prozessionswesen (Fürstenberghaus, Hörsaal F5)

29.02.2012 Prof. Dr. Dr. hc. Arnold Angenendt (Münster): Schatz
und Schrein. Reliquien öffnen den Himmel (Fürstenberghaus,
Hörsaal F1)

07.03.2012 Prof. Dr. Hans-Gert Bachmann (Hanau): Mythos Gold.
Eine 6000-jährige Kulturgeschichte (Fürstenberghaus, Hörsaal F5)

14.03.2012 PD Dr. Lucas Burkhart (Basel): Reliquiare,
Herrschaftszeichen, Kostbarkeiten. Zur Geschichte hoch- und
spätmittelalterlicher Schätze (Fürstenberghaus, Hörsaal F5)

21.03.2012 PD Dr. Gia Toussaint (Hamburg): Prachtentfaltung und
Reliquienkult (Fürstenberghaus, Hörsaal F5)

28.03.2012 Prof. Dr. Christel Meier-Staubach (Münster):
Schönheit - Wert - Bedeutung. Zu Materialität und Symbolik von
Gold und Edelsteinen im Mittelalter (Fürstenberghaus, Hörsaal F5)


INFO

Weitere Informationen unter:
URL: www.goldene-pracht.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 24 11:31:20 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Jan 2012 11:31:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Archaeologen erforschen die Befestigungsanlagen
in Lippstadt
Message-ID: 4F1E9688020000D60000562C@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.01.2012, 09:01


AKTUELL

Nachdem die Soldaten Friedrichs des Großen die Stadt verließen
LWL-Archäologen erforschen die Befestigungsanlagen in Lippstadt

Neue Erkenntnisse über Lippstadt in der Zeit nach dem
Siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763): "Die Befestigungsanlagen
von Lippstadt wurden kurz nach dem Ende des Siebenjährigen
Krieges aufgegeben", fasst Dr. Stefan Eismann, Archäologe beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), den bisherigen Stand
der Grabungen zusammen. Auch die genaue Position des alten
Südertores aus dem 17. Jahrhundert. sei nun bekannt - bislang
gab es nur eine ungenaue Vorstellung des Standortes aus alten
Karten. "Das Tor haben wir etwas weiter südwestlich gefunden,
als es bisher vermutet wurde", weiß Eismann.

Mehr als 200 Jahre Stadtgeschichte legten die LWL-Archäologen
inzwischen auf einer Fläche von knapp 800 Quadratmetern in
Lippstadt frei: Seit Dezember vergangenen Jahres gräbt Eismann
mit seinem Team im Zuge der aktuellen Bauarbeiten an einer
neuen Unterführung des Bahnüberganges am Südertor.

Wie die Archäologen nun nachweisen können, wurde das im Jahr
1669 erbaute Südertor nach Ende des Siebenjährigen Krieges
ebenso aufgegeben wie der angrenzende Wehrgraben, der
ursprünglich bis an eine dreieckige, vorgelagerte Bastion (ein
sogenannter Ravelin) reichte. Während das Südertor am Ende des
18. Jahrhunderts als Steinbruch für neue Bauvorhaben diente,
wurde der Wehrgraben um das Jahr 1766 zugeschüttet und die
Brücke, die einst über den Graben führte, abgerissen. Um das an
dieser Stelle extrem feucht gebliebene Erdreich überhaupt
begehen zu können, bauten die Lippstädter einen mit
Holzknüppeln gepflasterten Damm.

Stefan Eismann kennt die Gründe für diese Maßnahmen: "Nach dem
Ende des Siebenjährigen Krieges gab Friedrich der Große Befehl,
die kosten- und personalintensiven Befestigungsanlagen
aufzugeben - die Folgen dieses Befehls für Lippstadt haben wir
in unserer aktuellen Grabungskampagne nachweisen können", meint
der LWL-Archäologe. "Die alten Wehrbauten und -anlagen wurden
abgerissen, große Teile des so gewonnenen Geländes hat man dann
mindestens hundert Jahre lang für Gartenanlagen oder Ackerbau
genutzt".

Die Grabungen brachten auch Spuren des 19. Jahrhunderts zutage:
Reste der Straßenpflasterung des 19. Jahrhunderts fanden die
Wissenschaftler ebenso wie Fundamente der ersten Hausbebauungen
dieser Zeit.

Auch im neuen Jahr wollen die LWL-Archäologen weiterforschen.
Eismann: "Wir möchten in jedem Fall noch die genaue Lage der
mittelalterlichen Stadtmauer feststellen. Die Gelegenheit dazu
bekommen wir hoffentlich bis zum nächsten Sommer."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 24 12:30:32 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Jan 2012 12:30:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Zur Geschichte des genossenschaftlichen
Wohnungsbaus im Westmuensterland", Borken, 25.01.2012
Message-ID: 4F1EA468020000D60000563C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Carl Philipp Nies" Datum: 24.01.2012, 12:14


AKTUELL

ZUR GESCHICHTE DES GENOSSENSCHAFTLICHEN WOHNUNGSBAUS IM
WESTMÜNSTERLAND

Vortrag von Magdalene Heuvelmann beleuchtet die Geschichte des
sozialen Wohnungsbaus am Beispiel des ehemaligen
Kreisbauvereins Borken

Das Gut "Wohnen" spielt im Leben aller Menschen eine zentrale
Rolle. Wer an typisches Wohnen im Westmünsterland denkt, dem
fällt allerdings sicherlich nicht sofort der
genossenschaftliche Wohnungsbau ein, und doch kann dieser auch
hier auf eine mehr als 100-jährige Geschichte verweisen. Der
Vortrag wird kurz in die allgemeine Geschichte und
Zusammenhänge der Wohnungswirtschaft einführen, die
historischen Hintergründe der Genossenschaftsidee und des
Sozialen Wohnungsbaus erläutern und darüber hinaus die konkrete
und spannende Geschichte genossenschaftlicher Wohnformen im
Westmünsterland exemplarisch am Beispiel der WohnBau
Westmünsterland eG (früher Kreisbauverein Borken eG)
darstellen. Hierbei werden sowohl typische Merkmale als auch
regionale Besonderheiten in den Blick genommen, um sie und ihre
politischen und ökonomischen Strukturen in ihrer historischen,
aktuellen und perspektivischen Relevanz bewerten zu können.

Das Stadtmuseum Borken freut sich ganz besonders, dass es
gelungen ist, für die beliebte Veranstaltungsreihe "Geschichte
ist mehr" (in Kooperation mit dem Heimatverein und der
Volkshochschule Borken) mit Magdalene Heuvelmann eine
ausgewiesene Expertin gewonnen zu haben, die es versteht,
komplexe Sachverhalte anschaulich zu schildern. Auf besonderen
Wunsch des Heimatvereins Borken stellt die freiberuflich tätige
Historikerin und Soziologin, die als Verfasserin einer
Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum der WohnBau
Westmünsterland im Jahr 2010 sowie weiterer Werke zum sozialen
Wohnungsbau hervorgetreten ist, das Thema nun auch persönlich
in Borken vor.

Pro Teilnehmer/Teilnehmerin wird ein Unkostenbeitrag von 4,00
Euro erhoben.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: "Zur Geschichte des genossenschaftlichen Wohnungsbaus
im Westmünsterland"
Datum: 25.01.2012, 19:30 Uhr
Stadtmuseum Borken
Marktpassage 6
46325 Borken (Westfalen)
Tel.: 02861-939-242
E-Mail: stadtmuseum at borken.de
URL: http://www.stadtmuseum.borken.de

Kontakt:
Carl Philipp Nies, M.A.
Stadtmuseum Borken
Im Piepershagen 17
46325 Borken (Westfalen)
Tel.: 02861-939-339
E-Mail: carl-philipp.nies at borken.de
URL: http://www.stadtmuseum.borken.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 25 08:54:28 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jan 2012 08:54:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Sparkassenspende fuer Mikrofilmscanner im Stadtarchiv
Iserlohn
Message-ID: 4F1FC344020000D60000568C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 24.01.2012, 14:40


AKTUELL

Sparkassenspende für Mikrofilmscanner im Stadtarchiv

Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse Iserlohn anlässlich
ihres 175-jährigen Bestehens im letzten Jahr konnte das
Stadtarchiv einen neuen hochmodernen Mikrofilmscanner
anschaffen. Er ersetzt das alte Gerät, das im Juni 2011 durch
einen Defekt unbrauchbar wurde.

Bei einem Pressetermin am Montag, 23. Januar, übergab
Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Krämer das neue
Gerät offiziell an das Stadtarchiv Iserlohn. Bürgermeister Dr.
Peter Paul Ahrens, Stadtarchivar Rico Quaschny und seine
Mitarbeiterin Tanja Marschall-Wach dankten der Sparkasse
Iserlohn für die Spende, mit der eine schnelle
Ersatzbeschaffung ermöglicht wurde.

Der neue Direktscanner bietet eine sichere, wartungsarme und
fortschrittliche Technologie. Es können Rollfilme in 16 und 35
Millimeter sowie Mikrofiches in der Voransicht betrachtet und
ausgewertet werden. Die Darstellung des Digitalisats erfolgt
als Positiv (schwarze Schrift auf weißem Hintergrund) auf einem
DIN-A 3 Hochformat-Bildschirm, auf dem auch ganze
Zeitungsseiten nahezu in Originalgröße lesbar dargestellt
werden können. Die Bedienersoftware des neuen Scanners ist
einfach aufgebaut, so dass der Archivnutzer mühelos mit dem
System arbeiten kann. Mit dem neuen Gerät können Digitalisate
direkt erzeugt und als Datei gespeichert oder ausgedruckt
werden. Es ist nun möglich, nicht nur einen Ausdruck zum
Beispiel von einer beliebigen IKZ-Ausgabe zu bekommen. Auf
Wunsch kann der Archivnutzer auch die gewünschte Ausgabe in
digitaler Form auf CD / DVD gebrannt mit nach Hause nehmen.

Wer den Mikrofilmscanner benutzen möchte, wird gebeten, sich
zuvor im Stadtarchiv unter Telefon 02371 / 217-1921 anzumelden.
Die Einsichtnahme in das verfilmte Archivgut am Gerät ist
kostenfrei. Für Ausdrucke aus den Archivalien und die
Anfertigung von Digitalisaten auf CD / DVD werden Gebühren
berechnet.


INFO

Im Stadtarchiv stehen folgende Archivalien auf Mikrofilm für
Recherchezwecke zur Verfügung:

Iserlohner Kreisanzeiger, 1842 bis 2010 (wird jährlich ergänzt)
Der Iserlohner Kreisanzeiger ist nahezu vollständig überliefert,
nur wenige Ausgaben fehlen.
Letmather Nachrichten, 1907 bis 1991 (lückenhaft)
Märkisches Volksblatt Iserlohn, 1931 bis 1935 (lückenhaft)
Westfalenpost / Iserlohner Zeitung, 1946 bis 1951 (lückenhaft)
Einwohner-Adressbücher der Stadt Iserlohn von 1866 bis 1950
Diese stehen auch online für Recherchezwecke zur Verfügung:
(www.stadtarchiv-iserlohn.de / Online-Recherche anklicken)


Stadtarchiv Iserlohn
in der "Alten Post"
Theodor-Heuss-Ring 5
58636 Iserlohn
Tel.: 02371 / 217-1920
Fax: 02371 / 217-2982
E-Mail: archiv at iserlohn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 25 09:30:57 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jan 2012 09:30:57 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 467, August 2011
Message-ID: 4F1FCBD1020000D600005697@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 25.01.2012, 10:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 467
August 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169






ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Maas-Steinhoff, Ilse
Das Soester Osthofentor war vom Abriss bedroht
Der Geschichtsverein bahnte den Weg zur Restauration und zur
Umgestaltung als waffenhistorisches Museum

Marcus, Wolfgang
Für Königtum und Himmelreich
Kaiser Konrad II. schenkte dem Paderborner Bischof Meinwerk
1027 den Königshof in Erwitte

Reding, Paul
Zwischen Aufbruch und Umbruch
Die Ruhrregion hat sich in einem neuen Zeitalter eingerichtet

Krafft, Hans Werner
Erst zwanzig Jahre alt schuf Johann Conrad Schlaun ein
Meisterwerk des Barock
Die St. Katharina-Kirche in Rheder bei Höxter zeigt bereits die
geniale Kraft des Architekten

Kolnsberg, Wolfgang
Schätze aus der Vergangenheit wieder neu entdeckt
Historische Kirchen in der Soester Börde

Anon.
Nach der Klosterregel des Norbert von Xanten
Nur der Name des Gutshofs und der "Mönchsgang" erinnern in
Wickede-Wiehagen an das Prämonstratenserkloster Scheda (Schluss)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 26 10:19:55 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jan 2012 10:19:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Schwellenangst Archiv? - Leistungskurs Geschichte des
Gymnasiums Arnoldinum zu Gast im Kreishaus
Message-ID: 4F2128CB020000D6000056D1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Steinfurt"
Datum: 25.01.2012, 13:44


AKTUELL

Schwellenangst Archiv? - Leistungskurs Geschichte des
Gymnasiums Arnoldinum zu Gast im Kreishaus
Interessante Informationen unter anderem für die Facharbeit

Lokale und regionale Geschichte hautnah erlebten jetzt
Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte des
Gymnasiums Arnoldinum Steinfurt mit ihrem Lehrer Ulrich Schmid.
Im Kreisarchiv Steinfurt sahen sie zum Beispiel Fotos von
Baracken in Lotte aus dem Jahr 1946, in denen Flüchtlinge und
Vertriebene untergebracht waren und schauten im Adressbuch für
den Kreis Steinfurt von 1938, ob ihre Groß- und Urgroßeltern
mit Beruf und Straßenbezeichnung dort aufgeführt sind.

Ute Langkamp, Leiterin des Kreisarchivs, berichtete unter
anderem über ihren Berufsalltag: "Der Archivar trifft letztlich
die Entscheidung, welche Akten dauernd aufzubewahren sind und
welche in den Reißwolf kommen - eine der schwierigsten
Aufgaben." Die Schüler konnten konkret erfahren, wie sie
Archive nutzen können und welche Informationen sie dort
erhalten, welche Archive die richtigen für ihre
Forschungsthemen sind und wie Archive sie bei ihren
Facharbeiten unterstützen. So plant eine Schülerin
beispielsweise eine Facharbeit zum Thema "Flüchtlinge und
Vertriebene" und erfuhr, welche Quellen, Bücher und
Forschungsarbeiten dazu im Kreisarchiv zu finden sind.

Ein Blick ins Magazin, das Drehen an den Kurbeln der
Rollregalanlage, um Tonnen von Papier zu bewegen -
Schwellenangst Archiv gibt es für die Schüler nach ihrem Besuch
im Kreisarchiv nicht mehr, ist Ute Langkamp überzeugt. Damit
die Schüler direkt mit ihr Kontakt aufnehmen können, gab sie
ihre Email-Adresse gerne weiter: ute.langkamp at kreis-steinfurt.de.

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Redaktioneller Hinweis [MW]

Im Bereich "Wir machen Geschichte!" des Internet-Portals
"Westfälische Geschichte" finden Schülerinnen und Schüler
zahlreiche Informationen zum Thema, darunter zur Anfertigung
einer Facharbeit.

Link: URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/web74





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 26 10:56:22 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jan 2012 10:56:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Besuch auf der Baustelle: Regierungspraesident
besichtigt Neubau des LWL-Landesmuseums
Message-ID: 4F213156020000D6000056DC@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.01.2012, 15:06


AKTUELL

Besuch auf der Baustelle
Regierungspräsident besichtigt Neubau des LWL-Landesmuseums

Die Neubauarbeiten am LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster schreiten auch in den Wintermonaten
voran. Am Mittwoch (25. Januar) empfing LWL-Baudezernentin
Judith Pirscher zusammen mit Michael Dauskardt, dem Technischen
Leiter des LWL-Bau- und Liegenschaftsbetriebs, und
Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold Besuch aus der direkten
Nachbarschaft: Münsters Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard
Klenke machte sich ein Bild vom Stand der Bauarbeiten am
Domplatz.

"Der Neubau lässt bereits die vielfältigen Möglichkeiten
erkennen, mit denen hier ab 2014 die Kunst aus 1000 Jahren
präsentiert werden kann", sagte Klenke beim Gang über die
Baustelle. Die Fläche für Sonderausstellungen und die
Sammlungspräsentation wird dann 7.500 Quadratmeter betragen,
rund 1.800 mehr als im früheren Bau.

Im September 2011 feierte der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) Richtfest im LWL-Landesmuseum, das der
Berliner Architekt Volker Staab entworfen hat. "Inzwischen sind
die Arbeiten am Dach des neuen Museums beinahe abgeschlossen",
berichtete LWL-Baudezernentin Judith Pirscher. "Ende Februar
beginnen die Arbeiter, die Fassade mit Sandstein zu verkleiden."

Kennzeichen des neuen Museums ist seine Öffnung zum städtischen
Raum. Volker Staab hat eine Sequenz von vier Höfen geplant:
Durch den Vorplatz an der Rothenburg, den offenen Innenhof, das
innere Foyer mit gut 14 Metern Raumhöhe und den Vorhof am
Domplatz wird eine durchgehende Verbindung von Süden nach
Norden geschaffen. In diesem Bereich sind das Museumscafé, der
Vortragssaal, die Bibliothek und die Buchhandlung angesiedelt.

Mit der Eröffnung Anfang 2014 wird die größte Baumaßnahme des
LWL abgeschlossen sein. Schon jetzt lässt sich ein
architektonisch imposantes Gebäude erkennen, das durch seine
funktionale Neuausrichtung Platz für temporäre Ausstellungen
bietet und eine zeitgemäße Präsentation aus der rund 100.000
Stücke umfassenden Sammlung erlaubt.

Das Land unterstützt den Neubau mit neun Millionen Euro (bei
einem Gesamtvolumen von 48 Millionen Euro).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 26 12:43:58 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jan 2012 12:43:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 26.01.2012
Message-ID: 4F214A8E020000D6000056FF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 26.01.2012, 12:17


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 26.01.2012

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Münster: Kultur und Medien, Panorama,
Wissenschaft und Bildung / 26.01.2012 12:00

Prof. Dr. Schlager: Götz Alsmann hält Antrittsvorlesung

Münster (wh). Warum gibt es Schlager und wieso haben
Intellektuelle so wenig Respekt vor den eingängigen Melodien?
In seiner ersten Vorlesung als Honorarprofessor der
Musikhochschule Münster doziert Dr. Götz Alsmann über "Die
ersten hundert Jahre des deutschen Unterhaltungsliedes" - mit
gesungenen Beispielen. Der Münsteraner Musiker und TV-Moderator
("Zimmer frei") ist bereits seit Juli 2011 Honorarprofessor an
der Westfälischen Wilhelms-Universität. Die Hochschule kennt er
gut, so studierte er dort seit 1977 Germanistik, Publizistik
und Musikwissenschaft und promovierte 1985 mit einer
musikwissenschaftlichen Arbeit zum Doktor der Philosophie. Mit
der Rückkehr an seine Alma Mater will Alsmann nun seine
Bühnenerfahrungen einbringen, schließlich gilt er als
Spezialist für Schlager, Chansons und Jazz. Die
Antrittsvorlesung am Dienstag, 7. Februar, um 19.30 Uhr in der
Aula des Schlosses in Münster widmet Alsmann der Jugendakademie
der Musikhochschule. Deshalb wird pro Eintrittskarte zu der
Veranstaltung um eine Spende von zehn Euro gebeten.

Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/Rektorat/exec/upm.php?nummer=15193

Pressekontakt: Pressestelle Universität Münster, Telefon:
0251/8322232, E-Mail: pressestelle[at]uni-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama, Wirtschaft / 26.01.2012 11:00

Westfalenhallen feiern größtes türkisches Musikfestival Europas

Dortmund (wh). Tarkan, Hande Yener und Grup Model: In der
Türkei sind diese Künstler allesamt Superstars, beim
Turka-Festival in den Westfalenhallen Dortmund treten sie am
Ostersonntag, 8. April, gemeinsam auf. 25.000 Besucher werden
beim größten europäischen Festival für türkische Rock- und
Pop-Musik erwartet. In fünf Westfalenhallen treten 15 Bands und
Sänger über zwölf Stunden auf. Haupt-Act ist Tarkan, der mit
seinen Hits bereits in verschiedenen Ländern populär ist.
Begleitet werden die Konzerte von einer Messe mit
Lifestyle-Artikeln. Der Veranstalter Turka-Events wählte das
Ruhrgebiet als Veranstaltungsort aufgrund der vielen
türkischstämmigen Bürger. "Die Leute werden sagen: Sowas muss
doch eigentlich in Berlin stattfinden. Aber warum sollte es
nicht auch in Dortmund gehen?", erklärt Marketing-Direktor
Hakan Yakar.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.westfalenhallen.de/presse10817.php

Pressekontakt: Hakan Yakar, Turka Events, Telefon:
02307/9839485, E-Mail: hakan.yakar[at]turka.de; Dr. Andreas
Weber, Pressesprecher Westfalenhallen, Telefon: 0231/1204514,
E-Mail: andreas.weber[at]westfalenhallen.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Münster: Kultur und Medien, Panorama,
Wissenschaft und Bildung / 26.01.2012 10:00

"Streicheln und Hätscheln": Digitalisierung ist große
Herausforderung für Archivare

Westfalen (wh). Der Trend zur Digitalisierung von Akten und
Unterlagen stellt Archivare vor große Herausforderungen.
"Digitale Daten müssen ununterbrochen gestreichelt und
gehätschelt werden", sagt Dr. Marcus Stumpf, Leiter des
LWL-Archivamts für Westfalen, in der aktuellen Ausgabe des
Westfalenspiegels, die am 28. Januar erscheint. So seien
sämtliche Daten der Apollomission der Nasa verloren, da diese
auf Magnetbänder kopiert wurden, die heute nicht mehr gelesen
werden können. "Diese Daten sind tot", so Stumpf. Im Archivamt
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Münster werden
Akten zwar ebenfalls digitalisiert, zusätzlich deponieren die
Mitarbeiter die Original-Unterlagen aber in säurefreie Mappen
aus Pappe. Die dafür genutzte Regalfläche in den speziell
klimatisierten Magazinen hat eine Länge von zehn bis zwölf
Kilometern. Privatpersonen rät Dr. Marcus Stumpf, wichtige
Daten wie etwa Familienfotos immer wieder auf neue Datenträger
zu überspielen.

Pressekontakt: Martin Zehren, Redaktion Westfalenspiegel,
Telefon: 0251/4132217, E-Mail: zehren[at]westfalenspiegel.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Panorama, Politik, Soziales /
25.01.2012 17:00

"Task Force" bekämpft Rechtsextremismus in Dortmund

Dortmund (wh). Die Stadt Dortmund verstärkt ihre Aktivitäten
gegen den Rechtsextremismus: Im Kampf gegen die Neonazi-Szene
im Stadtteil Dorstfeld setzt die Verwaltung jetzt auf eine
"Task Force", die vor Ort kontrolliert. Zwei Ordnungsbeamte
sollen den Bürgern täglich zwischen 8.30 Uhr und 21.30 Uhr als
Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Auch die Polizei wird
ihre Präsenz in Dorstfeld erhöhen. Darüber hinaus hat die Stadt
verschiedene Projekte auf den Weg gebracht, die rechtsextreme
Tendenzen in dem Stadtteil unterbinden sollen. So werden etwa
alle beklebbaren Flächen im Dorstfelder Zentrum mit einem
speziellen Lack gestrichen, auf dem Aufkleber nicht mehr
haften. In Dortmund-Dorstfeld haben in den vergangenen Jahren
rechtsextreme Aktivitäten deutlich zugenommen. Nach Angaben der
Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie der
Stadt Dortmund siedeln sich dort verstärkt Neonazis an, die
Bewohner einschüchtern und an den örtlichen Schulen für ihre
Ideologien werben. Überregional bekannt wurde der Fall einer
Dorstfelder Familie, die so lange von Rechtsextremen bedroht
wurde, bis sie aus dem Stadtteil weggezogen ist.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.dortmund.de/de/rathaus_und_buergerservice/lokalpolitik/vielfalt_toleranz_und_demokratie/nachrichten_vielfalt_toleranz_demokratie/nachrichtendetail.jsp?nid=172480

Pressekontakt:
Pressestelle der Stadt Dortmund, Telefon: 0231/5022134, E-Mail:
pressestelle[at]stadtdo.de

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Westfalen,
NRW, Bochum, Borken, Coesfeld, Dortmund, Hagen, Münster, Olpe,
Soest: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 25.01.2012 16:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Gronau. Die Scorpions sind weltweit Superstars und haben mit
Liedern wie "Wind of Change" internationale Hymnen geschrieben.
Anlässlich ihrer Abschiedstour feiert das rock'n'popmuseum die
Hardrock-Band mit der Multimediaausstellung "Rock You Like A
Hurricane". Freitag - Sonntag, 10 - 18 Uhr, rock'n'popmuseum
http://www.rock-popmuseum.com/

Dortmund. Für sein Projekt "1m³" hat der Dortmunder Fotograf
Christian Diehl im Wald, auf Halden oder im Watt jeweils genau
einen Kubikmeter Erdreich ausgehoben und nach Fotoobjekten
durchforstet. Was er bei diesen "repräsentativen Stichproben"
gefunden hat, zeigt eine neue Ausstellung. Freitag, 19 Uhr
(Eröffnung), Rotunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte
http://mkk.dortmund.de

Hagen. Nachts mit der Taschenlampe das Museum erkunden - das
ist im Museum für Ur- und Frühgeschichte einmal ganz offiziell
erlaubt. Eine Führung bei Dunkelheit verspricht gruselige
Ansichten der Sammlung, zum Beispiel die Schädel der ältesten
Westfalen. Freitag, 20 Uhr, Museum im Wasserschloss Werdringen,
Anmeldung unter Telefon 02331/2072740
http://www.historisches-centrum.de/

Münster. Der spanische Künstler Eduardo Chillida (1924 - 2002)
zählt zu den bedeutendsten Bildhauern seiner Generation. Im
Münsterischen Stadtbild ist er durch seine Skulptur "Toleranz
durch Dialog" präsent, die sich auf den Westfälischen Frieden
bezieht. Eine große Retrospektive stellt mit Zeichnungen,
Grafiken und Skulpturen sein Werk vor. Samstag (Eröffnung) und
Sonntag, 10 - 18 Uhr, Picasso-Museum
http://www.kunstmuseum-picasso-muenster.de/

Coesfeld. Im historischen Walkenbrückentor öffnen die ersten
zwei Räume des neu gestalteten Stadtmuseums. Das Besondere: Die
Ausstellung inszeniert die Geschichte jüdischen Lebens und des
Nationalsozialismus in Coesfeld mit interaktiven Angeboten und
anschaulichen Beispielen und ermöglicht so eine intensive
Auseinandersetzung. Sonntag, 14 - 17 Uhr (Eröffnung),
Stadtmuseum "Das Tor" http://www.coesfeld.de/

Lippstadt. Das Festival der kleinen Künste feiert Jubiläum! Zum
25. Geburtstag bietet das Fest auf drei Bühnen ein Programm mit
Kabinettstückchen, Akrobatik, Tanz und viel Spaß. Vom
Bauchredner über den Zauberer bis zum Zirkus mischen zahlreiche
Künstler mit. Sonntag, 14 - 18 Uhr, Stadttheater
http://bit.ly/ySpnIx

Attendorn. Auf die Spuren der Zeit begeben sich der
Philosophieprofessor Friedhelm Decher und der Musiker Bernwar
Koch. In einem kurzweiligen Literatur- und Musikclub
präsentiert Decher die Gedanken der großen Künstler von Goethe
bis John Lennon rund um die Frage, was die Zeit eigentlich ist.
Sonntag, 16 Uhr, Südsauerlandmuseum
http://www.suedsauerlandmuseum.de/

Bochum. "Das deutsche Jazz-Wunder" wird der Pianist Michael
Wollny genannt - obwohl er sich vor allem von der Pop-Musik
inspirieren lässt. Für die Reihe "urban urtyp" baut er seinen
Flügel im Kubus der Christuskirche auf. Sonntag, 19 Uhr,
Christuskirche http://www.urbanurtyp.de/

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
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Piusallee 4 - 48147 Münster
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 27 10:58:05 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Jan 2012 10:58:05 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 470, September 2011
Message-ID: 4F22833D020000D600005740@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 27.01.2012, 11:15


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 470
September 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Maaß, Kirsten Ulrike
Elfriede Suppe in Soest unvergessen
Das Bürstenmacher-Geschäft gehörte mit zum Stadtbild (Schluss)

Funke, Helmut
Auch ohne Landesgartenschau bleibt Soest interessant
Die alte Hansestadt wird sich auch in Zukunft weiterentwickeln

Gernert, Wolfgang
Schuhhändler, Schauspieler und Mundartdichter
Der jüdische Münsteraner Künstler Eli Marcus bekannte sich zum
westfälischen Dialekt

Beaugrand, Günter
In Weddern lebten die schweigenden Mönche
Das einzige Kartäuserkloster in Westfalen wurde 1476 bei Dülmen
gegründet

Löer, Ulrich
Auf den Spuren von Mönchen und Nonnen
Kostbare Buchmalerei aus den Klöstern Paradiese und Welver

Braukmann, Horst
War das Gräberfeld von Soest fränkisch und sächsisch?
Reiche Grabbeigaben weisen auf die fränkische Herkunft der
Toten hin





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 27 11:35:30 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Jan 2012 11:35:30 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Muensterland_und_Westfalen?=
=?utf-8?q?_in_der_preu=C3=9Fischen_Gymnasialreform_-_die_Mathematik_als_H?=
=?utf-8?q?auptfach=2C_Muenster=2C_31=2E01=2E2012?=
Message-ID: 4F228C02020000D600005750@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 27.01.2012, 11:00


AKTUELL

Westfalen in der preußischen Gymnasialreform
Mathematiker der Universität Münster laden zum
Heinrich-Behnke-Seminar ein

Beim Heinrich-Behnke-Seminar, einem Kolloquium über Geschichte
und Didaktik der Mathematik an der Universität Münster, spricht
am Dienstag, 31. Januar, Privatdozent Dr. Gerd Schubring aus
Bielefeld über das Thema "Münsterland und Westfalen in der
preußischen Gymnasialreform - die Mathematik als Hauptfach".
Alle Lehrer, Dozenten und Studierende der Mathematik sind
herzlich eingeladen.


INFO

Beginn ist um 17.15 Uhr im Hörsaal M5, Einsteinstraße 64.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 30 08:12:48 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Jan 2012 08:12:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ein goldener Pavillon entsteht auf dem Domplatz:
Werkstatt und Informationspunkt fuer die "Goldene Pracht"
Message-ID: 4F265100020000D60000577F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Exzellenzcluster "Religion und Politik"" uni-muenster.de>
Datum: 27.01.2012, 13:25


AKTUELL

"Ein goldener Pavillon entsteht auf dem Domplatz"
LWL-Landesmuseum: Werkstatt und Informationspunkt für die
"Goldene Pracht"

Ein goldener Pavillon wird ab Ende Februar auf dem Domplatz in
Münster auf die Ausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche
Schatzkunst in Westfalen" (26.2. ? 28.5.2012) hinweisen und mit
einer Goldschmiedewerkstatt Kinder und Erwachsene neugierig auf
Kunst und Kultur des Mittelalters machen. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Domkammer der
Kathedralkirche St. Paulus und der Exzellenzcluster "Religion
und Politik" der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
haben die Ausstellung gemeinsam entwickelt, die am 25. Februar
eröffnet wird.

"Die Idee, einen Pavillon auf dem Domplatz zu errichten, ist
zunächst aus der Raumnot geboren", erläutert der Direktor des
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Dr. Hermann
Arnhold. Durch den Neubau des Museums und die zahlreichen
Leihgaben der Ausstellung "Goldene Pracht" herrscht im Altbau
am Domplatz Platzmangel. Deshalb musste für die
Kunstvermittlung ein neuer Raum gesucht werden. "Mit dem
Pavillon haben wir jetzt eine architektonisch überzeugende
Lösung gefunden: Der sternförmige Bau bietet Platz für rund 30
Workshop-Teilnehmer und einen Informationspunkt." Auf dem
zentral gelegenen Domplatz wird der Pavillon zwischen dem
Bischöflichen Palais und dem Westportal des Doms errichtet und
schon von weitem sichtbar sein. "Gleichzeitig verbindet er die
beiden Ausstellungsorte LWL-Landesmuseum und Domkammer
symbolisch miteinander", sagt der Direktor der Domkammer, Dr.
Udo Grote.

Studierende der "münster school of architecture" (msa) haben
den Pavillon unter der Leitung der Architekten Marc Günnewig
und Jan Kampshoff entworfen. Insgesamt haben sich mehr als 30
Studierende monatelang mit dem Projekt "Goldene Pracht"
beschäftigt. Der Entwurf, der jetzt auf dem Domplatz realisiert
wird, wurde von einer Jury ausgewählt. Ziel war es, ein Gebäude
mit Signet-Charakter zu schaffen, das gleichzeitig alle
Anforderungen an das museumspädagogische Programm erfüllt. Der
120 Quadratmeter große Pavillon erhält eine Hülle aus goldenem
Kupferblech und nimmt damit das Thema der Ausstellung visuell
auf. Das Material für die goldene Fassade stellt die Firma KME
aus Osnabrück zur Verfügung.

Das Kunstvermittlungsangebot zur Ausstellung "Goldene Pracht"
richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene: "Der Glanz
von Gold, Silber und Edelsteinen fasziniert die Menschen. Dies
ist auch heute trotz allen Wohlstandes noch so", erläutert
Ingrid Fisch, Leiterin der Kunstvermittlung am
LWL-Landesmuseum. An diese Faszination knüpfen die Workshops an,
in denen die Teilnehmer unter Anleitung von Goldschmieden
arbeiten können, erste Kenntnisse in der Buch- und Glasmalerei
erwerben oder Schmuckanhänger aus Emaille herstellen. Der
Pavillon öffnet sich zu allen vier Seiten mit bodentiefen
Fenstern und erlaubt damit auch Einblick von außen in die
Goldschmiede-Werkstatt.

Der Pavillon liegt gleich neben dem Wochenmarkt, die
Marktstände müssen aber nicht weichen. Es fallen jedoch einige
Parkplätze weg, die die Marktbeschicker im hinteren Teil des
Domplatzes üblicherweise nutzen. Das LWL-Landesmuseum hat aus
diesem Grund 20 Parkplätze auf dem Hindenburgplatz angemietet.
Auf diese können die betroffenen Händler ausweichen. "Wir
begrüßen den goldenen Pavillon auf dem Domplatz. In vergangenen
Jahren hat der Wochenmarkt immer von derartigen Kunstaktionen
profitiert", erklärt Wolfgang Hesse, Vorsitzender der
Interessensgemeinschaft der Marktbeschicker Münster. "Wir
glauben, dass die Besucher des Pavillons auch gerne über den
Markt schlendern werden."

Hintergrund
Die Ausstellung "Goldene Pracht" ist ein Kooperationsprojekt
des Bistums Münster, des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
und des Exzellenzclusters "Religion und Politik" der
Universität Münster. Vom 26. Februar bis 28. Mai 2012
präsentiert sie auf 1.500 Quadratmetern 300 herausragende Werke
der Goldschmiedekunst des 10. bis 16. Jahrhunderts. Die
Kuratoren haben 220 Leihgaben von internationalem Rang
zusammengetragen. Diesen werden 60 Exponate aus dem Domschatz
und dem LWL-Landesmuseum gegenübergestellt.


INFO

Weitere Informationen unter:
URL: www.goldene-pracht.de


"Religion und Politik" - Der Exzellenzcluster der WWU Münster

Im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) forschen rund 200
Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwis-senschaftlichen
Fächern und elf Ländern. Sie untersuchen das komplexe
Verhältnis zwischen Religion und Politik von der Antike bis zur
Gegenwart und von Lateiname-rika über Europa bis in die
arabische und asiatische Welt. Es ist der bundesweit größte
Forschungsverbund dieser Art und von den deutschlandweit 37
Exzellenz-clustern der einzige zum Thema Religionen. Bund und
Länder fördern das Vorhaben im Rahmen der Exzellenzinitiative
bis 2012 mit 37 Millionen Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 30 08:15:57 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Jan 2012 08:15:57 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_=22Ehre=2C_wem_Ehre_gebuehrt=3F!_Stra?=
=?utf-8?q?=C3=9Fennamen_in_Muenster=22=2C_Muenster=2C_26=2E01=2E-16=2E03?=
=?utf-8?q?=2E2012?=
Message-ID: 4F2651BD020000D600005784@cl2x-sd2-vs>

Von: "Anja Gussek" Datum: 27.01.2012, 12:34


AUSSTELLUNG

Begegnung mit elf Namensgebern
Ausstellung "Ehre, wem Ehre gebührt?! Straßennamen in Münster"
in der Bürgerhalle des Rathauses vom 26. Januar bis 16. März
2012"

In der Ausstellung "Ehre, wem Ehre gebührt?!" über umstrittene
Straßennamen in Münster begegnen den Besuchern die Namensgeber
Karl Wilhelm Jötten, Hans Pfitzner, Ludwig Humborg, Franz
Ludwig, Hermann Stehr, Friedrich Castelle, Karl Wagenfeld,
Heinrich Lersch, Agnes Miegel, Alfred Stühmer. Hinzu kommt Paul
von Hindenburg, zu dem eine zusätzliche Infotafel und eine
Vitrine mit Originalexponaten zum "Tag von Potsdam" vorbereitet
wurden.

Im Zentrum der Präsentation in der Bürgerhalle des Rathauses
steht das Verhalten dieser Namenspatrone während des
Nationalsozialismus. Lebensgroße Personensilhouetten geben
biographische Informationen und lassen die Personen selbst zu
Wort kommen. Originale Aussagen und Texte dokumentieren, wie
Schriftsteller oder Musiker in ihren Texten und Musikstücken
die nationalsozialistische Ideologie aufgriffen, zeigen Hitler
und seine Politik verherrlichende Auszüge aus Gedichten,
Zeitungsbeiträgen oder Reden.

Hans Pfitzner oder Hermann Stehr veröffentlichten mehrfach
politische Erklärungen, mit denen sie das NS-Regime
unterstützten. Andere hielten linientreue Vorträge wie Ludwig
Humborg. Zitate aus privaten Briefen belegen die frühe
nationalsozialistische Einstellung von Agnes Miegel, zeigen bei
Heinrich Lersch, dass sein Verhältnis zum Nationalsozialismus
eher uneindeutig war. Die Rede Hitlers zum 1. Mai 1933 empfand
Lersch als "phantastisch" und "unvergesslich". Er wollte sich
jedoch nicht komplett den Stempel der NS-Behörden aufdrücken
lassen, denn er könne, "so lang er nicht an der Staatskrippe
frisst, stolzer sein wie irgendein anderer in Deutschland!"

Im Fall Jötten zeigen die Quellen einen ehrgeizigen
Wissenschaftler, der pseudowissenschaftliche
Untersuchungsergebnisse zu Zwangssterilisationen zur Sicherung
der eigenen Karriere veröffentlichte. Alfred Stühmers Andienung
an den Nationalsozialismus hatte Grenzen; er bezog Stellung zur
Behandlungspflicht jüdischer Patienten.

Auch das Verhalten der Namensgeber nach 1945 spielt in der
Ausstellung eine Rolle. Nicht nur Agnes Miegel lehnte eine
Auseinandersetzung mit ihrer Position in der NS-Zeit ab.

Die Ausstellung bietet auch Antworten auf allgemeine Fragen
rund um die Straßennamen: Seit wann werden Personen mit
Straßennamen geehrt? Welche Personengruppen wurden und werden
seit 1870 bevorzugt mit einem Straßennamen bedacht?

"Ehre, wem Ehre gebührt?!" ist vom 26. Januar bis 16. März
täglich geöffnet: Dienstag bis Freitag 10-17 Uhr,
Samstag/Sonntag 10-16 Uhr; sonntags wird um 14 Uhr eine
öffentliche Führung angeboten; montags ist die Ausstellung
ausschließlich für Gruppen nach Voranmeldung geöffnet.

In der Ausstellung stehen Ansprechpartnerinnen und
Ansprechpartner zur Verfügung. Schulklassen und andere
interessierte Gruppen können sich für kostenfreie Führungen
beim Geschichtsort Villa ten Hompel anmelden (E-Mail
strassennamen at stadt-muenster.de).


INFO


Weitere Informationen und Termine unter
URL: www.muenster.de/stadt/strassennamen

Kontakt:
48127 Münster
URL: www.muenster.de/stadt/archiv





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 31 11:07:40 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Jan 2012 11:07:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv praesentiert das Foto des Monats Februar
2012
Message-ID: 4F27CB7C020000D6000057EC@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 30.01.2012, 09:02


AKTUELL

Stadtarchiv präsentiert das Foto des Monats Februar 2012
Altes Schulhaus in Biemenhorst

Das im Frühjahr 1952 aufgenommene Foto zeigt das alte Schulhaus
in Biemenhorst. Während die Kinder, die in der wärmeren
Jahreszeit kurze Hosen und Röcke sowie zum Teil noch Holzschuhe
trugen, durch die Schuljahre kamen und gingen, blieb das
Schulgebäude auf dem Grundstück Birkenallee/Möllenstegge bis
auf unwesentliche Erneuerungen jahrzehntelang unverändert.
Mitte Januar 2012 wurde das rund 100 Jahre alte Gebäude jetzt
abgebrochen.

Die Errichtung dieses dritten Schullokals in Biemenhorst war -
den heutigen Verhältnissen ähnlich - die Folge der
Bevölkerungszunahme in der Gemeinde. Ende 1905 zählte sie 611
Einwohner, fast doppelt so viele wie zehn Jahre zuvor. Die
bisherigen, 1894 und 1908 gebauten Schulgebäude reichten für
die mehr als 150 Grundschüler nicht mehr aus. Im Jahre 1912
legte man daher den Grundstein für einen weiteren Schulbau, der
für die dritte Klasse am 1. Juni folgenden Jahres in Benutzung
genommen wurde. Ein nicht unbedeutender Tag in der Geschichte
der Biemenhorster Schule war auch der 12. Februar 1912:
Seinerzeit wurde der seit 1895 dort wirkende erste Lehrer
Julius Vehorn (1866-1948) in sein Amt als Hauptlehrer
eingeführt.

Der Schulneubau mit der alten Adresse Biemenhorst Nr. 86
bestand neben dem Klassenraum außerdem aus einer
Lehrerdienstwohnung. Dort wohnte u. a. zwischen 1920 und 1932
der Lehrer Heinrich Hillermann (1891-1972), der später eine
Tochter des Hauptlehrers Vehorn heiratete. Zu Beginn des
Schuljahres 1935 besuchten 201 Kinder die Biemenhorster Schule.
Als Ende der dreißiger Jahre die Bevölkerungszahl in
Biemenhorst auf mehr als 1.200 Einwohner angewachsen war,
musste die Schule um einen weiteren Klassenraum vergrößert
werden. Dieser wurde im Sommer 1938 fertig gestellt und
erstreckte sich längs der heutigen Möllenstegge. Gleichzeitig
legte man hinter dem Anbau einen Luftschutzbunker mit zwei
Eingängen an.

Sie waren noch bis zuletzt vorhanden und kamen beim Abbruch der
Schule zu Tage. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude
erhebliche Schäden, da es Ende März 1945 mitten in der
Kampflinie lag. Nach dem Wiederaufbau konnte der Unterricht
erneut aufgenommen werden. Ende der neunziger Jahre eröffnete
man in der inzwischen leer stehenden Dienstwohnung eine
verlässliche Halbtagsschule für rund 30 Kinder. Diese, von
einem Förderverein getragene Einrichtung erhielt den Namen
"Haus Moritz", benannt nach dem früheren Rektor Otto Moritz
(1905-1999), der hier zwischen 1947 und 1972 wohnte. Das alte
Biemenhorster Schulhaus wurde bis zum vergangenen Jahr für den
Unterricht genutzt.


INFO

Stadtarchiv Bocholt präsentiert das Foto des Monats Februar
2012 (Quelle: Stadtarchiv Bocholt)

URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=111578





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 31 11:17:51 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Jan 2012 11:17:51 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/04
Message-ID: 4F27CDDF020000D6000057F1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 30.01.2012, 12:52


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-04 für den Zeitraum vom 21.01.2012 bis

zum 27.01.2012 mit insgesamt 22 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-04&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 31 11:42:22 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Jan 2012 11:42:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Schuelerinnen und Schueler erinnern an den Holocaust:
Gedenktag mit Buergermeister im Glashaus
Message-ID: 4F27D39E020000D6000057F6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 30.01.2012, 15:57


AKTUELL

Schülerinnen und Schüler erinnern an den Holocaust
Gedenktag mit Bürgermeister im Glashaus

"Dass Auschwitz nicht noch einmal sei!" Bürgermeister Dr. Uli
Paetzel bringt es auf den Punkt. Auch in diesem Jahr hat er am
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am
Freitag, 27. Januar, im Glashaus teilgenommen. Mit knapp 300
Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen gedachte
er der Opfer, die unter dem nationalsozialistischen Regime
verschleppt, entrechtet, gefoltert und getötet wurden.

Seit 2006 nimmt Herten am bundesweiten Gedenktag teil, im Jahr
2007 gestaltete erstmals eine weiterführende Schule die
Veranstaltung. Diesmal erarbeiteten Schüler des Städtischen
Gymnasiums das Programm, welches einerseits die Erinnerung an
die Gräueltaten unter der NS-Gewaltherrschaft aufrecht erhalten
soll, andererseits aber auch mahnt: Antisemitismus und
Fremdenhass sind auch heute noch Thema.

Nicht zuletzt deshalb appellierte Uli Paetzel an die
jugendlichen Teilnehmer: "Mir geht es darum, dass auch Schüler
sich fragen: In was für einer Gesellschaft leben wir?" Auch im
Jahr 2012 sind noch lange nicht alle Menschen in der
persönlichen Lage ihre Meinung frei zu äußern oder ihre
Religion frei zu leben. Der Bürgermeister weiß: "Unsere
Gesellschaft ist an vielen Stellen ungerecht und unvollkommen."
Aus diesem Grund müsse man regelmäßig an die vergangenen Taten
der Nationalsozialisten erinnern und Lehren daraus ziehen.

Mit Musikstücken und Theaterszenen aus dem antisemitischen
Kinderbuch "Der Giftpilz" haben die Gymnasiasten ein
denkwürdiges Programm auf die Glashausbühne gebracht. Darüber
hinaus lasen drei Schüler die persönlichen Geschichten
jüdischer Zeitzeugen aus Herten vor. Darunter auch die
Geschichte von Michael Mendlicki und seiner Familie.
Eindrucksvoll und berührend schilderten die Schüler, unter
welchen strengen Regeln, menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen,
Bestrafungen und Schmerzen die Opfer zu leiden hatten.

Hintergrund:
Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, der
Holocaust-Gedenktag, erinnert bundesweit an die Opfer des
Nationalsozialismus. Dieser wurde 1996 durch den damaligen
Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt. Die Wahl fiel auf
ein Datum, das symbolisch für den Mord an Millionen
Unschuldiger steht: Am 27. Januar 1994 sind die letzten
Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz befreit worden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 31 11:46:04 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Jan 2012 11:46:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Arnsberger Limps Turm wird Denkmal des Monats Februar
2012
Message-ID: 4F27D47C020000D6000057FB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Arnsberg"
Datum: 31.01.2012, 09:46


AKTUELL

Arnsberger Limps Turm wird Denkmal des Monats Februar 2012
Limps Turm wird 2012 zum Lichtturm mit Camera Obscura

In der 12. Auflage des Kalenders "Denkmal des Monats" der
Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne in
Nordrhein-Westfalen präsentiert sich die Stadt Arnsberg im
Februar 2012 mit dem "Limps Turm".

In einem ehrgeizigen und spannenden Projekt wird der "Limps
Turm", der Wehrturm der Stadtmauer aus der ersten Hälfte des
13. Jahrhunderts, zum Lichtturm mit der Camera Obscura und der
Technik des 21. Jahrhunderts. Im Laufe des Jahres 2012 soll
noch die Eröffnung gefeiert werden. Somit treffen zwei Extreme
aufeinander, denn die schwere Turmhülle wird symbolisch
transparent. Der Turm kehrt sich um, früher als Gefahrenabwehr
und Schutz gebaut, zukünftig präsentiert er sich offen und
durchlässig.

Somit muss zukünftig "Limps Turm" als Gesamtkunstwerk begriffen
werden. Als begehbare Kamera, als Camera Obscura, wird mit
modernster Technik die Außenwelt nach innen gespiegelt. Seine
neue Funktion wird durch einen Lichtstrahl in den Abendhimmel
auch nach außen erfahrbar werden. Durch die Kombination aus
historischer Bausubstanz und moderner Technik entsteht eine
neue Nutzung im historischen Kontext, eine Symbiose aus
Historie und Moderne.

Der Limps Turm wurde am 03. August 1990 in die Denkmalliste der
Stadt Arnsberg eingetragen und wird in die Stadtführungen
eingebunden. Seit 2008 erfolgten die Planungen und die
Realisierung zur Umnutzung des Turmes als Lichtturm und als
Camera Obscura, die im Laufe des Jahres 2012 fertig gestellt
werden wird.

Zukünftig wird das das Untergeschoss als Multivisions-Raum
genutzt. Hier soll die Arnsberger Stadtgeschichte aufgezeigt
werden. Das erste Obergeschoss beinhaltet dann den
Eingangsbereich mit Informations- und Kassenbereich. Das zweite
Obergeschoss wird ein Ausstellungsraum, eine fotografische
Galerie mit Bildern einer Camera Obscura. Das dritte Geschoss
beinhaltet die Camera Obscura und ist so Herzstück des Turmes.
Der Besucher wird sich dort im Innern einer Kamera befinden, in
der sich die Außenwelt abbildet. Das vierte Obergeschoss wird
als Wahrnehmungsraum genutzt.

Der Limps Turm wird so zu einem unverwechselbaren
künstlerischen Raumerlebnis im historischen Kontext, das nicht
nur den Ort prägt, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus
die touristische Bedeutung Arnsbergs stärkt und zu einer
baulichen "Visitenkarte" wird. Darüber hinaus zeigt die
Umnutzung des Limps Turmes auf, dass im Zusammenwirken von
Kommune und bürgerschaftlichem Engagement nicht nur ein für die
Historie der Stadt Arnsberg wichtiges Baudenkmal für zukünftige
Generationen erhalten bleibt, sondern dass durch die neue
attraktive Nutzung der alte Turm zum kulturtouristischen Ort
wird.

Der Kalender kann ab sofort zum Preis von 11 Euro bei der Stadt
Arnsberg - Untere Denkmalbehörde (Rathausplatz 1, Raum 18), im
Stadtarchiv (ehemaliges Kloster Wedinghausen), im Bücher-Eck
Engelbertz in Hüsten, in der Buchhandlung Houtermanns in
Alt-Arnsberg und in der Mayersche Buchhandlung in Neheim,
erworben werden.

Hintergrundinformationen zum Limps Turm:

Der fünfgeschossige, halbrunde Mauerturm aus Bruchstein mit
verschieferter Kegelhaube gehörte ursprünglich zur
Stadtbefestigung der Oberstadt, die sich nach dem Bau der
Grafenburg auf dem Schlossberg (um 1100) auf der südlich
vorgelagerten Geländeterrasse vor der Vorburg entwickelt hat.
Es ist davon auszugehen, dass bis ca. 1190 der Bereich bis zum
Glockenturm aufgesiedelt worden ist. Die erste Sicherung
erfolgte durch einen Holz-Erde-Wall mit Graben. Diese wurde
später durch eine massive Bruchsteinmauer mit Türmen und Toren
ersetzt. Somit werden Stadtmauer und Türme der Oberstadt in die
erste Hälfte des 13. Jahrhunderts (1200/1240) datiert. Von den
Stadttürmen haben sich von der Oberstadt (Altstadt) vier
Objekte erhalten. Der Glockenturm (seit der ersten Hälfte des
13. Jh./ heute innerstädtisch), der Grüne Turm, der
"Haaken-Turm" an der Stadtmauer (heute in ein mehrfach
umgebautes Wohnhaus integriert/ westlich hiervor befand sich
die historische Gerichtsstätte der "freie Stuhl") und der Limps
Turm.

In der Unterstadt sind es noch der Schalenturm in der Gasse
Unterm Tempel und der Turm am Landsberger Hof. Alle weiteren
Türme und Pforten sind nach dem Stadtbrand 1799 nach und nach
abgerissen worden, so zum Beispiel die Klosterpforte (1799/1800)
oder der Honekamps-Turm (1895), der an der Ecke
Königstraße/Apostelstraße stand.

Seinerzeit wurden die Türme und Tore von den
unterschiedlichsten Zünften finanziert, errichtet und
verteidigt. So wurde der Limps Turm vermutlich von der
Arnsberger Schmiedezunft erbaut und bei Angriffen besetzt und
verteidigt. Der Turm ist heute noch ein Zeugnis des Bauens des
13. Jahrhunderts und dokumentiert den Verlauf der
mittelalterlichen Stadtmauer. Die Ausrichtung des Turmes
erfolgte klar nach seiner Funktion. So bildete er mit der Limps
Pforte die Toranlage, durch die man ursprünglich von Westen
kommend in die Oberstadt gelangte.

Der Turm hat nichts von seiner ursprünglichen Intention und
äußeren Erscheinung verloren. Er wirkt aus der Ferne weiterhin
schützend und prägt nach wie vor als Landmarke die
Stadtsilhouette. Die von weitem wirkende monumentale Fassade
hat lediglich zwei Türöffnungen, die für den Betrachter von
Süden und Westen nicht sichtbar sind. Die kleinen Wandöffnungen
- Schießscharten - lassen hingegen seine Funktion, als
ehemaliger Wach- und Verteidigungsturm, erkennen. Auch seine
historische, einfache Grundrissstruktur ist erhalten.

Die topografische Lage ermöglicht es, dass über eine Türöffnung
innerhalb der Nordfassade das Untergeschoss direkt von der
Bergstraße erreichbar ist. Ursprünglich war dieser Raum für das
Wachpersonal vorgesehen und es gab einen direkten Zugang zu den
oberen Geschossen. Dieser ist heute nicht mehr gegeben, denn
eine Kappendecke jüngeren Datums bildet den oberen Abschluss.

Das darüber liegende Geschoss - 1. Geschoss - wird über eine
Treppenanlage aus Bruchstein, die an der Ostfassade errichtet
wurde, erschlossen. Die weiteren oberen Geschosse werden von
hier aus über eine innere Eichenholztreppe, welche ebenfalls
jüngeren Datums ist, erreicht. Die oberen Geschosse wurden
ursprünglich als Ausguck-, Flucht-, Verteidigungs- und
Pausenraum genutzt. Die Räume werden lediglich über die kleinen
Wandöffnungen - Schießscharten - natürlich belichtet und
belüftet. Weder die "Soester Fehde", die Stadtbrände noch die
städtebaulichen Veränderungen haben den Limps Turm zerstört,
der somit nach wie vor im Arnsberger Stadtbild als markante
Landmarke wirkt.

Der Turm diente jedoch nicht nur als Wachturm, sondern im 19.
Jahrhundert fanden hier sogar Ziegenböcke ihren Unterschlupf.
Von den Preußen wurde der Turm als Stadtgefängnis für leichtere
Vergehen genutzt. Beim Stadtbrand von 1847 wären hier beinahe
einige Insassen zu Tode gekommen. Schließlich verkaufte die
Stadt den Turm, erwarb ihn jedoch vor 1895 wieder zurück und
ist auch weiterhin Eigentümerin des Turmes.

In den 1920er Jahren versammelten sich Gruppen der katholischen
Jugendbewegung im Turm. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollen hier
für kurze Zeit Flüchtlinge aus dem Deutschen Osten gewohnt
haben. Der Limps Turm wurde am 03. August 1990 in die
Denkmalliste der Stadt Arnsberg eingetragen und wird nach wie
vor in die Stadtführungen eingebunden. Seit 2008 erfolgten die
Planungen und die Realisierung zur Umnutzung des Turmes als
Lichtturm und als Camera Obscura. Hierfür wurden die für die
unterschiedlichen Nutzungen erfolgten Einbauten entfernt.