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From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 12 09:55:04 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 12 10:03:55 2005
Subject: [WestG] [LIT] Manfred Rasch, Dietmar Bleidick (Hg.): Technikgeschichte im Ruhrgebiet
Message-ID: s2832812.033@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Josef König, Pressestelle Uni Bochum",
Datum: 10.05.2005, 11:15


LITERATUR

"Technikgeschichte im Ruhrgebiet"
RUB-Forscher über Erfindungen und Entwicklungen
Neues Buch über 200 Jahre Technik, Industrie und Wirtschaft

Bergbau, Stahlindustrie und Maschinenbau: Die Technikentwicklung der
letzten 200 Jahre im Ruhrgebiet hat noch vieles mehr zu bieten. Von den
Anfängen des Computerzeitalters über Textilindustrie und Schifffahrt bis
zur Medizintechnik informieren 52 Beiträge verschiedener Autoren in dem
neuen Buch "Technikgeschichte im Ruhrgebiet - Technikgeschichte für das
Ruhrgebiet" (Klartext Verlag). In insgesamt neun Abschnitten erörtern
Historiker die Entstehungen und Entwicklungen von Technik, Industrie und
Wirtschaft. Prof. Dr. Manfred Rasch vom Lehrstuhl für Technikgeschichte
(Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB) und Dr. Dietmar Bleidick
bringen die Geschichte vielfältig und umfassend an die Leser und erzählen
nicht nur über Berühmtheiten und ihre Erfindungen.

Neue Quellen untersucht

"In den letzten Jahrzehnten hat sich innerhalb der Geschichtswissenschaft
ein Wandel in den Themen, Fragestellungen, Methoden und in den
herangezogenen Quellen vollzogen", so Rasch und Bleidick. Die
Technikgeschichte im Ruhrgebiet beschränkt sich in diesem Buch nicht mehr
nur auf die prägenden Branchen Bergbau und Stahlindustrie, sondern
behandelt auf insgesamt 1000 Seiten auch neue Themen, die zum Teil erstmals
wissenschaftlich beleuchtet werden. "Wir gehen beispielsweise auf die
Glasindustrie im Ruhrgebiet, die Mechanisierung und Motorisierung der
Landwirtschaft durch Ruhrgebietsunternehmen und die Entwicklung der
regionalen Medizintechnik ein." Gewidmet ist das Buch Prof. Dr. Wolfhard
Weber, der an der RUB den Lehrstuhl für Technikgeschichte inne hat und am
26. April 2005 seinen 65. Geburtstag feierte.

Entstehung der Eisenbahn im Ruhrgebiet

Zwölf Jahre nach den Anfängen des Eisenbahnwesens in Deutschland war es
auch im Ruhrgebiet soweit: Am 15. Mai 1847 eröffnete die Köln-Mindener
Eisenbahn zwischen Duisburg und Dortmund. Diese Strecke durch den Norden
des Ruhrgebiets wurde "aus wirtschaftlichen Gründen" bevorzugt. Erst 1862
ergaben sich günstige Verbindungen und Anschlussmöglichkeiten für das
gesamte Ruhrgebiet, als eine "Linie von Dortmund über Bochum, Steele und
Essen nach Mülheim und von dort aus nach Duisburg und Oberhausen" führte.
Mit der Zeit wuchs auch das Interesse der Industrie an den Eisenbahnen: So
entstanden die sogenannten Zechenbahnen und Hütteneisenbahnen zum Transport
von Kohle, Erz und anderen Rohstoffen.

Entwicklung privater Telekommunikationsnetze

Dr. Lars Bluma (RUB) geht zum Beispiel auf Bereiche ein, die neben Bergbau,
Eisen- und Stahlindustrie bisher kaum beachtet wurden. "Dies gilt
insbesondere für eine spezifische Netzwerkstruktur des Ruhrgebiets, die
privaten Telekommunikationsnetze", so Bluma. Die ersten Telegrafenlinien
errichtete die Firma Krupp im Jahre 1860 in Essen. Die Wohnung der Familie
Krupp auf dem Werksgelände wurde mit dem Büro, dem Portier und den
Werkstätten vernetzt. Die weitere Entwicklung und Verbreitung dauert
allerdings einige Zeit. "Das Telefon als ein staatlich betriebenes System
hielt im Ruhrgebiet erst 1886 Einzug mit der Gründung des
niederrheinisch-westfälischen Bezirksfernsprechnetzes mit den
Vermittlungsstellen Duisburg, Ruhrort, Oberhausen, Mülheim, Essen, Bochum
und Dortmund."


INFO

Titelaufnahme

Manfred Rasch, Dietmar Bleidick (Hg.): Technikgeschichte im Ruhrgebiet -
Technikgeschichte für das Ruhrgebiet, Klartext Verlag 2004, 39,90 Euro,
ISBN: 3-89861-376-3

Prof. Dr. Manfred Rasch, Fachbereich Wirtschafts- und Technikgeschichte
(Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB), Tel. 0203/5266822, E-Mail:
konzernarchiv@thyssenkrupp.com






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 12 10:00:51 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 12 10:04:14 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BWWW=5D_LWL-Literaturkommission_stellt_?=
=?iso-8859-1?q?Daten_zu_=FCber_2000_westfaelischen_Autoren_ins_Internet?=
Message-ID: s2832962.080@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 10.05.2005, 11:54


WWW

LWL-Literaturkommission stellt Daten zu über 2000 westfälischen Autoren ins Internet

Wie viele Autorinnen und Autoren schreiben in Westfalen oder haben literarisch geschrieben? Die Antwort, die die Literaturkommission für Westfalen in ihrem neuen Autorenlexikon im Internet gibt, verblüfft: Mehr als 2.000 Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus zweihundert Jahren Literaturgeschichte sind hier verzeichnet. Der Aufgabe, Licht in die kaum überschaubare Fülle literarischen Schreibens in der Region zu bringen, widmet sich die Kommission des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Sie ist eine Vereinigung von Fachleuten und will der westfälischen Literatur und deren Erforschung neue Impulse zu verleihen.

Um ihre Forschungsergebnisse zu veröffentlichen, nutzt die LWL-Kommission verstärkt auch das Internet. "Wir haben jetzt gleich zwei umfassende Datenbanken freigeschaltet, die als Pionierleistungen in der regionalen Literaturforschung gelten können: Eine Online-Version des 'Westfälischen Autorenlexikons' und ein virtuelles Verzeichnis literarischer Nachlässe in Westfalen", so Dr. Walter Gödden, Geschäftsführer der LWL-Kommission. Die Datenbanken sind ab sofort unter www.autorenlexikon-westfalen.de und www.westfaelische-literaturnachlaesse.de zu erreichen.

Das digitale Autorenlexikon verzeichnet umfangreiche bio-bibliographische Artikel zu mehr als 2.000 Autorinnen und Autoren der Geburtsjahrgänge 1750 bis 1950. "Es handelt sich hier um ein einzigartiges Unternehmen innerhalb der deutschen Literaturlandschaft. Indem das Lexikon die gesamte Bandbreite des literarischen Lebens in Westfalen berücksichtigt, erschließt es nicht nur die literarische, sondern auch die kulturelle und politische Vergangenheit der Region", so Gödden und Projektmitarbeiterin Dr. Iris Nölle-Hornkamp.


Mehr als eine Ergänzung dazu bietet das eigenständige Web-Portal "Literarische Nachlässe in westfälischen Archiven". Es versammelt Nachweise und Beschreibungen von über 600 Schriftstellernachlässen und literarischen Überlieferungen, die in mehr als 75 Archiven in Westfalen aufbewahrt werden. "Grundlage der Datenbank", erläutert Dr. Jochen Grywatsch, Referent bei der Kommission, "sind die Ergebnisse einer flächendeckenden Umfrage bei Institutionen in Westfalen. Damit haben wir ermittelt, wo welche literarische Nachlässe aufbewahrt werden und welchen Inhalt und Umfang sie haben."

Der Besondere an dem Projekt: Beide Datenbanken sind miteinander verschränkt. Das bedeutet: "Ein Nutzer, der zunächst an biografischen Daten zu einer Autorin interessiert ist, kann sich mit einem einfachen Mausklick Informationen zur Aufbewahrung von deren Nachlass auf den Bildschirm holen. Umgekehrt wird jeder Interessierte dankbar annehmen, dass er bei der (virtuellen) Einsichtnahme in den Nachlass eines Autors per Hyperlink zu dessen Biografie sowie systematisch unterschiedenen Publikationsübersichten und Literaturverzeichnissen geleitet wird", erklärt Grywatsch.

Mit dem Projekt sei man der Anzahl der literarisch Schreibenden in der Region ein Stück näher gekommen. Mehr als 2.000 seien es ganz sicher; das seien aber nur diejenigen - so ein Aufnahmekriterium des Autorenlexikons -, die zumindest auf drei selbständige VerlagsVeröffentlichungen verweisen können. Wenn man dann noch diejenigen dazu nehme, die ab 1950 geboren sind und die bisher noch nicht erfasst seien, erhöhe sich die Zahl ernorm. "Wie viele es mittlerweile sind, kann wohl nur ein künftiges Projekt ermitteln", blicken die LWL-Literaturexperten in die Zukunft.


INFO

Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren 1750 bis 1950
www.autorenlexikon-westfalen.de

Literarische Nachlässe in westfälischen Archiven
www.westfaelische-literaturnachlaesse.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 12 10:15:57 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 12 10:50:15 2005
Subject: [WestG] [TOC] Ennepetaler Forschungen, 2005, April
Message-ID: s2832ced.043@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Hermann Pöpsel", <520018609714-0001@T-Online.de>
Datum: 02.05.2005, 08:07


SERVICE: TOC

Ennepetaler Forschungen
Nr. 10
April 2005
ISSN 1614-8517


S. 5-12
Ingrid Windmöller/Horst Berens
Die Barackensiedlung auf Berninghausen

S. 13-16
Herbert Blum
Die beiden großen Brände in Voerde

S. 17-22
Herbert Blum
Der Höfinghoff und seine Bewohner bis etwa 1955

S. 23-30
Has Hermann Pöpsel
Der Milsper Dichter Eugen Dicke

S. 31-46
Ingrid Windmöller/Hans Hermann Pöpsel
Amerikanische Soldaten machten der Nazi-Herrschaft ein Ende





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 12 10:18:48 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 12 10:50:30 2005
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
Message-ID: s2832d8e.055@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann",
Datum: 29.04.2005, 14:38


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]


Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.04.2005

Arzt mietet Fläche in städt. Museum (14:47)
Die bundesweit erste kommerzielle Galerie in einem städtischen Museum öffnet im Morgner Haus in Soest. Der als Kunstmäzen bekannte Arzt Thomas Oyen hat 300 Quadratmeter der Kunsthalle gemietet und diese auf eigene Kosten umgebaut. Pro Jahr sollen vier Ausstellungen internationaler Künstlerinnen gezeigt werden. Die Stadt Soest hofft durch die Galerie auch auf mehr Besucher für das eigene Museum.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.04.2005

Erträge für Museum zu gering (09:56)
Für den Betrieb des Siegener Museums für Gegenwartskunst reichen die Erträge der Peter Paul Rubens-Stiftung nicht aus. Das erklärte gestern Abend ein Vertreter der Stiftung bei einer Diskussion mit Landeskulturminister Michael Vesper. Schuld daran sei das niedrige Zinsniveau. Deshalb sei das Museum darauf angewiesen, dass die Hauptgeldgeberin der Stiftung jedes Jahr das Kapital aufstockt.


Nachrichten aus OWL vom 25.04.2005

Nachtansichten erfolgreich (08:39)
Mit 6.400 verkauften Tickets haben die 4. Bielefelder Nachtansichten ihre bisherigen Besucherrekorde gebrochen. Über 30 Galerien, Museen und Kirchen lockten Interessierte in der Nacht zum Sonntag mit rund 150 kulturellen Veranstaltung. Auch die Galerie im WDR-Studios war bis 2 Uhr nachts geöffnet. Über 700 Besucher sahen die aktuelle Ausstellung zum Thema *60 Jahre Kriegsende" mit Werken des Herforder Malers Jörg Boström und des Bielefelder Bildhauers Manfred Schnell.



Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 25.04.2005

Bochum: Finanzspritze für Bergbaumuseum (07:42)
Das Land NRW wird den Umbau des deutschen Bergbaumuseums Bochum mitfinanzieren. Diese Zusage machte Ministerpräsident Steinbrück aus Anlass der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des Museums. Damit kann der lang geplante Zusatztrakt nun gebaut werden. Spätestens in drei Jahren soll das für große Sonderausstellungen notwendige Gebäude seine Pforten öffnen.



Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 23.04.2005

Bochum: Bergbaumuseum feiert (13:16)
Am Sonntag feiert das Deutsche Bergbau-Museum Bochum sein 75jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird erstmals die Verdienstmedaille des Deutschen Bergbau-Museums Bochum verliehen.
Zum großen Festakt im Bochumer Schauspielhaus werden unter anderem Ministerpräsident Peer Steinbrück und Staatsministerin und Kulturbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Christina Weiss, erwartet.
Das größte Bergbaumuseum der Welt lockt unter anderem mit seinem Anschauungsbergwerk jährlich über 400.000 Besucher an.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 22.04.2005

Bauhaus-Sammlung bleibt im Kreis Steinfurt (14:55)
Die Sammlung des Bauhaus Künstlers Heinrich Neuy bleibt in der Region. Nach langen Verhandlungen wurde jetzt ein Haus in der Borghorster Innenstadt gefunden. Die Heinrich-Neuy-Stiftung will darin bis zum Herbst 2006 ein Museum einrichten. Für die 360 Gemälde des vor zwei Jahren gestorbenen Künstlers hatte sich auch das Bauhaus in Dessau interessiert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.04.2005

Psychiatrie-Museum in Warstein eröffnet (13:38)
In Warstein ist am Vormittag offiziell das Psychiatrie-Museum eröffnet worden. Fünf Jahre lang sammelte eine fünfköpfige Gruppe ehemaliger Mitarbeiter der Westfälischen Kliniken Ausstellungsstücke. Der Nachbau eines Bettensaales dokumentiert die bedrückende Enge, die in den 20er Jahren herrschte. Zu sehen ist auch ein Elektrokrampfgerät, dass noch bis in die 70er Jahre im Einsatz war.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.04.2005

Evolutionspark in Hagen beschlossen (18:06)
Die Stadt Hagen will ihre archäologischen Funde künftig besser vermarkten. Das beschloss heute der Kulturausschuß. Ein erstes Konzept sieht einen rund zwanzig Hektar großen Evolutionspark vor. In dem Freilichtmuseum könnten unter anderem die mehr als 10.000 Jahre alten menschlichen Knochen ausgestellt werden, die in einer Hagener Höhle entdeckt wurden. Forscher rechnen mit weiteren Funden im Hagener Stadtgebiet. Ein nicht genannter Investor soll bereits Interesse an dem Evolutionspark bekundet haben.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 18.04.2005

Umzug des Stadtarchiv Lüdenscheid (13:47)
Das Stadtarchiv Lüdenscheid zieht ab heute um. Rund 500 Regalmeter historisches Material, Zeitungen und Druckwerke, aktuelle Akten und rund 30.000 Fotografien werden künftig in der extra dafür umgebauten Kerksighalle untergebracht. In einem eigens eingerichteten Sichtungsraum können dann auch Bürger Archiv- und Bildmaterial nutzen. Umbau und Einrichtung der Halle kosten rund 800.000 Euro.



INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann@lwl.org




From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 12 10:24:26 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 12 10:50:43 2005
Subject: [WestG] [KONF] Workshop: Moderne Justizakten als zukuenftige
Quellen, Recklinghausen, 21.06.2005
Message-ID: s2832eee.082@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Wiech, Dr. Martina",
Datum: 10.05.2005, 16:51


WORKSHOP

Moderne Justizakten als zukünftige Quellen historischer Forschung
Workshop zur Archivierung von Unterlagen der Justiz
Ort: Justizakademie Nordrhein-Westfalen, Recklinghausen
Datum: 21.06.2005

Veranstalter: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen; Dokumentations- und
Forschungsstelle an der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen

Unterlagen der Justiz zählen zu den am häufigsten benutzten Beständen
staatlicher Archive. Sie dokumentieren alle Facetten der Lebenswirklichkeit
- sowohl die Norm, als auch die Normabweichung.

So bunt wie die Palette der verschiedenen Aktentypen - von Prozessakten über
Unterlagen aus dem Bereich des Justizvollzugs bis hin zu General- und
Verwaltungsakten der Gerichte und Justizbehörden - sind auch die
Benutzungszwecke: Justizakten können als Quellen für vielfältige
Fragestellungen dienen. Sie werden z.B. für sozial-, wirtschafts-,
regional-, kultur- und alltagshistorische Fragestellungen herangezogen und
dienen als Quellen für behördengeschichtliche und rechtshistorische
Untersuchungen.

Die große Menge der Unterlagen, die in den Dienststellen der Justiz
regelmäßig anfallen und zu bewerten sind, birgt für die archivische
Bearbeitung besondere Herausforderungen. Gleichzeitig bietet das Schriftgut
der Justiz aber hervorragende Voraussetzungen für den Einsatz rationeller
Verfahren der Bewertung und Übernahme ins Archiv.

Im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr eine
Projektgruppe eingesetzt worden, deren Aufgabe es ist, landesweit
einheitliche Kriterien zur Archivierung von Unterlagen der Justiz zu
entwickeln. Ziel des Workshops, zu dem die Projektgruppe und die
Dokumentations- und Forschungsstelle "Justiz und Nationalsozialismus" an der
Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt einladen, ist es, einen
Dialog über Justizakten als zukünftige Quellen historischer Forschung
anzuregen, in dem das Landesarchiv, Archive anderer Träger und
Historiker(innen) ihre Erwartungen an die Archivierung von Unterlagen der
Justiz formulieren.

Auf dem Workshop werden keine bereits abgeschlossenen
Bewertungsentscheidungen präsentiert. Zentrales Thema ist vielmehr die
gemeinsame Sammlung und Diskussion von Ideen zur bzw. Erwartungen an die
Archivierung von Unterlagen der Justiz.

Für die Veranstaltung sind noch einzelne Restplätze frei. Eingehende
Anmeldungen können bis zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl nach dem
Datum des Posteingangs berücksichtigt werden.


Programm

10:00 Uhr
Begrüßung und Einführung
- N.N., Justizakademie Nordrhein-Westfalen
- Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Präsident des Landesarchivs
Nordrhein-Westfalen

10:30 Uhr
Vorstellung der Projektgruppe, Informationen über rechtliche Grundlagen der
Archivierung und über die Organisation der Justiz in Nordrhein-Westfalen
(Dr. Martina Wiech, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen)

11:30 Uhr
Moderne Justizakten als zukünftige Quellen historischer Forschung - was ist
archivwürdig?
Sammlung und Diskussion von Erwartungen an ein Archivierungsmodell
Bildung von Arbeitsgruppen (s. beiliegende Interessensabfrage auf dem
Anmeldevordruck), moderiert von Mitgliedern der Projektgruppe des
Landesarchivs Nordrhein-Westfalen

13:00 Uhr - 14:00 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr
Sammlung und Diskussion von Erwartungen an ein Archivierungsmodell
(Fortsetzung)
Moderiert von Mitgliedern der Projektgruppe des Landesarchivs
Nordrhein-Westfalen

15:30 Uhr
Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der Arbeitsgruppen im Plenum

Ende: ca. 17:00 Uhr

Tagungsort:
Justizakademie Nordrhein-Westfalen
August-Schmidt-Ring 20
45665 Recklinghausen

Kontakt:
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Grundsatzfragen und Öffentlichkeitsarbeit
Frau Dr. Martina Wiech, Graf-Adolf-Str. 67, 40210 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 159 238 202
Fax: 0211 - 159 238 111
E-Mail: martina.wiech@lav.nrw.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung außer Name und Adresse auch an, für welche
Themen Sie sich besonders interessieren, z.B. Zivilprozessakten der Amts-
und Landgerichte, Konkursakten
Strafverfahrensakten
Unterlagen des Justizvollzugs (Schwerpunkt: Gefangenenpersonalakten)
Grundbuch und Grundakten, Notarsurkunden
Register (v. a. Handelsregister)

Nachlass-, Familien-, Vormundschaftssachen
Prozessakten von Verwaltungs-, Finanz-, Arbeits- und Sozialgerichten
Verwaltungsakten der Justiz (inkl. Justizministerium
Sonstiges




From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 12 10:38:21 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 12 10:50:52 2005
Subject: [WestG] [AKT] Historisches Seminar: Forschungskolloquium 800-1800,
Muenster
Message-ID: s283322a.040@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Benjamin Hagemann",
Datum: 28.04.2005, 16:25


AKTUELL

Forschungskolloquium 800-1800 (Historisches Seminar der WWU Münster)
Di, 18-20 Uhr

Domplatz 20-22, Raum 108, Fürstenberghaus, Münster


Das Forschungskolloquium "800-1800" lädt ein zur Zusammenarbeit und zur
offenen Diskussion über Ereignisse, Entwicklungen und Überlieferungen, über
Ansätze und Tendenzen heutiger internationaler und interdisziplinärer
Erforschung des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Alle Interessierten sind
herzlich willkommen!

[...]


24. Mai 2005
PD Dr. Matthias Müller (Greifswald):
Bilder als Waffen nach der Schlacht: Die Degradierung Kurfürst Johann
Friedrichs von Sachsen und die Fortsetzung des Schmalkaldischen Krieges in der
katholischen und protestantischen Bildpropaganda



31. Mai 2005
Dr. Antje Flüchter (Münster):
Leseversuche in einer fremden Gesellschaft: Das indische Reisejournal des
Johann Albrecht von Mandelslo (1637-1640)



07. Juni 2005
PD Dr. Eva Schlotheuber (München):
Die Autobiographie Karls IV. und die mittelalterlichen Vorstellungen vom
Menschen am Scheideweg



14. Juni 2005
Daniel Legutke (Berlin):
"... que Je ne souffriray jamais les droits accordés Jure gentium aux
Ambassadeurs soyent violés" (W. Temple, 1670). Konflikte um Immunität und
Zeremoniell im diplomatischen Korps nach 1648 in Den Haag



21. Juni 2005
Lic. phil. Klara Hübner (Bern/Schweiz):
"Nüwe mer uss dem Veld" - Über die Auswirkungen spätmittelalterlicher Kriege
auf die Entwicklung städtischer Nachrichtenwesen im
schweizerisch-oberdeutschen Raum



28. Juni 2005
Dr. Stephan Selzer (Halle a. d. Saale):
Maßstäbe fürstlichen Auftretens: Der Freiburger Reichstag von 1498 in
kursächsischen Rechnungen



05. Juli 2005
Christian Jörg, M.A. (Trier):
Gesandtschaften der Reichsstädte auf dem Konstanzer Konzil (1414-1418).
Personal, Verhandlungen und Informationsübermittlung



12. Juli 2005
Dr. Gabriele Annas (Frankfurt a. M.):
Gerechtigkeit in den Schriften zur Reichsreform des späten Mittelalters







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 12 10:44:26 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 12 10:51:03 2005
Subject: [WestG] [POS] Stellen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(Museen)
Message-ID: s28333b5.062@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß",
Datum: 04.05.2005, 17:11


POS

2 Stellenanzeigen


1) Beim Westfälischen Museum für Archäologie, Westfälisches Römermuseum
Haltern ist zum 01.07.2005 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit bei der Vorbereitung des Ausstellungsprojektes "2000 Jahre Varusschlacht"
- Mitarbeit bei der allgemeinen Museumsarbeit

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der
Altertumswissenschaften (Archäologie, Alte Geschichte, Ur- und
Frühgeschichte)
- Kenntnisse der römischen Kaiserzeit im Raum Westfalen
- Kenntnisse im Bereich der audiovisuellen Medien und des Internets
- fachliche Kreativität
- Interesse für das Ausstellungswesen und redaktionelle Arbeiten
- Kommunikations- und Teamfähigkeit
- Improvisationsvermögen und Flexibilität bei der Wahrnehmung und
Koordination der verschiedenen Aufgaben

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit Aufgaben eines archäologischen Museums
vertraut zu machen und Museumspraxis zu erwerben
- die Gelegenheit, eigene Ideen zu entwickeln und im Museum umzusetzen
- eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 1.052 € brutto; die Höhe
ist abhängig vom Familienstand der Volontärin / des Volontärs

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden
gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung
und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der
Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 24/05 bis
zum 28.05.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -
48133 Münster





2) Beim Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in
Münster ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- eigenständige Mitarbeit an der Organisation und Realisierung der
Ausstellung Skulptur Projekte Münster 2007
- Mitarbeit an der Konzeption, Organisation und Realisierung von
umfangreichen Rahmenprogrammen - wie Vorträgen, Filmabenden,
Diskussionen - parallel zur Laufzeit der Skulptur Projekte 2007
- Betreuung von Künstlerinnen und Künstlern
- Mithilfe bei der Katalogkonzeption und -redaktion und der Vermittlungsarbeit

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft
oder eine vergleichbare Qualifikation möglichst mit Schwerpunkt im
Bereich der Moderne und der Gegenwartskunst
- Erfahrung im Museums- und/oder Ausstellungsbetrieb
- Erfahrung im Verfassen von Texten
- gute Kenntnisse der englischen Sprache, Französischkenntnisse oder
Kenntnisse in einer anderen Sprache (Italienisch, Spanisch) wären von
Vorteil
- Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Organisationstalent

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den komplexen Bedingungen eines großen
Ausstellungsprojektes vertraut zu machen und museumspraktische Kenntnisse zu erwerben
- eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 1.052 € brutto; die Höhe
ist abhängig vom Familienstand der Volontärin / des Volontärs

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden
gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung
und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der
Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 25/05 bis
zum 28.05.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -
48133 Münster





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 12 13:27:09 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 12 13:27:58 2005
Subject: [WestG] [TOC] Rheine - gestern heute morgen, 2005, Heft 1
Message-ID: s28359d3.089@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gießmann, Dr.Thomas"
Datum: 12.05.2005, 11:49


TOC

Rheine - gestern heute morgen
54. Ausgabe, Heft 1/2005
ISSN 1617-4852


S. 6-14
Günter Strauch
Die REGIONALE 2004 in Rheine - Rückblick

S. 15-30
Gabriele Böhm
Ein Inventar des Falkenhofs aus dem Jahr 1670 im Staatsarchiv Münster

S. 31-44
Rudolf Sprickmann Kerkerinck
"Treueste Pflicht-Erfüllung, stete Berufs-Freudigkeit". Rudolph Sprickmann
Kerkerinck (1848-1905) - ein Rheiner Bürgermeister der "Gründerzeit"

S. 45-52
Ludger Meier
Landhaus - "Klösterchen" - Demenz-Zentrum. Ein Baudenkmal in Rheine

S. 53-57
Ludger Meier
Redemptoristen in Rheine

S. 58-67
Lothar Kurz
Die Tätigkeit des UNRRA-Teams 214 im Lager Rheine-Gellendorf 1946/47

S. 68-73
Wilf Kiesow
50 Jahre Flugplatz Rheine-Eschendorf

S. 74-84
Ingmar Winter
Dreißig Jahre gymnasiale Lehrerausbildung in Rheine

S. 85-90
Bernd Weber
Demografischer Wandel in Rheine

S. 91-102
Siegmar Birken / Winfried Grenzheuser
Rosengarten der Natur. Die Wildrosen in Rheine und Umgebung. Teil 2


INFO

Stadtarchiv Rheine
stadtarchiv@rheine.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 17 10:01:53 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue May 17 11:41:39 2005
Subject: [WestG] [AKT] LWL erwirbt wertvolle Glasgemaelde-Sammlung
Message-ID: s289c120.024@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 13.05.2005, 11:40


AKTUELL

LWL erwirbt wertvolle Glasgemälde-Sammlung

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat nach langwierigen
Verhandlungen die Glasgemälde-Sammlung aus dem Besitz des Freiherrn
vom Stein gekauft. Die 20 Exponate sind bereits seit 1973 als Dauerleihgabe
im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
zu sehen.

"Diesen Erfolg bei der Sicherung westfälischer Kultur verdanken wir auch der
großzügigen Unterstützung durch die Kulturstiftung der Länder, die Kunststiftung
Nordrhein-Westfalen, die WestLB und die Bundesregierung", so LWL-Direktor
Wolfgang Schäfer, dessen Verband sich an dem Erwerb maßgeblich beteiligte.

Nachdem der Besitzer Sebastian Graf Kanitz die Absicht geäußert hatte, die
Sammlung zu verkaufen, begannen die ersten Gespräche bereits 1998. Experten
eines internationalen Gutachter-Treffens im selben Jahr untersuchten die
Glasgemälde in ihrem Erhaltungszustand.

"Fachleute bestätigen uns, dass es sich bei den 20 Glasscheiben um die
bedeutendste Sammlung der frühen Glasmalerei in deutschem Privatbesitz
handelte", sage LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe. "Neben ihrem
kunstgeschichtlichen Wert ist sie als Sammlung aus dem Besitz des Freiherrn
vom Stein ein hervorragendes Beispiel privater Sammlertätigkeit im
19. Jahrhundert. Die Exponate gehören zu den Höhepunkten der Kunst des
Mittelalters in unserem Landesmuseum."

Es handelt sich um Glasgemälde vor allem rheinischen Ursprungs des 12. bis
16. Jahrhunderts, die der Reichsfreiherr vom und zum Stein (1757-1831)
zunächst für den Ausbau eines neugotischen Turmes seines mittelrheinischen
Stammsitzes Nassau erwarb, um sie später in seiner westfälischen Altersresidenz
auf Schloss Cappenberg (Kreis Unna) unterzubringen.

Die Sammlung der Glasmalereien besteht aus Scheiben höchster Qualität, die
zugleich einen Querschnitt der mittelalterlichen Glasmalerei darstellen und deshalb,
so LWL-Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold, "von unersetzbarem
kunstgeschichtlichen Wert sind". Ein Höhepunkt ist die Gruppe der hochromanischen
Scheiben, der sogenannten "Gerlachus-Scheiben", die ursprünglich aus dem
Westchor der Abteikirche von Arnstein an der Lahn stammen und in der Mitte des
12. Jahrhunderts entstanden sind. Das Selbstbildnis des malendes Meisters Gerlachus
mit Pinsel und Schwarzlottopf, das unterhalb der Szene mit der Darstellung der
Berufung des Moses eingefügt ist, gehört zu den frühesten Künstlerdarstellungen
des europäischen Mittelalters.

An den Verhandlungen mit dem Eigentümer hatten Prof. Dr. Karin von Welck, die
ehemalige Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, und ihr Stellvertreter
Frank Däberitz sowie der Kunsthändler Graf Douglas maßgeblichen Anteil.


INFO

Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. ++49/0251/5907-01
landesmuseum@lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 17 10:27:17 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue May 17 11:41:43 2005
Subject: [WestG] [TOC] Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, 1/2005
Message-ID: s289c70a.028@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 17.05.2005, 10:30


SERVICE: TOC

Heimatstimmen
aus dem Kreis Olpe
Heft 1/2005
Folge 218

Seiten in Auswahl (AS)


S. 5-20
Höffer, Otto (Bearb.)
Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn
von Fürstenberg-Herdringen (Teil 6)

S. 21-44
Scherer, Wingolf
Zur nationalsozialistischen Struktur des Kreises Olpe (Teil 6)
Tätigkeit der NSDAP und ihrer Gliederungen in den
Kriegsjahren 1940-1943

S. 65-84
Grünewald, Herwarth
Das Wetter im Jahr 2004
Beobachtet in Wirme, Gemeinde Kirchhundem

S. 85-88
Tröps, Dieter (Bearb.)
Neuerscheinungen des Jahres 2004
(mit Nachträgen aus früheren Jahren)

S. 89-98
Voß, Hans-Werner
Heimatchronik
vom 1. Oktober 2004 bis 31. Dezember 2004





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 17 11:12:30 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue May 17 11:41:47 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Jahresheft_des_Heimat-_und_Verk?=
=?iso-8859-1?q?ehrsvereins_e=2EV=2E_Grevenbr=FCck_24/2005?=
Message-ID: s289d1b6.021@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 17.05.2005, 10:55


SERVICE: TOC

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück
Ausgabe 2005
Heft-Nr. 24
ISSN 1610-0964

Seiten in Auswahl (AS)


S. 4-8
Schütte, Franz-Josef
Ein Volksfest an der "Förder Linde"
Einweihung eines Gedenksteines am Jakobus-Pilgerweg
bei Grevenbrück

S. 9-13
Schütte, Franz-Josef
Ein architektonisches Kleinod:
das Bahnhofsempfangsgebäude in Grevenbrück

S. 14-23
anon.
Vor 60 Jahren:
Ereignisse des Jahres 1945 (1. Jan. - 20. Aug.)
Tagebuchaufzeichnungen von Josef Boerger

S. 24f.
Mieles, Hans
Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Grevenbrück

S. 26f.
anon.
Gedanken eines Grevenbrücker Soldaten zu
Silvester 1940
Ein Feldpostbrief aus Frankreich

S. 28f.
anon.
Die Opfer des Zweiten Weltkrieges aus der
Gemeinde Grevenbrück

S. 30-32
Kuhr, Manfred
Bäume

S. 33-39
Schütte, Franz-Josef
Die Geschichte unseres Nachbarortes Bonzel
Vortrag zur 725-Jahr-Feier des Ortes am
12./13. Juni 2004

S. 44-47
Schütte, Franz-Josef
Vor 40 Jahren:
Bezug des neuen Volksschulgebäudes am
Hirtenberg in Grevenbrück

S. 48-50
Schütte, Franz-Josef
Vor 75 Jahren:
Explosionsunglück in der Dynamitfabrik in Förde
am 13. September 1929

S. 51-61
anon.
Vor 100 Jahren:
Die "Gleislose Hektische"
Schüler erkunden Geschichte

S. 62-82
Stupperich, Walter
Heimatchronik Grevenbrück 2004

S. 83-85
Schlechtriem, Ulrich
Das Museum der Stadt Lennestadt im "Alten Amtshaus"
in Grevenbrück
eine Rückschau auf die Gründung des Museums und
die Veranstaltungen des Jahres 2004





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 17 11:25:20 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue May 17 11:41:55 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BKONF=5D_Kolloquium_zur_Kunst=2C_Kultur?=
=?iso-8859-1?q?_und_Geschichte_der_sp=E4tmittelalterlichen_Stadt=2C_Dortm?=
=?iso-8859-1?q?und=2C_07=2E07-09=2E07=2E2005?=
Message-ID: s289d4bc.066@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Thomas Schilp",
Datum: 13.05.2005, 10:03


KOLLOQUIUM

5. Dortmunder Kolloquium zur Kunst, Kultur und Geschichte
in der spätmittelalterlichen Stadt

veranstaltet von:
Conrad-von-Soest-Gesellschaft. Verein zur Förderung der
Erforschung Dortmunder Kulturleistungen im Spätmittelalter

Institut für Kunst und ihre Didaktik der Universität Dortmund,
Arbeitsbereich Kunstgeschichte und Bildwissenschaft

Stadtarchiv Dortmund

Propsteikirche


Die Dortmunder Dominikaner im späten Mittelalter und die
Propsteikirche als Erinnerungsort

7. bis 9. Juli 2005

Veranstaltungsort:
Propsteikirche und Propsteisaal, Propsteihof 2-3

Das 5. Dortmunder Kolloquium zur Kunst, Kultur und Geschichte in der
spätmittelalterlichen Stadt ist dem Dortmunder Dominikanerkloster und
der einstigen Klosterkirche, der heutigen Propsteikirche, gewidmet. Das
Kolloquium setzt die interdisziplinäre Erforschung und Diskussion der
spätmittelalterlichen Stadtkultur Dortmunds fort. Mit dem Dominikanerkloster
St. Johann bapt. wird ein herausragender Ort des mittelalterlichen Dortmund
thematisiert: Die erhaltenen Schätze des einstigen Dominikanerklosters im
Zentrum der Stadt, das Hochaltar-Retabel des Weseler Malers Derik Baegert
aus den 70er Jahren des 15. Jahrhunderts, das Fragment des Retabels der
Rosenkranzbruderschaft aus dem Jahr 1523, eine - in dieser Form selten
erhaltene - Stiftertafel des 15. Jahrhunderts, eine wertvolle Handschrift,
ein Graduale des 14. Jahrhunderts, um nur einige Gegenstände des Schatzes
der heutigen Propsteikirche St. Johann zu nennen, deuten in verschiedener
Hinsicht auf die kulturelle Blüte der Reichs- und Hansestadt im Spätmittelalter.

Dabei war die Gründung des Klosters schwierig und gelang nach mehreren
Versuchen erst im Jahre 1330. Die Tagung wird die "verworrene Geschichte"
der Gründung ebenso thematisieren wie die Einbindungen in die städtische
Gesellschaft, die Inquisition ebenso wie die Ordensreform des 15. Jahrhundert;
die herausragenden erhaltenen Gegenstände des Schatzes des einstigen
Dominikanerklosters ebenso wie die Architektur der Klosterkirche als
Bedeutungsträger oder die Funktion der Klosterkirche als Erinnerungsort der
Stadtgesellschaft der Moderne. Auf den Altar-Retabeln der Klosterkirche
befinden sich im übrigen die ältesten Ansichten der Stadt Dortmund, Anlass
genug, um das Verhältnis von Stadtgesellschaft und Dominikanerkloster im
Spätmittelalter intensiv zu diskutieren.

Ein besonderes Anliegen dieser Tagung ist es, einer interessierten Öffentlichkeit
die spätmittelalterliche Kunst und Kultur Dortmund auf der Basis aktueller
wissenschaftlicher Forschungen nahe zu bringen und verständlich zu machen
sowie Wege zu eröffnen, sich mit den Zeugnissen der Vergangenheit auseinander
zu setzen. Die Tagung ist daher für Interessierte geöffnet, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.


DONNERSTAG, 7. JULI 2005
Veranstaltungsort: Propsteikirche Dortmund

19:30 Uhr
Begrüßung

Grußworte
Jörg Stüdemann, Kulturdezernent der Stadt Dortmund
Prof. Dr. Eberhard Becker, Rektor der Universität Dortmund (angefragt)

Eröffnungsvortrag
Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper, Berlin:
Denkmaltopographien - Erinnerungstopographien


FREITAG, 8. JULI 2005
Veranstaltungsort: Propsteisaal, Propsteihof 2-3

9:30 Uhr
Begrüßung und Einführung

9:45 Uhr
Ursula El-Akramy, Bremen:
Ein verworrene Geschichte. Die Gründung des Dominikanerklosters in Dortmund

10:30 Uhr
Dr. Michael Tönsing, Weingarten:
Die dominikanische Inquisition in Dortmund

11:15 Uhr
Kaffeepause

11:45 Uhr
Dr. Claudia Heimann, Bayreuth:
Die dominikanische Observanz: Anspruch und Realität am Beispiel des Dortmunder
Konvents

12:30 Uhr
Mittagspause

13:30 Uhr
Dr. Thomas Lentes, Münster:
Bildandacht und Bruderschaft. Funktionen von Rosenkranzdarstellungen

14:15 Uhr
PD Dr. Nils Büttner, Dortmund:
Wo Dortmund liegt. Geschichtsvorstellung und Weltdeutung im späten Mittelalter

15:00 Uhr
Kaffeepause

15:30 Uhr
Dr. Petra Marx, Münster:
Derick Baegert und der Hochaltar der Dortmunder Propsteikirche

16:15 Uhr
Prof. Dr. Barbara Welzel, Dortmund:
Memoria und bildende Kunst

17:00 Uhr
Dr. Martina Klug, Moers:
Memoriale Stiftungen an das Dominikanerkloster


19:30 Uhr
Abendveranstaltung: Die Dominikaner und Dortmund
Veranstaltungsort: Propsteikirche Dortmund

P. Rodrigo Kahl OP, Kloster St. Albert, Walberberg:
Spiritualität der Dominikaner
Dr. Ulrich Meier, Bamberg/Bielefeld:
Zur Theologie der Stadt in der dominikanischen Predigt
Prof. Dr. Thomas Schilp, Dortmund:
Die Dortmunder Dominikaner im Kontext der spätmittelalterlichen Stadtkultur



SAMSTAG, 9. JULI 2005
Veranstaltungsort: Propsteisaal, Propsteihof 2-3

Ausstellung: Kunstwerke aus dem Schatz und Archivalien zum Dominikanerkloster

9:30 Uhr
Vera Henkelmann, Essen:
Der Marienleuchter

10:00 Uhr
Elisabeth Tillmann, Dortmund:
Aus dem mittelalterlichen Schatz der Propsteikirche St. Johann

10.30 Uhr
Dr. Susan Marti, Dortmund:
Das Graduale aus dem Dortmunder Domikanerkloster im Kontext der Buchproduktion
des Dominikanerinnenklosters Paradiese bei Soest

11:00 Uhr
Kaffeepause

11:30 Uhr
Dr. Roland Pieper, Münster:
Von der Uneinheit des einheitlichen Raumes. Die Architektur der Dortmunder
Dominikanerkirche zwischen Symbolismus, Funktion und Repräsentation

12:15 Uhr
Schlussdiskussion

Die Tagung wird gefördert durch:

Kulturstiftung Dortmund

NRW KULTURsekretariat

Park Inn Dortmund City Centre


INFO

Kontakt:

Prof. Dr. Thomas Schilp
Stadtarchiv Dortmund
Tel. 0231/50-22150
tschilp@stadtdo.de

Prof. Dr. Barbara Welzel
Institut für Kunst und ihre Didaktik
der Universität Dortmund
Tel. 0231/755-2955
barbara.welzel@uni-dortmund.de




From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 18 10:32:59 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed May 18 11:01:25 2005
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, April 2005
Message-ID: s28b19ed.015@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 18.05.2005, 10:30


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
98. Jahrgang Nr. 4
April 2005
ISSN 0017-9787


Inhalt in Auswahl [AS]

S. 48-50
Höltke, Werner
"A bittersweet time"
Erinnerungen von US-Corporal Nate Blumberg an seine
Zeit in Oerlinghausen im Frühjahr 1945

S. 53-55
Otte-Schacht, Armin
"Primadonna meldet..."
Luftlage-Sender im Zweiten Weltkrieg

S. 59f.
Rezensionen

S. 61f.
anon.
Doch das Leben ging weiter
Ausstellung über die Nachkriegsjahre in Lippe

S. 62
Böcker, Martin
Ein Mosaik der Momente
"Kriegszeiten" - Institut für Lippische Landeskunde
zeigt Fotos aus dem Irak

S. 63
"Lippe damals und heute"
Institut für Lippische Landeskunde organisiert Wettbewerb
für Kinder und Jugendliche

S. 63f.
Noske, Ralf
Landesverband Lippe verleiht Kulturpreis

S. 65f.
Burkamp, Gisela
"Jeder Mensch ist ein Künstler"!? - Ein Standpunkt
Rede zur Verleihung des Kulturpreises des
Landesverbandes Lippe





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 18 10:44:29 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed May 18 11:01:31 2005
Subject: [WestG] [AKT] Steinzeitmenschen aus Hagen haben einen Namen bekommen
Message-ID: s28b1caf.051@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen",
Datum: 13.05.2005, 18:19


AKTUELL

Die Hagener haben ihrem Urahnen einen Namen gegeben:

"Lenni Stein Hagener"

Mit großer Freude hat Hagens Oberbürgermeister Peter Demnitz am Freitag (13.
Mai) im Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen das
Geheimnis um den künftigen Namen für den Urahnen der Hagener und zugleich
bislang ältesten Westfalen gelüftet. Danach wählte die Jury aus mehr als 580
Vorschlägen einstimmig den Familiennamen Stein Hagener aus, den die
23-jährige Sarah Debus eingereicht hatte. Zudem wurde der mit 10.700 Jahren
bislang älteste Hagener mit dem sympathischen Vornamen Lenni bedacht, der
gleich fünf Mal auf der Vorschlagsliste der Teilnehmer anzutreffen war.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Kluterthöhle und Entdecker
der spektakulären Höhlenfunde, Stefan Voigt, hatte OB Demnitz Anfang März zu
einem Namenswettbewerb aufgerufen, um die Urhagener, die zwischen 10.700 und
5.600 Jahre datiert worden sind, in die Hagener Familie aufzunehmen. Dieser
Wunsch war damit verknüpft, dass die Hagener ihre Urahnen mit einem
positiven Namen versehen sollten, um nicht länger von Knochenfund oder
Höhlenfund sprechen zu müssen. Zumal es sich bei dem spektakulären Fund um
immerhin sieben Individuen handelt, von denen die Wissenschaftler bei den
derzeit laufenden Untersuchungen schon einiges über Aussehen, Größe und
Alter sagen können.

Ganz herzlich gratulierte Oberbürgermeister Peter Demnitz am Freitag der
23-jährigen Namensgeberin, die sich außer über einen schmucken Blumenstrauß
vor allem über einen 1000-Euro-Scheck freuen konnte. Diese stolze Summe
hatte die Sparkasse Hagen bekanntlich als Preis für den Gewinner
beziehungsweise die Gewinnerin des Namenswettbewerbs ausgelobt.

Die Hagenerin Sarah Debus hatte zusammen mit ihrem Vater lange überlegt und
gleich mehrere Vorschläge eingereicht. Mit einem konnte sie die Jury -
bestehend aus Oberbürgermeister Peter Demnitz, dem Vorsitzenden des
Arbeitskreises Kluterthöhle e. V., Stefan Voigt, der Beigeordneten für
Kultur, Annekathrin Grehling, Museumsleiterin Beate Hobein sowie der
Schülerin Eva Speckmann vom Gymnasium Hohenlimburg und dem Schüler Jonas
Plath von der Realschule Emst - schließlich vollends überzeugen:

In Anlehnung an die Abstammung dieser Menschen aus der Steinzeit und an die
steinalte Datierung sollen die Urahnen aus Hagen künftig mit dem Namen Stein
Hagener für den Stand- und den Fundort werben. Die Stadt Hagen hat den Namen
mittlerweile als Marke eintragen lassen und sich für eine Schreibweise
entschieden, die jegliche Verwechslungsmöglichkeit vorbeugen soll.

Da es sich bei diesem Begriff um eine Bezeichnung handelt, die sich als
Sammelbegriff für die Menschen aus der Steinzeithöhle in Hagen eignet, hat
sich die Jury - sozusagen außerhalb der Konkurrenz - zusätzlich darauf
geeinigt, für den ältesten Hagener mit dem stolzen Alter von 10.700 Jahren
den sympathischen Vornamen Lenni zu wählen. Dieser kurze Kosename wurde von
fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbes vorgeschlagen, die
sich dank der Großzügigkeit der Sparkasse Hagen über einen Sonderpreis von
je 100,- Euro pro Person freuen können. Es sind dies Petra Lindner, W. und
G. Luttrop, Annette Ottensmeyer und Udo Marx aus Hagen sowie Angelika
Battiato aus Herdecke.

Sparkassendirektor Rainer Kurth, Vorstandsmitglied der Sparkasse Hagen,
betonte bei der Scheckübergabe, dass damit für Hagen ein wichtiger Schritt
auf dem Weg zur identitätsstiftenden Funktion der Urhagener unternommen
worden sei und die Sparkasse Hagen sich deshalb besonders freue, dass so
viele Einsendungen beim Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss
Werdringen eingegangen sind.

Für Oberbürgermeister Peter Demnitz belegt die große Beteiligung an dem
Namenswettbewerb, dass die Stein Hagener sich bereits jetzt in Hagen großer
Beliebtheit erfreuen und eine große Spannung innerhalb der Bevölkerung zu
spüren ist, welche Erkenntnisse über das Leben der Stein Hagener noch zutage
gefördert werden.

Nicht minder ist von Interesse, wie viele Stein Hagener die Höhle bei den
zukünftigen Arbeiten noch freigeben wird und in welcher Beziehung diese
unter einander gestanden haben. Der Höhlenfund bleibt also noch mindestens
bis zum Abschluss der wissenschaftlichen Arbeiten rätselhaft, spannend und
ausgesprochen vielversprechend.

Gelöst ist allein das Geheimnis um den Namen. Denn ab sofort kann der
älteste Hagener und zugleich älteste Westfale mit Lenni Stein Hagener
überaus sympathisch angesprochen werden.


INFO

Museum für Ur- und Frühgeschichte
Wasserschloss Werdringen
Werdringen 1
D-58089 Hagen
http://www.museum-werdringen.de

Service-Telefon
02331 / 207 2713 o. 2740
Museumskasse
02331 / 3067266

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum - Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de
www.museum-werdringen.de




From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 18 10:52:38 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed May 18 11:01:38 2005
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
30.04.-13.05.2005
Message-ID: s28b1e8a.073@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann",
Datum: 28.01.2005, 10:56


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 13.05.2005

Museums-Finanzierung offenbar sicher (10:40)
Die Finanzierung des Emil-Schumacher-Museums in Hagen scheint gesichert. Die Sparkassenfinanzgruppe hat nach Zeitungsberichten eine 750 000 Euro Spende zugesagt. Jetzt könnten noch in diesem Jahr die Bauarbeiten beginnen.

Nachrichten aus OWL vom 12.05.2005

Bahn und Bonus in Westfalen (16:48)
Die Deutsche Bahn in OWL will künftig mehr Kunden in ihre Nahverkehrszüge und Busse locken. Dazu hat sie heute in Bielefeld ein spezielles Bonusheft vorgestellt. Es enthält Gutscheine für insgesamt 15 Freizeit- und Kulturattraktionen in der ganzen Region: darunter für die Westfalen-Therme in Bad Lippspringe oder für das Heinz-Nixdorf Museumsforum in Paderborn. Mit dem Gutscheinheft und einer gültigen Fahrkarte erhalten Fahrgäste der Bahn dort Ermäßigungen bis zu 50 Prozent. Die kostenlosen Bonushefte gibt es im Internet und an Fahrkartenschaltern der Bahn.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.05.2005

Historikerin erhält Gallitzin-Preis (07:19)
Im Landesmuseum in Münster ist gestern Abend der Gallitzin-Preis verliehen worden. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an die aus Münster stammende Historikerin Sibylle Backmann. Sie erhielt den Preis unter anderem für ihre Forschungen zum Kunsthandel in Münster während der Nazi-Zeit. Der Gallitzin-Preis wird alle zwei Jahre von einem Mäzen aus Münster gestiftet, der unbekannt bleiben will.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.05.2005

Berliner Kunstleihgaben in Dortmund (15:38)
In Berlin wurde heute der Vertrag über die Zusammenarbeit der Alten Nationalgalerie mit dem Dortmunder Museum für Kunst- und Kulturgeschichte unterzeichnet. Ende Juni soll in Dortmund eine Außenstelle der Berliner Nationalgalerie eröffnet werden. Zu sehen sind dort dann Kunstwerke der Romantik, des Historismus und der Gründerzeit.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.05.2005

Deutschland-Bild in Karikaturen (06:41)
Im Haus der Niederlande in Münster ist gestern Abend eine Ausstellung eröffnet worden, die das Deutschland-Bild der Niederländer in politischen Karikaturen darstellt. Zum Auftakt sagte die Direktorin des Amsterdamer Pressemuseums, Angelie Sens, das Deutschland-Bild vieler Niederländer werde immer noch vom Schatten des Nationalsozialismus getrübt. Die rund 130 Karikaturen aus den Jahren 1871 bis 2005 sind noch bis zum 25. Juni in Münster zu sehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.05.2005

Autorenlexikon online (17:37)
Informationen über westfälische Autoren können künftig im Internet abgerufen werden. Der Landschaftsverband Westfalen Lippe hat das so genannte Westfälische Autorenlexikon ins Netz gestellt. Erfasst sind Autoren der vergangenen 250 Jahre. Über literarische Nachlässe, sonst verstreut in 75 Archiven, informiert eine weitere Internetseite.



Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.05.2005

Nationalgalerie in Dortmund (10:01)
Eine Dortmunder Delegation ist nach Berlin gereist, um die Zusammenarbeit der Alten Nationalgalerie mit dem Dortmunder Museum für Kunst- und Kulturgeschichte zu besiegeln. Ende Juni soll in Dortmund eine Außenstelle der Berliner Nationalgalerie eröffnet werden - und zwar mit in dieser Kombination erstmalig gezeigten Kunstwerken der Romantik, des Historismus und der Gründerzeit.

Nachrichten aus OWL vom 09.05.2005

MARTa lockte 20.000 Besucher (06:41)
Zur Eröffnung des Museums MARTa sind am Wochenende 20.000 Menschen nach Herford gekommen. Die Besucher nutzten die beiden eintrittsfreien Tage, um sich ein Bild vom Gebäude und der ersten Ausstellung des künstlerischen Leiters Jan Hoet zu machen. Das Museum war am Samstag nach vierjähriger Bauzeit offiziell von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement und dem Herforder Bürgermeister Bruno Wollbrink eröffnet worden.



Radionachrichten vom 08.05.2005

Freier Eintritt in vielen Museen in NRW (12:07)
Mehr als 150 Museen in Nordrhein-Westfalen beteiligen sich heute am Internationalen Museumstag.

Viele Häuser nehmen an diesem Tag keinen Eintritt. Besucher können an Workshops und Sonderführungen teilnehmen. Mehrere Veranstaltungen orientieren sich thematisch am Jahrestag des Kriegsendes - oder auch am heutigen Muttertag.



Radionachrichten vom 07.05.2005

Neues Museum in Herford (12:11)
Nach fünfjähriger Bauzeit ist das wegen seiner Kosten von 29 Millionen Euro umstrittene Museum MARTa in Herford eröffnet worden.

An der Eröffnung nahmen Wirtschaftsminister Clement und der amerikanische Star-Architekt Frank O. Gehry teil, der das wellenförmige Gebäude entworfen hat.

MARTa ist eine Abkürzung für Möbel, bildende Kunst und Ambiente. Das Museum will mit seinen Sammlungen zeitgenössische Kunst, Architektur und Design verbinden.


Nachrichten aus OWL vom 07.05.2005

Museumstag in OWL (07:43)
Fünf Museen aus der Region nehmen morgen am Internationalen Museumstag teil. So können Kinder in der Paderborner Kaiserpfalz erfahren, was und wie früher gegessen wurde. Das Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen zeigt die Sonderausstellung *Kinderarbeit * einst und jetzt". Im Detmolder Freilichtmuseum wird der *Tag der Jäger" begangen. Am Museumstag beteiligen sich zudem das Museum für Klosterkultur in Lichtenau und die Ziegelei in Lage.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.05.2005

Bochum: Ausstellung zeigt Fußballdokumente (15:52)
Zeitdokumente aus dem deutschen Fußball zeigt ab morgen eine Ausstellung in der Bochumer Stadtbadgalerie. Zu den Attraktionen gehören 19 Minuten bislang noch unveröffentlichter bewegter Bilder vom Weltmeisterschaftsfinale 1954. Die Stadt Bochum betrachtet die Ausstellung auch als einen Problauf für ein geplantes dauerhaftes Fußballmuseum.




Nachrichten aus Südwestfalen vom 06.05.2005

Zögermarkt in Altena (08:41)
In Altena beginnt heute Nachmittag der Zögermarkt. Mit dem dreitägigen Fest wird an die Drahtzieher-Tradition erinnert. Neben viel Musik ist der Drahtzieher-Wettbewerb ein Höhepunkt. Dabei müssen Vier-Personen-Teams Morgen in möglichst kurzer Zeit Draht durch ein Zieheisen fädeln und aufwickeln. Das Deutsche Drahtmuseum in Altena öffnet am Sonntag bei freiem Eintritt. Dort läuft dann auch die Polterwäsche - eine Maschine zum Entschlacken des Drahtes.




Nachrichten aus OWL vom 04.05.2005

Nano-Truck in Paderborn (06:42)
Der Nano-Truck des Bundesforschungsministeriums kommt nach Paderborn. Am Heinz-Nixdorf MuseumsForum bietet er faszinierende Einblicke in die Welt der Atome. Mit der zukunftsweisenden Nanotechnologie können Materialien mit verblüffenden Eigenschaften hergestellt werden. Diese Oberflächen können Besucher ab 14 Uhr unter besonders leistungsfähigen Mikroskopen beobachten.




Nachrichten aus OWL vom 04.05.2005

Kritische Medien-Nutzer gefordert (06:30)
Der Informatiker Joseph Weizenbaum hat zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Medien aufgefordert. Weizenbaum hat sich als Kritiker der Computerentwicklung einen Namen gemacht hat. Im Paderborner Heinz Nixdorf Museum betonte der Mathematiker, dass nicht die Medien selbst, sondern ihre jeweilige Nutzung die demokratische Entwicklung gefährdeten.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 04.05.2005

Recklinghausen: Ausstellung im Stadtarchiv (08:49)
Im Stadtarchiv Recklinghausen wurde heute eine Ausstellung zum 60. Jahrestag des Kriegsendes eröffnet. Zu sehen ist eine große Privatsammlung von Flugblättern, die damals von alliierten Bombern über dem Ruhrgebiet abgeworfen wurde. Die Handzettel sollten die deutsche Bevölkerung über den verlorenen Krieg und die Verbrechen der Nazis informieren.




Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 03.05.2005

Kleine Nationalgalerie in Dortmund (17:15)
Im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte errichtet die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin eine Zweigstelle. Dazu wird am 10. Mai in Berlin ein Kooperationsvertrag mit der Stadt Dortmund unterzeichnet. Das teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit. Selten gezeigte Werke deutscher Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts aus der Alten National-Galerie werden ab 26. Juni in Dortmund präsentiert. Die Kleine Nationalgalerie soll besonders die Ursprünge der Berliner Sammlung in Erinnerung rufen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 03.05.2005

400 Jahre alte Monstranz zu sehen (08:57)
Im Museum des Klosters Grafschaft in Schmallenberg ist in einer Sonderausstellung eine mehr als 400 Jahre alte Monstranz ausgestellt. Sie war im Rahmen der Säkularisation verloren gegangen. Durch die Auflösung des Klosters Grafschaft im Jahr 1804 sind viele der Kirchenschätze verschollen. Die 1599 vom aus Attendorn stammenden Benediktiner Georg Zeppenfeld in Auftrag gegebene Monstranz wurde nach 200 Jahren im Kloster der Vincentinerinnen in Paderborn entdeckt.




Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.05.2005

48.000 Gäste bei Munch-Ausstellung (17:24)
Mehr als 48.000 Gäste haben die Dortmunder Ausstellung "Munch revisited" besucht. Wie das Museum für Kunst und Kulturgeschichte mitteilte, gehört die Schau damit zu den fünf bestbesuchtesten Kunstausstellungen, die jemals in Dortmund stattgefunden haben. Das Museum hatte 56 Gemälde und Grafiken des norwegischen Malers Edvard Munch gezeigt. Seinen Arbeiten waren 50 Werke von 36 zeitgenössischen Künstlern gegenübergestellt.




Nachrichten aus dem Bergischen Land vom 02.05.2005

Museum erhält ehemalige Herberts-Sammlung (16:29)
Das Wuppertaler Von der Heydt-Museum soll die Sammlung des ehemaligen Farben- und Lackherstellers Herberts als Geschenk erhalten. Auf der Ratssitzung am Nachmittag (02.05.05) soll in einem Eilverfahren über die Annahme der Schenkung entschieden werden, sagte die Museumsleiterin. Die Sammlung, die heute der Firma DuPont gehört, umfasst insgesamt etwa 80 Skulpturen, Grafiken und Gemälde.




Nachrichten aus dem Rheinland vom 02.05.2005

Flügelauto kehrt zurück (09:57)
Das Flügelauto soll heute wieder zurück auf den Turm des Kölnischen Stadtmuseums kommen. Vier Wochen lang haben Auszubildende von Ford das Kunstwerk von H.A. Schult saniert. Es soll mit einem Kran auf den Turm gehoben werden. Um die Wiederaufstellung gab es Streit mit dem Denkmalschutz. Der hatte Bedenken gegen den Standort auf dem historischen Turm geäußert.




Nachrichten aus OWL vom 02.05.2005

Mahlzeit-Ausstellung sahen 250.000 (08:35)
Rund 250.000 Besucher wurden in den Ausstellungen der Reihe *Mahlzeit" in OWL gezählt. Die meisten beteiligten Museen hätten dadurch mehr Gäste gehabt, stellt die Museumsinitiative OWL fest. Auch kleine Museen seien mit der Resonanz und Zusammenarbeit zufrieden. An der Gemeinschaftsaktion mit Ausstellungen zur Kultur des Essens und Genießens hatten über 40 regionale Museen und Kultureinrichtungen teilgenommen.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 30.04.2005

Hattingen: Feuerwehrmuseum bleibt zu (09:37)
Das Westfälische Feuerwehrmuseum in Hattingen bleibt bis auf weiteres geschlossen. Der sonst übliche Saison-Auftakt Anfang Mai fällt aus. Grund ist die drohende Schließung des Museums. Für die umfangreiche Sammlung muss bis Ende des Jahres ein neuer Standort gefunden werden.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann@lwl.org




From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 19 09:05:53 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 19 09:14:05 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Kunsthistorische_Vortr=E4ge_zum?=
=?iso-8859-1?q?_Bistumsjubilaeum_M=FCnster_2005?=
Message-ID: s28c5711.034@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans-Jürgen Lechtreck",
Datum: 18.05.2005, 14:57


AKTUELL

Kunsthistorische Vorträge zum Bistumsjubiläum 2005

I. Mittelalter und Renaissance


19. Mai 2005
Prof. Dr. Bernhard Schütz (Universität München): Der Dom zu Münster - Seine Sonderstellung in der Baukunst der Stauferzeit

2. Juni 2005
Prof. Dr. Ulrich Söding (Universität München): Die Portalskulpturen der Überwasserkirche

16. Juni 2005
Prof. Dr. Susanne Wittekind (Universität Köln): Mittelalterliche Reliquiare - Inhalt, Form und Bedeutung

7. Juli 2005
Prof. Dr. Barbara Welzel (Universität Dortmund): Derick Baegert: Lukas malt die Madonna - Memoria und bildende Kunst im Mittelalter

21. Juli 2005
Priv. Doz. Dr. Thomas Weigel (Universität Münster): Heinrich Brabender und sein Werk


jeweils Donnerstags, 20.00 Uhr
Vortragssaal des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kultur in Münster

Die Vorträge der II. Sektion zu kunstgeschichtlichen Themen der Neuzeit werden im Oktober und November 2005 stattfinden. Nähere Informationen hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.


INFO

Dr. Hans - Jürgen Lechtreck
BGV
Gruppe Kunstpflege
Spiekerhof 29/30
48143 Münster






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 19 09:08:18 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 19 09:14:16 2005
Subject: [WestG] [AKT] Museumsfest im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage,
22.05.2005
Message-ID: s28c578f.046@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 18.05.2005, 13:17


AKTUELL

10.000 Ziegel an einem Tag
Museumsfest im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage

Ziegel am laufenden Band produziert das Westfälische Industriemuseum Ziegelei Lage am Sonntag (22. Mai) bei seinem traditionellen Museumsfest. Um 10 Uhr startet der 240 PS starke Dieselmotor der Maschinenziegelei. Den ganzen Tag wird dann wieder das Herz der historischen Anlage aus den 1920er Jahren pulsieren. Annähernd 10.000 Ziegel wird das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bis 18 Uhr produzieren. Dazu gibt es jede Menge Musik, Feldbahnfahrten, eine Museumsrallye und lippische Spezialitäten.

Den gesamten Tag drehen sich lautstark die Steinräder des tonnenschweren Kollergangs, durch den der Lehm aufbereitet und in die Strangpresse gedrückt wird. Heraus kommt ein rechteckiger Strang, von dem die Ziegelrohlinge abgeschnitten werden. Die Besucher können verfolgen, wie der Lehm in Loren über die steile Rampe zum Kollergang hinauf transportiert und in der Maschinenanlage zu Ziegeln verarbeitet wird.

Auf dem Gelände werden in einem Feldbrandofen über 3000 Ziegelrohlinge gebrannt. In der Maukegrube können Kinder und Erwachsene selbst Rohlinge formen, die sie sechs Wochen später gebrannt abholen können. Den gesamten Tag fährt die Feldbahn über das Museumsgelände. Die Rallye für Kinder steht in diesem Jahr, wie auch die große Sonderausstellung *raffiniert", komplett unter dem Motto Zucker. Museumsleiter Willi Kulke verspricht attraktive Preise wie zum Beispiel ein Kindergeburtstagsprogramm oder der Teilnahme an der nächsten Zieglerfreizeit. Das Museumscafe bietet Kuchen und lippische Spezialitäten.

Das kulturelle Programm startet um 11 Uhr mit dem Zauberer Emmello, der Zauberkunst zum Lachen, Staunen und Mitmachen bietet. Für die Erwachsenen folgt um 12 Uhr mit "Dieter Kropp & His Fabulous Barbecue Boys" eine Gruppe mit Blues im Stil der 50er Jahre. Ab 14 Uhr wird der Bielefelder Künstler Harald Kießlich Französische Musette-Klänge auf dem Akkordeon rund um das Museumscafe spielen. Für Kinder heißt es dann um 15 Uhr Zuhören und Mitsingen bei der Bielefelder Band "Die 3 Erwaksenen", die fetzige Kindermusik für kleine und große Leute spielen.

Der Museumseintritt beträgt an diesem Tag nur einen Euro.

Der zeitliche Ablauf:

11 Uhr: Zauberer Emmello, Zauberkunst zum Lachen, Staunen und Mitmachen
12 Uhr: Dieter Kropp & His Fabulous Barbecue Boys, Blues im Stil der 50er Jahre
14 Uhr: Harald Kießlich Französische Musette-Klängen auf dem Akkordeon
15 Uhr: Die 3 Erwaksenen, fetzige Kindermusik für kleine und große Leute

Den gesamten Tag: Die Maschinenziegelei in Aktion, Ziegelbrennen im Feldbrandofen, Ziegelherstellung in der Maukegrube, Museumsrallye zum Thema Zucker, Fahrten mit der Feldbahn, Lippische Speisen und Kaffee und Kuchen.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Ziegelei Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage

Sekretariat: Dina Rebbe und Ina Dreimann
Telefon: 05232 9490-0
Telefax: 05232 9490-38

E-Mail: ziegelei-lage@lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 19 09:12:36 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 19 09:14:33 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_Haltern=2C_R=F6mermuseum=3A_Die?=
=?iso-8859-1?q?_letzten_Stunden_von_Herculaneum=2C_ab_21=2E05=2E2005?=
Message-ID: s28c5889.066@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 18.05.2005, 12:44


AUSSTELLUNG

Verschüttet vom Vesuv
Erste Ausstellung über "Die letzten Stunden von Herculaneum"

Ab dem 21. Mai (bis 14.8.) präsentiert eine Ausstellung im Westfälischen Römermuseum Haltern (Kreis Recklinghausen) Ausgrabungsfunde aus dem römischen Ort Herculaneum, der 79 nach Christus vom Vesuv verschüttet wurde. Auf 1000 Quadratmetern zeigt die zirka eine Million Euro teure Schau im komplett umgebauten Museum "Die letzten Stunden von Herculaneum". Zum ersten Mal sind rund 170 Kunstwerke, Alltagsgegenstände und Abgüsse von Opfern aus der Nachbarstadt Pompejis außerhalb Italiens zu sehen.

Die Ausstellung im Westfälischen Römermuseum Haltern ist eine Kooperation des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), des Berliner Pergamonmuseums (Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin) und des Bremer Focke-Museums (Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte). Die Schau wird ab September bis Dezember in Berlin und von Januar 2006 bis April 2006 in Bremen zu sehen sein.


Die mondäne Schwester Pompejis versinkt in einer einzigen Nacht
"Ungefähr 5000 Einwohner zählte die mondäne Küstenstadt am Golf von Neapel. Vor allem begüterte Römer und ihre Sklaven lebten dort, aber auch Handwerker und Ladenbesitzer", so Projekt-Initiator Prof. Dr. Dieter Richter (Universität Bremen) am Mittwoch (18.5.) in Haltern am See. "Man kann sich den 24. August 79 gut vorstellen - ein Sommertag am Golf von Neapel, Fischer ziehen ihre vollbeladenen Boote an den Strand.

Eine frische Brise weht vom Meer, während sich die wohlhabenden Römer in den Gärten ihrer luxuriösen Sommervillen entspannen. Niemand ahnt, dass in ein paar Stunden der Vesuv ausbrechen und die ganze Stadt unter einer glühendheißen Lawine aus Asche, Schlamm und Bimsstein begraben wird."

Damit die Ausstellungsarchitektin Barbara Hähnel-Bökens den Besucher des LWL-Museums in die römische Kleinstadt am Golf von Neapel versetzen konnte, wurde das Ausstellungshalle seit Anfang April komplett ausgeräumt und die Ausstellungshalle verdunkelt. Rund zehn Tonnen 2000 Jahre alter Vulkansteinchen (Lapilli) brachten Lastwagen aus Herculaneum nach Haltern. Museumsleiter Dr. Rudolf Aßkamp: "Wir wollten eine Vorstellung von dem verschaffen, was diese Katastrophe in dieser Nacht bedeutet hat, welche Kultur der Vulkanausbruch begraben und letztlich für uns konserviert hat."

Entlang von zehn Stationen, die römischen Häusern nachempfunden sind, macht der Besucher einen Rundgang durch die versunkene Stadt, die heute 30 Meter unter der Erde liegt. "Die letzten Stunden von Herculaneum" werden zum Beispiel durch gut erhaltene Skelette aus den Bootshäusern am Mittelmeerstrand wieder wach gerufen sowie durch Holzmöbel und kostbare Wandmalereien, Goldschmuck und Bronzeskulpturen aus dem Archäologischen Nationalmuseum von Neapel. Ein Höhepunkt der Schau sind zwei verkohlte antike Papyrusrollen aus der berühmten Villa dei Papiri, der weltweit einzig erhaltenen römischen Bibliothek. Sie gehörte wahrscheinlich dem Schwiegervater Caesars.


Die tödliche Wolke aus dem Vulkan
Erst seit wenigen Jahren weiß man, wie sich die Tragödie in Herculaneum abgespielt hat. "Die 400 Grad Celsius heiße Wolke, nicht Gesteinsbrocken oder Schlamm aus dem Vesuvausbruch haben die Menschen damals umgebracht", erläutert Projektleiter Dr. Josef Mühlenbrock vom LWL-Römermuseum. Um der Geschichte des Berges auf die Spur zu kommen, untersucht das Vesuv-Observatorium Neapel auch vergangene Ausbrüche.

Wie die Ausstellung an einer Station zeigt, können die Vulkanologen heute die Katastrophe des Jahres 79 minutiös rekonstruieren, als die Wolke mit 500 Kilometern pro Stunde die Hänge des Vesuvs hinunter raste.


Die Sozialgeschichte aus den Skeletten
1982 stießen italienische Kanalarbeiter durch Zufall auf die antiken Bootshäuser von Herculaneum. Dort hatten über 300 Menschen, zusammengedrängt im Dunkeln, durch die glühendheiße Asche einer so genannten pyroklastischen Wolke in Sekunden den Tod gefunden. "Dank neuer wissenschaftlicher Techniken waren die Forscher in der Lage, die Skelette in den Bootshäusern von Herculaneum zu *lesen", so Prof. Richter. Die Knochen lieferten italienischen und amerikanischen Anthropologen präzise Informationen über Geschlecht, Aussehen, Alter und Ernährung der Menschen, über ihre Krankheiten, ihren sozialen Stand und die Art ihres Todes. Viele litten an Erkrankungen der Atemwege, an Tuberkulose und Knochenbrüchen. An zahlreichen Skeletten lassen sich die Spuren harter Arbeit ablesen. Und keiner der Menschen, die am Strand von Herculaneum starben, war älter als 60 Jahre.

Von etwa 500 Menschen aus Herculaneum kennen die Forscher die Namen, einer davon ist Marcus Pilius Primigenius Granianus. In seinem bescheidenen Haus fanden Archäologen eine hölzerne Wiege mit dem Skelett eines Babys. Das Neugeborene lag auf einer Matratze aus Pflanzenfasern, mutterseelenallein in einem Zimmer, wie man zuerst annahm. Erst bei späteren Grabungen stießen die Forscher auf sechs weitere Skelette von Erwachsenen - die Menschen waren nicht in Panik geflüchtet und hatten das Baby zurückgelassen, sondern waren gemeinsam gestorben. Richter: "Herculaneum ist für uns zu einem manchmal sehr ergreifenden Lesebuch über Leben und Sterben in einer römischen Kleinstadt geworden."


Die Wiederentdeckung Herculaneums
Herculaneums Entdeckung begann vor fast 300 Jahren: Als ein Bauer 1709 im Ort Resina, dem heutigen Ercolano, einen Brunnen grub, stieß er auf Marmorblöcke aus römischer Zeit. Davon hörte der öster-reichische Prinz von Elboeuf, der sich an der Bucht von Neapel eine Villa errichten ließ. Mit mühsam in den vulkanischen Tuff gegrabenen Stollen ließ er nach weiteren Kunstwerken suchen. Das erste Gebäude des vor über 1900 Jahren verschütteten Herculaneum war gefunden: das Theater. Dies war der Beginn der Ausgrabungen von Herculaneum, schon Jahrzehnte, bevor man Pompeji entdeckte.

Die Nachrichten über die wiedergefundene Stadt breiteten sich wie ein Lauffeuer durch Europa aus. Neben Presseberichten spielten dabei Reisebeschreibungen, gelehrte Abhandlungen und illustrierte Werke eine wichtige Rolle. Auf diese Weise wurde die verschüttete Antike am Golf von Neapel zu einem neuen touristischen Anziehungspunkt. Zahlreiche Besucher vor allem aus England, Frankreich und den deutschen Ländern kamen, um Augenzeugen der unerhörten Ereignisse zu werden.

Mit Fackeln bewaffnet stieg man durch die schmalen, schlüpfrigen Gänge in das verzweigte Labyrinth des unterirdischen Theaters hinab und bestaunte die zutage gekommenen Schätze im königlichen Schloss in Portici.
Eine neue Form des Tourismus war entstanden.

Mit den Funden aus Herculaneum und Pompeji brach sich ein neuer Stil in Europa Bahn. Architekten, Maler, Dekorateure, Möbeltischler, Goldschmiede, Porzellankünstler begeisterten sich für den Geschmack *der Alten". Kunsthandwerker benutzten Abbildungen antiker Gebrauchsgegenstände als Vorlagen für eigene Schöpfungen. Wandmalereien aus Herculaneum und Pompeji wurden zu Vorbildern für Wanddekorationen in Schlössern und Bürgerhäusern. Die Wiederentdeckung der antiken Städte am Golf von Neapel wurde die Geburtsstunde des europäischen Klassizismus.


Die einzige erhaltene römische Bibliothek
1750 ebenfalls bei der Anlage eines Brunnens wurde die größte und luxuriöseste Privatvilla der Römischen Welt entdeckt, die Villa dei Papiri. Man grub sie bis 1764 durch ein System von Schächten und Stollen aus. Dabei ging es den Ausgräbern vor allem darum, Kunstschätze aus der Villa ans Licht zu holen.

Heute liegt die Villa dei Papiri 30 Meter unter dem Niveau der modernen Stadt. Die mehrstöckige, über 250 Meter lange Villa mit
Säulenhallen, Meeresterrassen und Aussichtspavillon grenzte an einen Fluss, der sie vom Ort Herculaneum trennte.

Erbauer war vermutlich der Schwiegervater von Julius Caesar, Lucius Calpurnius Piso Cesonius, Konsul des Jahres 58 v.Chr. Seine Familie bewohnte die Anlage wahrscheinlich noch beim Ausbruch des Vesvus. Der Besitzer der Villa muss ein großer Kunstliebhaber gewesen sein: Neben qualitätsvollen Wandmalereien und Mosaiken kamen mehr als 70 Skulpturen aus Bronze und Marmor zu Tage. Sie schmückten den über 100 Meter langen Garten und die ihn umgebenden Säulenhallen.

Bei den Ausgrabungen stieß der Schweizer Bergbau-Ingenieur Karl Weber auch auf einen großen Raum voller Regale, in denen mehr als 1700 schwärzliche Päckchen lagen, die der Villa ihren Namen gaben: Rollen aus Papyrus. Die weltweit einzige antike römische Bibliothek war gefunden. Die Forscher hofften auf noch unbekannte Schriften großer antiker Autoren. Doch die schwierige Abrollung und die bis heute nicht abgeschlossene Entzifferung machten nur Werke weniger bedeutenderer Autoren lesbar, vor allem Schriften des griechischen Philosophen Philodemos von Gadara. Zwei seiner Werke Werke sind in der Ausstellung in Nachzeichnungen des 18. Jahrhunderts zu sehen. Der Zeichner war ein Bruder des berühmten Casanova.


INFO

Der gleichnamige Katalog zur Ausstellung ist bei Philipp von Zabern erschienen und kostet 24,90 Euro (300 Seiten, 350 farbige Abbildungen, ISBN 3-8053-3445-1), das Entdeckungsbuch für Kinder kostet sieben Euro. Das Westfälische Römermuseum bietet Führungen und vier verschiedene museumspädagogische Programme an, Informationen unter Tel 02364-93760.

21. Mai bis 14. August:
Die letzten Stunden von Herculaneum
Westfälisches Römermuseum Haltern
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel: 02364-93760
www.herculaneum-ausstellung.de

Öffnungszeiten:
Di bis Fr 9 - 17 Uhr
Sa+So 10 - 18 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 5 Euro
Ermäßigt 3 Euro
Kinder (bis17) 2,50 Euro
Familien 10 Euro






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 19 11:57:20 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu May 19 11:57:24 2005
Subject: [WestG] [AKT] Volkskundliche Kommission: CD-Rom zum Thema Verlobung
und Hochzeit
Message-ID: s28c7f2d.077@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 19.05.2005, 11:33


AKTUELL

"Kein beßres Glück auf Erden ...."
LWL präsentiert CD-Rom zum Thema Verlobung und Hochzeit

"Kein beßres Glück auf Erden, als Braut und Bräutgam werden", heißt es auf einer Haubenschachtel aus dem Jahr 1840. Doch wie wurde "der schönste Tag im Leben" früher gefeiert, welche Bräuche sind neu dazugekommen, wie hat sich die Brautmode verändert? All diesen Fragen ist die Volkskundliche Kommission des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nachgegangen. Die Ergebnisse dieses 18-monatigen Forschungsprojektes präsentiert der LWL jetzt auf einer CD-Rom, die neben Texten aus volkskundlicher Sicht auch Zeitzeugenberichte, Liedtexte und -aufnahmen, sowie historische und aktuelle Filme zum Thema Hochzeit enthält.

"Wir haben uns entschieden, unsere Ergebnisse nicht wie üblich als Buch sondern als CD-Rom zu veröffentlichen, weil wir so ganz verschiedene Arten von Quellen wie Fotos, Filme und Tondokumente aus dem Archiv für westfälische Volkskunde einer breiten Öffentlichkeit präsentieren können", so Christiane Cantauw, Geschäftsführerin der LWL- Kommission, bei der Präsentation der CD-Rom am Donnerstag (19.05.) in Dortmund. "Bei unserem Projekt war es uns wichtig, den Blick nicht nur in die Vergangenheit zu lenken.

Deshalb haben wir neben historischen Bildern, Zeitzeugenberichten und Texten von heute fast vergessenen Hochzeitsliedern auch aktuelle Fotos, Filme und Liedaufzeichnungen gestellt, die heute verbreitete Brauchformen wie den Junggesellenabschied zeigen", so Cantauw weiter.Mit der CD-Rom wolle die LWL-Kommission auch diejenigen erreichen, denen die Volkskunde bisher vielleicht ein wenig zu trocken und bieder daher gekommen sei. "So eine CD-Rom ist auf jeden Fall ein originelles Geschenk zur Hochzeit oder Silberhochzeit. Daneben möchten wir natürlich auch alle ansprechen, die einen spannenden und vielseitigen Zugang zu einem kulturhistorischen Thema suchen,", so Cantauw. Abgerundet wird die CD-Rom durch wissenschaftliche Begleittexte, die die drei an dem Projekt beteiligten Volkskundlerinnen, Gitta Böth (ledig), Christiane Cantauw (verheiratet) und Jutta Nunes Matias (verheiratet), verfasst haben. "Die Texte erläutern die historischen und aktuellen Hintergründe einzelner Themenbereiche. Sie sollen vor allen zum besseren Verständnis der Quellen beitragen", so Böth.

"Bei unserer Arbeit konnten wir aus dem Vollen schöpfen: Brauchbeschreibungen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert, aber auch Schilderungen von aktuellen Bräuchen, Lieder, die uns heute als Hochzeitslieder gar nicht mehr präsent sind, Filme, die zeigen wie ein Brautpaar vor 80 Jahren von der Kirche zum Hochzeithaus oder wie ein anderes Brautpaar vor 15 Jahren von der Kirche zum Festsaal fährt und natürlich historische und aktuelle Fotos", schwärmt Jutta Nunes Matias. Die Begleittexte ordnen die Quellen leicht verständlich in den historischen Zusammenhang ein.

"So wird deutlich, wie sich die Bräuche rund um die Hochzeit verändert haben und dass dieses für viele wichtigste Fest im Lebenslauf sehr unterschiedlich ausgestaltet wird.

'Die' Hochzeit gab es weder in der Vergangenheit, noch gibt es sie heute. Hochzeiten sind seit jeher Feste, für deren Ausgestaltung man sich je nach regionaler und individueller Vorliebe bestimmter Brauchformen bedient", haben die Volkskundlerinnen herausgefunden.


INFO

"Kein beßres Glück auf Erden, ...."
Multimediale CD-Rom zum Thema Verlobung und Hochzeit
Volkskundliche Kommission für Westfalen, Ardey-Verlag
142 Fotos, 20 Zeitzeugenberichte, 14 Tondokumente, 11 Kurzfilme, Hochzeitslexikon zu 52 Stichworten
Die CD-Rom ist im Buchhandel 9,90 Euro erhältlich.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 20 09:13:50 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri May 20 09:16:01 2005
Subject: [WestG] [AUS] Muenster,
Landesmuseum: Fotoausstellung ueber Kriegsende
und Neuanfang, ab 22.05
Message-ID: s28daa6e.062@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 19.05.2005, 14:03


AUSSTELLUNG

Fotoausstellung über Kriegsende und Neuanfang

Das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster zeigt aus Anlass des Kriegsendes vor 60 Jahren in einer großangelegten Ausstellung vom 22. Mai bis zum 11. September zirka 320 Fotografien aus verschiedenen europäischen Ländern, die im Verlauf des Jahres 1945 entstanden sind und dabei ganz unterschiedliche Blickweisen auf die epochalen Ereignisse dieses Zeitabschnittes bieten.

Die Fotografie hat wie keine andere Bildgattung die Wahrnehmung und die Erinnerung an die Zeit von den letzten Kriegsmonaten bis zur Befreiung und zum Neuanfang geprägt. Mit Fotografien aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Polen, den USA und der Sowjetunion greift die Ausstellung im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf einen internationalen Bildfundus zurück, der teilweise bereits in das kollektive Gedächtnis der Menschen eingegangen ist, in Teilen aber auch noch völlig unbekannt geblieben ist und nun erstmals gezeigt wird.

Es geht um offizielle Bilder des Krieges, der Kapitulation und der Befreiung, aber auch um Fotos, die privat von Zeitzeugen aufgenommen wurden - oft unter persönlicher Gefahr. Neben vordergründig dokumentierenden Fotos finden sich dabei auch inszenierte Aufnahmen, die der Bedeutsamkeit eines Ereignisses eine optimale Bildwirkung verschaffen sollten. Dazu gehört zum Beispiel das Hissen der sowjetischen Fahne auf dem Berliner Reichstag, das in unterschiedlichen Versionen von Jewgeni Chaldej überliefert ist. Doch den Besuchern der Schau begegnen nicht nur Aufnahmen, die in erster Linie historisch nachgewirkt haben, sondern auch solchen, die das Zeitgeschehen indirekt auf künstlerischer Ebene reflektieren, wie bei Herbert List oder Pierre Jahan.

Die Unterschiedlichkeit der europäischen Bilder aus dem Jahr 1945 vermittelt sich in der Ausstellung: Französische Fotografen, wie Henri Cartier Bresson, Robert Doisneau oder Brassaï, reflektieren mit ihren stimmungsvollen Aufnahmen alltäglicher Situationen in Paris bereits die Abwesenheit des Krieges und zeigen die mit der Befreiung von der deutschen Besatzung 1944/1945 zurückgekehrte "Joie de vivre".

Demgegenüber halten zur gleichen Zeit in den nördlichen Niederlanden die Fotografen der sogenannten "Versteckten Kamera", wie Cas Oorthuys oder Charles Breijer, einen Hungerwinter fest, unter dem die Bevölkerung schwer zu leiden hatte.

Daneben stehen Fotografien, die in den letzten Kriegsmonaten in den gerade befreiten Konzentrationslagern gemacht wurden. Neben Aufnahmen unbekannter alliierter Kriegsberichterstatter, die die schiere Menge der dort Ermordeten dokumentieren, finden sich dabei auch solche von Eric Schwab, der das Elend individueller Menschen in den Mittelpunkt seiner Arbeit setzt.

In Deutschland sind viele Fotografien aus dem Jahr 1945 zunächst geprägt vom "Endkampf" und von der Zerstörung der Städte. Bilder von der Ankunft der Alliierten korrespondieren mit Fotografien von Flucht und Vertreibung der deutschen Zivilbevölkerung aus dem Osten des ehemaligen Reiches.

Die Ausstellung folgt auch dem Marsch der Roten Armee auf Berlin, zeigt die Freude der gerade befreiten Bevölkerung in Tschechien, Bulgarien und weiteren östlichen Ländern - und die sowjetischen Siegesfeiern in Berlin und Moskau.

Dass das Gedächtnis der Menschen nicht nur von Bildern aus den Hauptstädten gespeist wird, sondern nicht zuletzt durch das individuelle Umfeld vor Ort, macht die Ausstellung anhand von Fotografien aus Westfalen sichtbar. In einer eigenen Sektion werden schließlich Plakate von 1945 präsentiert, die auf einer illustrativen Ebene unterschiedliches Denken in Europa reflektieren.

Die Ausstellung entstand in enger Kooperation mit dem Westfälischen Landesmedienzentrum des LWL. Großzügig gefördert wurde das Projekt vom Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverband.


INFO

Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Landesmuseum
Domplatz 10
48143 Münster
www.landesmuseum-muenster.de

Eintrittspreise
Erwachsene: 3,50 Euro
Gruppen ab 16 Personen: 3,00 Euro
Kinder/Jugendliche von
6 bis einschl. 17 Jahren, Schüler: 2,00 Euro
Familientageskarte: 8,00 Euro
Schüler im museumspädagogischen -Programm: 1,60 Euro
Ermäßigte: 2,10 Euro




From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 20 09:15:38 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri May 20 09:16:19 2005
Subject: [WestG]
[AKT] Vortrag, Sichel: Tierstudien in Renaissance, Muenster, 23.05.
Message-ID: s28daac9.065@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster",
Datum: 20.05.2005, 09:11


AKTUELL

Fuchs und Konsorten
Vortrag über Tierstudien in der Renaissance

"Tierstudien in der Renaissance" - mit einem Vortrag über dieses
Thema wird am 23. Mai 2005 die interdisziplinäre Ringvorlesung zum
europäischen Tierepos und seiner Kulturgeschichte an der
Universität Münster fortgesetzt. Anhand von Tierdarstellungen des
15. und 16. Jahrhunderts, unter anderem von Pisanello, Dürer und
Leonardo da Vinci, beschreibt Dr. Dorothea Stichel vom Institut für
Kunstgeschichte der Universität Münster die Bedeutung des
Naturstudiums am Beginn der Neuzeit. Der Vortrag mit Lichtbildern
beginnt am Montag um 18.15 Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums für
Kunst und Kulturgeschichte, Domplatz 10. Der Eintritt ist frei. Die
Vortragsreihe wird veranstaltet vom Institut für Niederländische
Philologie in Kooperation mit der Kommission für Mundart- und
Namenforschung Westfalens des Landschaftsverbands Westfalen Lippe.


INFO

Weitere Informationen im Internet: www.hausderniederlande.de

Link: Institut für Niederländische Philologie
(http://www.hausderniederlande.de/)





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 20 10:14:30 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri May 20 10:15:15 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Westfaelisches_Museum_f=FCr_Arc?=
=?iso-8859-1?q?haeologie_ausgezeichnet?=
Message-ID: s28db89f.042@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 20.05.2005, 09:30


AKTUELL

Westfälisches Museum für Archäologie ausgezeichnet

Das Westfälische Museum für Archäologie hat im Wettbewerb um den European Museum of the Year Award Anfang Mai in Brüssel eine Auszeichnung erhalten. Das Landesmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gehört nach Meinung des European Museum Forum zu den besten Museen in Europa, die in den vergangenen drei Jahren eröffnet worden sind.

Bei der Preisverleihung in Brüssel nahmen Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und der LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe die Urkunde für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) entgegen. "Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, vor allem als wir erfahren haben, dass unser Museum nur knapp den ersten Platz verpasst hat", freute sich Museumsleiterin Rüschoff-Thale über die Auszeichnung. Insgesamt hatten sich 57 Museen aus 21 Ländern beworben. Den European Museum of the Year Award 2005 erhielt das Nederlands Openlucht Museum in Arnhem.

INFO

Westfälisches Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
www.landesmuseum-herne.de.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 20 14:07:48 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri May 20 14:07:52 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Universit=E4t_Oxford_bestaetigt?=
=?iso-8859-1?q?_Datierung_des_=22aeltesten_Westfalen=22_aus_Hagen?=
Message-ID: s28def46.085@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ralf Blank",
Datum: 20.05.2005, 13:55


AKTUELL

Universität Oxford bestätigt Datierung des "ältesten Westfalen" aus Hagen

Rund 10700 Jahre ist der in einer Höhle in Hagen vom Arbeitskreis
Kluterthöhle e.V. im Frühjahr 2004 gefundene ca. 35-40 Jahre alte Mann.
Diese sensationelle Datierung eines Menschen aus der älteren Mittelsteinzeit
hatte das Leibniz-Labor der Universität Kiel vorgenommen.

Es handelt sich bei den menschlichen Überresten aus der engen und tief in
einen großen Kalkfelsen führenden Höhle bei Hagen nicht nur um den bisher
ältesten Hagener, sondern zugleich um den bisher frühesten Nachweis von
anatomisch modernen Menschen in Westfalen und im Ruhrgebiet.

Aufgrund der hohen Bedeutung des Fundes beauftragte das Historische Centrum
Hagen das Radiokarbon-Laboratorium der Universität Oxford ebenfalls mit der
Datierung der gleichen Proben der menschlichen Überreste. Die nun
vorliegenden Ergebnisse des C14-Labors der Universität Oxford bestätigen
die von Professor Grootes an der Universität Kiel gewonnen Radiokarbondaten.

Sie entsprechen zum Teil bis auf das Jahr genau den dort ermittelten
Befunden. Normalerweise weichen die Daten von unterschiedlichen Laboren
immer ein wenig ab. Bei vielen anderen Proben beträgt die Abweichung sogar
mehrere Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte. Insofern ist die zeitlich fast
genaue Übereinstimmung der Daten aus Oxford und Kiel etwas besonderes.

Weitere Funde aus der Hagener Höhle, die derzeit von international
renommierten Wissenschaftlern des Neanderthal-Museums und der Universität
Hamburg ausgewertet werden, wurden vom Kieler Institut auf 5600 Jahre
datiert.

So lebte eine junge Frau, deren Skelett relativ vollständig rekonstruiert
werden konnte, zwischen 17 und 22 Jahren im so genannten Jungneolithikum,
d.h. rund 5000 Jahre später als der älteste Westfale wurde sie in der
Felshöhle bei Hagen bestattet.

Für die Archäologen ist auch der Fund von jungsteinzeitlichen Menschen von
großer Bedeutung; es handelt sich ebenfalls um einen sensationellen Fund aus
einer bisher wenig erforschten Epoche in Mitteleuropa. Auch diese Datierung
konnte von der Universität Oxford nun bestätigt werden.

Prof. Grootes von der Universität Kiel ist sehr zufrieden mit den
statistisch hervorragenden Ergebnissen, die die beteiligten Wissenschaftler
mit der ausgezeichneten Erhaltung der Jahrtausende alten menschlichen
Überreste und den offensichtlich außergewöhnlich guten Sedimentbedingungen
in der Fundhöhle erklären.

So blieb in der Höhle vieles von dem erhalten, was zum Beispiel in Gräbern
im Freiland längst vergangen ist. Davon konnten sich mehrere Wissenschaftler
in den letzten Wochen bei Begehungen der durch Stadt und Polizei aufwendig
gesicherten Höhle überzeugen.

Für die zukünftige Untersuchung der archäologischen Funde aus der Höhle
sowie der gesamten Fundregion ergeben sich aus den an der Universität Oxford
gewonnenen Daten wertvolle Hinweise. Nicht zuletzt steht es nun das Alter
der Funde mit absoluter Sicherheit fest, da die an der Universität Kiel
ermittelten Daten den Ergebnissen eines weiteren Labors entsprechen. Das
wiederum unterstreicht den außergewöhnlichen Charakter und die hohe
überregionale Bedeutung der Hagener Funde.

Und es bleibt spannend, denn es liegt das Ergebnis einer weiteren Datierung
vor, die der wissenschaftlich fundierten Analyse und Interpretation bedarf:

Das Historische Centrum Hagen koordiniert einen Arbeitskreis von
Wissenschaftlern zur Erforschung der Hagener Höhle, zu dem auch Herr Dr.
Volker Wrede vom Geologischen Dienst NRW gehört.

In seinem Auftrag hatte das Institut für Geowissenschaftliche
Gemeinschaftsaufgaben in Hannover unter Leitung von Prof. Dr. Frechen eine
Holzkohlenprobe aus der Höhle ebenfalls einer Radiokarbonuntersuchung
unterzogen. Diese Holzkohlenprobe wurde datiert auf ein Alter von ca. 9535 -
9375 Jahre.

Für die vorläufige Auswertung der Datierung kann dieses Ergebnis unter
Umständen bedeuten, dass es vielleicht einen sogenannten dritten Horizont in
der Hagener Höhle geben könnte. Das würde bedeuten, dass die Höhle nicht nur
vor 10.700 und vor 5600 Jahren von Menschen aufgesucht wurde, sondern
eventuell auch in der Zeit um ca. 9400 Jahren.

Um dazu eine vertretbare Aussage zu treffen, sind weitere Forschungen
notwendig, denn auf welche Weise die Holzkohle in die Höhle kam, und ob es
überhaupt Zusammenhänge zwischen den in der Höhle bisher gefundenen
insgesamt mindestens sieben Individuen und den vielen Holzkohlstückchen
gibt, müssen die zukünftigen Grabungen zeigen. Bisher wurde jedenfalls noch
keine Feuerstelle ausgemacht, die mit den menschlichen Überresten und der
Holzkohle in Zusammenhang stehen könnte.

Es bleibt spannend bei den Forschungen um die Funde in der Hagener Höhle.


INFO

Weitere Informationen:
http://www.museum-werdringen.de/hoehle.php

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum - Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
www.historisches-centrum.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 23 09:08:28 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon May 23 09:11:20 2005
Subject: [WestG] [LIT] Mecking/Wirsching (Hg.): Stadtverwaltung im
Nationalsozialismus
Message-ID: s2919daf.019@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Sabine Mecking",
Datum: 22.05.2005, 18:07


LITERATUR

Sabine Mecking/Andreas Wirsching (Hg.), Stadtverwaltung im Nationalsozialismus. Systemstabilisierende Dimensionen kommunaler Herrschaft (Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 53), Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn u.a. 2005, 425 S., geb., ISBN 3-506-79608-9, 44 Euro.

In dem von Sabine Mecking und Andreas Wirsching herausgegebenen Sammelband "Stadtverwaltung im Nationalsozialismus" werden Tätigkeitsfelder und Handlungsspielräume der Kommunen im "Dritten Reich" beleuchtet. Insbesondere rückt die Frage nach deren Bedeutung für die Funktionsfähigkeit und Stabilität des NS-Staates in den Mittelpunkt der Betrachtung. Der Band stützt sich dabei sowohl auf Untersuchungen aus Westfalen und Rheinland als auch auf zahlreiche Fallbeispiele aus anderen Regionen des Deutschen Reiches.

Neben der Polizei, der Wehrmacht, dem Parteiapparat und zahlreichen Sonderbehörden bildete auch die städtische Verwaltung einen integralen Bestandteil des nationalsozialistischen Herrschafts- und Terrorsystems. Während die Regellosigkeit und Unüberschaubarkeit der Macht- und Entscheidungsstränge im NS-Staat in den vergangenen Jahrzehnten intensiv diskutiert wurden, sind die ordnenden Strukturen in der Forschung bisweilen vernachlässigt worden.

Die Beiträge des Sammelbandes gruppieren sich um drei große Themenkomplexe: die Personalpolitik, die Gestaltungsspielräume kommunaler Aufgabenwahrnehmung und die von städtischen Dienststellen vollzogenen Verfolgungsmaßnahmen. Die Aufsätze zeigen, wie die Kommunen mit ihrer funktionalen Verwaltung erheblich zur Stabilisierung des NS-Regimes beitrugen. Von städtischen Einrichtungen gingen entscheidende Impulse für die Ausgrenzungs- und Verfolgungspolitik aus. Zu- und Sachbearbeiter, Amts- und Dienststellenleiter waren als Verwaltungsfachleute an der Schnittstelle von "Normen- und Maßnahmenstaat" tätig. Dabei stellte die wechselseitige Dynamisierung zwischen lokaler und staatlicher Ebene einen entscheidenden Faktor der nationalsozialistischen Kraftentfaltung dar. Dass dieser Mechanismus nahezu bis Ende des Krieges funktionierte, verweist zum einen auf den erheblichen Anteil der Gemeinden an der Ressourcenmobilisierung des Regimes. Zum anderen wird deutlich, dass die Deutschen überaus gut verwaltet in den Untergang marschierten.


Die Beiträge:

Sabine Mecking/Andreas Wirsching
Stadtverwaltung als Systemstabilisierung? Tätigkeitsfelder und Handlungsspielräume kommunaler Herrschaft im Nationalsozialismus

I. Personalpolitik und -verwaltung

Bernhard Gotto
Stabilisierung von unten. Die Personalpolitik der Stadtverwaltung Augsburg 1933 bis 1939

Bettina Tüffers
Politik und Führungspersonal der Stadtverwaltung Frankfurt am Main. Die personelle Zusammensetzung des Frankfurter Magistrats

Sabine Mecking
"Beamte mit sportgestähltem Körper, hellem Geist und einem soldatischen Herzen"? Städtische Personalpolitik während des Krieges in Münster


II. Konsolidierung und Versorgung

Christoph Schmidt
Gelsenkirchener Kulturverwaltung im "Dritten Reich". Gestaltungsspielräume und Grenzen kommunaler Selbstbestimmung

Yvonne Wasserloos
Damnatio memoriae. Die städtische Kulturpolitik und die Demontage des Mendelssohn-Denkmals in Leipzig

Roland Schlenker
Vom Personalmangel zur Zwangsarbeit. Aufgabenstellung und Beschäftigungssituation rheinischer und westfälischer Kommunen 1936-1945

Jörn Brinkhus
Auftragsverwaltung der Gemeinden im Krieg. Das Beispiel rheinischer und westfälischer Städte

Katrin Bortenschlager
Gestaltungsspielräume kommunaler Steuerpolitik 1930 - 1945 in Augsburg und Memmingen


III. Verfolgung

Maren Janetzko
Die Verdrängung jüdischer Unternehmer und die "Arisierung" jüdischen Vermögens durch die Stadtverwaltungen Augsburg und Memmingen

Doris Eizenhöfer
Die Stadtverwaltung Frankfurt am Main und die "Arisierung" von Grundbesitz

Rüdiger Fleiter
Das Städtische Gesundheitsamt Hannover und die Umsetzung der nationalsozialistischen Erb- und Rassengesetzgebung

Karl Reddemann
Zwischen Widerspruch und Anpassung. Eine Fallanalyse zur politischen Disziplinierung in der Stadtverwaltung Münster






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 23 09:09:43 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon May 23 09:11:25 2005
Subject: [WestG]
[AKT] Vortrag, Thamer: Erinnerung an den Holocaust, Muenster,
24.05.2005
Message-ID: s2919deb.028@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster",
Datum: 20.05.2005, 17:11


AKTUELL

Erinnerung an den Holocaust
Vortrag des Historikers Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer

Mit einem Vortrag des Historikers Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer über
das Thema "Der Holocaust in der deutschen Erinnerungskultur vor und
nach 1989" wird an der Universität Münster am 24. Mai 2005 die
öffentliche Ringvorlesung des Germanistischen Instituts "Erinnern
des Holocaust? Eine neue Generation sucht Antworten" fortgesetzt. Die
Veranstaltung beginnt am Dienstag um 18 Uhr im Hörsaal S1 des
Schlosses zu Münster.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue May 24 10:19:34 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue May 24 10:20:16 2005
Subject: [WestG] [AUS] Fotoausstellung alte Handwerke, Hagen, Westfaelisches
Freilichtmuseum, ab 29.05.2005
Message-ID: s292ffcd.006@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 23.05.2005, 12:32


AUSSTELLUNG

"Man sieht nur, was man weiß"
Fotoausstellung im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen

"Man sieht nur, was man weiß." Johan Wolfgang von Goethe soll das gesagt haben, beeindruckt von den italienischen Reisen. Er sah Dinge, doch ihm war bewusst, dass er nicht erkannte, was er sah. Nicht anders als die Wahrnehmung historischer Überreste funktioniert der Blick auf vergangene Arbeitsformen, Herstellungsweisen und -techniken. Denn auch Handwerk, Technik und Arbeit sind Teil der Kultur. Mit der Fotoausstellung "Man sieht nur, was man weiß", will der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den Besuchern seines Westfälischen Freilichtmuseums Hagen helfen, alte Handwerkstechniken nicht nur zu sehen, sondern auch zu verstehen.

Der renommierte Fotograf Manfred Vollmer hat 2004 im LWL-Freilichtmuseum Aufnahmen alter Handwerke gemacht, von denen es einige heute nur noch im Museum ausgeübt werden. Dabei entstanden Bilderserien, die mit genauer Beobachtung alte Hand-Arbeit dokumentieren und erklären: Kontinuierliche Abläufe werden präzise in einzelne Facetten und Schritte gebrochen, dabei stellen die Fotos den arbeitenden Menschen in den Mittelpunkt. Doch der Blick des Fotografen bleibt distanziert: Stets ist dem Betrachter bewusst, dass die Bilder im Museum entstanden sind, nicht in einer Werkstatt des vergangenen Jahrhunderts.

An ausgewählten Orten im Museum werden die Bilderserien von Manfred Vollmer gezeigt: In gerade stillstehenden Werkstätten helfen sie dem Besucher die Anlagen zu verstehen. An anderen Orten ergänzen sie die Museumsvorführungen und lenken den Blick gezielt auf besondere Aspekte der Arbeit. Die verschiedenen Standorte der Fotoausstellung im Hagener LWL- Freilichtmuseum sind in der Messinggießerei, im Kupferhammer, im Aufwurfhammer, im Reck- und Breitehammer sowie im Gasthof zur Post.

Manfred Vollmer, Jahrgang 1944, studierte Fotografie an der Folkwangschule Essen und ist einer der renommiertesten Fotografen von Arbeit und Technik. Seine Bilder dokumentieren nicht allein technische Prozesse, sein Blick gilt stets auch der Rolle des Menschen in der Produktion. Seit 40 Jahren dokumentiert Vollmer den Strukturwandel im Ruhrgebiet und den angrenzenden Regionen.

INFO

"Man sieht nur, was man weiß"
Eine Ausstellung mit Bildern des Fotografen Manfred Vollmer
Westfälischen Freilichtmuseum Hagen
29. Mai bis 30. Juli 2005.

Westfälisches Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach, 58091 Hagen-Selbecke
Eintrittspreise
Erwachsene: 5 Euro, Kinder/Jugendliche, Schüler: 2 Euro, Familientageskarte: 11 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 24 10:28:11 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue May 24 10:59:07 2005
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Mai/Juni 2005
Message-ID: s29301ce.063@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 24.05.2005, 10:30


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
98. Jahrgang Nr. 5/6
Mai/Juni 2005
ISSN 0017-9787


Seiten in Auswahl (AS)

S. 72-74
Sieker, Manfred
"Gitter müssen fallen für den Sieg"
Metallverwertung in Dritten Reich in Lage

S. 75f.
Ruppert, Andreas
Die "Kriegschronik" des Fritz Geise aus Lage

S. 76-79
Stich, Walter
"Uns winkt hier niemals Heimat mehr"
Ansprache zur Einweihung des Mahnmals gegen
Vertreibung in Horn (9. Mai 2004)

S. 79-82
Rezensionen

S. 86
Stiewe, Heinrich
Häuser und Höfe aus Westfalen -
Verschwundene bäuerliche Lebenswelten
Eine Ausstellung mit Fotografien von Josef Schepers
(1908-1989) im Westf. Freilichtmuseum Detmold

S. 87-89
Gaetringen, Julia Freifrau Hiller von
Schiller in Detmold
Eine Ausstellung der Lippischen Landesbibliothek zum
200. Todestag des Klassikers





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 24 10:58:20 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue May 24 10:59:35 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BTOC=5D_Geschichtsbl=E4tter_Kreis_Coesf?=
=?iso-8859-1?q?eld_2004?=
Message-ID: s29308db.066@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 24.05.2005, 10:55


SERVICE: TOC

Geschichtsblätter Kreis Coesfeld
Unser Kreis - Geschichte und Geschehen 2004
Ausgabe 2004
29. Jahrgang
ISSN 0723-2098

Seiten in Auswahl (AS)

S. 1-43
Ilisch, Peter
Die mittelalterliche Siedlungsgeschichte der Coesfelder
Bauerschaft Stockum

S. 45-62
Pago, Ludwig
Einkünfte aus dem Kirchengut der St. Vitus-Kirche zu Olfen

S. 63-76
Pellengahr, Christian Schulze / Stens, Jan Hendrik
Zwei mittelalterliche Glocken in Darup

S. 77-88
Schlutius, Hildegard
Zu Tisch beim Reichsgrafen Ferdinand von Plettenberg
Einblicke in einen adeligen Haushalt des 18. Jahrhunderts

S. 89-101
Westphal, Bernhard
Die Erlaubnis zur Errichtung einer zweiten Apotheke in
Dülmen (1761) - ein Grundsatzkonflikt zwischen Fürstbischof
und Domkapitel

S. 103-226
Schedensack, Christiane
Handwerksbetriebe in der Stadt Lüdinghausen (1840-1891)

S. 227-237
Dickhoff, Erwin
Schützenfeste unterm Hakenkreuz

S. 239-254
Pellengahr, Christian Schulze / Stens, Jan Hendrik
Das Stabs- und Fernmeldebataillon 110 zu Coesfeld (1957-2002)
Ein Beitrag zur jüngsten Geschichte der Garnision Coesfeld
Teil 2

S. 255-261
Drovs, Dagmar
Hinweise und Funde:
Zechor - Erinnere dich! Die jüdischen Familien in Billerbeck
von den Anfängen bis zur Shoa (GKC 2003) -
Die Familie des Siegfried Eichenwald

S. 263-281
Stephan, Elisabeth (Bearb.)
Chronik des Kreises Coesfeld 2004





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue May 24 13:28:23 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue May 24 13:29:59 2005
Subject: [WestG] [KONF] Max Webers "Grundbegriffe", Bielefeld,
01.06.-03.06.2005
Message-ID: s2932c16.028@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Gerhard Trott",
Datum: 24.05.2005, 12:40


TAGUNG

Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung zu Max Webers "Grundbegriffen"

Unter dem Titel "Max Webers 'Grundbegriffe' - Kategorien der kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschung" findet vom 1. bis 3. Juni unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Lichtblau (Frankfurt/M.) eine Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld statt. Die Tagung wird am 1. Juni um 14.00 Uhr eröffnet.

Der einer Bielefelder Leinen-Dynastie entstammende Soziologe Max Weber (1864 - 1920) gilt inzwischen weltweit als einer der bedeutendsten Kultur- und Sozialwissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Von Haus aus Jurist und Nationalökonom hat er sich nach der Jahrhundertwende zunehmend kultur- und universalgeschichtlichen Fragestellungen zugewendet. Im Mittelpunkt seines weitgespannten Werkes steht dabei der Versuch, seine sozialökonomischen, kultur- und universalgeschichtlichen sowie rechts-, religions- und herrschaftssoziologischen Studien vermittels einer eigenen, von ihm entwickelten soziologischen Begriffstypologie zu integrieren. Die Herkunft dieser "Grundbegriffe" bzw. "Kategorien" der kultur- und sozialgeschichtlichen Forschung Max Webers, von denen zwei verschiedene Fassungen überliefert sind, sowie ihre jeweilige Systematik steht im Mittelpunkt der Tagung, an der Vertreter der Soziologie, Politik-, Rechts- Wirtschafts- und Geschichtswissenschaft beteiligt sind.

Insgesamt vier Themenbereiche sollen auf dieser Tagung behandelt werden:
1. Das Verhältnis der von Max Weber entwickelten Variante der "verstehenden" Soziologie zu anderen soziologischen Theorietraditionen, die in kritischer Weise auf sein Werk Bezug nehmen.
2. Das Verhältnis seiner soziologischen, kultur- und universalgeschichtlichen Arbeiten zur Geschichtswissenschaft, Allgemeinen Staatslehre, Rechtswissenschaft und Nationalökonomie seiner Zeit.
3. Die jeweilige Systematik der von ihm im Zeitraum zwischen 1913 und 1920 entwickelten beiden Fassungen seiner soziologischen "Kategorien" im Vergleich.
4. Rezeptions- und Übersetzungsprobleme, die sich bei der Übertragung der von ihm entwickelten soziologischen Terminologie in die englische, französische und italienische Sprache ergeben.


INFO

Weitere Informationen unter: http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2005/06-01-Lichtblau.html
Kontakt: Prof. Dr. Klaus Lichtblau, Tel.: 0798-23577, Email: k.lichtblau@soz.uni-frankfurt.de;
Tagungsbüro des ZiF: Tel. 0521/106-2768; Fax 0521/ 106-6024; E-Mail: Marina.Hoffmann@uni-bielefeld.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 25 09:48:06 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed May 25 09:48:50 2005
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Muensterland zu Liudgers Zeiten,
Stadtmuseum Muenster, 31.05.2005
Message-ID: s29449ec.063@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manuela Werner",
Datum: 24.05.2005, 15:19


AKTUELL

Das Münsterland zu Liudgers Zeiten
Vortrag im Stadtmuseum Münster

Am Dienstag, 31. Mai, um 20 Uhr, ist im Stadtmuseum
Münster ein weiterer Vortrag im Rahmen des
Begleitprogramms zur Ausstellung 805: Liudger wird Bischof -
Spuren eines Heiligen zwischen York, Rom und Münster" zu
hören. Dr. Christoph Grünewald, Leiter der Außenstelle
Münster im Westfälischen Museum für Archäologie/Landesmuseum
und Amt für Bodendenkmalpflege, spricht zur Siedlungsgeschichte
des Münsterlandes zur Zeit Liudgers aus archäologischer Sicht".

Der Archäologe, dessen Forschungsschwerpunkt Gräberfelder
und Siedlungen des frühen und hohen Mittelalters sind,
beschreibt anhand verschiedener Beispiele ergrabener Siedlungen
in Westfalen wie etwa Warendorf oder Gittrup, welche
Bedingungen der Missionar Liudger vorfand, als er um das
Jahr 792 herum in das Münsterland kam, um dort den christlichen
Glauben zu verbreiten. So bestanden die sächsischen Siedlungen
aus einzelnen Gehöften, die in Holzbauweise errichtet wurden.
Die Lebensgrundlage der ortsansässigen Bevölkerung war die
Landwirtschaft.

Anhand der Siedlungsbefunde, vor allem aber anhand der
ergrabenen Bestattungsplätze wie etwa Bocholt-Lankern,
Haltern-Flaesheim oder Warendorf-Müssingen legt Dr. Christoph
Grünewald darüber hinaus dar, wie die Menschen auf die christlichen
Neuerungen in ihrem täglichen Leben reagierten. So finden sich im
Fundmaterial des 9. Jahrhunderts sowohl in Siedlungen als auch
in Gräbern zunehmend Zeugnisse des christlichen Glaubens.

Der Eintritt zu der Vortragsveranstaltung ist frei. Weitere Vorträge
finden in loser Folge bis zum 6. September jeweils dienstags um
20 Uhr im Stadtmuseum statt. Die einzelnen Termine finden sich
im Faltblatt zur Ausstellung "805: Liudger wird Bischof", im
Halbjahresprogramm des Stadtmuseums und im Internet unter
www.liudger-wird-bischof.de. Weitere Informationen unter Tel. 4 92-45 03.


INFO

Manuela Werner M. A.
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4514
Telefax: +49(0)251/492-7726
wernerm@stadt-muenster.de
http://www.stadt-muenster.de/museum

UNSERE SONDERAUSSTELLUNG
12. März bis 11. September 2005

805: Liudger wird Bischof - Spuren eines Heiligen
zwischen York, Rom und Münster

http://www.liudger-wird-bischof.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 25 08:52:41 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed May 25 09:48:54 2005
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 6/2005
Message-ID: s2943ce0.086@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 25.05.2005, 09:00


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
66. Jahrgang
Juni 2005
Heft 06/2005


S. 185-194
Felka, Widbert
Wertvolle Kulisse zwischen Lennebrücke und Schloß-
Vor 50 Jahren entstand das Hohenlimburger Rathaus
(Teil 2)

S. 195-214
Felka, Widbert
Stadtoberbaurat Karl Minier (1894-1975)-
Planer der neuen Mitte Hohenlimburgs und der Brücke
Nahmer-Oege

S. 215f.
Hohenlimburg im Jahre 1905 (1. Halbjahr)

S. 217-220
Bleicher, Wilhelm
Zwei Silberpfennige des deutschen Königs Richard von
Cornwallis (1257-71)

S. 221f.
Silbersiepe, Heinrich
Wildwest in Tiefendorf - 1. Nachtrag

S. 223
Schulz, Hans-Dieter
Das erste Auto in Altena





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 25 09:13:53 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed May 25 09:48:57 2005
Subject: [WestG] [TOC] Heimat Dortmund, 01/2005
Message-ID: s29441e4.057@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 25.05.2005, 09:15


SERVICE: TOC

Heimat Dortmund-Stadtgeschichte in Bildern und Berichten
Zeitschrift des Historischen Vereins für Dortmund und die
Grafschaft Mark e.V.
01/2005
ISSN: 0932-9757


Seiten in Auswahl (AS)


S. 3-8
Högl, Günther
Dortmund im Zeichen des Krieges und des
NS-Terrors 1940-1945
Geschichte und Erinnerung

S. 9-12
Högl, Günther
Die letzten Kriegstage und Ereignisse im
April 1945 in Dortmund
Eine (unvollständige) Chronologie

S. 13-15
Tiemann, Katharina
Chronologie der alliierten Luftangriffe auf Dortmund

S. 16f.
Bausch, Hermann Josef
Ein Stadtbild versank in Trümmern
Historische Luftbildaufnahmen von Dortmund in
der Gegenüberstellung

S. 18-20
Sollbach, Gerhard E.
12. März 1945- der Tag, an dem das alte Dortmund
unterging
Strategischer Luftkrieg

S. 21-28
Bausch, Hermann Josef (Bearb.)
Luise von Winterfeld
Direktorin des Dortmunder Stadtarchivs, als amtliche
Chronistin für die "Dortmunder Kriegschronik"

S. 29-31
Högl, Günther
"Nur Trümmer, Rauch, Staub, Qual und Flammen
Aus den Erinnerungen von Dr. Hermann Ostrop

S. 32-35
Buchholz, Dirk (Bearb.)
"Cäsar 9"
Ein unveröffentlichter Roman von Erich Grisar

S. 36-47
Zeitzeugen
Tagebuchaufzeichnungen des Chronisten Clemens Birkefeld
(1902-1974) aus Dortmund-Hörde über den Bombenkrieg
(1943/44) und den Einmarsch der Amerikaner am
13. April 1945 (Auszug)

S. 48-52
Steinmetz, Udo
Dortmund im und nach dem Zweiten Weltkrieg
Zwei historisch wertvolle fotografische Überlieferungen
im Stadtarchiv





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 25 09:22:06 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed May 25 09:49:01 2005
Subject: [WestG] [AKT] Filmabend in der Henrichshuette Hattingen, 27.05.2005
Message-ID: s29443c8.088@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 24.05.2005, 09:25
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


AKTUELL

Freitag, 27. Mai 2005, 20 Uhr

"Eine Kurbelwelle wird geschmiedet" (1998)
Das Westfälische Industriemuseum Henrichshütte zeigt bisher
unveröffentlichtes Filmmaterial

Ende letzten Jahres schloss die Schmiede der Vereinigten Schmiedewerke GmbH
(VSG) als letzter ehemaliger Betrieb der Henrichshütte Hattingen ihre
Pforten. Am Freitag, 27. Mai, um 20 Uhr lädt das LWL-Hochofenmuseum in
Hattingen ein, noch einmal filmisch das Schmieden einer VSG-Kurbelwelle zu
verfolgen. Historikerin Simona Krause führt durch durch das 30-minütige
bisher unbearbeitete Filmmaterial, welches das Westfälische
Landesmedienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) 1998
gedreht hat.

Kurbelwellen haben die Schmiede der Henrichshütte in der Nachkriegszeit
bekannt gemacht. 1998 verfolgte ein Filmteam des Westfälischen
Landesmedienzentrums die Entstehung einer Kurbelwelle vom glühenden Block
bis zum geschmiedeten Werkstück. Das Filmmaterial wird nun erstmalig
gezeigt, in ungekürzter und unbearbeiteter Form. Mit Hilfe ehemaliger
Schmiede-Mitarbeiter der VSG-Henrichshütte erstellte Simona Krause einen
ersten Kommentar zum Filmmaterial.


INFO

Der Film-Vortrag findet um 20 Uhr im alten Foyer des Hochofenmuseums des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe statt und ist kostenlos. Im Vorfeld
startet um 19 Uhr vom Foyer aus eine Führung über das Museumsgelände
(Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 2,00 Euro).

Ort:
Westfälisches Industriemuseum Henrichshütte
Werksstrasse 31-33
45527 Hattingen
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/hattingen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 25 09:33:18 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed May 25 09:49:08 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAUS=5D_=22Fu=DFballregion_Ruhrgebiet?=
=?iso-8859-1?q?=22=2C_Westfaelisches_Industriemuseum=2C_Bochum=2C_25=2E05?=
=?iso-8859-1?q?-26=2E06=2E2005?=
Message-ID: s2944682.015@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 16.06.04, 08:16


AUSSTELLUNG

Wanderausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet"
Auf der Zeche Hannover dreht sich alles um das runde Leder

Das Ruhrgebiet ist die größte Fußball-Landschaft des Kontinents.
Nirgendwo sonst gibt es eine solche Vereinsdichte, eine so
sprichwörtliche Fußballbegeisterung und vergleichbare nationale
und internationale Erfolge wie an Rhein und Ruhr. Schlaglichter
auf 100 Jahre Fußballgeschichte in der Region wirft eine
Wanderausstellung, die das Westfälische Industriemuseum Zeche
Hannover ab Mittwoch (25.5.) in Bochum präsentiert. Vier Wochen
lang dreht sich im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) alles um das runde Leder. Das
Begleitprogramm wartet unter anderem mit einer Lesung, Kabarett,
einem Filmabend und einem Familientag mit Fußball-Olympiade auf.

Die Zeche Hannover ist die zweite von insgesamt 15 Spielorten der
Ausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet". Der Deutsche Fußball-Bund
und der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen wollen mit der
Schau Appetit machen auf die Fußballweltmeisterschaft 2006.
Museumsleiter Dietmar Osses verspricht seinen Besuchern
"Geschichte zum Anfassen": Historische Bilddokumente halten
dramatische Momente fest, Thementafeln erläutern Hintergründe,
besondere Exponate erzählen von Niederlagen und Siegen. Zu sehen
sind unter anderem der Pokal für den Westdeutschen Pokalsieger
von 1951, die Schuhe von Rekord-Torjägerin Inka Grings, die in der
Bundesliga-Saison 1999/2000 für den FCR Duisburg 38 Mal ins
gegnerische Netz traf, und bronzefarbene Fußballschuhe des
Bochumer Traditionsspielers Dieter Bast. Inszenierungen runden
das Bild ab: In typischen Räumen wie Kurve, Kabine und Kneipe
geht es um die kollektive Erfahrungen das Phänomens Fußball.

Natürlich kommt man beim Thema Fußball in Bochum nicht am VfL
vorbei. Trotzdem gibt es interessante Aspekte in der Bochumer
Fußballgeschichte, die nicht oder nur indirekt mit dem VfL und
seinen Vorgängervereinen Germania Bochum 06, SuS Bochum 08
und TV Bochum 1848, zusammenhängen. Dietmar Osses: "Bis in
die 1920er Jahre hinein dominierte der MBV Linden im Bochumer
Fußball. Auch die SVG Langendreer 04 kann auf eine lange Tradition
zurückblicken. Und als 1990 die SG Wattenscheid 09 mit ihrem
Mäzen Klaus Steilmann in die Bundesliga aufstieg, wurde Bochum
zur bis heute einzigen Ruhrgebietsstadt, die gleichzeitig mit zwei
Teams in der Bundesliga vertreten gewesen ist. "

Die DJK TuS Hordel 1911, heute einer der spielstärksten Bochumer
Fußballklubs, ist Kooperationspartner des LWL-Industriemuseums
während der Bochumer Laufzeit: Gruppen können ein Aktionsprogramm
"Aktiv plus" buchen, das neben einer Führung durch die Ausstellung
auch ein "Profi-Training" wie bei der Deutschen Fußball-Akademie
beinhaltet. Es findet auf dem Sportplatz Hordeler Heide statt. Auf
dem vereinseigenen Platz veranstaltet die DJK TuS Hordel gemeinsam
mit dem Schulamt der Stadt Bochum am 3. Juni ein stadtweites Schulturnier.

Fußball-Kabarett mit Frank Goosen im Rahmen der Extraschicht (4. Juni),
ein Filmabend (7. Juni), ein großer Familientag (12. Juni) und eine Lesung
(21. Juni) runden das Begleitprogramm ab. Alle Termine und Informationen
zur Ausstellung unter www.zeche-hannover.de


INFO

Während der Laufzeit der Ausstellung gelten Sonderöffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag 11 - 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Fußballregion Ruhrgebiet.
Ausstellung & Event
25. Mai (Eröffnung 20 Uhr) bis 26. Juni 2005
Westfälisches Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Geöffnet Mi - So 11-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 25 09:38:31 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed May 25 09:49:11 2005
Subject: [WestG] [AKT] Dino-Funde aus dem Sauerland im LWL-Museum
Message-ID: s29447b0.030@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 25.05.2005, 09:40


AKTUELL

Dino-Funde aus dem Sauerland im LWL-Museum

So sah es im feuchten, subtropischen Sauerland vor
130 Millionen Jahren aus: Eine neue Ausstellungsstation
im Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster
präsentiert die jüngsten Funde, die Forscher des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) dort
entdeckt haben. Das Bild, das eigens zum "Saurierfriedhof
im Sauerland", entstand, zeigt einen Blick auf die Fundstelle
zur Zeit der Unterkreide.

Eine Herde von Iguanodonten, bis zu zwölf Meter große
pflanzenfressende Dinosaurier, muss damals zur Tränke
gezogen sein, beobachtet von kleinen schnellen Raubsauriern,
Krokodilen und Flugsauriern. Im Vordergrund links eine Gruppe
von kleinen, hasenähnlichen Pflanzenfressern, rechts davon
eine Landschildkröte. Im Hintergrund jagt ein großer Raubsaurier
eine Herde von Sauropoden. Die Vegetation besteht aus Farnen
und Baumfarnen, Sumpfzypressen, Ginkgogewächsen und Kieferarten.


INFO

Westfälisches Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285
48161 Münster
Telefon: (02 51) 5 91 - 05
Fax: (02 51) 5 91 - 60 98
E-Mail: Naturkundemuseum@lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 25 09:42:13 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed May 25 09:49:14 2005
Subject: [WestG] [AUS] Christen geworden sind die Bewohner olympischer
Bauten, Muenster, 27.05.-31.07.2005
Message-ID: s2944880.043@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster",
Datum: 25.05.2005, 09:45


AUSSTELLUNG

Bewohner olympischer Bauten
Ausstellung des Archäologischen Museums der Universität Münster

Eine Brücke von der Spätantike im Römischen Reich zu der
mittelalterlichen Bistumsgründung in Münster schlägt eine
Sonderausstellung des Archäologischen Museums der Universität
Münster. Gezeigt wird die Ausstellung "Christen geworden sind die
Bewohner olympischer Bauten..." vom 27. Mai bis 31. Juli 2005 in den
Räumen des Archäologischen Museums im Fürstenberghaus am
münsterschen Domplatz.

Präsentiert werden zahlreiche bisher nicht gezeigte Zeugnisse der
antiken Kultur des Römischen Reiches und der christlichen
Spätantike. Die Gegenüberstellung der heidnischen und christlichen
Exponate veranschaulicht den allmählichen Wandel der Gesellschaft:
So dominieren Kreuz und Christusmonogramm immer mehr die Bildträger
jener Zeit.

Der Titel der Ausstellung "Christen geworden sind die Bewohner
olympischer Bauten..." ist ein Zitat des Palladas Meteoros aus der
Zeit um 400 n.Chr. und erinnert daran, dass Götterstatuen aus
olympischen Bauten drohten eingeschmolzen zu werden. Ihre Rettung
gelingt , indem sie in den Palast der Marina, Tochter des
oströmischen Kaisers Arcadius, in Konstantinopel überführt
werden. Dort werden sie zu christlichen Heiligen erklärt und
gleichsam konvertiert.


INFO

Die Ausstellung "Christen geworden sind die Bewohner olympischer
Bauten... Zeugnisse spätantiken und frühchristlichen Lebens im
Römischen Reich" ist vom 27. Mai bis 31. Juli 2005 dienstags bis
sonntags von 10 bis 18 Uhr im Archäologischen Museum der
Universität Münster im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22,
geöffnet.

Link: Archäologisches Museum
(http://www.uni-muenster.de/Rektorat/museum/d2museam.htm)





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 30 09:13:58 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon May 30 09:35:01 2005
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, F. von Aretin: Die Enkel des 20. Juli 1944,
Bochum, 02.06.2005
Message-ID: s29ad985.075@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Josef König",
Datum: 25.05.2005, 14:57


AKTUELL

Die Enkel des 20. Juli 1944

"Die Enkel des 20. Juli 1944" stehen im Blickpunkt einer
Sonderveranstaltung von "Hörsaal City" und dem Kolloquium "Sozialstrukturen
und soziale Bewegungen" am Donnerstag, 2.6. Dr. Felicitas
von Aretin (FU Berlin), selbst Enkelin eines Widerstandkämpfers gegen
Hitler, hat Nachfahren interviewt und ein wissenschaftliches Geschichtswerk
mit persönlicher Betroffenheit verfasst. Sie liest aus ihrem Buch und
diskutiert anschließend mit Prof. Dr. Günter Brakelmann (RUB); Moderation
Dr. Josef König (Pressestelle RUB).

Zuvor, um 17 Uhr, eröffnet Prof. Dr. Klaus Tenfelde die Ausstellung der Malerin
Graziella Drössler "Wetterleuchten". "Die Thematik ihrer Bilder verwenden
Umwelt nicht nur unmittelbar, sie bindet sich vielmehr mit allen sich daraus ergebenden
Konsequenzen an das Subjekt." Auch hierzu ist die Öffentlichkeit herzlich
willkommen.


INFO

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum
18 bis 20 Uhr





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 30 09:16:06 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon May 30 09:35:15 2005
Subject: [WestG] [AKT] Archaeologin Isenberg warnt vor Schatzsuche
Message-ID: s29ada22.087@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.05.2005, 16:05


AKTUELL

Archäologin warnt vor Schatzsuche

Die Chefarchäologin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Gabriele Isenberg hat vor Schatzsuchern gewarnt: "Wer zu unkontrollierten Grabungen nach verlorenen Schätzen aufruft, schadet der Wissenschaft." Es sei ein großes Unglück, dass Raubgräber sich zum Teil mit Metallsonden auf die Suche nach alten Münzen oder wertvollen historischen Schmückstücken machten, was aber gerade in der wärmeren Jahreszeit immer wieder passiere.

"Die Archäologen brauchen sowohl den Fund als auch die genaue Fundsituation. In welcher Erdschicht steckt etwas, welche anderen Funde waren dort, wie lag eine Münze? Das sind für uns wichtige Fragen" sagte die Archäologin am Mittwoch (25.5.) in Münster.

Diese Befunde würden den Wissenschaftlern wertvolle Hinweise geben, die durch unprofessionelle Raubgräber zerstört würden. Isenberg: "Selbst manche Hobby-Forscher mit den besten Absichten schaden durch ihren Eifer mehr als dass sie nützen. Sie verdunkeln unseren Zugang zur Geschichte." In jedem Falle müsse eine Grabung durch die Behörden genehmigt werden.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 30 09:26:38 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon May 30 09:35:26 2005
Subject: [WestG] [AKT] 73. Tag fuer Denkmalpflege, Muenster, 02.07.2005
Message-ID: s29adc71.039@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Annegret Herden-Hubertus",
Datum: 27.05.2005, 07:55


AKTUELL

73. Tag für Denkmalpflege

Verbundprojekte - Stiftungen zum Schutz von gebauter Umwelt, Natur und Heimat

Samstag 2. Juli 2005 - 14.00 - 18. 00 Uhr in Münster
Aula der Westfälischen Wilhelms-Universität im Schloss

Der "Tag für Denkmalpflege" wurde im September 1900 auf Initiative der Geschichts- und Altertumsvereine in Dresden gegründet. Er soll dem Anliegen des Denkmalschutzes in der Gesellschaft mehr Gehör verschaffen und bietet entsprechend dem gewachsenen Bedürfnis der interessierten Öffentlichkeit einen Erfahrungsaustausch mit den Denkmalpflegerinnen und Denkmalpflegern an.

Im Anschluss an die interne Jahrestagung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, die dieses Jahr vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe ausgerichtet wird, findet der "73. Tag für Denkmalpflege" mit öffentlichem Charakter statt. Während sich die Jahrestagung unter dem Motto "Gemeinsame Wurzeln - getrennte Wege?" mit dem Schutz von gebauter Umwelt, Natur und Heimat seit 1900 beschäftigt, ist der 73. Tag für Denkmalpflege den Stiftungen gewidmet.

Der Stiftungsgedanke hat eine lange Tradition und gewinnt heute wieder mehr an Aufmerksamkeit. Stiftungen bieten Bürgerinnen und Bürgern Chancen für gesellschaftliche Gestaltung durch aktives Mitwirken und die Übernahme von Verantwortung. In Zeiten knapper öffentlicher Mittel bekommen Stiftungen immer mehr Bedeutung für die Erhaltung von Denkmälern bzw. für den Schutz von Natur und Umwelt. Stiftungsgelder und bürgerschaftliches Engagement sind jedoch kein Ersatz für fehlende Mittel der öffentlichen Hand, sie können aber durch die Möglichkeit der Beteiligung und Mitwirkung in vielen Bereichen gesellschaftliche Solidarität stärken. Stiftungen können innovativ und reformfreudig sein, neue Wege für Entwicklungen und Lösungen beschreiten, strukturelle Veränderungen anstoßen und befördern. Sie sind ein aktiver Schritt einzelner oder vieler, sich für etwas zu engagieren. Natur und Kultur sind keine Gegensätze bei den Zielsetzungen und Projekten der Stiftungen. Die unterschiedlichen Ansätze können Hand in Hand arbeiten, sich gegenseitig unterstützen, von einander profitieren, sinnvolle Verknüpfungen bilden: Denkmalschutz und Naturschutz - Umwelt, Natur, Heimat - sind kein Gegeneinander, sondern Ergänzung und Miteinander.

Es stellen sich bundesweit und regional tätige Stiftungen vor, die im Bereich der Denkmalpflege, des Natur- und des Umweltschutzes arbeiten und diese Aufgaben in vielfältiger Weise verbinden.

Die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger der Bundesrepublik Deutschland lädt Sie herzlich ein, zum 73. Tag für Denkmalpflege am 2. Juli 2005 nach Münster zu kommen, und wünscht sich eine breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.


PROGRAMM

Einführung
Prof. Dr. Gerd Weiß
Vorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland

Eröffnungsrede
Prof. Dr. Jens Goebel
Präsident des Nationalkomitees für Denkmalschutz und Kultusminister des Freistaates Thüringen

Stiftungen in der Zivilgesellschaft
Prof. Dr. Annette Zimmer, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Kooperation von Natur- und Kulturgüterschutz in Modellprojekten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
Lutz Töpfer M.A., Referat Umwelt und Kulturgüter der Deutschen Bundestiftung Umwelt

Verbundprojekte der Nordrhein-Westfalen Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege
Dr. Kathrin Erggelet, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege

Stiftung Naturschutzgeschichte
Dr. Hans-Werner Frohn, Stiftung Naturschutzgeschichte, Königswinter

Naturschutz-, Kunst- und Denkmalpflegeprojekte der Staff-Stiftung
Dipl.-Ing. Ulrich Faßhauer, Staff-Stiftung Lemgo

Die Teilnahme an diesem 73. Tag für Denkmalpflege ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich - aus organisatorischen Gründen jedoch wünschenswert:

Westfälisches Amt für Denkmalpflege
z. H. Martina Börner
48 133 Münster

0251/5914071 oder martina.boerner@lwl.org



INFO

Anne Herden-Hubertus M.A.
Tel. 0251-591 4683
a.herden-hubertus@lwl.org

Dr. David Gropp Tel. 0251-591 4014
d.gropp@lwl.org

www.denkmalpflege-westfalen.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 30 09:29:27 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon May 30 09:35:35 2005
Subject: [WestG] [AKT] Bezirksregierung Muenster: 26.000 Euro fuer Sanierung
einer Wallanlage in Isselburg
Message-ID: s29add0e.053@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster",
Datum: 27.05.2005, 12:19


AKTUELL

Bezirksregierung Münster bewilligt 26.000 Euro für Sanierung einer Wallanlage in Isselburg

Münster/Isselburg. 26.000 Euro hat die Bezirksregierung Münster der Stadt Isselburg für das Entschlammen des Stadtgrabens der Wallanlage Anholt zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld, das aus dem Denkmalprogramm 2005 bewilligt wurde, beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 40 Prozent an den Gesamtkosten der Gewässerreinigung.

Die Maßnahme ist notwendig geworden, da das Laub von den Bäumen auf der Wallanlage den Grund der Wasserfläche stark verschlammt hat. Der Stadtgraben wird von der Gendringer Straße bis zur Adolf-Donders-Allee (Feuerwehrgebäude) ausgehoben, um die historisch und touristisch wertvolle Anlage zu renaturieren und sie von Gerüchen zu befreien.


INFO

Bezirksregierung Münster
Pressestelle
Domplatz 1-3
48143 Münster
Telefon: 0251/411-1066
Telefax: 0251/411-1055
E-Mail: pressestelle@bezreg-muenster.nrw.de
Internet: www.bezirksregierung-muenster.de
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Christiane Klein, Durchwahl: -1069





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 30 09:40:53 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon May 30 09:44:58 2005
Subject: [WestG] [AUS] Toepferofen aus dem Habichtswald im Museum Ziegelei
Lage
Message-ID: s29adfb9.024@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff",
Datum: 25.05.2005, 13:46


AUSSTELLUNG

Töpferofen aus dem Habichtswald erhält neue Heimat

Ein 660 Jahre alter Töpferofen aus dem Habichtswald hat seine neue Heimat im Westfälischen Industriemuseum Ziegelei Lage gefunden. Das seltene Stück steht im Mittelpunkt eines neuen Ausstellungsbereichs, der am Sonntag, 29. Mai, um 11 Uhr im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eröffnet wird.

Zwar hat das Herstellen und Brennen von Keramiken kaum etwas mit der Ziegelproduktion zu tun, doch besteht der historische Ofen selbst aus handgestrichenen Ziegeln. "Damit zählt das Objekt nicht nur zu den ältesten erhaltenen Zeugnissen für die Verwendung von Ziegelsteinen in unserer Region, sondern gilt auch als der besterhaltendste spätmittelalterliche Töpferofen in Nordeuropa", erklärt der wissenschaftliche Referent Dr. Andreas Immenkamp.

Der Ofen stammt aus einer spätmittelalterlichen Töpferei, die etwa von 1250 bis 1350 in Leeden bei Tecklenburg (Kreis Steinfurt) produzierte. Sie lag in einem Waldgebiet, dem Habichtswald, der das erforderliche Brennmaterial lieferte. Bereits im Winter 1976/77 waren Archäologen bei der Untersuchung der alten Töpferei auf die Reste des alten Ofens gestoßen. Sie beschlossen, den seltenen Fund als Block zu bergen und ihn in einem Stück auszugraben. Bereits 1977 wurde er erstmals im Archäologiemuseum in Münster ausgestellt. Nach Ablauf der Ausstellung wurde der Koloss in Kisten verfrachtet und eingelagert. Dort schlummerte er unbeachtet, bis der ehemalige Direktor des Industriemuseums, Helmut Bönnighausen, das ausladende Ausstellungsstück in die Ziegelei Lage holte.

Bei den Grabungen in der alten Töpferei galt das Interesse der Archäologen im Besonderen der Abwurfhalde, wo zur Betriebszeit Fehlbrände und zersprungene Waren entsorgt wurden. Die dort entdeckten Funde vermitteln ein umfassendes Bild vom Waren- und Formenspek-trum eines für die nähere Region produzierenden Handwerkbetriebes. Die Grabungen förderten eine enorme Bandbreite an Gebrauchskeramik zutage, die von unserer Vorfahren im ausgehenden Mittelalter benutzt wurde: Becher, Kannen, Töpfe, Krüge, aber auch Kerzenständer. Besonders selten sind jene Fundstücke, die Einblicke ins Kinderspiel der damaligen Zeit ermöglichen. So entdeckten die Archäologen kleine Figürchen, Pferdedarstellungen mit und ohne Reiter, Murmeln und Miniaturgefäße.

In der neuen Ausstellungseinheit der Ziegelei Lage wird Museumsbesuchern eine repräsentative Auswahl der Produkte präsentiert. Da es sich bei den Originalen meist um Bruchstücke handelt, hat das Museum einige davon rekonstruieren lassen, um eine bessere Vorstellung von den intakten Gefäßen zu erhalten. Die Präsentation des Ofens gestalteten die Wissenschaftler im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wie eine Grabungsszene. Damit brachten sie den Ofen dorthin zurück, wo er ursprünglich herstammt: in die Erde.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon May 30 09:44:42 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon May 30 09:45:16 2005
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
Message-ID: s29ae0a9.040@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann",
Datum: 25.05.2005, 16:36


SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe 14.5. - 25.5.2005

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]



Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.05.2005

Kein Geld für Dortmunder U ? (06:36)
Für den Umbau des Brauereigebäudes Dortmunder U zu einem Museum gibt es möglicherweise jetzt keine Landesmittel mehr. Nach dem Regierungswechsel im Land möchte die CDU Opposition in Dortmund nun ihre alten Forderungen durchsetzen. Auch die geplante Ausstellung mit Kunstwerken der Berliner Nationalgalerie stehe auf dem Prüfstand, so CDU Fraktionschef Frank Hengstenberg.



Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.05.2005

Bochum: Historischer Zug fährt durch das Ruhrtal (11:00)
Die preußische Dampflock P8 schnauft an jedem ersten Wochenende eines Monats vom Hagener Freilichtmuseum zum Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Nach der Tour im historischen Personenwagen bietet die Hagen Touristik auch Wochenendarrangements mit Übernachtung an.
An den übrigen Wochenenden fährt ein historischer Schienenbus auf der Strecke.
Info und Buchung bei der Hagen Touristik unter: 0331/2075892

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.05.2005

Herne: Auszeichnung für Museum (08:03)
Das Westfälische Museum für Archäologie in Herne hat eine hohe europäische Auszeichnung bekommen. Beim Wettbewerb um den *European Museum of the Year Award" wurde es als eines der besten neuen Museen in Europa geehrt und musste nur einem niederländischen Museum den Vortritt überlassen. Insgesamt hatten sich 57 Häuser aus 21 Ländern beworben.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.05.2005

Léger-Ausstellung in Münster (13:59)
Im Grafikmuseum Pablo Picasso in Münster ist eine Ausstellung mit Werken von Fernand Leger eröffnet worden. Gezeigt werden 100 Gemälde, Handzeichnungen und Druckgrafiken des französischen Künstlers. Sie stammen aus 15 europäischen Museen und Galerien. Die Ausstellung zu Légers 50. Todestag ist bis zum 15. August zu sehen.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 19.05.2005

Luisenhütte: Märkischer Kreis bleibt weitere 30 Jahre Pächter (16:01)
Der Märkische Kreis bleibt weitere 30 Jahre Pächter der Luisenhütte in Balve. Der Kreis einigte sich mit Eigentümer Graf Landsberg-Velen auf eine kostenfreie Nutzung des Industriedenkmals. Im Gegenzug muss der Kreis das Bauwerk unterhalten. Noch ein Jahr lang werden Museum und Gebäude für zwei Millionen Euro restauriert. Die Luisenhütte ist die einzige betriebsfähige Hochofenanlage Deutschlands, die mit Holzkohle befeuert wird.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.05.2005

Herculaneum-Ausstellung in Haltern (17:46)
Das Römermuseum in Haltern zeigt ab Samstag Kunstwerke und Alltags-gegenstände aus Herculaneum. Die römische Kleinstadt wurde im Jahr 79 nach Christus durch einen Vulkanausbruch verschüttet. Die Objekte sind zum Teil erstmals außerhalb Italiens zu sehen.
Die eine Million Euro teure Ausstellung macht bis zum 14. August in Haltern Station:


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann@lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 31 10:49:39 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue May 31 10:50:17 2005
Subject: [WestG] [TOC] Heimat Blaetter 2004
Message-ID: s29c4154.004@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 31.05.2005, 10:50


SERVICE: TOC

Heimat Blätter
84. Jahrgang
2004
ISBN: 3-921984-30-0

S. 1-3
Grun, Ulrich
Melchior Ludolf Herold zum 250. Geburtstag

S. 4-7
Eickhoff, Josef
Die Flugwache in Merklinghausen

S. 7-8
Luig, Klaus
Erster nichtadeliger Liesborner Abt war ein Lippstädter - Lubbert Oldehoff residierte von 1431 bis 1462

S. 9-13
Kröger, Willi
Wenn Uniöner sich erinnern. .. - Ein gedanklicher Streifzug durch eine versunkene Arbeitswelt

S. 14-16
Freiherr von Ketteler, Karl-Josef
Ältere Nachrichten zur Bökenförder Marientracht

S. 17-19
Schmidt, Josef
Die Brücke, die zu kurz war - Der frühere Kirchweg zwischen Garfeln und Rebbeke

S. 19-21
Dr. Willeke, Maria
Der Woltbodenhof in der Wüstung Silbeke

S. 22-24
Freiherr von Ketteler, Karl-Josef
Ein zerstörter Traum

S. 25-32
Mues, Willi
Veränderungen am Hellweg in Erwitte - Zum Abriss bedeutender Gebäude und
Errichtung neuer Gebäude

S. 33-36
Kröger, Willi
Zeugen der Heimatgeschichte (10): Paul Schulte

S. 37-38
Krämer, Hermann J.
"Spitze Warte" ein Wahrzeichzen von Rüthen

S. 38-39
Freiherr von Ketteler, Karl-Josef
Zur Stifterin der "Wobersnow-Ampel" in der Pfarrkirche St. Dionysius zu Bökenförde

S. 40
Hillebrand, Josef
Der alte Dorfteich in Esbeck ..

S. 41-45
Morkramer, Michael
Leibesübungen an der Realschule unter Julius Ostendorf

S. 46
Luig, Klaus
Erstes Wappen des Bades Waldliesborn in einer Badeschrift aufgetaucht

S. 47-48
Rade, Hans Jürgen
Tod im merkwürdigen Alter von 106 Jahren weniger 8 Tagen

S. 49-52
Droste, Anni
Von Anröchte nach Kalifornien - Auf der Suche nach dem Glück im fernen Land ..

S. 53-56
Kröger, Willi
Zeugen der Heimatgeschichte (11) Willi Oldenkott

S. 57-63
Mues, Willi
... nicht nur Schützenfest- und Marschmusik - Erinnerungen an die frühere
Lippstädter Harmonie-Kapelle

S. 63-64
Schmidt, Josef
Die Fabrik in der Rebbeker Storksheide

S. 65-68
Kröger, Willi
Ein Fachgeschäft der feinen köstlichen Art - Obst-Wiegmann seit 75 Jahren ein
Begriff in Lippstadt

S. 69-72
Hillebrand, Josef
Ehemalige Vereine und Bruderschaften in der Pfarrei St. Severinus, Esbeck

S. 73-80
Kröger, Willi
Auf gastronomischen Pfaden durch Alt-Lippstadt - Ein historisch-imaginärer
Wirtshausbummel

S. 81-88
Marcus, Wolfgang
Hundert Jahre Volksbank Bad Westernkotten - Ein Beitrag zur Geschichte des
Sparwesens im Raum Lippstadt

S. 89-92
Marcus, Wolfgang
Hundert Jahre Volksbank Bad Westernkotten - Ein Beitrag zur Geschichte des
Sparwesens im Raum Lippstadt (Folge 2)

S. 93-96
Kröger, Willi
Vor 25 Jahren schaffte Teutonia den Aufstieg in die Oberliga

S. 97-100
Luig, Klaus
Blütenranken um Bad Waldliesborn - Ein Loblied eines Kurgastes aus dem Jahre
1920

S. 100-103
Hegeler, Hartmut
"Gottes Fass" - Kostbares Schriftstück eines Lippstädter Pfarrers gefunden

S. 103-104
Hillebrand, Josef
Impressionen von Esbecker Schützenfest anno dazumal

S. 105-108
Kröger, Willi
Zeugen der Heimatgeschichte (12): Georg Duwe

S. 109-111
Luig, Klaus
Der Weg zum heutigen Namen des Bades Waldliesborn

S. 111-112
Freiherr von Ketteler, Karl-Josef
Die "curtis Bekinanvo"

S. 113-116
Bertling, Bert
Eine Schule von Kaiser Wilhelm II. Gnaden - Ein aufschlussreicher Fund in einer
ehemaligen Mastholter Schule

S. 117-119
Schmidt, Josef
Der Schiffsbauer - Aus dem Leben des Fahrensmannes Georg Krüger

S. 120
Mues, Willi
Ein Kirchturm ersteht wieder! - Vor 30 Jahren am Kirchturm von St. Laurentius
Erwitte

S. 121-128
Dr. Dahlkötter, Eva-Maria
Das Stadtpalais am Rathausplatz in Lippstadt - Einblicke in die wechselvolle
Geschichte des Hauses von 1788-2004

S. 129-133
Kröger, Willi
Zeugen der Heimatgeschichte (13): Wilhelm Borberg

S. 134-136
Freiherr von Ketteler, Karl-Josef
Das "erschossene" Schloß

S. 137-144
Hillebrand, Josef
125 Jahre Pfarrkirche St. Severinus zu Esbeck

S. 145-148
Droste, Anni
Ein Eisberg so groß wie ganz Anröchte - Aus den Aufzeichnungen des
Auswanderers Franz Niemeier

S. 148-152
Bracht, Hans-Günther
Widerstand im Kreis Lippstadt gegen Rechtstrend des Zentrums

S. 153-160
Mues, Willi
Theater im früheren Erwitte - Laienspieler sorgten für Abwechslung und
Unterhaltung

S. 161-164
Bracht, Hans-Günther
Friedrich Adolf Sauer - ein Schulreformer in Rüthen

S. 165-166
Luig, Klaus
Das Bad Waldliesborn nicht das erste Mal in Schwierigkeiten

S. 167-168
Schmidt, Josef
Wassermühlen in früherer Zeit

S. 169-170
Beaugrand, Günter
Als "Grüner Polizist" Helfer und Freund der Holländer

S. 171-172
Dr. Willeke, Mia
Die Orientierungsnamen auf dem östlichen Haarstrang

S. 173-174
Beine, Manfred
Buchbesprechung - Frank Konersmann, Die Tenges

S. 175-176
Schmidt, Josef
Der lange Abschied von den großen Bauerngärten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 31 10:34:09 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue May 31 10:50:20 2005
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber Wechselbriefe und Wechselbuecher,
Muenster, 09.06.2005
Message-ID: s29c3db3.030@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Kreucher, Gerald",
Datum: 30.05.2005, 16:50


AKTUELL

"Genealogie im Staatsarchiv: Wechselbücher und Wechselbriefe".
Vortrag von Dr. Gerald Kreucher im Staatsarchiv Münster

Datum: Donnerstag, 9. Juni, 20 Uhr

Ort: Staatsarchiv Münster, Bohlweg 2, 48147 Münster, Vortragssaal

Wechselbücher und Wechselbriefe sind Zeugnisse einer Besonderheit der
westfälischen Eigenhörigkeit: den zwischen Grundherren nach einem
bestimmten Verfahren durchgeführten Austausch von Eigenhörigen. Sie
sind durch ihre Angaben zu Familienverhältnissen und ihre zahlreiche
Überlieferung eine wichtige genealogische Quelle. Im Vortrag wird das
Wechselwesen anhand von Originaldokumenten erläutert.
Anschließend besteht die Möglichkeit, das Staatsarchiv Münster durch
eine Führung kennen zu lernen.


INFO

Kontakt:
Dr. Gerald Kreucher
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-390044-36
Email: gerald.kreucher@lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 31 10:29:43 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue May 31 10:50:24 2005
Subject: [WestG]
[AKT] Ein Migrationsmuseum in NRW (Podiumsdiskussion), Bonn,
03.06.2005
Message-ID: s29c3ca0.013@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Sina Kaufmann",
Datum: 30.05.2005, 14:57
Übernahme aus H-Net Network for Museums and
Museum Studies (H-Museum)


AKTUELL

Podiumsdiskussion

"Einwandern, auswandern: Ein Migrationsmuseum in NRW?"
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Freitag, 3. Juni 2005, 19:00 Uhr

Veranstalter: Jugendpresse Rheinland e.V.

Seit September 2003 existiert der Verein "Migrationsmuseum in Deutschland".
Ein Museum dieser Art ist bisweilen allerdings nur eine Vision geblieben.
Während inzwischen fast alles der Musealisierung anheim gefallen ist, fehlt
immer noch ein zentraler Ort für die Ausstellung der Geschichte, Kunst und
Kultur der Migration. Bei den Planungen zu einem Migrationsmuseum kommt
unweigerlich auch die Frage nach dem am besten geeigneten Standort auf: Wo
sollte ein Museum, das sich mit Migration beschäftigt, stehen? Wäre nicht
Nordrhein-Westfalen der beste Standort? Oder braucht Deutschland gar kein
Migrationsmuseum?

Die taz nrw fragt nach, wie weit die Planungen sind, ob Deutschland ein
solches Museum braucht, und wenn ja, wo es bestenfalls stehen sollte.
Diskutieren Sie mit.

Auf dem Podium sitzen:
Semiran Kaya, freie Journalistin
Jan Motte, Migrationsmuseum in Deutschland e.V.
Dr. Hans-Joachim Westholt, Haus der Geschichte
und weitere Gäste

Moderation: Edith Kresta (taz)


INFO
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Veranstaltungsort:
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Museumsmeile
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn

H-MUSEUM
H-Net Network for Museums and Museum Studies
E-Mail: h-museum@h-net.msu.edu
WWW: http://www.h-museum.net





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 31 10:17:52 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue May 31 10:50:30 2005
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter, Soester Anzeiger, Mai 2005
Message-ID: s29c39e2.033@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 31.05.2005, 10:15


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2005
Mai
Nr. 317
o. Seitenangaben


Funke, Helmut
Lasst uns unser Jägerken!
Das bewährte Symbol der Stadt Soest sollte nicht durch einen
Maastrichter Siegesboten ersetzt werden

Pieper, Roland
Das Kapuzinerkloster in Rüthen

Wohlerhalten und gegen Feuer versichert
Aus dem "Central-Volksblatt" in Arnsberg anno 1903

Köhn, Gerhard
Hanse, Salz und Hering
Aus der Geschichte der Salzgewinnung in der Soester Börde (4)

Platte, Hartmut
Die Familie von Boeselager auf Schloss Höllinghofen
Aus der Geschichte einer alten westfälischen Adelsfamilie
im nordwestdeutschen Raum (2. Folge)

Thomas, Heinrich
Der Datteln-Hamm-Kanal sollte einst bis Lippstadt führen
Neun Ruinen der Widerlager für Wege- und Straßenbrücken
erinnern im Lippetal noch an das geplante Bauvorhaben