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From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Sep 11 09:21:14 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 11 Sep 2006 09:21:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Ulmann: Rembrandt gepaust?, Muenster,
13.09.2006
Message-ID: s5052a9f.081@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: Pressestelle Universität Münster
Datum: 11.09.2006, 09:03


AKTUELL

Rembrandt gepaust?
Vortrag zum 400. Geburtstag des niederländischen Malers

Zum 400. Geburtstag von Rembrandt van Rijn veranstaltet das Zentrum
für Niederlandestudien der Westfälischen Wilhelms-Universität im
September eine Vortragsreihe. Am 13. September spricht Dr. Arnulf von
Ulmann vom Germanischen Nationalmuseum Nürnberg um 20 Uhr im "Haus
der Niederlande" am münsterschen Alten Steinweg über das Thema
"Rembrandt gepaust". Anhand werktechnischer Analysen von zwei
Tafelbildern, die in der Zuschreibung an Rembrandt strittig waren oder
sind, sollen in dem Vortrag die Grenzen und Möglichkeiten von
Stilkritik aufgezeigt werden. Konkret geht es um ein Selbstportrait
Rembrandts aus dem Germanischen Nationalmuseum und eine "Wiederholung"
im Mauritshuis, sowie die Darstellung "Arbeiter im Weinberg" aus der
St. Petersburger Eremitage, zu der jüngst eine Zweitversion bekannt
wurde.


INFO

Link: Rembrandt-Reihe im "Haus der Niederlande"
(http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/Zentrum/Aufgaben/
Veranstaltungen/2006-09-01.html)








From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Sep 11 09:41:04 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 11 Sep 2006 09:41:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Umzug Westfaelisches Institut fuer Regionalgeschichte
Message-ID: s5052f48.089@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 11.09.2006, 09:28


AKTUELL

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

Anfang September 2006 hat das Westfälische Institut für Regionalgeschichte
- nach vielen Jahren an der Warendorfer Str. 14 - neue Räumlichkeiten bezogen.


Die neue Institutsadresse lautet ab sofort:

Westfälisches Institut für Regionalgeschichte (WIR)
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel. 0251/5915684
Fax. 0251/5913282
E-Mail: wir at lwl.org
URL: http://www.wir-muenster.de
Anfahrtskizze: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/Plan/ (Gebäude "K")






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Sep 11 09:56:20 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 11 Sep 2006 09:56:20 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vortrag=2C_G=2E_Isenberg=3A_=22M?=
=?iso-8859-1?q?an_wei=DF_doch_eigentlich_schon_alles!=22=2C_12=2E09=2E200?=
=?iso-8859-1?q?6?=
Message-ID: s50534e7.045@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse- und Informationsamt der Stadt Münster"
Datum: 08.09.2006, 12:25


AKTUELL

Archäologen berichten über ihre Arbeit
Vortragsreihe im Stadtmuseum / Auftakt mit Dr. Gabriele Isenberg

Nicht zuletzt an spannenden Funden aus archäologischen Grabungen lässt sich im Stadtmuseum die frühe Geschichte Münsters ablesen. Gerade erst wurden zwei Kabinette der Schausammlung dazu komplett neu gestaltet. In einer Vortragsreihe bis Ende Oktober beleuchten Archäologen aus Münster die Bedeutung von Bodenuntersuchungen und demonstrieren an konkreten Funden ihren Wert für die Wissenschaft.

"Man weiß doch eigentlich schon alles!" Unter diesen Titel stellt Dr. Gabriele Isenberg ihren Vortrag zum Auftakt der Reihe am Dienstag, 12. September. Darin veranschaulicht sie die Bedeutung der archäologischen Untersuchung der Städte für die Geschichtsforschung und für das Geschichtsverständnis. Die Direktorin des Westfälischen Museums für Archäologie und des Amtes für Bodendenkmalpflege ist ausgewiesene Spezialistin für die Archäologie der frühen Städte. Sie hat Grabungen in Münster und zahlreichen anderen westfälischen Städten geleitet.

Beginn ist um 20 Uhr im Vortragssaal des Stadtmuseums, Salzstraße 28, bei freiem Eintritt. Mit diesem Angebot knüpft das Stadtmuseum an seine erfolgreiche Vortragsreihe zur Ausstellung "805: Liudger wird Bischof" an.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Telefon: 02 51/4 92-45 03
Telefax: 02 51/4 92-77 26
Web: www.stadt-muenster.de/museum
E-Mail: museum at stadt-muenster.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Sep 11 09:53:16 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 11 Sep 2006 09:53:16 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Weisses Gold auf Zeche Zollern, ab 10.09.2006
Message-ID: s50534e8.046@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.09.2006, 12:37


AUSSTELLUNG

Weißes Gold auf Zeche Zollern
Ausstellung zeigt Fotos aus der Porzellanindustrie und Festtagsgeschirr

Vor langer Zeit schmückte es die Tafeln der Könige, deshalb wurde es auch weißes Gold genannt. Heute hat es jeder im Schrank: Porzellan. Im Rahmen der Reihe "Galerie Industriearbeit" präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine Foto- und Porzellansusstellung aus dem Europäischen Industriemuseum für Porzellan ab Sonntag, 10. September, in seinem Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV. Die Ausstellung gibt die Einblicke in eine Arbeitswelt, die (fast) schon wieder Vergangenheit ist.

Beginnend mit Meissen, wird seit fast 300 Jahren in Deutschland Porzellan hergestellt. Die Zentren lagen traditionell in Thüringen, Schlesien und Nordbayern. So bekannte Namen wie Rosenthal, Hutschenreuther, Heinrich, Seltmann und andere sind dort beheimatet. Das Europäische Industriemuseum für Porzellan ist in Selb und somit im Zentrum der mitteleuropäischen Porzellanindustrie angesiedelt. Es befindet sich in einer ehemaligen Porzellanfabrik und zeigt am authentischen Ort die Entwicklung der Technik, die Arbeit und die Menschen, die damit zu tun hatten.

Die Bezeichnung "weißes Gold" stammt noch aus dem 18. Jahrhundert, als Porzellan selten und kostbar war. Die Herstellung der Porzellanmasse aus Kaolin, Feldspat und Quarz, das Drehen der Teller und Tassen, das Gießen der Kannen und Vasen, das mindestens zweimalige Brennen, die Dekoration durch Stahldruck, Buntdruck oder die hochwertige Handmalerei. All dies sind Schritte der Porzellanherstellung, die in der Ausstellung anhand alter Fotos gezeigt werden. Sie spannt einen Bogen von den Anfängen des 19. Jahrhunderts bis 1960 und konzentriert sich auf die alte und keineswegs nur gute Zeit der Porzellanproduktion: Konzentrierte Arbeit spiegelt sich in den Gesichtern, aber auch die körperlichen und gesundheitlichen Belastungen werden deutlich. Silikose war auch in der Porzellanindustrie verbreitet.

Um 1900 wuchsen die Porzellanfabriken auf teilweise über 1000 Beschäftigte an. Was früher dem Adel und Bürgertum vorbehalten war, wurde nun für jedermann erschwinglich. Massenproduktion hielt Einzug - gut zu erkennen an den vielen nebeneinander im Akkord arbeitenden Drehern und Gießern. Preisgünstige Dekorationen wie der Bunt- oder Stahldruck ergänzten die teure Malerei. Deutschland wurde zum wichtigsten europäischen Porzellanproduzenten mit einem hohen Exportanteil.

Angereichert wird die Fotoausstellung im LWL-Museum durch eine Auswahl an Porzellangeschirren aus der Sammlung des Deutschen Porzellanmuseums in Hohenberg. Festtagsporzellan vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts - ein Eindruck von dem, was sich unsere Eltern und Großeltern zu den besonderen Gelegenheiten auf den Tisch stellten und ansonsten sorgfältig verwahrten. Historismus, Jugendstil, Art Deko, Funktionalismus sind Stilformen, die von allen Herstellern umgesetzt wurden. Sorgfältig bemalte Ragouts und Schüsseln, üppige Ätzgoldkanten, klassische Stahldruckdekore: Die Ausstellung zeigt, was über zwei Generationen gängig oder auch der letzte Schrei war.


INFO

Weißes Gold
Arbeiterfotos und Festtagsporzellan.
Gastausstellung des Europäischen Industriemuseums für Porzellan, Selb.
10.9.-26.11.2006, Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5, in Dortmund-Bövinghausen. Geöffnet Di * So 10-18 Uhr
Ausstellungseröffnung: 10.9., 11 Uhr







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Sep 11 10:08:15 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 11 Sep 2006 10:08:15 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Arbeitstreffen zur historischen Kartographie,
Muenster, 14.11.2006
Message-ID: s505359d.061@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Mechthild Siekmann"
Datum: 08.09.2006, 10:25


TAGUNG

ARBEITSTREFFEN ZUR HISTORISCHEN KARTOGRAPHIE IN MÜNSTER 14. NOVEMBER 2006

Anmeldungen richten Sie bitte per E-Mail an
Dr. Mechthild Siekmann, siekmann at uni-muenster.de


09.30 Uhr
Begrüßung/Einführung

09.40-13.00
Berichte aus den Einrichtungen und Projekten:
- Westfälischer Kulturatlas (Stefan Althaus, Münster)
- Projekt Historische Stätten NRW (Margret Wensky, Bonn)
- Projekt Dehio Westfalen (Christoph Heuter, Münster)
- Projekt Jüdische Gemeinden (Rita Schlautmann-Overmeyer, Münster)
- Juden zwischen Rhein und Maas (Jörg Müller, Trier)
- Informationsnetzwerk für die Geschichte des Rhein-Maas-Raumes
- (RM-Net) (Yvonne Rommelfanger, Trier)
- Preußische Statistiken und Kartographie (Ursula Busch, Trier)
- Verbreitungskarten (Wilfried Ehbrecht, Münster)
- Der historische Atlas Köln/Atlanten Emons Verlag (Dorothea Wiktorin, Köln)
- Arbeitsberichte:
Deutscher Historischer Städteatlas (Daniel Stracke, Münster)
Hessischer Städteatlas (Holger Th. Gräf, Marburg)
Rheinischer Städteatlas (Magret Wensky, Bonn)
Westfälischer Städteatlas (Mechthild Siekmann, Münster)


13.00
Mittagspause

14.15-18.00
Thema: Digitale Kartographie und Internetkartographie

14.15-14.40
Digitale Bildbearbeitung/Probleme der Massenspeicherung/Datensicherung
(Formate für Abspeichern und Drucken etc., Thomas Ross Münster)

14.40-14.55
Diskussion

14.55-15.20
3-D-Kartographie, Grundlagen, Programme (Ulrich Haarlammert, Münster)

15.20-15.35
Diskussion

15.35.-16.00
Städteentstehung in Hessen - Eine digitale Übersichtskarte (Anna
Schulze/Ursula Braasch-Schwersmann, Marburg)

16.00-1615
Diskussion

16.15-1635
Historisch GIS Fryslan (Johannes A Mol, Leeuwarden)

16.35-16.50
Diskussion

16.50-17.10
Digitale Karten zur deutschen und europäischen Geschichte
Andreas Kunz, Mainz)

17.10-17.30
Diskussion

17.30
Schlußdiskussion

18.00
Ende des Arbeitstreffens


INFO

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
archiv at stadt-muenster.de








From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Sep 11 10:35:33 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 11 Sep 2006 10:35:33 +0200
Subject: [WestG] [AUS] wieEngelGottes,
700 Jahre Kloster und Stift St. Marien Lemgo, Lemgo, ab 10.09.2006
Message-ID: s5053c18.006@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Joergens, Dr. Bettina"
Datum: 08.09.2006, 09:52


AUSSTELLUNG

- wieEngelGottes - Ausstellung und Jubiläumspublikation

Das Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold und das Städtische Museum Lemgo präsentieren 2006 im neu gestalteten Hexenbürgermeisterhaus ein ungewöhnliches Jubiläum: Kostbare Exponate, Ausgrabungsfunde, Papsturkunden, Ordenskreuze, Kunst- und Kirchenschätze, aber auch Möbel, Porzellan und Silber, Bücher, Fotoalben und Bilder lassen sieben Jahrhunderte lippischer Geschichte wiedererstehen. Überrascht stellt man fest, wie eng das Leben der Klosterjungfern mit den Geschicken der Stadt Lemgo in Kriegs- und Friedenszeiten verknüpft war. Außerdem vermittelt die Ausstellung eine ungewohnte Perspektive auf Frauenschicksale vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Die Ausstellung ist vom 10. September 2006 bis zum 7. Januar 2007 zu sehen.

Vom 08. September 2006 bis zum 07. Januar 2007 findet ein spannendes Rahmenprogramm statt: vom Festakt zum Jubiläum bis zur Finissage am 07.01.07. Darüber hinaus werden wissenschaftliche Vorträge zu Kunst und Alltag im Spätmittelalter (Dr. Jutta Prieur-Pohl), zur Geschichte der Lemgoer Stiftsdamen im 18. Jahrhundert (Dr. Annette Hennigs) oder zur Prinzessin Carola zur Lippe (Regina Fritsch M.A.).

Programm: http://www.wieengelgottes.de/700jahre_stmarien.html

Der Jubiläumsband zur Ausstellung:

wieEngelGottes. Die Jubiläums-Publikation zu 700 Jahren Kloster und Stift St. Marien Lemgo, herausgegeben von Jutta Prieur

Im Buchhandel für 29 Euro erhältlich .

Mit 21 reich illustrierten Beiträgen zur 700jährigen Geschichte von St. Marien Lemgo schlägt der Band den Bogen von der turbulenten mittelalterlichen Entstehungsgeschichte bis zur Konzeption des modernen Damenstifts heute, von den archäologischen Funden bis zur Öffnung des Westportals 2006. Kunsthistorische Aufsätze setzen sich mit den reichen Kunstschätzen in der Marienkirche intensiv auseinander. Besonderer Wert wurde auf die hochwertige fotografische Dokumentation der Marienkirche und der anderen Orte der Stiftsgeschichte gelegt.

gez. Dr. Jutta Prieur-Pohl
Ltd. Staatsarchivdirektorin


INFO


Kontakt:
Dr. Jutta Prieur-Pohl
Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
E-Mail: stadt at lav.nrw.de
URL: http://www.wieengelgottes.de/700jahre_stmarien.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Sep 11 10:32:53 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 11 Sep 2006 10:32:53 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Tagungsbericht zum 3. Detmolder
Sommergespraech [Biographie und Genealogie]
Message-ID: s5053b77.078@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Joergens, Dr. Bettina"
Datum: 11.09.2006, 09:21


TAGUNG

Tagungsbericht zum 3. Detmolder Sommergespräch

Familienbande, Lebensläufe und Alltagsgeschichte: Biographie und Genealogie

von Martin Kamp

Bereits zum dritten Mal fand am 16. August 2006 das Detmolder Sommergespräch im Staats- und Personenstandsarchiv statt. Die nunmehr jährlich stattfindenden Tagungen werden auf Initiative des Personenstandsarchivs für Westfalen-Lippe organisiert und durchgeführt. Die diesjährige Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Verwandtschaft von Biographie, Alltagsgeschichten und Genealogie. So sollten die Fragen diskutiert werden, wie aus Verwandtschaftsbeziehungen Biographien entstehen und was Lebensläufe uns über die Geschichte verraten. Die Ergründung und das Verstehen von Lebensbedingungen und Mentalitäten spielen bei der Prägung des Geschichtsverständnisses eine zentrale Rolle. Ohne die subjektiven Dokumente wäre eine Alltags- und Erfahrungsgeschichte undenkbar, schließlich gilt immer noch der Grundsatz "Menschen machen Geschichte".

Obwohl Biographen wie auch Genealogen sich mit der Geschichte von Menschen beschäftigen, gibt es doch große Unterschiede in der jeweiligen Vorgehensweise. Während der Genealoge vor allem nach biologischen Verwandtschaftsbeziehungen sucht, etwa um einen Familienstammbaum zu komplettieren, befasst sich der Biograph mit der Lebensgeschichte einer einzelnen Person oder einer sozialen Gruppe. Doch wo liegt die Schnittmenge? Häufig reicht es Familienforschern nicht aus, nur über nackte Daten und Zahlen zu forschen. Vielmehr möchten sie Erkenntnisse über Lebensläufe, Lebensweisen, Lebensbedingungen und Mentalitäten der Vorfahren erlangen und persönliche Schicksale ergründen. Auch für die Geschichtswissenschaft ist dieses Thema von großem Interesse, schließlich können aus persönlichen Geschichten auch historische Erkenntnisse, etwa über zeitgeschichtliche Mentalitäten und Erfahrungen, gewonnen werden. Die sich aus diesem Themenkomplex ableitenden Erkenntnisse, Fragestellungen und Probleme konnten dank der Zusammenkunft von Experten und Gesprächspartnern aus jedem Fachgebiet ausführlich diskutiert und vorgestellt werden. So gelang es Dr. Bettina Joergens, Dezernatsleiterin des Personenstandsarchivs und Organisatorin des Sommergesprächs, eine innovative Gruppe aus Wissenschaftlern, Genealogen, Vertretern von Behörden und Archivaren an einen Tisch zu bringen. Die Vortrags- und Diskussionsthemen beschäftigten sich vor allem mit den Fragen, warum sich die Geschichtswissenschaft mit persönlichen Briefen, Tagebüchern und Nachlässen befasst, welche Erkenntnisse aus Interviews mit älteren Menschen und Zeitzeugen gewonnen werden können, wie damit umzugehen sein sollte und welche Archivalien für Nachforschungen herangezogen werden können.

Die außerordentlich zahlreichen Anmeldungen in den Wochen vor der Veranstaltung waren erneut ein Beweis dafür, dass die Themen Genealogie und Biographie wieder aktuell sind und auf großes Interesse stoßen. Der Zuspruch für die diesjährige Veranstaltung war erneut so groß, dass die zur Verfügung stehenden räumlichen Kapazitäten erschöpft waren.

Die Archivarin und Historikerin Dr. Bettina Joergens erläuterte in ihrem Eingangsvortrag "Familienbande, Lebensläufe und Alltagsgeschichte" die Rolle, Wichtigkeit und Aktualität des Themas und führte bereits in erste Zusammenhänge von Genealogie, Biographie und Alltagsgeschichte und ihre Wirkung ein. Dabei schlug sie mit ihren Beispielen eine Brücke von Goethe bis zu den Erzählungen der Großeltern. Die große Nachfrage nach Biographien sei insbesondere dadurch zu erklären, dass die Vergangenheit erst durch die Verflechtung mit den Lebensgeschichten konkreter Menschen lebendig würde, so Joergens. Dies sei schließlich auch der Grund, warum immer mehr Familienforscher sich nicht mehr allein mit dem Stammbaum zufrieden gäben. Die oftmals sehr subjektiven Sichtweisen in Autobiographien, mündlichen Überlieferungen und ähnlichen Quellen seien zwar auf der einen Seite stets im realhistorischen Kontext zu betrachten, jedoch könnten sie auf der anderen Seite kostbare Erkenntnisse über die zeitgenössische Mentalität und Erfahrungswelt liefern, ohne die eine Alltagsgeschichte kaum möglich sein würde. Anhand eingängiger Darlegungen zur Bedeutung des Zeitwechsels für das Thema wurde deutlich, dass es sich keinesfalls um einen statischen Themenkreis handelt. So wurden Verknüpfungen zwischen Stammbäumen, biographischen Romanen, Alltagsgeschichte und der Familienforschung aufgezeigt. Dabei betonte Frau Joergens die zentrale Rolle des Archivs bei der Verbindung von Forschung und der Überlieferung historischen Materials. Bei den Nachforschungen seien die Institutionen mit ihren Kirchenbüchern, Akten, Registern, Protokollen und Findmitteln als Dienstleister bei der Arbeit behilflich.

Die erste Vortrags-Sektion "Menschen machen Geschichte" wurde durch die Münsteraner Historikerin Sabine Heise moderiert. Es folgte ein Vortrag von Dr. Alexander von Plato vom Institut für Geschichte und Biographie in Lüdenscheid über die Bedeutung, Erfolge und Probleme der Oral History in Deutschland. Herr von Plato leitete seinen Vortrag mit einer Anekdote über eine frühere Auseinandersetzung mit Prof. Dr. Hans-Ulrich Wehler über die Bedeutung der Alltagsgeschichte für die Geschichtswissenschaft ein. In den folgenden Ausführungen bezog sich der Oral History Experte insbesondere auf die Probleme, die sich bei dieser Art der Herangehensweise an die Geschichte ergeben. So müsse stets zwischen Real- und Erfahrungs- bzw. Mentalitätsgeschichte unterschieden werden. Eine Schwierigkeit beim Gespräch mit Zeitzeugen, also bei der mündlichen Befragung von Betroffenen hinsichtlich ihrer persönlichen Erfahrungen jenseits des politischen (Welt-) Geschehens, sei vor allem die Einschätzung der Gedächtnisleistung und des Grades der Subjektivität. Herr von Plato berichtete über den Stand der Gedächtnisforschung, erläuterte die Unterschiede zwischen episodalem, faktisch-biographischem und visuellem Gedächtnis und stellte dar, wie man in Interviewsituationen durch Optimierung der Fragetechniken den Zugang zu Erinnerungen verbessern kann. Anhand eines Beispiels wurde verdeutlicht, wie beträchtlich Realität und Erinnerung nach langer Zeit - auch vollkommen unabsichtlich - divergieren können. Alexander von Plato betonte, dass es in der Oral History auch, aber nicht hauptsächlich um Realhistorie gehe. Wesentlich zentraler seien die subjektiven Erfahrungen und Mentalitäten der Menschen. Am Beispiel der KZ-Forschung erläuterte er, dass mündliche Quellen in manchen Bereichen absolut essentiell sein können. So wäre eine hinreichende Erforschung eben dieses Themas ohne die mündlichen Überlieferungen der Inhaftierten kaum möglich gewesen. An einem weiteren Beispiel zeigte Alexander von Plato die Bedeutung von Sprache in diesem Zusammenhang auf. So habe es in der ehemaligen DDR eine systemkonforme und eine eigene bzw. "private" Sprache gegeben, die sich je nach Gesprächspartner oder -situation verändert habe. Abschließend zog der Historiker das Resümee, dass die Oral History in den letzten 20 Jahren großen Veränderungen unterlegen sei, sich aber nun schon seit längerer Zeit als Methode in der Geschichtswissenschaft etablieren konnte. Jedoch müsse stets bedacht werden, dass die mündliche Quelle nie allein stehen dürfe und stets im Realkontext gesehen werden müsse.

Es folgte ein Beitrag des Historikers und Leiters der Kultureinrichtungen der Stadt Prenzlau, Oliver Doetzer. Doetzer stellte in einem als Workshop konzipierten Vortrag sein Thema "Aus Menschen werden Briefe" vor. Der Vortrag basierte auf seinem gleichnamigen Buch, welches sich auf die Sichtung und Auswertung von zahlreichen Briefen und Postkarten stützt. Es handelt sich dabei um eine dichte und eindrucksvolle Beschreibung der Geschichte einer jüdischen Familie im Zeitraum 1933-1947. Oliver Doetzer war dank der außergewöhnlich geschlossenen und umfangreichen Korrespondenz in der Lage, die Erfahrungen einer bürgerlichen jüdischen Familie zwischen nationalsozialistischer Verfolgung, Emigration und dem Beginn einer neuen Existenz im Ausland aufzuzeigen. Während die Briefe aus der frühen Phase noch sehr umfangreich sind und der Inhalt sich vornehmlich um alltägliche Dinge und innerfamiliäre Probleme und Beziehungen dreht, so ändert sich dies vollkommen in der späteren Phase der NS-Herrschaft. Ab diesem Zeitpunkt steht die Sorge der mittlerweile emigrierten Familienmitglieder um das Leben der in Deutschland verbliebenen Angehörigen im Mittelpunkt. Die sehr persönlichen Briefe und Mitteilungen, von denen Doetzer auch einige vortrug, verschaffen einen Einblick in die Gefühlswelten und Erfahrungen der Menschen. Insbesondere das sich verändernde Verhältnis zwischen dem in Deutschland zurückgebliebenen Vater und seinem emigrierten Sohn zeugen eindrucksvoll von der Angst und der Verzweiflung angesichts der stets drohenden Deportation. Mit dem Tod der für den Kontakt zentralen Familienmitglieder zerfällt auch der Kontakt der überlebenden Angehörigen untereinander - aus Menschen wurden Briefe.

Am Ende der ersten Sektion referierte Ingrid Schäfer vom Frauengeschichtsladen Lippe e.V.. In ihrem Beitrag "Die Oma als Quelle. Frauen in Lippe suchen und schreiben ihre Geschichte" berichtete Frau Schäfer über Projekte im Frauengeschichtsladen und die damit verknüpften Erfahrungen. So wurde beispielsweise eine Geschichte über das ländliche Leben der Frauen im 20. Jahrhundert im Rahmen einer Dorfchronik realisiert. Erst nach anfänglicher Skepsis konnten die örtlichen Frauen für die Mitarbeit gewonnen werden, da viele von ihnen anfangs der Überzeugung waren, keine bedeutsamen Beiträge zur Geschichte ihres Ortes beitragen zu können. Dank des umfangreichen Quellenmaterials, welches von den Mitgliedern aufgestöbert und mitgebracht wurde, konnte jedoch eine ausführliche Darstellung der unterschiedlichen Lebensverhältnisse erreicht werden. Jedoch sprach Schäfer auch die Probleme an, die sich aus dieser Zusammenarbeit ergaben. So wurde beispielsweise seitens der Interviewpartnerinnen die Existenz unehelich geborener Kinder bestritten, obgleich diese Angaben den Einträgen im Kirchenbuch widersprachen. Doch trotz dieser und vereinzelter organisatorischer und finanzieller Probleme war der Zuspruch stets vorhanden, nicht zuletzt dadurch, dass das aktive Einbringen stets als wichtiger Bestandteil des Vorhabens gesehen wurde. Zum Ende hin wies Ingrid Schäfer noch auf ein weiteres Projekt hin, in welchem die weiblichen Lebenswelten im 20. Jahrhundert im Raum um Schlangen und Kohlstädt in der Region Lippe thematisiert werden. Zudem sind eine Zusammenarbeit mit Schulen, eine Ausstellung und eine Veröffentlichung in Buchform geplant. Dem Gesamtziel, der Darstellung eines möglichst großen Spektrums weiblicher Lebenswelten, dürfte der Verein mit diesen Projekten einen guten Schritt näher gekommen sein.

Nach dem Ende des ersten Vortragsblocks und einer Mittagspause wurden am frühen Nachmittag Führungen durch das Archiv angeboten. Die Interessenten konnten dabei zwischen einem Rundgang durch das Personenstandsarchiv und einer extra erarbeiteten themenbezogenen Führung wählen. Die beiden Archivmitarbeiterinnen Karin Eickmeier und Gabriele Hamann sowie Bettina Joergens führten die Gruppen durch den Lesesaal, die Bibliothek, das Findbuchzimmer und die Magazine des Gebäudes. Dabei erläuterten sie u.a. die grundlegende Funktionsweise der Technik und der Findmittel und zeigten ausgewählte Archivalien. Während Eickmeier insbesondere die Bestände des Personenstandsarchivs und damit die wichtigsten Quellen sowie Forschungsmöglichkeiten für Familienforscher vorstellte, zeigten Hamann und Joergens dem interessierten Publikum ausgesuchte Dokumente aus mehreren Jahrhunderten, die personenbezogene Informationen zu verschiedenen Lebensphasen, z.B. Ausbildung, Beruf oder ehrenamtliches Engagement, enthalten. Das Angebot wurde sehr gut angenommen.

Anschließend begann die zweite Sektion "Wie aus Lebensdaten Lebensgeschichten werden". Dieser Vortragsabschnitt wurde von Dr. Wolfgang Bender, dem Leiter des Dezernats für Behörden und Bestände vor 1816 (Land Lippe vor 1947), moderiert. Den ersten Beitrag leistete der stellvertretende Direktor des Amtsgerichts Bielefeld, Jürgen Grotevent. In seinem Vortrag "Adoption, Volljährigkeit oder Testamente: Wie das Amtsgericht Lebensläufe dokumentiert" gewährte der Richter einen Einblick in die Arbeitsweise und die Zuständigkeiten eines Amtsgerichts. Grotevent schilderte auf humorvolle Weise die Zusammenarbeit von Amtsgerichten und Archiven: Das Ziel des Amtsgerichts sei es, so Grotevent, dem Archiv "möglichst viele Akten unterzujubeln". Dabei sei es aus seiner Sicht bedauerlich, dass "sich das Staatsarchiv die Akten selber aussuchen könne". Mit diesen ironischen Aussagen verdeutlichte er das reale Problem der Aufbewahrung und Archivierung der riesigen Mengen an Akten- und Schriftbeständen. In der Diskussion wies der Archivar und Dezernatsleiter für nichtstaatliches und nichtschriftliches Archivgut, Dr. Hermann Niebuhr, darauf hin, dass das Landesarchiv NRW Archivierungsmodelle insbesondere für die Justizüberlieferung erarbeitete, um möglichst aussagekräftige Akten im Archiv der Forschung zur Verfügung zu stellen. Im Folgenden stellte Grotevent dar, auf welche Weise und in welchen Fällen ein Amtsgericht Ausgangspunkt bei der Suche nach Informationen über Verwandtschaft und Vorfahren sein kann. So seien neben Dienstaufsichts- und Personalakten, Grundbüchern und Handelsregistern insbesondere die Akten über Familienstreitigkeiten eine Fundgrube für Forscher. Jedoch wies er auch auf die Grenzen der Möglichkeiten zur Nachforschung hin. Neben den zu beachtenden Aufbewahrungsbestimmungen muss für eine Akteneinsicht ein rechtliches bzw. berechtigtes Interesse vorliegen, wohingegen im Archiv das Archivgesetz die Einsichtnahme regelt. Für Genealogen dürften insbesondere Testamente und Adoptionsurkunden von Bedeutung sein. Die Darstellungen von Jürgen Grotevent verdeutlichten, dass die Justizbestände in vielen Fällen einen sinnvollen Einstieg in die genealogischen Nachforschungen bieten dürften.

Im anschließenden Vortrag mit dem Titel "Vorsicht Quelle! Über den Umgang mit autobiographischen Archivfunden" referierte die Leiterin des Staats- und Personenstandsarchivs, Dr. Jutta Prieur-Pohl, über die Notwendigkeit der kritischen Quellenbetrachtung eben dieser Funde. Dabei "outete" sie sich, wie Prieur-Pohl es selbst beschrieb, als engagierte und motivierte Familienforscherin. Insbesondere eine einleitende Anekdote über ihren Ururgroßvater, einen Oberförster in Schlesien, sorgte für Erheiterung beim Publikum: Dieser hatte, ganz in der Tradition der Familie, in seinen späten Lebensjahren einen Rechenschaftsbericht verfasst. Als bekannter Kritiker des Fürsten hatte er darin jedoch kein Blatt vor den Mund genommen und so musste die Tochter in der Nacht vor einer drohenden Untersuchung seitens des Regenten in aller Eile ein zensiertes und drastisch gekürztes Duplikat der Schrift erstellen. Anhand dieses Beispiels und einiger anderer Fälle, wie z.B. dem Briefwechsel zwischen Wilhelm von Humboldt und Charlotte Diede, verdeutlichte Frau Prieur-Pohl auf lebendige Weise die Probleme bei der Auswertung autobiographischer Quellen. Es müsse immer bedacht werden, dass beim "Entstehen", bei der Betrachtung und bei der Bewertung einer Quelle stets eine bestimmte und individuelle Sozialisation im Hintergrund stehe, welche einen nicht zu unterschätzenden Einfluss ausübe. Jutta Prieur-Pohl machte anhand ihrer ausgewählten Beispiele deutlich, dass insbesondere die Autobiographie oftmals durch verklärende Romantisierung und Idealisierung des eigenen Schaffens und Lebens die Notwendigkeit zur sorgfältigen Quellenkritik begründet.

Der letzte Vortrag der Veranstaltung zeigte die Möglichkeiten der Biographie und der Genealogie in der Praxis auf. Am Beispiel des Lebens eines eigenbehörigen, d.h. unfreien Bauern aus der Grafschaft Rietberg erklärte der Berufsgenealoge Wilhelm Krüggeler aus Paderborn die Vorgehensweise bei einer genealogischen Nachforschung. Herr Krüggeler versteht sich als Dienstleister und bemüht sich, bei Anfragen nicht nur nackte Daten zu nennen, sondern auch passende Kontextinformationen zu liefern. Da das bäuerliche Leben in der Regel eher schriftlos verlief, ist es besonders bei der Erforschung des Lebens eines Bauern wichtig, sich auch allgemeine Kenntnisse über den Hof, die Region und die historische Situation zu verschaffen. Auch seien spärliche Informationen etwa über den Besitz, die Erbschaft oder Streitigkeiten von enormer Relevanz. An dem von ihm gewählten Beispiel wurden rasch die Schwierigkeiten bei einem solchen Unterfangen deutlich. So lagen in diesem Fall für die Grafschaft Rietberg aus dem Zeitraum bis 1800 nicht einmal die reinen Lebensdaten im Kirchenbuch vor. Krüggeler zeigte im Folgenden sehr detailliert das methodische Vorgehen und machte auf die zahlreichen möglichen Probleme bei einer solchen Untersuchung und Darstellung aufmerksam.

Abschließend bedankte sich die Organisatorin Dr. Bettina Joergens bei allen Teilnehmern und äußerte ihre Freude und Dankbarkeit über das rege Interesse und den außerordentlich gelungenen Ablauf der Veranstaltung. Die große Nachfrage, die durchweg positive Resonanz und die im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gestiegene Teilnehmerzahl zeigten, dass das innovative Zusammentreffen von Wissenschaftlern, Archivaren, Vertretern der Behörden und Genealogen von allen Beteiligten als eine äußerst willkommene Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion wahrgenommen wurde. Es bleibt der positive Ausblick, dass das Staats- und Personenstandsarchiv Detmold sich auch in den nächsten Jahren eine gemeinsame Plattform zur Diskussion anbieten wird.


INFO

Veranstaltungsdaten:
3. Detmolder Sommergespräch
Datum: 16. August 2006

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
E-Mail: stadt at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Sep 11 11:01:16 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 11 Sep 2006 11:01:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichtswettbewerb des Bundespraesidenten gestartet
Message-ID: s505420d.001@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Körber-Stiftung"
1. September 2006 bis 28. Februar 2007


AKTUELL

"Jung und Alt in der Geschichte"
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten startet

Am 1. September 2006 startet die 20. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten unter dem Titel "miteinander - gegeneinander? Jung und Alt in der Geschichte". Der Wettbewerb wendet sich an Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren und wird von der Hamburger Körber-Stiftung ausgerichtet. Teilnehmern winken Geld- und Sachpreise in Höhe von 250.000 Euro. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2007.

In Deutschland leben immer weniger Kinder, die Zahl der Alten nimmt zu - der demografische Wandel hat dra,matische geselschaftliche Folgen, zwingt zu Reformen und stellt das Verhältnis zwischen den Gneerationen auf den Prüfstand. Bundespräsident Horst Köhler: "Der Blick in die Geschichte kann uns lehren, wie Jung und Alt früher zusammengelebt haben. Dabei lassen sich Modelle des Miteinanders, aber auch mögliche Konflikte und deren Lösung finden."

Wettbewerbsteilnehmer können das Generationenverhältnis im Mehrgenerationenhaushalt, in Patchwork- oder Ein-Eltern-Familien unterstuchen. Sie können Proteste von Jugendlichen gegen die Elterngeneration erforschen oder Veränderungen im Leben von Alten in den Blick nehmen. Beispiele wie Generationenwechsel in Familienbetrieben, Erziehung in Schule und Betrieb oder Konflikte zwischen Jung und Alt in Einwandererfamilien bieten die Chance, Fragen nach der Nähe der
Generationen zueinander, nach Unterstützung, aber auch nach Abhängigkeiten und Einschränkungen nachzugehen.

Die Ausschreibungsunterlagen sowie Tipps zur historischen Spurensuche enthält das Magazin "Spuren Suchen". Es kann bestellt werden unter http://www.geschichtswettbewerb.de oder Telefon 040/808192145.


INFO

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Tel. 040/808192145
Fax. 040/808192302
E-Mail: gw at koerber-stiftung.de
http://www.geschichtswettbewerb.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Sep 11 11:06:48 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 11 Sep 2006 11:06:48 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 1946 - Politik und Alltag im Gruendungsjahr des
Landes NRW, ab 26.10.2006
Message-ID: s5054372.028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Martina Wiech"
Datum: 22.08.2006, 12:47


AUSSTELLUNG

1946 - Politik und Alltag im Gründungsjahr des Landes Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen wird 60. Im Schatten von Krieg und Zerstörung war 1946 noch nicht abzusehen, dass die von der britischen Besatzungsmacht initiierte Landesgründung eine Erfolgsstory werden würde. Landesarchiv und Landtag Nordrhein-Westfalen wollen mit ihrer gemeinsamen Ausstellung an die Landesgründung vor 60 Jahren erinnern. Ausgewählte Themen aus Politik und Alltag des Gründungsjahres werden in der Wandelhalle des Landtags präsentiert.

Die Ausstellung wird vom 26. Oktober bis 26. November im Landtag NRW gezeigt. Der Besuch ist kostenlos.
Anmeldung unter 0211/ 884 2197 oder veranstaltungen at landtag.nrw.de.

Eine Begleitpublikation zur Ausstellung wird voraussichtlich ab Oktober erhältlich sein.


INFO

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.archive.nrw.de/dok/1946/.

Kontakt:
Landesarchiv NRW
Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit
Graf-Adolf-Str. 67
40210 Düsseldorf
Tel. 0211 - 159 238 0
Fax 0211 - 159 238 111
E-Mail: poststelle at lav.nrw.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Sep 12 09:48:56 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 12 Sep 2006 09:48:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag,
Koormann: Eigentumsverhaeltnisse Johanniter-Kommende Borken 17. Jh.,
Borken, 13.09.
Message-ID: s506829d.024@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Stadt Borken"
Datum: 11.09.2006, 22:28


AKTUEL

Vortrag
Rudolf Koormann
Erträge für die "Armen über See"
Vortrag über Borkener Johanniter-Kommende

Volkshochschule, Heimatverein und Stadtmuseum Borken setzen ihre gemeinsame Reihe "Geschichte ist mehr" am Mittwoch mit einem Vortrag von Rudolf Koormann über die Eigentumsverhältnisse der Borkener Johanniter-Kommende im 17. und 18. Jahrhundert fort.

Die Förderung der "Armen über See" stand im 13. Jahrhundert hoch im Kurs, der Johanniter-Orden war auf diesem Gebiet führend tätig. Dass der Orden in Borken bereits in dieser Zeit eine Niederlassung gründen konnte, ist einer frommen Stiftung des Ritters Bernhard Werenzo von Lohn im Jahr 1263 zu verdanken. Die im Bereich der heutigen Johanneskirche eingerichtete Johanniter-Kommende von drei bis sieben Konventualen, an deren Spitze ein Komtur stand, stattete er zur Existenzsicherung mit Grund und Boden aus.

Wie weltliche Grundherren auch, verstand es die kleine Gemeinschaft in der Folgezeit, ihr Eigentum in Borken wie in den umliegenden Bauerschaften durch Kauf und Tausch, vor allem aber durch die Annahme von Schenkungen zu vergrößern. Im Jahr 1800, wenige Jahre vor der Enteignung zugunsten des Fürsten Salm-Salm, umfasste es 4.777 Scheffel, 1 Spind, 1 3/4 Becher Borkener Maß, eine Fläche, die etwa 670 ha entsprach.

Den überwiegenden Anteil daran hatten die eigenhörigen Höfe und Pachtkotten, deren Bewohner mit Naturalabgaben sowie Hand- und Spanndiensten beachtliche Leistungen für die Kommende erbrachten. Wie der verantwortliche Rentmeister in Vertretung des Komturs während des 17. und 18. Jahrhunderts darüber Buch führte, mit welchen Instrumentarien die Provinzleitung in Heitersheim und die inzwischen auf Malta ansässige Ordensleitung eine Überblick über ihr Eigentum behielten und dessen Bewirtschaftung regelmäßig kontrollierten, hat Rudolf Koormann (Heimatverein Borken) eingehend in diversen Archiven untersucht.


INFO

Der Vortrag im Stadtmuseum beginnt um 19.30 Uhr, Teilnahmeentgelt beträgt 3 Euro.









From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Sep 12 09:56:16 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 12 Sep 2006 09:56:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag,
Backmann: Der muensterische Bildhauer Franz Brabender,
Muenster, 14.09.2006
Message-ID: s5068461.069@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Müller Hofstede, Daniel"
Datum: 12.09.2006, 09:42


AKTUELL

Dia-Vortrag

"Im Schatten von Vater und Bruder.
Der münsterische Bildhauer Franz Brabender"

Dr. Sibylle Backmann, Münster
Donnerstag, 14. September 2006, 20.00 Uhr im Vortragssaal

Aus der Reihe *Neue Forschungen zur Alten Kunst", Vortragsreihe zu Hauptwerken der Mittelal-ter-Sammlung, aus Anlaß der Neupräsentation der Mittelalterabteilung des Westfälischen Lan-desmuseums für Kunst und Kulturgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)

Die große Ausstellung "Die Brabender - Skulptur am Übergang vom Spätmittelalter zu Renaissance", die das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im vergangenen Jahr im Rahmen des Bistumsjubiläums gezeigt hat, richtete ihr Hauptaugenmerk auf das Schaffen der beiden prominenten Vertreter der münsterschen Künstlerfamilie Brabender: Auf Heinrich und sein Sohn Johann Brabender, die durch ihre Arbeiten am Dom zu Münster und andere Hauptwerke die Kunst in Westfalen und in Norddeutschland nachhaltig bis in die Mitte des 16.Jh. geprägt haben.

Im Diavortrag der Kunsthistorikerin und Kulturgeschichtlerin, Dr. Sibylle Backmann liegt der Focus auf der Person des lange verkannten und stets im künstlerischen Schatten von Vater und Bruder arbeitenden Franz Brabender.



INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: Donnerstag, 14. September 2006, 20.00 Uhr
Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 / 5907 01
URL: www.landesmuseum-muenster.de

Kontakt:
Daniel Müller Hofstede






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Sep 12 10:06:30 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 12 Sep 2006 10:06:30 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Lange/Scheffler: Auf den Spuren der Familie Gumpel,
2006
Message-ID: s50686c8.064@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Scheffler, Jürgen"
Datum: 17.08.2006, 17:29


LIT

Andreas Lange/Jürgen Scheffler (Hg.)
Auf den Spuren der Familie Gumpel
Biografische Zeugnisse als Quellen zur jüdischen Geschichte im 20. Jahrhundert
Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2006
(= Panu Derech - Bereitet den Weg. Schriften der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe, Bd. 24)
111 Seiten mit zahlreichen Abb., 9,90 €.

Kurt Gumpel, 1922 als dritter Sohn der jüdischen Familie Gumpel in der lippischen Kleinstadt Lemgo geboren, hat dem Städtischen Museum in Lemgo bei einem Besuch im Jahre 2000 eine Sammlung von biografischen Dokumenten, Briefen und Fotos überreicht. Mit der Übergabe war der Wunsch verbunden, dass die Exponate nicht nur aufbewahrt werden, sondern dass damit auch gearbeitet wird. Diese Anregung wurde von der Lemgoer Jugendgruppe NicoTeens aufgenommen, die im Jahre 2001 das Internet-Projekt *Auf den Spuren Kurt Gumpels" erarbeitet hat. Es war der Beitrag der Jugendgruppe für den Wettbewerb *Auf dich kommt es an", den die *Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland" initiiert hatte. Anhand der biografischen Dokumente und mündlicher Informationen haben die Jugendlichen den Lebensweg von Kurt Gumpel dargestellt. Er hatte im Jahre 1937 seine Heimatstadt Lemgo verlassen, um sich zusammen mit seinen beiden älteren Brüdern Herbert und Hans im Landwerk Neuendorf, einem Hachschara-Lehrbetrieb, auf die Auswanderung nach Palästina vorzubereiten. Kurz vor Kriegsbeginn konnte er im Juni 1939 nach Dänemark ausreisen. Im September 1943 flüchtete er nach Schweden. Am 31. Mai 1945 kehrte Kurt Gumpel nach Dänemark zurück. Heute lebt er in Belgien. Seine Mutter Rosalie wurde im Dezember 1941 von Lemgo aus nach Riga deportiert und im dortigen Ghetto ermordet. Der Bruder Herbert (Mordechai) emigrierte 1938 nach Palästina. Heute lebt er 94jährig als Künstler in der Nähe von Jerusalem. Hans Gumpel lebte ebenfalls in Dänemark, wo er im Jahre 1996 starb.

Die Internet-Präsentation der Nico-Teens gab den Anstoß für das vorliegende Buch. Im Zentrum steht Kurt Gumpel, der als Jugendlicher Lemgo verließ, weil er als Jude keine Zukunftsperspektive in seiner Heimatstadt mehr hatte. Andreas Lange, der als Pfarrer die Jugendgruppe geleitet hat, hat die Ergebnisse des Internet-Projekts zusammengefasst. Er verdeutlicht, wie das Projekt zustande gekommen ist, welche Recherchen die Jugendlichen unternahmen und welche Bedeutung die Beschäftigung mit dem Thema für sie hatte. Klaus Pohlmann rekonstruiert den Verkauf des Hauses, das Rosalie Gumpel nach dem Tod ihres Ehemanns im Jahre 1937 allein gehörte, und zeigt damit die *Arisierung jüdischen Besitzes" am Beispiel eines privaten Wohn- und Geschäftshauses. Hanne Pohlmann hat sich intensiv mit den Briefen beschäftigt, die Rosalie Gumpel ihren Söhnen geschrieben hat. Ihr Aufsatz verdeutlicht am konkreten Beispiel den besonderen Quellenwert der sog. letzten Briefe für die Geschichte der Juden in den Jahren zwischen 1938 und 1941/42. Am Ende des Buches steht der Beitrag von Edda und Horst-Alfred Klessmann. Horst-Alfred Klessmann ist ein Jugendfreund von Kurt Gumpel. Beide haben sich in der NS-Zeit aus den Augen verloren und in den vergangenen Jahren ihre freundschaftliche Verbindung wieder aufnehmen können, in die nun auch die Ehefrauen einbezogen sind. Horst-Alfred und seine Frau Edda Klessmann sind zugleich Ärzte und Psychotherapeuten, die sich intensiv mit dem Thema der posttraumatischen Belastung befasst haben. Sie haben in den letzten Jahren miterlebt, wie stark Kurt Gumpel unter den Nachwirkungen der Verfolgungserfahrung in der NS-Zeit leidet. Mit seiner ausdrücklichen Zustimmung und Unterstützung haben sie sich an seinem Beispiel mit der Thematik der posttraumatischen Belastung eines Überlebenden der NS-Judenverfolgung auseinander gesetzt.

Der Band, der zahlreiche Fotos und Dokumente aus der Sammlung von Kurt Gumpel enthält, verdeutlicht an einem konkreten Beispiel den Ertrag biografischer Forschungen zur jüdischen Lokal- und Regionalgeschichte.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Sep 12 10:08:02 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 12 Sep 2006 10:08:02 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Bauen im Kohlerausch - Als das Geld an die
Emscher kam", Gelsenkirchen, bis 29.09.
Message-ID: s5068711.071@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Apfeld, Wiltrud"
Datum: 30.08.2006, 15:06


AUSSTELLUNG

11.09. - 29.09.2006
*Bauen im Kohlerausch - Als das Geld an die Emscher kam"
Stuckfassaden und Stuck-Innendekoration in Gelsenkirchen
Kulturraum *die flora", Florastr. 26, 45879 Gelsenkirchen

Als Mitte des 19. Jahrhunderts die Montanindustrie in das dünn besiedelte, bäuerlich-ärmliche Emschergebiet kam, explodierten die Einwohnerzahlen. Innerhalb weniger Generationen entstand eine Schicht wohlhabender Händler, Fabrikanten, Handwerker und Gastronomen: Wohlstand aus der Kohle. Und dieser Wohlstand wollte gezeigt werden. Aus dem Drang zur Repräsentation entstanden vornehmlich um die Wende zum 20. Jahrhundert überreich mit Stuckornamenten und Skulpturen geschmückte Fassaden, die neben Industriebauten und Arbeitersiedlungen auch heute noch viele Revierstädte prägen. Die schwärmerische Rückbesinnung auf Stile vergangener Epochen und die Möglichkeit, in Stuck mit industriellen Methoden recht preiswert Bauschmuck herzustellen, zeitigten oft kuriose Ergebnisse; es entstanden aber auch Bauten, die in monumentalem Pathos, andere, die in klaren, ausgewogenen Formen auch heute noch beeindrucken können.

Die Ausstellung zeigt Fotografien von Stuckfassaden und Innendekorationen aus Gelsenkirchen und Umgebung. Originale Stuckexponate, u. a. eine Stuck-Uhr von 1835, und historische Materialien vermitteln einen Eindruck vom Handwerk und Werkstoff und von ihrer Blütezeit um die Wende zum 20. Jahrhundert.

Öffnungszeiten: 11.09. - 29.09.2006, mo - fr 11.00 - 18.00 Uhr
Eintritt frei
Fotos: Ullrich Tyrichter, Julius Erbslöh, Uwe Eschstruth
Info: (0209) 169-9105 oder g-erbsloeh at gelsennet.de
Veranstalter: Kulturinitiative *Industriekinder" in Kooperation mit der flora
Für die Bereitstellung von Leihgaben danken wir der Fa. Stuck-Tümmers, Gelsenkirchen

Eröffnung So, 10.09.2006, 18.30 Uhr
durch den Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski. Der Stuckateurmeister und Restaurator Hans Georg Gathmann (Fa. Stuck-Tümmers) wird in das Thema einführen. Roland Küpper zeigt eine Fotoperformance. Die Gruppe *Mas Que Nada" sorgt für die musikalische Unterhaltung. Durch den Abend führt Tanja Hempelmann.

Betriebsbesichtigung Mi, 20.09.2006, 17.00 Uhr
bei der Fa. Stuck-Tümmers, Ückendorfer Straße 66-70, 45886 Gelsenkirchen.
Nur begrenzte Teilnehmerzahl, daher Anmeldung unbedingt erforderlich unter Tel.: (0209) 58 60 31 oder g-erbsloeh at gelsennet.de

Am Fr, 29.09.2006, 17.00 Uhr, laden die Industriekinder herzlich zur *Letzten Stunde" in die Ausstellung ein.


INFO


Kontakt:
Wiltrud Apfeld
Kulturraum "die flora" / Stadt Gelsenkirchen
Florastr. 28
45879 Gelsenkirchen
Tel.: 0209/169-9105
Fax: 0109/169-9173
E-Mail: wiltrud.apfeld at gelsenkirchen.de
URL: www.kultur.gelsenkirchen.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Sep 12 10:10:01 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 12 Sep 2006 10:10:01 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Schaetze_der_Seidenstra=DFe=2C_B?=
=?iso-8859-1?q?ocholt=2C_bis_29=2E10=2E?=
Message-ID: s506879c.087@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 31.08.2006, 13:12


AUSSTELLUNG

Schätze der Seidenstraße
LWL-Textilmuseum zeigt Textilien und Schmuck der Turkmenen

Samarkand und Taschkent - da denkt man an Silber und
Seide, schillernde Basare, teure Teppiche, wilde Reiter und fremde
Völker. Am bekanntesten darunter die Turkmenen. Das Westfälischen
Industriemuseum holt die Kultur dieses Völkerstamms in einer neuen
Ausstellung 2.500 Kilometer nach Westen: Unter dem Titel *Schätze der
Seidenstraße. Textilien und Schmuck der Turkmenen in Zentralasien"
zeigt das Textilmuseum Bocholt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) vom 3. September bis 29. Oktober einzigartige Exponate aus
Privatsammlung von Günther und Ursula Hartmann (Berlin).

Die Stücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert geben vielfältige Eindrücke
aus der Welt der Turkmenen. Zu sehen sind farbenprächtige Kleider,
kunstvoll bestickte Decken und Objekte wie Satteltaschen, Wasserpfeifen
und Peitschen. Die wertvollsten Exponate sind aus Silber: Der Schmuck
der Turkmenen zählt zu den schönsten und eindrucksvollsten Schmucktypen
der Welt.

Das ehemalige Nomadenvolk lebt heute nicht nur in der Republik
Turkmenistan, sondern auch im Norden Afghanistans sowie den Republiken
Usbekistan und Tadschikistan. Diese Region Zentralasiens ist seit
Jahrhunderten ein Schmelztiegel unterschiedlicher Völker und Kulturen.
Denn über wichtige Handelswege - am bekanntesten darunter die
Seidenstraße - wurden nicht nur Waren transportiert, auch Kunststile,
religiöses Gedankengut, handwerkliche Techniken und Informationen
breiteten sich so aus. Im 16. Jahrhundert drangen Turkmenenstämme in
dieses Gebiet vor - ursprünglich Vollnomaden, die sich teilweise als
Bauern niederließen.

Ob umherziehend oder sesshaft: *Textilien spielen im Leben der
Turkmenen eine zentrale Rolle", weiß Museumsleiter Dr. Hermann Josef
Stenkamp. So zeigt das LWL-Industriemuseum einige der typischen Susanis
- bestickte Decken, die ursprünglich als Überwurf des Brautbettes
dienten und später als prunkvolle Wandbekleidung in den transportablen
Jurten oder festen Lehmhäusern den Wohlstand der Familie bekundeten.
Schon bei der Geburt eines Mädchens wurde mit der feinen Stickerei
begonnen. Schön und nützlich auch die Einschlagtücher, Abdeckborten und
Taschen, mit denen die Nomaden abgelegte Stapel, Wäsche und Gegenstände
jeder Art in ihren Jurten abdeckten. *Die Turkmenen können als
regelrechte Verpackungskünstler bezeichnet werden", so Stenkamp.

Kleidung, Wandbehänge, Überwürfe, Decken aber auch Schmuck und
Alltagsgegenstände, Sättel, Schabracken und Babywiegen wurden in der
turkmenischen Kultur mit vielen Symbolen geschmückt. Stenkamp: *Sie
drückten Wünsche aus, hatten Schutzfunktionen und gleichzeitig eine
soziale Aufgabe. Mit ihren vielfältigen Ausprägungen stifteten sie in
Familien, Sippen und Stämmen Identität und Tradition." Das Tulpenmotiv
beispielsweise stellte ein wichtiges Symbol der Jungfräulichkeit und der
Fruchtbarkeit dar. Abgeleitet wurde es von Wildtulpen, die zu den ersten
Frühlingsblühern in den Steppengebieten Zentralasiens gehören. Mit ihnen
erwacht die Natur zu neuem Leben.


INFO

Schätze der Seidenstraße. Textilien und Schmuck der Turkmenen
3.9. bis 29.10.2006, Eröffnung: So, 3.9., 11.15 Uhr
Textilmuseum Bocholt, Uhlandstraße 50
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr

Begleitprogramm:
Führung und museumspädagogische Aktion für Kinder:
So, 10.9., und So, 29.10., jeweils von 14-17 Uhr: "Perlenschätze
weben"
Kosten pro Nachmittag: Eintrittsgeld 1,50 € zzgl. Materialkosten 3 €






From muhl at uni-muenster.de Tue Sep 12 11:36:00 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Tue, 12 Sep 2006 11:36:00 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2006/31
Message-ID: 45067F80.5090609@uni-muenster.de>

Von: "Hans Mühl"
Datum: 12.09.2006, 11:30


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB

Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-31 für den Zeitraum vom 19.08.2006 bis
zum 01.09.2006 mit insgesamt 82 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes
Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/ Weitere Literatur
über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html Suche
in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 14 09:43:04 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Sep 2006 09:43:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Denkmal-Beirat begleitet Sanierung der
Maschinenhalle der Zeche Zollern II/IV
Message-ID: s5092540.059@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.09.2006, 15:31


AKTUELL

Start für herausragendes Projekt der Industriedenkmalpflege: Beirat begleitet Sanierung der Maschinenhalle im LWL-Industriemuseum

Ein Denkmal-Beirat wird die Sanierung der Maschinenhalle der Zeche Zollern II/IV in den nächsten Jahren begleiten. Mit der konstituierenden Sitzung des Fachgremiums startete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt *eines der wichtigsten Projekte der Industriedenkmalpflege der nächsten Jahre", so Dirk Zache, Direktor des Westfälischen Industriemuseums, am 12.9. bei der Vorstellung der Pläne in Dortmund.

Gut 100 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme (1903) ist die Substanz der Ikone der Industriekultur aus Stahl, Glas und Ziegeln gefährdet und dringend sanierungsbedürftig. Im Frühsommer 2007 will der LWL als Träger des Westfälischen Industriemuseums mit den Arbeiten beginnen; die Fertigstellung ist für 2010 anvisiert.

Die Kosten für dieses aufwändige Bauprojekt werden auf Basis einer Schadensanalyse zur Zeit genau ermittelt; veranschlagt wurden bisher 6,9 Mio. Euro.

Mit der Gründung des Beirats beschreitet der LWL neue Wege in der Denkmalpflege. *Das könnte auch für andere Großprojekte beispielgebend werden", attestiert Axel Föhl, Vorsit-zender des Gremiums und Sprecher der Arbeitsgruppe Industriedenkmalpflege der Landesdenkmalämter. *Die Maschinenhalle ist im Ensemble der Zeche Zollern ein Baudenkmal von Weltrang. Ziel ist es, für dieses wichtige Stück Architektur eine optimale Lösung zwischen Denkmalpflege und Museumsnutzung zu finden", ergänzt Dirk Zache. Dem Beirat gehören u.a. Norbert Mendgen, Hauptkonservator beim Weltkulturerbe Völklinger Hütte, und Dr. Stefan Brüggerhoff vom Bergbaumuseum Bochum an.

*Die Maschinenhalle ist in mehrfacher Hinsicht ein Objekt von herausragender Qualität: Der nach den Entwürfen des Berliner Architekten Möhring 1902/1903 errichtete Stahlfachwerk-bau steht für den Beginn der modernen Industriearchitektur. Stilistisch bezeichnet sie den Übergang von Historismus und Jugendstil zur Moderne. Der erhaltene historische Maschinenbestand * insbesondere die inzwischen wieder funktionstüchtige elektrische Fördermaschine * ist einzigartig in Deutschland", so Zache. Darüber hinaus kommt dem Bauwerk eine große symbolische Bedeutung zu: Mit der Rettung der Anlage durch bürgerschaftliches Engagement wurde 1969 erstmals in Deutschland ein derartiger Industriebau unter Schutz gestellt und hierauf auch der neue Zweig der *Industriedenkmalpflege" begründet. Nicht zuletzt wurde die Maschinenhalle so auch zur Keimzelle des LWL-Industriemuseums mit seinen acht Standorten. Zache: *Die Maschinenhalle steht somit für den Beginn von Industriedenkmalpflege und Industriekultur."

Der Umgang mit diesem Gebäude bei der Sanierung und Umnutzung zur Veranstaltungs- und Ausstellungshalle soll wegen dieser Bedeutung entsprechend umsichtig und schonend durchgeführt werden. Eine Prämisse dabei heißt, so viel Originalsubstanz wie möglich zu erhalten. Zache: *Denkmalpflege und Museumsnutzung bedeutet immer einen Kompromiss. Die Denkmalpflege wird diesmal allerdings Vorrang haben."

Diese Anforderung mit dem Nutzungskonzept zu harmonisieren, wird eine der zentralen Herausforderungen bei Planung und Durchführung der Sanierung sein. So hat die Halle gleich mehrere Aufgaben zu erfüllen: Als Baudenkmal ist sie zunächst selbst das wichtigste Exponat. Daneben soll sie Raum für Dauer- und Sonderausstellungen sowie Flächen für Museumspädagogik bieten, und die Halle ist Ort für verschiedene Veranstaltungen. Zache: *Die Rassegeflügelschau soll hier genauso ihren Platz finden wie das klassische Konzert. Unsere Qualität liegt in der Breite."

Die Frage, wo und in welcher Form die dafür erforderliche Infrastruktur wie Sanitäranlagen und Heizungen eingebaut werden, wird im Beratergremium genauso diskutiert wie grundsätzliche Erwägungen zur Rekonstruktion, beispielsweise der ehemals farbigen Fenster und des baldachinartigen Vordachs, das bis in die 1940er Jahre das Jugendstil-Portal krönte. Vor Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten will LWL-Museumsdirektor Zache allerdings zunächst die Ergebnisse weiterer Gutachten abwarten: *Nach unseren ersten Betrachtungen weisen vor allem die einfachen Stahlglaskonstruktionen der Fenster sowie die Querriegel und Knotenpunkte des Stahlfachwerks starke Schäden auf. Wir müssen die tatsächlichen Schäden nun möglichst genau lokalisieren, um den Sanierungsbedarf entsprechend einzugrenzen. Die Diskussion über das *Wie?' wird dann erst richtig einsetzen". Die nächste Beiratssitzung ist für den 23. November angesetzt.








From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 14 10:00:40 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Sep 2006 10:00:40 +0200
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur, 3/2006, 36. Heft
Message-ID: s5092868.053@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Bardua, Sven"
Datum: 12.09.2006, 12:44


TOC

industrie-kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte

Herausgeber: Milena Karabaic, Christian Kleinschmidt, Markus Krause, Eckhard Schinkel, Norbert Tempel und Dirk Zache,
Chef vom Dienst: Sven Bardua

12. Jahrgang
36. Heft
3/2006
ISSN 0949-3751


SCHWERPUNKTTHEMA: Lebensadern - Kanal und Fluß

S. 2 - 3
LeSueur, Bernard
Eines der ältesten Gewerbe: Binnenschiffahrt in Frankreich

S. 4 - 5
LeSueur, Bernard
Das Kulturerbe der französischen Gewässerlandschaft

S. 6 - 7
Lange, Fritz
Von Wien zur Adria: der unvollendete Wiener Neustädter Schiffskanal

S. 8 - 10
Bärtschi, Hans-Peter
Rhein, Linth und Aare: die großen Flußkorrektionen in der Schweiz

S. 11 - 14
Polte, Jan
Auf dem Weg ins Neue Emschertal: Ein Fluß lebt auf

S. 15 - 16
Fackler, Guido
Renaissance der Kanäle in den Großräumen Padua und Mailand

S. 17
Berndt, Michael
Ausgedient: Brücken über dem Stichkanal Osnabrück

S. 18 - 19
Puffahrt, Otto
Wasserbauwerke an der Ilmenau und in der Winsener Marsch

S. 20 - 21
Raach, Jörg
100 Jahre Teltowkanal: Wasserstraße mit Perspektive

S. 22
Janssen, Thomas
Zwischen Oder und HoFriWa: eine Polderlandschaft bei Schwedt


ERIH-PROJEKT

S. 27
Bluhm, Frieder
Arsen und Spitzenklasse: Morwellham Quay bei Tavistok (Devon)

S. 28
Bluhm, Frieder
Tor zur neuen Welt: das Merseyside Maritime Museum in Liverpool

S. 29
Bluhm, Frieder
Kriegsschiffe für das Königreich: Historic Dockyard in Chatham (Kent)

S. 30
Bluhm, Frieder
Schiffbau nach dem Legoprinzip: die Meyer-Werft in Papenburg/Ems


RUBRIKEN

S. 23 - 25
Bergstein, Edgar
Industriegeschichte: Hochöfen und Minette-Erz im Süden von Luxemburg

S. 26
Janson, Karl-Heinz
Reiseziele der Industriekultur: Der Industrie- und Eisenbahnpark Fond de Gras erinnert an die Montanindustrie in Luxemburg

S. 31
Such, Wolfram, und: Röttcher, Klaus
DWhG: Der Hochrhein von der Römerzeit bis zum Industriezeitalter

S. 32 - 33
Friedhofen, Barbara, und: Kuhn, Anja
Denkmal mit Perspektive: Für die Sayner Hütte in Bendorf am Rhein wird ein Nutzungskonzept entwickelt

S. 34 - 35
Janssen, Thomas
Denkmal gerettet: Grenzüberschreitender Mühlenpfad in der Uckermark/Westpommern

S. 36 - 37
Wietschorke, Jens
Industriearchitektur in Oberschöneweide: Denkmallandschaft der Berliner Elektroindustrie

S. 38
Föhl, Axel
Arbeitsgruppe Industriedenkmalpflege: Speicher- und Silobauten

S. 39
Ahland, Frank, und: Nies, Stefan, sowie: Telsemeyer, Ingrid
Aus der Arbeit von RIM und WIM: Sprengstoff - 1906 explodierte die Roburit-Fabrik in Witten

S. 40
Schleper, Thomas
Aus der Arbeit von RIM und WIM: Kontrastreiches Ruhrgebiet - Ölbilder von Johann Hinger

S. 41 - 42
Dommer, Olge
Künstlerporträt: "Am Kanal" - Fotografische Einsichten von Brigitte Kraemer

S. 43
Touren & Tagungen / TICCIH

S. 44 -52
Industriekultur in den Regionen

S. 53 - 56
Lesezeichen

Beihefter
Schinkel, Eckhard
Die historische Anzeige: Union-Bier aus Dortmund im Strandbad am Hengsteysee (Ruhr)



INFO

Kontakt:
Sven Bardua, CvD
Zeitschrift "industrie-kultur"
Wellingsbütteler Landstraße 202 F
22337 Hamburg
Tel.: 040 / 430 16 76
E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 14 10:02:42 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Sep 2006 10:02:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Feldbahntreffen im Ziegeleimuseum Lage, 13.09.2006
Message-ID: s50928e5.019@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 13.09.2006, 11:05


AKTUELL


Feldbahntreffen mit Loks, Trucks und Traktoren
"Bewegtes" Wochenende im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage

Besuch aus Holland, Belgien und der Schweiz erwartet das Westfälische Industriemuseum Ziegelei Lage zum 3. Feldbahntreffen der Eisenbahnfreunde Lippe am kommenden Wochenende. Etwa 20 Lokomotiven und Triebfahrzeuge mit Beiwagen und Anhängern werden am Samstag und Sonntag (16./17.9.) ihre Runden auf dem 600 mm-Gleis im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) drehen.

Höhepunkt ist jeweils eine große Zug- und Lokparade am Samstag um 15 Uhr und am Sonntag um 14 Uhr. An beiden Tagen können Besucher auf einigen der angereisten Fahrzeuge und Wagen mitfahren. Der Fahrtpreis beträgt 50 Cent!


Aber nicht nur auf den Schienen ist am Wochenende in Lage Bewegung:

Die Mini-Truck-Freunde Lippe zeigen auf etwa 100 qm Fläche ihre funktionstüchtigen Lastwagen, Pkw, Bagger, Züge und Kettenfahrzeuge. In wenigen Stunden entsteht mit den Fahrzeugen eine große Landschaft aus Sand, Lehm und Steinen.

Die Oldtimer- und Traktor-Freunde Leopoldshöhe werden über 30 restaurierte Oldtimer-Fahrzeuge im Freigelände ausstellen. Zu sehen sind: Dreschmaschine, Lanz-Bulldog- und Deutz-Traktoren, eine Planierraupe und weitere alte Schätzchen.

Im Einsatz können die Gäste an beiden Tagen eine Planierraupe und einen Bagger der Marke *Weserhütte Pionier" bei der Arbeit auf dem Freigelände beobachten. Das aus den 50er Jahren stammende Gerät wurde den Eisenbahnfreunden und dem Museum von einem Bielefelder Bauunternehmer als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Ein Bagger dieser Bauart war in der aktiven Zeit der Ziegelei Beermann in der Lehmgrube im Einsatz.

Am Sonntag (17.) können Besucher den ganzen Tag über den Ziegelbrennern beim Bau eines Feldbrandofens zusehen und dabei erfahren, wie in der vorindustriellen Zeit Ziegel gebrannt wurden. Eine Filzerin zeigt den Gästen an beiden Tagen, wie in alten Zeiten aus Schafwolle Filz hergestellt und verarbeitet wurde. Kinder und Erwachsene können hier selbst aktiv werden.

An beiden Tagen gibt es im Café-Bistro "Tichlerstoben" die Möglichkeit, sich mit einem deftigen Eintopf zu stärken. Das Museum ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 14 10:11:34 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Sep 2006 10:11:34 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Courrieres 1906 - Eine Katastrophe in Europa", Bochum,
ab 10.09.2006
Message-ID: s5092afc.096@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste" forum at geschichtskultur-ruhr.de
Datum: 13.09.2006, 12:46


AUSSTELLUNG

"Courrières 1906 - Eine Katastrophe in Europa"
Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Am 10. März 2006 jährte sich zum 100. Mal die Bergwerkskatastrophe von Courrières (Nord-Pas-de-Calais), bei der 1099 Bergleute den Tod fanden. Es war eine der größten Katastrophen in der Bergbaugeschichte überhaupt.

Heute steht dieses Unglück für einen "Mythos von Courrières". Er beruht darauf, dass deutsche Grubenwehren der Ruhrgebietszechen Rheinelbe (Gelsenkirchen) und Shamrock (Herne) zu einem Zeitpunkt wachsender nationalistischer Spannungen zwischen Deutschland und Frankreich kurz vor dem Ersten Weltkrieg den Verunglückten und ihren Angehörigen zu Hilfe kamen. Dieses Faktum ist international vielfach beachtet und als ein Zeichen dafür gewertet worden, dass es Alternativen zu der schleichenden Nationalisierung gegeben habe.

Aus diesem Anlass hat das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) mit zahlreichen Partnern eine Ausstellung konzipiert, die am 10. September 2006 um 12.00 Uhr im DBM eröffnet wurde.


Begleitend zur Ausstellung ist ein Führer und Katalog erschienen:

Michael Farrenkopf: Courrières 1906 - eine Katastrophe in Europa.
Explosionsrisiko und Solidarität im Bergbau, Bochum 2006

siehe auch:
http://www.bergbaumuseum.de/dhtml/frame17.html


Übernahme aus geschichtskultur-ruhr - Mailingliste






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 14 10:29:49 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Sep 2006 10:29:49 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 4, Teil 1
Message-ID: s5092f34.004@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 14.09.2006, 10:20


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2006, Teil 1



Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Archivpflege in Westfalen-Lippe. Im Auftrage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - Westfälisches Archivamt - hrsg. von Norbert Reimann und Wolfgang Bockhorst, Westfälisches Archivamt, Redaktion, 48133 Münster, Tel.: 0251/591-5779 u. 591-3887, E-Mail: westf.archivamt at lwl.org
64/2006. G. Teske: Ansätze und Erfahrungen hinsichtlich archivspartenübergreifender und interkommunaler Zusammenarbeit. B. Kramer: Management in Kommunalarchiven - Strategien für die Anpassung an veränderte Arbeitsbedingungen im Rahmen der neuen Steuerungsformen. H.-J. Höötmann/U. Langkamp: Überlegungen zur Archivwürdigkeit von Arbeitgeberlisten der Allgemeinen Ortskrankenkassen. I. Wichtrup: Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste im Archiv - Anspruch und Wirklichkeit. N. Reimann: Lehr- und Handbücher des Archivwesens. Erfahrungen und Reaktionen nach Erscheinen der "Praktischen Archivkunde". A. Gaidt: Der Aufbau einer Fotosammlung: ein Bericht aus der Praxis des Stadtarchivs Paderborn. R. Kießling: Versicherung von Archivalien in Westfalen. M. Straßenburg: Notfall-Register NORA schützt Archivgut in Gefährdungslagen.

Forum. Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Hrsg.: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher. Red.: Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Emscherallee 11, 44369 Dortmund, Tel.: 0231/93112290, E-Mail: redaktion at geschichtskultur-ruhr.de
1/2006. R. von Zahn: Wie klingt das Ruhrgebiet? T. Möller: Keine Kunsttempel. M. Pfeffe: Zur Geschichte der Musik an der Folkwang Hochschule. U. C. Schmidt/A. Müller/R. Ortmann: "... eine Geburt nach einer Trächtigkeitszeit von mehr als zwanzig Jahren ..." Zur Gründungsgeschichte des Dortmunder Jazz-Clubs domicil e.V. 1968. F. Baier: Lieder und Leute vor Ort oder: Lieder in der (Protest)-Bewegung im Ruhrgebiet in den 70er und 80er Jahren. U. Zumdick: Von der Ruhe zum Krach. Lärm gestern und heute. U. C. Schmidt: Klanglandschaft Ruhrgebiet. Das Schall-Archiv von Richard Ortmann. E. Mascha Balkenburg: Die Internationale Komponistinnen-Bibliothek Unna. N. Bodden: Gemeinsam in die neue Zeit? Die Eingliederung und Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen nach 1945 in der Stadt und auf dem Land. Chr. Eiden/D. Hopp: Denkwürdige Zeiten ... Das Überruhrer Ehrenmal an Gefallene des Ersten Weltkriegs und die Erinnerungskultur. M. Perrefort: "Eine starke Partnerschaft" - ein Beitrag zum polnisch-deutschen Jahr. 60 Jahre Kriegsende in Hamm und in Kalisz - Fotoausstellung im Gustav-Lübcke-Museum Hamm (10. April 2005) und im Bezirksmuseum der Kalischer Region (30. September 2005). M. F. Gantenberg: Auf alten Kohlenwegen in Hattingen. Arbeitsgemeinschaft besteht bereits 20 Jahre.

Grabbe-Jahrbuch. 24. Jg. (2005): Im Auftrag der Grabbe-Gesellschaft hrsg. von Kurt Roessler und Peter Schütze. Grabbe-Gesellschaft e.V., Bruchstraße 27, 32756 Detmold.
P. Schütze: "Wie geht es meinen tragischen Lieblingshelden?" Christian Dietrich Grabbes und Friedrich Schillers Nationaldrama (8). N. Teletova: Zweimal Don Juan in den Dramen von Grabbe und Puschkin (31). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Kanonenstyl und Mädchendiscant. Zwei Neuerwerbungen für das Lippische Literaturarchiv (43). P. Schütze: Grabbe auf deutschen Bühnen (65). G. Ned: "Hannibal"-Miszellen (76). * Ansprachen zur Verleihung des 4. Christian-Dietrich-Grabbe-Preises am 11. Dezember im Grabbe-Haus, Detmold (78). F. U. Krause: Grabbe-Preis und Modernität (88). * Rezensionen der Uraufführung des Grabbe-Preis-Stückes fliegen/gehen/schwimmen von Johannes Schrettle im Stadttheater Osnabrück am 16. September 2005 (97). K. Hutzelmann: "... sie kennen und lieben dich, Schiller!" Bemerkungen zu Ferdinand Freiligraths Beschäftigung mit Schiller (99). G. Gadek: Grabbe, Freiligrath und Andersen zum Schiller-Denkmal in Stuttgart (112). K. Roessler: Freiligraths Gedicht "Guten Morgen" mit dem Schiller-Zitat - Ein neuer Manuskriptfund in der Krone Assmannshausen (121). Chr. Vormweg: Hörbild zum 195. Geburtstag Ferdinand Freiligraths am 17. Juni 2005 (128). M. Walz/J. Arnold: Ferdinand Freiligraths Lebensabend in Cannstatt und Stuttgart (1868-1876). 4. Teil: Ferdinand Freiligrath und Wilhelm Ganzhorn - eine 35jährige Freundschaft (133). A. Schulze-Weslarn: Freiligrath-Bildnisse im Freiligrath-Haus in Soest (155). K. Hutzelmann: Maria Wagner versus Buchner. Ein Nachtrag (158). R. Roessler: Robert Schumann oder Ferdinand Freiligrath (169). F. Melis: Georg Weerth und seine Beiträge für die Rubrik "Belgien" in der "Neuen Rheinischen Zeitung" (182). P. Schütze: Jahresbericht 2004/05 (211). K. Koch: Begrüßung der Festversammlung während der Jahrestagung des Vereins Literaturlandschaften e.V. am 16. April 2005 im Grabbehaus (215). H. H. Jansen: Einen Schritt zurück. Zum Stand der Dinge in der Museumskonzeption (219). J. Schwabedissen: Forsythien blühen an der Landstraße des Lebens. Vor sechzig Jahren lebte und schrieb Zenta Maurina in Detmold (221). I. Passauer: Blumen für Malwidas Grab (227). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Grabbe-Bibliographie 2004 mit Nachträgen (229). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Freiligrath-Bibliographie 2004 mit Nachträgen (237). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Weerth-Bibliographie 2004 mit Nachträgen (239).

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und Westfälisches Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Red.: Sven Bardua, Wellingsbütteler Landstraße 202 F, 22337 Hamburg, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
2/2006. M. Barszcz: Industriekultur in Polen. Industriedenkmale, Denkmalschutz, Nutzungsperspektiven. Th. Parent: Gelobtes Land? Lódz als polnische Textilmetropole. M. Otto/A. Poniewierka: Ein neues Leben für die Fadenfabrik "Odra" in Nowa Sól. Strategien für eine Nachnutzung in deutsch-polnischer Kooperation. E. Schinkel: Die geneigten Ebenen am Kanal. Ostródzko-Elblaski - Legende und Fakten. G. Unverferth: Zwischen Mietskaserne und Gartenstadt. Werkswohnungen in der oberschlesischen Montanindustrie. D. Guz: Ein markanter Wasserturm in Zabrze. J. Gorzelik: Industriedenkmale erhalten, die Identität der Region bewahren! Beispiele aus Oberschlesien. J. Kosmaty/N. Diesing: Bergbau im Bergland. Das Waldenburger Revier. P. Gerber: Denkmalschutz in Umbruchzeiten. Anmerkungen zur aktuellen Situation der industriellen Überlieferung in Polen. M. Barszcz: Das Walzwerk von Maleniec. Frühes Denkmal der polnischen Montangeschichte. A. Geißler: Schmalspurbahnen in Polen heute - ein Überblick. A. Nielek: Industriearchäologische Mosaiksteine. Die Zementfabrik "Stern" in Szczecin. A. Kierdorf: Das Großkraftwerk Stettin. D. Osses: Ruhrpolen - Westfalczycy. Polnische und polnischsprachige Zuwanderer im Ruhrgebiet. * Stahlharte Fakten. Das Kelham Island Museum in Yorkshire, England. * Zeitreise in das Innere der Erde. Erlebnis Bergwerk Merkers im Werra-Kalirevier. * Museum zum Mitmachen. Das Industrion in Kerkrade, Niederlande. * Wo der Ziegel zu Hause war. Der Ziegeleipark Mildenberg in Brandenburg. N. Diesing: Bergmannsandacht: "Treu unserem Gott, treu unserm Stand, treu unserm deutschen Oberschlesien". Th. Parent: Baudenkmale industrieller Menschenvernichtung. Museum Auschwitz und Birkenau. S. Peters-Schildgen: Grenzüberschreitende Kooperation. Das Oberschlesische Landesmuseum als Beispiel. E. Bergstein: Steinkohlebergbau im Norden von Frankreich. B. Kuntzsch: Der Osthafen lebt. U. Schildberg: Kohle im Eis: Bergbau auf Spitzbergen. J. Velfl: Zwei ungewöhnliche Dampffördermaschinen der M.-A.-G. im Bergbaumuseum Príbram. W. Schleser: Wandmalerei von Greg Gawra. Hommage an Leben und Arbeit der einfachen Leute. S. Bardua: Schwebende Gondeln über dem Fluß. K. Renz: Moderne Industriearchitektur eines "Blitzarchitekten".

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
3/2006. M. Zehren: 220 Kilometer Rad, Land, Fluss. Die neue Tour de Ruhr von Winterberg bis Duisburg soll ein ähnlicher Erfolg werden wie die Radstrecken entlang der Donau und der Weser. B. Weides: Sommerakademien. Auszeit vom Alltag. Kreativangebote in Westfalen haben eine lange Tradition. H. Gärtner: Der Traum vom Fliegen. Einmalige Schau über "Ikarusmaschinen" im Freilichtmuseum Detmold. J. Nunes Matias: Im Land der Krüge und Kannen. Kaffeewirtschaften in der Natur erlebten in den 1920er Jahren einen Boom. R. Doblies: Von Gewitterglocken und Hagelprozessionen. "Verhext, gedeutet, erforscht": In einer neuen Wanderausstellung schickt das Westfälische Museumsamt das Thema Wetter auf Reisen. Kl. Sluka: Kräht der Hahn auf dem Mist ... Was hat es mit dem Wetterfrosch auf sich? Von Wetterbeobachtungen, Bauernregeln und so genannten Wetterpropheten. G. Strotdrees: In der "Heimat des Regens"? Historische und aktuelle Anmerkungen zu einem viel zitierten Westfalen-Klischee. M. Schröder: Ben Wettervogel. Morgens heiter. ZDF-Meteorologe aus Klein-Reken. Kl. Sluka: Unwetterwarnung. In Windeseile. Westfälische Provinzial bietet kostenlosen Service per SMS oder E-Mail. M.-St. Andres: Die Macht des Klimas. In Herne zeigt das Westfälische Museum für Archäologie die bisher größte Ausstellung über Klima und Mensch. Aber auch große Tiere waren Anpassungskünstler in den sechs Millionen Jahren Klima, durch die das Museum führt. St. Keim: Wetter an der Ruhr. Alles Harkort, oder was? Eine Stadt zwischen Nostalgie und Zukunft. W. Morisse: David Hockney. Licht und Farbe. Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm zeigt 140 Arbeiten des weltberühmten britischen Pop-Künstlers. M. Vaupel: Konrad Klapheck. Rätselhafte Wesen. Ruhrfestspiel-Ausstellung zeigt "Menschen und Maschinen". Kl. Sluka: Moderne Lackkunst. Etwas Magisches. Association LAC in Münster. * Kulturleben in Münster. Auf Sparkurs. Kürzlich wollte man in Münster noch europäische Kulturhauptstadt werden. Jetzt wird gespart, ohne Rücksicht auf Verluste, meint WESTFALENSPIEGEL-Autor Jürgen P. Wallmann. W. Gödden: Judith Kuckart. Generation 1935. Am 27. Juni wird Judith Kuckart mit dem Literaturpreis der Universität Paderborn ausgezeichnet. Unlängst legte die 1959 in Schwelm geborene Autorin mit dem Roman "Kaiserstraße" ihr sechstes Buch vor, das zu den wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres zählt. W. Gödden: Ein Ball fliegt durch das Ruhrgebiet ... und landet bei den Blau-Weißen, Schwarz-Gelben oder Rot-Weißen. Ein neuer Erzählband liefert die passenden Kulissen dazu. B. Jäger: Essen wird "Kulturhauptstadt 2010". Die gefühlte Metropole. Das Ruhrgebiet soll jetzt wirklich eine Metropole werden. Die Wahl zur Kulturhauptstadt 2010 setzt den Ballungsraum unter Druck. A. Sparbrod: Wolfgang Schäfer. Ein Lipper für Westfalen. Die Amtszeit des LWL-Direktors endet im Juni. M. Zehren: "Ferne Welten -Freie Stadt". Schätze von Weltrang. Mit einer großen Mittelalter-Ausstellung feilt die Stadt Dortmund an einem neuen vielseitigeren Image. Denn die langjährige Industriestadt war vor rund 600 Jahren eine der bedeutendsten Handelsmetropolen Europas. M. Schäfer: Pflanzenkunde im Mittelalter. Heilkräuter und Wunderglaube. Ausstellung im Kreismuseum Wewelsburg. M. Zehren: Brauereimuseum. Exportschlager "Export". Aufstieg durch Untergäriges: Eine Reise in Dortmunds Biergeschichte. U. van Jüchems: Villa ten Hompel. Geschichte aus dem Koffer. "Mobiles Museum" vermittelt Kindern historisches Wissen. V. Jakob: Doris Day. Que sera, sera ... It's magic: Hollywoodstar hat westfälische Wurzeln. M.-St. Andres: Marken aus Westfalen. Das Eckige für das Runde. Schäper Sportgerätebau aus Münster liefert Fußballtore in die ganze Welt. A. Linke: Steffi Stephan. Alles bleibt jovel. Der Musiker, Manager und Macher schreibt in Münster Kulturgeschichte. R. Doblies: Viktoria von dem Bussche. Freifrau mit dem grünen Daumen. Schloss Ippenburg bei Bad Essen blüht wieder richtig auf.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
478/2006. M. Schraub: Die Lauflinde. J. Eickhoff: Der Luftsportverein Geseke. K.-J. Freiherr von Ketteler: Das Portraitbild Wilderich Friedrich Freiherr von Kettelers gemalt von Benno Lipsmeier.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
9/2006. I. von Scheven: Preußens König wünschte gefügige Untertanen. Anno 1778 bekam Hamm vier "Gemeinheitsvorsteher". * Ein Lob Westfalens. Von Levin Schücking (1814-83). F. Kampelmann: Über allem thronte der Horkenstein. Das einzige Stein- und Kulturdenkmal an der mittleren Ruhr aus vorchristlicher Zeit steht heute in Hattingen. G. Köpke: Langstreckenzieher in großen Nöten. Der Gartenrotschwanz ist in unserer Region selten geworden. U. Kunz: Schlösser und Herrensitze im Glanz der Renaissance. Auch in Westfalen griff die Architektur im 16. Jahrhundert den Baustil des europäischen Südens auf. A. Beeck: Freundschaft mit Kalisz, der ältesten Stadt Polens. Städtepartnerschaften schlagen Brücken der Verständigung zwischen Hamm und Städten in Europa und Amerika (5). * Das Glück der Erinnerung. Von Augustin Wibbelt.
10/2006. A. Beeck: Die Liebe stand Pate für die Partnerschaft mit Bradford. Städtepartnerschaften schlagen Brücken der Verständigung zwischen Hamm und Städten in Europa und Amerika (6). K. Stening: "De tein Gebodde Gades". Alte Holztafel erwies sich als niederdeutsches Sprachdenkmal aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. J. Osterhoff: Als Flugblätter vom Himmel regneten. Etwa 6,5 Milliarden wurden von England aus im Zweiten Weltkrieg über Westeuropa abgeworfen. K.-H. Stoltefuß: Das Wasserschloss Heeren feiert Geburtstag. Der alte Adelssitz am Hellweg kann auf eine 400-jährige Baugeschichte zurückblicken. P. Reding: Träume aus Holz geschnitten. Über Jahrzehnte hindurch hielt der Bildhauer Wilhelm Geißler das Schnitzmesser in den Händen. * Rote Waldameisen: Nützling im Wald.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
10/2006. D. Zweigle: Hundert Jahre Friedrichschule. Die Wurzeln der Schulgründung. U. Volmer: Wie es begann. Die Friedrichsschule in der Monarchie.
11/2006. U. Volmer: Die Friedrichschule unter dem Druck der NS-Diktatur. Unterricht und Erziehung im Führerstaat. J. Schmidt: Der bäuerliche Lebenskreis früher und heute. Kl. Luig: Bildstock der Familie Stallmeister wird in diesem Jahr 300 Jahre alt.
12/2006. A. Droste: Mit einem Sack voll Gold von Effeln nach Amerika. Sieben Brüder Wibberg wanderten zwischen 1851 und 1867 aus. W. Mues: Mit Trommeln und Fanfaren. Der DJK-Fanfarenzug Erwitte sorgt seit 50 Jahren für die passende Musik.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest, Tel.: 02921/688-0.
340/2006. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (8): Ludwig Freiherr Vincke. F. Kampelmann: Über allem thronte der Horkenstein. Das einzige Stein- und Kulturdenkmal an der mittleren Ruhr aus vorchristlicher Zeit steht heute in Hattingen. G. Köpke: Langstreckenzieher in großen Nöten. Der Gartenrotschwanz ist in unserer Region selten geworden. U. Kunz: Schlösser und Herrensitze im Glanz der Renaissance. Auch in Westfalen griff die Architektur im 16. Jahrhundert den Baustil des europäischen Südens auf. * Grüne Mauern im Blütenmeer. Die Soester Wälle geben der Stadt ein unverwechselbares Gesicht. K. J. Freiherr von Ketteler: Im Geseker Wald hauste Räuberhauptmann Delion. Schaurige Geschichten über den westfälischen "Schinderhannes" und seine gefürchtete Band (7).
341/2006. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (9): Kaspar von Fürstenberg. K. Stening: "De tein Gebodde Gades". Alte Holztafel erwies sich als niederdeutsches Sprachdenkmal aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. J. Osterhoff: Als Flugblätter vom Himmel regneten. Etwa 6,5 Milliarden wurden von England aus im Zweiten Weltkrieg über Westeuropa abgeworfen. K.-H. Stoltefuß: Das Wasserschloss Heeren feiert Geburtstag. Der alte Adelssitz am Hellweg kann auf eine 400-jährige Baugeschichte zurückblicken. W. Dülberg: Als noch Wein in Höingen wuchs. Dreistufenanlage ermöglichte die Speicherung der Sonnenwärme. K. J. Freiherr von Ketteler: Im Geseker Wald hauste Räuberhauptmann Delion. Schaurige Geschichten über den westfälischen "Schinderhannes" und seine Bande (Schluss).





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 14 10:30:17 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Sep 2006 10:30:17 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 4, Teil 2
Message-ID: s5092f56.006@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 14.09.2006, 10:20


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Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2006, Teil 2



3. Kurkölnisches Sauerland

Attendorn - gestern und heute. Mitteilungsblatt des Vereins für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V. für Geschichte und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V., Hansastraße 4, 57439 Attendorn, Red.: Birgit C. Haberhauer-Kuschel, Wesetalstraße 90, 57439 Attendorn, Tel.: 02772-7473, E-Mail: kuschel at t-online.de
28/2006. K.-H. Ernst: 40 Jahre Biggetalsperre. * 13 neue Talsperren seit Kriegsende in Nordrhein-Westfalen, 10 weitere im Bau oder geplant. Vermehrte Anstrengung zur Wasserreinhaltung. Ansprache von Ministerpräsident Dr. Meyers beim Einstau der Biggetalsperre am 4. November 1965, mitgeteilt von Karl-Hermann Ernst. L. Korte: Grottenrausch. M. Löcken: Konzept für das Südsauerlandmuseum in Attendorn. P. Höffer: Der Rosenkranz mit schwarzer Hand. Überlegung zur religiösen Volksfrömmigkeit. B. C. Haberhauer-Kuschel: Ennester Straße 3 und 5. G. Ortmann: Eine Räucherkammer auf dem Dachboden. Beschreibung einer Räucherkammer auf dem Dachboden des Hauses Rauterkus - Orth - Hennecke, Ennester Straße Nr. 5. L. Korte: Giebelschmuck. B. Flusche: Ein Wort gibt das andere... H. Müller-Lönnendung/G. Schulz: Heinrich Lönnendung. Nach 9 1/2 Jahren aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. * Chronik des Jahres 1945 von Elisabeth Belke, mitgeteilt von Gertrud Junker. J. Hormes: So erlebten wir den 8. Mai 1945. N. u. F. Lindner: Krieg um Mecklinghausen. J. Hormes: Einige meiner Erinnerungen an die Kirchen in Attendorn nach dem Krieg. M. Kuschel: Ferne Welten - Freie Stadt. Ein Ausstellungsbericht.

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop, Tel.: 02721/7527, E-Mail: Vkennemann at aol.com
24/2006. P. Hesener: Das Heggener Puddel- und Walzwerk (Teil 2). Ein Kapitel aus der Geschichte der Blechherstellung im Sauerland. R. Schulte: Der Schulten-Hof in Frielentrop (Teil 1). W. Daubenbüchel: Reichsarbeitsdienst-Einsatz in Weuspert. * Schneesturm über dem Sauerland. Ein Zeitungsartikel von Montag, 20. April 1936. A. Klinkhammer: Kriegserinnerungen 1941 - 1945. * Schützenfest in Fretter 1931. Ein Zeitungsartikel vom 28. Juli 1931. H. Lehnen: Die Kolonie in Bamenohl (Teil 2). Eine Dokumentation. H. Lehnen/G. Junker: Vom Leben in der Kolonie. * Der Marderfang. Aus der Bamenohler Schützenzeitung von 1926. M. u. H. Immekus: Die Tierwelt in der Gemeinde Finnentrop. Schwärmer, die schnellen Flieger aus der Welt der Schmetterlinge. * Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop. 1. November 2005 bis 30. April 2006.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
2/2006. H.-J. Vogel: Arnsbergs neue Leistungen für die Region. M. Gosmann: Die Arnsberger Prämonstratenserklöster Wedinghausen, Oelinghausen und Rumbeck. A. Padberg: Arnsberger Stadtführungen machen Appetit auf Geschichte. J. Richter: 10. Internationaler Kunstsommer Arnsberg - ein Festival für Kunst und Körper. * Kunstverein Arnsberg. Lokal, regional und international eine Institution in Arnsberg seit 1987. P. M. Kleine: Das Museum für Licht und Beleuchtung in der Möhnestraße - nicht nur Geschichte zum Thema Licht. F. W. Grimme: De Pottkremer (Übersetzung: Dr. Hubert Schmidt). H. Kersting: Prälat Dr. Dr. August Pieper. Der berühmteste Sohn unserer Bergstadt Eversberg. P. M. Kleine: Das Kaiserhaus - Standort im Wandel. D. Wurm: Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe 3/2005 Folge 220. F. Mickus: Siedlinghauser Heimatstuben. Sammel- und Ausgangspunkt heimatgeschichtlicher Arbeit. * Neueröffnung des Astenturms am 17. März 2006 in Winterberg. H. Ostermann: Die Bedeutung des Mondscheinhauses für den lettischen Dichter und Maler Janis Jansudrabins. G. Scheja: Renaturierung der Ruhr in Arnsberg - anschauliche Objekte einer nicht nur ökologischen Verbesserung. M. Schmitt: Vor 25 Jahren starb Bischof Hugo Aufderbeck in Erfurt. In Hellefeld geboren am 23. März 1909.

4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
166/2006. F. W. Schulte: Die Familie von Plettenberg. Aus der Geschichte eines alten Rittergeschlechts im Mittelalter in der Auseinandersetzung mit den Grafen von der Mark. H. D. Schulz: Mit Jauche den Draht gehärtet. Johannes Gerdes brachte um 1600 seine "Erfindung" nach Altena. F. Kampelmann: Über allem thronte der Horkenstein. Das einzige Stein- und Kulturdenkmal an der mittleren Ruhr aus vorchristlicher Zeit steht heute in Hattingen. G. Köpke: Langstreckenzieher in großen Nöten. Der Gartenrotschwarz ist in unserer Region selten geworden. U. Kunz: Schlösser und Herrensitze im Glanz der Renaissance. Auch in Westfalen griff die Architektur im 16. Jahrhundert den Baustil des europäischen Südens auf. * Eremiten-Kupferstiche als Hobby. Antonius Löffler aus Menden sammelt alte Kunstwerke. E. Dossmann: "Flink wie die Windhunde, zäh wie Leder..." Jugenderinnerungen aus der Zeit des Dritten Reiches (7). * Clara Denke: "Sie verkörperte beste deutsche und englische Tradition". Bedeutende Persönlichkeiten des Märkischen Kreises.
167/2006. J. Lichtblau: Was alte Steuerlisten alles verraten können. Ausführliche Informationen über das Leben in Halingen aus der Zeit um 1780. K. Stening: "De tein Gebodde Gades". Alte Holztafel erwies sich als niederdeutsches Sprachdenkmal aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. J. Osterhoff: Als Flugblätter vom Himmel regneten. Etwa 6,5 Milliarden wurden von England aus im Zweiten Weltkrieg über Westeuropa abgeworfen. K.-H. Stoltefuß: Das Wasserschloss Heeren feiert Geburtstag. Der alte Adelssitz am Hellweg kann auf eine 400-jährige Baugeschichte zurückblicken. H. D. Schulz: Mit der Postkutsche von Iserlohn nach Hagen. Ein Stück Verkehrsgeschichte nach einem Bericht des Heimatforschers Esser von 1926 (4. Teil). E. Dossmann: "Flink wie die Windhunde, zäh wie Leder..." Jugenderinnerungen aus der Zeit des Dritten Reiches (8).
168/2006. H.-W. Stein: Vor Kaysers Gasthaus in Dahle standen zwei alte Linden. Begegnungsstätte, Hotel und "Colonialwaren"-Geschäft im Zentrum der früheren Dorfgemeinschaft. * Kaufmann, Unternehmer, Politiker. Friedrich Wilhelm Ebbinghaus: Verdient um den Märkischen Kreis. K. Hagemann: "Zeit und Ewigkeit". Ausstellung über den Künstler Heinrich Gerhard Bücker im "Museum Heimathaus Münsterland" Telgte. W. Hinke: Die "Blaue Blume" von Blankenrode. Eine botanische Kostbarkeit auf mittelalterlichen Relikten im Naturpark Eggegebirge. H. D. Schulz: "Überall findet man Fleiß und Regsamkeit". Wie Justus Gruner vor 200 Jahren das Lennetal und Altena bei seinen Reisen durch Westfalen erlebte (2. Teil). J. Lichtblau: Als in Halingen der Bergbau geplant wurde. Ein Rückblick auf die im Jahr 1854 begonnenen Schürf-Bemühungen im Abbabachtal.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
6/2006. A. Ferber: Zur Geschichte der Siedlung "Auf Haus Hennen". W. Bleicher: Einige Aspekte der Hennener Siedlungsgeschichte. Kurzreferat zum 19.11.2005. H. Lingen: Einige Anmerkungen zum Hagener Telefonverzeichnis von 1907.
7/2006. W. Bleicher: Vom alten Rentrop-Kotten in Niederreh. U. Krägeloh: Use Tante Selma: "Dîers". O. Krägeloh: Use Tante Selma: "Kräöme im Gaorn". P. Mager: Der "Weinberg" am Schloß Hohenlimburg als integraler Bestandteil der Neugestaltung der Gartenanlagen. J. Kramer: 125 Jahre Elseyer TV. E. Naumann: Im Frühjahr 1945 begann mein neues Leben. H. D. Schulz: Hohenlimburg vor 100 Jahren (nach den Berichten aus dem "Altenaer Kreisblatt"). E. Hüning: Jahreshauptversammlung 2006 des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Postfach 1322, 58242 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
2/2006. H. Hirschberg: Voerder Ehrennachtwächter 2006: Friedrich Wilhelm Schlottmann. * Erinnerungen von Ehrennachtwächter Otto Griese vorgetragen auf dem Heimatabend 2005. P. Schulte: Vörder Kiärmis 1921. H. Busse: Kämis im Doip. H. E. Trust: Eine merkwürdige Mitwirkung. R. Schildt: Karneval in Vilvoorde. G. Fischer: Auch in Voerde gab es Hexenwahn. G. Bioly: Woher haben unsere Straßen ihren Namen? (9. Folge). * Historisches Bodendenkmal "Alter Gerichtsweg" Hohlweg. G. Bioly: Der Kreisheimatpfleger und seine Aufgaben.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 1, 58505 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, E-Mail: geschichts-und-heimatverein at luedenscheid.de
166/2006. H. Waldminghaus: Zum 80. Geburtstag von Walter Hostert. H. Waldminghaus: Die Entwicklung der städtischen Selbstverwaltung vom 13. bis ins 21. Jahrhundert und die Geschichte des Lüdenscheider Uralt-Rathauses.

5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Postfach 21 55, 32045 Herford.
57/2006. Th. Engelhardt: Die lippische Militäreisenbahn. Als die Strecke Herford-Altenbeken von der britischen Armee betrieben wurde. G. Strotdrees: Der hundertjährige Wetterbericht. Wie die Telegrafie Klima-Infos in die Provinz brachte. * Harter Stein vom Wiehen. In Enger ist ein Beil aus der Jungsteinzeit aufgetaucht. * Das Mausohren-Schloß. Fledermäuse lieben die Ulenburg. U. Henselmeyer: Der vergessene Adelssitz. Vom Haus Werfingen zur Nienburg: Das Herrenhaus im Werfener Bruch zwischen Bünde und Enger. * Die Rollstuhl-Pioniere. Bei Meyer-Rad in Vlotho wurden Rikschas und sogar Autos gebaut. E. Möller: Oberbehmer Schlamm zieht Vögel und Ornithologen an. Auch Sumpfläufer, Trauerbachstelzen und Regenbrachvögel machen hier Rast - Schwarzstorch und Silberreiher in Enger. Chr. Mörstedt: Zwei Arme und drei Räder. Der Historische Fahrbericht: Meyra-Rollstuhl Typ 28 von 1980. R. Botzet: Vom Hof zum Pflegeheim. Haus Wobker - Was aus dem bäuerlichen Anwesen am Wiehen geworden ist. Chr. Laue: Kampf um den Turm. Bürger wehren sich gegen das Verschwinden der Nicolaikirche. * Bilderwelten Herforder Kirchen. Ab 25. Juni gibt es in St. Jacobi und St. Johannis Erläuterungen zu den Kunstwerken. * Das neue Widukind-Museum. Enger feiert die Wiedereröffnung am 20. August - auch mit "Knochen-Krimi". * Zur Erinnerung an Helmut Wehage.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 14 10:31:01 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 14 Sep 2006 10:31:01 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 4, Teil 3
Message-ID: s5092f82.010@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 14.09.2006, 10:20


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2006, Teil 3




6. Münsterland

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken. Red.: Christian Termathe, Alstätter Brook 20, 48683 Ahaus-Alstätte, Tel. 02567/1937455, E-Mail: c.termathe at web.de
187/2006. 14. Plattdeutscher Lesewettbewerb. * Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder. * 2000 Jahre Varusschlacht - Länderübergreifendes Kooperationsprojekt vorgestellt. * Rückblick und Ausschau des Heimatvereins Borken. * Gemens reiche Geschichte wird in Büchern festgehalten. * Ein starker Bart schafft oft Verdruss... Ausstellung im Heimathaus Epe mit Objekten aus der Jahrhundertwende.
188/2006. * Grenzüberschreitender Heimattag/Heimatgebietstag 2006 im Textilmuseum Bocholt. * Jodocus-Hermann-Nünning-Preis 2006 geht an Dr. Volker Tschuschke aus Vreden. * Rottendorf-Preis für niederdeutsche Sprache geht 2006 an den Bocholter Egon Reiche.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
5/2006. J. Niemer: Wiederaufbau zwischen Historismus und Moderne. Der Architekt Hans Malwitz und die Wiedererrichtung des münsterschen Schlosses.
6/2006. J. H. Stens: Zur Geschichte der Domglocken in Münster. Überlieferung reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück.

Rheine - gestern - heute - morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine. Hrsg.: Stadt Rheine. Redaktionskreis "Rheine - gestern, heute, morgen" c/o Stadtarchiv Rheine, Marktstraße 12, 48431 Rheine, Tel.: 05971/92030, E-Mail: stadtarchiv at rheine.de
1/2006. L. Snyders: Vor 150 Jahren in Rheine: "Höchste Eisenbahn". B. Ruwe: 125 Jahre Katholische Arbeitnehmerbewegung in Rheine. 1881-2006. Chr. Kerrutt: Von der Inspektorenwohnung zum Museum - eine neue Nutzung für das Geburtshaus des Schriftstellers Josef Winckler. Th. Henke: 100 Jahre Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine. L. Kurz: Sagen, Grabungen, Dokumente, Ereignisse und Diskussionen rund um die Hünenborg. O. Pötter: Rheineruut (Wortspiel im Sinne von: Ehrlich gesagt - rein heraus).

7. Paderborner und Corveyer Land

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. Hrsg.: Walter Strümper, Ortsheimatpfleger, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg.
1/2006. * Calenberg von 1600 bis zum Beginn des 30jährigen Krieges 1618. * Das Wappen von Calenberg. * Das Taufbecken in der Pfarrkirche St. Anna. * Calenberg im Jahre 1933.

Ossendorfer Heimatblätter. Historisches und Aktuelles aus Ossendorf und Westfalen. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27, 34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert at t-online.de
2/2006. * Unwetter im Jahre 1856. * Aus der Geschichte von Westfalen. * Bericht über die Ausgrabungen an der Asseler Burg.

8. Ruhrgebiet

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
1/2006. H. Hering: Fußballregion Ruhrgebiet. P. Döring: Die Anfänge des Fußballsports in Dortmund. U. Wick: Dortmunder FC 95. Der älteste Dortmunder Fußballverein. Chr. Kleinschmidt: Die "Kampfbahn Rote Erde" und die Dortmunder Volkspark-Anlage. Fußball und Städtebau in den 1920er Jahren. U. Wick: Walter Sanß. Ein Fußballpionier aus Dortmund. U. Wick: Das 3. DJK-Reichstreffen 1932 in Dortmund und die Geschichte des DJK-Fußballs in Dortmund. G. Kolbe: Die magische "6" des BVB. Chr. Kleinschmidt: Zeit der Wunder. Das "Wirtschaftswunder" und das "Wunder von Bern". U. Wick: Dortmunder WM-Teilnehmer. Von Kwiatkowski über Held bis Odonkor. G. Kolbe: Die Fußball-WM 1974 in Dortmund. D. Buchholz/R. Wiethmann: Tore, Punkte, Meisterschaft. Ausgewählte Fußballfotos aus dem Stadtarchiv. P. Skromny: Neue Literatur zur Dortmunder Stadtgeschichte.

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de
2/2006. * "Unsere Aufgabe: das alte und neue Wattenscheid" - Jahreshauptversammlung des HBV. F. Nunier: Arbeitskreis für stadtgeschichtliche Fragen gegründet. F. Nunier: Johann Schulte - Gründer der bekannten Dampfkornbrennerei. * Mitgliederversammlung des Westfälischen Heimatbundes in Hattingen. * Josef Oberberg sprach vor dem Heimat- und Bürgerverein über die Bartholomäuskapelle. F. Nunier: Wilhelm Leithe.

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Hermann Vomhof, Vorsitzender, Am Eicher Hang 10, 57258 Freudenberg.
1/2006. G. Schneider: Alte Sitten und Gebräuche. B. Brandemann: Zum Stadtjubiläum ein Blick ins Archiv. Erinnerung an den großen Stadtbrand von 1666. R. Alt: Das Textilgewerbe in Freudenberg. B. Brandemann: Freudenberg und das Haus Oranien-Nassau: "Die Oranien-Nassauische Fahne, dieses schöne und köstliche Kleinod ... als Geist der Freiheit und der Freude". G. Weberg: Ortsbegehung der ARGE Heimatvereine Freudenberg am 10. September 2005 "im Flecken".

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
06.05.2006. U. Lückel: Erinnerung an die Schwarzenauer Neutäufer. Alexander Mack (1679-1735) als Täufer in der Eder. * Westfälischer Denkmaltag. Restaurierung im Mittelpunkt. * "Kulturerbe macht Schule". Schulaktion "denkmal aktiv" läuft neu an.
13.05.2006. * Mühlrad dreht sich seit 700 Jahren. Geschichte der Nenkersdorfer Wassermühle aufgezeichnet. K. J. Görg: Es klappert die Mühle... "On itz noch e Leed vam Babbe". * Von der Arbeit geprägt. Der Müller Friedhelm Weber.
20.05.2006. K. J. Görg: "Met nackige Föße on nasser Botze". Öwerraschunge komme meist am Änn. * Siegerland auf der Warteliste. Heimatfreunde besuchten das Freilichtmuseum Detmold.
27.05.2006. * Bauliches Gegenstück zur Altstadt. Früheres Jung-Stilling-Krankenhaus als Denkmal des Monats. * "Volksbildung und Befreiung". Adolph Diesterweg zum 140. Todestag. B. Steuber: Frühling in Littfeld. Das ist ein Grünen und Blühen. * Neandertaler trotzte dem Klima. Neue Klimaausstellung im Westfälischen Museum.
03.06.2006. * Vielfalt der Natur bewundern. Spaziergang durch den Auenwald am Oberlauf der Sieg. * Streifzug durchs nördliche Siegerland. Neues Heft der Zeitschrift "Siegerland" erschienen. * "Fußball in Westfalen". Volkskundler lassen das Leder im Abseits.
10.06.2006. * Saurer Regen zerfrisst den Stein. "Klima und Mensch" als Ausstellung mit 800 Exponaten. * Verlockende Ausstellung im Freilichtmuseum. Kulturgeschichte der Frisur und des Friseurhandwerks.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
165/2006. L. Müller: Kirchenbücher als Spiegel der Geschichte, Teil 3.

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V., Schriftleitung: Dr. Andreas Bingener, Auf der Gasse 15, 57080 Siegen, Tel.: 0271/387138.
1/2006. E. Krämer: Der Kindelsberg. Bergmassiv und Wallburg. J. Friedhoff: Eine Bestandsaufnahme des Rittersitzes Burgholdinghausen im Jahre 1766. Kl. Pfeiffer: Johann Conrad Deinet (1735-1797). Ein Verleger Johann Heinrich Jung-Stillings. H.-M. Flender: Johannes Flender wanderte 1741 nach Nordamerika aus. A. Becker: Ein Baumstamm beleuchtet. Ausschnitte aus Müsens Geschichte. G. Isenberg: Arbeiten des Niederndorfer Orgelbauers Arnold Boos (1751-1817). F. Weber/D. Wörster: Die "Ongelsgrube" war nicht alles. Wilhelm Holdinghausen als Künstler und Fotograf. A. Bingener: Vorstands- und Vereinsarbeit 2005/2006. Exkursionen und Vorträge waren gut besucht.

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
5-6/2006. B. Meier: Als die Studenten zur "Schlussentwurfabgabe" zogen. Vor 100 Jahren begann die Ingenieurausbildung in Lage - eine historische Skizze. Chr. Pohl: Badevergnügen in Lage. Vor 75 Jahren wurde das Freibad Werreanger eröffnet. * Dem Heimatgedanken Ortsverbundenheit verleihen. 40 Jahre Ortsverein Lage im Lippischen Heimatbund. A. Stechemesser: Als ich ein kleines Mädchen war. Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 3). E. Meier: De Stork ess eun Zugvogel. * 70 Millionen Jahre steinerne Geschichte. Die Externsteine bei Horn. H. Pohlmann: Urlaubsatmosphäre in der Heimat. Freizeitzentrum SchiederSee. * Saisonstart im Teuto-Kletterpark. "Alltag raus - Abenteuer rein!" heißt es seit Anfang April wieder im Teuto-Kletterpark am Hermannsdenkmal. * Koloss in Kupfer. "Der Hermann" bei Detmold. Cl. Gröger: Serie: Von Fischen und Angelfreunden: Folge 2: Die Bachforelle - bedeutendste Fischart in lippischen Bächen (Teil 2).

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
299/2006. H. Wiemann: Einzelhandel in den fünfziger Jahren. Lebensmittelgeschäfte in Schlangen. H. W. Krafft: Er galt als Prophet einst, als Heiler - der Kuckuck. H. Wiemann: Vor 75 Jahren: Die Finkenkrug-Eiche brennt!

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
3/2006. W. Greber: Frühjahrstagung und JHV in Syke. W. Dörfler/H. Stiewe: Landwirtschaftliche Wirtschaftsbauten. U. Klages: Rätselhafte Bohrlöcher. D. Maschmeyer: Die seltsamen Löcher... Th. Spohn: Der Tod des Hallenhauses im Sauerland am 31.12.1802. M. Kautenburger: Kulturerbe wird nicht ausreichend gepflegt. K. Schade: Ein wenig von alten Häusern und viel von alten Rosen.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Alexanderstraße 16, 20099 Hamburg, Tel.: 040/240809, Internet: www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev at aol.com
2/2006. J. Rüdiger: Över mi un Platt un wat dor noch mit tohöört. J. Rüdiger: Bliev man noch'n beten. Een Intellektuellenvertellen. B. C. Biehl: Noah. J. Müller-Roselius: Solvejg. Wiedergelesen. Über das elementar Lyrische bei Johann D. Bellmann. P. von Essen: Plattdüütsch in't Stadtbild: Bardörp un ümto. Chr. Heise-Batt: Theaterlüüd: To'n Bispill Rüdiger Wolff. Th. Gerdes: "Wi wüllt em nich vergeten!" Georg Theilmann to'n 120. Geboortsdag. I. Straumer/B. Bullerdiek: Swienplietsch as Ulenspegel oder: Autorentreff in Mölln.

III Naturkunde und Naturschutz

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
2/2006. * Die Schwarzpappel war der Star am "Tag des Baumes". Bundesweite Pflanzaktionen der SDW erinnern an die bedrohte Baumart. * Wisentzucht in Hardehausen mit internationaler Reputation. Kooperationsvertrag mit polnischem Nationalpark Bialowieza ratifiziert. * Jugendreport natur '06: Natur obskur. Eine Zusammenfassung.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
6/2006. R. Hotzy/J. Römheld: Quellschutz in Bayern. A. Reinbolz/T. Plieninger: Vom Flugblatt zum "Personal Action Center": Neue Chancen für den Naturschutz im Internetzeitalter. T. Langgemach u.a.: Anmerkungen zur Bleivergiftung von Seeadlern (Haliaeetus albicilla). T. Chilla: Der Feldhamster und die Milliardeninvestitionen. Naturschutz und die Bedeutung von Diskursen. R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner Wegbereiter. 7. - Hans Klose (1880-1963): "Preußisches Pflichtgefühl".

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
3/2006. * Solarenergie immer bedeutender. Fußballstadion mit "Sonnenkraftwerk". * Kraft aus der Natur. Warum und wie Bioenergie? * Windenergie. Fortschritte machen Mut. * Blick in die Zukunft. Windkraft ohne Rotor - ist das möglich? G. Friedrich: Geothermie. In der Tiefe nach Wärme bohren. * Erfahrungen aus Bayern. Gute Chancen für Holz. * Netzwerk für nachwachsende Rohstoffe. C.A.R.M.E.N sorgt für die Zukunft. * Blick in die Zukunft. Strom aus dem Meer. * Wegweisendes Grundsatzurteil. Schutz eines Baumes.

IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Fax: 0511/3632932, Internet: www.Heimatbund-Niedersachsen.de, E-Mail: inof at heimatbund-niedersachen.de
3/2006. A. Steinert: "Heimspiele - Fußball in vier Wänden". An der WM kommt niemand vorbei. G. Gebhardt: Die königliche Jagd im Großen und Kleinen Deister 1800-1866. N. Heutger: Germanische Religion und Christianisierung in Niedersachsen. H. Kröger: Plattdeutsch in Maria von Wedemeyers Brautbriefen.










From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Sep 15 09:54:12 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 15 Sep 2006 09:54:12 +0200
Subject: [WestG] [POS] Denkmalpflege,
wissenschaftliche Referentin / wissenschaftlichen Referenten,
Muenster
Message-ID: s50a7860.057@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 11.09.2006, 11:27


POS

Der Landschaftsverband-Westfalen-Lippe sucht für das Westfälische Amt für
Denkmalpflege Münster zum nächstmöglichen Termin eine / einen

wissenschaftliche Referentin / wissenschaftlichen Referenten

Aufgabengebiete:
- fachliche Beratung und Erstellung von Gutachten zur Instandsetzung,
Restaurierung und Nutzung von Baudenkmälern
- Benehmensherstellung zu Entscheidungsabsichten der Unteren und Oberen
Denkmalbehörden insbesondere bei:
- Erlaubnissen für Veränderungen an Baudenkmälern und in Denkmalbereichen
- Erstellung von Bescheinigungen für steuerliche Vergünstigungen
- Bewilligung von Zuwendungen des LWL
- fachliche Begleitung der Instandsetzungs- und Restaurierungsmaßnahmen
- Wahrnehmung der Interessen der Denkmalpflege bei Planungen öffentlicher
Stellen als Träger öffentlicher Belange
- wissenschaftliche Behandlung von Fragen der Methodik und Praxis der
Denkmalpflege

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte mit Promotion
- mehrjährige Erfahrung in der Praktischen Denkmalpflege
- Verhandlungsgeschick, Kooperationsbereitschaft und Integrationsvermögen

Wir bieten:
- ein interessantes Aufgabengebiet bei einem der großen Arbeitgeber in
Westfalen-Lippe
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß
Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und
fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person
eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls
ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 16/06 an bis zum 28.09.2006 an:

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
- Personalabteilung -
48133 Münster
http://www.lwl.org







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Sep 15 09:56:33 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 15 Sep 2006 09:56:33 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_=22Lichtsch=E4chte=22_in_Zollern?=
=?iso-8859-1?q?s_Maschinenhalle=3A_Textile_Rauminstallation_von_Gabriela_?=
=?iso-8859-1?q?Nasfeter?=
Message-ID: s50a78ee.072@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.09.2006, 15:47


AUSSTELLUNG

"Lichtschächte" in Zollerns Maschinenhalle
Textile Rauminstallation von Gabriela Nasfeter

Sie hat schon in vielen Ländern gearbeitet, in der St. James Cathedral in London, in der Erlöserkirche in Jerusalem und im Berliner Dom. Mit ihrem aktuellen Projekt, das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund zeigt, betritt die polnisch-deutsche Künstlerin Gabriela Nasfeter jedoch Neuland: *Lichtschächte" ist ihre erste textile Rauminstallation in einem Bauwerk der Industriekultur. Beibehalten hat sie ihre Markenzeichen: weiße Stoffbahnen und geometrische Körper.

In die Maschinenhalle hat die in Ulm lebende Künstlerin beleuchtete Schächte aus Glasfasergewebe gebaut und zu einer außergewöhnlichen Stoffarchitektur arrangiert. Die Installation - ergänzt durch Bilder von Gabriela Nasfeter - wird am Freitag, 15. September, um 19 Uhr im LWL-Industriemuseum eröffnet und ist dort bis März 2007 zu sehen. Es ist die letzte Ausstellung, die der LWL vor der anstehenden, mehrjährigen Sanierung in der Maschinenhalle zeigt - "ein würdiger Abschied auf Zeit", meint LWL-Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

Die Rauminstallation in der Maschinenhalle entstand aus der Auseinandersetzung mit der räumlichen Infrastruktur des Bergbaus unter Tage. Das System der unterirdischen Schächte und Strecken wirkte auf die Künstlerin wie ein Labyrinth, das sie spiegelbildlich aus der Verborgenheit unter Tage befreite und in den lichtdurchfluteten Raum der Maschinenhalle projizierte. Gilhaus: "Aus nachtfinsteren Strecken unter Tage wurden so von innen beleuchtete Lichtschächte." Flankiert wird die Ausstellung von großformatigen Bildern und Druckgrafiken, die Gabriela Nasfeter auf den Ort bezogen geschaffen hat. Einen eigens hergestellten Siebdruck mit dem Titel der Ausstellung können Besucher im Museum erwerben.

"Lichtschächte" ist gleichzeitig ein wichtiger Baustein im aktuellen thematischen Schwerpunkt des LWL- Industriemuseums: In diesem und im kommenden Jahr befasst sich das Museum in einer Vielzahl von Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen mit dem östlichen Nachbarland Polen. An den Standorten Zeche Zollern, Zeche Hannover, Zeche Nachtigall und Henrichshütte Hattingen waren und sind allein acht Ausstellungen zu sehen. Den Abschluss bildet nächsten Sommer eine große historische Schau über die Ruhrpolen im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum.

"Lichtschächte" bereichert diesen Zyklus mit einer Kunstausstellung. Ulrike Gilhaus: "Gabriela Nasfeter steht für eine neue Generation polnischer bzw. polnisch-stämmiger Künstler, die früh - immerhin neun Jahre vor der Zäsur 1989 - und ganz bewusst die Erfahrungen und Auseinandersetzungen mit der westlichen Kunstszene gesucht haben und in dieser Auseinandersetzung eine eigene Sprache und Kraft gewonnen haben."

Gabriela Nasfeter besitzt heute die deutsche Staatsangehörigkeit, hat aber nie ihre polnischen Wurzeln geleugnet. Im Gegenteil: *Sie war stets und ganz bewusst eine Grenzgängerin zwischen den Kulturen und hat gezielt Impulse für einen engen Austausch durch deutsch-polnische Symposien und Workshops gesetzt", so die LWL-Museumsleiterin weiter. Nasfeters Arbeiten entstehen seit Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem polnischen Schiffsmaschinen-Ingenieur Aleksander Celarek, der auch bei der Installation im LWL-Industriemuseum der Zeche Zollern geholfen hat.

Ulrike Gilhaus: "Wir möchten mit dieser Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit Einblick in das beeindruckende Werk einer Künstlerin geben, die durch den jahrelangen Austausch und das Entdecken dieser beiden Kultur-Welten eine große persönliche Gestaltungskraft und Interpretationsfähigkeit entwickelt, aber auch die Kunst im öffentlichen Raum in Deutschland und ganz Europa enorm bereichert hat."


INFO

Weitere Informationen zur Künstlerin und ihren Arbeiten unter www.nasfeter.de

Lichtschächte. Eine Rauminstallation und Bilder von Gabriela Nasfeter
15.9.2006 bis 4.3.2007
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5, in Dortmund-Bövinghausen
Geöffnet Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Sep 15 09:58:33 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 15 Sep 2006 09:58:33 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sammlungen zur Fotografie aus Mission und Kolonien,
Wanderausstellung
Message-ID: s50a7960.076@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Dr. Bernhardt, Günter"
Datum: 14.09.2006, 15:59


AUSSTELLUN>G

Die Ferne im Blick. Westfälisch-lippische Sammlungen zur Fotografie aus Mission und Kolonien
Wanderausstellung des Westfälischen Museumsamtes, LWL

Ersteröffnung:
Donnerstag, 21. September 2006

Uhrzeit:
19.30 Uhr

im Museum Forum der Völker - Völkerkundemuseum der Franziskaner
Melsterstr. 15
59457 Werl

Ausstellungsdauer:
21.09.2006 bis 19.11.2006

Öffnungszeiten:
dienstags - freitags 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
samstags und sonntags 14.00 bis 17.00 Uhr
feiertags geschlossen

Weitere Ausstellungsstationen:
23.11. 2006 bis 21.01. 2007 im Museum der Stadt Bad Berleburg, Kr. Siegen-Wittgenstein
28.01. 2007 bis 25.03. 2007 im Stadtmuseum Brakel, Kr. Lippe
1.04. 2007 bis 27.05. 2007 auf der Kolvenburg in Billerbeck, Kr. Coesfeld
3.6. 2007 bis 29.07. 2007 Museum Hexenbürgermeisterhaus, Lemgo, Kr. Lippe
4.8. 2007 bis 30.9. 2007 Mindener Museum, Kr. Minden-Lübbecke
7.10 2007 bis 25.11. 2007 Stadtmuseum Bergkamen
2.12. 2007 bis 27.01. 2008 Hermann-Grochtmann-Museum, Datteln

Die Ferne im Blick - neun fotografische Sammlungen aus Westfalen-Lippe berichten mit historischem Bildmaterial nicht nur aus überseeischen Regionen, sondern nehmen auch eine für uns fern liegende Zeit ins Visier: die jüngste Phase deutscher Mission und kolonialer Landnahme in Afrika, Asien, Ozeanien und Südamerika. Zeitlicher Schwerpunkt ist die deutsche Kolonial- und Missionsgeschichte zwischen 1884 und 1918; verschiedene fotografische Zeugnisse weisen allerdings auch darüber hinaus in die dreißiger und vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Ausstellung und Begleitbuch stellen in 150 Bildbeispielen westfälisch-lippische Sammlungen zur Fotografie aus Mission und Kolonien vor und lenken den Blick auf eine gezielte Auswahl aus Archiven und Museen, bieten aber auch eine beschreibende und erklärende Kommentierung dieser Bilder. Damit wird allerdings nur ein Fundus gestreift, der in seiner Fülle wie Heterogenität vielfältige Zugriffsmöglichkeiten erlaubt. Auf einen vorwiegend regionalen Bestand aufmerksam zu machen und exemplarische Einblicke in einen spannungsreichen Prozess *europäischer *Expansion' und einheimischer 'Reaktion'" zu bieten, steht dabei an erster Stelle. Mit dem Blick auf die Fotografien nehmen wir auch die Perspektive der Fotografen ein - Missionare der Franziskaner oder Bethel Mission, Kolonialbeamte, Reisende, Lehrer oder Kaufleute. Ihre Sicht auf eine fremde Welt, ihre Nähe oder ihre Distanz zur einheimischen Bevölkerung spiegeln sich in den Fotografien, die Zeugnisse eines privaten Blicks und zugleich historische Quelle sein können.

Zur Ausstellung erscheint ein 252 Seiten starkes Begleitbuch mit mehr als 150 Abbildungen; es kann unter der E-Mail-Adresse: wma.info at lwl.org oder an der Museumskasse erworben werden. Preis 24,- € + 2,00 € Porto

Inhalt

Die Ferne im Blick
Westfälisch-lippische Sammlungen zur Fotografie aus Mission und Kolonien
Günter Bernhardt

Eine Reise in Bildern
Missionsinspektor Walther Trittelvitz in Ostafrika, 1904 bis 1905
Julia Besten

Bilder aus der ostafrikanischen Mission
Tanga - Vom Fischerdorf zur Hafenstadt
Heidemarie Koch

Die *sprechenden" Fotos aus dem Missionsgebiet der Herz-Jesu-Missionare
Helmuth Steenken

Die Franziskanermission in Shandong, Ostchina
Der fotografische Blick
Gudrun Wilms-Reinking

Konstruktion von Ethnizität und christlichem Glauben der Maasai in der Zeit von 1886 bis 1914
Katrin Schäfer

Konzeptionen katholischer und evangelischer Missionsphotographie
Bilder aus der südwestafrikanischen Herero-Mission und der nordbrasilianischen Mundurukú-Mission
Andreas Eckl

Vor und hinter der Kamera
Zur protestantischen Missionsfotografie vor 1914
Paul Jenkins

*Fortschritt im Tropenland" - Koloniale Fotografie aus Westafrika
Eine Sammlung von Glasdiapositiven im Lippischen Landesmuseum Detmold
Ulrich Menter

Andenken an Sumatra
Die Kaufleute Johannes und Ernst Neubourg und ihr fotografischer Nachlass
Jürgen Scheffler

Zu Land, zu Wasser und in der Luft
Unbekannte Welten in Bild- und Schriftzeugnissen deutscher Asienreisender zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Barbara Geilich

Der Kolonialismus der Bilder
Das deutsche Beispiel
Horst Gründer

Danksagung

Autorinnen und Autoren stellen sich vor


INFO

Kontakt:
Dr. Bernhardt, Günter
Westfälisches Museumsamt
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-4695
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: guenter.bernhardt at lwl.org






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Sep 15 10:00:20 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 15 Sep 2006 10:00:20 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKTU=5D_Neues_Angebot_des_st=E4dtischen?=
=?iso-8859-1?q?_Heimatmuseums_Lippstadt?=
Message-ID: s50a79d3.085@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressereferat Stadt Lippstadt"
Datum: 14.09.2006, 16:04


AKTUELL

Neues Angebot des städtischen Heimatmuseums
"Museumsgenuss" zum Sehen, Hören und Schmecken

Eine gemütliche Runde bei Kaffee und Kuchen im städtischen Heimatmuseum? Bisher kaum vorstellbar, ab Oktober aber Realität. Unter dem Titel "Museumsgenuss" hält das Heimatmuseum in der Rathausstraße 8 dann besondere Themenangebote vor, die nach dem Museumsrundgang in der historischen Küche ihren Ausklang finden.

Da ist zunächst die Museumsführung zur wechselvollen und interessanten Geschichte des Hauses. Sie verknüpft die Stadtgeschichte mit bekannten Lippstädter Persönlichkeiten. Beim nächsten Thema geht es um die historische Küche. Die Arbeit der Frauen vor unserer Zeit, die Handhabungen in Haus, Küche und Garten werden, gewürzt mit Anekdötchen und alten Rezepten, dargestellt.

Eine Spezialität des Hauses ist die Fächersammlung, zu der ein eigener Katalog vorliegt. Geschichte und historische Bedeutung des Fächers werden erläutert und in der abschließenden *Küchenrunde" kann die interessierte Dame noch einiges über die Geheimnisse der "Fächersprache" erfahren.

Abgerundet wird das Themenspektrum mit dem Bereich Porzellan. Die Geschichte des Porzellans bis hin zur Sammelleidenschaft wird unter Betrachtung der ausgestellten Exponate und Manufakturen erläutert.

Die abschließende *Kaffeerunde" gibt auch einen Einblick in die spannende Geschichte des Kaffees oder auf Wunsch auch die des Tees und Kakaos.

Das neue Gruppenangebot gilt für bis zu 15 Personen, die den "Museumsgenuss" für 39 Euro pro Gruppe buchen können. Darüber hinaus besteht jeden zweiten Freitag im Monat, 16.00 Uhr, ein offenes Angebot für 3 Euro pro Person, bei dem nach der Führung der Gedankenaustausch in der historischen Küche stattfindet. Hierzu können sich die Besucher einen kleinen Imbiss zum Tee oder Kaffee mitbringen.


INFO

Anmeldungen nimmt das städtische Heimatmuseum unter Tel. 02941/720891 und die Stadtinformation unter Tel. 02941/58515 entgegen, so das städtische Pressereferat.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 20 11:17:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Sep 2006 11:17:46 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Mammut-Nacht_im_LWL-Museum_f=FCr?=
=?iso-8859-1?q?_Archaeologie=2C_22=2E09=2E2006=2C_Herne?=
Message-ID: s51123b5.040@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.09.2006 12:01


AKTUELL

Mammut-Nacht im LWL-Museum für Archäologie

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltet in
seinem Westfälischen Museum für Archäologie in Herne am Freitag
(22. September) von 20 bis 24 Uhr eine lange Museumsnacht. In
diesem Jahr geht es um die Mammuts, von denen in der aktuellen
Klima-Ausstellung des LWL-Archäologiemuseums meterhohe Skelette,
tiefgefrorene Fleischstücke und auch "Dima" zu sehen ist.

Das Mammutbaby Dima ist das best erhaltene Mammut weltweit und
gehört zusammen mit den Mammut-Skeletten aus Russland und
Westfalen zu den Stars der aktuellen Ausstellung "Klima und Mensch".
Museumspädagoge Michael Lagers zur Mammut-Nacht: "An diesem
Abend dreht sich alles um die mächtigen Tiere, die an die kalten
Klima-Extreme in der letzten Eiszeit angepasst waren. Den Weg
dahin weisen Feuerinstallationen und stimmen so auf das Leben in
Extremen der Sonderausstellung ein."

Als spezieller Gast wird Mikhail Sablin vom Zoologischen Institut der
Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg (dem Heimatmuseum
von Dima) in der Ausstellung sein und Besuchern Informationen rund
um das berühmte Mammutbaby geben. Kinder dürfen sich auf den
Besuch von Manny, das Mammut aus dem Kinofilm "Ice Age" freuen.
Ihre Sinne schärfen können die Besucher bei einem Gewinnspiel mit
dem LWL-Tastkasten. Wie fühlen sich Mammuthaare an? Wie wirken
sich die Elemente Feuer, Wasser und Luft auf das Klima aus?

Führungen durch die Ausstellungen, Filme zur Lage des Planeten
Erde und Vorführungen rund um die Eiszeit bereichern das Angebot.
Für Getränke und kleine Gerichten sorgt das Museumscafé. An
diesem Abend gibt es das ganze Museum zu einem reduzierten
Eintrittspreis: Erwachsene zahlen 5 Euro, Kinder 3 Euro,
Familien 11 Euro.

Ein Hinweis für alle, die Dima noch nicht gesehen haben:
Am 9. Oktober muss es seinen Rückweg nach St. Petersburg
antreten und wird dann für lange Zeit nicht mehr in Deutschland
zu sehen sein.


INFO

Termin:
Lange Museumsnacht: Freitag, 22.9.2006, 20 bis 24 Uhr

Kosten:
Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 11 Euro.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
www.museum-herne.de
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 20 11:20:39 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Sep 2006 11:20:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Lorenz Kardinal Jaeger,
Erzbischof von Paderborn, 26.09.2006, Paderborn
Message-ID: s511242a.066@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Michael Müller"
Datum: 19.09.2006, 08:49


AKTUELL

"Lorenz Kardinal Jaeger, Erzbischof von Paderborn" ist das Thema
des Vortrags am Dienstag, 26. September, der die Biographie des
Erzbischofs im Film und per Dia beleuchtet.

Die letzte Veranstaltung der Reihe zur "Paderborner Kirchen- und
Stadtgeschichte" findet am 26. September, ab 19 Uhr statt. An
diesem Abend geht es um das Leben und die Zeit von "Lorenz
Kardinal Jaeger, Erzbischof von Paderborn", der von 1941-1975
gewirkt hat.
Alle Veranstaltungen dieser Reihe werden von Prof. Ulrich Wagener
kommentiert.


INFO

Veranstaltungsdaten:
"Lorenz Kardinal Jaeger, Erzbischof von Paderborn"
Datum: 26.09.2006
Medienzentrum für das Erzbistum Paderborn
Am Stadelhof 10
33098 Paderborn
Tel.: 052511251906
Fax: 052511251929
E-Mail: michael.mueller at erzbistum-paderborn.de
URL: www.mzpb.de

Kontakt:
Michael Müller
Medienzentrum für das Erzbistum Paderborn
Am Stadelhof 10
33098 Paderborn
Tel.: 052511251906
Fax: 052511251929
E-Mail: michael.mueller at erzbistum-paderborn.de
URL: www.mzpb.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 20 11:24:38 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Sep 2006 11:24:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Eigenhoerige und Meier im
Spiegel westfaelischer Hofesakten, 21.09.2006, Muenster
Message-ID: s5112519.091@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Gerald Kreucher"
Datum: 15.09.2006, 10:40


AKTUELL

"Genealogie im Staatsarchiv. Mit Gut und Blut zugethan.
Eigenhörige und Meier im Spiegel westfälischer Hofesakten"

Hofesakten entstanden als grundherrliches Hilfsmittel zur Verwaltung der
an Eigenhörige oder Pächer ausgegebenen Höfe. Besonders die Akten
eigenhöriger Höfe enthalten häufig eine Vielzahl genealogisch relevanter
Informationen.


INFO

Vortrag von Dr. Gerald Kreucher im Staatsarchiv Münster
Datum: Donnerstag, 21. September 2006, 19.00 Uhr
Ort: Staatsarchiv Münster, Bohlweg 2, 48147 Münster, Vortragssaal

Kontakt:
Dr. Gerald Kreucher
Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251/4885-115
Email: gerald.kreucher at lav.nrw.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 20 11:36:47 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Sep 2006 11:36:47 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Wanderausstellung zeigt Bilder aus Mission
und Kolonien, 21.09-19.11.2006, Werl
Message-ID: s51127f4.053@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.09.2006, 11:01


AUSSTELLUNG

Selbstinszenierung mit dem Fotoapparat:
LWL-Wanderausstellung zeigt Bilder aus Mission und Kolonien

Als das Deutsche Reich in den Wettlauf um Kolonien einstieg,
hatte die Fotografie bereits die Massentauglichkeit erreicht.
Deshalb gibt es zahlreiche Fotos, die die fernen Regionen in
den Blick nehmen. Einen Ausschnitt aus westfälischen Foto-
sammlungen aus der jüngsten Phase deutscher Mission und
Kolonialzeit zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) in der Wanderausstellung "Die Ferne im Blick". In der
Ausstellung, die neben 100 Fotos auch historische Kameras,
persönliche Dokumente und einen Glasbildprojektor aus der
Zeit um 1900 zeigt, nimmt der Betrachter die sehr
unterschiedlichen Perspektiven der Fotografen ein, die mal
private, mal berufliche oder religiöse Interessen verfolgen.
So wird deutlich, wie sich die Deutschen in der fremden
Gesellschaft selbst inszeniert haben.

"Die Bilder, die Kolonialbeamte, Reisende, Missionare, Lehrer
und Kaufleute gemacht haben, lassen die sehr unterschiedliche
Sicht auf eine fremde Welt erkennen: Die Nähe oder Distanz
der Fotografen zur einheimischen Bevölkerung wird in den
Fotos ebenso deutlich wie ihre Selbstdarstellung.

Während sich beispielsweise Plantagenadministratoren mit
Statussymbolen wie Häusern und Autos umgaben, um sich
von der einheimischen Bevölkerung abzusetzen, nutzten die
Missionare die Bilder, um Leser in der Heimat über ihre Arbeit
zu informieren und so um Spenden zu werben", erklärt Dr. Günter
Bernhardt vom LWL-Museumsamt.

So erzählt die Ausstellung die Einzelschicksale von drei Menschen,
die es aus ganz unterschiedlichen Gründen nach Asien verschlug:
Der preußische Geografielehrer Martin Müller ging 1908 für drei
Jahre nach Shanghai und erkundete von dort aus bei Reisen
Ostchina, Korea und Japan, um die fremde Kultur kennen zu
lernen. Hermann Stilcke, Schiffsmaschinist bei der Reichsmarine,
reiste weniger freiwillig an Bord des Kanonenbootes "Iltis II" 1911
an die Küsten Chinas. Seine Bilder sind die eines Touristen, der
die Sehenwürdigkeiten der kolonialen Gesellschaft besucht. Wilhelm
Dorn kommt dagegen erstmals 1950 in einem Aussiedlerlager bei
Siegen nach Deutschland. Der Lebenslauf des in Russland geborenen
Geschäftsmannes und Abenteurers, der von 1915 bis 1950 in
verschiedenen Orten Zentral- und Ostchinas lebte, ist eine frühe
Globalisierungsgeschichte.

Von diesen schon sehr unterschiedlichen Perspektiven unterscheiden
sich die Fotos der Lemgoer Johannes und Ernst Neubourt, die 1885
und 1892 nach Niederländisch-Indien auswanderten und auf Sumatra
als Plantagenadministratoren für niederländische Kompanien arbeiteten.
"Ihr Leben, ihre Reisen und ihre Arbeit ist in besonders vielen und
herausragenden Bildern überliefert.

Diese Bilder zeigen sie in den Dörfern der dort lebenden Batak, bei der
Jagd aber auch in ihren großzügigen Häusern. Ihre besondere Stellung
untermauern sie durch ihre Kleidung und durch Luxusgegenstände, mit
denen sie sich fotografieren lassen. Die gesellschaftliche Hierarchie wird
zum Beispiel bei Fotos im Auto deutlich: Während die Administratoren im
Auto sitzen, dürfen die Einheimischen bestenfalls in der Nähe des Kühlers
stehen", so Bernhardt.

Ähnliche Inhalte haben Bilder auf Glasdiapositven, deren Urheber
unbekannt ist, die aber der reichsdeutschen Kolonialpropaganda
zuzuordnen sind und die offensichtlich im afrikanischen Kamerun
entstanden sind. Sie zielen auf heimische Betrachter, indem sie die
Kolonialen Machtstrukturen unterstreichen. "Die Bilder legen die
eigentlichen Ziele kolonialer Expansion offen: die Eroberung des
Raumes, die wirtschaftliche Exploration, die Überprägung heimischer
Strukturen. Dazu benutzen sie Motive wie die Jagd, die Plantagen
und die koloniale Architektur", erläutert Bernhardt.

Auch die Fotos der Missionare richteten sich häufig an Betrachter in
der Heimat. Sie lösten kunstvolle und stilisierte Stiche von Landschaften
und Menschen ab, die bis zur Jahrhundertwende die Missions-
zeitschriften illustriert hatten. Die Fotos sollten ein vermeintlich
wirkliches Bild zeigen. "Manche dieser Fotos waren aber eh
Inszenierung und spiegelten so nur eine utopische Illusion wider,
die mit dem tatsächlichen Begebenheiten vor Ort wenig gemein hatte",
so Bernhardt.

Diese Details erschließen sich dem Betrachter nicht immer auf den
ersten Blick, deshalb beschreibt und kommentiert die Ausstellung die
Fotos ausführlich. Noch ausführlicher machen das die Aufsätze im
gleichnamigen Begleitbuch zur Ausstellung, das über 150 Abbildungen
enthält. Es ist für 24 Euro an der Museumskasse oder direkt beim
LWL-Museumsamt (wma.info at lwl.org) erhältlich.


INFO

Die Ferne im Blick
Westfälisch-lippische Sammlungen zur Fotografie aus Mission und Kolonien
Eine Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes
Museum Forum der Völker - Völkerkundemuseum der Franziskaner
Melsterstr. 15 in 59457 Werl
21.September bis 19.November.2006
geöffnet: dienstags - freitags 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr
samstags und sonntags 14 bis 17 Uhr
feiertags geschlossen

Weitere Ausstellungsstationen:
Museum der Stadt Bad Berleburg 23. November 2006 bis 21. Januar 2007
Stadtmuseum Brakel 28. Januar bis 25. März 2007
Kolvenburg in Billerbeck 1. April bis 27. Mai 2007
Museum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo 3. Juni bis 29. Juli 2007
Mindener Museum 4. August bis 30. September 2007
Stadtmuseum Bergkamen 7. Oktober bis 25. November 2007
Hermann-Grochtmann-Museum in Datteln 2. Dezember 2007 bis 27. Januar 2008





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 21 09:23:54 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Sep 2006 09:23:54 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Natur und Industrie. Fotografien von
Christian Angenendt, 03.09.-15.10.2006
Message-ID: s5125a3b.059@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Peter Döring"
Datum: 20.09.2006, 14:27


AUSSTELLUNG

"Natur und Industrie. Fotografien von Christian Angenendt".
Eine Ausstellung im "Umspannwerk Recklinghausen- Museum
Strom und Leben" vom 3. September 2006 bis zum 15. Oktober 2006.
45663 Recklinghausen
Uferstraße 2 - 4
Öffnungszeiten dienstags bis sonntags 10 - 17 Uhr

Der in Dortmund beheimatete Christian Angenendt vertritt als
Fotograf der fünften Generation einer westfälischen Fotografen-
familie einen Namen, der sich spätestens seit den 1920er Jahren
zu einem Markennamen für qualitativ hochwertige Kunst- und
Gebrauchsfotografie entwickelt hat. Als Gebrauchsfotograf liegen
seine Arbeitsschwerpunkte in der Industrie- und Architektur-
fotografie. In seinen freien Arbeiten konzentriert Angenendt sich
auf die Fotografie der Industrielandschaft des Ruhrgebietes und
auf die Natur- und Landschaftsfotografie.

Die Ausstellung zeigt rund 100 Motive seiner Arbeiten aus dem
Zeitraum 1980 bis 2006. Darunter befinden sich Aufnahmen des
Meidericher Hüttenwerks, des Stahlwerkes Phönix in Dortmund
und zahlreiche Naturaufnahmen.

Zu der Ausstellung ist im Essener Klartext-Verlag ein Katalog
erschienen (Christian Angenendt. Natur und Industrie. Fotografien
1980 - 2006, 96 Seiten, Duoton, ISBN 3-89861-647-9) Der Buch-
handelspreis beträgt 12,80 Euro.


INFO

Kontakt:
Peter Döring
Umspannwerk Recklinghausen - Museum Strom und Leben -
Uferstr. 2 - 4
45663 Recklinghausen
Tel.: 02361 - 38 2216
Fax: 02361 - 382215
E-Mail: peter.doering at rwe.com
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 21 09:30:36 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Sep 2006 09:30:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelischer Denkmalpreis an Ute und Guenter Fischer
Message-ID: s5125bdf.000@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.09.2006, 11:23


AKTUELL

Westfälischer Denkmalpreis an Ute und Günter Fischer -
Im ältesten Gebäude des Dorfes ein jüdisches Taufbad
entdeckt und erhalten

Den mit 7500 Euro dotierten Westfälischen Preis für Denkmalpflege
haben am Mittwoch (20.09.) Ute und Günter Fischer aus Kalletal-
Lüdenhausen (Kreis Lippe) ins Soest erhalten, weil sie sich beispielhaft
für den Erhalt eines Fachwerkkottens an der Bösingfelder Straße
eingesetzt haben. Das hat eine Jury beschlossen, in der auch die
Denkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
vertreten sind. Der von der Sparkasse Soest gestiftete Preis wird
alle zwei Jahre an Privatleute verliehen, die sich beispielhaft dafür
einsetzen, dass ein schützenwertes Baudenkmal erhalten bleibt.

"Mit dem Preis wird die besondere Qualität der Instandsetzung und
Restaurierung ausgezeichnet. Zudem stellen Ute und Günter Fischer
ihr Denkmal zu bestimmten Zeiten der Öffentlichkeit für eine Teil-
besichtigung zur Verfügung. Darin hat die Jury einen besonderen
und zusätzlichen Bewertungspunkt für die Würdigung gesehen",
sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, bevor er den Preis überreichte.

Das Ehepaar nahm sich gerade noch rechtzeitig des ältesten
erhaltenen Hauses des Dorfes an. Die Tage des laut Inschrift auf
dem Torbalken 1684 von Henrich Kufus und Elisabeth Silker
errichteten Kottens schienen schon gezählt zu sein: Das direkt
an der Straße gelegene Haus hatte lange leer gestanden, das
Mauerwerk war feucht, die Statik bedroht. Bei der Sanierung
machten die Eigentümer einen sensationellen Fund: Im
zugeschütteten Keller fanden sie ein gemauertes Becken, das
über eine Treppe von der Diele aus erreichbar war. Archäologische
Untersuchungen ergaben, dass das Becken ein jüdisches
Tauchbad, eine so genannte Mikwe für rituelle Reinigungen ist.
Bauspuren lassen vermuten, dass es sogar noch älter als das
Haus selbst ist. "Damit steht der Kotten in Lüdenhausen zumindest
in Ostwestfalen einzigartig da. Denn jüdisches Kulturgut hatte
während des Nazi-Terrors kaum eine Überlebenschance. Sicher
sind später auch einige Becken unerkannt zerstört worden", so
LWL-Denkmalpflegerin Dr. Ursula Quednau.

Die Mikwe, die vom Grundwasser und durch eine Rinne von einem
nahe gelegenen Bach bewässert werden konnte, kann heute durch
eine Glasplatte im Dielenboden betrachtet werden. Um das Tauchbad
öffentlich zugänglich zu machen, öffnen die Eigentümer mittwochs
von 15 bis 18 Uhr und nach telefonischer Anmeldung unter
05264 657799 oder 0170 3337975 die als Galerie genutzte Diele für
Interessierte.

Auch das übrige Haus haben Ute und Günter Fischer in enger
Zusammenarbeit mit der örtlichen Denkmalpflege und den LWL-
Denkmalpflegern saniert und schonend für eine moderne Nutzung
als Wohnhaus und Galerie hergerichtet. Damit das historische
Raumgefüge aus Wirtschafts- und Wohnteil wieder deutlich wurde,
haben sie dabei auch nachträgliche Einbauten entfernt.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 21 10:32:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Sep 2006 10:32:22 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, August 2006
Message-ID: s5126a4e.031@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.09.2006, 10:30


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
99. Jahrgang Nr. 8
August 2006
ISSN 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 203f.
Otto, Walter
Unter einer Linde sprachen einst die Gorichter Recht

S. 207f.
Reden, Dankwart von
Zwischen Christentum und NS-Volkswohlfahrt
Das Bibel- und Erholungsheim auf dem Gut Wendlinghausen

S. 210
Kommunalreform von unten

S. 210-212
Wo die Forelle den Wanderer grüßt
Der Heimat- und Verkehrsverein Hohenhausen hat zum "80."
mehrere Höhepunkte geplant

S. 214f.
Ein halbes Jahrhundert HVV Varenholz-Stemmen
Die nicht ganz einfache Vereinsgründung im Jahre 1956

S. 218
Stechemesser, Adelheid
Als ich ein kleines Mädchen war
Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 5)

S. 220-222
Prieur-Pohl, Jutta
Wie Engel Gottes
700 Jahre Kloster und Stift St. Marien in Lemgo

S. 224-226
Prieur-Pohl, Jutta
Orte der Stiftsgeschichte
Spuren der 700-jährigen Geschichte von St. Marien in Lemgo

S. 229f.
"Liebesleid und Liebeslust"
Die Spielzeit 2006/2007 am Landestheater Detmold startet
mit Herzschmerz, Eifersucht und Liebesdramen

S. 230f.
Scheef, Vera
Teo Otto: ... ein Mann der Zauberei

S. 232
Granados, Mayari
Tradition und Moderne
Neue Ausstellungen in der Malerstadt Schwalenberg

S. 234
Diekmann, Wolfgang
China in Lippe
2. Bad Meinberger Kunst-, Kultur- und Geflügeltage vom
1.-3. September 2006

S. 194
Die Anamorphose von Schloss Brake
Einzigartige Skulptur zeigt eine optische Täuschung






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 22 09:37:27 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Sep 2006 09:37:27 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 20+1 Jahr - Glaskunst aus Belgien,
24.09.2006-14.01.2007, Petershagen
Message-ID: s513aefe.084@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 21.09.2006, 09:50


AUSSTELLUNG

20+1 Jahr - Glaskunst aus Belgien
Ausstellungseröffnung in der Glashütte Gernheim

Belgische Glaskunst aus den vergangenen 21 Jahren des
"Instituut voor Kunst en Ambacht" (IKA) präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab dem
24. September 2006 in seinem Westfälischen Industrie-
museum Glashütte Gernheim.

Schon vor einem Jahr bot das IKA im Kulturzentrum von
Mechelen zu seinem zwanzigjährigen Jubiläum eine große
Retrospektive, dessen kleinere Fassung unter dem Titel
"20+1 Jahr - Glaskunst aus Belgien" nun - nach dem Gorcum
Museum in den Niederlanden - auch in Petershagen zu sehen
ist. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Arbeiten
heutiger und früherer Lehrer, Studenten und Absolventen
seit der Entwicklung des Studiengangs "Glaskunst in Flandern".

Das IKA wurde im Jahr 1958 gegründet. Es verfügt heute
über Abteilungen für Schmuckgestaltung, Buchbindertechnik,
Keramik, Glas, Photographie sowie Film und Video. Die Glas-
abteilung, der jüngste Zweig, wurde 1985 auf Initiative des
damaligen Direktors des IKA, Georges Beckers, in Zusammen-
arbeit mit Jan Lenssens vom Ministerium für Soziales, Wasser-
verwaltung und Erziehung gegründet. Die tschechisch-belgische
Glaskünstlerin Miloslava Svobodova (1936-2005) wurde als
Dozentin mit dem Auftrag verpflichtet, den neuen Studiengang
aufzubauen. Svobodovas pädagogischer Ansatz konzentrierte
sich auf die Entwicklung des künstlerischen Potentials jedes
einzelnen Studenten. Über die Jahre lud sie zudem zahlreiche
anerkannte Gastdozenten ein, die über besondere Fähigkeiten
und Erfahrungen verfügten, darunter Sybren Valkema, Edward
Leibovitz, Giampaolo Amoruso, Willem und Bernhard Heesen.
Sie sollten den Studenten so viele Aspekte wie eben möglich
aus der Welt des Glases nahe bringen.

Als Miloslava Svobodova 2001 in den Ruhestand ging, hatte sie
einen vollgültigen Studiengang "Glaskunst in Flandern" aufgebaut.
Ihr Nachfolger Koen Van der Stukken (*1964) war von 1986 bis
1992 zunächst Student an der Glasabteilung, von 1992 bis 2000
und von 2002 bis 2004 lehrte er selbst dort. Seine Gusstechniken
wurden von vielen Studenten für die eigenen Arbeiten übernommen.
Nach der Pensionierung Svobodovas war Jelena Popadic (*1964)
bis 2002 künstlerische Direktorin. Sie machte sich sehr um den
internationalen Austausch der Abteilung verdient. Ihr folgte Sandra
de Clerck (*1966), die sich heute die künstlerische Leitung mit Eric
Pipien (*1965) teilt, der dort seit zehn Jahren lehrt. Die Anregung
und Entwicklung des je einzigartigen Potentials jedes Studenten
stehen nach wie vor im Mittelpunkt der pädagogischen Bemühungen.

Das IKA ist eine Einrichtung, die Teilzeit-Ausbildung anbietet, die
jedem über achtzehn Jahren offen steht, selbst wenn sie/er über
keine Vorbildung verfügt. Nach fünf Jahren macht man einen
Abschluss, dem noch zwei Jahre der Spezialisierung folgen. Die
Ausbildung besteht aus praktischen, theoretischen, technischen
und ästhetischen Elementen, die alle Bereiche des Themas Glas
berühren. Unterricht findet nur am Abend oder an Samstagen statt.

Derzeit gibt es in der Glasabteilung rund siebzig Studenten,
hauptsächlich aus den flämischen oder französischsprachigen
Landesteilen Belgiens, aus Luxemburg, den Niederlanden und
Deutschland. Die Auswahl der Studenten erfolgt auf der Grundlage
einer schriftlichen Bewerbung, die Zahl der Plätze ist begrenzt.

In langfristiger Perspektive möchte sich das IKA zu dem Glaszentrum
Belgiens mit internationaler Strahlkraft entwickeln. Betrachtet man
das vorhandene Potential, so erscheint dieses Ziel keine eitle
Hoffnung zu sein. Das Niveau der Absolventen wurde über Jahre
hinaus als hoch bewertet, aber das Ansehen des Instituts, der
Dozenten und der Künstler reicht noch darüber hinaus. "Das Fehlen
einer hochentwickelten Glastradition oder einer Studioglas-Bewegung
in Flandern erlaubte den Künstlern einen freieren und souveräneren
Umgang mit Glas als künstlerischem Material", so Koen Vanderstukken
(damals Dozent) anlässlich des zehnjährigen Jubiläums 1995. Und
das gilt im Grunde auch noch heute.

Die überaus vielseitige Ausstellung des LWL-Museum, bei der 36
verschiedene Künstler vertreten sind, wird am Sonntag den 24.9.06
um 11 Uhr im LWL-Museum Glashütte Gernheim eröffnet.


INFO

20+1 Jahr Glaskunst aus Belgien
24.9.2006 bis 14.1.2007
Westfälisches Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12, 32469 Petershagen
www.glashuette-gernheim.de
Geöffnet dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 22 09:51:56 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Sep 2006 09:51:56 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Annet van der Voort: Fotoausstellung "Zwei Welten",
06.10.2006-28.01.2007, Muenster
Message-ID: s513b259.064@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Wibke Becker"
Datum: 22.09.2006, 09:20


AUSSTELLUNG

Annet van der Voort: Fotoausstellung "Zwei Welten"
06. 10. 2006 - 28. 01. 2007

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel.: 49 (0)251/492-4503
Fax: 49 (0)251/492-7726
eMail: museum at stadt-muenster.de
Web: http://www.stadtmuseum-muenster.de


Migration steht im Mittelpunkt der Fotoausstellung "Zwei Welten"
der Künstlerin Annet van der Voort, die sich auf eindrucksvolle
Weise diesem heute weltweit auftretenden Phänomen nähert.
Menschen verlassen ihre Heimat - die einen gezwungenermaßen,
die anderen freiwillig. Annet van der Voort zeigt die Hoffnungen,
die die Ankunft in einem fremden Land begleiten, greift aber auch
auf vielschichtige Weise die Probleme und Konflikte auf, die durch
den oft unausweichlichen Verlust kultureller, sprachlicher und
gesellschaftlicher Identität entstehen.

Die Künstlerin porträtierte junge Ausländerinnen und Ausländer
aus circa 50 verschiedenen Herkunftsländern und setzte die
Fotografien in Beziehung mit knappen, sehr persönlichen
Interviewaussagen. Sie konzentrierte sich bei ihrer Bilderserie
bewusst auf die Gruppe der 15- bis 20-Jährigen. Es sind junge
Menschen, die sich bereits mit ihrem Fremd- und Andersseins
auseinandersetzen mussten, gleichzeitig aber wie ihre hier
geborenen Altersgenossen von Glück, Akzeptanz, Wohlstand
und Erfolg träumen. Ihre Erwartungen an die Zukunft sind
stets auch von Erinnerungen aus dem jeweiligen Herkunftsland
geprägt. Die Fotografien und Interviewaussagen zeigen, wie
multikulturell Europa mittlerweile geworden ist und rufen zum
Nachdenken über ein von gegenseitigem Respekt getragenes
Miteinander in Europa auf.

Ihre eigene Biografie war einer der Gründe für Annet von der
Voort, sich diesem wichtigen Thema zu nähern. Die aus den
Niederlanden stammende Fotografin lebt - mit Zwischenstation
in Belgien - seit mehr als 20 Jahren in Deutschland:
"Gefühlsmäßig gesehen ist Deutschland mein Zuhause geworden,
Holland aber gleichwohl meine Heimat geblieben. Zwei Welten
trotz ihrer unmittelbaren Nähe. Beiden Ländern gegenüber
spüre ich neben dem überwiegenden Gefühl einer großen
Bereicherung immer wieder Momente der Fremdheit und der
kritischen Distanz. Ich wollte wissen, wie andere mit ihren
zwei Welten leben", betont die Künstlerin und Fotografin.

Die Ausstellung, die mit Unterstützung der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster und der
Volkshochschule Münster entstand, ist vom 6. Oktober 2006
bis zum 28. Januar 2007 im Stadtmuseum Münster zu sehen.


INFO

Das Museum ist dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr
und samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Während der Feiertage ist das Museum am 26. Dezember
und 1. Januar geöffnet; geschlossen am 25., 27.,
31. Dezember. Am 24. Dezember ist nur der Museumsshop
von 11-13 Uhr geöffnet.
Der Eintritt in die Schausammlung ist frei!

Dr. Wibke Becker
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4514
Telefax: +49(0)251/492-7726
eMail: BeckerW at stadt-muenster.de
Web: http://www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 22 10:05:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Sep 2006 10:05:22 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 347, August 2006
Message-ID: s513b56f.044@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 22.09.2006, 10:05


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 347
August 2006


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=189



Inhalt in Auswahl [AS]
ohne Seitenangaben


Krift, Willi
"De Tiufeln sint iut..."
Vom alten Brauch des Kartoffelfeuers in der Börde

Theopold, Hans Bernhard
Auf dem Hellweg bis nach Lohne
Kleiner historischer Spaziergang durch Bad Sassendorf

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (13)
Bernhardine Alexandrine Gräfin von Plettenberg zu Nordkirchen

Multhaupt, Hermann
Der Gang nach Canossa und die Folgen für Paderborn

Hubert, Andrea
"Du geehs inn Taubenschlag, un alle Anspannung is wech"
Brieftaubenzucht war in Westfalen ein beliebter Volkssport -
Das "Rennpferd" des kleinen Mannes hat eine lange Geschichte

Boten für schönes Wetter
Altweibersommer-Fäden stammen von Kleinspinnen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 22 10:16:18 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Sep 2006 10:16:18 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 348, September 2006
Message-ID: s513b818.080@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 22.09.2006, 10:15


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 348
September 2006


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=189




Inhalt in Auswahl [AS]
ohne Seitenangaben


Funke, Helmut
Neue Heimat im zerstörten Soest
Vor sechzig Jahren liefen die ersten Züge mit Vertriebenen ein

Theopold, Hans Bernhard
Einst Wohnhaus des Gemeindeschäfers
Bad Sassendorf auf historischen Wegen

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (14)
Eugen Moritz Prinz von Savoyen-Carignan, Graf von Soissons

Köhn, Gerhard
Mit Schlachtern war nicht gut Kirschen essen
Aus der Geschichte der Soester Schlachter und des Schlachthofes

Krafft, Hans Werner
"Bärentatzen wäscht man sauber..."
Probate Rezepte aus Kochbüchern der Elberfelder Lehrerin
Henriette Davidis und anderer Autoren

Krafft, Hans Werner
"Jage nur, so fängst du"
Wild und Jagd in vergessenen Sprichwörtern

Reding, Paul
Die Galoschen des Glücks oder Knüppel aus dem Sack
Ludwig Richters Kunst ist auch in Westfalen zu Hause





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 22 10:24:57 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Sep 2006 10:24:57 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein, Juni 2006, Bd. 70, H. 2
Message-ID: s513ba16.009@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 22.09.2006, 10:40


SERVICE: TOC

Wittgenstein
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.
Jahrgang 94
Juni 2006
Bd. 70, H. 2
ISSN 0043-7093


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=102




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 46-48
Bauer, Eberhard
Dokumente zur Entstehung von Weide 1706

S. 49-57
Petry, Hans Friedrich
Denkmal des Moants Juli im Jahr 2006, das letzte Relikt
der Firma C. Koch in Bad Berleburg

S. 57-77
Vor- und Frühgeschichte in unserer Region
Das letzte vorchristliche Jahrtausend

S. 78-80
Buchbesprechungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 25 15:10:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Sep 2006 15:10:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Stadtarchaeologie in Muenster, 26.09.2006,
Muenster
Message-ID: s517f176.039@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 22.09.2006, 08:47


AKTUELL

Stadtarchäologie in Münster

Was versprechen sich Archäologen von Grabungen in Münster? Hat es in
jüngster Vergangenheit Funde von Bedeutung gegeben? Spannende
Einblicke in die alltägliche Arbeit der Archäologen gibt am Dienstag,
26. September, ein Vortrag im Stadtmuseum. Dr. Aurelia Dickers nimmt
Aufgaben und Ziele der Stadtarchäologie in den Blick und informiert
über Ergebnisse der jüngsten Grabungen am Drubbel, Roggenmarkt,
im Stift Sankt Mauritz und an der Überwasserkirche. Die Archäologin
bei der städtischen Denkmalbehörde stellt auch künftige größere
Projekte in der Stadt vor. Beginn ist um 20 Uhr bei freiem Eintritt.


INFO

Ort:
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster

Tel.: +49 (0)2 51/4 92-45 03
Fax: +49 (0)2 51/4 92-77 26

museum at stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/museum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 25 15:18:03 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Sep 2006 15:18:03 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Ost-West-Begegnungen in Krieg und Frieden,
26.09.-25.10.2006, Herten
Message-ID: s517f345.080@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Service"
Datum: 22.09.2006, 13:31


AUSSTELLUNG

Ost-West-Begegnungen in Krieg und Frieden
Auf den Spuren einer Familiengeschichte

Das Stadtarchiv Herten lädt zu einem ganz besonderen Termin:
Am Dienstag, 26. September 2006, 11.00 Uhr wird im Glashaus
Herten die Ausstellung "Ost-West-Begegnungen in Krieg und
Frieden. Auf den Spuren einer Familiengeschichte" durch Bürger-
meister Dr. Uli Paetzel eröffnet. Interessierte sind herzlich
willkommen.

Es ist eine zweisprachige Ausstellung im Deutsch-Polnischen Jahr
2005/2006 zur Historie des Ruhrgebiets und der deutsch-polnischen
Begegnungsgeschichte. Entwickelt wurde die Präsentation aus
dem Buch "Masurische Gnadenhochzeit" von Herbert Somplatzki
in Zusammenarbeit mit dem Westpreußischen Landesmuseum in
Münster.

Die Ausstellung ist bereits mit großem Erfolg wechselweise in
Deutschland und in Polen gezeigt worden, zuletzt im Muzeum
Regionalne Krokowa (Polen). Nun wird sie vom Stadtarchiv Herten
im Glashaus präsentiert.

Anhand einer Familiengeschichte, deren Spuren von Masuren in
Ostpreußen bis nach Herten / Westerholt führen, wird Geschichte
in Geschichten erzählt. Geschichten, die nicht nur von Menschen
und ihren Schicksalen handeln, sondern auch einen Abschnitt
europäischer Geschichte exemplarisch widerspiegeln.

Vor dem Hintergrund des oft schwierigen Verhältnisses zwischen
Deutschen und Polen als Nachbarn versucht die Ausstellung einen
Brückenschlag zwischen Völkern und Ländern auf dem Weg in ein
neues friedliches Europa, das sich des gemeinsamen kulturellen
Erbes erinnert und dieses bewahrt.

Dem Stadtarchiv Herten ist es als "Gedächtnis der Stadt" ein Anliegen,
mit dieser Ausstellung auch ein Stück Einwanderungsgeschichte nach
Herten, aus Masuren und anderswo, anschaulich zu machen.


INFO

Die Ausstellung ist vom 26. September bis zum 25. Oktober im
Glashaus Herten, Hermannstr. 16, zu sehen. Bei Bedarf sind
Führungen möglich.

Eröffnungsprogramm:

Begrüßung und Eröffnung durch Herrn Dr. Uli Paetzel
(Bürgermeister der Stadt Herten)

Grußwort von Frau Magdalena Oxfort, M.A.
(Kulturreferentin, Westpreußisches Landesmuseum)

Grußwort von Herrn Herbert Somplatzki
(Autor, P.E.N.-Mitglied, ehemaliger Bergmann und gebürtiger Masure)

Grußwort von Herrn Dr. Michael Hensle
(Stadtarchiv Herten)

Kleiner Empfang mit Erfrischungen und nachfolgender Führung durch
die Ausstellung durch

Herrn Karl-Heinz Egger
(Leihgeber und Mitinitiator der Präsentation in Herten)

Weitere Informationen zum Thema gibt es im Stadtarchiv Herten,
Dr. Michael Hensle, Tel. 02366-303233, Horst W. Spiegelberg,
Tel. 02366-303289.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 25 15:35:59 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Sep 2006 15:35:59 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Explosion der Roburit-Fabrik vor 100 Jahren,
24.09.2006-28.01.2007, Witten
Message-ID: s517f789.082@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.09.2006, 10:32


AUSSTELLUNG

"Sprengstoff!" im Westfälischen Industriemuseum Zeche Nachtigall:
Ausstellung erinnert an Explosion der Roburit-Fabrik vor 100 Jahren

Am Abend des 28. November 1906 brach im Mischgebäude der
Wittener Roburit-Fabrik ein Feuer aus. Kurze Zeit später
erschütterten zwei gewaltige Explosionen den Stadtteil. Die
Fabrik, die ausgerechnet Sicherheitssprengstoffe für den
Bergbau herstellte, flog in die Luft. 41 Menschen kamen ums
Leben, mehrere hundert wurden verletzt und über 2000 obdachlos.
100 Jahre später erinnert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) in seinem Westfälischen Industriemuseum Zeche Nachtigall mit
der Ausstellung "Sprengstoff!" (24.9.06 - 28.1.07) an das Ereignis.
"Die Katastrophe war nicht nur ein lokales Ereignis, sie löste im
gesamten
Kaiserreich Bestürzung aus", so Projektleiterin Ingrid Telsemeyer
heute (22.9.) bei der Vorstellung der Schau in Witten.

Über 120 Exponate hat das Ausstellungsteam zusammengetragen
und in Szene gesetzt; mehr als die Hälfte davon sind Leihgaben.
Die größte unter ihnen ist die Annener Feuerglocke, die damals
die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz rief.

Unmittelbare Eindrücke aus der Zeit der Katastrophe vermitteln mehr
als 40 Ansichtspostkarten vom Unglücksort sowie Plakate mit Hilfs-
angeboten. Zentrales Exponat ist ein repräsentatives Fotoalbum
der Fabrikbesitzer aus dem Jahr 1903, in das später Unglücksfotos
eingeklebt wurden. Jahre nach der Explosion gelangte es in den
Besitz des Polizisten und Unglücksopfers Ludwig Wahl. Sein Gehör
wurde durch die enorme Druckwelle schwer geschädigt, und er
erhielt 1909 eines der ersten Hörgeräte, die es auf dem Markt gab.
Die Kosten von 90 Mark wurden aus den reichsweit gesammelten
Spendengeldern erstattet. "Die Geschichte von Ludwig Wahl ist
ein typisches Beispiel dafür, wie wir den Blick in der Ausstellung
immer
wieder auf einzelne Menschen lenken", so Ingrid Telsemeyer.

Einen anschaulichen Eindruck von Größe und Lage der Fabrik vermittelt
ein Modell, das in den Werkstätten des LWL-Industriemuseums nach
historischen Plänen und Fotografien gebaut wurde. Feuerwehr- und
Polizeiutensilien, medizinische Hilfsmittel wie Krücken und
Beinprothesen,
historische Fotografien und andere Dokumente ergänzen die
Schilderungen von Zeitzeugen. Über Hörstationen vermitteln sie
einen lebendigen Eindruck vom Verlauf des Unglücks und von den
Debatten um die Ursache und die juristische und moralische Schuld.
Medien-Stationen regen zum Nachdenken über die eigene Einstellung
zum Thema an. Das umfangreiche Begleitprogramm (s.u.) reicht von
Vorträgen über Sicherheitstrainings mit der Feuerwehr Witten bis zu
einer Tagung.

Die Ausstellung beschränkt sich aber nicht auf die Katastrophe allein.

"Wir nehmen auch die gesellschaftlichen Reaktionen auf das Unglück
in den Blick", betont Telsemeyer. Unter den Überschriften "Sensation
und Solidarität" sowie "Erinnern und Vergessen" geht es um die
Zeitungsberichterstattung zum Unglück, um Angst, Anteilnahme und
Hilfsbereitschaft der Menschen sowie die Aufarbeitung des Falls durch
die Gerichte bis hin zur späteren Erinnerungskultur. "Zu den
Jahrestagen
war das Unglück in Witten immer wieder präsent. Heute erinnert in
Witten nur noch wenig an das große Unglück. Jetzt nach 100 Jahren
wurde die Katastrophe für die Ausstellung erstmals gründlich
erforscht",
erläutert Dr. Martina Kliner-Fruck, Leiterin des Stadtarchivs Witten,
das
zahlreiche Dokumente zur Ausstellung beisteuerte. Das Stadtarchiv,
die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund
sowie der Geschichtsverein Annen sind Kooperationspartner des
Projektes.

Am Ende zieht die Schau auch Parallelen zur heutigen Katastrophen-
bewältigung und den nach wie vor vorhandenen Risiken der industriellen
Produktion. Telsemeyer: "Jüngere Unglücke wie Bhopal, Tschernobyl
oder die Explosion in der Feuerwerksfabrik im niederländischen Enschede

im Mai 2000 zeigen, dass das Risiko einer Katastrophe heute so aktuell

wie damals ist."

Begleitprogramm

So, 24.9. Eröffnung
12-18 Uhr: Die Feuerwehr der Stadt Witten mit dem Infomobil und
einem Löschfahrzeug
Vorstellung der Jugendfeuerwehr
14 Uhr: Offizielle Eröffnung der Ausstellung
ab 15 Uhr freie Ausstellungsbesichtigung


Vorträge im Westfälisches Industriemuseum Zeche Nachtigall

Mi, 27.9.06 19.30 Uhr
"Nur drei Arbeiter machten einen gesunden Eindruck *"
Die Roburit-Fabrik in Witten 1886-1906.
Von Dr. Frank Ahland, Historiker & Publizist, Witten
und Stefan Nies, Historiker, Dortmund

Mi, 15.11. 19.30 Uhr
Vom Schwarzpulver zum Sicherheitssprengstoff.
Von Dr. Ralf Zimmermann, Holzwickede

Mi, 22.11.06 19.30 Uhr
Der Mensch ist immer schuld! - Wie menschlich ist "menschliches
Versagen"?
Von Dr. Karl-Ernst Poppendick, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin, Dortmund

Di, 28.11.06 19.30 Uhr
Analyse von Unfällen beim Umgang mit Sprengstoff.
Von Dr. Thomas Lehmann, Bundesanstalt für Materialforschung
und -prüfung, Berlin

Mi, 10.1.07 19.30 Uhr
Die Produktion und Sicherheit des Wettersprengstoffs Roburit heute.
Von Dr. Burkhard Eule-ring WASAG Chemie Sythen, Haltern


Vorträge an anderen Orten

Mi, 25.10.06 19 Uhr
"Ganz Annen liegt sozusagen in einem Trümmerhaufen".
Die Explosion der Roburit-Fabrik und ihre Folgen für Annen.
Dr. Frank Ahland, Historiker & Publizist, und Stefan Nies, Historiker,

Haus Witten, Ruhrstraße

Mi, 17.1.07 ab 18 Uhr
12. Wittener Archivforum mit Führung durch die Feuer- und Rettungs-
wache Witten, Dortmunder Straße (18 Uhr) und Vortrag (19 Uhr):
"* mindestens die moralische Verpflichtung des Staates *"
- Konsequenzen aus der Roburit-Explosion vom 28.11.1906 in Witten,
von Dr. Frank Ahland, Witten und Stefan Nies, Dortmund,
Vortragsraum der Feuerwehr

Fr, 19.1.07 10-18 Uhr
Jahrestagung des Vereins Historikerinnen und Historiker vor Ort
Thema: "Gott sei Dank ist Dortmund noch eben verschont geblieben *"
Vom Umgang mit industriellen Risiken vor Ort.
Infos unter www.historiker-vor-ort.de



Außerdem

Sicherheits-Training für Kinder und Erwachsene mit der Feuerwehr
Witten
(Anmeldung erforderlich)
- Brandschutz mit "Fridolin Brenzlich" max. 15 Kinder
- Sicherheits- und Brandschutztraining für max. 30 Erwachsene

Termine:
05.11.2006 15-17 Uhr
26.11.2006 15-17 Uhr
07.01.2007 11-13 Uhr
Gruppenführungen
Auf den Spuren der Roburit-Katastrophe unterwegs
(Gruppenführung auf Anfrage)

Begleitbuch
Unter dem Titel Sprengstoff! erscheint eine Begleitpublikation zur
Ausstellung,
die die dort angesprochenen Themen, über das lokale Beispiel
hinausgehend
vertieft.


INFO

Sprengstoff! - Die Explosion der Wittener Roburit-Fabrik 1906
24. September 2006 bis 28. Januar 2007
Westfälisches Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35, 58452 Witten
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 25 15:45:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Sep 2006 15:45:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelischer Denkmalpreis an Ute und Guenter Fischer
Message-ID: s517f9b9.017@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.09.2006, 11:23

AKTUELL

Westfälischer Denkmalpreis an Ute und Günter Fischer -
Im ältesten Gebäude des Dorfes ein jüdisches Taufbad
entdeckt und erhalten

Den mit 7500 Euro dotierten Westfälischen Preis für Denkmalpflege
haben am Mittwoch (20.09.) Ute und Günter Fischer aus Kalletal-
Lüdenhausen (Kreis Lippe) ins Soest erhalten, weil sie sich
beispielhaft
für den Erhalt eines Fachwerkkottens an der Bösingfelder Straße
eingesetzt haben. Das hat eine Jury beschlossen, in der auch die
Denkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
vertreten sind. Der von der Sparkasse Soest gestiftete Preis wird
alle zwei Jahre an Privatleute verliehen, die sich beispielhaft dafür
einsetzen, dass ein schützenwertes Baudenkmal erhalten bleibt.

"Mit dem Preis wird die besondere Qualität der Instandsetzung und
Restaurierung ausgezeichnet. Zudem stellen Ute und Günter Fischer
ihr Denkmal zu bestimmten Zeiten der Öffentlichkeit für eine Teil-
besichtigung zur Verfügung. Darin hat die Jury einen besonderen
und zusätzlichen Bewertungspunkt für die Würdigung gesehen",
sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, bevor er den Preis
überreichte.

Das Ehepaar nahm sich gerade noch rechtzeitig des ältesten erhaltenen
Hauses des Dorfes an. Die Tage des laut Inschrift auf dem Torbalken
1684 von Henrich Kufus und Elisabeth Silker errichteten Kottens
schienen schon gezählt zu sein: Das direkt an der Straße gelegene
Haus hatte lange leer gestanden, das Mauerwerk war feucht, die
Statik bedroht. Bei der Sanierung machten die Eigentümer einen
sensationellen Fund: Im zugeschütteten Keller fanden sie ein
gemauertes
Becken, das über eine Treppe von der Diele aus erreichbar war.
Archäologische Untersuchungen ergaben, dass das Becken ein jüdisches
Tauchbad, eine so genannte Mikwe für rituelle Reinigungen ist.
Bauspuren lassen vermuten, dass es sogar noch älter als das Haus
selbst ist. "Damit steht der Kotten in Lüdenhausen zumindest in
Ostwestfalen einzigartig da. Denn jüdisches Kulturgut hatte während
des Nazi-Terrors kaum eine Überlebenschance. Sicher sind später
auch einige Becken unerkannt zerstört worden", so LWL-Denkmal-
pflegerin Dr. Ursula Quednau.

Die Mikwe, die vom Grundwasser und durch eine Rinne von einem
nahe gelegenen Bach bewässert werden konnte, kann heute durch
eine Glasplatte im Dielenboden betrachtet werden. Um das Tauchbad
öffentlich zugänglich zu machen, öffnen die Eigentümer mittwochs
von 15 bis 18 Uhr und nach telefonischer Anmeldung unter
05264 657799 oder 0170 3337975 die als Galerie genutzte Diele
für Interessierte.

Auch das übrige Haus haben Ute und Günter Fischer in enger
Zusammenarbeit mit der örtlichen Denkmalpflege und den LWL-
Denkmalpflegern saniert und schonend für eine moderne Nutzung
als Wohnhaus und Galerie hergerichtet. Damit das historische
Raumgefüge aus Wirtschafts- und Wohnteil wieder deutlich wurde,
haben sie dabei auch nachträgliche Einbauten entfernt.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Sep 26 12:55:10 2006
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 26 Sep 2006 12:55:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Steinzeitforscher Klaus Guenther gestorben
Message-ID: s5192339.072@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Yasmine Freigang"
Datum: 26.09.2006, 12:40


AKTUELL

Steinzeitforscher Klaus Günther gestorben

Dr. Klaus Günther, der 23 Jahre lang die Archäologie des Westfälischen
Museums für Archäologie in Ostwestfalen verkörperte, ist am 10.
September 2006 im Alter von 74 Jahren gestorben. "Seine Arbeiten zur
Alt- und Mittelsteinzeit in Westfalen und besonders über die ersten
Bauern in Ostwestfalen haben ihm mitteleuropäische Anerkennung
eingebracht", würdigt Dr. Gabriele Isenberg, Landesarchäologin von
Westfalen, den Verstorbenen. "Allein seine mustergültigen Publikationen
werden verhindern, dass er je in Vergessenheit gerät".

Der gebürtige Coburger studierte in Erlangen und Münster Ur- und
Frühgeschichte, Geologie und Volkskunde. 1961 wurde er in Münster mit
einer Arbeit über die altsteinzeitlichen Funde der Balver Höhle
(Märkischer Kreis) promoviert, die zu den wichtigsten Fundplätzen der
frühen Menschheitsgeschichte in Westfalen gehört. Am 1. Januar 1962 trat
er die Stelle eines wissenschaftlichen Referenten am damaligen
Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte (heute Westfälisches Museum für
Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an.

Im Münsterland erforschte er nicht nur die altsteinzeitliche Siedlung
von Westerkappeln (Kreis Steinfurt), sondern er befasste sich auch mit
allen anderen Perioden der frühen Menschheitsgeschichte. Besonders
angezogen fühlte er sich von der ostwestfälischen
Mittelgebirgslandschaft und ihrer Vergangenheit. Es ging für den
Archäologen ein Traum in Erfüllung, als er 1972 die Leitung der
Außenstelle Bielefeld des Westfälischen Museums für Archäologie
übernehmen konnte, die für die archäologische Denkmalpflege im
Regierungsbezirk Detmold zuständig ist.

Seitdem ist der Name von Klaus Günther ganz besonders mit der
Erforschung der Großsteingräber der ersten Bauern im Warburger Raum
(Kreis Höxter) und auf der Paderborner Hochfläche in Borchen, Büren,
Lichtenau und Paderborn (Kreis Paderborn) verbunden. Hervorragend war
seine Entdeckung eines verzierten Wandsteines von einem der Warburger
Großsteingräber im Jahre 1988. Denn die Ritzungen von Ochsengespannen,
Sonnen- und Regensymbolen geben Aufschlüsse über die religiösen
Vorstellungen der Menschen in der Zeit um 3000 v. Chr. "Die
Forschungsergebnisse von Klaus Günther in den Großsteingräbern von
Warburg waren so spannend, dass Warburg und der Ur-Warburger in unserem
neuen Landesmuseum für Archäologie in Herne eine Schlüsselrolle
einnehmen", erklärt Museumsdirektorin Dr. Gabriele Isenberg.

Bis zum Beginn seines Ruhestandes im Sommer 1995 ist Klaus Günther
daneben überall in Ostwestfalen-Lippe tätig gewesen: Er grub im
mittelalterlichen Domhof in Minden und auf dem spätbronzezeitlichen
(1000 bis 750 v. Chr.) Urnenfriedhof von Petershagen-Lahde (beides Kreis
Minden-Lübbecke), er erforschte die Geschichte der über 2000 Jahre alten
Hünenburg in Bielefeld, den steinzeitlichen Wohnplatz von Rietberg
(Kreis Gütersloh) und nicht zuletzt den Hof eines germanischen
Feinschmiedes in Warburg-Daseburg (Kreis Höxter), wo die westfälischen
Archäologen erstmals den kompletten Herstellungsprozess von Eisenfibeln
(Gewandnadeln) vom Barren bis zum Fertigprodukts im ersten
nachchristlichen Jahrhundert nachvollziehen konnten.

Im Ruhestand hat Klaus Günther mit seiner Frau Ilse die Zeit gehabt,
archäologische Denkmäler in anderen Landschaften, vor allem in den
Mittelmeerländern zu besichtigen. Er blieb aber mit der westfälischen
Archäologie eng verbunden, war langjähriges Mitglied der
Altertumskommission für Westfalen und bis zuletzt erster Vorsitzende der
Gesellschaft zur Förderung der Archäologie in Ostwestfalen. Er wurde in
Bielefeld bestattet.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 26 12:43:11 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Sep 2006 12:43:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert Haus Malz zum Denkmal des Monat
Message-ID: s5192081.040@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.09.2006, 09:29


AKTUELL

LWL kürt Haus Malz zum Denkmal des Monats -
Eigentümer sichert Zukunft des gut erhaltenen Kaufmannhauses mit
Stiftung

Nur wenige Häuser aus dem 17. Jahrhundert in Westfalen-Lippe sind so
gut erhalten, wie das 1648 errichtete Haus Malz an der Langen Straße
136
in Vlotho (Kreis Herford). Weil die ursprüngliche und später
hinzugekommene
Innenausstattung fast vollständig erhalten ist und der Eigentümer mit
der
Gründung einer Stiftung dafür gesorgt hat, dass das heute als Museum
genutzte Haus auf Dauer erhalten bleibt, hat der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) es als Denkmal des Monats September
ausgezeichnet.

"Selten kommen für die Denkmalpflege so viele glückliche Umstände
zusammen:
Ein heute fast einzigartiges Haus, ein Besitzer, der sein Leben lang
alles für
die Erhaltung seines alten Hauses getan hat und der nun zusammen mit
seiner
Familie sicherstellte, dass das Haus Malz auch in Zukunft erhalten
bleibt",
begründet LWL-Denkmalpfleger Dr. Fred Kaspar die Auszeichnung.

Zwar ähnelt das aus kräftigem Eichenfachwerk errichtete Haus den
Bauern-
häuser der Region, doch es war seit jeher ein Kaufmannshaus, das seinen

früheren Besitzern nicht nur als Wohnhaus, sondern auch als Kontor und

Warenlager diente. Errichtet hat das charakteristische Dielenhaus 1648

der Baumeister Henrich Helle für den Kaufmann Otto Heinrich Schürmann
und seine Frau Elisabeth Waddenberg.

Da die Lange Straße zum Hafen an der Weser führte, die zu der Zeit eine

der wichtigsten Verkehrsadern Deutschlands war, eignete sich das Haus
bestens für den Handel. Durch das große Eingangstor konnten die Händler

direkt in die geräumige Diele fahren. Mit einem Aufzugsrad, das noch
erhalten ist, konnten die Waren zu den beiden geräumigen Lagerflächen
auf dem Dachboden befördert werden. An die zentrale Diele, in der der
Hausherr an seine Kunden und Gäste auch Bier ausschenkte, grenzen
einige kleine Räume, wie die Küche und das Kontor, in dem die Waren
verkauft wurden. Bei einer Modernisierung um 1784 ließ der Eigentümer
einen breiten Treppenaufgang in der Diele einbauen, der auf die Galerie

im ersten Obergeschoss führt.

Die mächtige Treppenanlage, sämtliche Türen und viele Fenster, die
um die Diele laufende Galerie sowie die Balkendecken sind noch im
Originalzustand erhalten. Die Küche mit den Delfter Kacheln scheint
auf Gäste zu warten, im ehemaligen Wohnzimmer laden Möbel aus den
1920er und 1930er Jahren zum Verweilen ein, im Kontor scheint es,
als könne man noch einkaufen wie zu Großmutters Zeiten. Auch die
erste elektrische Installation ist noch funktionsfähig.

Die Vorfahren der Familie Malz kauften das Haus 1834. "Jede Generation
hat das Haus repariert und modernisiert, aber zum Glück so behutsam,
dass
es nicht grundlegend verändert wurde", so Kaspar. Noch bis 1985 nutzte

Dr. Ulrich Malz das Haus für seine Arztpraxis. Nach dem Auszug der
letzten
Generation richtete er im Haus ein Heimatmuseum ein und mühte sich
darum, eine dauerhafte Lösung für den Erhalt des Hauses zu finden.

Die fand er schließlich mit der Änderung des deutschen
Stiftungsrechtes,
die es ermöglicht, eine Stiftung zur Erhaltung eines Hauses zu gründen.

Dazu hat die "Deutsche Stiftung Denkmalschutz" ein Stiftungszentrum
gegründet, das mittlerweile über 160 Stiftungen zugunsten von
Baudenkmälern betreut, zu denen auch die Stiftung für das Haus Malz
gehört.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 26 12:47:19 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Sep 2006 12:47:19 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Politik verstehen,
RUB-Tagung: Zwischen Monarchie und Republik
Message-ID: s5192169.050@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 26.09.2006, 10:09


TAGUNG

Politik verstehen
RUB-Tagung: Zwischen Monarchie und Republik
Stabilisierung und Veränderung in der Antike und heute

Politik verstehen ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.
Antike Stadtstaaten bieten sich dabei geradezu als Beispiel an, haben
sie doch zum Teil mehrfache Veränderungen (Transformationen)
durchgemacht, sind dabei jedoch gesellschaftlich und sozial "stabil"
geblieben. Um das Spannungsfeld zwischen "Monarchie und Republik"
dreht
sich die gleichnamige Tagung in der RUB am 28. und 29. September 2006
am Institut für Alte Geschichte. Im Mittelpunkt stehen das Politische
selbst und seine "schlafenden" Transformationspotenziale. Die Tagung
hat den Charakter eines Workshops und ist daher offen für alle
Interessierten.

Programm im Internet

Das ausführliche Programm steht im Internet unter
http://www.rub.de/althist/kolloquium

Gesellschaftlicher und sozialer "Mörtel"

Eine politische Gemeinschaft als demokratisch, monarchisch oder
republikanisch zu qualifizieren, kann nicht Basis ihres Verständnisses
sein: So lautet die zentrale These der Tagung. Das zeigen etwa der
Übergang von der römischen "Republik" zur "kommunikativen" Monarchie
des Augustus sowie das Konstrukt der Athenischen Demokratie, das erst
im 4. Jahrhundert v. Chr. vollendet wurde. Das Politische basiert
vielmehr auf gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhängen, die
weitgehend unabhängig von der jeweiligen Verfassungsform bestehen
können. Sie zu stabilisieren setzt voraus, die politischen
Transformationspotenziale der jeweiligen Gesellschaft zu kennen.

Wandel ohne Veränderung

Ein Grundprinzip, Monarchien zu stabilisieren, ist zum Beispiel die
fast zwangsläufige Allianz zwischen dem König und der eher bäuerlichen
Mittelschicht gegen die Macht des Adels, während "Macht" in
republikanischen Formen gesellschaftlich anders ausdifferenziert ist.
Transformation, ob von der Republik zur Monarchie oder umgekehrt, kann
ohne grundlegende gesellschaftliche Veränderungen von statten gehen.

Veranstalter

Veranstaltet wird die Tagung unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard
Linke, Institut für Alte Geschichte und Europa von der Universität
Chemnitz, Prof. Dr. Mischa Meier, Institut für Alte Geschichte der
Universität Tübingen sowie Dr. Karl-Ludwig Elvers und Dr. Meret
Strothmann von der Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für
Geschichtswissenschaft).


INFO

Dr. Meret Strothmann
Tel. 0234/32-24689
E-Mail: meret.strothmann at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 26 12:50:02 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Sep 2006 12:50:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Archaeologie aus der Luft: RUB-Forscher entdecken
neue Fundplaetze in Ostgeorgien
Message-ID: s5192205.059@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 25.09.2006, 13:20


AKTUELL

Archäologie aus der Luft
RUB-Forscher entdecken neue Fundplätze in Ostgeorgien
Forschungsergebnis: Kulturelle Verbindung zwischen Europa und Asien

Zahlreiche neue Bodendenkmäler aus vorgeschichtlicher Zeit entdeckte
nun ein archäologisches Forschungsteam in Ostgeorgien unter Leitung
von
Dr. Baoquan Song von der Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl für Ur-
und
Frühgeschichte). Dabei ging es vor allem darum, kulturelle
Verbindungen
zwischen Europa und Asien nachzuweisen. Das Besondere: Aus der Luft
erkundeten sie die Regionen im Süden Kaukasus'. Luftbildarchäologie
hat
sich bereits seit längerem als effektiv erwiesen und gehört zu den
besonderen Lehr- und Forschungsschwerpunkten am Institut für Ur- und
Frühgeschichte der RUB.

Fotos im Internet

Bilder zu dieser Presseinformation finden Sie zum Herunterladen im
Internet unter: http://www.pm.rub.de/pm2006/msg00321.htm

Vorform einer Stadt entdeckt?

Ziel der Expedition war es, die parallel laufenden Grabungen des
Deutsch-Archäologischen Instituts (Berlin, DAI) in Kachetien mit
geomagnetischen und luftbildarchäologischen Methoden zu unterstützen.
Die prähistorische Sielungsgeschichte in diesem geographischen Raum
lässt sich auf diese Weise besser erforschen. Kachetien ist die
östlichste Provinz im heutigen Georgien (Westen Asiens) und galt
früher
als Durchgangszone zwischen Europa und Asien. Die Regionen zwischen
dem
Großen Kaukasusgebirge im Norden und dem Kleinen Kaukasus im Süden
sind
für die Archäologen besonders interessant: Dort siedelten sich früher
viele verschiedene Stämme an, so dass die Wissenschaftler dort
kulturelle Verbindungen zwischen Europa und Asien vermuten. Seit fünf
Jahren schon wird ein großer Siedlungshügel namens Tachtiperda aus der
Zeit zwischen dem 15. und siebten Jahrhundert vor Christus
archäologisch untersucht. Die Forscher glauben, dass es sich dabei um
eine Vorform einer Stadt gehandelt hat.

Neue Bodendenkmäler: Höhensiedlungen und Hügelgräber

Die RUB-Expedition hat diese Theorie aus der Luft (die sog.
Flugprospektion) überprüft. Untersucht wurden sieben Hektar Gelände
mit umfangreichen Siedlungsstrukturen. Die Wissenschaftler beflogen
rund 500 km² und entdeckten neue Fundstellen aus der Luft, die sie
untersuchten und dokumentierten. Dabei fanden sie neue Bodendenkmäler,
wie Höhensiedlungen und Hügelgräber. Diese erkennt man auf
Luftbildfotografien durch Schatten- und Bodenmerkmale, sofern sie noch
oberirdisch erhalten sind. In landwirtschaftlich intensiver genutzten
Regionen dagegen sind solche Fundstellen von der Erdoberfläche bereits
verschwunden; dann helfen Bewuchsmerkmale, sie zu erfassen. Denn dort,
wo Steinstrukturen unter der Erde sind, wachsen Pflanzen schlechter
als
auf unberührtem Boden. Umgekehrt gedeiht die Vegetation besonders gut
über Gräbern und Gruben und zeichnet damit die unterirdische Struktur
an der Erdoberflächliche nach.

Die Technik: Fluxgate Gradiometer

Eine weitere Methode der archäologischen Prospektion ist die
geomagnetische Messung mit einem Fluxgate Gradiometer. Nachdem die
Fachleute die neuen Fundstellen aus der Luft entdeckt haben, messen
sie
mit diesem Gerät systematisch das unsichtbare magnetische Feld an der
Erdoberfläche. Gesucht werden lokale magnetische Störungen, wie
Erdbewegung, Verbrennungen und andere künstliche Eingriffe im
Erdreich.
Die Messdaten stellen die Archäologen mithilfe der Digitaltechnik wie
bei einer Röntgenaufnahme dar, so dass Hausfundamente, Wege, Öfen und
Gräber unter der Oberfläche als Graustufen auf dem Monitor zu erkennen
sind.

Heute Kachetien, morgen ganz Georgien*

Den RUB-Archäologen ist es gelungen, durch ihre Luftbilder die
Vermutung einer kulturellen Verbindung in Südkaukasus zwischen Europa
und Asien zu bestätigen. Ein entsprechender Bericht über die
bisherigen
Untersuchungen veröffentlicht der Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte
voraussichtlich Ende des Jahres. Da die Flugprospektion so erfolgreich
war, werden die Forscher sich in naher Zukunft wahrscheinlich ganz
Georgien zuwenden und das Land auf die Jahrhunderte vor Christus
untersuchen.


INFO

Dr. Baoquan Song
Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte
Fakultät für Geschichswissenschaft
Raum GA 6/57
Tel. 0234/32-22551,
Baoquan.Song at ruhr-uni-bochum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 26 12:55:28 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Sep 2006 12:55:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Blick aus der Vogelschau auf Muensters Stadtgeschichte
Message-ID: s519234d.075@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse-Service"
Datum: 25.09.2006, 10:07


AUSSTELLUNG

Blick aus der Vogelschau auf Münsters Stadtgeschichte
Historische und aktuelle Bildpläne ab Mitte Oktober im Stadthaus 1
Ausstellung macht besonders Entwicklung nach dem Krieg erlebbar

Wo hat das Elternhaus gestanden, wie sah damals die Nachbarschaft aus,

welcher Weg führte zur Schule und später zum Arbeitsplatz? Fragen, die

die eigene Geschichte mit der Entwicklung der Heimatstadt verknüpfen.
Antworten bekommen Münsteranerinnen und Münsteraner, die ab Montag,
16. Oktober, die neue Ausstellung im Stadthaus 1 besuchen. Dort zeigt
das Vermessungs- und Katasteramt der Stadt für rund drei Wochen
historische und aktuelle Bildpläne, die aus der Vogelschau und
besonders
anschaulich die Entwicklung der Stadt vor Augen führen.

"Mit der Ausstellung präsentieren wir der Öffentlichkeit drei
Kartenwerke,
die einzigartig sind", erläutert Michael Tegtmeier, Leiter des
städtischen
Vermessungs- und Katasteramtes. "Wir hoffen, wir können die Bildpläne,

die insgesamt immerhin eine Zeitspanne von mehr als 300 Jahren
umfassen,
möglichst vielen Menschen näher bringen." Wertvolle Unterstützung
erhielt
das Vermessungs- und Katasteramt bei der Vorbereitung vom
Bollmann-Bildkarten-Verlag.

Mit dem Bollmann-Plan legt die Ausstellung ihren Schwerpunkt auf die
Entwicklung der münsterschen Innenstadt in den vergangenen fünf
Jahrzehnten. "Vater" des Bollmann-Plans war Hermann Bollmann, der
nach dem Krieg zunächst das Trümmerfeld in seiner Heimatstadt
Braunschweig auf einer Karte bildlich und perspektivisch festhielt.
Später übertrug er diese Idee auf andere Städte. Der erste
Bollmann-Plan
von Münster erschien 1952. Seither ist der Plan immer wieder neu
aufgelegt worden, die neunte Auflage liegt seit 2006 vor.

Die beiden anderen berühmten Kartenwerke, die die Ausstellung zeigt,
sind
nicht nur für Stadthistoriker und Kartographen von enormer Bedeutung.
Auch viele Münsteranerinnen und Münsteraner kennen den Alerdinck-Plan
von 1636 und das Fliegerschaubild von 1928. Bereits der Alerdinck-Plan,

der auch wegen der überdimensionierten Darstellung der Befestigungs-
anlagen von sich reden machte, wurde auf der Grundlage exakter
Vermessungen hergestellt. Er trug dazu bei, dass Münster während des
30-jährigen Krieges nie ernsthaft belagert wurde. Wahrscheinlich
angeregt
von dem großartigen Alerdick-Plan schuf 1928 der damalige Leiter des
städtischen Vermessungsamtes, Clemens Brand, das "Fliegerschaubild
der inneren Stadt".

Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson eröffnet die Ausstellung am Montag,

16. Oktober, um 16 Uhr im Foyer des Stadthauses 1. Anschließend wird
Sven Bollmann, Enkel des Verlagsgründers, die Entstehung und
Entwicklung
des Bollmann-Plans erläutern. Interessierte sind herzlich zu der
Ausstellungseröffnung eingeladen.


INFO

Kontaktdaten:
Herausgeberin: Stadt Münster
Presse- und Informationsamt, 48127 Münster
Telefon: 0251 / 492 1300 - 02, Fax 0251 / 492 7712
Internet: http://www.muenster.de/stadt/medien





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 26 13:12:09 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Sep 2006 13:12:09 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 1/2006
Message-ID: s519274a.023@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 26.09.2006, 13:10


SERVICE: TOC

Ravensberger Blätter
Organ des historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V.
Erstes Heft 2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=62




Seiten in Auswahl [AS]

S. 1-30
Kamm, Andreas
"Des Fürsten Kammer unter dem Dache"
Ein Beitrag zur Baugeschichte der Burg und Festung Sparrenberg
vom 13.-17. Jahrhundert

S. 31-41
Bobermin, Gerd
Die Geschichte der Sparrenburg -
Überlieferungen im Spannungsfeld von "Dichtung und Wahrheit"

S. 42-51
Wibbing, Joachim / Wagner, Bernd J.
Die "Kreis-Gefangenen-Anstalt auf dem Sparrenberge bei Bielefeld

S. 52-63
Wixforth, Harald
Die Sparrenburg -
ein identitätsbildendes Wahrzeichen für Bielefeld?

S. 64-77
Linkmeyer, Enno
Konzept für eine zukünftige Nutzung der Burg und Festung Sparrenberg

S. 78-83
Veldkamp, Michael
Pädagogische und didaktische Vrüberlegungen zur Burg und Festung
Sparrenberg





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 27 15:37:02 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Sep 2006 15:37:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Filmvorfuehrung: Das alte Herten, 29.09.2006, Herten
Message-ID: s51a9aa8.080@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Presse Info"
Datum: 26.09.2006, 13:24


AKTUELL

Filmvorführung: Das alte Herten
Wer kann sich noch erinnern?

Das Stadtarchiv Herten lädt am Freitag, 29. September, von 15 bis
17.30 Uhr zum Filmnachmittag ins Glashaus Herten ein. Im Rahmen
der SeniorenAktivtage 2006 führt Dokumentarfilmer Viktor Triffterer
den ersten Teil seines Films über das "alte Herten" vor.

Der mit dem Bürgerpreis "Kultur" der Stadt Herten im Jahr 2004
ausgezeichnete Viktor Triffterer zeigt sehenswerte Aufnahmen und
in Vergessenheit geratene Perspektiven aus Herten und dessen
Entwicklung von einer ländlichen Gemeinde zur Stadt. Zu sehen sind
Impressionen aus der Innenstadt, den Ortsteilen und
selbstverständlich vom Schloss sowie Bilder der Hertener Zechen -
sachkundig erläutert und kommentiert.

Viktor Triffterer, Mitinitiator der Hertener Filmtage in den Jahren
2000,
2002 und 2004 ist kein Unbekannter in Herten. Seit einem halben
Jahrhundert verfolgt er das Hertener Geschehen sozusagen als privater
Hertener "Wochenschaumann". Zunächst per Schmalfilmkamera auf
Zelluloid, später hielt er mit digitaler Technik unzählige Szenen aus
seiner Heimatstadt fest.

So wird die Filmvorführung "Das alte Herten" manch überraschende
Aufnahme aus dem filmdokumentarischen Schaffen von Viktor Triffterer
zu Tage fördern. Und so wird auch bei dieser Vorführung wieder ein
Raunen durch den Zuschauerraum gehen.


INFO

Karten sind im Vorverkauf für 3 Euro (Abendkasse 5 Euro) im
Glashaus Herten zu bekommen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 27 15:41:32 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Sep 2006 15:41:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Trauer um bekannten Orgelforscher
Message-ID: s51a9bc3.099@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 26.09.2006, 15:02


AKTUELL

Trauer um bekannten Orgelforscher

Prof. Dr. Winfried Schlepphorst starb im Alter von 69 Jahren
Der Musikwissenschaftler und Orgelforscher Prof. Dr. Winfried
Schlepphorst vom Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik
der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist am 24.
September 2006 im Alter von 69 Jahren gestorben.

Winfried Schlepphorst studierte Kirchenmusik, Orgel und Dirigieren an
der Musikhochschule Köln sowie Musikwissenschaft an den
Universitäten Köln und Münster, wo er mit einer Studie über
den Orgelbau im westlichen Niedersachsen auch promoviert wurde. Nach
der Studienzeit wirkte er zunächst als Domorganist in Osnabrück,
gleichzeitig lehrte er an der Hochschule für gestaltende Kunst und
Musik in Bremen sowie an der Universität Osnabrück.

Im Jahre 1984 wurde Schlepphorst als Nachfolger Rudolf Reuters nach
Münster berufen und übernahm hier im Institut für
Musikwissenschaft gleichzeitig die Leitung der Orgelwissenschaftlichen
Forschungsstelle. Neben der musikwissenschaftlichen Lehre widmete er
seine Schaffenskraft vor allem der Erforschung der Orgelbaugeschichte
und der Orgelmusik: In ständiger Verbindung mit dem Westfälischen
Amt für Denkmalpflege erarbeitete er die wissenschaftlichen
Grundlagen für denkmalpflegerische Maßnahmen an historischen
Orgeln im gesamten Raum Westfalen und betreute als
Orgelsachverständiger deren Restaurierung.

Die wissenschaftlichen Erträge der Forschungsstelle erschienen in
einer eigenen Schriftenreihe; zahlreiche Schüler wurden durch das
außerordentliche Fachwissen von Prof. Schlepphorst zu Dissertationen
und Magisterarbeiten angeregt. Auch nach dem Eintritt in den Ruhestand
im Jahr 2002 blieb er dem Musikwissenschaftlichen Institut der WWU
Münster eng verbunden.


INFO

Link: Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik
(http://www.uni-muenster.de/Musikwissenschaft/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 27 15:48:46 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Sep 2006 15:48:46 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Kraemer,
Hans Martin: Neubeginn unter US-amerikanischer Besatzung?
Message-ID: s51a9d6d.016@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 26.09.2006, 13:18


LITERATUR

Hochschulreformen von außen?
Universitäten zwischen Faschismus und Besatzungszeit
RUB-Studie zur japanischen Geschichte im 20. Jahrhundert

Wie beim deutschen Bild der "Stunde Null" gibt es auch in Japan die
Vorstellung, mit der Kriegsniederlage im August 1945 habe ein neues
Kapitel der Geschichte begonnen. Dies gilt besonders für den Bereich
Bildung, in dem die US-amerikanische Besatzungsmacht scheinbar
einseitig Reformen von oben verordnet und damit eine Amerikanisierung
des Bildungssystems bewirkt hat. Der Japanhistoriker der
Ruhr-Universität Bochum Hans Martin Krämer hat dieses Geschichtsbild
kritisch beleuchtet und konnte in seiner ausgezeichneten Dissertation
ganz überraschende Kontinuitäten über die Epochengrenze 1945 hinweg
feststellen. Seine Ergebnisse sind insbesondere für den Vergleich mit
Deutschland von großer Bedeutung. Ausgezeichnet wurde seine Arbeit mit
dem Wilhelm-Hollenberg-Preis der Gesellschaft der Freunde der RUB für
das Jahr 2005.

Bildungsexpansion

Haben bisherige Studien zur Hochschulpolitik stets entweder die Zeit
vor 1945 oder die Nachkriegszeit behandelt, so untersuchte Krämer
erstmals beide Perioden gleichgewichtig. Dabei konnte er Kontinuitäten
sowohl in den Diskussionen über Bildung, als auch in der praktischen
Hochschulpolitik feststellen. Die strukturelle Ausweitung des
Hochschulzugangs stand schon in den 1930er Jahren auf der
Tagesordnung.
Ziel war die Lockerung des bislang über elitäre Oberschulen streng
reglementierten Zugangs zu den staatlichen Universitäten durch die
Abschaffung eben dieser Schulen. Aber auch Frauen sollten erstmals
Zugang zu Universitäten erlangen und Pädagogische Seminare zur
Lehrerausbildung zu Pädagogischen Hochschulen aufgewertet werden.

Chancengleichheit

Überdies wurde die Expansion des Hochschulzugangs unter dem Schlagwort
"Chancengleichheit" diskutiert. Bildungschancen sollten sowohl
hinsichtlich sozialer Stellung als auch bezüglich Geschlecht und
geographischer Herkunft gerechter verteilt werden. Dass dieser Begriff
in der Diskussion der 1930er Jahre vorherrschte, überrascht gerade aus
heutiger Sicht: Häufig hält man ihn für eine Erfindung der
bildungspolitischen Diskussion der 1960er Jahre.

Gleichheit und "Volksgemeinschaft"

Forderungen nach Gleichheit im Bildungswesen gingen vor 1945 nicht wie
nach Kriegsende mit Vorstellungen von Demokratie einher. Gleichheit
wurde vielmehr als innerhalb einer totalitären Gesellschaft vom Staat
zu verwirklichende Vereinheitlichung der sozialen Verhältnisse
verstanden. Ein breiter Konsens strebte die Schaffung einer
"Volksgemeinschaft" in einer Art "nationalem Sozialismus" an.

Vergleich mit Deutschland

An dieser Stelle lassen sich Anknüpfungspunkte für einen Vergleich mit
Deutschland finden. Nicht erst der Historiker Götz Aly hat mit seinem
im letzten Jahr erschienenen und viel diskutierten Buch "Hitlers
Volksstaat" darauf hingewiesen, dass die "Volksgemeinschaft" im
nationalsozialistischen Deutschland mehr als nur reine Rhetorik war.
Die Berücksichtigung dieses Faktors hilft dabei, die Unterstützung für
den Faschismus von unten zu erklären. Der Vergleich mit dem
japanischen
Fall zeigt, was den deutschen Faschismus einzigartig macht und wo er
einem allgemeinen Muster folgte.


INFO

Titelaufnahme

Hans Martin Krämer: Neubeginn unter US-amerikanischer Besatzung?
Hochschulreform in Japan zwischen Kontinuität und Diskontinuität,
1919-1952. Berlin: Akademie Verlag 2006 (317 Seiten, gebunden, 54,80
Euro, ISBN 3-05-004278-8).


Weitere Informationen

Hans Martin Krämer, Tel. 0234/32-26256,
hans.martin.kraemer at ruhr-uni-bochum.de, Internet:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/gj/kraemer.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 27 16:19:16 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Sep 2006 16:19:16 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/33
Message-ID: s51aa49c.018@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl"
Datum: 26.09.2006, 16:40


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB

Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser

Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-33 für den Zeitraum vom 09.09.2006 bis

zum 16.09.2006 mit insgesamt 37 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls

eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&
BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J




Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/ Weitere Literatur

über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten deutschen
Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie
(NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html Suche

in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 28 12:35:51 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Sep 2006 12:35:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hoerbuch: "Experiment und Agitation - Eine
Einfuehrung in das Rundfunkwerk Reinhard Doehls"
Message-ID: s51bc1b3.002@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.09.2006, 18:10


AKTUELL

LWL gibt Hörbuch heraus: "Experiment und Agitation -
Eine Einführung in das Rundfunkwerk Reinhard Döhls"

Mit dem Hörbuch "Experiment und Agitation" erinnert der Landschafts-
verband Westfalen-Lippe (LWL) an das Rundfunkschaffen des 1934 in
Bochum-Wattenscheid geborenen und 2004 in seiner Wahlheimat
Stuttgart-Botnang verstorbenen Schriftsteller, Wissenschaftlers und
Künstlers Reinhard Döhl. Döhl bezog verschiedenste Bereiche der
Kunst in sein Schaffen ein, unter anderem auch die akustische Kunst.
Der LWL stellte die CD am Mittwoch (27.09.) im Museum für
Westfälische Literatur in Oelde-Stromberg (Kreis Warendorf) vor.

"Döhls Werk war ein entschiedenes Plädoyer für die literarische
Moderne. Max Bense, Begründer der sogenannten 'Stuttgarter Schule',
holte den Wattenscheider Ende der 1960er Jahre an die Universität
Stuttgart. Hier avancierte Döhl zu einem der bekannteren Vertreter
der experimentellen und visuellen Poesie Deutschlands. Im Hauptberuf
war er Professor für Literatur", so Walter Gödden von der LWL-
Literaturkommission für Westfalen, die die CD gemeinsam mit dem
LWL-Medienzentrum für Westfalen herausgebracht hat.

Döhl war erfolgreicher Collagist, Typograf, Hörspielexperimentator,
Theaterautor, Chansonnier und vieles mehr. Er pendelte zwischen
den Kontinenten so wie zwischen den künstlerischen Genres, rastlos
tätig und Brücken bauend zwischen Kunstschaffenden und Publikum.
Döhl war "einer der wirklich großen, der in seinem lebenslangen
Schaffen Bereiche geprägt und vorangebracht hat, die normalerweise
mehrere Leben in Anspruch nehmen würden", so Gödden.

Döhl erkundete und erprobte innovative Ausdrucksmöglichkeiten.
Hierzu gehört auch das Internet, in dem viele seiner Arbeiten
dokumentiert sind (www.reinhard-doehl.de), darunter auch sein
weltbekannter Apfel. Er bildet ein Musterbeispiel Visueller Poesie,
das in viele Schulbücher Eingang fand: In der Silhouette eines Apfels
hat sich neben dem vielfach repetierten Wort "Apfel" das kleine
Wörtchen "Wurm" eingenistet.

Vieles, was Döhl theoretisch beschäftigte, fand in seinem Hörspiel-
schaffen und seinen Rundfunkessays einen unmittelbaren Reflex.
Döhl verfasste acht Hörspiele, die teilweise erregte Diskussionen
wachriefen. Mit diesen Hörstücken leistete er einen wichtigen Beitrag
zur Etablierung des Neuen Hörspiels in Deutschland. Er war zudem
einer der wichtigsten deutschen Hörspieltheoretiker und
-Dokumentaristen. Neben zahlreichen Fachaufsätzen verfasste er
zwei umfangreiche monografische Abhandlungen über das Hörspiel
der NS-Zeit und das Neue Hörspiel, die zu Standardwerken der
Hörspielgeschichte wurden.

Das Hörbuch erscheint in der Reihe "Tonzeugnisse zur Westfälischen
Literatur". Es bietet anhand von Döhls Essay "Altes vom neuen
Hörspiel" sowie der beiden Hörspiele "man. Partitur für fünf Stimmen"
und "Herr Fischer und seine Frau oder Die genaue Uhrzeit"
exemplarische Einblicke in das komplexe akustische Schaffen des
Künstlers.


INFO

Experiment und Agitation
Eine Einführung in das Rundfunkwerk Reinhard Döhls
CD, 70 Minuten, 14.90 Euro (zzgl. 2,60 Euro Versandkosten)
Bezug: Westfälisches Landesmedienzentrum,
medienzentrum at lwl.org, Fax: 0251 591-3982





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 28 12:40:50 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Sep 2006 12:40:50 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Kunstwerk_des_Monats_September_?=
=?iso-8859-1?q?=3A_=22Tabakspott=22_im_Art-D=E9co-Stil?=
Message-ID: s51bc2f3.016@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.09.2006, 18:11


AKTUELL

Kunstwerk des Monats September : "Tabakspott" im Art-Déco-Stil

Einen amüsant gestalteten "Tabakspott" präsentiert der Landschafts-
verband Westfalen-Lippe (LWL) im Westfälischen Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster als Kunstwerk des Monats
September.

Die Keramik stammt von dem aus Krefeld stammenden Plastiker und
Innenarchitekten Hans Dinnendahl (1901-1966). Der Künstler ist in
Westfalen und am Niederrhein vor allem durch sein spät-
expressionistisch geprägtes Werk bekannt geworden, das er im
Auftrag der katholischen Kirche anfertigte. Mit dem "Tabakspott",
der 2004 dem Westfälischen Landesmuseum geschenkt und
anschließend dort restauriert wurde, dokumentiert sich eine weitere,
überraschende Facette im umfangreichen Werk des Künstlers.

Dinnendahls souveräner Umgang mit den Werkstoffen Holz und
Metall findet in der Keramik des "Tabakspottes" ein exzellentes
Gegenstück. Entstanden ist das knapp 30 Zentimeter hohe Gefäß
um 1922 während der Ausbildung des Künstlers an der Münchener
Kunstgewerbeschule. Dinnendahl war ein leidenschaftlicher Raucher
und fertigte es für seinen privaten Gebrauch an.

Humorvoll zitiert er "klassische" Szenen des Tabakgenusses aus der
klassischen Zeit des Tabakkultes: Indianer und Orientalen in der
Manier des 18. Jahrhunderts - wohl an Augsburger Ornamentstiche
des Johann Esaias Nilson angelehnt - entwaffnen durch Witz und
Ironie auch die hartgesottensten Tabakfeinde. Die Nähe zum
18. Jahrhundert, zu verspielten Schmuckformen aus Bandlwerk
und Rocaille, ist ein Kennzeichen der deutschen Variante des
international erst viel später als "Art Déco" bezeichneten Dekorstiles

der Zwischenkriegszeit. Daneben erstaunt der wagemutige Umfang
eines kaum 20jährigen Kunstgewerbeschülers mit den Tücken der
Keramik. Geradezu gespinstartig legte Dinnendahl die Genreszenen
auf das zylindrische Gefäß, wobei der rötliche Scherben durch eine
sparsame Türkisglasur als Gegenfarbe raffiniert hindurchschimmert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 28 12:50:05 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Sep 2006 12:50:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Institut fuer Arbeit und Technik wird aufgeteilt
Message-ID: s51bc51f.042@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Geschichtskultur-Ruhr"
Datum: 27.09.2006, 18:09
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Mit der Entscheidung des Kabinetts vom Dienstag wird das Institut
Arbeit
und Technik (IAT/Gelsenkirchen) mit seiner in 18 Jahren am Standort
Gelsenkirchen gewachsenen und bundes- und europaweit renommierten
Forschungsarbeit in zwei Institute mit jeweils etwa der Hälfte der fast
80
Beschäftigten aufgeteilt. Beide Teile bedauern die Auflösung des
langjährigen Forschungszusammenhangs, deren Rationalität nicht
nachvollziehbar erscheint, weil sie dem Land weder finanzielle
Einsparungen bringt, noch die Forschung stärkt.

Der eine Teil wird unter dem Namen Institut Arbeit und Technik (IAT)
als
zentrale wissenschaftliche Einrichtung an der Fachhochschule
Gelsenkirchen
in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) fortgeführt.
Prof.
Dr. Franz Lehner wird als Professor der RUB die Leitung übernehmen.
Forschungsschwerpunkte werden die Bereiche "Gesundheit und
Lebensqualität", "Innovation, Raum und Kultur" sowie "Wissen und
Kompetenz" sein, Querschnittsaktivitäten gibt es zu den Themen
"Innovation
und Mittelstand", "Entwicklungsperspektiven des Ruhrgebiets" und
"Arbeit
in der wissensbasierten Volkswirtschaft".

Die Arbeits- und Bildungsforschung des IAT unter Leitung von Prof. Dr.
Gerhard Bosch wird eine eigenständige wissenschaftliche Einrichtung im
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften an der Universität
Duisburg-Essen,
Campus Duisburg. Das Institut setzt die Arbeiten der
Forschungsschwerpunkte "Arbeitszeit und Arbeitsorganisation",
"Flexibilität und Sicherheit", "Bildung und Erziehung im
Strukturwandel"
und "Entwicklungstrends des Erwerbssystems" fort.

Bis auf weiteres bleiben beide Institute im Wissenschaftspark
Gelsenkirchen, Umzugsmöglichkeiten in den nächsten Jahren werden
geprüft.
Die laufenden und neu hinzu kommenden Projekte werden planmäßig
verwirklicht, bestehende Kooperationen und Partnerschaften von beiden
Einrichtungen fortgesetzt. Beide Teile erwarten durch die Einbindung
in
den Forschungsverbund an der jeweiligen Hochschule positive Effekte
für
die Weiterentwicklung der eigenen Stärken und Kompetenzen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 28 13:16:07 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Sep 2006 13:16:07 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Der Maerker, Januar-Juni 2006
Message-ID: s51bcb40.009@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 28.09.2006, 13:30


SERVICE: TOC

Der Märker
Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehem. Grafschaft
Mark und den Märkischen Kreis
55. Jahrgang
Januar - Juni 2006
Heft 1/2
ISSN: 0024-9661

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=90




Seiten in Auswahl [AS]

S. 8-10
Wittmütz, Volkmar
Manfred Luda 2001-2006

S. 11-25
Luda, Manfred
Die Eisenregionen in Preußen bis 1800 -
Ein Vergleich

S. 26-37
Luda, Manfred
Starker Minister eines schwachen Kurfürsten
Der Märker Graf Adam zu Schwarzenberg

S. 38-55
Luda, Manfred
Des Märkers einseitige Liebe:
Die Preußenherrscher wahrten Distanz

S. 56-72
Luda, Manfred
Das Werden der Schwerindustrie im Ruhrgebiet und das
märkisch-bergische Kleineisengewerbe 1800-1870

S. 73-76
Müller, Karin
Bibliografie Manfred Luda (1949-2006)

S. 76-81
Buchbesprechungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 28 14:08:40 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Sep 2006 14:08:40 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatpflege in Westfalen, 4/2006
Message-ID: s51bd777.033@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 28.09.2006, 14:10


SERVICE: TOC

Heimatpflege in Westfalen
19. Jahrgang
4/2006
ISSN 0933-6346


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=34





Inhalt in Auswahl [AS]

S. 1-5
Bönninghausen, Helmut
Industriekultur im westfälischen Ruhrgebiet

S. 6-9
Sürig, Gabriele
Das "Seihof-Teich-Projekt"
Ein Erfahrungsbericht

S. 9f.
Westfälischer Heimatbund intern
Wolfgang Kirsch zum Vorsitzenden gewählt

S. 10
Plattdeutsch.Netz
Preis für Erforschung der plattdeutschen Sprache

S. 11f.
Heimatvereine von A-Z

S. 12-16
Tagungs- und Verwaltungsberichte

S. 16f.
Museen und Ausstellungen

S. 17-24
Nachrichten und Notizen

S. 24-26
Neuerscheinungen

S. 26-28
Persönliches

S. 28-34
Buchbesprechungen

S. 34-40
Zeitschriftenschau