E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2006 - 06


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 50 (205 KB)
 
 
From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 1 16:39:35 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Jun 2006 16:39:35 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Versteinerte Schaetze Westfalens,
02.06.2006-01.07.2007, Muenster
Message-ID: s47f1867.011@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.06.2006, 11:24


AUSSTELLUNG

Versteinerte Schätze Westfalens
Fossilien aus 450 Millionen Jahren im LWL-Museum für Naturkunde

Ab dem 2. Juni präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
in seinem Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster 500 versteinerte
Schätze auf über 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Zahlreiche
Versteinerungen lagern in den Magazinen des LWL-Naturkundemuseums
und wurden bisher noch nie öffentlich ausgestellt. Die neue Ausstellung
zeigt die Überreste tierischen und pflanzlichen Lebens aus 450 Millionen
Jahren Erdgeschichte.

Seit 1980 können in Nordrhein-Westfalen nach dem Denkmalschutzgesetz
Fossilien als Bodendenkmäler geschützt werden. Die LWL-Forscher konnten
viele Funde bei Ausgrabungen in allen Teilen Westfalen-Lippes vor der
Zerstörung retten. Die Versteinerungen geben eine Übersicht über die
Entwicklung der Landschaft Westfalens und des Lebens in der Region.

Zu den Exponaten der Sonderausstellung "verSTEINerte SCHÄTZE
Westfalens" gehören zum Beispiel die jüngsten Dinosaurier-Funde aus
Westfalen (Kreis Minden-Lübbecke und Märkischer Kreis) und die weltweit
einzigartigen Insekten-Funde aus Hagen-Vorhalle, die als die ältesten Flug-
insekten der Welt gelten. Internationales Aufsehen erregte etwa Namurotypus
sippeli. Mit 32 Zentimetern Flügelspannweite ist sie die größte Libelle des
Namur (vor zirka 319 Millionen Jahren).

Bei vielen Urnetzflüglern, wie etwa den Lithomantis varius, hat sich die
Farbfleckung der Flügel erhalten. Sie gehörten zu den Urnetzflüglern und
konnten, im Gegensatz zu den meisten heute lebenden Insekten, die Flügel
nicht auf den Hinterleib zusammenlegen.

Aus dem Steinkohlebergwerk in Ibbenbüren (Kreis Steinfurt) zeigt das
LWL-Museum Platten des Tausendfüßers Arthropleura, des größten
Gliederfüßers der Erdgeschichte. Diese Tiere konnten eine Länge von über
zwei Metern erreichen. Pfeilschwanzkrebse, deren Nachfahren heute nur
noch an der Atlantikküste Nordamerikas und an den Küsten Südostasiens
vorkommen, lebten vor rund 310 Millionen Jahren auch in Ibbenbüren.

Auf einer Halde des Steinkohlebergwerks Auguste-Viktoria/Blumenthal in
Marl-Sinsen (Kreis Recklinghausen) wurde ein Fragment eines Tausendfüßer
gefunden. Auch dieses Fragment wird in der neuen Sonderausstellung zu
sehen sein. Vertreter dieser Tiergruppe gehören im deutschen Karbon zu
den großen Seltenheiten. Lediglich fünf Exemplare wurden bisher in den
letzten 150 Jahren gefunden, davon zwei in Hagen-Vorhalle und das jüngste
Exemplar in Marl-Sinsen. Dieser Tausendfüßer gehört zu der im Erdaltertum
ausgestorbenen Gruppe der Archipolypoda, deren Kennzeichen Stacheln
auf der Körperoberfläche sind. Aufgrund der langen Stacheln war diesen
Tausendfüßern ein Leben im Boden nicht möglich. Diese Tiere haben vielmehr
auf dem Boden oder kletternd an Pflanzen gelebt.

In einem Massenkalksteinbruch in Warstein (Kreis Soest) entdeckten 1999
Forscher eine fossilführende Spaltenfüllung und bargen die Funde mit einem
Hubwagen aus der 14 Meter hohen Steilwand. Zu den herausragenden Funden
zählen Knochen von Höhlenlöwen und Nashorn. Bereits im Foyer des LWL-
Museums finden die Besucher den größten Riesenammoniten (Kopffüßer) der
Welt. Dieser versteinerte Kopffüßer hat einen Durchmesser von 1,80 Meter,
wiegt zirka 3,5 Tonnen und wurde zum Wahrzeichen des Museums. Abgüße
des Riesenammoniten sind in fast allen großen Naturkundemuseen der Welt zu
sehen. Der Ammonit aus einem Steinbruch bei Seppenrade im südlichen Münster-
land ist bereits seit 1895 im Eigentum des Museums.

Eine über sechs Quadratmeter große Platte mit versteinerten Seelilien aus Bad
Driburg (Kreis Höxter) zählt zu den Besonderheiten der neuen Ausstellung.
Seelilien sind keine Pflanzen sondern Tiere und gehören zu den Stachelhäutern.
Sie sind Verwandte der Seeigel und Seesterne.

Die größten Objekte der Ausstellung sind die 6,5 Meter große Rekonstruktion
eines Allosaurus-Dinosauriers und eine über neun Quadratmeter große
Gesteinsplatte mit Belemniten, die in Westerkappeln-Velpe (Kreis Steinfurt)
geborgen wurde. Belemniten sind genau wie Ammoniten ebenfalls Kopffüßer
und somit Verwandte der Tintenfische. Erhalten sind die keilförmigen Rostren
der Belemniten, eine Art Innenskelett. Die gezeigten Exemplare stammen aus
der Jura-Zeit.

Die kleinsten Objekte der Ausstellung sind auch die ältesten Fossilien Westfalens.
Die Trilobiten (Dreilapperkrebse, Gliederfüßer) stammen aus dem Ordovizium
des Sauerlandes und sind über 440 Millionen Jahre alt.

Bei einem Gang durch die Erdgeschichte - vom Ältesten zum Jüngsten, vom
Erdaltertum bis zur Erdneuzeit - ergänzen Rekonstruktionen von ausgestorbenen
Tieren und Abbildungen von Lebensräumen in der erdgeschichtlichen Vergangen-
heit die Sonderausstellung.

Zur Sonderausstellung wird eine Führung für Erwachsene sowie museums-
pädagogische Programme für alle Altersgruppen, vom Kindergarten bis zur
Jahrgangsstufe 13, angeboten.


INFO

Die Ausstellung läuft vom 02.06.2006 bis zum 01.07.2007 im

Westfälischen Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285
48161 Münster

Informationen zur Ausstellung, Führung und Museumspädagogik unter
Telefon (0251) 591-05.

Das Begleitbuch (132 Seiten) zur Ausstellung kostet 14,80 Euro.

Das Museum ist dienstags bis sonntags von
9 bis 18 Uhr geöffnet.
Eintritt: Kinder/Jugendliche 2,00 Euro,
Erwachsene 3,50 Euro, Familientageskarte 8,00 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 1 16:52:26 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Jun 2006 16:52:26 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Fu=DFball_unterm_Foerderturm=2C_?=
=?iso-8859-1?q?03=2E06=2E-09=2E07=2E2006=2C_Dortmund?=
Message-ID: s47f1b5e.082@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 01.06.2006, 13:57


AUSSTELLUNG

Fußball unterm Förderturm
Wanderausstellung zur WM erreicht das Finale auf Zollern

Eine Woche vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft wird am Freitag,
2. Juni, im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV die
Ausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet" angepfiffen. Sie erreicht damit
gleichzeitig das Finale, denn die WM-Stadt Dortmund ist der letzte von
insgesamt 15 Spielorten der Schau, die der Deutsche Fußball-Bund und
der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen im April letzten Jahres
auf Wanderschaft schickten.

Die Ausstellung im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) bietet den Besuchern vielfältige Einblicke in über 100 Jahre
Geschichte des runden Leders im Revier - der größten Fußballlandschaft
des Kontinents. 300 historische Bilddokumente halten dramatische
Momente fest, Thementafeln erläutern Hintergründe, besondere Exponate
erzählen von Niederlagen und Siegen. Historische Fußball-Reportagen,
Filmausschnitte und aktuelle Videospiele runden das Spektrum ab.

LWL-Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus erklärt, was der Fußball unterm
Förderturm zu suchen hat: "Seit 1926 war Sport Pflichtfach bei der
Ausbildung junger Bergleute, die Thema unserer Dauerausstellung ist.
Die Zechengesellschaften versprachen sich von der körperlichen Ertüchtigung
bessere Arbeiter, die sich durch Disziplin, Leistungsbereitschaft und Teamgeist
auszeichneten." Aus den Fußballmannschaften der Zechen, die untereinander
auch Turniere austrugen, ging zum Beispiel auch der jüngst verstorbene
Fußball-Altstar Erich Schanko hervor, der vom Bergmann auf Zollern zum
BVB-Profi avancierte und mit seinem Team Deutscher Meister wurde.

Begleitend zur "Fußballregion Ruhrgebiet" präsentiert das LWL-Industrie-
museum unter dem Titel "Fußball, Tennis, Pferderennen" rund 150 historische
Ansichtskarten zum Thema Reviersport aus der eigenen Sammlung. Im
Zentrum steht auch hier das runde Leder. Nicht nur die prominenten
Mannschaften mit ihren weltberühmten Fußballhelden werden vorgestellt,
sondern gerade auch die unbekannten Vorortmannschaften der Malocher -
von Wattenscheid bis Eving-Lindenhorst. Postkarten vom Schwimmen,
Boxen, Geräteturnen und Tennis ergänzen das Spektrum. Besonders
traditionsreich im Revier ist der Pferdesport, den der irische Bergingenieur
Thomas Mulvany im 19. Jahrhundert in Erinnerung an sein Herkunftsland
in Castrop heimisch werden ließ.


Fußballregion Ruhrgebiet
Mit einem Gesamtüberblick über die großen Erfolge beginnt der Rundgang
durch die Ausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet": Zeitungsausschnitte,
Fotos und Texte erzählen in 15 Kapiteln die wechselvolle Entwicklung von
den Anfängen im 19. Jahrhundert, als Fußball noch ein bürgerlicher Freizeit-
spaß war, bis heute. Mutige Sportpioniere stellt die Ausstellung ebenso vor
wie große Spielerpersönlichkeiten, legendäre Derbys und die schwierigen
gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Fußball im Schatten der Förder-
türme zu einer "Macht" aufstieg. Neben dem Spitzensport werden auch die
Leistungen der zahllosen kleinen Vereine einschließlich des Frauen-, Jugend-
und Freizeitfußballs eingebunden.

Stadion, Kabine und Kneipe
Um die Entwicklung der Stadionlandschaft Ruhrgebiet geht es in einer
Inszenierung, die die Teilung der Erlebniswelt Fußball in große Arenen und
kleine Stadien veranschaulicht. Die Besucher können zum Beispiel die
besondere Atmosphäre einer Kabine erleben. Auf einer alten Umkleidebank -
Trikots der Reviervereine und ein Kabinen-Großfoto vor Augen - lädt hier
Fußball-Literatur zum Stöbern ein. Der Film "Das Wunder von Bern" stand
Pate für eine Kneipenszenerie der 1950er Jahre. Wimpel von Reviervereinen,
der "Lumpenball" aus dem Film sowie Erinnerungsstücke aus der Fußballhistorie
gehören zur Ausstattung. "Es ging uns bei diesen Inszenierungen um zentrale
Zugangsbereiche zum Fußball", erläutert Projektleiter Uwe Wick vom Willibald
Gebhardt Institut - Forschungsinstitut für Sport und Gesellschaft - in Essen.

Fußball und Medien
Wissenswertes zur Geschichte der Fußballreportage - sowohl in Zeitungen und
Sport-Illustrierten als auch in Film, Rundfunk und Fernsehen - vermittelt eine
weitere Inszenierung. Ein Computer zeigt die heutigen Möglichkeiten auf, sich
im Internet über Fußball zu informieren. Aktuelle Videospiele laden zum Mitmachen
ein, und ein mit Bildern unterlegtes Feature von WDR 5 erzählt die Entwicklung
des Fußballs in Deutschland.

Fußball in 15 Städten
Im Rahmen der Abschluss-Ausstellung wird im LWL-Industriemuseum auch
lokale Fußballgeschichte lebendig. Erstmals werden alle "Stadt-Tafeln", die
die Schau an den jeweiligen Spielorten ergänzten, gemeinsam präsentiert. Sie
dokumentieren überwiegend die Ergebnisse von Unterrichtsprojekten zur
Fußballgeschichte des jeweiligen Ortes. So gibt die Schau auch viele
Informationen über die Geschichte des Dortmunder Fußballs - auch jenseits
des BVB. Denn von den mehr als 130 Vereinen, in denen heute Fußball gespielt
wird, können einige auf eine große Tradition zurückblicken. So ist der
Dortmunder FC 95 (heute im TSC Eintracht aufgegangen) der zweitältestes
Fußballklub des Reviers. Der 1908 gegründete SV Arminia Marten schaffte
1939 den Aufstieg in die Gauliga Westfalen und hielt sich dort vier Spielzeiten
lang. Und im organisierten Arbeiterfußball der Weimarer Republik besaß der
ATSV Eving-Lindenhorst einen ausgezeichneten Namen.


INFO

Fußballregion Ruhrgebiet
3. Juni bis 9. Juli 2006 (Eröffnung Fr, 2.6., 19 Uhr)

Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund

Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17.30 Uhr
Öffentliche Führungen:
4. und 5. Juni, je 14 Uhr;
11., 15., 18. und 25. Juni, je 16 Uhr;
2. Juli 15 Uhr
9. Juli 14 Uhr.
Gruppenführungen nach Vereinbarung.
Tel. Anmeldung unter 0201 1837611

Fußball, Tennis, Pferderennen
Reviersport im Spiegel der Ansichtskarte
3. Juni bis 3. September 2006
Öffentliche Themenführung: 2. Juli, 11 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 1 16:59:57 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Jun 2006 16:59:57 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Dilthey-Fellowships_f=FCr_Nachwu?=
=?iso-8859-1?q?chsforscher_der_Universitaet_Bielefeld?=
Message-ID: s47f1d16.005@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Brigitte Honerlage"
Datum: 01.06.2006, 13:05


AKTUELL

Dilthey-Fellowships für Nachwuchsforscher der Universität Bielefeld

Linguistin und Historiker erhalten im Rahmen der Initiative "Pro
Geisteswissenschaften" jeweils jährlich 80.000 Euro Förderung
Dr. Katharina J. Rohlfing (Technische Fakultät) und Dr. Frank
Uekötter (Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und
Theologie) erhalten jeweils ein Dilthey-Fellowship. Die Fritz Thyssen
Stiftung und die Volkswagenstiftung vergeben die Stipendien im
Rahmen der Initiative "Pro Geisteswissenschaften". Das Besondere
an den Stipendien ist die lange Laufzeit: Die Förderung erfolgt
zunächst für eine Dauer von fünf Jahren - kann aber um weitere
drei bis maximal fünf Jahre verlängert werden. Damit ist es den
Stipendiaten möglich, auch langfristige Projekte verlässlich finanziert
umzusetzen. Die jährliche Fördersumme beträgt jeweils 80.000 Euro.
Insgesamt haben die beiden Stiftungen diesem Jahr acht Dilthey-
-Fellowships vergeben.

Die Linguistin Dr. Katharina J. Rohlfing (35 Jahre) forscht und lehrt
seit 2005 an der Universität Bielefeld. Der Mutter zweier Kinder gelingt
ein Kuriosum, denn sie arbeitet als Stipendiatin der Initiative "Pro
Geisteswissenschaften" in der Technischen Fakultät: Dr. Katharina J.
Rohlfing ist in der Arbeitsgruppe "Angewandte Informatik" tätig und
untersucht, wie Kinder von Eltern lernen und ob man diese
Erkenntnisse in einer Mensch-Roboter-Interaktion umsetzen kann. Der
Titel ihres Dilthey-Projekts: "Symbiose von Sprache und Handlung".

Ähnlich wie Roboter werden Kinder mit neuen Informationen überschüttet.
Anders als bisher konstruierte Roboter sind Kinder jedoch in der Lage,
jegliche Unterstützung der Umwelt zu nutzen, um diese Informationen
über die Welt zu strukturieren. Denn die Umwelt passt sich an sie an:
Erwachsene äußern einen speziellen multimodalen Input oder Feedback.
Diese Unterstützung ändern sie je nach kognitiven und sprachlichen
Fähigkeiten ihres Kindes und in Abhängigkeit von situativen Faktoren.
Selbst eine Auseinandersetzung mit der gegenständlichen Umwelt findet
in dieser sozialen Einbettung statt. Das zentrale Anliegen des Projektes
ist es, diese Unterstützung der Umwelt in Studien mit Kindern und ihren
Eltern zu erforschen, und somit das Lernen im Allgemeinen, und Sprach-
lernen im Speziellen als Angleichung zweier Kommunikationspartner zu
untersuchen. Die gewonnenen Erkenntnisse zum Lernen werden in der
Mensch-Roboter-Interaktion modelliert und evaluiert.


Der Geschichtswissenschaftler Dr. Frank Uekötter (35 Jahre) ist
wissenschaftlicher Angestellter an der Fakultät für Geschichtswissenschaft,
Philosophie und Theologie. Er beschäftigt sich mit der Wissensgeschichte
der Landwirtschaft. Von 1991 bis 1997 war er Stipendiat der Studienstiftung
des deutschen Volkes. Der Titel seines Dilthey-Projekts: "Wissensgeschichte
der Landwirtschaft im 20. Jahrhundert. Auf dem Weg zu einer Epistemologie
des Vergessens".

Die wenigsten Menschen denken bei Landwirtschaft zuerst an Wissenschaft.
Tatsächlich gehören die Agrarwissenschaften jedoch zu den Giganten der
Forschung, durchaus vergleichbar mit der Medizin und den Ingenieur-
wissenschaften. Aber anders als diese Fächer ist die Geschichte des
landwirtschaftlichen Wissens nur sehr bruchstückhaft erforscht. Hier setzt
das Projekt an und analysiert den Wandel des landwirtschaftlichen
Produktionswissens, der im 20. Jahrhundert den Aufstieg zu einer historisch
präzedenzlosen Produktivität ermöglichte, aber zugleich ökonomische und
ökologische Probleme in ebenfalls völlig neuartigem Umfang hervorrief.
Durch eine Erweiterung der Wissenschaftsgeschichte zur Wissensgeschichte
kommen dabei auch die landwirtschaftlichen Praktiker in den Blick: Wie
gelangte wissenschaftliches Know-how zu den Landwirten? Was fand und
findet den Weg von den Praktikern zu den Forschern zurück? Es geht in
dem Projekt daher auch um historische Grundlagen einer ökologischen
Wende der Landwirtschaft, die in der gegenwartspolitischen Agrardebatte
viel zu wenig Beachtung finden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 2 11:27:43 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Jun 2006 11:27:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bewerbungen fuer den "Felix-Suemmermann-Preis 2006"
noch bis Ende Juni moeglich
Message-ID: s48020ca.011@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 01.06.2006, 15:50


AKTUELL

Bewerbungen für den "Felix-Sümmermann-Preis 2006" noch
bis Ende Juni möglich

Kreis Borken und Sparkasse Westmünsterland würdigen
besondere Verdienste im Bereich der Denkmalpflege

Noch bis zum 30. Juni nimmt der Kreis Borken Bewerbungen
für den "Felix-Sümmermann-Preis für Denkmalpflege" entgegen.
Gewürdigt werden mit der Auszeichnung, die mit insgesamt
5.000 Euro dotiert ist, besondere Dienste um die Rettung,
Erhaltung, Restaurierung und Pflege von Denkmälern im
Kreisgebiet sowie die touristische Erschließung von Denkmälern
oder anderweitige innovative Projekte zum Thema. Eingereicht
werden können auch Forschungsarbeiten, Dokumentationen
und Publikationen zu regionalen denkmalpflegerischen Fragen.
Über die Vergabe der Preisgelder, die von der Sparkasse West-
münsterland gestiftet werden, entscheidet eine unabhängige
Jury unter Vorsitz von Landrat Gerd Wiesmann.

Die Preisverleihung ist für den 10. September, den Europäischen
Denkmaltag und zugleich den Tag des offenen Denkmals in
Deutschland, geplant. Bewerben können sich Einzelpersonen,
Gruppen, Vereine, Institutionen und Kommunen. Entsprechende
Meldungen nimmt der

Fachbereich Schule, Bildung, Kultur, Sport des Kreises Borken
Burloer Straße 93
46325 Borken
Tel. 02861 / 82 13 50
Fax 02861 / 82 13 65
E-Mail: a.boeing at kreis-borken.de

entgegen. Dort wie auch im Internet unter www.kreis-borken.de
gibt es weitere Informationen zum "Felix-Sümmermann-Preis".
Felix Sümmermann stand von 1920 an - zunächst als
kommissarischer Leiter des Landratsamtes, ab 1921 als
gewählter Landrat - fast 35 Jahre an der Spitze des Kreises
Ahaus und machte sich während dieser Zeit außerordentlich
um die Kultur im Kreis verdient. So war es auch in erster
Linie sein Verdienst, dass das stark zerstörte Schloss Ahaus
vom Kreis erworben und wieder aufgebaut wurde - das zu
einer Zeit, als viele andere drängende Probleme den
Wiederaufbau nicht unumstritten machten. Auch seine
vielfältigen Bemühungen um die Erhaltung der noch
unzerstörten historischen Ortskerne wie einzelner Denk-
mäler wirken bis heute fort. Mit der Benennung des
Denkmalpreises nach Felix Sümmermann würdigt der
Kreis Borken dessen großes Engagement für die Denkmal-
pflege im Westmünsterland.


INFO

Fachbereich Schule, Bildung, Kultur, Sport des Kreises Borken
Burloer Straße 93
46325 Borken
Tel. 02861 / 82 13 50
Fax 02861 / 82 13 65
E-Mail: a.boeing at kreis-borken.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 6 12:14:11 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Jun 2006 12:14:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 11.05.-01.06.2006
Message-ID: s485719f.089@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 06.06.2006, 11:59


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des
Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]

Quelle:
http://www.wdr.de/nachrichten/




WDR-Nachrichten aus Südwestfalen vom 01.06.2006

Kopftuchverbot stößt auf Ablehnung (14:33)
Das Zentralinstituts Islamarchiv in Soest hat das Kopftuchverbot für
muslimische Lehrerinnen in Nordrhein-Westfalen verurteilt. Das Verbot
betreffe zwar nur wenige Frauen in NRW, doch die Empörung unter den
Muslimen darüber sei sehr groß, sagte der Seniordirektor des
Islamarchivs, Salim Abdullah, dem WDR. Die Moslems in Südwestfalen
fühlten sich einmal mehr ausgegrenzt.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 01.06.2006

Urnetzflügler und Höhlenlöwen (17:53)
Das Westfälische Museum für Naturkunde in Münster zeigt ab Freitag
versteinerte Schätze aus 450 Millionen Jahren Erdgeschichte. Die Hälfte
der 500 Fossilien aus Westfalen werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit
präsentiert. Zu den Ausstellungsstücken gehören weltweit einzigartige
Funde wie etwa ein vollständig erhaltener Einhornhai. Die
Sonderausstellung läuft bis zum 1. Juli.

Nachrichten aus OWL vom 01.06.2006

Konventgarten für Kloster Dalheim (15:12)
Die Bauarbeiten für ein Westfälische Klostermuseum in Dalheim im Kreis
Paderborn liegen voll im Plan. Der Landschaftsverband will am Montag
einen neuen Konventgarten eröffnen, der sich am historischen Vorbild
orientiert. Darüber hinaus werden derzeit für rund 10 Mio. Euro mehrere
Klostergebäude restauriert. Das Museum für Klosterkultur soll zur
nächsten Saison eröffnet werden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 30.05.2006

Recklinghausen: Oliver Wittke verspricht Geld (15:49)
In Recklinghausen werden die Städtebau-Fördermittel bis zum Jahr 2010
nicht zurückgefahren. Das versprach Bau- und Verkehrsminister Oliver
Wittke bei einem Besuch der Stadt. Die Mittel zur Finanzierung
kommunaler Verkehrsprojekte sollen demnach sogar bis 2013 in bisheriger
Höhe erhalten bleiben. Außerdem versprach Wittke der Stadt, dass eine
finanzielle Förderung ihrer Pläne für den Saalbau weiterhin möglich sei.
Der Saalbau wurde vor sechs Jahren geschlossen. Die Stadt möchte ihn
wieder herrichten und daraus für 25 Millionen Euro ein Zentralmuseum
machen. Das Projekt müsse sich aber als wirtschaftlicher erweisen als
die bisher noch drei Museumsstandorte in der Stadt, sagte Wittke.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 29.05.2006

Herne: Neue Ausstellung im Archäologiemuseum (13:38)
Im Archäologischen Museum in Herne wird am Abend die Ausstellung *Klima
und Mensch" eröffnet. Darin wird die Klimageschichte aus sechs Millionen
Jahren dokumentiert. 800 Fundstücke aus aller Welt sind für diese
Ausstellung zusammengetragen worden, die Kosten betrugen 1,7 Millionen
Euro. Die Reise durch Zeit und Kontinente beginnt vor sechs Millionen
Jahren, als das Mittelmeer durch einen Gesteinsbruch in der heutigen
Straße von Gibraltar volllief. In der Ausstellung ist zu sehen, wie
Tiere und Menschen sich in der Folgezeit an extreme Kälte oder Dürre
angepasst haben. In der Gegenwart angekommen, wird in einem virtuellen
Streitgespräch erörtert, ob wir uns auf eine neue Eiszeit zu bewegen
oder ob sich die Erde im Gegenteil immer weiter erwärmt. Ab morgen ist
die Ausstellung ein Jahr lang für Besucher geöffnet. Der Eintritt
beträgt für Erwachsene fünf, und für Kinder drei Euro. Familien mit
zwei Kindern zahlen elf Euro.

Nachrichten aus OWL vom 24.05.2006

Museum MARTa mit hohem Verlust (16:52)
Das Herforder Kunst- und Designmuseum MARTa hat im ersten Betriebsjahr
550.000 Euro Verlust gemacht. Auch für das laufende Jahr rechnet die
Stadtverwaltung mit einem Defizit. Die Besucherzahlen stimmten zwar,
doch die Eröffnung vor einem Jahr und aufwändige Ausstellungen seien
teurer geworden als erwartet. Auch habe der Museumsbau fast 1,7 Mio.
Euro mehr als geplant gekostet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 23.05.2006

Kein Sieger im Wettbewerb ums "U" (17:45)
Der Architektenwettbewerb zum so genannten Dortmunder U ist ohne Sieger
zu Ende gegangen. Die Jury vergab statt dessen drei zweite Preise. Das
ehemalige Brauerei-Hochhaus mit dem riesigen U auf der Spitze soll für
rund 35 Millionen Euro zu einem Museum umgebaut werden. Die prämierten
Entwürfe werden jetzt überarbeitet. Danach soll sich der Stadtrat für
einen der drei Vorschläge entscheiden.




Nachrichten aus OWL vom 22.05.2006

Tupperware im MARTa (16:14)
Das Herforder Museum MARTa widmet der *Tupperware" eine
Sonderausstellung. In Kooperation mit dem Design-Museum Gent zeichnet es
ab Donnerstag die Erfolgsgeschichte der Plastikbehälter nach. Der
amerikanische Chemiker Earl Silas Tupper hat vor 60 Jahren die erste
luftdichte Kunststoffbox erfunden. Ihr Erfolg kam mit den Tupperpartys,
zu denen sich allein in Deutschland jährlich 14 Mio. Menschen treffen.

Nachrichten aus OWL vom 20.05.2006

Museen fehlt Geld (12:38)
In den meisten Museen der Region ist das Geld knapp. Nach Angaben der
Museumsinitiative OWL bekommen vor allem kommunale und private
Einrichtungen die Finanzprobleme der Gemeinden zu spüren. Vielen der 170
Museen in OWL fehle deshalb das Geld für Neuankäufe oder Ausstellungen.
Ohne Sponsoren und Fördervereine komme kaum noch ein Museum aus. Rund
die Hälfte der Museen öffnen am Sonntag zum Internationalen Museumstag
ihre Pforten.




Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.05.2006

Am Sonntag Eintritt in Museen frei (11:32)
Am "29. Internationalen Museumstag" beteiligen sich auch die Museen der
Region. Der bundesweite Museumstag am Sonntag soll auf die Vielfalt der
Museen in Deutschland aufmerksam machen. Der Eintritt zu allen
städtischen Museen ist frei, Führungen und Arbeitsmaterialien müssen
aber bezahlt werden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 13.05.2006

Hattingen: Bandwebereimuseum feiert Geburtstag (12:04)
Mit einer Ausstellung und einem Festakt feiert das Bandwebereimuseum in
Hattingen-Elfringhausen am Samstag sein 10jähriges Bestehen. Die
Ausstellung *ALAJAQUARD" ist der Beginn einer Kampagne, das
Bandwebereimuseum dauerhaft zu sichern und auszubauen und das Hattinger
Hügelland touristisch attraktiver zu machen. Das Bandwebereimuseum zeigt
anhand funktionstüchtiger Bandstühle eine Jahrhunderte alte
Handwerkskunst.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 6 12:23:36 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Jun 2006 12:23:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Edition Detmold",
Kirchebuchduplikate aus Almena und Alverdissen sind digital
verfuegbar
Message-ID: s48573e6.027@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Bettina Joergens" Bettina.Joergens at lav.nrw.de
Datum: 02.06.2006, 12:23


AKTUELL

Die "Edition Detmold" ist da!
Kirchebuchduplikate aus Almena und Alverdissen sind digital!
Präsentation am 08. Juni 2006
im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Die ersten beiden Ausgaben der "Edition Detmold" mit
digitalisierten Kirchenbuchduplikaten aus Almena und
Alverdissen aus dem 19. Jahrhundert sind raus!

In diesen Personenstandsbüchern sind Geburten, Heiraten,
Sterbefälle und Konfirmationen von 1776 bis 1875 gelistet.
Für Orts- und Familienforscher sind Kirchenbücher und Kirchen-
buchduplikate daher wesentliche Grundlagen, um Namen,
Verwandtschaftsverhältnisse, Heiratsverhalten, Berufe oder
Krankheiten der ehemaligen Ortsbewohnerinnen und -bewohner
zu ermitteln. Aber nicht nur Familienforscher werden sich freuen.


Auch für die historische Demographie- und Sozialforschung
sind Personenstandsbücher eine wichtige Quelle. Historikerinnen
und Historiker erhalten mit der archivischen Erschließung auf
der CD-Rom auf einen Blick ein Inhaltsverzeichnis, Informationen
etwa über häufige Todesursachen und künftige Niederlassungsorte
- ein Hinweis auf Migration oder sogar Auswanderung. Sie sehen
auch, ob z.B. die Berufe der Eltern der Geborenen angegeben
sind. Die "Edition Detmold" richtet sich damit an ein breites
historisch
interessiertes Publikum.

Bislang waren Kirchenbücher und Kirchenbuchduplikate nur im
Archiv zu den Archivöffnungszeiten einsehbar. Nun liegen die
Kirchenbuchduplikate - gut transportabel - auf CD-Rom mit
ausführlichen Beschreibungen der Archivalien vor. Die Abbildungen
der Kirchenbuchduplikate sind darauf komfortabel mit einem Viewer
zu betrachten, zu vergrößern oder zu verkleinern.

Die "Edition Detmold" ist - wie die "Edition Brühl" - ein
Gemeinschafts-
werk der Verlags GmbH Patrimonium Transcriptum Bonn und dem
Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold.
Das Landesarchiv NRW ließ für dieses Projekt wurden gut 40.000
Mikrofilmaufnahmen von Kirchenbuchduplikaten aus Lippe auf 67
Filmrollen digitalisieren. Die Digitalisate wurden geordnet und mit
einer archivischen Beschreibung versehen. Die Verlags GmbH
Patrimonium Transcriptum (PTV) Bonn erstellt und vertreibt die
CD-Roms. Die Lippische Landeskirche gab darüber hinaus die
Genehmigung, den Bestand Lippischer Kirchenbuchduplikate (ein
Depositum der Landeskirche im Staatsarchiv) digital zu
veröffentlichen.

Almena und Alverdissen machen den Anfang. In diesem Jahre
werden weitere Ausgaben mit Kirchenbuchduplikaten aus Augustdorf
und Barntrup folgen.

Zu der Ausgabe der CD-Roms gibt es eine zweisprachige Broschüre,
die auf Deutsch und Englisch über das Projekt informiert. Wer
erstmals eine CD-Rom erhält, bekommt die Broschüre kostenlos.
Der Preis für eine CD-Rom variiert je nach Umfang des Inhalts.
Vo. 1/Almena und Vol. 2/Alverdissen sind jeweils für 34,50 EUR
beim Verlag PTV zu erwerben: Patrimonium Transcriptum Verlags
GmbH, Oppenhoffstraße 16, 53111 Bonn, www.ptverlag.de
; info at ptverlag.de.

Was es in Zukunft noch gibt: die Abschrift der Kirchenbuchduplikate
auf der CD. Familienforscherinnen und Familienforscher engagieren
sich z.T. sehr darin, den Inhalt der Personenstandsbücher vollständig
in Datenbanken und damit leicht recherchierbar zu erfassen. Wer eine
solche Arbeit leistet, kann diese unter eigenem Namen und nach Rück-
sprache mit dem Staatsarchiv, auf der entsprechenden CD-Rom
veröffentlichen. Das On-demand-Verfahren ermöglicht eine Publikation
der Abschrift auch nach der Erstauflage. Alverdissen wird z.Z. von
einer Genealogin erfasst und für die Edition aufbereitet.


INFO

Dr. Bettina Joergens
Landesarchiv NRW
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
Fax: 05231/766-114
Zentrale: 05231/766-0
bettina.joergens at lav.nrw.de
stadt at lav.nrw.de
www.archive.nrw.de / www.lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 7 10:46:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Jun 2006 10:46:14 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/19
Message-ID: s486ae91.063@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl"
Datum: 06.06.2006, 12:45


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-19 für den Zeitraum vom 20.05.2006 bis
zum 26.05.2006
mit insgesamt 37 Titeln ist unter der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html







From mw at jmr-weidner.de Thu Jun 8 10:36:07 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Thu, 08 Jun 2006 10:36:07 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Luxus und Dekadenz" kommen 2007 nach Haltern
Message-ID: 4487E177.4040107@jmr-weidner.de>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.06.2006, 09:58


AUSSTELLUNG

„Luxus und Dekadenz“ kommen 2007 nach Haltern
LWL-Römermuseum will an Erfolg seiner Herculaneum-Ausstellung anknüpfen

Die Kulturpolitiker des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben
jetzt einer neuen Ausstellung in seinem Westfälischen Römermuseum
Haltern über „Luxus und Dekadenz“ in der Römerzeit zugestimmt. Von Juli
bis November 2007 will das Museum Facetten des römischen Luxus-lebens in
den antiken Städten am Golf von Neapel vor 2000 Jahren zeigen und damit
an die erfolgreiche Herculaneum-Ausstellung 2005 (129.000 Besucher)
anknüpfen.

„Nirgendwo lassen sich Üppigkeit und Pracht der römischen Oberschicht
besser zeigen als in den verschütten Städten am Golf von Neapel. Pompeji
war durch sein angenehmes Klima Anziehungspunkt für die Vermögenden:
Prachtvolle Stadthäuser, aufwändige Gastmähler, millionenschwerer
Schmuck und kostbare Kunst, aber auch das Leben auf Kosten anderer,
Verschwendungssucht und Dekadenz traten offen zu Tage“, erläuterte
LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe den Ansatzpunkt der Ausstellung.

Die knapp 500.000 Euro teure Ausstellung will erstmals in Deutschland
frisch restaurierte Wandmalereien aus dem Neapeler Nationalmuseum,
großformatige Prunkstücke, Silbergeschirr, Glas, Gold-schmuck und
Kunstwerke aus Bronze und Marmor präsentieren. Ein römisches Luxusbad
und neue Computeranimationen der berühmten Mysterienvilla in Pompeji
sollen rund 50.000 Besucher anziehen.

Die Dekadenz-Ausstellung ist als Kooperation des LWL mit dem
Focke-Museum in Bremen und der Archäologischen Staatssammlung in
München, den zwei späteren Ausstellungsorten, geplant und soll 2007 an
das 100-jährige Jubiläum der Gründung des Römisch-Germanischen Museums
in Haltern erinnern.

Dem Projekt muss noch endgültig der LWL-Landschaftsausschuss am 23. Juni
zustimmen.





From mw at jmr-weidner.de Thu Jun 8 10:40:29 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Thu, 08 Jun 2006 10:40:29 +0200
Subject: [WestG] f?r lippische Geschichte, Nr. 4
Message-ID: 4487E27D.5070701@jmr-weidner.de>

Von: "Hartmann, Jürgen"
Datum: 07.06.2006, 22:29


TOC-E

Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte - die Nummer 4 ist
erschienen. Das neue Heft ist 38 Seiten stark und steht zum Download
bereit unter www.rosenland-lippe.de

Beiträge:

Andreas Ruppert:
Das Warschauer Ghetto und Detmold (2-17)

Dirk Mellies:
„Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens?“ Kommunistische
Presse in Ostwestfalen-Lippe 1946-1956 (18-25)

Jürgen Hartmann:
Eine gescheiterte Ehrenbürgerschaft. Oerlinghausen und Marianne Weber
(26-28)

Diskussion:

Ein Gedenkbuch für die Opfer des NS-Regimes aus ganz Lippe?
(Jürgen Hartmann/Andreas Ruppert) (29-31)

Rezensionen:

Hertha Koenig: Die Lippische Rose. Bielefeld 2003. (Andreas Ruppert) (32-37)

Stefan Wiesekopsieker: Hoffmanns Stärkefabriken in Salzuflen. Lemgo 2005
(Annette Fischer) (37-38)



INFO

Kontakt:
Jürgen Hartmann
Barbarastraße 36 c
48429 Rheine
Tel.: 05971/405604
E-Mail: redaktion at rosenland-lippe.de
URL: www.rosenland-lippe.de





From mw at jmr-weidner.de Thu Jun 8 12:22:12 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Thu, 08 Jun 2006 12:22:12 +0200
Subject: [WestG] ?Bilder, die aus dem Rahmen fielen?, Soest
Message-ID: 4487FA54.2000500@jmr-weidner.de>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.06.2006, 11:57


AUSSTELLUNG

„Bilder, die aus dem Rahmen fielen“: Ausstellung zieht Bilanz der
Hilfsaktion für Soester Kunst - Verein hat sich gebildet

Im Januar 2005 machten die Stadt Soest und der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) mit dem provokanten Ausstellungstitel „Bilder, die
aus dem Rahmen fallen“ darauf aufmerksam, dass viele Kunstwerke, die in
westfälischen Archiven schlummern, akut gefährdet sind, wenn sie nicht
bald restauriert werden. Die Ausstellungsmacher vom Soester
Wilhelm-Morgner-Haus und vom LWL-Museumsamt bewiesen Mut und zeigten
bewusst beschädigte Bilder - verbunden mit der Aufforderung an die
Besucher, Patenschaften für die Bilder zu übernehmen und so zu
verhindern, dass sie tatsäch-lich aus dem Rahmen fallen. „Das Experiment
ist gelungen, es kann Vorbildcharakter für andere Städte in Westfalen
haben“, urteilt Klaus Kösters vom LWL-Museumsamt.

Nach anderthalb Jahren ziehen die AusstellungsmacherBilanz – wieder in
Form einer Ausstellung. Denn die ersten Bilder sind restauriert und
können wieder gezeigt werden. Als Folge der Ausstellung bildete sich
sogar ein Verein engagierter Bürger in Soest, um langfristig Geld für
den Erhalt der wertvollen Bilder zu sammeln. Auch viele Privatleute und
Vereine nutzen die Möglichkeit der Patenschaften, um Geld zu spenden.
Insgesamt kam eine fünfstellige Summe zusammen, so dass mit zusätzlichen
Mitteln der Stadt Soest und den Zuschüssen des Westfälischen
Museumsamtes die ersten, dringenden Bilderrestaurierungen in Angriff
genommen werden konnten.

„Die Ausstellung war ein mutiges Experiment. Bisher hat sich niemand
getraut, unrestaurierte Bilder, die durch jahrelange falsche Lagerung
und unsachgemäße oder verpasste Restaurierungen Schaden genommen haben,
der Öffentlichkeit unrestauriert zu präsentieren. Die öffentliche
Aufmerksamkeit nicht nur in Soest war groß und die Ausstellung schlug
alle bisherigen Besucherrekorde“, lobt Kösters. Erstmals sei einer
breiten Öffentlichkeit bewusst geworden, dass es dringenden
Handlungsbedarf gebe, um den wertvollen Kunstbesitz der Stadt Soest in
einer Zeit zu sichern, in der die kommunalen Kassen leer seien, so
Kösters weiter.

Mit dem Erlös wurden unter anderem Bilder von Josef Albers und Otto
Modersohn restauriert, die jetzt in der Ausstellung zu sehen sind.
Außerdem hat die Stadt Soest die Magazinräume saniert. So können die
Bilder nach der Ausstellung sachgerecht gelagert werden.

Eine Erfolgsgeschichte also? „Ja und nein. Vieles ist inzwischen in
Soest für den Kunstbesitz und das städtische Museum getan worden und dem
Engagement der Soester gebührt höchstes Lob. Aber die bisher getroffenen
Maßnahmen reichen noch nicht aus. Etliche Bilder müssen noch restauriert
werden und die dafür erforderlichen Geldsummen sind beträchtlich.
Insbesondere der weltweit einmalige Bilderbestand des Soester
Expressionisten Wilhelm Morgner erfordert eine weitere Pflege“, so
Kösters. Vor allem auch deswegen, weil Morgners Malweise komplizierte
Restaurierungsverfahren notwendig mache, die man nicht mehr allzu lange
hinauszögern dürfe, weil sonst die Schäden unwiderruflich sein würden,
betont LWL-Restaurator Eckhard von Schierstaedt. Der Soester
Stadtarchivar Dr. Norbert Wex sieht in der neuen Ausstellung Soester
Bilder zugleich „einen erfreulichen Rückblick auf das bisher Erreichte
und gleichzeitig einen erneuten Appell mitzuhelfen, dass diese
international bedeutende Kunstsammlung langfristig gerettet wird“.

Die Ausstellung zeigt neben den restaurierten Bildern auch viele
(unrestaurierte) Gemälde und Zeichnungen von Wilhelm Morgner, die alle
mit dem Thema „Soester Börde“ und Landwirtschaft zu tun haben, das im
Werk Morgners eine zentrale Stelle einnimmt. Zugleich konfrontiert die
Ausstellung Morgners Arbeiten mit frühen Fotografien der Soester Börde
und der hier arbeitenden Menschen, die aus dem Besitz des Soester
Stadtarchivs stammen.

Bilder, die aus dem Rahmen fielen
Übersichtsschau des Wilhelm-Morgner-Hauses
in Zusammenarbeit mit dem Westfälischen Museumsamt
Wilhelm-Morgner-Haus, Thomästraße 2 in Soest
11. Juni bis 30. Juli
Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr,
sonntags 10.30 bis 12.30 Uhr
Eintritt: frei





From mw at jmr-weidner.de Thu Jun 8 12:27:44 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Thu, 08 Jun 2006 12:27:44 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Glashuette Gernheim: "Jederzeit Kaffeezeit",
ab 18.06.2006
Message-ID: 4487FBA0.3020201@jmr-weidner.de>

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.06.2006, 10:36


AUSSTELLUNG

Jederzeit Kaffeezeit! Kaffee ist Kultur
Neue Sonderausstellung in der Glashütte Gernheim

Sein Duft liegt heute zu beinahe jeder Tages- und Nachtzeit in der Luft:
der Kaffee, das Lieblingsgetränk der deutschen ist allgegenwärtig.
Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso und Milchkaffee: alles was das
Genießerherz begehrt ist ständig und in großer Auswahl zu haben. Es ist
nicht vorstellbar, dass Kaffee einmal ein seltener Luxus war. Davon
erzählt die Ausstellung "Jederzeit Kaffeezeit", die am Sonntag (18.6.)
um 11 Uhr im Westfälischen Industriemuseum Glashütte Gernheim eröffnet wird.

Die Schau zeigt anhand von rund 200 Exponaten eine Kulturgeschichte der
Kaffeezubereitung und des Kaffeegenusses. Von einer winzigen
Thermos-Espressotasse über handbetriebene und elektrische Kaffeemühlen,
von einfachen Filterkannen bis hin zu italienischen
Designer-Espressomaschinen reicht das Spektrum der Stücke, die
verblüffende Einblicke in die Veränderung der Kaffeetrinkgewohnheiten
aller sozialen Schichten und den Fortschritt der Kaffee-Haushaltstechnik
geben.

Zwischen "Türken-Trunk" und "Tchibo-Welt" liegt die steile und
schillernde Karriere des Kaffees. Wie diese Entwicklung vonstatten ging,
wird in elf originellen Inszenierungen dargestellt: Kaffeetrinken zu
Hause, beim Militär, in der Arbeiterkantine, bei der Mitropa, auf der
Kreuzfahrtreise, beim Picknick, zu DDR-Zeiten. Anhand einzigartiger
Geräte und seltener Porzellane tauchen Sie in die vielfältige Welt des
Kaffees ein.

Das exotische Heißgetränk, das bis etwa 1715 nur einer kleinen
Oberschicht vorbehalten war, wurde so im 18. Jahrhundert innerhalb
weniger Jahrzehnte zum gängigen Getränk breiter Bevölkerungsschichten.
Kaffeetrinken war zunächst Männersache. Nur sie durften die ersten
Caféhäuser betreten. Später öffneten neben den Kaffee-Schenken auch
Konditoreien. Sie boten neben Kaffee allerlei Naschwerk an, und waren
bei Frauen beliebt. Kaffee war anfangs das Getränk der Oberschicht. Es
wurde bei geselligem Zusammensein aus edlem Kaffee-Service genossen. Der
regelmäßige Konsum daheim setzte sich langsam bei den Reichen durch.

Angehörige der Mittelschicht zogen später nach, etwa ab den
Zwanzigerjahren des 19. Jahrhunderts. Die Mittelschichten gönnten sich
den Kaffee an Feiertagen oder bei besonderen Anlässen. Leute aus der
Unterschicht konnten sich kaum echten Kaffee leisten. Sie griffen auf
den Kaffeeersatz Zichorie zurück. Geröstet wurde der Kaffee über dem
Herd, mit Hilfe spezieller Röstgeräte. Die industrielle Kaffeeproduktion
begann Ende des 19. Jahrhunderts.

Jederzeit Kaffeezeit ist eine Gemeinschaftsausstellung des Europäischen
Industriemuseums für Porzellan Selb, des Museums im Schloss der
Porzellanmanufaktur Fürstenberg und des Westfälischen Industriemuseums
Glashütte Gernheim sowie der Kaffeehistorischen Sammlungen Tchibo.

Michael Funk, Leiter Westfälischen Industriemuseums Glashütte Gernheim,
Thomas Krueger, Leiter des Museums im Schloss der Porzellanmanufaktur
Fürstenberg sowie Marianne Schmitz-Neuland, Bürgermeisterin der Stadt
Petershagen, eröffnen die Ausstellung.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit dem Titel: Kaffe privat. Porzellan,
Mühlen und Maschinen erschienen (110 Seiten, zahlreiche
Farbabbildungen). Der Katalog ist für 7,80 € im Museum erhältlich.

Für Kinder gibt es eine Kaffeerallye durch die Ausstellung.


Begleitveranstaltungen

20. August, 15 Uhr
Modernes Kaffeerösten
Stefan Bös vom Lemgoer "Cafe da Capo" zeigt in der Ausstellung, wie er
heute in seiner kleinen Kaffeerösterei seltene und kostbare
Kaffeespezialitäten röstet.

20. August, 17 Uhr
Kaffeeseminar
Stefan Bös vom Lemgoer "Cafe da Capo" führt Sie in die Welt des
Kaffeeröstens und der kaffeezubereitung ein. Anmeldung erforderlich !
Teilnahmekosten 10 €

27. August, 15 Uhr
Porzellan schätzen
Thomas Sauerland vom Auktionshaus OWL in Bielefeld schätzt Ihre
Porzellantassen und -kannen

3. September, 15 Uhr
Kaffeehandel
Fair gehandelt - Soziale Verbesserungen durch fairen Handel - Juliane
Palm, Inforeferentin von El Poente, Nordstemmen, berichtet aus der Praxis

9. September, Mindener Museum, 18 und 21 Uhr
(im Rahmen der Mindener Nacht der Kultur)
Die Connewitzer Kaffeetütenmodenschau
Vier Jahrtausende Mode - Verrückte Modelle aus Kaffeverpackungen,
vorgeführt von Mitgliedern des Ovenstädter Karnevalsvereins.

10. September, 15 Uhr
Die Connewitzer Kaffeetütenmodenschau
Vier Jahrtausende Mode - Verrückte Modelle aus Kaffeverpackungen,
vorgeführt von Mitgliedern des Ovenstädter Karnevalsvereins.


INFO

Jederzeit Kaffeezeit. Kaffee ist Kultur
18.6. bis 10.9.2006
Westfälisches Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12, 32469 Petershagen
www.glashuette-gernheim.de
Geöffnet dienstags bis Sonntags 10 bis 18 Uhr





From mw at jmr-weidner.de Fri Jun 9 12:11:13 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Fri, 09 Jun 2006 12:11:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Historische Foerdermaschine treibt Seilscheiben auf
Zollern an
Message-ID: 44894941.6020303@jmr-weidner.de>

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.06.2006, 13:40


AKTUELL

Industriemuseum hat den "Dreh" heraus
Historische Fördermaschine treibt Seilscheiben auf Zollern an

40 Jahre nach der Zechenschließung lässt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) auf dem Fördergerüst der Zeche Zollern in Dortmund
erstmals wieder die Seilscheiben drehen. Angetrieben von der
elektrischen Fördermaschine, sorgt ein Seil während der
Fußball-Weltmeisterschaft regelmäßig für den richtigen Dreh auf dem 45
Meter hohen Turm. Der wird damit zum weithin sichtbaren Wahrzeichen für
die bewegte Montan-Geschichte der Region. *Das ist einmalig in
Deutschland", so Dr. Ulrike Gilhaus, Leiterin des LWL-Industriemuseums
Zeche Zollern II/IV, am Donnerstag (8.6.) bei der Generalprobe in
Dortmund-Bövinghausen.

Das Werkstattteam vom Museum hatte in den vergangenen Wochen ganze
Arbeit geleistet: Ein 150 Meter langes Kunststoff-Seil wurde auf die
Treibscheibe der Fördermaschine, die Seilscheiben auf dem Fördergerüst
und eine neue Umlenkrolle aufgelegt. Die beiden Enden wurden miteinander
verknüpft, so dass eine Endlosschleife entstand. Bereits im Frühjahr
letzten Jahres hatte das Industriemuseum mit Hilfe von ehrenamtlichen
Helfern die Fördermaschine der Firma Siemens & Halske von 1902/03 in
Betrieb genommen. Der technische *Dinosaurier" gilt als älteste
elektrische Fördermaschine im Bergbau.

Für die Museumsleiterin ist der neue Dreh auf dem Fördergerüst kein
reiner Akt der Nostalgie: *Damit wird der historische
Funktionszusammenhang zwischen Maschinenhalle und Förderung wieder
erfahrbar. Das konnten wir bislang nur am Modell erklären." Anders als
zur Betriebszeit der Zeche Zollern (1904-1966), als zwei Körbe mit Kohle
oder Bergleuten hinab in den 462 Meter tiefen Schacht II bzw. von unten
wieder hinauf fuhren, läuft das Seil jetzt allerdings über eine
Umlenkrolle im Inneren des Fördergerüstes.

Am Donnerstag lernten ehrenamtliche und festangestellte Mitarbeiter des
Museums das richtige und sichere Fahren mit einer Geschwindigkeit von
neun Metern pro Sekunde - *das entspricht in etwa der historischen
Fördergeschwindigkeit", so Werkstattleiter Willi Marten. Während der
Fußball-Weltmeisterschaft stehen insgesamt 18 Vorführtermine auf dem
*Fahrplan" (s.u.). Auch nach der WM will das LWL-Industriemuseum
versuchen, Maschine und Seilscheiben so oft wie möglich laufen zu
lassen. *Wir müssen allerdings erst Erfahrungen sammeln und brauchen
auch noch zusätzlich ehrenamtliche Mitarbeiter", so Ulrike Gilhaus.

Dinosaurier der Elektrotechnik Technik.
Präsentation der ältesten elektrischen Fördermaschine im Bergbau.

Fr. 09.6. 14.30 Uhr
Sa. 10.6. 14.00 Uhr
So. 11.6. 14.00 Uhr
Mi. 14.6. 14.00 Uhr
Sa. 17.6. 14.00 Uhr
So. 18.6. 14.00 Uhr
Do. 22.6. 14.00 Uhr
So. 25.6. 14.00 Uhr
Mi. 28.6. 16.00 Uhr
Do. 29.6. 16.00 Uhr
Fr. 30.6. 14.00 Uhr
So. 02.7. 16.00 Uhr
Di. 04.7. 16.00 Uhr
Mi. 05.7. 16.00 Uhr
Do. 06.7. 16.00 Uhr
Fr. 07.7. 16.00 Uhr
Sa. 08.7. 15.00 Uhr
So. 09.7. 15.00 Uhr





From mw at jmr-weidner.de Tue Jun 13 10:05:16 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Tue, 13 Jun 2006 10:05:16 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, Mai 2006, Nr. 341
Message-ID: 448E71BC.5090603@jmr-weidner.de>

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 13.06.2006, 10:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2006
Mai
Nr. 341
o. Seitenangaben

[in Auswahl, MW]


Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (9)
Kaspar von Fürstenberg

Stening, Karl
"De tein Gebodde Gades"
Alte Holztafel erwies sich als niederdeutsches Sprachdenkmal aus der
Mitte des 17. Jahrhunderts
[betr. Altenberger Pfarrkirche St. Johannes Baptist]

Osterhoff, Josef
Als Flugblätter vom Himmel regneten
Etwa 6,5 Milliarden wurden von England aus im Zweiten Weltkrieg über
Westeuropa abgeworfen

Stoltefuß, Karl-Heinz
Das Wasserschloss Heeren feiert Geburtstag
Der alte Adelssitz am Hellweg kann auf eine 400-jährige Baugeschichte
zurückblicken
[betr. Plettenberg-Heeren, Kamen]

Ketteler, Karl Josef Freiherr von
Im Geseker Wald hauste Räuberhauptmann Delion
Schaurige Geschichten über den westfälischen "Schinderhannes" und seine
Bande (Schluss)







From muhl at uni-muenster.de Tue Jun 13 09:52:06 2006
From: muhl at uni-muenster.de (Hans Muehl)
Date: Tue, 13 Jun 2006 09:52:06 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2006/20
Message-ID: 448E6EA6.3000009@uni-muenster.de>


Von: "Hans Mühl"
Datum: 13.06.2006, 09:55


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-20 für den Zeitraum vom 27.05.2006 bis zum 03.06.2006
mit insgesamt 65 Titeln ist unter der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J


Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de
Website Nordrhein-Westfälische Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 12 17:16:33 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jun 2006 17:16:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die Kirche im Dorf: Neuer LWL-Film
portraetiert katholisches Leben im Sauerland
Message-ID: s48da185.065@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.06.2006, 11:25


AKTUELL

"Die Kirche im Dorf"
Neuer LWL-Film porträtiert katholisches Leben im Sauerland

Buchstäblich von der Wiege bis zur Bahre bestimmte noch vor 50
Jahren der Glaube das Leben der meisten Menschen im kurkölnischen
Sauerland. Eine neue DVD des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) macht Licht und Schatten der katholischen Lebenswelt lebendig.
Grundlage des vom Westfälischen Landesmedienzentrum produzierten
Dokumentarfilms "Die Kirche im Dorf" bilden historische Filmaufnahmen,

die zwischen 1930 und 1965 in mehreren Orten des südlichen Sauer-
landes (Kreis Olpe) entstanden.

"Schöpfer dieser Aufnahmen waren zumeist engagierte Amateurfilmer",
erläutert Markus Köster, Leiter des LWL-Landesmedienzentrums. Der
Dünscheder Pfarrer Albert Schulte (1898-1983) beispielsweise begleitete

seit Anfang der 1950er Jahre nahezu jedes Ereignis in seiner Gemeinde
mit seiner 8mm-Kamera. Taufen, Erstkommunionen, Trauungen und
Beerdigungen hielt er ebenso auf Celluloid fest wie das Angelusgebet
auf dem Feld, den Bau des Jugendheims und die vielfältigen Aktivitäten

der katholischen Vereine im Dorf. Filmwürdig waren für Schulte wie für

andere Filmemacher auch die besonderen Höhepunkte des kirchlichen
Festkalenders: etwa die traditionellen Osterbräuche und Prozessionen,
aber auch der Firmbesuch des Bischofs.

"Die Kirche war bis in die 1960er Jahre hinein der maßgebliche Faktor
für das Glauben und Handeln der Menschen", sagt Susanne Falk,
Kulturwissenschaftlerin und Kreisheimatpflegerin des Kreises Olpe, die

den Film konzipierte. "Der Glaube an Gott und die Kirche gab vielen
Menschen Hilfe, Trost und Kraft. Er setzte sie aber auch unter großen
Druck. Vor allem, wenn es darum ging, die vielfältigen und oft strengen

Vorschriften und Gebote zu befolgen. Die kirchlichen Gebote regelten
den Alltag des Einzelnen und der Familie ebenso wie das Zusammenleben
in den Dörfern. Normen, Symbole, Riten, Feste und Organisationen
schweißten die katholische Bevölkerung nach innen zusammen und
schotteten sie zugleich gegenüber der nichtkatholischen Umwelt ab."

Manches von diesem katholischen Milieu ist bis heute erhalten
geblieben,
vieles aber schon längst ferne Vergangenheit. " Eine Reihe von Film-
aufnahmen haben zum Glück die Erinnerung an diese Zeit festgehalten
und dokumentieren so die große Bedeutung der Religion für die Sozial-
und Alltagsgeschichte Westfalens", so Köster. Die Dokumentation des
LWL ordne und kommentiere diese filmischen Überreste und mache sie
auf diese Weise auch für die heute junge Generation verständlich. Damit

wende sich die neue DVD nicht nur an die historisch Interessierten im
Kreis Olpe, sondern an alle, die wissen wollten, was das Leben der
Menschen im vergangenen Jahrhundert bestimmte.

Anlass für die Produktion war die Ausstellung "Licht und Schatten.
Glaube
und religiöses Leben im Sauerland 1850-1970", die noch bis zum 20.
August
im Museum der Stadt Lennestadt zu sehen ist. Als engagierter Förderer
des Projekts trat der Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück auf. Am
Donnerstag, 15. Juni 2006 (Fronleichnam), wird der 30-minütige Film im
Haus der Offenen Tür Grevenbrück (neben dem Museum) erstmals der
Öffentlichkeit vorgestellt.


INFO

Unter dem Titel "Die Kirche im Dorf" kann die DVD zum Preis von 14,90
Euro
zuzüglich Versandkosten beim
Westfälischen Landesmedienzentrum
48133 Münster
medienzentrum at lwl.org
Fax: 0251 591-3982
oder direkt im Museum der Stadt Lennestadt erworben werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 13 10:17:24 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Jun 2006 10:17:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 22 Industrie-Denkmaeler stehen zum Verkauf
Message-ID: s48e90dc.099@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Geschichtskultur-Ruhr"
Datum: 12.06.2006, 09:19
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

22 Industrie-Denkmäler stehen zum Verkauf

In Essen fiel der Startschuss im Bieterverfahren für 22 ehemals
industrielle und gewerbliche Immobilien, die heute unter Denkmal-
schutz stehen. Die Montan-Grundstücksgesellschaft mbH (MGG)
- eine RAG-Tochter - will die fast ausschließlich im Ruhrgebiet
liegenden Immobilien im Rahmen ihres Projekts "Chance Denkmal"
verkaufen und damit den Weg für eine neue Nutzung freimachen.

In einer Auftaktveranstaltung in Essen präsentierte die MGG jetzt
erstmals die Objekte: 20 ehemalige Zechen-, Verwaltungs- und
Industriegebäude in Dinslaken (Lohberg 1/2), Gelsenkirchen
(Schalker Markt), Herten (Ewald 1/2/7), Lünen (WBI), Neukirchen-
Vluyn (Niederberg 1/2/5), Oer-Erkenschwick (Ewald Fortsetzung
1/2/3) und Werl (Werne 1/2). Hinzu kommen die Waschkaue und
Zechenhäuser der Tagesanlage Jägerfreunde in Saarbrücken.

Interessenten können ab sofort ihre Kaufangebote einreichen -
sie müssen allerdings dem Angebot auch ihre Nutzungspläne und
ein Finanzierungskonzept vorlegen. Die MGG wird diese sachlich
und fachlich prüfen. Erst im Anschluss erfolgt dann die Zulassung
der fünf Höchstbietenden mit den überzeugendsten Konzepten
zum konkreten Bieterverfahren im September.

Das Kammgebäude auf dem Gelände der Zeche Zollverein, Essen,
und die Lampenstube mit Grubenwehr der Zeche Ewald 1/2/7,
Herten, sind von diesem Verfahren ausgenommen. Für sie wird der
"Chance-Denkmal-Award" ausgeschrieben: Sie werden zu einem
symbolischen Preis an die Interessenten mit den besten und
zukunftsfähigsten Ideen abgegeben. Die Prämierung ist für Oktober
geplant. Weitere Informationen unter www.mgg.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 13 10:22:33 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Jun 2006 10:22:33 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Revierfu=DFball_im_Na?=
=?iso-8859-1?q?tionalsozialismus=2C_13=2E06=2E2006=2C_Gelsenkirchen?=
Message-ID: s48e91f6.028@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 12.06.2006, 13:39


AKTUELL

"Widerborstige Arbeiterfußballer?"
Revierfußball im Nationalsozialismus
Öffentlicher Vortrag im RUB-Kolloquium

Passend zur laufenden Fußball-WM dreht sich auch der nächste Vortrag
im
ZEFIR-Kolloquium am 13. Juni 2006 um das runde Leder: PD Dr. Stefan
Goch (RUB und Institut für Stadtgeschichte, Gelsenkirchen) beleuchtet
den "Revierfußball im Nationalsozialismus" und geht dabei auf die
Frage
ein, ob es sich bei den damaligen Kickern um "widerborstige
Arbeiterfußballer" handelte oder nicht (16.15 bis ca. 18 Uhr,
Dekanatssitzungssaal GC 04/45). Der öffentliche Vortrag mit
anschließender Diskussion ist Teil des Kolloquiums in diesem
Sommersemester, veranstaltet vom Zentrum für interdisziplinäre
Ruhrgebietsforschung (ZEFIR) der RUB.

Zwischen Mitwirkung und Anpassung

Zwischen Mitwirkung und Anpassung, Instrumentalisierung und
Verführung,
Unwissenheit und Unverständnis, zwischen Indifferenz und partiellem
Widerstand bewegten sich die Vereine und Vereinsmitglieder in der
NS-Zeit. Dr. Stefan Goch analysiert in seinem Vortrag die Verbindungen
zwischen dem Ruhrgebietsfußball und dem Nationalsozialismus -
schließlich war der FC Schalke 04 damals die dominierende deutsche
Vereinsmannschaft mit allein sechs Meistertiteln und einem Pokalsieg
zwischen 1934 und 1942.


INFO

PD Dr. Stefan Goch
Fakultät für Sozialwissenschaft der RUB
Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen
Tel. 0209/169-8555,
E-Mail: stefan.goch at gelsenkirchen.de
Internet: http://www.rub.de/zefir





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 13 10:58:10 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Jun 2006 10:58:10 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Juden_zogen_f=FCr_Deutschland_in?=
=?iso-8859-1?q?_den_Krieg=2C_19=2E06=2E2006=2C_Muenster?=
Message-ID: s48e9a54.014@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 13.06.2006, 10:06


AKTUELL

Juden zogen für Deutschland in den Krieg
Themenabend im Stadtarchiv zum Patriotismus jüdischer Münsteraner

"Am 25. Juli fiel bei den Kämpfen im Osten unser geliebter, guter,
lebensfroher Sohn Ernst Marcus" So beginnt der Text einer Sterbe-
anzeige im Juli 1917. Der tödlich Verwundete war Unteroffizier,
ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse und jüdischen
Glaubens. Wie Ernst Marcus hatten sich zu Kriegsbeginn 1914 viele
Juden aus Münster als Freiwillige gemeldet.

Um dieses patriotische Selbstverständnis dreht sich der Themenabend im

Stadtarchiv. Gisela Möllenhoff und Rita Schlautmann-Overmeyer
präsentieren am Montag, 19. Juni, 18 Uhr, ihre Forschungsergebnisse.
Die beiden Historikerinnen legen den Schwerpunkt auf das 19. und 20.
Jahrhundert. Quellen aus dem Stadtarchiv veranschaulichen die
Berichte.

Schon an den Einigungskriegen 1864 - 1870/71 hatten viele jüdische
Bürger Münsters teilgenommen. Mit fortschreitender Gleichstellung in
Preußen fühlten sie sich als deutsche Staatsbürger jüdischen Glaubens.

Auch am Zweiten Weltkrieg beteiligten sich Juden. Nachdem ihnen das
Hitler-Regime jegliche Existenzberechtigung in Deutschland entzogen
hatte, dankten viele Juden ihren neuen Heimatländern für die Aufnahme:

Sie beteiligten sich beispielsweise auf englischer oder amerikanischer

Seite an der Befreiung Deutschlands.


INFO

Der Eintritt zum Themenabend ist frei. Wegen der begrenzten
Teilnehmerzahl bittet das Stadtarchiv, An den Speichern 8, jedoch um
Anmeldung: Telefon 02 51 / 4 92 47 03 oder E-Mail:
linkr at stadt-muenster.de.





From mw at jmr-weidner.de Wed Jun 14 10:06:39 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Jun 2006 10:06:39 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 3, Teil 1
Message-ID: 448FC38F.1090103@jmr-weidner.de>

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 14.06.2006, 10:00


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2006, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Augustin-Wibbelt-Gesellschaft. Jahrbuch 21 (2005). Hrsg.:
Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e.V., Red.: Prof. Dr. Robert Peters,
Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster.
E. J. Pott OSB: "Zitternd steh' ich an den Stufen..." Überlegungen zum
Priesterbild bei Augustin Wibbelt (7). A. Jacob: Niederdeutsch im Zeichen der
Moderne - Heinrich Schürmanns "Visuelle Poesie" (57). A. Hermeling/B. Rammes:
Plattdüütsch in mien Liäben - Sprachbiografien aus dem nördlichen Münsterland
(69). E. Dalla Riva-Hanning: Usse Otti wäd 80 - Usse Otti is 80! (87) R.
Langhanke: Augustin Wibbelts Erzählungen als historische Quelle gelesen -
Schulte Witte und andere Figuren als Kronzeugen ihrer Zeit. Zu einem Oberseminar
an der Westfälischen Wilhelms-Universität (91). * Buchbesprechungen (97). H.
Taubken: Bibliographie. Neuerscheinungen zur niederdeutschen Literatur und
Sprache Westfalens 2004 (119). M. Denkler: Bericht über die
Jahresmitgliederversammlung 2004.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband
Rheinland und Westfälisches Industriemuseum / Landschaftsverband
Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen,
Tel.: 0201/86206-31, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
1/2006. D. Stender: Giganten und Nischen. Zur Textilindustrie in Deutschland:
Geschichte, Denkmale, Museen. A. Oehlke: Einzigartige Zeugnisse der frühen
Textilindustrie: Spinnmühlen in Sachsen. S. Meyer/K. Götz: 200 Jahre
Maschinenleben, zuletzt in einer DDR-Nische: die Wollspinnerei Willführ. *
Textilindustrieland Schweiz. Die erste ... die letzte Spinnerei. Vom Anfang und
Ende des einst führenden Wirtschaftszweiges. J. Tönsberg: Die Tuchfabrik Brede -
eine europäische Fabriksiedlung in Dänemark. E. Småland: Salhus in Norwegen -
eine Fabrikstadt am Fjord. A. Wenz-Haubfleisch/Cl. Selheim/N. Zödi: Textile
Schätze - verborgen zwischen Buchdeckeln. A. Oehlke: Sidney Stott und die
Einführung des modernen englischen Spinnereihochbaus. S. Siebenmorgen: Enka in
Ede - eine großzügige Kunstseidefabrik auf der "grünen Wiese". P. Dominick/J.
Großewinkelmann: Tuche aus dem Tal der Wupper. Die "Textilstadt Wülfing" in
Radevormwald-Dahlerau. Th. Janssen: Forst in der Lausitz - einst das "Manchester
Deutschlands". E. Bergstein: Energieträger von einst: Braunkohle der
Alpenrepublik. Die oberösterreichische Landesausstellung "Kohle und Dampf" setzt
dem Bergbau des Landes ein Denkmal. F. Bluhm: Erfolg in den Fingerspitzen. Die
Baumwoll-Mühlen im Tal des Derwent. F. Bluhm: Puritanisches Paradies. Saltaire
Village bei Bradford, Nordengland. F. Bluhm: Faszination einer Faser. Das
Jutewerk Verdant Works in Dundee/Schottland. F. Bluhm: In die Wolle geraten. Das
Niederländische Textilmuseum in Tilburg, Nordbrabant. Kl. Röttcher: Wasser für
den Kaiser - Ausstellung in Berlin. E. Schinkel: Über das Leben auf Inseln.
Gespräch mit Dirk Zache, dem neuen WIM-Direktor. Cl. Gottfried: Bademoden und
Gesellschaftskleider. Die Textilsammlung des Rheinischen Industriemuseums. J.
Putsch/A. Kolkau: "Erlebnis Industriekultur". Ein städteübergreifendes Projekt
im Rahmen der Regionale 2006. J. Raach: Neues Leben dank Industriekultur. Eine
Reise zu Fabriken und Bergwerken in Nordfrankreich. Th. Janssen: Ein Meister der
Barbara-Fenster. Karl Ferdinand Selgrad aus Neunkirchen hat mehr als 50 Arbeiten
mit Glasfenstern entworfen. A. Lassotta: "Aufbau West" dank ostdeutscher
Spezialisten - die herausragende Bedeutung der Textilindustrie. A. Föhl:
Großflächige Industriebrachen.

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.:
Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.:
0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de, E-Mail:
info at nrw-stiftung.de
1/2006. L. Schröder: Heinrich Heines Heimat - ein Sehnsuchtsort. G.
Matzke-Hajek: Ein Museum für Familie Adebar. G. Strotdrees: "Wald und Mensch" im
Freilichtmuseum Hagen. Streifzüge durch den Wald. R. J. Günther: Von
Goldschätzen und fernen Welten. Handel, Hanse, Hellweg. S. Hense-Ferch:
Klostergartenmuseum in Oelinghausen. Aus der Klosterapotheke. M. Schäfer:
Schloss Corvey bei Höxter. Auf dem Weg zum Weltkulturerbe. G. Matzke-Hajek: Auf
den Spuren der Ringelnatter. Schuppig, scheu und schutzbedürftig. G.
Matzke-Hajek: Feuchtwiesengebiet Hetter im Kreis Kleve. Wo die Uferschnepfen
stochern.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
2/2006. M. Zehren: FIFA-Fußball-WM 2006. Anstoß für die Kultur. Der Countdown
läuft. Und je näher die Fußball-Weltmeisterschaft rückt, desto mehr kulturelle
Veranstaltungen drehen sich um das runde Leder. Ein Überblick. J. Nunes Matias:
Im Fußballfieber. Von den Anfängen der Sportart Nummer eins in Westfalen. W.
Morisse: Miteinander von Mensch und Tier. Er steht im Detmolder Freilichtmuseum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe "zur Kenntniß der Westfälischen
Landwirtschaft" und ihrer "eigenthümlichen" Wohnkultur: der Valepagenhof aus dem
Delbrücker Land. V. Jakob: So viel Anfang war nie. 1945 war Deutschland eine
Trümmer- und Ruinenlandschaft. Städteplaner standen vor einer schwierigen
Entscheidung: Wiederaufbau oder radikaler Neuanfang? Kl. Sluka: Mut zur Moderne.
Neues Stadttheater bringt Münster internationalen Ruhm. Kl. Sluka: Qualitäten
nicht unnötig verspielen. In Zeiten der Globalisierung wünschen sich immer mehr
Menschen regionale Bezüge in der modernen Architektur. Das ergab eine
repräsentative Umfrage der Architektenkammer NRW. Wie ist es mit der
zeitgemäßen, typisch westfälischen Baukultur bestellt? Der WESTFALENSPIEGEL
sprach mit Darius Djahanschah und Michael Holzrichter vom Westfälischen Amt für
Landschafts- und Baukultur. V. Jakob: Der Baumeister. Josef Paul Kleihues gilt
als einer der wegweisenden Architekten und Städteplaner Deutschlands. Von ihm
stammen berühmte Bauwerke in Telgte, Berlin und Chicago. J. Krühler: Eine große
Hausgemeinschaft. Innovationspreis Wohnungsbau für Dortmunder Projekt. J. P.
Wallmann: Mystischer Exot. Als Maler, Glasmaler und Buchgestalter war Melchior
Lechter einer der wichtigsten Vertreter des Jugendstil. Das Landesmuseum in
Münster widmet dem Multitalent jetzt eine umfangreiche Werkschau. M. Vaupel:
Nach allen Regeln der Kunst. Siegener Museum zeigt Spielerisches seit Dada. R.
Doblies: Louise Baurgeois: Grande Dame der Bildhauerei. Retrospektive in der
Kunsthalle Bielefeld. J. P. Wallmann: Ikonen-Museum Recklinghausen. Schatzkammer
in neuem Glanz. Umfangreiche Renovierung zum 50-jährigen Bestehen. V. Jakob:
Alfons Kontarsky. Tastenlöwe aus Iserlohn. Berühmter Pianist eroberte mit seinem
Bruder die Bühnen. W. Gödden: Hans Dieter Schwarze. Heimweh nach den Welten.
Hans Dieter Schwarze betrieb, wie er selbst sagte, eine künstlerische
"Vielfelderwirtschaft". Seine liebste Profession aber war das Schreiben. Sein
Gedichtzyklus "Münster" und seine Hörbuch-Produktion zeigen unbekannte Seiten
des Autors, der im August 80 Jahre alt geworden wäre. W. Gödden. Nicolai Kobus.
Ach anna. Der 1968 in Stadtlohn geborene Nicolai Kobus wurde für sein
"Seufzerkalendarium" mit dem GWK-Förderpreis und weiteren Preisen ausgezeichnet.
K. Heil: Zwischen Karies und Caritas. Die politische Karikatur soll "optisches
Juckpulver" sein. Doch dieses Medium der Meinungsbildung hat Grenzen - und eine
Krise. M. Schäfer: Die Straße der Genüsse. Nieheim eröffnet eine kulinarische
Museums- und Erlebnismeile. H. Gärtner: 2009: Varusschlacht. Jubiläum eines
Mythos. Drei Ausstellungen geplant. Kl. Sluka: Einfach Spitze. 841 Meter plus
vier Stockwerke über dem Meeresspiegel: Nach Abschluss umfangreicher Sanierungs-
und Umbaumaßnahmen ist der Turm auf dem Kahlen Asten jetzt mit einem großen
Festakt offiziell wieder eröffnet worden. U. van Jüchems: Johannes Miething. Er
hat den Bogen raus. 31-jähriger betreibt in Münster eine Fachwerkstatt. B.
Weides: Hightech- und Ringelsocken. Falke produziert 150 000 Paar Strümpfe pro Tag.

2. Hellweg

Möhnesee gestern, heute, morgen. Jahrbuch 2006. Heimatverein Möhnesee, Postfach
59, 59519 Möhnesee.
W. Stichmann: 30 Jahre Wanderung in den Mai (1975-2005) (5). M. Sperling: Bertha
Stern - Spuren in die Unzeit (14). H. Braukmann: Historische Wassermühlen im
Möhnetal (20). F. Ackermann: Der letzte Schlossbau des Sauerlandes. Die
wechselvolle Geschichte von "Wilhelmsruh", dem Jagdschloss des Hamburger
Bankiers Conrad Hinrich Freiherr von Donner im Arnsberger Wald am Möhnesee (33).
O. Mantel: Die Günner Hude - Versuch einer Umweltinterpretation (37). *
Schnadegänge in der Gemeinde Möhnesee (49). G. Kronenberg: Chronik des Jahres
2004 (59). W. Krift: Das Aschebrennen in den Möhnemarken (69). M. Sperling:
Fortschritt sanitär (73). * Hinweise zur historischen Entwicklung des Hevetals
(75). D. Abel: Vor 90 Jahren planten Soester Kaufleute den Bismarckturm auf der
Haar. Der Verleger und Buchdruckereibesitzer Walter Jahn hatte die zündende Idee
(90). M. Abel: Die Unvollendete (93). * Perspektiven für die Arbeit der
Heimatvereine (96). * Bericht über die Arbeit des Heimatvereins Möhnesee im Jahr
2005 (104).

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker
Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter,
Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
476/2006. F. Ludwigt: Als Handwerksbursche auf Wanderschaft. Mönnighäuser
Lehrersohn lernt Adolf Kolping kennen und schätzen (2. Fortsetzung und Schluss).
Th. Spohn: Die Profanbauten des ehemaligen Kanonissenstiftes Geseke (4.
Fortsetzung).
477/2006. K.-J. Freiherr von Ketteler: Heinrich Goeke und der Rembrandt-Prozess.
Th. Spohn: Die Profanbauten des ehemaligen Kanonissenstiftes Geseke (5.
Fortsetzung und Schluss).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen.
Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
5/2006. I. von Scheven: Theodor Heuss zu Besuch im "Wahrzeichen" Hamms. Wenige
Tage vor der Einweihung der wieder hergestellten Pauluskirche war der
Bundespräsident zu Gast in der Lippestadt. * Vergessen und verdrängt. Jüdische
Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Westfalen. * Spirituelle
Persönlichkeiten: Spurensuche in Münster. Neu entdeckte Aspekte der Stadt-,
Regional- und Bistumsgeschichte. W. Hinke: "Und plötzlich erhebt sich die
Wogenbrandung des Felsenmeeres..." Das Felsenmeer bei Hemer ist eine
einzigartige Naturlandschaft mit einem ausgedehnten Höhlensystem. A. Beeck:
Mazatlan: Urlaubsparadies mit Sonne, Sand und Meer. Städtepartnerschaften
schlagen Brücken der Verständigung zwischen Hamm und Städten in Europa und
Amerika (3).
6/2006. * "Gruß aus Hamm". Neues Buch mit historischen Fotos und Postkarten. I.
von Scheven: Kostbare "Börse" aus der Zeit Kaiser Karls des Großen. Ein frühes
Zeugnis europäischer Handwerkskunst. Über ein Reliquiar aus Enger in Westfalen.
G. Köpke: Die Rabenkrähe: Ein schwarzer Sündenbock. Herrische Imponierrufe der
Männchen zeigen das städtische Dauerrevier des Vogels an. P. Gabriel: ... und
ein Fasselabendshuhn für den Steinfurter Grundherrn. Im Jahr 1888 registrierte
Josef Schwieters die Bauernhöfe im Altkreis Lüdinghausen. U. Kunz: Der listige
Mönch. Eine alte Sage über das Hammer Franziskanerkloster. P. Reding: Beifall
für den Weinwirt. Heinrich Haslinde: ein fast vergessener Heimatdichter. H.
Thomas: Die "Schwarze Rose": ein dramatisches Zeitstück. Ergänzungsband zu
"Katholische Jugend in den Händen der Gestapo".
7/2006. H. Thomas: Wer "erlegte" die Rehe im Hammer Kurpark? Das Rätsel um die
1999 verschwundenen Rehgruppen konnte bis heute nicht gelöst werden. F.
Haarmann: Cäsarenwahn und Familienklüngel. Nur wenige Jahre waren dem im Jahr
1806 gegründeten Großherzogtum Berg vergönnt. * "Im Anfang war das Buch".
Bibliophile Kostbarkeiten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert in einer Ausstellung
des "Heimathauses Münsterland" in Telgte. * Ostern und Osterbrauchtum in Ungarn.
16. Osterausstellung des Stadtmuseums Werne und der Evangelischen
Kirchengemeinde. G. Beaugrand: Der "vergessene" Krieg auf dem Balkan. Als
Zeitzeuge erinnert Franz Haurenherm an seine Erlebnisse an der Front und in der
Gefangenschaft von 1943 bis 1948.
8/2006. A. Skopnik: Wo einst in Hamm die ersten Tennisbälle flogen. Der
Badebetrieb in Bad Hamm begann vor fast 125 Jahren - Auch der Tennissport hat
eine lange Tradition. W. Hinke: Von der Eresburg bis zum Kilianstollen.
Marsberg: Kleine westfälische Doppelstadt mit großer Vergangenheit. P. Reding:
"En Isel, dei Dukoten schitt". Spruchweisheiten auf Notgeldscheinen der Region.
A. Beeck: "Lebendige Falmme der Freundschaft" zwischen Toul und Hamm.
Städtepartnerschaften schlagen Brücken der Verständigung zwischen Hamm und
Städten in Europa und Amerika (4). * Der Wald: Eine ergiebige Bienenweide.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg.
vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
6/2006. B. Bertling: Anno 2006: 350 Jahre Jakobi-Markt Mastholfte.
Ursprünglicher Pferdemarkt - Seit dem 18. Jahrhundert Zigeunerball. J. Schmidt:
Im Winter wurde geschlachtet. H. J. Krämer: Gründung des Heimatvereins Rüthen
vor 60 Jahren.
7/2006. W. Marcus: Zur Geschichte der Westernkötter Erbsälzerfamilien.
8/2006. E.-M. Dahlkötter: Die Jakobikirche in Lippstadt ihre Geschichte und die
Pläne zu ihrer Umgestaltung. W. Marcus: Zur Geschichte der Westernkötter
Erbsälzerfamilien. A. Herden-Hubertus/D. Mathmann: Die bauliche Gestaltung der
Friedrichschule.
9/2006. M. Willeke: Der Güterbesitz der Freigrafschaft Langenstraße-Eiden. H. J.
Krämer: Zweihundert Jahre Blaufärberei Becker. W. Mues: Stirpe hat noch drei
Schulgebäude. Eine schulische Besonderheit in der ganzen Gegend. W. Kröger:
Jozef - ein Pole in Oestereiden. Erinnerungen an einen "Gefangenen in Freiheit".

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in
Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest, Tel.:
02921/688-0.
337/2006. H. Funke: Wanderer zwischen Sauerland, Haarstrang und Soester Börde.
Der Schriftsteller Max von der Grün berichtete in seinem Buch "Unterwegs in
Deutschland" auch über unsere Region. U. Becker: Paramentenschrank aus dem Stift
Cappel. Bemerkenswerte Exponate aus dem Städtischen Heimatmuseum Lippstadt. *
100 Jahre "Franziskushaus" in Werl. Neue Chronik schildert die Geschichte des
Hauses. I. von Scheven: Kostbare "Börse" aus der Zeit Kaiser Karl des Großen.
Ein frühes Zeugnis europäischer Handwerkskunst. Über ein Reliquiar aus Enger in
Westfalen. G. Köpke: Die Rabenkrähe: Ein schwarzer Sündenbock. Herrische
Imponierrufe der Männchen zeigen das städtische Dauerrevier des Vogels an. P.
Gabriel: ... und ein Fasselabendshuhn für den Steinfurter Grundherrn. Im Jahr
1888 registrierte Josef Schwieters die Bauernhöfe im Altkreis Lüdinghausen. U.
Kunz: Der listige Mönch. Eine alte Sage über das Hammer Franziskanerkloster. H.
J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (5): Hermann IV., Erzbischof von Köln,
Landgraf von Hessen. K. J. Freiherr von Ketteler: Im Geseker Wald hauste
Räuberhauptmann Delion. Schaurige Geschichten über den westfälischen
"Schinderhannes" und seine gefürchtete Bande (4).
338/2006. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (6): Henri de Latour
d'Auvergne, Vicomte de Turenne. * Festmahl im Arnsberger Rathaussaal.
Westfälisches Landtagsmitglied an der Tafel des Kurfürsten. F. Haarmann:
Cäsarenwahn und Familienklüngel. Nur wenige Jahre waren dem im Jahr 1806
gegründeten Großherzogtum Berg vergönnt. * "Im Anfang war das Buch". Bibliophile
Kostbarkeiten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert in einer Ausstellung des
"Heimathauses Münsterland" in Telgte. * Ostern und Osterbrauchtum in Ungarn. 16.
Osterausstellung des Stadtmuseums Werne und der Evangelischen Kirchengemeinde.
F. Haarmann: Durch Prosa und Lyrik eng mit der Heimat verbunden. Jörgen
Ebbinghaus wurde vor 110 Jahren in Bausenhagen geboren. K.-J. Freiherr von
Ketteler: Im Geseker Wald hauste Räuberhauptmann Delion. Schaurige Geschichten
über den westfälischen "Schinderhannes" und seine gefürchtete Bande (5.)
339/2006. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (7): Bernhard Frick,
Weihbischof von Paderborn. R. Pieper: Das Minoritenkloster mit der St.
Thomae-Kirche in Soest. W. Hinke: Von der Eresburg bis zum Kilianstollen.
Marsberg: Kleine westfälische Doppelstadt mit großer Vergangenheit. P. Reding:
"En Isel, dei Dukoten schitt". Spruchweisheiten auf Notgeldscheinen der Region.
K.-J. Freiherr von Ketteler: Im Geseker Wald hauste Räuberhauptmann Delion.
Schaurige Geschichten über den westfälischen "Schinderhannes" und seine
gefürchtete Bande (6.). U. Becker: St. Nepomuk im Stil des Spätbarock.
Bemerkenswerte Exponate im Lippstädter Heimatmuseum. * Ein alltes Haus wird
wieder jung. Das Haus Stockebrand in Körbecke wurde vorbildlich restauriert.


3. Kurkölnisches Sauerland


Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle:
Kreisarchiv Olpe, Danziger Straße 2, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
1/2006. H.-W. Voß: Ion Ceausu ist Kulturpreisträger 2005. Kreis Olpe würdigt
verdienten Künstler. M. Wolf: Olpe im "Westfälischen Städteatlas". Vortrag zur
Präsentation der "Stadtmappe Olpe" am 22. November 2005 im Ratssaal der Stadt
Olpe. J. Wermert: Arbeitsgemeinschaft der Kommunalarchivare des Kreises Olpe
gegründet. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von
Fürstenberg-Herdringen (Teil 8). J. Poettgen: Aus Archiven und Museen des
Kreises Olpe. Ein bronzener Weihwasserkessel im Südsauerlandmuseum in Attendorn
- ein Werk des Kölner Glockengießers Syfart Duisterwalt. Chr. Hoberg:
Anmerkungen zum Beitrag von Wingolf Scherer über "Die Evangelistenfiguren der
Attendorner Bildhauer Johann und Peter Sasse 1680-1730 (HSO 221/2005. S.
403-424). W. Scherer: Anmerkungen zu Christoph Hobergs Einlassungen. H.
Grünewald: Das Wetter im Jahr 2005. Beobachtet in Wirme, Gemeinde Kirchhundem.
H. Halbfas: Annelene Scheele †. G. Becker: Karl Dieter Heller 70 Jahre. M.
Vormberg: Ortsheimatpfleger Hartmut P. F. Engel 70 Jahre. H.-W. Voß:
Heimatchronik vom 1. Oktober 2005 bis 31. Dezember 2005. D. Tröps:
Neuerscheinungen des Jahres 2005 (mit Nachträgen aus früheren Jahren).

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück. Hrsg.: Heimat- und
Verkehrsverein Grevenbrück e.V., Windthorststraße 14, 57368 Lennestadt,
Schriftleitung: Franz-Josef Schütte, Steinstraße 4, 57368 Lennestadt, Tel.:
02721/81578, E-Mail: fjschuette at web.de
25/2006. * Bahnhof Grevenbrück - quo vadis? F.-J. Schütte: Lehrer, Organist und
Komponist: Fritz Völlmecke. J. Graf-Bicher: Reinhold Bicher: "Von tätigen
Menschen". Gedächtnisausstellung zum 110. Geburtstag. W. Stupperich: Vor 110
Jahren in Grevenbrück-Förde geboren: Dr. Hubert Tigges, ein Pionier der
Reisebewegung. K. Borinski †: Singen und Tanzen - Jugendaktivitäten in
Grevenbrück vor 50 Jahren. A. Klein: Naturschutz im Grevenbrücker Kalkgebiet -
Belastung für kommende Generationen oder bereicherndes Erbe? M. Kuhr:
Naturbeobachtungen. H. Kümhof: Vorkriegszeit - Kriegsjahre - Nachkriegszeit.
Grevenbrücker Bürger erinnern sich. W. Buschmann: Ein Bericht aus meiner
Kinderzeit (1935-1941). H. Hoffmann: Wie ich die letzten Kriegstage erlebt habe.
E. Weier: Kommunionunterricht 1945. W. Kruse: Mit 16 in den Krieg. E. Hörnig †:
Erinnerungen an die Vertreibung. * Brief eines Kriegsheimkehrers. E. Stens:
Erinnerungen an meine Kinder- und Jugendjahre. F.-J. Schütte: 100 Jahre alt: Das
Kriegerehrenmal "Mälo" in Förde. F.-J. Schütte: Dokumente aus der
Schultheißenzeit. W. Stupperich: Unsere Heimat im Spiegel der Presse vor 100
Jahren. Berichte des Sauerländischen Volksblattes. W. Stupperich: Heimatchronik
Grevenbrück 2005. E. Stens: Rückschau auf die Veranstaltungen und Aktivitäten
des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück im Jahr 2005.

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten e.V.,
Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg, Tel.: 02932/22165.
37/2006. F. J. Leclaire: Die Lange Wende - eine Straße, die einiges auf dem
Buckel hat. Th. Vielhaber: Neugestaltung der Hauptstraße. V. Lucas-Krohm: So
schön kann Schule sein - Die Sanierung der Karl-Wagenfeld Schule. R.-D. Müller:
Stadtbaurat und Heimatforscher Paul Michels (1882 - 1970). P. Michels/O. Voss:
Düt un datt in Naimske Platt. G. Holbeck/O. Voss: Düt un datt in Naimske Platt.
* Die Christophorus-Darstellung in der Pfarrkirche zu Oelinghausen. F. J.
Schulte: Ein "Bedürfnis" im friedlichen Dörfchen! F. Haarmann: Die Echthauser
Wassermühle des Major von Schüngel. D. Henrici: Das Sauerland - Industrieregion
mit Vergangenheit und Zukunft. Rede zur Eröffnung des Kaiserhauses am 24.
September 2005. F. J. Leclaire: Über die Flüchtlingsbewegung in unserer Stadt
gegen Kriegsende. 1. Teil: 1944 - 1947. P. M. Kleine: Licht und Religion - Eine
Ausstellung im Licht-Museum. W. Saure: Stadt Hüsten - 1934 - Freiheit oder
Stadt. W. Saure: Van Hüsten. Gerhard und Heinrich im Zisterzienserinnenkloster
Himmelpforten. J. Post: Geschäftsbericht 2005. R. Krämer: Waffenruhe 1945 - das
Leben gerettet, Kleinkrieg nach Kriegsende - das Leben verloren -
Nachkriegsereignisse in und um Oelinghausen. * Verleihung der Bürgermedaille für
verdiente Bürger der Stadt Arnsberg durch die Stellvertretende Bürgermeisterin
Frau Rosemarie Goldner.






From mw at jmr-weidner.de Wed Jun 14 10:08:27 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Jun 2006 10:08:27 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 3, Teil 2
Message-ID: 448FC3FB.6060405@jmr-weidner.de>

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 14.06.2006, 10:00


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2006, Teil 2


4. Märkisches Sauerland


Heimatblätter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und
in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstraße 33-35, 58706 Menden.
163/2006. * Mit der Postkutsche von Iserlohn nach Hagen. Ein Stück
Verkehrsgeschichte im Märkischen Gebiet nach einem Bericht des Heimatforschers
Esser aus dem Jahr 1926 (2. Teil). E. Dossmann: "Flink wie die Windhunde, zäh
wie Leder..." Jugenderinnerungen aus der Zeit des Dritten Reiches (4). I. von
Scheven: Kostbare "Börse" aus der Zeit Kaiser Karls des Großen. Ein frühes
Zeugnis europäischer Handwerkskunst. Über ein Reliquiar aus Enger in Westfalen.
G. Köpke: Die Rabenkrähe: Ein schwarzer Sündenbock. Herrische Imponierrufe der
Männchen zeigen das städtische Dauerrevier des Vogels an. P. Gabriel: ... und
ein Fasselabendshuhn für den Steinfurter Grundherrn. Im Jahr 1888 registrierte
Josef Schwieters die Bauernhöfe im Altkreis Lüdinghausen. U. Kunz: Der listige
Mönch. Eine alte Sage über das Hammer Franziskanerkloster. F. W. Schulte: Burg
Schwarzenberg: Bollwerk gegen die Erzbischöfe von Köln. Aus der Geschichte der
Grafschaft Mark im 14. und 15. Jahrhundert. * Robert Ittermann: Bildhauer und
Maler. Bedeutende Persönlichkeiten aus dem Märkischen Kreis. H. D. Schulz: Woher
kommt "Faule Butter"? Bei Altena gibt es ein merkwürdiges "Fuhleck".
164/2006. F. Haarmann: Als Menden und Balve einst zu Hessen kamen. Vor
zweihundert Jahren begann im Herzogtum Westfalen ein anderer Wind zu wehen. J.
Lichtblau: Von Bauern- und Gemüsegärten. F. Haarmann: Cäsarenwahn und
Familienklüngel. Nur wenige Jahre waren dem im Jahr 1806 gegründeten
Großherzogtum Berg vergönnt. * "Im Anfang war das Buch". Bibliophile
Kostbarkeiten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert in einer Ausstellung des
"Heimathauses Münsterland" in Telgte. * Ostern und Osterbrauchtum in Ungarn. 16.
Osterausstellung des Stadtmuseums Werne und der Evangelischen Kirchengemeinde.
F. W. Schulte: Die Familie von Plettenberg. Aus der Geschichte eines alten
Rittergeschlechts im Mittelalter in der Auseinandersetzung mit den Grafen von
der Mark. E. Dossmann: "Flink wie die Windhunde, zäh wie Leder..."
Jugenderinnerungen aus der Zeit des Dritten Reiches (5).
165/2006. H. D. Schulz: "Überall findet am Fleiß und Regsamkeit". Wie Justus
Gruner vor 200 Jahren das Lennetal und Altena bei seinen Reisen durch Westfalen
erlebte. H. D. Schulz: Mit der Postkutsche von Iserlohn nach Hagen. Ein Stück
Verkehrsgeschichte nach einem Bericht des Heimatforschers Esser von 1926 (3.
Teil). W. Hinke: Von der Eresburg bis zum Kilianstollen. Marsberg: Kleine
westfälische Doppelstadt mit großer Vergangenheit. P. Reding: "En Isel, dei
Dukoten schitt". Spruchweisheiten auf Notgeldscheinen der Region. * Was bedeutet
der Name Halingen? Mehrfache Deutungen der Sprachherkunft sind möglich. E.
Dossmann: "Flink wie die Windhunde, zäh wie Leder..." Jugenderinnerungen aus der
Zeit des Dritten Reiches (6).

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur
Landeskunde. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
4/2006. W. Bleicher: Ich sag zum Augenblick: Verweile doch! Du bist so schön! -
Ein Iserlohner Architekt als Maler. E. Dossmann: Wortkarge Sauerländer. W.
Felka: Eine Streuobstwiese auf Schloß Hohenlimburg. W. Bleicher: Die Lyrik der
Maria Grünwald. W. Fleischer: Von Bäumen und Menschen - eine Kriegszeit in Lössel.
5/2006. W. Bleicher: Die Suche nach dem heidnischen Juffernspring in Iserlohn. *
Erzählung von Frau Birkenfeld, Iserlohn, über den Besuch des Ballotsbrunnens. W.
Bleicher: Steinzeitfunde von der Försterei. W. Bleicher: Einige Bemerkungen zum
Lolochtal. W. Hense: Niemandem gefügig. Zum 100. Todestag von Eugen Richter am
10. März 2006. W. Bleicher: Frank J. Diekmann zum Achtzigsten. W. Törnig:
"Flugstunden" - Die Anfänge des Fliegens im heimischen Raum. J. Kramer:
Hohenlimburger Stadtchronik 2005, Teil 2.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und
Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.:
02372/2349.
1/2006. G. Mieders: Der "Schlüssel" ist 50 Jahre alt. H.-J. Geismann: Georg
Mieders zum 70sten. E. Lemke: Erinnerungen aus meinem Leben. Flucht und
Vertreibung aus meiner geliebten Heimat Ostpreußen 1945. H.-H. Stopsack:
Bachverunreinigungen der Oese und ihrer Zuflüsse in der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts. G. Mieders: Verleihung des Hans-Prinzhorn-Klinik-Preises 2005 an
Stadtdirektor a. D. Dieter Voss. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1931 des
"Märkischen Landboten". K. von Gymnich: Kleine Heimatchronik 4. Vierteljahr 2005.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.:
Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 1, 58505
Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, E-Mail:
geschichts-und-heimatverein at luedenscheid.de
165/2006. H. Waldminghaus: 50 Jahre "Lüdenscheider Geschichtsverein". E.
Schlimm: Chronologische Auflistung der bekannten Abstürze feindlicher Flugzeuge
im und um das Stadtgebiet von Lüdenscheid im 2. WK, 2. Teil.

5. Minden-Ravensberg


Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein
Herford, Amtshausstraße 3, 32051 Herford.
56/2006. Chr. Laue: Ein williger Vollstrecker? Neues über das Wirken von Hermann
Höpker Aschoff im Nationalsozialismus. U. Kahmann: Herr auf Herrenkamp. Vor 200
Jahre wurde für drei Familien ein Traum wahr. Chr. Mörstedt: Im Kurpark mit
Cleo. Der Historische Fahrbericht: Eine Schimmel-Stute mit zweirädrigem Dogcart.
E. Möller: Kantige Laubschnecke kam über den Bahnhof. Neuer Bewohner des Kreises
Herford. E. Möller: Schön und übel riechend. Der Tintenfischpilz hat eine ganz
und gar nicht pilzartige Form. A. Ruppert: Otto Preuß und der Widerstand. Ein
junger Mann aus dem Ruhrgebiet schließt sich in Herford der Arbeiterjugend an.
W. Günther: Wie Hermann Collbrunn die Spenger Schlacht erlebte. Ein
plattdeutscher Zeitzeugenbericht über den Zusammenstoß von Bauern und Arbeitern
1891: Un ik hadde so'ne Angst. B. Rausch: Unbeschreibliche Stille. Die
Reisetagebücher des Herforders Reinhard Maack. E. Möller: Das Fährunglück von
Veltheim. März 1925: Ein mörderisches Manöver der Reichswehr an der Weser nahe
Vlotho fordert 81 Tote. Chr. Laue: "Gurkenzeit" am Markt. Der
Architektenwettbewerb um die Landwirtschaftsschule.


6. Münsterland


Jahresgeschichtsheft 2006. Hrsg.: Heimatverein Nordkirchen e.V., Arbeitskreis
Heimatgeschichtsforschung, Erhard Huppert, Ostlandstraße 8, 59394 Nordkirchen,
Tel.: 02596/2318.
W. Frölich/H. Kersting: Geschichte der Herzoglichen Familie von Arenberg. E.
Kussel: Südkirchener Häuser aus der Gründerzeit. G. Naber: Hohe Feiertage der
Kirche in Nordkirchen. * Wussten Sie schon... * Alte Ansichten vom Schloss
Nordkirchen. H. Schlutius: Lebensverhältnisse in Nordkirchen in vorindustrieller
Zeit. P. Wiegand: Strassenbau in Südkirchen um 1834. Berichte nach original
Aufzeichnungen eines Südkirchener Bürgers um 1920. L. Hanke: Flucht und
Vertreibung. Der Leidensweg der deutschen Bevölkerung (Teil 1).

Liesborner Geschichtshefte. Bd. 20/2005 - Unter den Dächern der Abtei. Kloster,
Knast und Knabenschule -. Hrsg.: Heimatverein Liesborn e.V., Kulturring Liesborn
e.V., Vertrieb: Heimatverein Liesborn e.V., Wilhelm Plümpe, An den Teichen 7,
59329 Liesborn, Tel.: 02523/8600, E-Mail: pluempe.liesborn at t-online.de
B. Löppenberg: Unter den Dächern der Abtei (3). R. Winkelhorst: Das Dach des
Liesborner Abteigebäudes (5). U. Gehre: Erinnerungen an das Jahr 1965. Liesborn
gedenkt der Altarweihe von 1465 (9). B. Priddy: Die Abtei als Museum - keine
Selbstverständlichkeit (13). B. Priddy: Die Kruzifixsammlung (16). W. Plümpe:
Der Erweiterungsbau des Museums Abtei Liesborn. Die unerwartete Realisierung
einer Idee (19). W. Plümpe: Hohe Auszeichnung für den Erweiterungsbau des
Museums Abtei Liesborn (21). N. Stuckmann/W. Plümpe: "Freunde des Museums Abtei
Liesborn" 1884-2004. 20 Jahre engagierte Arbeit für den kulturellen Mittelpunkt
im südöstlichen Münsterland (23). O. Frank-Normann: Freundeskreis
Kammermusik-Festival Liesborner Museumskonzerte (25). B. Löppenberg:
Gemeindeverwaltung und Amt Liesborn von 1821 bis 1931 (27). L. Lackmann/B.
Löppenberg: Nebenstelle des Amtes Liesborn-Wadersloh von 1955 bis 1974 (29). B.
Kipp: Dorfschule in der Abtei. "Lirum, larum, Löffelstiel..., wer nicht lernt,
der kann nicht viel" (33). B. Kipp: Das Lieblingslied des Lehrers Ludwig Fiedler
(37). B. Löppenberg: Pastorat im Südflügel der Abtei (39). E. Schulze-Waltrup:
Knast im Klosterkeller (41). B. Löppenberg: Kreisführerschule der NSDAP und NSV
Kindergarten (43). S. Stelten: Büro für Vertriebene und Flüchtlinge unter der
Leitung von Georg Zwiener (45). J. Haberecht: Das Liesborner Abteigebäude als
Wohnraum (47). W. M. Schneider: Das Kreiszentralarchiv in Liesborn (1967-1982).
Gegründet an historischer Stätte (51). B. Löppenberg: Kolpingheim im Keller der
Abtei (58). M. Heitmann: Kirchenchor der Pfarrgemeinde SS. Cosmas und Damian
(59). E. Philipps-Trebbau: Die Liesborner katholische öffentliche Bücherei (KÖB)
wird 150 Jahre. Vom ausgewählten Buch zur Buchauswahl (60). E. Kleineheilmann:
Eintauchen in die Geschichte des Meditationsraumes (62). Kl. Müller: Die
Katakombe: Gruppenraum der Pfarrjugend Liesborn - KJG (63). B. Kipp: Eine
"abenteuerliche Geschichte". Pläne aus den 70er Jahren für ein Restaurant im
Klosterkeller (65). W. Schneider: Bernhard Graskamp, der letzte Bürgermeister
der Gemeinde Liesborn (67). W. Plümpe: 1985-2005. 20 Jahre Heimatverein Liesborn
e.V. (69).

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der
Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
3/2006. W. Hellenthal: Hüffer-Stiftung: Ein Denkmal der Barmherzigkeit. Zum 100.
Todestag von Wilhelm Hüffer (Münster).
4/2006. M. Brückner: Als Wissenschaftler geehrt und verfolgt. Zur Erinnerung an
den bekannten Augenarzt Professor Dr. Aurel von Szily.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder,
Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
83/2006. E. Wixmerten: 150 Jahre Bahnhof Emsdetten. Versuch einer Baugeschichte.
J. Eggers: Mit eigenem Handtuch und Brennstoff zum Frisiersalon. H. Rinsche:
Lehrpfad wird zum Erlebnispfad. Neu gestalteter und erweiterter Lehrpfad im
Emsdettener Venn. L. Beckjunker: Heimatbund blickt zurück auf 2005. Fahrten,
Jubiläen, Veranstaltungen, Wandern, Pättkesfahrten.


7. Paderborner und Corveyer Land


damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus
Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen
10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de
1/2006. M. Köllner: Karriere im Schatten des großen Johann von Sporck.

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg. u.
Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad Driburg, Tel.:
05253/931176.
256/2006. B. Hagelüken: Den Eggeberg erwandern heißt Natur - pur genießen. G.
Bothe: Die Apostellinde. L. Kappe: Nethe-Alme-Weg X2 - Wanderweg des Jahres 2006.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V.,
Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
51/2006. D. Dreimann: Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Bad Lippspringe.
Museumsausbau erklärtes Ziel. * Nachruf auf August Leimenkühler. K. Herchenbach:
Im Ringelsteiner Wald. W. Göbel/R. Meier: Aus der Geschichte der Bauernstätte
Nr. 82, vulgo Westen - heute Steinebekestraße Nr. 3 -. U. Wübbe †: Aus der
Ortschronik. Vor 50 Jahren 1956. * Vor 50 Jahren: Ruinenmauer stürzt ein. Kl.
Karenfeld: Der Kampf um die Bekenntnisschule - Teil 2 -. R. Benteler: In
memoriam - Fred Bentler. J. Hanewinkel: Vogel des Jahres: Der Kleiber.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm
Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226,
E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
129/2006. J. Thedieck: Shalom - einmal Israel und zurück. Jacob Pins und Jenny
Aloni - zwei jüdische Künstler deutscher Herkunft. B. Johlen-Budnik: "... ein
die Christenheit schändendes Spektakel". Von Schodüveln, Schwerttänzern und
Funeralspielen - Fastnachtsbrauchtum im Paderborner Land. O. Claes: "Aufklärung
über das Verlorene". Zum 150. Geburtstag des Dichters und Pädagogen Jakob
Loewenberg. A. Gaidt: Paderborn aus der Luft im April 1909: Die abenteuerliche
Geschichte einer Fotografie. Ü. Gülle: Der Vogel des Jahres 2006: Der Kleiber.
N. Börste: Kulturpreis der Stadt Paderborn für Walter Schrader. B. Schwannecke:
Mit der "Judenbuche" zum Erfolg. Bellersen feiert die Auszeichnung als "Ort im
Land der Ideen". Chr. Meier: Das Naturbad Altenautal. H. Multhaupt: Gemeinsame
Liebe zu Griechenland und zur Varusschlacht. 1796 begegneten sich Friedrich
Hölderlin und Wilhelm Heinse in Bad Driburg. J. Reinhardt: Paderborn setzte
Zeichen. Erfolgreiche Aufarbeitung des Kapitels "Zwangsarbeit". R. Gahde:
Quellen für die Familien-, Haus- und Höfeforschung in den Kreisen Paderborn und
Höxter im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold.

8. Ruhrgebiet


Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hörde e.V.,
Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
2/2006. * Aus der Siedlungsgeschichte zwischen Emscher und Ardey. Die Marken im
Ardeyvorland (aus einem Aufsatz, Verfasser unbekannt). * Was D-Mark und
Bittermark verbindet.


9. Siegerland-Wittgenstein


Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
18.03.2006. H. Stötzel: Abschiedsgottesdienst vor 40 Jahren. Letzte Andacht der
Obernauer Christen in der alten Kapellenschule. * "Ich wollte immer arbeiten".
Frauen hatten erheblichen Anteil am Aufbau West.
25.03.2006. * Blick in die Reste einer Wehrkirche. Siegerländer Kirchentour
führt nach Burbach. * "Schutzverein" aufgelöst. Ende der Bürgerwehr vor 150
Jahren. * Evolution im Museum. Von Tsunamis, Mammuts und Speeren.
01.04.2006. "Weißes Ross" und schwarze Bräute. Freilichtmuseum bäuerlicher
Kulturdenkmäler öffnet heute. * Umweltschutz im 19. Jahrhundert. Mistbrühe nicht
auf Straßen leiten.
15.04.2005. E. Isenberg: "Tauf- und Todtenbuch" verbrannt. Schwieriger Nachweis
einer katholischen Pfarrtradition in Keppel. * Modenschau in alter Zeit.
"Laufsteg" in einem Siegener Gasthaus. * Kulturdenkmäler mit 195 000 Euro gefördert.
22.04.2005. * Rostfreie und haarige Ausstellungen. Trecker-Treff im
Freilichtmuseum Hagen. Zahlreiche Sonderschauen. * Heimatfreunde willkommen. 50
Jahre Germania Foundation in den USA. * Landesmuseen öffnen ihre Türen. Tour
durch die westfälische Museumslandschaft. * Sprache erforscht. Karl-Zuhorn-Preis
an Markus Denkler.
29.04.2006. A. Gotthardt: "Sündentempel" auf dem Flussstein. Erinnerung an die
ehemalige Schutzhütte "Hellerblick". E. Krämer: "Ded Piddsebaggesje". Das frühe
Backhaus auf der Schlenke.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Bauer,
Puderbacher Weg 18 a, 57334 Bad Laasphe.
1/2006. W. Völkel: Gedanken zur Entstehung von Erndtebrück vor 750 Jahren. W.
Völkel: Ein Gang durch Erndtebrück wie es früher war. H. Imhof: Germantown -
eine Reise in die Vergangenheit. H. Krutwig: Heimat- und Touristikverein
Aue-Wingeshausen. J. Dienst: Heimat- und Verkehrsverein Diedenshausen e.V. S.
Stabel: Rinther Heimat- und Kulturverein e.V. A. Schäfer: Ortsverein Puderbach.
H. H. Born: Ortsheimatverein Schieferschaubergwerk Raumland. K. Zacharias:
Heimatverein Schwarzenau e.V. E.-L. Belz: Ortsheimatverein Erndtebrück. D.
Wunderlich: Wander- und Heimatfreunde Banfetal.








From mw at jmr-weidner.de Wed Jun 14 10:09:12 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Jun 2006 10:09:12 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2006, Heft 3, Teil 3
Message-ID: 448FC428.10108@jmr-weidner.de>

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 14.06.2006, 10:00


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2006, Teil 3


11. Lippe


Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke, Archiv für
Heimat- und Familienkunde, Holland 21 (Oberes Tor), 32676 Lügde, Tel.: 05281/979604.
1/2006. M. Willeke: Ein Stadtrundgang durch Lügde im Sinne der Romantik.
2/2006. M. Willeke: Lügder Jahreschronik anno Dom. 2005.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5,
32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de,
Internet: www.lippischer-heimatbund.de
3/2006. B. Meier: Vom "Hauderer" zum Spediteur. Die Detmolder Familie
Herbst-Brasse. F.-W. Reuter: Freie Kost im lippischen Fürstenschloss oder: Wie
kam Brahms nach Detmold? D. Horstmann: Zum Vorkommen der Schwarzpappel in Lippe.
Der Baum des Jahres 2006. A. Stechemesser: Als ich ein kleines Mädchen war.
Erinnerungen an Vorkriegs- und Kriegsjahre in Wörderfeld (Teil 2). S.
Schierholz: Dat Dörp Sandebeck un de nördlikste Vulkan in Duitskland. Wannern
in'n Natiurpark Eggebirge un Südliker Teutoburger Wald. * Bühnenkunst auf hohem
Niveau. Das Landestheater Detmold. * Vielfalt der Kultur des Weserraumes. Das
Weserrenaissance-Museum Schloss Brake. K. Banghard: Ein Publikumsmagnet mit
Bildungsanspruch. Das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen. * Tiere und
Natur als Anschauungsobjekte. Das Wald- und Forstmuseum Kalletal-Heidelbeck. Cl.
Gröger: Serie: Von Fischen und Angelfreuden. Folge 1: Flüsse und Bäche in Lippe
(Teil 2).
4/2006. W. Bender: Bernhard II. - "Kriegsmann in der Zisterzienserkutte". H.-O.
Pollmann: Die Landwehr von Lemgo auf dem Biesterberg. W. Gerking: 975 Jahre
Niese. Dorfgemeinschaft feiert urkundliche Ersterwähnung. G. Hansmeier:
Engagement für Alt und Jung. 50 Jahre Unser Diestelbruch e.V. W. Potthast: De
Lustfohrt nach Beulefeild. Eun Erlebnis. W. Diekmann. Staatsbad Meinberg -
Modernes Heilbad mit Tradition. Zentrum für Gesundheit, Wellness, Prävention und
Rehabilitation. M. Böckelmann: Therapie und Forschung unter einem Dach.
Erfolgreiche ambulante Tinnitus-Therapie in Bad Meinberg. P. Brose: Kraftort mit
Ausstrahlung. Das Haus Yoga Vidya in Bad Meinberg. F. Großheimann: Auch ein
Stück Lippe. Die Betriebskrankenkasse Diakonie in Bielefeld-Bethel. Cl. Gröger:
Serie: Von Fischen und Angelfreunden. Folge 2: Die Bachforelle - bedeutendste
Fischart in lippischen Bächen (Teil 1).

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad
Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen,
Tel.: 05252/974301.
298/2006. * Aus der Osterfeuergeschichte. H. Wiemann: Von Gutberlet zum
Elli-Markt. H. W. Krafft: Ostertag und Finkenlied. H. Wiemann: Einzelhandel in
den fünfziger Jahren. Lebensmittelgeschäfte in Schlangen.

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften


Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung
der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am
Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
1-2/2006. G. Weisgerber: Chuquicamata und anderer indianischer Bergbau vor
Kolumbus. R. Slotta: Chile und seine Salpeterindustrie. Bergbau, Aufbereitung,
Export und Denkmäler. A. Leihbrandt: Die Corporación Nacional del Cobre de Chile
(CODELCO) und ihre Bergwerks- und Hüttenbetriebe. F. Ravinet de la Fuente: Die
"Stadt der Treppen" - die Bergarbeiterstadt Sewell des Erzbergwerks El Teniente.
Ein chilenisches Nationaldenkmal als Teil des Weltkulturerbes. S. Müller/R.
Slotta: Das geplante Besucherbergwerk im Kupferbergwerk El Teniente bei Rancagua
in Chile.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
2/2006. I. Thielk: Was für eine Zettelwirtschaft! Richard Wossidlo - fanatischer
Sammler oder Genie der Wissenschaft? C. Liesenberg: Heinrich Tessenow und das
ländliche Bauwesen. E. Grohne: Zur Frage des Strohdachs in Niedersachsen. W.
Dörfler: Ernst Grohne und die Hausforschung.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.:
Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V.,
Alexanderstraße 16, 20099 Hamburg, Tel.: 040/240809, Internet:
www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
1/2006. T. Dittmann: Lisa Milbret. L. Milbret: Sept. '89, Utkiek öwer den
Töllerrand. L. Milbret: Leege Tieden för Böker. L. Milbret: Revolutschon up'n
Breefmark. U. Petersen: De Generatschon dorno. C. Denker: Vom Stallknecht zum
Superstar. A. Prøysen: Hüüt gifft dat Makkaronisupp. C. Groth: Fisch-Gedanken.
G. Bambowsky: In Tregwinnis. K.-H. Madauss: Lüd un Kinner orer: As ick grad ens
in Ägypten wär. H.-J. Meyer: Plattdüütsch in't Stadtbild: Bispill Buxtuu. Chr.
Heise-Batt: Theaterlüüd: To'n Bispill Uta Stammer.


III Naturkunde und Naturschutz

46. Bericht des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V.
über das Jahr 2005. Red.: Ulrike Letschert. Naturwissenschaftlicher Verein,
Kreuzstraße 38, 33602 Bielefeld.
H. Bongards/Cl. Quirini: Zum Tode unseres Ehrenvorsitzenden Dr. h. c. Klaus
Conrads (6). P. Finke: Einige persönliche Erinnerungsbilder an Klaus Conrads
(9). H. Bongards: In memoriam Heinrich Schacht (1840-1912). Die Vogelwelt im
Teutoburger Wald und im nordöstlich angrenzenden Lippe vor 125 Jahren (19). S.
Schubert: Die geologischen Aufschlüsse Bielefelds und seiner Umgebung im Jahre
2005 (31). S. Schubert: Über einen Aufschluss im Unter-Pliensbachium
(Carixium/Lias gamma) an der Eckendorfer Straße in Bielefeld-Ost (45). H. J.
Wächter: Moosflora der Senne (mit südlichem Teutoburger Wald). Teil 3: Musci -
Bryidae (Polytrichanae, Bartramianae, Funarianae, Bryanae) (87). S. Finke/H.
Lienenbecker: Zwergstrauchheiden auf dem Sandsteinzug des Teutoburger Waldes und
Bemühungen zu ihrer Erhaltung (115). D. Horstmann: Zum Vorkommen der Echten
Schwarzpappel (Populus nigra subsp. Nigra) im Weserbergland (131). P.
Kulbrock/H. Lienenbecker/G. Kulbrock: Beiträge zu einer Neuauflage der Flora von
Bielefeld-Gütersloh - Teil 7 (143). J. Hadasch/E. Möller: Nachweise des
Amerikanischen Nerzes oder Minks (Mustela vison) im Kreis Herford/Westfalen
(289). J. Popko/Chr. Venne: Zur Avifauna des Naturschutzgebietes "Wehrbachtal"
(293). Chr. Venne: Zur Situation der Zauneidechse (Lacerta agilis LINNAEUS,
1758) im Landschaftsraum Senne (321). K.-E. Lauterbach: Schwebfliegen in
Bielefeld und Umgegen XII Milesiini (Diptera - Syrphidae) (337). H.
Lienenbecker: Beobachtungen an einer Weinbergschnecken-Population in
Steinhagen/Kreis Gütersloh (363). * Aus dem Vereinsjahr 2005 (375).

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband
Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel.
0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
1/2006. * Waldjugendspiele im Landtag. SDW feierte Preisverleihung mit über 120
Kindern in Düsseldorf. * Forstamt Bad Driburg ausgezeichnet.

Cinclus. Bund für Vogelschutz und Vogelkunde e.V. Herdecke und Hagen. Redaktion:
Walter Klisch, Buchenstr. 12, 58313 Herdecke, Tel. u. Fax: 02330/13693.
1/2006. H. Stoldt: Der Vogel des Jahres 2006: Der Kleiber Sitta europaea. W.
Klisch: Vogelgrippe - eine Seuche ohne Grenzen. H.-J. Reichling: Die Groppe oder
Mühlkoppe Cottus gobio L. ist der Fisch des Jahres 2006. M. Schlüpmann:
Feuerfestes contra Natur - der Dolomitsteinbruch in Hagen soll erweitert werden.
H. G. Pfennig: Die Schleiereule, Brutvogel im westlichen Sauerland. Analyse
ihrer Kleinsäugerbeute/Ergebnisvergleiche. Hinweise zu Gewölleuntersuchungen. B.
Drane: Tag des Offenen Friedhofs. H. G. Pfennig: Haubentaucher und Zwergtaucher
als regelmäßige Brutvögel im westlichen Sauerland (Märkischer Kreis). M.
Schlüpmann: Signalkrebse in der Volme. U. Steinbach: Rund um das Futterhaus. U.
Steinbach: Bericht über die Höhlenbrüter-Gebiete Remberg-Friedhof und
Hagen-Dahl. H. Kokta/T. C. E. Drane: Ornithologischer Sammelbericht.

LÖBF-Mitteilungen. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW,
Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0, Internet:
www.loebf.nrw.de, E-Mail: pressestelle at loebf.nrw.de
1/2006. B. Schweppe-Kraft: Private Naturschutzfinanzierung. Bedarf und Chancen.
H.-J. Hönig: Fundraising für Umweltverbände. Voraussetzungen, Methode, Situation
und Trends für Fundraising im Natur- und Umweltschutz. O. Hartwig: Spenden und
Sponsoring in Naturschutz und Umweltbildung. Chr. Kühnau: Umweltsponsoring in
Naturschutzverwaltungen. Ergebnisse einer bundesweiten Befragung. F. Molls:
Wasserlauf - Stiftung für Gewässerschutz und Wanderfische NRW. Entwicklung und
Umsetzung eines Fundraising-Konzeptes in der Public-Private Partnership. E.
Löpke: Erfahrungen der Biologischen Station Urdenbacher Kämpe. Fundraising und
Öko-Sponsoring als Finanzierungshilfen. H. König: Der Kleiber - Sitta europaea
in Nordrhein-Westfalen. L. Falkenried: Der Zustand der Baumkronen im Walde 2005
in NRW. Das Kronenmonitoring zeigt, dass sich der Wald etwas erholt hat. G.
Dame/L. Falkenried: Waldstärkung durch Holznutzung.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.:
Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
4/2006. M. Beil/A. Zehm: Erfassung und naturschutzfachliche Bewertung der
hessischen Vorkommen von Jurinea cyanoides (L.) Rchb. (FFH-Anhang-II-Art). C.
Samimi/M. Nüsser: Visionen der Vernetzung von Schutzgebieten im südlichen
Afrika. A. Sauer u. a.: Steigerung der Akzeptanz von FFH-Gebieten - Ansätze
einer Strategie. M. Groth/J. Freese: Ausschreibungen - ein neues Instrument des
Vertragsnaturschutzes. R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel
seiner Wegbereiter. 5. - Franz Moewes (1856-1937): "Der getreue Eckart der
Naturdenkmalpflege".
5/2006. J. Küchler-Krischun: Ausgewählte Arbeitsschwerpunkte des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) 2005 im
Bereich Naturschutz. H.-J. Schäfer: Ausgewählte Arbeitsschwerpunkte des
Bundesamtes für Naturschutz (BfN) im Jahr 2005. * Arbeitsschwerpunkte 2005 der
für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Fachinstitutionen der Länder.
H. Frese/R. Horne: Bundesweiter Arbeitskreis der staatlich getragenen
Bildungsstätten für Natur- und Umweltschutz - BANU. Kl. Steiof/H. Haupt:
Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten - LAG-VSW. * Bundesweit tätige
Naturschutzverbände/-stiftungen 2005. * Naturschutzkonzepte von Fischerei- und
Wasserverbänden. R. Piechocki: Der staatliche Naturschutz im Spiegel seiner
Wegbereiter: 6. - Benno Wolf (1871 - 1943): "Findigkeit und geschickte
Verhandlung".

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.:
Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79,
53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: info at sdw.de, Internet: www.sdw.de
2/2006. Chr. Schütze: Wenn das Wasser an Land knapp wird. Von der Qualitätskrise
zum Mangel. N. Weber: Weltwasserbericht: Vereinte Nationen: Problem erkannt -
Gefahr gebannt? N. Asche: Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Der Wald
spielt eine große Rolle. R. Berg: Vereinigung Deutscher Gewässerschutz. Wo
steckt das virtuelle Wasser? N. Weber: Wasserwerk Wald. Ein neues Geschäftsfeld
für die Forstwirtschaft? Chr. Schulz: Belastung des Grundwassers? Der
Stickstoff, der Wald und das Trinkwasser. F. Wimmer/R. List: Vorsorge für eine
Großstadt. Trinkwasserschutz für München. A. Wiese: Wie man sich vor Schäden
schützen kann. Waldversicherungen in Deutschland. J. Gast: Jahr der Naturparke.
Naturerlebnisse der besonderen Art. * Erfolgreiche Naturschutzarbeit: Die
"Orchideenwiese" der Waldjugend. * Zurück zur Natur.

IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.:
Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490,
Fax: 0511/3632932, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail:
heimatbund-niedersachsen at t-online.de
2/2006. W. Baesmann: Die Heimatbundgruppe Berenbostel. W. Baesmann: 800 Jahre
Berenbostel. H.-S. Strelow: Opposition und Opfer. Die Herzöge Widukind von
Sachsen und Tassilo III. von Bayern als Widersacher Karls des Großen. L. Greife:
Der Bildstein von Anderlingen. L. Greife: Irrlichten över'n Moor. H. Küster:
Abriss oder Aufbruch? Rettung für den Bahnhof von Nordstemmen. W. Fabich: Grüne
Privatparadiese entdecken: Die offene Pforte - Gärten in und um Hannover.

Kulturland Oldenburg. Mitteilungblatt der Oldenburgischen Landschaft. Hrsg.:
Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.: 0441/779180,
E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet:
www.oldenburgische-landschaft.de
1/2006. R. Angermüller: "Denn die leidige Tanzmusik verfolgt mich bis hierher".
Franz Xaver Wolfgang Mozart in Oldenburg. * Klaus Modick erhält den Nicolaus
Born Literatur-Preis 2005. Kl. Modick: Vom Lesen und Schreiben in einem Zuge. F.
von Hagen: Mehr Schutz den Denkmälern. * PLATTart - neuer Umgang mit
Altbewährtem. Kl.-U. Hölscher: Dampfkorn und Branntwein. Das Brennereimuseum in
Wildeshausen ist ein wahres Kleinod. A. Karbe: Die Geschichte einer
Freundschaft. Der Schriftsteller Hans Christian Andersen besucht Oldenburg.


Heimatkalender

Der Minden-Ravenberger 2006. Das Jahrbuch in Ostwestfalen. 78. Jg. Hrsg. für das
Heimatgebiet Minden-Ravensberg in Verbindung mit dem Westfälischen Heimatbund
von Hans Klöne, Martin Maschke, Eckhard Möller. Red.: Hans-Dieter Musch, Hoher
Kamp 34, 33332 Gütersloh, Tel.: 05241/40941, E-Mail: HDMusch at compuserve.de,
Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte. 183 S., 9,90 €. ISBN 3-89534-578-4.
M. Büchner: Auch Minden-Ravensberg lag am Meeresgrund. Für "weiblichen
Unterricht in nicht zu trockener Kürze" (7). J. Freifrau Hiller von Gaertringen:
Ein Lebenswerk ist wieder zu entdecken. Der Nachlass des Schriftstellers Hermann
Griebel (12). W. Bätz: Im Stallgebäude stand ein Schwein. Aus der Geschichte der
Stadtwerke Vlotho an der Weser (19). E. Möller: Verwirrspiel um eine Schule. Die
kurze Geschichte der evangelischen Volksschule in Marienfeld (24). H. Lummer:
"Durch zwölf junge Frauenzimmer" gegrüßt. Vor 200 Jahren: das Königreich von
"König immer lustik" (29). H. Meyer: Neandertaler am Hamscheberg? Erster
Nachweis altsteinzeitlicher Geräte im Kreis Herford (35). M. M. Schulte: Amt zum
Nutzen der Stadt. Das Mindener Rathaus - Zentrum der mittelalterlichen
Ratsherrschaft (38). H. Bremann: Dä Fahrt no Köln. Eine Erzählung (43). W.
Moritz: Der enttäuschte Missionar. Gottlieb Viehe aus Mennighüffen - Präses,
Übersetzer und Schulleiter in Südwestafrika (45). W. Höltke: Der Tod am
Tönsberg. Britische Flieger starben 1945 bei Oerlinghausen (51). K. Kossack:
Gegen Demontage der Betriebe vorgegangen. Minden erinnert an einen unbequemen
Vordenker (55). A. Wehrenbrecht: Der Altar - ein Kleinod in Groß Aschen. Der
Ortsteil von Melle gehört zum Kirchspiel Spenge (60). St. Grimm: Jedem Deutschen
ein Bad pro Woche. Die Volksbadeanstalt "Carl-Hahn-Stiftung" in Gütersloh (64).
J. Wibbing: Ein "brauchbarer Beamter" werden. Aus den Jugenderinnerungen des
Schauspielers Albert Florath (69). H. Beckmann: Woarümme dä dat deaun hätt ...
Eine Erzählung (74). Th. Strunk: Der schöne Tag bricht an ... Die "Erweckungen"
in Versmold und in Minden-Ravensberg (77). E. Jörding: Die Bürgerwehr mit der
Schulglocke alarmiert. Aus der Geschichte der Dornberger Meyerhöfe (81). H. W.
Krafft: Zäune - Schutz und Grenze. Eine kleine Geschichte menschlicher
Abgrenzung (85). H.-D. Musch: Den Ahnen auf der Spur. Das Massenphänomen der
Suche nach den familiären Wurzeln (89). F. Schütte: Ein Netzwerk ohne Profit.
Auswanderungsforscher bündeln Fachwissen in www.amerikanetz.de 93). U. Malz: Das
Bärenbild. Die Geschichte eines unwillkommenen Besuchs (96). M. Kuhlmann: Ein
Leben mit der Mühle. Aus der Geschichte von Hartings Mühle in Kleinenbremen
(99). * "Eine würdige Achtung erfahren". Ein Erlebnismuseum für das Holzhandwerk
(104). N. Herbst: Westfalenland ist Pferdeland. In der Zucht und im Sport sind
Ostwestfalen Klasse (108). P. Gabriel: Sommerferien in Mitau. Eine Erzählung
(115). N. Langohr: Zum "Therapeuten in eigener Sache" entwickeln. Beratung,
Hilfe und Unterstützung an der Bielefelder Universität (119). W.
Meier-Peithmann: Mein Freund Phoenicurus. Eine vogelkundliche Betrachtung (123).
H. Kuhlmeier: De Entnazifizierung. Eine Erzählung (127). D. Besserer: Nur für
Kinder wohlhabender Eltern. Die Preußisch Oldendorfer "Kandidatenschule", ein
Vorläufer der höheren Stadtschule (130). R. Neumann: Hinlänglich Flächeninhalt
für eine "Revue". Das christliche Soldatenheim "Hohenzollernhaus" und das
Sennelager 1909 - 1946 (134). M. Krah: Sünne Mard'n. Eine Kindheitserinnerung
(142). Chr. Liebold: Milch für die Gesundheit der Kinder. Die Geschichte des
Bielefelder Meierhofs Olderdissen (144). F. Steinmeier: Der Störenfried oder Das
Lachen Luzifers. Eine Erzählung (149). U. Kahmann: Meuchelmord in Hamlingdorf.
Die "Zeitungsberichte": historische Nachrichten aus der Provinz (154). G.
Krückemeier: Wirklich - ein Wunder! Bericht von einer Begebenheit in Porta
Westfalica (157). G. Vorndamm: Kompost. Eine Erzählung (158). P. Gabriel: Die
serbische Fichte. Eine Erzählung (161). H.-D. Musch: Nicht nur ein Fleck auf der
Tapete. Heimatkalender der Volksbanken erscheint seit 1981 (165).







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 14 10:48:43 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jun 2006 10:48:43 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Forschendes Geschichtslernen,
Fachtagung am 08./ 09. 09. 2006, Paderborn
Message-ID: s48fe99b.070@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn"
Datum: 13.06.2006, 10:36


KONFERENZ

Forschendes Geschichtslernen.
Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Schule, Universität und Archiven
Einladung zu einer Fachtagung am 8./ 9. 9. 2006 im Kreishaus Paderborn

Die gemeinsam vom Historischen Institut der Universität Paderborn und
dem Kreisarchiv Paderborn veranstaltete Tagung "Forschendes
Geschichts-
lernen" will Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Schule, Universität
und Archiven ausloten. Die Tagung steht in engem Zusammenhang mit
dem nächsten Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten, der im
Zweijahresturnus von der Körber-Stiftung in Hamburg organisiert wird.
Anlässlich der Bekanntgabe eines neuen Wettbewerbsthemas am
1. September 2006 sollen Anregungen und Hilfestellungen vermittelt
werden. Thematisch beleuchtet werden Geschichtswettbewerbe,
archivpädagogische Methoden und Projektarbeit im Geschichtsunterricht.

Dabei sollen bewusst unterschiedliche Perspektiven zum Zuge kommen,
die des Wettbewerbsteilnehmers und Preisträgers ebenso wie die des
betreuenden Tutor, des Archivars, des Jurors und des Wissenschaftlers.

Die Tagung richtet sich vor allem an interessierte Lehrer, Archivare
und
Schüler.

1. Tagungsblock, Fr. 8. 9. 2006, 15.00 Uhr - 18.00 Uhr
Landrat Manfred Müller (Kreis Paderborn): Grußwort
Roswitha Link (Stadtarchiv Münster): Archivdidaktik in Münster als
regionaler Hochburg des Geschichtswettbewerbs der Körber-Stiftung
Dr. Heinz-Jürgen Trütken-Kirsch (Hittorf-Gymnasium Münster): Die Rolle

des Lehrers als Tutor in Geschichtswettbewerben
Dr. Rainer Decker (Studienseminar Paderborn): Archivdidaktik und
Geschichtslehrerausbildung
Katja Fausser (Körber-Stiftung Hamburg): Der Geschichtswettbewerb
der Körber-Stiftung - Grundsätze und Verfahren
Sascha Donat (Universität Wittenberg): Wettbewerbsbeteilung bei
Geschichtswettbewerben - Determinanten, Motive und Hindernisse
PD Dr. Rainer Pöppinghege (Universität Paderborn): Hochschuldidaktische

Aspekte der Archivdidaktik

Abendvortrag, Fr. 8. 9. 2006, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Bodo von Borries (Universität Hamburg): Historische
Projektarbeit
zwischen Königsweg und Größenwahn. Möglichkeiten und Grenzen von
Geschichtswettbewerben

2. Tagungsblock, Sa. 9. 9. 2006, 9.00 Uhr - 13.00 Uhr
Rolf-Dietrich Müller (Stadtarchiv Paderborn): Arbeitsmöglichkeiten für

Schüler und historische Laien im Stadtarchiv Paderborn
Dieter Klose (Staatsarchiv Detmold): Forschend-entdeckendes Lernen von

Schülern im Staatsarchiv Detmold
Dr. Stefan Schröder (Stadtarchiv Greven): Grundschulkinder im Archiv.
Überlegungen zu einem bislang vernachlässigten Bereich historischen
Lernens
Dirk Mellies (Detmold bzw. Greifswald): Geschichtswettbewerbe aus der
Perspektive von Teilnehmern
Wilhelm Grabe (Kreisarchiv Paderborn)/ Prof. Dr. Dietmar Klenke
(Universität
Paderborn): Geschichtswettbewerbe und regionale Archive des Hochstifts

Paderborn: archivdidaktische Anregungen
Schlussdiskussion

Anmeldungen bitte an das
Kreisarchiv Paderborn
Lindenstr. 12
33142 Büren
Tel. 02951-970 226
Fax 02951-970 228
E-Mail: kreisarchiv at kreis-paderborn.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
Forschendes Geschichtslernen. Möglichkeiten der Zusammenarbeit von
Schule,
Universität und Archiven
Datum: 8./. 9. 9. 2006 im Kreishaus Paderborn
Historisches Institut der Universität Paderborn und Kreisarchiv
Paderborn

Kontakt:
Wilhelm Grabe
Kreisarchiv Paderborn
Lindenstr. 12
33142 Büren
Tel.: 02951 - 970 226
Fax: 02951 - 970 228
E-Mail: grabew at kreis-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 14 10:54:41 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jun 2006 10:54:41 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Denkmal aus Stahl und Glas, 03.06.-27.08.2006,
Dortmund
Message-ID: s48feb00.030@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.06.2006, 12:13


AUSSTELLUNG

Denkmal aus Stahl und Glas
Ausstellung zur Jugendstil-Verglasung in der Maschinenhalle

Als Mitarbeiter des Westfälischen Industriemuseums beim
"Großreinemachen"
in der Maschinenhalle im Februar vergangenen Jahres Reste von farbigem

Glas fanden, war das eine kleine Sensation. Die Funde haben neue
Forschungen angestoßen zur ursprünglichen Buntverglasung des
Industrie-
denkmals, die weit über das berühmte Jugendstilportal hinausging. In
einer
kleinen Ausstellung mit dem Titel "Denkmal aus Stahl und Glas"
(13.6.-27.8.06)
vermittelt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit Fotos,
Grafiken,
historischem Bildmaterial und den gefundenen Glasresten jetzt Eindrücke
vom
früheren Aussehen der 1889 bis 1902 gebauten Maschinenhalle und ordnet
sie in
das Gesamtwerk des Architekten Bruno Möhring ein.

Für das LWL-Museum bilden die Ergebnisse eine wichtige Grundlage für
die
anstehende Restaurierung ab Frühjahr nächsten Jahres. "Im Zuge der
Sanierung,
die vor allem das rostige Stahlskelett der Halle betrifft, erwägen wir
die
farbige Verglasung wiederherzustellen", so Museumsdirektor Dirk Zache.
Auch das
Vordach des Portals soll rekonstruiert werden.

Wichtigeste Grundlage für die skizzierte Rekonstruktion sind neben den
farbigen
Glasresten historische Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Halle. Markus Kleine,

Restaurator der Glasmalerei Peters in Paderborn, nahm eine sogenannte
"Graustufenanalyse" vor, ordnete die farbigen Glasreste den Feldern auf
den
Fotografien zu und arbeitet derzeit an einer detaillierten
Computergrafik, die
die originalen Farben der braunen, gelben, blauen und grünen Ornamente
zeigt.
Die Ausstellung liefert auch neue Hintergründe zur
Architekturgeschichte der
Maschinenhalle, die das Westfälische Industriemuseum in der kleinen
Ausstellung
als modernes "Gesamtkunstwerk" vorstellt. Die Kombination von
Stahlfachwerk und
Kunstverglasungen war damals noch sehr ungewöhnlich. "Brücken,
Bahnhofs- oder
Industriehallen zählten um 1900 nicht zu den Baugattungen, mit denen
sich
üblicherweise ein künstlerisch ambitionierter Architekt befasste. Erst
nach und
nach entwickelten sich Funktionsbauten in dieser Hinsicht zum
Experimentierfeld",
erläutert Dr. Katrin Holthaus.

Die Kunsthistorikerin hat sich in den vergangenen Monaten im Auftrag
des
LWL-Industriemuseums intensiv auch mit anderen Arbeiten Möhrings
beschäftigt und
dabei deutliche Parallelen zur Architektur der Maschinenhalle entdeckt.
Ob
Schmiedearbeiten an der Swinemünder Brücke in der Berlin, ein
verziertes
Brückengeländer am Hochbahnhof Bülowstraße oder ein Jugendstil-Fenster
im Hotel
Clauss-Feist (heute Belvue) in Traben-Trarbach - die Parallelen zu
Details in
Dortmund sind verblüffend. Holthaus: "Bestimmte Ornamente dienten
Möhring
offenbar als Signatur, mit der er seine Bauten gewissermaßen
unterzeichnete."


INFO

Denkmal aus Stahl und Glas
Neue Forschungen zur Jugendstil-Verglasung in der Maschinenhalle
3.6.-27.8.2006
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
Dortmund-Bövinghausen
Geöffnet Di - So 10-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 14 10:58:19 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jun 2006 10:58:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichtsstudierende spielen Original-Prozess
der Jeanne d'Arc nach, 16.06.2006, Dortmund
Message-ID: s48febe0.047@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieneinladung"
Datum: 13.06.2006, 11:43


AKTUELL

Geschichtsstudierende spielen Original-Prozess der Jeanne d'Arc nach

Verbrannt wird die Jungfrau von Orléans allerdings nicht. Das haben
die Studierenden des Historischen Instituts versprochen. Aber der
Prozess wird ihr gemacht, und zwar in einer szenischen Aufführung in
dem Seminar von Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach über Ketzer und
Ketzerverfolgung im Mittelalter. Damit alles auch echt aussieht,
werden die Akteurinnen und Akteure mittelalterlich gewandet auftreten.
Die Kostüme hierfür hat das Stadttheater Dortmund freundlicherweise
zur Verfügung gestellt. Auch bewaffnete Wachmannschaften einer
Mittelalter-Gruppe werden auftreten. Sie bringen die Ketzerin Johanna
in original-mittelalterlichen Hand- und Fußfessel eingeschlossen zum
Verhör und schaffen sie auch wieder in ihr Gefängnis zurück.

Prozess der Jeanne d'Arc
16.06.06, 14:30 Uhr, R. 3.417
Ehemalige PH (Emil-Figge-Str. 50)

Nur mit Quellenlesen und Literaturstudium wollten sich die
Seminarteilnehmer nicht zufrieden geben. Stattdessen wollten sie
einige Verhöre aus dem Prozess der Jeanne d'Arc nachspielen. Die
Quellenlage dafür ist ausgesprochen günstig, denn die Verhörprotokolle
sind vollständig überliefert - allerdings in lateinischer Sprache. Die
Verhöre von zwei Tagen wurden schließlich ausgewählt. Jeweils eine
Studentin und ein Student übernahmen die Rolle der Jeanne d'Arc und
des Inquisitors für ein Verhör. Die Vier müssen die lateinischen Texte
zunächst ins Deutsche übersetzen und dann bei der Aufführung auch noch
in freier Rede wiedergeben. "Ein doch über die üblichen Anforderungen
für eine Seminarleistung hinausgehender Aufwand," meint Prof.
Sollbach. Trotzdem habe es keine Schwierigkeiten gegeben, die vier
Rollen zu besetzte. Ganz im Gegenteil, es meldeten sich spontan viel
mehr Bewerber als Rollen zu vergeben waren.

Auf dem diesjährigen Campusfest der Universität Dortmund, am Samstag,
dem 24.6.2006, soll die Aufführung wiederholt werden.





From mw at jmr-weidner.de Wed Jun 14 14:38:45 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Wed, 14 Jun 2006 14:38:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Prof. Dr. Peter Schmitter starb im Alter von 63
Jahren in Korea
Message-ID: 44900355.3010605@jmr-weidner.de>

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 14.06.2006, 14:02


Historiker der Sprachwissenschaft
Prof. Dr. Peter Schmitter starb im Alter von 63 Jahren in Korea

Prof. Dr. Peter Schmitter ist im Alter von 63 Jahren in Seoul (Korea)
völlig unerwartet verstorben. Schmitter war seit 35 Jahren dem
Institut für Allgemeine Sprachwissenschaft der Westfälischen
Wilhelms-Universität eng verbunden, zunächst als Assistent, nach
seiner Habilitation als Privatdozent und als Professor und
schließlich - bei gleichzeitiger hauptberuflicher Beschäftigung an
der Hankuk Universität in Seoul - als außerplanmäßiger
Professor.

Der Verstorbene hat sich vor allem durch seine Forschungen zur
Geschichte der Sprachwissenschaft und Sprachphilosophie international
einen Namen gemacht. Seine Forschungsschwerpunkte lagen im Bereich der
abendländischen Antike sowie in dem des 18. und 19. Jahrhunderts,
unter besonderer Berücksichtigung von Person und Werk Wilhelm von
Humboldts. Von seinen zahlreichen Veröffentlichungen haben das
gemeinsam mit Helmut Gipper, dem vor einem Jahr verstorbenen
früheren Direktor des Instituts für Allgemeine Sprachwissenschaft
der Universität Münster, verfasste Buch "Sprachwissenschaft und
Sprachphilosophie im Zeitalter der Romantik" und das vor wenigen
Jahren erschienene historiographietheoretische Buch "Historiographie
und Narration" breite Aufmerksamkeit und Beachtung gefunden. Die von
ihm initiierte und herausgegebene neunbändige "Geschichte der
Sprachtheorie" gilt weithin als ein Standardwerk der
Geschichtsschreibung zur Sprachwissenschaft.

Prof. Schmitter war Mitglied und Mitbegründer mehrerer
internationaler Wissenschaftsorganisationen. Der plötzliche Tod des
renommierten Wissenschaftlers hat bei vielen seiner Freunde, Kollegen
und Studenten große Betroffenheit und Trauer ausgelöst.

Link: Homepage von Prof. Schmitter
(http://www.uni-muenster.de/Sprachwiss/PS/Welcome.html)





From mw at jmr-weidner.de Thu Jun 15 13:36:18 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Thu, 15 Jun 2006 13:36:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Anhoerung Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland"
zu Museen/Ausstellungshaeusern, 19.6.2006
Message-ID: 44914632.7080303@jmr-weidner.de>



Betreff:
Von: "H-Museum [Blank]"
Datum: 15.06.2006, 11:26
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "H-Museum"


From: Hilmar Sack
Subject: Ankuendigung: Anhoerung der Enquete-Kommission "Kultur in
Deutschland"
Date: Tue, 13 Jun 2006 12:45:47 +0200
----------------------------------------------------------------------------

Einladung zu einer öffentlichen Anhörung der Enquete-Kommission "Kultur in
Deutschland" zu Museen und Ausstellungshäusern

Die Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" des Deutschen Bundestages
befasst sich in einer öffentlichen Anhörung mit der Lage der Museen und
Ausstellungshäuser.

Die deutsche Museumslandschaft ist in ihrer Dichte und Ausdifferenzierung
weltweit einmalig. Über einhundert Millionen Besuche belegen eindrucksvoll
den Stellenwert der Museen als Bildungs- und Freizeitort. Gleichzeitig
drohen Gefahren. Denn bei einer stetig steigenden Zahl neuer Museen führen
die knappen öffentlichen Kassen zu einem wachsenden Konkurrenzdruck.
Insbesondere für kleinere Museen in kommunaler Trägerschaft stellt sich
mancherorts bereits die Existenzfrage. Kunstmuseen leiden unter Kürzungen in
den Ankaufsetats und konkurrieren mit spektakulären Privatsammlungen, die
z.T. öffentliche Fördermittel erhalten. Die Tendenz zu immer größeren
Eventausstellungen und die mangelnden finanziellen und personellen
Ressourcen gefährden das Sammeln, Bewahren und Forschen. Damit stellen sich
die Frage nach Mindeststandards und die Aufgabe zur Qualitätssicherung
musealer Arbeit.

Die Anhörung dient der Bestandsaufnahme und der Diskussion von
Handlungsempfehlungen an die Politik. Im Mittelpunkt stehen die rechtlichen
Rahmenbedingungen zur Sicherung und Vermittlung des kulturellen Erbes sowie
spezifische Probleme aus den einzelnen Kernaufgaben des Museums.
Thematisiert werden u.a. neue Träger- und Rechtsformen sowie veränderte
Organisations- und Finanzstrukturen, aber auch die Arbeitssituation der
Beschäftigten in den deutschen Museen.

Die öffentliche Anhörung findet statt am:
Montag, dem 19. Juni 2006, um 14.30 Uhr,
Sitzungssaal: E 300
Sitzungsort: Paul-Löbe-Haus,
Berlin, Nordallee/Schiffbauerdamm

Eingeladene Experten sind:

Dr. Michael Eissenhauer, Präsident des Deutschen Museumsbundes

Dr. Cornelia Förster, Direktorin des Historischen Museums Bielefeld

Dirk Heisig, Ostfriesland-Stiftung der Ostfriesischen Landschaft - Projekt
SAMMELN!

Dr. Hans-Martin Hinz, Mitglied der Geschäftsführung am Deutschen
Historischen Museum und Mitglied im Executive Council des
Weltmuseumsverbandes ICOM

Prof. Dr. Herwig Guratzsch, Leitender Direktor der Stiftung
Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Dr. Thomas Köhler, Leiter Kommunikation des Kunstmuseums Wolfsburg

Dr. Ingrid Mössinger, Direktorin der Kunsthalle Chemnitz

Thomas T. Müller, Direktor der Mühlhäuser Museen

Dr. Barbara Rommé, Leiterin Stadtmuseum Münster

Besucher sind herzlich willkommen. Anmeldungen bitte unter Tel.
030/227-37711.

Hilmar Sack
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Deutscher Bundestag
Sekretariat der Enquete Kommission
"Kultur in Deutschland"
Platz der Republik 1
11011 Berlin
E-mail: hilmar.sack at bundestag.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 16 11:28:25 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Jun 2006 11:28:25 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BPOS=5D_Westfaelisches_Landesmedienzentr?=
=?iso-8859-1?q?um=2C_wissenschaftlicher_Volont=E4r/in=2C_Muenster?=
Message-ID: s49295e8.059@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 14.06.2006, 11:27


STELLENAUSSCHREIBUNG

Im Westfälischen Landesmedienzentrum in Münster, einer
Kultureinrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe,
ist zum 01.10.2006 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

im Aufgabenfeld Medienproduktion

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Auftrag der Medienproduktion des Landesmedienzentrums ist die
Visualisierung und mediengestützte Vermittlung von Themen aus
Geschichte und Gegenwart Westfalens. Hauptaufgabe des
Volontariats wird die konzeptionelle und gestalterische Begleitung
von Film- und Multimediaproduktionen von der Drehbuchrecherche
bis zur Postproduktion sein.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der Kommunikationswissenschaft,
Filmwissenschaft, visuellen Anthropologie oder eines verwandten
Faches
- Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Film- und Multimedia-
produktion
- die Fähigkeit, landeskundliche Themen mit audiovisuellen Mitteln
umzusetzen
- die Fähigkeit zur raschen Einarbeitung in ein neues Aufgabenfeld
und zu konzentriertem, kreativen und teamorientiertem Arbeiten
- Erfahrungen im Umgang mit Produktionstechnik sind erwünscht

Wir bieten:
- eine anspruchsvolle, kreative Aufgabe mit eigenverantwortlichen
Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der öffentlichen Kulturarbeit
- die Möglichkeit, sich aufbauend auf vorhandenen Kenntnissen im
Bereich der Produktion von Bildungsmedien und für wissenschafts-
journalistische Tätigkeitsfelder weiter zu qualifizieren
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendar/e/innen wird
eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 € brutto
gezahlt, ggflls. zusätzlich Familienzuschlag


Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern
nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Höper unter der Tel.-Nr.:
0251 591-3905 oder per E-Mail Hermann-Josef.Hoeper at lwl.org zur
Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 06/06
bis zum 21.07.2006 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 16 11:43:29 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Jun 2006 11:43:29 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimat Dortmund, Heft 1/2006
Message-ID: s4929975.008@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 16.06.2006, 11:45


SERVICE: TOC

Heimat Dortmund
Stadtgeschichte in Bildern und Berichten
Zeitschrift des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft
Mark e.V. in Verbindung mit dem Stadtarchiv Dortmund
Heft 1/2006

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=87




S. 3-8
Hering, Hartmut
Fußballregion Ruhrgebiet

S. 9-17
Döring, Peter
Die Anfänge des Fußballsports in Dortmund

S. 18-22
Wick, Uwe
Dortmunder FC 95
Der älteste Dortmunder Fußballverein

S. 23f.
Kleinschmidt, Christian
Die "Kampfbahn Rote Erde" und die Dortmunder Volkspark Anlage

S. 25f.
Wick, Uwe
Walter Sanß
Ein Fußballpionier aus Dortmund

S. 27-32
Wick, Uwe
Das 3. DJK-Reichstreffen 1932 in Dortmund und die Geschichte
des DJK-Fußballs in Dortmund

S. 33-36
Kolbe, Gerd
Die magische "6" des BVB

S. 37-40
Kleinschmidt, Christian
Zeit der Wunder

S. 41-46
Wick, Uwe
Dortmunder WM-Teilnehmer

S. 47-50
Kolbe, Gerd
Die Fußball-WM 1974 in Dormund

S. 51-55
Tore, Punkte, Meisterschaft

S. 55
Literatur





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 16 11:50:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Jun 2006 11:50:14 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatpflege in Westfalen, 3/2006
Message-ID: s4929b1c.027@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 16.06.2006, 11:50


SERVICE: TOC

Heimatpflege in Westfalen
19. Jahrgang
3/2006
ISSN 0933-6346


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=34




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 1-9
Ohm, Mathias
Ferne Welten - Freie Stadt
Ausstellung präsentiert Dortmund im Mittelalter

S. 10f.
Auf Schusters Rappen

S. 11-15
Westfälischer Heimatbund intern
Mitgliederversammlung in Hattingen

S. 17-25
Tagungs- und Veranstaltungsberichte
Vereinsarbeit erfolgreich gestalten

S. 26-28
Museen und Ausstellungen

S. 28f.
Nachrichten und Notizen

S. 29-32
Buchbesprechungen

S. 32
Heimatkalender

S. 33-40
Zeitschriftenschau





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 19 10:49:22 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Jun 2006 10:49:22 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung zu Strontianit-Bergbau im Muensterland,
Muenster
Message-ID: s4968146.018@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 16.06.2006, 12:02


AUSSTELLUNG

Ausstellung zu Strontianit-Bergbau im Münsterland
Fund löste Goldgräberstimmung aus

Was verbindet das Münsterland mit China und Schottland? Neugierige
erfahren mehr in der aktuellen Ausstellung zum Thema "Strontianit" der
Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB), die in
Zusammenarbeit mit dem Galilei-Gymnasium Hamm durchgeführt wird. Die
Auflösung des Rätsels: Das nach dem schottischen Dorf Strontian
benannte Mineral wurde im großen Stil nur im Münsterland und in
Tongling City (China) abgebaut.

Die Ausstellung umfasst thematisch die Entdeckung des Strontiums im
Strontianit durch die Chemiker Martin Heinrich Klaproth (1743 - 1817)
und Thomas Charles Hope (1766 - 1844) über den Bergbau im
Münsterland 1880 bis zu den modernen Anwendungen von Strontium und
seinen Verbindungen in Technik und Medizin.

Strontium, ein chemisches Element, kommt in der Natur meist in
Verbindung mit Kalkspat oder Witherit vor. Aber 1834 entdeckte ein
Bauer in Nienberge bei Münster ein dort bis dahin unbekanntes
Mineral: Es handelte sich um "reines krystallisirtes kohlensaures
Strontian". Dieser Fund markiert den Anfang einer bewegten
Regionalgeschichte rund um den Strontianit. Etwa ab 1870 stieg die
Nachfrage enorm. Der "Strunz", wie der Strontianit im Plattdeutschen
genannt wird, löste für ein paar Jahre sogar eine Art
Goldgräberstimmung im Münsterland aus.

Obwohl die münsterländischen Strontianitgruben schon lange
verlassen sind, wird Strontium immer noch vielseitig verwendet. Das
Uniklinikum Münster nutzt radioaktives Strontium-90 zur
Strahlentherapie. Im technischen Bereich ist es Bestandteil von
Autokarosserien, Spezialmagneten sowie Fernseh- und
Computerbildschirmglas. Außerdem findet man Strontium z.B. in roten
Feuerwerkskörpern und Mineralwässern. Zu all diesen industriellen
Anwendungen liefert die Ausstellung anschauliche Beispiele und
Informationen. Für den Strontianitabbau im Münsterland war die
Anwendung in der Zuckerindustrie von besonderer Bedeutung. Noch bis
etwa 1945 bediente man sich des Strontian-Verfahrens, um Melasse zu
entzuckern. Die genaue Verfahrensweise wird in einem Schaukasten
eindrucksvoll vermittelt. Abgerundet wird die Ausstellung durch so
besondere Exponate wie eine Strontianit-Briefmarke oder einen 75
Kilogramm schweren Strontianitbrocken.

"Wir sind froh, auch mal ein naturwissenschaftliches Thema in einer
Ausstellung präsentieren zu können", meint Dr. Beate Tröger,
Direktorin der ULB. Nicht häufig, betont Tröger, gäbe es bei
Themen dieser Art einen derart ausgeprägten Bezug zur
Regionalgeschichte des Münsterlandes. Besonderen Wert hat der
Ausstellungsmacher Dr. Martin Börnchen auf die didaktische
Aufbereitung der Zusämmenhänge gelegt. In wesentlichen Teilen
basiert die Ausstellung auf dem Chemieunterricht des mittlerweile
pensionierten Gymnasiallehrers in der 9. und 10. Jahrgangsstufe am
Galilei-Gymnasium in Hamm. Später erweitert um die Darstellungen der
technischen und medizinischen Verwendung von Strontium und seinen
Verbindungen, ist eine attraktive Gesamtdarstellung zum Thema
Strontianit entstanden. Sie verbindet regionalgeschichtliche und
naturwissenschaftliche Aspekte lehrreich miteinander. Daher dürfte
sich auch für Schulklassen ein Besuch dieser Ausstellung lohnen.

Die Ausstellung wurde bereits 2004 im Galilei-Gymnasium Hamm und in
der Universitätsbibliothek Dortmund gezeigt. Danach wanderte sie
2005 an die Bibliothek der Freien Universität Berlin. In
verkleinerter Form läuft sie 2006 in der Universitäts- und
Landesbibliothek Münster und an der Universitätsbibliothek
"Georgius Agricola" der TU Bergakademie in Freiberg/ Sachsen.

In einem Katalog mit zahlreichen farbigen Abbildungen sind alle
wichtigen Fakten und Exponate noch einmal ausführlich beschrieben.
Er ist an der Aufsicht zum Preis von 5 Euro erhältlich.


INFO

Die Ausstellung im Ausstellungspavillon der Universitäts- und
Landesbibliothek Münster, Krummer Timpen 3-5, ist geöffnet:
Dienstag bis Freitag von 13 und 18 Uhr, am Samstag von 13 bis 17.30
Uhr. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 19 11:17:16 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Jun 2006 11:17:16 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Siegerland, Nr. 1/2006
Message-ID: s49687de.094@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 16.06.2006, 11:15


SERVICE: TOC

Siegerland-
Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V.
Band 83
Heft 1/2006
ISSN: 1435-7364

Bibliotheksnachweis über ("ZDB"):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=101



S. 3-12
Krämer, Erhard
Der Kindelsberg
Bergmassiv und Wallburg

S. 13-26
Friedhoff, Jens
Eine Bestandsaufnahme des Rittersitzes Burgholdinghausen
im Jahre 1766

S. 27-35
Pfeifer, Klaus
Johann Conrad Deinet (1735-1797)

S. 36f.
Flender, Hans-Martin
Johannes Flender wanderte 1741 nach Nordamerika aus

S. 38-44
Becker, Alfred
Ein Baumstamm beleuchtet
Ausschnitte aus Müsens Geschichte

S. 45-53
Isenberg, Gabriel
Arbeiten des Niederndorfer Orgelbauers
Arnold Boos (1751-1817)

S. 54-65
Weber, Friedrich / Woerster, Dieter
Die "Ongelsgrube" war nicht alles
Wilhelm Holdinghausen als Künstler und Fotograf

S. 66-70
Bingener, Andreas
Vorstands- und Vereinsarbeit 2005/2006

S. 71-73
Rezensionen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 19 11:21:42 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Jun 2006 11:21:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das Goldene Wunder und seine Restaurierung, Dortmund,
22.06.2006
Message-ID: s49688e4.020@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieninfo"
Datum: 19.06.2006, 11:06


AKTUELL

Das Goldene Wunder und seine Restaurierung

Der neunte Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe zur Ausstellung
"Ferne Welten - Freie Stadt" stellt am Donnerstag, den 22.Juni ab
19.30 Uhr das Goldene Wunder, den monumentalen Schnitzaltar in St.
Petri, in den Mittelpunkt des Abends. Zugleich feiert an diesem Abend
der Förderverein "Das Goldene Wunder in St. Petri e.V." den Abschluss
der Restaurierung der Goldseite des Altarwerkes und präsentiert aus
diesem Anlass einen Bildband. Die Vorträge zum Altarwerk halten
Dipl.-Rest. Susanne Erhards (GRUPPE Köln) und Prof. Dr. Barbara Welzel
vom Institut für Kunst und materielle Kultur der Universität Dortmund.

Seinen Namen verdankt das Goldene Wunder der Hauptschauseite mit ihren
27 Relieffeldern, die aufwändig vergoldet und bemalt sind. Diese
schimmernde Pracht bestimmt maßgeblich die Wirkung des Altarwerkes. In
hohem Maße bemerkenswert und in Europa einmalig ist, wie gut diese
originale "Fassung", die Vergoldung und Bemalung, erhalten ist. Doch
drohte sie vor drei Jahren - nach einem klimatisch schwierigen Winter
- unwiederbringlich verloren zu gehen. An vielen Stellen hatten sich
Teile der Vergoldung vom Untergrund gelöst. In einer breit angelegten
Maßnahme wurde das Altarwerk in den letzten Jahren konserviert und
restauriert. Dabei war diese Maßnahme dem international verbindlichen
Ethos verpflichtet, den authentischen Zustand mit seiner originalen
Materialität so weit wie irgend möglich zu sichern und für kommende
Generationen zu bewahren.


INFO

Interessierte sind herzlich eingeladen zu:
Ferne Welten - Freie Stadt:
Das "Goldene Wunder" und seine Restaurierung
Dipl.-Rest. Susanne Erhards (GRUPPE Köln) und Prof. Dr. Barbara Welzel
am Donnerstag, dem 22. Juni 2006, um 19.30 Uhr
in der Stadtkirche St. Petri,
Westenhellweg

Kontakt:
Prof. Dr. Barbara Welzel
Ruf: (0231) 755 - 2955





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 20 11:38:17 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jun 2006 11:38:17 +0200
Subject: [WestG] [POS] Westf. Landesmuseum fuer Kunst und Kulturgeschichte,
wissenschaftlicher Volontaer/in, Muenster
Message-ID: s497de57.089@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 20.06.2006, 08:49


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Westfälischen Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster ist zum 01.09.2006 eine
Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiet:
- eigenständige Mitarbeit an Ausstellungsprojekten zur Kunst
des 19. und 20. Jahrhunderts sowie bei der Vermittlung und
wissenschaftlichen Erschließung der Sammlung und anderen
museumsspezifischen Aufgaben

Wir erwarten:
- ein mit der Promotion abgeschlossenes Studium der
Kunstgeschichte
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kooperationsbereitschaft
- ausgeprägtes Interesse an museumsrelevanten Frage-
stellungen und aktive Mitarbeit, insbesondere im Bereich der
Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben eines Landesmuseums
vertraut zu machen und museumspraktische Kenntnisse zu
erwerben
- in Anlehnung an die Regelungen für Rechtsreferendar/e/innen
wird eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 894,25 €
brutto gezahlt, ggflls. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
10/06 bis zum 07.07.2006 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 20 11:55:04 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jun 2006 11:55:04 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Neue Ausstellung im Arbeiterhaus bietet Geschichte
zum Anfassen, Bocholt, 24.06.2006
Message-ID: s497e22c.064@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 19.06.2006, 14:06


AUSSTELLUNG

Von der Kernseife bis zum Schweinepuzzle
Neue Ausstellung im Arbeiterhaus bietet Geschichte zum Anfassen

Im Textilmuseum Bocholt können Besucher jetzt nicht mehr nur
sehen, sondern auch hören, wie Arbeiterfamilien vor 50 Jahren
lebten. Fünf Hörstationen mit Zeitzeugen-Interviews gehören zur neuen
Ausstellung in den beiden Arbeiterhäusern, die am Samstag, 24. Juni, mit
einem Aktionstag eröffnet wird. Auf dem Hof und im Garten hat das Museum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) außerdem neue Tafeln mit
Texten in Deutsch und Niederländisch sowie historischen Bildern
angebracht. "Die Informationen über Alltagsthemen wie Hygiene, Ernährung
oder Kleintierhaltung sind jetzt viel umfangreicher und anschaulicher.
Außerdem sorgen die Tafeln für eine bessere Orientierung auf dem
Gelände", erläuterte Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp am
Montag vor der Presse.

Schon am Parkplatz begrüßt eine große blaueTafel die Gäste im
Westfälischen Industriemuseum. Diese Farbe prägt das gesamte
Informationssystem der beiden neu eingerichteten Arbeiterhäuser, des
Arbeitergartens sowie des Straßen- und Fabrikgeländes", so Stenkamp
weiter. Dreidimensionale blaue "Kissen" liefern in Deutsch und
Niederländisch die wichtigsten Informationen zu den einzelnen
Ausstellungsthemen. Stenkamp: "Wer tiefer in die Materie einsteigen
möchte, dem stehen zahlreiche Fotos, Quellen und Detailinformationen
auf ansprechend gestalteten weißen Tafeln zur Verfügung."

Im Zentrum der neuen Dauerausstellung steht das Arbeiter-Doppelhaus,
dessen linke Hälfte eine komplett neu konzipierte Ausstellung zu den
Themen Ernährung, Hygiene, Energie sowie Kleidung und Heimtextilien
bietet. Das Besondere: Die Exponate und Informationen zum Lebensalltag
der Textilarbeiterfamilien werden jeweils vor einer Reihe von aktuellen
Werbefotos präsentiert. "Das bringt den heutigen Komfort mit all seinem
Überfluss ins Bewusstsein", meint der Museumsleiter.

Ein gedeckter Tisch stimmt die Besucher in das Thema Ernährung früher
und heute ein. Einer Auswahl heutiger Mittagsgerichte und
Fastfood-Mahlzeiten steht die bescheidene historische Kost gegenüber,
die sich durch Aufklappen der Teller erforschen lässt. Essgeschirre und
Kathreiners Malzkaffee stehen hier neben eingewecktem Gemüse oder
eingekochtem Schweinefleisch und machen deutlich, welch hohen
Stellenwert Nutzgarten und Kleinvieh damals hatten. Clou für kleine
Besucher sind ein drehbarer Erntekalender und ein Schweinepuzzle.

Vor den Werbefotos heutiger Badausstattung sowie Wasch- und
Trockenmaschinen zeigen Kernseife, Handtuch und Bürste die
Bescheidenheit früherer Waschmöglichkeiten. Die Knochenarbeit des
Wäschewaschens können Kinder in pädagogischen Angeboten erleben. Der
Museumsleiter: "Besucher können sich mit Küchengeräten früher und heute
beschäftigen und erfahren zum Bespiel, wie schwer ein Bügeleisen war und
wie aufwändig das Bügeln vonstatten ging."

Das Obergeschoss ist ganz dem Thema Textilien vorbehalten. Hier sind
geflickte Arbeitshosen und getragene Arbeitsschürzen neben gestickten
Mustertüchern zu sehen. "Gerade so unspektakuläre Objekte wie gesammelte
Stoffreste, trotz Druckfehlern als Vorhangstoff verwendete Nesselbahnen
oder geflickte Bettbezüge oder Bettlaken zeigen sehr viel vom
historischen Alltagsleben, das geprägt war von Knappheit", ergänzt
Stenkamp. Nur durch geschicktes Organisieren etwa von Stoffresten, die
in Betrieben kostengünstig abgegeben wurden oder Umänderung von
getragener Kleidung hätte die Hausfrau auch ohne zusätzliche Kosten die
Versorgung mit Textilien ihrer Familie sicherstellen können. Der
Museumsleiter: "Gerade diese Objekte sind sehr selten und bilden einen
Sammlungsschwerpunkt des Textilmuseums Bocholt."

Eröffnet wird die neue Ausstellung am Samstag, 24. Juni um 14 Uhr. Im
Anschluss an den Einführungsvortrag von Dirk Zache, Direktor des
Westfälischen Industriemuseums, und den geführten Rundgang wird bis
18 Uhr ein vielfältiges pädagogisches Angebot für Jung und Alt um die
beiden Arbeiterhäuser herum geboten.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.
Museumspädagogische Programme können bereits ab 9 Uhr gebucht werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 20 11:32:31 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jun 2006 11:32:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert Schalker Glueckauf-Kampfbahn zum Denkmal
des Monats
Message-ID: s497dcea.062@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.06.2006, 10:24


AKTUELL

LWL kürt Schalker Glückauf-Kampfbahn zum Denkmal des Monats

Beim Fußball geht es um rassige Zweikämpfe, viele Zuschauer,
schöne Spielzüge, Traumtore - und manchmal auch um Denkmal-
pflege. Zumindest "auf Schalke". Denn die Glückauf-Kampfbahn
im Gelsenkirchener Fußball-Stadtteil ist seit 1986 ein Denkmal
und steht während der Weltmeisterschaft beim Public Viewing
wieder im Interesse von tausenden Fans. Deshalb hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Kult-Stadion
jetzt zum Denkmal des Monats Juni gekürt.

"Die Glückauf-Kampfbahn ist zwar nicht besonders anspruchsvoll
gestaltet, sie ist aber ein Baudenkmal, weil sie eine recht gut
erhaltene typische Stadionanlage aus der Zeit darstellt, in der
Fußball zum Massenereignis und zur wichtigsten Sportart im Ruhr-
gebiet wurde. Außerdem steht die Sportanlage für die Geschichte
eines der bekanntesten Sportvereine Deutschlands, der hier
seine größten Erfolge feierte, bis der FC Schalke 04 1973 nach
Gründung der Bundesliga in das Parkstadion übersiedelte", erklärt
LWL-Denkmalpfleger Hartmut Ochsmann. Für den Umbau zu einer
Veranstaltungsstätte des "Public Viewing" habe die Denkmalpflege
weit reichende Kompromisse gemacht - so musste der Zuschauer-
wall an mehreren Stellen geöffnet werden. Er hoffe, dass nach
der Fußball WM die Sportanlage so reorganisiert werde, dass sie
weiterhin ein anschauliches Bild der historischen Glückauf-Kampf-
bahn biete und dass dort auch zukünftig Amateur- und Jugend-
spiele stattfinden könnten, so Ochsmann weiter.

Bereits in den 1920er Jahren entwickelte sich der Fußball zu einem
Medien- und Massenereignis. Besonders die "Schalker Knappen"
lockten mit ihrer attraktiven Spielweise Zehntausende zu ihren Spielen,
so dass sie dringend ein eigenes Großstadion brauchten. In der Nähe
des Rhein-Herne-Kanals und des Schalker Marktes, an der Kurt-
Schumacher-Straße, die damals noch König-Wilhelm-Straße hieß,
stellten die Mannesmann-Röhrenwerke 1927 einen Bauplatz zur
Verfügung. Ihr Baubüro fertigte auch die Pläne für die Sportanlage an.

Das Stadion besteht aus einem Fußballfeld, das von einer 400-Meter-
(Asche-)Laufbahn für die Leichtathletik eingefasst wird - ein künstlich
angelegter längsovaler Zuschauerwall umgibt die Anlage. Die lang-
gestreckte Zuschauertribüne auf der Westseite mit Freistufen wurde
1936 angelegt und 1953 zu beiden Seiten symmetrisch erweitert.
Sie ist mit einem weitausladenden 110 Meter langen Dach in Stahl-
bauweise überdeckt. Die Außenfassade der Tribüne ist aus groben
Ruhrsandsteinen erstellt und bietet dem Besucher ein trutziges Bild.
Unter der Tribüne befinden sich die Umkleide- und Versorgungsräume
für die Mannschaften, den Schiedsrichter und für den Platzwart.

Im September 1928 wurde die "Kampfbahn Glückauf", wie das Stadion
nach dem Gruß der Bergleute genannt wird, eingeweiht. Auch die
gekreuzten Schlegel und Eisen, die die Zuschauereingänge schmücken,
symbolisieren die Verbundenheit des Vereins mit dem Bergbau. In
dem neuen Stadion, 1936 das größte vereinseigene Stadion in
Deutschland, wird der FC Schalke 04 in den folgenden Jahren zur
erfolgreichsten deutschen Vereinsmannschaft - er gewinnt bis 1942
sechs deutsche Meisterschaften.

Die Stadt Gelsenkirchen entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts
zur größten Bergbaustadt in Europa. Die Vorstadt Schalke, geprägt
von Zechen und Hochöfen, war 1904 gerade seit einem Jahr nach
Gelsenkirchen eingemeindet, als "Knappen", junge Bergleute, den
Sportklub gründeten, der sich ab 1924 FC Schalke 04 nennen sollte.

In den 1920er Jahren gelang dem Verein ein rasanter Aufstieg bis in
die höchste damalige Liga im Jahre 1926. Der Aufstieg war eng damit
verbunden, dass die "Knappen" eine englisch geprägte Spielweise
übernahmen, die zwei während des 1.Weltkrieges in England internierte
Spieler in Schalke einführten. Die Schalker entwickelten ein Spielsystem,
den "Schalker Kreisel", das ihre Mannschaft nicht nur sehr erfolgreich
spielen ließ, sondern das für die Zuschauer auch von hohem ästhetischem
Reiz war.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 20 11:15:35 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jun 2006 11:15:35 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Freunde der Ahnenforschung treffen sich
im Hamaland-Museum, Vreden, 24.06.2006
Message-ID: s497d8e7.085@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 19.06.2006, 17:04


TAGUNG

Freunde der Ahnenforschung treffen sich im Hamaland-Museum
AG Genealogie der Heimatpflege im Kreis Borken lädt zur 51. Tagung ein

Mit einer Führung durch die Ausstellung "Von Gauß bis Galileo -
Entwicklung des Liegenschaftskatasters im Westmünsterland" beginnt
am kommenden Samstag, 24 Juni, die 51. Tagung der AG Genealogie
der Heimatpflege im Kreis Borken im Hamaland-Museum in Vreden.
Heinz Kroschner und Franz Leeck vom Fachbereich Vermessung und
Kataster der Kreisverwaltung Borken geben den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern ab 14.30 Uhr fachkundig Auskunft zu der
Sonderausstellung.

Anschließend stehen Neuigkeiten aus der Familienforschung auf der
Tagesordnung. Auch für den Austausch unter den Genealogie-
Freunden ist an diesem Nachmittag im Hamaland-Museum am
Butenwall 4 in Vreden Zeit. Eingeladen zur dortigen Tagung sind
auch interessierte Nichtmitglieder der Arbeitsgemeinschaft. Weitere
Informationen über die AG Genealogie der Heimatpflege im Kreis
Borken gibt es im Internet unter www.genealogie-kreis-borken.de.


INFO

Hamaland-Museum
Butenwall 4
48691 Vreden

Kreis Borken
Fachbereich Schule, Bildung, Kultur, Sport
46322 Borken
Telefon: 0 25 64 / 39 18 0
Fax: 0 25 64 / 39 18 29
Email: hamaland-museum at t-online.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 21 14:17:37 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Jun 2006 14:17:37 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Studentenleben und Studium an der "Zeche Quest", Lage,
21.06.-24.09.2006
Message-ID: s4995522.067@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.06.2006, 11:02


AUSSTELLUNG

Studentenleben und Studium an der "Zeche Quest":
Neue Ausstellung im Industriemuseum Ziegelei Lage

"Zeche Quest" - so nannten die Lagenser Studenten ihr Technikum.
Damit spielten sie auf die großen Kohlehaufen an, die nach dem Zweiten

Weltkrieg im Hof der Ingenieurschule für den Betrieb einer Lokomobile
lagen. Und sie ehrten mit diesem Spitznamen die Familie Quest, die das

Technikum viele Jahre lang als Familienbetrieb führte. 100 Jahre nach
der Gründung erinnert das Westfälische Industriemuseum ab Sonntag
(25.6.) an die Studentenzeit in Lage. Die Ausstellung "Zeche Quest -
Studenten am Technikum Lage" läuft bis zum 24. September im Museum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Historische Fotos, Postkarten und Exponate wie Lehrmittel aus den
ehemaligen Labors zeigen, wie die Studenten ausgebildet wurden, wo
sie wohnten, wie sie ihre Freizeit verbrachten und das öffentliche
Leben
der lippischen Kleinstadt mitprägten. Größtes Ausstellungsstück ist ein

Segelflugzeug (Foto), das 1932 als "Schulgleiter" am Technikum gebaut
wurde.

1906 hatte der Detmolder Architekt Johann Berger das "Polytechnische
Institut und Technikum Lage i.L." gegründet. "Da im 19. Jahrhundert
viele Produktionsverfahren mechanisiert worden waren, benötigte die
Industrie immer mehr technisch geschulte Arbeitskräfte. Sie wurden an
technisch ausgerichteten Fachschulen, den Polytechniken, ausgebildet",
erläutert Ausstellungsmacher Dr. Andreas Immenkamp vom
LWL-Industriemuseum.

In Deutschland entstand die erste technische Schule 1825 in Karlsruhe.

Die lippischen Polytechniken entwickelten sich vor allem erfolgreich,
weil
sie nicht nur Ingenieure, sondern auch einheimische Wanderziegler aus-

bzw. weiterbildeten. Immenkamp: "Viele lippische Ziegler nutzten die
arbeitsfreie Winterzeit, um sich beruflich weiter zu qualifizieren.
Die
Ziegler-Schulen in Lemgo und Lage boten beispielsweise auch Kurse für
Heizer, Maschinisten und Ziegelmeister an."

Angesichts des Studentenzustroms reichten die Räume im Stammhaus
bald nicht mehr aus. 1924 begannen die Bauarbeiten für das neue
Technikum, das nach den Wünschen Quests alle Ausbildungsabteilungen
unter einem Dach vereinigen sollte. Die angehenden Ingenieure und
Techniker entwickelten sich schnell zu einem bedeutenden Wirtschafts-
faktor für Lage. Viele Familien vermieteten möblierte Zimmer und so
manche Kneipe avancierte zur *Konstanten", das heißt zur Stamm-
kneipe einer studentischen Verbindung. Auch dem öffentlichen Leben
der Kleinstadt verliehen die Studenten ihre eigene Note.
Burschenschaftler
marschierten zu Gedenk- und Feiertagen im *Wichs" durch die Stadt.
Examenskandidaten arrangierten zum Abschluss ihres Studiums
phantasievolle Umzüge.

Nach dem Zweiten Weltkrieg studierten in Lage 1947 über 1.000
Studenten. In den folgenden Jahrzehnten wuchs das Lehrangebot
der Schule beträchtlich: die Institute bildeten u.a. Elektro- und Bau-
ingenieure, Architekten sowie Ingenieure für Grobkeramik aus. 1981
endete die Lehrtätigkeit in Lage. Die privat geführte Ingenieurschule
war gegen die staatlichen Fachhochschulen in Lemgo, Detmold und
Bielefeld nicht konkurrenzfähig.

Bei der Ausstellungseröffnung am Sonntag (25.6.) um 11 Uhr
begrüßen Dirk Zache, Direktor des Westfälischen Industriemuseums,
Landrat Friedel Heuwinkel und Irmgard Eberhard, stellv.
Bürgermeisterin
von Lage, die Gäste. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Andreas
Immenkamp.


INFO

"Zeche Quest" - Studenten am Technikum Lage
21.06. bis 24.09.2006

Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org

Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 21 14:28:06 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Jun 2006 14:28:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 2. Knappentag auf Zeche Nachtigall, Witten-Bommern,
25.06.2006
Message-ID: s499578d.097@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 21.06.2006, 09:54


AKTUELL

2. Knappentag auf Zeche Nachtigall
Neue Ausstellung "Unternehmen Kleinzeche" eröffnet

Glückauf, Glückauf, die Knappen kommen! Am Sonntag, 25. Juni, findet
ab 10 Uhr im Westfälischen Industriemuseum der "2. Knappentag auf
Zeche Nachtigall" statt. Der Südwestfälische Knappenring veranstaltet
das Fest gemeinsam mit dem Industriemuseum des Landschafts-
verbandes Westfalen-Lippe (LWL). Das Museum eröffnet zu diesem
Anlass seine neue Ausstellungseinheit "Unternehmen Kleinzeche" im
Betriebsgebäude an der Kleinzeche "Ingeborg".

Erwartet werden ca. 300 Knappen im "Bergkittel", der schmucken
Knappentracht. Sie gehören rund 20 Knappenvereinen der Region an
und sind im südwestfälischen Knappenring oder im Bund Deutscher
Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine organisiert. Zur Begrüßung
sprechen neben dem stellvertretenden Direktor des Westfälischen
Industriemuseums, Dr. Thomas Parent, Landesvorsitzender Uwe
Enstipp, Landesbergdirektor Werner Grigo, Landrat Dr. Armin Brux
und Bürgermeisterin Sonja Leidemann. Die Festansprache zum Thema
"Feiern wie die Knappen" hält gegen 12 Uhr Dr. Olaf Schmidt-Rutsch
vom Westfälischen Industriemuseum. Das musikalische Programm
gestalten das Werksorchester der DSK, der Männerchor Lyra und
der Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde Bommern.

Die Knappenvereine des Ruhrgebiets blicken auf eine Tradition zurück,
die aus den jahrhundertealten Bergbaurevieren in den Alpen, im Erz-
gebirge und im Harz herrührt. Dort waren sie einerseits Träger
bergmännischer Unterstützungskassen, andererseits Ausdruck der
hervorgehobenen Stellung der Bergleute, die ihren jeweiligen Landes-
herren einen Großteil des Staatssäckels füllten. Im Kohlerevier an der

Ruhr, das wirtschaftlich zunächst weniger bedeutend war, entstanden
sie erst vor etwa 150 Jahren. Auch hier zeigt sich im Auftritt der
Knappen in ihren Trachten noch etwas von dem ausgeprägten Standes-
bewusstseins der Bergleute. Sie bewahren als "wandelndes Gedächtnis"
viele Erinnerungen der Region, aus der Traditionspflege des Reviers
sind sie schwerlich wegzudenken.

Das Programm des Festtages bietet auch "bergfremden" Besuchern
und Familien zahlreiche Attraktionen. Im Besucherbergwerk gibt es
ührungen in rascher Folge. Abwechselnd werden die große Dampf-
fördermaschine und die Pressluftmaschinen der Kleinzeche Ingeborg
vorgeführt. Kunstschmied Milenko Bednasch formt auf dem Amboss
Nägel und Blätter aus glühendem Eisen. Unterm Ringofendach
präsentieren sich auch Wittener Heimatvereine und Verkaufsstände
mit Bergbau-Antiquitäten und Mineralien. Speziell für Familien mit
Kindern bietet das Museum vor dem Eingang des Besucherbergwerks
wieder die beliebte "Knappenprüfung" an. Auf der Hindernisstrecke
und im Kriechtunnel können Kinder ihre Geschicklichkeit beim Kohlen-
transport erproben, am Basteltisch im Zelt basteln sie sich einen
typischen Schachthut. Auf dem Wasserspielplatz am Ruhrnachen
locken die neue Rutsche und der Piratenmast.

Die Züge der Muttenthalbahn fahren in rascher Folge vom Parkplatz
über das Gruben- und Feldbahnmuseum auf Zeche Theresia zur
Zeche Nachtigall. Wie angekündigt, kommt auch Dampflok "Philipp S."
auf der Strecke zum Einsatz und dampft, raucht und pfeift mit der
Ruhrtalbahn um die Wette.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen die Freiwillige Feuerwehr
Durchholz und der Förderverein Westfälisches Industriemuseum Zeche
Nachtigall e.V.

Der Knappentag wird finanziell unterstützt von der RAG in Essen, der
Sparkasse Witten, den Stadtwerken Witten, Fa. J.D.Neuhaus in
Heven, der Schwelmer Brauerei und dem Stahlhandel Oberste-Beulmann
in Remscheid.

Der Eintritt ins Museum und ins Besucherbergwerk ist an diesem Tag
frei.
Knappen im Bergkittel haben freie Fahrt auf den Zügen der
Muttenthalbahn.


INFO

Pressetermin:
Am Donnerstag, 22.6., um 10.30 Uhr laden wir Sie zur Vorstellung der
neuen Ausstellung "Unternehmen Kleinzeche" ein. Museumsleiter Michael
Peters und die Fachhistoriker des Industriemuseums stehen Ihnen an
diesem Vormittag auf der Zeche Nachtigall in Witten, Nachtigallstraße
35,
für Gespräche zur Verfügung und erläutern Konzept und Entstehung der
Ausstellung.

Pressekontakt:
Michael Peters, Museumsleiter Zeche Nachtigall, Tel. 02302 93664-0
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum (Zentrale), Tel. 0231
6961-127


Westfälisches Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Telefon: 02302 93664-0
Telefax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 21 14:29:49 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Jun 2006 14:29:49 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/21
Message-ID: s49957ef.002@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl"
Datum: 21.06.2006, 07:50


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB

Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser

Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-21 für den Zeitraum vom 04.06.2006 bis

zum 10.06.2006 mit insgesamt 49 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J



Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/
Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib


Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de Website Nordrhein-Westfälische
Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 20 11:24:15 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jun 2006 11:24:15 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Folter: Quaelen und Leiden in der Vormoderne, Bochum,
07./08.07.2006
Message-ID: s497daf8.020@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Geschichtskultur-Ruhr"
Datum: 20.06.2006, 10:33
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


KONFERENZ

Koferenz "Folter: Quälen und Leiden in der Vormoderne"
Ruhr-Universität Bochum, Arbeitsgruppe "Recht - Religion -
Gewalt in der Vormoderne"
Geschichtswissenschaft, kath. Theologie, ev. Theologie,
Islamwissenschaft, Rechtsgeschichte, Ruhr-Universität Bochum
7. - 8. Juli 2006

Das Historische Institut der Ruhr-Universität Bochum baut seit einigen
Jahren den Forschungsschwerpunkt "Religion und Gesellschaft" aus.
Wesentlichen Anteil an dieser Arbeit hat die interdisziplinäre
Arbeitsgruppe "Recht - Religion - Gewalt in der Vormoderne", die sich
seit 2002 unter anderem mit der Frage auseinandersetzt, welche
Zusammenhänge zwischen Religion, Recht und Gewalt - mithin zwischen
konstitutiven Elemente früherer Gesellschaften - existierten. Unter
Beteiligung der Geschichtswissenschaft, beider Theologien, der
Islamwissenschaft und der Rechtsgeschichte sind bereits verschiedene
Themenbereiche wie etwa die Legitimation von Gewalt und deren
Wechselwirkung mit den religiösen Vorstellungswelten zeitgenössischer
Gesellschaften in regelmäßig stattfindenden Kolloquien untersucht
worden.

Im diesjährigen Symposium wird die Folter untersucht und damit ein Thema
aufgegriffen, das angesichts der aktuellen Diskussion um die Legitimität
von Gewalt in den westlichen Demokratien und um Gewaltexzesse in
kriegsähnlichen Konflikten zweifellos historischer Reflexion bedarf.
Frühere Aktivitäten können Sie einsehen unter:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/mittelalter2/hoch_Aktuelles.html


Freitag 7. Juli 2006:

14.15 h Eröffnung
14.30 h Dieter Scheler: Potestas und Violentia: Gewaltanwendung
15.15 h Bernd Schildt: Rechtscharakter der Folter
16.00 h Walter Eder: Sklavenfolter
16.45-17.15 Pause
17.15 h Christian Frevel: Folter im Alten Testament?
18.00 h Linda-Marie Günther: Herodes
18.45 h Michael Oberweis: Erzwungene Geständnisse in Ritualmordverfahren
gegen Juden

Samstag 8. Juli 2006:

09.00 h Nikolas Jaspert: Die Greuel der Anderen: Gewaltexzesse der
Kreuzzugszeit
09.45 h Alexander Berner: Konrad von Marburg
10.30 h Andreas Rüther: Kriegserfahrungen und Brutalisierungen in der
Hussitenzeit
11.15-11.45 Pause
11.45 h Rainer Walz: Folter in Hexenprozessen
12.30 h Kristin Platt: Folter und Gewaltexzesse aus der Sicht der
Genozidforschung
13.15 h Schluß

Ort:
Ruhr-Universität Bochum GA 04/714


INFO

Nikolas Jaspert
Ruhr-Universität Bochum
Lehrstuhl für die Geschichte des späteren Mittelalters
Gebäude GA 4/31
Universitätsstr. 150
44801 Bochum
Tel.: 0234 - 32 - 22535
Nikolas.Jaspert at rub.de

Ditte Gurack
Ruhr-Universität Bochum
Lehrstuhl für die Geschichte des späteren Mittelalters
Gebäude GA 4/129
Tel.: 0234 - 32 - 28650
Ditte.Gurack at rub.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 20 11:49:18 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jun 2006 11:49:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spuren des Hellweges bei Hoexter: Ueber
ein Studienprojekt an der Fachhochschule in Hoexter
Message-ID: s497e0e0.038@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Michael Koch"
Datum: 19.06.2006, 21:04


AKTUELL

Tief eingeschnitten in den Untergrund:
Spuren des Hellweges bei Höxter -
über ein Studienprojekt an der Fachhochschule in Höxter

Im Wintersemester 2005/06 beschäftigte sich eine Gruppe von
Studenten im Rahmen eines Projektes der Fachhochschule Lippe
und Höxter mit eindrucksvollen, im Wald verborgenen Zeugnissen
der Geschichte der Kulturlandschaft. Zielgebiet war der Stadtwald
südwestlich des bebauten Stadtgebietes von Höxter zwischen
Ziegenberg und Knüllberg. Im Südwesten wurde das Gebiet begrenzt
durch die spätmittelalterliche Landwehr der Stadt Höxter. Teilnehmer
waren die Studenten des Studienganges Landschaftspflege Inga
Bokelmann, André Brinkmann, Christine Grob, Susanne Haferbeck,
Sarah Herbort, Andreas Jennebach und Sabrina Macharski.
Durchgeführt wurde das Projekt unter der Leitung von Prof. Winfried
Türk (FH Lippe und Höxter) und Michael Koch (Stadtarchiv, Lehr-
beauftragter FH Lippe und Höxter).

Den Ausgangspunkt des FH-Projektes bildete die Überlegung, dass
die Stadt Höxter sowie Kloster und Stadt Corvey im Mittelalter
bedeutende überregionale Markt- und Herrschaftszentren darstellten.
Von Ost und West wurden Handelsleute, Kriegsheere, Wallfahrer
und anderes fahrendes Volk in großer Zahl über den "Hellweg" an
den Ort geführt, an dem man im Oberweserraum (südlich von Hameln)
am Vorteilhaftesten das Tal der Weser durchqueren konnte. Schon
die fränkischen Heere Pippins und Karls des Großen drangen auf
ihm im 8. Jahrhundert nach Sachsen vor, in den folgenden Jahr-
hunderten avancierte er zum Königsweg schlechthin. Dieser Weg
musste im Gelände Spuren hinterlassen haben.

In der Tat sind sehr deutlich zahlreiche Hohlwegrinnen zu erkennen,
die im Forstort "Galläcker" auf einem Berggrad den steilen Hang
erklimmen. Für dieses Wegebündel hat sich seit langer Zeit die
Bezeichnung "Galgenstieg" eingebürgert. Besonders tief - teilweise
über 4 Meter - in den Untergrund eingeschnitten hat sich eine
Wegetrasse, die noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts
hinein genutzt wurde und die parallel zur heutigen Straße "Hellweg"
im Talgrund verläuft. Das Projekt konzentrierte sich auf den
westlichen Rand des Wesertales, während sich auch auf der
anderen Wesertalseite im Bereich des Steinkruges deutliche
Wegespuren erhalten haben.

Nach vorbereitenden Begehungen im Herbst 2005 in Begleitung von
dem Stadtarchäologen Andreas König sowie von Prof. Dietrich
Denecke (Universität Göttingen), einem weithin anerkannten
Altwegeforscher, begannen im September 2005 die Erkundungen
und Messungen durch die Studenten. Hauptsächliches Ziel war die
Aufnahme von wesentlichen Teilen des Hohlwegsystems im Forstort
"Galläcker". Es wurden Schnitte quer durch zwei Hohlwege gelegt,
um die Struktur der Hohlwegrinnen und ihres Untergrundes
erforschen zu können. Weitere Fachleute wurden zur Begutachtung
hinzugeholt: Dr. Daniel Bérenger vom Westfälischen Museum für
Archäologie (Außenstelle Bielefeld), Henning Fischer (Untere Denk-
malpflege) und Johannes Happe (Stadtforstamt).

Die im Wintersemester 2005/06 in dem Projekt engagierten Studenten
erhielten eine Bestätigung ihrer Arbeit durch einen Besuch im April
2006 von Ulrike Spichal, Mitarbeiterin der Westfälischen Altertums-
kommission. Sie möchte die Ergebnisse des FH-Projektes aufgreifen
und in ihre Öffentlichkeitsarbeit in Rahmen der Wegeforschung zum
"Jakobsweg" und "Hellweg" in Westfalen einbauen. Um die
Erkenntnisse des Projektes für eine breite Öffentlichkeit vor Ort im
Gelände vorzustellen, soll als Teil des Wanderprogrammes des Heimat-
und Verkehrsvereins Höxter voraussichtlich im Herbst eine Exkursion
angeboten werden.


INFO

Kontakt:
Michael Koch
Stadtarchiv Höxter
Westerbachstraße 45
37671 Höxter
Tel.: 05271-963123
E-Mail: m.koch at hoexter.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 22 11:11:14 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Jun 2006 11:11:14 +0200
Subject: [WestG] [POS] Westf. Landesmuseum fuer Kunst und Kulturgeschichte,
Haus- und Betriebstechniker/in, Muenster
Message-ID: s49a7ae3.080@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Mathias Roß"
Datum: 21.06.2006, 14:51


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
in Münster ist zum nächstmöglichen Termin die Stelle eines/einer

Haus- und Betriebstechnikers/
Haus- und Betriebstechnikerin

zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Betriebsführung und -überwachung von gebäudetechnischen Anlagen
wie: Zentraler Kälteanlage, Vollklimaanlagen, Heizungs- und Sanitär-
anlagen, Elektroanlagen einschließlich Ersatzstromtechnik, Nachrichten-

und sicherheitstechnische Anlagen sowie Aufzugsanlagen
- Messung, Überwachung und Archivierung von Klimadaten
- Bedienung und Überwachung der Gebäudeleittechnik
- selbständige Ausführung kleinerer handwerklicher Tätigkeiten
und Reparaturen
- Mithilfe beim Aufbau von Ausstellungen, besonders hinsichtlich
der Beleuchtung und des Einsatzes audiovisueller Anlagen
- Beauftragung, Überwachung und Kontrolle der durch externe
Firmen auszuführenden Reparatur- und Wartungsarbeiten
- Übernahme von Verpflichtungen für den Bereich der Betriebssicher-
heitsverordnung, der Arbeitssicherheit und des vorbeugenden
Brandschutzes

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Ausbildung zum/zur Kälteanlagenbaumeister/ in
bzw. Kälteanlagenbautechniker/in
- fundierte Kenntnisse im Bereich Elektrotechnik
- Erfahrungen im Umgang mit Mess-, Steuer- und Regelungstechnikanlagen
- Eigeninitiative, Entscheidungsfreude, selbständiges und
eigenverantwortliches Handeln
- schnelle Auffassungsgabe, Teamfähigkeit
- PC-Kenntnisse
- Wohnsitz in Münster

Wir bieten:
- eine vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 8 TVÜ-VKA


Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung,
Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern
nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
09/06 bis zum 19.07.2006 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -

48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 22 11:14:49 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Jun 2006 11:14:49 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Schuetzenausstellung in der Kolvenburg verlaengert,
02.04.- 20.08.2006, Billerbeck
Message-ID: s49a7bb4.091@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 22.06.2006, 09:32


KONFERENZ

Schützenausstellung in der Kolvenburg verlängert bis 20. August.

Nun haben sie wieder Hochkonjunktur: die westfälischen Schützenfeste,
die auch in Fußball-euphorischen Zeiten großen Anklang finden. Wer
sich näher mit der Tradition des Schützenwesens und dessen Kulturgut
befassen möchte, kann das in der Billerbecker Kolvenburg noch bis zum
20.8. tun. Wertvolle Pokale und Kronen, Degen und Säbel, aber auch
schriftliche Dokumente wie ein Protokollbuch von 1599 zählen zu den
Exponaten.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "Kunsthandwerk mit großer Tradition. Ausgewählte Exponate
aus den Schatzkästen der ältesten Schützengesellschaften im Kreis
Coesfeld"
Datum: 2.4.-20.8.2006 (verlängert)
Kolvenburg Billerbeck
An der Kolvenburg
48727 Billerbeck
Tel.: 02543/1540

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kreisarchiv Coesfeld
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/18-4140
Fax: 02541/18-1097
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de





From mw at jmr-weidner.de Thu Jun 22 15:54:17 2006
From: mw at jmr-weidner.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Thu, 22 Jun 2006 15:54:17 +0200
Subject: [WestG] [TOC] An Bigge, Lenne und Fretter, 2006, Juni, 24
Message-ID: 449AA109.4040306@jmr-weidner.de>

Von: "Mechthild Sieg"
Datum: 22.06.2006, 15:10


SERVICE:TOC

An Bigge, Lenne und Fretter
Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop
Juni 2006, Nr. 24
ISSN 1862-8389

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB"= Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=139

[in Auswahl, MW]

S. 1-11
Paul Hesener
Das Heggener Puddel- und Walzwerk (Teil 2)
Ein Kapitel aus der Geschichte der Blechherstellung

S. 12-34
Rainer Schulte
Der Schultenhof in Frielentrop (Teil 1)

S. 35-42
Willy Daubenbüchel
Reichsarbeitsdienst-Einsatz in Weuspert

S. 43-45
Zeitungsartikel von Montag, 20. April 1936
Schneesturm über dem Sauerland

S. 46-50
Albert Klinkhammer
Kriegserinnerungen 1941-1945

S. 51
Zeitungsartikel vom 28. Juli 1931
Schützenfest in Fretter 1931

S. 52-60
Eine Dokumentation von Helmut Lehnen
Die Kolonie in Bamenohl (Teil 2)

S. 61-65
Von Gertrud Junker und Helmut Lehnen
Vom Leben in der Kolonie

S. 75
Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop
1. November 2005 - 30. April 2006















From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 23 11:15:10 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Jun 2006 11:15:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zeche Egbert ist nach Restaurierung wieder zugaenglich
Message-ID: s49bcd58.090@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 22.06.2006, 13:10


AKTUELL

Zeche Egbert ist nach Restaurierung wieder zugänglich
Jakel: Wichtiges Objekt auf der Route der Industriekultur

Nach abgeschlossener Sanierung wurde am Donnerstag (22.6.) mit
der Zeche Egbert (im Ortsteil Kämpen) ein wichtiges Denkmal der
Wittener Bergbaugeschichte für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Altbürgermeister Klaus Lohmann übernahm in seiner Eigenschaft
als Vorsitzender des Fördervereins bergbauhistorischer Stätten,
Ruhrrevier e. V. die ehrenvolle Aufgabe, das Band zu durchschneiden.

"Die Zeche Egbert liegt zwar außerhalb des bergbaugeschichtlichen
Rundweges im Muttental, ist aber gleichwohl ein bedeutendes Objekt
auf der Route der Industriekultur", erklärt der städtische Denkmal-
pfleger Martin Jakel. "Die 1976 stillgelegte Kleinzeche war die letzte

ihrer Art im Ruhrgebiet und zeigt die Bauform und die Betriebstechnik
des seit alters üblichen Kleinbergbaues im südlichen Ruhrgebiet."

Das hölzerne Schachtgerüst der Kleinzeche war witterungsbedingt
verrottet und musste daher zum größten Teil erneuert werden.
Dies geschah in enger Zusammenarbeit zwischen der Zimmerei Schnell
aus Wetter-Wengern und der Wittener Gesellschaft für Arbeit und
Beschäftigung (WABE), die sich mit einer Qualifizierungsmaßnahme
daran beteiligte.

"Um das Schachtgerüst gemäß Original wieder zu errichten, hatte
die Universität Oldenburg eine dreidimensionale digitale Bauaufnahme
erstellt, mit deren Hilfe eine Wiederherstellung des Objektes
ermöglicht
wurde", erklärt der städtische Denkmalpfleger. Die technischen Aus-
richtungsgegenstände der alten Zeche wie Förderband, Loren,
Schütten usw. wurden von den Mitarbeitern der WABE entrostet und
aufgearbeitet.

Die Maßnahme kostete insgesamt 60.000 Euro. Das Land NRW stellte
dafür 48.000 Euro aus Städtebauförderungsmitteln bereit, 12.000
Euro steuerte die Stadt Witten in Form von Sachmitteln (in erster
Linie das Holz aus städtischem Wald) dazu bei. "Mit dieser Maßnahme
wurde ein wichtiges bergbaugeschichtliches Dokument vor dem Verfall
gerettet, so dass es für die kommende Generation als Anschauungsobjekt

dienen kann", freut sich Martin Jakel.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 23 11:49:51 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Jun 2006 11:49:51 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 3/2006
Message-ID: s49bd584.057@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 23.06.2006, 11:30


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur - Geschichten - Land und Leute
55. Jahrgang
Nr. 3 / 2006
ISSN 0508-5942


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=33




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 12
Gärtner, Hubertus
Der Traum vom Fliegen
Einmalige Schau über "Ikarusmaschinen" im freilichtmuseum Dortmund

S. 13
Matias, Jutta Nunes
Im Land der Krüge und Kannen
Kaffeewirtschaften in der Natur erlebten in den 1920er Jahren
einen Boom

S. 16f.
Doblies, Regina
Von Gewitterglocken und Hagelprozessionen
"Verhext, gedeutet, erforscht": In einer neuen Wanderausstellung
schickt das Westfälische Museumsamt das Thema Wetter auf Reisen

S. 18f.
Sluka, Klaudia
Kräht der Hahn auf dem Mist...
Was hat es mit dem Wetterfrosch auf sich?
Von Wetterbeobachtungen, Bauernregeln und so genannten
Wetterpropheten

S. 20-22
Strotdrees, Gisbert
In der "Heimat des Regens"
Historische und aktuelle Anmerkungen zu einem viel zitierten
Westfalen-Klischee

S. 26-28
Andres, Marc-Stefan
Die Macht des Klimas

S. 29
Keim, Stefan
Alles Harkort, oder was?
Eine Stadt zwischen Nostalgie und Zukunft

S. 30f.
Morisse, Wolfgang
Licht und Farbe

S. 32
Vaupel, Michael
Rätselhafte Wesen
Ruhrfestspiel-Ausstellung zeigt "Menschen und Maschinen"

S. 33
Sluka, Klaudia
Etwas Magisches
Association LAC in Münster

S. 40-44
Gödden, Walter
Generation 1935

S. 45
Gödden, Walter
Ein Ball fliegt durch das Ruhrgebiet...

S. 48f.
Jäger, Bettina
Die gefühlte Metropole

S. 51
Sparbrod, Anja
Ein Lipper für Westfalen
Die Amtszeit des LWL-Direktors endet im Juni

S. 52f.
Zehren, Martin
Schätze von Weltrang

S. 54
Schäfer, Martina
Heilkräuter und Wunderglaube

S. 55
Zehren, Martin
Exportschlager "Export"

S. 56
Jüchems, Ulrike von
Geschichte aus dem Koffer

S. 57
Jakob, Volker
Que sera, sera
Doris Day





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 23 11:56:41 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Jun 2006 11:56:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Europaeische Auszeichnungen
fuer www.juedisches-leben.net und die DVD 2Aufbau West"
Message-ID: s49bd6fe.085@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.06.2006, 11:11


AKTUELL

Europäische Auszeichnungen für www.juedisches-leben.net
und die DVD 2Aufbau West" aus dem LWL-Landesmedienzentrum

Doppelte Anerkennung für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe:
Mit dem Internetportal www.juedisches-leben.net und der didaktischen
DVD *Aufbau West" hat die Gesellschaft für Pädagogik und Information

e. V. (GPI) am 22. Mai in Wien gleich zwei Medien aus dem LWL-Landes-
medienzentrum prämiert. Die GPI verleiht ihre Auszeichnungen "für die

Entwicklung von hervorragenden didaktischen Multimedia-Produkten und
eurokulturellen Bildungsmedien". Insgesamt wurden im Curhaus zu Sankt
Stephan 169 Bildungsmedien aus ganz Europa ausgezeichnet. 45
europäische Projekte erhielten die begehrten Medaille oder Sonderaus-
zeichnungen.

Besonders angetan war die Jury von der Website "Jüdisches Leben in
Europa jenseits der Metropolen", die als eine von acht Medienprodukten

mit einer Erasmus-EuroMedia-Medaille prämiert wurde. In seiner Laudatio

bescheinigte Dirk Rellecke vom Medieninstitut Paderborn dem Internet-
angebot "einen spannenden Zugang zur europäischen Geschichte". Durch
den individuellen regionalen Zugang rücke das europäische Judentum als
Träger einer starken eigenen Kultur und als Mitgestalter des modernen
Europas in den Blick.

Die dreisprachige, multimediale Website wurde unter Leitung des LWL-
Landesmedienzentrums vom Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten
zusammen mit dem Zentrum Erana Grodzka-Teatre NN in Lublin (Polen)
und der Stiftung Folkingestraat Synagoge in Groningen (Niederlande)
erstellt. Finanzielle Förderung erhielt es im Rahmen des Programms
Kultur
2000 von der Europäischen Union. Seit dem 1. August 2005 ist
www.juedisches-leben.net online.

Claudia Landwehr, die den Aufbau der Website für das LWL-Landesmedien-
zentrum gemeinsam mit Dr. Andrea Löw koordiniert hatte, nahm die
Auszeichnung entgegen, "Das Landesmedienzentrum er-hält diesen Preis
stellvertretend für alle beteiligten Partner. Die EuroMedia-Medaille
ist ein
Beleg für eine lohnende Zusammenarbeit auf europäischer Ebene. Wir
freuen uns sehr, dass wir mit dem Ergebnis dieser Zusammenarbeit die
Juroren überzeugen konnten", so Landwehr.

Im Rahmen einer begleitenden Tagung mit dem Titel "Stand und Tendenzen

von Multimedia und Blended Education in der eurokulturellen Bildung"
stellte
Landwehr das Portal Medienexperten aus ganz Europa vor. "Die Website
nimmt ihre Nutzer mit auf eine spannende Zeitreise durch mehr als 500
Jahre
jüdisch-europäischer Geschichte und überschreitet mühelos Länder-,
Sprach-
und Zeitgrenzen. Und sie eröffnet Schülerinnen und Schülern die Chance,

selbständig zu recherchieren und individuelle Lernschwerpunkte zu
setzen",
nannte Landwehr die Besonderheit des Angebotes. Das Portal zeige mit
Geschichten, wie vielschichtig die Geschichte und Kultur des
europäischen
Judentums sei. Biographien, die Geschichte einer Straße oder eines
Gebäudes, einer bestimmten Gemeinde oder Institution seien solche
Geschichten aus den drei Regionen Lublin, Groningen und Westfalen,
so Landwehr weiter.

Für das LWL-Landesmedienzentrum war "juedisches-leben.net" das erste
EU-Projekt, für das die Einrichtung federführend Verantwortung trug.
Der Leiter der LWL-Einrichtung, Dr. Markus Köster, der das Projekt 2003

angestoßen hatte, ist sicher, dass sich der Aufwand gelohnt hat: "Die
Website zeigt, dass die Vokabel vom neuen Lernen mit neuen Medien kein
leeres Schlagwort ist, sondern das Internet auch für die historische
Bildung faszinierende Möglichkeiten eröffnet."

Köster hat besonderen Grund zur Freude, denn noch ein zweites Produkt
seines Hauses wurde in Wien ausgezeichnet. Die didaktische DVD "Aufbau

West. Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder", die das
Westfälische Landesmedienzentrum im Frühjahr 2006 gemeinsam mit dem
Westfälischen Industriemuseum des LWL herausgebracht hat, erhielt
ebenfalls eine Comenius Edu-Media-Medaille. "Die DVD stellt für den
Geschichtsunterricht in der Mittel- und Oberstufe erstmals interaktives

Unterrichtsmaterial zum Thema Integration und Neuanfang der Flüchtlinge

und Vertriebenen in Westdeutschland zur Verfügung", so Laudator
Rellecke.

"Wir sind natürlich stolz, dass die Jury gleich zwei Produkte des
Westfälischen
Landesmedienzentrum eine europäische Spitzenqualität zuerkennt. Die
Auszeichnungen sind für uns Bestätigung und Ermutigung, auch im
Zeitalter
einer globalisierten Kommunikations- und Informationsgesellschaft an
der
Produktion landeskundlicher Medien festzuhalten, die Themen aus
Geschichte
und Gegenwart Westfalens vermitteln", betont Köster.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 26 10:20:01 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Jun 2006 10:20:01 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Herdemann,
Ferdinand: Versuch einer Lautlehre der westmuensterlaendischen
Mundart
Message-ID: s49fb4e6.090@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Stadt Münster"
Datum: 23.06.2006, 15:42


LITERATUR

"Versuch einer Lautlehre der westmünsterländischen Mundart"
jetzt in gedruckter Form
Dissertation von Ferdinand Herdemann wurde als neuer Band der
Reihe "Westmünsterland - Quellen und Studien" des Landeskundlichen
Institutes Westmünsterland im Borkener Kreishaus vorgestellt

Im Borkener Kreishaus ist jetzt die wissenschaftliche Untersuchung
"Versuch einer Lautlehre der westmünsterländischen Mundart" von
Ferdinand Herdemann als Buch präsentiert worden. Herdemann
untersuchte Anfang der 1920er Jahre in seiner nun erstmals
vollständig in gedruckter Form vorliegenden Dissertation die Mund-
artlandschaft des heutigen Kreises Borken. Er lieferte in seiner
Arbeit,
der eine Befragung zumeist älterer Zeitgenossen zugrunde liegt, ein
wohl im Großen und Ganzen getreues Bild der mundartlichen
Verhältnisse des ausgehenden 19. Jahrhunderts, dessen Bedeutung
auch heute noch kaum hoch genug angesetzt werden kann.

Die Publikation ist als Band 14 der Reihe "Westmünsterland - Quellen
und Studien" des Landeskundlichen Institutes Westmünsterland,
herausgegeben von Professor Dr. Ludger Kremer und Dr. Timothy
Sodmann erschienen. Die beiden Herausgeber würdigten Herdemanns
Werk und stellten es samt seiner Entstehungsgeschichte dem Publikum
in Grundzügen vor. "Auch heute nach mehr als achtzig Jahren ist die
Bedeutung von Herdemanns Untersuchung des gegenwärtigen Kreises
Borken kaum hoch genug anzusetzen", erklärte beispielsweise Dr.
Timothy Sodmann, Leiter des Landeskundlichen Instituts Westmünster-
land. Interessant, so zeigten sich beide Herausgeber gleichermaßen
überzeugt, wäre eine Vergleich der Ergebnisse Herdemanns mit den
heute in der Region gesprochenen Dialekten.

Professor Dr. Kremer und Dr. Sodmann überreichten während der
Präsentation Landrat Gerd Wiesmann ein Exemplar des Buches. Wiesmann
dankte den Herausgebern sowie Erhard Mietzner, der im Auftrag des
Landeskundlichen Instituts maßgeblich an der Veröffentlichung des
Werkes mitgearbeitet hatte, für die Drucklegung von Herdemanns
Arbeit. Weiter dankte er - genauso wie Dr. Sodmann - dem Rotary-Club
Gronau-EUREGIO, den Stadtwerken Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher,
Gronau, Rhede und Stadtlohn und der Abteilung Kulturpflege des Land-
schaftsverbandes Westfalen-Lippe für deren finanzielle Unterstützung
des Projektes.

Wiesmann würdigte ferner die Untersuchung Herdemanns als Beitrag zur
Kulturgeschichte der Region und zur Heimatpflege. "Schon zu der Zeit,
als
Ferdinand Herdemann seine Arbeit verfasste, - und auch noch früher -
wurde der Rückgang des Mundart-Sprachgebrauchs beklagt, ja gar das
Aussterben des heimischen Platt vorausgesagt", so der Landrat. "So weit

ist es - auch dank der vielfältigen Bemühungen der Heimatpflege um die
Erhaltung der regionalen Mundart - nicht gekommen", fuhr er fort. In
diesem Kontext stelle jedes Projekt, das die Bedeutung des Platt wieder

ins Bewusstsein hebe, auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der
traditionellen Kultur der Region dar.

An der Buchvorstellung nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter der
Familie Herdemann teil. Stellvertretend zeigte sich Ferdinand Herdmann

junior, der Sohn des Autors, erfreut, dass die Arbeit seines Vaters
durch
die Herausgabe als Buch gewürdigt wurde. Er dankte allen an dem Projekt

Beteiligten und gab bekannt, dass die Familie die handschriftlichen
Manuskripte seines Vaters zu dessen Untersuchung der westmünster-
ländischen Mundart dem Landeskundlichen Institut in Vreden als
Dauerleih-
gabe zur Verfügung stellen werde.


INFO

Die als Band 14 der Reihe "Westmünsterland - Quellen und Studien" des
Landeskundlichen Institutes Westmünsterland erschienene Arbeit
Ferdinand
Herdemanns mit dem Titel "Versuch einer Lautlehre der
westmünsterländischen
Mundart" ist zum Preis von 18 Euro beim Fachbereich Schule, Bildung,
Kultur,
Sport des Kreises Borken (Tel. 02861 / 82 13 50) und im kreiseigenen
Hamaland-Museum in Vreden erhältlich. Sie kann darüber hinaus auch über

den Buchhandel bezogen werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 26 10:50:57 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Jun 2006 10:50:57 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Sauerland, 2/2006
Message-ID: s49fbc37.091@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 26.06.2006, 10:50


SERVICE: TOC

Sauerland
Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes
Juni 2006
39. Jahrgang
Nr. 2
ISSN 0177-8110


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=93




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 57-62
Vogel, Hans-Josef
Arnsbergs neue Leistungen für die Region

S. 63
Gosmann, Michael
Die Arnsberger Prämonstratenserklöster
Wedinghausen, Oelinghausen, Rumbeck

S. 64f.
Padberg, Armin
Arnsberger Stadtführungen machen Appetit auf Geschichte

S. 66f.
Richter, Jürgen
10. Internationaler Kunstsommer Arnsberg -
ein Festival für Kunst und Körper (28. Juli bis 6. August 2006)

S. 68f.
Kunstverein Arnsberg
Lokal, regional, international eine Institution in Arnsberg seit 1987

S. 70
Kleine, Peter M.
Das Museum für Licht und Beleuchtung in der Möhnestraße -
nicht nur Geschichte zum Thema Licht

S. 74f.
Kersting, Hermann
Prälat Dr. Dr. August Pieper
Der berühmteste Sohn unserer Bergstadt Eversberg

S. 76f.
Kleine, Peter M.
Das Kaiserhaus - Standort im Wandel

S. 78f.
Wurm, Dieter
Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe
3/2005 Folge 220

S. 80-82
Mickus, Franz
Siedlinghauser Heimatstuben
Sammel- und Ausgangspunkt heimatgeschichtlicher Arbeit

S. 83-85
Neueröffnung des Astenturms
am 17. März 2006 in Winterberg

S. 86-88
Ostermann, Hella
Die Bedeutung des Mondscheinhauses für den
lettischen Dichter und Maler Janis Jaunsudrabins

S. 89f.
Scheja, Gotthard
Renaturierung der Ruhr in Arnsberg-
anschauliche Objekte einer nicht nur ökologischen Verbesserung

S. 91-93
Schmitt, Michael
Vor 25 Jahren starb Bischof Hugo Aufderbeck in Erfurt

S. 95-100
Bücher - Schrifttum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 26 13:53:32 2006
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Jun 2006 13:53:32 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2006/22
Message-ID: s49fe6f5.015@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl"
Datum: 26.06.2006, 13:24


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB

Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an
dieser

Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. Sie informiert über
neue Titel zu Westfalen, die die ULB gekauft oder als gesetzliche
Pflichtexemplare aus den westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg,
Detmold und Münster erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2006-22 für den Zeitraum vom 11.06.2006 bis
zum 16.06.2006 mit insgesamt 26 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes


Unter dieser Internetadresse finden Sie am Ende der aktuellen Liste
einen Hinweis auf frühere, aber noch verfügbare Listen, die
ebenfalls
eingesehen werden können.

Die Titel können online über den Katalog der ULB (OPAC) bestellt
werden:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&
Z3950User=gast&BaseUrl=..%2Fcgi-bin%2Fopac.pl&NichtNeu=J




Hinweise zum Sammelgebiet "Westfalen" der ULB Münster finden Sie
unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/
Weitere Literatur über Westfalen finden Sie in der umfangreichsten
deutschen Regionalbibliographie, der Nordrhein-Westfälischen
Bibliographie (NWBib):

Allgemeine Information zur NWBib:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
Suche in der NWBib:

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Redaktion Nordrhein-Westfälischen Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl at uni-muenster.de Website Nordrhein-Westfälische
Bibliographie:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html