E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2007 - 01


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 75 (220 KB)
 
 
From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 2 10:36:38 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Jan 2007 10:36:38 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Sicherl, Bernhard / Trier,
Bendix: Einhundert Jahre Geschichte der Altertumskommission fuer
Westfalen
Message-ID: 459A35B6020000D600023A4A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.12.2006, 12:09


LITERATUR

LWL gibt Buch zur Gründung seiner Altertumskommission vor
110 Jahren heraus

Im Jahre 1896 beschloss der Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens die Gründung einer Historischen
Kommission und einer "Altertums-Kommission", um "die Forschungen
an den stummen Zeugen der Vergangenheit systematischer anzuregen,
einheitlicher zu fördern". Am 30. Dezember 1897 fand die
konstituierende Sitzung statt. Die Altertumskommission für
Westfalen gehört heute zu den sechs landeskundlichen
Kommissionen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und
ist die älteste archäologisch forschende Institution Westfalens.
Der LWL hat jetzt ein Buch über die Geschichte seiner Kommission
herausgegeben.

Am Beginn der Geschichte der Kommission stand die Erforschung
der Römerlager an der Lippe, allen voran in Haltern. Dabei hat
die Altertumskommission archäologische Grabungsmethoden
mitentwickelt, die in Grundzügen heute noch gültig sind. Die
bewegte Geschichte der Kommission reicht von der Erforschung
vor- und frühgeschichtlicher Wallburgen bis hin zur weitgehend
erfolgreichen Verteidigung der eigenen Forschungsziele gegen
zunehmende Anfeindungen während des Dritten Reiches durch den
damaligen Vorsitzenden August Stieren und der Neugründung der
Kommission nach dem Zweiten Weltkrieg. 1997 beging der LWL das
100-jährige Gründungsjubiläum der Kommission mit einer
Sonderausstellung in seinem Westfälischen Museum für Archäologie
und mit einer internationalen Fachtagung.

Das jetzt herausgegebene Buch stellt die Kommissionsgeschichte
umfassend dar, erläutert und illustriert sie mit zahlreichen,
zum Teil bislang unveröffentlichten Dokumenten, Plänen und Fotos
aus verschiedenen Zeiten.


INFO

Bernhard Sicherl/Bendix Trier: Einhundert Jahre Geschichte der
Altertumskommission für Westfalen von 1896 bis 1996.
Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen, Band
XVI. Aschendorff Verlag Münster 2006. 119 S. mit 75 teils
farbigen Abbildungen, ISBN 3-402-05041-2, 29,- €





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 2 10:44:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Jan 2007 10:44:07 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_NRW-Stiftung=3A_In_20_Jahren_200?=
=?iso-8859-1?q?_Mio=2E_Euro_f=FCr_Natur_und_Kultur_in_NRW?=
Message-ID: 459A3777020000D600023A63@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "NRW-Stiftung"
Datum: 28.12.2006, 12:34


AKTUELL

NRW-Stiftung:
In 20 Jahren 200 Mio. Euro für Natur und Kultur in NRW
Weitere 7,1 Mio. Euro für Biotope, Baudenkmäler und Museen

Insgesamt 7,1 Millionen Euro stellte die Nordrhein-Westfalen-
Stiftung im Jahr 2006 für Maßnahmen im Naturschutz und in
der Heimat- und Kulturpflege bereit. Damit konnte die im Herbst
1986 gegründete NRW-Stiftung in den ersten zwei Jahrzehnten
insgesamt über 200 Mio. Euro an Fördergeldern bereitstellen.

Rund 80 neue Fördermaßnahmen gab es 2006. Unterstützt wurden
im letzten Jahr beispielsweise der Ausbau des Röntgen-Museums in
Remscheid, die Sanierung von Kloster Marienmünster, die
Einrichtung des Textilfabrik Johann Wülfing in Radevormwald und
das Schloss Horst in Gelsenkirchen. Weitere Hilfe gab es auch
für die Neugestaltung des Neanderthal-Museums in Mettmann, die
Sanierung des Astropeilers in Bad Münstereifel und für Schloss
Drachenburg in Königswinter, das seit einigen Jahren mit
maßgeblicher Beteiligung der NRW-Stiftung restauriert wird.

Für die Ziele des Naturschutzes kaufte die NRW-Stiftung
Feuchtgebiete, Moore und Streuobstwiesen, soeben beschlossen
wurde zudem ein Zuschuss über 300.000 Euro für das
Naturschutzgroßprojekt Senne in Ostwestfalen. Die NRW-Stiftung
unterstützte 2006 zudem die Arbeit der Biologischen Stationen
und stellte Mittel für die Anlage von zwei barrierefreien
Natur-Erlebnispfaden in der Eifel und im Kreis Olpe zur
Verfügung.

Insgesamt sind es bis heute rund 1.600 Maßnahmen, mit denen
die NRW-Stiftung seit 1986 den Naturschutz und die Kulturarbeit
unterstützt. Das Geld für ihre Aufgaben erhält sie aus den
Zweckerträgen der Rubbellos-Lotterie und aus Spenden und
Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.


INFO

Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und
Kulturpflege
Roßstraße 133
40476 Düsseldorf
Telefon: 02 11 / 4 54 85 - 0
Telefax: 02 11 / 4 54 85 - 22
info at nrw-stiftung.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 2 11:02:45 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Jan 2007 11:02:45 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, November 2006
Message-ID: 459A3BD5020000D600023A81@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 02.01.2007, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
99. Jahrgang Nr. 11
November 2006
ISSN 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 282f.
Horstmann, Dietrich
Auf Goethes Spuren
Zur Quellforschung in Lippe gestern, heute und morgen

S. 284-286
Schröder, Friedrich-Wilhelm
Vorbildliches Engagement für Umwelt- und Tierschutz
Die Preisträger 2006 des Lippischen Heimatbundes

S. 286
Spilker, Karl Heinz
Friedenseichen und Freudenfeuer
Naturdenkmale als Folge des Deutsch-Französischen
Krieges von 1870/71

S. 289f.
Stechemesser, Adelheid
Als ich ein kleines Mädchen war
Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in
Wörderfeld (Teil 6)

S. 296f.
Spaß haben, sicher sein, Chancen nutzen
Privatschulinternat Schloss Varenholz

S. 298-300
Böcker, Martin / Gaertringen, Julia Freifrau Hiller von
"Mit höchster Genehmigung..." ins Internet gestellt
Die Theaterzettel der Lippischen Landesbibliothek

S. 302f.
Scheffler, Jürgen
Wie kam eine Batak-Sammlung ins Stift St. Marien?
Zur Ausstellung "Wie Engel Gottes" im Museum
Hexenbürgermeisterhaus Lemgo

S. 304
Von der Kunst zum Kinderkriegen
Ausstellung vom 10. Dezember 2006 bis zum 29. Mai
2007 im Lippischen Landesmuseum Detmold

S. 305
Scheef, Vera
Berthold Brecht und Teo Otto: Leidenschaft fürs Theater
Zum 50. Todestag von Berthold Brecht (1898-1956)

S. 306
Literatur





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 3 09:19:23 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Jan 2007 09:19:23 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 12/2006
Message-ID: 459B751B020000D600023D12@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 03.01.2007, 09:20


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
67. Jahrgang
Dezember 2006
Heft 12/2006


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 397-402
Bleicher, Wilhelm
Die Blätterhöhle -
Hagens bedeutendster prähistorischer Fundort

S. 403-405
Bleicher, Wilhelm
Alte Funde aus der Sallowsky-Höhle

S. 406-420
Bleicher, Wilhelm
Das Museum in der Wasserburg Werdringen

S. 421-424
Bleicher, Wilhelm
Eröffnung des "Deutsches Höhlenmuseum Iserlohn" an
der Dechenhöhle

S. 425
Lapp, Renate
Eine Weihnachtsgeschichte, wie sie das Leben schreibt

S. 426f.
Bornefeld, Paul
Heiligabend in Pommern

S. 429f.
Vogtland, Edith
Der entsorgte Teddybär

S. 430
Buchbesprechung

S. 431
Rasche, Christian
Zum 80. Geburtstag von Günter Rasche





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 3 09:57:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Jan 2007 09:57:17 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Heimat-Jahrbuch=2C_Kreis_G=FCter?=
=?iso-8859-1?q?sloh=2C_2007?=
Message-ID: 459B7DFD020000D600023D46@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 03.01.2007, 10:00


SERVICE: TOC

Heimat-Jahrbuch
Kreis Gütersloh
2007
ISSN: 0177-8439


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=75



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 8-21
Kalendarium

S. 23-30
Beine, Manfred / Weber, Ernstjosef
Der Rietberger Grafen Wappenbild war der goldene Adler
auf rotem Schild

S. 31-35
Potthoff, Günter
Altes Fachwerkwohnhaus der Senne wurde zum
Heimathaus No. 2

S. 36f.
Temme, Josef
Die Flur "Hinter der Burg" und die Straßennamen
"Burgstraße" und "Burgweg"

S. 38-43
Beune, Carl-Heinz
Weitere Überlegungen zum Spitznamen "Pium" für
Borgholzhausen

S. 44-51
Sudhölter, Jürgen
Heimliches Hanseatendreieck zwischen Wiedenbrück,
Oldenzaal und Valmiera

S. 52-63
Möller, Eckhard
Der Bombenkrieg im Spiegel der Presse zwischen 1959
und 1995

S. 64-67
Huss, Annette
Lebendige Ortsgeschichte in einem Plan des Dorfes Verl
aus dem Jahr 1845

S. 68-72
Lütkemeyer, Helmut
Stimmen und Stimmungen zur kommunalen Neuordnung
im Kirchspiel Isselhorst

S. 73-75
Schwittay, Joachim
In der "Waldschule" der Kreisjägerschaft werden Jäger
zu Waldpädagogen

S. 76-79
Rechlin, Stephan
Claas-Landmaschinen mit viel Platz zur Expansion jenseits
von Harsewinkel

S. 80-87
Berte, Adolf
Erinnerungen an den Aufbau der Miele-Produktion im
Zweigwerk Lehrte

S. 88-91
Musch, Hans-Dieter
Die Brennerei Elmendorf kredenzt in Kürze einen Mix
aus Kommerz und Kultur

S. 92-99
Högemann, Stefan
Renaissance auf dem Schienenstrang des "Haller Willem"

S. 100-104
Westheider, Rolf
Raum im Wandel
Innerstädtische Veränderungen in Gütersloh

S. 105-109
Bluhm-Weinhold, Annemarie
Das jüngste Kapitel der Steinhäger-Geschichte lautet
"Quartier am Pulverbach"

S. 110-116
Gräbener, Josef
Hilfe für Arme und Kranke
150 Jahre St. Margareta-Hospital in Neuenkirchen

S. 117-120
Hennigs, Stefanie
Golfen auf dem Schultenhof
Bauernland wird zum Sport- und Freizeitparadies

S. 121-127
Sautmann, Richard
Ein "Patriotischer Verein" stand am Beginn des
Versmolder Schützenvereins

S. 128-134
Wiedenhaus, Andreas
Vor 175 Jahren gründete sich in Wiedenbrück die
Liedertafel "Eintracht"

S. 135-139
Herbort, Ewald
St. Lambertus reichte dem MGV Langenberg von
1857 bei der Gründung die Hand

S. 140-143
Eisenhut, Heinz Günter
Neue Erkenntnisse über den Verkauf der bilder des
"Herzebrocker Altares"

S. 144-148
Schnitker, Gisbert
Der Mastholter Bildstock des Rietberger Tafeldeckers
und Silberverwahrers Johann Floer

S. 149-153
Ahlke, Judith
Hans-Joachim Brandenburg
Unternehmer, Bürgermeister, Völkerverständiger
und Stifter

S. 154-158
Kindler, Jürgen / Lewe, Wolfgang
Dr. Fritz Hölzel (1899-1977)
Kartograph, Künstler und Umweltschützer

S. 159-164
Brüning, Günter
Graf Clemens August von Korff-Schmising auf
Tatenhausen
Haller Landrat 1896-1911

S. 165-168
Krön, Detlef
Schreiner und Schreiber
Zum 100. Geburtstag von Albert Buck

S. 169-173
Beine, Manfred
Neuerscheinungen auf dem heimischen Büchermarkt

S. 174-180
Literatur- und Quellennachweise

S. 181
Bildnachweise

S. 182f.
Die Autoren dieses Buches





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 3 10:14:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Jan 2007 10:14:07 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Castrop-Rauxel, Kultur und Heimat, 2006
Message-ID: 459B81EF020000D600023D63@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 03.01.2007, 10:15


SERVICE: TOC

Castrop-Rauxel
Kultur und Heimat
57. Jahrgang
2006
ISSN: 0930-1305


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=81



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 4-18
Schmidt-Rutsch, Olaf
Fehlstart ins Industrie-Zeitalter
William Thomas Mulvany und die Zeche Erin

S. 19f.
Lehmann, Klaus Michael
Das Mahnmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft
in Castrop wurde umgestaltet

S. 21-37
Scholz, Dietmar
Der 27. Januar -
ein Gedenktag für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft

S. 38-45
Hövecke-Hertel, Elisabeth
Meine Ferien in Castrop-Rauxel

S. 46-51
Kurrath, Winfried
Geschichten aus Castrop

S. 52f.
125 Jahre Lutherkirche

S. 54-60
Baumeister, Werner
Bladenhorster Skizzen

S. 61-90
Schön, Gerd
Gewässer und daraus abgeleitete Straßennamen in
Castrop-Rauxel
Herkunfts- und Sacherläuterungen

S. 91-104
Baumeister, Werner
Die letzten Kriegstage in Castrop-Rauxel

S. 105-117
Wagener, Rudolf
Grundherrschaften im Raume Castrop
Fortsetzung

S. 118-124
Scholz, Dietmar
"...um mit für Deutschlands Freiheit zu kämpfen..."
Castroper Freiwillige im Krieg gegen Dänemark im
Revolutionsjahr 1848

S. 126-160
Selisky, Heiner
Daten und Ereignisse aus Castrop-Rauxel von
Oktober 2005 bis September 2006





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 4 09:23:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jan 2007 09:23:19 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatpflege in Westfalen, 6/2006
Message-ID: 459CC787020000D600024078@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 04.01.2007, 09:30


SERVICE: TOC

Heimatpflege in Westfalen
19. Jahrgang
6/2006
ISSN 0933-6346

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=34



Seiten in Auswahl [AS]

S. 1-6
Luda, Manfred
Die Tradition der Selbstverwaltung in Westfalen und die
staatlichen Mittelinstanzen

S. 7
Auf Schusters Rappen

S. 8f.
Heimatvereine von A-Z

S. 9-18
Tagungs- und Verwaltungsberichte

S. 18f.
Museen und Ausstellungen

S. 19-23
Nachrichten und Notizen

S. 23-27
Neuerscheinungen

S. 28f.
Persönliches

S. 29-32
Buchbesprechungen

S. 33-40
Zeitschriftenschau

S. 41
Termine





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 4 09:51:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jan 2007 09:51:36 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Sauerland, 4/2006
Message-ID: 459CCE28020000D6000240AB@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 04.01.2007, 09:45


SERVICE: TOC

Sauerland
Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes
Dezember 2006
39. Jahrgang
Nr. 4
ISSN 0177-8110


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=93





Inhalt in Auswahl [AS]

S. 168-173
Franzen, Rudolf
Des Wassers und des Feuers Kraft und wie der Mensch
sie nutzte
Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe - eine bedeutende
"Landmarke" im Sauerland

S. 174
Köhne, Reinhard
Türme auf dem Schomberg

S. 177-179
Rüsche, Friedhelm
"Exemplum religionis non structurae" -
zum Umbruch des kirchlichen Lebens heute

S. 181-186
Tielking, Udo
Das Herforder Evangeliar
- ein Beispiel kirchlicher Gegenwartskunst -

S. 188-191
Knappmann, Gerlind
Neugotik und Spätmittelalter -
zwei große restaurierte Reliefaltäre in St. Walburga zu
Meschede

S. 191
Arbeitskreis erforscht Eisborner Geschichte

S. 192-195
Schindler, Anita
700 Jahre Scharfenberg

S. 196f.
Saure, Werner
Ein besonderer Tag für Dünschede und das Sauerland

S. 198f.
Elverfeldt, Alex von
Die "Watermeyersche"
Anna-Katharina Rohland eine bewundernswerte Udorfer
Bäuerin aus dem frühen 18. Jahrhundert

S. 200-203
Diekmann, Laura
Wilhelmine Hövener stiftete das "Juwel am Briloner Marktplatz"

S. 204
Cordes, Werner F.
Weuspert und Faulebutter -
zwei entstehungsgeschichtlich eng zusammenhängende
Ortsbezeichnungen

S. 205f.
Rose, Franz
Bei 20 Grad Kälte gefrorenen Boden bearbeitet
Erinnerungen an das Schicksal des Schwalbe I -
Zwangsarbeiters Elfried Naumann

S. 207
Kesting, Hermann
Die Lucienkapelle in Eversberg

S. 208f.
Neuhaus, Achim
Oh alte Burschenherrlichkeit
100 Jahre CV-Philisterzirkel Kurköln im Kreis Olpe

S. 210f.
Feldmann, Reiner
Silberblatt und Nachtviole im Sauerland

S. 212
Kesting, Hermann
Bernhard Wagner, Rektor

S. 213
Föster, Karl
Oberstudiendirektor, i. R. Paul Tigges in Lennestadt-
Altenhundem verstorben

S. 215-219
Bücher - Schrifttum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 4 09:54:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jan 2007 09:54:54 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/46
Message-ID: 459CCEEE020000D6000240AE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 04.01.2007, 09:17


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie
informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder
als gesetzliche Pflichtexemplare aus den westfälischen
Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-46 für den Zeitraum vom 09.12.2006 bis
zum 15.12.2006 mit insgesamt 78 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62





E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 5 09:35:18 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Jan 2007 09:35:18 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, 77/2005
Message-ID: 459E1BD6020000D600024444@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 05.01.2007, 09:35


SERVICE: TOC

Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins
Heimatkundliches Organ für den Kreis Minden-Lübbecke
Jahrgang 77
2005
ISSN: 0340-188X


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=63




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 7-19
Pohlmann, Alfred
Ein seltsamer Heiliger
Zur Deutung einer mittelalterlichen Wandmalerei in der
Klosterkirche Levern

S. 21-43
Beck, Wolfhart
Zwischen Kreuz und Hakenkreuz
Die Gemeinden des Kirchenkreises Lübbecke 1933-1945

S. 45-71
Geissler, Stefanie
"Arbeitspaare"
Unternehmenskultur in der Glashütte Gernheim im Netzwerk
von Arbeit und Familie

S. 73-95
Müller, Andreas
Von falschen Propheten
Die Predigt des Reformators Urbanus Rhegius in Minden 1538

S. 97-113
Nordsiek, Hans
450 Jahre Augsburger Religionsfrieden

S. 115-142
Pfeiffer, Götz J.
"Etwas vom Löwen..., der Blut geleckt"
Carl Wilhelm August Krüger (1797-1868) und seine Sammlung

S. 143-150
Franzmeyer, Franz W.
Rätselhafte Scharten
an der alten Dorfkapelle in Barkhausen und der Rathauslaube
in Minden

S. 151f.
Rezension

S. 153-155
Jahresbericht 2005






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 5 09:56:53 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Jan 2007 09:56:53 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Maerkisches Jahrbuch fuer Geschichte, Bd. 106
Message-ID: 459E20E5020000D60002445D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 05.01.2007, 09:50


SERVICE: TOC

Märkisches Jahrbuch für Geschichte
Im Auftrage des Vereins für Orts- und Heimatkunde in
der Grafschaft Mark (Witten)
Bd. 106
2006
ISSN: 0937-1621


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=174




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 7-40
Lemke, Gerhard
Kloster Fröndenberg unter den Äbtissinnen A. von Hoven,
Richardis von Altena und Adelheid von Wittgenstein im
13. Jahrhundert

S. 41-56
Höller, Klaus Albert
dominus Iwanus sacerdos de brekenvelde
Über 800 Jahre Kirche in Breckerfeld?

S. 57-102
Scholz, Dietmar
Die sogenannten Reichshöfe Castrop und Frohlinde
Wege und Irrwege lokaler und regionaler Geschichtsschreibung

S. 103-113
Sollbach, Gerhad E.
Früheste urkundliche Erwähnung von mittelalterlichen
Siedlungsplätzen im Süden der heutigen Stadt Hagen -
Nordrand des Sauerlandes

S. 114-126
Vogt, Wilfried G.
...metten teckenen geteekent van dese vier marken
Breckerfelder Meistermarken in einem Stahl-Liefervertrag
von 1546

S. 127-142
Schmidt-Rutsch, Olaf
Schifffahrt auf der Ruhr

S. 143-155
Priester, Hardy
Die Familie Lohmann und ihr Tiegelgußstahl

S. 156-178
Epkenhans, Michael
Otto von Bismarck und sein Mythos:
Von Denkmälern, Ehrenbürgerschaften, Münzen
und Medaillen

S. 179-192
Scholz, Dietmar
"...ein ehrenvoller Platz in der Geschichte des Geschäftslbens
unserer Stadt"
Zum Schicksal der jüdischen Kaufmannsfamilie Bauer aus Castrop

S. 193-237
Kania, Henrike
Der Luftkrieg in Witten und seine Auswirkungen auf die
Wittener Zivilbevölkerung

S. 238-267
Schoppmeyer, Heinrich
Perioden der Wittener Stadtgeschichte 1945-2000
Eine Skizze

S. 268-270
Sollbach, Gerhard E.
Rummenohl - mittelalterliches Lehnsgut
Weltliche und geistliche Lehnherren

S. 273-275
Schoppmeyer, Heinrich
Bericht über das Geschäftsjahr 2005 (JHV 2006)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 5 10:23:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Jan 2007 10:23:00 +0100
Subject: [WestG] [TOC] 91. Jahresbericht des Historischen Vereins fuer
die Grafschaft Ravensberg, Jahrgang 2006
Message-ID: 459E2704020000D600024476@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 05.01.2007, 10:25


SERVICE: TOC

91. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg
Jahrgang 2006
ISSN: 0342-0159


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=61




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 7-10
Sautmann, Richard / Westheider, Rolf
Die Ravensburg -
eine aktuelle Historisierung nach erfolgter Privatisierung

S. 11-20
Hucker, Bernd Ulrich
Woher stammen die Grafen von Calvelage und Ravensberg?

S. 21-44
Vogelsang, Reinhard
Grundlagen der ravensbergischen Landesherrschaft

S. 45-67
Ellger, Otfried / Leenen, Stefan
Kleine Einblicke in eine große Vergangenheit
Zur Baugeschichte der Burg Ravensberg aus archäologischer Sicht

S. 68-76
Leenen, Stefan
Die archäologischenAusgrabungen auf der Burg Ravensberg
im Herbst 2006 - ein Vorbericht

S. 77-102
Küntzel, Thomas
Cleve - ein wüstgefallener Burgflecken der Grafen von Ravensberg?

S. 103-114
Rüthing, Heinrich
Eine außergewöhnliche Karriere.
Zur Geschichte des Ravensberger Sparrenwappens

S. 115-130
Schmuhl, Hans Walter
Liebesgaben - Fundraising - Sponsoring
Friedrich von Bodelschwingh als Werbefachmann

S. 129-160
Randzio, Barbara
Der Aufbau der gemeindepsychiatrischen Versorgung in
Bielefeld 1967-1996

S. 161-200
Tiletschke, Frigga
"Aus Sklavenketten in Christi Joch"
Kolonialherrschaft und der Evangelische Afrika-Verein,
Bethel, 1893-1955

S. 201-224
Sahrhage, Norbert
Zustimmung und Resistenz in der Stadt Herford während
der Zeit des "Dritten Reiches"

S. 225-250
Leutzsch, Andreas
Zwischen Welt und Bielefeld:
Eugen Rosenstock-Huessy, Georg Müller und ihr Archiv in
Bielfeld-Bethel

S. 251-253
Vereinsbericht für das Jahr 2005






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 8 10:32:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Jan 2007 10:32:19 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Jahrbuch Hochsauerlandkreis 2007
Message-ID: 45A21DB3020000D600024B7E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 08.01.2007, 10:30


SERVICE: TOC

Jahrbuch Hochsauerlandkreis
Berichte - Erzählungen - Aufsätze
2007
ISBN: 3-86133-437-2


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=96




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 7-14
Arens, Johannes
Die romanische Kirche St. Cyriacus in Berghausen

S. 15-33
Michels, Bärbel
Vertreibung aus Schlesien und Neuanfang im Sauerland

S. 34-36
Wurm, Dieter
Zeitlose Skulpturen
Eine Retrospektive zum 75. Geburtstag von Johannes Dröge

S. 37-43
Fischer, Ferdinand G. B.
Arnsberg und Sundern - ein frühes Hollywood

S. 44-50
Schneider, Karl
Grundsatzrede zum "Wirtschaftspolitischen Programm
des Hochsauerlandkreises"

S. 51-56
Michels, Peter
Lloyd 400 - ein Fahrbericht 2006

S. 57-60
Brökel, Gerhard
Behördliche Verfügungen aus der Zeit der kurkölnischen
Herrschaft

S. 61-72
Kuhne, Wilhelm
Sauerländer Gottesmänner

S. 73-76
Müller, Clemens
Ein zeitgeschichtliches Intermezzo vor 190 Jahren
Der Kreis Medebach 1817-1818

S. 77-86
Fritzsch, Walter
"Elektricitätswerk Eslohe" (1907-1919)
Eine Würdigung des Pioniergeistes der Familie Gabriel

S. 87-93
Meier, Wolfgang
Von Leitmar nach Amerika
Eine deutsche Auswandererfamiie in Iowa

S. 94-98
Morsey, Rudolf
6. Mai 1945: "Wie Hengsbeck besetzt wurde, was
vorher war und nachher kam"
Da Kriegsende in einem sauerländischen Dorf

S. 99-106
Richter, Erika
Alexander Haindorf (1784-1862)
Schrittmacher jüdischer Emanzipation in Westfalen

S. 107-110
Somplatzki, Herbert
Literatur international
Poetischer Herbst im Sauerland 2005

S. 111-124
Trappmann, Robert / Gräf, Bettina
LIFE-Projekt der Biologischen Station Hochsauerlandkreis

S. 125-142
Jung, Johannes
Knipschild-Reisen Meschede
Vom Opel Blitz zum Bus- und Reiseunternehmen

S. 143-147
Nathusius, Jochen von
Herrschaftswappen von Kurfürst Clemens August in
Kloster Brunnen

S. 148-152
Trippe, Anton
Von Spießbürgern und frommen Leuten
Medebach an der Schwelle vom Spätmittelalter zur Neuzeit

S. 153-155
Hennecke, Georg
Sauerländer Olympia-Gold

S. 156-159
Föckeler, Norbert
Rückblick aus dem Kreisarchiv
Zahlen, Daten, Fakten






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 8 10:53:45 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Jan 2007 10:53:45 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Werl, gestern - heute - morgen, 2006
Message-ID: 45A222B9020000D600024BA8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 08.01.2007, 11:00


SERVICE: TOC

Werl
gestern - heute - morgen
Ein Jahrbuch der Stadt Werl und des
Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e.V.
2006



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=69




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 7-20
Kohn, Werner
Der Jäger von Soest und sein Werler Doppelgänger

S. 21-46
Pasovs, Willi
"Uns das Schwert in die Hand gezwungen"
Auswirkungen des Deutsch/Französischen Krieges 1870/71
in Stadt und Amt Werl

S. 47-64
Leidinger, Theodor
Erinnerungen an eine sehr schlimme Vergangenheit 1937-1945

S. 65-70
Hein, Siegfried
Die Werler Künstlerin Petra Kook

S. 71-96
Feldmann, Michael
Lichtblicke im 20. Jahrhundert:
Egbert Lammers und die Kirchenfenster der Propsteigemeinde

S. 97-106
Blome, Sabine / Grossmann, Michael
Eine Stadt findet ihren Bahnhof

S. 107-110
Olthoff, Gabriele
25 Jahre Städtisches Museum Haus Rykenberg

S. 111-120
Franssen, Marcel
Die Restaurierung der St.-Martinusbasilika in Halle
(Vlaams-Brabant)

S. 121-126
Ehrungen 2006 in der Stadt Werl
Umweltpreis, Ehrennadeln, Siederpreis und Werlpreis

S. 127-130
Stadtbild prägende Bäume

S. 131-133
Dirkmann, Wilhelm
Solt-Schöper

S. 134
Koepsel, Klaus
Außenputz erneuern oder Fachwerk freilegen

S. 135-141
Hachmann, Erwin
Der Neue Heimat- und Geschichtsverein im Jahre 2005/2006






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 9 10:01:35 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Jan 2007 10:01:35 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Unser Bocholt, Heft 3, 2006
Message-ID: 45A367FF020000D600024E62@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 09.01.2007, 10:05


SERVICE: TOC

Unser Bocholt
Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege
57. Jahrgang
Heft 3/2006
ISSN: 0566-2575


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=45




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 8f.
Helmer, Karl
Leben und Tod

S. 9f.
Ketteler, Georg
Gedanken zur Vergänglichkeit

S. 11-15
Hänel, Dagmar
Begräbnisbräuche aus volkskundlicher Sicht

S. 16-19
Nixdorf, Renate
Deutschland wird postmortal modern

S. 20f.
Schreven, Joh. Florent.
Über das Werk der Barmherzigkeit:
Todtebegraben

S. 22-28
Gehrmann, Hans-Rudolf
Kritische Gedanken zur heutigen Bestattungskultur
aus katholischer Sicht

S. 29
Overath, Andrea
Evangelische Bestattungskultur

S. 30-35
Ketteler, Georg
Totenzettel, auch Sterbebildchen genannt:
Dokumente der Erinnerung, die in die Zukunft weisen

S. 36-45
Dohle, Stephan
Geschichtliche Entwicklung des Hauptfriedhofs
der Stadt Bocholt

S. 46-52
Lateinische Inschriften auf Bocholter Friedhöfen

S. 54-58
Niebur, Josef
Jüdische Begräbnisstätten und Totenbräuche in Bocholt

S. 59-61
Sundermann, Werner
Die Verlegung des ersten "Judenkirchhofs" im Jahre 1810

S. 61-66
Gehrmann, Hans-Rudolf / Loopik, Ferdinand Salomon van /
Niebur, Josef / Sprinz, Reinhold
Es gibt Momente, in denen es schwer fällt, zu reden...
Übergabe des Denkmals zur Erinnerung an die zerstörte
Synagoge am 9. November 2005

S. 67f.
Held, Wolfgang
Kriegsgräberstätten in Bocholt

S. 69-71
Held, Wolfgang
Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist viel mehr als Grabpflege -
es ist eine Arbeit für Lebende und Tote

S. 72
Held, Wolfgang
Volkstrauertag - es gibt keine Volkstrauertagsmusik

S. 73
Methling, Jochen
80 Jahre Kriegsgräberfürsorge in Bocholt

S. 74-77
Wörffel, Udo
"Sie sind nicht vergessen"
Ein Kriegsgefangenenfriedhof in Kasachstan

S. 78f.
Held, Klaus
"Versöhnung über den Gräbern"

S. 80-83
Rotthues, Annemarie
"Spurensuche" - Spuren suchen
Mitmachaktion vom Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge

S. 84-87
Kunz, Inge
OMEGA - mit dem Sterben leben e.V. und Hospiz-Stiftung
OMEGA Bocholt

S. 88
Weinerth, Hermann
"Das Standesamt - Begleiter in allen Lebenslagen"

S. 89-91
Schlüter, Helmuth
Ableben, Tod und Erbe in der Zuständigkeit des
Amtsgerichts Bocholt

S. 92f.
Ostwald, Fritz
Pflanzen und ihre Bedeutung für Totenbrauchtum
und Totenglaube






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 9 10:18:40 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Jan 2007 10:18:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Erst im Kino,
dann in echt: Am 12. Januar "Nachts im Museum"
Message-ID: 45A36C00020000D600024EAE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.01.2007, 10:23


AKTUELL

Erst im Kino, dann in echt:
Am 12. Januar "Nachts im Museum"

Am Freitagabend (12.1.) beginnt in Herne eine
spannende Nacht: Das Kinocenter Filmwelt Herne und der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit seinem
Archäologiemuseum zeigen von acht bis 24 Uhr, ob "Nachts im
Museum" die Tiere und anderen Exponate wirklich schlafen.

Die Museumsnacht der anderen Art beginnt für die maximal 100
Teilnehmer (in vier Gruppen) um 20 Uhr entweder im LWL-Museum
oder behaglich im Kinosessel mit dem neuen gleichnamigen
Hollywood-Film in der Filmwelt Herne. Ben Stiller spielt einen
gutherzigen Träumer, der einen Nachtwächter-Job in einem Museum
annimmt. Während seiner Schicht geschieht plötzlich Magisches.
Durch einen Zufall werden die Exponate des Museums lebendig. Ein
T-Rex wütet durch die Ausstellung, Neandertaler, alte
Maya-Krieger, römische Gladiatoren und Cowboys liefern sich
Schlachten. Nur die Wachsfigur des ehemaligen US-Präsidenten
Theodore Roosevelt, gespielt von Robin Williams, will ihm helfen,
das heillose Durcheinander zu ordnen und das Museum zu retten.

Die Teilnehmer, die um 20 Uhr im LWL-Museum starten, erleben
zunächst eine Führung durch die echte Ausstellung: Zwei Gruppen
- nur bewaffnet mit jeweils einer Taschenlampe - werden im
Dunkeln auch einigen Überraschungen begegnen.

Gegen 22.30 Uhr wechseln die vier Gruppen die Schauplätze: Die
Kinogänger treten im Westfälischen Museum für Archäologie in die
Fußstapfen Ben Stillers, während die nächtlichen Museumsbesucher
ins benachbarte Kino wechseln.

Die Führung ist für Kinder ab zwölf Jahren in Begleitung ihrer
Eltern geeignet.

Beginn für Gruppe 1 und 2: 20 Uhr im Kino, um 22.30 Uhr im
Museum Beginn für Gruppe 3 und 4: 20 Uhr im Museum, 22.30 Uhr im
Kino

Ende: gegen 24 Uhr Kosten: 12 Euro pro Person inklusive Kino-
und Museumseintritt Kartenverkauf ausschließlich in der Filmwelt
Herne statt, und zwar täglich ab 12.15 Uhr. Maximale
Teilnehmerzahl: 100 Personen (in vier Gruppen)


INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
archaeologiemuseum at lwl.org
www.landesmuseum-herne.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 9 09:23:47 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Jan 2007 09:23:47 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/47
Message-ID: 45A35F23020000D600024E26@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 09.01.2007, 08:44


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie
informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder
als gesetzliche Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungs-
bezirken Arnsberg, Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-47 für den Zeitraum vom 16.12.2006 bis
zum 27.12.2006 mit insgesamt 119 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 10 09:50:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Jan 2007 09:50:11 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Dezember 2006
Message-ID: 45A4B6D4020000D600025195@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 10.01.2007, 09:50


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
99. Jahrgang Nr. 12
Dezember 2006
ISSN 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]

S. 316f.
Fachstelle Heimat, Arbeit und Wirtschaft
Wider den unbedachten Flächenverbrauch
Ein Plädoyer für pflegliche Bodennutzung

S. 318
Rezensionen

S. 320f.
Stechemesser, Adelheid
Als ich ein kleines Mädchen war
Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in
Wörderfeld (Teil 7)

S. 324f.
Wiesekopsieker, Stefan
Praktiker mit ganzem Herzen
Heinrich Drake - die frühen Jahre bis zum Eintritt in
die große Politik (1881-1917)

S. 326f.
Barmeyer, Heide
Realist mit politischem Geschick
Heinrich Drakes politisches Wirken für Lippe 1917-1933

S. 328f.
Ruppert, Andreas
Manche Fragen bleiben offen
Heinrich Drake 1933-1945

S. 330f.
Stich, Walter
Viel gefordert und weit mehr von sich selbst verlangt
Heinrich Drake und die junge Bundesrepublik (1945-1970)

S. 332f.
Riechert, Hansjörg
Kommunikator mit kantigem Wesen
Zur Persönlichkeit Heinrich Drakes

S. 334f.
Prieur-Pohl, Jutta
Widerstand gegen Heinrich Drake: Gertrud Marten
Zur Ausstellung "Wie Engel Gottes" im Museum
Hexenbürgermeisterhaus Lemgo






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 10 09:56:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Jan 2007 09:56:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Hausbau in Haithabu: Vortrag ueber Siedlungen in
der Wikingerzeit
Message-ID: 45A4B854020000D6000251A3@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 09.01.2007, 15:02


AKTUELL


Hausbau in Haithabu
Vortrag über Siedlungen in der Wikingerzeit

Mit dem Hausbau und der Siedlungsstruktur einer Stadt in der
Wikingerzeit beschäftigt sich ein Vortrag von Dr. Joachim
Schultze vom Forschungsprojekt Haithabu am 11. Januar 2007
in der WWU Münster. Der Vortrag der Abteilung für Ur- und
Frühgeschichtliche Archäologie des Historischen Seminars der
Universität mit dem Titel "Zu Haus in Haithabu" beginnt am
Donnerstag um 18.15 Uhr im Hörsaal 220 über dem
Geologisch-Paläontologischen Museum der Universität an der
Pferdegasse 3 (Nähe Domplatz).

Am innersten Ende der Schlei unmittelbar südlich von Schleswig
gelegen entwickelte sich ab dem 9. Jahrhundert die
frühstädtische Siedlung Haithabu als zentraler Platz für den
Warenaustausch zwischen Nord- und Ostseeraum. Da Plätze wie
Haithabu am Anfang der Stadtentwicklung in Nordeuropa stehen,
ist die Untersuchung von Hausbau und Siedlungsstruktur eine der
zentralen Fragestellungen der nun schon über 100 Jahre
andauernden Forschungstätigkeit in Haithabu. Der Vortrag
konzentriert sich auf die nun begonnene, mit Unterstützung
moderner Computertechnik durchgeführte Auswertung der großen
Siedlungsgrabungen. Dabei wird der lange Weg von der Ausgrabung
bis zur Auswertung und zur Rekonstruktion eines
Siedlungsausschnitts im historischen Gelände dargestellt.


INFO

Geologisch-Paläontologisches Museum der Universität Münster
Pferdegasse 3
48143 Münster
Tel. 0251-83 23942

Link: Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie
(http://www.uni-muenster.de/UrFruehGeschichte/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 11 09:21:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Jan 2007 09:21:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Wiederaufbau im Schatten der Shoah,
11.01.2007, Dorsten
Message-ID: 45A601A5020000D600025463@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 10.01.07, 09:17
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Wiederaufbau im Schatten der Shoah.
Jüdische Gemeinden und nordrhein-westfälische Kommunen nach 1945
Referent: Dr. Jürgen Zieher, Berlin
Donnerstag 11. Januar 19.30 Uhr

Die Wiedergründung jüdischer Gemeinden in Westdeutschland nach
1945 war angesichts der Shoah alles andere als selbstverständlich.
Damit aus vermeintlichen Provisorien dauerhafte Einrichtungen
werden konnten, bedurfte es vielfältiger Faktoren und Entwicklungen.
Eine wichtige Rolle spielten dabei von Anfang an die Kommunen.
Für sie ergaben sich mit den wiederentstandenen Gemeinden
zahlreiche Berührungspunkte, etwa bei der Wiederherstellung und
Pflege der jüdischen Friedhöfe, bei der Einrichtung von Betsälen
und Synagogen, beim Gedenken an die Shoah sowie bei der
Bekämpfung des Antisemitismus.

Im Vortrag werden am Beispiel der Städte Dortmund, Düsseldorf
und Köln die Beziehungen zwischen den Stadtverwaltungen und
den Kultusgemeinden zwischen 1945 und 1960 dargestellt. Dabei
geht es insbesondere um die folgenden Fragen: Welchen Beitrag
leisteten Kommunen zur dauerhaften Etablierung jüdischer
Gemeinden in Westdeutschland? Inwieweit stimmten Anspruch
und Wirklichkeit der Wiedergutmachung auf lokaler Ebene überein?
Wie schätzten Vertreter der jüdischen Gemeinden die
gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Westdeutschland
bzw. der Bundesrepublik nach 1945 ein?

Dr. Jürgen Zieher, Jg. 1969, studierte Geschichte und
Politikwissenschaft in Mannheim und Baltimore/USA. 1997
Magisterexamen. 2002 Promotion im Fach Geschichte an der
Technischen Universität Berlin. Seine Dissertation "Im Schatten
von Antisemitismus und Wiedergutmachung. Kommunen und
jüdische Gemeinden in Dortmund, Düsseldorf und Köln 1945 bis
1960" erschien 2005. Seit 2006 Mitarbeiter einer Stiftung im
Bereich der Kinder- und Jugendförderung.
Gebühr: Mitglieder 3,50 Euro, Nichtmitglieder 5,00 Euro


INFO

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 11 09:29:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Jan 2007 09:29:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Historischer RueckKlick" ab dem 15. Januar online
Message-ID: 45A60388020000D600025480@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 09.01.2007, 17:45


AKTUELL

"Historischer RückKlick" ab dem 15. Januar online

Einen neuen Service bietet das Stadtarchiv Bielefeld ab
dem 15. Januar: Monatlich erscheint auf der Homepage
der Stadt ein "Historischer RückKlick" in vergangene
Jahrhunderte der Bielefelder Stadtgeschichte. Mit zahlreichen
Abbildungen aus dem Stadtarchiv abgerundete Texte erinnern an
Menschen und Ereignisse vom Mittelalter bis ins das 20.
Jahrhundert.

Zum Auftakt befasst sich Bernd J. Wagner, Historiker im
Stadtarchiv, mit der Produktionsaufnahme durch die Ravensberger
Spinnerei am 15. Januar 1857. Er wirft den virtuellen Blick
zurück in das Zeitalter der Industrialisierung, als in Bielefeld
in schneller Folge Seidenwebereien, Maschinenbleichen und
Spinnereien entstanden. Ferdinand Kaselowsky, einer der
fähigsten Spinnereiexperten Preußens und technischer Direktor
der Ravensbeger Spinnerei, schrieb damals in sein Tagebuch: "Am
15. Januar 1857, 5 Minuten vor ½ 6 Uhr abends, ging die große
Maschine der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld zum 1ten Mal."

Der fundierte Text stellt Aufstieg und Niedergang der
Ravensberger Spinnerei vor, die sich bereits in den 1860er
Jahren zur größten Flachsgarnspinnerei Deutschlands entwickelt
hatte, sich aber 100 Jahre später gegen die Krise der
europäischen Textilindustrie nur schwer behaupten konnte, ehe
sie 1988 in den Konkurs ging.

Bereits 1968 hatte die Stadt das Gelände an der Ravensberger
Spinnerei angekauft, um das Gebäudeensemble zugunsten eines
großzügigen Verkehrskreuzes abzureißen. Langjährige
Bürgerproteste trugen zu einem Meinungswandel bei, so dass sich
der Industriestandort zu einem wichtigen innerstädtischen
Kulturtreffpunkt mit Volkshochschule, Historischem Museum und
dem Museum Huelsmann entwickelt hat.

Eine vielseitige Zusammenstellung von Abbildungen aus den
Beständen des Bielefelder Stadtarchivs illustriert den Text zur
Ravensberger Spinnerei: Eine Gesamtansicht der repräsentativen
Fabrikgebäude aus den 1870er Jahren, Fotos des
Firmenmitbegründers Hermann Delius sowie der Shedhalle, ein
"Situationsplan" des Fabrikgeländes oder zeitgenössische
Flugblätter und Zeitungsanzeigen.

"Der monatliche RückKlick soll spezielle Ereignisse und wichtige
Persönlichkeiten der Bielefelder Stadtgeschichte oder allgemeine
Entwicklungen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am
Bielefelder Beispiel vorstellen", erläutert Dr. Jochen Rath,
Leiter des Stadtarchivs und der Landesgeschichtlichen Bibliothek,
das Konzept. Die kurzen Texte und Abbildungen werden
gleichzeitig informieren und die Bevölkerung einladen, sich
eingehender mit der Geschichte Bielefelds zu beschäftigen. Für
weiterführende Recherchen liefern die Autorinnen und Autoren aus
dem Stadtarchiv am Ende des Textes etliche Literaturhinweise und
insbesondere Angaben zu Quellen, die im Stadtarchiv,
Rohrteichstraße 19, eingesehen werden können.

Als Referenz an die Bedeutung der "Raspi" wird der erste
RückKlick am Jubiläumstag (15. Januar) freigeschaltet, in
Zukunft sollen die Texte jeweils am 1. eines Monats online
gehen. Das nächste Mal geht es um die so genannte
Hottentottenwahl, als der spätere preußische Innenminister Carl
Severing aus Bielefeld in einer Stichwahl am 4. Februar 1907
erstmalig in den Reichstag einzog.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 11 09:35:43 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Jan 2007 09:35:43 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Unterrichtsheft: Die Hanse - Kaufleute erobern Europa
Message-ID: 45A604EF020000D6000254A7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 09.01.2007, 12:06


LITERATUR

Die Hanse macht Schule! Die KWL gibt im Lippstädter Hansejahr
ein Unterrichtsheft heraus

Die Hanse ist vielen ein Begriff * aber die wenigsten wissen,
dass es neben Hamburg, Lübeck und Rostock noch viele weitere
Hansestädte gibt. Deshalb bringt die KWL Kultur und Werbung
Lippstadt GmbH in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft
"Historische Stadtkerne NRW " das Unterrichtsheft "Die Hanse *
Kaufleute erobern Europa" heraus.

Woher kommt das Hansaplast? Wie funktionierte die Hanse? Warum
ging sie im 17. Jahrhundert zu Ende und begann vor 25 Jahren
wieder von neuem? Diese und viele andere Fragen rund um das
Thema "Hanse" müssen nicht länger ungeklärt bleiben, denn ab
sofort gibt es das Hanse-Unterrichtsheft für Kinder ab circa
acht Jahren.

Wie der Name schon sagt, lernen Kinder in diesem Heft allerhand
über Koggen und Kriegsherren, Stockfisch und Stadträte,
Pelzhändler und Piraten. Wie die Hanse entstand, warum sie so
erfolgreich war und wie abenteuerlich das Leben eines Kaufmanns
damals sein konnte * dies und noch viel mehr kann ab sofort in
der informativen und kurzweiligen Lektüre nachgelesen werden!
Begleitet werden die Kinder dabei von Gretke, einer waschechten
Kaufmannstochter aus dem 15. Jahrhundert, die mit interessanten
Informationen und Tipps durch das Heft führt. Doch nicht nur das
kleine Mädchen macht Lust darauf mehr über die Hanse zu
erfahren. Mit vielen farbigen Illustrationen, Landkarten,
zahlreichen Worterklärungen und einem großen Hanserätsel wird
die Geschichte der alten und neuen Hanse kindgerecht erklärt.
Außerdem gibt es vier Seiten, die ausschließlich über Lippstadts
"Hansegeschichte" informieren. Dazu hat der Fachdienst Archiv
und Museum alle historisch überlieferten Beweise und Zeugnisse
über Lippstadts Aktivitäten in der Hanse zusammengetragen und
festgehalten. Dabei wurde viel Wissenswertes über die
Stadtgeschichte aufbereitet und bietet auch Erwachsenen
interessanten Lesestoff. Oder wussten Sie, dass es einen
Lippstädter gab, der im 15. Jahrhundert Ratsherr in Lübeck war?

Ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Autorin Sybille
Klose, der Stadt Osnabrück, dem Arbeitskreis "Historische
Stadtkerne NRW", Dr. Claudia Becker und Martina Kowollik vom
Fachbereich Archiv und Museum der Stadt Lippstadt und Edith
Schulte-Fülling von der Kultur und Werbung Lippstadt GmbH. Ohne
sie wäre die Realisierung des Projektes nicht möglich gewesen!

Das Heft ist ab sofort für 3,- € in der Kulturinformation
Lippstadt im Rathaus erhältlich.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 12 09:40:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Jan 2007 09:40:59 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Amt fuer Denkmalpflege,
Landeskonservator/in, Muenster
Message-ID: 45A757AB020000D60002585D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 11.01.2007, 16:06


STELLENAUSSCHREIBUNG

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist Träger des
Westfälischen Amtes für Denkmalpflege mit Sitz in Münster.
Zum 01.05.2007 ist dort die Stelle

der Landeskonservatorin / des Landeskonservators

zu besetzen. Der Dienstposten ist nach der Besoldungsgruppe B 2
Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) bewertet.

Das Westfälische Amt für Denkmalpflege nimmt gemäß § 22
Denkmalschutzgesetz NRW die gesetzlichen Aufgaben der
Baudenkmalpflege in Westfalen-Lippe wahr. Mit einem Bestand von
rd. 60 Personalstellen berät es die Städte und Gemeinden als
Untere Denkmalbehörden sowie die Kreise und die drei
Bezirksregierungen als Obere Denkmalbehörden.

Der Landeskonservatorin / Dem Landeskonservator obliegt die
Personalführung der Beschäftigten des Amtes, die Steuerung der
fachlichen Arbeit sowie die Vertretung der westfälischen
Denkmalpflege in überregionalen Zusammenhängen.

Für die Leitung des Westfälischen Amtes für Denkmalpflege wird
daher eine Persönlichkeit mit herausragender fachlicher
Qualifikation, mehrjähriger Erfahrung in der Baudenkmalpflege
und überdurchschnittlicher Einsatzbereitschaft gesucht. Ein mit
der Promotion abgeschlossenes Hochschulstudium der
Fachrichtungen Kunstgeschichte, Architektur oder einer
benachbarten Disziplin wird vorausgesetzt, Leitungserfahrung
wäre von Vorteil. Wir erwarten die Fähigkeit zum konzeptionellen
Denken, eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit in internen wie
externen Zusammenhängen, Personalführungskompetenz und
Entscheidungsfreude. Die Führung und fachliche Steuerung des
Amtes erfordert gleichermaßen hohe Integrationsfähigkeit und
überzeugendes Durchsetzungsvermögen. Als Kommmunalverband legt
der LWL Wert auf die kooperative Zusammenarbeit mit den
kommunalen Gebietskörperschaften.

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Für telefonische Auskünfte steht der Kulturdezernent, Herr
Landesrat Prof. Dr. Teppe, zur Verfügung (Tel.: 0251 592-233).

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
01/07 bis zum 08.02.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org -
Personalabteilung -
48133
Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 12 09:48:32 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Jan 2007 09:48:32 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Die Reisen von Fraeulein F. von 1939 bis 1990,
12.01.-22.04.2007, Muenster
Message-ID: 45A75970020000D60002587A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Wibke Becker"
Datum: 11.01.2007, 15:21


AUSSTELLUNG

Die Reisen von Fräulein F. von 1939 bis 1990
12.01.2007 - 22.04.2007

Mit der Fotoausstellung "Die Reisen von Fräulein F. 1939 bis
1990" wirft das Stadtmuseum Münster einen liebevollen Blick auf
die deutsche Tourismusgeschichte. Irmgard F., 1920 in Münster
geboren, war unverheiratet, reiselustig und sammelte ihre
Urlaubserinnerungen in Fotoalben, die heute im Besitz des
Stadtmuseums sind. Ihre Alben sind nicht nur persönliche
Erinnerungen, sondern spiegeln die Entwicklung des Tourismus in
der Bundesrepublik wider. Der "touristische Blick", der sich in
ihren Fotografien zeigt, ist charakteristisch für die Begegnung
deutscher Touristen mit ihren Reisezielen.

Dies gilt auch für die Gestaltung der Alben mit den eingeklebten
Fotos, Prospekten, Ansichtskarten und kleinen Souvenirs. Neben
der Reiselust in der Bonner Republik greift die Ausstellung aber
auch den deutschen Tourismus in den 1930er Jahren auf und
zeigt mit Irmgard F.’s Fotoalbum von ihrer Deutschland- und
Österreichrundreise mit dem Bund Deutscher Mädel (BDM) im
Jahr 1939 die nationalsozialistische Instrumentalisierung von
Reisensehnsüchten.


INFO

Dr. Wibke Becker
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4514
Telefax: +49(0)251/492-7726
eMail: BeckerW at stadt-muenster.de
Web: http://www.stadtmuseum-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 12 09:57:33 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Jan 2007 09:57:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Im Reich der Zukunft, 16.01.2007, Muenster
Message-ID: 45A75B8D020000D600025893@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 11.01.2007, 13:02


AKTUELL

PD Dr. Thomas Großbölting (Berlin)

"'Im Reich der Zukunft'. Fortschritts- und Konsumvisionen in den
rheinisch-westfälischen Industrieausstellungen des 19.
Jahrhunderts" sind das Thema des Vortrags von PD Dr. Thomas
Großbölting (Berlin) am 16. Januar. Industrie- und
Gewerbeausstellungen waren weit reichende Massenmedien ihrer
Zeit, auf denen Veränderungen, die die Industrialisierung mit
sich brachte, vorgestellt, angepriesen und kontrovers diskutiert
wurden.

"Gradmesser unserer Gesammtcultur", "Feste der Arbeit",
"Fortschrittsbarometer", aber auch "Wallfahrtstätten zum Fetisch
Ware" - die Industrie- und Gewerbeausstellungen des 19. und
frühen 20. Jahrhunderts polarisierten die Zeitgenossen enorm. Wo
heute das Internet als neues Leitmedium der gesellschaftlichen
Selbstverständigung gilt (oder galt?), kam diese Funktion im 19.
Jahrhundert den Ausstellungen zu. Am Beispiel der
Rheinisch-westfälischen Industrie- und Kunstausstellungen von
1811, 1817, 1852 und 1902 wird der Referent anhand von
zeitgenössischen Skizzen, Fotografien und Karten die kulturelle
Reflexion dieser weitreichenden wirtschaftlichen und sozialen
Veränderungen und Zäsuren beleuchten. Der Vortrag beginnt um
20.15 Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums. Der Eintritt ist
frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortagsveranstaltung des Vereins für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster

Datum:
Dienstag, 16. Januar 2007, 20.15 Uhr
Vortragssaal des Westfälischen Landesmuseums für
Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstr. 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 15 09:57:55 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Jan 2007 09:57:55 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellungseroeffnung "Begegnungen" u. 100.
Historische Erkundung mit dem Iserlohner Zeitzeugen
Carl-Heinz Kipper
Message-ID: 45AB5023020000D600026287@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 11.01.2007, 16:10


AUSSTELLUNG

Austellungseröffnung "Begegnungen" und 100. Historische
Erkundung mit dem Iserlohner Zeitzeugen Carl-Heinz Kipper

Ab Mittwoch, 17. Januar, ist im Foyer des Iserlohner
Rathauses am Schillerplatz die Ausstellung "Begegnungen" zu
sehen. Die Ausstellung wird um 16.00 Uhr nach der Begrüßung
durch Bürgermeister Müller von Itzchak Ganor, Hauptdelegierter
des Jüdischen Nationalfonds Jerusalem für Deutschland, eröffnet.

Im Rahmen der Aktionen des Ressorts Jugend, Schule, Soziales,
Senioren und Sport gegen Rassismus und Intoleranz finden seit
dem Jahr 2000 "Historische Erkundungen" mit dem jüdischen
Iserlohner Zeitzeugen Carl-Heinz Kipper statt. Dabei begeben
sich Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe auf
die Spuren des Nationalsozialismus in Iserlohn. Durch die
positiven Rückmeldungen der beteiligten Kinder, Lehrerinnen und
Lehrer ist die Arbeit mit Herrn Kipper zu einem festen
Bestandteil des Programms der Stadt Iserlohn zum Thema
"Nationalsozialismus, Verfolgung und Ausgrenzung" geworden. Die
Ausstellung ist Dank und zugleich Anerkennung für seine
ehrenamtliche Tätigkeit und zeigt Bilder und Texte von Schülern
im Alter von zehn bis zwölf Jahren, die an einer historischen
Erkundung teilgenommen haben und ihre Eindrücke des Rundganges
wiedergeben.

Vor der Eröffnung der Ausstellung findet die 100. "Historische
Erkundung" mit einer Schulklasse der Gesamtschule Iserlohn
statt. Danach besuchen die Kinder zusammen mit Carl-Heinz Kipper
die Ausstellung im Rathausfoyer. Musikalisch umrahmt wird die
Eröffnung von der Bigband der Gesamtschule Iserlohn mit
Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrsgangsstufe. Alle
Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Die Ausstellung "Begegnungen" ist bis zum 31. Januar zu sehen.


INFO

Kontaktdaten:
Stadt Iserlohn
Bereich Medien- u. Öffentlichkeitsarbeit
Schillerplatz 7
58636 Iserlohn
Tel. 02371/217-1251
Fax 02371/217-2992
pressestelle at iserlohn.de
www.iserlohn.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 15 10:08:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Jan 2007 10:08:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Juedische Studentenverbindungen in
Deutschland, 18.01.2007, Dorsten
Message-ID: 45AB529F020000D6000262A5@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 15.01.2007, 08:55


AKTUELL

"Nemo me impune lacessit!“ - Jüdische Studentenverbindungen in
Deutschland von der Viadrina Breslau (1886) bis zum Ende der
Weimarer Republik

Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts jüdische Studenten an
deutschen Universitäten zunehmend aus den traditionellen
Studentenverbindungen ausgeschlossen wurden, gründeten sie
eigene jüdische Verbindungen. Die erste wurde 1886 in Breslau
mit dem Namen "Viadrina" gegründet und gab sich den
kämpferischen Wahlspruch "Nemo me impune lacessit" ("Niemand
reize mich ungestraft"). Zu den Gründern gehörte auch der
spätere Dortmunder Rabbiner Benno Jacob, und daher befasst sich
das Jüdische Museum, in dessen Dauerausstellung auch das Leben
von Jacob dargestellt wird, an seinem nächsten Vortragsabend mit
dem Thema.

Die diskriminierten jüdischen Studenten reagierten auf
antisemitische Vorurteile, nach denen Juden unmännlich seien.
Sie besäßen - so hieß es - keine Ehre und keine weiteren, dem
deutschen Manne angeborenen Tugenden. Ein weiteres "Manko" des
jüdischen Mannes sei seine fehlende Trinkfestigkeit. Das Dilemma
jüdischer Verbindungsstudenten war: Gegen antisemitische
Anfeindungen mussten sie ihren Glauben und ihre "jüdische Ehre"
verteidigen - andererseits wollten sie das traditionelle
Brauchtum deutscher Corps beibehalten. Auch teilten sie deren
national-konservativ geprägte Grundhaltung.

Die jüdischen Verbindungen übernahmen die Formen der anderen
Burschenschaften, Ehrbegriff und Wehrhaftigkeit nahmen eine
wichtige Rolle ein. Durch die Mensur (das studentische Duell)
und die Fechtübungen sollte eine Anerkennung seitens der
"deutschen" Studenten erreicht werden und der Status als starker,
deutscher und zugleich stolzer jüdischer Mann demonstriert
werden.

Aber die jüdischen Verbindungen entwickelten sich nicht
einheitlich: Die einen verstanden sich als
"deutsch-vaterländisch", waren assimilatorisch, die anderen
waren jüdisch-national bzw. zionistisch ausgerichtet. Im Vortrag
werden beide Strömungen verglichen. - Die letzte jüdische
Studentenverbindung löste sich 1953 auf.

Die Referentin, Dr. des. Miriam Rürup, geb. 1973, hat
Mittlere und Neueren Geschichte, Europäischen Ethnologie
und Soziologie an der Universität Göttingen, der Universität
Tel Aviv und der Technischen Universität in Berlin studiert.
Sie hat bei der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin
gearbeitet und war 2002-2005 Stipendiatin der Zeit-Stiftung am
Simon-Dubnow-Institut in Leipzig. 2006 wurde Frau Rürup am
Zentrum für Antisemitismusforschung / TU Berlin mit einer Arbeit
zum Thema "Zwischen Anpassung und Eigenständigkeit - Jüdische
Studentenverbindungen in Deutschland vom Kaiserreich bis zum
Nationalsozialismus" promoviert. Seit 2006 ist sie
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Graduiertenkolleg
Generationengeschichte der Universität Göttingen. Bisherige
Publikationen: zur Geschichte der Konzentrationslager und zum
Umgang mit dem Nationalsozialismus in der Nachkriegszeit;
Redakteurin und Mit-Herausgeberin der Zeitschrift
"WerkstattGeschichte"

Die Veranstaltung findet statt am 18. Januar um 19.30 Uhr im
Jüdischen Museum Westfalen. Der Eintritt beträgt 5 €, für
Mitglieder des Museumsvereins 3,50 €.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: "Nemo me impune lacessit!“ -
Jüdische Studentenverbindungen in Deutschland von der Viadrina
Breslau (1886) bis zum Ende der Weimarer Republik
Datum: 18.01.2007
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-45279
Fax: 02362-45386
E-Mail: info at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 15 10:21:56 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Jan 2007 10:21:56 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Techniker d. Endloesung -Topf u. Soehne- Die
Ofenbauer von Auschwitz, 14.01.-22.04.2007, Lage
Message-ID: 45AB55C5020000D6000262C6@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.01.2007, 11:05


AUSSTELLUNG

Ausstellung im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage:
Techniker der "Endlösung" - Topf & Söhne - Die Ofenbauer
von Auschwitz

Als in Auschwitz und den anderen deutschen Konzentrationslagern
Millionen Menschen ermordet wurden, standen die Mörder vor
technischen Problemen. Tötung und Leichenbeseitigung sollten
ohne Unterbrechung, kostengünstig und Brennstoff sparend
vonstatten gehen und möglichst wenig Spuren hinterlassen. Die
Erfurter Firma "Topf & Söhne" trug hierzu entscheidend bei: Ihre
Verbrennungsöfen und ihre technischen "Verbesserungen" der
Gaskammern sorgten für das perfekte Funktionieren der
Tötungsmaschinerie. Die Geschichte dieser "ganz normalen
deutschen Firma" ist Thema der Ausstellung "Techniker der
'Endlösung'", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
ab kommenden Sonntag, 14. Januar, in seinem Westfälischen
Industriemuseum Ziegelei Lage zeigt. Zum Begleitprogramm gehören
eine Vortragsreihe sowie Führungen für Gruppen und Schulklassen.

Die Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und
Dora Mittelbau war zuvor im Jüdischen Museum Berlin zu sehen.
Neben Originalobjekten aus Auschwitz und Buchenwald zeigt sie
vor allem Dokumente aus dem erst seit 2003 für die Forschung
zugänglichen Firmenarchiv. In einem Forschungsprojekt der
Gedenkstätte Buchenwald wurden sie ausgewertet und um parallele
Überlieferungen ergänzt, unter anderem aus Archiven in Moskau
und Auschwitz. Ein Ergebnis: Die Firma "Topf & Söhne" kannte den
Zweck der Anlagen und hat ohne Zwang und wirtschaftliche Not,
zum Teil auch auf eigene Initiative, in Auschwitz gearbeitet.

Für LWL-Museumsleiter Willi Kulke wirft die Schau "Schlaglichter
auf einen dunklen Aspekt von Industriekultur: das reibungslose
Funktionieren von Ingenieurskunst und Ökonomie für die Zwecke
der industriellen Menschenvernichtung". Das nur scheinbar enge
Spezialthema lenke außerdem den Blick auf ein zentrales Element
des Holocaust, die Mitwirkung von Teilen der "normalen"
deutschen Gesellschaft, die nicht dem Bild fanatischer
Nationalsozialisten entsprachen.

Unter der Devise von Topf & Söhne, Erfindungsgeist mit
Schaffensfreude und Tüchtigkeit zu verbinden, arbeitete die
Abteilung "Spezialofenbau" der Erfurter Firma seit 1939 intensiv
für die SS. Von den Fenstern des Verwaltungsgebäudes aus hatte
man einen freien Blick auf den Ettersberg bei Weimar, wo sich
das KZ Buchenwald befand. Ingenieure und Monteure lieferten
gemäß den Anforderungen der SS nicht nur Verbrennungsöfen für
die Beseitigung der ermordeten Menschen - sie perfektionierten
auch die Gaskammern. Willi Kulke: "Dazu war es nötig, die ersten
Massentötungen und Verbrennungen in den Krematorien zu
beobachten. Die beteiligten Mitarbeiter nutzten ihre Erfahrungen
zur Optimierung der Vernichtungsanlagen."

Die Firmenleitung von Topf & Söhne sowie die beteiligten
Mitarbeiter stritten nach dem Krieg jede eigene Schuld und
Mitverantwortung an den Verbrechen ab. "Die SS wurde als allein
schuldig dargestellt; im DDR-Folgebetrieb versuchte man, jede
Mitverantwortung auf die kapitalistischen Firmeneigentümer
abzuwälzen", erläutert Museumsleiter Kulke.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der zum Preis von
7, 90 € erworben werden kann. Für Schulklassen und Gruppen
werden Führungen angeboten.

Veranstaltungsreihe zur Ausstellung:

So, 21. Januar, 14 Uhr
Topf & Söhne
Hartmut Topf, Journalist Berlin
Seine Familie baute die Öfen von Auschwitz: Topf & Söhne.
Hartmut Topf, der Urenkel des Firmengründers der Fa. Topf &
Söhne hat es sich zur Aufgabe gemacht, die grauenerregende
Geschichte seiner Familie ans Licht zu bringen. Er berichtet
über die Geschichte des Unternehmens und seinen Umgang mit
dieser Geschichte.

So, 4. Februar, 14 Uhr
Holocaustleugner in Ostwestfalen
Marcus Seemüller, Argumente und Kultur gegen rechts e.V.,
Bielefeld
Seit dem Ende des Nationalsozialismus bemühen sich Demokraten
um eine Kultur der Erinnerung und des Gedenkens an die Opfer
des Holocaust. Ganz anders die Betreiber des "Collegium Humanum"
im ostwestfälischen Vlotho. Hinter dem wohlklingenden Namen der
"Bildungseinrichtung" verbirgt sich ein Zentrum von
Auschwitzleugnern und Neonazis.

So, 18. Februar, 14 Uhr
Die Geschichte der Deportation der jüdischen Bevölkerung aus
Lippe
Manfred Neumann, Historiker
Bielefeld Lippe war eine der ersten Regionen, in der
Nationalsozialisten die Macht übernahmen. Viele der Juden, die
als anerkannte Bürger seit Jahrhunderten hier lebten, wurden
unter den Augen ihrer Mitbürger verfolgt, deportiert und in den
Konzentrationslagern getötet.

So, 25. Februar, 14 Uhr
In Auschwitz auf Montage -
Die KPD-Betriebszelle bei Topf & Söhne
Peter Hillebrand, Journalist Berlin
Die Existenz einer kommunistischen Betriebszelle in der
Fa. Topf & Söhne war lange Zeit nicht bekannt. Sie trug auch
nach dem Krieg nichts zur Aufklärung der Verbrechen bei. Peter
Hillebrand stellt die KPD-Betriebszelle in ihrem Agieren
zwischen Widerstand, Mittäterschaft und Vertuschung vor.

So, 18. März, 14 Uhr
Ziegel für "Germania" und/oder Vernichtung durch Arbeit -
Die Ziegelwerke der SS
Dr. Andreas Immenkamp, wissenschaftlicher Mitarbeiter
LWL-Industriemuseum
Dr. Andreas Immenkamp referiert über Ziegeleibetriebe in
Konzentrationslagern der SS (1938 - 1945). Bedingt durch den
Größenwahn von SS Funktionären, technischem Dilettantismus,
Zwangsarbeit und schikanöser Arbeitsbedingungen verloren
zigtausend KZ-Insassen ihr Leben.

So, 25. März, 14 Uhr
Mord durch Industrie, Mord durch Arbeit.
Bildvortrag mit Diskussion.
Dr. Thomas Parent, stellvertretender Direktor LWL-
Industriemuseum
Auschwitz und Birkenau waren nicht nur Vernichtungs-,
sondern auch Arbeitslager. Durch die grausamen
Arbeitsbedingungen auf Großbaustellen und in
Steinbrüchen, aber auch in den Zechen des nahegelegenen
oberschlesischen Steinkohlenreviers kamen zahllose
Auschwitz-Häftlinge zu Tode.

Im Anschluss an die Vorträge findet gegen 15 Uhr eine kostenlose
Führung durch die Ausstellung statt. Zu den Vorträgen wird der
normale Museumseintritt erhoben.


INFO

Techniker der "Endlösung" Topf & Söhne - Die Ofenbauer von
Auschwitz
14. Januar bis 22. April 2007
LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Di-So 10-18 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 16 10:42:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Jan 2007 10:42:00 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Landesmuseum fuer Klosterkultur,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Lichtenau
Message-ID: 45ACABF8020000D60002666E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 15.01.2007, 16:21


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe bei der Stiftung
Kloster Dalheim, LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in
Lichtenau bei Paderborn, ist zum 01.03.2007 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das neugegründete LWL-Landesmuseum für Klosterkultur wird
im ehemaligen Augustinerchorherrenstift Dalheim eingerichtet.
Die Eröffnung findet im Mai 2007 statt. Es ist das erste
Landesmuseum, dessen Aufgabe die Präsentation der Kloster-
geschichte einer Region vom 8. Jahrhundert bis in die
Gegenwart ist.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der
Eröffnungsausstellung
- Mitarbeit bei der Konzeption von Sonderausstellungen
- Aufbau der Schausammlung
- Mitwirkung bei der Durchführung von Veranstaltungen
und museumspädagogischen Angeboten

Wir erwarten:
- ein mit Promotion abgeschlossenes Studium der mittelalterlichen/
neuzeitlichen Geschichte, Kunstgeschichte oder Archäologie
- den wissenschaftlichen Schwerpunkt der Dissertation möglichst
in Bereichen der Klosterforschung
- Planungs- und Organisationsgeschick sowie Teamfähigkeit
- erste Erfahrungen im Museumswesen
- Kenntnisse westfälischer Geschichte sind erwünscht, aber
nicht Voraussetzung

Wir bieten:
- die Mitwirkung an einer spannenden Aufbauphase
- Einblicke in alle Aufgabenbereiche eines Landesmuseums
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendar/e/innen
wird eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 €
brutto gezahlt, ggflls. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
40/06 bis zum 02.02.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -
48133 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 16 10:43:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Jan 2007 10:43:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmvorfuehrung "Der Ruhrkampf - La bataille de
la Ruhr", 23.01.2007, Oberhausen
Message-ID: 45ACAC66020000D600026671@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Frank Dittmeyer"
Datum: 11.01.2007, 12:49
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Filmvorführung "Der Ruhrkampf - La bataille de la Ruhr"
im AKA 103; Oberhausen

Französische Filmaufnahmen aus Westfalen und dem
Rheinland 1921-1925

Einführung zu Beginn des Films und Kurzbericht über die
Ereignisse in Oberhausen:
Frank Dittmeyer (Geschichtswerkstatt Oberhausen)

Die Bilder des Films sind selten, sensationell und Spiegelbild
einer bewegten Epoche. Sensationell sind sie, weil die
Kameramänner mit einem Blick für das Wesentliche viele
höchst bemerkenswerte Aspekte der Sozialgeschichte des
Rhein-Ruhr-Raumes für die Nachwelt festgehalten haben,
so der Filmhistoriker Dr. Hans Gerhold.

In bewegten Bildern zeigt die Dokumentation unvergleichbares
Filmmaterial, welches die dramatischen Ereignisse dieser vier
Jahre besser als jede schriftliche Quelle oder jedes Foto
veranschaulicht.

Das Zeitzeugnis spiegelt neben der Stationierung französischer
und belgischer Soldaten und den damit verbundenen
Auswirkungen des Ruhrkampfes auf Städte wie Gelsenkirchen,
Duisburg, Düsseldorf und Aachen auch gesellschaftliche
Aspekte dieser Zeit: Arbeitsleben, Alltags- und Kulturgeschichte
sowie Mode und Freizeitvergnügen wurden mit
außergewöhnlichen Situationsgespür eingefangen.

Somit ist ein Dokument entstanden das viele wesentliche Stränge
der politischen, sozialen und kulturellen Wirklichkeit der damaligen
Zeit portraitiert.

DVD s/w Film Laufzeit ca. 60 Minuten
Großbildleinwand


INFO

RUHRWERKSTATT
Akazienstr. 103
46049 Oberhausen
Dienstag 23.01.2007
20.00 Uhr
Eintritt 3 Euro






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 16 10:58:53 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Jan 2007 10:58:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtgeschichte: Roburit-Katastrophe ist Thema
beim Archivforum, 17.01.2007, Witten
Message-ID: 45ACAFED020000D6000266A0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 11.01.2007, 11:27


AKTUELL

Stadtgeschichte:
Roburit-Katastrophe ist Thema beim Archivforum
Veranstaltung am 17. Januar - Eintritt ist frei

"Am Abend des 28. November 1906 bricht im Mischgebäude
der Wittener Roburitfabrik ein Feuer aus. Kurze Zeit später
erschüttern zwei gewaltige Explosionen den Stadtteil: Die Fabrik,
die Sprengstoffe für den Bergbau herstellt, ist in die Luft
geflogen. 41 Menschen kommen ums Leben, mehrere hundert werden
verletzt und über 2000 obdachlos." Mit diesem Thema beschäftigt
sich das 12. Wittener Archivforum am kommenden Mittwoch (17.1.)
um 19 Uhr in der Hauptwache der Feuerwehr Witten an der
Dortmunder Straße 17.

Dr. Martina Kliner-Fruck, Historikerin und Leiterin des
Stadtarchivs Witten, lädt zu diesem kostenfreien Vortrags- und
Diskussionsabend alle interessierten Wittenerinnen und Wittener
herzlich ein. "Mit dem Veranstaltungsort in der
Feuerwehrhauptwache möchten wir darüber hinaus an die
zahlreichen Hilfskräfte erinnern, die von der Katastrophe und
ihren Folgen ebenfalls betroffen waren", so die Archivchefin mit
Blick auf die hoffentlich gut besuchte Veranstaltung. Bereits um
18 Uhr gibt es darum eine Führung durch die Feuer- und
Rettungswache der Stadt Witten, um den Besuchern einen Überblick
über die heutige Ausstattung und die aktuellen Möglichkeiten
effizienter Rettungsarbeit zu geben.

Unglück erschüttert das Vertrauen

Die Explosion der Roburit-Fabrik erregte zu Beginn des 20.
Jahrhunderts reichsweite Aufmerksamkeit: Insbesondere das
Bürgertum zeigt sich schockiert. Es war, im Unterschied zu den
zahlreichen Grubenunglücken, unmittelbar betroffen. Für die
Opfer der Katastrophe wurde darum auch großzügig gespendet. Aber
das Unglück verunsicherte die Menschen in der Region tief und
erschütterte ihr Vertrauen in den technischen Fortschritt.

"In vielerlei Hinsicht ist es bis heute exemplarisch für den
Umgang mit technischen Katastrophen in der
Industriegesellschaft", so die beiden Historiker Dr. Frank
Ahlandt und Stefan Nies, die sich seit einiger Zeit intensiv mit
dem Thema beschäftigen und auch die aktuelle Roburit-Ausstellung
im Westfälischen Industriemuseum Zeche Nachtigall mit konzipiert
haben.

Spannender Abend

Auch in ihrem Vortrag am 17. Januar behandeln sie die
Nachwirkungen der Katastrophe: technisch, legislativ,
sozialpolitisch, religiös, sozial, mental. Nach welchen
Kriterien wurden die eintreffenden Spendengelder verteilt? Warum
kam es zu Vorwürfen des Antisemitismus? Wie reagierten die
Behörden auf das Unglück? Was ergab das eingeleitete
Strafverfahren gegen die Roburitfabrik? Was ergaben die
Entschädigungsprozesse? Wie wurde die Katastrophe psychisch
verarbeitet? Und schließlich: Welchen Stellenwert nimmt die
Katastrophe im kollektiven Gedächtnis der Stadt ein? Dr. Martina
Kliner-Fruck: "Auf die Besucherinnen und Besucher warten am 17.
Januar nicht nur vielen Sachinformationen zum Thema, sondern
vielmehr ein rundherum spannender Abend."

Mit seiner Vortragsreihe "Archivforum" will das Stadtarchiv
Witten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern,
Heimatforschern sowie Schülerinnen und Schülern Gelegenheit
geben, ihre Forschungsergebnisse zur Wittener Stadtgeschichte
der Öffentlichkeit vorzustellen. Im Anschluss an die jeweilige
Präsentation der Referenten bietet sich die Möglichkeit zur
öffentlichen Diskussion und Aussprache. Die Archivforen finden
an wechselnden Orten in Witten statt, wobei die Wahl der
Veranstaltungsorte am jeweiligen Thema orientiert ist.


INFO

Kontaktdaten:
Stadt Witten
- Postfach 22 80 -
58449 Witten
Pressesprecher Jochen Kompernaß
Telefon: 02302 / 581-1330
Mobil: 0172 / 2737325
Telefax: 02302 / 581-1339
Internet: http://www.witten.de
Email: presse at witten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 16 11:06:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Jan 2007 11:06:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 30.11.2006 - 11.01.2007
Message-ID: 45ACB1A0020000D6000266B9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 12.01.07, 16:19


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/




Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.01.2007

Marl: Picasso-Ausstellung verlängert (16:46) Wegen des großen
Besucherandrangs wird die Ausstellung "Guernica" im Marler
Skulpturenmuseum Glaskasten um zwei Wochen bis zum 25. Februar
verlängert. Das Museum zeigt seit November letzten Jahres eine
der beiden weltweit existierenden Kopien des berühmten Gemäldes
von Picasso. Daneben sind in der Ausstellung 30 weitere
Original-Radierungen und Grafiken Picassos zu sehen.

Nachrichten aus OWL vom 08.01.2007

MARTa will mehr Sponsoren finden (09:31) Das finanziell
angeschlagene Kunst- und Designmuseum MARTa in Herford sucht
Sponsoren. Ohne finanzielle Unterstützung von außen seien
ähnlich große Projekte wie die Sonntag zuende gegangene
Ausstellung "Modernism" künftig nicht finanzierbar, sagte ein
Sprecher. Das MARTa will sich wieder überwiegend auf kleinere,
selbst konzipierte Ausstellungen konzentrieren.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 05.01.2007

Gelsenkirchen: Erlebnispark Bahnbetriebswerk (06:08) Der
geplante Erlebnispark Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck
wird später eröffnet. Ursprünglich sollten das Museum, die
Spielzeug-Eisenbahn-Erlebniswelt und die historischen Zügen in
diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Bisher ist aber noch
nicht einmal der Kaufvertrag zwischen Grundstückseigentümer und
Investor unterzeichnet worden. Grundsätzlich einig sind sich die
Beteiligten schon lange: Der Regionalverband Ruhr (RVR) will das
Gelände mit dem 16-torigen Ringlokschuppen und dazugehöriger
Drehscheibe verkaufen, eine deutsch-schweizerische
Investorengruppe will es erwerben und 40 Millionen Euro
hineinstecken. Durch wechselnde Ansprechpartner unter anderem
beim Land und bei der Bahn AG habe sich alles verzögert, so ein
Sprecher des RVR. Der Kaufvertrag liege zurzeit der zuständigen
Bezirksregierung in Münster zur Genehmigung vor. Spätestens in
der zweiten Januarhälfte soll er endlich unterzeichnet werden.
Dann könnte im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Nachrichten aus OWL vom 04.01.2007

Mehr Besucher in Museen (12:40) In den großen Museen der Region
fiel die Besucherbilanz 2006 unterschiedlich aus. Achtmal mehr
Besucher im Vergleich zum Vorjahr hatte das Paderborner Museum
in der Kaiserpfalz. Wegen der Canossa-Ausstellung waren es
insgesamt über 190.000. Die Bielefelder Kunsthalle registrierte
60.000 Gäste und damit ein Plus von zwanzig Prozent. Deutliche
Einbußen musste dagegen das MARTa-Museum in Herford hinnehmen.
85.000 Besucher kamen, das sind 40.000 weniger als im Jahr nach
der Eröffnung.

Nachrichten aus OWL vom 04.01.2007

Jahresbilanz der Museen (08:50) Das Paderborner Museum in der
Kaiserpfalz verzeichnete im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis.
Zur Canossa-Ausstellung kamen 190.000 Besucher, achtmal soviel
wie zu den Ausstellungen im Vorjahr. Dagegen musste das
Herforder Marta-Museum deutliche Einbußen hinnehmen. Rund 85.000
Menschen besuchten das Marta-Museum, das sind 40.000 weniger als
im Jahr nach der Eröffnung.Trotzdem liege man immer noch über
der Gutachterprognose von jährlich etwa 60.000 Gästen, erklärte
ein MARTa-Sprecher.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 03.01.2007

Moslems fühlen sich integriert (15:25) Die moslemische
Bevölkerung im Kreis Soest fühlt sich weitgehend heimisch. Das
zeigt die Jahresumfrage des Zentralinstitutes Islamarchiv. 74
Prozent gaben an, sie hätten gute Kontakte zu nicht-moslemischen
Nachbarn, mehr als 80 Prozent haben aber auch Angst vor
Gewaltübergriffen. Befragt wurden im Laufe des vergangenen
Jahres rund 300 moslemische Bürger.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 30.12.2006

Museumschefin bewacht Rubensbilder (11:34) Am Siegerlandmuseum
wird an Silvester die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug bereit
stehen. Denn während im Museum in Siegens Oberem Schloss
Rubens-Originale und andere wertvolle Bilder hängen, werden im
Schlosspark zahlreiche Besucher ihre Silvesterraketen
abschießen. So manche Rakete hatte in der Vergangenheit die
dünnen Scheiben der Fenster zerschlagen und war im Inneren
verglüht - in gefährlicher Nähe zu den alten Gemälden.
Museumsleiterin Ursula Blanchebarbe hält deswegen in der
Silvesternacht persönlich Wache, zusammen mit der Feuerwehr.

Nachrichten aus OWL vom 28.12.2006

Mehr Besucher in der Kunsthalle (12:26) Die Kunsthalle Bielefeld
verzeichnet einen Anstieg der Besucherzahlen. 60.000
Kunstinteressierte werden bis Ende des Jahres die Ausstellungen
gesehen haben - nach Angaben des Museums 10.000 mehr als im
Vorjahr. Vor allem die Sonderausstellung mit Gemälden und
Skulpturen der Künstlerin Louise Bourgeois habe sich 2006 als
Publikumsmagnet erwiesen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.12.2006

Besucheransturm auf Cappenberg (11:26) Rund 20.000 Besucher
haben bisher die Ausstellung "Mensch und Menschenwerk im Blick
der verschollenen Generation" auf Schloß Cappenberg gesehen.
Diesen Rekordbesuch meldet der Kreis Unna. Die Ausstellung läuft
noch bis Februar und zeigt Werke von Malern, die von den Nazis
verfolgt und deren Werke aus den Museen verbannt wurden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.12.2006

Herne: Eiszeit im Museum (15:39) Das Archäologiemuseum in Herne
veranstaltet gemeinsam mit dem örtlichen Kino ein Ferienprogramm
zwischen den Jahren. Unter dem Motto "Schnee von gestern" spüren
Acht- bis Zwölfjährige dem Leben in der Eiszeit nach und sehen
sich anschließend einen Film an. Das Schicksal des Mammutbabys
Dima hat seit Beginn der Ausstellung "Mensch und Klima - Leben
in Extremen" schon viele Kinder berührt: sieben Monate war es
alt, als es vor rund 35.000 Jahren - geschwächt durch eine
Fußverletzung - in Sibirien in eine Sumpf fiel und jämmerlich
versank. Eine Nachbildung der mumifizierten und nahezu
unversehrten Leiche können die Kinder im Museum ansehen -
genauso wie Skelette von Wollnashörnern und Säbelzahntigern. Um
einen solchen geht es auch im dem anschließenden Film: dort
heißt er Diego und versucht gemeinsam mit seinen Mammut- und
Faultierfreunden das Ende der Eiszeit aufzuhalten.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 23.12.2006

"Arena Siegen" sucht schon Mieter (12:44) Das Projektteam für
die geplante "Arena Siegen" sucht bereits Mieter für Restaurants
und Geschäfte. Vorgesehen sei auch ein Fußballmuseum, sagte ein
Sprecher der Planungsgruppe. Verantwortlich für die Entwicklung
ist der Siegener Schilderfabrikant und Sportfreunde-Sponsor
Manfred Utsch, der mit einer Einlage von 400.000 Euro eine beim
Limburger Amtsgericht registrierte
Arena-Siegen-Projektgesellschaft gegründet hat. Wo die
Multifunktionsarena mit 110.000 Quadratmetern Fläche entstehen
soll, ist allerdings noch unklar.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 22.12.2006

Hattingen: Feuerwehrmuseum zieht um (11:47) Das Feuerwehrmuseum
in Hattingen zieht um. Zur Stunde werden mehr als 20 alte
Löschfahrzeuge in die ehemaligen Werkshallen der Henrichshütte
transportiert. Der Mietvertrag für die alte Halle läuft zum
Jahresende aus. Die alten Feuerwehrwagen müssen zwar nur 400
Meter Weg vom alten zum neuen Museum zurücklegen, trotzdem ist
dies für die Museumsmannschaft ein schwieriges Unterfangen. Denn
sie weiß nicht, wie viele der alten Wagen das aus eigener Kraft
noch schaffen. Fahrzeuge, die liegen bleiben, müssen dann von
Hand geschoben werden. Das Museum erwartet mehrere hundert
Schaulustige und bietet daher Glühwein und Kakao an. Auch
Hattingens Bürgermeisterin Dagmar Goch kommt vorbei und bringt
ein Geschenk mit: einen ausgemusterten Magirus Schlauchwagen aus
dem Jahre 1965, der bis vor kurzem noch im aktiven Dienst der
Hattinger Feuerwehr stand

Nachrichten aus OWL vom 20.12.2006

Lippisches Landesmuseum gestaltet Abteilung um (08:41) Das
Lippische Landesmuseum Detmold gestaltet seine naturkundliche
Abteilung um. Dazu müssen im Januar tausende Ausstellungsstücke
ausgelagert werden. Im Sommer 2008 soll sich das Naturkundehaus
mit einem völlig neuen Konzept wieder der Öffentlichkeit
präsentieren. Die Sammlung ist nach Angaben des Museums die mit
Abstand älteste Naturkundesammlung in nordrhein-westfälischen
Museen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.12.2006

Landesmuseum Münster wird umgebaut (18:26) Der
Landschaftsausschuß des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat
den Um- und Neubau des Landesmuseums in Münster beschlossen, mit
den Stimmen von CDU, SPD und Grünen. Die Baukosten betragen rund
36 Millionen Euro, so LWL-Direktor Wolfgang Kirsch. 2010 soll
das neue Museum bezugsfertig sein. Die Entscheidung bedeutet das
Aus für das auf dem Hindenburgplatz geplante Kulturforum.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.12.2006

Zuschuss für Landesmuseum (18:01) Die Bezirksregierung Münster
stellt der Stadt Münster 125.000 Euro für die "Skulptur Projekte
2007" zur Verfügung. Im Rahmen der Ausstellung werden von Juni
bis September nächsten Jahres 35 Projekte im Stadtgebiet
präsentiert. Anlaufstelle für Besucher ist das Landesmuseum.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 12.12.2006

Archiv von Säurefraß bedroht (08:48) Etwa der Hälfte aller
Papierbestände in den heimischen Archiven droht der Zerfall,
wenn sie nicht gegen Säurefraß behandelt werden. Grund ist der
hohe Holzanteil. Dadurch entstehen Säuren, die das Papier
zerfressen. Betroffen sind alle Dokumente, die zwischen 1840 und
1970 hergestellt wurden.

Nachrichten aus OWL vom 11.12.2006

Besucherrekord für Freilichtmuseum (06:26) Einen unerwarteten
Besucherrekord verzeichnete am Wochenende das Westfälische
Freilichtmuseum in Detmold. Zum Museumsadvent kamen knapp 20.000
Gäste aus der gesamten Region, gegenüber dem Vorjahr ein Plus
von 35 Prozent.

Nachrichten aus OWL vom 09.12.2006

MARTa mit weniger Geld (09:40) Das Herforder Kunst- und
Designmuseum MARTa muss künftig mit deutlich weniger Geld
auskommen. Der Herforder Rat beschloss am Freitag Abend, den
städtischen Zuschuss auf zweieinhalb Millionen Euro zu
begrenzen. Gutachter hatten einen deutlich höheren Finanzbedarf
für das defizitäre Museum ermittelt. Künftig wird es nun weniger
Ausstellungen geben. Neue Geschäftsführerin wird Helga Franzen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 07.12.2006

Bochum: Neues "Zentrum für Stadtgeschichte" (16:52) In Bochum
soll im ehemaligen Verwaltungsgebäude von Aral-BP ein neues
"Zentrum für Stadtgeschichte" entstehen. Das Haus, unter dessen
Dach das Stadtarchiv und ein neues historisches Museum Platz
finden werden, soll im kommenden Sommer öffnen. Neben
archivierten Akten, Büchern, Stadtplänen und Urkunden wird es
dann auf einer Fläche von 3.000 Quadratkilometern eine
permanente Ausstellung zur Geschichte Bochums geben. Zur Zeit
wird das Gebäude für 4,2 Millionen Euro umgebaut.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 07.12.2006

Bochum: Sonderausstellung 2007 (14:07) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe plant für 2007 in seinen Museen einige größere
Sonderausstellungen. So will das Westfälische Museum für
Archäologie in Herne die Arbeitsweise von Archäologen
vorstellen. Besucher sollen unter anderem Übertragungen von
aktuelle Ausgrabungen in Westfalen live verfolgen können. Die
Sonderschau *Westfalczycz“ in der Bochumer Zeche Hannover wird
sich polnischen Zuwanderern im Ruhrgebiet widmen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.12.2006

Kulturforum ohne Landschaftsverband (11:35) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe will auf den Bau einer
Kunsthalle auf dem Hindenburgplatz in Münster verzichten.Der
Kulturausschuss des Verbandes verständigte sich am Vormittag
darauf, stattdessen nur das Landesmuseum am Domplatz auszubauen.
Beide Projekte zu realisieren, sei zu teuer, sagte der
Kulturdezernent des Verbandes, Karl Teppe. Die Planungen für ein
Kulturforum reduzieren sich damit auf eine Musikhalle: ob und
wann diese gebaut wird, ist jedoch offen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.12.2006

Borkener Kinder feiern Nikolaus (06:46) Auf dem Borkener
Marktplatz haben gestern Abend rund 1000 Kinder den Nikolaus und
seinen Knecht Ruprecht in Empfang genommen. Der traditionelle
Besuch des Nikolauses startete mit einem Laternenumzug durch die
Stadt; er fand in diesem Jahr zum 75. Mal statt. Anlässlich
dieses Jubiläums hat der Heimatverein eine Ausstellung im
Stadtmuseum auf die Beine gestellt. Im Anschluss an den
Nikolauszug wurden die Kinder wie jedes Jahr mit Gutscheinen für
Stutenkerle beschenkt.

Radionachrichten vom 05.12.2006

Designpreis für Klimaausstellung in Herne (11:39) Der Deutsche
Designer-Club hat eine Sonderausstellung des Westfälischen
Museums für Archäologie in Herne mit einem Preis in Silber
ausgezeichnet.

Die Ausstellung "Klima und Mensch" wurde im Auftrag des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe von einem Stuttgarter
Atelier gestaltet. Sie ist noch bis Ende Mai nächsten Jahres zu
sehen und zeigt die Anpassungsfähigkeit von Menschen, Tieren und
Pflanzen über die Jahrtausende sowie die Wetterextreme von vor
Millionen Jahren bis zu künftigen Hochwasser-Katastrophen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 02.12.2006

Wetter: Historischer Christbaumschmuck (11:56) Das
Henriette-Davidis-Museum in Wetter zeigt von Sonntag an
historischen Christbaumschmuck aus drei Jahrhunderten. Im
Geburtshaus von Davidis war im 18. Jahrhundert die Tradition des
Weihnachtsbaumes in Westfalen begründet worden. Bereits 1780
wurde im Pfarrhaus Davidis ein mit Zuckerwerk und Früchten
geschmückter Christbaum aufgestellt - der erste in ganz
Westfalen, wie Studien aus dem Archiv für westfälische
Volkskunde belegen. In ihren Büchern machte Henriette Davidis
später bunten Weihnachtsschmuck deutschlandweit bekannt. Das
Museum in ihrer Heimatstadt zeigt nun, wie sich der Brauch
entwickelt hat: Von Wachs-Figuren und filigranem
Biedermeier-Glasschmuck reicht die Palette über patriotische
Christ-Sterne für Frontkämpfer bis hin zu Weihnachtsbaum-Kugeln
aus DDR-Plaste und gläsernen Handys, angeblich dem letzten
Schrei!

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 30.11.2006

Bochum: Bergbaumuseum wird größer (09:44) Das weltweit größte
Fachmuseum des Bergbaus in Bochum erhält einen großen
Erweiterungsbau. Der preisgekrönte Architektenentwurf wird heute
der Öffentlichkeit vorgestellt. Von 2009 an sollen in dem Neubau
Sonderausstellungen zu allen Themen rund um den Bergbau laufen.
Ein schwarzer massiger Kubus, von Stollen, Gängen und Rampen
durchzogen. Futuristisch und doch an den Bergbau erinnernd. So
plant das Architektenbüro Benthem Crouwel aus Amsterdam den etwa
vier Millionen Euro teuren Neubau des Deutschen Bergbau Museums.
Die einzelnen Ausstellungsräume werden über ein ausgeklügeltes
Stollensystem miteinander verbunden. Durch gläserne Brückengänge
gelangen die Besucher vom Erweiterungsbau zum Haupthaus und
können so einen Rundgang durch das gesamte Museum starten. Im
Sommer 2007 wird mit dem Bau begonnen. Eine Sonderausstellung
über Vergangenheit und Zukunft des Kohlebergbaus wird den 1.800
qm großen Museumsneubau im Frühjahr 2009 eröffnen.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 17 10:18:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Jan 2007 10:18:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Suchmaschinen ins Jenseits. "Magie
im Internet", 18.01.2007, Muenster
Message-ID: 45ADF7E0020000D600026A0D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni-Münster"
Datum: 16.01.2007, 11:06


AKTUELL

Suchmaschinen ins Jenseits
Vortrag an der WWU Münster über "Magie im Internet"

Ein ungewöhnliches Thema beschäftig am 18. Januar 2007
das Seminar für Volkskunde /Europäische Ethnologie der
WWU Münster und die Volkskundliche Kommission für
Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe:
Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel aus Augsburg spricht
am Donnerstag um 10.15 Uhr im Seminar an der Scharn-
horststraße 100 (viertes Obergeschoss) über
das Thema "Suchmaschinen ins Jenseits - Magie im
Internet".


INFO

Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Scharnhorststr. 100
48151 Münster
Tel.: 0251/83-24400
Fax: 0251/83-28316
Link: Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
(http://www.uni-muenster.de/Volkskunde/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 17 10:32:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Jan 2007 10:32:36 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ost-West-Begegnungen in Krieg und Frieden,
21.01.-20.02.2007, Unna
Message-ID: 45ADFB44020000D600026A43@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Unna"
Datum: 11.01.2007, 09:56


AUSSTELLUNG

Ost-West-Begegnungen in Krieg und Frieden -
Auf den Spuren einer Familiengeschichte
Neue Ausstellung im Unnaer Hellweg-Museum vom
21. Januar - 20. Februar 2007

Das Hellweg-Museum Unna präsentiert vom 21. Januar bis 20.
Februar 2007 die Ausstellung "Ost-West-Begegnungen in Krieg und
Frieden". Die zweisprachige Wanderausstellung wurde im Jahr 2005
als Beitrag zum Kriegsende am 8. Mai 1945 und zum
Deutsch-Polnischen Jahr 2005/2006 konzipiert. Auf dreißig
Text-Bild-Tafeln entfaltet die Ausstellung die Geschichte einer
aus Masuren stammenden Familie und deren Beziehungen zum
Ruhrgebiet seit der Hochindustrialisierung. Entwickelt
wurde die Präsentation aus dem Buch "Masurische Gnadenhochzeit"
des Schriftstellers Herbert Somplatzki in Zusammenarbeit mit dem
Westpreußischen Landesmuseum in Münster und dem Regionalmuseum
in Krockow (Polen).

Herbert Somplatzki wurde 1934 in Masuren geboren, kam 1946
ins Ruhrgebiet und arbeitete vor seiner akademischen Laufbahn
elf Jahre im Bergbau. Vor dem allgemeinen historischen Hintergrund
erzählt er von eigenen Erinnerungen und den Erlebnissen seiner
Vorfahren: Landschaft und Lebensalltag in Masuren/Ostpreußen,
Arbeitsemigration, Kriegserfahrungen, Vertreibung, Flucht und
Neuanfang im Ruhrgebiet. Die in der Ausstellung aufgegriffene
persönliche Geschichte steht stellvertretend für viele Schicksale.
Sie spiegelt das häufig spannungsvolle Verhältnis von Deutschen
und Polen wider, erinnert aber auch an das gemeinsame kulturelle
Erbe und schlägt damit eine Brücke des Verständnisses. Die
Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, dem 21. Januar
2007 um 11.30 Uhr durch den Bürgermeister bzw. einen Vertreter
statt. Eine kurze Einführung in die Ausstellung gibt Dr. Beate Olmer.


INFO

Hellweg-Museum Unna
Burgstr. 8
59423 Unna
Tel.: 02303 / 256445
Fax.: 02303 / 256569
E-Mail: hellweg-museum at online.de

21. Januar - 20. Februar 2007

Der Eintritt ist frei.
Im Anschluß ist ein kleiner Umtrunk geplant.
Eine Katalogbroschüre ist im Museum für 5,00 Euro erhältlich.

Eine Ausstellung des Westpreußischen Landesmuseums Münster
und des Regionalmuseums in Krockow (Polen)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 17 10:37:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Jan 2007 10:37:31 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/01
Message-ID: 45ADFC6B020000D600026A77@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 15.01.2007, 09:05


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie
informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder
als gesetzliche Pflichtexemplare aus den westfälischen
Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-01 für den Zeitraum vom 28.12.2006 bis
zum 05.01.2007 mit insgesamt 88 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 17 10:40:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Jan 2007 10:40:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Heimatverein erwirbt historisches Flugblatt von 1589
Message-ID: 45ADFD04020000D600026A7A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stefan Schröder"
Datum: 11.01.2007, 10:28


AKTUELL

Heimatverein erwirbt historisches Flugblatt von 1589
Rarität im Stadtarchiv untergebracht

Über 400 Jahre alt ist das Flugblatt, das den Überfall auf den
Grevener Markt im Jahre 1589 zeigt. Eines dieser seltenen
Exemplare konnte der Heimatverein Greven vor kurzem
erwerben. "Es ist ein außergewöhnlicher Glücksfall, ein so
wichtiges Zeugnis der Grevener Geschichte nun auch hier
vor Ort zu besitzen", sagt Hans-Dieter Bez, dessen
Bemühungen den Ankauf ermöglicht haben. Gleichzeitig
bedankte er sich bei den beteiligten Sponsoren, unter
anderem Thomas Borgmeier von der Kreissparkasse Steinfurt
Hauptstelle Greven, ohne die dieses Stück Grevener
Kulturgeschichte nicht nach Greven gekommen wäre.

Beteiligt war auch das Stadtarchiv Greven, das den Hinweis
auf das Flugblatt erhalten hatte, das wertvolle Stück nun in
seinen Räumen sicher verwahrt und auch nötige kleinere
Restaurierungsarbeiten fachkundig erledigen lässt. Damit
jeder Interessierte einen Blick auf das Flugblatt werfen kann,
wird in Kürze eine Kopie im Schaukasten des Heimatvereins
in der Schulgasse und auf seinen Internetseiten zu sehen sein.


INFO

Kontakt:
Dr. Stefan Schröder
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
E-Mail: stefan.schroeder at stadt-greven.de
URL: www.greven.net






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 18 10:22:05 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Jan 2007 10:22:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 250 Termine an acht Orten: LWL legt
neuen Halbjahreskalender fuer sein Industriemuseum vor
Message-ID: 45AF4A4D020000D600026E43@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 15.01.2007, 09:01


AKTUELL

Von der Aa bis an die Weser - 250 Termine an acht Orten
LWL legt neuen Halbjahreskalender für sein Industriemuseum vor

Industriekultur ist mehr als altes Eisen - das beweist das neue
Halbjahresprogramm des Westfälischen Industriemuseums.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) legte jetzt
das 48 Seiten starke Heft mit Veranstaltungen an den acht
Standorten des LWL-Industriemuseums in Dortmund, Bochum,
Witten, Hattingen, (beide Ennepe-Ruhr-Kreis) Waltrop, (Kreis
Recklinghausen) Bocholt (Kreis Borken), Lage (Kreis Lippe) und
Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) auf. Es listet für die
Monate Januar bis Juli 2007 mehr als 250 Termine auf. "Beim
Blättern durch unser Programm finden Sie das Klavierkonzert
genauso wie den Kindertag, Führungen zu Fuß und mit dem Fahrrad,
Märkte und Museumsfeste, Vorträge und Fotoausstellungen, sogar
ein Bouleturnier und eine Vogelstimmen-Exkursion", so
Museumsdirektor Dirk Zache.

Ob an der Aa in Bocholt, wo das Textilmuseum Besucher ab dem 18.
März "Gut be-Hütet", oder in der Glashütte Gernheim an der Weser,
wo Kursteilnehmer selbst mit Glas kreativ werden können - im
Westen wie im Osten lädt das LWL-Industriemuseum zum Entdecken
ein.

Ein dunkles Kapitel "Industriekultur" beleuchtet die Ausstellung
"Techniker der Endlösung. Topf & Söhne - die Ofenbauer von
Auschwitz" (14.1. bis 22.4.) in der Ziegelei Lage. Die
Wanderausstellung zeigt die Geschichte der Erfurter Firma, die
mit ihren Verbrennungsöfen und technischen "Verbesserungen" der
Gaskammern entscheidend zum perfekten Funktionieren der
NS-Tötungsmaschinerie beitrug.

Zwei Wechselausstellungen über bzw. aus Polen, regelmäßige
Vorführungen der 100 Jahre alten elektrischen Fördermaschine und
beliebte Angebote wie Kindertag (18.3.), Gartenkungelmarkt
(14.4.) und Familienexkursionen zu den "Schätzen der Erde" (1.4.
und 24.6.) stehen auf dem Programm der Zeche Zollern in
Dortmund. Highlight des Programms auf der Zeche Hannover in
Bochum ist das 5. Dampffestival im Ruhrgebiet (12./13.5.), das
sich zum inzwischen größten Treffen historischer Dampffahrzeuge
in Deutschland gemausert hat. Mit Zechensafaris und regelmäßigen
Kindernachmittagen setzt die Zeche Nachtigall in Witten ganz auf
das junge Publikum.

Als Auftakt zur Herrichtung des historischen Teils der
Gebläsehalle wird auf der Henrichshütte in Hattingen am 9.
Februar die Installation "Stahl-Farben" eröffnet. Künstler
setzen bis zum 3. Juni die Baustelle mit Stoffbahnen und
farbigem Licht in Szene. Mit der Ausstellung "Schiff-ART" des
Künstlerbundes Castrop-Rauxel / Kreis Recklinghausen weiht das
Schiffshebewerk Henrichenburg am 6. Mai das Hafenmeistergebäude
am Oberwasser als Ausstellungsort ein.


INFO

Der Halbjahreskalender kann kostenlos bezogen werden über die:
Zentrale des LWL-Industriemuseums in Dortmund
Tel. 0231 6961-0,
E-Mail: industriemuseum at lwl.org.
Alle Termine auch im Netz unter www.industriemuseum.de.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 18 10:28:18 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Jan 2007 10:28:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Der dumme Bauer - Anmerkungen zu einem
historischen Vorurteil", 25.01.2007, Luedinghausen
Message-ID: 45AF4BC2020000D600026E5C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 12.01.2007, 09:17


AKTUELL

Vortrag: "Der dumme Bauer - Anmerkungen zu einem historischen
Vorurteil" am 25.1.2007 um 19.30 Uhr in der Burg Vischering in
Lüdinghausen

"Der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln". Welcher
Münsterländer kennt dieses Sprichwort nicht und wem geht es
nicht mal schnell und unbedacht über die Lippen? Die Vorstellung
vom dummen Bauern ist, vor allem bei Städtern, weit verbreitet.
Doch ist sie auch berechtigt? Oder ist sie nicht vielmehr ein
Vorurteil, das bekanntlich laut Albert Einstein schwerer zu
spalten ist als ein Atom?

Dieser spannenden Frage geht Hans-Peter Boer, Vorsitzender des
Kreisheimatvereins Coesfeld, in seinem Vortrag "Der dumme Bauer
- Anmerkungen zu einem historischen Vorurteil" am 25. Januar in
der Burg Vischering in Lüdinghausen auf den Grund. Tatsächlich
ist weitgehend unbekannt, wie sehr sich die münsterländische
Bauernschaft für die Bildung ihrer Kinder einsetzte, wie es zu
einer Flut von Gründungen genossenschaftlicher Schulen kam.
Der Vortrag wird durch zahlreiche Lichtbilder gestützt.

Alle Interessierten sind um 19.30 Uhr in die historischen
Räumlichkeiten der Burg Vischering in Lüdinghausen,
Berenbrock 1, eingeladen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: "Der dumme Bauer - Anmerkungen zu einem
historischen Vorurteil"
Datum: 25.01.2007
Kulturabteilung des Kreises Coesfeld
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/79900
Fax: 02591/799029
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kreisarchiv Coesfeld
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/18-4140
Fax: 02541/18-1097
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 18 10:46:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Jan 2007 10:46:41 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Szenografie in Ausstellungen und Museen
-Zeit -Raum/Raum -Zeit", 24.01.-26.01.2007, Dortmund
Message-ID: 45AF5011020000D600026E75@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 18.01.2007, 09:26
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


KOLLOQUIUM

Kolloquium: "Szenografie in Ausstellungen und Museen -Zeit -Raum
/ Raum -Zeit" in der DASA/Dortmund
Mittwoch, 24., bis Freitag, 26. Januar 2007


Mittwoch, 24.01.2007

13.00 Uhr
Dir. u. Prof. Dr. Gerhard Kilger
Begrüßung

Wolfgang Müller-Kuhlmann
Einführung in das Thema "Zeit - Raum / Raum - Zeit"

13.30 Uhr
Prof. em. Dr. Bernhard Waldenfels
Ruhr-Universität, Institut für Philosophie Bochum
"Bewegte Räume"

14.15 Uhr
Prof. Dr. Hanns Ruder
Theoretische Astrophysik, Universität Tübingen
"Was Einstein noch nicht sehen konnte -
Visualisierung der relativistischen Raum - Zeit"

15.00 Uhr
Kaffeepause

Ausgewählte Orte "Land der Ideen 2007"

15.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Wolfgang Müller-Kuhlmann
"Was ist Szenografie in der DASA?"

Dr. Gerhard Langemeyer
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
"Dortmund als Ort der Ideen"

Hans-Jürgen Bieneck
Präsident und Professor der Bundesanstalt für Arbeitsschutz
und Arbeitsmedizin
"Bedeutung des Kompetenzzentrums DASA"

Übergabe der Ehrentafel und Urkunde des Bundespräsidenten als
"Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2007"

Musik

16.30 Uhr
Kaffeepause

17.00 Uhr
Dhr. ir M.C.L.H. Wouters
marcelwoutersontwerpers Eindhoven
"Avatars"

17.45 Uhr
Prof. Ovis Wende
Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design
"Die Ausstellung am Ende des Universums"

18.30 Uhr
Christoph Girardet
Videokünstler Hannover
"Exposed temporality: film, loop, installation"
Arbeiten von Christoph Girardet

Im Anschluss: Abendevent
Abend in der Stahlhalle der DASA mit Imbiss und Getränken



Donnerstag, 25.01.2007

9.00 Uhr
Director Hans Gubbels
Industrion Kerkrade
"Perfect timing"

9.45 Uhr
Prof. Dr. Bart Verschaffel
Ghent university, faculty of engineering, department of
architecture & urban planning
"An experiment in exhibition display: the re-use of chronicle
as a critic of esthetization in the Herbert exhibition in Graz (2006)"

10.30 Uhr
Director Peter Slavenburg
NorthernLight Amsterdam
"A short story about love and passion"

11.15 Uhr
Kaffeepause

11.45 Uhr
r. Elisabeth Cederstrøm
Kopenhagen
"Art, Space and Museums"

12.30 Uhr
Adam Budak
Kurator für zeitgenössische Kunst am Kunsthaus Graz am
Landesmuseum Joanneum
"Szenografie im Joanneum"

13.15 Uhr
Erika Wobser
Diplom Designerin
Zeit in der DASA Der "Zeit - Raum"

14.00 Uhr
Pause und Mittagessen

15.00 Uhr
Johann Jörg
Bühnenbildner und Ausstellungsgestalter Berlin
"Beschleunigung und Stillstand oder Versuche die Zeit im
Raum zu bannen"

15.45 Uhr
Prof. Dr. Ruxandra Sireteanu
Max Planck Institute for Brain Research Frankfurt
"Zeiterfahrung aus Sicht der Psychologie" (vorläufig)

16.30 Uhr
Prof. Heide Hagebölling
Kunsthochschule für Medien Köln
"Paida: die Rolle der emotionalen Ansprache und des
spielerisch intuitiven Zuganges in Ausstellungssituationen"

17.15 Uhr
Dominique Botbol
Chef du département des projets muséologiques Cite
des sciences et de l'industrie Paris
"Time as the structuring element of the Cité des Sciences'
new permanent exhibition"

18.00 Uhr
Führung durch die DASA


Freitag, 26.01.2007

9.15 Uhr
Dr. Linda Conlon
Director of Life Science Centre, Centre for Life
"New times in the Centre for Life"

10.00 Uhr
Peter Redlin
Geschäftsführer Milla & Partner GmbH Stuttgart
"Zeitwerkzeuge"

10.45 Uhr
Kaffeepause

11.15 Uhr
Florian Käppler
Komponist und Tonstudio (angefragt)
"Klangdesign als raumbildendes Zeitsystem."

12.00 Uhr
Michele Antoine
Royal Belgian Institute of Natural Sciences Brussels
"The New Natural Science Institute"

12.45 Uhr
Prof. Uwe R. Brückner
Atelier Brückner GmbH Stuttgart
"Der choreographierte Raum"

13.30 Uhr
Schlusswort


INFO

Am Donnerstag, 25.01.2007, ab 20.00 Uhr besteht die Möglichkeit
eines gemütlichen Zusammenseins in einer typischen Dortmunder
Gastwirtschaft. Den Bedarf für eine Führung teilen Sie bitte mit
Ihrer Anmeldung zur Teilnahme an dem Kolloquium, Teilnahmegebühr
80,- Euro, dem Veranstaltungsbüro (Tel.: 0231 9071-2480; E-Mail:
Iserlohe.Ivonne at baua.bund.de) mit.

Anmeldung:
Iserlohe.Ivonne at baua.bund.de

Ort:
DASA
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 18 10:54:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Jan 2007 10:54:28 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Goedden, Walter (Hg.): Peter Hille. Werke zu Lebzeiten
Message-ID: 45AF51E4020000D600026E9E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.01.2007, 10:52


LITERATUR

LWL gibt neue Hille-Edition heraus

Zum Doppeljubiläum des Dichters Peter Hille 2004 (150.
Geburtstag und 100. Todestag) erschienen Hille-Monografien,
-Lesebücher und gleich mehrere Audiobooks. Eine Möglichkeit,
Hilles Schriften neu zu entdecken, bietet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL): Die Literaturkommission für Westfalen des
LWL hat eine Werkausgabe des Dichterbohemiens herausgegeben,
der um 1900 in Berlin Literaturgeschichte schrieb.

Im Gegensatz zu früheren Hille-Editionen und -Anthologien
verzichtet die neue Ausgabe darauf, durch ihre Gliederung eine
bestimmte Interpretation vorzugeben. Statt dessen bietet sie
eine chronologische Textwiedergabe anhand der Erstdrucke. "Die
Edition befreit", so Herausgeber Dr. Walter Gödden, "das
Hille-Bild vom Ballast einer Wirkungsgeschichte, die den Autor
einseitig religiös und pädagogisch vereinnahmte. Die Werkausgabe
lenkt den Blick auch auf Texte, die bisher abseits des
Interesses standen, beispielsweise Hilles literaturkritische
Beiträge, die am Anfang seiner Laufbahn stehen. Auf diese Weise
wird Hilles publizistischer Werdegang sichtbar, der unmittelbar
mit literarischen Strömungen seiner Zeit korrespondierte."

Ziel der vorliegenden Edition sei es, neues Interesse für das
Werk Hilles zu wecken, eines Schriftstellers, der epochen- und
gattungsspezifisch nur schwer einzuordnen ist. "Fern aller
weltanschaulichen Debatten über den Autor soll das Augenmerk
wieder auf die Texte selbst gelenkt werden, deren literarische
Qualität neu zu bewerten ist", so Gödden weiter.

Hille wurde 1854 in Erwitzen bei Nieheim (Kreis Höxter) geboren.
Wanderungen führten den ewig mittellosen Dichter durch ganz
Europa, bevor er Berlin zu seinem Hauptwohnsitz auserkor. Im
Berliner Weinlokal "Dalbelli" hatten Freunde ihrem Idol ein
literarisches Kabarett eingerichtet. Auf dem Podium stand damals
unter anderem Else Lasker-Schüler. Sie verehrte Hille wie einen
Dichterguru und stilisierte ihn in ihrem "Peter Hille-Buch" zu
einem Heiligen der Dichtkunst. Auch von anderer Seite (Erich
Mühsam, Otto Julius Bierbaum) wiederfuhr Hille bis in die
heutige Zeit höchste Wertschätzung. Unzweifelhaft zählt der im
Ostwestfälischen geborene Lehrersohn zu den wichtigsten Autoren
seiner Zeit.

Vor allem die Universität Paderborn machte sich um die
Erforschung seiner Werke verdient. Hier wurde 2004 eine
Peter-Hille-Forschungsstelle eingerichtet, die eng mit den
Münsteraner Forschern zusammenarbeitet. Gemeinsam streben sie
nun eine Peter-Hille-Briefausgabe an, die die weitverzweigten
literarischen Kontakte des Autors aufzeigen soll.


INFO

Peter Hille. Werke zu Lebzeiten. Hg. von Walter Gödden. 2 Bände,
802 Seiten. Bielefeld: Aisthesis-Verlag 2007. 68 Euro, ISBN






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 19 09:53:43 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Jan 2007 09:53:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Selbst Geschichte schreiben, 01.02.2007,
Bocholt
Message-ID: 45B09527020000D60002717F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans D. Oppel"
Datum: 17.01.2007, 12:45


AKTUELL

Stadt Bocholt - Virtuelles Rathaus NRW 2006
Selbst Geschichte schreiben
Vortrag im Stadtarchiv

Zu einem Vortrag mit dem Titel "So schreiben Sie Geschichte" lädt
der Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte am Donnerstag,
dem 1. Februar 2007 um 18.30 Uhr ins Bocholter Stadtarchiv an
der Münsterstraße 76 ein.

Dr. Ziko van Dijk aus Varsseveld/NL erklärt in seinem Referat,
wie man aus Quellenmaterial eine lesbare Geschichte schreibt.
Der Historiker beschäftigt sich ganz praktisch mit dieser Frage
und erklärt, worauf es beim Planen, Sammeln, Schreiben und
Veröffentlichen ankommt - egal, ob die Zuhörer selbst forschen
oder nur die Arbeit der Geschichtsschreiber besser nachvollziehen
wollen.

Die Moderation hat Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel.
Der Einritt ist frei.


INFO

Kontaktdaten:
Stadt Bocholt
Karsten Tersteegen
Berliner Platz 1
D-46395 Bocholt
Tel.: (0 28 71) 953-327
Fax.: (0 28 71) 953-189
E-Mail: kterstee at mail.bocholt.de

Stadtarchiv Bocholt
Münsterstr.76
D-46397 Bocholt
Telefon: 02871-953-349
Telefax: 02871-953347
E-mail: stadtarchiv at mail.bocholt.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 19 09:59:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Jan 2007 09:59:46 +0100
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Istv=E1n_Szab=F3=3A_=22Mephisto?=
=?iso-8859-1?q?=22_-_oder_die_Kunst_und_die_Macht=2C_Luedenscheid=2C_24?=
=?iso-8859-1?q?=2E01=2E2007?=
Message-ID: 45B09692020000D600027198@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "igb"
Datum: 18.01.2007, 17:45


AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräche"
"Mephisto" - oder die Kunst und die Macht
Film und Diskussion mit István Szabó

Am kommenden Mittwoch, den 24. Januar 2007 hat das Institut
für Geschichte und Biographie mit István Szabó einen der
bedeutendsten Filmregisseure der Filmgeschichte zu Gast. Der
Ungar Szabó hat eine Reihe von Filmen gedreht, die sich mit dem
Thema von Künstler-Karrieren in bedrängenden Machtverhältnissen,
in Diktaturen in Ost und West befassen: unter anderem über den
Dirigenten Furtwängler ("Taking Sides" mit Harvey Keitel), über
"Oberst Redl" in der zerfallenden Habsburger Monarchie (mit
Klaus Maria Brandauer) und über den Hellseher und Trickkünstler
"Hanussen (ebenfalls mit Klaus Maria Brandauer und Erland
Josephsson).

In seinem wohl bekanntesten Film "Mephisto" (nach dem
gleichnamigen Roman von Klaus Mann mit Klaus Maria Brandauer,
Krystyna Janka u.a.) geht es um den Schauspieler Gustav
Gründgens. Der Film wurde 1982 mit dem Oscar als bester
fremdsprachiger Film ausgezeichnet. Beim Filmfestival in Cannes
bekam Szabó für den Film "Mephisto" den Preis für das beste
Drehbuch und für den Film "Hanussen" den Preis für die beste
Regie. Im Rahmen des "Lüdenscheider Gesprächs" wird der Film
"Mephisto" gezeigt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur
Diskussion mit István Szabo, der hervorragend Deutsch und
Englisch spricht.


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 24. Januar 2007, 17.00 Uhr

Ort:
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 19 10:05:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Jan 2007 10:05:37 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Symposium zum Lebenswerk von Johannes Rau,
01./02.02.2007, Bochum
Message-ID: 45B097F1020000D6000271C7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 18.01.2007, 10:43


SYMPOSIUM

Die Politik von "Bruder Johannes"
Symposium zum Lebenswerk von Johannes Rau
Zeitzeugen und Wissenschaftler diskutieren im Haus der Geschichte

"Ich bin umstellt von Sinnsprüchen", klagte Johannes Rau einst über
sein Image. Seine wohl bekannteste Maxime "Versöhnen statt Spalten"
dient als Titel eines Symposiums, auf dem prominenten Weggefährten,
politische Freunde und Kontrahenten sowie Wissenschaftler sich mit dem
Leben und Werk Johannes Raus befassen (1./2. Februar 2007, Haus der
Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstr. 17-19 44789 Bochum).

Veranstalter des hochkarätig besetzten Symposiums sind das Institut für
soziale Bewegungen der Ruhr-Uni und die Stiftung Bibliothek des
Ruhrgebiets; gefördert wird es durch die Alfried Krupp von Bohlen und
Halbach-Stiftung. Es umfasst ein wissenschaftliches Programm, an dem
Journalisten nach Anmeldung teilnehmen können, sowie eine öffentliche
Podiumsdiskussion am Abend des 1. Februar (19 h) mit Ilse Brusis,
Manfred Stolpe, Norbert Blüm, Heinz Kriwet und Karsten Rudolph,
moderiert von Ulrich Reitz (Chefredakteur der WAZ). Im Anschluss daran
wird in Anwesenheit von Christina Rau eine Fotoausstellung mit dem
Titel "Das Leben menschlicher machen" eröffnet, die der Freundeskreis
Willy-Brandt Haus (Berlin) und die Friedrich-Ebert-Stiftung initiiert
haben.

Programm im Internet:
Das ausführliche Programm der Veranstaltung steht im Internet unter
http://www.rub.de/sbr/


Von Nordrhein-Westfalen bis Israel

Das Symposium beleuchtet verschiedene Stationen der politischen
Karriere Raus, so sein Weg von der Rebellion an die Schaltzentralen der
Macht (1959 bis 1999), Johannes Rau als Schul- und Hochschulpolitiker
sowie Johannes Rau als Ministerpräsident zwischen Strukturwandel und
europäischer Einigung und schließlich sein Lebenswerk als
Bundespolitiker. Neben Raus verlorener Wahl zum Bundeskanzler 1987 und
seiner Position als Bundespräsident werden auch seine Verdienste um die
deutsch-israelischen Beziehungen gewürdigt und eine Bilanz seines
Lebenswerks und seiner Person als Politiker und Menschen gezogen. Mit
von der Partie sind Weggefährten wie Dr. Erhard Eppler, Gabriele
Behler, Helga Grebing, sowie Historiker und Sozialwissenschafter,
darunter Hans-Ulrich Wehler (Bielefeld), Günter Brakelmann (Bochum),
Mosche Zimmermann (Jerusalem), Karl-Rudolph Korte (Duisburg-Essen);
Ulrich von Alemann (Düsseldorf) oder Wichard Woyke (Münster).


INFO

Ort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum

Weitere Informationen:
Dr. Jürgen Mittag
Institut für soziale Bewegungen der RUB,
Tel.0234/32-26920
E-Mail: juergen.mittag at rub.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 19 10:16:40 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Jan 2007 10:16:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabende im Stadtarchiv Muenster. Auftakt:
Von Hexenverhoeren und Kaiserglanz, 25.01.2007
Message-ID: 45B09A88020000D6000271ED@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 17.01.2007, 10:07


AKTUELL

Von Hexenverhören und Kaiserglanz -
Themenabende im Stadtarchiv
Historische Streifzüge 2007 immer donnerstags /
Auftakt am 25. Januar mit Prozess um Greta Bünichmann

Einmal im Monat wird Münsters Geschichte dort lebendig, wo auch
die Originaldokumente bewahrt werden: Das Stadtarchiv setzt
seine lebhaft nachgefragten historischen Themenabende fort.
Ausgewiesene Fachleute nehmen auch 2007 ihre Zuhörer mit auf
eine Reise in Münsters Vergangenheit. Sie blättern unbarmherzige
Verhöre angeblicher Hexen auf, berichten von einem
Betrugsversuch bei einer Lieferung edlen Tuchs nach London,
erzählen vom Glanz des kaiserlichen Besuchs 1907 oder nehmen
Münsters Nachkriegsgeschichte in den Blick.

Der Themenabend rutscht vom Montag künftig neu auf den
Donnerstag - jeweils von 18 bis 19.30 Uhr - und schließt
unmittelbar an die Öffnungszeit des Lesesaals an. "Besucher
haben damit die Chance auf einen zeitsparenden Kombi-Besuch",
erläutert Roswitha Link die Verlegung. "Sie recherchieren
zunächst ihre eigenen Fragen, um dann im Vortragsraum spannende
Ausführungen zu einem stadtgeschichtlichen Thema zu hören", so
die Referentin für historische Bildungsfragen.

Geplant sind zwei große Zeitblöcke. Ab Mai geht es um den
Zweiten Weltkrieg. Zuvor widmen sich die historischen Streifzüge
dem Mittelalter und der frühen Neuzeit. Der Auftakt am 25.
Januar gilt einem finsteren Aspekt des Mittelalters: Sabine
Alfing nimmt die Hexenprozesse in den Blick. Greta Bünichmann
war die letzte Frau, die in Münster als Hexe angeklagt worden
war und 1635 den Feuertod starb. Kriminalprotokolle und
Ratsdokumente geben den Zuhörern im Archiv Auskunft über diese
grausamen Ereignisse.

Um das Verhältnis zwischen Stadt und der Kirche Sankt Martini im
ausgehenden Mittelalter geht es am 22. Februar mit Dr. Jörg
Wunschhofer. Über das Leprosorium in Kinderhaus berichtet am 22.
März Mirco Crabus. Münster im Hansebund ist das Thema von
Archivdirektor Dr. Hannes Lambacher am 26. April.

Aspekte zur jüngeren Zeitgeschichte dominieren ab Mai. Die
Themen: "Arisierung" jüdischen Eigentums (24. Mai, Gisela
Möllenhoff / Rita Schlautmann-Overmeyer); Die Kriegschronik von
Franz Wiemers (28. Juni, Anja Gussek-Revermann);
"Kinderlandverschickung" (20. September, Eduard Füller);
Nachkriegsgeschichte (25. Oktober, Roswitha Link); Ostdeutsche
Heimatvertriebene (22. November, Harald Dierig).

Der Themenabend im August unternimmt einen zeitlichen Exkurs in
das Jahr 1907. Vor 100 Jahren stattete ein Kaiser zum letzten
Mal Münster einen Besuch ab. Irmgard Pelster erinnert daher am
30. August mit Fotografien und Dokumenten an höfischen Glanz und
logistische Herausforderungen der besonderen Art.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
archiv at stadt-muenster.de
Das Stadtarchiv ist mit den Buslinien 8, 9 sowie R 51 erreichbar.

Eine Übersicht über die Themenabende halten das Stadtarchiv
und die Münster Information im Stadthaus 1 bereit.
Sie ist abrufbar auch im Internet unter:
www.muenster.de/stadt/archiv.

Wegen begrenzter Raumkapazitäten wird um vorherige
Anmeldung gebeten:
Telefon: 02 51 / 4 92-47 03
E-Mail: LinkRoswitha at stadt-muenster.de).

Die Themenabende sind kostenlos.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 19 10:24:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Jan 2007 10:24:26 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Werke des juedischen Kuenstlers Max van Dam
aus Winterswijk, 25.01.-09.02.2007, Borken
Message-ID: 45B09C5A020000D600027206@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 17.01.2007, 16:06


AUSSTELLUNG

Werke des im KZ Sobibor ermordeten jüdischen Künstlers Max van
Dam aus Winterswijk im Borkener Kreishaus zu sehen
Neue Ausstellung vom 25.01. bis 09.02.2007

Ganz besondere Bilder aus den Niederlanden können
Kunstinteressierte vom 25. Januar bis zum 9. Februar 2007 im
Borkener Kreishaus in Augenschein nehmen. Ausgestellt werden
Werke des Winterswijker Künstlers Max van Dam, der 1943 im
Konzentrationslager Sobibor umgebracht wurde. Ausgerichtet wird
die Ausstellung von der "Verening het Museum Arbeitsgemeinschaft
Winterswijk", der "Stichting Vrienden van Kolle Kaal", der
"Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft
Westmünsterland" und dem Kreis Borken.

Der jüdische Künstler Max van Dam absolvierte seine Ausbildung
in Amsterdam und Antwerpen an der Akademie der Schönen Künste.
1938 wurde er für seine Werke mit der Silbermedaille des "Prix de
Rome" ausgezeichnet. (Die Goldmedaille wurde in dem Jahr nicht
vergeben.) Van Dam zeichnete und malte in Bergen, Winterswijk,
Amsterdam, Hengelo und Blaricum. Studienreisen nach Italien und
die Pyrenäen beeinflussten seine künstlerische Entwicklung. Bei
einem Fluchtversuch über die schweizerische Grenze wurde er im
Jahr 1942 gefangen genommen. Über Drancy kam er nach Sobibor,
wo er 1943 umgebracht wurde. Die im Kreishaus ausgestellte
Sammlung stammt aus dem Museum Freriks und aus dem Eigentum
der Gemeinde Winterswijk.

Die Ausstellung kann montags bis donnerstags zwischen 8 und
18 Uhr besucht werden sowie freitags von 8 bis 16 Uhr.
Führungen für Gruppen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten
möglich. Anmeldungen für Gruppen und Führungen sind zu richten
an Sixtina Harris, Telefon: 0 28 61 / 6 15 23, oder an Karlheinz
Gördes, Telefon: 0 28 61 / 82 - 2107.


INFO

Kontaktdaten:
Herausgeber: Kreis Borken
Der Landrat
Büro des Landrats
Pressestelle
Burloer Straße 93
46325 Borken
Telefon: (0 28 61) 82 21 - 07 / 09
Fax: (0 28 61) 82 - 13 41
E-Mail: pressestelle at kreis-borken.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 22 10:01:57 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Jan 2007 10:01:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltung des Geschichtskreises
"General Blumenthal", 01.02.2007, Recklinghausen
Message-ID: 45B48B95020000D600027A03@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 15.01.2007, 09:53
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Donnerstag, 1. Februar 2007, 15.00 Uhr

Vor einiger Zeit erhielt der Geschichtskreis "General Blumenthal"
wieder aufgefundene Originaldokumente mit Aussagen von
Bergleuten der Schachtanlage aus dem Jahr 1945, in denen
vor allem über die Misshandlung von osteuropäischen
Zwangsarbeitern unter Tage während des zweiten Weltkrieges
berichtet wird. Diese Dokumente wurden aufgearbeitet, lesbar
gemacht und mit Berichten, Fotos und Kommentaren versehen
zusammengestellt. Der Geschichtskreis lädt am 1. Februar zu
einer Veranstaltung ein, die er im Zusammenhang mit dem Tag
des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am
27. Januar vorbereitet hat.

Mit dem Bewusstsein, hier ehemaligen Bergleuten und den
Zwangsarbeitern eine Erinnerung ihres Schicksals schuldig zu sein,
haben Mitglieder des Geschichtskreises die Dokumente in einer
Broschüre zusammengefasst. Diese Sammlung von Zeugenaussagen
aus den letzten Kriegstagen gehören zu dem Bild, das schon
andere Geschichtskreise und Wissenschaftler gezeichnet haben.

Die Original-Dokumente und das Buch dazu sollen dem Stadtarchiv
Recklinghausen zur Aufbewahrung übergeben werden. Die
daraus entstandene Broschüre soll der Öffentlichkeit, aber
auch Schulen zugänglich gemacht werden.

Es lädt ein der Geschichtskreis in Zusammenarbeit mit der REVAG
und der IGBCE-Ortsgruppe Altstadt 2.


INFO

Information:
Rolf Euler
Tel. 02361/12657

Veranstaltungsort:
"Treffpunkt"
Wildermannstr. 51 - 53
45659 Recklinghausen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 22 10:18:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Jan 2007 10:18:29 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Europaeische Verfassungsentwicklungen in
der Zwischenkriegszeit", 07.-09.02.2007, Bielefeld
Message-ID: 45B48F75020000D600027A34@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Brigitte Honerlage"
Datum: 15.01.2007, 14:01


TAGUNG

Rechte Diktatur statt Demokratie
ZiF-Tagung zum Thema "Europäische Verfassungsentwicklungen in
der Zwischenkriegszeit"

Nicht nur in Deutschland, sondern in mindestens zwölf
europäischen Staaten wurde die parlamentarische Demokratie
zwischen 1920 und 1939 durch eine rechtsstehende Diktatur
abgelöst. Diesem Phänomen widmet sich vom 7. bis 9. Februar 2007
eine Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der
Universität Bielefeld, die von dem Rechtswissenschaftler
Christoph Gusy (Bielefeld), dem Politikwissenschaftler Hans
Boldt (Müllheim) und dem Historiker Andreas Wirsching (Augsburg)
geleitet wird.

Im Zentrum dieser Arbeitsgemeinschaft soll die Erforschung der
Schwächen der parlamentarischen Demokratien stehen. In der
Zwischenkriegszeit stellten sie sich als teilweise überaus
instabile Gebilde dar. Partiell litten sie offenbar von Anfang
an oder im Laufe der Zeit an einem gewissen Mangel an Akzeptanz.
In anderen Fällen waren Stabilität bzw. *Handlungsfähigkeit* der
parlamentarischen Demokratien offenbar derart schwach
organisiert, dass es ihnen nicht gelang, sich gegen
konkurrierende Machtfaktoren im Staat durchzusetzen oder zu
behaupten. Sie gingen dann nicht durch Wahlen, sondern durch
Revolutionen oder Putsche unter. Da diese historische
Entwicklung in zahlreichen europäischen Staaten zeitlich und
räumlich besonders nah beieinander lag, gilt es, sie auf
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu befragen. Dies soll die
spezifische Perspektive der Konferenz abgeben.

Im Rahmen der Konferenz sollen zunächst vergleichende
Fragestellungen erörtert werden, um so ein Gespräch über Grenzen
hinweg zu ermöglichen und dabei den Blick weg von den jeweiligen
nationalstaatlichen Besonderheiten hin auf die übergreifenden
Aspekte zu lenken. Die Einordnung von Einzelanalysen in einen
allgemeineren Untersuchungsrahmen schafft erst die Grundlagen
für gemeinsame Fragestellungen, Antwortversuche und
Bewertungsansätze aus vergleichender Perspektive. Daneben soll
die exemplarische Einzelbetrachtung wichtiger Staaten und
Verfassungen stehen. Der systematisierend-vergleichenden
Perspektive soll also der Ansatz einer Einzelbetrachtung aus den
jeweiligen Spezifika nationaler politischer und rechtlicher
Vorbedingungen entgegengesetzt werden. Es gilt, beide
Perspektiven zusammenzuführen und zu einer wechselseitigen
Durchdringung und Ergänzung zu veranlassen.


INFO

Kontakt:
Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Universität Bielefeld,
Pressesprecher Ingo Lohuis
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Telefon: (05 21)1 06-41 45/46
Telefax: (05 21) 1 06-29 64
E-Mail: pressestelle at uni-bielefeld.de
www.uni-bielefeld.de/presse

Weitere Informationen unter:
www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2007/02-07-Gusy.html

Bei inhaltlichen Fragen an die Veranstaltungsleitung:
Prof. Dr. Christoph Gusy
Fakultät für Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld
E-Mail: christoph.gusy at uni-bielefeld.de

Anfragen zur Tagungsorganisation an:
Tagungsbüro des ZiF
Telefon: 0521/106 2769
E-Mail: Trixi.Valentin at uni-bielefeld.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 22 10:23:01 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Jan 2007 10:23:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muenster gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus,
27.01.2007, Muenster
Message-ID: 45B49085020000D600027A51@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 19.01.2007, 09:06


AKTUELL

Münster gedenkt am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus
Kranzniederlegung am Zwinger, ökumenischer Gottesdienst,
Rezitation auf Platz des Westfälischen Friedens

Am Samstag, 27. Januar, begeht Münster den "Tag des Gedenkens
an die Opfer des Nationalsozialismus" mit einer Kranzniederlegung,
einem ökumenischen Gottesdienst und einer Veranstaltung auf dem
Platz des Westfälischen Friedens (Rathausinnenhof). Am 27. Januar
1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Auf
Anregung des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog wurde
dieser Tag zum Gedenktag erklärt.

Auftakt in Münster ist um 16.30 Uhr beim Zwinger an der Promenade.
Der Zwinger war im Nationalsozialismus Hinrichtungsstätte der
Gestapo, polnische und russische Kriegsgefangene wurden dort
ermordet. Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann, Vertreter der
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Gesellschaft
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit legen dort Kränze nieder.

Um 17 Uhr schließt sich in der Dominikanerkirche an der Salzstraße
der Gottesdienst an, gemeinsam veranstaltet von der ACK und der
Gesellschaft. Die Predigt hält Prof. Dr. Dorothea Sattler. Gegen
17.45 Uhr lädt die Stadt auf den Platz des Westfälischen Friedens
zu einer abschließenden kurzen Gedenkveranstaltung ein. Sie wird
von Schülerinnen und Schülern des Schillergymnasiums mit
Rezitationen und Musik gestaltet.


INFO

Kontaktdaten:
Herausgeberin: Stadt Münster
Presse- und Informationsamt
48127 Münster
Telefon: 0251 / 492 1300 - 02
Fax 0251 / 492 7712
Internet: http://www.muenster.de/stadt/medien






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 22 10:36:52 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Jan 2007 10:36:52 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Gegen das Vergessen. 1942 Herten - Riga - Auschwitz
- Herten 2007, 23.01.-03.02.2007, Herten
Message-ID: 45B493C4020000D600027A85@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 19.01.2007, 13:49


AUSSTELLUNG

Gegen das Vergessen. 1942 Herten - Riga - Auschwitz - Herten 2007
Fotoausstellung mit Video-Installation

Aufklärung durch Erinnerung an Täter und Opfer zwischen 1933 und
1945 - das ist Thema einer Ausstellung zwischen dem 23. Januar
und 3. Februar 2007 im Foyer des Hertener Glashauses. Die
Fotoausstellung mit Video-Installation wurde von einer Gruppe
jetziger und ehemaliger Schülerinnen und Schülern des
Städtischen Gymnasiums mit ihren Lehrern Barbara Keimer und Gerd
Kuhlke erstellt, die im Sommer 2006 die Gedenkstätte Auschwitz
besucht hatten. Was sie dort sahen, war für die jungen Menschen
unfassbar und musste verarbeitet werden.

In der Fotoausstellung werden Eindrücke von der Reise nach
Auschwitz verarbeitet und zugleich wird der Opfer gedacht. Die
systematische, industrielle Massenvernichtung in den
Konzentrationslagern des "Dritten Reiches", die von einem
modernen, bürokratischen Staatsapparat geplant und durchgeführt
wurde, lässt jedoch gleichermaßen die Täter in den Blick
geraten. Auch dieser Sachverhalt kommt in der Ausstellung zum
Ausdruck.

Auf Grundlage von Archivalien im Stadtarchiv Herten und der
Recherchen von Hans-Heinrich Holland wird in der Ausstellung
auch an das Schicksal der Hertener und Westerholter Juden
erinnert. Die Ausstellungsmacher bekennen ausdrücklich:
"Angesichts zunehmender rechtsradikaler Gewalttaten und
rassistisch-autoritärer Einstellungen weiter Kreise unserer
Bevölkerung, die gepaart sind mit einer Verharmlosung der
Verbrechen des Nationalsozialismus, möchte die Ausstellung
mahnen und warnen."

Und die Politiklehrer Barbara Keimer und Gerd Kuhlke fügen
hinzu: "Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist verurteilt,
sie noch einmal zu erleben." (George Santayana)

INFO

Pressekontakt:
Städtisches Gymnasium
Barbara Keimer
Telefon 02361-17994
Gerd Kuhlke
02361-23152

Kontaktdaten:
Herausgeberin:
Pressestelle der Stadt Herten
45697 Herten
Telefon: (02366)303-357
Fax:(02366)303-523
Web:http://www.herten.de
E-Mail: pressestelle at herten.de

Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle
frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 23 09:54:14 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Jan 2007 09:54:14 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Die Warte, Weihnachten 2006, Nr. 132
Message-ID: 45B5DB46020000D600027CA7@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Wilhelm Grabe"
Datum: 15.01.2007, 09,23


SERCIVE: TOC

Die Warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
Nr. 132
Weihnachten 2006
ISSN: 0939-8686


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=65



Inhaltsübersicht

S. 2-4
Fischer, Annette
Gestaltetes Licht
Die Glasmalerei Peters in Paderborn

S. 5-8
Becker, Karina
Was Sprache über die Konfession aussagt:
Das Plattdiutsch am Taufstein in Neuenheerse

S. 9
Bérenger, Daniel
Steinzeitforscher ersten Ranges
Zum Tode von Klaus Günther (1932-2006)

S. 11-15
Franke, Gerhard
Die Pfarrkirche St. Dionysius in Elsen -
Baugeschichtliche Notizen

S. 17f.
Dahlke, Benjamin
Die "Missio Ferdinandea".
Eine bedeutende Missionsstiftung des Barockzeitalters

S. 23-27
Czeschick, Agnes
Weihnachtliche Kinderverse von Jakob Loewenberg.
Nachlese zur Geburtstagsfeier in Niederntudorf

S. 28-31
Kuhne, Wilhelm
"Froh, dass ich in Paderborn gelandet bin" *
Fünf Soldatenbriefe

S. 32f.
Römhild, Georg
Erneuerbare Verkehrsinfrastruktur zwischen Brilon - Paderborn
und Bielefeld:
Sennebahn und Almetalbahn

S. 33f.
Wichert-Pollmann, Ursula
Der Walddichter
Hannes Tuch (1905-1986)

S. 35-37
Genenger, Sylvia
20 Jahre Stadtarchäologie Höxter

S. 38-40
Timmer, Josef
Wiederentdeckung eines Kunsthandwerksmeister:
Der Buchbinder Hermann Pommer (1859-1919)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 23 10:03:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Jan 2007 10:03:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bilanz 2006: Mehr Besucher in den 17 LWL-Museen
Message-ID: 45B5DD79020000D600027CAE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.01.2007, 13:14


AKTUELL

Bilanz 2006: Mehr Besucher in den 17 LWL-Museen

Die 17 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
verzeichneten 2006 einen Besucheranstieg um fast 100.000.
Insgesamt erlebten 1,286 Millionen Menschen im vergangenen Jahr
in den LWL-Einrichtungen Kultur (2005: 1,193). "Grund für diesen
Anstieg sind vor allem die beiden erfolgreichen
Sonderausstellungen über Canossa in der Paderborner Kaiserpfalz
sowie die Klima-Ausstellung, die noch bis Ende Mai im unserem
Archäologiemuseum in Herne zu sehen ist", so LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch.

Das LWL-Museum in der Paderborner Kaiserpfalz stand 2006 ganz im
Zeichen der Canossa-Ausstellung, die der LWL gemeinsam mit dem
Erzbistum Paderborn und der Stadt Paderborn gezeigt hat. Obwohl
das LWL-Museum wegen des Auf- und Abbaus der Ausstellung im
restlichen Jahr nur kurz geöffnet hatte, kamen insgesamt über
188.000 Besucher (2005: 27.000).

Das LWL-Archäologiemuseum in Herne profitierte gleich von zwei
erfolgreichen Sonderausstellungen: Zu Beginn des Jahres waren
unter dem Titel "Von Anfang an" die wichtigsten Funde der
nordrhein-westfälischen Archäologen aus den vergangen fünf
Jahren. Noch bis zum 30. Mai zeigt das Museum in der Ausstellung
"Klima und Mensch", mit 800 Exponaten aus allen Kontinenten, wie
sich das Klima entwickelte und das Leben von Menschen, Tieren
und Pflanzen beeinflusste - von vor sechs Millionen Jahre bis
heute. Die beiden Ausstellungen sorgten dafür, dass sich die
Besucherzahl von 46.000 im Vorjahr auf 95.000 mehr als
verdoppelt hat.

Den erwarteten Rückgang musste dagegen das LWL-Römermuseum
Haltern (Kreis Recklinghausen) hinnehmen, das 2005 mit der
Sonderausstellung über die letzten Tage von Pompejis
Nachbarstadt Herculaneum einen Besucherrekord aufstellte. Nach
140.000 Besuchern im Vorjahr fiel die Zahl 2006 ohne große
Sonderausstellung mit 36.500 Besuchern nur leicht unter das
Niveau von 2004. Mit der Ausstellung "Luxus und Dekadenz in den
antiken Städten am Golf von Neapel" will das LWL-Museum in
diesem Jahr an die erfolgreiche Herculaneum-Ausstellung
anknüpfen.

Das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in
Münster, das in diesem Jahr zahlreiche kleinere
Sonderausstellungen zeigte, musste einen leichten
Besucherrückgang von 63.000 auf knapp 61.000 hinnehmen. Mit
einer Begleitschau zu den "Skulptur-Projekten 2007", die das
LWL-Museum bereits zum vierten Mal ausrichtet, im Sommer und
einer große Ausstellung mit dem Titel "Jugendstil und
Expressionismus. Von Hermann Obrist zu Marc, Klee und Kirchner"
im Winter will das LWL-Museum seiner Besucherzahlen wieder
steigern.

Dem Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster gelang die
Steigerung der Besucherzahlen schon in diesem Jahr: Das neue
Programm für Kinder ab vier Jahren mit dem Hasen Felix im
Planetarium des LWL-Museums, das noch bis Ende Juni 2007 gezeigt
wird, die Festwoche rund um das 25-jährige Bestehen des
Planetariums und die Sonderausstellung "Versteinerte Schätze
Westfalens" sorgten dafür, dass die Besucherzahl von 110.500 auf
115.000 stieg.

Das besucherstärkste LWL-Museum war auch 2006 wieder das
Westfälische Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe). Mit 191.000
blieb die Besucherzahl nahezu konstant (2005: 191.500). Dazu
trug neben der Sonderausstellung "Ikarus Maschinen. Luftfahrt in
Ostwestfalen-Lippe", die der Kreis Lippe im LWL-Museum zeigte,
vor allem der Museumsadvent mit über 20.000 Besuchern bei.

Auch das LWL-Freilichtmuseum Hagen steigerte seine
Besucherzahlen leicht gegenüber dem Vorjahr von 150.500 auf
151.200. Die Sonderausstellung "Verlockungen. Die Kultur der
Frisur" lockte ebenso viele Besucher ins Museum wie der
romantische Weihnachtsmarkt, zu dem über 23.000 Interessierte
kamen.

Das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund schaffte 2006
die 100.000-Besucher Marke: Insgesamt kamen 102.000 Besucher
(2005: 86.000). Grund für diesen deutlichen Anstieg war die
Sonderausstellung "Aufbau West" und zahlreiche
Sonderveranstaltungen zur Fußball WM.

Da im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum 2006 das alle
zwei Jahre stattfindende und sehr besucherträchtige
"Dampffestival" nicht auf dem Programm stand, ging die
Besucherzahl zurück. Zusätzliche Öffnungszeiten während der
Fußball WM und die Ausstellung "Kumpel auf vier Beinen" über
Pferde im Bergbau sorgten dafür, dass der Rückgang von 28.000
(2005) auf 24.500 moderat ausfiel.

Die Ausstellung "Sprengstoff", die sich mit der Katastrophe vor
100 Jahren in der Wittener Roburitfabrik beschäftigt (läuft noch
bis zum 28. Januar) sorgte unter anderem dafür, das die
Besucherzahl im Wittener LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
von 30.000 auf 33.500 gestiegen ist.

Einen deutlichen Besucherrückgang musste das LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen)
hinnehmen: 2005 sorgte die "schwimmende Wanderausstellung auf
der Ostara" für die Rekordbesucherzahl von 100.000. Ohne
Sonderausstellung kamen 2006 knapp 70.000 Besucher.

Jeweils einen leichten Besucherrückgang verzeichneten die beiden
LWL-Industriemuseen Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis
Minden-Lübbecke) und die Ziegelei Lage (Kreis Lippe). In
Gernheim sank die Besucherzahl um rund 1.500 auf 26.500, in Lage
ging sie um rund 2300 auf 34.500 zurück. Noch bis zum 22. April
läuft im LWL-Museum die Ausstellung "Techniker der Endlösung
Topf & Söhne - Die Ofenbauer von Auschwitz", die zeigt, wie ganz
normale Firmen in den Holocaust verwickelt waren.

In das LWL-Textilmuseum Bocholt (Kreis Borken) kamen im
vergangen Jahr über 31.000 Besucher, das ist eine Steigerung von
fast 3.000 gegenüber dem Vorjahr. Neben der Sonderausstellung
"Schätze der Seidenstraße" war hier der Adventsmarkt ein
besonderer Besuchermagnet.

Einen Besucherrückgang musste dagegen das LWL-Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) hinnehmen: Mit rund
80.500 Besuchern ging die Zahl um 7.000 zurück. Hauptgrund dafür
war die verregnete Veranstaltung "Das Fest", zu der 2006
wetterbedingt nur 5.000 statt der sonst üblichen 20.000 Besucher
kamen. Außerdem waren Teile des Museums im Juli für die
Triennale vermietet, so das in dieser Zeit keine
Sonderveranstaltungen stattfinden konnten. Von Mai bis Juni
zeigt das LWL-Museum Fotos von Manfred Vollmer, der die
Stillegung der Henrichshütte mit der Kamera verfolgt hat. Die
Ausstellung "Motiv Industriekultur" stellt den Fotos Vollmers,
der als einer der qualifiziertesten Ruhrgebietsfotografen gilt,
von Realschülern bearbeitete Originale gegenüber.

Ein deutliches Plus bei den Besucherzahlen verzeichnete das
Westfälische Museum für Klosterkultur in Lichtenau (Kreis
Paderborn): Im letzten Jahr vor der ganzjährigen Öffnung kamen
44.000 Besucher ins Kloster Dalheim, im Vorjahr waren es 37.500.
Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes präsentiert
sich ab Pfingsten 2007 das LWL-Museum in neu hergerichteten
Museumsräumen. Die erste Sonderausstellung "Westfälische
Klosterkultur im Barock" (Mai bis Dezember) nimmt die zeitliche
Epoche zum Thema, in der zahlreiche Gebäude entstanden sind, die
heute das Aussehen Dalheims prägen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 23 10:27:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Jan 2007 10:27:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Am Samstag, dem 20. Januar 2007,
ist Michael Zimmermann gestorben
Message-ID: 45B5E322020000D600027CC1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 23.01.2007, 10:02
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Am Samstag, dem 20. Januar 2007, ist Michael Zimmermann
gestorben.

Michael Zimmermann wurde 1951 in Mülheim an der Ruhr geboren und
hat Geschichte, Sozialwissenschaften und Latinistik studiert. Er
war von 1978 bis 1980 als wissenschaftliche Hilfskraft in der
Fakultät für Katholische Theologie der RUB bei dem Projekt zur
Geschichte des Bergarbeiterviertels und von 1980 bis 1981 als
wissenschaftlicher Angestellter im Oral History-Projekt
"Lebensgeschichte und Sozialkultur im Ruhrgebiet 1930-1960" an
der Gesamthochschule Essen tätig. Er realisierte Anfang der
Achtziger Jahre diverse Buch- und Ausstellungsprojekte für die
IG Bergbau und Energie, das Recklinghäuser Kulturdezernat, den
Kommunalverband Ruhrgebiet und die Stadt Herne.

Die bekannteste Arbeit aus dieser Zeit ist sicherlich das für die
"Geschichte von unten" - Bewegung" prägende Hochlarmarker
Lesebuch. An der Universität Heidelberg arbeitete er in den
Jahren 1985/86 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt
"Verfolgungserfahrung deutscher Sinti und Roma unter dem
Nationalsozialismus". Er promovierte 1986 mit der Arbeit
"Schachtanlage und Zechenkolonie. Leben, Arbeit und Politik in
einer Zechensiedlung 1880 bis 1980" und war acht Jahre, von 1986
bis 1994 als Historiker an der Alten Synagoge Essen beschäftigt.
Seine 1996 publizierte Habilitation "Rassenutopie und Genozid.
Die nationalsozialistische 'Lösung der Zigeunerfrage'", die wohl
umfassendste und genaueste Arbeit, die es zu diesem Thema gibt,
wurde 1997 mit dem Habilitationspreis der Universität Jena
ausgezeichnet.

Seit 1994 war Michael Zimmermann Mitarbeiter für kulturfachliche
Grundsatzfragen im Dezernat für Bildung und Kultur der Stadt
Essen. Daneben engagierte er sich als Mitglied in zahlreichen
Kommissionen ("Sinti und Roma" der EKD; zur Neugestaltung der
KZ-Gedenkstätte Neuengamme sowie der KZ-Gedenkstätten in
Brandenburg; Mitglied in der Frankfurter Konzeptions-Kommission
für das Fritz-Bauer-Institut, zur Neukonzeption der Gedenkhalle
Oberhausen). Seit 1996 lehrte er als Privatdozent an der
Universität Jena und seit 2000 an der Ruhr-Universität Bochum am
Lehrstuhl für Zeitgeschichte. Michael Zimmermann war
Mitherausgeber der Zeitschriften WerkstattGeschichte und Romani
Studies, Mitglied im Beirat des Jüdischen Museums Westfalen in
Dorsten, des Arbeitskreises "Sinti und Roma" des Fritz Bauer
Instituts und auch im Forum Geschichtskultur an Ruhr und
Emscher.

Er hat die Arbeit des Forums Geschichtskultur kritisch begleitet
und konstruktiv angeregt. Er war Jury-Mitglied bei seinen
Geschichtswettbewerben sowie Autor zahlreicher Beiträge in der
Zeitschrift FORUM Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur,
für die er regelmäßig Studenten und Studentinnen als AutorInnen
empfahl.

Das Forum Geschichtskultur trauert sehr um Michael Zimmermann.
Er wird fehlen.

Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e .V.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 24 09:39:16 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Jan 2007 09:39:16 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Tagung an der WWU Muenster ueber die Ukraine seit
1860, 25./26.01.2007, Muenster
Message-ID: 45B72944020000D600028122@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 23.01.2007, 15:03


TAGUNG

Abschied vom Imperium
Tagung an der WWU Münster über die Ukraine seit 1860

Mit der kleinrussischen und der europäischen Ukraine seit dem Jahr
1860 beschäftigt sich eine internationale Tagung am 25. und 26.
Januar 2007 an der Universität Münster. Die Arbeitstagung mit dem
Titel "Langer Abschied vom Imperium" wird veranstaltet vom
Slavisch-Baltischen Seminar der WWU unter Leitung von Prof. Dr. Alfred
Sproede. Auf der Tagesordnung stehen Vorträge und Referate sowie
eine abschließende Podiumsdiskussion unter anderem über
Nationalbewegung, Imperium und Neuromantik in der Ukraine, über
Moderne und Nation 1914 bis 1950 sowie die Zeit nach dem Ende der
Sowjetunion.


INFO

Donnerstag 25. / Freitag 26. Januar 2007
Dekanatsgebäude FB 9, Raum 428
Schlaunstraße 2 (Dachgeschloß)

Kontakt:
Prof. Dr. Alfred Sproede
Slavisch-Baltisches Seminar
Bispinghof 3a
48143 Münster
Tel. 0251 / 83-2 45 70
Email: vosspet at uni-muenster.de

Link: Slavisch-Baltisches Seminar der WWU Münster
(http://www.uni-muenster.de/SlavBaltSeminar/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 24 09:51:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Jan 2007 09:51:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der Arbeitskreis 9. November Lemgo laedt zu
mehreren Veranstaltungen ein
Message-ID: 45B72C30020000D600028140@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Lysann Rehberg"
Datum: 23.01.2007, 15:43


AKTUELL

Anlässlich des Gedenktages der Befreiung des
Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 finden die
folgenden Veranstaltungen statt, zu denen der Arbeitskreis
9. November Lemgo hiermit herzlich einladen möchte!

Am Sonnabend, den 27. Januar 2007 wird eine (leicht verkürzte)
Führung zum jüdischen Leben in Lemgo stattfinden. Frau
Kochsiek-Jakobfeuerborn führt die TeilnehmerInnen vom Süsterhaus
über mehrere Zwischenstationen zum Frenkelhaus. Dabei soll
insbesondere die Verfolgungsgeschichte thematisiert werden.
Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Stadtarchiv, Rampendal 20a. Die
Führung wird ca. eine Stunde dauern.

Am Sonntag, den 28. Januar 2007 um 20 Uhr wird Frau Prof.
Jutta M. Bott, Psychologin und Professorin an der Fachhochschule
Potsdam einen Vortrag zum Thema "Lebensunwert - zerstörte Leben"
im Foyer des Gemeindezentrums St. Johann, Hinter dem Kloster 1,
halten. Am Beispiel des Lindenhauses in Lemgo, das am 19. April
1951 geschlossen wurde, soll das Leben der Patienten unter
mangelhafter Versorgung, dem so genannten Hungersterben während
der letzten Kriegsjahre, die Tötung jüdischer Patienten, das
Schicksal der Fremdarbeiter und Pfleglinge behandelt werden.

Die gleichnamige Ausstellung ist noch bis zum 31. Januar 2007 im
Gemeindezentrum St. Johann zu sehen.

Veranstalter ist der Arbeitskreis 9. November Lemgo:
Stadtkonvent der Kirchengemeinden, Gesellschaft für
christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Städtische Museen,
Gruppe Friedensgebet, Initiative gegen Rassismus, Faschismus und
Menschenfeindlichkeit, Museumsverein Hexenbürgermeisterhaus
e.V., Karla-Raveh-Gesamtschule, Stiftung Eben Ezer, Stadtarchiv
sowie Büro des Bürgermeisters, Gleichstellungsstelle und
Volkshochschule der Alten Hansestadt Lemgo.


INFO

Alte Hansestadt Lemgo
Büro des Bürgermeisters
Marktplatz 1
32657 Lemgo
Tel. 0 52 61 - 21 70 98
Fax 0 52 61 - 213 215
L.Rehberg at Lemgo.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 24 09:57:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Jan 2007 09:57:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Roemerschiff fuer 2000 Jahre Varusschlacht auf
Kiel gelegt
Message-ID: 45B72D95020000D600028159@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.01.2007, 15:05


AKTUELL

Römerschiff für 2000 Jahre Varusschlacht auf Kiel gelegt

Universitätspräsidentin Prof. Dr.-Ing. habil. Monika
Auweter-Kurtz gab am Dienstag (16. Januar) den Startschuss für
ein spektakuläres Projekt: Im Zusammenhang mit dem
Ausstellungsprojekt "Imperium Konflikt Mythos - 2000 Jahre
Varusschlacht" wurde in der Harburger Werft von Jugend in Arbeit
Hamburg e.V. der Nachbau eines historischen Römerschiffs
feierlich auf Kiel gelegt.

Geschichtswissenschaftler der Universität Hamburg werden unter
der Leitung von Prof. Dr. Christoph Schäfer erstmals ein
römisches Kriegsschiff der frühen und hohen Kaiserzeit in
Originalgröße rekonstruieren, das nun unter Anleitung erfahrener
Bootsbauer von jugendlichen Schiffbauern in spe und Studierenden
des Faches Geschichte gefertigt wird. Vorlage sind etwa 16 Meter
lange römische Schiffe aus dem ersten und zweiten Jahrhundert
nach Christus, die 1994 in der Nähe des römischen Kastells von
Oberstimm an der Donau gefunden wurden. Ein Modell des geplanten
Schiffes, das vom Museum für Antike Schiffahrt in Mainz zur
Verfügung gestellt wurde, vermittelt in der Werft einen ersten
optischen Eindruck.

Die Schiffsrekonstruktion ist Teil einer groß angelegten
Kooperation für das Jahr 2009 des Westfälischen Römermuseums in
Haltern, der Varusschlacht im Osnabrücker Land Museum und Park
Kalkriese gGmbH und des Lippischen Landesmuseums Detmold. Diese
Einrichtungen werden getragen vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL), der Stiftung der Sparkassen im
Osnabrücker Land und dem Landkreis Osnabrück, dem Kreis Lippe
sowie dem Landesverband Lippe.

Das Schiff soll im Frühjahr 2008 fertig gestellt sein und dann
während einer Fahrt auf Donau, Rhein, Lippe, Ems und Weser in
insgesamt 10 Städten Station machen und für das
Ausstellungsprojekt aus Anlass der 2000. Wiederkehr der
"Schlacht im Teutoburger Wald" werben.

Im Jahre 9 nach Christus schlugen die Germanen den römischen
Feldherrn Publius Quinctilius Varus und drei seiner Legionen
vernichtend. Die Römer hatten um Christi Geburt begonnen, die
germanischen Stämme zu unterwerfen und befuhren bei ihren
Eroberungen mit Schiffen auch den Rhein, die Lippe, Weser und
Ems. Über die Nordsee drangen ihre Flotten bis nach Dänemark und
sogar in die Elbe vor.

Durch die Kooperation mit dem Beschäftigungsträger Jugend in
Arbeit Hamburg e.V. ist das Projekt zugleich ein Beitrag zur
Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und ein Beispiel für die
erfolgreiche Verbindung von Wissenschaft und Praxis. Dazu
Universitätspräsidentin Prof. Dr.-Ing. habil. Monika
Auweter-Kurtz: "Dieses Projekt zeigt, dass die
Geisteswissenschaften sehr wohl in der Lage sind, den viel
zitierten Elfenbeinturm zu verlassen und sich im Wettbewerb zu
behaupten. Das Vorhaben bietet Jugendlichen die Möglichkeit zur
Berufsqualifizierung und ist zugleich ein spannendes
archäologisches Experiment. Es stärkt den Wissenschaftsstandort
Hamburg und wird hoffentlich auch Perspektiven und Anregungen
für die Zukunft eröffnen."


INFO

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.imperium-konflikt-mythos.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 25 10:06:23 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Jan 2007 10:06:23 +0100
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Industriemuseum sucht alte Huete!,
18.03.-13.05.2007, Bocholt
Message-ID: 45B8811F020000D600028418@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 23.01.2007, 10:30


AUSSTELLUNG

LWL-Industriemuseum sucht alte Hüte!
Neue Sonderausstellung in Bocholt

Das Textilmuseum in Bocholt sucht für seine Sonderausstellung
"Hut & Co." Hüte, die Geschichten erzählen. Vom 18. März bis zum
13. Mai präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
in Kooperation mit dem Schauplatz Ratingen des Rheinischen
Industriemuseums eine Ausstellung zur Geschichte und Bedeutung
der Kopfbedeckungen in seinem Industriemuseum.

"So manches ausgediente Stück, das heute vielleicht nur noch zur
Gartenarbeit aufgesetzt wird, hat einst bessere Zeiten gesehen",
ist Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp überzeugt. Ihn
interessieren die Erinnerungen und Geschichten rund um die
Kopfbedeckung: der Hut, mit dem die Angetraute beim ersten
Rendezvous Eindruck machte, oder der Sonntagshut, der in einer
Schachtel im Keller den Krieg überdauerte. "Das sind genau die
Stücke, die wir in unserer Ausstellung zeigen möchten", so
Stenkamp. Vor allem Herrenhüte sind bisher rar sowie Kappen oder
ähnlich schlichte Kopfbedeckungen, die bei der Arbeit getragen
wurden. Der Museumsleiter: "Egal wie abgenutzt oder zerbeult,
wir freuen uns über alle alten Hüte und ihre Geschichten."

Die Schau in Bocholt spannt einen Bogen von der Arbeit der
Putzmacherin bis zur maschinellen Produktion und bietet dabei
einen Streifzug durch 150 Jahre Modegeschichte: Hüte waren über
viele Jahrzehnte das wichtigste Accessoire der Garderobe; noch
in den 1950er Jahren ging man nicht "oben ohne" aus. Ratgeber
und Benimmbücher gaben Auskunft, welche Kopfbedeckungen zu
welchem Anlass getragen werden sollten. Mal mit breiter, dann
wieder mit schmaler oder ganz ohne Krempe, hoch aufgetürmt oder
flach wie ein Wagenrad, mal üppig garniert mit Federn und
Kunstblumen, mal schlicht allein mit Hutnadel oder Seidenband:
Die Hüte spiegeln die ganze Bandbreite der Modegeschichte wider.

Aber Hüte sind mehr als modisches Beiwerk oder Schutz vor Sonne,
Wind und Staub. Stenkamp: "Hüte haben ihre eigene Bedeutung und
Symbolik. Sie sind eingebunden in gesellschaftliche
Umgangsformen, z.B. in Höflichkeitsgesten beim Grüßen. Sie
können aber auch Ausdruck von Macht und Prestige oder
politischer Gesinnung sein." Ob es um soziale Hierarchien, Stand
und Status oder um das Spiel der Geschlechter geht, um
Zugehörigkeiten zu bestimmten Berufsständen oder zu
unterschiedlichen Jugendszenen - immer wieder sind es
Kopfbedeckungen, die gezielt und unmissverständlich Zeichen
setzen.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 25 10:09:35 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Jan 2007 10:09:35 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/02
Message-ID: 45B881DF020000D60002841B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 22.01.2007 ,14:19


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie
informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder
als gesetzliche Pflichtexemplare aus den westfälischen
Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-02 für den Zeitraum vom 06.01.2007 bis
zum 12.01.2007 mit insgesamt 56 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62





E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 25 10:17:35 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Jan 2007 10:17:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neues von den 600 mm- und 800 mm-Werksbahnen
der Henrichshuette, 26.01.2007, Hattingen
Message-ID: 45B883BF020000D60002844E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 25.01.2007, 09:18
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: Auf schmaler Spur. Neues von den 600 mm- und
800 mm-Werksbahnen der Henrichshütte
Referent: Dieter Ehrenhauser
Freitag, 26. Januar, 2007, 20 Uhr

Die Werksbahn der Henrichshütte war die Lebensader des Hattinger
Hüttenwerks. Um jeden Winkel der Hütte versorgen zu können,
legte die Direktion zwei verschiedene Gleissysteme an. Über die
"Normalspur" transportierte man Koks, Erz und Kalk zu den
Hochöfen oder das flüssige Roheisen ins Stahlwerk. Über die
"Schmalspur" schaffte man Zwischenprodukten von einem Betrieb
zum anderen, beispielsweise glühende Blöcke und Brammen von der
Gießerei ins Walz- und Hammerwerk. Am Freitag lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu einem Diavortrag in
sein Hattinger Industriemuseum ein, wo Dieter Ehrenhauser seine
neuesten Forschungsergebnisse präsentiert.

Die Geschichte der Schmalspurbahn der Henrichshütte begann 1854
mit einer ersten Pferdebahn, die Kohle von der Zeche "Carl
Friedrich Erbstollen" über die Ruhr zum Hattinger Hüttenwerk
beförderte. 1872 ersetzten kleine Dampflokomotiven die Pferde.
Bis zur Stilllegung dieser Strecke 1895 versorgte zwei
Dampflokomotiven mit 80 Kastenwagen, die jeweils 33 Zentner
fassen konnten, die Henrichshütte mit Kohle. 1905 stellte die
Henrichshütte die Spurweite ihrer Gleise von 600 mm auf 800 mm
um und schaffte sich zwei dazu passende Dampflokomotiven und
Wagen an. Der geringe Platzbedarf und die hohe
Leistungsfähigkeit dieser Bahn sicherte ihr bis zur Stilllegung
des Stahlwerks und die Stahlgießerei 1993 ihren Platz im
Hattinger Hüttenwerk. Vor dem Vortrag bietet das Hattinger
Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Führungen über
das Hochofengelände an. Der Vortrag im Westfälische
Industriemuseum Henrichshütte um 20 Uhr ist kostenlos. Besucher,
die vorher an einer Führung teilnehmen, zahlen 3,50 Euro
(ermäßigt 2). Treffpunkt dazu ist um 19 Uhr das Museumsfoyer.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstrasse 31-33
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 26 11:01:27 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Jan 2007 11:01:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Geschichte der Hinrichtungsstaette Dortmund waehrend
der NS-Zeit, 31.01.2007, Gelsenkirchen
Message-ID: 45B9DF87020000D60002870D@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 24.01.2007, 11:12
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Die Geschichte der Hinrichtungsstätte Dortmund während
der NS-Zeit"
Vortrag von Dieter Knippschild, Dortmund, mit anschließender
Diskussion

"Der Anfall an Todesurteilen ist im hiesigen Bezirk... recht
hoch und ist im Steigen." Mit diesen Argumenten beantragten im
Mai 1942 der Präsident des Oberlandesgerichts Hamm und der
zuständige Generalstaatsanwalt eine eigene Hinrichtungsstätte
für den OLG-Bezirk, die im Dortmunder Gerichtsgefängnis
eingerichtet werden sollte. Im Juli 1943 fanden die ersten
Exekutionen statt. Die Mehrzahl der während der NS-Zeit in
Dortmund Hingerichteten starb dort unter dem Fallbeil.
Kapitalverbrecher und Kleinkriminelle büßten ebenso dort ihr
Leben ein, wie eine große Anzahl von Widerstandskämpfern aus
Deutschland, Belgien und Nordfrankreich. Die Opfer waren
zwischen 18 und 70 Jahren alt. Richter des Volksgerichtshofes,
von Sondergerichten, Landgerichten aber auch Militärgerichte
sprachen die Urteile. Bis vor wenigen Jahren blieb dieser Teil
der Justizgeschichte des östlichen Ruhrgebiets so gut wie
unbekannt. Erst durch intensive Ermittlungen konnte das
Schicksal von 305 Opfern der Blutjustiz ermittelt werden.


INFO

Ort:
Institut für Stadtgeschichte
Dokumentationsstätte "Gelsenkrichen im Nationalsozialismus"
Cranger Str. 323
45891 Gelsenkirchen
http://www.institut-fuer-stadtgeschichte.de/default.asp





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 26 11:08:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Jan 2007 11:08:36 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Tagung in Muenster zur Zukunft der Museen im
21. Jahrhundert, 25./26.01.2007, Muenster
Message-ID: 45B9E134020000D600028726@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.01.2007, 09:23


TAGUNG

"Das Museum im Aufbruch": Tagung in Münster zur Zukunft
der Museen im 21. Jahrhundert

Bei einem zweitägigen Symposium aus der Reihe "Kultur im
Dialog", das die Kulturabteilung des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) und das LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte am Donnerstag (25.01.) und am Freitag
(26.01.) im Landesmuseum am Domplatz in Münster veranstalten,
suchen 300 Museumsexperten, Architekten, Wissenschaftler,
Ausstellungsgestalter, Marketingfachleute, Vertreter aus
Kulturverwaltungen und Journalisten aus Deutschland und dem
Ausland Antworten auf Fragen zur Zukunft der Museen.
Über 20 namhafte Referenten konnten für interessante
Vorträge gewonnen werden.

Die Sehgewohnheiten der Besucher wie auch der Kulturbetrieb als
Ganzes haben sich verändert. Darauf müssen die Museen reagieren,
wollen sie weiter politische Akzeptanz, öffentliche Förderung
und das Interesse der Kunstliebhaber erreichen. LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch: "Für den Träger LWL ist es in Zeiten
gesellschaftlicher Umbrüche und erschwerter wirtschaftlicher
Rahmenbedingungen geradezu zwingend, immer wieder auf hohem
fachlichen Niveau das Selbstverständnis seiner Museen zu prüfen.
Das Ziel ist, ein gutes Programm sowohl mit spektakulären
Leuchtfeuern, als auch mit verlässlicher kultureller
Grundversorgung auf die Beine zu stellen. Das kulturelle Erbe
Westfalens darf nicht gefährdet werden. Gerade durch seine
Kultur ist unsere Region greifbar, sinnlich fassbar und
identitätsstiftend."

LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe sieht in der Tagung
eine große Chance: "Hier können wir von zahlreichen deutschen
und internationalen Fachleuten Anregungen und Praxisbeispiele
erhalten - sowohl für den bevorstehenden Neubau des
LWL-Landesmuseums, wie auch mit Blick auf die gesamte,
vielfältige Museumslandschaft des LWL."

Gleichzeitig müssen die Museen ihrem museumsfachlichen Auftrag
gerecht werden, der mehr umfasst als nur
"Blockbusterausstellungen" zu organisieren. Nur dann werden sie
ihrer originären Aufgabe gerecht, auch für künftige Generationen
ein Ort der Bewahrung, Erforschung und Vermittlung von Kunst und
Kultur zu sein. Gerade auf die Vermittlung von Kunst und Kultur
legt die Tagungsreferentin Isabell Pfeiffer-Poensgen,
Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Berlin, einen
starken Akzent: "In Zeiten der Globalisierung, in denen die
Menschen nach regionalen, identitätsstiftenden Bezügen suchen,
nimmt sie eine ganz besondere Rolle ein."

Einen wichtigen Themenschwerpunkt werden die mit dem Neu- und
Umbau des LWL-Landesmuseums verbundenen programmatischen
Perspektiven bilden: "Im Zeitalter der neuen Medien und der
sogenannten Eventkultur", so Tagungsinitiator und Direktor des
LWL-Landesmuseums Dr. Hermann Arnhold angesichts des Neubaus,
"gilt es, das Profil unseres Museums zu schärfen und die
Unverwechselbarkeit des Kunsterlebnisses zu betonen.
Zukunftsweisende architektonische Lösungen für attraktive Räume
der Kunst und des Kunstgenusses sind eine Grundvoraussetzung für
diese zentrale Aufgabe."

Die Tagungsbeiträge in ihrer gesamte Breite beschäftigen sich
mit folgenden Themen: Dem inhaltlichen Profil der Museen, dem
Verhältnis von Kunst, Architektur, Ausstellungsgestaltung und
Marketing, der Beziehung der Museen zu den Besuchern und zu
seinen Partnern - wie z. B. den öffentlichen und privaten
Stiftungen und den Freundeskreisen.


INFO

Westfälisches Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster in Westfalen
infophone: 02 51/59 07 01
infophone2: 02 51/5 90 72 01
infofax: 02 51/5 90 72 10
Internet: www.landesmuseum-muenster.de
infomail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 26 11:16:45 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Jan 2007 11:16:45 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Konfetti u. Asche. Fastnacht - Fastenzeit
- Passionszeit, 28.01.-15.04.2007, Vreden
Message-ID: 45B9E31D020000D600028745@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 24.01.2007, 15:53


AUSSTELLUNG

"Konfetti & Asche. Fastnacht - Fastenzeit - Passionszeit"
Neue Ausstellung im kreiseigenen Hamalandmuseum in Vreden
vom 28. Januar bis zum 15. April 2007

Aus den Hochburgen des Karnevals ertönen allenthalben schon
wieder närrische "Frohlockensrufe", wie "Helau", "Alaaf",
"Festo" und "De un Da". Büttenreden werden ein letztes Mal
überarbeitet, und für die Gardetänzerinnen und -tänzer steht die
Generalprobe vor den großen Auftritten an. Was aber bedeutet
eigentlich "Karnelval"? Dieser Frage geht die neue
Sonderausstellung mit dem Titel "Konfetti & Asche. Fastnacht
- Fastenzeit - Passionszeit" im kreiseigenen Hamalandmuseum in
Vreden, Butenwall 4, vom 28. Januar bis zum 15. April 2007 auf
den Grund.

Die Ausstellung informiert über die Karnevalstraditionen im
Münsterland. Erinnerungen an Feste in den Nachbarschaften,
große Karnevalsveranstaltungen von Vereinen und schließlich
die Gründung von hiesigen Karnevalsgesellschaften werden
geweckt. Auch der theologische Hintergrund des Feierns und
anschließenden Fastens mit all seinen Geboten findet seinen
Niederschlag in der Präsentation.

Den Höhepunkt bilden ausgewählte Passionsdarstellungen in
künstlerisch hervorragender Qualität. Über alle Jahrhunderte
hinweg hat der Leidensweg Christi die Künstler bewegt. Die
gezeigten Darstellungen entstammen den vergangenen zwölf
Jahrhunderten und bieten so hervorragende
Vergleichsmöglichkeiten. Auch Stücke aus der Volkskunst sind in
der Ausstellung zu bestaunen. Zur Eröffnung der neuen
Sonderausstellung "Konfetti & Asche. Fastnacht - Fastenzeit
- Passionszeit" lädt das Hamaland-Museum am Sonntag, 28. Januar,
um 11 Uhr ein. Die Eröffnungsrede wird Dechant Guido Wachtel aus
Vreden halten. Zur weiteren Einstimmung in das Thema trägt
Christel Niesert aus Steinfurt zwei Märchen vor, und musikalisch
begleitet wird die Veranstaltung von Hanne Feldhaus-Tenhumberg
und Bernd Sikora. Der Entritt zur Eröffnungsveranstaltung ist
frei.

Geöffnet hat das Hamalandmuseum dienstags bis sonntags von
10 bis 17 Uhr. Nähere Informationen gibt es im Museum unter der
Telefonnummer 02564 / 39180.


INFO

Hamaland-Museum
Butenwall 4
48691 Vreden
Telefon: 0 25 64 / 39 18 0
Fax: 0 25 64 / 39 18 29
E-Mail: hamaland-museum at kreis-borken.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 26 11:33:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Jan 2007 11:33:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 27. Januar: Kaisergeburtstag. Feier hatte
als Machtdemonstration politischen Hintergrund
Message-ID: 45B9E6F0020000D60002875E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.01.2007, 11:59


AKTUELL

"Der Kaiser ist ein lieber Mann..." -
27. Januar: Kaisergeburtstag
Feier hatte als Machtdemonstration politischen Hintergrund

Der Geburtstag von Kaiser Wilhelm II. am 27.Januar war für
die meisten seiner Untertanen ganz selbstverständlich der
höchste Feiertag im Jahr, der mit großem Aufwand begangen
wurde und folglich auch in Form von vielen Augenzeugen-
berichten festgehalten wurde, von denen sich einige im
volkskundlichen Archiv des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) finden.

Die Idee, den Geburtstag eines Oberhauptes zu zelebrieren, war
nicht neu. In Teilen Deutschlands war diese Tradition schon vor
Gründung des Kaiserreiches 1871 etabliert, indem in den
deutschen Einzelstaaten die Geburtstage der herrschenden Fürsten
gefeiert wurden. "Die Kaisergeburtstage unter Wilhelm I. und
später besonders auch unter Wilhelm II. waren mit diesen
Festlichkeiten in keinster Weise zu vergleichen, da sie auf
nationaler Ebene stattfanden und somit ganz andere Dimensionen
und Möglichkeiten der Selbstinszenierung mit sich brachten",
betont Laura Bröker, die sich im Rahmen ihres Praktikums bei der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen näher mit den
Kaisergeburtstagsfeiern auseinandergesetzt hat.

Die Feiern lenkten die Aufmerksamkeit der benachbarten Staaten
auf das Kaiserreich und stellten gleichzeitig dessen Einheit und
Geschlossenheit zur Schau. Das versuchten die Organisatoren
beispielsweise mit penibel genau geplanten Parademärschen oder
großzügig ausstaffierten Musikzügen mit Fackeln zu erreichen.
Meist befand sich die gesamte Bevölkerung auf den Beinen, um den
besonderen Ehrentag zu begehen und somit die nationale Gesinnung
zu demonstrieren. Es wurden Festreden gehalten, Hymnen und
Lobpreisungen angestimmt und Geschichtsvorträge gehalten, die
von des Kaisers vorbildlichem Leben und seinen Heldentaten
berichteten und ihren Teil dazu beitrugen, die Person des
Kaisers weiter zu verherrlichen. Nachdem für das Wohl des
Kaisers gebetet worden war, machte man sich meist auf den Weg in
ein Kaffee- oder Wirtshaus, um dort mit Familie, Freunden und
Bekannten weiterzufeiern.

Wie in den Schulen von Ladbergen (Kreis Steinfurt), Gütersloh
oder Lünen (Kreis Unna), von wo im LWL-Archiv für westfälische
Volkskunde interessante Berichte vorliegen, so war auch in
anderen deutschen Schulen der Kaisergeburtstag ein ganz
besonderer Tag, der für die Kinder eine willkommene Abwechslung
mit sich brachte. So wurden schon Tage vorher die Klassen mit
Tannengrün, Efeu und Stechpalmen geschmückt und die Bilder der
kaiserlichen Familie, die ohnehin in jedem Klassenraum zu finden
waren, mit Moos umkränzt. Diese Ehrenkränze durfte nicht jeder
herstellen: In manchen Schulen wurden eigens die besten Schüler
ausgesucht, um diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Die Feiern
in der Aula fanden am Kaisergeburtstag selbst statt. Sie waren
gesetzlich vorgeschrieben und beinhalteten sowohl Ansprachen und
Lobreden der Lehrpersonen als auch das Singen von Liedern, die
zumeist religiösen, militärischen oder kaiserverherrlichenden
Inhalts waren: "Der Kaiser ist ein lieber Mann, er wohnet in
Berlin, und wär das nicht so weit von hier, so ging ich heut’
noch hin. Und was ich bei dem Kaiser wollt’? Ich reicht’ ihm
meine Hand und gäb die schönsten Blumen ihm, die ich im Garten
fand."

Solche Lieder mussten die Kindern, genau wie detaillierte
Angaben zum Werdegang des Kaisers und seiner Familie, von
kleinauf lernen, um sie jedes Jahr am 27. Januar gemeinsam zum
Besten zu geben, bevor die Schüler nach dieser Prozedur
schulfrei bekamen.

"Die schulische Ausbildung, die ohnehin einer Erziehung zum
Untertanengeist und Patriotismus diente und dazu benutzt wurde,
das sozialistische Gedankengut, eine zunehmende Bedrohung für
das monarchische Kaiserreich, von vornherein aus den Köpfen des
Nachwuchses zu verbannen, fand im Kaisergeburtstag ihren
Höhepunkt. Durch das Schmücken der Kaiserbilder, das Singen von
nationalen Liedern, sowie das Vortragen von kaiserlichen
Heldengeschichten wurde für die Kinder eine künstliche Nähe zum
kaiserlichen Hof erschaffen, die so niemals existierte", erklärt
Bröker.

Hinter dem Kaisergeburtstag stecke viel mehr, als man auf den
ersten Blick vermute. Der 27. Januar sei nicht nur ein
gewöhnlicher Feiertag, sondern ein perfekt inszeniertes und
einstudiertes Großereignis gewesen, dass sowohl darauf abzielte,
die nationale Gesinnung zu verschärfen und die Persönlichkeit
des Kaisers zu glorifizieren, als auch anderen Staaten zu
imponieren und diese dadurch einzuschüchtern, resümiert
Bröker.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 29 10:47:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Jan 2007 10:47:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bibelmuseum der Universitaet jetzt an der Pferdegasse,
ab dem 02.02.2007, Muenster
Message-ID: 45BDD0D7020000D600028E28@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 29.01.2007, 09:04


AKTUELL

Museum für das Buch der Bücher
Bibelmuseum der Universität jetzt an der Pferdegasse

Es hat nicht so lange gedauert wie der Wiederaufbau des Tempels
in Jerusalem oder des Kölner Doms, aber einige Monate mussten
die Freunde des Bibelmuseums der Universität Münster doch warten,
bis das Museum am 2. Februar an neuer Stelle in der
münsterschen Innenstadt wieder eröffnet wird. In der ersten
Etage des Gebäudes Pferdegasse 1 liegt das Bibelmuseum jetzt in
unmittelbarer Nachbarschaft zum Westfälischen Landesmuseum und
den anderen Universitätsmuseen.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1979 zeigt das Museum an über 500
wertvollen Exponaten die Geschichte der Bibel im Urtext und in
den Übersetzungen. Auch nach dem Umzug von der Georgskommende
zur Pferdegasse sind Schwerpunktthemen und Besonderheiten des
Museums das griechische Neue Testament in seiner
handschriftlichen Überlieferung und in den Drucken des 16.
Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Handschriften und Drucke der
lateinischen Bibel, die deutsche Bibel, besonders
Lutherübersetzungen, moderne Bibelausgaben, Bibelillustrationen
und ein originalgetreuer Nachbau der Gutenbergpresse.

170 Quadratmeter, 30 mehr als bisher, stehen dem Museum nun zur
Verfügung. Dadurch konnte die Ausstellung erweitert werden, vor
allem im Bereich der Bibelillustrationen. Prof. Dr. Holger
Strutwolf, Direktor des Instituts für neutestamentliche
Textforschung und wissenschaftlicher Leiter des Bibelmuseums,
freut sich vor allem darüber dass auch sein Institut an die
Pferdegasse umgezogen ist und damit die "enge Verbindung von
Institut und Museum, von Forschung und Öffentlichkeitsarbeit,
gewahrt bleibt". Die Nähe zur Innenstadt und zu den anderen
Museen am Domplatz und der Pferdegasse sieht er als weitere
Vorteile des neuen Standortes.

Ein großer Vorteil für die Besucher sind auf jeden Fall die
deutlich verlängerten Öffnungszeiten des Bibelmuseums, das
künftig dienstags, mittwochs und freitags von 11 bis 17 Uhr,
donnerstags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr
kostenlos besichtigt werden kann. Gruppenführungen sind nach
Vereinbarung (0251/83-22580/25216) möglich.


INFO

Link: Bibelmuseum
(http://www.uni-muenster.de/Bibelmuseum/index.html)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 29 10:57:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Jan 2007 10:57:00 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Mahnmale fuer die Opfer des Nationalsozialismus in
OWL, Herford, 27.01.-26.05.2007
Message-ID: 45BDD2FC020000D600028E54@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 24.01.2007, 11:11


AUSSTELLUNG

"Lebendige Erinnerung oder tote Vergangenheit -
Mahnmale für die Opfer des Nationalsozialismus in
Ostwestfalen-Lippe"

Gleichzeitig mit der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung
des KZ Auschwitz wird am 27.1.2007 in der Gedenkstätte
Zellentrakt im Herforder Rathaus die Ausstellung "Lebendige
Erinnerung oder tote Vergangenheit - Mahnmale für die Opfer des
Nationalsozialismus in Ostwestfalen-Lippe" eröffnet.

Aus Anlass des 10jährigen Bestehens des Kuratoriums Erinnern
Forschen Gedenken zeigen wir vom 27. Januar bis 26. Mai 2007 im
Zellentrakt die Ausstellung "Lebendige Erinnerung oder tote
Vergangenheit, Mahnmale für die Opfer des Nationalsozialismus in
Ostwestfalen-Lippe". Sie wurde Mitte der 1990er Jahre vom Verein
"Kulturen in der Region e.V." erstellt und von der Fa. Ahlers AG
und dem Land NRW gefördert.

Die Ausstellung präsentiert auf an Denkmale erinnernden Stelen
die Entstehung und Gestaltung zahlreicher Denkmale und
Gedenkstätten in den Städten und Gemeinden in OWL. Sie stellt
die unterschiedlichen Erinnerungsprozesse und die örtlichen
Initiativen vor. Sie verdeutlicht den Umgang mit der Geschichte
von Minderheiten. Sie will zum Erinnern und Verstehen von
Vergangenheit und Gegenwart ermuntern. In der Ausstellung werden
nicht die "prominenten" Stellen der NS-Geschichte sondern
Erinnerungsorte in "unspektakulären" Regionen gezeigt.

Geht es hierbei um das Zufriedengeben mit einem steingewordenen
Gedenken, oder sind dies Orte für die Nachwelt zur steten
Mahnung, damit solche Verbrechen durch Deutsche nie wieder
begangen werden? Die Sprache auf den Mahn- und Gedenktafeln als
Spur der Erinnerungskultur verrät einiges, aber bezeichnend sind
auch die Prozesse, die deren Errichtung begleiteten.

Die ersten Mahnmale in OWL wurden von Überlebenden des Holocaust
aufgestellt. Im gesamten ostwestfälischen Raum ist bis 1960 von
Seiten der Täter kein einziges Symbol der Trauer gesetzt worden.
Erst sehr viel später entschlossen sich einzelne Gemeinden zur
Errichtung eines solchen Symbols. Dabei wird in der Ausstellung
auch der Umgang der lokalen Verwaltungen, der politischen
Gremien mit den Symbolen der Erinnerung an die Opfer des
Nazi-Terrors beleuchtet aber auch die teils recht
unterschiedliche Resonanz in der Bevölkerung.

Die Ausstellung dokumentiert den Stand der Erinnerungskultur in
OWL um 1997 (dem Schlusspunkt der Ausstellung) und wird in der
Ausstellungszeit aktualisiert. In zahlreichen Städten und
Gemeinden der Region entstanden neue Gedenkorte: In Bad
Oeynhausen ein Gedenkbrunnen, in Bad Salzuflen die Neugestaltung
des Synagogenstandortes, in Bielefeld ein Gedenkstein am
Quellenhofweg, in Borgentreich die ehemalige Synagoge, in Bünde
eine Gedenktafel am Synagogenstandort und Stolpersteine, in
Gütersloh Stolpersteine und eine Friedhofs- Gedenktafel, in
Höxter Stolpersteine, eine Gedenktafel am Synagogenstandort und
die Kunstsammlung Jacob Pins, in Lübbecke eine Gedenktafel, in
Minden Stolpersteine, in Peterhagen die ehemalige Synagoge und
in Rheda-Wiedenbrück drei neue Gedenkstätten.

In den Zellen werden insbesondere die Stolpersteinaktionen in
Vlotho (März und Dezember 2006, die Aktion soll im März 2007
abgeschlossen werden) und Bünde (2005, vgl.
www.gruppe-netzwerk.de) präsentiert (vgl. auch

http://www.stolpersteine.com/chronik.html).

Auch in Herford sind seit 1997 die Gedenktafel an die
Abtransporte der Herforder Juden an der Kleinen Markthalle, das
Denkmal für die Opfer der jüdischen Gemeinde auf dem jüdischen
Friedhof und die Gedenkstätte Zellentrakt selbst neu entstanden.

Vorgestellt wird auch der Stand des Schulprojektes: Orte
jüdischen Lebens des Wilhelm-Normann-Berufskollegs (vgl.
www.ortejuedischenlebens.de). Unter Federführung von Rolf
Moosecker sind inzwischen 12 Entwürfe von SchülerInnen in
Bronzetafel umgesetzt, die nun erstmals im Zellentrakt
präsentiert werden.

Zur Ausstellung sind pädagogische Materialien, Fragestellungen
und Arbeitsvorschläge erarbeitet worden, die über die
Gedenkstätte und ihre Internetseite erhältlich sind. Darüber
hinaus kann das Begleitbuch "Ich dachte sie wären tot" in der
Gedenkstätte Zellentrakt erworben werden.

LehrerInnen, Schulklassen und andere interessierte Gruppen
können einen Besuch über das Kuratorium Erinnern, Forschen,
Gedenken, Gedenkstätte Zellentrakt, Rathausplatz 1, 32052
Herford, Tel.: 0 52 21/ 18 92 57, Fax: 0 52 23 / 6 53 04 54,
www.zellentrakt.de und info at zellentrakt.de anmelden. Die
Gedenkstätte ist zu den üblichen Öffnungszeiten Samstags 14 bis
16 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

Das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken wurde am 27. Januar
1997 nach Diskussionen über ein Mahnmal für Herford als
Zusammenschluss von Kulturen in der Region, der Jüdischen
Kultusgemeinde Herford-Detmold, der Christlich-Jüdischen
Gesellschaft Herford, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher
Kirchen und zahlreicher Einzelpersonen gegründet.

Es bietet u.a. regelmäßige Veranstaltungen und Ausstellungen an,
veranlasste die Anbringung der Gedenktafel an die Deportationen
aus Herford an der Kleinen Markthalle und ist ehrenamtlicher
Träger der Gedenkstätte Zellentrakt im Rathaus Herford
(Außenstelle des Stadtarchivs Herford).

Eröffnung am 27. Januar 2007 um 17 Uhr in der Kleinen Markthalle,
Rathausplatz Herford (im Anschluss Gedenkstätte Zellentrakt).

Begrüßung: Jutta Heckmanns, Vorsitzende des Kuratoriums

Grußworte: Lieselore Curländer, Landrätin des Kreises Herford

Bruno Wollbrink, Bürgermeister der Stadt Herford

Vortrag: Dr. Rotraud Ries: Mahnmale und Erinnerungsprozesse als
Teil einer regionalen Erinnerungskultur

Musik: Janusz Bulka (Violine), Maciej Wesoliuski (Klavier)

Kuratorium für eine Dokumentations- und Begegnungsstätte in
Herford zum Erinnern, Forschen und Gedenken Vorsitzende: Jutta
Heckmanns


INFO

Gedenkstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford
05221-189257

info at kuratorium-herford.de

info at zellentrakt.de


www.kuratorium-herford.de

www.zellentrakt.de

Bankverbindung:
Sparkasse Herford (BLZ: 494 501 20)
Konto-Nr.: 14365





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 29 11:15:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Jan 2007 11:15:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Das Bockhorster Kreuz und die Fruehgeschichte
der Grafschaft Ravensberg, Herford, 01.02.2007
Message-ID: 45BDD76F020000D600028E90@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 24.01.2007, 12:10


AKTUELL


Verein für Herforder Geschichte e.V.
Erster Vortrag in der Vortragsreihe des Vereins im Jahr 2007
Donnerstag, dem 1. Februar 2007, um 19 Uhr

Dr. Gerd Dethlefs (Münster):
Das Bockhorster Kreuz und die Frühgeschichte der Grafschaft
Ravensberg

Eines der Hauptwerke der Mittelaltersammlung des Landesmuseums,
das Triumphkreuz aus der Dorfkirche in Bockhorst, ist ein
wichtiges Dokument der Ravensberger Geschichte des
Hochmittelalters. Die entscheidende Spur führt über eine
bedeutende Adelsfamilie auch nach Herford und Bünde.

Dr. Gerd Dethlefs, Referent für Landesgeschichte am
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster, und
u.a. Präsident der Deutschen Numismatischen Gesellschaft und
Geschäftstellenleiter der Vereinigung Westfälischer Museen wird
mit detektivischer Akribie, historischen und
siedlungsgeographischen Methoden etwas Licht in die
hochmittelalterliche Geschichte Ravensberg zu bringen versuchen.

Kontakt:

Gerd Dethlefs
Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Münster
Abt. Landesgeschichte
Domplatz 10, 48155 Münster
Tel. 0251-5907-256
Fax 0251-5907-210
Gerd.Dethlefs at lwl.org

Der Vortrag ist auch Vorbereitung für die Fahrt des Vereins:

16. Februar Fahrt nach Münster zum Westfälischen Landesmuseum
mit Führung durch die neu eingerichtete Mittelalter-Sammlung
Abfahrt 14:30 Uhr, Rathausplatz,
Kosten von ca. 15 EUR pro Person (inkl. Fahrt, Eintritt und
Führung) werden im Bus erhoben.

Die Mittelalter-Sammlung stellt in Umfang und Qualität einen der
Schwerpunkte des Westfälischen Landesmuseums dar. Ihre
Entstehung ist aufs engste mit der Geschichte des Hauses
verknüpft, bildet sie doch den ältesten Teil seiner Bestände.
Schon im 19. Jahrhundert legten der Altertumsverein und
insbesondere der Westfälische Kunstverein den Grundstock, indem
sie Kunstwerke aus verlassenen Kirchen und aufgehobenen Klöstern
erwarben und diese dem 1908 eröffneten "Provinzialmuseum" als
Leihgabe oder Schenkung überließen.

Aus diesem Fundus stammende oder aus eigenen Mitteln
erworbene Objekte wie z.B. das Soester Antependium, die
Heiligen Odilia und Dorothea des Conrad von Soest, die
Lukasmadonna von Derick Baegert, die Unnaer Pietà oder
die Domfiguren von Heinrich und Johann Brabender stehen
beispielhaft für den hohen Rang der Sammlung, insbesondere auf
dem Gebiet der Tafelmalerei und der monumentalen Bildhauerkunst
Westfalens. Maßgeblich ergänzt werden diese Bestände durch
Dauerleihgaben des Bistums Münster. Die Sammlung bietet heute
einen repräsentativen Querschnitt zu allen Gattungen der
mittelalterlichen Kunst. Ziel der Neueinrichtung war es, der
Vielfalt der Sammlung auch in ihrer Präsentation in stärkerem
Maße als bisher Rechnung zu tragen.

Bitte bis spätestens 14 Tage vor der Fahrt über die
Geschäftsführung anmelden oder vormerken!

Christoph Laue
Kommunalarchiv Herford
0 52 21 / 13 22 13
Fax: 13 22 52
Mail: info at mam-herford.de

Das weitere Programm:

Vorträge
1. März Dr. Nathalie Kruppa (Göttingen):
Erinnerung an einen Grafen - Adolf IV. von Schaumburg und seine
Memoria

19. April Prof. Dr. Hartmut Krohm (Berlin):
Westfälische Goldschmiedekunst der Gotik

3. Mai Dr. des. Sebastian Steinbach (Osnabrück):
Geld für die Äbtissin - Höhepunkte aus 1.000 Jahren Herforder
Münzgeschichte

6. September Eva-Maria Butz (Dortmund):
Adel und liturgische Memoria am Ende des karolingischen
Frankenreichs

Veranstaltung:

17./18. März 2007 Elisabeth Pfalzgräfin bei Rhein,
Äbtissin von Herford (1618-1680)
Ein Symposion
Frühherrenhaus (Details folgen)


INFO

Donnerstag, dem 1. Februar 2007
Um 19 Uhr

Im Städt. Museum
Daniel-Pöppelmann-Haus
Deichtorwall 2
32052 Herford

(Eintritt frei)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 29 11:22:33 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Jan 2007 11:22:33 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Museum fuer Archaeologie,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 45BDD8F9020000D600028EA9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 26.01.07, 11:29


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist am Westfälischen
Museum für Archäologie, Landesmuseum und Amt für
Bodendenkmalpflege, Mittelalter- und Neuzeitarchäologie, in
Münster zum 01.05.2007 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/ wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- Durchführung von Grabungen
- Angelegenheiten des Bodendenkmalschutzes und der
Bodendenkmalpflege
- Betreuung freier Mitarbeiter/-innen
- Veröffentlichung der Forschungsergebnisse

Wir erwarten:
- ein mit Promotion abgeschlossenes Hochschulstudium der
Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit oder der
Vor- und Frühgeschichte
- Grabungserfahrung möglichst mit Schwerpunkt in der
Mittelalterarchäologie
- Teamfähigkeit, Flexibilität, Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Tätigkeiten eines Wissenschaftlers
an einem Amt für Bodendenkmalpflege vertraut zu machen
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendare/-innen
wird eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 €
gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen stehen Ihnen Herr Dr. Hans-Werner Peine und Frau
Dr. Birgit Münz-Vierboom (0251 5907-131 oder -142) zur
Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
02/07 bis zum 17.02.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org -
Personalabteilung -

48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 30 10:10:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Jan 2007 10:10:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eiszeitliche Pferdeherde in
LWL-Klima-Ausstellung bekommt Zuwachs
Message-ID: 45BF19AE020000D60002918C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.01.2007, 15:18


AKTUELL

Eiszeitliche Pferdeherde in LWL-Klima-Ausstellung bekommt
Zuwachs

Vor 17.000 Jahren ritzte ein Mensch in der heutigen Höhle La
Roche (Lalinde, Frankreich) den zottigen Kopf eines Wildpferdes
in die Rippe eines Rentiers oder einer Saigaantilope. Damit das
Bild auf dem hellen Hintergrund besser erkennbar war, füllte er
seine Linien mit roter Erde oder Lehm aus. Dieses eiszeitliche
Kunstwerk ergänzt ab sofort gemeinsam mit einer sogar 27.000
Jahre alten Tierkopfgravur die Ausstellung "klima und mensch.
leben in eXtremen", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) noch bis zum 30. Mai in seinem Westfälischen Museum für
Archäologie in Herne zeigt.

Als diese Gravuren entstanden, lebten die Menschen noch als
Jäger und Sammler. Auf der Suche nach Beute durchwanderten sie
riesige Gebiete, immer in der Nähe der großen eiszeitlichen
Tierherden. Von diesen Menschen finden Archäologen heute noch
Waffen und Geräte aus Feuerstein, aber auch Reste von Schmuck,
Kleidung oder Behausungen. Eines der eindrucksvollsten
Vermächtnisse ist aber ohne Zweifel ihr künstlerisches Schaffen,
das vermutlich einen magisch-religiösen Hintergrund hatte.
Hierzu zählen kleine Plastiken und Ritzungen von Frauen und
verschiedensten Tieren, aber auch riesige farbige Wandmalereien
von einzelnen Tieren und Herden auf Höhlenwänden.

Das Pferdchen aus der Höhle La Roche, das 1928 gefunden wurde,
ist ebenso ein Teil dieser Kunst, wie eine Tierkopfgravur aus
Laugerie-Basse, die sogar 27.000 Jahre alt ist. Beide Stücke
wurden vom Museum für Vor- und Frühgeschichte in
Berlin-Charlottenburg für die Ausstellung "klima und mensch.
leben in eXtremen" zur Verfügung gestellt. Eigentlich sollten
sie andere Tierdarstellungen aus Frankreich ersetzen, doch hat
das französische Nationalmuseum in St. Germainen-Laye bei Paris
seine Leihgaben aufgrund des großen Erfolges schließlich bis zum
Ende der Ausstellung am 30. Mai 2007 verlängert.

Damit ergänzen die Berliner Stücke nun die hochrangige
Kollektion eiszeitlicher Kunstwerke, denen die Ausstellung einen
eigenen Teil widmet. Hier finden sich neben Tierdarstellungen
von Pferd, Mammut, Rind, Bär, Elch, Rentier, Bison, Fisch,
Steinbock und Vogel sowie hirschartigen Tieren auch
Darstellungen üppiger Frauen sowie geheimnisvoller
Knochenobjekte, die möglicherweise schon vor zehntausenden von
Jahren als Kalender dienten. All diese Objekte und vor allem die
sehr naturalistischen und detailgetreuen Tierdarstellungen
zeigen, dass und wie die Menschen der Eiszeit ihre Umwelt
wahrnahmen und sie in ihr Weltbild eingliederten.

Das LWL- Archäologiemuseum in Herne freut sich darüber, dass es
in der Ausstellung "klima und mensch. leben in eXtremen" * im
Bereich der Kunst des frühen Menschen "viele der hochrangisten
Fundstücke überhaupt zeigen kann, die in dieser Zusammenstellung
und Vollständigkeit noch nie zuvor an einem Ort ausgestellt
worden sind", so Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.


INFO

LWL- Archäologiemuseum in Herne
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon 02323 / 94628-0
Fax: 02323 / 9462833
Internet: www.museum-herne.de
e-mail: team-herne at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 30 10:13:30 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Jan 2007 10:13:30 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/03
Message-ID: 45BF1A4A020000D60002918F@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 26.01.2007, 13:20


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
(ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils
aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie
informiert über neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder
als gesetzliche Pflichtexemplare aus den westfälischen
Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-03 für den Zeitraum vom 13.01.2007
bis zum 19.01.2007 mit insgesamt 80 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&
tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&
NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-25539

E-Mail: niemani at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 30 10:20:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Jan 2007 10:20:46 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Museum fuer Archaeologie,
wissenschaftliche/r Referent/in, Olpe
Message-ID: 45BF1BFE020000D6000291BE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 26.01.2007, 11:50


STELLENAUSSCHREIBUNG

In der Außenstelle Olpe des Westfälischen Museums für
Archäologie - Landesmuseum und Amt für Bodendenkmalpflege -
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ist zum
nächstmöglichen Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Referentin / wissenschaftlicher Referent

zu besetzen.

Das Westfälische Museum für Archäologie ist mit drei Museen und
sechs Außenstellen der archäologischen Denkmalpflege das
zentrale Organ der Archäologie in Westfalen. Die Außenstelle
Olpe nimmt die Belange der archäologischen Denkmalpflege im
Regierungsbezirk Arnsberg wahr.

Aufgabengebiete:
- Konzeption und Durchführung von archäologischen
Untersuchungen aller Art
- Veröffentlichung von Grabungs- und Forschungsergebnissen
- Erstellung von bodendenkmalpflegerischen Gutachten
- Betreuung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wir erwarten:
- ein mit Promotion abgeschlossenes Hochschulstudium der
Ur- und Frühgeschichte
- gute Kenntnisse der Archäologie von Nordrhein-Westfalen
und seiner Nachbarregionen, insbesondere der vorrömischen
Metallzeiten und der römische Kaiserzeit
- praktische Erfahrung in der Ausgrabungsleitung
- Kenntnisse und Erfahrungen in AutoCAD basierender Software,
insbesondere ArchäoCAD und SingulArch, Access und Photoshop
- Kommunikations- und Teamfähigkeit, Organisationsgeschick,
überdurchschnittliches Engagement

Wir bieten:
- ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Aufgabengebiet
- die Möglichkeit sich wissenschaftlich zu profilieren
- ein kollegiales Arbeitsklima
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bei Fragen steht Ihnen Herr PD Dr. Michael Baales (Tel.: 02761
9375-0) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
04/07 bis zum 17.02.2007 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org -
Personalabteilung -

48133 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 30 10:36:18 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Jan 2007 10:36:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Bonifaz VIII. und seine Papstsymbolik,
31.01.2007, Muenster
Message-ID: 45BF1FA2020000D6000291DC@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 29.01.2007, 17:02


AKTUELL

Gesellschaftliche Symbolik
Vortrag über Bonifaz VIII. und seine Papstsymbolik

Prof. Dr. Agostino Paravicini Bagliani von der Universität
Lausanne in der Schweiz hält am 31. Januar 2007 im Rahmen des
"Forums Gesellschaftliche Symbolik" in Münster einen Vortrag zum
Thema "Bonifaz VIII. und seine Papstsymbolik: Statuen, Gesten,
Rituale". Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch um 18.15 Uhr im
Hörsaal J12 des Instituts für Deutsche Philologie an der
Johannisstraße 1-4. Prof. Bagliani gilt als international
anerkannter und ausgewiesener Experte der Geschichte Italiens,
der Kirche und besonders des Papsttums im Mittelalter. Darüber
hinaus legte er zahlreiche Forschungsarbeiten zu anderen
Themengebieten vor, unter anderem zur Wissenschaftsgeschichte ,
zum Hof von Savoyen, zu frühen Formen der Hexenverfolgung und
den italienischen Städten im Hochmittelalter.


INFO

Institut für Deutsche Philologie
Johannisstr. 1-4
Hörsaal J12
48143 Münster
Telefon: 0251-83 24623
Fax: 0251-83 28347

Link: Graduiertenkolleg Gesellschaftliche Symbolik
(http://www.uni-muenster.de/Geschichte/Grad/)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 30 10:46:14 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Jan 2007 10:46:14 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 357, Januar 2007
Message-ID: 45BF21F6020000D600029204@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 30.01.2007, 10:50


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 357
Januar 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=189


Inhalt in Auswahl [AS]
ohne Seitenangaben


Braukmann, Horst
Auf vier "Salzstraßen" von der Saline Sassendorf zum Kunden
Schon im frühen Mittelalter gab es rege Handelsverbindungen
Straßen ins märkische Sauerland und ins Herzogtum Westfalen
(2. Teil)

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (22)
Erzbischof Walram von Köln

Gernert, Wolfgang
Auf den Spuren der heiligen Edith Stein
Wie sich eine Kirchgemeinde in Münster mit ihrer Patronin
vertraut macht

Reding, Paul
Vom Trippenmaker zum Großen der Kleinmeister
Der Soester Maler und Grafiker Heinrich Aldegrever gilt
als der westfälische Dürer






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 31 09:44:03 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 31 Jan 2007 09:44:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neu an der WWU Muenster: Prof. Dr. Eva Stauch
Message-ID: 45C064E3020000D6000294B4@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 24.01.2007, 11:17


AKTUELL

Menschen im Mittelalter
Neu an der WWU Münster: Prof. Dr. Eva Stauch

Entgegen der landläufigen Meinung sind im Mittelalter einige
Menschen alt geworden, erlebten sogar ihr 70. Lebensjahr. Besonders
ältere Frauen waren innerhalb der Familien und Dorfgemeinschaften
sehr angesehen. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Eva Stauch, die neu an
das Historische Seminar, Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche
Archäologie, der WWU Münster berufen worden ist. In einem ihrer
Schwerpunktgebiete, der Sozialgeschichte, geht sie diesem Thema auf
den Grund - im wahrsten Sinne. Da es kaum Schriftquellen gibt, dienen
archäologische Quellen, wie Grabbeigaben, als Forschungsmaterial.
Wohlhabenden Menschen wurden Waffen oder Speisen mit in die Gräber
gelegt, damit sie, wie Prof. Stauch erklärt, "für ihre letzte
Reise gewappnet waren". Frauen trugen dabei Fibeln, eine Art
prunkvolle Gewandbroschen, welche ihre Kleidung zuhielten, denn
Knöpfe oder gar Reißverschlüsse gab es damals noch nicht.

Außerdem steht die Migrations- und Akkulturationsforschung im
Mittelpunkt ihrer Arbeit, ganz konkret die Einwanderung der
Angelsachsen nach Mitteleuropa im 6 Jahrhundert. Sie untersucht, wie
sich Kulturen anzugleichen versuchen. Neben der Kulturanthropologie
ist die Chronologie ein weiterer Forschungsschwerpunkt. Die
Wissenschaftlerin meint lächelnd: "Das Thema ist bei manchen
Kollegen nicht so beliebt. Aber ich persönlich mag es gern, um die
Bodenfunde zeitlich genau zuordnen zu können."Die 44-Jährige hat
in Würzburg und Wien studiert und in Marburg ihr
Habilitationsprojekt über alte Menschen im Mittelalter absolviert.
"Danach hat Münster mich gerufen und ich fühle mich hier sofort
heimisch", erklärt Prof. Stauch. Wie Würzburg liege in Münster
die gesamte City innerhalb eines Walls und besitze viele Gebäude aus
der Wiederaufbauzeit der Fünfziger Jahre. In Münster möchte die
neue Professorin vor allem "gute Lehre machen und viele junge
Westfalen zu Archäologen ausbilden". Nach ihren Ausstellungen über
ausgegrabenes Spielzeug aus Römerzeit und Mittelalter in den
Städtischen Museen Heilbronn hat Prof. Stauch auch in Münster
große Lust, gemeinsam mit Studierenden eine große Ausstellung zu
planen und durchzuführen, zumal diese Arbeit ein wichtiges
Berufsfeld für künftige Archäologen darstelle.

Prof. Dr. Eva Stauch ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft
frühgeschichtliche Archäologie Mannheim und im
Mediävistenverband e.V. In ihrer Freizeit liest sie gerne englische
und skandinavische Romane aus dem 19. und frühen 20.Jahrhundert,
aber auch mal einen William Faulkner zwischendurch.


INFO

Link: Prof. Dr. Eva Stauch
(http://www.uni-muenster.de/UrFruehGeschichte/publstauch.htm)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 31 09:50:48 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 31 Jan 2007 09:50:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zeuge des Holocaust aus Westfalen: Neue DVD des
LWL portraetiert Kurt Gerstein
Message-ID: 45C06678020000D6000294D5@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.01.2007, 11:10


AKTUELL

Zeuge des Holocaust aus Westfalen:


Eine der "merkwürdigsten, widersprüchlichsten und auch
unheimlichsten Figuren des Widerstands im Dritten Reich" hat der
Schauspieler Ulrich Tukur Kurt Gerstein genannt. Jetzt erinnert
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit einem Filmporträt an
den in Münster geborenen Augenzeugen des Holocaust. *Ein
spannendes und formal überzeugendes Porträt", urteilt das
Kurt-Grimme-Institut über den Film.

"Das Leben Kurt Gersteins ähnelt einer Achterbahnfahrt", meint
Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen,
das den Film gemeinsam mit dem Landeskirchlichen Archiv der
Evangelischen Kirche von Westfalen und der Matthias-Film gGmbH
als DVD für die Bildungsarbeit herausgebracht hat.

Gersteins Elternhaus steht auf der Heerdestraße in Münster. Hier
wurde er am 11. August 1905 als Sohn des Landgerichtspräsidenten
Ludwig Gerstein und seiner Frau geboren. Hier verlebte er die
ersten sechs Jahre seines Lebens. In den 1920er Jahren fand
Gerstein, dessen Jugend von häufigen Umzügen geprägt war und der
vielleicht auch deshalb als schwieriges Kind galt, seine
geistige Heimat in der protestantischen Jugendbewegung. Nach
einem Bergbaustudium wurde er 1933 auf Drängen der Familie, aber
auch aus beruflichen Gründen, Mitglied der NSDAP. Noch im
gleichen Jahr protestierte Gerstein, der inzwischen in Hagen
lebte, als Bundesführer im Bund Deutscher Bibelkreise heftig
gegen die Eingliederung der evangelischen Jugend in die HJ. Drei
Jahre später führte seine andauernde Kritik an antichristlichen
Tendenzen des nationalsozialistischen Regimes zu seinem
Ausschluss aus der NSDAP; es folgten mehrere Festnahmen, KZ-Haft
und ein Berufsverbot.

1941 vollzog sich dann eine weitere, ausgesprochen überraschende
Wende in Gersteins Leben: Als Freiwilliger trat er in die
Waffen-SS ein. Seinen konsternierten Freunden erklärte er, einen
Blick hinter die Kulissen des Terrorregimes, "in die Feueröfen
des Bösen" tun zu wollen. Im Hygiene-Institut der Waffen-SS
machte Gerstein rasch Karriere und gelangte schließlich
tatsächlich in die Vernichtungslager Belzec und Treblinka, wo er
Augenzeuge der Massenvergasung von Juden wurde.

Tief geschockt versuchte er die internationale Öffentlichkeit zu
informieren, fand aber kaum Gehör. Rolf Hochhuth hat dies 1963
zu seinem berühmten Theaterstück "Der Stellvertreter"
inspiriert. Im Frühjahr 1945 stellte sich der Widerständler in
SS-Uniform freiwillig den Alliierten. Sein Gerstein-Bericht, den
er in französischer Internierung verfasste, ist eine der
frühesten und erschütterndsten Augenzeugendarstellungen des
Holocaust. Wenige Monate später wurde Kurt Gerstein in seiner
Zelle im Pariser Militärgefängnis Cherche-Midi erhängt
aufgefunden, wahrscheinlich hatte er Selbstmord begangen.

Nach dem Krieg galt er zunächst als "belastet"; erst 1965 wurde
er rehabilitiert. "Bis heute lässt Gersteins erstaunliche
Biografie immer noch viele Fragen offen, seine Person sperrt
sich gegen alle gängigen Täter-Opfer-Kategorisierungen der
nationalsozialistischen Zeitgeschichte" so Markus Köster.

Trotzdem ist er sich gemeinsam mit dem Leiter des Archivs der
Evangelischen Kirche von Westfalen und Nachlassverwalter
Gersteins, Prof. Dr. Bernd Hey, sicher, dass sich auch Schüler
im Geschichtsunterricht mit Kurt Gerstein beschäftigen sollten:
"Gersteins Leben und Handeln zeigen exemplarisch, dass es in der
NS-Diktatur nicht nur schwarz oder weiß gab, sondern viele
Facetten und Schattierungen, die es in der historischen
Erinnerung wahrzunehmen und weiterzugeben gilt", so die beiden
Historiker.

Der Film "Kurt Gerstein - Der Christ, das Gas und der Tod" von
Claus Bredenbrock und Pagonis Pagonakis veranschaulicht dies auf
eindrucksvolle Weise. Anhand von historischen Dokumenten,
Zeitzeugenaussagen und aktuellen Interviews - u.a. mit dem
Theaterregisseur Rolf Hochhuth sowie dem Schauspieler und
Gerstein-Darsteller Ulrich Tukur - schildert das ursprünglich im
Auftrag des WDR entstandene Porträt das wechselvolle Leben des
Kurt Gerstein und seine Rezeption nach 1945. Am 29. Januar wird
die DVD-Edition in Anwesenheit von Hagens Oberbürgermeister
Peter Demnitz, LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und dem Präses
der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, im
Historischen Centrum Hagen erstmals der Öffentlichkeit
vorgestellt.


INFO

Kurt Gerstein
Der Christ, das Gas und der Tod
Ein Film von Claus Bredenbrock und Pagonis Pagonakis
DVD-Edition herausgegeben im Auftrag des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der
Matthias-Film gGmbH
Film ca. 30 Minuten 44-seitigem Begleitheft
14,90 Euro plus Versandkosten
45 Euro mit dem Recht zur Öffentlichen Vorführung und zum Verleih
Bezug:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
medienzentrum at lwl.org
Fax: 0251/591-3982
oder im Buchhandel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 31 09:57:35 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 31 Jan 2007 09:57:35 +0100
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Museum fuer Archaeologie,
wissenschaftliche/r Redakteur/in, Herne
Message-ID: 45C0680F020000D6000294F8@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 29.01.2007, 13:47


STELLENAUSSCHREIBUNG

In der Zentrale des Westfälischen Museums für Archäologie -
Landesmuseum und
Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ist
zum
nächstmöglichen Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Redakteurin/
wissenschaftlicher Redakteur

zu besetzen.

Das Westfälische Museum für Archäologie ist mit drei Museen und
sechs Außenstellen der archäologischen Denkmalpflege das zentrale
Organ der Archäologie in Westfalen und publiziert seine
Arbeitsergebnisse in
drei wissenschaftlichen Reihen und in Einzelveröffentlichungen.

Aufgabengebiete:
- Redaktion wissenschaftlicher Publikationen
- Begleitung von extern zu erstellenden Publikationen
- Vertrieb aller Publikationen des Hauses

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem Fach der
Archäologie und Kenntnisse in westfälischer Archäologie und
Geschichte
- sicheren Umgang mit der deutschen Sprache
- Latein- und Englischkenntnisse
- Erfahrung in der Gestaltung und Herstellung von Büchern
- gute Allgemeinbildung
- Durchsetzungsvermögen, Genauigkeit, Kostenbewusstsein,
organisatorisches Talent

Wir bieten:
- selbständiges und kreatives Arbeiten
- die Möglichkeit, sich in einem anspruchsvollen Arbeitsgebiet
fachlich und persönlich weiterzuentwickeln
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt,
sofern
nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bei Fragen steht Ihnen Frau Dr. Yasmine Freigang (Tel.: 0251 5907-267)
zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
05/07 bis zum 17.02.2007 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 31 10:14:34 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 31 Jan 2007 10:14:34 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Der Maerker, Juli-Dezember 2006
Message-ID: 45C06C0A020000D60002952A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 31.01.2007, 10:20


SERVICE: TOC

Der Märker
Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehem. Grafschaft
Mark und den Märkischen Kreis
55. Jahrgang
Juli-Dezember 2006
Heft 3/4
ISSN: 0024-9661


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=90




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 93-96
Klueting, Edeltraud
Biographie Ernst Dossmann

S. 97-112
Schepper-Lambers, Friederike
Das Schützenwesen in Nordrhein-Westfalen -
mit einem besonderen Augenmerk auf den Iserlohner
Bürger-Schützen-Verein

S. 113-118
Spies, Martin
Eine märkische Ahnengalerie aus dem 17. Jahrhundert:
Die Richterfamilie von den Berken

S. 119-134
Stievermann, Dieter
"Von der Grenzbildung zur Grenzüberwindung:
650 Jahre Stadt Neuenrade"

S. 135-153
Gropp, David
Der Wiederaufbau von Burg Altena und die Denkmalpflege

S. 154-164
Müller, Karin
Bibliografie Ernst Dossmann (1955-2006)

S. 165-169
Buchbesprechungen