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From m.weidner at lwl.org Wed Sep 17 18:09:44 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Sep 17 17:29:11 2003
Subject: [WestG] [CFP] Simplicissimus in Westfalen, Kolloquium
Grimmelshausen-Gesellschaft, Muenster, Juni 2005
Message-ID: sf68955c.007@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Peter Heßelmann",
Datum: 08.09.2003, 19:35


Call for Papers

"Simplicissimus in Westfalen"
Kolloquium der Grimmelshausen-Gesellschaft im Juni 2005 in Münster

Das für Juni 2005 in Münster geplante Kolloquium der Grimmelshausen-Gesellschaft soll
sich insbesondere den in Westfalen angesiedelten Erzählpassagen des Simplicissimus Teutsch
widmen (Buch II, Kapitel 28 bis Buch III, Kapitel 24). Es wird versucht, sowohl den Autor
Grimmelshausen als auch die erzählte Welt seiner Figuren in den Kontext der regionalen
Historie und Kulturgeschichte zu stellen. Vor dem regionalgeschichtlichen Hintergrund sind
ältere Forschungsergebnisse zu sichten, kritisch zu prüfen und in Anbetracht neuerer
Forschungen zu aktualisieren und zu ergänzen. Nicht zuletzt sollen archivalische Recherchen
angeregt werden.

So ergibt sich ein interdisziplinärer Rahmen, in dem Literaturwissenschaftler,
Regionalhistoriker, Sozial-, Kirchen-, Militär-, Kunst- und Musikhistoriker sowie
Bibliothekare und Archivare ein reiches Spektrum an Themen und Forschungsperspektiven
finden können.


Vortragsangebote bitte an

Priv.-Doz. Dr. Peter Heßelmann
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Institut für Deutsche Philologie II
Domplatz 23
48143 Münster
p.hesselmann@t-online.de









From m.weidner at lwl.org Wed Sep 17 18:18:31 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Sep 17 17:29:11 2003
Subject: [WestG]
[AUS] 100jaehriges Jubilaeum der Maschinenhalle auf Zollern,
Dortmund, 21.09.-09.11.2003
Message-ID: sf68983f.011@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.09.2003, 8:58


AUSSTELLUNG

Düsseldorf - Dortmund - Mexiko
Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum der Maschinenhalle auf Zollern

Die Maschinenhalle der Zeche Zollern II/IV mit dem Jugendstilportal ist
eine der prominentesten IndustrieIkonen des Ruhrgebiets. 1969 hat der Landeskonservator
beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Konstrukt aus Stahl, Glas und Backstein
Bauwerk in letzter Minute vor dem Abriss gerettet. Damit gilt die Maschinenhalle bundesweit
als Pionierbau der Industriedenkmalpflege. 1903, also genau vor 100 Jahren, wurde die Halle
auf dem Bergwerksgelände in Dortmund-Bövinghausen fertiggestellt. Das Jubiläum ist
Anlass für die Ausstellung "Düsseldorf - Dort-mund - Mexiko", in der das Westfälische
Industriemuseum des LWL die Entstehungsgeschichte der Maschinenhalle Revue passieren
lässt.

Die Schau mit Fotos, Postkarten, Plakaten und Dokumenten entstand in Kooperation mit
dem Rheinischen Industriemuseum und wird am Sonntag, 21. September , auf der Zeche Zollern
eröffnet. Sie läuft dort bis zum 9. November.


Hintergründe:

DÜSSELDORF
In der rheinischen Metropole, dem "Schreibtisch des Ruhrgebiets"
fand vom 1. Mai bis 20. Oktober 1902 eine große Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung statt.
Initiator dieser Leistungsschau war die rheinisch-westfälische Schwerindustrie, die
sich auf der Pariser Weltausstellung von 1900 nicht ausreichend berücksichtigt gefühlt
hatte. Mehr als 160 Ausstellungsbauten wurden auf einem Freigelände nördlich der
Düsseldorfer Altstadt errichtet. Dabei wählte man für die großen Ausstellungshallen
zumeist funktionalschlichte Stahlfachwerkarchitektur, die allerdings - aus
ästhetischer Rücksichtnahme - außen mit Drahtputz oder Stuck kaschiert wurde. Die
Fassadengestaltung und -verzierung war zwar durchgängig opulent und facettenreich, aber
alles andere als avantgardistisch.

Von diesem konventionellen Sammelsurium hob sich ein
einziges Bauwerk deutlich ab: Der schlichte "Pavillon", den die Gutehoffnungshütte (GHH)
zur Präsentation ihrer eigenen Produktpalette sowie für die Deutzer Gasmotorenfabrik
errichtet hatte, zeigte seine tragende Stahlfachwerkkonstruktion außen wie innen
unverhüllt. Diese Ausstellungshalle erregte damals großes Aufsehen und wurde kontrovers
diskutiert. Das Westfälische Industriemuseum zeigt in der Jubiläumsausstellung mehr als
100 zeitgenössische Farbpostkarten und 20 historische Fotos die Prunkpaläste und die
Produktpalette, die die Industrie an Rhein und Ruhr in Düsseldorf präsentierte.


DORTMUND
Offenbar beeindruckte GHH-Pavillon auch die Leitungsetage der Gelsenkirchener Bergwerks
AG, denn dort fällte man am Tag nach der Düsseldorfer Ausstellungseröffnung (2.5.1902) eine
Entscheidung von großer Tragweite. Bei der Gutehoffnungshütte gab man einen
Alternativentwurf für die Maschinenhalle der Zeche Zollern II/IV, die gerae in Dortmund
gebaut wurde, in Auftrag: "Die Halle soll ähnlich wie die von Ihnen erbaute Maschinenhalle
der Düsseldorfer Ausstellung ganz aus Eisenkonstruktion hergestellt werden". Der anfangs
favorisierte Entwurf des Architekten Paul Knobbe, der die Maschinenhalle ähnlich wie die
anderen Gebäude der Zeche Zollern im Stil der "Backsteingotik" errichten wollte, landete in
der Schublade.

Der Bau der neuen Stahlfachwerkhalle nach Plänen des Ingenieurs Reinhold
Krohn und des Architekten Bruno Möhring zog sich dann allerdings erheblich länger hin als
vereinbart. Die Kohlenförderung konnte 2003 auf Zollern II/IV nicht fristgerecht
aufgenommen werden, was zu erheblichen finanziellen Einbußen führte. Es kam zu einer
gerichtlichen Auseinandersetzung, die 1904 schließlich mit einem Vergleich endet.


MEXIKO
Die meisten Düsseldorfer Messehallen wurden so konzipiert, dass sie später als
Fabrikhallen auf dem eigenen Werksgelände genutzt werden konnten. Noch heute erhalten sind
die die Bauten von Krupp auf dem Rheinhausener Hüttenwerksgelände und als berühmtestes
Bespiel die "Jahrhunderthalle" des Bochumer Vereins. Die Gutehoffnungshütte und die
Deutzer Gasmotorenfabrik dividierten ihren kombinierten Ausstellungspavillon
auseinander und überführten "ihren" jeweiligen Anteil an unterschiedliche Orte:

Die Halle der Motorenfabrik wurde kürzlich auf dem Werksgelände der Deutz AG in Köln wiederentdeckt.
Die GHH verkaufte ihren Anteil nach Mexiko City, wo er heute dem "Museuo Universitario del
Chopo" als Galerie für moderne Kunst dient. Über den gegenwärtigen Bauzustand der
ehemaligen Düsseldorfer Ausstellungshallen in Duisburg-Rheinhausen,
Bochum-Stahlhausen, Köln-Deutz und Mexiko-City informieren Großfotos.

Die kulturelle Nutzung der Bochumer Jahrhunderthalle sowie der Stahlfachwerk-Halle
des Museums in Mexiko wird durch aktuelles Informationsmaterial - Plakate, Programme,
Prospekte - illustriert. "Düsseldorf - Dortmund - Mexiko" 21. September - 9. November 2003


INFO

Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
Dortmund-Bövinghausen
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr




From m.weidner at lwl.org Wed Sep 17 18:43:51 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Sep 17 17:45:12 2003
Subject: [WestG] [WWW] Historisches Centrum Hagen: Online-Zeitschrift
"Einblicke", Online-Forum "Barbarossa"
Message-ID: sf689d66.027@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen", info@historisches-centrum.de,
Datum: 31.08.2003, 23:06


WWW

Online-Zeitschrift "Einblicke" sowie im Online-Forum "Barbarossa"
sind zwei neue Beiträge abrufbar:


1)
Einblicke - Zeitschrift für Regionalgeschichte
3. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 (September)
ISSN 1618-9752
http://www.historisches-centrum.de/einblicke/

Ralf Blank
Juni 1735: Werbefreiheit für die Gebrüder Post.
Ein Dokument zur Zwangsrekrutierung im 18. Jahrhundert.
http://www.historisches-centrum.de/einblicke/03/200304.shtml

Der Beitrag enthält die digitale Editionen folgender Quellen:

a) Bescheinigung für die Gebrüder Johann Caspar und Johann Dietrich Post vom
28. Juni 1735 über ihre Freistellung vom Militärdienst (StadtA Hagen, Dep.
Post)
b) Patent, wieder Daß Ausweichen der Unterthanen wegen der Werbung und
Debauchierung derselben, 27. August 1737, 3 Bl. (Stadtarchiv Hagen, Best.
Haus Dahl)
c) Edict Daß alle Woll-Arbeiter und Fabricanten von der Werbung frey sein
sollen, 8. Februar 1721, 4 Bl. (Stadtarchiv Hagen, Best. Haus Dahl)


2)
Edition "Forum Barbarossa" - Beitrag 3 / 2003
http://www.historisches-centrum.de/barbarossa/

Wigbert Benz
Paul Karl Schmidts (alias Paul Carell) propagandistische Vorschläge zur
Ermöglichung und Rechtfertigung der Ermordung der Budapester Juden 1944.
Analytische Skizze zu den Nürnberger Dokumenten NG 2424 und NG 2260 (1) :
Inhalte - Adressaten - Intentionen - Nachkriegswirkungen.
Mit einer Edition der Dokumente NG 2424 und NG 2260
http://www.historisches-centrum.de/forum/benz03-2.html


INFO

HISTORISCHES CENTRUM ONLINE
http://www.historisches-centrum.de
Newsletter
http://hclist.de/mailman/listinfo/hco
E-Mail: info@historisches-centrum.de





From m.weidner at lwl.org Thu Sep 18 13:07:05 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 18 12:11:41 2003
Subject: [WestG] [LIT] Barbara Romme (Hg.): Das Koenigreich der Taeufer in
Muenster, Muenster 2003
Message-ID: sf699ffa.030@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Manuela Werner", , Stadtmuseum Münster
Datum: 05.09.2003, 11:02


LIT

Barbara Rommé (Hg.)
Das Königreich der Täufer in Münster - Neue Perspektiven
Münster 2003
(= Edition Kulturregion Münsterland. Bd. 4).
120 S., 19.80 EUR, br., ISBN 3-8258-6253-4


Bis zum 4. März 2001 zeigte das Stadtmuseum Münster eine umfassende Ausstellung zum
Thema "Das Königreich der Täufer". Die Präsentation wurde in der internationalen Presse
besprochen und hat eine neue Sicht auf diese bedeutende Reformbewegung eröffnet. Darüber
hinaus gab es ein umfangreiches Begleitprogramm, das den verschiedensten Interessen
entgegenkam. Besonders die umfangreiche Vortragsreihe hat große Resonanz gefunden, da
über den Ausstellungskatalog hinaus neue, teilweise sogar herausfordernde Einsichten in diese
Epoche der Stadtgeschichte Münsters vorgelegt wurden.

"Was man nicht zeigen kann ...", so könnte der Untertitel für den vorliegenden Band lauten.
Denn die Grundlage für die Themenwahl der Autorinnen und Autoren waren Aspekte der
Geschichte der Täufer, die nur schwer in der Ausstellung "Das Königreich der Täufer" im
Stadtmuseum Münster 2000/2001 visualisiert werden konnten.

Die vorliegenden Beiträge eröffnen neue Blickwinkel auf die Geschichte der Täufer in Münster.
Die münsterischen Ereignisse während der Reformationszeit waren von besonderer Bedeutung
für ganz Europa und gehören zu den herausragenden Eckpunkten der münsterischen Stadtgeschichte.
Mit diesen Beiträgen ist es dem Stadtmuseum Münster nun möglich, eine gewichtige Ergänzung zum
Ausstellungskatalog vorzulegen.


Inhalt:

Barbara Rommé:
Das Projekt "Das Königreich der Täufer" im Stadtmuseum Münster
Ausstellung, Vermittlung, zeitgenössische Kunst, Schausammlung, Vortragsband

Rita Kauder-Steiniger:
Täuferinnen - Opfer oder Heldinnen? Spurensuche nach den Frauen in Münster während
der Reformation und der Täuferherrschaft Im Beitrag von Frau Dr. Rita Kauder-Steiniger
über die Bedeutung der Täuferinnen, die während der Belagerung Münsters ungefähr zwei
Drittel der Bevölkerung stellten, gelingt es, fernab von Vorurteilen, neue Einsichten durch eine
präzise Interpretation der Quellen zu gewinnen.

Ralf Klötzer:
Missachtete Vorfahren
Über die Last alter Geschichtsbilder und Ansätze neuer Wahrnehmung der Täuferherrschaft in Münster
Herrn Dr. Ralf Klötzer gelingt es, die Entwicklung der positiven und negativen Geschichtsbilder über
die Täufer nachzuzeichnen und offen zu legen, aus welchen Elementen sich das klischierte Bild der
Täufer heutzutage zusammensetzt.

Peter Johanek:
Die Täufer, die Stadt und der Bischof
Der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Peter Johanek erklärt erstmals fundiert, warum die gesellschaftliche
Situation in Münster in der Zeit vor den Täufern sich als solch fruchtbarer Boden für die Täuferbewegung
erwies: Auf diese Weise lässt sich der Erfolg der Täufer in Münster überhaupt erahnen.

Bernd Thier:
"Die Niederwerfung der kommunistischen Wiedertäufer"
Zur nationalsozialistischen Rezeption der Geschichte der Täufer in Münster
Herr Dr. Bernd Thier hat durch neue Objekt- und Textfunde die Rezeptionsgeschichte während der
Zeit des Nationalsozialismus herausgearbeitet, die davon zeugt, wie stark Geschichte instrumentalisiert wurde.


INFO

Manuela Werner
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
eMail: WernerM@stadt-muenster.de
Telefon: +49(0)251-492-4514
Telefax: +49(0)251-492-7726





From m.weidner at lwl.org Thu Sep 18 13:10:41 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 18 12:12:08 2003
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2003/15 und 16
Message-ID: sf69a0d3.035@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion
Nordrhein-Westfälische Bibliographie
der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 18.09.2003, 9:18

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden Titel
(inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über den OPAC) zum Thema
"Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek käuflich oder
aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.


Nach Beendigung der Urlaubszeit werden die folgenden Neuerwerbungslisten
angezeigt:

Die Neuerwerbungsliste 2003/16 für den Zeitraum vom 16.08.2003 bis zum
29.08.2003 mit insgesamt 45 Titeln ist unter der URL

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/new-create.pl?fach=wes

abrufbar.

Die Neuerwerbungsliste 2003/15 für den Zeitraum vom 02.08.2003 bis zum
15.08.2003 mit insgesamt 19 Titeln ist unter der URL

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/new-create.pl?liste=2003-15&fach=wes

abrufbar.

Gleichzeitig wurde die Neuerwerbungsliste 2003/14 (19.07. bis 01.08.)
aktualisiert, da die Datenlieferung unvollständig war. Sie kann nun vollständig unter
der URL

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/new-create.pl?liste=2003-14&fach=wes

abgerufen werden.


Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:
http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?maskID=001&tagNO=&
functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&ServerLogin=wopaculb&
ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise
zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:
http://www.uni-muenster.de/ULB/mswestf/index.html,

zum Erwerbungsprofil "Westfalen" unter
http://www.uni-muenster.de/ULB/fach-im-fokus/wes/wes-erwprofil.html


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB)
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de






From m.weidner at lwl.org Thu Sep 18 13:18:21 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 18 12:27:15 2003
Subject: [WestG] [AUS] Stadtmuseum/Heimatverein Guetersloh: Baumeister
Christian Heyden und die Guetersloher Mitte
Message-ID: sf69a2aa.065@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Rolf Westheider", , Stadtmuseum Gütersloh
Datum: 15.09.2003, 14:43


AUSSTELLUNG

Der Heimatverein Gütersloh e.V.
Die Heyden-Arbeit
Der Baumeister Christian Heyden und die Gütersloher Mitte
Eine Ausstellung im Rahmen der City-Offensive NRW "Ab in die Mitte"
im Stadtmuseum Gütersloh
vom 7. September - 1. November 2003


Sein 200. Geburtstag bietet Anlass, in einer Ausstellung das zusammenzutragen, was über
den Baumeister Christian Heyden (1803 - 1869) aus dem heutigen Wuppertaler Stadtteil
Barmen und sein Schaffen für die Gütersloher Mitte bekannt ist.

Heyden plante und baute in Gütersloh vor allem die Avenstroth'sche Mühle, die Martin-Luther-
Kirche, das alte Rathaus, das alte evangelische Krankenhaus und das Gesellschaftshaus
"Erholung" . Mit diesen Bauten setzte er im Zusammenwirken mit einem aufgeschlossenen
Magistrat, einer wagemutigen Kirchenleitung und großzügigen Sponsoren in unserer damals
aufstrebenden Kleinstadt jene städtebaulichen Akzente, die für eine positive Entwicklung den
architektonischen Rahmen bildeten. Er ist derjenige, der im 19. Jahrhundert der Gütersloher Mitte
ein städtisches Gepräge verlieh.

Im Zusammenhang mit der seit einiger Zeit festzustellenden Neubewertung der Architektur des
Historismus soll die Heyden-Arbeit anhand von baulichen Relikten, zeitgenössischem Schriftverkehr,
Originalplänen und Fotos an einen Architekten erinnern, dessen Einfallsreichtum, sicheres Stilempfinden
und unermüdlicher Einsatz der Gütersloher Mitte zu Bauten verhalf, die in Fachkreisen zurecht als
bemerkenswert beurteilt werden. Vor allem Heydens Entwürfe für die Martin-Luther-Kirche aus dem
Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster zeigen eindrucksvoll, mit
welcher Präzision und Kreativität er planerisch ans Werk ging.

Die Heyden-Arbeit wird aber nicht nur getragen von soliden Mauern und standfesten Säulen,
sondern auch von einem im Gütersloh jener Zeit besonders ausgeprägten christlich-protestantischen
Ethos und - damit einhergehend - einem hohen Maß an Fortschrittsoptimismus. Wie der preußische
Oberbaurat Friedrich August Stüler in Berlin, so waren alle Beteiligten vor Ort von der Überzeugung d
urchdrungen, dass die Heyden-Arbeit "der Gemeinde zur Ehre und Freude, der Stadt aber zur Zierde gereicht".

Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Heimatverein Gütersloh e.V. als
Träger des Stadtmuseums, dem Förderverein historische Kirchen im Stadtzentrum Gütersloh e.V. und
dem Stadtarchiv Gütersloh.


Führungen und Begleitprogramm:

Offene Führungen: 14.09.03 - 15.00 Uhr
(N. Ellermann) 05.10.03 - 15.00 Uhr
19.10.03 - 15.00 Uhr

Feierabendführung: 25.09.03 - 18.00 Uhr
(N. Ellermann)

Führung mit Kurzvortrag und anschließender Besichtigung der Martin-Luther-Kirche:
(U. Felchner) 15.10.03 - 14.30 Uhr

Führung im Rahmen des Symposions "Christian Heyden":
(U. Felchner/ Dr. R. Westheider) 01.11.03. - 10.50 Uhr

Vortrag mit Lichtbildern:
Prof. Dr. med. Dr. phil. Axel Hinrich Murken, Aachen
Vom Dorf zur Stadt. Baugeschichtliche Aspekte der Entwicklung Güterslohs im 19. Jahrhundert
30.10.03 - 19.30 Uhr


Dr. Rolf Westheider
Leiter des Stadtmuseums Gütersloh
Tel. 05241-26685
Fax 05241-29072
stadtmuseum-gt-westheider@t-online.de
www.stadtmuseum-guetersloh.de





From m.weidner at lwl.org Thu Sep 18 13:31:29 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 18 12:34:01 2003
Subject: [WestG] [AUS] Stadtmuseum Muenster: Eheleute Gebhart. Eleganz in
Seide& Gold, 07.09.-16.11.2003
Message-ID: sf69a5b4.046@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Manuela Werner", , Stadtmuseum Münster
Datum: 05.09.2003, 09:45


AUSSTELLUNG

Stadtmuseum Münster
Eheleute Gebhart. Eleganz in Seide & Gold
7. September bis 16. November 2003

Sie schufen sakrale Objekte, Gegenstände für den Alltag, Modekreationen, Schmuck
und Accessoires. Vieles, was sich gestalten lässt, wurde von Friedrich und Herta Gebhart
entworfen und ausgeführt. Aber, ganz gleich, ob es eine Monstranz war oder ein Taufbecken,
eine Mokkakanne, ein Ohrgehänge oder die Abendrobe - immer lässt sich die gleiche
konsequente, streng-ästhetische Stilrichtung erkennen.

In enger Arbeits- und Lebensgemeinschaft, durch gegenseitige Anregung und
Qualitätskontrolle sind diese eigenwilligen und geradlinigen Schöpfungen entstanden.
"Eleganz in Seide und Gold" - unter diesem Titel würdigt das Stadtmuseum Münster
das Oeuvre der Eheleute Gebhart. Denn auch wenn die Arbeiten der beiden Gestalter
in der Fachwelt hohes Ansehen genossen - für eine breite Öffentlichkeit blieb ihr Schaffen
weithin unsichtbar.

Die Arbeiten des Goldschmiedes und Gestalters Friedrich Gebhart und der Metallografin
und Modedesignerin Herta Gebhart verzichten auf überflüssiges Dekor und konzentrieren
sich auf die materialgerechte Gestaltung. Das Ehepaar beschränkt sich auf das Wesentliche,
auf eine in sich vollkommene Ästhetik. Rückblickend resümiert Herta Gebhart: "Unser
Lebensstil war und ist bestimmt von Disziplin und konzentriertem Schaffen. Konsequentes
Zu-Ende-Denken und die hohe Kunst des Weglassens haben unsere Arbeit stets besonders
beeinflusst."

Meister einer klaren Formgebung:
Friedrich Gebhart ist Meister einer klaren Formgebung. Dies lässt sich in der Retrospektive
an ausgewählten Sakralgegenständen sinnfällig ablesen. Kelche, Monstranzen, Taufschalen
zeigen die Harmonie von Form und Material. Herausragende Leihgaben aus Kirchen aus
dem Rhein-Main-Gebiet spiegeln diesen wichtigen Part im Schaffen des 1996 in Münster
verstorbenen Künstlers. Zu sehen ist ein Tabernakel (St. Michael, Frankfurt/Main), das fast
lebensgroße Kreuz von St. Marien in Ludwigshafen oder eine Monstranz aus Bad Homburg.

Gebhart besaß enormes schöpferisches Potenzial. Ob Hochzeitsschmuck von 1938 (Gebharts
Meisterstück im Goldschmiedehandwerk), eine silberne Maske von 1962 oder Salz- und
Pfefferstreuer aus den 1980er Jahren in versilbertem Messing - die Bandbreite des
Produktgestalters ist erstaunlich.

Friedrich Gebhart, der ab 1959 an der Werkkunstschule, später als Professor an der
Fachhochschule für Design in Münster lehrt, wurde für sein Werk vielfach ausgezeichnet.
Neben zahlreichen Schmuck- und Edelsteinpreisen erhielt er 1957 den Bayerischen
Staatspreis. Zehn Jahre später ehrte ihn das Land Nordrhein-Westfalen mit dem Staatspreis,
eine Auszeichnung, die 1975 auch Herta Gebhart zuteil wurde.

Stilvolle Mode zu raffinierten Accessoires:
Herta Gebhart beobachtete die Entwürfe der Designer wie Coco Chanel, Christian Dior und
Yves Saint Laurent. Und entwarf in ihrer ganz eigenen künstlerischen Sprache stilvolle Mode
zu raffinierten Accessoires. 17 Kleider aus den 1950er Jahren bis heute runden als Beispiele
ihres Schaffens die Schau im Stadtmuseum ab. Es werden stimmige Ensembles gezeigt, die
vom Regenschirm bis zur Handtasche reichen. Kleid und Accessoires müssen unbedingt
zusammen betrachtet werden, denn der dazugehörige Schmuck ist mehr als bloße Zierde.
So gibt etwa ein Halsreif einem Abendkleid den nötigen Halt und setzt zugleich einen
edel-raffinierten Akzent.

Erinnerungen an das "Swinging London" der 1970er Jahre ruft ein Mantelkleid aus Tweed
in Salz- und Pfeffermuster wach. Das sackartige Modell mit U-Boot-Ausschnitt wird mit
kniehohen Lederstiefeln, einem schwarzen hochgeschlossen Seidenpullover, langen
Lederhandschuhen und einer Tweed-Kappe getragen. Hier, wie in ihren anderen Entwürfen,
bleibt kein Detail unbeachtet, wobei stets die große strenge und elegante Linie im Vordergrund steht.

Exponate des Ehepaares Gebhart waren auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu
sehen. Zu den Höhepunkten zählen ihre Teilnahmen an den Weltausstellungen in Brüssel (1958)
und Montreal (1967), der Biennale "Christliche Kunst" in Salzburg (1960) und der Triennale in
Mailand (1964).


Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich (8,50 EUR)
Inhalt:
- Kunst und Handwerk. Die Werkkunstschule Münster
- Der Goldschmied und Gestalter Friedrich Gebhart (1914-1996)
- Sakralgerät aus des Goldschmiedes Hand
- Harmonie von Form und Material. Sakralgerät von Friedrich Gebhart
- Friedrich Gebhart und Rudolf Schwarz. St. Michael in Frankfurt am Main
- Ein Projekt für Münster. Der nicht verwirklichte Entwurf der Kapelle für die Universitätsklinik
- Von Maske bis Mokkakanne. Objekt- und Produktgestaltung
- Herta Gebhart. Leben und Ausbildung
- Herta Gebhart. Mode, Schmuck und Fotografie
- Elegante Linien und handwerkliche Meisterschaft. Schmuck von Friedrich und Herta Gebhart


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel. 0251/492-4503
eMail: museum@stadt-muenster.de

Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 10 - 18 Uhr
Sa. u. So. 11 - 18 Uhr
Mo. geschlossen

Der Eintritt ist frei.

Manuela Werner
eMail: WernerM@stadt-muenster.de
Telefon: +49(0)251-492-4514
Telefax: +49(0)251-492-7726




From m.weidner at lwl.org Thu Sep 18 14:33:25 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 18 13:34:38 2003
Subject: [WestG] [AKT] WDR 3, "Mosaik", Historische Bibliotheken in NRW
Message-ID: sf69b443.017@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Reinhard Feldmann", , ULB Münster
Datum: 18.09.2003, 12:36


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der WDR 3 bringt in der naechsten Woche in seinem Kulturmagazin "Mosaik"

jeweils morgens zwischen 8.00 und 9.00 folgende Sendungen ueber
historische Bibliotheken in NRW:

Montag: Fuerstliche Bibliothek CORVEY
Dienstag: Stiftsbibliothek XANTEN
Mittwoch: Bibliothek DYCK
Donnerstag: Barockbibliothek NUENNING (!!!)
Freitag: Ausstellung KAPUZINER (!!!)

Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit, die ein oder andere Sendung
zu hoeren.

Freundliche Gruesse
Reinhard Feldmann
____________________
Reinhard Feldmann

Universitaets- und Landesbibliothek Muenster
- Historische Bestände in Westfalen -
- Bestandserhaltung -
Krummer Timpen 3-5
48043 Muenster

Fon: 0251 - 83 - 24081
Fax: 0251 - 83 - 28398

Website Forum-Bestandserhaltung:
http://www.forum-bestandserhaltung.de

Website Abteilung HBW:
http://www.uni-muenster.de/ULB/mswestf/hist-b-westf.html






From m.weidner at lwl.org Thu Sep 18 15:08:51 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 18 14:12:16 2003
Subject: [WestG]
[TOC] Jahrbuch fuer Westfaelische Kirchengeschichte, Bd. 98, 2003
Message-ID: sf69bc7d.085@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Jens Murken", jens.murken@lka.ekvw.de
Datum: 05.09.2003, 09.:26


SERVICE: TOC

Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte
Band 98 (2003)
hrsg. von Bernd Hey
ISSN 0341-9886


Bernd Hey
Laudatio, Superintendent i.R. Wolfgang Werbeck zum 85. Geburtstag (15)

Reinhard Jüstel
Nachruf Prof. DDr. Alois Schröer (1907-2002) (23)

Jan Richter
Der Schnitzaltar der evangelischen Jakobus-Kirche zu Breckerfeld - ein lübisches Altarwerk in Westfalen (31)

Oskar Prinz zu Bentheim und Steinfurt
Anna von Tecklenburg 1532-1582. Die erste evangelische Regentin in Westfalen (77)

Ulrich-Jürgen Scharmann
Die kirchliche Emanzipation Lünens aus dem Brechtener Pfarrsystem (87)

Martin Blindow
Die Orgeln der evangelischen Kirchen in Schwelm (105)

Johannes Burkardt und Michael Knieriem
Drei geistliche Briefe aus Mülheim/Ruhr aus den Jahren 1732, 1736 und 1737. Ein Beitrag zur Tersteegen-Forschung (129)

Jens Murken
"Die Präsenz der Kirche entscheidet sich an der Existenz der Gemeinde." Die Entstehung der evangelischen Kirchengemeinde Paderborn nach 1802 (149)

Bettina Wischhöfer
"Wilhelminischer Protestantismus" zwischen Tradition und Moderne - Der Konsistorialbezirk Kassel im Kaiserreich 1890-1914 (175)

Günter Brakelmann
Geschichte der Heimvolkshochschule Wislade in der Zeit der Weimarer Republik (217)

Volker Lilienthal
Selbstkorrektur in eigener Sache. Kein NS-Verbot 1937: der Evangelische Pressedienst erschien bis 1941 (291)

Felix Dreyer
Kurt Gerstein. Vom Täter zum Widerstandskämpfer. Der Rehabilitierungsprozess Kurt Gersteins im Wandel der Beurteilung von Widerstand in der Nachkriegszeit (315)

Klaus vom Orde
"Lieber ne kurze Andacht und ne lange Bratwurst als umgekehrt". Paul Deitenbeck - ein westfälisches Pfarreroriginal (369)

Walter Gröne
Jahrestagung 2002 in Breckerfeld (387)

Buchbesprechungen
(391-479)


Das Jahrbuch kann über die Geschäftsstelle des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte (www.vwkg.de), Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld, bezogen werden.





From m.weidner at lwl.org Thu Sep 18 15:27:21 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 18 14:37:23 2003
Subject: [WestG]
[AKT] Forum Geschichtskultur: 5. Geschichtswettbewerb, "Eile
und Weile"
Message-ID: sf69c0ea.084@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Susanne Abeck",
Datum: 18.09.2003, 13:08


EILE UND WEILE

5. Geschichtswettbewerb

Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher / Kommunalverband Ruhrgebiet /
Förderer: Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des
Landes NRW / Unterstützer: Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur

12. September 2003 bis 29. Mai 2004


Das Thema des Wettbewerbs ist nicht das bekannte Oxymoron 'Eile mit
Weile', denn dies könnte missverstanden werden, so als ob es mit
dem Ruhrgebiet und seinem Wandel nicht pressieren würde. Eher das
Gegenteil ist der Fall und der Titel Eile und Weile ist als
Anregung zu verstehen, sich mit den ganz unterschiedlichen
Geschwindigkeiten der politischen, ökonomischen, ökologischen, sozialen,
technischen und kulturellen Veränderungen im Ruhrgebiet zu beschäftigen.

Denn betrachtet man die Jahrhunderte vor der Industrialisierung, so ist es eine
Geschichte von langer Dauer: Eine Zeitlang, zwischen dem 12. und ausgehenden
18. Jahrhundert (nicht vorher, als die Christianisierung und Besiedlung eigene
Dynamiken entfalteten), schien an der Ruhr die Zeit beinahe still zu stehen.
Einige Kundige haben gemeint, das Mittelalter habe bis dahin angedauert, und
erst die Industrialisierung hätte das Ruhrland aus dem Schlaf geholt.

Ein Film, wenn es ihn denn gäbe, der die Erdoberfläche des Ruhrgebietes im
19. und 20. Jahrhundert im Zeitraffer zeigte, könnte die dann einsetzende
überfallartige Geschwindigkeit der Ausdehnung und des Zusammenwachsens der
Städte zu Siedlungshaufen und das Emporschießen der Zechentürme, Schornsteine
und Fabriken zeigen. Und gar die Zunahme der Geschwindigkeit in diesen Gebäuden
und auf den Wegen und Schienen, atemberaubend.

Und wenn man in die Köpfe der Menschen schauen könnte, würde man auch heute noch
neben hohen Anpassungsleistungen der Beteiligten und Betroffenen, manchen
Geistesblitz und Erfindungsgenialitäten auch die langsamen Rhythmen der
Wahrnehmung und Verarbeitung der Umstände, das gemächliche Reifen von Gedanken
und Verhaltensmustern sehen, wie sie Menschen nun einmal zu eigen sind. Diese
Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten, die lange Dauer und die kurzen
Momente soll der 5. Geschichtswettbewerb zur Betrachtung und zur Verarbeitung zu
Beiträgen anregen. Die Themen des Wettbewerbs sind keineswegs auf das
Industriezeitalter begrenzt, sondern können weit in die Geschichte der Region
zwischen Ruhr und Lippe zurück reichen.

Veranstalter des 5. Geschichtswettbewerbs Eile und Weile sind das Forum
Geschichtskultur an Ruhr und Emscher und der Kommunalverband Ruhrgebiet,
Förderer ist das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des
Landes NRW und Unterstützer die Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur. Der Wettbewerb startete am 12. September
2003 und ist bis zum 29. Mai 2004 ausgeschrieben.

Das Thema ist mit Absicht in produktiver Unschärfe gehalten, damit sich
möglichst viele Arbeiten in diesem Rahmen wiederfinden können, und niemand
sich als Person oder mit seiner Arbeit ausgegrenzt fühlt.

Beteiligen können sich daher alle, die sich für die Geschichte dieser Region
interessieren, die sich hauptberuflich oder neben-/ehrenamtlich, täglich,
sporadisch oder erstmalig mit historischen Abläufen und Ereignissen
beschäftigen. Der Wettbewerb richtet sich auch an Schüler und Schülerinnen.
Die Beiträge müssen nicht extra für den Wettbewerb erstellt werden, dürfen
aber nicht älter als drei Jahre sein. Eingereicht werden können Publikationen,
Fotoserien, Filme/Videos, Drehbücher, CD-ROMs, Theaterstücke, Aufsätze und
anderes als Einzel-, Gruppen- oder Klassenbeiträge.

Es wird ein Sonderpreis für Arbeiten über interkulturelle Beziehungen und
Zu- und Einwanderung ins Ruhrgebiet ausgelobt. Das Thema der Interkulturalität
ist für das Ruhrgebiet historisch nichts Neues, weil hierhin seit dem
19. Jahrhundert bis heute Menschen in großer Zahl eingewandert sind.
Neu aber sind zum Beispiel die Phänomene der globalen Streuung der
Herkunftsländer, der nicht nur ökonomisch zu umreißenden Motive und Art und
Ausmaß der Kulturdifferenz der Migranten. Der relativ hohe Ausländeranteil von
10 Prozent der etwa 5 Millionen im Ruhrgebiet lebenden Menschen legt eine
Beschäftigung mit diesen Themen nahe.

Die unter allen Beiträgen herausragenden Arbeiten werden mit einer Summe von
30.000 EURO durch eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury ausgezeichnet.

Der letzte Wettbewerb "... kein Thema. Bild und Gestalt des Ruhrgebietes" von
1999 bis 2000 konnte 320 Personen zu einer (vielfach) kritischen
Auseinandersetzung und intensiven Beschäftigung mit Aspekten der
Ruhrgebietsgeschichte bewegen. Auch dieses Mal werden die Beiträge wieder in
Kategorien unterteilt: in die von Schülerinnen und Schülern, von historisch
interessierten Laien und von wissenschaftlich und journalistisch professionell
Arbeitenden.

Informationen zum Geschichtswettbewerb Eile und Weile enthält ein Faltblatt, das
auf telefonische Anfrage gerne zugeschickt wird, sowie das Internet unter
www.eileundweile.de.


Organisationsbüro:
Susanne Abeck
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
Emscherallee 11, 44369 Dortmund
fon 0231/931122-90
fax 0231/931122-10
email info@eileundweile.de
URL: www.eileundweile.de





From m.weidner at lwl.org Thu Sep 18 15:38:49 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 18 14:42:01 2003
Subject: [WestG] [TOC] Mitteilungen des Vereins fuer Geschichte und
Heimatpflege Soest, 2003, 33
Message-ID: sf69c394.006@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner", , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 18.09.2003, 14:30


SERVICE: TOC

Mitteilungen des Vereins fuer Geschichte und Heimatpflege Soest
2003
Nr. 33
ISSN 1437-1820


S. 3-8
Boris Krüger / Hans Werner Mais
Der Epitaph des Pfarrers Thomas Schwartz in der Soester Paulikirche

S. 8-11
Dirk Elbert
Vor 110 Jahren
Die Soester werden um eine halbe Stunde betrogen
[betr. Einführung der Mitteleuropäischen Sommerzeit 1893, MEZ]

S. 11-14
Volker Jarren
Am Rande der Gesellschaft
Lebensstationen des Maurergesellen Wilhelm Krämer 1835 bis 1887

S. 15-16
Jahresprogramm bis Dezember 2003






From m.weidner at lwl.org Mon Sep 22 11:07:42 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Sep 22 10:36:49 2003
Subject: [WestG] [AUS] Universitaetsbibliothek Paderborn: Jenny Aloni
(1917-1992), ab 01.10.2003
Message-ID: sf6eca0b.046@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: , Universitätsbibliothek Paderborn
Datum: 22.09.2003, 9:07


AUSSTELLUNG

Leben und Werk der deutsch-israelischen Schriftstellerin Jenny Aloni

Vom 1. bis 31. Oktober 2003 wird im Eingangsbereich der
Universitätsbibliothek eine Ausstellung des Jenny-Aloni-Archivs der
Universität Paderborn gezeigt.

Das Jenny-Aloni-Archiv wurde 1992 durch den Germanisten Prof. Dr. Hartmut
Steinecke gegründet und enthält den literarischen Nachlass der
Schriftstellerin Jenny Aloni, die am 7. September 1917 als Jenny Rosenbaum
in Paderborn geboren wurde und am 30. September 1992 in Ganei Yehuda
(Israel) starb.

Jenny Aloni gilt als die bedeutendste deutschsprachige
Schriftstellerpersönlichkeit Israels ihrer Generation und als eine der
herausragenden Schriftstellerinnen Westfalens und der deutschsprachigen
Gegenwartsliteratur. 1991 erhielt sie den Droste-Preis der Stadt Meersburg
und im gleichen Jahr den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Münster.

Die Ausstellung zeigt Manuskripte, Entwürfe, Tagebücher und Briefe sowie
Bilder und Dokumente. Vorgestellt werden Stationen des Lebens und
Schwerpunkte des Schreibens: Kindheit und Schulzeit, jüdisches Leben im
Nationalsozialismus, Leben in Israel, Wiederbegegnungen mit Deutschland,
soziales Engagement, Literatur als Erinnerung, Formen des Schreibens, Werk
und Wirkung.

Die Ausstellung ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Jenny-
Aloni-Archiv ( http://hrz.upb.de/germanistik/Steinecke/aloni/ ) und der
Universitätsbibliothek ( http://www.ub.uni-paderborn.de ).

Eröffnung: Mittwoch, 1. Oktober 2003, 17.00 Uhr im Eingangsbereich der
Universitätsbibliothek.


INFO

Universitaetsbibliothek Paderborn
Sekretariat
Postfach 16 21
33046 Paderborn
Telefon: 05251/60-2048 - Telefax: -3829
E-Mail: bibliothek@ub.uni-paderborn.de






From m.weidner at lwl.org Mon Sep 22 12:53:50 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Sep 22 11:57:29 2003
Subject: [WestG]
[TOC] Sauerland, Zeitschrift des Sauerlaender Heimatbundes,
September 2003, Nr. 3
Message-ID: sf6ee2f0.095@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", , Internet-Portal "Westfälische
Geschichte"
Datum: 22.09.2003, 11:50


SERVICE: TOC

Sauerland
Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes
ISSN 0177-8110
September 2003
Nr. 3


S. 108-109
Wevering, Hans
Winterberg für die Mitglieder des Sauerländer Heimatbundes ein großes Bergerlebnis

S. 110-112
Teppe, Karl
Kulturlandschaft Sauerland - Nur Kulisse für Tourismus und Freizeitsport?

S. 113-114
Schulte-Hobein, Jürgen
Die Säkularisation im Herzogtum Westfalen - große Ausstellung im Sauerland-Museum
Arnsberg vom 21. September 2003 bis 4. Januar 2004

S. 115-118
Cordes, Werner, F.
200 Jahre Heroldsches Gesangbuch
Zur Verbreitung des "Herold" im kurkölnischen Sauerland

S. 119-121
Feldhagen, Hans Josef
Das St.-Elisabeth-Hospiz in Lennestadt

S. 122-123
Broermann, Werner
Die Zeit verrinnt wie Sand zwischen den Fingern. . .
So sah man vor 36 Jahren vieles und was ist daraus geworden?

S. 124
Reuther, Martin
Hochsauerlandkreis: Zwei Golddörfer im Landeswettbewerb

S. 125-130
Raffenberg, Manfred
Vom Reichtum der plattdeutschen Sprache
Vortrag zum Tag der plattdeutschen Arbeitskreise im Stertschulten-Hof, Cobbenrode, am 10.
Mai 2003

S. 131
Ackermann, Friedhelm
Windvogelzeit

S. 132-133
Wünsch, Heidemarie
Ein Bestwiger Schmuckstück

S. 134
Follmann, Bernd
Laurentius Schefferhoff - der letzte Abt des Klosters Bredelar

S. 137
Vormberg, Martin
Erinnerung an Johannes Hatzfeld zum 50. Todestag

S. 138
Gosmann, Michael
"Westfalens Klosterlandschaft und die Frauen"
Eine anspruchsvolle Vortragsveranstaltung der Historischen Kommission für Westfalen in
Arnsberg am 1. und 2. August 2003

S.139-142
Rothenhöfer, Peter
Von Ramsbeck nach Rom - Römischer Bergbau im Sauerland
Neue Erkenntnisse zum römischen Germanien unter Augustus

S. 144-146
Schmidt, Konrad
Kirche leben - Kirche sein
50 Jahre Kapelle St. Elisabeth in Borntosten

S. 147-148
Frank, Wolfgang
"Mariä Geburt ziehn die Schwalben furt!" Oder?

S. 148-151
Bücher - Schrifttum

S. 153-154
Personalien









From m.weidner at lwl.org Mon Sep 22 13:00:34 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Sep 22 12:28:25 2003
Subject: [WestG] [AKT] Arte: Themenabend Ruhrgebiet, 12.10.2003
Message-ID: sf6ee47d.000@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme aus der Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich


Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 22.09.2003, 10:16

Der Fernsehsender Arte widmet dem Ruhrgebiet einen Themenabend.
Am Sonntag, 12. Oktober, zeigt der Sender unter dem Titel
"Das Ruhrgebiet - Eine deutsche Geschichte"
drei Dokumentationen und einen Spielfilm über die Region zwischen Rhein und
Ruhr und ihren Wandel. Der Themenabend zeichnet das Porträt der
bevölkerungsreichsten Region Deutschlands, die so viele Klischees und
Polarisierungen transportiert wie kaum eine andere. Im Mittelpunkt stehen
zwei Neuproduktionen: "Krupp - Vom Mythos zum Global Player" und "Glück
auf - Drei Leben auf Zeche".

20:40 krupp - das unternehmen (ARTE) (VPS 2045)
Dokumentation
Vom Mythos zum Global-Player
Erstausstrahlung
Die Dokumentation beschreibt die Entwicklung der ehemaligen 'Waffenschmiede
des deutschen Reiches' zum modernen Technologieunternehmen und gewährt
Einblick in einen beispiellosen Krimi deutscher Wirtschaftsgeschichte. Von
Reinhold Böhm, Deutschland 2003.

die verdammten (ARTE)
Spielfilm
OT: La caduta degli dei
Deutsche Synchronfassung
Produktion: Pegaso/Praesidens/Italnoleggio/Eichberg
Regie: Luchino Visconti
Drehbuch: Luchino Visconti, Nicola Badlucco, Enrico Medioli
Kamera: Armando Nannuzzi, Pasquale de Santis
Musik: Maurice Jarre
Produktion: Alfredo Levy, Ever Haggiag
Der Spielfilm zeigt den Verfall einer deutschen Industriellenfamilie, die
von der Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten profitieren will, damit
ihren Abstieg jedoch beschleunigt. 'Die Verdammten' ist der erste von drei
Filmen, die in Viscontis Spätwerk die 'Deutsche Trilogie' bilden. Italien /
Deutschland 1968.

00:10 glückauf - drei leben auf der zeche (ARTE)
Dokumentation
Erstausstrahlung
Florian von Stetten dokumentiert den Wandel im Ruhrgebiet am Beispiel einer
Essener Bergmannsfamilie. Während die Großväter einwanderten, um im
Kohlebergbau Arbeit zu finden, führt die Enkelin genau hier Touristen durch
das Weltkulturerbe 'Zeche Zollverein'. Von Florian von Stetten, Deutschland
2003.

00:55 echt schalke (ARTE)
Reportage
Kamera: Martin Christ, Bernhard Sehne
Die Reportage widmet sich der größten Freizeitleidenschaft im Ruhrgebiet -
dem Fußball. Einfühlsam begleitet die Kamera die Spieler zum Training, die
Familien bei den Vorbereitungen zum großen Spiel und die Kinder zum
Nachwuchstraining. Von Cuini Amelio-Ortiz, Christian Twente, Deutschland
1999.







From m.weidner at lwl.org Mon Sep 22 15:24:36 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Sep 22 14:44:01 2003
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Beteiligung an der Regionale 2004: Radwanderweg,
Ausstellung, Handbuch
Message-ID: sf6f0643.037@lwl-ums.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.09.2003, 12:23


AKTUELLES

Vom Napoleonshügel über verborgene Gärten bis zur künstlichen Ems
LWL beteiligt sich mit drei großen Projekten an der Regionale 2004

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) beteiligt sich mit drei
Projekten an der Regionale 2004. Ein Dutzend LWL-Mitarbeiter arbeitet an einer Ausstellung
über die Ems, einem neuen Weg entlang des Flusses, einem Radwanderführer und an zwei Büchern
über Gärten und Parks in der Region. Das Land NRW übernehme 80 Prozent der Gesamtkosten von
rund 1,6 Millionen Euro, 20 Prozent zahle der LWL, erläuterte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr.
Karl Teppe am Montag (22.9.) in Telgte (Kreis Warendorf).

Neben den 37 Städten und Gemeinden links und rechts der Ems ist auch der LWL Mitglied
bei der Regionale 2004, die im kommenden Frühjahr starten wird. Der Emsauenweg: Lineares
Freilichtmuseum Unter dem Titel "Emsauenweg" bereitet der LWL nach Angaben von Teppe eine
Radwanderroute entlang des Flusses von Warendorf über Telgte und Münster bis nach Rheine vor.
Die 85 Kilometer lange Route stelle als "lineares Freilichtmuseum" nicht nur 100 Naturdenkmäler, archäologische
und kulturhistorisch interessante Objekte und Orte entlang der Ems vor. Teppe: "Der
Emsauenweg wird den Fluss als geographisches und kulturelles Bindeglied zwischen
verschiedenen Orten im wahrsten Sinne erfahrbar machen." An den Stationen entlang des Weges
laden eigens entworfene Stelen, Bänke, Tische, Stege und Türme zu Blicken in die Geschichte
von Mensch und Landschaft ein: So treten zum Beispiel beim Sandabbau in den Kottruper Seen
westlich von Warendorf archäologische Funde vom Neandertaler bis zu den Sachsen zu Tage, die
von einer 100.000 jährigen Landschafts- und Siedlungsgeschichte berichten.

30 Kilometer flussabwärts werden zukünftige Radwanderer mitten in Greven auf den ehemaligen Standort
einer Schiffswerft stoßen. In dieser Werft wurden im 19. Jahrhundert die Emspünten, ein
archaisch anmutender Lastschifftyp, auf Kiel gelegt. Ebenfalls bei Greven wird eine
Installation mit einer großen Plane an die versunkene Burg Schöneflieth erinnern. Die
Mitarbeiter des Westfälischen Museums für Archäologie initiieren auch Veranstaltungen
entlang des Emsauenwegs: In Rheine zum Beispiel wird eine Jahrtausende alte Grabanlage aus
der Jungsteinzeit unter der Beteiligung der Bevölkerung mit zeittypischen Methoden wieder
entstehen. Bei Telgte soll eine 90 Meter lange Pfostenallee einen Grabhügel aus der
Bronzezeit markieren, der durch zwei kreisförmige Gräben von je 15 Metern Durchmesser
eingefasst wird. Nachgebaute Einbäume und ein Floß werden an die Anfänge der
Flussschifffahrt erinnern, während Kunstwerke, Lesungen, Theater- und
Musikveranstaltungen das Programm ergänzen.

Zum Emsauenweg entsteht ein kulturhistorischer Führer im Taschenbuchformat, der sich besonders gut für
Radwanderungen eignet. Während die Beschilderung des Wegs bewusst sparsam mit Texten
ausgestattet wird, gibt der geplante Radwanderführer (zirka 13 Euro, ab Mai 2004 im Handel)
auf insgesamt 200 Seiten Raum, Geschichte und Geschichten zu den einzelnen Stationen zu
erzählen. Die Bodendenkmalpfleger des LWL stellen die Stationen in ihrer geographischen
Reihenfolge von Warendorf nach Rheine vor, zusammen mit detailliertem Kartenmaterial in
einem noch "taschengängigen" Hochformat (12,5x23 cm) und mit einer praktischen
Spiralheftung. Ergänzend zum Führer wird ein touristisches Beiheft erarbeitet.


Ausstellung
Die Ems auf 45 Metern "Alles im Fluss?" fragt die geplante Ausstellung im
Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster ab dem 1. Mai 2004 (bis 28.11.). Sie stellt die
Ems aus naturkundlicher und kulturhistorischer Sicht auf insgesamt 1.350 Quadratmetern
Ausstellungsfläche dar. Die Ausstellung besteht aus drei Bereichen: Im Hof des Museums wird
in einer neugestalteten Außenanlage die Landschaft und eine Nachbildung des Emslaufes auf
45 Metern präsentiert, im Planetarium des LWL-Museums wird eine 40-minütige
Multivisionsshow das Thema behandeln. Der dritte Teil spielt im Inneren des Museums: Hier
zeigen die Ausstellungsmacherinnen, wie der Mensch die Ems von einer Natur- in eine
Kulturlandschaft verwandelt hat. Der Besucher erfährt zum Beispiel, dass der Biber 1750 an
der Ems ausgestorben ist, dass es bereits 1777 erste Pläne zur Emsbegradigung gab oder dass
die Bauern früher das nährstoffreiche Emswasser zum Düngen auf die Felder leiteten. Während
die Ems heute in erster Linie der Erholung dient, war sie früher ein wichtiger Verkehrsweg.

Außerdem hatte sie für die Fischerei - der letzte Emslachs wurde um 1800 gefangen - und als
Mühlenantrieb große wirtschaftliche Bedeutung. Diese Veränderungen können die Besucher
in aufwendigen Dioramen (Inszenierungen) erleben. Bis heute ist die Fluss eine Lebensader
der Natur. Er bietet Lebensräume, Nahrungsangebot, Brutplätze und
Überwinterungsmöglichkeiten für einheimische Tiere wie den Eisvogel. Die Ems beherbergt
aber auch "Neubürger" wie Regenbogenforelle und Amerikanischer Flusskrebs, ebenfalls in
der Ausstellung in Münster zu sehen.


Handbuch und Bildband
Öffentliche Parks und verborgene Gärten Das Projekt "Historische Gärten und Parks" will die
vielen versteckten und teilweise vergessenen grünen Schätze entlang der Ems heben.
Im Frühjahr 2004 wird ein Handbuch sowie ein repräsentativer Bildband über die schönsten und
bedeutendsten Gärten und Parks der Kreise Warendorf und Steinfurt sowie der Stadt Münster erscheinen.
Während das Reisehandbuch (zirka 180 Seiten, rund 12 Euro) 40 frei zugängliche Anlagen vorstellen und
erklären wird, ermöglicht der Bildband (zirka 120 Seiten, rund 35 Euro) dem Betrachter auch
einen Blick hinter die Mauern und Hecken von privaten verschlossenen Besitzen. Etwa 30
verborgene Gärten und Parks stellt das Werk durch hochwertiges Bildmaterial dar. Ergänzt
wird der Bildband durch Beschreibungen der Anlagen sowie durch Interviews mit den Besitzern
einiger prominenter Beispiele wie dem Bischof in Münster oder Freiherr Heeremann (Schloss
Surenburg bei Riesenbeck).

"Die Gärten und Parks der Region sind ihr lebendigstes
Kulturerbe", begründete Teppe den Ansatz des Projektes. Das Spektrum reiche vom
kunstvollen Garten bis zum Garten voller Kunst, vom Park am Herrensitz bis zum Bauern- oder
Klostergarten und vom Landschaftsidyll bis zum Stadtgrün. Bereits seit 2001 arbeite ein
Team des LWL an der Erfassung der Anlagen. Nahezu 150 Anlagen haben die Kunsthistoriker,
Landschaftsarchitekten und Fotografen des Westfälischen Amtes für Landschafts- und
Baukultur und des Westfälischen Landesmedienzentrums schon bereist und begutachtet.
Dabei gehe es nicht nur um den botanischen Wert oder die Regionalgeschichte, auch die Eignung
für kulturelle Veranstaltungen werde für die Aufnahme in einer Datenbank mitbewertet. Seit
einem Jahr seien die "Gartenspaziergänge", die der LWL für interessierte Besucher
organisiere, sehr erfolgreich. Auch zu den historischen Gärten wird es Veranstaltungen im
Rahmen der Regionale 2004 geben.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Website:
http://www.lwl.org





From m.weidner at lwl.org Tue Sep 23 12:27:05 2003
From: m.weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Sep 23 11:52:23 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Gisela Weiss, Maerkisches Museum Witten im
Kaiserreich, Witten, 25.09.2003, 19.00
Message-ID: sf702e1f.031@lwl-ums.itz.lwl.org

Übernahme aus der Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich



Von: Weitkus, Hannelore,
Datum: 23.09.2003, 9:14


AKTUELL: VORTRAG

10. Wittener Archivforum am 25.09.2003, 19.00 Uhr im Märkischen Museum
Witten

Thema:
Sinnstiftung in der Provinz - Wie modern war das Märkische Museum Witten im
Kaiserreich?

Referentin: Frau Dr. Gisela Weiß

Warum sammelt man? Warum sammeln Museen?

Gesammelt worden ist zwar schon seit Jahrhunderten: Seit dem Mittelalter
hatte es die Schatz- und Wunderkammern der Kirche und der Fürsten gegeben,
seit dem 15. Jahrhundert verbreiteten sich humanistische, seit dem 16.
Jahrhundert patrizische Kunst- und Natursammlungen. Aber erst mit dem
Zeitalter der Aufklärung stieg die Zahl der Museen deutlich an. Am Ende des
18. Jahrhunderts existierten vielleicht etwas mehr als hundert Museen, 1914
waren es bereits mehrere tausend. Ihre Existenz und Ausbreitung verdanken
sie einem der umfassendsten Veränderungsprozesse der
Menschheitsgeschichte - dem Übergang von der alten ständischen zur modernen
bürgerlichen Gesellschaft.

Um den Zusammenhang von Museum und Moderne geht es auch in diesem Vortrag,
der sich der Entstehung und frühen Entwicklung der westfälischen
Museumslandschaft widmet. An der Geschichte des Märkischen Museums in
Witten wird dieser Prozess mit vielen Bildern und Textzeugnissen
anschaulich verdeutlicht. Ortsgeschichte mal anders - und noch immer
aktuell...

Dr. Gisela Weiß
Historikerin, geboren 1963 in Hannover, Studium der
Geschichtswissenschaften und Mathematik, der Kunst, Kunstgeschichte und
Volkskunde/ Europäische Ethnologie in Münster. Ausstellungstätigkeit,
Publikations- und Vortragstätigkeit zu stadt- und regionalhistorischen
Themen, insbesondere der Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Derzeit tätig
am Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster.


Mit seiner Vortragsreihe "Archivforum" will das Stadtarchiv Witten
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Heimatforschern sowie
Schülerinnen und Schülern Gelegenheit geben, ihre (neuesten)
Forschungsergebnisse zur Wittener Stadtgeschichte der Öffentlichkeit
vorzustellen. Im Anschluss an die jeweilige Präsentation der Referenten
bietet sich die Möglichkeit zur öffentlichen Diskussion und Aussprache. Die
Archivforen finden an wechselnden Orten in Witten statt, wobei die Wahl der
Veranstaltungsorte am jeweiligen Thema orientiert ist. Nicht selten
präsentieren wir die Archivforen in Räumlichkeiten, die nur bedingt
öffentlich zugänglich sind oder wenig Beachtung finden.

Dr. Martina Kliner-Fruck






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Sep 24 16:42:24 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed Sep 24 16:06:23 2003
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelisches Freilichtmuseum Detmold, Aktionswoche
Hanf, 25.09.-28.09.2003
Message-ID: sf71bba2.073@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 23.09.2004, 14:56


AKTUELL

"Hanf" im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold

Historisches und aktuelles rund um das Thema "Hanf "- also zu den Fasern
Flachs, Hanf und Brennnessel - bietet die Aktionswoche für Einzel- wie Gruppenbesucher im
Westfälischen Freilichtmuseum Detmold vom Donnerstag (25. September) bis Sonntag (28.
September). Täglich ab 10 Uhr bietet das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) im Paderborner Dorf Spannendes und Lehrreiches zu Pflanzen, Fasern und Stoffen.

Anbau und Bearbeitung, Nutzung und Geschichte der pflanzlichen Fasern sind heute trotz eines
Modetrends zu "naturnaher" Kleidung nicht auf den ersten Blick zu erfassen. Rund um die
pflanzlichen Fasern bietet das LWL-Museum verschiedene Aktivitäten zum Zuhören, Schauen
und Mitmachen an. Neben den aktuellen Verwendungen der Pflanzenfasern finden sich auch
historische Objekte zu Hanf, Flachs und Brennnessel, die zum Vergleichen ebenso anregen wie
zum Berühren. Die Besucher können den mühsamen Hergang beobachten, wie mit Flachsgeräten
geriffelt, gebrochen, gehechelt und Flachs und Hanf versponnen wird. Ergänzende
Erklärungen geben dabei die Handwerkerinnen sowie Bilder und Textinformationen.

Dass die Frage, wie denn aus einem Pflanzenstängel ein Hemd wird, auch von verschiedenen
Filmemachern aufgegriffen worden ist, belegen Filmausschnitte zur Flachs- und
Hanfgewinnung, die im Haus Rau gezeigt werden. Tiefergehende Informationen vermittelt ein
Büchertisch mit historischen und aktuellen Publikationen zum Thema, oder ein Rundgang zum
Thema Flachs, zu dem ein Prospekt "Textiles" im Info-Büro erhältlich ist: Der Themenweg
führt vorbei an der Bokemühle, der Bleichwiese, am Flachsdörrofen zum Haus Rau.

Kulinarisches zum Hanf bietet die Museumsbäckerei mit "Hanfwickeln", die aus Hefeteig
gebacken werden. Am Samstag (27.9.) arbeiten ein Seiler und eine Hanfspinnerin im
Valepagenhof des Paderborner Dorfes. Außerdem können mehr Interesse aller Altersgruppen
ab sechs Jahren im Haus Rau Karten mit Modeln bedrucken.

Gleichzeitig stellt in der ehemaligen Fasanerie im unteren Bereich des Museums die Münsteraner
Textilbildhauerin Angela Toth-Dorn ihre Arbeiten aus. Sie zeigt Objekte aus pflanzlichen Fasern, die sie
künstlerisch "verdichtet" hat. Die Künsterlerin ist am 27./28. September auch persönlich
in der Ausstellung anzutreffen.


INFO

Eine Übersicht über alle Aktionen ist erhältlich beim Info-Büro, Tel.: 05231/706-104.

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
D - 32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0
Fax: 05231/706-106
E-mail: wfm-detmold@lwl.org

geöffnet dienstags - sonntags 9 - 18 Uhr
Eintritt: fünf Euro, ermäßigt 1,60 Euro, Familientageskarte 10 Euro

Internet:
www.freilichtmuseum-detmold.de,





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Sep 24 17:07:25 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 25 00:48:17 2003
Subject: [WestG] [KONF] Polen im Ruhrgebiet 1870-1945, Ruhr-Universitaet
Bochum, 06.-09.11.2003
Message-ID: sf71c146.008@lwlapp.itz.lwl.org

Übernahme aus der Liste "Geschichtskultur-Ruhr"
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich


Von: "Mailingliste 'Geschichtskultur-Ruhr'"
Datum: 24.09.2003, 8:51


TAGUNG

Seminar für Osteuropäische Geschichte Katedra Stosunków Miedzynarodowych
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Uniwersytet im. Mikolaja
Kopernika w Toruniu

Deutsch-polnische Tagung
"Polen im Ruhrgebiet 1870 - 1945"

unter der Schirmherrschaft des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln
6. - 9. November 2003


Internationales Begegnungszentrum (IBZ) der Ruhr-Universität Bochum "Hof
Beckmann"


Vorläufiges P r o g r a m m Stand 23.09.2003

Do. 6.11.

Anreise (Wald- und Golfhotel Bochum)
18.15 Uhr Abfahrt Shuttle-Bus zum IBZ
18.30 Uhr Abendessen im IBZ
20.00 Uhr Eröffnung der Tagung: Prof. Dr. Dittmar Dahlmann, Direktor des
Seminars für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn, Prof. Dr.
Zbigniew Karpus, Instytut Historii UMK Torun, Frau Elzbieta Sobótka,
Generalkonsulin der Republik Polen in Köln
20.15 Uhr Josef Herten (Düsseldorf): Kaczmarek und andere: Polen im
Ruhrgebiet gestern und heute


Fr. 7.11.

09.00 Uhr Dr. Valentina Maria Stefanski (Bochum):
Polnische Arbeitsmigranten im Ruhrgebiet und die preußische Obrigkeit
1871-1918
[Stosunek wladz pruskich do robotników polskich w Zaglebiu Ruhry w l.
1871-1918]

Dr. Witold Matwiejczyk (Lublin):
Miedzy integracja religijna a izolacja spoleczna: Katolicy polscy w
Zaglebiu Ruhry w latach 1871-1914
[Zwischen kirchlicher Integration und gesellschaftlicher Isolation:
Polnische Katholiken im Ruhrgebiet 1871-1914]

11.00 Uhr Kaffeepause

Prof. Dr. Ryszard Kaczmarek (Katowice/Kattowitz):
Polscy socjalisci w Zaglebiu Ruhry 1893-1914
[Polnische Sozialisten im Ruhrgebiet 1893 - 1914]

Dr. Oliver Steinert (Mainz):
Die Integration polnischer Einwanderer im Ruhrgebiet und in Berlin
1871-1918: Ein Vergleich
[Integracja emigrantów polskich w Zaglebiu Ruhry i w Berlinie 1871-1918:
studium porównawcze]

13.00 Uhr Mittagessen

15.00 Uhr Prof. Dr. Anastazy Nadolny (Pelplin):
Problemy duszpasterstwa dla Polaków w Zaglebiu Ruhry na przykladzie losów
ks. Lissa
[Die Frage der Polenseelsorge im Ruhrgebiet am Beispiel des Schicksals von
Priester Liss]

Dr. Susanne Peters-Schildgen (Ratingen-Hösel):
Das polnische Vereinsleben im Ruhrgebiet zur Zeit des Kaiserreiches und der
Weimarer Republik: Ein Vergleich
[Dzialalnosc towarzystw polskich w Zaglebiu Ruhry w latach 1871- 1932:
studium porównawcze]

17.00 Uhr Kaffepause

Prof. Dr. Jan Molenda (Warszawa/Warschau):
Robotnicy polscy w Zaglebiu Ruhry w latach I wojny swiatowej
[Polnische Arbeiter im Ruhrgebiet während des 1. Weltkrieges]

Prof. Dr. Zbigniew Karpus (Torun/Thorn):
Obozy dla Polaków - zolnierzy rosyjskich w Nadrenii-Westfalii w czasie I
wojny swiatowej
[Die Internierungslager für polnische Soldaten der russischen Armee in
Nordrhein-Westfalen während des 1. Weltkrieges]

Prof. Dr. Henryk Chalupczak (Lublin):
Dzialalnosc oswiatowa Polaków na terenie Westfalii i Nadrenii w okresie
miedzywojennym
[Das polnische Bildungswesen im Ruhrgebiet in der Zwischenkriegszeit]

20.00 Uhr Empfang des Generalkonsulates der Republik Polen


Sa. 8.11.

09.00 Prof. Dr. Jerzy Kozlowski (Poznan/Posen):
Zjednoczenie Zawodowe Polskie i jego dzialalnosc w Zaglebiu Ruhry 1902 -
1939
[Polnische Berufsvereinigung (ZZP) im Ruhrgebiet 1902-1939)

Dr. Andreas Kossert (Warszawa/Warschau):
"Kuzorra, Szepan und Kalwatzki: Polnischsprachige Masuren im Ruhrgebiet
[Kuzorra, Szepan i Kalwatzki: Mazurzy mówiacy po polsku w Zaglebiu Ruhry]

Britta Lenz (Bonn):
Polnische Turn- und Sportvereine im Ruhrgebiet 1918 - 1939
[Polskie towarzystwa sportowe i gimnastyczne w Zaglebiu Ruhry 1918-1939]

12.00 Uhr Mittagessen

13.00 Uhr Exkursion ins Revier

20.00 Uhr Deutsch-polnischer Abend


So. 9.11.

09.00 Uhr Prof. Dr. Miroslaw Piotrowski (Lublin):
Wychodzstwo polskie w Zaglebiu Ruhry jako obiekt polsko-niemieckiej gry
dyplomatycznej okresu 20-lecia miedzywojennego
[Polen im Ruhrgebiet als Objekt der deutsch-polnischen Beziehungen 1918 -
1939]

Christoph Seidel (Bochum):
Polnische Zwangsarbeiter im Ruhrbergbau, 1940 - 1945
[Polscy robotnicy przymusowi w kopalniach Zaglebia Ruhry 1940 - 1945]

11.00 Uhr Johannes Hoffmann AOR (Dortmund):
Posener Polen und Masuren in der Erinnerungskultur des Ruhrgebietes
[Polacy z Poznanskiego i Mazurzy w swiadomosci kulturowej Zaglebia Ruhry]

12.00 Uhr Abschlußdiskussion

13.00 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr Abreise


Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung unter
osteuropa@uni-bonn.de ist erforderlich.




From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Sep 24 17:08:38 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 25 00:48:18 2003
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2003/17
Message-ID: sf71c1a2.009@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans Mühl", Redaktion
Nordrhein-Westfälische Bibliographie
der Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Datum: 24.09.2003, 8:20


SERVICE: LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB
Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" an dieser
Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service auf die jeweils aktuelle
Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB Münster an. In ihr werden Titel
(inklusive ULB-Signatur für die Bestellung über den OPAC) zum Thema
"Westfalen" verzeichnet. Sie sind von der Bibliothek käuflich oder
aufgrund ihrer Veröffentlichung im Landesteil Westfalen
(Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) als Pflichtexemplare
erworben worden.



Die Neuerwerbungsliste 2003/17 für den Zeitraum vom 30.08.2003 bis zum
13.09.2003 mit insgesamt 56 Titeln ist unter der URL

http://cgi08.uni-muenster.de:8408/exec/ULB/new-create.pl?fach=wes

abrufbar.


Die Titel können online über den OPAC der ULB bestellt werden unter:

http://superfix.uni-muenster.de/cgi-webOPAC/bridgeMain.pl?
maskID=001&tagNO=&functionID=1&Language=De&SignalPort=3048&
ServerLogin=wopaculb&ServerDatabase=maindb&Z3950=off&Z3950
User=gast&BaseUrl=wopac.shtml

Hinweise
zum Sammelgebiet "Westfalen" finden Sie unter:
http://www.uni-muenster.de/ULB/mswestf/index.html,

zum Erwerbungsprofil "Westfalen" unter
http://www.uni-muenster.de/ULB/fach-im-fokus/wes/wes-erwprofil.html


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB)
- Redaktion Nordrhein-Westf. Bibliographie -
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24074

E-Mail: muhl@uni-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 25 16:15:00 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 25 16:18:37 2003
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, Blaetter der Heimat fuer die Stadt
Hemer, September 2003, Heft 3
Message-ID: sf730c2a.020@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 15.09.2003, 15:20


SERVICE: TOC

Der Schluessel
Blaetter der Heimat für die Stadt Hemer
September 2003,
Jahrgang 48
Heft 3

S. 85-87
Gerd Herchenröder
Gedanken zum 650jährigen Bestehen der Burg Klusenstein

S. 88-90
Th. Baader
Friedrich Woeste (15.2.1807-7.1.1878)

S. 90-105
Alfred und Helga Meyer, geb. Pfänder
"Alexander Pfänder - Ein Leben für die Philosophie"

S. 106-108
Georg Mieders
Die neue Skulptur "Aufstieg zum Erfolg"

S. 108-117
Willi Lahrmann
Jahre der Kriegsgefangenschaft (3)
[betr. Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion]

S. 118-130
Hemer aktuell

S. 131-144
Sabine Spielfeld-Raupach
Kleine Heimatchronik
2. Vierteljahr 2003










From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 25 16:21:48 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Sep 25 16:18:52 2003
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter fuer den Raum Hagen und
Iserlohn, Oktober 2003, H. 10
Message-ID: sf730c2c.032@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner", , Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Datum: 25.09.2003, 15:22


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn
Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V.
Oktober 2003
Jahrgang 64
Heft 10

S. 361-367
Helmut Lingen
Hohenlimburg 1913 - Unsere Stadt vor 90 Jahren
Teil 1: Bürger, Verwaltung und sonstige Einrichtungen

S. 369-370
Jürgen Kramer
Hohenlimburger Stadtchronik 2003, Teil 1

S. 371-372
Buchbesprechungen

S. 372
Ein Nachtrag zu "Neue Funde von Westhofen"

S. 374
Hans-Dieter Schulz
Was bedeutet der Flurname "Schnaal" in der Rahmede

S. 386-388
Hannsjörg Gietenbruch
Aus dem Geschlecht Brabeck-Letmathe

S. 388-390
Hannsjörg Gietenbruch
Emil Münsterberg - Bürgermeister von Iserlohn 1889-1892

S. 390-394
Horst Ludwigsen
Vom Sinn einer plattdeutschen Bibelübersetzungen oder
Vom Zauber des fremden Testaments

S. 394-400
Heimatpost







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Sep 29 13:15:27 2003
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon Sep 29 12:22:07 2003
Subject: [WestG] [WWW] Bibliothekskatalog NW Staatsarchiv Muenster im
Internet zugaenglich
Message-ID: sf782280.058@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Annette Hennigs", annette.hennigs@stams.nrw.de
Datum: 26.09.2003, 14:34


WWW

Bibliothekskatalog NW Staatsarchiv Muenster im Internet zugänglich

Seit September 2003 ist der Katalog der Dienstbibliothek des Staatsarchivs
Münster im Internet zugänglich. Damit steht der Öffentlichkeit ein wichtiger
Bibliothekskatalog zur westfälischen Landesgeschichte, zu den historischen
Hilfswissenschaften und dem Archivwesen zur Verfügung.

Der Gesamtbestand der Bibliothek umfasst rd. 125.000 Bände (Präsenzbestand).
Davon zählen 28.000 Bände zum historischen Buchbestand (vor 1900 erschienene
Literatur)

Die Schwerpunkte der Sammlung bilden folgende Bereiche:

* Geschichte und Landeskunde Westfalens und angrenzende Gebiete
* Allgemeine deutsche Landeskunde
* Urkundenbücher, Quellensammlungen, Regesten
* Archivkundliche Veröffentlichungen, Führer und Inventare
* Historische Hilfswissenschaften
* Amtsdrucksachen, Gesetzesblätter
* Periodika (Westfalen und allgemeine deutsche Landeskunde, Archivwesen)

Als Sondersammlungen sind zu nennen:

* Schulprogramme (40.000 St., gesondert verzeichnet)
* Verwaltungsberichte und Haushaltspläne der Kreise, Städte
und Gemeinden des Archivsprengels (25.000 St., aus den Jahren 1860-2000,
gesondert verzeichnet)
* Volumen Dissertationum Juridicarum (1.750 juristische Dissertationen aus dem
18. und 19. Jahrhundert)

Der Katalog (im OPAC des Bibliotheksverbundes der Behördenbibliotheken NRW)
ist online abfragbar unter der URL:

http://bvlb.nrw.de/wwwopac/

Über den Filter kann die Recherche auf den Bestand des Staatsarchivs Münster
(STAMS) eingeschränkt werden. (Sollte sich der Web-OPAC automatisch neu
laden, stellen Sie wieder die Bibliothek "Staatsarchiv Münster" ein.)

Enthalten ist der Altbestand (Verfasser und Sachtitel von A - Sch) sowie
sämtliche Neuzugänge ab 1993 (ohne Schulprogramme u. Verwaltungsberichte).

Die Bestände können im Lesesaal des Staatsarchivs während der Öffnungszeiten
eingesehen werden. Eine Ausleihe ist grundsätzlich nicht möglich. Ein
Anschluss an den Leihverkehr der deutschen Bibliotheken besteht nicht.

Öffnungszeiten des Staatsarchivs Münster:
Mo-Mi, Fr: 8.30 Uhr bis 16 Uhr, Do: 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr.
Akten-/Bücherausgabe 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr stündlich.

Weitere Informationen unter http://www.archive.nrw.de
Anfragen per Email richten Sie bitte an poststelle@stams.nrw.de


INFO

Dr. Annette Hennigs
NRW Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
E-Mail: annette.hennigs@stams.nrw.de
Tel.: 0251 / 4885-130
Fax: 0251 / 399250-50





From rita.boerste at lwl.org Tue Sep 30 15:46:38 2003
From: rita.boerste at lwl.org (=?ISO-8859-1?Q?Rita=20B=F6rste?=)
Date: Tue Sep 30 14:55:32 2003
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Scharfrichter in der Fruehen Neuzeit,
Hagen, 15.10.03
Message-ID: sf799761.047@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum"
Datum: 30.09.2003, 11:53

15. Oktober 2003, 19.00 Uhr
Scharfrichter in der Frühen Neuzeit

Vortrag von Dr. Gisela Wilbertz, Stadtarchiv Lemgo
Vortragssaal im Historischen Centrum Hagen

Wer den Begriff "Scharfrichter" hört, denkt in der Regel nur an den "unehrlichen", angeblich aus der Gesellschaft ausgeschlossenen Strafvollstrecker. Diese einseitige Sicht verstellt den Blick auf mögliche andere Aspekte. Der Beruf des Scharfrichters hat eine Geschichte.

Er war vom Spätmittelalter bis in die Moderne langfristigen Wandlungsprozessen unterworfen und erfuhr regional unterschiedliche Ausprägungen. Im Zentrum des Vortrags steht die Frühe Neuzeit (1500-1800). Einen regionalen Schwerpunkt bildet die ehemalige Grafschaft Mark.

Zu den inhaltlichen Themen gehören Fragen der inneren Berufsstruktur (Qualifikation, Position innerhalb der frühmodernen Verwaltung, Verhältnis zu Vorgesetzten und Untergebenen), Erscheinungsformen sozialer und geographischer Mobilität (Herkunft und Verbleib, Heiratsverbindungen, Berufe der Söhne, Ehepartner der Töchter) sowie Facetten aus Alltag und Lebenswelt (Tätigkeitsbereiche, ökonomische Verhältnisse, soziale Kontakte).

Die Referentin: Dr. Gisela Wilbertz

Studium der Geschichtswissenschaft, Romanistik und Volkskunde in Münster und Hamburg. Leiterin des Stadtarchivs Lemgo. Forschungsschwerpunkte: Sozial- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (bes. der Scharfrichter und Abdecker), jüdische Geschichte, Frauen- und Geschlechtergeschichte.

Veröffentlichungen u.a.:

Scharfrichter und Abdecker im Hochstift Osnabrück. Zur Sozialgeschichte zweier "unehrlicher Berufe" im nordwestdeutschen Raum vom 16. bis zum 19. Jahrhundert, Osnabrück 1979 (Diss.).

Bochumer Frauen, Bochum 1991.

Hexenverfolgung und Regionalgeschichte. Die Grafschaft Lippe im Vergleich (Hrsg. mit Jürgen Scheffler und Gerd Schwerhoff), Bielefeld 1994.

Spuren im Stein. Ein Bochumer Friedhof als Spiegel jüdischer Geschichte (Hrsg. mit Manfred Keller), Essen 1997.

Biographieforschung und Stadtgeschichte. Lemgo in der Spätphase der Hexenverfolgung (Hrsg. mit Jürgen Scheffler), Bielefeld 2000.

Engelbert Kaempfer (1651-1716) und die kulturelle Begegnung zwischen Europa und Asien (Hrsg. mit Sabine Klocke-Daffa und Jürgen Scheffler), Lemgo 2003.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71 - 75
58091 Hagen
Tel. 0 23 31 207 27 40
Fax 0 23 31 207 24 47
URL: http://www.historisches-centrum.de