E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2010 - 11


 
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 2 08:54:59 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Nov 2010 08:54:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Quellen zur Erforschung juedischer Familien
in Westfalen", Muenster, 04.11.2010
Message-ID: 4CCFD1E3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Mechthild Black-Veldtrup"
Datum: 29.10.2010, 16:30


AKTUELL

Vortrag "Quellen zur Erforschung jüdischer Familien in Westfalen"

Am Donnerstag, dem 4. November 2010, 19 Uhr, referiert Frau Dr.
Bettina Joergens vom Landesarchiv NRW Abteilung OWL im
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen in Münster am Bohlweg 2.
Im Zentrum des Vortrags stehen die Besonderheiten bei der
Erforschung jüdischer Familien und Biographien sowie die
Quellen, die für ganz Westfalen im Landesarchiv in Detmold
liegen. Mit ihrer Hilfe lassen sich einzelne
Familiengeschichten über Jahrzehnte und Jahrhunderte
rekonstruieren. Besucher sind herzlich willkommen, die
Veranstaltung ist kostenfrei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 4. 11. 2010
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-48850
Fax: 0251-4885100
URL:
http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungWestfalen/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 2 09:04:46 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Nov 2010 09:04:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kunsthandwerk auf Zeche Zollern, Dortmund,
06./07.11.2010
Message-ID: 4CCFD42E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 29.10.2010, 11:52


AKTUELL

Kunsthandwerk auf Zeche Zollern
Markt für schöne Dinge lockt am 6. und 7. November ins
LWL-Industriemuseum

Unter dem Motto "Kunst Hand Werk - Markt für schöne Dinge" lädt
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 6.
November, und Sonntag, 7. November, zum Kunsthandwerkermarkt in
sein Industriemuseum Zeche Zollern nach Dortmund ein.

Rund 40 Aussteller aus ganz Deutschland präsentieren ihre
Arbeiten im besonderen Ambiente der historischen
Zechenwerkstatt. Auch die Galerie im Obergeschoss wird für den
Markt mitgenutzt. Das Spektrum reicht von Holz- und
Glasarbeiten über Steinskulpturen und Kleinmöbel bis hin zu
Papierwaren. Ein besonders umfangreiches Angebot gibt es in den
Bereichen Textil und Schmuck. "Wer auf der Suche nach
individuellen und ausgefallenen Geschenken ist, für den ist bei
dem breiten Angebot in der historischen Zechenwerkstatt
bestimmt etwas dabei", erklärt Museumsleiterin Dr. Ulrike
Gilhaus.

Für einen Sondereintritt von einem Euro ist der Markt für
schöne Dinge am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11
bis 18 Uhr geöffnet. Besucher können mit dem Ticket das gesamte
Museum besichtigen.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 2 09:34:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Nov 2010 09:34:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Das Ghetto in der deutsch besetzten
Metropole "Litzmannstadt", Muenster, 03.11.2010
Message-ID: 4CCFDB3B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 29.10.2010, 19:53


AKTUELL

Mittwochsgespräch im Geschichtsort Villa ten Hompel

Dr. Peter Klein, Hamburg
Das Ghetto Litzmannstadt
Mittwoch 3.11.2010, 20.00 Uhr
Geschichtsort Villa ten Hompel
Eintritt ist frei

"Das Ghetto in der deutsch besetzten Metropole "Litzmannstadt"
war nicht nur das zweitgrößte im besetzten Polen, sondern auch
dasjenige Ghetto, das am längsten existierte. Erst im August
1944 wurden seine über 60.000 Bewohner nach dem
Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Der Name
"Getto Litzmannstadt" geriet in der historischen Forschung
schnell zur Chiffre für die maximale und menschenverachtende
Ausbeutung von Juden für die deutsche Rüstung; ein Ghetto, das
die Deutschen zum Ort des Profits einrichteten, weil dort
"jüdisches know-how" und technische Möglichkeiten zur textilen
Konfektionierung im großen Stil vorhanden waren.

Doch welche Institution richtete das Ghetto ein, welche
Besatzungsbehörde professionalisierte die Produktion? Wie
wurden Juden gezwungen, vor ihrer Ermordung durch Giftgas noch
kräfteraubende Arbeiten zu leisten? Wie verhielt es sich
überhaupt mit dem Gegensatz von Ausbeutung und Vernichtung im
"Getto Litzmannstadt"?

Im Vortrag werden die maßgeblichen deutschen Akteure und
Organisationen vorgestellt, die das Schicksal von über 160.000
eingesperrten Menschen entscheidend mitbestimmten und ihren
Beitrag dazu leisteten, die "Endlösung der Judenfrage" durch
Massenmord in die Tat umzusetzen.

Dr. Phil. Peter Klein ist Historiker bei der Hamburger Stiftung
zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Seit 1992 freier
Mitarbeiter in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der
Wannsee-Konferenz. Er hat u.a. zahlreiche historische
Ausstellungen konzeptionell betreut, die die Gewaltgeschichte
des Nationalsozialismus thematisieren. Seine beiden letzten
Monographien behandeln das Schicksal der einheimischen und
deportierten Juden in den Ghettos von Riga und Lodz.


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 492-71 01
Fax: 0251 492-79 18
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de
URL: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel

Der Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster ist das
Ergebnis von Teamwork. Einige der festen Ansprechpartner im
Hause finden Sie hier:
www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/ansprechpartner.html

Das Sekretariat ist montags bis freitags verlässlich bis 12.30
Uhr besetzt. Unter Telefon 0251/492-7101 oder per Mail an
tenhomp at stadt-muenster.de können Sie gerne Einzelheiten zu
Führungen, Thementagen, Seminarangeboten u.a. Veranstaltungen
erfragen oder sich in einen Info-Verteiler eintragen lassen.
Wir am Geschichtsort Villa ten Hompel freuen uns sehr auf Ihre
Kontaktaufnahme.

Erinnerungsorte Nordrhein-Westfalen:
URL: www.ns-gedenkstaetten.de/nrw





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 2 10:00:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Nov 2010 10:00:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Ruhrgebiet vor Kohle und Stahl an Lippe
und Ruhr im Mittelalter, Muenster, 04.11.2010
Message-ID: 4CCFE122.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.11.2010, 08:48
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL


im Mittelalter
Referent: Dr. Ludger Tewes

Vom 8. bis 16. Jahrhundert und an der Schwelle zur Neuzeit und
Industrialisierung lebten in einer Zone vom Rhein bis nach Hamm
die Menschen in ihren Städten und Landsiedlungen (Dörfern). Der
Kommunalverband Ruhrgebiet organisierte später die Städte in
diesem Bereich und darüber hinaus. Der Vortrag geht der Frage
nach, wo sich bis heute Spuren dieser Zeit erhalten haben.

Zugleich aber wird berichtet von den Menschen, die damals hier
lebten: Sie lebten von ihrer Hände Arbeit. Sie zahlten Steuern
und hatten seit der Zeit der Karolinger stabile soziale,
wirtschaftliche und religiöse Strukturen errichtet. Welche
Spuren der frühen Siedlungsformen haben sich zwischen Rhein und
Hamm erhalten?

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie hier das Alltagsleben in
früheren Jahrhunderten aussah. War das Mittelalter wirklich so
fromm, wie es heute dargestellt wird? Wie groß war eine
Familie? Wovon träumten die Menschen, wonach sehnten sie sich?
Viele Fragen und einige Antworten weisen Perspektiven der
damaligen Zeit auf. Abendkasse an der Infotheke: 6 EUR.


INFO

Donnerstag, 4. November 2010, 19.30 bis 21.00 Uhr

Ludger Tewes ist Autor des Buches: Mittelalter im Ruhrgebiet,
Siedlung am westfälischen Hellweg zwischen Essen und Dortmund,
Paderborn 1997

Veranstaltungsort:
Volkshochschule Essen
Burgplatz 1
45127 Essen
Tel.: 02 01 / 88 - 43 212





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 2 10:46:24 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Nov 2010 10:46:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Villa ten Hompel: Yad Vashem Lectures,
Ghetto Litzmannstadt und Widerstaende im Muensterland, Muenster,
03./04.11.2010
Message-ID: 4CCFEC00.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 29.10.2010, 19:13


AKTUELL

Geschichtsort "Villa ten Hompel" lädt ein:

I. Yad Vashem Lectures 1
3. November 2010, 10:30 - 16:00 Uhr
Geschichtsort Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28
Fortbildung für Lehrer und Vermittler: Der Geschichtsort Villa
ten Hompel lädt in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster,
Gegen Vergessen - Für Demokratie und der CJZ Münster zu einer
neuen Fortbildungsreihe ein:

Dr. Tobias Ebbrecht: Bilder der Shoah. Filmanalytische
Überlegungen zum Umgang mit Filmen und Fotografien im
Unterricht.

Anmeldungen per Mail: tenhomp at stadt-muenster.de sind noch
möglich.


II. Mittwochsgespräch.
3. November 2010, 20 Uhr
Das Ghetto Litzmannstadt
Dr. Peter Klein, Hamburg
Geschichtsort Villa ten Hompel


III. Tagung in der kath. Akademie Franz-Hitze-Haus
4. November 2010, 15.30 bis 21 Uhr
Unbehagen, Protest und Widerstand.
Die "andere" Jugend und der Nationalsozialismus im Münsterland
Gertrud Althoff, Münster
Matthias M. Ester, Münster
Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Leipzig
Christoph Spieker, Geschichtsort Villa ten Hompel
Tagungsnummer: 10-536 ST Anmeldung unter:
URL:
https://www.dialogssl.de/franz-hitze-haus/index.php?cat_id=10844&myELEMENT=Anmeldung&seminarnummer=10-536%20ST

In Kooperation mit: Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Münster e.V.


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 492-71 01
Fax: 0251 492-79 18
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de
URL: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 3 11:51:49 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Nov 2010 11:51:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] REGIONALE 2016: "Kulturhistorisches Zentrum
Westmuensterland" kann jetzt in das Qualifizierungsverfahren gehen
Message-ID: 4CD14CD5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 03.11.2010, 06:07


AKTUELL

REGIONALE 2016: "Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland"
kann jetzt in das Qualifizierungsverfahren gehen

Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster: "Vorhaben ist aber kein
Selbstläufer, denn nun steht die eigentliche Detailplanung erst
an"

Das "Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland", ein
Gemeinschaftsvorhaben des Kreises Borken und der Stadt Vreden,
hat die erste Hürde auf dem Weg zum REGIONALE 2016-Projekt
gemeistert. Gestern (02.11.2010) gab der Lenkungsausschuss der
REGIONALE grünes Licht dafür, dass die Projektidee nun in das
eigentliche Qualifizierungsverfahren aufgenommen wird.
Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster zeigte sich über diese
Entscheidung sehr erfreut, wies aber gleichzeitig darauf hin,
dass das "Kulturhistorisches Zentrum" beileibe kein
Selbstläufer sei: "Wir haben jetzt ein erstes, wichtiges
Zwischenziel erreicht, aber viele Anforderungen liegen noch vor
uns, bevor endgültig feststeht, ob das Vorhaben tatsächlich
realisiert wird."

Das projektierte "Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland" am
Standort in Vreden ist laut Dr. Hörster eine völlig neue Form
der Kooperation in der Region, bei der es um die nachhaltige
Förderung der kulturellen Bildung im gesamten westlichen
Münsterland gehe. Angelegt sei es als Impulsgeber für die
Auseinandersetzung mit der eigenen regionalen Identität.
"Mithilfe innovativer Angebote wollen wir möglichst viele
Menschen erreichen", so Dr. Hörster.

Vor allem solle ein lebendiger Lernort entstehen, an dem
Geschichte, Kultur und Alltag erforscht und erlebt werden könne;
ein Ort, der gleichzeitig auch als "Labor für Zukunftsfragen
der Region" angelegt werde. Ganz wichtig sei es folglich, neben
dem Hamaland-Museum, dem Landeskundlichen Institut
Westmünsterland und den Archiven des Kreises und der Stadt
Vreden auch die Heimatvereine, Schulen, Stiftungen und weitere
Akteure eng in das Vorhaben einzubeziehen, um fachliches
Know-how zu bündeln. Bezugsrahmen des Kulturhistorischen
Zentrums sei dabei nicht nur der Kreis Borken, sondern der
gesamte REGIONALE-Raum des westlichen Münsterlandes.

"Diese Konzeption hebt sich somit deutlich von der klassischen
Präsentation von Museen, Archiven und Bibliotheken ab", betonte
der Kreisdirektor und machte deutlich: "Wir stehen erst am
Anfang, und es gilt nun im anstehenden Qualifizierungsverfahren
das Vorhaben weiter zu konkretisieren!" Die Entscheidung des
REGIONALE-Lenkungsausschusses mache allen Beteiligten Mut,
diesen sicherlich nicht einfachen Weg engagiert weiterzugehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 4 10:42:25 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Nov 2010 10:42:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gedenkveranstaltung zum Judenpogrom, Bielefeld,
09.11.2010
Message-ID: 4CD28E11.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 03.11.2010, 09:38


AKTUELL

Gedenkveranstaltung zum Judenpogrom

Am Dienstag, 9. November, beginnt um 17.00 Uhr am Standort der
ehemaligen Synagoge, Turnerstraße 5, am dortigen Gedenkstein
die Gedenkveranstaltung der Stadt Bielefeld zur Erinnerung an
den Judenpogrom. Neben der Stadt gehören Bielefelder Schulen,
die Jüdische Kultusgemeinde, die Evangelische und die
Katholische Kirche, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit und die Deutsch-Israelische Gesellschaft zu den
Ausrichtern.

Nach der Darstellung der Ereignisse des 9. November 1938, einem
Psalm und Gebeten erfolgt ein Schweigemarsch zum Neuen Rathaus
über die Friedrich-Verleger-Straße, den Jahnplatz und den
Niederwall.

Im Großen Saal des Neuen Rathauses wird die Gedenkveranstaltung
mit einer Ansprache von Oberbürgermeister Pit Clausen
fortgesetzt. Musikalische Darbietungen und ein Wortbeitrag
vervollständigen das Gedenken.

Die Turnerstraße wird für die Veranstaltung zwischen der
Körnerstraße und der Friedrich-Verleger-Straße voll gesperrt.
Die Sperrung erfolgt in der Zeit von 16.45 Uhr bis spätestens
18.30 Uhr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 4 10:46:09 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Nov 2010 10:46:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Schlussstrich: Schutzraeume fuer die
Zivilbevoelkerung im Verteidigungsfall duerfen ab sofort fuer zivile Zwecke
genutzt werden
Message-ID: 4CD28EF1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Bezirksregierung Arnsberg" bezreg-arnsberg.nrw.de>
Datum: 03.11.2010, 08:23


AKTUELL

Schlussstrich

Der "Kalte Krieg" ist vorbei: Die Schutzräume für die
Zivilbevölkerung im Verteidigungsfall, die damals auch im
Regierungsbezirk Arnsberg in Schulen und Privathäusern
errichtet wurden, dürfen ab sofort für zivile Zwecke genutzt
werden.

Beginnend in den 50er Jahren bis in die 80er Jahre hinein war
der Bau solcher Bunker in ganz Deutschland mit öffentlichen
Mitteln gefördert worden. Da sie nicht mehr für
Zivilschutzzwecke des Bundes benötigt werden, wurden sie jetzt
"entwidmet" und dürfen nun ohne zivilschutzrechtliche
Einschränkungen genutzt und verändert werden.

Weil die Zahl und Lage der Hausschutzräume nicht mehr bekannt
ist, wurde dazu eine Allgemeinverfügung erlassen, die auch im
Amtsblatt für den Regierungsbezirk Arnsberg veröffentlicht
wurde. Die kommunalen Träger der 15 Schulschutzräume im
Regierungsbezirk Arnsberg haben dagegen Einzelverfügungen
erhalten.

Somit wurde auch im Regierungsbezirk Arnsberg ein Schlussstrich
unter ein düsteres Kapitel der Weltgeschichte gezogen, das sich
in Bollwerken aus Stahl und Beton manifestiert hat, die
glücklicherweise überflüssig geworden sind.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 4 11:16:38 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Nov 2010 11:16:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Sonntagsfuehrungen im LWL-Museum fuer Naturkunde,
Muenster, 07.11.2010
Message-ID: 4CD29616.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.11.2010, 09:09


AKTUELL

Sonntagsführungen im LWL-Museum für Naturkunde
Kostenloses Angebot erweitert

Jeden Sonntag um 14.30 Uhr gibt es eine öffentliche Führung
durch eine der aktuellen Ausstellungen im LWL-Museum für
Naturkunden Münster Das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) bietet die Führungen durch einem
kompetenten Museumspädagogen kostenlos an, lediglich der
normale Museumseintritt ist zu entrichten. Die nächste Führung
am kommenden Sonntag (7. November) stellt die versteinerten
Tiere aus der Zeit vor 47 Millionen Jahren vor.

Los geht es mit der Führung durch die Ausstellung "Messel on
Tour - Fossilien aus dem UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmal Grube
Messel". Die Grube Messel n Hessen ist eine weltberühmte
Fundstätte mit herausragenden Fossilien, die Einblick in ein
Ökosystem in Mitteleuropa vor Millionen von Jahren vermitteln.
Der hervorragende Zustand - vielfach sind selbst Haare,
Hautschatten oder Inhalte des Magen-Darm-Traktes erkennbar -
machen diese Fossilien zu Kunstwerken der Natur.

Die Messel-Ausstellung können die Besucher bis zum 26. Dezember
jeden Sonntag in einer Führung kennen lernen. Das Thema wird ab
2011 variieren und eine der aktuellen Sonderausstellungen oder
die Besonderheiten der Dauerausstellungen vorstellen.

Weitere Führungstermine sind: 14.11., 21.11. und 28.11.2010.

Bei Interesse kurz vorher einfach an der Informationstheke im
Museum melden. Weitere Informationen unter Telefon 0251 591-05.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 4 11:19:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Nov 2010 11:19:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neue LWL-DVD beleuchtet das Schicksal juedischer
Familien in Muenster
Message-ID: 4CD296B1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.11.2010, 14:22


AKTUELL

Zwischen Hoffen und Bangen
Neue LWL-DVD beleuchtet das Schicksal jüdischer Familien in
Münster

Wie vollzog sich seit 1933 die Entrechtung der jüdischen
Bevölkerung in einer ganz normalen deutschen Stadt? Wie
erlebten die Betroffenen den Prozess der Ausgrenzung und
Verfolgung? Und wie verhielten sich nichtjüdische Nachbarn und
Freunde? Eine neue DVD des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) liefert Antworten auf diese Fragen: In drei verschiedenen
Filmelementen zeichnet sie die Geschichte der Judenverfolgung
in Westfalen am Beispiel zweier jüdischer Familien aus Münster
nach.

Im Mittelpunkt des Mediums, das das LWL-Medienzentrum für
Westfalen mit Unterstützung des Geschichtsorts Villa ten Hompel
und des Medienservice für Münster produziert hat, steht ein
einzigartiges Filmdokument. Gedreht hat es der jüdische
Kaufmann Siegfried Gumprich in den Jahren 1937 bis 1939. Die
Filmaufnahmen zeigen scheinbar unbeschwerte Momente des
Familienlebens: Eltern und die beiden Kinder Brigitte und
Walter beim Spiel im Garten, beim Sonntagsspaziergang in der
Altstadt, beim Sport und im Urlaub. Doch der Schein trügt. Zum
Zeitpunkt der Aufnahmen hatten die Gumprichs wie die übrigen
Mitglieder der jüdischen Gemeinde schon mit schwersten
Repressionen und Demütigungen zu kämpfen. Anders als viele
Freunde und Verwandte entkam die Familie aber fast in letzter
Minute dem Holocaust: Drei Tage vor Kriegsbeginn gelang ihnen
die Flucht nach Großbritannien.

Hintergrund
"Durch die Flucht wurden auch die in ihrer Überlieferung wohl
einmaligen Amateurfilmsequenzen aus dem Leben einer jüdischen
Familie in Deutschland zur Zeit der Naziherrschaft vor der
Vernichtung bewahrt", erläutert Dr. Markus Köster, Historiker
und Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen. Auf
Vermittlung der Historikerin Gisela Möllenhoff gelangten die
Aufnahmen ins LWL-Medienzentrum. 2003 verarbeitete der
Filmemacher Markus Schröder sie zu einem 20-minütigen
Dokumentarfilm, der jetzt in deutscher und englischer Sprache
erstmals auf DVD zur Verfügung steht.

Ein zweiter Filmteil dokumentiert die Erinnerungen von Hans
Kaufmann, der 1925 als Sohn eines angesehenen jüdischen
Rechtsanwaltes in Münster geboren wurde. In einem Gespräch mit
Markus Schröder schildert der inzwischen 85-Jährige ohne jedes
Pathos, aber mit großer Eindringlichkeit, wie er als Kind die
immer stärkere Verfemung und Isolierung der jüdischen
Bevölkerung Münsters erlebte, aber auch, wie seine Eltern ihm
1939 zur Flucht nach Dänemark verhalfen. Von dort entkam Hans
Kaufmann 1943 nach Schweden, seiner heutigen Heimat.

Den dritten Teil der DVD bildet ein filmanalytischer Baustein,
der am Beispiel der Aufnahmen von Siegfried Gumprich vorführt,
wie aus einem historischen Filmdokument ein historischer
Dokumentarfilm wird. Die Methoden der Gestaltung reichen dabei
vom Schnitt über die Kommentierung bis zur Musik.

"Damit erfüllt die DVD einen doppelten Zweck", erläutert Markus
Köster. "Exemplarisch und in anrührender Anschaulichkeit
vermittelt sie, auf welche Weise sich Diskriminierung und
Verfolgung der deutschen Juden während des "Dritten Reiches"
vollzogen. Zugleich bietet das Medium sich für einen
methodisch-reflektierten Einsatz im Geschichtsunterricht und
auch für die Vermittlung kritischer Medienkompetenz an. Dafür
enthält sie in einem ROM-Teil und einem umfangreichen
Begleitheft zusätzliche Hintergrundinformationen, Materialien
und Unterrichtstipps.

Filmpremiere:
Am Mittwoch, 10. November, um 20 Uhr wird die DVD "Zwischen
Hoffen und Bangen" im Geschichtsort Villa ten Hompel,
Kaiser-Wilhelm-Ring 28 in Münster erstmals der Öffentlichkeit
vorgestellt. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die
Präsentation findet ein von Andreas Determann (Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V.) moderiertes
Podiumsgespräch mit dem Filmemacher Markus Schröder, der
Historikerin Gisela Möllenhoff und dem Medienpädagogen Jan
Telgkamp statt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gespräch
und zum Erwerb der DVD.


INFO

Zwischen Hoffen und Bangen
Jüdische Schicksale im Münster der NS-Zeit
DVD mit Begleitheft
Spielzeit ca. 90 Minuten, s/w und Farbe, Preis 14,90 Euro.

Bezug:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
E-Mail: medienzentrum at lwl.org
Fax: 0251/ 591-3982
URL: http://www.westfalen-medien.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 4 11:31:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Nov 2010 11:31:04 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Kommunikationswissenschaftler uebergibt sein
Lebenswerk dem Westfaelischen Literaturarchiv
Message-ID: 4CD29978.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.11.2010, 12:04


LITERATUR

Kommunikationswissenschaftler übergibt sein Lebenswerk dem
Westfälischen Literaturarchiv

Der Kommunikations- und Literaturwissenschaftler Professor Dr.
Siegfried J. Schmidt übergab am Freitag (29.10.) in Münster
offiziell sein literarisches und künstlerisches Lebenswerk dem
Westfälischen Literaturarchiv des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL). Ein besonderer Tag für den Begründer der
Empirischen Literaturwissenschaft und akademischen Lehrer an
den Universitäten Bielefeld, Siegen und Münster, der am
vergangenen Donnerstag seinen 70. Geburtstag feierte. "Meinen
Vorlass dem Westfälischen Literaturarchiv zu übergeben war für
mich ein wichtiger, lang überlegter und sorgsam vorbereiteter
Schritt", so Schmidt.

Schmidt ist bekannt für seine einflussreiche wissenschaftliche
Arbeit. Der umfangreiche Bestand zeigt jedoch auch seine andere
kreative Seite als literarischer Autor, Lyriker und
Bildkünstler. Dieser Leidenschaft widmet er sich schon seit
Beginn seiner akademischen Karriere, und es sind bis heute mehr
als 20 Bände mit seinen literarischen und bildnerischen
Arbeiten erschienen.

Das Westfälische Literaturarchiv, das seit 2001 gemeinsam von
der LWL-Literaturkommission und dem LWL-Archivamt erfolgreich
ausgebaut wird, verwahrt Vor- und Nachlässe von westfälischen
Schriftstellern, bereitet sie auf und stellt die Unterlagen der
Forschung zur Verfügung. Im ersten Schritt wird die wort- und
bildkünstlerische Sammlung von Schmidt vom Archiv aufbereitet.
Anschließend sollen auch seine wissenschaftlichen Materialien
und Korrespondenzen folgen.

Pünktlich zu seinem 70. Geburtstag erschien der neueste Band
"an den windstillen vorbei" in der Reihe "Neue westfälische
Literatur" im Bielefelder Aisthesis-Verlag. Anlässlich einer
Feierstunde für Schmidt im Westfälischen Literaturarchiv
stellte Herausgeber Professor Dr. Walter Gödden, der
gleichzeitig Geschäftsführer der LWL-Literaturkommission ist,
die neue Edition vor und überraschte den Jubilar mit dem ersten
druckfrischen Exemplar des Bandes.


INFO

Informationen zum Buch:
"siegfried j. schmidt: an den windstillen vorbei".
Aus der Reihe "Neue westfälische Literatur".
Bielefeld: Aisthesis-Verlag 2010.
ISBN: 978-3-89528-802-9,
86 Seiten,
40 farb. Abb.,
kart. EUR 19,80





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 5 09:46:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Nov 2010 09:46:52 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/40
Message-ID: 4CD3D28C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 04.11.2010, 08:46


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-40 für den Zeitraum vom 23.10.2010 bis
zum 29.10.2010 mit insgesamt 20 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=fachimfokus&liste=2010-40&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail:flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 5 09:50:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Nov 2010 09:50:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Walther von der Vogelweide & Co., Herne,
05.11.2010
Message-ID: 4CD3D356.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.11.2010, 13:39


AKTUELL

Walther von der Vogelweide & Co.
Vortrag im LWL-Museum für Archäologie

An diesem Freitag (5.11.2010) um 19 Uhr berichtet Prof. Dr.
Ulrich Müller (Universität Salzburg) im LWL-Museum für
Archäologie in Herne über eine der berühmtesten Kulturgüter des
Mittelalters - den so genannten Minnesang.

Dass der nicht nur von der Liebe zu einer unerreichbaren "hohen
Dame" handeln konnte - sondern dass die gesungene Lyrik auch in
Tagespolitik und als Nachrichtendienst eine große Rolle spielt,
erläutert der Referent auch am Beispiel zahlreicher
Musik-Hörproben.

Einen ganz besonderen Stellenwert haben hier die Werke Walther
von der Vogelweides - der auch den Tod des Kölner Erzbischofs
Engelbert dichterisch verarbeitet und beklagt hat.


INFO

Termin: 5.11.10, 19 Uhr
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ort: Vortragsaal des LWL- Museums für Archäologie, Herne

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-24 und -0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 5 09:56:08 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Nov 2010 09:56:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Familientag im LWL-Museum fuer Naturkunde, Muenster,
13.11.2010
Message-ID: 4CD3D4B8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.11.2010, 13:52


AKTUELL

Familientag im LWL-Museum für Naturkunde
Ochs, Esel und Löwe warten auf Besucher

Am Samstag, 13. November, zwischen 14 und 19 Uhr gibt es für
Kinder ab drei Jahren im LWL-Museum für Naturkunde in Münster
den diesjährigen Familientag unter dem Motto "Tiere der Bibel"
- in Anlehnung an die aktuelle Sonderausstellung im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Aktionen rund um die biblischen Schlängler, Flieger, Schreiter,
Krabbler und Schwimmer münden in einen Höhepunkt des Tages: Das
bekannte Puppentheater "Charivari" wird in seinem Stück "Kasper
im Paradies" einen bunten Strauß an Tieren hervorzaubern.
Kasper holt für seine kranke Großmutter aus dem Paradies das
Wasser des Lebens und damit beginnt ein Spiel um den Baum des
Lebens, die Schlange, den Teufel und verbotene Früchte.

In der Ausstellung wird die hölzerne "Arche Noah" des
LWL-Museums und seine Passagiere erkundet. Der
Ausstellungsmacher führt Kids durch "seine" Ausstellung und
stellt die Höhepunkte und Hauptfiguren vor.

In einem anderen Ausstellungsbereich gibt es etwas, was
normalerweise verboten ist: Tierkinder zum Anfassen. Die
Tierpräparatoren haben Präparate von Jungtieren zum Streicheln
herausgesucht und werden etwas zu diesen Tieren erzählen.

Besucherkinder können ihr Lieblingshaustier in einer anderen
Aktion erforschen. Was benötigen unsere Haustiere eigentlich an
Futter oder Ausrüstung, um sich rundum wohl zu fühlen?
Antworten erhalten die Kinder, nachdem sie etwas über ihr
eigenes Haustier oder ihr Wunschhaustier erzählt haben.

Beim Tiere-der-Bibel-Quiz gibt es Preise zu gewinnen. Die Tour
führt durch den ganzen Ausstellungsbereich und lässt kleine und
große Rätselfreunde auf Safari nach den Antworten gehen. Die
Besucher basteln Tiermasken, können sie bei den Streifzügen
durch das Museum aufsetzen und anschließend mit nach Hause
nehmen.

Weiter geht es bei einem Infostand und Vorträgen zum Thema
"Pflanzen in der Bibel". Sie runden das Programm im Museum ab,
und auch hier gibt es ein kleines Quiz mit Preisen. Der
Familientag spielt auch im LWL-Planetarium. Biblische Tiere
gibt es zahlreich am Sternenhimmel. Bär, Schlange, Drache,
Luchs oder Widder am Himmel werden vorgestellt. Der in der
Bibel erwähnte Hase hoppelt in Form vom Kuschelhasen Felix für
die ganz kleinen Kinder ab vier Jahren über die Kuppel, und bei
Granatapfel, Ölbaum und Co werden Pflanzen in einer Bilderschau
kindgerecht vorgestellt.

Die Sternfreunde Münster erwarten die Kinder bereits im Foyer
und bringen extra ihre "Astrokids" und deren Kinderteleskope
mit. Besucher können sich mit noch mit dem bekannten
Lars-Eisbär fotografieren lassen - denn auch Eisbären gab es
auf Noahs Arche.

In den fünf Stunden gibt es im LWL-Museum für Naturkunde einen
reduzierten Eintrittspreis von 3 Euro für Kinder bzw. 5,50 Euro
für Erwachsene.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285
48161 Münster
Tel.: 0251.591-05





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 8 10:15:01 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Nov 2010 10:15:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Antisemitismus,
Judenverfolgung und Wiedergutmachung in Hagen 1925-1965, Hagen, 18.11.2010
Message-ID: 4CD7CDA5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 08.11.2010, 08:36


AKTUELL

Antisemitismus, Judenverfolgung und Wiedergutmachung
in Hagen 1925-1965
Vortrag von Dr. Marlene Klatt

18. November 2010, 19 Uhr

In noch nicht einmal zehn Jahren setzte das
nationalsozialistische Regime die völlige Isolierung der
jüdischen Bevölkerung bis hin zu ihrer Deportation und
Ermordung durch, ohne dass die deutsche Mehrheitsgesellschaft
hiergegen nennenswerte Widerstände leistete. Wie es dazu kommen
konnte, ist nach wie vor ein vieldiskutiertes Problem der
jüngeren deutschen Geschichte. Viel spricht dafür, eine Antwort
im alltäglichen Zusammenleben von jüdischen und nichtjüdischen
Deutschen zu suchen.

Marlene Klatt geht dieser Frage am Beispiel der Stadt Hagen
nach. Sie beschreibt zunächst die Verbreitung des
gesellschaftlichen Antisemitismus am Vorabend der
nationalsozialistischen Machtübernahme. Anschließend schildert
sie die schrittweise Verdrängung der jüdischen Minderheit aus
dem öffentlichen Leben Hagens während der
nationalsozialistischen Herrschaft und zeichnet die
"Arisierung" des Geschäfts- und Immobilienbesitzes der
jüdischen Hagener nach.

Ein weiterer Aspekt in Marlene Klatts Vortrag stellt die
Nachgeschichte der Verfolgung nach 1945 dar. Inwieweit gelang
es der so genannten Wiedergutmachung, die
Verfolgungstatbestände der jüdischen NS-Opfer Hagens
auszugleichen bzw. zu kompensieren? Wie ernsthaft wurde der
Versuch der "Wiedergutmachung" vor Ort unternommen und welchen
Stellenwert besaß er für die lokale Gesellschaft? Was geschah
mit dem "arisierten" Vermögen der Opfer? Wie reagierten die
Erwerber des Eigentums von Juden auf Rückgabeforderungen? Nicht
zuletzt: wurden die jüdischen Verfolgten in ihrem Schicksal von
den nichtjüdischen Hagenern akzeptiert?

Der Vortrag wird gefördert durch den Verein Pro Stadtgeschichte
Hagen e.V., der Eintritt ist kostenlos.

Dr. Marlene Klatt war zunächst als Restauratorin tätig und
studierte danach Geschichte und Politikwissenschaft an der
Universität Münster. Sie war Stipendiatin des Instituts für
westfälische Regionalgeschichte und mehrere Jahre hauptamtlich
in der Politik aktiv. Ihre Dissertation mit dem Titel
"Unbequeme Vergangenheit. Antisemitismus, Judenverfolgung und
Wiedergutmachung in Westfalen 1925-1965" erschien 2009 im
Schöningh-Verlag, Paderborn. Marlene Klatt ist kooptiertes
Mitglied der Historischen Kommission für die Geschichte der
Deutschen in Polen e.V.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
Tel.: +49 (0)2331 207 2740
Tel.: +49 (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 8 10:20:53 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Nov 2010 10:20:53 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Gedaechtnis und roemische Kultur, Bochum,
12.-14.11.2010
Message-ID: 4CD7CF05.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.11.2010, 07:29
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Gedächtnis und römische Kultur
12. bis 14. November 2010

"Gedächtnisforschung", so Prof. Dr. Karl Galinsky, Träger des
Max-Planck Forschungspreises für Geistesgeschichte an der RUB,
"hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten rasant entwickelt.
Sie ist interdisziplinär und umfasst Gebiete von der
Neurobiologie bis zur Medienwissenschaft. In den
Geisteswissenschaften steht der Bezug zur Geschichte und
Geschichtswissenschaft im Vordergrund. Kann man überhaupt
sauber zwischen Geschichte und Gedächtnis trennen? Besonders in
Rom überschneiden sich die beiden Begriffe beträchtlich."

Um "Gedächtnis und römische Kultur/Memory and Roman Culture"
geht es auch bei der gleichnamigen Tagung vom 12. bis zum 14.
November 2010 (Fakultätssaal Philologie, GB 5/160). Es sind
auch namhafte Forscher beteiligt, die nicht Spezialisten der
römischen Kultur sind. So hält der RUB-Biopsychologe Onur
Güntürkün den Vortrag: "Wie funktioniert das Gedächtnis?
Einblicke in die Biopsychologie". Das letzte Wort wird dem
amerikanischen Gedächtnishistoriker Alon Confino gehören, der
u.a. das Buch "Germany as a Culture of Remembrance" geschrieben
hat.


INFO

URL: http://www.utexas.edu/research/memoria/RUB/RUBConf_program.html

Veranstaltungsort:
Ruhr Universität Bochum
Fakultätssaal Philologie, GB 5/160





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 8 10:24:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Nov 2010 10:24:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Erinnerungskultur der Feuerwehr ist Thema in der
Gedenkstunde fuer den Frieden der Stadt Greven am Volkstrauertag
Message-ID: 4CD7CFCE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stefan Schröder"
Datum: 04.11.2010, 11:38


AKTUELL

Erinnerungskultur der Feuerwehr ist Thema in der Gedenkstunde
für den Frieden der Stadt Greven am Volkstrauertag

Der Volkstrauertag, offizieller Gedenktag für die Opfer der
beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus, wird in Greven
seit 1984 in Form einer Gedenkstunde für den Frieden begangen.
Damit hat die Stadt Greven eine Form des Gedenkens gefunden,
die eine inhaltliche Auseinandersetzung über einen besonderen
thematischen Schwerpunkt sucht. In diesem Sinne widmet sie sich
intensiv den vielen Gesichtern von Gewalt, Ungerechtigkeit und
Krieg und zugleich dem Bemühen um eine gerechte, gewaltfreie
Gesellschaft und neuen Ansätzen einer Friedenskultur.

In diesem Jahr beschäftigt sich die Gedenkstunde am 14.
November mit der Erinnerung der Feuerwehr an ihre Rolle in der
Pogromnacht des 9. November 1938 gegen jüdische Bürgerinnen und
Bürger, Synagogen und jüdische Einrichtungen. Mit Thomas Köhler,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, konnte dafür ein
versierter Geschichtswissenschaftler als Redner gewonnen werden.

Der Vortrag unter dem Titel "Die Feuerwehr und der 9. November
1938: Ein Blinder Fleck in der Erinnerungskultur" wird
insbesondere auf ausgewählte Tatorte in Westfalen-Lippe
eingehen und sowohl Mitwirkung als auch Widerständigkeit der
Feuerwehr in den Blick nehmen. Wie die Feuerwehren heute an die
Jahre 1938 bis 1945 erinnern, wird ebenfalls thematisiert.

Umrahmt wird die Gedenkstunde für den Frieden (Beginn 11.30 Uhr,
Rathaus) durch Musik, vorgetragen vom Flötenensemble
"Flautissimo" der Musikschule Greven/Emsdetten/Saerbeck. Nach
der Begrüßung durch Bürgermeister Peter Vennemeyer folgt die
Ansprache von Thomas Köhler.

An die Gedenkstunde im Rathaus schließen sich die
Kranzniederlegungen am Ehrenmal "Drei Jünglinge im Feuerofen"
an der Lindenstraße und an den Gräbern von Zwangsarbeiterinnen,
Zwangsarbeitern und ihren Kindern auf dem Friedhof Saerbecker
Straße an.

Zur Kranzniederlegung am Ehrenmal singt der MGV CONCORDIA. Das
Gedenken an die Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Saerbecker
Straße wird in diesem Jahr gestaltet durch Schülerinnen und
Schüler einer 10. Klasse der Justin-Kleinwächter-Realschule
Greven. Sie beschäftigen sich insbesondere mit dem Leidensweg
der beiden in Greven hingerichteten polnischen Zwangsarbeiter.
Zuvor wird ein Kranz an den Gräbern gefallener deutscher
Soldaten durch die Reservistenkameradschaft Greven niedergelegt.


INFO

Kontakt:
Dr. Stefan Schröder
Stadt Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
E-Mail: stefan.schroeder at stadt-greven.de
URL: www.greven.net





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 8 10:27:35 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Nov 2010 10:27:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Reichspogromnacht: Gedenken und Mahnwache am 9.
November in Witten
Message-ID: 4CD7D097.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 05.11.2010, 12:21


AKTUELL

Reichspogromnacht: Gedenken und Mahnwache am 9. November

2010 jährt sich zum 72. Mal der Tag, an dem Nationalsozialisten
in Deutschland jüdische Gotteshäuser in Brand setzten. In der
Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 begann eine vom
nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte
Zerstörung von Einrichtungen jüdischer Bürger im gesamten
Deutschen Reich.

Dabei ermordeten Nazis vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400
Menschen oder trieben sie in den Selbstmord. Über 1.400
Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie
tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden
zerstört. Rund 30.000 Juden wurden in Konzentrationslagern
inhaftiert, von denen nochmals Hunderte ermordet wurden oder an
den Haftfolgen starben.

Auch in Witten haben Anhänger des nationalsozialistischen
Unrechtsregimes in besagter Nacht die Synagoge an der Breiten
Straße neben dem Gymnasium demoliert, angezündet und jüdische
Bürgerinnen und Bürger drangsaliert.

Traditionell finden in Witten zur Erinnerung an die
Reichspogromnacht und ihre schrecklichen Folgen
Gedenkveranstaltungen statt. Auch in diesem Jahr rufen die
Stadt Witten, das Stadtarchiv / Kulturforum Witten in
Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG),
dem Ruhr-Gymnasium und dem Freundeskreis der Israelfahrer e.V.
zu einer öffentlichen Gedenk- und Mahnaktion am Ort der
ehemaligen Wittener Synagoge auf:

Am Dienstag, 9. November, wird der Shoah - Überlebende Simon
Gronowski um 18 Uhr in der Aula des Ruhr - Gymnasiums als
Zeitzeuge über sein Überleben nach gelungener Flucht aus einem
so genannten XX-Transport berichten. Dieser Vortrag ist auch
Höhepunkt der Projekte, die das Stadtarchiv in Zusammenarbeit
mit Wittener Schulen anlässlich der Reichsprogromnacht in
diesem Jahr initiiert hat.

Im Anschluss wird Simon Gronowski um 20 Uhr eine kurze
Ansprache am Synagogendenkmal an der Breiten Straße Ecke
Synagogenstraße halten. Danach werden verschiedene
Organisationen Kränze niederlegen und eine Mahnwache halten.

Zu beiden Terminen sind alle Wittenerinnen und Wittener
herzlich eingeladen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 8 10:33:11 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Nov 2010 10:33:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 92.000 Besucher sahen Helden in Hattingen:
LWL-Industriemuseum zieht erfolgreiche Bilanz
Message-ID: 4CD7D1E7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 05.11.2010, 12:08


AKTUELL

92.000 Besucher sahen Helden in Hattingen
LWL-Industriemuseum zieht erfolgreiche Bilanz

33 Wochen lang drehte sich in der Henrichshütte alles um Helden
und die Sehnsucht nach dem Besonderen. Am Montag endete die
Schau, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in
Zusammenarbeit mit der Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 in
seinem Hattinger Industriemuseum zeigte, mit einem
Besucherrekord.

Rund 92.000 Gäste unternahmen einen Streifzug durch Geschichte
und Gegenwart der Heldenverehrung. "Die Helden sind damit die
erfolgreichste Sonderausstellung, die das LWL-Industriemuseum
bisher gezeigt hat", erklärt Museumsdirektor Dirk Zache. Zählt
man die Begleit-Ausstellungen an den sieben weiteren Standorten
des LWL-Industriemuseums hinzu, steigt die Zahl der
Heldenbesucher sogar auf insgesamt rund 220.000.

Besonders freuen sich die Ausstellungsmacher über reichlich Lob
für die Präsentation der 850 hochkarätigen Exponate in der
Gebläsehalle der Henrichshütte. "Tolle Schau", "klasse
Ausstellungsstücke", "beeindruckende Vielfalt", "gelungene
Gestaltung", "regt zum Nachdenken an" - so die Kommentare in
den Besucherbüchern, auf Fragebögen und an der Kreidetafel am
Schluss der Ausstellung. "Wir wollten zeigen, wie Helden
funktionieren, wer sie macht und warum sie offenbar gerade in
Zeiten des Wandels gebraucht werden. Dabei haben wir auf starke
Bilder und die Aura der Exponate gesetzt. Das Konzept ist
offenbar aufgegangen", resümiert Projektleiter Dietmar Osses.

Vor allem bei jüngeren Besuchern gepunktet hat die farbenfrohe
Präsentation von 250 Schülerarbeiten, die im Rahmen des
Begleitprojektes Helden-Werkstatt entstanden sind. "Eine
Zusammenarbeit von Schule und Museum in dieser Größenordnung
hat es in der deutschen Museumslandschaft zuvor noch nicht
gegeben", erklärt Anja Hoffmann, Referentin für Vermittlung am
LWL-Industriemuseum. 150 Lehrer und 1.900 Schüler aus 30
Städten des Reviers waren an dem Projekt beteiligt. Sie hatten
ihre Helden in Stein gemeißelt und aus Pappmaschee geformt,
Throne erschaffen, in Archiven geforscht, Leinwände bemalt,
Interviews geführt, Helden-Geschichten geschrieben und
inszeniert, programmiert und gedichtet.

Zum Erfolg beigetragen hat nicht zuletzt eine Fülle von
Begleitveranstaltungen und Führungsangeboten. Über 200 Termine
standen in den Helden-Wochen im LWL-Industriemuseum und bei den
beteiligten Projektpartnern auf dem Programm: Filmabende und
Vorträge, Theater und Comedy, Lesungen, Feste und Führungen.
Gerade letztere waren sehr beliebt: Insgesamt rund 10.200
Besucher, darunter 3.600 Schüler, nahmen an 660 Führungen und
museumspädagogischen Angeboten des Industriemuseums teil.

Für das Ausstellungsteam ist die Arbeit in Hattingen indes noch
nicht zu Ende. Bis Mitte November müssen die Objekte zurück ins
Museumsdepot und zu den 180 Leihgebern aus ganz Europa und
Übersee gebracht werden. Die weiteste Reise haben der
Stahlträger aus dem zerstörten World-Trade-Center in New York
und das Propellerstück der Fokker, in der Manfred von
Richthofen 1918 abstürzte. Es fliegt zurück nach Australien.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 8 10:39:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Nov 2010 10:39:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Da muss der Jude den Schaden bezahlen": Eine
szenische Lesung zum 9. November 1938, Dorsten, 09.11.2010
Message-ID: 4CD7D36E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Norbert Reichling"
Datum: 07.11.2010, 15:23


AKTUELL

"Da muss der Jude den Schaden bezahlen"
Eine szenische Lesung zum 9. November 1938

In einer besonderen Form wird in diesem Jahr im Jüdischen
Museum Westfalen der Gedenktag des 9. November begangen: mit
einem Blick auf die Täterseite. Nach der Zerstörung und
Plünderung Hunderter Synagogen und Tausender jüdischer
Geschäfte und Wohnungen am 9. und 10. November 1938 berief
Reichsluftfahrtminister Hermann Göring für den 12. November
eine Sitzung ein. Ziel des Treffens war es, eine Erstattung der
Schäden an die geschädigten jüdischen Deutschen durch die
Versicherungsgesellschaften zu verhindern und deren
Ausplünderung und wirtschaftliche Ausschaltung koordiniert
voranzutreiben. Die Opfer als sogenannte "Verursacher" der
Pogrome mussten als Ergebnis dieser Zusammenkunft u.a. eine
"Sühneleistung" an den Staat in Höhe von einer Milliarde
Reichsmark bezahlen.

Darüber hinaus entwickelten die anwesenden Experten aus
Regierung, Verwaltung und Polizeiapparat (sowie ein
Repräsentant der Versicherungen) an diesem Tag ein regelrechtes
"brainstorming" zur weiteren Entrechtung und Beraubung der noch
in Deutschland verbliebenen Juden. Wie sich herausstellt, waren
einige der Spezialisten durchaus gut darauf vorbereitet; manche
der Minister spielen eher eine Nebenrolle.

Das Protokoll dieser Veranstaltung ist in großen Teilen
erhalten und wird im Rahmen einer szenischen Lesung
vorgestellt. Schülerinnen und Schüler der beiden Dorstener
Gymnasien und Mitglieder des Vereins für jüdische Geschichte
und Religion präsentieren einen gespenstischen Text; er zeigt
die bekannten Nazigrößen Goebbels, Göring und Heydrich, aber
ebenso kleine "Rädchen" im Ministerialgetriebe, die sich
Gedanken über die weitere Vertreibung, Ausraubung,
Ghettoisierung und mehr machen, über die Enteignung großer
Vermögen und über Zugabteile für Juden, über Auswanderung und
Auto-Beschlagnahme.

Alles soll - so die Absicht des einladenden Göring - nunmehr in
"ordentliche Bahnen" gelenkt werden, damit nicht kleine
Funktionäre sich bereichern, sondern der nationalsozialistische
Staat. Die Veranstaltung erinnert uns an die
bürokratisch-sadistischen Phantasien, die mit und nach den
Pogromen immer offener zutage traten und schließlich in den
Massenmord an den europäischen Juden führten.


INFO

Wann:
Dienstag. 9. November 2010, 18.00 Uhr

Wo:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius.Ambrunn-Str. 1
Dorsten-Innenstadt
Eintritt frei

Wie alljährlich findet auch eine kurze Gedenkzeremonie zum
Gedenktag im Garten des Jüdischen Museums statt - in diesem
Jahr um 17.30 Uhr.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Szenische Lesung
Datum: 9.11.2010
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-45279
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Julius-Ambrunn-Str. 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-45279





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Nov 8 12:05:26 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 08 Nov 2010 12:05:26 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2010,
Heft 5/6
Message-ID: 4CD7E786.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Christiane Liedtke"
Datum: 26.10.2010, 16:50


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/6, 2010


Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320.
4/2010. W. Gödden: Fritz Eckenga. "Dichtung ist Verpflichtung zur
Verdichtung". Dortmunder erhält Peter-Hille-Preis. S. Keim: Kürzen ohne
Kaputtsparen. Wie Städte versuchen, ihre Kulturangebote zu retten. K.
Mark: Arche für altes Handwerk. Wie aus einer Idee ein einzigartiges
Museum wurde. J. Nunes Matias: Nachbarschaftsfeste. M. Zehren: Als der
Bergbau boomte. * Revier im Wandel. V. Jakob: Fluchtpunkt Espelkamp.
Stadt der Verheißung. V. Jakob: Willkommen in Unna-Massen. Tor zur
Freiheit. K. Sluka: Franzosen an der Weser. R. Doblies: Wie Nepomuk ins
Sauerland kam.

2. Hellweg

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
13/2010. H. Assmann: Bei Krankheit ging's zur Knappschafts-"Theke". H.
Platte: Mit Tradition in die Zukunft. U. Kunz: Eiszeit-Baumstamm aus dem
Moor erwacht. U. Kunz: Meisterwerke in Form und Klangrichtung. K. Wulf:
Tödliche Blindgänger unter dem Boden Hamms. I. v. Scheven: "Menzel
Wilem" verschlug es nach Westfalen.
14/2010. H. Thomas: 1950: Erster Brückenschlag der Freundschaft mit
England. H. Multhaupt: Gefährte und Hausgenosse des Geheimen Rates. M.
Brand: Freundlichkeit war verboten. H. Assmann: Bei Krankheit ging's zur
Knappschafts-"Theke" (2. Teil). I. v. Scheven: Auf roter Erde - vor 160
Jahren. Frauenrechtlerin Fanny Lewald bereiste Westfalen vor 1850.
15/2010. A. Beeck: Aus einer Ruine wurde die gute Stube der Stadt Hamm.
H. Platte: Das alte Adelsgeschlecht von Boenen: Nur der Name existiert
nicht mehr. P. Reding: Ein UFO ragt über Lünens Dächer empor. H. Thomas:
1950: Erster Brückenschlag der Freundschaft mit England (2. Teil).
16/2010. R. Kreienfeld: Schloss Heessen im Stil der Gotik und
Renaissance. H. Multhaupt: Begehrte "Nester" für die Baumwollpflücker.
G. Beaugrand: Noch mehr Glanz im alten Kloster. G. Beaugrand: Vom
Cyclorama zum Cine Maxx.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
15/2010. H. Chr. Fennenkötter: Gotisches Sakramentshaus und
Barockretabel.
16/2010. H. Chr. Fennenkötter: Gotisches Sakramentshaus und
Barockretabel. (1. Fortsetzung).
17/2010. H. Chr. Fennenkötter: Gotisches Sakramentshaus und
Barockretabel. (2. Fortsetzung [3. Folge]).


Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
441/2010. H. J. Krämer: Gutes Bier kam aus Rüthen. H. Platte: Lippstadt
wird 825 Jahre alt. H. Platte: Mit Tradition in die Zukunft. U. Kunz:
Eiszeit-Baumstamm aus dem Moor erwacht. U. Kunz: Meisterwerke in Form
und Klangrichtung. H. Beller: Keine glückliche Hand bei Soester
Straßennamen. K. Wasmuth: Kleine Geschichten von der Haar.
442/2010. M. Peters: Ein Westernkötter im Dienste August des Starken.
H. Multhaupt: Gefährte und Hausgenosse des Geheimen Rates. M. Brand:
Freundlichkeit war verboten. H. J. Kramer: Gutes Bier kam aus Rüthen
(Schluss). * Lippstadt wird 825 Jahre alt.
443/2010. H. J. Krämer: Vom Bierbrauen zur Kornbrennerei. * Auf
historischen Pfaden in Lippstadt. H. Platte: Das alte Adelsgeschlecht
von Boenen: Nur der Name existiert nicht mehr. G. Köpke: Der Storch war
zurückgekehrt. P. Reding: Ein UFO ragt über Lünens Dächern empor. H.
Keinemann: Wenn der Haussegen schief hängt... . * Als Anstand, Recht und
Sitte Deutschland verließen... .
444/2010. J. Oehmichen: Friedrich Christoph Müller: Pfarrer und
Universalgelehrter. H. Multhaupt: Begehrte "Nester" für die
Baumwollpflücker. G. Beaugrand: Noch mehr Glanz im alten Kloster. H.
Keinemann: Was kostet eine Million? * Gesangsunterricht in der
Spinnstube.

3. Kurkölnisches Sauerland

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten
e.V., Franz-Josef Schulte, Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg, Tel.:
02932/22165.
46/2010. 150 Jahre St. Johannes-Hospital Neheim. G. Schäfer/F. J.
Schulte: Neheim um 1850. F.-J. Leclaire: Krankenhaus St. Johannes zu
Neheim - Geschichte und Geschichten -. F. J. Schulte: Bauliche
Entwicklung - von 1860 bis 2010 - historischer Rückblick. B. Nadol: Die
Entwicklung von 1974 bis heute.


Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe
e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462
Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
2/2010. U. Schlechtriem: Frühjahrsveranstaltung der
Kreisheimatpflegerin auf Burg Schnellenberg. Die Arbeit der
Kommunalarchive im Kreis Olpe. S. Falk: Kreisarchivar Dieter Tröps in
den Ruhestand verabschiedet. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 22). W. Scherer:
Figuren und Kanzel aus der Sasse-Werkstatt zu Attendorn in der
Apostelkirche in Herscheid. M. Löcken: Mit Gott für Kaiser und
Vaterland. Attendorner Schützen im Kaiserreich. L. Peez: Vor 65 Jahren.
Wehrertüchtigung auf Burg Bilstein - Erlebnisse und Ängste eines
Vierzehnjährigen. R. Kirch-Stracke: Die Frühlings-Braunwurz
(Scrophularia vernalis L.) auf Burg Schnellenberg bei Attendorn.
Botanische Rarität von landesweiter Bedeutung und altes Kulturrelikt. D.
Tröps: Was mir auffiel! Mit den "Heimatstimmen" einmal um die Welt.


4. Märkisches Sauerland

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
8/2010. W. Bleicher: 100 Jahre Friedrich Gustav Theis. H. Jung:
Firmengeschichte Platenius, Jung & Meier. G. E. Sollbach: Vor 200
Jahren: Erste (Kunst-)Straße von Hagen nach Hohenlimburg. *
Hohenlimburger Szenen. Hohenlimburgs alte Hauptstraße von Westen.
9/2010. W. Bleicher: Zur ältesten Geschichte der Firma Philipp Boecker
- 200 Jahre BWS. C. Klostermann: Graf Engelbert III. von der Mark - die
ersten Regierungsjahre -. * Hohenlimburger Szenen. Der alte Dessauer.


Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins.
Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal,
E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de
2/2010. G. Himmen: Haus- und Hofnamen in Voerde.
3/2010. G. Himmen: Haus- und Hofnamen in Voerde.


Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße
3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet:
www.ghv-luedenscheid.de
183/2010. E. Fricke: Weiterführung der Forschungen zur Geschichte der
Gerichtsbarkeit in Lüdenscheid Stadt und Land. II. Zu den Rechtszügen.


5. Minden-Ravensberg

Beiträge zur Heimatkunde der Städte Löhne und Bad Oeynhausen. Hrsg. v.
Heimatverein der Stadt Löhne e.V. und dem Arbeitskreis für Heimatpflege
der Stadt Bad Oeynhausen.
21/2010. J. Kuschke: Große und kleine Schätze im Heimatmuseum Löhne,
Teil 1: Der Gohfelder Einbaum (11). U. Mielke/P. Mielke: Die Geschichte
des Hofes Wegener, Jöllenbeck Nr. 38 (17). O. Steffen/E. Steffen: Die
Landesvisitation in der Vogtei Gohfeld des Fürstentums Minden im Jahr
1682: Bauerschaften Jöllenbeck und Depenbrock (41). H.Windmann: Die
Ellerbuscher Straße in Löhne-Obernbeck - eine ganz gewöhnliche Straße?
(71). V. Jarren: Die Salinendirektoren von Neusalzwerk von 1814 bis 1851
(93). B. Pankoke: 150 Jahre Badehaus I in Bad Oeynhausen (117). R.
Quaschny: Dr. Fritz Neuhäußer (1877 - 1939) (141). D. Scheiding: Die
Menschen hinter dem Werden und Sein einer Kirche am Beispiel der
Christuskirche in Obernbeck (185). C. Bernet: Die westfälische
Romanschriftstellerin Clara Elisabeth Winter (1894 - 1965) (205). A.
Hodde/R. Quaschny: Der Nachlass des Rechtsanwalts und Notars Theodor
Pohlmeyer (1892 - 1967) im Stadtarchiv Bad Oenhausen (219). K. P.
Schumann: Die Villa Rottmann (Café Sonntag) (227). F. W. Büscher: Die
"Waldbühne Wittel" (241). G. Budde: Ein Rückblick auf die 900-Jahr-Feier
in Mennighüffen im Jahr 1955 (255).

6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein
für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße
76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/2411-012.
2/2010. S. Paus u. a.: Gartenkultur in Bocholt. M. Nieuwenhuizen: 100
Radtouren Bocholt und zurück. P. Ilisch: Drei Kupfermünzen aus Bocholt -
Münzfunde bezeugen währungsgeschichtliche Westorientierung Bocholts. M.
Wissing: Münsterer und Münsterin, oder doch Münsteraner? Der Allgemeine
Deutsche Sprachverein in Bocholt und dem Münsterland an der Wende zum
20. Jahrhundert. W. Elling: Die Wirtschaft des Freiherrn von Graes. U.
Rüter: Eine Georgsstatue von Theodor Stracke - Vom Dom zu Münster
nach Bocholt St. Georg. A. Wiedemann: "Eyne lustige stad, und ist halb
duczsch und halb welsch" - Aus dem Leben Hermann Aertkers (1891 - 1976),
Pfarrer an St. Georg in Bocholt (1945 - 1963). A. Rotthues: Bildhauer
Eugen Severt, ein Portrait, und "Meckermann", eine Skulptur.


Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken.
Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken, Tel.: 02861/1798.
E-Mail: familieschwane at versanet.de
212/2010. M. Schönherr: Sturm auf das Borkener Rathaus. *
Schweißtreibende Moritaten über das Dorf. Brunnenfest in Eggerode. *
Zurückschauen - aber nicht rückwärtsgewandt. Gespräch mit dem
Vorsitzenden des Heimatvereins Gemen. H. Gehling: Heimatverein Gemen und
die Familie Lühl. * Der "grüne Daumen" des Heimatvereins Heiden. E.
Rabe: Anerkennung für Johannes Böckenhoff. Neues Ehrenmitglied des
Heimatvereins Raesfeld. * Bundesheimattreffen in der Patenkreisstadt
Borken. * Grensgevallen - Vluchtelingen 1933 - 1940 - Grenzfälle
Flüchtlinge 1933 - 1940.


Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
7/2010. L. Folkerts: Warum Wilhelm Busch Münster mochte.
8/2010. J. Niemer: Ein verlorenes Architektur-Ensemble. Historische
Gebäude prägten das Gesicht des münsterschen Domplatzes im 19. und
Anfang des 20. Jahrhunderts.
9/2010. A. Hanschmidt: "Menschen bilden" war sein oberstes Ziel. Das
Bistum Münster erinnert sich an den Generalvikar und "Bildungspolitiker"
Franz von Fürstenberg, der vor 200 Jahren starb.

8. Ruhrgebiet

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.:
Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter
Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag,
Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
3/2010. E. Tillmann: Dreikönigstag.T. Schilp: 7. Januar, der
Heiligentag des Dortmunder Stadtpatrons Reinoldus, ein Festtag in
Dortmund? U. Kalthoff-Lübeck: Ein Feuer zu Ostern. M. Grohmann: Auf nach
Hohensyburg. W. Garth: "Ich ging wohl in den Busch und brach mir einen
Mai ...". W. Garth: Fronleichnam. C. Coerdt ; W. Augustin : "Da wurde
ihm gestutzt der Äs ...". W. Mohrenstecher: Bartholomäus-Kirmes
Lütgendortmund. B. Neidert: Gänseköppen. D. K. Tillmann: Der
Lebendige Adventskalender. I. Fiedler: St. Nikolaus. P. Gausepohl:
"Krippkes bekiken".


Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung
Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff,
Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
3/2010 * Die dunklen Jahrhunderte Westfalens.

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
17.07.2010. G. Beck: Dermbach. Schmerzliche Niederlage. Schlacht bei
Tannenberg: Erinnerungen an den heimischen Adel im Ritterorden. *
Wanderkarten bald online. Freizeitkataster des Kreises und des SGV auf
den Weg gebracht. * Uralte Fischreuse. Weidengeflecht bei Ausgrabung
entdeckt.
24.07.2010. * Bürbach. Unterwegs auf der Via Riga. Heimatgebietsleiter
Dieter Tröps pilgert zu Fuß von Görlitz nach Aachen. * Körper- und
Seelenheil. Lückenschluss beim Jakobspilgerweg von Höxter nach Aachen.
31.07.2010. * Niederlaasphe. Hütte neben dem Hammer. Namensgeberin der
Amalienhütte erlebte ersten Hochofen-Abstich noch mit. * "Eine coole
Sache".
Aktionswoche von Betrieben und Institutionen im Freilichtmuseum.
07.08.2010. * Bad Berleburg. Herrnhut an der Odeborn. Nikolaus Ludwig
Graf von Zinzendorf weilte vor 280 Jahren in Wittgenstein. * Einsteiger
und alte Hasen. Netzwerk "Kulturlandschaftsführer für Südwestfalen"
gestartet.
14.07.2010. * Siegen. Wie viele Berge hat die Stadt Siegen? H. Stötzel:
Der "Goldborn" an der "Alten Burg".
21.08.2010. * Siegen. Markante "Tempelfassade". "Ein stolzer Bau"
entstand zwischen 1909 und 1911 im Herzen der Krönchenstadt.
28.08.2010. H. Bensberg: Dahlbruch. Ein Maulkorb für Kuh Nummer 2.
Erinnerungen an die Nachkriegszeit. H. May: Die Maxime des Maßhaltens.
König Adolfs ferne Botschaft zur Finanzkrise.
04.09.2010. * Trupbach. Dorfglocke erklingt wieder. Lange schwieg das
Geläut im Turm der alten Kapellenschule.
11.09.2010. * Siegen/Olpe. Kultur in Bewegung. Denkmäler des Reisens
und Handelns im Blickfeld. * Reisen und Eisen - die Region pulsierte
schon früher.

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke,
Archiv Willeke, Hintere Str. 40, 32676 Lügde, Email: Willeke at web.de,
Internet: www.archiv-willeke.de.
2/2010. M. Willeke: Notizen zur Lügder Geschichte in Pyrmonter
Veröffentlichungen.
3/2010. M. Willeke: Lügder Kurgäste im Bade zu Pyrmont. M. Willeke: Die
Lügder Jahrmärkte im Tafelkalender von 1798.








From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Nov 8 12:21:54 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 08 Nov 2010 12:21:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Witten, Gedenkveranstaltungen zur Judenverfolgung
Message-ID: 4CD7EB62.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Witten"
Datum: 08.11.21010, 12:22


AKTUELL

Bericht eines Zeitzeugen ist Höhepunkt einer Gedenkveranstaltung zur
Judenverfolgung

Mit der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 begann eine
vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Zerstörung
von Einrichtungen jüdischer Bürger und deren Verfolgung im gesamten
Deutschen Reich. Auch in Witten haben Anhänger des
nationalsozialistischen Unrechtsregimes in besagter Nacht die Synagoge
an der Breite Straße neben dem Gymnasium demoliert, angezündet und
jüdische Bürgerinnen und Bürger drangsaliert.

Das Ruhr-Gymnasium erinnert traditionell an die Reichspogromnacht.
Dabei ist es nicht nur die unmittelbare Nachbarschaft der Schule zur
ehemaligen Synagoge, aus der heraus das Thema jährlich zum Gegenstand
eines Projekttages wird. ?Die Beschäftigung mit dem Thema soll dazu
beitragen, dass sich dieser Teil unserer Vergangenheit niemals
wiederholen kann?, so Ernst Werner Borttscheller vom Lehrerkollegium
des Ruhr-Gymnasiums.

So stehen unter anderem ein Besuch der Synagoge in Essen und eines
Theaterstückes in Bochum auf dem Programm, der Nazi-Propagandafilm ?Jud
Süß? entlarvt die Lebenslüge seines Regisseurs und weitere Filme zur
Pogromnacht und zum KZ Sachsenhausen machen die Ungeheuerlichkeit der
Judenverfolgung deutlich.

Höhepunkt des Gedenktages wird jedoch der Vortrag des Zeitzeugen Simon
Gronowski sein, den das Stadtarchiv Witten in Zusammenarbeit mit der
Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) schon zum zweiten Mal eingeladen
hat. Ab 18 Uhr wird der heutige Rechtsanwalt und Jazz-Pianist in der
Aula des Ruhr-Gymnasiums von seinem Überleben nach gelungener Flucht als
11-Jähriger aus dem so genannten XX-Transport berichten. Dieser
Deportationszug fuhr im April 1943 mit mehr als 1600 jüdischen Menschen
aus dem SS-Sammellager Mechelen (Belgien) in das Konzentrationslager
Auschwitz und wurde während der Fahrt kurzzeitig von drei jungen
belgischen Widerstandskämpfern gestoppt. Diese mutige Tat rettete mehr
als 200 Menschen vor der Verschleppung und Ermordung durch die Nazis.
Wie Simon Gronowski überlebten viele der Geflüchteten mithilfe der
belgischen Bevölkerung in Verstecken, mit gefälschten Papieren oder im
Untergrund.

Begleitet wird Simon Gronowski von Johannes Blum, der simultan
übersetzen und die Veranstaltungen per Video dokumentieren wird, um
sie dem Jüdischen Deportations- und Widerstandsmuseum in Mechelen zu
überlassen.

Bereits im Juni dieses Jahres war der Shoah-Überlebende schon einmal in
Witten. ?Dieser Besuch war ein wesentlicher Meilenstein im
historisch-politischen Lernprozess der Jugendlichen hinsichtlich der
Stärkung ihres demokratischen Bewusstseins?, so Dr. Martina
Kliner-Fruck, Leiterin des Stadtarchivs. ?Die persönlichen Briefe der
Schüler an Simon Gronowski bekunden die Bedeutung des
Zeitzeugenberichts für das Verständnis der Jugendlichen?.

Auszüge aus den Briefen von drei Schülern der damaligen 10.
Jahrgangsstufen und einer Schülerin aus der 7. Klasse sind weiter unten
wiedergegeben.

Im Anschluss an seinen Vortrag wird Simon Gronowski um 20 Uhr eine
kurze Ansprache am Synagogendenkmal an der Breiten Straße Ecke
Synagogenstraße halten. Danach werden verschiedene Organisationen Kränze
niederlegen.

Zum Vortrag und zur Kranzniederlegung sind alle Wittenerinnen und
Wittener herzlich eingeladen.


Auszüge aus den Briefen an Simon Gronowski:

?...Dies wäre mir nie gelungen, vor allem so ruhig und offen von Hitler
zu reden, ohne jedoch Hass zu verspüren. Auch dass Sie Kindeskindern
nicht mit Hass begegnen, nur weil Ihre Eltern an diesem schrecklichen
Krieg beteiligt waren, denn Hass macht blind. - Es war sehr schön, dass
Sie da waren. Ich werde Sie und Ihre Geschichte nie vergessen, sondern
mein Leben lang bewahren und weitererzählen.? (Hannah Kübler,
Albert-Martmöller-Gymnasium)

?...Ich bewundere, wie Sie von ihrer Leidensgeschichte berichten,
obwohl Sie Jahrzehnte lang nicht einmal im engsten Freundeskreis darüber
sprachen. Dadurch tragen Sie einen wertvollen Teil bei, unsere
Demokratie und unsere Freiheit zu schützen. Indem Sie von ihrer
Lebensgeschichte erzählen, vermitteln Sie, wozu Menschen fähig sind und
machen deutlich, dass das wertvollste Gut unserer Gesellschaft die
Demokratie und die Freiheit sind...? (Thomas Gielda,
Albert-Martmöller-Gymnasium)

?... Niemand kann das Geschehene ungeschehen machen, doch ich möchte
Ihnen sagen, dass ich alles dafür tun werde, so weit es in meiner Macht
steht, folgenden Generationen das zu vermitteln, was Sie uns vermittelt
haben: Für Frieden und Freiheit einzustehen.? (Maurice-Michel Langner,
Ruhr-Gymnasium)

?...Sie haben in Ihrer Rede von Ihrer Besorgnis über diejenigen
geredet, die die Verbrechen der Vergangenheit leugnen. Diese Besorgnis
ist in der Tat nicht unberechtigt und daher schätze ich es umso mehr,
dass Sie den Entschluss gefasst hatten, unserer Jugend europaweit Ihre
Geschichte und die damit eingehenden Werte wie Menschlichkeit und Mut
näher zu legen. Denn wie Sie schon in ihrer Rede betont haben, sind
wir die Zukunft der Nation und als solche wird uns von dem berichtet,
was vergangen ist, damit diese Fehler, die in Verbrechen führen, nicht
in der Zukunft erneut begangen werden. Seien Sie in der Hinsicht, was
zumindest meine Klasse 10 A des Ruhr-Gymnasiums Witten und die
restlichen Zuhörer im Publikum betrifft, versichert, dass wir die uns
berichteten Verbrechen und Geschehnisse in Erinnerung behalten werden
und im Sinne der Demokratie und zur dessen Wahrung an folgende
Generationen weiter geben werden.? (Önder Askin, Ruhr-Gymnasium)





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Nov 8 14:29:05 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 08 Nov 2010 14:29:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Kussek,
Eine Reise durch die Bilderwelt des Hauses Hoevener, Brilon 15.11.2010
Message-ID: 4CD80931.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: Sabine Volmer s.volmer at brilon.de
Datum: 08.11.2010, 14:28

AKTUELL

Vortrag "Eine Reise durch die Bilderwelt des Hauses Hövener" am
15.11.2010 in Brilon

Das Inventar des Hauses Hövener in Brilon ist ein einmaliger Schatz für
Westfalen. Neben Mobiliar aus verschiedenen Stilepochen, wertvollem
Porzellan und Glas, einer Bibliothek und einem Archiv befand sich auch
ein umfangreicher Bildbestand im Haus.

Dieser Bildbestand ist Gegenstand der Doktorarbeit von Sigune Kussek,
die als ein reich bebildertes, 422 Seiten umfassendes Buch
veröffentlicht wurde. Ermöglicht wurde dies durch die Zusammenarbeit
der Universität Münster, dem LWL - Freilichtmuseum Detmold und der
Stiftung Briloner Eisenberg und Gewerke - Stadtmuseum Brilon.

In einem Vortrag wird Dr. Sigune Kussek diesen umfangreichen
Bildbestand vorstellen. Er umfasst Bilder zu den verschiedensten Themen
wie z. B. Familie, Industrie, Jagd, Reisen, Religion oder Politik. Sie
geben einen Einblick in das damalige soziale, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Umfeld einer sauerländischen Unternehmerfamilie.

Die Stiftung Briloner Eisenberg und Gewerke - Stadtmuseum Brilon lädt
alle Interessierten herzlich ein, an dieser Reise durch die Bilderwelt
des Hauses Hövener am Montag, den 15. November 2010 um 19.30 Uhr in der
Aula der Heinrich-Lübke-Schule in Brilon teilzunehmen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Eine Reise durch die Bilderwelt des Hauses Hövener"

Datum: 15.11.2010, 19.30 Uhr
Aula der Heinrich-Lübke-Schule
59929 Brilon





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 9 09:14:08 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Nov 2010 09:14:08 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/41
Message-ID: 4CD910E0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 09.11.2010, 08:50


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-41 für den Zeitraum vom
30.10.2010 bis zum 05.11.2010 mit insgesamt 24 Titeln ist unter der
folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-41&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 9 09:19:12 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Nov 2010 09:19:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Von der Kohlekrise zum neuen Ruhrgebiet,
Essen, 11.11.2010
Message-ID: 4CD91210.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 08.11.2010, 08:43
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: Von der Kohlekrise zum neuen Ruhrgebiet - Politik für
Ruhrkohle und Ruhrrevier

Referent: Prof. Dr. Stefan Goch (Institut für Stadtgeschichte,
Gelsenkirchen)

Donnerstag, 11. November, 18.00 Uhr

Nach dem Beginn der Krise des deutschen Steinkohlenbergbaus
1957/58 eskalierte die Krise nach einer kurzen Verschnaufpause
Mitte der 1960er Jahre. Mit der Gründung der Ruhrkohle AG,
kohle- und energiepolitischen Maßnahmen und regionaler
Strukturpolitik bemühten sich die politischen Akteure um die
Bewältigung des Strukturwandels im Ruhrgebiet.

Der Vortrag gibt einen Überblick über den schwierigen und
konfliktreichen Weg zum neuen Ruhrgebiet, das 2010
Kulturhauptstadt Europas ist.


INFO

Veranstalter:
Historischer Verein für Stadt und Stift Essen e.V.

Veranstaltungsort:
Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv
Bismarckstr. 10, Essen
URL: http://www.hv-essen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 9 09:25:43 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Nov 2010 09:25:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Hattingen hat den Hut auf!: LWL-Industriemuseum und
Stadtmuseum suchen Kopfbedeckungen aller Art
Message-ID: 4CD91397.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 04.11.2010, 14:03


AKTUELL

Hattingen hat den Hut auf!
LWL-Industriemuseum und Stadtmuseum suchen Kopfbedeckungen
aller Art

Hut, Helm und Tuch - was der Mensch sich auf den Kopf setzt,
erzählt uns, was er denkt, wie er lebt, wo er arbeitet, welche
Stellung er in der Gesellschaft hat. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Hattingen zeigen ab Juli
2011 im Stadtmuseum und im LWL-Industriemuseum Henrichshütte
eine Ausstellung über Hüte. Dafür sammeln die
Ausstellungsmacher ab sofort Kopfbedeckungen aller Art.

Gudrun Schwarzer (Stadtmuseum) und Theresa Viehoff-Heithorn
(LWL) bitten die Bürger um Mithilfe: Der alte Hütten-Helm, Omas
Kopftuch, Mutters Badekappe: Es gibt keinen Menschen, keine
Gelegenheit und keine Zeit, die nicht "unter einen Hut" zu
bringen ist. Dazu gehören natürlich auch die Geschichten zum
Hut. "Jedes Ding hat seine Geschichte und die hat sehr viel mit
den Menschen in ihrer Zeit zu tun", so Gudrun Schwarzer. Und
Theresa Viehoff-Heithorn ergänzt: "Ohne die Geschichte zum Hut
bleibt es eben nur ein alter Hut."

Die Ausstellungsmacher hoffen, dass viele Hattinger auf
Dachböden und in Kellern, ganz oben im Schlafzimmerschrank, in
Hutschachteln und Umzugskartons stöbern. Unter den
Telefonnummern 02324-9247-142 und 02324-681610 warten die
Museen auf die Geschichte vom eleganten Damen- und Herren- Hut,
von Zylindern, Bowlern, Panamas und Kreissägen. Ob Spielmanns-
oder Fankappe, ob Postboten- oder Kochmütze, ob jüdische Kippa
oder Kopftuch: Kopfbedeckungen zeigen, was der Mensch mag,
macht oder glaubt. Sie schützen, zieren oder betonen das, was
dem Menschen das Höchste ist: den Kopf.

Arbeitswelt und Freizeitkultur, Trendsport und Mode schufen und
schaffen ihre "Hutgeschichten". Sonntag und Alltag, Alt und
Jung haben ihre Hüte. Viele davon sind weit gereist. "In
Karikaturen hat der deutsche Michel eine Schlafmütze auf, der
Russe eine Fellmütze, der Türke einen Fes. Wir wollen wissen,
was Willi 1950, Pedro 1960 und Mustafa 1970 tatsächlich auf dem
Kopf trugen, als sie zum Arbeiten nach Hattingen kamen."
LWL-Museumsleiter Robert Laube freut sich auf Hut-Geschichten
von Nah und Fern. Hüte machen, Hüte verkaufen, Hüte tragen.
Hüte bei der Arbeit, in der Freizeit, bei Festen und Feiern -
all das bringen die Museen in Hattingen unter einen Hut.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 9 09:34:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Nov 2010 09:34:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Weihnachtsmarkt im LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop, 27./28.11.2010
Message-ID: 4CD91596.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.11.2010, 12:33


AKTUELL

Advent, Advent ...
Weihnachtsmarkt im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Am ersten Adventswochenende lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) zum Weihnachtsmarkt in sein
Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg ein. Am Samstag ,
27. November, und Sonntag, 28. November, präsentieren sich
Vereine und Kreative im Ambiente der historischen
Industriekulisse. Der Weihnachtsmarkt ist am Samstag von 13 bis
20 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ins
LWL-Industriemuseum ist an beiden Tagen frei.

Besucher erwartet wieder ein breites Angebot an
Geschenkartikeln, darunter Holzschnittarbeiten, Floristik,
Schnitzereien, handgesiedeten Seifen und Badeöle,
Weihnachts-Dekoration, Acrylbilder, handbemalte Stoffe, Tücher,
Artikel aus Filz und Schmuck. Auch kulinarisch hat der
Weihnachtsmarkt am Kanal einiges zu bieten - zum Kaufen oder
zum Stärken vor Ort: französische Spezialitäten, deftige
Gerichte, selbstgemachte Tees, Liköre, Marmeladen und heißer
Met werden angeboten.

Passend zum Weihnachtsfest gibt es caritative Angebote. So
verkaufen die Recklinghäuser Werkstätten des Diakonischen
Werkes schöne Dinge aus der eigenen Produktion. Der Erlös kommt
direkt der Einrichtung zu Gute. Im beheizten Bücherzelt können
Besucher gebrauchte Schätze kaufen und unterstützen damit das
"Café HübsSch", die Beratungsstelle der Diakonie in Datteln für
Wohnungslose. Zum gemütlichen Adventskaffee bei selbstgemachten
Waffeln lädt das Café Henri ein. An beiden Tagen sorgt die
"Christkindl-Band" für eine weihnachtliche Atmosphäre. Kleine
Weihnachtsmarktbesucher werden betreut und können unter
Anleitung kleine Geschenke basteln - oder einfach dem
Ziegenbock Hägar mit seinen beiden Söhnen einen Besuch
abstatten.

Eine besondere Attraktion wartet auf junge Museumsgäste im
Bauch des Museumsschiffes "Franz Christian". Zu Gast ist
Märchenkönig "Achim I. von Wettesingen". Der in Königsgewänder
gehüllte Erzähler weckt die Fantasie der Zuhörer. Das
Repertoire seiner Märchenkiste reicht von kindgerechten
Erzählungen bis zu Weisheiten, die den Erwachsenen ein
Schmunzeln entlocken werden. "Das Programm König Achims richtet
und entwickelt sich immer nach dem Publikum und verspricht so
eine schöne, besinnliche und unterhaltsame Märchenstunde für
Jedermann", verspricht LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth.


INFO

Anschrift der LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum - Schiffshebewerk Henrichenburg -
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 9 09:36:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Nov 2010 09:36:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Laternen basteln und Umzug im LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall, Witten, 11.11.2010
Message-ID: 4CD9161E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.11.2010, 12:30


AKTUELL

Und er hat sein helles Licht bei der Nacht ...
Laternen basteln und Umzug im LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall

Draußen ist es kalt und dunkel, doch kleine Laternen bringen
Licht ins Reich der Bergleute. Am Martinstag, Donnerstag
(11.11.), wird im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall geklebt
und gewerkelt. Von 15 bis 17 Uhr lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) Kinder zum gemeinsamen Laternenbasteln
ein. Anschließend geht es mit den selbst gestalten Lampions zum
Lichterumzug durch das Besucherbergwerk Nachtigallstollen.

Der Laternenumzug durch das Besucherbergwerk hat schon
Tradition. Jedes Jahr ziehen die kleinen "Bergleute" mit ihrem
selbstgemachten Geleucht durch den dunklen Stollen und bringen
Licht unter Tage. In ganz Europa gibt es Bräuche und
Geschichten, die sich um den Tag des Heiligen Martin ranken. Am
bekanntesten sind neben der Martinsgans und dem Singen von
Martinsliedern, der Umzug mit hellen Laternen durch Städte und
Dörfer. Der Heilige Martin ist besonders für seine
Nächstenliebe bekannt. Der Legende nach soll er seinen Mantel
mit dem Schwert geteilt haben, um einen armen Mann am Wegesrand
vor dem Erfrieren zur retten.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstraße 35
58452 Witten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 9 09:41:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Nov 2010 09:41:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Sparrenburg aus Archaeologensicht, Bielefeld,
10.11.2010
Message-ID: 4CD9174C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 09.11.2010, 09:30


AKTUELL

Die Sparrenburg aus Archäologensicht

Am Mittwoch, 10. November, berichtet Dr. Werner Best,
Archäologe der Außenstelle Bielefeld des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe, um 19.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek
Baumheide, Rabenhof 76 (im Freizeitzentrum), von den
Ausgrabungen auf der Sparrenburg.

Dr. Best und seine Mitarbeiter haben die kostbaren, reichen
Funde und Beobachtungen geduldig und mit detektivischem
Spürsinn zu einem zusammenhängenden Bild zusammengefügt.
Kartenmaterial und viele Dokumentationsfotos werden während des
Vortrages präsentiert. Der Eintritt ist frei; um eine Spende
wird gebeten.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Nov 9 12:56:40 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 09 Nov 2010 12:56:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Witten - Zufallsfund: Glaskelch erzaehlt bewegte
Geschichte
Message-ID: 4CD94508.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 09.11.2010, 12:40


AKTUELL

Zufallsfund: Glaskelch erzählt bewegte Geschichte
Trinkgefäß überstand zwei Weltkriege ? sein Spender wurde in
Treblinka ermordet

Vor wenigen Tagen entdeckte die Leiterin des Stadtarchivs Witten in
einem Wittener Antiquitätengeschäft einen kulturhistorisch bedeutsamen
Fund: einen Glaskelch in Stiefelform mit einer Stiftungsinschrift. Aus
der Beschriftung geht hervor, dass der jüdische Kaufmann Louis Löwenthal
das Trinkgefäß dem Fuhrmannsverein Langendreer anlässlich seiner
Fahnenweihe 1914 gespendet hatte. ?Die Symbolik des Bierstiefels ist
keine untypische für das Gewerbe der Fuhrleute, denn Bier und Wein
gehörten mit zu den ersten Transportgütern,? meint Dr. Martina
Kliner-Fruck. Wesentlich an diesem Fund sei, dass das gläserne Objekt
zwei Weltkriege und auch die so genannte Reichskristallnacht durch
behutsames Aufbewahren überlebt habe, der Schenkungsgeber jedoch im
Vernichtungslager Treblinka ermordet worden sei.

Nach Recherchen der Stadtarchive Witten, Bochum und Dortmund kam Louis
Löwenthal am 14. September 1863 als Sohn des Handelsmann Salomon
Löwenthal und seiner Frau Jettchen in Lödingsen, einem kleinen Ort im
heutigen Niedersachsen, zur Welt. Er war seit mindestens 1897 mit einem
Geschäft für Haus- und Küchengeräte, Leder- und Spielwaren in
Langendreer ansässig. Unter dem nationalsozialistischen Verfolgungsdruck
gab Löwenthal sein späteres Handelswaren- und Porzellangeschäft auf und
meldete sich mit seiner Frau Johanna nach Witten und 1939 nach Dortmund
ab. Von dort wurden die Eheleute am 29. Juli 1942 in das Ghetto
Theresienstadt und zwei Monate später, am 23. September 1942, in das
SS-Vernichtungslager Treblinka deportiert.

Der gebürtige Wittener Udo Wichert erfuhr zufällig von dem Fund, den
die Leiterin des Stadtarchivs Witten gemacht hatte, und der nicht zum
klassischen Archivgut zählt. Damit der Glaskelch mit seiner besonderen
Geschichte in die Bestände des Stadtarchivs übernommen werden kann,
übernahm er spontan den Ankauf, mit dem er ein Zeichen setzen will:
?Das Stadtarchiv hat auch die Aufgabe, an das Schicksal der
ermordeten Juden in Witten zu erinnern. Diese Erinnerung gilt es wach zu
halten, auch mit Exponaten, die das Wittener Stadtarchiv erwerben kann.
In Zeiten knapper Kassen der öffentlichen Haushalte kann
bürgerschaftliches Engagement helfen, Lücken zu schließen. Hierzu
will meine Spende ein öffentliches Signal und Beispiel zur Nachahmung
setzen.?

?Archive sind auch schulische Lernorte,? erklärt Martina
Kliner-Fruck. ?Die Schenkung kann besonders für Schulklassen, die
regelmäßig zu Themen wie Ausgrenzung, Integration und zur
Judenverfolgung im Stadtarchiv arbeiten, anschaulich genutzt werden. Wir
entleihen das Glas, das mehr ist als ein Erinnerungsstück, auch gern an
die Stadtarchive Bochum und Dortmund.?

Die 1914 festlich eingeweihte Fahne des Fuhrmannsvereins, so konnte
inzwischen herausgefunden werden, wird in den Heimatstuben Langendreer
aufbewahrt.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Nov 9 12:58:49 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 09 Nov 2010 12:58:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 09.11.2010
Message-ID: 4CD94589.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 09.11.2010, 12:41


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 09.11.2010

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Westfalen, NRW, Deutschland, Münster: Panorama, Soziales / 09.11.2010
12:00

Skateboard-Pionier Titus Dittmann für Skate Aid-Hilfsprojekte
ausgezeichnet

Münster (wh). Der münsterische Skateboard-Unternehmer Titus Dittmann
wurde gestern Abend in Kitzbühel mit dem Laureus Medien Preis 2010
ausgezeichnet. Die Jury, in der unter anderem Franz Beckenbauer und
Boris Becker saßen, belohnte Dittmanns Initiative Skate Aid mit dem
Preis in der Kategorie "Soziales Sportprojekt".
Skate Aid will Kindern und Jugendlichen mit Skateboard-Projekten
Lebensfreude und Zuversicht geben. So stattete Dittmann im September
2010 eine neue Schule in Afghanistan mit einer Skateboardanlage aus.
Dittmann gilt als Vater der deutschen Skateboard-Szene. Sein
Unternehmen ist nach eigenen Angaben Europas größter Anbieter von
Skateboards und passender Bekleidung. Bei der gestrigen Verleihung des
Laureus-Preises sei er "abgestürzt vor Freude und Überraschung", sagte
Dittmann heute in einem Interview.

Achtung Redaktionen: Im Download-Bereich unserer Webseite finden Sie
Pressefotos zu dieser Meldung.


Weitere Informationen: http://www.skate-aid.org/

Pressekontakt: Jutta Reinke, Pressesprecherin Skate Aid, Telefon:
0251/9284386, Mobil: 0171/8162000, E-Mail: reinke[at]sk1-reinke.de



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Westfalen: Politik, Soziales / 09.11.2010 11:00

Immer mehr Anträge auf finanzielle Unterstützung beim Schul-Essen

Westfalen (wh). Immer mehr Ganztagsschüler in Westfalen erhalten
finanzielle Zuschüsse für ihr Schul-Essen. Für das Schuljahr 2010/2011
wurden in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster 40.238
Anträge auf Unterstützung durch das Landesprogramm "Kein Kind ohne
Mahlzeit" gestellt und bewilligt. Das sind 9,5 Prozent mehr als im
Vorjahr (Schuljahr 2009/2010: 36.759 Anträge).
Die deutlich steigende Zahl lässt sich laut der Bezirksregierung
Detmold zum einen auf die Folgen der Wirtschaftskrise zurückführen, zum
anderen aber auch auf eine zunehmende Bekanntheit des Landesprogrammes.
Der Landesfond "Kein Kind ohne Mahlzeit" ist im Jahr 2007 vom
Schulministerium NRW zur Bekämpfung von Kinderarmut und zur
Unterstützung der Kommunen und der bedürftigen Kinder eingerichtet
worden. Schüler aus armen Familien bekommen pro Essen einen Zuschuss von
einem Euro durch das Land sowie 50 Cent durch die jeweilige Kommune. Das
Geld geht direkt an den jeweiligen Schulträger.
Insgesamt stehen den Schulen in Westfalen 8.025.920 Euro durch den Fond
zur Verfügung.

Pressekontakt: Pressestelle Bezirksregierung Münster, Telefon:
0251/4111066, E-Mail: pressestelle[at]bezreg-muenster.nrw.de;
Pressestelle Bezirksregierung Arnsberg, Telefon: 02931/822120, E-Mail:
Pressestelle[at]bezreg-arnsberg.nrw.de; Pressestelle Bezirksregierung
Detmold, Telefon: 05231/711072, E-Mail:
pressestelle[at]bezreg-detmold.nrw.de


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Westfalen, NRW, Deutschland, Dortmund: Kultur und Medien, Panorama,
Wissenschaft und Bildung / 08.11.2010 16:00

TU Dortmund: Neues Online-Portal hinterfragt Qualität der
Medizinberichterstattung

Dortmund (wh). Ein neues Internet-Portal zur Bewertung von
Medizinberichterstattung hat die Technische Universität (TU) Dortmund
entwickelt. Auf der Website http://www.medien-doktor.de werden
ausgewählte TV- und Radiobeiträge sowie Zeitschriften- und
Internetartikeln zu medizinischen Themen kritisch hinterfragt. Ziel des
groß angelegten Monitoring-Projektes: Journalisten sollen für eine
bessere Berichterstattung sensibilisiert werden. Außerdem sollen Leser,
Zuschauer, Patienten und ihre Angehörigen die Seriosität eines Beitrags
überprüfen können.
"Journalisten machen sich regelmäßig - bewusst oder unbewusst - zum
Sprachrohr von Medizinern und Pharmafirmen statt zu ihrem kritischen
Betrachter", so Marcus Anhäuser, Leitender Redakteur von
medien-doktor.de, über das neue Projekt. "Unzählige Menschen haben sich
wegen einer schlechten Medizinberichterstattung schon falsche Hoffnungen
oder unnötige Sorgen gemacht."
Um hier entgegenzuwirken, wurden am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus
der TU Dortmund zehn Qualitätskriterien entwickelt, nach denen die
Texte, Radiobeiträge und Filme bewertet werden. Der Gesamtnutzen der
jeweiligen Berichterstattung wird anhand einer Sterne-Skala
zusammengefasst.

Weitere Informationen:
http://d3.internezzo.de/sd_mediendoktor/uber-uns/wer-sind-wir/

Pressekontakt: Ole Lünnemann, Referat Hochschulkommunikation, TU
Dortmund, Telefon: 0231/7552535 und 0160/5308491, E-Mail:
ole.luennemann[at]tu-dortmund.de


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Westfalen, NRW, Bochum: Kultur und Medien, Panorama, Politik /
08.11.2010 15:00

Norbert Lammerts "Unser Vater" klingt als Uraufführung in Bochum

Bochum (wh). Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert hat das
bekannteste christliche Gebet, das "Pater Noster", vom Lateinischen in
modernes Deutsch übertragen. Die konzertante Umsetzung seines "Unser
Vater" wird am Freitag, 12. November, vom Philharmonischen Chor Bochum
gemeinsam mit den Bochumer Symphonikern uraufgeführt. Vertont hat das
Werk der Bochumer Komponist Stefan Heucke.
Internationale Bekanntheit erreichte Heucke 2006 durch seine Oper "Das
Frauenorchester von Auschwitz". Daraufhin bot ihm Bundestagspräsident
Lammert, selbst gebürtiger Bochumer, die Übertragung des "Pater Noster"
an, das er vor einigen Jahren mit ungewohnten Formulierungen neu ins
Deutsche übersetzt hatte.
Anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Philharmonischen Chores
Bochum wird das 20-minütige Werk in der Bochumer Christuskirche
uraufgeführt. Dabei singt der Chor den lateinischen Originaltext,
während die Solisten Lammerts Übersetzung intonieren.

Achtung Redaktionen: Zu dieser Meldung finden Sie Pressefotos im
Downloadbereich unserer Webseite.


Weitere Informationen:
http://www.christuskirche-bochum.de/veranstaltungen/

Pressekontakt: Julia Valtwies, JournalistenBüro Herne, Telefon:
02323/9949613, E-Mail: valtwies[at]jb-herne.de


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice Westfalen,
einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die redaktionelle Verwendung der
Beiträge ist honorarfrei.

Aktuelle Meldungen
... auf unserer Internetseite: http://www.westfalen-heute.de
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M 0170 - 30 710 36





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 10 11:50:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Nov 2010 11:50:02 +0100
Subject: [WestG] [LIT] "Heimatpflege im Kreis Soest"
Message-ID: 4CDA86EA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 09.11.2010, 10:08


LITERATUR

Neues aus der Heimatpflege im Kreis Soest
Aktuelles Heft steht auf www.kreis-soest.de als Download zur
Verfügung

Eine bunte Mischung zur Heimatpflege bietet einmal mehr die
neue, 16 Seiten umfassende Ausgabe des Mitteilungsblattes
"Heimatpflege im Kreis Soest" (HeiKS), die Kreisheimatpfleger
Peter Sukkau jetzt in einem überarbeiteten Layout vorgelegt
hat. Den thematischen Schwerpunkt bildet ein Beitrag von
Heimatpfleger Ulrich Dahlhoff aus Bettinghausen über
historische Wetter- und Naturphänomene im Kreis Soest.

Weitere Artikel befassen sich unter anderem mit der
Naturschutzarbeit in den Heimatvereinen, dem Wettbewerb "Unser
Dorf hat Zukunft" oder mit dem Heimatgebietstag
Hellweg/Münsterland, der am 11. September 2010 in Lippstadt
stattgefunden hat. In bewährter Manier stellt Kreisarchivarin
Beatrix Pusch neue Heimatliteratur vor.

Personalien runden die Ausgabe ab. So gibt es in Möhnesee vier
neue Ortsheimatpfleger: Martin Moers (Völlinghausen), Jürgen
Baukmann (Ellingsen), Michael Klagges (Büecke) und Franz-Josef
Schneider (Berlingsen). Mit ihnen ist die Anzahl der
Ortsheimatpfleger im Kreis Soest in den vergangenen zwei Jahren
von 28 auf 48 angestiegen. Auch im Beirat das
Kreisheimatpflegers gibt es zwei neue Gesichter. Dort arbeiten
neuerdings auch Landrat a. D. Wilhelm Riebniger und Jutta
Münstermann, Diplom-Ingenieurin in der Unteren
Landschaftsbehörde, mit.

Das Heft 17/2010 ist in den vergangenen Tagen an die
Heimatvereine und die Ortsheimatpfleger versandt worden.
Interessierte finden die Broschüre auch auf der Homepage des
Kreises Soest (www.kreis-soest.de/Freizeit und
Erleben/Kreisheimatpflege/Materialien zur Heimatpflege) als
pdf-Dokument.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 10 11:53:03 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Nov 2010 11:53:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bielefelder Sozialgeschichte(n): Podiumsdiskussion am
18. November in der Universitaet Bielefeld
Message-ID: 4CDA879F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Universität Bielefeld" uni-bielefeld.de>
Datum: 09.11.2010, 14:27


AKTUELL

Bielefelder Sozialgeschichte(n)
Podiumsdiskussion am 18. November in der Universität Bielefeld

Die Bielefelder Sozialgeschichte hat die deutsche
Geschichtswissenschaft in der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts nachhaltig geprägt. Als "Bielefelder Schule" ist
sie zu einem bei Freunden wie Kritikern weiterhin präsenten
Markenzeichen geworden.

Bis heute regt die Auseinandersetzung mit dieser
Forschungstradition die Frage an, wie sozialhistorische Ansätze
in neuere, kulturwissenschaftlich orientierte historische
Forschungen integriert werden können. Im Rahmen einer
Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Historikern wird am 18.
November um 18 Uhr dieser Thematik und weiteren Fragen
nachgegangen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der
angefügten Pressemitteilung.


INFO

Kontakt:
Pressestelle der Universität Bielefeld
Pressesprecher Torsten Schaletzke
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Tel.: 0521/106-4170
Fax: 0521/106-2964
E-Mail: pressestelle at uni-bielefeld.de
URL: www.uni-bielefeld.de/presse





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 10 12:53:45 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Nov 2010 12:53:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 10.11.2010
Message-ID: 4CDA95D9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 10.11.2010, 12:41


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 10.11.2010

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Westfalen, NRW, Dortmund: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama
/ 10.11.2010 12:00

Geierabend 2011: Dortmunder Alternativ-Karneval startet in die
20. Session

Dortmund (wh). Karneval - aber anders: Ganz ohne Büttenreden,
Narrenkappen und Humba Täterä begeistert seit 20 Jahren die
Veranstaltungsreihe "Geierabend" ihre Besucher. Die Neuauflage
des Alternativ-Karnevals startet am 13. Januar 2011 unter dem
Motto "Pott to go". An 41 Abenden wird das LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern in Dortmund zur Bühne für zeitkritisches Kabarett,
absurde Komik und Satire. Der Karten-Vorverkauf beginnt am 13.
November. Thematisch will sich die 20. Geierabend-Session mit
den "zahlreichen Steilvorlagen" des zu Ende gehenden Jahres
befassen, so die Veranstalter. Stuttgart 21, Google Street View
und ein Resümee zum Kulturhauptstadtjahr sind nur einige
Eckpunkte des Programms. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung
gehört die Wahl zum "Pannekopp des Jahres". Wer den Orden aus
28,5 Kilogramm rostigem Schrott verliehen bekommt, steht noch
nicht fest.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden sie
im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen und das komplette Programm:
http://www.geierabend.de

Pressekontakt: Martin Juhls, Telefon: 0151/22641488, E-Mail:
martin.juhls[at]geierabend.de

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Westfalen,
NRW, Gütersloh: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama /
10.11.2010 11:00

Steffi Graf spielt Tennismatch in Halle/Westfalen

Halle (wh). Steffi Graf wird erstmals bei einem Tennisturnier
in Halle/Westfalen antreten. Im Mixed-Duell wird sie an der
Seite des ehemaligen Tennisprofis Henri Leconte gegen die
deutsche Spitzenspielerin Julia Görges und den ehemaligen
russischen Weltklassespieler Jewgeni Kafelnikow spielen. Der
Schaukampf auf dem Rasenplatz findet am 4. Juni 2011 im Rahmen
der Warsteiner Champions Trophy im Gerry Weber Stadion statt.
Steffi Graf gilt als erfolgreichste Tennisspielerin der
Sportgeschichte, tritt heute aber nur noch selten bei Turnieren
an. Mit dem westfälischen Modekonzern Gerry Weber AG verbindet
die 41-Jährige eine lange Werbepartnerschaft. Das Unternehmen
engagierte sie bereits 1986 als Markenbotschafterin.

Weitere Informationen:
http://www.gerryweber-stadion.de/aktuell/gerryweber-news/?id=4525&jahr=2010&monat=11

Pressekontakt:
Pressestelle Gerry Weber Stadion, Telefon: 05201/665449,
E-Mail: gwopress[at]gerryweber-world.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Soziales / 10.11.2010 10:00

Baubeginn für Kinderhospiz in Bielefeld

Bielefeld (wh). Als Anlaufstelle für unheilbar kranke Kinder
und ihre Familien soll Ende 2011 ein Kinderhospiz in Bielefeld
eröffnet werden. Mit einer feierlichen Grundsteinlegung beginnt
heute der Bau des Hauses. Auf den Weg gebracht wurde das
Projekt durch die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die
Spendengelder in Höhe von 4,9 Millionen Euro zur Verfügung
stellen. Das Haus am Rand des Teutoburger Waldes wird über zehn
Plätze für Kinder und Jugendliche anbieten, sowie einen eigenen
Wohntrakt für Eltern und Geschwister. Das Kinderhospiz Bethel
wird die erste Einrichtung dieser Art in Ostwestfalen.
Deutschlandweit gibt es bislang acht Hospize speziell für
Kinder.

Weitere Informationen: http://www.kinderhospiz-bethel.de

Pressekontakt: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Zentrale
Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0521/1443599, E-Mail: E-Mail
pr.information[at]bethel.de

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Westfalen,
Ennepe-Ruhr-Kreis: Panorama, Wirtschaft, Wissenschaft und
Bildung / 10.11.2010 09:00

Biografie-Experten gründen Fachverband an der Uni
Witten/Herdecke

Witten (wh). Der Blick zurück auf die eigene Lebensgeschichte
ist längst nicht mehr nur Staatsmännern vorbehalten. Die
Aufarbeitung der Biografie ist heute ein wichtiger Bestandteil
von Bereichen wie Psychotherapie, Seniorenarbeit und
Integrationsprojekten. Wissenschaftler und Therapeuten haben an
der Universität Witten/Herdecke deshalb den Fachverband für
Biografiearbeit gegründet. Der Verband will erreichen, dass
dieses Thema professioneller erforscht wird und zudem selbst
Qualitätsstandards für die angeleitete Biografiearbeit
entwickeln. Diese hätte durch zunehmend individuelle und
brüchige Lebensläufe an Bedeutung gewonnen. Vorsitzender des
wissenschaftlichen Beirates ist Professor Arist von Schlippe,
Experte für Familienunternehmen an der Universität
Witten/Herdecke.

Weitere Informationen und ein Pressefoto zum Download:
http://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/in-biografien-erfinden-menschen-sich-selbst/

Pressekontakt:
Dr. Christina Erdmann, Wissenschaftliche Mitarbeiter am
Lehrstuhl für Familienunternehmen der Universität
Witten/Herdecke, Telefon: 02302/926535, E-Mail:
christina.erdmann[at]uni-wh.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Kultur und Medien, Panorama,
Politik / 09.11.2010 17:00

Verein Deutsche Sprache fordert Grundgesetz-Zusatz

Dortmund (wh). "Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch." Um
diesen Satz möchte der Dortmunder Verein Deutsche Sprache (VDS)
das Grundgesetz erweitern. Zusammen mit dem Verein für deutsche
Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) hat er dafür 46.000
Unterschriften von Befürwortern gesammelt. Gebündelt zu sechs
Paketen, wurden sie jetzt an Bundestagspräsident Norbert
Lammert übergeben. Von einer Verankerung der deutschen Sprache
im Grundgesetz erhofft sich der VDS nicht nur symbolische
Wirkung: "Wir geben denjenigen bessere Argumente, die sich für
die Förderung und Weiterentwicklung des Deutschen einsetzen",
so der Vereinsvorsitzende Walter Krämer. Gemeint seien damit
etwa Deutschlehrer, die über den Anteil des Deutschunterrichts
verhandeln oder Theaterintendanten, die sich für eine
ausreichende Finanzierung ihrer Häuser stark machen. Zudem
würde eine Ergänzung des Grundgesetzes von Politikern,
Journalisten und Werbefachleuten mehr Verantwortung für den
öffentlichen Sprachgebrauch einfordern. Laut VDA haben 17 der
27 EU-Staaten ihre Sprache als Ausdruck ihrer Kultur in der
Verfassung festgeschrieben.

Weitere Informationen:
http://www.vds-ev.de/presse/pressemitteilungen/846-mehr-als-46000-fuer-deutsch-ins-grundgesetz

Pressekontakt:
Monika Elias, Verein Deutsche Sprache e.V., Telefon:
0231/7948520, E-Mail: monika.elias[at]vds-ev.de

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Westfalen,
Märkischer Kreis: Kultur und Medien, Panorama / 09.11.2010
15:00

Flohzirkus und Irokese: Altena zeigt 600 Jahre
Frisurengeschichte

Altena (wh). Ob Burgfräulein oder Punk: Frisurenmode ist auch
Kulturgeschichte. Das zeigt die Ausstellung "Frisuren im Wandel
der Zeit" in den Museen des Märkischen Kreises. Die Schau
präsentiert an 40 Schaufensterpuppen Beispiele von Haartrachten
von der Spätgotik bis in die 1980er Jahre. Die Modelle aus der
Sammlung der Friseurinnen Karin Kofkar und Manuela Wende geben
Einblick in die Lebensumstände der Frauen in den einzelnen
Epochen - zum Beispiel anhand einer Burgfräulein-Frisur mit
eingebauten Flohfallen. Die Ausstellung ist in den Museen Burg
Altena und im Deutschen Drahtmuseum bis zum 8. Mai 2011 zu
sehen.

Weitere Informationen:
http://www.burg-altena.de/index.php?id=108

Pressekontakt: Hendrik Klein, Pressereferent Märkischer Kreis,
Telefon: 02351/9666150, E-Mail:
pressestelle[at]maerkischer-kreis.de


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice Westfalen,
einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die redaktionelle Verwendung der

Beiträge ist honorarfrei.

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Annette Kiehl & Alexander Kruse
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 11 10:15:47 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Nov 2010 10:15:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gedenkstunde im Rathaus am Sonntag: Der
Novemberpogrom 1938 in der Erinnerungskultur der Feuerwehr
Message-ID: 4CDBC253.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Greven"
Datum: 11.11.2010, 08:38


AKTUELL

Gedenkstunde im Rathaus am Sonntag: Der Novemberpogrom 1938 in
der Erinnerungskultur der Feuerwehr

Am Sonntag, 14. November, gedenkt die Bundesrepublik der Opfer
von Kriegen und Gewalt. Die zentrale Gedenkfeier des
Volkstrauertages findet um 11.30 Uhr in Greven im Rathaus
statt. In der dort stattfindenden "Gedenkstunde für den
Frieden" spricht Thomas Köhler (Universität Münster) zum Thema
"Die Feuerwehr und der 9. November 1938: Ein Blinder Fleck in
der Erinnerungskultur". Zu dieser Gedenkstunde lädt die Stadt
Greven alle Interessierten ein.

Einleitende Worte wird Bürgermeister Peter Vennemeyer sprechen.
Es ist auch eine Schweigeminute vorgesehen. Musikalisch
gestaltet wird die Gedenkstunde vom Flötenensemble
"Flautissimo" der Musikschule Greven/Emsdetten/Saerbeck.

An die Gedenkstunde schließen sich Kranzniederlegungen am
Ehrenmal "Drei Jünglinge im Feuerofen" an der Lindenstraße und
auf dem Friedhof an der Saerbecker Straße an den Gräbern von
gefallenen deutschen Soldaten und von Zwangsarbeiterinnen,
Zwangsarbeitern und ihren Kindern an. Zur Kranzniederlegung am
Ehrenmal singt der Männergesangverein Concordia. Neben
Vertretern der Stadt wird die Reservistenkameradschaft Greven
dort einen Kranz niederlegen.

Auf dem Friedhof Saerbecker Straße werden nach der
Kranzniederlegung der Reservistenkameradschaft Schüler einer
10. Klasse der Justin-Kleinwächter-Realschule Greven das
Gedenken an die Zwangsarbeit gestalten.

Anlässlich des Volkstrauertages finden weitere Gedenkfeiern in
den Ortsteilen Reckenfeld (11.15 Uhr, Deutsches Haus) und
Schmedehausen (15 Uhr, Ehrenmal) statt. Hinzuweisen ist auch
auf die Chorvesper des Kirchenchors St. Josef, der anlässlich
des Volkstrauertages Vokalmusik von Fauré,
Mendelssohn-Bartholdy und Rheinberger präsentiert (17 Uhr, St.
Josef-Kirche, Eintritt frei).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 11 10:20:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Nov 2010 10:20:28 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_NS-Filmpropaganda_am_Beispiel_=22Jud_?=
=?utf-8?q?Sue=C3=9F=22=3A_Seminar_im_Schlachthof-Kino_Soest_regte_Schuele?=
=?utf-8?q?r_zum_Nachdenken_an?=
Message-ID: 4CDBC36C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 10.11.2010, 15:51


AKTUELL

NS-Filmpropaganda am Beispiel "Jud Süß"
Seminar im Schlachthof-Kino Soest regte Schüler zum Nachdenken
an

Eine besondere Zeitreise in die deutsche NS-Vergangenheit fand
am Dienstag, 9. November 2010, im Schlachthof-Kino in Soest
statt. Während eines vom Medienzentrum des Kreises Soest
(Schulungs- und Beratungszentrum für Lern- und
Unterrichtsentwicklung) veranstalteten Kinoseminars zur
"Nationalsozialistischen Filmpropaganda" sahen Klassen der
Sekundarstufe II aus Soest, Erwitte und Geseke in zwei
Vorführungen den Film "Jud Süß".

Diesen Propagandafilm vom NS-Starregisseur Veit Harlan sahen im
Veröffentlichungsjahr 1940 über 20 Millionen deutsche
Kinobesucher - er zog damit mehr Zuschauer an als moderne
Publikumsmagneten wie Titanic oder Avatar.

Nationalsozialistische Propagandaproduktionen wie "Jud Süß"
sind so genannte "Vorbehaltsfilme", die heute im Kino nur im
Rahmen von Bildungsveranstaltungen vorgeführt werden dürfen.
Zur Verfügung gestellt werden diese Filme von der
Murnau-Stiftung in Wiesbaden. Vor und nach dem Film erläuterte
der Religions- und Medienpädagoge Michael M. Kleinschmidt aus
Köln als Referent des Instituts für Kino und Filmkultur einige
historische Hintergründe und leitete die anschließende
Diskussion.

Kleinschmidt schilderte den Sinn und Zweck, den sich die Nazis
von NS-Propagandafilmen wie "Jud Süß" versprachen. Um seine
Aussagen zu bekräftigen, rief er den Reichspropagandaminister
Joseph Goebbels durch die Wiedergabe einiger Zitate sozusagen
in den Zeugenstand und stellte somit die Manipulationsabsichten
der Filmmacher heraus.

Der Medienpädagoge lenkte das Augenmerk der Schüler gezielt auf
einige Stilmittel wie die eindeutige Porträtierung der Juden
und den klar dargestellten Gegensatz zwischen den "guten"
Deutschen und den "bösen" Juden. Er verdeutlichte anhand
einiger Szenen die gezielte ideologische Manipulation des
Publikums.

Nach einer angeregten Diskussion über die Wirkung des Films
stellte Michael Kleinschmidt schließlich drei zentrale Fragen:
Kann ein Film wie "Jud Süß" heute gefahrlos und ohne jegliche
Erläuterung frei gezeigt werden? Sollten alte
NS-Propagandafilme generell verboten werden? Oder sollten
solche Zeitdokumente nur - wie hier geschehen - im Rahmen einer
kommentierten Bildungsveranstaltung gezeigt werden? Der
Großteil der Schüler stimmte für die letzte Variante. "Das
unterstreicht die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen für die
politische und historische Bildung", zieht Hans-Jürgen Garn,
Leiter des Medienzentrums, Bilanz.

Mit dieser Vorführung endete endgültig eine Ära. Zum letzten
Mal war Thomas Zedler für einen Filmablauf verantwortlich. Mit
seinem Ausstieg aus dem Schlachthofkino endet eine langjährige
vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Medienzentrum und
ihm zum Thema Film. Hans-Jürgen Garn "Wir sagen ein herzliches
Dankeschön. Ganz sicher wird aber die Filmarbeit mit dem
Schlachthofkino auch mit den neuen Verantwortlichen weiter
geführt."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 11 10:30:36 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Nov 2010 10:30:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats: LWL-Landesmuseum zeigt
Prunkhumpen mit dem Urteil des Salomon
Message-ID: 4CDBC5CC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.11.2010, 13:55


AKTUELL

Kunstwerk des Monats
LWL-Landesmuseum zeigt Prunkhumpen mit dem Urteil des Salomon

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
präsentiert als Kunstwerk des Monats November einen barocken
Prunkhumpen aus Elfenbein mit dem Urteil des Salomon, erworben
mit Unterstützung des "Freundeskreises des Westfälischen
Landesmuseums". Der Prunkhumpen mit vergoldeter
Silbermontierung von 1630 stammt aus Augsburg.

Die Gefäßwand des Prunkhumpens ist mit einem detail- und
figurenreichen Fries nach einem Vorbild von Peter Paul Rubens
überzogen. Die Gefäßwand zeigt das Spannungsfeld zwischen dem
biblischen König, den sich um ein Kind streitenden Müttern und
dem Scharfrichter, der auf königlichen Befehl das Kind mit dem
Schwert zerteilen soll. Der Ausgang der biblischen Erzählung
ist bekannt - Salomons Weisheit entlarvt die falsche Mutter.

Solche Elfenbeingefäße, mit Silber gefasst, avancierten als
virtuose Kabinettstücke zu hochgeschätzten Objekten von
fürstlichen Sammlungen. Sie fanden dort mit anderen
künstlerischen Werken neben Kuriositäten und exotischen
Naturerzeugnissen aller Art ihren Platz. Diese Kunstkammern
zeugten als "Theatrum Mundi" - als Welttheater - von Bildung,
Weltläufigkeit, Geschmack und Vermögen ihrer Besitzer und
zielten auf Staunen, Bewunderung und die Befriedigung von
Neugierde und Wissensdrang.

Im Barock, einem Zeitalter des üppigen Lebensstils, des
Genusses, der großen Schau-Essen und einer beispiellosen
Trinkfreude, zierten solche Objekte auch prunkvolle Tafeln und
fanden bei Trinkritualen Verwendung. Das ernsthafte
moralisierende Thema mahnte wohl einen adeligen Richter, das
ihm zugedachte Amt mit Weitsicht, Weisheit und Güte auszuführen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 11 10:35:07 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Nov 2010 10:35:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wege der Kohle - Von der Rohkohle zum Verkaufsprodukt,
Dortmund, 14.11.2010
Message-ID: 4CDBC6DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 10.11.2010, 11:05


AKTUELL

Wege der Kohle - Von der Rohkohle zum Verkaufsprodukt
Themenführung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Nach dem Abbau unter Tage ist der Weg der Kohle noch lange
nicht beendet. Was geschieht anschließend mit dem schwarzen
Gold und welche Produkte entstehen daraus? Zu einer Führung zu
dem Thema "Wege der Kohle - Von der Rohkohle bis zum
Verkaufsprodukt" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Sonntag, 14. November, um 15 Uhr in sein
Industriemuseum Zeche Zollern ein.

Klaus Senkel nimmt die Besucher mit in die Schachthalle. Anhand
des historischen Ortes und der neuen Dauerausstellung schildert
er, welche Arbeitsschritte nötig sind, nachdem die Kohle ans
Tageslicht gekommen ist. Im Blickpunkt bleibt dabei immer die
Frage, wie die Arbeit in der Schachthalle zu den verschiedenen
Zeiten ausgesehen hat. Die Besucher erfahren auch, wie sich die
Palette von Kohleprodukten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts
immer mehr ausdifferenziert hat.

Außerdem finden wie jeden Sonntag um 11.30 und 12 Uhr unter dem
Titel "Schloss der Arbeit" Führungen durch das
LWL-Industriemuseum statt. Abgesehen vom normalen
Museumseintritt (Erw. 3,50 Euro) wird für die Führungen keine
besondere Gebühr erhoben.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 11 10:38:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Nov 2010 10:38:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal: Finissage der
Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten, 14.11.2010
Message-ID: 4CDBC79F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 09.11.2010, 10:34


AKTUELL

Hercules - Vom Olymp ins Ruhrtal
Finissage der Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall

Nach fast sechs Monaten verabschiedet sich Hercules aus dem
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall. Am Sonntag, 14. November,
geht die Sonderausstellung über den Weg des antiken Helden vom
Olymp ins Ruhrtal zu Ende. Zum Abschluss lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) alle Gäste und
Mitwirkende noch einmal in die Ausstellung ein. Um 12 und 13
Uhr finden Sonderführungen statt, bevor ab 16 Uhr eine lokale
Heldin im Mittelpunkt steht. Die abschließende Lesung und
Führung zu Mathilde Franziska Anneke widmet sich einer starken
Frau im Kampf für Freiheit und Demokratie.

Bei Kaffee und Kuchen können alle Besucher die Ausstellung in
gemütlicher Salon-Atmosphäre noch einmal Revue passieren
lassen. "Ich freue mich sehr, dass wir viele Besucher für
unseren Helden begeistern konnten", erklärt LWL-Museumsleiter
Michael Peters. Rund 25.500 Menschen haben die Ausstellung seit
der Eröffnung Ende Mai 2010 gesehen.

Die Ausstellung: Hercules - Vom Olymp in Ruhrtal

Die Idee, den antiken Helden ins Industriemuseum zu holen, lag
nahe: Nach Hercules wurde der Förderschacht der Zeche
Nachtigall benannt. Mit der Antikenbegeisterung des 19.
Jahrhunderts hatte der Sohn des Göttervaters Zeus Einzug in die
Wirtschaft und die Wohn-zimmer der westlichen Welt gehalten.
Sein sagenhafter Mut und seine Kraft machten ihn zum idealen
Vorbild und zum schillernden Werbehelden.

Die Sonderausstellung im LWL-Industriemuseum begleitet den
Mythos Hercules von seinen Ursprüngen bis zur Trivialisierung
als Verkaufsschlager. Am Ende steht die Frage nach den
persönlichen Helden der Gegenwart. In einem Medienprojekt sind
Jugendliche ihren Helden auf die Spur gegangen. Mit Musik, Tanz
und Diskussionen stellen sie die Frage: "Was ist ein Held für
uns?"

"Hercules - vom Olymp ins Ruhrtal" begleitet die
Kulturhauptstatt-Ausstellung "Helden. Von der Sehnsucht nach
dem Besonderen", die der LWL bis zum 1. November im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen zeigte.

Die lokale Heldin: Mathilde Franziska Anneke

Mathilde Franziska Anneke, eine der bedeutendsten Frauen der
deutschen Geschichte, stammt aus dem heutigen Sprockhövel. Als
Journalistin setzte sie sich für die Revolutionsziele von
1848/49 ein, als berittene Ordonnanzoffizierin ihres Mannes
auch militärisch. In der Sonderausstellung wird Mathilde
Franziska Anneke als regionale "Heldin" vorgestellt. Am Sonntag
wird Kuratorin Ingrid Telsemeyer bei Kaffee und Kuchen aus
Briefen und den Erinnerungen Annekes lesen.

"Mathilde Franziska Annekes außergewöhnliche Persönlichkeit
macht sie zur idealen Botschafterin für das
Kulturhauptstadtjahr. Bis heute faszinieren der Mut dieser Frau
und ihre Beharrlichkeit im Einsatz für Menschenrechte,
Frauenrechte und Demokratie. Sie vertritt damit zentrale Werte,
die bis heute den aktiven Einsatz der Menschen brauchen", so
Ingrid Telsemeyer.

Das Programm der Finissage am Sonntag, 14. November, im
Einzelnen:

12 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung

13 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung

14.30 Uhr: Vorführung der historischen Dampffördermaschine

16 Uhr: Lesung und Führung durch die Ausstellungsabteilung
"Mathilde Franziska Anneke im Badisch-pfälzischen Feldzug 1849"

ab 16 Uhr: Ausstellungsabschluss in gemütlicher Atmosphäre bei
Kaffee und Kuchen

Die Führungen sind im normalen Eintritt ins Museum enthalten
(Erwachsene: 2,40 Euro, Kinder: 1,50 Euro Familienkarte: 5,80
Euro).


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 11 13:27:00 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Nov 2010 13:27:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 11.11.2010
Message-ID: 4CDBEF24.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 10.11.2010, 12:41


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 11.11.2010

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Westfalen: Soziales, Wirtschaft / 11.11.2010 12:00

Arbeitslosigkeit bei schwerbehinderten Menschen weiter
rückläufig

Westfalen (wh). Die Arbeitsmarktsituation entwickelt sich auch
für schwerbehinderte Menschen in Westfalen weiterhin positiv.
Laut einem Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) sank die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen im
Oktober um 0,94 Prozent auf derzeit 21.296. Das sind 203
Personen weniger als im Vormonat. Zwar fiel der Rückgang damit
geringer aus als im September (- 2,4 Prozent), "jedoch lag die
Abnahme der Arbeitslosigkeit für Westfalen-Lippe immer noch
über den bundesweiten Zahlen, die im Oktober einen Rückgang der
Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen um 0,74 Prozent
ausweisen", so LWL-Sozialdezernent Matthias Münning.

Weitere Informationen:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23328

Pressekontakt: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen:
Wirtschaft / 11.11.2010 11:00

Mehr Mais, weniger Getreide: Klimawandel beeinflusst
westfälische Landwirtschaft

Westfalen (wh). Zunehmende Hitze und Trockenheit als Folge des
Klimawandels lassen die Getreide-Ernte in der Börde-Region
immer schwieriger werden. Das sagt Johannes Frizen, Präsident
der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Auch Schäden
durch extreme Wetterbedingungen wie Regen, Hagel und Sturm
machten den Bauern häufiger zu schaffen. Ebenfalls betroffen
ist die diesjährige Heu-Einfuhr. Der trockene Sommer hat zu
Ernte-Einbußen geführt, die den Heu-Preis im Vergleich zum
Vorjahr um 40 Prozent verteuert haben. Der Klimawandel bringe
aber auch Vorteile für die westfälische Landwirtschaft. So
gedeihe der Mais in den Mittelgebirgsregionen heute weitaus
besser: "Längere Vegetationszeiten erlauben zum Teil zwei
Ernten im Jahr", so Frizen.

Pressekontakt: Uwe Spangenberg, Pressestelle
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Telefon:
0251/2376234, E-Mail: uwe.spangenberg[at]lwk.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Münster: Kultur und Medien, Panorama / 11.11.2010 10:00

Sozialpalast-Film erzählt vom Konzertsommer in der Region

Münster (wh). Einen Roadmovie mit Wohnwagen hat die
Münsterische Künstlergruppe Sozialpalast gedreht. Im Sommer
2009 reiste sie im weißen Camping-Mobil von Münster durch das
Ruhrgebiet bis nach Düsseldorf. Mit an Bord des sogenannten
"White Diamond": die Band The Alma Church Choir und
verschiedene Musiker, die das Sozialpalast-Mobil als
Konzertbühne nutzten. Der Dokumentarfilm von Jan-Christoph
Tonigs und Erik Biembacher über die ungewöhnliche Tour wirft
Blicke auf eine Konzertkultur abseits der großen Plätze und
offiziellen Bühnen. Es ist aber auch eine Art moderner
Heimatfilm mit poetischen Bildern unter anderem aus
Recklinghausen, Bochum, Lüdinghausen und Münster. Zu sehen ist
der 70-Minuten-Film am 17. November um 21 Uhr im Programmkino
Cinema in Münster.

Weitere Informationen: http://www.sozialpalast.de/

Pressekontakt: Erik Biembacher, Telefon: 0251/3740324, Mobil:
0175/7545160, E-Mail: kontakt[at]sozialpalast.de

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Westfalen,
Hagen: Kultur und Medien, Soziales, Wissenschaft und Bildung /
10.11.2010 17:00

"Hagen erforschen": Buchprojekt führt junge Menschen auf die
Spuren vergangener Zeit

Hagen (wh). Die große Bedeutung der Stadt Hagen für die Moderne
Kunst soll mit einem jetzt veröffentlichten Buch auch jungen
Menschen vermittelt werden. In "Hagen erforschen - Eine Stadt
als Laboratorium" begleiten die Leser die Comic-Figur Professor
Philipp Valentin bei Spaziergängen durch die Stadt. Dabei gibt
es nicht nur die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandene
Architektur des Hagener Impulses zu entdecken, sondern auch das
Alltagsleben der Hagener in einer durch die Industriealisierung
geprägten Zeit des Umbruchs. Damit das Buch möglichst viele
Kinder und Jugendliche zum Erforschen ihrer Heimatstadt
motiviert, wird es in den kommenden Monaten an alle Hagener
Fünft- und Sechstklässler verschenkt. Ermöglicht haben diese
Aktion Spenden in Höhe von 38.000 Euro, die seit 2008 von den
Service-Clubs Inner Wheel, Lions, Rotary, Soroptimist und Zonta
gesammelt wurden. Die Stadt Hagen gehörte in den Jahren 1900
bis 1921 zu den wichtigsten Zentren der Kunst- und Kulturszene.
Der Sammler und Mäzen Karl Ernst Osthaus verwirklichte in der
Stadt neben der Künstlerkolonie Hohenhagen auch das
Folkwang-Museum (heute: Osthaus Museum Hagen), das als erstes
Museum für Zeitgenössische Kunst gilt.

Pressekontakt: Kirsten Pinkvoss, Präsidentin Zonta Club Hagen,
Telefon: 02331/9872450 und 0177/2404360, E-Mail:
kirsten.pinkvoss[at]fernuni-hagen.de

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Westfalen,
Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis, Minden-Lübbecke,
Siegen-Wittgenstein, Soest, Steinfurt: Freizeit, Kultur und
Medien, Panorama / 10.11.2010 14:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Dortmund. Die 23 Jahre junge Pianistin Yuja Wang verbindet in
ihrem Klavierspiel jugendliche Spontaneität mit der Präzision
einer erfahrenen Künstlerin. In der Reihe "Junge Wilde" stellt
sie sich mit Variationen von zum Beispiel Rachmaninow, Schubert
und Bartholdy im Konzerthaus vor.
http://www.konzerthaus-dortmund.de Freitag, 19 Uhr, Konzerthaus

Siegen. Mit Leidenschaft und künstlerischer Perfektion hat
Siegens erste eigene Opernproduktion "Dido & Aeneas" überzeugt.
Bei der Inszenierung der ergreifenden Geschichte um Königin
Dido spielen, musizieren und singen Studenten der Universität
Siegen - nun zum vorerst letzten Mal zu erleben.
http://www.apollosiegen.de Freitag, 20 Uhr, und Samstag, 19 Uhr,
Apollo Theater Siegen

Soest. Fast schon legendär ist das Festival der Vokalmusik. Es
präsentiert die stimmliche Vielfalt der Chöre, Sänger und
Musiker aus der Region in den Kirchen und Häusern der Stadt.
Zum Auftakt singt das Hellweg Quartett ein Festkonzert
anlässlich seines 25-jährigen Bestehens.
http://www.st-thomae.de Samstag, 17 Uhr, Thomä Kirche

Kreis Steinfurt. In ein Klanghaus verwandelt sich das DA
Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel, wenn die besten
Nachwuchstrommler aus NRW aufeinandertreffen. Mit Schlagzeug,
Becken, Gongs und Vibraphonen wollen die preisgekrönten
Perkussionisten eine besondere Atmosphäre inmitten der
Ausstellung verbreiten. http://www.da-kunsthaus.de Samstag, 19
Uhr, DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst

Minden. Die Verleihung des neunten Kabarett-Förderpreises
"Mindener Stichling" wird mit einer launigen Gala gefeiert. Die
Preisträger, darunter das Duo "Schwarze Grütze" aus Potsdam und
der Berliner Kabarettist Marc-Uwe Kling, beweisen live ihren
Biss. http://www.stadttheater-minden.de/ Samstag, 20 Uhr,
Stadttheater Minden

Witten. Hercules verabschiedet sich aus dem LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall. Der Abschluss der Ausstellung um den antiken
Helden wird mit Führungen, einer Lesung sowie Kaffee und Kuchen
gefeiert.
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/witten/ort/ Sonntag,
12 - 18 Uhr, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 12 09:58:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Nov 2010 09:58:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zwangsarbeit in der Ruestungsproduktion,
Bielefeld, 16.11.2010
Message-ID: 4CDD0FDA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 11.11.2010, 12:53


AKTUELL

Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion

Unter dem Titel "Schwierige Erinnerung - Zwangsarbeit bei
Dürkopp und Kochs Adler" steht ein Vortrag, den Wolfgang Herzog
und Dr. Uwe Horst am Dienstag, 16. November, um 19.00 Uhr im
Historischen Museum halten. Mehr als zweitausend Menschen,
meist aus der damaligen Sowjetunion, waren im Zweiten Weltkrieg
gezwungenermaßen in der Rüstungsproduktion beider Firmen im
Einsatz.

Sie wurden als "Ostarbeiter" gekennzeichnet und als "rassisch
minderwertig" eingestuft. Ihre Unterbringung erfolgte in
mehreren Lagern, von denen dasjenige auf dem Johannisberg das
größte war. Der Vortrag mit anschließender Diskussion berichtet
von ihrem Schicksal und dem Umgang mit der Erinnerung daran
nach dem Krieg. Der Eintritt ist frei.


INFO

Historisches Museum der Stadt Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 12 10:07:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Nov 2010 10:07:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Polen im Ruhrgebiet, Bochum, 16.11.2010
Message-ID: 4CDD11C8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 11.11.2010, 11:20
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Polen im Ruhrgebiet
Dr. Susanne Peters-Schildgen analysiert Selbst- und
Fremdzuschreibungen der Arbeitsmigration im 19. und 20.
Jahrhundert

Namhafte Kunst- und Kulturhistorikern referiert im Rahmen der
gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Bochumer Zentrums für
Stadtgeschichte und des ISB"

Als Schalke 1934 deutscher Meister wurde glaubte man
tatsächlich, dass Polen deutsche Fußballmeister wurden. Mit
einem Tibulsky, Kalwitzki, Burdenski, Przybylski oder einem
Czerwinski standen viele Spieler polnischer Abstammung auf dem
Platz - die "polnischen Gerüchte" wischte der Verein dann
schnell vom Tisch.

Anfang 1940 kam es dann zum Masseneinsatz polnischer
Zwangsarbeiter. Im Rahmen der "Polenerlasse" Himmlers mussten
sie ihre Kleidung mit einem "P" kennzeichnen. Zechenleitungen
befürchteten, dass sich die Maßnahme auch gegen alteingesessene
Ruhrpolen richten könnte.

Mit "Czapracki" oder "Kaczmarek" zeigen sich Spuren polnischer
Zuwanderung heute auch immer noch in den Telefonbüchern des
Reviers; ihre Namen haben Serien und Titel inspiriert wie
"Schimanski" oder "Dr. Antonia Cervinski Querenburg".

Mit Dr. Susanne Peters-Schildgen wird eine ausgewiesene
Kennerin der Ost-West-Migration Einblicke in die polnische
Arbeitsmigration geben. Susanne Peters-Schildgen ist seit dem
Jahre 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin / Kustodin am
Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen.

Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtarchiv
Herne und am Ruhrlandmuseum Essen. Sie ist Vorstandsmitglied
des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher sowie
Gründungsmitglied im Arbeitskreis Ruhrgebiet-Oberschlesien.
Ihre Veröffentlichungen befassen sich mit Kunst- und
Kulturgeschichte, Migration im Ruhrgebiet und vergleichender
Industriegeschichte.

Termin
Dienstag, "16. November 2010, 18:00 Uhr"
im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19,
44789 Bochum

Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Die Veranstaltungen
sind zugleich Lehrveranstaltungen der Ruhr-Universität Bochum.

Die gemeinsame Veranstaltungsreihe vom RUB-Institut für soziale
Bewegungen (ISB) und dem Bochumer Stadtarchiv korrespondiert
mit der Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im
Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, die als Teil des
Kooperationsprojektes "Fremd(e) im Revier!?" von der Ruhr.2010
GmbH in das Programm der Kulturhauptstadt Europas aufgenommen
wurde.

Das ISB hat seinen Sitz im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets,
Clemensstraße.

"Mit den alten Beständen der Industriegewerkschaft Bergbau und
Energie IGBE beherbergt das Archiv für soziale Bewegungen (AfsB)
im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets ebenso einen reichen
Fundus zur Arbeitsgeschichte von Migrantinnen und Migranten."


INFO

Thea A.Struchtemeier, Dipl.Soz.Wiss.
Institut für soziale Bewegungen
Zentralinstitut der Ruhr-Universität im
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Clemensstraße 17-19
D-44789 Bochum

Tel.: +49/234/32-28768
URL: http://www.isb.rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 12 10:14:37 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Nov 2010 10:14:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Jubilaeums-Adventsmarkt lockt ins LWL-Textilmuseum,
Bocholt, 23.11.-28.11.2010
Message-ID: 4CDD138D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 11.11.2010, 12:47


AKTUELL

Jubiläums-Adventsmarkt lockt ins LWL-Textilmuseum nach Bocholt

Zum 15. Mal lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
zum Adventsmarkt in sein Textilmuseum Bocholt ein. Von Dienstag,
23. November, bis Sonntag, 28. November, präsentieren rund 50
Hobbykünstler ihre handgefertigten Kunstgegenstände im
LWL-Industriemuseum. Dazu gibt es Punsch, Plätzchen und
herzhafte Leckereien. Der Eintritt ist frei. Zum Jubiläum gibt
es für jeden 150. Besucher einen Gutschein über 10 Euro, der am
Stand der Spenderin einlösbar ist (keine Barauszahlung möglich).

Das Angebot reicht von Teddybären über Krippenfiguren und
Schmuck bis hin zu handgeschöpften Papieren. Besonders
umfangreich ist das Angebot an Kreativem aus Stoff und Faden,
darunter Puppenkleider, Tücher in Seidenmalerei,
Klöppelarbeiten und Patchwork-Kissen.

Jeweils von 10 bis 18 Uhr können die Besucher an den festlich
geschmückten Ständen stöbern. Vielleicht ist bei dem breiten
Angebot an Kunstgewerbe ja schon das richtige
Weihnachtsgeschenk dabei. Ansonsten dürfen die Besucher gleich
selbst kreativ werden. Von Dienstag (23.11.) bis Freitag
(26.11.) jeweils von 15 bis 17 Uhr können Kinder im Alter von
sechs bis zwölf Jahren unter Anleitung basteln (Kosten pro Teil
2 Euro incl. Material). Anschließend werden in der gemütlichen
Wohnküche des Arbeiterhauses Märchen erzählt. Eine Anmeldung
fürs Basteln ist erforderlich unter Tel. 02871 21611-0.

Eine Aufführung der besonderen Art präsentiert Clown Bibo am
Samstag, 27. November, von 14 bis 16 Uhr: Alle Jahre wieder
kommt der Weihnachtsmann mit seinem Gehilfen, dem Schneemann
auf die Erde. Doch was macht er, wenn er in ein Haus einkehrt
wo es kein Weihnachten mehr gibt? In dem Mitmach-Spieltheater
sind Eltern und Kinder gleichermaßen gefragt, dieses Problem in
einer wunderschönen Dekoration und mit Spielen zu lösen.
Natürlich darf auch der Nikolaus nicht fehlen. Er kommt am
ersten Adventssonntag (28.11.) um 15 Uhr ins
LWL-Industriemuseum und verteilt Überraschungen an die kleinen
Besucher.

In der Festwoche lädt das Museumsrestaurant "Schiffchen"
täglich zum gemütlichen Adventskaffee ein. Vom Bäcker, Metzger
und Imker gibt es Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch.
Das Textilmuseum verkauft dazu Glühwein, Kinderpunsch und Saft.

Im Rahmen des Adventsmarktes gibt es wieder eine Tombola, deren
Erlös für einen guten Zweck bestimmt ist.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 12 10:18:54 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Nov 2010 10:18:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Provokation als Strategie. Der Kurator Jan
Hoet spricht im LWL-Landesmuseum, Muenster, 18.11.2010
Message-ID: 4CDD148E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.11.2010, 09:04


AKTUELL

Provokation als Strategie
Der Kurator Jan Hoet spricht im LWL-Landesmuseum

Der belgische Kunsthistoriker Jan Hoet hält am Donnerstag, 18.
November um 19 Uhr, einen Vortrag im LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte.

Jan Hoet (Jahrgang 1936) ist einer der international
bekanntesten Ausstellungsmacher und Museumsdirektoren. Er war
künstlerischer Leiter der documenta 9 (1992) und gestaltete als
Gründungsdirektor das MARTa Herford von 2005 bis 2009
entscheidend mit.

Hoets Anliegen war es immer, die eingefahrenen Sehgewohnheiten
der Menschen mit unkonventioneller, herausfordernder Kunst zu
konfrontieren und ihre Mentalität zu verändern. Konflikte hat
er dabei nie gescheut. Unter der Losung "Es lebe die
Provokation!" stellt Jan Hoet im LWL-Landesmuseum Aspekte
seiner Museumsarbeit vor.

Mit der Veranstaltungsreihe "Neubau.Gespräche" bietet das
Landesmuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL)
einmal im Monat Vorträge von profilierten Museumsleuten, die
über ihre Erfahrungen in der Museumsarbeit und mit Neu- und
Umbauten von Museen berichten. Die Vorträge finden im
Veranstaltungssaal im Altbau am Domplatz statt. Der Eintritt
ist frei.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 12 10:33:21 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Nov 2010 10:33:21 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 9/2010
Message-ID: 4CDD17F1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 12.11.2010, 11:00


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter - für den Raum Hagen und Iserlohn -
Beiträge zur Landeskunde
Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e. V.
Heft 9/2010
September 2010
71. Jahrgang


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89




S. 289-314
Bleicher, Wilhelm
Zur ältesten Geschichte der Firma Philipp Boecker - 200 Jahre BWS

S. 314
Stamm, Willi
Kiek maol, bû hai kieket
Limburger Platt

S. 315f.
Buchbesprechung

S. 317-320
Klostermann, Christel
Graf Engelbert III. von der Mark
-die ersten Regierungsjahre-

S. 321-323
Heimatpost

S. 324
Hohenlimburger Szenen
Der alte Dessauer





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 12 12:47:05 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Nov 2010 12:47:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 12.11.2010
Message-ID: 4CDD3749.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 12.11.2010, 12:41


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 12.11.2010

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Westfalen: Kultur und Medien, Panorama, Politik, Wirtschaft /
12.11.2010 12:00

Frequenzversteigerungen: Westfälische Veranstalter erwarten
Kostenlawine

Westfalen (wh). Mit großem Unbehagen beobachten
Veranstaltungsbetriebe und Kultureinrichtungen in Westfalen die
Frequenzversteigerungen der Bundesnetzagentur. Bereits im April
dieses Jahres haben Telekommunikationsunternehmen erfolgreich
auf die Frequenzbereiche 790 bis 862 Megahertz geboten, um ihr
Angebot an mobilen Breitbandzugängen auszubauen. Das Problem:
In diesem Bereich funken auch zahlreiche Theater, Konzerthäuser
oder Konferenzzentren mit ihren drahtlosen Mikrofonen. Der
Deutsche Bühnenverein erwartet schon in den nächsten Monaten
erste technische Störungen bei Theateraufführungen und
Konzerten - wenn die betroffenen Kultureinrichtungen nicht
rechtzeitig ihre Mikrofon-Technik umrüsten. Das wird allerdings
teuer. Das Theater Dortmund rechnet für die Umstellung der
vorhandenen Mikroportanlage mit Kosten in Höhe von 350.000
Euro. "Da wir ein Fünf-Spartenhaus mit fünf Spielstätten sind,
betrifft uns die Frequenzumstellung massiv", so
Tonabteilungsleiter Lutz Essfeld. Wenige Kilometer weiter
südlich sieht es ähnlich aus: "Den Westfalenhallen Dortmund
sind bereits jetzt rund 25.000 Euro Kosten wegen dieser
Problematik entstanden", sagt Pressesprecher Andreas Weber.
Verschont von der Kostenlawine bleibt die Kultur Ruhr GmbH als
Veranstalter des Theaterfestivals Ruhrtriennale. Hier werden
die Mikrofonanlagen von den Betreibern der Spielorte gestellt.
Eigene Technik muss somit nicht umgerüstet werden. Anders beim
theaterhagen: Sprecherin Monika Martincevic rechnet ganz
nüchtern vor: "20 Mikrofone à 5000 Euro macht 100.000 Euro."
Enorme Ausgaben für das ohnehin auf Sparkurs gedrillte
Stadttheater. Auch in der Veranstaltungsbranche haben die
Versteigerungen der Bundesnetzagentur für großes Aufsehen
gesorgt. 31 Funkmikrofone sind bei der Halle Münsterland GmbH
im Einsatz. "Nur vier Senderstrecken, also nur ein sehr
geringer Teil, können umgebaut werden. Bei allen anderen ist
der Umbau entweder nicht möglich oder nicht wirtschaftlich. Die
Summe der erforderlichen Investitionen beläuft sich auf circa
80.000 Euro", sagt Veranstaltungstechniker Martin Kupka. Sein
Kollege Rainer Pfeffer, technischer Leiter der PaderHalle in
Paderborn ist ebenfalls betroffen: "Wir können hier eine Anlage
für 35.000 Euro verschrotten..." Ob und in wie weit sich der
Bund als Nutznießer der Frequenzversteigerungen an den Kosten
beteiligt, ist bislang unklar. Zwar habe der Haushaltsausschuss
am Montag den betroffenen Institutionen in einem
Zwischenbeschluss finanzielle Rückendeckung versprochen, aber
"Definitives kann man noch nicht sagen", so eine Sprecherin des
Deutschen Bundestags. Thomas Noack, Tonmeister am Theater
Bielefeld, sagt dazu: "Es wäre ein Skandal, wenn der Bund und
die Bundesnetzagentur den Bundeshaushalt zu Lasten der
betroffenen Kultureinrichtungen aufbessert." In seinem Haus
sind 40 Mikroportstrecken und weitere Funkstrecken von der
Versteigerung betroffen - der Austausch wird 210.000 Euro
kosten.

Pressekontakt: Vera Scory, Deutscher Bühnenverein, Telefon:
0221/2081227, E-Mail: scory[at]buehnenverein.de

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Westfalen,
NRW: Wirtschaft / 12.11.2010 11:00

Landwirte teilen sich Mitarbeiter: Westfälisches Modellprojekt
wird ausgeweitet

Westfalen (wh). Zu wenig Arbeit, um eigenes Personal zu
beschäftigen - zu viel Arbeit, um sie alleine zu bewältigen: So
stellt sich die Situation für viele westfälische Landwirte dar.
Um diesem Dilemma zu entkommen, wurde vor zwei Jahren der
Arbeitgeberzusammenschluss Soest-Ruhr-Lippe (AGZ) auf den Weg
gebracht. Die Idee: Mehrere landwirtschaftliche Betriebe
beschäftigen gemeinschaftlich Mitarbeiter, die von Hof zu Hof
fahren und dort eingesetzt werden, wo gerade besonders viel zu
tun ist. Jetzt wurde beschlossen, dass das in Westdeutschland
einzigartige Modellprojekt weitere 18 Monate gefördert wird. 17
westfälische Landwirtschaftsbetriebe beschäftigen derzeit als
AGZ vier Mitarbeiter in Vollzeit, einen Mitarbeiter in Teilzeit
sowie drei sogenannte Minijobber. Finanziell unterstützt wird
das Gemeinschaftsprojekt des Westfälisch-Lippischen
Landwirtschaftsverbandes (WLV), des Arbeitgeberverbandes der
Westfälisch-Lippischen Land- und Forstwirtschaft (WLAV) und des
NRW-Arbeitsministeriums durch die Europäische Union und das
Land Nordrhein-Westfalen. Zukünftig soll der
Arbeitgeberzusammenschluss auf ganz Westfalen und Teile des
Rheinlandes ausgedehnt werden.

Pressekontakt: Petra Drees-Hagen, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit Westfälisch-Lippischer
Landwirtschaftsverband, Telefon: 02303/2531036, E-Mail:
Petra.Drees-Hagen[at]wlv.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Kultur und Medien, Panorama, Stadtentwicklung /
11.11.2010 17:00

Ausgezeichnet: Programm des Dortmunder Hartware Medien
KunstVereins

Dortmund (wh). Der Dortmunder Hartware Medien KunstVerein (HMKV)
wird von der Kunststiftung NRW mit dem Förderpreis Jump 2011
ausgezeichnet. Die Prämie in Höhe von 75.000 Euro soll das neue
Ausstellungsprogramm des HMKV im Dortmunder "U" unterstützen.
Der Verein, der bis vor kurzem die Phoenix Halle in
Dortmund-Hörde für zwei Präsentationen im Jahr nutzte, plant,
seine neuen Räume im "U" ganzjährig mit Medienkunst zu
bespielen. Die Kunststiftung NRW belohnt mit dem Jump 2011 das
Engagement des Teams um HMKV-Leiterin Dr. Inke Arns für den
Standort Dortmund. Dort sei "eines der agilsten Zentren für
zeitgenössische Kunst in Deutschland" entstanden, sagte Regina
Wyrwoll, Generalsekretärin der Stiftung.

Achtung Redaktionen: Im Download-Bereich unserer Webseite
finden Sie Pressefotos zu dieser Meldung.

Der HMKV im Internet: http://www.hmkv.de/

Pressekontakt: Steffen Korthals, Pressesprecher HMKV, Telefon:
0231/823106, Mobil: 0173/7280989, E-Mail:
steffen.korthals[at]hmkv.de

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Westfalen,
NRW, Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen: Freizeit, Kultur und
Medien, Panorama / 11.11.2010 16:00

Zorc, Wosz und Co.: Fußballhelden kämpfen um den SuperPott 2010

Bochum (wh). Zum Finale des Kulturhauptstadtjahres wird es
sportlich: Im Bochumer rewirpowerstadion treffen am 19.
Dezember die Mannschaften des VfL Bochum, von Borussia Dortmund
und vom FC Schalke 04 aufeinander. Und da das Ruhrgebiet in
diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas ist, werden nicht die
aktuellen Mannschaften auflaufen, sondern jene Teams, die vor
13 Jahren in Europa für Furore sorgten. Zur Erinnerung: 1997
hatte Borussia Dortmund die Champions League gewonnen, die
Eurofighter des FC Schalke 04 triumphierten im UEFA-Cup-Finale
und der VfL Bochum zog zum ersten Mal in seiner
Vereinsgeschichte in den Europapokal ein. Jetzt werden die
Helden von damals um den SuperPott 2010 kämpfen. Mit von der
Partie sind unter anderem Dariusz Wosz, Michael Zorc und Marc
Wilmots.

Pressekontakt: Marc Oliver Hänig, Pressesprecher Ruhr.2010,
Telefon: 0201/8882099, E-Mail: marc.oliver.haenig[at]ruhr2010.de


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 15 10:39:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Nov 2010 10:39:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Hebewerk und Treidellok: Elektrizitaet und Kanaele
im Ruhrgebiet", Recklinghausen, 18.11.2010
Message-ID: 4CE10DEE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Peter Döring"
Datum: 12.11.2010, 13:40


AKTUELL

"Hebewerk und Treidellok: Elektrizität und Kanäle im Ruhrgebiet"

Über "Hebewerk und Treidellok: Elektrizität und Kanäle im
Ruhrgebiet" referiert am 18. November 2010 um 19.00 Uhr Dr.
Olaf Schmidt-Rutsch im Umspannwerk Recklinghausen. Olaf
Schmidt-Rutsch ist Historiker am LWL Industriemuseum in
Dortmund. Sein Vortrag untersucht die enge Verknüpfung von
Kanälen und Elektrifizierung im Ruhrgebiet.

Heute prägen nicht zuletzt die zahlreiche Kraftwerke entlang
der Wasserstraßen im Ruhrgebiet die typische
Industrielandschaft der Region. Sie nutzen die Kanäle als
Kühlwasserreservoir. Die Anwendung der elektrischen Energie im
Dienste der Kanalschifffahrt reicht aber bis in das frühe 20.
Jahrhundert zurück. Der Vortrag stellt bekannte und unbekannte
Beispiele für die Nutzung von Elektrizität im Kanalwesen vor -
vom elektrisch angetriebenen Schiffshebewerk Henrichenburg über
die Treidelloks an den Schleusen in Herne bis zur elektrischen
"Wassereisenbahn" auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

Der Vortrag zählt zu einer Veranstaltungsreihe, die in
Kooperation mit der Volkshochschule Recklinghausen die
Ausstellung "Revier unter Strom - Fotografien zur
Elektrizitätsgeschichte des Ruhrgebietes" im Umspannwerk
Recklinghausen begleitet.

"Revier unter Strom" dokumentiert anhand historischer
Fotografien die Entwicklung des Ruhrgebiets zu Europas größtem
Energiezentrum durch die gewaltige Erzeugung von Kohle, Stahl
und Elektrizität seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Rund 200 bisher unveröffentlichte Bilder aus Archiven und
Museen der Region zeigen, wie die intensive Nutzung der
Elektrizität in Industrie, Gewerbe, Verkehr und im Haushalt für
die regionale Entwicklung eine prägende Rolle spielte und in
charakteristischer Weise das Wirtschaftsleben, die Landschaft
und den Alltag der Menschen im Ruhrgebiet beeinflusste.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Hebewerk und Treidellok: Elektrizität und
Kanäle im Ruhrgebiet"
Datum: 18.11.2010
Umspannwerk Recklinghausen, Museum Strom und Leben
Uferstr. 2 - 4
45663 Recklinghausen
Tel.: 02361 9842216
Fax: 02361 9842215
E-Mail: museum at rwe.com
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de

Kontakt:
Hanswalter Dobbelmann
Umspannwerk Recklinghausen
Uferstr. 2 - 4
44563 Recklinghausen
Tel.: 02361 9842208
Fax: 02361 9842215
E-Mail: hanswalter.dobbelmann at rwe.com
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 15 10:44:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Nov 2010 10:44:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Geschichte und Zukunft der deutschen
Seeschiffswerften, Waltrop, 23.11.2010
Message-ID: 4CE10F10.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 09.11.2010, 10:31


AKTUELL

Geschichte und Zukunft der deutschen Seeschiffswerften
Lichtbildervortrag im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Viele traditionsreiche deutsche Werften mussten in den
vergangen 30 Jahren ihre Tore schließen oder wurden an
ausländische Investoren verkauft. Um Geschichte und
Perspektiven der deutschen Seeschiffswerften geht es in einem
Bildervortrag, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Dienstag, 23. November, um 19.30 Uhr in sein
Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg einlädt.

Dr. Dirk J. Peters vom Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
gibt einen Überblick über die bestehenden deutschen
Schiffswerften mit ihrer Geschichte und ihren wichtigsten
Produkten. Der Eintritt ist frei.

"Die vorhandenen Betriebe sind ohne die staatlichen Hilfen auf
dem Weltmarkt mit ihren Produkten nicht konkurrenzfähig, wenn
sie sich gegen die Dumping-Preise ihrer Mitbewerber aus
Ostasien behaupten wollen", erklärt der Referent. Diese liefern
heute über 80 Prozent der Schiffe, die auf den Weltmeeren
unterwegs sind.

Stark sei die Branche nach wie vor im Spezial- und
Marineschiffbau sowie auf dem Gebiet der Reparatur. Die
deutschen Schiffbauer konnten so ihre Spitzenstellung in Europa
halten und stehen zur Zeit an fünfter Position in der Welt.
"Für die kommenden Jahre benötigen die Werften allerdings
dringend neue Aufträge und weiterhin staatliche Unterstützung,
damit die bestehenden Kapazitäten ausgelastet und die
vorhandenen Arbeitsplätze gesichert werden können", so der
Referent.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 15 10:46:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Nov 2010 10:46:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Glasblumen im LWL-Industriemuseum Glashuette Gernheim,
Petershagen, 21.11.2010
Message-ID: 4CE10F92.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 09.11.2010, 10:32


AKTUELL

Vielfältige Formen und Farben
Glasblumen im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Die unendliche Farb- und Formvielfalt von Blumen wirkt
inspirierend. Am Sonntag, 21. November, lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu einem Themensonntag
in sein Industriemuseum Glashütte Gernheim ein. Hier wird der
Glasmacher Torsten Rözsch den Besuchern zeigen, wie er die
Inspiration der Natur künstlerisch umsetzt. Die Glasblumen, die
er am Ofen herstellt, folgen nicht immer den natürlichen
Vorgaben, sondern können auch kunstvoll abstrahierte Formen
annehmen. Sie können reines Dekorationsobjekt sein oder einen
Gebrauchsgegenstand schmücken.

Zusätzlich wird es an diesem Tag um 11 Uhr eine öffentliche
Führung durch das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim geben.
Besucher zahlen den normalen Museumseintritt (Erwachsene 2,90
Euro, Kinder 1,50 Euro).


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 15 10:50:49 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Nov 2010 10:50:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Spektakel als Abschluss der Sonderausstellung
"Aufruhr 1225", Herne, 27./28.11.2010
Message-ID: 4CE11089.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.11.2010, 09:03


AKTUELL

Mittelalterliches Adventsspektakel am LWL-Museum für Archäologie
Spektakel als Abschluss der Sonderausstellung "Aufruhr 1225"

Zum Abschluss der Sonderausstellung "Aufruhr 1225!" am
Wochenende (27. und 28. November) übernehmen noch einmal
Spielleute und Händler, Gaukler und Ritter das Regiment rund um
das LWL-Museum für Archäologie in Herne. Inmitten hunderter
Kerzen, Fackeln und Laternen unter der eigens für die
Sonderausstellung errichteten Turmhügelburg sollen die Gäste
einen mittelalterlichen Winterzauber erleben. Rund 150 Akteure
werden am ersten Adventswochenende die Zeit um 800 Jahre
zurückdrehen und bieten einen weihnachtlichen Handwerkermarkt,
Ritter-Heerlager und ein buntes Bühnenprogramm.

Handwerker vom Schmied bis zum Bildhauer zeigen die
Handwerkskünste der alten Zeiten, Händler verkaufen nicht nur
ihr letztes Hemd, mittelalterliche Bäcker, Köche und Gar-Bräter
verwöhnen den Gaumen mit mittelalterlichen Speisen und
Getränken aus allen bekannten Ländern der Erdenscheibe.
Höhepunkt sind die Reiter-Turniere am Fuße der Turmhügelburg.
Ritter tragen Lanzen-Turniere aus, und besonders spektakulär
ist der Ritt durch die Flammen beim abendlichen Turnier.
Weihnachtsstimmung erleben die Gäste dann an der "lebenden
Krippe": Hier erzählt Josef inmitten von Schafen und Eseln die
Weihnachtsgeschichte.

An beiden Abenden erwartet die Besucher ein Abschlussprogramm,
bei dem zur Musik der Spielleute die Vaganten und Feuergaukler
des Marktes zum gemeinsamen Tavernenspiel rufen. Ein eineinhalb
stündiges Varieté der Künste mit Feuershow beschließt den Tag.


INFO

Mehr Infos unter:
URL: http://www.aufruhr1225.lwl.org

27. und 28.November
Marktzeiten: Samstag 11-21 Uhr, Sonntag 11-20 Uhr
Eintritt Adventsspektakel und Sonderausstellung:
6,50 Erwachsene
4,50 Kinder/ermäßigt
Kinder unter Schwertmaß frei!

Der Eintrittspreis enthält auch den Eintritt ins LWL-Museum und
die Sonderausstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und
Intrigen".

Die regulären Museums-Eintrittspreise und Rabatte gelten an
diesem Wochenende nicht.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 15 11:39:42 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Nov 2010 11:39:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] BKA-Experte haelt bei Kommission fuer Mundart- und
Namenforschung Vortrag ueber Sprecher-Erkennung, Muenster, 18.11.2010
Message-ID: 4CE11BFE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.11.2010, 11:09


AKTUELL

"Dem Täter auf der Stimmspur":
BKA-Experte hält bei Kommission für Mundart- und Namenforschung
Vortrag über Sprecher-Erkennung

Der geflüchtete Immobilienspekulant Jürgen Schneider wurde mit
ihrer Hilfe gefasst, und auch dem Kaufhauserpresser Arno Funke
alias Dagobert kamen sie auf die Spur: Die Sprachdetektive des
Bundeskriminalamtes (BKA) haben mitgeholfen, etliche der
spektakulärsten Kriminalfälle der jüngeren deutschen Geschichte
aufzuklären. Die Kommission für Mundart- und Namenforschung
Westfalens beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat
jetzt einen der BKA-Fachmänner eingeladen: Dr. Olaf Köster
erklärt am Donnerstag, 18. November, in Münster im Vortrag "Dem
Täter auf der Stimmspur" wie die forensische Sprecher-Erkennung
arbeitet, also die Identifikation von Sprechern für Polizei und
Gerichte. Einen Schwerpunkt bilden dabei die
regionalsprachlichen Merkmale in der gesprochenen Sprache.

Zu den verräterischsten Spuren, die Menschen hinterlassen
können, gehört ihre Sprache. Auch wenn die lokalen Dialekte
mehr und mehr aus der Alltagskommunikation schwinden, bleiben
noch reichlich Merkmale in der gesprochenen Sprache zurück, die
Hinweise für die Identifizierung eines Sprechers geben können.
Aus diesem Grund unterhält das BKA in Wiesbaden eine eigene
Abteilung für Sprecher-Erkennung und Tonträgeranalyse. Die
Erfolge der Sprachdetektive können sich sehen lassen, sie
spürten nicht nur Schneider und "Dagobert" auf, sie halfen auch
den Polizistenmord in Holzminden Anfang der 1990er Jahre, die
Entführung des Millionenerben Jan Philipp Reemtsma und die
Erpressung des Lebensmittelkonzerns Nestlé aufzuklären.

Der Vortrag beginnt am 18. November um 18 Uhr im Raum 17 des
Vom-Stein-Hauses (Germanistisches Institut der Universität
Münster) am Hindenburgplatz 34 in Münster. Zu dieser
kostenlosen Veranstaltung sind alle Interessenten eingeladen,
eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


INFO

Dr. Olaf Köster (Bundeskriminalamt, Wiesbaden):
"Dem Täter auf der Stimmspur.
Das Merkmal 'Regionalakzent' in der Forensischen
Sprechererkennung"
Donnerstag, 18. November, 18 Uhr
Vom-Stein-Haus (Germanistisches Institut),
Hindenburgplatz 34, Münster, Raum 17.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 15 15:27:05 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Nov 2010 15:27:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 15.11.2010
Message-ID: 4CE15149.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 12.11.2010, 12:41


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 15.11.2010

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Westfalen, NRW, Deutschland, Münster: Wissenschaft und Bildung
/ 15.11.2010 12:00

Physiotherapeut mit Bachelor: Land macht Ausbildung zum
Modellstudiengang

Münster (wh). Physiotherapeuten und Logopäden werden in Münster
akademisch ausgebildet. Nun hat das Land NRW die duale
Ausbildung an Krankenhäusern und der Fachhochschule zum
Modellstudiengang erklärt. Angehende Therapeuten erwerben dabei
zusätzlich zur staatlichen Anerkennung den akademischen Grad
Bachelor of Science. In anderen europäischen Ländern findet die
Ausbildung in Gesundheitsberufen schon seit vielen Jahren an
Hochschulen statt. Der duale Modellstudiengang in Münster, der
seit drei Jahren als Pilotprojekt läuft, will Therapeuten neue
Einsatzfelder eröffnen. Seminare zu Wirtschaftsthemen sollen
sie zum Beispiel für Managementaufgaben qualifizieren.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Download-Bereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.fh-muenster.de/hochschule/aktuelles/pressemitteilungen.php?pmid=4693

Pressekontakt:
Pressestelle Fachhochschule Münster, Telefon: 0251/8364090,
E-Mail: pressestelle[at]fh-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Unna: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 14.11.2010
19:00

21. Kinofest Lünen zeichnet Demenzdrama "Eines Tages..." aus

Lünen (wh). Das Publikum des 21. Kinofestes Lünen hat
entschieden: Die "Lüdia" geht an den Film "Eines Tages...". Der
Produzent Torsten Reglin nahm den mit 10.000 Euro dotierten
Festivalpreis am Sonntagabend zum Abschluss des Kinofestes
entgegen. Sein Film erzählt mit dem Schauspieler Horst Janson
in der Hauptrolle die Geschichte eines Architekten, der an
Demenz erkrankt und langsam die Macht über seine Gedanken
verliert. Während der vier Kinofesttage wurden in Lünen rund 50
kurze und lange, dokumentarische und fiktionale Filme gezeigt;
zahlreiche Regisseure und Schauspieler waren vor Ort. Rund 8500
Zuschauer sorgten dabei für eine "fantastische" Festivalbilanz,
erklärten die Veranstalter des Vereins Pro Lünen. Das "Fest für
deutsche Filme" wird seit Jahren durch das Engagement der
Lünener Bürger und der lokalen Wirtschaft ermöglicht.

Weitere Informationen: http://www.kinofest-luenen.de

Pressekontakt: Stefanie Görtz, Pressesprecherin Kinofest Lünen,
Telefon: 0170/2037198, E-Mail: presse[at]kinofest-luenen.de

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Westfalen,
NRW, Unna: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 14.11.2010
10:00

"Mord am Hellweg": Finale mit Zuschauerrekord

Unna (wh). Mehr als 26.000 Krimifans haben beim Festival "Mord
am Hellweg V - Tatort Ruhr" in den vergangenen neun Wochen
mitgefiebert und bescherten den Veranstaltern eine
Zuschauerauslastung von über 90 Prozent. Mit dieser
"sensationellen Bilanz" habe man sich zum größten Krimifestival
weltweit entwickelt, erklärten das Westfälische Literaturbüro
und die Kulturbetriebe Unna zum Finale am Wochenende.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor sei die Einbettung der Lesungen in
das Kulturhauptstadt-Programm gewesen, sagte die
Festivalleitung. So wurde bei der fünften Auflage der Reihe
auch in Ruhrgebietsstädten wie Essen, Gelsenkirchen und Bochum
literarisch gemordet. Prominente Krimi-Autoren und Schauspieler,
darunter Ingrid Noll und Joe Bausch, traten bei rund 240
Veranstaltungen an ungewöhnlichen Schauplätzen auf.

Die sechste Ausgabe von "Mord am Hellweg" findet 2012 statt.

Das Festival im Internet: http://www.mordamhellweg.de

Pressekontakt: Sigrun Krauß, Kulturbetriebe Unna, Telefon:
02303/103720, E-Mail: sigrun.krauss[at]stadt-unna.de

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Westfalen,
Herford: Kultur und Medien, Panorama, Wirtschaft / 12.11.2010
17:00

Zigarrenstadt Bünde und die Geschichte des Glimmstängels

Bünde (wh). Das Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum Bünde blickt
in einer neuen Dauerausstellung auf die Zeit zurück, als
Rauchen noch chic und Ostwestfalen das Zentrum der
Tabakverarbeitung war. 200 Zigarren-Fabriken gab es Mitte des
20. Jahrhunderts in Bünde, 90 Prozent der Bevölkerung arbeitete
in der Tabakindustrie. Heute noch vertreibt die Firma Arnold
André von Ostwestfalen aus ihre Zigarren. Die Museumsschau
untersucht den Wirtschaftsfaktor Tabak in der Region,
thematisiert aber auch den Imagewandel des Rauchens: Vom
glamourösen Glimmstängel in den 1920er Jahren über das
Freiheitssymbol Zigarette in den 1960ern bis zur weitgehenden
Verbannung des Rauchens aus dem öffentlichen Leben heute.
Thematisiert wird auch die Gesundheitsgefahr, die vom Rauchen
ausgeht.

Weitere Informationen: http://www.museum-buende.de

Pressekontakt: Michael Strauß, Leiter Museum Bünde, Telefon:
05223/793300, E-Mail: infoservice[at]museum-buende.de;
mi.strauss[at]gmx.de

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Westfalen,
Bielefeld, Borken, Lippe: Freizeit, Kultur und Medien /
12.11.2010 15:00

Westfalen im TV: Adelige Festessen und verwirklichte
Lebensträume

Dr. Oetker ist eine der bekanntesten Firmen in Deutschland. Für
98 Prozent der Deutschen ist der Name ein Begriff, doch nur die
wenigsten wissen, dass die Oetker-Gruppe nicht nur
Nahrungsmittel wie Backpulver und Tiefkühlpizza produziert,
sondern auch längst in Geschäftsbereichen wie Schifffahrt oder
Finanzdienstleistungen erfolgreich agiert. Noch weniger ist
über die Familie selbst bekannt, deren Geschichte durch große
wirtschaftliche Erfolge, aber auch durch tragische
Schicksalsschläge geprägt ist. In ihrem Film blicken Manfred
Oldenburg und Sebastian Dehnhardt hinter die Kulissen des
international tätigen Unternehmens aus Bielefeld, ergründen das
Erfolgsgeheimnis der Oetkers und beleuchten die privaten
Katastrophen, von denen die Familie immer wieder heimgesucht
wurde. Deutsche Dynastien - Die Oetkers, Montag, 15. November,
21 Uhr, ARD

Daaquam in Nordkanada - Austragungsort der Weltmeisterschaft
der Schlittenhund-Gespanne. 350 Musher, wie die Fahrer und
Lenker der Schlitten genannt werden, mit insgesamt 2.000
Huskies kämpfen um den ersten Platz. Mit dabei: Rudi Ropertz
aus Borken. Er startet in der "offenen" Klasse, der
Königsklasse, in der unbeschränkt viele Hunde eingespannt
werden können. Drei Rennen über 26 Kilometer werden
ausgetragen. Mit der Reise nach Kanada und der Teilnahme an der
Weltmeisterschaft lebt Rudi seinen Lebenstraum. 100 Pfoten für
den Sieg, Mittwoch, 17. November, 11.25 Uhr, Hessischer Rundfunk

Im Märchen haben sie Köche und Küchenhilfen, aber im wahren
Leben kochen sie selbst, und das sogar mit Begeisterung. Für
die neue WDR-Reihe "Von und zu lecker" haben sechs adlige Damen
aus NRW in ihre Küchen eingeladen, um hier ihr kulinarisches
Können unter Beweis zu stellen. Im dritten Teil der Serie
bekommen die Zuschauer ganz private Einblicke in den adeligen
Alltag der Familie von Reden. Auf dem Schlossgut Wendlinghausen
im Teutoburger Wald will die junge Kunstmanagerin Caroline von
Reden ihre Gäste mit einem alten Familienrezept begeistern. Von
und zu lecker, Mittwoch, 17. November, 21 Uhr, WDR

Wolfgang Burre aus Detmold hat die Traumgeschichte vom Lehrling
zum Millionär verwirklicht. 1968 wandert er nach Südafrika aus,
um sich dort als Bäcker durchzuschlagen. Heute, über 40 Jahre
später, besitzt er unter anderem eine Farm im berühmten Krüger
Nationalpark in Südafrika und ein privates Wildschutzgebiet im
Okavango Delta in Botswana. Sein größtes Projekt ist aber die
ehemalige Pirateninsel North Island im Indischen Ozean. Als er
hier vor zehn Jahren als Investor und Bauleiter einsteigt, ist
die Insel menschenleer und total verwildert. Mittlerweile
genießen die Beckhams, Julia Roberts oder Prinz Andrew ihren
Urlaub auf der exklusiven Promi-Insel. Erlebnisreisen-Tipp,
Samstag, 20. November, 13.35 Uhr, WDR


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 16 09:05:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Nov 2010 09:05:57 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Historisches Jahrbuch fuer den Kreis Herford,
Band 18 (2011)
Message-ID: 4CE24971.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Kröger"
Datum: 15.11.2010, 16:57


LITERATUR

Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford

- Band 18 (2011), Hardcover
- 288 Seiten mit zahlreichen Fotos
- seit dem 15. November 2010 im Buchhandel
- ISBN 978-3-89534-848-8
- Preis: 14,90 ?
- Inhaltsangabe und Bestellmöglichkeit im Internet unter:
URL: www.kreisheimatverein.de

Themen u.a.:
In dieser Ausgabe ist der Erste Weltkrieg ein Thema - in den
Briefen des Besenkämper Hauptlehrers Heinrich Büsemeyer. Ebenso
neu ist ein spannender Aufsatz über die Geschichte der an der
Bielefelder Grenze geplanten riesigen Mülldeponie Laar; sein
Autor Christian Möller ist gerade mit dem renommierten
Gustav-Engel-Preis ausgezeichnet worden.

Passend zur Verleihung der angesehenen Pöppelmann-Medaille des
Vereins für Herforder Geschichte befassen sich zwei Arbeiten
mit den Synagogen der Herforder jüdischen Gemeinde. Zum ersten
Mal wird der Prozess gegen den Synagogenschänder Fritz Georg
detailliert dargestellt.

Dass unter der heutigen Erdoberfläche immer wieder
Überraschungen entdeckt werden, zeigen die prägefrischen
römischen Goldmünzen von Oetinghausen genau so wie die
steinernen Kanonenkugeln von der Werburg in Spenge.


INFO

Kontakt:
Christoph Laue
Kommunalarchiv Herford
Tel.: 05221/132213
URL: www.kreisheimatverein.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 16 09:11:08 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Nov 2010 09:11:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Typisch westfaelisch!?", Luedinghausen,
25.11.2010
Message-ID: 4CE24AAC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 16.11.2010, 08:59


AKTUELL

Vortrag "Typisch westfälisch!?"
Referent: Gisbert Strotdrees

"Migration" war eins der meist diskutierten Themen im Jahr
2010. Was liegt da näher, als das Thema einmal von der
kulturhistorischen Seite zu beleuchten?

Das Zinngeschirr im Eichenschrank, die Wasserschlösser im
Münsterland, das im Sauerland verfasste Lied "Kein schöner
Land": Was verbindet sie alle miteinander? Sie werden gerne als
"typisch westfälisch" bezeichnet. Dabei weisen sie alle ihren
eigenen, längst vergessenen "Migrationshintergrund" auf: So
wurde zum Beispiel das Wasserschloss Stapel bei Havixbeck von
Tiroler Bauhandwerkern errichtet, das bekannte Volksklied "Kein
schöner Land" von einem Mann mit dem wohlklingenden Namen
"Zuccalmaglio" geschrieben. Typisch westfälisch? Auch da sind
italienische Wurzeln im Spiel!

Das Klischee vom angeblich bodenständigen, erdverbundenen
Westfalen hat die eigentliche Herkunft vergessen lassen und in
westfälische Traditionen umgemünzt. Der Historiker, Redakteur
und Buchautor Gisbert Strotdrees aus Münster beleuchtet in
seinem Vortrag die Ein- und Zuwanderung und ihre Folgen - ein
wenig bekanntes Kapitel aus der Geschichte Westfalens, das so
manche Überraschung parat hält.


INFO

Mit aussagekräftigen Fotos wird Strotdrees Beispiele für solche
Kulturimporte zeigen und erläutern.

Informationen unter Telefon: 02591/7990 11
Eintritt: 3 Euro

Zeit:
am 25.11.2010, 19:30 Uhr

Ort:
Münsterlandmuseum
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: + 49 (0)2591 7990-0
Fax: + 49 (0)2591 7990-29
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 16 09:13:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Nov 2010 09:13:57 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Neue_Werke_fuer_das_LWL-Landesmuseum?=
=?utf-8?q?=3A_Freundeskreis_beschlie=C3=9Ft_Ankaeufe?=
Message-ID: 4CE24B55.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.11.2010, 09:04


AKTUELL

Neue Werke für das LWL-Landesmuseum
Freundeskreis beschließt Ankäufe

Der Freundeskreis des Westfälischen Landesmuseums in Münster
e.V. hat bei seiner Mitgliederversammlung neue Ankäufe
beschlossen. Neben dem Ankauf von drei Werken wird der
Freundeskreis auch den Erwerb einer Arbeit des 1972 geborenen
Künstlers David Thorpe und die Finanzierung von
Restaurierungsmaßnahmen unterstützen. Dabei handelt es sich um
das Wandgemälde "Paradies" von Franz Marc und August Macke aus
dem Jahr 1912, das in der Dauerausstellung "Aufgemischt" im
LWL-Landesmuseum zu sehen ist. Um den Erhalt dieses
Gemeinschaftswerkes zu sichern, müssen Gutachten und Analysen
erstellt werden, die die Grundlage der Restaurierungsarbeiten
bilden.

Die großformatige Arbeit "W.M." des Briten David Thorpe ist
eine Collage aus verschiedenen Materialien. Thorpe gilt als
einer der international vielbeachteten jungen Künstler. Eines
seiner Werke ist momentan in der Ausstellung "Does city/
Münster matter?" in der Ausstellungshalle für zeitgenössische
Kunst (AZKM) in Münster zu sehen.

Außerdem erwirbt der Freundeskreis einen Arnsberger Pfennig für
das Münzkabinett. Teil der Sammlung werden auch vier
Filmplakate aus den 1960er Jahren sowie das Gemälde "Büßende
Maria Magdalena mit Engeln" (um 1630/50) von Pieter van Avond.
Das Gemälde stammt aus der Galerie des Grafen Ferdinand von
Plettenberg in Nordkirchen, die von Johann Conrad Schlaun
betreut wurde. Als Bestätigung für diese Herkunft gilt der
Rahmen des Werks.

Insgesamt unterstützt der Freundeskreis das LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte dadurch mit 35.000 Euro.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Nov 16 13:39:25 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 16 Nov 2010 13:39:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute - 16.11.2010
Message-ID: 4CE2898D.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 16.11.2010, 12:51


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen

Westfalen heute - 16.11.2010


Westfalen, Coesfeld, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Münster,
Recklinghausen: Soziales, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 16.11.2010
12:00

Zukunftsatlas: Gemischte Bilanz für westfälische Städte

Westfalen (wh). Münster ist die Stadt mit den besten Zukunftschancen in
Westfalen. Das zeigt der Zukunftsatlas 2010 des Berliner Prognos
Instituts für Wirtschaftsforschung und -beratung. Auf Rang 60 von 412
untersuchten deutschen Städten platziert, profitiert die Stadt besonders
von einer guten Lage auf dem Arbeitsmarkt und einer günstigen
demografischen Entwicklung, zum Beispiel durch den Zuzug von jungen
Menschen. Münster liegt mit diesem Ergebnis nur knapp hinter Köln (Rang
56). Die Top-Position im Deutschlandvergleich hat der Landkreis
München.
Während die ländlichen Regionen Westfalens mit einem "ausgeglichenen
Chancen-Risiko-Mix" durchweg gut abschneiden, sehen die
Wirtschaftsforscher vor allem bei industriell geprägten Städten einen
großen Nachholbedarf: Hamm, Hagen, Herne, Gelsenkirchen und der Kreis
Recklinghausen werden "Zukunftsrisiken" bescheinigt. Gründe dafür sind
unter anderem die kommunale Schuldenlast und eine niedrige Kaufkraft
sowie geringe Investitionen und wenige Unternehmensgründungen.
Eine Top-Position in Sachen Arbeitsmarkt zeigt der Atlas beim Kreis
Coesfeld. Mit einer Arbeitslosenquote unter vier Prozent zählt er zu den
sieben Kreisen außerhalb Bayerns und Baden-Württembergs, in denen
Vollbeschäftigung herrscht.

Weitere Informationen:
http://www.prognos.com/Zukunftsatlas-2010-Regionen.753.0.html

Pressekontakt: Birte Jessen, Leiterin Unternehmenskommunikation
Prognos, Telefon: 030/520059222, E-Mail: birte.jessen[at]prognos.com


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Westfalen, Ennepe-Ruhr-Kreis, Unna, Warendorf: Politik, Soziales,
Stadtentwicklung / 16.11.2010 11:00

Finanzspritze des Landes unterstützt Projekte der "Sozialen Stadt"

Westfalen (wh). Elternbildung in Ahlen, Ausbau des Förderturms in Bönen
zum soziokulturellen Zentrum und die Entwicklung der Industriebrache
Westfalia in Herdecke zu einem neuen Stadtquartier: Diese Projekte
werden zusammen mit 29 weiteren Städtebaumaßnahmen in Westfalen vom Land
NRW gefördert. Das jetzt veröffentlichte Sofortprogramm hat ein Volumen
von insgesamt knapp 40 Millionen Euro, von denen rund 14,5 Millionen in
Westfalen investiert werden.
Die Landesmittel sollen die Kürzung der Städtebaufördermittel des
Bundes teilweise auffangen, sagte NRW-Bauminister Harry K. Voigtsberger.
Von der Finanzspritze, die sich aus Rückflüssen und Bewilligungsresten
des Landeshaushaltes speist, profitieren auch die Vorhaben der "Sozialen
Stadt" in benachteiligten Stadtvierteln. Den Umbau- und
Bildungsprojekten droht angesichts des Wegfalls von Bundesmitteln
möglicherweise das Aus.

Weitere Informationen und eine Liste der Vorhaben:
http://www.mbv.nrw.de/Presse/Pressemitteilungen/Staedtebaufoerd-Sofortprogramm_15-11-2010/index.php


Pressekontakt: Stefan Grönebaum Pressesprecher NRW-Ministerium für
Wirtschaft und Städtebau, Telefon: 0211/38431015, E-Mail:
stefan.groenebaum[at]mwebwv.nrw.de


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Westfalen, NRW, Deutschland, Bochum: Panorama, Wissenschaft und Bildung
/ 16.11.2010 10:00

Studie: Nur die wenigsten wollen eigenes Geld für den Klimaschutz
ausgeben

Bochum (wh). Trotz einer allgemeinen großen Sorge über die Folgen des
Klimawandels sind nur die wenigsten Menschen bereit, für den Klimaschutz
eigenes Geld auszugeben. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie unter
Beteiligung der Hochschule Bochum, die sich mit der Zahlungsbereitschaft
für den Klimaschutz befasst.
200 Probanden wurde angeboten, die 40 Euro Aufwandsentschädigung für
die Teilnahme an der Studie in sogenannte CO2-Zertifikate zu
investieren, um so einen realen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Die Ergebnisse bezeichnet der Bochumer Wirtschaftsprofessor Carsten
Vogt als "ernüchternd": Durchschnittlich lag die Zahlungsbereitschaft
bei zwölf Euro für die Vermeidung einer Tonne CO2; 60 Prozent der
Teilnehmer wollten gar kein Geld für die Zertifikate ausgeben. Das sind
die bislang niedrigsten gemessenen Werte zu diesem Thema.
In früheren Untersuchungen stellten Wissenschaftler stets eine höhere
Zahlungsbereitschaft für den Klimaschutz fest - allerdings basierten
diese Studien auf Fragebögen und verlangten von den Teilnehmern keine
"echten" Ausgaben.

Weitere Informationen und ein Pressefoto unter:
http://www.hochschule-bochum.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/artikel/wenn-die-mehrheit-entscheidet-0-euro-fuer-den-klimaschutz.html


Pressekontakt: Detlef Bremkens, Pressestelle der Hochschule Bochum,
Telefon: 0234/3210702, E-Mail: detlef.bremkens[at]hs-bochum.de


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Westfalen: Freizeit, Kultur und Medien / 16.11.2010 09:00

Positive Bilanz für Internationales Orgelfestival Westfalen-Lippe

Westfalen (wh). Mit einem Konzert von Andreas Sieling und den
Westfälischen Kammersolisten endete am Sonntag in Steinfurt-Borghorst
das vierte Internationale Orgelfestival Westfalen-Lippe. Musiker aus dem
In- und Ausland spielten von April bis November unter der künstlerischen
Leitung von Organist Tomasz A. Nowak 22 Konzerte in westfälischen
Kirchen und Konzerthallen - darunter Leo van Doeselaar, Edgar Krapp oder
Jos van der Kooy. Der Verein Westfalen Initiative zog als Veranstalter
des Festivals eine positive Bilanz und freute sich über "steigende
Besucherzahlen".
Unter dem Motto "Orgel plus" lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf der
Kombination von Orgel und Chor oder anderen Musikinstrumenten wie Harfe,
Gitarre oder Schlagzeug.
Das Internationale Orgelfestival Westfalen-Lippe findet seit 2002 alle
zwei Jahre im Wechsel mit dem Internationalen westfälischen
Orgelwettbewerb statt. Mit dem Festival soll nicht nur ein Netzwerk für
die westfälische Orgellandschaft aufgebaut, sondern auch auf
internationaler Ebene auf die wertvollen Instrumente in der Region
aufmerksam gemacht werden.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto des künstlerischen Leiters Tomasz
A. Nowak finden Sie im Download-Bereich unserer Website
http://www.westfalen-heute.de.

Pressekontakt: Vera Kalkhoff, Verein Westfalen-Initiative e.V.,
Telefon: 0251/5915586, E-Mail: info[at]westfalen-initiative.de


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Westfalen, NRW, Coesfeld: Politik, Wissenschaft und Bildung /
15.11.2010 17:00

Erste Gemeinschaftsschule eröffnet in Ascheberg

Ascheberg (wh). Die landesweit erste Gemeinschaftsschule wird in
Ascheberg im Kreis Coesfeld gegründet und soll zum Schuljahr 2011/12
eröffnen. Am morgigen Mittwoch will Schulministerin Sylvia Löhrmann
die Genehmigung für den neuen Schulstandort erteilen.
In der Gemeinschaftsschule werden Haupt- und Realschule zusammengelegt.
Um den Übergang zur Oberstufe zu erleichtern, will die Schule in
Ascheberg mit einem Gymnasium in Senden, der Gesamtschule in Nordkirchen
sowie einem Berufskolleg in Lüdinghausen kooperieren. Möglichst vielen
Schülern soll so das Abitur ermöglicht werden, begründete der
Ascheberger Bürgermeister Bert Risthaus die Pläne.
Rund 50 Kommunen in Nordrhein-Westfalen erwägen nach Auskunft des
Schulministeriums zurzeit die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule.


Pressekontakt: Barbara Löcherbach, Pressesprecherin
NRW-Schulministerium, Telefon: 0211/58673517, E-Mail:
barbara.loecherbach[at]msw.nrw.de; Dr. Bert Risthaus, Bürgermeister
Gemeinde Ascheberg, Telefon: 02593/60912, E-Mail:
risthaus[at]ascheberg.de


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Westfalen, Münster: Kultur und Medien, Panorama / 15.11.2010 16:00

Drehstart: Münster-"Tatort" feiert einen "Herrenabend"

Münster (wh). Die Stadt Münster wird wieder zum "Tatort" - am heutigen
Dienstag starten die Dreharbeiten für einen neuen Fall des
Ermittler-Duos Thiel und Boerne. Bis zum 17. Dezember bildet die
westfälische Stadt die Kulisse für den Film "Herrenabend". Schauplatz
ist unter anderem die Diözesanbibliothek in der Altstadt.
In "Herrenabend" geht es um die möglichen Verstrickungen des
Rechtsmediziners Dr. Karl-Friedrich Boerne in den Münsterischen
Geldadel. Er hat einen ehemaligen Staatssekretär für tot erklärt. Doch
nun tauchen die Fingerabdrücke des angesehenen Politikers bei einem
Mordopfer auf.
Der Münsterische "Tatort" mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers in den
Hauptrollen ist der zurzeit beliebteste Ableger der Krimireihe. Den
letzten Fall "Spargelzeit" verfolgten 10,49 Millionen Zuschauer.
Der neue Film soll 2011 im Ersten gesendet werden.

Pressekontakt: Barbara Feiereis, WDR Pressestelle, Telefon:
0221/2202705, E-Mail: barbara.feiereis[at]wdr.de



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Westfalen, NRW, Bochum, Dortmund: Panorama, Wissenschaft und Bildung /
15.11.2010 15:00

Unicum-Wettbewerb: "Professoren des Jahres" kommen aus Dortmund und
Bochum

Bochum (wh). Professor Metin Tolan von der Technischen Universität (TU)
Dortmund und Professor Marc Solga von der Ruhr-Universität Bochum (RUB)
sind von dem bundesweiten Karrieremagazin Unicum Beruf mit dem Titel
"Professor des Jahres 2010" ausgezeichnet worden. Mit dem Preis wird ihr
besonderer Einsatz für einen gelungenen Berufseinstieg ihrer Studenten
gewürdigt.
Der Physiker Metin Tolan ist nicht nur für seine Bücher über die Stunts
von James Bond oder die Technik in der Serie Star Trek bekannt, sonder
auch für seine Fähigkeit, Uni-Absolventen erfolgreich in die Arbeitswelt
zu bringen. Der 45-jährige Dortmunder belegt beim Unicum-Wettbewerb den
ersten Platz in der Kategorie "Naturwissenschaften/Medizin".
Frühzeitiger Praxis-Bezug ist für den Wirtschaftspsychologen Marc Solga
der Schlüssel zu einer erfolgreichen Berufskarriere. "Während meines
Studiums habe ich Einblicke in die Praxis vermisst. Jetzt versuche ich
das zu bieten, was ich als Student selbst hätte haben wollen", sagt der
38-jährige Bochumer über seine Lehrtätigkeit. Er ist Professor des
Jahres in der Kategorie "Geistes-, Gesellschafts- und
Naturwissenschaften".
Insgesamt 600 Professoren verschiedenster Fachrichtungen wurden von
Studenten, Kollegen und Arbeitgebern für den Titel "Professor/in des
Jahres" vorgeschlagen. Eine Jury bewertete schließlich die Nominierten
und vergab den Preis in vier Kategorien.

Achtung Redaktionen: Pressefotos der Preisträger finden Sie im
Downloadbereich unserer Website http://www.westfalen-heute.de.

Pressekontakt: Julien Knobloch, Pressestelle Unicum Verlag, Telefon:
0234/9615150, E-Mail: knobloch[at]unicum-verlag.de


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice Westfalen,
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 17 11:13:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Nov 2010 11:13:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Auschwitz-Ueberlebende Erna de Vries trifft
Fuehrungskraefte der Bezirksregierung Muenster
Message-ID: 4CE3B8CD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 16.11.2010, 16:26


AKTUELL

"Ich wollte noch einmal die Sonne sehen" -
Auschwitz-Überlebende Erna de Vries trifft Führungskräfte der
Bezirksregierung Münster

Münster. Im September 1943 kniet sich die 19-jährige Erna Korn
auf dem Innenhof des Todesblocks im Vernichtungslagers
Auschwitz auf den Boden und betet. Ihr einziger Wunsch: Einmal
möchte Sie noch die Sonne sehen. Währen um sie herum bereits
Mitgefangene von SS-Aufseher auf die Lastwagen getrieben werden
und die Sonne über den Dächern des Lagers aufgeht, wird ihre
Nummer gerufen. Die Nummer, die seit ihrer Ankunft im Lager auf
ihren linken Unterarm tätowiert ist. In letzter Minute wird
Erna, heute Erna de Vries, ins Konzentrationslager Ravensbrück
verschickt. Sie entkommt Krieg und Verfolgung.

Von ihrem außergewöhnlichen Schicksal erzählte Erna de Vries am
Montag (15.11.) jungen Führungskräften der Bezirksregierung
Münster. Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld
hatte die Zeitzeugin im Rahmen einer regelmäßigen
Veranstaltungsreihe eingeladen, in der sich dienstjüngere
Führungskräfte der Bezirksregierung mehrmals jährlich mit
historischen, staatsphilosophischen und anderen kulturellen
Themen auseinandersetzen.

Eindrücklich erzählte Erna de Vries von ihrer Jugend in
Kaiserslautern und der zunehmenden Diskriminierung und
Ausgrenzung. Von der Nacht vom 9. auf den 10. November 1939,
als ihr Wohnhaus verwüstet wurde und schließlich der
Deportation im Juli 1943.

Um nicht von ihrer Mutter getrennt zu sein, folgt sie ihr
freiwillig ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und
arbeitet im Außenlager Harmense. Dort zieht sie sich eine
schwere Entzündung am Bein zu, versucht sich aber den Blicken
der Ärzte zu entziehen: "Wer krank war und zum Arzt ging, der
kam nicht wieder". Schließlich werden ihre Wunden bei einer
Selektion doch noch entdeckt und Erna de Vries als "untauglich"
eingestuft. Sie wird daraufhin in den sogenannten "Todesblock"
von Auschwitz verlegt um dort auf ihre Ermordung zu warten,
doch das Blatt wendete sich in letzter Minute.

Als sogenannter "Mischling", ihr Vater war Protestant, entkommt
sie der Vergasung und muss in Ravensbrück Zwangsarbeit für die
Rüstungsindustrie leisten. Kurz vor ihrem Transport nach
Ravensbrück sieht sie noch einmal ihre Mutter, die zu ihr sagt:
"Du wirst überleben und erzählen".

Im Anschluss an ihren bewegenden Bericht beantwortete Frau de
Vries die Fragen der jungen Führungskräfte und es entwickelte
sich ein Gespräch, das durchaus auch aktuelle Bezüge fand.
Vertrauen in ein politisches System habe sie nicht mehr fassen
können, beantwortete Frau de Vries die Frage eines Teilnehmers,
"wohl aber Vertrauen in Menschen." Generell habe sie sich nach
ihrer Befreiung nicht mit Politik, sondern vielmehr mit dem
Erlebten beschäftigt. Also auch nicht mit der Rolle der
Behörden im Nationalsozialismus, die ein Teilnehmer zur Sprache
gebracht hatte.

"Wenn so ein System erst entstanden ist, ist es zu spät. Man
muss verhindern, dass es überhaupt wieder entstehen kann",
betonte Regierungsvizepräsidentin Feller-Elverfeld. Deshalb sei
es auch Ziel dieser und anderer Veranstaltungen zu
sensibilisieren und aus der Geschichte zu lernen.

Zum Dank für ihren Besuch unterstützen die jungen
Führungskräfte der Bezirksregierung ein Projekt zur Aufforstung
Israels, das Erna de Vries seit vielen Jahren am Herzen liegt.

Im kommenden Jahr wird sich der Kreis der jungen Führungskräfte
mit den Weltreligionen und speziell dem Islam auseinandersetzen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 17 11:28:49 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Nov 2010 11:28:49 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_=22Ein_Leben_fuer_den_Natu?=
=?utf-8?q?rschutz=2E_Wilhelm_Lienenk=C3=A4mper_=281899-1965=29=2C_Luedens?=
=?utf-8?q?cheid=2C_24=2E11=2E2010?=
Message-ID: 4CE3BC71.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Urte Meyer"
Datum: 16.11.2010, 10:26


AKTUELL

Im Rahmen unserer Vortragsreihe "Lüdenscheider Gespräche"
möchten wir Sie am 24.11.2010, dieses Mal gemeinsam mit dem
Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., zu einem
"Lüdenscheider Gespräch und Geschichtlichen Forum" mit einem
Vortrag von Dr. Almut Leh einladen:

"Ein Leben für den Naturschutz. Wilhelm Lienenkämper (1899-1965)
und die 'Grüne Widerstandsbewegung' in Lüdenscheid und im
Kreis Altena"

Wilhelm Lienenkämper, geboren 1899 im Kreis Altena und seit
1939 als Volksschullehrer in Lüdenscheid tätig, war ein
engagierter Kämpfer für den Naturschutz. 1925 trat er dem
Westfälischen Heimatbund bei und übernahm wenig später den
Fachausschuss für Naturdenkmalpflege in der Region "Märkisch
Sauerland".

1932 gründete er die Landschaftsstelle für Naturschutz
Altena-Lüdenscheid, und von 1934 bis zu seinem Tod 1965 war er
als Bezirksbeauftragter für Naturschutz im Regierungsbezirk
Arnsberg tätig. In Lüdenscheid hat man ihn bis heute nicht
vergessen: Alljährlich lädt der Sauerländische Gebirgsverein zu
einer Lienenkämper-Gedächtniswanderung zu den Märzenbechern im
Herveler Bruch.

Wenig bekannt ist dagegen, dass Lienenkämper mit seinem
Engagement, das ihm stets ein Herzensanliegen war, weit über
Lüdenscheid und den Kreis Altena hinaus die Entwicklung des
Naturschutzes in Nordrhein-Westfalen maßgeblich mitgeprägt hat.

Im Rahmen ihrer Forschungen zur Geschichte des Naturschutzes in
Nordrhein-Westfalen hat sich Almut Leh, Mitarbeiterin des
Instituts für Geschichte und Biographie, intensiv mit Wilhelm
Lienenkämper beschäftigt.

Hinweis: Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in
Verbindung mit der Reihe "Geschichtliches Forum" des
Geschichts- und Heimatvereins Lüdenscheid e.V. statt.

Bitte beachten Sie besonders die veränderte Anfangszeit und den
Veranstaltungsort!


INFO

Zeit:
Mittwoch, 24. November 2010, 17 Uhr

Ort:
Stadtbücherei Lüdenscheid
Graf-Engelbert-Platz 6, 2. Obergeschoss
58511 Lüdenscheid


Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstraße 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351 24580





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 17 11:30:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Nov 2010 11:30:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Das Fegefeuer des westfaelischen Adels",
Rheda-Wiedenbrueck, 22.11.2010
Message-ID: 4CE3BCF2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 17.11.2010, 11:22


AKTUELL

Vortrag zur westfälischen Geschichte im Domhof Rheda:
Heinrich Rüthing spricht über das Fegefeuer des westfälischen
Adels

Am Montag, den 22. November findet um 19.00 Uhr wieder ein
Vortrag zur westfälischen Geschichte im Rhedaer Domhof statt,
zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Der
Eintritt ist frei. Auf Einladung des Heimatvereins Rheda
spricht Prof. Dr. Heinrich Rüthing aus Bielefeld zum Thema "Das
Fegefeuer des westfälischen Adels". Es handelt sich dabei um
eine der bekanntesten westfälischen Sagen, nach der Adlige des
Paderborner Landes ihre Missetaten in einem Berg nahe dem
Kloster Böddeken bei Büren büßen müssen.

Durch die gleichnamige Ballade Annette von Droste-Hülshoffs hat
der Sagenstoff Eingang in die Literaturgeschichte gefunden. Wo
liegt aber der historische Kern der Sage verborgen? Dieser
Frage ging Heinrich Rüthing nach und stieß dabei auf die
Handschrift eines Mönches des Klosters Böddeken bei Büren aus
dem frühen 15. Jahrhundert.

Der Referent Heinrich Rüthing ist emeritierter Professor für
Geschichte des Mittelalters an der Universität Bielefeld und
einer breiteren Öffentlichkeit durch seine Forschungen zur
Geschichte des Minden-Ravensberger und Paderborner Raumes
bekannt. Am kommenden Montag gibt Rüthing in Rheda erstmals
Einblicke in seinen noch unveröffentlichten Aufsatz über die
Frühgeschichte dieser populären westfälischen Sage.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Das Fegefeuer des westfälischen Adels"
Datum: 22.11.2010, 19.00 Uhr
Heimatverein Rheda e.V.
Am Domhof 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242/48676
Fax: 05242/9860601
E-Mail: info at heimatverein-rheda.de

Kontakt:
Martin Wedeking
Tel.: 05242/905476
Fax: 0251/3904176





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 17 11:33:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Nov 2010 11:33:28 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Heinz Heineberg,
Markus Wieneke und Peter Wittkampf (Hg.): Westfalen Regional - Band
2. Aktuelle Themen,
Wissenswertes und Medien ueber die Region Westfalen-Lippe
Message-ID: 4CE3BD88.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.11.2010, 11:02


LITERATUR

LWL gibt zweiten Band des Nachschlagewerkes "Westfalen
Regional" heraus
130 Kurzbeiträge zu Westfalen

Die Geographische Kommission für Westfalen im
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Region
Westfalen-Lippe unter die geographische Lupe genommen. Im Band
2 von "Westfalen Regional" sind auf über 300 Seiten zahlreiche
neue landeskundliche Aspekte betrachtet und andere noch
intensiver untersucht worden, als im ersten Band aus dem Jahr
2007. Die Kommissionsmitglieder und zahlreiche weitere Autoren
haben insgesamt 130 Einzelbeiträge - jeweils komprimiert auf
zwei Seiten - zu den Themen Gebiet und Identität, Naturraum,
Bevölkerung, Siedlung, Wirtschaft und Verkehr, Bildung und
Kultur sowie Gesellschaft und Politik der Region
Westfalen-Lippe verfasst.

"Dieses interessante Sammelwerk setzt sich nicht nur aus Themen
zusammen, die den Gesamtraum Westfalens betreffen, wie z. B.
medizingeographische Kennziffern, Migrations- und
Bevölkerungsentwicklung", sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang
Kirsch am Dienstag (16.11.10) in Münster. In Artikeln wie über
Heidegebiete, Dorfwüstungen oder Wasserkraftnutzung
veranschaulicht das Buch Teilräume und Einzelaspekte. Die große
Bandbreite gewährt dem Leser einen Einblick in die Vielfalt
Westfalens. Alle Beiträge haben gemein, dass sie Westfalen in
den Mittelpunkt der Betrachtung ziehen und das besondere dieser
Region hervorheben. So trägt das Werk nicht zuletzt zu einer
Stärkung der regionalen Identität bei".

"Wir haben die Texte bewusst allgemeinverständlich gehalten,
damit wir einerseits eine breite Öffentlichkeit erreichen, aber
das Werk andererseits mit seinem umfangreichen Literatur- und
Glossarteil auch für den landeskundlichen Hochschul- und
Schulunterricht interessant ist" so der Vorsitzende der
Kommission und Mitherausgeber, Prof. Dr. Heinz Heineberg.
Ergänzt werden die Texte durch viele Fotos, Luftbilder,
Themenkarten, Diagramme und Tabellen, die wir komplett als
Sammlung auf einer CD-Rom dem Buch beigefügt haben, damit sie
ohne Probleme in den Schulunterricht oder die
Hochschulausbildung eingebaut werden können".

Was "aktuell" und "wissenswert" über die Region Westfalen-Lippe
und ihre Teilregionen ist, haben die Mitglieder der
LWL-Kommission zunächst mit weiteren Experten diskutiert.
Hierzu gehörten neben Fachgeographen und -didaktikern von
Universitäten und Schulen weitere "Landeskenner" aus
Nachbardisziplinen wie der Landschaftsökologie und der
Raumplanung sowie Spezialisten aus Landes-, Regional- und
städtischen Behörden, Museen, der Verkehrsfachplanung und
anderen Institutionen. Das Projekt "Westfalen Regional" wurde
damit zu einer breiten Plattform für regionale und lokale
landeskundliche Arbeiten in Westfalen-Lippe. Insgesamt
beteiligten sich über 150 Autoren ehrenamtlich an dem Projekt.

Hintergrund:
Aus dem Inhalt
Wo liegt eigentlich der Mittelpunkt Westfalens? Welche Rolle
spielte Westfalen zur Zeit der Hanse? Und sind die Westfalen
überhaupt karnevalstauglich? Das sind einige Fragen aus dem
Kapitel "Gebiet und Identität", die in den Kurzbeiträgen
beantwortet werden. Der Naturraum stellt einen Schwerpunkt des
Bandes dar: Klima, Feinstaub, Wasservogelforschung, Wälder oder
das "Heilige Meer" sind nur einige Themenbeispiele. Das Kapitel
"Bevölkerung" befasst sich intensiv mit der Zuwanderung und
Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, der Band
greift also auch in diesem Themenbereich sehr aktuelle Fragen
auf. Außerdem werden hier regionale Unterschiede zwischen arm
und reich angesprochen.

Die frühe Besiedlung Westfalens und vor allem moderne
Siedlungs- und Stadtentwicklungs-prozesse werden in einem
weiteren Kapitel thematisiert. Aspekte hierbei sind unter
anderem die Umgestaltung brachgefallener Hafenareale und
Industriekomplexe. Die Land- und Forstwirtschaft, die Energie-
und Wasserwirtschaft sowie die Entwicklung ehemals prägender
Industriezweige wie dem Brauereiwesen werden im Kapitel
"Wirtschaft" untersucht, ebenso wie das Wirken global
agierender Konzerne, die ihren Sitz in Westfalen haben.

Der in Westfalen zunehmenden wirtschaftlichen Relevanz von
Freizeitangeboten und Tourismus wird mit mehreren Beiträgen
Rechnung getragen, zum Beispiel zum Wander-, Rad- und
Bädertourismus. Das Thema Tourismus spielt auch im Kapitel
"Verkehr" eine Rolle, nämlich dann, wenn die Entwicklung des
Hafens Rünthe zum maritimen Freizeitzentrum Westfalens
beleuchtet wird. Weitere Schwerpunkte sind der Öffentliche
Personen Nahverkehr (ÖPNV), dabei vor allem der
Schienenverkehr. Sportliche Großveranstaltungen in Westfalen,
kulturelle Besonderheiten und Weiterbildungsmöglichkeiten
wurden ebenfalls in einem Kapitel zusammengefasst.

Der Band schließt mit Beiträgen zu den letzten Wahlergebnissen
in NRW sowie zur historischen Bedeutung von Klöstern in
Westfalen und den Auswirkungen der Säkularisierung. Ergänzt
werden die Beiträge durch drei Übersichtskarten. Neben einem
ausführlichen Inhaltsverzeichnis enthält der Band außerdem drei
verschiedene Register, sodass der Benutzer sehr rasch finden
kann, wonach er sucht.

Besonders an Lehrende richtet sich der ausführliche
schulpraktische Anhang, in dem Studiendirektor und
Mitherausgeber Peter Wittkampf die Beiträge den Lehrplänen für
die Realschule und Gymnasien in NRW zuordnet, so dass die
Pädagogen westfälisch orientiertes Unterrichtsmaterial für die
entsprechenden Themenfelder erhalten.

Alle Medien des Buches (Fotos, Karten, Abbildungen und
Übersichten) sind dem Buch zusätzlich auf einer CD-Rom beigefügt.


INFO

Geographische Kommission für Westfalen, Münster
Siedlung und Landschaft in Westfalen, Band 37:
Heinz Heineberg, Markus Wieneke und Peter Wittkampf (Hg.):
Westfalen Regional - Band 2. Aktuelle Themen, Wissenswertes
und Medien über die Region Westfalen-Lippe.
Münster 2010. 322 Seiten. ISBN 13: 978-3-402-14830-3
(22,90 Euro), Aschendorff Verlag.
Zu beziehen über den normalen Buchhandel.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 17 12:59:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Nov 2010 12:59:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 17.11.2010
Message-ID: 4CE3D1AB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 17.11.2010, 12:41


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 17.11.2010

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Westfalen, NRW, Bielefeld: Politik, Soziales, Wissenschaft und
Bildung / 17.11.2010 12:00

Evangelische Kirche will Präimplantationsdiagnostik verhindern

Bielefeld (wh). Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW)
bekräftigt ihr Nein zur Präimplantationsdiagnostik (PID). In
einem Brief an die westfälischen Bundestagsabgeordneten begrüßt
Albert Henz, theologischer Vizepräsident und Dezernent für
gesellschaftliche Verantwortung der EKvW, zwar die Diskussion
um die Untersuchung und Auswahl von Embryonen. Er warnt die
Politiker aber vor einer überstürzten Entscheidung in der
Debatte. Die Evangelische Kirche will verhindern, dass die PID
durch eine Bundestagsentscheidung in Deutschland zugelassen
wird. Bei schweren Erbkrankheiten und Chromosonenstörungen
solle es im Einzelfall aber Ausnahmen geben.

Weitere Informationen:
http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/solide-debatte-zum-schutz-menschlichen-lebens-gefordert.html

Pressekontakt:
Andreas Duderstedt, Pressesprecher Evangelische Kirche von
Westfalen, Telefon: 0521/594254, E-Mail: presse[at]lka.ekvw.de

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Westfalen,
NRW, Soest: Politik, Soziales, Stadtentwicklung / 17.11.2010
11:00

Tradition: Landesregierung feiert Adventskonzert in Soester
Wiesenkirche

Soest (wh). Ministerpräsidentin Hannelore Kraft lädt zum
Adventskonzert der Landesregierung am 11. Dezember in die
Soester Kirche St. Maria zur Wiese. Damit folgt sie einer
langen Tradition der nordrhein-westfälischen Regierungschefs,
zum Adventsfest nach Westfalen zu kommen. Die Soester
Wiesenkirche gilt als eine der schönsten gotischen
Hallenkirchen Europas. Ihre bunten Kirchenfester, darunter das
berühmte Bild vom "Westfälischen Abendmahl", sorgen bei den
Konzerten für eine "vorhimmlische Atmosphäre", beschreibt
Dombaumeister Jürgen Prigl die Wirkung der Baukunst. Zum
Adventskonzert lädt die Ministerpräsidentin mehrere hundert
Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft ein, um sich für ihr
soziales Engagement zu bedanken. Singen wird unter anderem der
Knabenchor der Chorakademie Dortmund, die Rolle des Erzählers
übernimmt der Schauspieler Dominik Horwitz. Moderiert wird die
TV-Übertragung im WDR von Susanne Wieseler. Neben den Planungen
für das Konzert bereitet sich Dombaumeister Prigl vor allem auf
die 700-Jahr-Feier der Kirche im Jahr 2013 vor. Vor den
Jubiläumsfeierlichkeiten sollen die Bauarbeiten am Südturm
abgeschlossen sein. Die Restaurierung der markanten
Kirchentürme hat 1987 begonnen und gilt als Aufgabe für ein bis
zwei Generationen.

Pressekontakt: Jürgen Prigl, Dombaumeister St. Maria zur Wiese,
Telefon: 02921/15011, E-Mail: j.prigl[at]t-online.de

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Westfalen:
Kultur und Medien, Panorama, Stadtentwicklung, Wissenschaft und
Bildung / 17.11.2010 10:00

Eine Region unter der Lupe: Neue Ausgabe von "Westfalen
Regional"

Westfalen (wh). Von Dorfwüstungen bis Wasserkraftnutzung: Die
Geographische Kommission für Westfalen im Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) hat im zweiten Band des Lexikons
"Westfalen Regional" neue landeskundliche Aspekte untersucht.
In 130 kurzen Beiträgen auf 300 Seiten informieren die
Kommissionsmitglieder und weitere Autoren über Themen wie
Identität, Wirtschaft, Bildung und Kultur. Dabei geht es neben
Fakten und Entwicklungen auch um ganz praktische Fragen wie: Wo
liegt der Mittelpunkt Westfalens? Und sind Westfalen
karnevalstauglich? Das Nachschlagewerk, dessen erste Ausgabe
2007 erschienen ist, soll sowohl nützlich im Unterricht als
auch interessant für eine breite Öffentlichkeit sein. Nicht
zuletzt trage "Westfalen Regional" zur "Stärkung der regionalen
Identität" bei, sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch zur
Veröffentlichung.

Weitere Informationen und Pressefotos zum Download:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=23365

Pressekontakt: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
Herne, Hochsauerlandkreis, Paderborn: Freizeit,
Stadtentwicklung, Tourismus / 16.11.2010 17:00

Land und EU fördern Erlebnis-Tourismus in Westfalen

Westfalen (wh). Vom Mountainbike-Park in Winterberg bis zur
Radroute auf den Spuren der Römer: 21 Tourismusprojekte in
Westfalen wurden im Wettbewerb Erlebnis.NRW ausgewählt und
können nun mit Hilfe von Landes- und EU-Mitteln verwirklicht
oder ausgebaut werden. Die von einer Fachjury ausgezeichneten
Angebote sollen mehr Besucher nach Nordrhein-Westfalen locken.
Im Mittelpunkt stehe der Ausgleich zwischen der touristischen
Erschließung der Natur und Naturschutzinteressen, informierte
das NRW-Wirtschaftsministerium. 137 Wettbewerbsbeiträge hatten
um Fördergelder konkurriert; ausgewählt wurden 56 regionale
sowie landesweit ausgerichtete Projekte, die mit insgesamt 43
Millionen Euro unterstützt werden. Die westfälischen Städte,
Kreise und Einrichtungen waren vor allem mit ihren Bewerbungen
im Bereich Naturerlebnis erfolgreich. Dazu zählen die
Renaturierung des ehemaligen Truppenübungsplatzes Büecke in
Soest und eine verbesserte Erschließung des
Sintfeld-Höhenwanderweges im Kreis Paderborn.

Weitere Informationen zu den geförderten Projekten:
http://www.mbv.nrw.de/Presse/Pressemitteilungen/Tourismuswettbewerb_16-11-2010/index.php

Pressekontakt:
Stefan Grönebaum, Pressesprecher NRW-Ministerium für Wirtschaft
und Städtebau, Telefon: 0211/38431015, E-Mail:
stefan.groenebaum[at]mwebwv.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Panorama / 16.11.2010 16:00

Stinkende Überraschung: Stadt Bielefeld muss Ginko-Früchte
abernten

Bielefeld (wh). Eine Überraschung, die zum Himmel stinkt,
erlebte in diesen Tagen die Stadt Bielefeld: An der Hauptstraße
im Stadtbezirk Brackwede trugen 59 Ginko-Bäume Früchte, die
beim Verfaulen oder Zertreten einen beißenden Geruch nach
Buttersäure verbreiten. Eigentlich war man beim Pflanzen der
insgesamt 158 Straßenbäume vor etwa 30 Jahren davon ausgegangen,
ausnahmslos männliche - und somit fruchtlose - Exemplare
gekauft zu haben. Dass dieser Fehlkauf erst jetzt bemerkt wurde,
liegt daran, dass weibliche Ginko-Bäume erst nach 20 bis 30
Jahren Früchte tragen - danach allerdings alle Jahre wieder. Um
das müffelnde Problem in der Einkaufsstraße zu beseitigen,
haben Mitarbeiter des städtischen Umweltbetriebes die
mirabellengroßen Früchte kurzerhand abgeerntet und entsorgt.
Für die kommenden Jahre wird über eine Neubepflanzung an der
Hauptstraße nachgedacht.

Pressekontakt: Presseamt der Stadt Bielefeld, Telefon:
0521/512215, E-Mail: presseamt[at]bielefeld.de


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 18 10:24:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Nov 2010 10:24:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Franz Graf von Galen als Politiker, Muenster,
23.11.2010
Message-ID: 4CE4FEDE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 17.11.2010, 13:57


AKTUELL

Vortrag
Prof. Dr. Joachim Kuropka (Vechta)
Franz Graf von Galen als Politiker

Dienstag, 23. November 2010, 19.00 (s.t.)

Mit seiner Seligsprechung im Jahre 2005 stand Clemens August
von Galen noch einmal im Blickpunkt einer breiten
Öffentlichkeit. Während er eine Person des historischen und
öffentlichen Interesses ist, hat sein jüngerer Bruder Franz
(1879-1961) bislang weder die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit,
noch eine wissenschaftliche Würdigung gefunden.

In seinem Vortrag rückt Prof. Dr. Joachim Kuropka (Vechta) den
jüngeren Galen in den Mittelpunkt und zeichnet dessen
politisches Wirken nach. Die Veranstaltung findet im Rahmen der
Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster, statt.

Franz von Galens Weg in die Politik begann Anfang der 1930er
Jahre. Er führte ihn in das Münsterische Stadtparlament und
1932 in den Preußischen Landtag. Als Abgeordneter hat er nur
eine Rede gehalten, doch im Zusammenwirken mit seinem Bruder
eine politische Aktion zur Rettung der Republik unternommen.
Wenig später hat er sein Mandat niedergelegt, weil er es
ablehnte, dem Preußischen Ermächtigungsgesetz zuzustimmen.

Im Mai 1933 gelangte er als Stellvertreter des Vorsitzenden
Heinrich Brüning an die Spitze der Deutschen Zentrumspartei.
Das Amt endete schon sehr bald mit der Auflösung der Partei am
5. Juli 1933. Während der NS-Zeit stand er unter Beobachtung
der Gestapo und wurde im Rahmen der "Aktion Gewitter" als
ehemaliger Abgeordneter im Konzentrationslager inhaftiert.
Selbst innerhalb der Zentrumspartei dürfte Franz von Galen in
seiner unbedingten Glaubenstreue eine Ausnahmeerscheinung
gewesen sein.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster.

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 18 10:29:01 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Nov 2010 10:29:01 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Lippstaedter Spuren: "Frauenleben in Lippstadt. Ein
Lesebuch"
Message-ID: 4CE4FFED.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 17.11.2010, 12:25


LITERATUR

Frauengeschichte(n) auf der Spur

Neue Ausgabe der Schriftenreihe "Lippstädter Spuren" des
Heimatbundes beschäftigt sich mit "Frauenleben in Lippstadt"

"Frauenleben in Lippstadt. Ein Lesebuch" ist der Titel des 23.
Bandes der Schriftenreihe "Lippstädter Spuren" der jetzt
erschienen ist. Unter der Federführung des Heimatbundes und dem
Engagement des Arbeitskreises Frauengeschichte ist hierbei auf
216 Seiten ein Lesebuch mit 35 Geschichten über Lippstädter
Frauen entstanden.

"Natürlich sind die Frauen, über die erzählt wird, nur eine
subjektive Auswahl", schränkte Dr. Claudia Becker vom
Arbeitskreis Frauengeschichte bereits bei der Vorstellung ein,
"aber ein interessanter Anfang ist getan." Auch die Vorsitzende
des Heimatbundes Dr. Marlies Wigge stellte heraus: "Über
Jahrhunderte ist die Geschichte von Männern gestaltet und (auf-)
geschrieben worden." Mit dem neuen Spuren-Buch sei nun auch
ein Blick auf die Geschichte der Frauen in Lippstadt
hinzugekommen.

Arbeitskreis Frauengeschichte:
Der Arbeitskreis Frauengeschichte besteht aus zehn engagierten
Damen zwischen 40 und 80 Jahren, die sich seit dem Jahre 2003
mit der Lippstädter Frauengeschichte beschäftigen. Dabei müssen
nur zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Die handelnde Personen
müssen Frauen sein und etwas mit Lippstadt zu tun haben. Das
heißt der Bezug ist sehr frei: Sie können in Lippstadt geboren
sein, hier gewirkt, gelebt oder gearbeitet haben oder auch
etwas über Lippstadt geschrieben haben.


INFO

Weitere Informationen zu den Spurenheften finden Sie unter
URL: www.heimatbund-lippstadt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 18 10:36:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Nov 2010 10:36:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Art after dark: Lange Nacht fuer Studierende im
LWL-Landesmuseum, Muenster, 25.11.2010
Message-ID: 4CE501AC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.11.2010, 12:29


AKTUELL

Art after dark
Lange Nacht für Studierende im LWL-Landesmuseum

Art after dark: Unter diesem Motto lädt das LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster am Donnerstag, 25.
November, zur Langen Nacht der Studierenden ein. Bei freiem
Eintritt für alle Studierenden und Schüler bietet das
LWL-Landesmuseum von 18 bis 24 Uhr ein Programm mit
Ausstellungsgesprächen, Kunstaktionen und Lounge-Atmosphäre mit
DJ Danimon.

"Auf Augenhöhe" finden zwischen 20.30 Uhr und 23.30 Uhr
halbstündlich Ausstellungsgespräche ("Studis führen Studis")
statt. Gemeinsam mit studentischen Mitarbeitern der
LWL-Kunstvermittlung können die Besucher mehr über die
Sonderausstellung "Neue Alchemie. Kunst der Gegenwart nach
Beuys" erfahren und sich über die Kunstwerke austauschen.

Studierende der Klasse Klaus Merkel an der Kunstakademie
Münster setzen sich auf ganz eigene Art mit den Arbeiten in
"Neue Alchemie" auseinander: Sie veranstalten um 20 Uhr und um
22 Uhr Schnellzeichenaktionen. Anknüpfungspunkt zur
Sonderausstellung ist das Prozesshafte, das viele der gezeigten
Arbeiten auszeichnet.

Musikalisch sorgt DJ Danimon (Gleis 22) für eine entspannende
und unkonventionelle Atmosphäre. Außerdem gibt es Bücher und
Kataloge aus der Bibliothek des LWL-Landesmuseums gratis.


INFO

Weitere Informationen sind online unter
http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de zu finden.

Programmübersicht:
20.30 - 23:30 Uhr (halbstündlich):
Auf Augenhöhe - Studis führen Studis

20 Uhr und 22 Uhr: Schnellzeichenaktion mit Studierenden
der Klasse Klaus Merkel (Kunstakademie Münster)

Ab 20 Uhr: Sounds mit DJ DANIMON


LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 18 12:57:27 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Nov 2010 12:57:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 18.11.2010
Message-ID: 4CE522B7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 18.11.2010, 12:51


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 18.11.2010

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Westfalen, Minden-Lübbecke: Tourismus, Wirtschaft / 18.11.2010
12:00

Tourismus in Westfalen: 3,6 Prozent Plus bei Hotelgästen

Westfalen (wh). Immer mehr Gäste kommen geschäftlich oder als
Urlauber nach Westfalen. Im Zeitraum von Januar bis September
2010 übernachteten rund 5,4 Millionen Menschen in
Hotelbetrieben in der Region - knapp 200.000 bzw. 3,6 Prozent
mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch die Anzahl der Hotels und
Campingplätze in den Regierungsbezirken Arnsberg, Münster und
Detmold wuchs, wie neue Untersuchungen des Statistischen
Landesamtes zeigen. Im September 2010 gab es 3000 Betriebe mit
139.891 Betten; das entspricht 60 Hotels bzw. 1700 Betten mehr
als vor einem Jahr. Am höchsten ist die Auslastung dieses
Angebotes in den traditionellen Kurorten Westfalens. Fast alle
Bäder erreichten eine Quote von 60 Prozent, vor allem bedingt
durch einen längeren Aufenthalt der Gäste. Spitzenreiter ist
Bad Oeynhausen mit einer Bettenauslastung von 70,5 Prozent. Der
Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Westfalen
betrachtet die Entwicklung 2010 als "erfreulich", verglichen
mit dem Krisenjahr 2009. In den Ruhrgebietsstädten hätte die
Kulturhauptstadt vor allem mit ihren Großveranstaltungen für
zusätzliche Gäste gesorgt.

Ergebnisse im Detail :
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pdf/186_10.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de; Claus Altendorf, Geschäftsführer
Dehoga-Bezirk Westfalen, Telefon: 0231/9123220, E-Mail:
bodo[at]dehoga-westfalen.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Hamm: Panorama / 18.11.2010 11:30

Rekord: "Größte internationale Saunagruppe" schwitzt in Hamm

Hamm (wh). Im Freizeitbad Maximare wurde der Rekord der
"größten internationalen Saunagruppe" geknackt. Sauna-Fans aus
über 90 Nationen schwitzten gemeinsam in der sogenannten
Theater-Sauna des Hammer Bades. Mit dieser Aktion toppten sie
einen Rekord aus Finnland, bei dem vor etwa einem Jahr 76
Menschen aus 76 verschiedenen Ländern gemeinsam saunierten. Das
Freizeitbad will nun Belege der Aktion und Pass-Kopien der
Teilnehmer an das Guiness-Buch der Rekorde senden, um den
Rekord offiziell anzumelden.

Pressekontakt: Maximare Erlebnistherme Bad Hamm, Telefon:
02381/8780, E-Mail: info[at]maximare.com

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Westfalen,
NRW: Kultur und Medien, Panorama, Soziales / 18.11.2010 10:00

WDR-Studie: Familie ist das Wichtigste

Westfalen (wh). Familie und Partnerschaft sind für die Menschen
in Westfalen mit Abstand der wichtigste Lebensbereich. Das geht
aus aktuellen Studien der Meinungsforschungsunternehmen Emnid
und Rheingold hervor, die der Westdeutsche Rundfunk für seine
Fernsehsendung "Lokalzeit" in Auftrag gegeben hat. Demnach
gaben 98 Prozent der 1000 befragten Westfalen an, dass ihnen
Familie und Partnerschaft "sehr wichtig" oder "wichtig" sind.
Es folgen die Bereiche Arbeit, Freunde und finanzielle
Sicherheit. Landesweit gibt es bei der Umfrage nur geringe
Unterschiede: Auch im Rheinland ist die Familie für 97 Prozent
der Befragten das höchste Gut. Die große Sehnsucht nach einer
Familie sowohl bei älteren als auch bei jüngeren Menschen ist
für die Meinungsforscher in diesen Dimensionen neu. "Die
Menschen in Deutschland erleben heute eine zunehmend
verfließende Lebenswirklichkeit, in der sie nicht mehr wissen,
worauf sie sich verlassen oder worauf sie setzen können.
Orientierungslosigkeit und Ängste sind die Folge. Die Familie
ist hier ein Rückzugsort, wo man im engsten Kreis Halt,
Geborgenheit und Liebe sucht", so Sebastian Buggert vom
Rheingold-Institut. Die WDR-"Lokalzeiten" starten ab Freitag
eine "Familien-Woche". Bis zum 25. November berichten die
Regionalstudios montags bis samstags von 19.30 bis 20 Uhr von
der "Sehnsucht Familie".

Weitere Informationen:
http://www.wdr.de/unternehmen/presselounge/pressemitteilungen/2010/11/20101117_wdr_studie.phtml

Pressekontakt:
WDR, Fernsehpressestelle, Telefon: 0221/2204605, E-Mail:
wdr.pressestelle[at]wdr.de

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Westfalen:
Politik, Wissenschaft und Bildung / 17.11.2010 17:00

"Turbo-Abi": Schulen haben sich an kürzere Lernzeit gewöhnt

Westfalen (wh). Trotz des Ärgers über das Abitur nach acht
Jahren: Nur wenige Gymnasien in Westfalen wollen zur
Abschlussprüfung nach neun Jahren (G9) zurückkehren. Die
Bezirksregierungen in Westfalen haben bislang nur einzelne
Schulen zur Umstellung auf G9 beraten. Im Regierungsbezirk
Münster sind es mit Gymnasien aus Gelsenkirchen und Dorsten
bislang lediglich zwei Schulen, die sich für eine Rückkehr zur
alten Regelung interessieren. Die neue Landesregierung
ermöglicht es Gymnasien, zur neunjährigen Schulzeit
zurückzukehren oder den Schülern die Wahl zwischen G8 und G9
anzubieten. Dabei gilt dann weiter der neue, abgespeckte
Lehrplan, allerdings bleibt den Lehrern mehr Zeit für die
individuelle Förderung der Kinder. Bis Ende des Jahres können
Anträge auf einen Systemwechsel gestellt werden. Der
überwiegende Teil der Schüler, Eltern und Lehrer habe sich
inzwischen aber an das Turbo-Abi gewöhnt und halte die
Bewältigung des Lernstoffes "für machbar", sagt Jürgen Matthey,
Schulfachlicher Dezernent bei der Bezirksregierung Münster.
Deshalb sei das Interesse an G9 nun gering.

Pressekontakt: Christoph Söbbeler, Pressesprecher
Bezirksregierung Arnsberg, Telefon: 02931/822120, E-Mail:
christoph.soebbeler[at]bezreg-arnsberg.nrw.de; Pressestelle
Bezirksregierung Detmold, Telefon: 05231/711072, E-Mail:
pressestelle[at]bezreg-detmold.nrw.de; Pressestelle
Bezirksregierung Münster, Telefon: 0251/4111066, E-Mail:
pressestelle[at]bezreg-muenster.nrw.de

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Westfalen,
Coesfeld: Kultur und Medien, Panorama / 17.11.2010 16:00

Westfälische Traditionen haben oft einen "Migrationshintergrund"

Lüdinghausen (wh). Volkslieder und Wasserschlösser - was
typisch westfälisch erscheint, hat mitunter einen
"Migrationshintergrund". So wurde das Wasserschloss Haus Stapel
bei Havixbeck von Tiroler Bauhandwerkern errichtet, und das
bekannte Sauerländer Volkslied "Kein schöner Land" stammt von
Anton Wilhelm von Zuccalmaglio - einem Dichter und Komponisten
mit italienischen Wurzeln. Solche Anekdoten aus der Geschichte
Westfalens kennt der Münsterische Historiker und Buchautor
Gisbert Strotdrees. Im Vortrag "Typisch westfälisch!?" nähert
er sich am 25. November um 19.30 Uhr auf Burg Vischering in
Lüdinghausen dem Thema Migration von einer ungewöhnlichen
Seite. Denn das Bild des bodenständigen Westfalen habe die
tatsächliche Herkunft von Kulturgütern oft vergessen lassen. So
sei mancher internationaler Einfluss rasch zur eigenen
Tradition erklärt worden.

Achtung Redaktionen: Im Download-Bereich unserer Webseite
finden Sie Pressefotos zu dieser Meldung.

Weitere Informationen:
http://www.kreis-coesfeld.de/Nachrichten-Einzelansicht.31+M534d005692d.0.html

Pressekontakt:
Christoph Hüsing, Pressesprecher Kreis Coesfeld, Telefon:
02541/189100, E-Mail: christoph.huesing[at]kreis-coesfeld.de

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Westfalen,
Bochum, Hamm, Herford, Herne, Münster: Freizeit, Kultur und
Medien / 17.11.2010 15:00

Tipps und Termine: Westfalen am Wochenende

Bochum. Am Tag der Generationen im Schauspielhaus Bochum stehen
Begegnungen zwischen Alt und Jung im Mittelpunkt. Mit Kunst und
Information, Kaffeeklatsch und Party soll der NRW-Aktionstag
die Generationen zum lebendigen Austausch zusammenführen. Unter
dem Motto "Junge Bilder vom Alter" zeigen Junge und Alte, wie
sie sich ein Zusammenleben vorstellen und feiern die
"Opapaparty". Freitag, ab 10.30 Uhr, Schauspielhaus Bochum
http://www.schauspielhausbochum.de/

Hamm. Uwe Kröger gehört zu den gefragtesten Musicaldarstellern
im deutschsprachigen Raum. Seine "Absolut Uwe"-Tour startet der
Westfale in seiner Heimatstadt Hamm. Mit Band, Tänzern und
Musicaldarstellerin Annemieke van Dam führt er sein Publikum
mit Hits aus Elisabeth, Starlight Express oder Miss Saigon von
den Anfängen seiner Laufbahn bis ins Heute. Freitag, 20 Uhr,
Alfred-Fischer-Halle http://www.uwekroeger.com/

Münster. Ein ungewöhnliches Hör- und Seherlebnis verspricht die
Reihe "Hörspiele unterm Sternenhimmel". Gemeinsam mit
Deutschlandradio Kultur präsentiert das Planetarium im
LWL-Museum für Naturkunde vier spannende Krimi- und
Hörspielproduktionen. Los geht es am Freitag mit "Bekenntnisse
eines Hilton Doubles" von Christine Demaitre und dem Krimi "Der
heilige Eddy" von Jacob Arjouni. Am Samstag folgen "Armut,
Reichtum, Mensch und Tier" von Hans Henny Jahnn und der Krimi
"Kreuzeder" von Jörg Graser. Freitag und Samstag, jeweils 19.30
Uhr, Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23351

Herne. Das deutschlandweit erste Festival für zeitgenössischen
Zirkus findet vom 20. November bis zum 4. Dezember unter dem
Titel Cirq'ouleur in Herne statt. Vier Gruppen zeigen 14 Tage
lang Zirkusaufführungen jenseits der traditionellen Formen und
eine faszinierende Mixtur aus Schauspielerei, Tanz, Musik,
Objekttheater und Puppenspiel bilden. Zur Eröffnung zeigt der
spanisch-israelische "Circus Klezmer" eine Show zwischen
körperlicher Akrobatik, übermütiger Komik und jüdischer
Hochzeitsmusik. Samstag, 20 Uhr, Flottmannhallen
http://www.flottmann-hallen.de

Herford. Der Künstler Erik Schmidt präsentiert im Marta Herford
seine drei jüngsten Filme und den neuen Katalog "Gatecrasher".
Vorgeführt wird die Filmtriologie "Westfälische Splitter" mit
den Werken "Hunting Grounds" (2006), "Bogged Down" und
"Gatecrasher" (beide 2010). Alle Filme entstanden an
Originalschauplätzen - Schlössern, Kuranlagen, Ländereien,
Wäldern und Parks - in Ostwestfalen-Lippe. Im Anschluss
erläutert Erik Schmidt seine Arbeit in einem Künstlergespräch
und signiert seinen Katalog. Sonntag, 18 bis 20 Uhr, Marta
Herford http://www.marta-herford.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 19 09:39:48 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Nov 2010 09:39:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 150.000 Besucher sahen "Aufruhr 1225"
Message-ID: 4CE645E4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.11.2010, 14:50


AKTUELL

150.000 Besucher sahen "Aufruhr 1225"

Zehn Tage vor dem Ende und acht Monate nach dem Start von
"Aufruhr 1225!" im LWL-Museum für Archäologie in Herne hat der
150.000ste Besucher die Mittelalter-Ausstellung besucht.
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (rechts) gratulierte
Nico-Maurice Klein aus Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Kreis) mit dem
Gesellschaftsspiel "Carcassone". Der 13-Jährige hatte am
Donnerstag (18.11.) mit seiner Klasse 7c der Realschule
Gevelsberg die Ausstellung besucht.

"Damit haben wir schon jetzt die erwartete Besucherzahl von
rund 100.000 um die Hälfte übertroffen", so Kirsch. "Aufruhr
1225" ist die größte Mittelalterausstellung, die es bisher im
Ruhrgebiet gegeben hat: Noch bis zum 28. November inszeniert
das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf
einer Ausstellungsfläche von 1.500 Quadratmetern eine
Spurensuche nach den Überresten dieser Zeit in der heute
vollkommen verwandelten Landschaft an Ruhr, Emscher, Lippe und
Rhein. Etwa 1.000 Ausstellungsstücke wie Waffen, Rüstungen,
goldene Reliquiare oder Kochgeschirr sowie Nachbildungen zum
Anfassen und Ausprobieren zeigen, wie die Menschen im 13.
Jahrhundert lebten.

Die Ausstellung gibt eine Übersicht der mehr als 400 Burgen,
die es zwischen Emscher und Ruhr gegeben hat. Das heutige
Ruhrgebiet weist eine der höchsten Burgendichten Europas auf.
Auch das Entstehen mehrerer benachbarter Zentren, das die
Ruhrregion bis heute prägt, ist nach der Überzeugung der
Ausstellungsmacher letztlich auf die Ermordung des Kölner
Erzbischofs Engelbert im Jahr 1225 zurückzuführen.


INFO

Bis 28. November 2010
"AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen"

LWL-Museum für Archäologie
Europlatz 1
44623 Herne
Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr
Sa, So und feiertags 11-18 Uhr
Eintritt: Zwischen 2 und 6 Euro, Familienkarte 12 Euro, Gruppenrabatte
URL: http://www.aufruhr1225.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 19 09:43:55 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Nov 2010 09:43:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Weihnachtsmarkt im LWL-Freilichtmuseum Hagen mit
Kunsthandwerk und Live-Musik, Hagen, 26.-28.11.2010
Message-ID: 4CE646DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.11.2010, 13:32


AKTUELL

Weihnachtsmarkt im LWL-Freilichtmuseum Hagen mit Kunsthandwerk
und Live-Musik
Mit dem VRR-Kombiticket per Bus und Bahn ankommen

Am ersten Adventswochenende (26.11. bis 28.11.) öffnet der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) noch einmal die Tore
seines Hagener Freilichtmuseums, um mit dem romantischen
Weihnachtsmarkt stimmungsvoll den Advent zu beginnen. Mit
seiner anheimelnden Atmosphäre zwischen den illuminierten
Fachwerkhäusern und den kleinen geschmückten
Weihnachtsmarkthütten ist er jedes Jahr ein besonderer
Besuchermagnet für die weitere Region.

Das Angebot ist groß: etwa 75 sorgfältig ausgewählte Aussteller
zeigen in den Häusern und kleinen Hütten anspruchsvolle
handwerkliche und kunsthandwerkliche Produkte aus Textilien,
Holz, Glas und Metall. Zu sehen und zu kaufen gibt es
weihnachtliche Dekorationen, Schmuck, wollige Textilien,
Holzspielzeug, handgezogene Bienenwachskerzen sowie
verschiedene Krippen und Christbaumschmuck. "Alle Stücke sind
einzeln in kunsthandwerklichen Techniken gefertigt und
keinesfalls aus Massenproduktionen. Einige der Handwerker
führen sogar vor, wie sie die Produkte herstellen und
bearbeiten", so LWL-Museumsleiter Dr. Uwe Beckmann.

Die Organisatoren des Weihnachtsmarktes im Hagener
LWL-Freilichtmuseum legen größten Wert darauf, das Ambiente
sehr besinnlich und liebevoll zu gestalten. Deshalb gibt es
auch keine Musik aus der Konserve, sondern nur stimmungsvolle
Live-Musik verschiedener Orchester und Chöre.

An allen drei Tagen besucht zwischen 17 und 19 Uhr Sankt
Nikolaus im feierlichen Bischofsornat das LWL-Freilichtmuseum
und hat eine süße Überraschung für die kleinen Besucher im
Sack. Außerdem verspricht das Beiprogramm nostalgische Momente,
wenn der Märchenerzähler den Kindern vorliest und alle
gemeinsam alte und neue Lieder singen. Der Hagener
Kinderschutzbund bietet seinen bewährten Babysitterservice mit
Angeboten für die kleinsten Besucher an.

Während des Weihnachtsmarktes stehen nicht genügend Parkplätze
am LWL-Freilichtmuseum Hagen zur Verfügung. Damit die Besucher
bequem den Weihnachtsmarkt erreichen können, werden viele
Sonderbusse eingesetzt. Allen Besuchern wird dringend empfohlen,
die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um den
Weihnachtsmarkt Freilichtmuseum entspannt, mit guter Stimmung
und ohne Parkprobleme zu erreichen.

Am Samstag und Sonntag fahren in Hagen die Pendelbusse vom
Parkplatz Höing/Stadion (P&R sind von der Autobahnabfahrt Hagen
Mitte, A46, ausgeschildert) bis zum Freilichtmuseum. Die Busse
sind mit der Zielrichtung Freilichtmuseum gekennzeichnet. Wie
sonst auch ist das Freilichtmuseum gut mit der Buslinie 512 zu
erreichen, die am Samstag und Sonntag verstärkt fährt. Ebenso
können Besucher den Bus 84 der MVG (Märkische Verkehrs
Gesellschaft), vom Hauptbahnhof und aus der Innenstadt zum
Freilichtmuseum nutzen.

In diesem Jahr wird der Eintritt inklusive VRR-Kombiticket für
4 Euro angeboten, Kinder bis 14 Jahre zahlen nichts.
Kombiticket bedeutet, dass im Eintrittspreis die Fahrten mit
Bus und Bahn im VRR-Gebiet enthalten sind, ebenso wie die
bequeme Busfahrt im Museum bis hinauf zum Weihnachtsmarkt.
Damit können die Besucher den öffentlichen Nahverkehr im
gesamten VRR-Gebiet nutzen, um den Romantischen Weihnachtsmarkt
im LWL-Freilichtmuseum zu besuchen. Die Tickets können die
Besucher ganz bequem zu Hause selber ausdrucken. Auf der
Internetseite http://www.freilichtmuseum-hagen.de ist der Link
installiert.


INFO

Für die Besucher aus Richtung Schwelm:
Am Freitag, Samstag und Sonntag, 26., 27. + 28.11. fahren
Sonderbusse von Schwelm über Ennepetal zum Freilichtmuseum.
Genaue Infos finden Sie unter:http://www.verkehr.de .

Für die Besucher aus Richtung Iserlohn:
Auch von Iserlohn fahren am Samstag und Sonntag, 27. + 28.11.
Sonderbusse gratis über Letmathe und Hohenlimburg direkt zum
Romantischen Weihnachtsmarkt. Mehr Infos dazu unter:
http://www.mvg-online.de .

Innerhalb des Freilichtmuseums pendeln ein Bus und eine Bimmelbahn,
um die Besucher bequem zum Weihnachtsmarkt zu befördern.

Das VRR-Kombiticket (ticket-to-print) ist über die Internetseite zu
bestellen: http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes:
Freitag, 26. Nov.: 14 - 21 Uhr
Samstag, 27. +
Sonntag, 28. Nov.: 11 - 21 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 19 09:47:03 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Nov 2010 09:47:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Was macht eigentlich die Maschinenhalle?, Dortmund,
21.11.2010
Message-ID: 4CE64797.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 18.11.2010, 12:00


AKTUELL

Was macht eigentlich die Maschinenhalle?
Führung gibt Einblicke in die Restaurierung des "Juwels der
Industriekultur"

Zu einer Führung durch die Maschinenhalle lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 21.
November, um 15 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Zollern ein.

Besucher können im Rahmen der Führung dieses "Juwel der
Industriekultur" besichtigen und erhalten Informationen über
die Geschichte der Maschinenhalle und den aktuellen Stand der
Restaurierung. Wegen der Arbeiten ist die Halle derzeit regulär
nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Vormittags finden wie jeden Sonntag um 11.30 Uhr und 12 Uhr
öffentliche Führungen über die Tagesanlagen der Zeche Zollern
statt. Abgesehen vom normalen Museumseintritt (Erw. 3,50 Euro)
wird für die Führungen keine Gebühr erhoben. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 19 12:21:22 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Nov 2010 12:21:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 19.11.2010
Message-ID: 4CE66BC2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 19.11.2010, 12:16


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 19.11.2010

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Westfalen, Bochum, Bottrop, Dortmund, Gelsenkirchen, Hamm,
Soest, Unna: Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 19.11.2010
12:00

Westfalen heute spezial: Zwangsurlaub für die Stadtkasse -
immer mehr Rathäuser schließen nach Weihnachten

Westfalen (wh). Zwischen Weihnachten und Neujahr macht das
Rathaus zu: Auf der Suche nach Sparmöglichkeiten haben einige
Städte Westfalens entschieden, ihre Verwaltung an den Tagen
"zwischen den Jahren" komplett zu schließen. Es gilt
Überstunden abzubauen, Ausgaben für Heizung und Strom zu
drosseln - und vor allem die Haushaltsbilanz zu entlasten.
Betriebsferien vom 27. bis zum 31. Dezember machen zum Beispiel
die Städte Gelsenkirchen und Bottrop. Der Kreis Unna, der Kreis
Soest und die Stadt Bochum planen, ihre Verwaltungs- und
Servicestellen im kommenden Jahr zwischen den Feiertagen zu
schließen. Nur ein Notdienst von Standes-, Sozial- und
Jugendamt hilft Bürgern dann in dringenden Fällen weiter.
Rettungsdienst und Feuerwehr bleiben von der Einschränkung
unberührt. In der Stadt Arnsberg ist dieses Modell schon seit
einigen Jahren Praxis. Die Anzahl der Bürgeranfragen zwischen
den Feiertagen sei "extrem gering", so Pressesprecher Dirk
Hammel. "Viele Menschen sind doch in dieser Zeit im Urlaub."
Hier gehen die Meinungen jedoch auseinander. "Je mehr Leute
Urlaub haben, desto mehr Leute kommen auch", hat Christian
Strasen, Sprecher der Stadt Hamm, beobachtet. Vor allem in der
Kfz-Zulassungsstelle sei der Andrang zwischen den Feiertagen
groß. Deshalb arbeiten in Hamm die Servicestellen ohne
wesentliche Einschränkungen weiter. Grund der
Rathausschließungen ist der kommunale Schuldenberg: Die Stadt
Gelsenkirchen rechnet, dass 1,7 Millionen Euro durch den Abbau
von Überstunden und Urlaubstagen eingespart werden können.
Bottrop erwartet einen Spareffekt von 600.000 Euro, der Kreis
Unna hofft, bei einer Schließung rund 350.000 Euro zu sparen.
Bei diesen Summen handelt es sich allerdings um einen
bilanziellen Effekt. Denn die Städte müssen für die geleisteten
Überstunden Rückstellungen bilden. Durch das Abfeiern der zu
viel gearbeiteten Stunden, wird die Bilanz entlastet. Weniger
Lohn wird jedoch nicht gezahlt. Die Stadt Dortmund konnte 2009
so 2,2 Millionen Euro sparen. In diesem Jahr bleiben die Türen
der Ämter jedoch geöffnet. Die Haushaltssituation sei nicht so
dramatisch wie im Vorjahr, deshalb hätten Verwaltungsspitze und
Personalrat entschieden, dass man "nicht wieder in die
persönliche Urlaubsplanung eingreifen will", so ein
Stadtsprecher. Schließlich müssen Mitarbeiter, die nicht
ausreichend Überstunden gesammelt haben, für die Schließung
freie Tage opfern - ein Zwangsurlaub für die Stadtkasse.

Pressekontakt: Hans-Joachim Skupsch, Pressesprecher Stadt
Dortmund, Telefon: 0231/5025677, E-Mail: hskupsch[at]stadtdo.de;
Christian Strasen, Pressesprecher Stadt Hamm, Telefon:
02381/173512, E-Mail: strasen[at]stadt.hamm.de; Martin
Schulmann, Pressesprecher Stadt Gelsenkirchen , Telefon:
0209/1692374, E-Mail: Martin.Schulmann[at]gelsenkirchen.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Borken: Politik, Soziales / 18.11.2010 17:00

Bundesmodellprojekt gegen Pflegenotstand: DRK Borken vermittelt
junge Arbeitslose

Kreis Borken (wh). Im Kampf gegen die zunehmende
Personalknappheit im Pflegebereich hat das
Bundesbildungsministerium im Kreis Borken ein Modellprojekt auf
den Weg gebracht. In der dreijährigen Projektphase sollen junge
arbeitslose Menschen bis 29 Jahren vom Borkener Kreisverband
des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eine Qualifizierung im
Gesundheitsbereich vermittelt bekommen. Die Maßnahme richtet
sich besonders an Jugendliche mit Migrationshintergrund. Das
Modellprojekt mit dem Titel "Aqua" ("Abschlussorientierte
Nachqualifizierung in Gesundheits- und Pflegeberufen") wird vom
Bundesministerium und der Europäischen Union mit 699.000 Euro
unterstützt. DRK-Vorstand Anton Verschaeren sagte, die Zeit für
das Projekt sei reif: "Damit machen wir eine Wachstumsbranche
in neuer Qualität für Benachteiligte zugänglich." Die
Enquete-Kommission des nordrhein-westfälischen Landtags gehe
davon aus, dass sich allein im Kreis Borken die Zahl der
Pflegebedürftigen von 2002 bis 2020 um gut 61 Prozent auf mehr
als 13.400 Menschen erhöhe.

Weitere Informationen: http://www.kv-borken.drk.de/

Pressekontakt: Anton Verschaeren, Vorstand DRK-Kreisverband
Borken, Telefon: 02861/8029110, E-Mail:
a.verschaeren[at]kv-borken.drk.de; Peter Ivankovic, Leiter
DRK-Bildungswerk, Telefon: 02861/8029323, E-Mail:
p.ivankovic[at]kv-borken.drk.de

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Westfalen,
Paderborn: Kultur und Medien / 18.11.2010 16:00

Mit Wollpulli durch Nagelgang: KleppArt-Schau zeigt hautnahe
Kunst

Paderborn (wh). Sie ist Schönheitssymbol, Verbindung zwischen
Außen und Innen und verletzliche Hülle des Körpers: Die Haut
steht im Mittelpunkt der Ausstellung "Enthüllung" in der
Paderborner KleppArt. In Arbeiten aus den Bereichen Objekt,
Fotografie, Videoperformance, Siebdruck und Zeichnung setzen
sich mehrere Künstler mit dem größten menschlichen Organ
auseinander. Katrin Graf zum Beispiel zeigt in ihrem Video
"wundbar" eine in einen Strickanzug gehüllte Frau, die durch
einen mit Nägeln gespickten, engen Gang läuft. Die Ausstellung
wird in den Textilkunsträumen KleppArt am 23. November um 19.30
Uhr mit einer Performance der Mode-Textil-Design-Studentin
Julia Bergschneider eröffnet und läuft bis zum 21. Dezember
2010.

Achtung Redaktionen: Im Downloadbereich unserer Webseite finden
Sie ein Pressefoto zu dieser Meldung.

Weitere Informationen: :
http://www.uni-paderborn.de/mitteilung/83472/

Pressekontakt: Universität Paderborn, Referat Presse und
Kommunikation, Telefon: 05251/602553, E-Mail:
presse[at]zv.uni-paderborn.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Gelsenkirchen: Kultur und Medien, Panorama, Stadtentwicklung /
18.11.2010 15:00

Neue Kunstorte und alte Probleme: Buchprojekt untersucht
Kulturhauptstadt

Gelsenkirchen (wh). Was bleibt von der Kulturhauptstadt, wenn
das Ruhr.2010-Jahr am 18. Dezember offiziell endet? Diese Frage
hat die Studierenden der Fachhochschule Gelsenkirchen schon vor
einigen Monaten beschäftigt. Ihre Eindrücke, Recherchen und
Analysen rund um das Ruhrgebiet fasst das Buch "Ruhr.2010
danach" zusammen. Herausgegeben von Bertram von Hobe, Wilm
Herlyn und Michael Braun, ist es jetzt im ISB-Verlag Waltrop
erschienen. Die Texte entstanden hauptsächlich in einer
Schreibwerkstatt des FH-Instituts für Journalismus und Public
Relations. 34 Autoren, zu denen auch Dozenten und Journalisten
zählen, schildern zum Beispiel die Entwicklung der Emscher zu
einem Kunstort und den begeisterten Einsatz der ehrenamtlichen
"Volunteers" bei Veranstaltungen. Sie blicken aber auch auf die
Kulturzentren, die keine Förderung durch die
Ruhr.2010-Gesellschaft erhalten haben, und auf die
strukturellen Probleme des Ruhrgebietes. Ergänzt durch die
Zeichnungen des Karikaturisten Thomas Plaßmann ist so eine
Sammlung von unterschiedlichen Momentaufnahmen und kritischen
Betrachtungen einer Region entstanden.

Pressekontakt: Bertram von Hobe, Mitherausgeber, Telefon:
0201/8439660, E-Mail: burchard-hobe[at]web.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 22 11:01:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Nov 2010 11:01:52 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 10/2010
Message-ID: 4CEA4DA0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 22.11.2010, 11:00


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter - für den Raum Hagen und Iserlohn -
Beiträge zur Landeskunde
Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e. V.
Heft 10/2010
Oktober 2010
71. Jahrgang


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89





S. 325-337
Felka, Widbert
Hohenlimburg, Levin Schücking und das westfälische Heidelberg

S. 347-352
Bleicher, Wilhelm
Die "10" wurde "100"

S. 354f.
Bleicher, Wilhelm
Anno 2010 - 200 Jahre J. P. Hüsecken

S. 357f.
w. b.
In memoriam Wilhelm Knuff

S. 358f.
Bleicher, Wilhelm
Der Eisvogel

S. 360
w. b.
Hohenlimburger Szenen
Walderholungsheim Piepenbrink





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 22 11:13:18 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Nov 2010 11:13:18 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Zur Visualisierung historischer Inhalte in digitalen
Karten, Muenster, 26.11.2010
Message-ID: 4CEA504E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 19.11.2010, 16:02


WORKSHOP

Veranstaltungsdaten:
Zur Visualisierung historischer Inhalte in digitalen Karten.
Ein Workshop (Anmeldung erforderlich)
Datum: 26. November 2010


Programm


10:00h
Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Werner Freitag, Münster

10:15h
Das "Geospatial Web" - Stand und Perspektiven der
Bereitstellung digitaler Geoinformation
Dr. Albert Remke, Münster

11:00h
Online-Angebote zum Deutschen Historischen Städteatlas
Braunschweig - Ein Werkstattbericht
Benjamin Hamann, M.Sc. und Daniel Stracke, M.A., Münster

11:45h
Der Digitale Atlas Niedersachsen
Prof. Dr. Arnd Reitemeier, Göttingen

12:30h Mittagspause

13:30h
Multiskalare Analyse und Visualisierung der Siedlungs- und
Flächennutzungsentwicklung in Halle (Saale)
Dipl. Geogr. Christian Dette, Dr. Detlef Thürkow und
Dr. Katrin Moeller, Halle (Saale)

14:15h
Hessische Stadtgeschichte interaktiv -
Erfahrungen und Perspektiven
Prof. Dr. Ursula Braasch-Schwersmann und
Stefan Aumann, M.A., Marburg

15:00h
Digitale Karten zur Geschichte der Städte in Franken
Dr. Markus Naser, Würzburg

15:45h Kaffeepause

16:15h
Abschlussvortrag des Workshops:
Geoinformationssysteme in der historischen Forschung
Prof. Dr. Stefan Kroll, Rostock

(zugleich öffentlicher Vortrag im Rahmen des Freitagskolloquiums)


INFO

Veranstaltungsdaten:
Zur Visualisierung historischer Inhalte in digitalen Karten.
Ein Workshop
(Anmeldung erforderlich)
Datum: 26. November 2010

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 27
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 22 11:16:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Nov 2010 11:16:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 20.09.-19.11.2010
Message-ID: 4CEA510C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 22.11.2010, 10:17


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



WDR- Nachrichten aus OWL vom 19.11.2010

Streichungen bei Museen (14:25 Uhr) In der Region stoßen die
Kürzungspläne des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe auf
Kritik. Museumsinitiativen kritisieren, dass der Verband
Förderungen in Millionenhöhe streichen oder vorerst aussetzen
will. Das Kreismuseum Wewelsburg hatte mit rund 33.000 Euro für
Restauration und für die Dokumentation gerechnet. Wenn die
Politik den Kürzungen zustimme, käme das Geld wenn überhaupt
erst im Jahr 2015 und das sei ein Tiefschlag für das Museum,
sagte eine Sprecherin. Auch das Mindener Museum und das MARTa
in Herford könnten betroffen sein. Das Freilichtmuseum Detmold
muss vorerst auf 15 Millionen Euro für ein neues Gebäude
verzichten. Die Museumsinitiative Ostwestfalen-Lippe sieht das
Netzwerk von Museen gefährdet. Die Vereinigung Westfälischer
Museen mahnt, dass die Einrichtungen drohten zu verstauben. [

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.11.2010

Keine Förderung für Weihnachtsmuseum (10:31 Uhr) Das geplante
Weihnachtsmuseum in Lennestadt-Grevenbrück wird zunächt nicht
vom Land gefördert. Der Verein Sauerland Initiativ bedauerte,
dass das Projekt bei einem Landeswettbewerb zur
Tourismusförderung leer aus ging. Der Verein will sich jetzt um
eine alternative Finanzierung kümmern. Das Museum soll das
Sauerland zur wichtigsten Weihnachtsregion Deutschlands machen.
Dort soll unter anderem eine historische Sammlung über die
Bedeutung des Weihnachtsfestes gezeigt werden.

Nachrichten aus OWL vom 16.11.2010

Alte Tankstelle für das Freilichtmuseum (18:13 Uhr) Eine
sechzig Jahre alte Tankstelle aus dem Siegerland wurde am
Dienstag ins Detmolder Freilichtmuseum transportiert. Der aus
fünf Spezialfahrzeugen bestehende Konvoi ist am späten Abend
eingetroffen. Am Mittwoch beginnt dann der Wiederaufbau im
Siegerländer Weiler. Die Tankstation gilt als markantes Zeugnis
der zunehmenden Motorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Nachrichten aus OWL vom 16.11.2010

Reaktionen auf EU-Behindertenausweis (16:22 Uhr) Die
Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld befürworten
die Pläne für einen EU-weit geltenden Behindertenausweis. Die
Europäische Kommission will den Ausweis in den kommenden Jahren
einführen.

Der EU-weit geltende Ausweis wäre wichtig für die Rechte von
Menschen mit Behinderungen, sagte ein Bethelsprecher. Zum
Beispiel könnten sie dann auch im Ausland Ermäßigungen bei
Museumsbesuchen oder bei Fahrten mit öffentlichen
Verkehrsmitteln in Anspruch nehmen. Dies ist bislang nicht der
Fall. Ein zweiter wichtiger Aspekt ist laut Bethel die
Forderung der EU-Kommission nach einer einheitlichen
Barrierefreiheit, zum Beispiel einheitliche Rollstuhlrampen und
Großschrifttastaturen. Davon porfitiere auch die Wirtschaft,
denn es wäre einfacher und kostengünstiger für Hersteller von
Behindertenbedarf, ihre Produkte im Ausland zu verkaufen.

Nachrichten aus OWL vom 16.11.2010

Alte Tankstelle für das Freilichtmuseum (18:13 Uhr) Eine
sechzig Jahre alte Tankstelle aus dem Siegerland wurde am
Dienstag ins Detmolder Freilichtmuseum transportiert. Der aus
fünf Spezialfahrzeugen bestehende Konvoi ist am späten Abend
eingetroffen. Am Mittwoch beginnt dann der Wiederaufbau im
Siegerländer Weiler. Die Tankstation gilt als markantes Zeugnis
der zunehmenden Motorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Nachrichten aus OWL vom 16.11.2010

Reaktionen auf EU-Behindertenausweis (16:22 Uhr) Die
Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld befürworten
die Pläne für einen EU-weit geltenden Behindertenausweis. Die
Europäische Kommission will den Ausweis in den kommenden Jahren
einführen.

Der EU-weit geltende Ausweis wäre wichtig für die Rechte von
Menschen mit Behinderungen, sagte ein Bethelsprecher. Zum
Beispiel könnten sie dann auch im Ausland Ermäßigungen bei
Museumsbesuchen oder bei Fahrten mit öffentlichen
Verkehrsmitteln in Anspruch nehmen. Dies ist bislang nicht der
Fall. Ein zweiter wichtiger Aspekt ist laut Bethel die
Forderung der EU-Kommission nach einer einheitlichen
Barrierefreiheit, zum Beispiel einheitliche Rollstuhlrampen und
Großschrifttastaturen. Davon porfitiere auch die Wirtschaft,
denn es wäre einfacher und kostengünstiger für Hersteller von
Behindertenbedarf, ihre Produkte im Ausland zu verkaufen.

Nachrichten aus OWL vom 12.11.2010

Museumsbetreiber kämpfen um Mitarbeiter (11:27 Uhr) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe soll die Mitarbeiter des
Paderborner Museums in der Kaiserpfalz bis Ende 2015 weiter
bezahlen. Auf die Erfüllung des Vertrages drängt das
katholische Metropolitankapitel, der Betreiber des Museums. Die
Kirche sucht jetzt das Gespräch mit dem Landschaftsverband. Der
hatte vor einigen Wochen angekündigt, sich aus finanziellen
Gründen zeitnah aus dem Museum zurückziehen zu wollen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 11.11.2010

Medienzentrum Siegen soll schließen (13:43 Uhr) Das
Medienzentrum in Siegen soll zum Jahresende geschlossen werden.
So will die Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein rund 225.000
Euro im Jahr sparen. Schon seit Jahren werde das Medienzentrum
immer weniger genutzt, so der Kreis. Schulen sollen aber auch
weiterhin Zugang zu den digitalen Medien haben. Historische
Filme könnten im Kreisarchiv gelagert werden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 06.11.2010

Friedenspreis des Islam-Archivs (13:12 Uhr)

Der Friedenspreis des Zentralinstituts Islam-Archiv in Soest
geht in diesem Jahr an den Evangelischen Theologen Konrad
Raiser. Die Auszeichnung wird am Sonntag in der Werler Moschee
verliehen. Die Jury hat den 72-jährigen ausgewählt, weil er
sich in seiner Zeit als Generalsekretär des Ökumenischen Rates
der Kirchen für den Dialog der Kulturen und Religionen
engagiert hat.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.11.2010

Beliebtes Picasso-Museum (07:34 Uhr) Das Picasso-Museum in
Münster hat gestern (5.11.2010) seinen 800.000sten Besucher
begrüßt. Als Geschenk gab es unter anderem eine Jahreskarte.
Das Museum besteht seit zehn Jahren und hat immer mehr
Besucher. 2009 kamen rund 86.000 Kunstinteressierte, weit mehr,
als man bei der Gründung anvisiert habe, so Museumsleiter
Markus Müller.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 05.11.2010

Kunst aus der Psychiatrie (17:38 Uhr) Kunstwerke von
Psychiatrie-Patienten zeigt ab heute Freitagabend eine
Ausstellung im Dortmunder Museum für Kunst- und
Kulturgeschichte. Die Schau trägt den Titel "Innenwelten,
Außenwelten: Sexualität und Sehnsucht". Sie zeigt rund 150
historische und moderne Arbeiten. Früher waren psychiatrische
Anstalten strikt nach Männern und Frauen getrennt. Deshalb
seien Sehnsüchte und Verlangen oft nur in der Kunst ausgelebt
worden, teilt das Museum mit.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 04.11.2010

Fördergeld für Dortmunder Museum (15:45 Uhr) Das Dortmunder
Museum für Kunst- und Kulturgeschichte erhält Fördergeld für
die Suche nach Raubkunst aus der NS-Zeit. Nach Auskunft des
zuständigen Bundesministeriums handelt es sich voraussichtlich
um mehrere 10.000 Euro. Der genaue Förderbetrag soll erst Ende
des Jahres feststehen. Das Dortmunder Museum erforscht seit
einem Jahr mit dem Essener Folckwang-Museum die Rolle eines
Kunsthändlers zu Zeiten des 2. Weltkriegs. Sie wollen gemeinsam
herausfinden, ob es sich um Raubkunst aus jüdischem Besitz
handelt. Bundesweit haben Bund und Kulturstiftung der Länder 1,
2 Millionen Euro für sieben Projekte bewilligt.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 04.11.2010

Bochum: Sondermarke zur Knappschaft (09:35 Uhr) Im Bochumer
Bergbaumuseum wird heute eine Sonderbriefmarke zum 750-jährigen
Bestehen der Knappschaft vorgestellt. Es ist das erste Mal in
der deutschen Geschichte, dass ein einzelne Sozialversicherung
durch eine Briefmarke geehrt wird. Die Marke wurde vom
Offenbacher Künstler Gerhard Lienemeyer entworfen und ist ab
dem 11. November in Postämtern erhältlich.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 28.10.2010

Neue Leihgabe im Siegerlandmuseum (13:10 Uhr) Das
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss in Siegen hat eine neue
Leihgabe des Bundes bekommen. Es ist eine Madonna-Skulptur aus
dem Jahr 1350. Die über 70 Zentimeter hohe Steinskultpur stammt
aus dem Besitz des Bundesamtes für offene Vermögensfragen. Dort
werden Kunstobjekte treuhänderisch verwaltet, deren Eigentümer
nicht bekannt sind oder noch nicht festgestellt werden konnten.
Die Madonna ist die mittlerweile siebte Leihgabe des Bundes und
eines der ältesten Exponate im Siegerlandmuseum. Weil die
Skulptur sehr zerbrechlich ist, darf sie nur in einer Vitrine
ausgestellt werden. Alle drei Jahre muss das Siegerlandmuseum
über seine Leihgaben dem Bund Bericht abgeben.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.10.2010

Rhein/Ruhr: Schwarzbuch wird präsentiert (08:37 Uhr) Der Bund
der Steuerzahler stellt am Mittag in Essen sein Schwarzbuch für
Nordrhein Westfalen vor. Darin präsentiert er insgesamt 13
Fälle, bei denen öffentliche Gelder verschwendet worden sein
sollen. Im vergangenen Jahr standen die Verschönerung der
Autobahn 42 zur Parkautobahn besonders in der Kritik, sowie das
geplante Fußballmuseum in Dortmund.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.10.2010

Fußballmuseum: Architekturwettbewerb gestartet (17:11 Uhr) Der
europaweite Architekturwettbewerb für den Bau des
DFB-Fußballmuseums gegenüber vom Dortmunder Hauptbahnhof ist
gestartet. Zunächst werden 21 Architekturbüros ermittelt, die
mit vier bereits gesetzten Büros konkurrieren sollen.
Voraussichtlich im Mai nächsten Jahres sollen die eingereichten
Entwürfe prämiert werden. Ein Entwurf soll dann bis 2014
verwirklicht werden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 26.10.2010

Erste Sonderschau im Dortmunder U (16:53 Uhr) Die erste
Sonderschau des Museums Ostwall im Dortmunder U beschäftigt
sich mit dem Verhältnis zwischen Film und zeitgenössischer
Kunst. Die Ausstellung "Bild für Bild" wurde nach Angaben der
Stadt gemeinsam mit dem Centre Pompidou in Paris konzipiert.
Sie wird am 18. Dezember eröffnet. Zu sehen sind Meisterwerke
aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische
Werken. Filme aus der Sammlung des Centre Pompidou sollen die
Ausstellung begleiten. Im Oktober wurde das Museum Ostwall nach
einem Umzug in den sechsten Stock des Dortmunder U neu eröffnet.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.10.2010

Bochum: Museum will Rettungskapsel zeigen (08:35 Uhr) Das
Deutsche Bergbaumuseum will die Rettungskapsel für die
chilenischen Bergleute ausstellen. Wie eine Museumssprecherin
sagte, sehe es im Moment so aus, dass man die Rettungskapsel
bekommen werde. Anlass sei eine ohnehin geplante Schau zum
chilenischen Kupferbergbau im Frühjahr 2011. Mit dem
Stahlzylinder wurden die 33 Kumpel vor einer Woche einzeln aus
mehr als 600 Meter Tiefe an die Oberfläche gezogen.

Nachrichten aus OWL vom 19.10.2010

SS-Dokumentation zieht Besucher an (15:22 Uhr) Die
Daueraustellung "Ideologie und Terror der SS" in der Wewelsburg
im Kreis Paderborn hat in den ersten sechs Monaten knapp 35000
Besucher angezogen. Das umgestaltete Museum dokumentiert die
lokale und nationale Geschichte der SS. Es sind auch Räume zu
sehen, die von der SS genutzt wurden

Nachrichten aus Südwestfalen vom 12.10.2010

Sonderausstellung zum Stadtjubiläum (15:56 Uhr) In Lippstadt
erinnert bis zum März eine Sonderausstellung an die 825 Jahre
Stadtgeschichte. Die heute größte Stadt im Kreis Soest wurde
1185 mit Erlaubnis Kaiser Barbarossas gegründet. In der
Ausstellung im Museum "Heimathaus" ist unter anderem eine über
400 Jahre alte Stadtansicht zu sehen. Im 17. Jahrhundert war
Lippstadt die größte Festung zwischen Rhein und Weser.

Radionachrichten vom 10.10.2010

Museum Ostwall jetzt im "Dortmunder U" (13:28 Uhr) Das Museum
Ostwall in Dortmund hat nach einjähriger Schließung wieder
geöffnet.

Es wechselte allerdings den Standort. Seit gestern werden die
Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert und der Gegenwart im
"Dortmunder U" präsentiert. Die Ausstellung auf der vierten und
fünften Etage des ehemaligen Hochhauses der Union-Brauerei ist
seit diesem Wochenende wieder für das Publikum geöffnet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.10.2010

Ostwall-Museum geöffnet (13:14 Uhr) Das Dortmunder
Ostwall-Museum ist jetzt an seinem neuen Standort im U-Turm für
die Allgemeinheit geöffnet. An diesem Wochenende ist der
Eintritt frei. Zu sehen sind 350 Werke moderner und
zeitgenössischer Kunst verteilt auf zwei Etagen. Darunter sind
Gemälde von Beckmann, Macke, Kirchner und Ernst, aber auch
Installtionen von Joseph Beuys. Für Sonderausstellungen stehen
dem Museum zusätzlich 1.000 Quadratmeter Fläche in der 6. Etage
des U-Turms zur Verfügung. Dort wird ab Mitte Dezember eine
Ausstellung des Pariser Centre Pompidou gezeigt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.10.2010

Ostwall-Museum ist sicher (15:31 Uhr) Die Sicherheit der
ausgestellten Kunstwerke im Ostwall-Museum im Dortmunder U-Turm
ist nicht gefährdet. Alle Exponate seien durch eine
Versicherung geschützt. Die Staubbelastung liege um den Faktor
100 unter den zulässigen Werten und die Luftfeuchtigkeit bei
den geforderten 50 Prozent, sagte Kulturdezernent Jörg
Stüdemann. Für alle Exponate bestehe deshalb voller
Versicherungsschutz. Morgen wird das bedeutendste Dortmunder
Museum mit mehreren Monaten Verzögerung eröffnet. Ab Samstag
ist es für alle Besucher geöffnet. Die angekündigte Ausstellung
des Centre Pompidou in Paris wird ab 18. Dezember zu sehen
sein. [

Radionachrichten vom 05.10.2010

Ruhr 2010 lockt zufriedene Besucher (16:53 Uhr) Das
Kulturhauptstadtprogramm im Ruhrgebiet lockt zehntausende
Besucher an - und die meisten sind mit dem Gebotenen
hochzufrieden.

Das ist das Ergebnis einer Befragung von 700 Urlaubsgästen im
Revier, die die Ruhr.2010 veröffentlichte. Besonders beliebt
waren die Musicals an der Ruhr, Sportveranstaltungen und die
Museen. Die Gästezahlen von Januar bis Juli schnellten 2010 im
Vergleich zum Vorjahr um gut 14 Prozent hoch - fast doppelt so
stark wie im Landesschnitt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 05.10.2010

Fußballmuseum engagiert sich sozial (16:34 Uhr) Das in Dortmund
entstehende DFB-Fußballmuseum wird ab sofort Partner des
Projekts "Fußball trifft Kultur". Dabei soll der Sport als
Vermittler Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien
an Kultur heranführen. Veranstalter ist die Bildungsinitiative
der Frankfurter Buchmesse. Ziel ist es, in Workshops den Spaß
am Lernen steigern und so bessere Leistungen in der Schule zu
erzielen. Am Ende des Schuljahres werden die erarbeiteten
Ergebnisse präsentiert. Offiziell vorgestellt wird die
Kooperation an diesem Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse.

Nachrichten aus OWL vom 05.10.2010

MARTa Herford verlängert Ausstellung (11:53 Uhr) Das Museum
MARTa Herford verlängert seine aktuelle Ausstellung um drei
Wochen. Die Schau ?Unsichtbare Schatten - Bilder der
Verunsicherung? bleibt nun bis zum 28. November geöffnet. Es
sei ökonomisch vernünftiger, die Ausstellung länger zu zeigen,
hieß es. Zu sehen sind über 135 Werke junger zeitgenössischer
Künstler, aber auch Bilder von Paul Klee und Gerhard Richter.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.09.2010

Preis für Kunstquartier (15:43 Uhr) Das Hagener Kunstquartier
ist mit dem Architekturpreis "Vorbildliche Bauten in NRW"
ausgezeichnet worden. Der Neubau des Emil Schumacher-Museums
und die Erweiterung des Karl Ernst Osthaus-Museums sind vor
knapp einem Jahr eröffnet worden. Der Preis wird alle fünf
Jahre vom Nordrhein-Westfälischen Bauministerium und der
Architektenkammer verliehen. Landesweit sind 34 Bauten aus über
250 Bewerbern mit dem Titel geehrt worden. Ein weiterer
Preisträger ist der Neubau des Gemeindezentrum der Philipp
Nicolai Kirche ebenfalls in Hagen. Die Auszeichnung
vorbildlicher Bauten ehrt Architekten und Bauherren von
Gebäuden, die in ästhetischer, technischer und sozialer
Hinsicht als richtungsweisend für die kommenden Jahre gelten

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.09.2010

EU-Förderung für Deutsches Fußballmuseum (17:40 Uhr) Das
Deutsche Fußballmuseum in Dortmund hat eine weitere Hürde
genommen. Die Europäische Kommission hat die Förderung des Baus
genehmigt. Das Museum entsteht in Zusammenarbeit zwischen der
Stadt Dortmund und dem Deutschen Fußballbund, gefördert durch
das Land Nordrhein-Westfalen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.09.2010

Gefälschte Bilder auch in Ahlen? (11:21 Uhr) In den
bundesweiten Skandal um gefälschte Bilder ist auch das
Kunstmuseum in Ahlen verwickelt. Es sollte Gutachten zu zwei
Gemälden erstellen, die möglicherweise gefälscht sind. Es
handelt sich dabei um Werke, die zwei französischen Künstlern
zugeschrieben werden. Das Landeskriminalamt Berlin, das die
Ermittlungen führt, hat die Bilder Anfang September im Museum
beschlagnahmt und untersucht sie nun in einem Labor.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.09.2010

Heimathaus wird erweitert (09:34 Uhr) Das Heimathaus
Münsterland in Telgte soll für 2,3 Millionen Euro modernisiert
und erweitert werden. Das hat der Kulturausschuss des Kreises
Warendorf beschlossen. Der Komplex, zu dem auch das
Krippenmuseum gehört, soll ab dem kommenden Jahr zu einem
westfälischen Museum für religiöse Kultur umgestaltet werden.
An den Kosten beteiligen sich unter anderem der
Landschaftsverband, die Sparkasse Münsterland-Ost und der Kreis

Nachrichten aus Südwestfalen vom 20.09.2010

Unterrichtsfach "Kultur" (12:34 Uhr) In Arnsberg bekommen
Kinder zweier Grundschulen in diesem Schuljahr zum ersten Mal
eine kulturelle Grundausbildung. Sie besuchen während des
Unterrichts regelmäßig kulturelle Einrichtungen, zum Beispiel
das Sauerlandmuseum, das Stadtarchiv und den Kunstverein. Bei
Vorstellungen im Theater und der Kulturschmiede können sie
hinter die Kulissen schauen. Das Projekt trägt den Titel
"Kulturstrolche" und wird vom Land mit bis zu 10.000 Euro
gefördert


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 22 15:30:44 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Nov 2010 15:30:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 22.11.2010
Message-ID: 4CEA8CA4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 22.11.2010, 12:16


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 22.11.2010

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Westfalen, NRW, Hagen, Münster: Wissenschaft und Bildung /
22.11.2010 12:00

Wintersemester 2010/2011: 12,68 Prozent mehr Studierende in
Westfalen

Westfalen (wh). Immer mehr Menschen beginnen ein Studium an den
Universitäten und Fachhochschulen in Westfalen. Nach
vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes haben
sich zum laufenden Wintersemester 43.145 Studenten an den 34
Unis und FHs in der Region neu eingeschrieben - das sind 4856
mehr als im Wintersemester 2009/2010 und entspricht einem
Anstieg von 12,68 Prozent. Landesweit stieg die Zahl der
Studienanfänger um neun Prozent auf 84.600 - ein Rekordwert.
Insgesamt lernen gegenwärtig 266.992 der NRW-weit 524.150
Studenten an westfälischen Hochschulen. Die meisten
Studierenden verzeichnet die Fernuniversität Hagen (57.500),
gefolgt von den Universitäten Köln (42.102) und Münster
(36.456).

Weitere Informationen und Ergebnisse für sämtliche
Universitäten und Fachhochschulen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pdf/189_10.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld, Recklinghausen, Siegen-Wittgenstein: Kultur
und Medien / 22.11.2010 11:00

Der westfälische König von Korsika: LWL-Kulturstiftung fördert
Projekte mit knapp 2,5 Millionen Euro

Münster (wh). Archäologische Untersuchungen am Kloster Corvey,
eine Picasso-Ausstellung in Bielefeld und ein digitaler
Sprachatlas für Siegen-Wittgenstein: Die Kulturstiftung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt
kulturelle Ereignisse und Projekte mit insgesamt 2,458
Millionen Euro. Das Kuratorium der Stiftung entschied bei
seiner Tagung, besonders länder-, städte- und
spartenübergreifenden Kooperationen in Westfalen zu helfen.
Gefördert werden unter anderem die geplante Theater- und
Musikbiennale "Land.schafft.Kultur" in Ostwestfalen-Lippe mit
70.000 Euro, das Forschungs- und Ausstellungsprojekt
"Heimatkunde: Juden - Nachbarn - Westfalen" am Jüdischen Museum
Dorsten mit 418.000 Euro und die Dialektforschung an der
Universität Siegen: Mit Hilfe der Fördersumme von 83.000 Euro
kann hier ein digitaler Sprachatlas erstellt werden. Neben den
großen Projekten schiebt die LWL-Kulturstiftung auch
herausragende Vorhaben im kleineren Umfang an. Darunter eine
Publikation über Theodor von Neuhoff mit 10.000 Euro. Der
westfälische Adelige regierte Mitte des 18. Jahrhunderts für
einen Sommer als König von Korsika.

Weitere Informationen zu den geförderten Projekten:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=23379

Pressekontakt: Dr. Kathrin Höltge, Geschäftsführerin der
Kulturstiftung Westfalen-Lippe, Telefon: 0251/5913856, E-Mail:
kathrin.höltge[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Hochsauerlandkreis: Freizeit, Panorama, Tourismus /
22.11.2010 09:00

Gipfelkreuz und Hängematte für Nordrhein-Westfalens heimlichen
Riesen

Olsberg (wh). Eine Vesperinsel für die Brotzeit und eine
Hängematte zum Ausruhen: Die höchste Erhebung
Nordrhein-Westfalens, der Langenberg bei Olsberg
(Hochsauerlandkreis), bietet Wanderern und Naturfreunden jetzt
einen modernen Rastplatz, der die Attraktivität des bislang
eher vernachlässigten Gipfels steigern soll. Zudem ist ein fünf
Meter hohes Gipfelkreuz auf dem Berg errichtet worden, das
darauf hinweisen soll, "dass sich hier der höchste natürliche
Punkt in ganz NRW befindet", so der Olsberger Bürgermeister
Wolfgang Fischer. Der Langenberg ist Teil des Rothaargebirges
und überragt mit einer Höhe von 843 Metern den benachbarten -
und weitaus bekannteren - Kahlen Asten um zwei Meter.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Pressekontakt: Elisabeth Nieder, Stadt Olsberg, Telefon:
02962/982215, E-Mail: post[at]olsberg.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft und
Bildung / 19.11.2010 16:00

Vortrag mit Kontrabass und Totenschädel: Bielefeld feiert
Premiere von "FameLab"

Bielefeld (wh). Deutschland sucht den Super-Forscher: Der
Talentwettbewerb "FameLab" ist eine Art Casting-Show für junge
Wissenschaftler. Seit fünf Jahren findet dieser weltweit in
verschiedenen Staaten statt. Jetzt erlebt das ungewöhnliche
Projekt seine Deutschlandpremiere in Bielefeld. Drei Minuten
haben die jungen Forscher bei "FameLab" Zeit, mit ihrem Thema
Publikum und Fachjury zu begeistern. Zur Präsentation sind nur
Hilfsmittel erlaubt, die am Körper getragen werden können. Dass
dabei der Kreativität kaum Grenzen gesetzt sind, zeigen
verschiedene Vorjahresfinalisten, die mit dem Einsatz von
Kontrabass oder aufblasbaren Totenschädeln überzeugten. In
Bielefelder Ringlokschuppen findet nicht nur die regionale
Vorrunde für Nordrhein-Westfalen statt (22. Januar 2011),
sondern auch das deutschlandweite Finale (9. April 2011). Wer
hier gewinnt, reist im Juni zum internationalen Wettbewerb beim
"Cheltenham Science-Festival" in England.

Weitere Informationen: http://www.famelab-germany.de

Pressekontakt: Tanja Babic, Bielefeld Marketing, Telefon:
0521/513518, E-Mail: tanja.babic[at]bielefeld-marketing.de

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Westfalen:
Freizeit, Kultur und Medien / 19.11.2010 15:00

Westfalen im TV: Ein Blick zurück in die Geschichte und auf
eine besondere Kirmes-Tradition

Der 30-jährige Krieg prägte Europa im 17. Jahrhundert als einer
der blutigsten und längsten Konflikte. Eine ganze Generation
erlebte Elend und Verwüstung. Erst der Westfälische Friede
beendete den Krieg 1648. Der Marburger Historiker Christoph
Kampmann beschreibt die politischen Ursachen des Krieges und
erklärt, wie die Verhandlungen in Münster und Osnabrück zum
Erfolg führten. Planet Wissen, 22. November, 15 Uhr, WDR

150 Jahre lang war das Leben im Ruhrgebiet von Kohle und Stahl
geprägt. Der Dokumentarfilmer Werner Kubny fragt, wie dieses
Erbe den "Pott" heute noch prägt. Seine dreiteilige Reihe spürt
der Mentalität der Region nach und zeigt, dass das Ruhrgebiet
heute noch überraschend stark von der Industrie beeinflusst
wird. Abenteuer Ruhrpott - was bleibt sind wir, 26. November,
20.15 Uhr, WDR

Ländliche Missgunst und alte Familiengeheimnisse treten zutage,
als der Münsterische Archivar und Privatdetektiv Wilsberg in
seinem neuen Fall ermittelt: Nach einer feucht-fröhlichen Fete
beim traditionellen Bullenball wurde sein Freund Ekki auf der
Straße angeschossen, ein anderer Mann stirbt durch die Kugel.
Wilsberg: Bullenball, 27. November, 20.15 Uhr, ZDF

Die Allerheiligen-Kirmes in Soest ist die größte
Innenstadt-Kirmes Europas. Rund 400 Schausteller sorgen in den
historischen Gassen der Hansestadt für fünf Tage "Rummel". Die
Reportage schildert den Kirmes-Betrieb hinter den Kulissen und
begleitet Marktmeister, Karussellbesitzer und Achterbahn-Fans
durch den Trubel. Abenteuer Leben, 28. November, 22.15 Uhr,
Kabel 1

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 22 15:35:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Nov 2010 15:35:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dr. Julia Paulus referiert ueber Briefe einer
Soldatenheimschwester, Muenster, 24.11.2010
Message-ID: 4CEA8DA6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 22.11.2010, 13:15


AKTUELL

Kriegserlebnisse an der Ostfront
Dr. Julia Paulus referiert über Briefe einer
Soldatenheimschwester

Im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung "Geschlecht und
Geschlechterverhältnisse in der wissenschaftlichen Analyse" der
Universität Münster referiert Dr. Julia Paulus am Mittwoch, 24.
November, um 18 Uhr im Hörsaal SCH2, Scharnhorststraße 100,
über die "Briefe einer Soldatenheimschwester von der Ostfront".
Die Wissenschaftlerin arbeit am Institut für Regionalgeschichte
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Ziel der Ringvorlesung ist es, eine Plattform zur
interdisziplinären wissenschaftlichen Debatte im Bereich der
Geschlechterforschung zu eröffnen. Die Bandbreite der
Vorlesungen reicht von der Verwendung der Kategorien Geschlecht
und Geschlechterverhältnisse in sozialwissenschaftlichen
Theorien bis hin zu Erkenntnissen aus verschiedenen
Forschungsfeldern.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 23 10:53:39 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Nov 2010 10:53:39 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Erbbiologische Selektion und Euthanasie,
Gelsenkirchen, 24.11.2010
Message-ID: 4CEB9D33.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 23.11.2010, 08:32
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Erbbiologische Selektion und Euthanasie
Vortrag von Frank Sparing, Düsseldorf,
mit anschließender Diskussion
Mittwoch, 24. November 2010, 19.30 Uhr

Der Vortrag geht am Beispiel psychiatrischer Kliniken in
Düsseldorf der Frage nach, inwieweit die bereits vor der
nationalsozialistischen Machtübernahme eingeleitete
Verminderung der Pflegeaufwendungen für psychisch Kranke und
der daran anknüpfende gesundheitspolitische Paradigmenwechsel
der Nationalsozialisten die Voraussetzungen für die schließlich
zum Krankenmord radikalisierenden Maßnahmen bildete.

Mit Hilfe von "erbbiologischer Bestandsaufnahme" und
Zwangssterilisationen wurden Kranke und Pflegebedürftige
bereits nach rassenhygienischen Gesichtspunkten in
förderungswürdige und -unwürdige selektiert und durch den Krieg
dann eine Situation herbeigeführt, die letzte Hemmnisse
hinsichtlich der Tötung psychisch Kranker im Rahmen von
"Kindereuthanasie", der "Euthanasie-Aktion T-4" und der
sogenannten "Aktion Brandt" beseitigte.


INFO

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen
URL:
http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/gelsenkirchen/besucherinformationen.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 23 10:56:53 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Nov 2010 10:56:53 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Sudmann, Stefan: Geschichte der Stadt Duelmen
Message-ID: 4CEB9DF5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stefan Sudmann" Datum: 19.11.2010, 13:44


LITERATUR

Geschichte der Stadt Dülmen:

Die vom Stadtarchiv Dülmen herausgegebene wissenschaftliche
Stadtgeschichte wird im April 2011 erscheinen und kann ab jetzt
bis 15.2. zum günstigen Subskriptionspreis von 24,80 EUR (statt
29,80 EUR) beim Dülmener Laumann-Verlag bzw. im Buchhandel
bestellt werden.

Nach der umfassenden, aber inzwischen veralteten
Stadtgeschichte Weskamps von 1911 und den beiden eher
populärwissenschaftlichen Stadtgeschichten von Brathe 1961/1986
liegt damit endlich ein Werk vor, das die Dülmener
Stadtgeschichte auf Grundlage intensiver Quellenrecherche in
den verschiedenen Archiven und mit neuen
geschichtswissenschaftlichen Fragestellungen sowie durch eine
Einbettung in die Geschichte der Region analysiert, zugleich
aber auch für Laien verständlich ist. Das Buch richtet sich
also in gleichem Maße an die interessierten Bürger/innen der
Stadt, an die Heimatforscher der Region und an die universitäre
Forschung als Lesepublikum.

Die einzelnen Kapitel wurden teilweise vom Stadtarchiv Dülmen,
teilweise von auswärtigen Autoren/innen (v.a. von der
Universität Münster und aus benachbarten Archiven) erstellt.

Das Werk umfasst ca. 900 Seiten und ist durch verschiedene
Abbildungen (s/w) illustriert.

Inhalt des Buchs:
- Vor-/Ur-/Frühgeschichte, archäologische Funde
- Siedlungsgeschichte des Dülmener Raums
- Dülmen im Mittelalter
- Dülmen in der Frühen Neuzeit
- Das Dülmener Umland bis 1803/13
- Dülmen in der napoleonischen Zeit
- Dülmen 1813-1918
- Dülmen in der Weimarer Republik
- Dülmen im Nationalsozialismus
- Dülmen 1945-1974
- Die Umlandgemeinden 1803/13-1974
- Die Kommunale Neugliederung im Raum Dülmen
- Dülmen nach der Kommunalen Neugliederung bis 2010
- Wahlen und Parteien in Dülmen nach 1945
- Geschichte der katholischen Kirche in Dülmen
- Geschichte der evangelischen Kirche in Dülmen
- Geschichte der jüdischen Gemeinde
- Geschichte der Dülmener Schulen
- Wappen und Siegel der Stadt Dülmen
- Die Dülmener Landwehren
- Dülmen als Bundeswehrstandort
- Kunst- und Architekturgeschichte Dülmens
- Register

URL:
http://www.laumann-verlag.de/product_info.php/info/p1343_Geschichte-der-Stadt-Duelmen.html


INFO

Kontakt:
Dr. Stefan Sudmann
Stadtarchiv Dülmen
Charleville-Mézières-Platz 2
48249 Dülmen
Tel.: 02594/890815
Fax: 02594/890817
E-Mail: info at stadtarchiv-duelmen.de
URL:
http://www.laumann-verlag.de/product_info.php/info/p1343_Geschichte-der-Stadt-Duelmen.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 23 10:59:56 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Nov 2010 10:59:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kuratorenfuehrung im LWL-Landesmuseum fuer Kunst und
Kulturgeschichte, Muenster, 25.11.2010
Message-ID: 4CEB9EAC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.11.2010, 09:45


AKTUELL

Kuratorenführung im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte

In dem Feierabend-Programm des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte stellt Dr. Angelika Lorenz am Donnerstag, 25.
November um 19 Uhr ein Thema der Dauerausstellung "Aufgemischt"
vor. "Aggression und Auszeichnung - die Farbe Rot" ist der
Titel der Kuratorenführung, die die Besonderheiten der Werke
zur Geltung bringt.

Die Teilnahme an der Führung ist im Eintritt inbegriffen (2
Euro bzw. 1 Euro ermäßigt).


INFO

Weitere Informationen finden Sie unter:
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 24 11:19:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Nov 2010 11:19:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Das Bruderschaftswesen am Rammelberg bei
Goslar und in Schwaz, Tirol", Bochum, 30.11.2010
Message-ID: 4CECF4C0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Eva Koch"
Datum: 23.11.2010, 15:54


AKTUELL

Vortragsreihe "Auf breiten Schultern - 750 Jahre Knappschaft"
im Deutschen Bergbau-Museum Bochum

30.11.2010, 19.00 Uhr, Andreas Bingener, Siegen, "Das
Bruderschaftswesen am Rammelberg bei Goslar und in Schwaz,
Tirol."

Der Hildesheimer Bischof Johann ließ am 28. Dezember 1260 eine
Urkunde ausstellen, die eine Bruderschaft der Bergleute, die am
Rammelsberg beschäftigt waren, unter seinen besonderen Schutz
stellte. Die Bruderschaft hatte ihren Sitz in der St.
Johannis-Kirche im Bergdorf bei Goslar. Sie machte es sich zur
Aufgabe, armen und schwachen Knappen zu helfen.

Diese Bruderschaft wurde im Zuge der Reformation aufgelöst,
doch gelang es den Bergleuten zwischen 1532 und 1539 eine neue
soziale Absicherung zu organisieren, die eine sozial-karitative
Ausrichtung besaß und Knappschaft genannt wurde. Diese
Einrichtung unterhielt, wie zu den Zeiten der älteren
Bruderschaft, ein eigenes Hospital zur Pflege verletzter,
kranker und älterer Bergleute.

Bei den Handwerkerkorporationen des späteren Mittelalters waren
es überwiegend religiöse Motive, die zu einem Zusammenschluss
führten. Die gemeine Gesellschaft des Bergwerks in Schwaz
machte da keine Ausnahme. Doch wie im Erzgebirge oder im Harz
traten unter den besonderen Bedingungen der Arbeitswelt des
Bergbaus schon frühzeitig neue Aufgaben hinzu. Die
Genossenschaft, der zunächst noch die Gewerken angehörten,
kümmerte sich um Kranke, durch Unfall Verletzte oder
altersschwache Knappen. Man unterhielt daher ein eigenes Spital,
das sogenannte Bruderhaus zu Schwaz, das bis zum Ende des 18.
Jahrhunderts betrieben wurde.

Der Eintritt ist frei - Sie sind herzlich eingeladen!


INFO

Eva Koch
Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit / Besucherservice
Telefon: +49 (234) 5877 141/171
Mobil: +49 (160) 97820730
Fax: +49 (234) 968 60120
E-Mail: Eva.Koch at bergbaumuseum.de

Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
URL: http://www.bergbaumuseum.de


Wir laden Sie ein, unsere Sonderausstellung "Auf breiten
Schultern - 750 Jahre Knappschaft" (1. Juli 2010 - 20. März
2011) zu besuchen.

Eine Einrichtung der
DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH
Sitz der Gesellschaft: Bochum
Registergericht: Amtsgericht Bochum
Handelsregister: B 4052

Geschäftsführung:
Prof. Dr. Jürgen Kretschmann (Vorsitzender)
Bernhard Czapla





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 24 11:28:38 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Nov 2010 11:28:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe "Billerbecker Stadtgeschichte(n)" des
IStG, Billerbeck, 25.11.2010
Message-ID: 4CECF6E6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 23.11.2010, 12:38


AKTUELL

Studenten der WWU forschen und berichten über Billerbeck
Vortragsreihe "Billerbecker Stadtgeschichte(n)" des IStG am 25.
November 2010

Am Donnerstag, den 25.11.2010 wird die durch das Institut für
vergleichende Städtegeschichte organisierte Vortragsreihe
"Billerbecker Stadtgeschichte(n)" mit zwei von Studierenden der
WWU erarbeiteten Themen zur Stadtgeschichte Billerbeck
(Schwerpunkt 20. Jahrhundert) fortgesetzt. Präsentiert werden
ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum "Alte Landwirtschaftsschule" in
Billerbeck eine Auswahl an Ergebnissen der Seminar- und
Masterarbeiten, die im Sommersemester 2010 am Historischen
Seminar in Münster erstellt wurden.

Ausgangspunkt bildete ein Oberseminar zur "Kleinstadtforschung",
das den Studierenden die Möglichkeit bot, ein
regionalgeschichtliches Thema durch Archivstudien vor Ort zu
erarbeiten und damit eine wissenschaftliche Grundlage für die
"Stadtgeschichte Billerbeck" zu schaffen, die am IStG in einem
Drittmittelprojekt bis 2012 geschrieben wird. Erste
Erkenntnisse, die aus einer erfolgreichen Verbindung von Lehre
und Forschung resultieren, werden am Donnerstagabend in
Billerbeck vorgestellt.

Es sprechen Caroline Brzoska über den Bahnanschluss in
Billerbeck im Jahr 1908 sowie André Schnepper über Stationen
der nationalsozialistischen Machtergreifung in Billerbeck 1933.
Interessierte Billerbecker und Münsterländer sind herzlich
eingeladen zu diesem Vortrags- und Gesprächsabend, der in
Zusammenarbeit mit der VHS Coesfeld stattfindet und in
innovativer Weise den Transfer von Wissenschaft in der Region
ermöglicht.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortragsreihe "Billerbecker Stadtgeschichte(n)" des IStG
am 25. November 2010
Datum: 25.11.2010, , 19.30 Uhr, Kulturzentrum \
"Alte Landwirtschaftsschule\" in Billerbeck

Kontakt:
Ria Hänisch, M.A.
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 30
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.staedtegeschichte.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 24 11:32:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Nov 2010 11:32:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wie das Plattdeutsch aus dem Alltag verschwindet
Message-ID: 4CECF7BE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 23.11.2010, 14:14


AKTUELL

Wie das Plattdeutsch aus dem Alltag verschwindet
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes zeichnet Schülerarbeiten aus / Neues Buch
vorgestellt

Die Eltern von Eva-Maria Bergerbusch aus Südlohn-Oeding
sprechen untereinander Platt. Ihre 18-jährige Tochter versteht
das zwar, gesprochen haben die Eltern mit ihr aber von klein
auf Hochdeutsch. "Damit setzt sich mit mir der Sprachverlust
fort", sagt die Schülerin, die zurzeit am Gymnasium Georgianum
in Vreden auf ihr Abitur hinarbeitet.

In einer Facharbeit hat sie die Frage "Ist Plattdeutsch noch zu
retten?" gestellt. Für ihre ausführliche Antwort wurde sie am
Montag (22.11.) im Kreishaus mit dem Schülerpreis der
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes ausgezeichnet.

Im Rahmen ihrer Studie, die sie in der zwölften Klasse als
Facharbeit verfasst hat, befragte sie auch einige Jugendliche
zur Bedeutung, die sie dem Plattdeutschen beimessen. Ihr
Ergebnis: "Eltern geben ihre Kenntnisse kaum noch weiter und
auch wenn viel für die Erhaltung der Sprache getan wird,
versteht sie nur noch ein geringer Teil der Jugendlichen."

"Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein junger Mensch
im Jahr 2010 mit diesem Thema auseinandersetzt", betonte
Winfried Semmelmann, stellvertretender Vorsitzender der
Gesellschaft, bei der Preisverleihung. Er lobte die Arbeit von
Eva-Maria Bergerbusch, die den spürbaren Niedergang des
Plattdeutschen sehr konstruktiv und schlüssig skizziere. "Es
war eine Freude, diese Arbeit zu lesen", so Semmelmann.

Eva-Maria Bergerbusch erhielt neben der Siegerurkunde auch
einen Buchpreis. Das gilt auch für die Zweitplatzierte, Sabine
Hilgenbrink aus Steinfurt-Borghorst. Unter dem Titel
"Sonderzüge in den Tod" beschäftigte sie sich mit der
Deportation von Juden aus Borghorst. Jeweils ein dritter Preis
wurde den Verfassern der übrigen acht Arbeiten, die eingereicht
worden waren, zuerkannt. Dies sind: Eva-Maria Derking aus
Vreden, Dominik Harpering aus Ahaus, Meret Pettirsch aus
Stadtlohn, Freya Rath aus Dülmen und Carolin Weber aus Ahaus
sowie das Team Silke Borowski, Anja Farwick, Jana Gesing, Laura
Kühlkamp, Nina Wiemann und Anna Witt (alle aus Ahaus).

Landrat Dr. Kai Zwicker überreichte die Preise und lobte den
großen Eifer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Wettbewerb
der Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes stärke das Interesse von Jugendlichen für die
regionale Vergangenheit. Gleichzeitig führe er vor Augen, dass
die Idee eines - im Zuge der REGIONALE 2016 angedachten -
überregional wirksamen "Kulturhistorischen Zentrums
Westmünsterland" in Vreden Sinn mache. "Denn dort werden
Menschen, die sich mit der Geschichte unserer Region
auseinandersetzen möchten, noch bessere Rahmenbedingungen
vorfinden."

Im Rahmen der Preisverleihung stellte die Gesellschaft für
historische Landeskunde auch den zweiten Band ihrer
Schriftenreihe vor. Unter dem Titel "Das Westmünsterland in der
Weimarer Republik und der NS-Zeit" bündelt das Buch sechs
Aufsätze zu einzelnen Facetten dieser Jahrzehnte im
Westmünsterland. Mit Beiträgen vertreten sind der Leiter des
Borkener Stadtmuseums und Stadtarchivs Dr. Norbert Fasse, Josef
Barnekamp aus Velen, Gregor Müller aus Ahaus, Ingeborg Höting
aus Stadtlohn, Hendrik Schulze Ameling aus Vreden sowie Dr.
Adolf Vogt aus Recklinghausen.

Sie greifen unter anderem die Rolle der Schützenvereine während
des Dritten Reiches und den Bau des "Westfalenwalls" kurz vor
Ende des Zweiten Weltkrieges auf. Das Buch ist zum Preis von 16
Euro im Handel erhältlich. Weitere Informationen gibt es im
Internet unter www.ghl-westmuensterland.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 24 11:39:24 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Nov 2010 11:39:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Mittelalterliches Adventsspektakel am LWL-Museum fuer
Archaeologie, Herne, 27./28.11.2010
Message-ID: 4CECF96C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.11.2010, 10:22


AKTUELL

Mittelalterliches Adventsspektakel am LWL-Museum für
Archäologie in Herne:
Die Vorbereitungen laufen

Die Ritter putzen ihre Rüstungen, der Schmied bringt schon das
Eisen zum Glühen, der Palisadenzaun wird errichtet - die
Vorbereitungen für das große Abschlussfest der Ausstellung
"Aufruhr 1225" rund um das LWL-Museum für Archäologie in Herne
laufen an: Am ersten Adventswochenende (27./28.11.) wird das
Außengelände des LWL-Museums in eine mittelalterliche
Weihnachtsatmosphäre getaucht sein. Die Besucher erwartet ein
weihnachtlicher Handwerkermarkt, Feuerzauber und ein buntes
Bühnenprogramm.

Höhepunkt sind die Reiter-Turniere am Fuß der Turmhügelburg.
Auf einer Turnierbahn tragen Ritter Lanzen-Turniere aus.
Besonders spektakulär ist der Ritt durch die Flammen beim
abendlichen Nachtturnier. Auch die Kleinen können sich im
Ritterkampf zu Pferd üben, für sie gibt es eigene
Kinderritter-Turniere - anders als bei den echten Rittern
warten auf die Kinder allerdings künstliche Pferde zum
Umschnallen.

Auf zwei Bühnen gibt es durchgehend Programm vom Gaukler bis
zur Wahrsagerin. In einer "lebenden Krippe" erzählt Josef aus
erster Hand, was sich in der Heiligen Nacht wirklich abgespielt
hat. Ein Teil der Stände befindet sich im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Im Eintrittspreis
enthalten ist auch der Besuch der Mittelalterausstellung
"Aufruhr 1225!", die nach diesem großen Abschlussfest endgültig
ihre Pforten schließt.


INFO

Mehr Infos unter: http://www.aufruhr1225.lwl.org

27. und 28. November 2010
Marktzeiten: Samstag 11-21 Uhr, Sonntag 11-20 Uhr
Eintritt Adventsspektakel und Sonderausstellung:
6,50 Erwachsene
4,50 Kinder/ermäßigt
Kinder unter Schwertmaß frei!
Der Eintrittspreis enthält auch den Eintritt ins Museum und
die Sonderausstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und
Intrigen".
Die regulären Museums-Eintrittspreise und Rabatte gelten
an diesem Wochenende nicht!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 24 11:41:38 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Nov 2010 11:41:38 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/43
Message-ID: 4CECF9F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 24.11.2010, 08:57


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-43 für den Zeitraum vom
13.11.2010 bis zum 19.11.2010 mit insgesamt 30 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-43&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail:flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 24 12:31:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Nov 2010 12:31:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 24.11.2010
Message-ID: 4CED0588.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 24.11.2010, 12:21


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 24.11.2010

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Westfalen, Bochum, Hamm, Märkischer Kreis, Münster, Paderborn,
Soest: Politik, Wissenschaft und Bildung / 24.11.2010 12:00

Wegfall der Wehrpflicht: Westfälische Hochschulen sind auf
zusätzliche Studenten vorbereitet

Westfalen (wh). Ein Aussetzen der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011
wird immer wahrscheinlicher. Nach Berechnung der
Kultusministerkonferenz werden bis zu 60.000 Studienanfänger
zusätzlich an die deutschen Universitäten strömen, falls das
Gesetz beschlossen wird. Die Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft (GEW) geht sogar von 70.000 neuen Bewerbern aus -
15.000 alleine in Nordrhein-Westfalen. Weitere Studienplätze
werden benötig, wenn in den kommenden Jahren in mehreren
Bundesländern doppelte Abiturjahrgänge die Schulen verlassen.
In NRW ist es 2013 so weit. An der Fachhochschule Südwestfalen
wird durch verschiedene Baumaßnahmen und Raumanmietungen schon
seit längerer Zeit der erwartete größere Andrang vorbereitet.
Die Hochschulleitung rechnet in den nächsten Jahren mit fünf
bis zehn Prozent mehr Erstsemestern. Die im sogenannten
Hochschulpakt II festgelegte finanzielle Unterstützung bei der
Bewältigung der zusätzlichen Studienbewerber durch Bund und
Länder sei ausreichend: "Unter der Maßgabe, dass die mit dem
Ministerium getroffenen finanziellen Vereinbarungen Bestand
haben, kann die Fachhochschule Südwestfalen sowohl im nächsten
Jahr als auch 2013 eine ausreichende Anzahl von Studienplätzen
zur Verfügung stellen", sagt FH-Sprecherin Birgit Geile-Hänßel.
Ganz ähnlich verhält es sich an der Universität Paderborn. Weit
über 100 Millionen Euro wurden hier in den letzten vier Jahren
in Neubauten investiert, um einer Überlastung der Universität
vorzubeugen. Trotzdem stehe man, so Präsident Prof. Dr.
Nikolaus Risch, in nächster Zeit vor einer großen
Herausforderung: "Deshalb erwarten wir von der Landesregierung
mehr Unterstützung, wenn sie mehr Studienanfänger fordert." In
Bochum rechnet Ruhr-Uni-Sprecher Dr. Josef König vor, wie sich
ein Aussetzen der Wehrpflicht seiner Meinung nach auswirken
wird - und kommt zu anderen Zahlen als die
Kultusministerkonferenz: "Wenn man davon ausgeht, dass 2010
circa 105.000 Wehrpflichtige berufen wurden, dass circa ein
Drittel des Jahrgangs Abitur haben, verbleiben großzügig
gerechnet knapp 40.000 Studierberechtigte. Bei einer
Studierquote von circa 75 bis 80 Prozent wären das etwa 32.000
jungen Menschen, die die Hochschulen zusätzlich aufnehmen
müssten. Verteilt man sie auf etwa 350 Hochschulen in
Deutschland sind das pro Hochschule circa 100 Studierende
zusätzlich." Das sei wohl kaum "dramatisch" zu nennen, so
König. Auch sein Kollege Norbert Robers, Sprecher der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wiegelt ab: "In der
Diskussion um das Aussetzen der Wehrpflicht gibt es noch sehr
viele Unbekannten. Derzeit wird über einen
Bundesfreiwilligendienst debattiert, der ebenfalls Auswirkungen
auf die Zahl der Studienanfänger hätte. Dementsprechend fällt
es uns enorm schwer, genau abzuschätzen, wie groß der Andrang
wird." Mehr Klarheit gibt es beim Thema doppelter
Abiturjahrgang. Hier reagiert die Universität mit 1800
zusätzlichen Studienplätzen in den Jahren 2011 bis 2015. Gut
vorbereitet sieht sich auch die Hochschule Hamm-Lippstadt,
schließlich wurde die HSHL erst vor einem Jahr - auch vor dem
Hintergrund des doppelten Abiturjahrgangs - gegründet. "Wir
sehen gerade im Schaffen zusätzlicher Studienplätze unsere
Daseinsberechtigung und Aufgabe als Neugründung", sagt
Sprecherin Britta Jakob. Bereits in diesem Jahr gab es 20
Prozent mehr Bewerber als geplant - ihren Studienplatz haben
alle bekommen.

Pressekontakt: FH Südwestfalen, Telefon: 02371/566100, E-Mail:
pressestelle[at]fh-swf.de; Uni Paderborn, Telefon: 05251/602548,
E-Mail: szolnoki[at]zv.uni-paderborn.de; Uni Bochum, Telefon:
0234/3222830, E-Mail: Pressestelle[at]ruhr-uni-bochum.de; Uni
Münster, Telefon: 0251/8324773, E-Mail:
norbert.robers[at]uni-muenster.de; Hochschule Hamm-Lippstadt,
Telefon: 02381/ 8789103, E-Mail: britta.jakob[at]hshl.de

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Westfalen,
Dortmund, Lippe: Soziales, Wirtschaft / 24.11.2010 11:00

Auszeichnung: Westfälische Betriebe sind "Ausbildungs-Asse 2010"

Westfalen (wh). Der Dortmunder Friseursalon Sevals Traum und
das Elisabeth Hotel in Detmold gehören zu den besten
Ausbildungsbetrieben in Deutschland. Beide erhielten jetzt
Sonderpreise beim Wettbewerb "Ausbildungs-Asse", der zum 14.
Mal von den Wirtschaftsjunioren Deutschland ausgerichtet wurde.
Mit den Auszeichnungen werden Unternehmen und Initiativen
geehrt, die sich in besonderer Weise für die Ausbildung und
Förderung von Jugendlichen einsetzen. In seiner Laudatio für
Sevals Traum hat Frank Berting, Bundesvorsitzender der Junioren
des Handwerks, besonders auf das Engagement von
Friseurmeisterin Seval Ayar hingewiesen, auch denjenigen eine
Chance zu geben, die als schwer vermittelbar gelten. Das
Elisabeth Hotel Detmold erhielt den Preis für seine integrative
Arbeit mit gehandicapten Menschen. "Für die Jury war
überzeugend, dass im Elisabeth Hotel den Jugendlichen die Angst
vor der Prüfung genommen wird, indem man sie in einzelnen
Schritten gezielt auf die Abschlussprüfung vorbereitet", so
Laudator Walter Herre, Mitglied des Bundesvorstands der
Wirtschaftsjunioren Deutschland.

Weitere Informationen:
https://www.wjd.de/PresseDetail.WJD?aid=3156

Pressekontakt: Corinna Trips, stellv. Geschäftsführerin und
Pressesprecherin Wirtschaftsjunioren Deutschland, Telefon:
030/203081516, E-Mail: corinna.trips[at]wjd.de

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Westfalen,
Dortmund: Kultur und Medien, Panorama / 23.11.2010 17:00

Engagement in Dortmund: Peter Lohmeyer begann
Schauspielkarriere aus Geldnot

Westfalen (wh). Er war jung und brauchte das Geld: Peter
Lohmeyer hat seine Schauspielkarriere aus ganz pragmatischen
Gründen begonnen: "Ich musste Geld verdienen", verrät der
48-Jährige im Interview mit dem Magazin Westfalenspiegel, das
am 27. November erscheint. Deshalb habe er sich in jungen
Jahren auf eine Zeitungsanzeige gemeldet - das Dortmunder
Theater am Ostwall suchte Schauspieler für das Stück "Wir
pfeifen auf den Gurkenkönig". Es folgten eine Ausbildung an der
Westfälischen Schauspielschule Bochum und schließlich
Engagements in Bochum, Stuttgart und Wien sowie erste
Filmrollen. Lohmeyer, der mittlerweile in Hamburg lebt, ist
noch häufig in seiner Heimatstadt Bochum. Dabei besucht er
nicht nur Freunde und Familie, sondern prüft auch seine
"Bodenhaftung": "Das Ruhrgebiet ist eine Art Lackmustest für
mich: Wenn man dort sagt, dass ich bescheuert bin, muss ich auf
den Teppich zurück."

Pressekontakt: Martin Zehren, Redaktion Westfalenspiegel,
Telefon: 0251/4132217, E-Mail: zehren[at]westfalenspiegel.de

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Westfalen,
NRW, Borken: Kultur und Medien / 23.11.2010 16:00

John Lennons unbekannte Seite: rock'n'popmuseum zeigt
Zeichnungen des Musikers

Gronau (wh). Zum 30. Todestag John Lennons zeigt das
rock'n'popmuseum in Gronau ab dem 8. Dezember eine
Sonderausstellung zur Kunst des Musikers. In "The Art of John
Lennon" geben neben Zitaten und Videos auch selbstangefertigte
Zeichnungen, Cartoons und Lithografien einen ungewöhnlichen
Zugang zu dem britischen Sänger, Komponisten und
Friedensaktivisten. Kuratiert wurde die Ausstellung von
Michael-Andreas Wahle, der seit 1983 verschiedene
Beatles-Projekte initiiert hat. Wahle hat die Sammlung mit der
Unterstützung vieler Wegbegleiter Lennons zusammengetragen,
darunter dessen erste Ehefrau Cynthia Lennon, seine Söhne
Julian und Sean sowie Yoko Ono.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://rock-popmuseum.com/sonderausstellung.html

Pressekontakt: Anja Habel, rock'n'popmuseum, Telefon:
02562/814817, E-Mail: anja.habel[at]rock-popmuseum.de


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 25 10:00:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Nov 2010 10:00:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Tagungsbericht: "Franz von Fuerstenberg (1729-1810) -
Aufklaerer und Universitaetsgruender
Message-ID: 4CEE33D9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Tina Pauletic"
Datum: 24.11.2010, 15:37


AKTUELL

Am 16. und 17. September 2010 veranstalteten das Bistumsarchiv
Münster, das Institut für die Geschichte des Bistums Münster,
die Historische Kommission für Westfalen und der Verein für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens in Münster gemeinsam
ein Kolloquium unter dem Titel "Franz von Fürstenberg
(1729-1810) - Aufklärer und Universitätsgründer. Festakt und
Kolloquium anlässlich seines 200. Todestages".

Auf der Internetseite der Historischen Kommission für Westfalen
wurde jetzt der Tagungsbericht unter der
URL
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/HistorischeKommission/Veranstaltungen/Tagungsberichte/Fuerstenberg_2010/?lang=de

veröffentlicht. Der Druck der Tagungsbeiträge ist in
Vorbereitung.


INFO

Kontakt:
Dr. Anna-Therese Grabkowsky
Historische Kommission für Westfalen
Salzstr. 38 (Erbdrostenhof)
48143 Münster
Tel.: 0251 591-4720
Fax: 0251 591-5871
E-Mail: hiko at lwl.org
URL: www.historische-kommission.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 25 10:07:25 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Nov 2010 10:07:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Tagungsbericht: "Burgen in Westfalen. Wehranlagen,
Herrschaftssitze, Wirtschaftskerne (12.-14. Jahrhundert)"
Message-ID: 4CEE355D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Tina Pauletic"
Datum: 24.11.2010, 15:30


AKTUELL

Am 10. und 11. September 2010 veranstaltete die Historische
Kommission für Westfalen in Hemer eine Tagung zum Thema "Burgen
in Westfalen. Wehranlagen, Herrschaftssitze, Wirtschaftskerne
(12.-14. Jahrhundert)".

Auf der Internetseite der Historischen Kommission für Westfalen
wurde jetzt der Tagungsbericht unter der URL
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/HistorischeKommission/Veranstaltungen/Tagungsberichte/Burgentagung_2010/?lang=de

veröffentlicht. Der Druck der Tagungsbeiträge ist in
Vorbereitung.


INFO

Kontakt:
Dr. Anna-Therese Grabkowsky
Historische Kommission für Westfalen
Salzstr. 38 (Erbdrostenhof)
48143 Münster
Tel.: 0251 591-4720
Fax: 0251 591-5871
E-Mail: hiko at lwl.org
URL: www.historische-kommission.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 25 10:11:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Nov 2010 10:11:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Zeitreise Ruhr" im LWL-Industriemuseum
Henrichshuette, Hattingen, 26.11.2010
Message-ID: 4CEE364B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 24.11.2010, 12:57


AKTUELL

"Zeitreise Ruhr" im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Zu einer Zeitreise durch die Geschichte der Henrichshütte in
Hattingen lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
26. November, ein. Im Rahmen des Projekts "Zeitreise Ruhr" wird
ein digitales Modell vorgestellt, dass die Entwicklung des
traditionsreichen Hüttenwerks an der Ruhr von ihrer Gründung
bis zur Stilllegung und Umnutzung darstellt.

Das Projekt "Zeitreise Ruhr" will dazu beitragen, die
Industriegeschichte der Region einem breiten Publikum erfahrbar
zu machen. Der Schwerpunkt liegt darin, die ursprünglichen
Gebäude der ehemaligen Industrie-Standorte sichtbar zu machen.
Dabei werden 3D-Rekonstruktionen im Computer durch historisches
wie aktuelles Bildmaterial und ausführliche begleitende
Informationen ergänzt.

Durchgeführt wird "Zeitreise Ruhr" vom Unternehmen Dießenbacher
Tewissen Informationsmedien in Wesel. Gefördert wird das
Projekt mit Mitteln des Landes NRW, der Hochschule Bochum und
den jeweiligen Standorten. Projektbegleiter ist die Hochschule
Anhalt.

Die Darstellung der Henrichshütte in diesem Zusammenhang
unterstreicht die Bedeutung des ehemaligen Hüttenwerks
innerhalb der Industriekultur des Ruhrgebiets. Die Arbeit mit
modernen Präsentationsformen führte in Hattingen auch zu neuen
Erkenntnissen über die Werksgeschichte. Der Wandel des
Hüttenwerks und der umgebenden Landschaft innerhalb eines
Zeitraums von über 150 Jahren veranschaulicht die Auswirkungen
des Aufstiegs und Niedergangs des Industriezeitalters.
Mittelfristig soll das Modell nicht nur im Internet abrufbar
sein, sondern auch einen festen Platz in der Dauerausstellung
finden.

In einem Werkstattbericht werden Frank Dießenbacher von der
Firma Dießenbacher Tewissen und Olaf Schmidt-Rutsch vom
LWL-Industriemuseum am Freitag, 26. November, um 19.30 Uhr im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte über das Projekt "Zeitreise
Ruhr" und das digitale Modell der Henrichshütte berichten.

Der Vortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen
ist kostenlos.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 25 10:25:45 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Nov 2010 10:25:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] RUB-Historiker erhaelt Gerda Henkel Junior Fellowship
Message-ID: 4CEE39A9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 25.11.2010, 08:51


AKTUELL

RUB-Historiker erhält Gerda Henkel Junior Fellowship
Rüdiger Graf forscht ein Jahr lang am Historischen Kolleg München
Projekt: 'Petroknowledge' und politisches Handeln

Zum Abschluss seiner Habilitation über "'Petroknowledge' und
politisches Handeln in den USA und Westeuropa in den 1970er
Jahren" erhält der RUB-Historiker Dr. Rüdiger Graf ein
Förderstipendium des Historischen Kollegs München (Gerda Henkel
Junior Fellowship). Er kann das Kollegjahr 2011/2012 ab Oktober
2011 am Historischen Kolleg München verbringen und dort frei
von anderen Verpflichtungen sein Buch vollenden. Darin geht es
um die Reaktionen westlicher Industrieländer auf die
Ölpreissteigerungen der OPEC und das Ölembargo der arabischen
Länder der OPEC. Die Studie verbindet eine Wissensgeschichte
des Öls nach 1945 mit einer Geschichte des energiepolitischen
Handelns in Westeuropa und den USA in der ersten Hälfte der
1970er Jahre.

Ein Foto von Dr. Graf finden Sie online unter
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00394.html.de

Von der "ersten Ölkrise" bis heute

Im Oktober 1973 durchbrachen die Ölpreissteigerungen der OPEC
und die Lieferbeschränkungen der OAPEC etablierte
Interaktionsroutinen und erzeugten einen Moment der
Unsicherheit in den westlichen Industrieländern. Deren
Regierungen versuchten hektisch, ihre Energiepolitiken neu zu
ordnen. Um ihr Handeln zu verstehen, untersucht Rüdiger Graf
die Wissens- und Annahmestrukturen, mit denen sie der "ersten
Ölkrise" begegneten.

Er verbindet eine Wissensgeschichte des Öls nach 1945 mit einer
Geschichte des energiepolitischen Handelns in Westeuropa und
den USA in der ersten Hälfte der 1970er Jahre. Er fragt zum
einen nach den Wirkungen des ölbezogenen Wissens, das von
Ölgeologen und -ingenieuren sowie Energieökonomen und Politik-
bzw. Sozialwissenschaftlern produziert wird. Zum anderen
untersucht er, wie sich die Veränderungen der internationalen
Ölwirtschaft und der nationalen energiepolitischen Strategien
wiederum auf die Produktion des "Petroknowledge" auswirkten.

Die 1970er Jahre erscheinen dabei oft als eine wichtige
Transformationsphase, in der sich wesentliche
Problemkonstellationen ausbildeten, die unsere Gegenwart noch
heute prägen.

Zur Person

Dr. Rüdiger Graf ist Akademischer Rat auf Zeit an der Fakultät
für Geschichtswissenschaften der Ruhr-Universität Bochum und im
akademischen Jahr 2010/11 als John F. Kennedy Memorial Fellow
am Minda de Gunzburg Center for European Studies der Harvard
University.

Er studierte Geschichte und Philosophie an der
Humboldt-Universität zu Berlin und als Fulbright-Stipendiat an
der University of California, Berkeley. Nach seinem Studium war
er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für
Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität und 2003/04
mit einem DAAD Stipendium Visiting Scholar an der New York
University. An der HU-Berlin wurde er 2006 mit einer Arbeit
über "Die Zukunft der Weimarer Republik.

Krisen und Zukunftsaneignungen in Deutschland 1918-1933"
promoviert, die 2009 mit dem HSK-Buchpreis als bestes Buch in
der Kategorie "Neueste Geschichte" ausgezeichnet wurde.

Historisches Kolleg

Das Historische Kolleg, gegründet 1980 in München, hat seit
1988 seinen Sitz in der Kaulbach-Villa zwischen Bayerischer
Staatsbibliothek und Englischem Garten. Im Kern gewährt es
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Stipendien, um frei
von anderen Verpflichtungen ein Buch zu vollenden.

Das Kolleg ist als Ort wissenschaftlicher Kolloquien und
Vorträge auch ein lebendiges Zentrum der historischen
Forschung. Mit der Diskussionsreihe "Blick zurück nach vorn"
richtet es sich an eine breitere Öffentlichkeit. Alle drei
Jahre wird der "Preis des Historischen Kollegs" vergeben, der
vom Bundespräsidenten verliehen wird.


INFO

Dr. Rüdiger Graf
Historisches Institut der Ruhr-Universität Bochum
zurzeit Minda de Gunzburg Center for European Studies,
Harvard University
27 Kirkland Street
Cambridge, MA 02138, USA
Tel.: +1-617-495-4303-211
E-Mail: graf at fas.harvard.edu
URL: http://www.ruhr-uni-bochum.de/lehrstuhl-ng2/mitarbeiter/graf.html


Historisches Kolleg:
Dr. Karl-Ulrich Gelberg
Geschäftsführer des Historischen Kollegs
Kaulbachstraße 15
80539 München
Tel.: 089-28663860
E-Mail: karl-ulrich.gelberg at historischeskolleg.de
URL: http://www.historischeskolleg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 25 10:42:47 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Nov 2010 10:42:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv laedt zum Sonntagsverkauf: Geschenke fuer
Sammler, Forschende oder Jubilare, Witten, 28.11.2010
Message-ID: 4CEE3DA7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 24.11.2010, 12:01


AKTUELL

Stadtarchiv lädt zum Sonntagsverkauf: Geschenke für Sammler,
Forschende oder Jubilare

Zur Vorweihnachtszeit bietet das Stadtarchiv am kommenden
Sonntag, 28. November, von 13 bis 17 Uhr einen besonderen
Service in der Ruhrstraße 69 an: Die Mitarbeiterteams von
Museum und Stadtarchiv und der Verein für Orts- und Heimatkunde
in der Grafschaft Mark (VfOHM) präsentieren antiquarische
Bücher zur Stadt- und Regionalgeschichte, Kunstkataloge von
Wittener Künstlerinnen und Künstlern und Veröffentlichungen des
VfOHM zum Kauf. Gleichzeitig können Jubiläumskopien aus
Wittener Tageszeitungen zu Sonderpreisen erworben werden.

Neben mehreren Zeitungstiteln ist im Stadtarchiv auch die
Annener Zeitung von 1885 bis1961auf Mikrofilm überliefert und
als Kopie in Zeitungsblattgröße vielleicht ein interessantes
Präsent zu den bevorstehenden Festtagen. Besucherinnen und
Besucher - ob mit Sammelleidenschaft, auf der Suche nach einer
originellen Geschenkidee oder einfach nur zum Schmökern - sind
am Sonntagnachmittag herzlich im Stadtarchiv willkommen.


INFO

Stadtarchiv
Ruhrstraße 69,
58452 Witten
Tel.: 02302- 581 2415
Fax: 02302- 581 2497





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 25 13:43:51 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Nov 2010 13:43:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 25.11.2010
Message-ID: 4CEE6817.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 25.11.2010, 12:21


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 25.11.2010

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Westfalen, NRW, Deutschland, Münster: Politik, Soziales,
Wissenschaft und Bildung / 25.11.2010 11:00

LWL will Förderschulen für nicht behinderte Kinder öffnen

Münster (wh). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will
seine Förderschulen auch für nicht behinderte Kinder und
Jugendliche öffnen. Die Inklusion, also das Recht auf
gemeinsame Schulbildung von Behinderten und Nichtbehinderten,
könne nicht nur an den Regelschulen verwirklicht werden,
sondern auch "anders herum", sagt der LWL-Schuldezernent Hans
Meyer. Im Gespräch mit anderen Schulträgern wie etwa Kommunen
will er erreichen, dass nicht behinderte Kinder die
LWL-Förderschulen besuchen können oder auch ganze Klassen an
diese "andocken". "Es gibt Eltern, die sich das gut vorstellen
können, zumal unsere Schulen sehr gut ausgestattet sind und
kleinere Klassenstärken haben als die Regelschulen", so Meyer.
Auf diesem Weg könne die "Frontstellung zwischen Förder- und
Regelschulen überwunden werden". Unterstützung erhält er von
NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann. Gegenüber "Westfalen
heute" äußerte sie sich aufgeschlossen für den neuen Ansatz in
der Inklusionsdebatte: "Förderschulen für Schülerinnen und
Schüler ohne Behinderung zu öffnen, ist grundsätzlich denkbar
und wird Teil der Diskussion im Rahmen des Inklusionsplans
sein." Bis nicht behinderte Kinder an Förderschulen angemeldet
werden können, würde es aber noch etwas dauern, so die
Ministerin: "Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es dazu noch keine
schulgesetzlichen Regelungen." Der LWL ist Träger von 35
Förderschulen mit den Schwerpunkten Hören und Kommunikation,
Sehen, Sprache, sowie körperliche und motorische Entwicklung.
Rund 7000 gehandicapte Kinder und Jugendliche besuchen die
Einrichtungen. Die Sonderpädagogen vor Ort sind nach Angaben
des LWL-Schuldezernenten so ausgebildet, dass sie auch nicht
behinderte Kinder unterrichten können.

Pressekontakt: Karl G. Donath, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org; Pressestelle
Schulministerium NRW, Telefon: 0211/58673517, E-Mail:
presse[at]msw.nrw.de

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Westfalen,
Märkischer Kreis: Kultur und Medien, Panorama / 25.11.2010
10:00

Mendener baut Maskottchen für Abu Dhabi

Menden (wh). Das Emirat Abu Dhabi hat den Puppenspieler Bodo
Schulte aus Menden mit der Produktion einer Film- und
Theaterfigur beauftragt. Der kleine Junge Hamdoon ist das
Maskottchen des Emirats und existiert bislang nur als
Comicfigur. Schulte soll die gezeichnete Vorlage nun
"anfassbar" machen, damit sie demnächst unter anderem im
Theater auftreten kann, um dort Kindern und Jugendlichen Themen
wie Umweltschutz und Energieversorgung näher zu bringen.
Darüber hinaus wird der Mendener in Abu Dhabi Puppenspieler
ausbilden und das Gesamtprojekt rund um Maskottchen Hamdoon
beraten. Für Bodo Schulte ist der Auftrag aus dem fernen
Ausland nichts Ungewöhnliches. "Es gibt halt nicht viele
Menschen, die so etwas machen wie ich", so der Puppenspieler,
Coach und Autor. In der Vergangenheit hat er bereits
Puppenspiel-Projekte in Kairo, Wien und Moskau betreut. Im
deutschen Fernsehen animiert Schulte unter anderem die Figuren
Käpt'n Blaubär und Bert aus der Sesamstraße.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen: http://www.bodoschulte.de

Pressekontakt: Bodo Schulte, Telefon: 02373/5850, E-Mail:
bodo[at]bodoschulte.de

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Westfalen,
NRW, Gelsenkirchen, Hochsauerlandkreis, Minden-Lübbecke,
Münster, Siegen-Wittgenstein: Soziales, Wissenschaft und
Bildung / 24.11.2010 17:00

Ausgezeichnete Bildungsarbeit: Unesco-Kommission würdigt Minden

Westfalen (wh). Die Deutsche Unesco-Kommission hat die Stadt
Minden zum zweiten Mal für ihre herausragende Bildungsarbeit
ausgezeichnet. Minden ist damit eine Kommune der "Weltdekade
Bildung für nachhaltige Entwicklung", einer weltweiten
Bildungsoffensive der Vereinten Nationen. Bundesweit tragen
diesen Titel bislang elf Städte und Gemeinden, darunter auch
Gelsenkirchen. Ausgezeichnet werden seit 2005 Kommunen und
Projekte, die Menschen darauf vorbereiten, Herausforderungen
wie Klimawandel und Globalisierung zu bewältigen und sich in
der Welt von morgen zurechtzufinden. In Minden veranstaltet ein
Zusammenschluss von Vereinen, Verbänden und Kirchen regelmäßig
ökologische und pädagogische Projekte. So haben im Stadtteil
Bärenkamp Bürger verschiedener Herkunft einen internationalen
Garten angelegt und so das Viertel ökologisch gestaltet.
Außerdem hat die Fachjury der Unesco-Kommission bundesweit 58
Initiativen ausgezeichnet, von denen fünf aus Westfalen kommen.
Die Anerkennung als offizielles Weltdekade-Projekt ging an den
gemeinnützigen Verein la tienda (Münster), den Ziegenmichelhof
(Gelsenkirchen), die Imker-AG der Realschule Burbach, die
interkulturelle Arbeitsstelle Weltbilder (Münster) und die
Umwelt-Jugendherberge Brilon.

Weitere Informationen und Beschreibungen zu allen
ausgezeichneten Projekten: http://bit.ly/eAjmh1

Pressekontakt: Katja Korf, Deutsche Unesco-Kommission,
Sekretariat UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung",
Telefon: 0228/68844420, E-Mail über Kontaktformular auf
http://www.bne-portal.de

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Westfalen,
Dortmund, Hochsauerlandkreis, Recklinghausen: Kultur und
Medien, Politik, Soziales, Wissenschaft und Bildung /
24.11.2010 16:00

Vorlesetag: Franz Müntefering, Philipp Mißfelder und Annette
Langen stellen ihre Lieblingsbücher vor

Westfalen (wh). Rund um den bundesweiten Vorlesetag am 26.
November lesen wieder zahlreiche Bücherfreunde und Prominente
aus ihren Lieblingsbüchern vor. Auch in Westfalen beteiligen
sich viele Menschen an der Aktion von der Stiftung Lesen und
der Wochenzeitung Die Zeit. Die Kinder- und Jugendbuchautorin
Annette Langen ("Briefe von Felix") liest am Freitag um 11 Uhr
in der Mayerschen Buchhandlung Dortmund aus ihrem neuen Buch
"Carlotta - Meine Haare kämme ich nicht!" Die Werke der
Leverkusenerin wurden in 29 Sprachen übersetzt und vielfach
ausgezeichnet. In der Folgewoche, am 29. November, besucht der
ehemalige SPD-Chef Franz Müntefering die Martin-Luther-Schule
in Meschede. Aus welchem Buch der Minister a. D. vorlesen wird,
ist noch nicht bekannt. "Wie Findus zu Pettersson kam" versucht
Philipp Mißfelder am 10. Dezember in seiner Heimatstadt
Recklinghausen herauszufinden. Der Bundesvorsitzende der Jungen
Union liest das Buch von Sven Nordqvist ab 9 Uhr im
Katholischen Kindergarten St. Pius. Durch den Aktionstag und
die ganzjährigen Initiative "Wir lesen vor" soll in jungen
Menschen die Begeisterung für das Lesen geweckt werden. Im
vergangenen Jahr beteiligten sich rund 8000 Vorleser, darunter
viele Prominente aus Politik, Kultur und Medien.

Weitere Informationen über die Initiative und alle
Veranstaltungen: http://www.vorlesetag.de

Pressekontakt: Christoph Schäfer, Pressesprecher Stiftung Lesen,
Telefon: 06131/2889028, E-Mail:
christoph.schaefer[at]stiftunglesen.de

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Westfalen,
Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen, Siegen-Wittgenstein:
Freizeit, Kultur und Medien / 24.11.2010 15:00

Tipps und Termine: Westfalen am Wochenende

Gelsenkirchen. Das Musiktheater im Revier stimmt sich auf die
Weihnachtszeit ein: Chordirektor Christian Jeub lädt freitags
im Advent zum gemeinsamen Singen im Foyer unter dem
Weihnachtsbaum. Auf den Zuschauerchor warten Plätzchen, heiße
Getränke und "heimelige Überraschungen". Freitag, 16.30 Uhr,
Musiktheater im Revier http://www.musiktheater-im-revier.de

Hagen. Nicht der duftende Inhalt, sondern die Verpackung steht
im Mittelpunkt der Ausstellung "Flacons - Haute Couture der
Düfte" im Osthaus Museum. Die außergewöhnlich gestalteten
Duftgefäße sind nicht nur Schmuckstücke, sondern spiegeln auch
Mode und Kunstverständnis verschiedener Epochen. Samstag,
Eröffnung um 16 Uhr, Sonntag, 11 - 18 Uhr, Osthaus Museum
http://www.osthausmuseum.de

Dortmund. Barockmusik im Raubtierhaus: Um den Zoo Dortmund in
Zeiten knapper Kassen zu unterstützen, spielt das Ensemble Con
Allegria ein außergewöhnliches Konzert. Im Raubtierhaus des
Tierparks treten die Musiker ehrenamtlich auf und
interpretieren barocke Kammermusik neu an Blockflöte, Saxofon
und Cembalo. Samstag, 18 Uhr, Zoo Dortmund
http://www.zoo.dortmund.de

Siegen. Die Märchenoper "Hänsel und Gretel" verbreitet
weihnachtliche Stimmung in Siegen. Die Philharmonie Westfalen
spielt Humperdincks romantisch-raffiniertes Werk, das der
Komponist ein "Kinderstubenweihfestspiel" nannte. Im
Mittelpunkt des Konzertes stehen die Sopranistin Stephanie
Elliott und die Mezzosopranistin Hanna Larissa Naujoks. Samstag,
19 Uhr, Apollo-Theater http://www.apollosiegen.de

Bochum. Als unheimliches Phantom der Leistungsgesellschaft
erscheint der Labyrinthführer in Witek Danielczoks
gleichnamigem Text. Die Schauspieler Maria Wolf und Steffen
Reuber lesen die gruselige Geschichte in der Bochumer Galerie
Rottstraße 5; Dorothee Emondts sorgt mit ihrer musikalischen
Begleitung der szenischen Lesung für einen wohligen Schauer.
Sonntag, 19 Uhr, Galerie Rottstraße 5
http://www.rottstr5-theater.de/

Achtung Redaktionen: Im Downloadbereich unserer Webseite finden
Sie Pressefotos zu dieser Meldung.

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redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 25 15:07:49 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Nov 2010 15:07:49 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?Verhandlungen_des_Westf=C3=A4lischen_Provinzial?=
=?utf-8?q?-Landtages?=
Message-ID: 4CEE7BC5.84E1.00D6.0@lwl.org

Verhandlungen des Westfälischen Provinzial-Landtages. Münster


weitere Informationen gibt unsere Bibliotheks-Datenbank:

URL:
http://lwlvnt07.itz.lwl.org/webopac/index.asp?startzwst=WIR&DB=w_mbl01&SWIN=Wahr&TIME


statt "Verlag" rechts oben "Signatur" wählen und Le 1 eingeben. Mehr
wird uns Klaus Schultze wahrscheinlich auch nicht sagen können.

Hier noch ein zeilenfüllender Link zur ULB-Angabe :)

URL:
http://superfix.uni-muenster.de/Katalog/search.do;jsessionid=2BD7776E5AEFACCE2D0241383F2EFAC3?methodToCall=submit&CSId=12230N299Sdfca08d676e28fc4c66a93230847d42eb37eb784&methodToCallParameter=submitSearch&searchCategories[0]=331&searchString[0]=Verhandlungen+des+Westf%C3%A4lischen+Provinzial-Landtages&combinationOperator[1]=AND&searchCategories[1]=100&searchString[1]=&combinationOperator[2]=AND&searchCategories[2]=902&searchString[2]=&callingPage=searchParameters&selectedViewBranchlib=0&searchBranchlibAutocomplete=&selectedSearchBranchlib=&searchRestrictionID[0]=3&searchRestrictionValue1[0]=&searchRestrictionID[1]=2&searchRestrictionValue1[1]=&searchRestrictionValue2[1]=&searchRestrictionID[2]=1&searchRestrictionValue1[2]


Gruß,

Alex





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 26 09:23:20 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Nov 2010 09:23:20 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Paderborner Historische Mitteilungen, Nr. 23/2010
Message-ID: 4CEF7C88.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Barbara Stenger"
Datum: 25.11.2010, 13:43


LITERATUR

Der Verein für Geschichte an der Universität Paderborn VfG
informiert über seine neueste Veröffentlichung:

Paderborner Historische Mitteilungen
PHM Nr. 23, 2010 - ISSN: 1867-7924
Herausgeber: Dr. Michael Wittig, Prof. Dr. Frank Göttmann,
Prof. Dr. Jörg Jarnut
Preis: Euro 7,80
Zu beziehen bei SH-Verlag, 50733 Köln,
http://www.sh-verlag.de/
Bestellungen per email sind zu richten an:
sh-verlag at b-d-k.de

Inhalt PHM 23:

AUFSÄTZE

DIETER RIESENBERGER, Von der Nordwestdeutschen Musikakademie
Detmold zur Musikhochschule (1945/46-1955/56)

PETER FÄSSLER, Als "Ochs?" und "Esel" das SED-Regime zu Fall
brachten - Öffentliche Kommunikation und politischer Niedergang
der DDR

MAREIKE MENNE, Exotisches Westfalen

BARBARA STAMBOLIS, Gedächtnisanlässe und Geschichtspolitik in
Paderborn

MISZELLEN

MORITZ SCHÄFER, 1989: Die Spuren des Mauerfalls - Bericht über
die 18. Tagung "Fragen der Regionalgeschichte" des Historischen
Instituts der Universität Paderborn am 7. November 2009

MICHAEL WITTIG, Bischof Meinwerk - Ein Mann von Welt. Eine
Glosse zur Paderborner Ausstellung

PHILIPP WIEGERS, Von der Sommerfrische zum Wanderparadies. Das
Sauerland: ein konstruiertes Urlaubsziel

BARBARA STAMBOLIS, Deutsche Historiker Jahrgang 1943, u a. mit
Blick auf ihre lebensgeschichtlichen und berufsbiographischen
Bezüge zu Nordrhein-Westfalen

REZENSIONEN

Karin Dengler-Schreiber: Heinrich und Kunigunde (Berndt) -
Joachim Rüffer: Vererbungsstrategien im frühneuzeitlichen
Westfalen (Lanzinger)- Heinz Wiemann (Hg.): Geschichte der
Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck (Römer)
- Wilhelm Hagemann: Vörden (Golücke) - Ansgar Köb/ Peter Riedel
(Hg.): Kleidung und Repräsentation in Antike und Mittelalter
(Hardt) - Jens Schneider (Hg.): Klosterforschung (Wittig) -
Norbert Börste/ Gerd Dethlefs (Hg.): Die Sammlung Nachtmann
(Mahytka) - Bettina Braun/ Mareike Menne/ Michael Ströhmer (Hg.)
: Geistliche Fürsten und Geistliche Staaten in der Spätphase
des Alten Reiches (Schneider) - Institut für vergleichende
Städtegeschichte- Münster (Hg.): Die Speicherstadt Münster
(Müller) - Bernhard Fluck: Ein Bild vom Antlitz seiner Herde
(Menne) - Margarete Niggemeyer: Eine Wolke von Zeugen (Wittig)
- Hans-Joachim Behr: Recht muß doch Recht bleiben (Maron) -
Peter Kracht (Hg.): Sassendorf (Rüffer) - Henner Schmude:
Militärgeschichte des Paderborner Landes (Knüttel) - Dietmar
Klenke: Schwarz - Münster - Paderborn (Thomsen) - Dieter
Riesenberger: Den Krieg überwinden (Brandt)

AUTORENVERZEICHNIS

VEREINSMITTEILUNGEN


INFO

Kontakt:
Geschäftsführung
Verein für Geschichte an der Universität Paderborn e.V.
c/o Sprachwerkstatt, Stettiner Str. 40-42
33106 Paderborn
Tel.: 05251/779990
URL: http://www.vfg-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 26 09:41:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Nov 2010 09:41:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf erhaelt
Stipendium des Historischen Kollegs
Message-ID: 4CEF80E5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 25.11.2010, 13:30


AKTUELL

Auf der Spur historischer Verbrechen
Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf erhält Stipendium des
Historischen Kollegs

Der münstersche Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf ist als
Fellow an das Historische Kolleg in München berufen worden.
"Das ermöglicht mir, ein Jahr lang einen spannenden
Kriminalfall aus einem römischen Frauenkloster des 19.
Jahrhunderts wissenschaftlich aufzuarbeiten", erläuterte der
Wissenschaftler. Sein Vorhaben trägt den Arbeitstitel "Der Fall
San Ambrogio. Mordende Nonnen, falsche Mystik und angemaßte
Heiligkeit".

Das 1980 gegründete Historische Kolleg in München dient seinem
Statut zufolge der "Förderung namhafter, hervorragend
qualifizierter Historiker des In- und Auslandes". Es wird von
mehreren privaten Stiftungen und dem Freistaat Bayern
finanziert. Zu den 130 bisher geförderten Historikern zählen
Prof. Dr. Jürgen Kocka aus Bielefeld, Prof. Dr. Friedrich
Wilhelm Graf aus München, Prof. Dr. Johannes Fried und Prof.
Dr. Marie-Luise Recker aus Frankfurt (Main) sowie der 2004
verstorbene Prof. Dr. Wolfgang J. Mommsen. Hubert Wolf ist der
erste Münsteraner, dem diese Auszeichnung zuteilwird.

Für 2011/2012 hat das Historische Kolleg je zwei Stipendien an
etablierte Historiker und an Nachwuchswissenschaftler vergeben.
Sie sollen "frei von anderen Verpflichtungen ein Buch
vollenden". Alle drei Jahre schreibt das Historische Kolleg
außerdem den renommierten Deutschen Historikerpreis aus, der
vom Bundespräsidenten verliehen wird.

Hubert Wolf verpflichtet sich mit der Annahme des Stipendiums,
ein Jahr lang in der Kaulbach-Villa, dem Sitz des Kollegs, zu
wohnen und ein Kolloquium zu seinem Thema zu halten. "Ich bin
sehr dankbar für die Freiheiten, die das Stipendium mir
eröffnet", sagte er. Im Archiv der Glaubenskongregation stünden
anderthalb Meter Akten zu dem entsprechenden
Inquisitionsprozess, die es nun detailliert auszuwerten gelte.
In den Fall seien auch führende Theologen des 19. Jahrhunderts
verwickelt gewesen. "Ich erhoffe mir durch die Auswertung der
Akten deswegen nicht nur die Geschichte eines Skandals, sondern
einen neuen Blick auf die Parteiungen und die theologischen
Entwicklungen in Rom unter Pius IX., der von 1846 bis 1878
Papst war", sagte Wolf.

Hubert Wolf leitet das Seminar für Mittlere und Neuere
Kirchengeschichte in Münster und ist Vorstandsmitglied des
Exzellenzclusters "Religion und Politik". Durch seine
Forschungen zur Römischen Inquisition, zum Index der verbotenen
Bücher sowie zur katholischen Kirche in der Zeit der Weimarer
Republik und des Nationalsozialismus wurde er einem breiten
Publikum bekannt. 2003 erhielt er den
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis, den höchstdotierten deutschen
Förderpreis.

Ein Jahr später zeichneten ihn die Deutsche
Forschungsgemeinschaft und der Stifterverband für die Deutsche
Wissenschaft mit dem Communicator-Preis aus, weil Wolf sich um
die Vermittlung seiner Arbeit in der Öffentlichkeit verdient
gemacht habe.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 26 09:49:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Nov 2010 09:49:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der Weg in die Tiefe - Themenfuehrung zum Bergbau,
Witten, 28.11.2010
Message-ID: 4CEF82A8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 24.11.2010, 12:58


AKTUELL

Der Weg in die Tiefe - Themenführung zum Bergbau im
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Was ist ein westfälischer Frosch, für was ist ein Wetterofen
nützlich und wann arbeiteten Grubenpferde auf Zeche Nachtigall?
Diese und andere Fragen zum Bergbau im Wittener Ruhrtal werden
den Besuchern am Sonntag, 28. November, um 14.30 Uhr
beantwortet. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt
alle Interessierten in sein Industriemuseum Zeche Nachtigall zu
einer informativen und unterhaltsamen Führung durch die
Dauerausstellung "Der Weg in die Tiefe" ein.

Bei der Führung erfahren die Besucher von den Problemen und
Fortschritten des Bergbaus an der Ruhr im 19. Jahrhundert.
Anhand unterschiedlicher Exponate werden Themen wie Bewetterung,
Abbau und Transport vorgestellt. Und wer noch mehr über den
Bergbau erfahren möchte, hat im Anschluss die Möglichkeit bei
einer Führung durch das Besucherbergwerk ein echtes Kohlenflöz
zu sehen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Themenführung am
Sonntag ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 2,40 Euro,
ermäßigt 1,60 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familienkarte 5,80 Euro).
Führungen in das Besucherbergwerk finden täglich außer montags
um 11, 13, 15 und 17 Uhr statt (Kosten: 2 Euro / ermäßigt
1 Euro).


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 26 09:56:24 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Nov 2010 09:56:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zeitzeugengespraech zur Grubenwehr und Kinderbasteln,
Dortmund, 28.11.2010
Message-ID: 4CEF8448.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 24.11.2010, 09:08


AKTUELL

Sonntag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Zeitzeugengespräch zur Grubenwehr und Kinderbasteln

Ein gefährliches Arbeitsfeld stellt das LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern am Sonntag, 28. November, in seiner Reihe
"Zeitzeugen" vor. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
lädt zwischen 15 und 17.30 Uhr ein zum Gespräch mit dem
ehemaligen Oberführer der Grubenwehr Manfred Hildebrandt.

35 Jahre lang war der heute 65-Jährige neben seinem Beruf als
Fahrsteiger, Obersteiger und späterer Betriebsführer auf der
Zeche Minister Achenbach Mitglied der Grubenwehr, dem
ehrenamtlich organisierten Rettungswesen im Bergbau. Mehr als
einmal hat er in dieser Zeit schwierige und belastende
Situationen bei Einsätzen erlebt. Das eindrücklichste Erlebnis
für ihn war 1988 die Bergung der verunglückten Bergleute von
Borken. ?Man tut etwas, weil die Situation es erfordert und
weil man es so gelernt hat?, äußert er sich selbst über diesen
außergewöhnlichen Einsatz. Die Veranstaltung ist kostenlos, es
fällt nur der normale Museumseintritt an (Erwachsene 3,50 Euro).

Von 14 bis 16 Uhr lädt die Zeche Zollern kleine Gäste ab fünf
Jahren zum vorweihnachtlichen Basteln in die Kinderwerkstatt
ein. Unter Anleitung von Joanna Arnold gestalten die Kinder
eigene Weihnachtskugeln. Jedes Kind zahlt einen Kostenbeitrag
von 2 Euro zusätzlich zum Museumseintritt (2 Euro für Kinder ab
sechs Jahren, Familienkarte 8 Euro).


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 26 13:07:20 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Nov 2010 13:07:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 26.11.2010
Message-ID: 4CEFB108.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 26.11.2010, 12:21


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 26.11.2010

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Westfalen,
Bottrop, Gelsenkirchen, Recklinghausen: Wirtschaft /
26.11.2010 12:00

Weihnachtsgeschäft: Einzelhändler erwarten 2,5 Prozent mehr
Umsatz

Westfalen (wh). Optimistisch starten die westfälischen
Einzelhändler am Wochenende in die Adventszeit. Mit 5,3
Milliarden Euro Umsatz rechnet der Einzelhandelsverband NRW für
die Region Westfalen. Das wären etwa 2,5 Prozent mehr als im
vergangenen Jahr. Die Voraussetzungen für das
Weihnachtsgeschäft seien sehr positiv, sagt Markus Richter,
Geschäftsführer des Verbands Westfalen-West, der die Städte
Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck vertritt. "Die Krise ist in
vielen Branchen überwunden und die Haushaltskassen der Leute
sind wieder aufgefüllt. Das regt den Kaufimpuls an",
prognostiziert er. Außerdem würden die Weihnachtstage günstig
für die Händler liegen: "Die Leute haben mehr Zeit zum
Einkaufen", so Richter.

Pressekontakt: Rainer Gallus, Geschäftsführer
Einzelhandelsverband NRW, Telefon: 0211/4980624, E-Mail:
gallus[at]hv-nrw.de; Markus Richter, Geschäftsführer
Einzelhandelsverband Westfalen-West, Telefon: 0209/1775200,
E-Mail: richter[at]ehv-ge.de

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Westfalen,
Münster: Politik, Soziales / 26.11.2010 11:00

LWL-Haushaltsentwurf sieht Schulden, Sparmaßnahmen und höhere
Umlage vor

Münster (wh). Sparen, Schulden und ein um 1,2 Prozentpunkte
höherer Beitrag der westfälischen Städte und Kreise - mit
diesen Maßnahmen soll der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) sein drohendes Haushaltsdefizit von 255 Millionen Euro
ausgleichen. LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Kämmerer
Matthias Löb stellten das Konzept heute den Mitgliedern der
Landschaftsversammlung in Münster vor. Diese werden nun über
die Finanzsituation beraten, um den Haushalt Ende Februar 2011
zu verabschieden. Kirsch machte bei der Versammlung deutlich,
dass die steigende finanzielle Belastung aus der
Behindertenhilfe nicht mehr alleine vom LWL und seinen
Mitgliedern getragen werden könne. Bund und Land müssten sich
an der Finanzierung beteiligen, damit der LWL die gesetzlichen
Ansprüche behinderter und kranker Menschen erfüllen könne,
appellierte er in Richtung Berlin und Düsseldorf.

Weitere Informationen und eine Grafik zum Ausgleich des
Haushaltdefizits unter:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23404

Pressekontakt: Karl G. Donath, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
Gütersloh: Panorama / 26.11.2010 10:00

Sarah Wiener zieht es wieder in ihre westfälische Heimat

Westfalen (wh). Wiederentdeckte Wurzeln: Seit Starköchin Sarah
Wiener mit dem im Ruhrgebiet aufgewachsenen Schauspieler Peter
Lohmeyer verheiratet ist, besucht sie wieder häufiger ihre
westfälische Heimat. "Oft arbeiten wir irgendwo in Westfalen
und dann denke ich immer: Ist ja meine Heimat - auch wenn man
es nicht hört", verrät die in Halle/Westfalen geborene Köchin
im Interview mit dem Magazin Westfalenspiegel, das morgen
erscheint. Schon eine Woche nach ihrer Geburt ging es für Sarah
Wiener nach Wien, wo ihre Eltern, die aus Westfalen stammende
Lore Heuermann und der Österreicher Oswald Wiener, lebten. Nach
dem Tod ihrer Großeltern riss der Kontakt nach Westfalen für
die mittlerweile in Berlin und Hamburg wohnende Wiener dann
aber ab. Erst seit der Hochzeit mit Peter Lohmeyer zieht es sie
wieder häufiger in die Heimat - unter anderem in die Arena auf
Schalke und zu Freunden nach Bochum.

Pressekontakt: Martin Zehren, Redaktion Westfalenspiegel,
Telefon: 0251/4132217, E-Mail: zehren[at]westfalenspiegel.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bielefeld, Ennepe-Ruhr-Kreis: Politik,
Wissenschaft und Bildung / 25.11.2010 16:00

Gesetze zur Inneren Sicherheit: Forscher fragen nach den
Drahtziehern

Witten (wh). Wer macht die Gesetze zur Inneren Sicherheit
wirklich? Diese Frage wollen Wissenschaftler der Universitäten
Witten/Herdecke und Bielefeld beantworten. Die Forschergruppe
widmet sich dabei besonders den Themenfeldern Videoüberwachung,
Telekommunikation und biometrische Kontrolle. Auch wenn die
Gesetze dazu formal im Bundestag und in den Ministerien
entstehen, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass Lobbyisten
in der Praxis großen Einfluss auf die Behörden nehmen: "Das
kann das Gleichgewicht von Freiheit und Sicherheit stören", so
der Leiter der Untersuchung, Professor Hans-Jürgen Lange von
der Uni Witten/Herdecke.

Weitere Informationen und ein Pressefoto: http://bit.ly/egcWne

Pressekontakt: Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, Lehrstuhl für
Politikwissenschaft an der Universität Witten/Herdecke,
Telefon: 02302/926814, E-Mail: hans-juergen.lange[at]uni-wh.de

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Westfalen,
Münster: Kultur und Medien, Panorama / 25.11.2010 15:00

Mythos Schaukelpferd: Neue Ausstellung im Westfälischen
Pferdemuseum

Münster (wh). Ob Steckenpferd, Kuschelpony oder
Kunststofffohlen: Generationen von Spielzeugpferden sind durch
Kinderzimmer galoppiert. Das Westfälische Pferdemuseum im
Münsterischen Allwetterzoo greift dieses Phänomen in einer
Sonderausstellung auf. Ab morgen bis zum 5. Juli 2011 zeigt die
Schau "Mein erstes Pferd" antike und mittelalterliche
Pferdefiguren sowie Kuschel-, Stecken- und Schaukelpferde aus
verschiedenen Zeiten. Echte Exemplare zum Anfassen leben gleich
nebenan im Kinder- und Pferdepark des Museums. Das Westfälische
Pferdemuseum widmet sich der regionalen Natur- und
Kulturgeschichte von Ross und Reiter. Westfalen gilt mit über
500 Reitvereinen als Hochburg des Pferdesports.

Weitere Informationen: http://www.pferdemuseum.de

Pressekontakt: Dr. Christoph Esch, Öffentlichkeitsarbeit
Westfälisches Pferdemuseum, Telefon: 0251/4842724, E-Mail:
esch[at]pferdemuseum.de

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redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 26 13:46:12 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Nov 2010 13:46:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 26.11.2010
Message-ID: 4CEFBA24.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 26.11.2010, 12:21


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 26.11.2010

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Westfalen,
Bottrop, Gelsenkirchen, Recklinghausen: Wirtschaft /
26.11.2010 12:00

Weihnachtsgeschäft: Einzelhändler erwarten 2,5 Prozent mehr
Umsatz

Westfalen (wh). Optimistisch starten die westfälischen
Einzelhändler am Wochenende in die Adventszeit. Mit 5,3
Milliarden Euro Umsatz rechnet der Einzelhandelsverband NRW für
die Region Westfalen. Das wären etwa 2,5 Prozent mehr als im
vergangenen Jahr. Die Voraussetzungen für das
Weihnachtsgeschäft seien sehr positiv, sagt Markus Richter,
Geschäftsführer des Verbands Westfalen-West, der die Städte
Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck vertritt. "Die Krise ist in
vielen Branchen überwunden und die Haushaltskassen der Leute
sind wieder aufgefüllt. Das regt den Kaufimpuls an",
prognostiziert er. Außerdem würden die Weihnachtstage günstig
für die Händler liegen: "Die Leute haben mehr Zeit zum
Einkaufen", so Richter.

Pressekontakt: Rainer Gallus, Geschäftsführer
Einzelhandelsverband NRW, Telefon: 0211/4980624, E-Mail:
gallus[at]hv-nrw.de; Markus Richter, Geschäftsführer
Einzelhandelsverband Westfalen-West, Telefon: 0209/1775200,
E-Mail: richter[at]ehv-ge.de

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Westfalen,
Münster: Politik, Soziales / 26.11.2010 11:00

LWL-Haushaltsentwurf sieht Schulden, Sparmaßnahmen und höhere
Umlage vor

Münster (wh). Sparen, Schulden und ein um 1,2 Prozentpunkte
höherer Beitrag der westfälischen Städte und Kreise - mit
diesen Maßnahmen soll der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) sein drohendes Haushaltsdefizit von 255 Millionen Euro
ausgleichen. LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Kämmerer
Matthias Löb stellten das Konzept heute den Mitgliedern der
Landschaftsversammlung in Münster vor. Diese werden nun über
die Finanzsituation beraten, um den Haushalt Ende Februar 2011
zu verabschieden. Kirsch machte bei der Versammlung deutlich,
dass die steigende finanzielle Belastung aus der
Behindertenhilfe nicht mehr alleine vom LWL und seinen
Mitgliedern getragen werden könne. Bund und Land müssten sich
an der Finanzierung beteiligen, damit der LWL die gesetzlichen
Ansprüche behinderter und kranker Menschen erfüllen könne,
appellierte er in Richtung Berlin und Düsseldorf.

Weitere Informationen und eine Grafik zum Ausgleich des
Haushaltdefizits unter:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23404

Pressekontakt: Karl G. Donath, LWL-Pressestelle, Telefon:
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Westfalen,
Gütersloh: Panorama / 26.11.2010 10:00

Sarah Wiener zieht es wieder in ihre westfälische Heimat

Westfalen (wh). Wiederentdeckte Wurzeln: Seit Starköchin Sarah
Wiener mit dem im Ruhrgebiet aufgewachsenen Schauspieler Peter
Lohmeyer verheiratet ist, besucht sie wieder häufiger ihre
westfälische Heimat. "Oft arbeiten wir irgendwo in Westfalen
und dann denke ich immer: Ist ja meine Heimat - auch wenn man
es nicht hört", verrät die in Halle/Westfalen geborene Köchin
im Interview mit dem Magazin Westfalenspiegel, das morgen
erscheint. Schon eine Woche nach ihrer Geburt ging es für Sarah
Wiener nach Wien, wo ihre Eltern, die aus Westfalen stammende
Lore Heuermann und der Österreicher Oswald Wiener, lebten. Nach
dem Tod ihrer Großeltern riss der Kontakt nach Westfalen für
die mittlerweile in Berlin und Hamburg wohnende Wiener dann
aber ab. Erst seit der Hochzeit mit Peter Lohmeyer zieht es sie
wieder häufiger in die Heimat - unter anderem in die Arena auf
Schalke und zu Freunden nach Bochum.

Pressekontakt: Martin Zehren, Redaktion Westfalenspiegel,
Telefon: 0251/4132217, E-Mail: zehren[at]westfalenspiegel.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Deutschland, Bielefeld, Ennepe-Ruhr-Kreis: Politik,
Wissenschaft und Bildung / 25.11.2010 16:00

Gesetze zur Inneren Sicherheit: Forscher fragen nach den
Drahtziehern

Witten (wh). Wer macht die Gesetze zur Inneren Sicherheit
wirklich? Diese Frage wollen Wissenschaftler der Universitäten
Witten/Herdecke und Bielefeld beantworten. Die Forschergruppe
widmet sich dabei besonders den Themenfeldern Videoüberwachung,
Telekommunikation und biometrische Kontrolle. Auch wenn die
Gesetze dazu formal im Bundestag und in den Ministerien
entstehen, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass Lobbyisten
in der Praxis großen Einfluss auf die Behörden nehmen: "Das
kann das Gleichgewicht von Freiheit und Sicherheit stören", so
der Leiter der Untersuchung, Professor Hans-Jürgen Lange von
der Uni Witten/Herdecke.

Weitere Informationen und ein Pressefoto: http://bit.ly/egcWne

Pressekontakt: Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, Lehrstuhl für
Politikwissenschaft an der Universität Witten/Herdecke,
Telefon: 02302/926814, E-Mail: hans-juergen.lange[at]uni-wh.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Münster: Kultur und Medien, Panorama / 25.11.2010 15:00

Mythos Schaukelpferd: Neue Ausstellung im Westfälischen
Pferdemuseum

Münster (wh). Ob Steckenpferd, Kuschelpony oder
Kunststofffohlen: Generationen von Spielzeugpferden sind durch
Kinderzimmer galoppiert. Das Westfälische Pferdemuseum im
Münsterischen Allwetterzoo greift dieses Phänomen in einer
Sonderausstellung auf. Ab morgen bis zum 5. Juli 2011 zeigt die
Schau "Mein erstes Pferd" antike und mittelalterliche
Pferdefiguren sowie Kuschel-, Stecken- und Schaukelpferde aus
verschiedenen Zeiten. Echte Exemplare zum Anfassen leben gleich
nebenan im Kinder- und Pferdepark des Museums. Das Westfälische
Pferdemuseum widmet sich der regionalen Natur- und
Kulturgeschichte von Ross und Reiter. Westfalen gilt mit über
500 Reitvereinen als Hochburg des Pferdesports.

Weitere Informationen: http://www.pferdemuseum.de

Pressekontakt: Dr. Christoph Esch, Öffentlichkeitsarbeit
Westfälisches Pferdemuseum, Telefon: 0251/4842724, E-Mail:
esch[at]pferdemuseum.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 29 10:25:12 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Nov 2010 10:25:12 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Zeitzeugen und Vermittlungsarbeit: Erfahrungen und
Perspektiven an NS-Gedenkorten in Westfalen, Dorsten, 28.02.2011
Message-ID: 4CF37F88.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 29.11.2010, 07:51
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Tagung: Zeitzeugen und Vermittlungsarbeit
Erfahrungen und Perspektiven an NS-Gedenkorten in Westfalen
28. Februar 2011

Lebensläufe von Opfern und Tätern sind wichtige Säulen der
Vermittlungs- und Forschungsarbeit in den Gedenkstätten und
Erinnerungsorten zur Geschichte des Nationalsozialismus. Aber
das "Ende der Zeitgenossenschaft" (Norbert Frei) scheint
erreicht. Die aktive Mitarbeit von Zeitzeugen an den
NS-Gedenkstätten ist in den letzten Jahren immer mehr
zurückgegangen. Zunehmend rücken jetzt die Pioniere früherer
Gedenkbewegungen in den Vordergrund. Das Gedenken erfährt seine
eigene Historisierung.

Auch an den NS-Gedenkstätten in Westfalen werden
unterschiedliche Erfahrungen mit diesem zeitlichen Umbruch
gemacht. Die Kontakte zu den "letzten noch Überlebenden", die
Veränderung der Forschung und der Vermittlung, aber auch der
Rückblick und schließlich der Ausblick auf zukünftiges Gedenken
stehen im Blickpunkt dieser Tagung. Wir laden herzlich ein zur
Diskussion dieser Erfahrungen und Perspektiven.


GEPLANTES PROGRAMM

(Ab 9:15 Uhr Kaffee)
9:45 - 10:00 Uhr
Begrüßung durch Anna Gomoluch und Dr. Norbert Reichling

Modul 1 Beispiele von Pionierarbeit
10:00 - 11:00 Uhr
Facetten der Erinnerungsarbeit 1945-1990. Ein
Zeitzeugengespräch mit Johanna Eichmann (ehem. Leiterin des
Jüdischen Museums)

11:00 - 11:45 Uhr
Jürgen Scheffler (Dokumentations- und Begegnungsstätte
Frenkel-Haus Lemgo): Schwieriges Erinnern - die
Auseinandersetzung mit dem Holocaust nach 1945 am Beispiel Lippes

11:45 - 12:30 Uhr
Klaus Dietermann (Aktives Museum Südwestfalen, Siegen):
Holocaust - ein Thema für die Grundschule?

12:30 - 13:30 Uhr Mittagsimbiss - Gelegenheit zur Besichtigung
des Museums

Modul 2 Erfahrungen vor Ort - Berichte aus den Gedenkstätten
13:30- 14:15 Uhr
Stefan Querl (Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster):
Täterbiographien und ihre Vermittlung am Geschichtsort Villa
ten Hompel

14:15 - 15:00 Uhr
Oliver Nickel (Dokuentationsstätte Stalag 326, Schloß
Holte-Stukenbrock): Den Ort des Leidens besuchen. Angehörige
von ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen an der
Dokumentationsstätte Stalag 326, Schloß Holte-Stukenbrock.
15:00 - 15:15 Uhr Kaffee-/Teepause

Modul 3 Perspektiven
15:15 - 16:00 Uhr
Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Geschichtsort Villa ten Hompel,
Münster und Universität Leipzig): Wie kam/kommt der Zeitzeuge
in die Gedenkstättenarbeit?

16:00 - 16:45 Uhr
Ann-Katrin Thomm, Köln: Zur Zukunft des Gedenkens

16:.45 - 17:00 Uhr
Gemeinsame Schlussreflexionen

Teilnahmegebühr: 10 EUR (zahlbar vor Ort)


INFO

Anmeldung: Bitte bis 15.02.2011
schriftlich per Mail, Brief, Postkarte oder Fax an
Jüdisches Museum Westfalen
Postfach 100 22
46256 Dorsten
Fax: 02362-45 386
E-Mail: info at jmw-dorsten.de

Veranstalter
Jüdisches Museum Westfalen in Zusammenarbeit mit dem
LWL-Museumsamt und dem
Bildungswerk der Humanistischen Union (Essen)
gefördert durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 29 10:28:44 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Nov 2010 10:28:44 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Olpe - unsere Stadt. Geschichte und Geschichten fuer
junge Forscher und Entdecker
Message-ID: 4CF3805C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef Wermert"
Datum: 26.11.2010, 13:41


LITERATUR

Neuerscheinung zum 700-jährigen Stadtjubiläum von Olpe
"Olpe - unsere Stadt"

Die Stadt Olpe feiert im Jahr 2011 ihr 700-jähriges
Stadtjubiläum. Am 26. April 1311 verlieh der damalige Kölner
Erzbischof Heinrich II., Graf von Virneburg, dem Dorf Olpe die
Stadtrechte. Zu diesem Jubiläum gibt die Stadt Olpe eine
mehrbändige Stadtgeschichte heraus.

Als Beiheft zu dieser wissenschaftlichen Darstellung der
Geschichte der Stadt Olpe erscheint jetzt eine kurzgefasste
Stadtgeschichte für Kinder unter dem Titel "Olpe - unsere
Stadt. Geschichte und Geschichten für junge Forscher und
Entdecker".

Diese besteht aus einem so genannten "Stadtporträt", in dem auf
48 Seiten die Geschichte der Kreisstadt Olpe seit der Gründung
von Hof, Kirche und Dorf Olpe im 9. Jahrhundert über die
Stadterhebung 1311 bis ins Jubiläumsjahr 2011 kindgerecht
beschrieben und mit zahlreichen Zeichnungen und Fotos
illustriert wird. Daneben gibt es eine so genannte
"Forschermappe" mit 26 Arbeitsblättern, die Rechen- und
Rechtschreibaufgaben, Malarbeiten, Namenergänzungen,
Begriffszuordnungen, Rätsel, Fragespiele, Bastelanleitungen und
vieles mehr zum Inhalt haben.

"Olpe - unsere Stadt" richtet sich aber nicht nur an Kinder,
sondern auch an ihre Eltern und Lehrer und jeden, der sich für
die Stadt Olpe interessiert.

Bearbeitet wurde die Stadtgeschichte für Kinder durch eine vom
Stadtarchiv Olpe geleitete Projektgruppe, in der neben der
Autorin Gretel Kemper und der Graphikerin Jutta
Berger-Grünewald auch vier Pädagogen (Joachim Behme, Johannes
Haarmann, Christina Horn, Matthias Schrage) unterschiedlicher
Olper Schulformen mitwirkten.


INFO

Olpe - unsere Stadt.
Geschichte und Geschichten für junge Forscher und Entdecker.
Stadtporträt und Forschermappe für den Sachunterricht.
Texte: Gretel Kemper -
und Joachim Behme, Johannes Haarmann, Christina Horn,
Matthias Schrage und Josef Wermert.
Graphische Gestaltung und Illustrationen: Jutta Berger-Grünewald.
Red.: Günther Becker und Josef Wermert.
Olpe: Selbstverlag der Kreisstadt Olpe 2011.
(=Olpe. Geschichte von Stadt und Land. Beiheft 1).
Stadtporträt 48 S., Forschermappen 26 Arbeitsblätter.
ISBN 3-9808598-3-5

Verkaufspreis:
12,- Euro (einzeln: Stadtporträt 10,- Euro, Forschermappe 3,- Euro)

Bezug:
Kreisstadt Olpe / Stadtarchiv
Franziskanerstraße 6/8, 57462 Olpe
Tel.: 02761/83-1293 und -831240
E-Mail: J_Wermert at Olpe.de und

über den Buchhandel

Kontakt:
Josef Wermert
Stadtarchiv Olpe
Franziskanerstraße 6/8
57462 Olpe
Tel.: 02761/831293
Fax: 02761/832293
E-Mail: J_Wermert at Olpe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 29 10:30:38 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Nov 2010 10:30:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Auszeichnung fuer Studiensammlung zur
Staedtereinigung und Abfallentsorgung
Message-ID: 4CF380CE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stephan Mlodoch"
Datum: 26.11.2010, 12:59


AKTUELL

Auszeichnung für Studiensammlung zur Städtereinigung und
Abfallentsorgung

Die SASE gGmbH, die Sammlung aus Städtereinigung und
Entsorgungswirtschaft, ist in Berlin mit dem DIN-Preis "Nutzen
der Normung" ausgezeichnet worden. Grundlage für den mit 15 000
Euro dotierten Preis war der von dem Historiker Dirk Wiegand
eingereichte Beitrag über die Entwicklung und Normierung des
MGB 240 (Müllgroßbehälter 240l). Die Verleihung des Preises
fand am 18.11.2010 im Eugen-Gutmann-Haus in Berlin vor rd. 300
geladenen Gästen statt. Weitere Informationen finden Sie unter
www.din.de.

Die SASE gGmbH in Iserlohn ist eine technische Studiensammlung
und zeigt in ihrer Ausstellung den existenziellen Zusammenhang
von Städtereinigung und städtischen Leben auf. Neben der
Ausstellung beheimaten die Räumlichkeiten der SASE ein
umfangreiches Film- und Fotoarchiv sowie mehrere Tagungsräume.
Die hauseigene Internetseite gibt einen zusätzlichen Überblick
über die Aktivitäten und Leistungen der SASE.


INFO

Kontakt
SASE gGmbH
Max-Planck-Straße 11
58638 Iserlohn
Tel.: 02371/953990
www.sase-iserlohn.de

Kontakt:
Dirk Wiegand
SASE gGmbH
Max-Planck-Straße 11
58638 Iserlohn
Tel.: 02371/9539911
Fax: 02371/9539919
E-Mail: wiegand at sase-iserlohn.de
URL: www.sase-iserlohn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 29 10:36:05 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Nov 2010 10:36:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gruene Werkstatt im LWL-Industriemuseum
Henrichshuette, Hattingen, 01./12.12.2010
Message-ID: 4CF38215.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 26.11.2010, 13:36


AKTUELL

Natur kreativ - Gestalten mit Naturfundstücken
Grüne Werkstatt im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

In den Wintermonaten ruht die Natur auf dem Museumsgelände der
Henrichshütte in Hattingen. Nur selten entdeckt man einen Vogel,
ein Schneckenhaus oder eine grüne Pflanze. Deshalb widmen sich
die Teilnehmer der "Grünen Werkstatt", zu der der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch, 1.
Dezember, und Sonntag, 12. Dezember, einlädt allerlei
Fundstücken in der Natur, die zur Herstellung kleiner und
großer Kunstwerke geeignet sind:

Steine, vertrocknete Blütenstände, Laub, Zweige, Samen, aber
auch Reste der Eisenverhüttung. "Nach kreativem Schaffen im
Freien wollen wir im warmen Museumsgebäude bei Kerzenlicht und
Plätzchen schöne Natur-Mitbringsel basteln", erklärt
Werkstattleiterin Birgit Ehses.

Die Grüne Werkstatt findet am Mittwoch, 1. Dezember, von 15 bis
17 Uhr statt und am Sonntag, 12. Dezember, von 10.30 bis 12.30
Uhr. Treffpunkt ist jeweils der Museumseingang. Kosten: 3 Euro
plus Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Infos unter Tel. 02324 9247-140.


INFO

Anschrift der Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31.33
45527 Hattingen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 29 10:39:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Nov 2010 10:39:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Weltberuehmt durch die "Dahlbuschbombe",
Dortmund, 30.11.2010
Message-ID: 4CF382FD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 26.11.2010, 11:14


AKTUELL

Weltberühmt durch die "Dahlbuschbombe"
Vortrag über Gelsenkirchener Zeche im LWL-Industriemuseum Zeche
Zollern

Alle Welt blickte nach Chile, als die verunglückten Bergleute
mit einer schmalen Kapsel ans Tageslicht geholt wurden. Der
Prototyp dieser Rettungskapsel wurde vor mehr als 50 Jahren auf
der Gelsenkirchener Zeche Dahlbusch entwickelt und erlangte als
"Dahlbuschbombe" Berühmtheit. Das 1852 gegründete Bergwerk
steht im Mittelpunkt des nächsten Vortrages in der Reihe "Die
großen Zechen an der Ruhr", zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 30. November, um 19.30 Uhr
in sein Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund einlädt.

In seinem Vortrag schildert Karlheinz Rabas die Entwicklung des
neuartigen Rettungsgerätes, mit dem drei Bergleute nach einer
Schlagwetterexplosion 1955 auf der Gelsenkirchener Zeche
geborgen wurden. Mit Hilfe von Plänen und Fotos zeichnet Rabas
die Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Bergwerks von den
schwierigen Anfängen Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur
Stilllegung 1966 nach. Er zeigt auch Bilder von den Kokereien
und der ehemaligen Seilbahn zum Transport der Kokskohle,
ehemals ein Wahrzeichen im Stadtteil.

Rabas ist Mitglied des Fördervereins Bergbauhistorischer
Stätten Ruhrrevier e.V. und Leiter der Arbeitskreise Essen,
Gelsenkirchen und der Bergbausammlung Rotthausen.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 29 14:28:41 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Nov 2010 14:28:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 29.11.2010
Message-ID: 4CF3B899.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 29.11.2010, 12:21


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 29.11.2010

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Westfalen, Dortmund: Kultur und Medien, Soziales,
Stadtentwicklung / 29.11.2010 11:00

Künstler bespielen leeres Museum am Ostwall

Dortmund (wh). Das derzeit leer stehende Gebäude des Museums am
Ostwall wird zum Kunstort für ein Wochenende. Die Initiative
Unabhängiges Zentrum Dortmund (UZDO) veranstaltet dort am 4.
und 5. Dezember ein Kulturwochenende. Seit dem Umzug des
Kunstmuseums in das Dortmunder U wird der Museumskomplex am
Ostwall nur noch als Büro und Lager genutzt. Über eine
dauerhafte, neue Nutzung will der Rat der Stadt Dortmund im
kommenden Jahr entscheiden. Am Wochenende werden die Räume
zunächst freien Künstlern als Ausstellungsfläche zur Verfügung
stehen. Bei Diskussionen sollen die Pläne für ein unabhängiges
Kulturzentrum in Dortmund weiter ausgelotet werden. Ziel der
UZDO-Initiative sei der Aufbau eines Zentrums mit Werkstätten
und Veranstaltungsräumen, so die Raumplanerin Svenja Noltemeyer
von UZDO. Dieses solle helfen, ein Problemviertel in Dortmund
aufzuwerten.

Weitere Informationen: http://uzdortmund.blogsport.de/

Pressekontakt: Svenja Noltemeyer, Initiative UZDO, Telefon:
0231/18750617, Mobil: 0178/3559005, E-Mail: info[at]bfm.cc

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Westfalen,
NRW, Bielefeld, Herford, Märkischer Kreis: Politik, Soziales /
29.11.2010 10:00

Herford/ Iserlohn (wh). Das Videoportal "Podknast" liefert
einen ungeschönten Einblick in den Gefängnis-Alltag von
jugendlichen Straftätern. In kurzen, selbstgedrehten
Filmsequenzen berichten Strafgefangene der
Justizvollzugsanstallten Düsseldorf, Heinsberg, Herford,
Iserlohn, Köln und Siegburg über ihre kriminelle Vergangenheit,
die Wohnsituation im Gefängnis oder den Schock des ersten Tages
in Haft. Jetzt haben die Gesellschaft für Medienpädagogik und
Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt mit dem Dieter
Baacke-Preis 2010 ausgezeichnet. "Mit dem Projekt bewegen wir
junge Gefangene dazu, sich mit sich selbst, ihrer Geschichte,
aber auch mit ihrem kriminellen Verhalten und den Ursachen
auseinander zu setzen", so Landesjustizminister Thomas
Kutschaty bei der Preisverleihung in Bielefeld. Aber das
Projekt wirke auch präventiv: potenziell gefährdete Jugendliche
werden über den Jugendstrafvollzug und die Konsequenzen einer
Inhaftierung aufgeklärt. Mit dem Dieter Baacke-Preis werden
alljährlich beispielhafte Medienprojekte der Bildungs-, Sozial-
und Kulturarbeit ausgezeichnet. Bewertet wird dabei nicht
allein das Produkt, sondern auch der medienpädagogische Prozess.

Weitere Informationen:
http://www.justiz-nrw.de/Presse/PresseJM/10-11-27/index.php

Pressekontakt: Pressereferat Justizministerium des Landes
Nordrhein-Westfalen, Telefon: 0211/8792464, E-Mail:
pressestelle[at]jm.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Hochsauerlandkreis: Freizeit, Tourismus / 29.11.2010 09:00

Winterberg startet in die Ski- und Rodelsaison

Winterberg (wh). Schnee marsch: Das sauerländische Ski- und
Rodelgebiet Winterberg ist am Wochenende in die Wintersaison
gestartet. Zwölf Lifte und 38 Kilometer gespurte Loipen standen
den ersten Ski- und Rodelsportlern zur Verfügung.
Beschneiungsanlagen sorgten für gute Schneeverhältnisse.
Flächendeckender Wintersport in der Region soll ab dem ersten
Dezemberwochenende möglich sein, informiert die
Tourist-Information Winterberg. In der Wintersaison 2009/10
zählte die Ferienwelt Winterberg rund eine Millionen Gäste, die
die Berge zum Skilaufen, Rodeln, für Wanderungen oder bei
Veranstaltungen besuchten.

Geöffnete Lifte und aktuelle Schneehöhen:
http://www.winterberg.de/tourismus/de/aktiv-und-entspannen/winter/skilifte-und-schneehoehen/index.php?navanchor=1010001

Pressekontakt:
Susanne Schulten, Sprecherin Ferienwelt Winterberg, Telefon:
02904/1039, E-Mail: presse[at]winterberg.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Borken, Coesfeld, Münster, Steinfurt, Warendorf: Freizeit,
Kultur und Medien / 26.11.2010 16:00

Publikumserfolg: Holzbläserfestival summerwinds soll wiederholt
werden

Westfalen (wh). Das Internationale Holzbläserfestival
summerwinds Münsterland, das in diesem Jahr zum ersten Mal
stattfand, soll alle zwei Jahre wiederholt werden. Das gab
Festivalintendantin Dr. Susanne Schulte auf der
Jahreshauptversammlung der GWK - Gesellschaft für Westfälische
Kulturarbeit bekannt. "Das Festival ist europaweit einmalig und
gibt dem Münsterland ein markantes Kulturprofil. Wir machen
nicht das übliche Lang-Lang und Pinke-Pinke, das einen überall
anspringt", so Schulte. Ein Förderantrag beim Land NRW, welches
das Festival neben dem Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL)
unterstützt, sei bereits gestellt. 12.000 Menschen haben in
diesem Jahr die 41 summerwinds-Konzerte besucht. Das Festival
ist eines von 33 Fremd- und Eigenprojekten in Westfalen-Lippe,
die 2010 von der GWK mit rund 400.000 Euro bezuschusst wurden.
Mit der zweiten Ausgabe des internationalen
Holzbläserwettbewerbs "hülsta woodwinds" stehen auch im
nächsten Jahr Instrumente wie Blockflöte, Klarinette, Oboe und
Fagott im Mittelpunkt der Kulturförderung.

Pressekontakt: Dr. Susanne Schulte, Geschäftsführerin GWK -
Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit,
Telefon: 0251/5913214 und 0173/2701582, E-Mail: gwk[at]lwl.org

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Westfalen,
Dortmund, Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Olpe,
Recklinghausen, Siegen-Wittgenstein: Freizeit, Kultur und
Medien / 26.11.2010 15:00

Westfalen im TV: Bronzene Guillotinen und der höchste
Weihnachtsbaum Deutschlands

Vier streng hintereinander aufgestellte Guillotinen mit
bronzenen Fallbeilen vor einem kleinen klassizistischen
Obelisken - das Kunstwerk "A view to the Temple" von Ian
Hamilton Finlay sorgte schon bei der documenta 1987 für
Aufsehen. Seit 2003 steht es im Marler Skulpturenpark. Die
Sendung west.art stellt das subversive Werk vor.
West.art-Meisterwerke - Ian Hamilton Finlay: "A view to the
Temple", Dienstag, 30. November, 23.10 Uhr, WDR

In der Sendereihe "Unser Land NRW" wird jungen Menschen das
Bundesland Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Die zweite Folge
befasst sich mit Ostwestfalen, wo alte Sagen, alte Steine, alte
Feldherren und neue Lebensmittel-Produktionen zu Hause sind.
Unser Land NRW - Ostwestfalen, Mittwoch, 1. Dezember, 7.35 Uhr,
WDR

Direkt im Anschluss widmet sich "Unser Land NRW" dem Sauerland.
Tropfsteinhöhlen, Goldsucher, Sprungschanzen und Winnetou
machen deutlich: Sauerland ist Abenteuerland. Unser Land NRW -
Das Sauerland, Mittwoch, 1. Dezember, 7.50 Uhr, WDR

Am Tag darauf reist die Dokureihe weiter nach Wittgenstein und
in das Siegerland. Hier treffen die Zuschauer auf Richard zu
Sayn-Wittgenstein-Berleburg, der noch heute in seinem Schloss
in Bad Berleburg lebt. Unser Land NRW - Wittgenstein und das
Siegerland, Donnerstag, 2. Dezember, 7.20 Uhr, WDR

Bundesweit bekannte und regionale Künstler treffen sich in
Dortmund, um die Vorweihnachtszeit musikalisch zu versüßen. Den
größten Weihnachtsbaum Deutschlands haben sie dabei von der
Bühne aus immer im Blick. Mit dabei sind unter anderem Tony
Marshall, Elena Janzen, Simon Dye und der Dortmunder Kinderchor
Die Zauberlehrlinge. Schöne Bescherung 2010 - live aus Dortmund,
Sonntag, 5. Dezember, 17 Uhr, WDR


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 30 09:56:48 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Nov 2010 09:56:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Literaturbericht: Westfalen im Archiv fuer
Reformationsgeschichte 39, 2010
Message-ID: 4CF4CA60.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Andreas Rutz"
Datum: 29.11.2010, 11:39


AKTUELL

Das "Archiv für Reformationsgeschichte" veröffentlicht in
seinem Literaturbericht regelmäßig Besprechungen und Anzeigen
zur westfälischen (Kirchen-)Geschichte der Reformationszeit und
des konfessionellen Zeitalters. Verantwortlich für den
Westfalenteil ist Dr. Andreas Rutz (Institut für
Geschichtswissenschaft der Universität Bonn, Abt. für
Rheinische Landesgeschichte). URL:
http://www.reformationsgeschichte.de

Im aktuellen Band (Archiv für Reformationsgeschichte.
Literaturbericht 39, 2010, S. 149-161, Nr. 548-581) werden
folgende Titel besprochen:

Harm Klueting (Hrsg.): Das Herzogtum Westfalen, Bd. 1: Das
kurkölnische Herzogtum Westfalen von den Anfängen der
kölnischen Herrschaft im südlichen Westfalen bis zur
Säkularisation 1803, Münster: Aschendorff, 2009. 927 S., 1
Kartenbeilage.

Hans Jürgen Brandt, Karl Hengst: Geschichte des Erzbistums
Paderborn, Bd. 2: Das Bistum Paderborn von der Reformation bis
zur Säkularisation 1532-1802/21. Mit einem Beitrag von Roman
Mensing (Veröffentlichungen zur Geschichte der Mitteldeutschen
Kirchenprovinz; 13), Paderborn: Bonifatius, 2007. 704 S.

Wilhelm Kohl: Das Zisterzienserinnen-, später
Benediktinerinnenkloster St. Aegidii zu Münster (Germania
Sacra. Die Kirche des Alten Reiches und ihre Institutionen.
Dritte Folge; 1: Die Bistümer der Kirchenprovinz Köln. Das
Bistum Münster; 10), Berlin/New York: Walter de Gruyter, 2009.
XXIV u. 562 S., 1 Faltkarte.

Helmut Müller (Bearb.): Urkunden des Klosters Wormeln
(Veröffentlichungen der historischen Kommission für Westfalen;
37; Westfälische Urkunden; 10), Münster: Aschendorff, 2009. 404
S.

Bernhard Heising (Bearb.): Neuenheerser Kopialbuch (1730-1737)
von Johannes Tütel und Nikolaus Zimmermann und seine Register
von Waldeyer/Lüke/Zimmermann, Bad Driburg 2009 - Online
Publikation im Internetportal "Westfälische Geschichte", URL:
http://www.westfaelische-geschichte.de/lit7710.

Christine Aka: Die Bruderschaft Unserer Lieben Frauen und
Sancti Johannis zu Münster/Westfalen 1408/2008, Münster:
Aschendorff, 2009. 56 S.

Erica Gelser: Lay religious women and church reform in late
medieval Münster. A case study of the beguines, Ann Arbor: UMI,
2008. IX, 375 S.

Susan Marti: Sisters in the Margins? Scribes and Illuminators
in the Scriptorium of Paradies near Soest, in: Jeffrey F.
Hamburger (Hrsg.): Leaves



From Paradise. The cult of John the
Evangelist at the Dominican Convent of Paradies bei Soest
(Houghton Library Studies; 2), Cambridge, Mass.: Harvard
University Press, 2008, 5-54.

Werner Frese: Die Bibliothek des Prämonstratenserklosters
Varlar bei Coesfeld, in: Westfälische Zeitschrift 159, 2009,
59-90.

Wilhelm Janssen: Huckarde - von der mittelalterlichen Kapellen-
zur neuzeitlichen Pfarrgemeinde. Kirchenorganisation und
Gemeindeleben, in: Thomas Schilp, Barbara Welzel (Hrsg.):
Mittelalter und Industrialisierung. St. Urbanus in Huckarde
(Dortmunder Mittelalter-Forschungen; 12), Bielefeld: Verlag für
Regionalgeschichte, 2009, 91-102.

Kay Peter Jankrift: Hospitäler und Leprosorien im Nordwesten
des mittelalterlichen "Regnum Teutonicum" unter besonderer
Berücksichtigung rheinisch-westfälischer Städte, in: Martin
Scheutz u.a. (Hrsg.): Europäisches Spitalwesen. Institutionelle
Fürsorge in Mittelalter und Früher Neuzeit (Mitteilungen des
Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.
Ergänzungsbd.; 51), Wien/München: Oldenbourg, 2008, 295-305.

Tobias Daniels: Recklinghäuser Kleriker im 15. Jahrhundert. Mit
besonderer Berücksichtigung der Vita des Rotaprokurators am
Basler Konzil, Arnold Lengerbeyn aus Recklinghausen, in:
Vestische Zeitschrift 102, 2008/09, 5-32.

Tetsuya Nagamoto: Shukyoukaikaku-ki Myunsta no syakai-undou
(1525-35nen) to toshi-kyoudoutai. Undou no syakaikouzou-bunseki
wo chushin ni [Die soziale Bewegung und die städtische Gemeinde
in Münster in der Reformationszeit (1525-1535). Eine Analyse
der Sozialstruktur der Bewegung], in: Seiyoushi-kenkyu
[Forschungen zur Geschichte des Westens], NF 37, 2008, 86-117.

Catherine Dejeumont: La réforme du mariage dans la communauté
anabaptiste de Münster. Quelle utopie?, in: Clio. Histoire,
femmes et sociétés 24, 2006, 27-57.

Bernward Schmidt: Münster und das "Täuferreich" im Spiegel der
Flugschriften 1534-1538. Zu den Quellen älterer
Geschichtsbilder, in: Westfälische Zeitschrift 159, 2009, 33-57.

Gesine Dronsz, Martin Leutzsch, Harald Schroeter-Wittke (Hrsg.)
: Evangelisches Paderborn. Protestantische Gemeindegründungen
an Pader und Weser (Beiträge zur westfälischen
Kirchengeschichte; 34), Bielefeld: Luther-Verlag, 2008. 184 S.

Wingolf Lehnemann (Hrsg.): Georg Spormecker: Cronica Lunensis
civitatis Markanae. Aufzeichnungen eines westfälischen
Geistlichen im 16. Jahrhundert (Veröffentlichungen der
Historischen Kommission für Westfalen; 44; Quellen und
Forschungen zur Kirchen- und Religionsgeschichte; 8),
Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, 2010. 364 S.

Oliver Becher: Herrschaft und autonome Konfessionalisierung.
Politik, Religion und Modernisierung in der frühneuzeitlichen
Grafschaft Mark, Essen: Klartext, 2006. 285 S.

Uwe Goppold: Politische Kommunikation in den Städten der
Vormoderne. Zürich und Münster im Vergleich (Städteforschung;
A/74), Köln/Weimar/Wien: Böhlau, 2007. 384 S.

Bastian Gillner: "Bei der Religion unvergewaltiget..."?
Konfessionelle Entwicklungen im münsterischen Adel am Beispiel
der Herren von der Recke zu Steinfurt, in: Jahrbuch für
westfälische Kirchengeschichte 104, 2008, 121-149.

Matthias Bollmeyer: Zur Erschließung eines unbekannten
Einblattdruckes aus dem Jahre 1605 mit doppeltem Bezug zur
Stadt Herford in Westfalen. Biographische und bibliographische
Beiträge zum Juristen Matthäus Bexten und zu den lutherischen
Theologen Johannes und Caspar Waterham, in: Jahrbuch für
Westfälische Kirchengeschichte 105 (2009), 21-43.

Klaus Nier: Nützliche Geschichte. Über Konzeption und
Medialität des Osnabrücker Bischofsbuchs. Zugleich ein Beitrag
zur Ideologie von Bischofsbüchern im 16. und frühen 17.
Jahrhundert, in: Osnabrücker Mitteilungen 113, 2008, 11-60.

Sabine Reichert: Prozessionen als Merkmal konfessioneller
Zugehörigkeit. Die Osnabrücker Gegenreformation im Spiegel der
Chronik des Rudolf von Bellinckhausen, in: Osnabrücker
Mitteilungen 114, 2009, 31-48.

Volker Arnke: "Aus dem friede in newe unruhe". Der Osnabrücker
Jesuitenstreit nach dem Westfälischen Frieden aus der Sicht des
Stadtrats und Ernst Augusts II., in: Osnabrücker Mitteilungen
113, 2008, 77-109.

Andreas Neuwöhner: Den Kampf um die Freiheit verloren?
Verwaltung und Finanzen der Stadt Paderborn im Spannungsfeld
von städtischer Autonomie und frühmodernem Staat (Studien und
Quellen zur westfälischen Geschichte; 48), Paderborn:
Bonifatius, 2004. 311 S.

Mareike Menne: Herrschaftsstil und Glaubenspraxis. Bischöfliche
Visitation und die Inszenierung von Herrschaft im Fürstbistum
Paderborn 1654-1691 (Studien und Quellen zur Westfälischen
Geschichte; 54), Paderborn: Bonifatius, 2007. 325 S.

Bernhard Fluck: "Ein Bild vom Antlitz seiner Herde". Die Lage
der Pfarreien im Bistum Paderborn nach den Protokollen der
Visitation Dietrich Adolfs von der Recke 1654-1656, hrsg. v.
Roman Mensing, Reinhard Müller, Hermann-Josef Schmalor
(Veröffentlichungen zur Geschichte der mitteldeutschen
Kirchenprovinz; 21; Studien und Quellen zur westfälischen
Geschichte; 65), Paderborn: Bonifatius, 2009. 352 S.

Mareike Menne: Untertanenpflicht im Hochstift Paderborn. Beginn
und Erfolg der Schulpflicht in der zweiten Hälfte des 17.
Jahrhunderts, in: Paderborner Historische Mitteilungen 19, 2006,
25-38.

Barbara Groß: Hexerei in Minden. Zur sozialen Logik von
Hexereiverdächtigungen und Hexenprozessen (1584-1684)
(Westfalen in der Vormoderne. Studien zur mittelalterlichen und
frühneuzeitlichen Landesgeschichte; 2), Münster: Aschendorff,
2009. 391 S.

Barbara Groß: Von Klatsch und Konflikten. Zur sozialen Logik
von Hexereiverdächtigungen in der frühneuzeitlichen Stadt
Minden, in: Westfälische Zeitschrift 159, 2009, 221-262.

Matthias Wemhoff (Hrsg.): Barocke Blütezeit. Die Kultur der
Klöster in Westfalen (Dalheimer Kataloge; 1), Regensburg:
Schnell & Steiner, 2007. 494 S.

Ursula Olschewski: Bruderschaften und geistliche Gemeinschaften
im neuzeitlichen Westfalen zwischen Kontinuität und
Paradigmenwechsel, in: Jahrbuch für mitteldeutsche Kirchen- und
Ordensgeschichte 4, 2008, 65-123.

Philipp Dotschev: Zwischen profan und heilig. Die Kirchhöfe von
Badbergen und Gütersloh (1650-1800), in: Osnabrücker
Mitteilungen 113, 2008, 111-135.

Philipp Dotschev: "Ehrbar und rein wie ein Gottes-Acker"? Der
dörfliche Kirchhof zwischen Konfessionalisierung und Aufklärung,
in: Jahrbuch für westfälische Kirchengeschichte 104, 2008,
151-174.

Christian Peters: Das Projekt "Pietismus in Westfalen". Der
Pietismus des 17.und 18. Jahrhunderts in seiner Ausstrahlung
auf die Region, in: Jahrbuch für westfälische Kirchengeschichte,
105, 2009, 191-217.


INFO

Dr. Andreas Rutz
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Geschichtswissenschaft
Abt. für Rheinische Landesgeschichte
URL: http://www.landesgeschichte.uni-bonn.de
Am Hofgarten 22
53113 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 739766
E-Mail: andreas.rutz at uni-bonn.de
URL: http://www.landesgeschichte.uni-bonn.de/personal/rutz.htm
URL: http://www.clio-online.de/forscherinnen=698
URL: http://www.historischesarchivkoeln.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 30 09:58:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Nov 2010 09:58:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 166.000 Besucher sahen "Aufruhr 1225"
Message-ID: 4CF4CABF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.11.2010, 12:02


AKTUELL

166.000 Besucher sahen "Aufruhr 1225"

Insgesamt 166.000 Besucher haben die Mittelalter-Ausstellung
"Aufruhr 1225!" im LWL-Museum für Archäologie in Herne besucht.
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch: "Wir sind mit diesem
außergewöhnlichen Erfolg unseres Beitrages zur Ruhr 2010 sehr
zufrieden." Die Schau des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL), die am Sonntagabend (28.11.) nach neun Monaten zu Ende
ging, hatte 1,7 Millionen Euro gekostet und die erwartete
Besucherzahl von rund 100.000 um mehr als die Hälfte
übertroffen.

Letzte Besucherin der größten Mittelalterausstellung, die es
bisher im Ruhrgebiet gegeben hat, war Regina Pötter: Über
sieben Stunden war die 31-jährige Gelsenkirchenerin am Sonntag
im LWL-Museum und auf dem Mittelaltermarkt, der als großes
Abschlussfest aufgebaut war, unterwegs.

Allein im November besuchten rund 25.000 Menschen die
Mittelalterschau - zirka 6.000 kamen am letzten
Ausstellungswochenende. "Aufruhr 1225!" ist damit auch für das
LWL-Museum für Archäologie bisheriger Besucherrekord.

Hintergrund

Von Ende Februar bis Ende November inszenierte das Museum auf
einer Ausstellungsfläche von 1.500 Quadratmetern eine
Spurensuche nach den Überresten dieser Zeit in der heute
vollkommen verwandelten Landschaft an Ruhr, Emscher, Lippe und
Rhein. Etwa 1.000 Ausstellungsstücke wie Waffen, Rüstungen,
goldene Reliquiare oder Kochgeschirr sowie Nachbildungen zum
Anfassen und Ausprobieren zeigten, wie die Menschen im 13.
Jahrhundert lebten.

Die Ausstellung bot eine Übersicht der mehr als 400 Burgen, die
es zwischen Emscher und Ruhr gegeben hat. Das heutige
Ruhrgebiet weist eine der höchsten Burgendichten Europas auf.
Auch das Entstehen mehrerer benachbarter Zentren, das die
Ruhrregion bis heute prägt, ist nach der Überzeugung der
Ausstellungsmacher letztlich auf die Ermordung des Kölner
Erzbischofs Engelbert im Jahr 1225 zurückzuführen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 30 10:06:57 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Nov 2010 10:06:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Das Revier faehrt elektrisch. Die
Elektrifizierung des Schienenverkehrs im Ruhrgebiet", Recklinghausen,
02.12.2010
Message-ID: 4CF4CCC1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Peter Döring"
Datum: 30.11.2010, 08:57


AKTUELL

"Das Revier fährt elektrisch. Die Elektrifizierung des
Schienenverkehrs im Ruhrgebiet" lautet der Titel des nächsten
Referates in der Vortragsreihe des Umspannwerks Recklinghausen
zu regionalen Elektrizitätsgeschichte. Am 2. Dezember 2010 um
19.00 Uhr beschreibt der Historiker Andreas Zolper die
bedeutende Rolle der regionalen Straßen- und Eisenbahnen für
die Nutzung der Elektrifizität.

In seinem Vortrag zeichnet Zolper die Elektrifizierung des
Schienenverkehrs im Ruhrgebiet nach. Um 1900 trugen die
Straßenbahnen zum wesentlichen Aufbau der öffentlichen
Stromversorgung im Revier bei. Als Beispiel für den weiteren
Ausbau der Elektrifizierung des Schienenverkehrs, widmet er
sich dem ambitionierten Projekt einer elektrisch betriebenen
"Rheinisch-Westfälischen Schnellbahn" aus den 1920er Jahren,
die das Ruhrgebiet mit Köln verbinden sollte. Es scheiterte am
Widerstand der Reichsbahn und des Bergbaus. Erst in den 1950er
Jahren begann die Elektrifizierung des Eisenbahnnetzes im
Revier, die von intensiven Diskussionen um die Wahl des
Bahnstromsystems begleitet war.

Der Vortrag von Andereas Zolper ist Teil einer
Veranstaltungsreihe, die in Zusammenarbeit mit der
Volkshochschule Recklinghausen die Ausstellung "Revier unter
Strom - Fotografien zur Elektrizitätsgeschichte des
Ruhrgebietes" im Umspannwerk Recklinghausen begleitet.

"Revier unter Strom" dokumentiert anhand historischer
Fotografien die Entwicklung des Ruhrgebiets zu Europas größtem
Energiezentrum durch die gewaltige Erzeugung von Kohle, Stahl
und Elektrizität seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Rund 200 bisher unveröffentlichte Bilder aus Archiven und
Museen der Region zeigen, wie die intensive Nutzung der
Elektrizität in Industrie, Gewerbe, Verkehr und im Haushalt für
die regionale Entwicklung eine prägende Rolle spielte und in
charakteristischer Weise das Wirtschaftsleben, die Landschaft
und den Alltag der Menschen im Ruhrgebiet beeinflusste.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Das Revier fährt elektrisch.
Die Elektrifizierung des Schienenverkehrs im Ruhrgebiet"
Datum: 2. Dezember 2010, 19.00 Uhr
Umspannwerk Recklinghausen, Museum Strom und Leben
Uferstr. 2 - 4
45663 Recklinghausen
Tel.: 02361 9842216
Fax: 02361 9842215
E-Mail: museum at rwe.com
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de

Kontakt:
Hanswalter Dobbelmann
Umspannwerk Recklinghausen, Museum Strom und Leben
Uferstr. 2 - 4
45663 Recklinghausen
Tel.: 02361 9842208
Fax: 02361 9842215
E-Mail: hanswalter.dobbelmann at rwe.com





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 30 10:14:24 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Nov 2010 10:14:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] RP ueberreicht Anerkennungsurkunde fuer
"Stiftung-Buerger fuer Warendorf"
Message-ID: 4CF4CE80.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 29.11.2010, 15:24


AKTUELL

RP überreicht Anerkennungsurkunde für "Stiftung-Bürger für
Warendorf"

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek überreichte heute (29.
November) bei der gastgebenden Firma Kreienbaum GmbH in
Warendorf die Anerkennungsurkunde für die "Stiftung-Bürger für
Warendorf" an den Stiftungsvorstand Monika Vornhusen, Werner
Grage und Josef Wermeling. Im Anschluss an den Festakt folgte
ein bunter Reigen aus dem Warendorfer Kulturprogramm sowie die
noch ausstehende Wahl des Stiftungskuratoriums.

Die Bürgerstiftung, die auf 103 Gründungsmitglieder schauen
kann, hat sich zum Ziel gesetzt, Bildung und Erziehung, Jugend-
und Altenhilfe, Sport, Kultur, Kunst, Denkmal- und
Landschaftspflege, traditionelles Brauchtum, Heimatpflege sowie
Umwelt-, Natur- und Tierschutz vor Ort zu fördern. Damit sollen
die positive Entwicklung und das besondere Erscheinungsbild der
Stadt Warendorf weiter ausgebaut werden, um das Leben dort
lebenswerter zu machen. Des Weiteren sollen Gemeinsinn und
Heimatverbundenheit, der einheimischen als auch der zugezogenen
Mitbürger gestärkt werden.

"Bürgerstiftungen sind mir ein besonderes Anliegen, da sie
gemeinnützige Ziele unabhängig und überparteilich verfolgen und
mit viel Engagement betreiben", betonte Paziorek. "Ich wünsche
Ihnen viel Erfolg sowie tatkräftige und finanzielle
Unterstützung."

Das Stiftungsvermögen beträgt 135.600 Euro und soll in seinem
Wert ungeschmälert erhalten bleiben. Durch Zustiftungen der
Stifter und Dritter kann das Stiftungsvermögen erhöht werden.

Die Stiftung "Bürger für Warendorf" ist die 49. Stiftung im
Kreis Warendorf, die siebte Stiftung in der Stadt und die 487.
Stiftung sowie die 23. Bürgerstiftung im Regierungsbezirk
Münster.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 30 12:40:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Nov 2010 12:40:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 30.11.2010
Message-ID: 4CF4F0B1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 30.11.2010, 12:21


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 30.11.2010


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Westfalen, NRW, Coesfeld: Politik, Wirtschaft / 30.11.2010 12:00

Wieder weniger Arbeitslose in Westfalen - Bezirk Coesfeld
meldet "Vollbeschäftigung"

Westfalen (wh). Die Arbeitslosigkeit in Westfalen ist weiter
gesunken. Laut aktueller Statistik der Bundesagentur für Arbeit
sind in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
gegenwärtig 325.232 Menschen ohne Arbeit. Das sind 4220 (-1,3
Prozent) Arbeitslose weniger als im Vormonat und 28.985 weniger
als vor einem Jahr (- 8,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt
bei 7,7 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte unter dem
Landesdurchschnitt. Auch wenn in NRW mit einer
Beschäftigtenzahl von 5.946.100 Personen der höchste Stand seit
neun Jahren erreicht ist, relativiert die Vorsitzende der
Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Christiane
Schönefeld, das Ergebnis: "Wir müssen die Veränderungen hinter
den Zahlen betrachten. So hat sich zum Beispiel in diesem
Zeitraum die Vollzeitbeschäftigung bei gleichzeitiger Zunahme
der Teilzeitarbeit verringert." Die landesweit niedrigste
Arbeitslosenquote verzeichnet zum wiederholten Mal der
Arbeitsagenturbezirk Coesfeld. Mit 3,9 Prozent herrscht hier -
laut gängigen Definitionen - Vollbeschäftigung.

Weitere Informationen:
http://www.arbeitsagentur.de/nn_158604/Dienststellen/RD-NRW/RD-NRW/Presse/2010/pi-2010-042.html

Pressekontakt:
Aneta Schikora, Pressesprecherin Bundesagentur für Arbeit,
Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, Telefon: 0211/4306326,
E-Mail: aneta.schikora[at]arbeitsagentur.de

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Westfalen,
NRW, Lippe: Kultur und Medien, Wissenschaft und Bildung /
30.11.2010 11:00

Bundesdesignpreis für Hightech-Wanderstock aus Ostwestfalen

Detmold (wh). Diese "Gemse" ist Gold wert: Ein vom Detmolder
Designer und Architekten Jan-Erik Gerdt entworfene Wanderstab
wird mit dem Bundesdesignpreis 2011 ausgezeichnet. Die
Hightech-Gehhilfe "Gemse" sei ein Beispiel dafür, wie aus einer
innovativen Idee und mit Hilfe der handwerklichen Fähigkeiten
einer Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe Detmold
ein faszinierendes Produkt entstehen kann, sagte die Jury in
ihrer Beurteilung. Der Clou der "Gemse": Je nachdem, in welche
Richtung man den Stab führt, bleibt er steif oder federt. Die
Erfindung, die bereits mit dem red-dot-Award für Design
prämiert wurde, ist für Sportler wie für Senioren konzipiert
und soll mit gängigen Klischees vom Wandern aufräumen. Der
Bundesdesignpreis gilt als anspruchsvollste deutsche
Auszeichnung im Bereich Produktgestaltung. Aus über 1.500
nominierten Einreichungen wählte die Jury in diesem Jahr fünf
Gold- und 20 Silbergewinner aus.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.german-design-council.de/deutscher-designpreis/designpreis-2011/gewinner.html

Pressekontakt:
Detlev Grewe-König, Pressereferent Hochschule
Ostwestfalen-Lippe, Telefon: 05261/702218, E-Mail:
detlev.grewe-koenig[at]hs-owl.de

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Westfalen,
NRW: Politik, Soziales / 30.11.2010 10:00

Mehr Menschen sind pflegebedürftig

Westfalen (wh.) Die Zahl der Menschen in Westfalen, die auf
Pflege angewiesen sind, ist in den vergangenen Jahren weiter
gestiegen. Erhielten im Dezember 2007 noch 218.516 Menschen
Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung, lag diese Zahl
Ende 2009 bei 233.572, meldet das Statistische Landesamt. Das
entspricht einem Anstieg von 6,96 Prozent. Für das gesamte
Bundesland liegt der Zuwachs bei 4,9 Prozent. Von den
Pflegebedürftigen in Westfalen erhielten 2009 105.873 Menschen
Pflegegeld, um die Hilfe durch selbst organisierte Pflegekräfte
sicher zu stellen. Im Heim wurden 70.671 Menschen betreut,
Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst erhielten
57.028 Menschen. Diese Zahlen würden "voll im bundesweiten
Trend" liegen und den demographischen Wandel verdeutlichen,
kommentiert Christiane Grote, Pressesprecherin des
Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, die Entwicklung. Mit
steigender Lebenserwartung würde auch das Risiko
pflegebedürftig zu werden, zunehmen.

Weitere Informationen und Daten zu allen Städten und Kreisen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pres_195_10.html
Pressekontakt:
Pressestelle IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de; Christiane Grote, Pressesprecherin
Medizinischer Dienst der Krankenkassen, Telefon: 0201/8327115,
E-Mail: office[at]mds-ev.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Politik, Soziales / 30.11.2010 09:00

Bielefeld setzt ein Lichtzeichen gegen die Todesstrafe

Bielefeld (wh.) Die Fassade des Alten Rathauses in Bielefeld
wird heute von 17.30 bis 22 Uhr in grünes Licht getaucht, um
ein Zeichen für Menschenrechte und gegen die Todesstrafe zu
setzen. Der Schriftzug "Städte gegen die Todesstrafe" ist bis
18.30 Uhr sichtbar. Die Beleuchtungsaktion ist Teil der
internationalen Kampagne am Welttag gegen die Todesstrafe, der
von der italienischen Gemeinschaft Sant'Egidio initiiert wurde.
Rund 1200 Städte, darunter Atlanta, Paris, Madrid und Berlin,
protestieren heute mit grünem Licht gegen die Exekution.

Weitere Informationen: http://www.santegidio.org/de

Pressekontakt: Presseamt Stadt Bielefeld, Telefon: 0521/512215,
E-Mail: presseamt[at]bielefeld.de

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Westfalen,
Unna: Kultur und Medien, Panorama, Stadtentwicklung /
29.11.2010 16:00

13.000 Lichter pulsieren über Bergkamen

Bergkamen (wh). Dieses Kunstwerk ist nicht zu übersehen: Eine
33 Meter hohe Stehle mit 13.000 pulsierenden LED-Lichtern wird
am 3. Dezember auf der Adener Höhe in Bergkamen eingeweiht. Die
Leuchtskulptur "Impuls" der Kölner Künstler Maik und Dirk
Löbbert steht auf einer 90 Meter hohen Bergwerkshalde und soll
als Landmarke sowohl dem Bezug zur montanindustriellen
Vergangenheit als auch den Aufbruch in die Zukunft Bergkamens
symbolisieren. Die Kosten in Höhe von 650.000 Euro werden vom
Land NRW und einem privaten Spender getragen.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Pressekontakt: Pressekontakt: Bernd Wenske, Kulturdezernent
Bergkamen, Telefon: 02307/965226, E-Mail:
b.wenske[at]bergkamen.de

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Westfalen,
Bielefeld, Paderborn, Soest: Freizeit, Panorama / 29.11.2010
15:00

Weihnachten in Westfalen: Besondere Adventskalender verkürzen
das Warten

Westfalen (wh). Hinter diesen Türchen verbirgt sich keine
Schokolade: Außergewöhnliche Adventskalender auf
Weihnachtsmärkten, im Theater oder Internet bereiten auf das
Fest vor. Westfalen heute stellt einige der schönsten und
originellsten Aktionen vor.

Soest. In der historischen Soester Altstadt kümmert sich der
Weihnachtsengel persönlich um den Adventskalender. Täglich um
17 Uhr öffnet dieser das Fenster der Adventsbäckerei am
festlich beleuchteten Marktplatz und verteilt süße Geschenke an
die wartenden Kinder.

Lippstadt. Eine alte Tradition wird am Rand des Lippstädter
Weihnachtsmarktes gepflegt: Am 1. Dezember verwandelt sich dort
das Rathaus in einen riesigen Kalender. Schüler haben die
Fenster künstlerisch gestaltet und öffnen im Engelskostüm
täglich um 17 Uhr bzw. samstags um 16.45 Uhr eines dieser
Türchen. Zwei Bläser der Musikschule begleiten das
stimmungsvolle Spektakel.

Bielefeld. Künstlerisches und Kurioses präsentiert der
Adventskalender des Theaters Bielefeld: Täglich um 16 Uhr gibt
es auf dem Balkon des Theaters am Alten Markt eine
Überraschung. Mal singt dort die Säge, mal werden Tanzszenen
aufgeführt. Zum Auftakt singt Dirk Kazmierczak als Wunschfee
verkleidet den Weihnachtsklassiker "All I want for Christmas is
You".

Westfalen. Mit Impulsen für Besinnlichkeit und Vorfreude
begleitet der Online-Adventskalender der Evangelischen Kirche
von Westfalen durch den Dezember. Unter
http://advent.evangelisch-in-westfalen.de/ dürfen virtuelle
Türchen geöffnet werden.

Paderborn. Mit einer täglichen Kunstaktion feiert die
Universität Paderborn die Adventszeit: Auf der Internetseite
http://www.upb.de/dailypainting hat die Daily-Painting-Gruppe
eine Galerie aufgebaut. Vom 1. bis 24. Dezember entstehen dort
Bilder mit ungewöhnlichen Eindrücken des Paderborner
Stadtlebens, die auch verkauft werden. Zum Weihnachtsfest
sollen im virtuellen Ausstellungsraum dann über 1000 Arbeiten
zu sehen sein.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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