E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2009 - 02


 
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 2 10:51:19 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Feb 2009 10:51:19 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/03
Message-ID: 4986D027.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 30.01.2009, 14:12


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-03 für den Zeitraum vom
20.01.2009 bis zum 24.01.2009 mit insgesamt 41 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-03&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 2 11:13:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Feb 2009 11:13:21 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Osnabrueck in der NS-Zeit, Osnabrueck, 06.03.2009
Message-ID: 4986D551.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karsten Igel"
Datum: 01.02.2009, 15:40


KOLLOQUIUM

Osnabrück in der NS-Zeit
4. Kolloquium des Arbeitskreises
Osnabrück, Freitag 6. März 2009, Rathaus, Ratssitzungssaal

Die große Welle von stadt- und regionalhistorischen
Untersuchungen über die NS-Zeit ist zwar inzwischen abgeebbt,
und mit der 2006 erschienenen Stadtgeschichte liegt inzwischen
auch für Osnabrück eine moderne Darstellung vor - gleichwohl
bleibt das Thema aktuell. Nicht allein stellen sich auf der
erreichten Grundlage weitere, auch neue Forschungsfragen.

Über die fachinterne Diskussion in verschiedenen Disziplinen
hinaus liegt in dieser Epoche eine besondere didaktische
Herausforderung. Immer wieder neu ist ein angemessener
öffentlicher Umgang mit der NS-Vergangenheit zu suchen: sei es
in der Geschichte der eigenen Wissenschaft oder Institution, in
der historischen Bildungsarbeit oder in der Erinnerungskultur
überhaupt - wie im großen so auch im kleinen, lokalen Rahmen.

Mit seinem vierten Forschungskolloquium möchte der 2005
gegründete Osnabrücker Arbeitskreis für Stadtgeschichte ein
Forum bieten, um aktuelle Arbeiten und Vorhaben aus diesem
Themenfeld vorzustellen und zu diskutieren. Der Bogen der
Vorträge spannt sich inhaltlich von der Geschichte örtlicher
Einrichtungen über den Städtebau bis zum Stadtmarketing,
methodisch vom Projektbericht bis zur Darstellung von "Oral
History" im Film. Die Beiträge beziehen sich überwiegend auf
Osnabrück, daneben auf die Nachbarstädte Georgsmarienhütte
und Melle.

Anmeldungen bitte bis zum 22. Februar an:
E-Mail: karsten.igel at uni-muenster.de oder
E-Mail: nicolas.ruegge at nla.niedersachsen.de

Programm:

10.00 Uhr bis 12.30 Uhr

Begrüßung, Einführung

Hermann Queckenstedt (Osnabrück)
Kirche und Zwangsarbeit in Osnabrück

Thorsten Heese (Osnabrück)
"Haus der Heimat" -
Museum und Pädagogik im Nationalsozialismus

Bodo Zehm (Osnabrück)
Dr. Hans Gummel -
Archäologe und Museumsleiter in Osnabrück 1929-1939

13.30 Uhr bis 15.00 Uhr

Inge Becher (Georgsmarienhütte)
Das Projekt "Georgsmarienhütte während der NS-Zeit"

Thomas Grove (Bissendorf)
Nationalsozialistischer Städtebau in Melle

15.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Martin Siemsen (Osnabrück)
Die Möser-Woche 1936

Renate Frankenberg (Osnabrück)
Das "ZeitSeeing"-Konzept der Osnabrücker Stadtführung
zur NS-Geschichte

Michael Kaiser (Wallenhorst)
"Erinnerungsstücke". Ein studentisches Filmprojekt über
Osnabrück im Nationalsozialismus (mit Vorführung einer Vorstudie
zu dem Film: "Erinnerungsstücke - Osnabrück während des 3.
Reiches - eine Spurensuche"


INFO

Kontakt:
Karsten Igel
Verein für Geschichte und Landekunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabr?ck
E-Mail: histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 3 10:36:59 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Feb 2009 10:36:59 +0100
Subject: [WestG] [LIT] LWL gibt Fuehrer zu den Roemerlagern Oberaden
undBeckinghausen heraus
Message-ID: 49881E49.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.02.2009, 14:26


LITERATUR

Mediterrane Luxushäuser mitten im Militärlager
LWL gibt Führer zu den Römerlagern Oberaden und Beckinghausen
heraus

20 Jahre vor der Varusschlacht, also 11 v. Chr, legten die Römer
im heutigen Bergkamener Stadtteil Oberaden (Kreis Unna) einen
mit 56 Hektar Gesamtfläche gewaltigen Stützpunkt an. "Es ist ein
wahrer Glücksfall: Anhand der Jahresringe der gefundenen
Eichenpfosten lässt sich die Gründung exakt festlegen", so Dr.
Johann-Sebastian Kühlborn, langjähriger Leiter der
provinzialrömischen Archäologie des Landschaftverbandes
Westfalen-Lippe (LWL). Kühlborn ist Autor des dritten Heftes der
Reihe "Römerlager in Westfalen", das die Altertumskommission
Westfalen beim LWL jetzt herausgebeben hat. Das Heft beschreibt
unter anderem die Lager Oberaden und Beckinghausen.

Das Lager fällt in die Zeit der Feldzüge des Drusus. Die bei den
Grabungen zutage getretenen Gebäudegrundrisse lassen kaum
Zweifel daran, dass der römische Feldherr zeitweise selbst in
Oberaden war. Der Kommandeurspalast und luxuriöse Villen nach
mediterranem Vorbild mitten im Militärlager ermöglichten den
höchsten Offizieren, ihrer gewohnten Lebensweise auch im rauen
Norden nachzugehen.

Der dauerhafte Aufenthalt mehrerer tausend Soldaten weit
entfernt vom Imperium Romanum machte einen hohen
Versorgungsaufwand notwendig, der vermutlich durch das
nahegelegene Uferkastell Beckinghausen gewährleistet wurde. Über
den Wasserweg konnten Güter aller Art nach Beckinghausen
transportiert und im Schutz der Befestigung verladen werden.

Trotz der gewaltigen Bau- und Versorgungsmaßnahmen blieben die
Römer nicht lange. Bereits nach drei Jahren haben sie beide
Lager wieder aufgegeben. Diese und weitere Erkenntnisse haben
langjährige Grabungen vor Ort erbracht. Die Ergebnisse werden
auf 44 Seiten mit 31 Abbildungen von der Altertumskommission für
Westfalen im dritten Heft der Reihe "Römerlager in Westfalen"
präsentiert.


INFO

Johann-Sebastian Kühlborn: Oberaden, Stadt Bergkamen, Kreis
Unna, und Beckinghausen, Stadt Lünen, Kreis Unna
Heft 3 der Reihe "Römerlager in Westfalen",
44 Seiten, 31 Abbildungen, ISSN 1866-640X, drei Euro

Bezug:
Altertumskommission für Westfalen
An den Speichern 7
48157 Münster,
Tel.: 0251 591-8990
E-Mail: altertumskommission at lwl.org

Das Heft ist außerdem erhältlich in folgenden Museen:
LWL-Museum für Archäologie, Herne
LWL-Römermuseum, Haltern am See
Museum in der Kaiserpfalz, Paderborn
Stadtmuseum Bergkamen
Museum der Stadt Lünen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 3 10:51:06 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Feb 2009 10:51:06 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 403, Dezember 2008
Message-ID: 49882199.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 03.02.2009, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 403
Dezember 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169




[keine Seitenangaben, in Auswahl AS]


Reding, Paul
Vom Adelshaus zum Städtischen Museum
Daten und Fakten zur Museumsgründung im Werler Haus Rykenberg

Beaugrand, Günter
Das "Jägerken von Soest" erfreute sich an Pumpernickel und Speck
Simplicius Simplicissismus lebte 1636 im Kloster Paradiese

Gernert, Wolfgang
Hundert Jahre sind ein guter Anfang
Die Burg Altena stand Pate für Jugendherbergen in aller Welt

Kunz, Ulrich
Eine alte Tradition lebt fort
Das "Beckumer Hirtenlied" erklingt zur Weihnachtszeit in der
St. Stephanus-Kirche

Köpke, Gerd
Der Hausspatz - klammheimlich auf dem Rückzug
Der einstige "Allerweltsvogel" hat Seltenheitswert bekommen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 4 11:37:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Feb 2009 11:37:51 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Historikerpreis_der_Stadt_Muenster_f?=
=?utf-8?q?=C3=BCr_Henryk_Samsonowicz?=
Message-ID: 49897E0F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 03.02.2009, 13:02 >>>


AKTUELL

Historikerpreis der Stadt Münster für Henryk Samsonowicz
Ehrung für den polnischen Gelehrten am 8. Februar / Historiker
von europäischem Rang

Am Sonntag, 8. Februar, verleiht Oberbürgermeister Dr. Berthold
Tillmann in einer Feierstunde im Festsaal des Rathauses zum
siebten Mal den Historikerpreis der Stadt Münster. Eine
hochkarätig besetzte Jury hatte im Sommer 2008 dem Rat der Stadt
Münster einhellig empfohlen, den polnischen Historiker Prof. Dr.
Henryk Samsonowicz mit dem Preis der Stadt Münster zu ehren. Der
Rat ist der Empfehlung der Jury einstimmig gefolgt.

"Ein Wissenschaftler, der die europäische Geschichte über zehn
Jahrhunderte im Blick hat und diese dem breiten Publikum in sehr
lesbaren Publikationen nahezubringen versteht, ist der ideale
Preisträger der Stadt Münster, die den Historikerpreis
anlässlich der 330-Jahr-Feier des Westfälischen Friedens - einem
tatsächlich europäischen Frieden - gestiftet hat", meint
Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann.

Beeindruckendes Spektrum

Samsonowicz arbeitet zur Wirtschafts-, Sozial-, Mentalitäts-,
Stadt- und politischer Geschichte. "Dieses umfassende Spektrum
in thematischer Hinsicht wie auch im Hinblick auf die rund
1000-jährige Zeitspanne in seinem Werk hat die Jury beeindruckt",
fasst die Beigeordnete für Kultur der Stadt Münster, Dr. Andrea
Hanke, das Urteil der Juroren zusammen.

"Ein besonderer Aspekt seiner Arbeit ist, die polnische
Geschichte nicht als rein nationalgeschichtliche, sondern im
Kontext der ostmitteleuropäischen und gesamteuropäischen
Geschichte zu sehen", ergänzt der Historiker Prof. Dr. Peter
Funke von der Universität Münster als Mitglied der Jury.

Die Jury nennt Henryk Samsonowicz einen europäischen
Intellektuellen und herausragenden Vertreter der
zeitgenössischen polnischen Geschichtswissenschaft. Der
Mediävist sei ein Historiker von "wahrhaft europäischem Rang".

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hatte Samsonowicz In
den 1980er Jahren maßgeblichen Anteil am Erfolg der
Solidarnosc-Bewegung. Von 1980 bis 1982 war er Reformrektor der
Universität Warschau und von 1989 bis 1990 Erziehungsminister
der ersten nichtkommunistischen Regierung Polens.

Historikerpreis der Stadt seit 1978

1978 hat die Stadt Münster anlässlich der 330-Jahr-Feier des
Westfälischen Friedens den Historikerpreis der Stadt Münster
gestiftet. Mit dem Historikerpreis soll ein großes Werk der
europäischen Geschichtsschreibung oder das Lebenswerk einer
Historikerin, eines Historikers, das zu wesentlichen Teilen der
europäischen Geschichtsschreibung gewidmet ist, gewürdigt
werden. Der Preis in Höhe von 12.500 Euro wird alle fünf Jahre
ausgelobt.

Nach vier Preisträgern aus Deutschland (1984 Thomas Nipperdey,
1988 Hans-Peter Schwarz, 1998 Konrad Repgen, 2003 Reinhart
Koselleck) und zwei Preisträgern aus der westlichen Historiker-
und Gelehrtenwelt, Gordon A. Craig (USA) und 1993 Jacques Le
Goff (Frankreich), hat die Jury 2008 den Historikerpreis der
Stadt Münster Henryk Samsonowicz (Polen) zuerkannt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 4 11:40:34 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Feb 2009 11:40:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Beziehung zwischen Mann und Frau im Mittelalter, Herne,
06.02.2009
Message-ID: 49897EB2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.02.2009, 09:04


AKTUELL

Ehe oder Liebe? Beziehung zwischen Mann und Frau im Mittelalter
Vortrag im LWL-Museum für Archäologie

Das LWL-Museum für Archäologie in Herne lädt an diesem Freitag
(6.2.) um 20 Uhr zu einem Vortrag über Ehe und Liebe im
Mittelalter ein.

Professor Dr. Klaus van Eickels von der Universität Bamberg
berichtet, wie bedeutend die Ehe im Mittelalter für politische
und private Bündnisse gewesen ist - und beleuchtet vor allem die
oft vernachlässigte Rolle der Frau. Oft hing die politische
Stabilität der Adelsbeziehungen von den Frauen ab, welche durch
Ehebündnisse die verschiedenen Häuser miteinander verbanden.
Trotz dieser Bedeutung war es Frauen oft nicht möglich, aktiv an
politischen Geschehnissen teilzunehmen - nicht zuletzt, weil
ihnen oftmals Unzucht unterstellt wurde, wenn sie persönliche
Vertrauensbeziehungen zu Adligen aufbauen wollten.

Der Vortrag ist kostenfrei und findet im Rahmen eines
wissenschaftlichen Kolloquiums zur Vorbereitung der großen
Mittelalterausstellung "Aufruhr1225! Ritter, Burgen und
Intrigen" statt, die ab Februar 2010 in Herne gezeigt werden
wird.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 5 10:30:17 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Feb 2009 10:30:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Archivkino in Bochum, Jahresprogramm 2009
Message-ID: 498ABFB8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.02.2009, 07:34
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Archivkino

Das Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, das Presse- und
Informationsamt der Stadt Bochum und das Kommunale Kino der VHS
präsentieren in Kooperation Filme mit lokalem Schwerpunkt. Der
Eintritt ist frei.

Donnerstag, 26. Februar, 19 Uhr
Franzosen im Revier: der Ruhrkampf 1923
Autor u. Regie: Claus Bredenbrock; Prod.: WDR, 2008. 45 Min.
Der Regisseur wird anwesend sein.

Donnerstag, 26. März, 19 Uhr
Die 10-Jahres-Schau 1953 bis 1962
Prod.: Presse- und Informationsamt der Stadt
Bochum, 1963. 101 Min.

Donnerstag, 30. April, 19 Uhr
Bochum: Blume im Revier
Autorin u. Regie: Martina Müller; Prod.: WDR, 2003. 44 Min.
Die Regisseurin wird anwesend sein.

Donnerstag, 28. Mai, 19 Uhr
Die 11 des VfL
Autor u. Regie: Ben Redelings;
Prod.: Die Werkstatt, 2007. 84 Min.
Der Regisseur wird anwesend sein.

Donnerstag, 25. Juni, 19 Uhr
Wattenscheid: der verlorene Stadtfilm
Prod.: Stadtarchiv Wattenscheid, 1957/58. 25 Min., stumm.

Donnerstag, 24. September
Der Platz an der Halde
Autor: Frank Leberecht; Regie: Herbert Fischer;
Prod.: FWU, 1952/53. 52 Min.

Donnerstag, 29. Oktober, 19 Uhr
Stolperstein
Autorin u. Regie: Dörte Franke;
Prod.: Hanfgarn & Ufer, 2008. 52 Min.

Donnerstag, 26. November, 19 Uhr
Bomben auf Bochum
Autor: Johannes Volker Wagner;
Prod.: Stadtarchiv Bochum, 1978. 49 Min.

Donnerstag, 17. Dezember, 19 Uhr
Bochum; ein halbes Jahrhundert Stadtgeschichte 1953-2003
Prod.: Presse- und Informationsamt der Stadt
Bochum, 2003. 55 Min.

Immer sonntags!
Im Begleitprogramm der Ausstellung "Das Bild der Stadt" wird ab
dem 15. März jeweils sonntags, ab 11.30 Uhr, eine der "Bochumer
Jahresschauen" vorgeführt, beginnend mit der ersten Ausgabe
von 1953.


INFO

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Straße 47
44789 Bochum
Tel.: 0234/910-9510
E-Mail: stadtarchiv at bochum.de,
URL: www.bochum.de/stadtarchiv





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 5 10:36:55 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Feb 2009 10:36:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Volksschulen und ihre Lehrer, Hamm,
10.02.2009
Message-ID: 498AC146.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jochen Thesmann"
Datum: 04.02.2009, 14:31


AKTUELL

Vortrag von Herrn Dr. Detlef Berntzen
"Die Volksschulen und ihre Lehrer
- Erinnerungsstücke aus dem Hammer Bildungsleben"

am Dienstag, den 10. Februar 2009, 19.00 Uhr
im Stadtarchiv Hamm, Gustav-Heinemann-Str. 10 (Technisches
Rathaus), 1. Untergeschoss, Eintritt kostenlos.

Die Volksschulen in Hamm wurden um 1968 im Rahmen einer
umfassenden Schulreform in Grundschulen und Hauptschulen
aufgeteilt. Über 40 Jahre danach scheinen die Traditionslinien
zum großen Teil verschüttet. Nur wenige Schulen - Lehrer wie
Schüler - finden die Zeit und die Materialien, die Geschichte
der eigenen Schule zu rekonstruieren.

Die Geschichte der Volksschulen in Hamm geht vielfach in das 19.
Jahrhundert zurück. In diesem Zeitabschnitt waren der politische
Einigungsprozess und der wirtschaftliche Aufschwung eng mit der
Entwicklung eines funktionierenden Bildungssystems für alle
verbunden. Durch glückliche Umstände war Hamm für einige Zeit im
Fokus dieser Entwicklung, als Adalbert Falk als
Oberlandesgerichtspräsident in Hamm tätig war.

Auf dem Feld der Volksschule hat er als preußischer
Kultusminister durch seine Reformen im letzten Viertel des 19.
Jahrhunderts die Lehrerausbildung erneuert, die Lehrerbezahlung
verbessert und die Qualität der Ausbildung der Schülerinnen und
Schüler dadurch gehoben. Als er 1900 starb, wurde ihm in Hamm
von den dankbaren Volksschullehrern ein Denkmal errichtet, das
noch heute an der Ostenallee an den Ehrenbürger der Stadt
erinnert.

Dass die Errichtung des Denkmals ein politisches Lehrstück für
Vereinsarbeit und Interessenvertretung war, ist lange Zeit
vergessen gewesen. Durch das Wiederauffinden des Protokollbuchs
des Kreislehrervereins Hamm als reichhaltige Quelle zur Sozial-
und Berufsgeschichte der Hammer Volksschullehrer können wir die
Widerstände gegen das Denkmal, aber auch die Motivationen für
die Errichtung des Denkmals rekonstruieren.

Darüber hinaus werfen die Geschichten und Berichte aus dem
Protokollbuch Schlaglichter auf den Alltag in den Schulen.
Daneben reflektieren die Lehrer in Vorträgen aber auch die
Vergangenheit ihres Berufsstandes. Damit wird das Buch auch zu
einer Geschichtsquelle für das Lehrerleben der ersten Hälfte des
19. Jahrhunderts, aus dem uns mangels anderer Quellen wenig
Authentisches bekannt ist.

Neben dem Protokollbuch des Kreislehrervereins werden weitere
Quellen zur Schulgeschichte wie zu Lehrerbiografien angesprochen
werden, deren Inhalte aus heutiger Sicht anekdotisch kurzweilig
und bisweilen skurril und komisch anmuten.

Zur Person:

Herr Dr. Detlef ist Geschäftsführer des Zentrums für
Lehrerbildung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und
hat zur Schulgeschichte in Hamm mit dem Buch "Das Protokollbuch
des Kreislehrervereins Hamm aus den Jahren 1888 bis 1903"
(Münster 2008) diese Quelle über eine beigefügte CD einem
breiten Publikum digital zugänglich gemacht.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: Dienstag, den 10. Februar 2009, 19.00 Uhr
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10 (Technisches Rathaus),
59065 Hamm
Tel.: 02381/17-5850
Fax: 02381/17-2943
E-Mail: stadtarchiv at stadt.hamm.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 5 11:47:13 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Feb 2009 11:47:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL verleiht seinen Karl-Zuhorn-Preis an Rita
Gudermannaus Lippstadt fuer ihre Arbeiten ueber die
westfaelischeAgrargeschichte
Message-ID: 498AD1C0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.02.2009, 15:34


AKTUELL

LWL verleiht seinen Karl-Zuhorn-Preis an Rita Gudermann aus
Lippstadt für ihre Arbeiten über die westfälische Agrargeschichte

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verleiht seinen mit
5000 Euro dotierten Karl-Zuhorn-Preis für westfälische
Landesforschung an die in Lippstadt (Kreis Soest) geborene Dr.
Rita Gudermann. Der Nachwuchswissenschaftlerin, die heute in
Berlin lebt, erhält den alle drei Jahre verliehenen Preis für
ihre Arbeiten über die westfälische Agrargeschichte. Das hat der
LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (04.02.) in Herne beschlossen.

"Gudermanns Forschungen haben eine hohe landeskundliche
Bedeutung, weil sie mit neuen, anregenden und innovativen
Fragestellungen neue Forschungsperspektiven für die westfälische
Agrargeschichte erschlossen haben. Indem sie ökonomische und
ökologische Aspekte verknüpft hat, ist es ihr gelungen, die
Agrargeschichte stärker an die allgemeinen Forschungstrends der
Geschichtswissenschaft heranzuführen", heißt es in der
Begründung des Rates für westfälische Landeskunde. Gudermanns
Veröffentlichungen stünden für eine moderne
Agrarumweltgeschichte, die nicht eine naturverbundene
Vergangenheit und eine aus ökologischer Sicht destruktive
Gegenwart gegenüberstelle. Sie arbeite stattdessen die
vielschichtigen Konfliktebenen zwischen Ökologie und Ökonomie
heraus, um anschließend die Kostenseite, die sozialen Folgen und
die langfristige Wirkung auf die Kulturlandschaft in den Blick
zu nehmen, so der Rat weiter.

Gudermann, die 1964 in Lippstadt geboren wurde, hat in Berlin
Geschichte, Germanistik und Biologie studiert. 1998 promovierte
sie über "Wassersachen. Landwirtschaftliche Meliorationen
(Bodenverbesserungen) zwischen ländlichen Interessen und
staatlicher Landeskulturpolitik in Westfalen und Brandburg (1830
- 1880)". Dabei macht sie die Modernisierung nicht als lineare
Erfolgsgeschichte sondern auch ihre Schattenseite sichtbar und
verdeutlicht, wie auf diese Weise die "Kulturlandschaft" als
Produkt menschlichen Handelns entstanden ist.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 5 11:48:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Feb 2009 11:48:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der LWL verleiht Foerderpreis an Hans Ludwig Knau
ausKierspe
Message-ID: 498AD222.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.02.2009, 15:36


AKTUELL

Der LWL verleiht Förderpreis an Hans Ludwig Knau aus Kierspe
Ehemaliger Ortsheimatpfleger engagiert sich in Denkmalpflege und
Wegeforschung

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit
3.100 Euro dotierten Förderpreis für westfälische Landeskunde in
diesem Jahr an Hans Ludwig Knau aus Kierspe (Märki-scher Kreis).
Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (04.02.) in Herne
beschlossen.

"Hans Ludwig Knau hat in unzähligen Vorträgen zur
Regionalgeschichte, in Führungen und thematischen Wanderungen zu
Bau- und Bodendenkmälern sein Wissen öffentlich zugänglich
gemacht. Dieses Engagement und sein Einsatz in der Heimatpflege
und für den Denkmalschutz ist schon herausragend. Darüber hinaus
hat er sich in besonderer Weise um die Erforschung der
Eisenherstellung und -verarbeitung im Märkischen Sauerland und
die Wegeforschung in der Region verdient gemacht", heißt es in
der Begründung des Rates für westfälische Landeskunde.

Knau wurde 1943 in Altena geboren. Er studierte Geschichte und
Latein an der Universität Marburg. Seit 1973 wohnt er in Kierspe
und unterrichtete dort bis 2005 Latein und Geschichte an der
Gesamtschule. Zwischen 1976 und 2001 engagierte er sich als
Ortsheimatpfleger der Stadt Kierspe, von 1990 bis 2007 übte er
dieses Ehrenamt auch in der Stadt Meinerzhagen aus. Knau setzte
sich für die Unterschutzstellung von Baudenkmälern ein und
erforschte Bodendenkmäler. Auf seine Initiative hin gründete
sich 1981 der Kiersper Heimatverein. Gemeinsam mit dem
Archäologen Dr. Manfred Sönnecken hat er bei Geländebegehungen
zahlreiche Eisenschürf- und Schmelzstellen entdeckt.

Hintergrund:
Der Förderpreis, den der LWL jährlich vergibt, ist für Personen
gedacht, die nicht an einer Universität tätig sind und in ihrer
Freizeit Landesforschung betreiben oder die ehrenamtliche
Forschung besonders fördern. Es soll diejenigen unterstützen,
die meist ohne den ideellen und finanziellen Rückhalt einer
großen Universität wesentliche Arbeitsergebnisse erbringen.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 5 16:09:04 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Feb 2009 16:09:04 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2009,
Heft1, Teil 1
Message-ID: 498B0F20.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 05.02.2009, 08:43


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2009, Teil 1


Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Westfälische Forschungen. Zeitschrift des LWL-Instituts für
westfälische Regionalgeschichte, hrsg. v. Bernd Walter und Thomas
Küster. 58. Bd. (2008). Themenschwerpunkt: Fotografie - Region -
Geschichte. Hrsg. von Volker Jakob und Markus Köster. LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte, Karlstraße 33, 48147 Münster.
Aschendorff-Verlag, 2008. ISBN 978-3-402-15391-8 Pick It! .
V. Jakob/M. Köster: Fotografien als Gegenstand der Regionalgeschichte.
Eine Einführung (1). R. Sachsse: Zeigen Bilder Geschichte? Zum
historischen Quellenwert der Fotografie (13). W. Reininghaus:
Fotografien in der Landes- und Ortsgeschichte Westfalens. Eine
Bestandsaufnahme (21). R. vom dem Bussche: Fotoüberlieferung und
Fotoerbe in Westfalen. Vielfalt einer Archivlandschaft (43). G.
Bernhardt: Die Ferne im Blick. Fotografische Sammlungen aus Mission und
Kolonien (67). M. Fellner-Feldhaus: Von der Auftrags- zur
Werksfotografie. Die bildliche Überlieferung des Bochumer Vereins für
Gussstahlfabrikation (87). V. Jakob: Fotografie in Westfalen: Das 19.
Jahrhundert (107). U. Hermanns: Aspekte der Fotografie in Westfalen im
20. und 21. Jahrhundert (131). G. Jäger: Das Foto als autonomes Bild.
Beiträge westfälischer Hochschulen (163). M. Köster: Fotografien als
Medien der Heimatpflege. Entstehung, Funktion und Bildprogramm
westfälischer Lichtbildreihen der Jahre 1912 bis 1939 (185). M.
Kordes: Das Vest Recklinghausen in den Fotografien des Joseph Schäfer
(1867-1938). Lichtbilder im Dienst von Heimatschutz, Neoromantik und
regionaler Identitätsstiftung (213). S. Schneider: "So sieht es bei uns
aus!" Fotografien als Manifestationen lokaler und regionaler Identität:
Das Ruhrgebiet (235). W. Grönitz/M. Bugbee: Fotografie im Dienste des
Naturschutzes - Das Beispiel Württemberg (255). S. Meyer: "Westfalen im
Bild". NS-Fotografie im Massenmedium (275). C. Cantauw: Landlust. Von
der Lust aufs Land und ihren Visualisierungen (297). H. J. Stenkamp:
Bauhelm statt Spannsäge. Zur Darstellung von Handwerkern in der
Fotografie (315). K.-P. Ellerbrock: Zum Verhältnis von
Unternehmenskultur und Werksfotografie - am Beispiel des Dortmunder
Stahlkonzerns Hoesch in den 1950er und 1960er Jahren (335). H. Conrad:
Die Kultur der frühen Fotoalben: Porträts als Ausdruck politischer und
familiärer Memoria bis zum Ersten Weltkrieg (349). E. Trox: Fotoporträts
als Ausdruck bürgerlichen Selbstbewusstseins in der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts - drei Fallbeispiele aus dem südwestfälischen
Wirtschaftsbürgertum (367). B. Stambolis: Schützengeschichte visuell.
Historiographische Fragen an Schützenfestfotografien in Westfalen (387).
F. Goernert: Zwei Blicke der Anstaltspsychiatrie. Fotografische
Patientenansichten aus der sächsischen Heil-Anstalt Dösen um 1910 (405).
T. Arand: Der Nachlass des Leutnants Bernhard Mangels aus Münster.
Exemplarische Überlegungen zur inhaltlichen und formalen Erschließung
von Kriegsfotoalben deutscher Veteranen des Ersten Weltkriegs (421). M.
Minninger: Bilder einer Abschiebung 1941. Eine Fotoserie zur Bielefelder
Judendeportation (441). F. Schwanzar: Die Visualisierung des
Bombenkriegs. Anmerkungen zu Fotografien im Stadtmuseum Münster (461).
S. Schröder: Zwangsarbeiter und Displaced Persons in fotografischer
Überlieferung (471). A. Asfur: Auf nach Rimini. Urlaubsfotografie der
1950er und 1960er Jahre (489). W. Becker/A. Schollmeier: Die
Studentenunruhen in der fotografischen Berichterstattung der
münsterischen Lokalpresse (505). K. Netzer: Landschaftliche
Kulturpflege des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe seit 1945 (525).
T. Pünder: Selbsthilfe nach amerikanischem Vorbild. Der heilpädagogische
Förderverein Heinrich-Piepmeyer-Haus und die gesellschaftlichen
Veränderungen von 1957 bis 2007 (561). C. Witte: "Laß mir mein altes
Rathaus, Herr Minister!" Kommunale Gebiets- und Funktionalreformen in
der Bundesrepublik in historischer und aktueller Perspektive (573). *
Jahresberichte 2007 (583). K. Schultze/V. Dinkels/U. Kortmann:
Zeitschriftenschau. Ausgewählte Beiträge zur geschichtlichen Landeskunde
Westfalens in Periodika des Jahres 2007 (613). * Buchbesprechungen
(697). * Autorinnen und Autoren (801).

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: LVR-Industriemuseum / Landschaftsverband
Rheinland und LWL-Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.
0201/86206-31, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
4/2008. S. Bardua/D. J. Peters: Überragende Schnelldampfer. P.
Danker-Castensen: Das Betonschiff "Capella" und seine Geschwister. J.
Kingma: Dampf ohne Grenzen: Erhaltene Schiffe mit
deutsch-niederländischer Geschichte. M. Berndt: Schwimmende
Schwerarbeiter in den deutschen Seehäfen. L. U. Scholl: Alexander
Calvelli: Häfen, Werften, Schiffe. Ein Kölner Industriemaler in
Norddeutschland. A. Winter: Frühindustrielles Werftquartier: das Arsenal
in Venedig. E. Wulff/E. Schinkel: Das Schiffbaumuseum "El Dique" im
spanischen Cádiz. E. Schinkel: Am Poller hängt, zum Poller drängt doch
alles ! A. Kierdorf: Vom Kaispeicher B zum Internationalen Maritimen
Museum Hamburg. M. Berndt: Beständiger Wandel im "Tor zur Welt": 800
Jahre Hafengeschichte in Hamburg. D. J. Peters: Vom Überseehaften zur
Überseestadt: Die Stadtbremischen Häfen im Wandel. H.-P. Bärtschi:
Romanshorn - der Schweizer Hafen am Schwäbischen Meer. F. Lange:
Erfolgreicher Schwemmunternehmer am Beginn des Industriezeitalters:
Georg Hubmer - der "Raxkönig". E. Bergstein: Bis zu 80 Prozent
Weltmarktanteil: Schwefel von der Mittelmeerinsel Sizilien. F. Bluhm: Am
Himmel Geschichte geschrieben. Das Imperial War Museum in Duxford,
England. F. Bluhm: Bahnbrechend: die Eisenbahn. Das DB-Museum im
fränkischen Nürnberg. F. Bluhm: Per Bahn ins 19. Jahrhundert. Die
Severn Valley Railway bei Kidderminster, England. F. Bluhm: Tor zur Welt
zum Anfassen. Maritiem Museum und Havenmuseum in Rotterdam, NL. A. Föhl:
Riesige Zweckbauten im Wandel: der Hafen als Denkmal. S. Bardua:
Ottensener Eisenwerk AG: Riesige Kessel für große Schiffe. H.-K. Möller:
Arbeitergeschichte in Geschichten: Der Schriftsteller Willi Bredel. T.
Parent: Oberschlesien und das Ruhrgebiet - ein Vergleich in Bildern. N.
Diesing: Wohnen und Arbeiten im katalanischen Industrierevier. B.
Zeppenfeld: Frühe Erzgewinnung und Eisenhütten in der Ardèche. J.
Schaefer: Hostenbach, Frankenholz und andere Kleinzechen im Saarland. T.
Janssen: Im Saarrevier: Das Ende der letzten deutschen "Privatgrube".

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.:
Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.:
0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de,
E-Mail: info at nrw-stiftung.de
3/2008. G. Matzke-Hajek: Die neuen Wilden. Wilde Weiden in NRW. R. J.
Günther: Geschichte an gedeckter Tafel. Aus der Schatztruhe der
NRW-Stiftung. R. J. Günther: Mit dem Gummihammer durchs Museum. Das
Westfälische Glockenmuseum in Gescher. S. Rommerskirchen: Ein Wegweiser
für den Wegbereiter. Preis für herausragendes Ehrenamt. M. Grote: "Nah
am Menschen". 20 Jahre Förderverein NRW-Stiftung. * Ein Herz für
Braunkehlchen, Dukatenfalter und Arnika. S. Rommerskirchen: Auf den
Spuren der guten Tat. 250. Exkursion des Fördervereins. G. Matzke-Hajek:
Wo der Eifeltiger jagt. Nationalpark Eifel. R. J. Günther: Bene lava! -
Badespass nicht nur auf römisch. Römerthermen Zülpich - Museum der
Badekultur. R. J. Günther: Diamanten und heiße Öfen. Der Kalkofen in
Warstein-Suttrop. R. J. Günther: Der Palast über der Stadt. Die
Schützenhalle in Lüdenscheid. G. Matzke-Hajek: Ein Apfelbäumchen für
den Kaiser. Obstwiesen in der Urdenbacher Kämpe.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320.
6/2008. M. Zehren: Mein Baum ist Sauerländer. Christbäume aus dem "Land
der 1000 Berge" international gefragt. J. Nunes Matias: Das "zweite
Gesicht". Von Spökenkiekern und sagenhaften Stätten. K. Sluka: Alle
Jahre wieder ... Vom Schenken, Einpacken und Auspacken. I. Fernandes:
Immer einen Schritt voraus. Das Papeterie-Unternehmen Artebene aus
Lüdinghausen spürt die Trends von morgen auf. M. Schäfer: Der Sack
für alle Fälle. Nieheimer Museum widmet sich einem uralten
Transportmittel. W. Morisse: Glasklare Argumente. Vorsicht,
zerbrechlich! In Gernheim wurden Flaschen und Gläser für den Export nach
Übersee eingebunden - vor allem mit Heu und Stroh. M. Zehren: Stille
Verkäufer. Wie die Einführung der Markenprodukte das Aussehen der
Verpackungen revolutionierte. M. Vaupel: Visionen finden jetzt statt.
Sein untrügliches Gespür für die richtige Verpackung war legendär: Mit
innovativen Werbekampagnen wurde der aus Witten stammende Künstler
Charles Wilp international bekannt. K. Sluka: Ein Museum packt ein. Im
LWL-Landesmuseum am Domplatz in Münster stapeln sich derzeit die
Umzugskisten. Alles muss raus, denn ab Mitte Januar wird gebaut. K.
Sluka: Marcel Duchamp. Kunst im Koffer. Tragbares Schachtelmuseum. R.
Doblies: Durch Verpackung zum Erfolg. Das Tütchen für den Kuchen. * Das
Brot in der Design-Dose. R. Doblies: "Sonia Delaunay" in Bielefeld. Tanz
der Farben. Erste Retrospektive in Deutschland nach 50 Jahren. J. P.
Wallmann: Picasso-Museum. Am Fenster. Chagall-Ausstellung in Münster. R.
Doblies: MARTa Herford. Künstlerische Grenzüberschreitungen. In seiner
großen Abschiedsausstellung zeigt MARTa-Gründungsdirektor Jan Hoet
Positionen zum Thema Kontrollverlust. J. P. Wallmann: Rolfrafael
Schröer. Ein Multitalent. Der Dichter und Initiator des Künstlerdorfs
Schöppingen wird 80. M. Schröder: Zauberwort Kooperation. Martin Rehkopp
realisiert in Rheine internationale Kunstprojekte und Ausstellungen. K.
Mark: Florian Ludwig. Bodenständiger General. Neuer Musikdirektor in
Hagen gab glänzenden Einstand. W. Gödden: Tilman Rammstedt. Erzählungen
aus tausendundeiner Nacht. S. Keim: Im Rausch der Projekte. Die
Kulturhauptstadt 2010 hat viel Programm, aber noch kein Konzept. C.
Mönster: Barfuß oder Lackschuh? Herner LWL-Archäologiemuseum zeigt
die Kulturgeschichte von Sandalen, Pumps & Co. V. Jakob: Franz Josef
Degenhardt. Von damals und von dieser Zeit. "Väterchen Franz" zum 77.
Geburtstag. R. Doblies: Widukind-Museum Enger. Feste Rituale. Die
Ausstellung "Die letzte Reise" zeigt Tod und Bestattung im Wandel der
Zeit. K. Mark: Haus Lüttinghof. Schnapphahns Wasserburg. Das Anwesen in
Gelsenkirchens Norden ist 700 Jahre alt. I. Fernandes: Im Reich der
schönen Düfte. Vom Seifenladen zur Stadtparfümerie Pieper mit 108
Filialen. A. von Braunschweig: Jürgen von der Lippe. Pfunde zum Wuchern.
Unterhaltungskünstler aus Bad Salzuflen mit 30 Jahren Bühnenerfahrung.
A. Linke: Katja Mitchell. "Köln, ich komme!" Münsteranerin startet ihre
TV-Karriere am Rhein.

2. Hellweg

Werl 2008 gestern - heute - morgen. Jahrbuch der Stadt Werl und des
Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e.V. Werl: A. Stein'sche
Buchhandlung GmbH, 2008. ISBN 978-3-920980-68-3 Pick It! (Broschur) / ISBN
978-3-920980-69-0 Pick It! (Leinen).
M. Grossmann/K. Koepsel: Jubiläum (7). E. Holin: Zur
Sauerkrautproduktion in Werl-Westönnen (9). U. Schlünder: Als Opa noch
ein I-Männchen war. Die Westönner Josef-Schule von 1904 (23). M.
Grossmann: Werl - eine stadtgeschichtliche Skizze (31). W. Reininghaus:
Die Grafen, das Salz, die Wallfahrt und ein vermeintliches
"Demokratennest". Werl in der westfälischen Geschichte (37). N. Wex: Die
Einführung der modernen Kommunalverfassung in Soest und Werl (47). R.
Kellerhoff: Die Herren der weißen Kamele. Im Missionsgebiet bei den
Nomaden in Nordkenia. Das Werler Museum "Forum der Völker" zeigt das
Leben dieser Hirtenstämme (57). H. D. Feldheim (?): Lebenserinnerungen
aus 85 Jahren. Mit einem Vorwort von Werner Kohn (69). U. Löer: "Wir
müssen die Baracken entvölkern". Dr. Wilhelm Löer, Bürgermeister 1949
- 1952 (77). W. Leidinger: Zur Geschichte des ND in Werl (85). T.
Leidinger: Eindrücke aus meiner Zeit im Bund Neudeutschland (95). J.
Kröger: Der Bund Neudeutschland in Werl (99). N. Herlinghaus/C.
Erdhütter: "Ihr baut das Haus". Bericht über eine Ausstellung zur
Geschichte der Städtischen Realschule Werl (113). T. Gebhardt: Zwei
Stadtführungen der besonderen Art (119). * Stadtbild prägende Bäume. Ein
Spaziergang durch Werl, "Historischer Stadtkern" (123). W. Halekotte:
Wegkreuz im Werler Gebiet (129). R. Mensing: Der übriggebliebene
gusseiserne Bunker (131). T. Halekotte/G. Best: Das Geläute der
Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Werl. Zum 50. Jubiläum der
Erhebung zur Päpstlichen Basilika renoviert (135). D. Holtheuer: Franz
Geissel - Kunst- und Zeichenlehrer am Werler Mariengymnasium 1919 bis
1924 (139). J. C. Bartsch: 100 Jahre Justizvollzugsanstalt Werl (147).
M. Liffers: Zur Geschichte des Werler Stadtwaldes (151). W. Dirkmann:
Räusenmundag in Wiärl (167). W. Dirkmann: Rosenmontag in Werl (169).
* Ehrungen 2008 in der Stadt Werl. Ehrennadeln, Umweltpreis,
Innovationspreis, Siederpreis und Werlpreis (171). W. Kohn: Alfred
Schmidt heimgegangen (182). E. Hachmann: Der neue Heimat- und
Geschichtsverein im Jahre 2007/2008 (185).

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur
"Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
503/2008. D. Berger: Brot und Beten. Das Präbendensystem der Geseker
Stiftskirche im 14. Jahrhundert. W. Schneider: Zum Familiennamen
Nettsträter.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
20/2008. A. Beeck: Als sich in Hamm der Vorhang hob... Kleiner
Rückblick auf die Geschichte der Theaterkultur in der Lippestadt. G.
Beaugrand: Mit Aktenbergen und Schatztruhe von Kleve nach Hamm. Im Jahr
1820 kam das Oberlandesgericht in die Lippestadt. Streifzug durch die
Geschichte der "Justizstadt Hamm". * "Keimlinge großer Kunst" von Pablo
Picasso bis Paul Klee. Besuch im "Museum für Kindheit- und Jugendwerke
bedeutender Künstler" in Halle/Westf. A. von Scheven: Mit einer
"Zackenkrone" durch die Straßen Hamms getrieben. Wie Augenzeugen die
Misshandlung jüdischer Mitbürger beim Judenpogrom am 9. November 1938
erlebten.
21/2008. * Heimatliebe und Herzenswärme. Erinnerung an einen bewährten
Pädagogen: Nach acht Jahrzehnten neu gelesen. I. von Scheven: Wer war
Anton Fahne? Der Vater des Geschichtsforschers stammte aus Hamm. G.
Beaugrand: Wasserburg Ermelinghoff im Wandel der Zeiten. Das einst zum
Stift Münster gehörende Herrenhaus im alten Kirchspiel Hövel weist
zurück bis ins 13. Jahrhundert. W. Hinke: Einst drehten sich an der
Ahse die Wasserräder. Der in die Lippe mündende Fluss entspringt in
Lohne bei Sassendorf. P. Gabriel: Im Stil des Historismus mit
romanischem Turm. Im Jahr 1883 wurde die St. Lambertuskirche in
Walstedde grundlegend erneuert und erweitert. H. Thomas: Die
Uferschwalbe in der Lippeaue bei Oberwerries. Die kleinste der
heimischen Schwalbenarten findet hier neue Existenzmöglichkeiten.
22/2008. I. von Scheven: Weit mehr als ein Berufsmensch. Ernst
Grünebaum erster jüdischer Oberlandesgerichtsrat in Hamm. G.
Beaugrand: Wasserburg Ermelinghoff im Wandel der Zeiten. Das einst zum
Stift Münster gehörende Herrenhaus im alten Kirchspiel Hövel weist
zurück bis ins 13. Jahrhundert. P. Reding: Fenster zum Licht. Das
Ikonenmuseum in Recklinghausen birgt eine hochrangige Sammlung von
Heiligenbildern der Ostkirche. Lebensnahe Präsentation der Kunstwerke. *
Preußen im Westen. Kampf um den Parlamentarismus von 1789 bis 1947.
Grundlegendes Geschichtswerk von Prof. Dr. Wilhelm Ribhegge. * Im
Schlosspark von Nordkirchen, am Chinesenbrunnen. Impressionen im
Vorübergehen von Ralf Therior. H. Thomas: Neue Chance für den
Kiebitz. In der Lippeaue hat der Wiesenvogel wieder seinen Platz
gefunden.
23/2008. I. von Scheven: Rasantes Tempo unerwünscht. Straßenverkehr,
Post und Bahn in Hamm von 1838 bis 1851. * Flügelwesen mit Symbolgehalt.
G. Beaugrand: "Stadtluft macht frei!" Das 13. Jahrhundert war die Zeit
der Städtegründungen. Soest und die Hanse als Triebkräfte der
Entwicklung. T. Ostendorf: Das Licht der Welt. Mehr als 150 Krippen von
Künstlern aus jeder Generation zeigt die Krippenausstellung im
"Heimathaus Münsterland" in Telgte. * Ein Märchen wurde Wirklichkeit.
Augustin Wibbelts Christbaumfreude in seiner Kindheit. * Küssen unter
Mistelzweigen. Misteln im Weihnachtsbrauchtum. F. Kühle: Ein
"Thomasesel" wurde immer gefunden.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
21/2008. M. Morkramer: Die berühmten Schüler Prof. Dr. Hermann Müllers.
H. J. Krämer: Die Reichsprogromnacht im November 1938 in Rüthen.
22/2008. W. Kröger: Eine kleine Bahnhofsgeschichte. Viele Lippstädter
wünschen sich ihre gute alte "Westernstation" zurück. H. Knoche: De
Erfske Kermisse.
23/2008. M. Morkramer: Prof. Dr. Eduard Lottner (1826-1887).
Mathematiker von nationalem Rang und Ostendorfs Stellvertreter. M.
Willeke: Der Schultenhof in Eickhoff. Zur Erinnerung an Dipl.-Ing.
Eberhard Schulte.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
401/2008. G. Köhn: Mit "unabdingbarem Gehorsam" im Kampfe gegen das
Feuer. Das Feuerlöschwesen Soest von den Anfängen bis 1945 (11. Folge).
G. Beaugrand: Wasserburg Ermelinghoff im Wandel der Zeiten. Das einst
zum Stift Münster gehörende Herrenhaus im alten Kirchspiel Hövel weist
zurück bis ins 13. Jahrhundert. P. Reding: Fenster zum Licht. Das
Ikonenmuseum in Recklinghausen birgt eine hochrangige Sammlung von
Heiligenbildern der Ostkirche. Lebensnahe Präsentation der Kunstwerke.
J. Kleine: Bildhauer aus Leidenschaft. Zum 120. Geburtstag des
Bildhauers Fritz Viegener (1888-1976). H. Keinemann: Eine Schlesierin in
Meckingsen. Eine Erinnerung an die 1950er Jahre.
402/2008. H. Braukmann: Historische Hansewege von Soest nach Brilon.
Mehrere Wegestrecken dienten dem Gütertransport. H. Keinemann:
Tagelöhner Wolf lebte einst auf dem Hof Camen. Eine Meckingser
Erinnerung aus den 1950er Jahren. G. Beaugrand: "Stadtluft macht frei!"
Das 13. Jahrhundert war die Zeit der Städtegründungen. Soest und die
Hanse als Triebkräfte der Entwicklung. T. Ostendorf: Das Licht der Welt.
Mehr als 150 Krippen von Künstlern aus jeder Generation zeigt die
Krippenausstellung im "Heimathaus Münsterland" in Telgte. * Ein Märchen
wurde Wirklichkeit. Augustin Wibbelts Christbaumfreude in seiner
Kindheit. * Küssen unter Mistelzweigen. Misteln im Weihnachtsbrauchtum.
F. Kühle: Ein "Thomasesel" wurde immer gefunden.
403/2008. P. Reding: Vom Adelshaus zum Städtischen Museum. Daten und
Fakten zur Museumsgründung im Werler Haus Rykenberg. W. Gernert: Hundert
Jahre sind ein guter Anfang. Die Burg Altena stand Pate für
Jugendherbergen in aller Welt. U. Kunz: Eine alte Tradition lebt fort.
Das "Beckumer Hirtenlied" erklingt zur Weihnachtszeit in der St.
Stephanus-Kirche. G. Köpke: Der Hausspatz - klammheimlich auf dem
Rückzug. Der einstige "Allerweltsvogel" hat Seltenheitswert bekommen.
G. Beaugrand: Das "Jägerken von Soest" erfreute sich an Pumpernickel und
Speck. Simplicius Simplicissimus lebte 1636 im Kloster Paradiese.
Eindrucksvolle neue Federzeichnungen von Manfred Schulz illustrieren den
Barockroman von Grimmelshausen.
404/2009. P. Walter: Säumige Zahler fanden keine Nachsicht. Was eine
alte Akte aus Ense-Höingen preisgibt. G. Beaugrand: Am Anfang war die
Straße. Lebensader Hellweg war die Voraussetzung für Handel und Kultur.
H. Multhaupt: Doktor Eisenbarth stach den Grauen Star. Der auch in
Hannoversch-Münden wirkende und dort im Jahr 1727 gestobene "Wander- und
Wunderarzt" war besser als sein Ruf. H. Hegeler: Sie wurden durch die
Folter zu "Hexen" gemacht. Denkmäler im Kreis Soest und Umgebung
erinnern an die furchtbare Hexenverfolgung. H. Platte: Als der Januar
noch Hartung hieß. Alte Monatsnamen erinnern an die Gegebenheiten der
Natur.

Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr) e.V. Information
für Heimatfreunde. Josef Kampmann, Kirchstraße 67 a, 58739 Wickede
(Ruhr), Tel.: 02377/4574.
38/2008. J. Kampmann: Aus der Arbeit des Heimatvereins. F. Biele: Das
sechste Jahr der Wandergruppe des Heimatvereins. J. Kampmann: 10 Jahre
Volksliederkreis. F. Haarmann: Zum Schlückinger Lagerbuch von 1807. A.
Henke: Dr. Georg Ernst v. Böckenförde gt. Schüngel und die
Familiengeschichte des Rittergutes Echthausen - Osterhaus. *
Plattdeutsche Ecke. * Im Central-Volksblatt 1908 gelesen. * Der
Heimatverein trauert um Heinrich Schweitzer.

3. Kurkölnisches Sauerland

Sunderner Heimatblätter. Rund um Linnepe, Röhr und Sorpe. Hrsg.:
Sunderner Heimatbund, Dr. Friedrich Schulte-Kramer, Hauptstraße 120,
59846 Sundern, Tel.: 02933/2034, E-Mail: f.schulte-kramer at t-online.de.
16/2008. A. Lübke: "Positiv Verrückte aus dem Sauerland". Allendorfer
erleben kurkölnische Heimat- und Kölner Stadtgeschichte nach. K. Hoff:
Wer war Theo Thysing? K. Teipel: Willi Wiegenstein - Künstler mit
seltener Begabung. Vom technischen Zeichner über die Malerei zur
Kalligraphie. E. Krahl: Annalen der Kapuziner von Kloster Brunnen
1705-1796. M. Kemper: Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind
gekommen, dem Herrn zu huldigen. K. Teipel: Sunderner Heimatbund zeigt
Aktivität. Exkursionen brachten den gewünschten Erfolg. H. Schmidt: Das
Freikorps "Sauerland". M. Schmitt: "Wer weiß, am Ende wird der Kleine
auch mal ein Bischof!" Bischof Hugo Aufderbeck zum 100. Geburtstag. W.
Neuhaus: Katholische Geistlichkeit und Politik in Sundern während der
Weimarer Republik. M. Gülcher: Kochbuch für Franziska Altbrod. F.
Schulte-Kramer: Gerhard Seiner - ein Freigraf aus Allendorf. K. Korn:
Die Schneckenfauna des Naturschutzgebietes Steinert. K. Teipel: Marianne
Burke erinnert sich. Enkhausen - Geschichte, Geschichten und
Erzählungen. F. Schulte-Kramer: Kartoffelbraten des Sunderner
Heimatbundes. M. Gülcher: Zum Gedenken an Butterbettchen. F.
Schulte-Kramer: Exkursion nach Essen. K. Baulmann: 80 Jahre Dr. Hubert
Schmidt.

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde
Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der
Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413
Finnentrop, Tel.: 02721/7527, E-Mail: Vkennemann at aol.com
29/2008. H. Lehnen: Sauerländer Hausinschriften an Bamenohler
Beispielen. F. Rinschen/V. Kennemann: Mitteilungen aus den
Publikationsbüchern der Pfarrei Schönholthausen von 1860 bis 1876
(Teil 1). F. Becker: Meine Erinnerungen an Finnentrop von 1934 bis 1954
(Teil 1). H. Hesener: Die Geschichte der Familie Richard. Von
Obringhausen über Ahausen nach Milstenau. V. Kennemann: Von Hexen,
Zauberern und Teufelsbuhlschaften (1). Auch das Land an Bigge, Lenne und
Fretter wurde vom Hexenwahn nicht verschont. M. Splitt/V. Kennemann:
Prof. Dr. theol. Martin Stallmann. Pfarrverweser von 1929 bis 1933 in
der evangelischen Gemeinde Finnentrop. E. Sieg: Besuch des
Arbeitskreises bei der Firma Georg Menshen GmbH & Co KG in
Finnentrop-Frielentrop. * Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop. 1.
April 2008 bis 30. September 2008.

Esloher Museumsnachrichten 2008. Hrsg.: Maschinen- und Heimatmuseum
Eslohe, Homertstraße 27, 59889 Eslohe, Tel.: 02973/2455, Internet:
www.museum-eslohe.de
C. u. H. Vielhaber: Von der Lenne-Brücke zur Brooklyn Bridge. Über
Johann August Röblings Esloher Jahre (3). F.-J. Keite: Verschollen und
wieder aufgetaucht: das Kückelheimer Tunnelschild (8). K. Fanzen: Wo sie
blieben - was sie wurden ... Zum Beispiel: Reinhard Tepels (10). K.
Fiebig: Immer eine Handbreit Wasser über der Feuerbüchse. Wenn der TÜV
kommt (13). * "Forschungsbeitrag, der zugleich unterhaltsam ist".
Rezensionen zu Büchern aus dem Mundartarchiv des Esloher Museums (15).
M. Rischen: "... unbescholtene Männer und Jünglinge". Auszüge einer
Schützenpredigt von 1881, gehalten von Johannes Dornseiffer,
Schulvikar in Fretter 1862-1864 (16). G. Hoffmann: Buchdruckerei und
Buchhandlung Grüßner. Erinnerung an zwei Esloher Institutionen (18). W.
Beer: "Das irritierende Gegenüber ist das Verbindende". Ein Maler in
Eslohe: Thomas Jessen (22). F. Heinrichs: "Heimat, deine Sterne ..."
"Wunschkonzert" gratulierte Hans Loth aus Eslohe (26). F.-J. Keite:
Bericht des Museumsvereins. Das Wichtigste aus dem Jahr 2007 (30). F.-J.
Keite: Windkraftanlagen im Gleisdreieck der Museumsbahn. Happy End für
eine fast unendliche Geschichte (34). A. Bruns/R. Franzen:
Fackelpolonaise in Eslohe 1927 (37). A. Feldmann: De neyschierige Hahne
(42). H. Jansen: Kirchen, Gehöfte und Skulpturen. Denkmalschutz in der
Gemeinde Eslohe (Teil 3) (43).

Handirk. Heimatnachrichten für Grafschaft, Latrop, Schanze in Wort und
Bild. Hrsg.: St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Grafschaft 1825 e.V.,
Handirk-Redaktion, Hans Robert Schrewe, Hauptstraße 20, 57392
Schmallenberg, Tel.: 02972/1546, E-Mail: hansrobert.schrewe at t-online.de

25/2008. * In eigener Sache. W. Heimes: Die Wallfahrtskapelle auf dem
Wilzenberg ist 375 Jahre alt (1633-2008). H. von der Goltz/F.-J. Hansen:
Kyrillpfad in Schanze eröffnet. Fünf Jahre Ranger am Rothaarsteig. J.
Schörmann/S. Meier: Latrop seit September 2008 am "DSL-Netz". K.
Weinfurtner: Gelangt PFT aus belasteten Böden in Nutzpflanzen? Das
Fraunhofer-Institut in Grafschaft untersucht mögliche Folgen einer
PFT-Belastung für die Bewirtschaftung von Ackerflächen. A. Wegat: Das
Husky-Projekt in Latrop. Außenwohngruppe Let's Go e.V. Brilon. * En Möül
vull Platt. H. Vogt: 750 Jahre Stadt Berleburg (1258-2008). Fußwallfahrt
der Kath. Kirchengemeinde St. Marien Bad Berleburg von Kloster
Grafschaft nach Bad Berleburg. H. Volmer: Vor 500 Jahren: Beitritt des
Klosters Grafschaft zur Bursfelder Kongregation und Ersterwähnung von
sechs Bauernhöfen in Grafschaft. P. D. Kloidt: 225 Jahre Wohnhaus
Kloidt, Grafschaft (1783-2008). P. D. Kloidt: Modellbahnclub
Schmallenberg e.V. etabliert sich in Grafschaft. H. Schmidt:
Waidmannsruh im Wandel. Das Ende einer Ära - Sägewerksgeschichte im
Oberen Latroptal. G. Brand: Grafschafter FBG-Solidargemeinschaft ist
sehr zufrieden mit der Kyrill-Sturmholzaufarbeitung. 70.000 fm Schadholz
sind aufgearbeitet und verkauft. J. Meißner: 15. KWF-Tagung 2008 in
Schmallenberg. Mitteleuropas größte Forstmaschinen-Messe zu Gast im
Sauerland. G. Brand: Pilgerreise des Pastoralverbundes Wilzenberg nach
Rom und in das südliche Latium. * Aus dem Vereinsleben. * Aktuelles -
kurz berichtet. * Berichte aus den drei Ortschaften.

Heimatblätter. Zeitschrift des Arnsberger Heimatbundes e.V. Arnsberger
Heimatbund e.V., Manfred F. Rüther, Fasanenweg 1, 59821 Arnsberg, Tel.:
02931/7253, E-Mail: info at arnsberger-heimatbund.de
29/2008. A. Kettrup: Arnsberg - eine kleine Stadt im Wandel der Zeit.
W. Ortmann: "Richard der Engländer" und die "Schwarze Hand". Frühe
Beziehungen des Klosters Wedinghausen nach England. G. Cronau: Jacob
Heinrich Schönhals (1798-1854). Leiter der evangelischen Schule in
Arnsberg. C. Illguth: Das Gymnasium Laurentianum. Das Gebäude von 1979.
M. F. Rüther: Firmen- und Geschäftsanzeigen aus (Alt-) Arnsberg und
Umgebung um 1900 - 2. Folge. Aus dem Nachlass von Ferdi Reuther. A.
Lackmann: Rechtsanwalt Müller und die "Villa Müller" an der Rumbecker
Straße in Arnsberg. M. Hanke: "Ein furchtbar wütend Schrecknis ist der
Krieg." Erfahrung und Wahrnehmung des Ersten Weltkriegs einer Familie
aus Arnsberg. F. Söbbeler: Die "Sahne-Molkerei" Hermann Wiesehoff,
Arnsberg. H. Liefländer/H. Wevering: Geschäfts und Kleinbetriebe von
etwa 1925 bis 1958. A. H. Hoffmann: Arnsberg in Pommern. R. Haehling:
Dr. Dr. Reiner Haehling von Lanzenauer. M. Beaufays: Der Abschied. N.
Brüggemeier: Die Geschichte von der beschädigten Kreuzkapelle. G.
Cronau: Nach dem Mauerfall: Besucher aus der DDR in Arnsberg. G.
Kessler: Stationen des "Alten Klosters". Eine Hochschule in Oeventrop.
D. Becker: Ein Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2007. 800 Jahre
Niedereimer 1207-2007. M. Brüggemann: Festrede "800 Jahre Uentrop" 6.
Oktober 2007. R. Dietz: Der historische Weinberg am Westhang des
Schlossberges. G. Schelle: Ein Jahr voller Tradition und Emotionen. M.
F. Rüther: Heiligabend 2007. SGV-Wanderung mit Paul Heinz Jochheim. M.
F. Rüther: Osterfeuerrückblick 2008. R. Rath: Arnsberger Schnadegang
2008. Viele Vereine unterstützen aktiv die Brauchtumspflege. H.
Wevering: Waldgottesdienst am Tag der Deutschen Einheit. * Ein
Heimatfreund und "Textarbeiter" aus Passion: Hans Wevering 80 Jahre alt!
M. Rotermund: Aus dem Archiv des Arnsberger Heimatbundes. H. Gutsche:
Der Arnsberger Wald. M. Gosmann: Alte Kasernenglocke nun als Mahnglocke
am Ehrenmal auf dem Eichholzfriedhof. T. Kapteiner: Katalogisieren und
einscannen geht weiter. 22 Regalmeter Dias von Friedhelm Ackermann. M.
Gosmann: Fotografin Elisabeth Thüner (1925-2008). A. Kettrup:
Tätigkeitsbericht des Arnsberger Heimatbundes für den Zeitraum vom 7.
Dezember 2007 bis zum 28. November 2008.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65,
59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
4/2008. * Eröffnung des öffentlichen Begegnungs- und Kulturzentrums
Kloster Bredelar/Theodorshütte. A. Lübke: "Positiv Verrückte aus dem
Sauerland". Allendorfer erleben kurkölnische Heimat- und Kölner
Stadtgeschichte "zum Anfassen". H. Halbfas: Die Verkrämerung von Stadt,
Dorf und Straße. Über Außenreklame. H. Hegeler: Hexendenkmäler im
Sauerland. R. Köhne: Sachsen und Sauerländer vergleichen ihre
Montangeschichte. W. Neuhaus: Lokalgeschichte als Mentalitätsgeschichte:
Die Herausbildung eines katholisch-nationalistischen Milieus in Sundern
im Kaiserreich 1871-1914. R. Köhne: Die vermessene Fernsicht. W. F.
Cordes: Die Kanzel der St.-Johannes-Pfarrkirche in Attendorn.
Ursprüngliche Gestalt und gegenwärtiger Zustand. F. Rose: Weihnachten
in Menden. B. C. Haberhauer-Kuschel: Herbstgedanken auf der
Heidenstraße. W. Frank: Der Möhnesee und die Vögel. M. Raffenberg:
"Kick", sagg' de Katte ... Annäherung an Hintergründiges und Abgründiges
in einem der aus dem Volksgut geschöpften plattdeutschen Gedichte von
Christine Koch.

Schmallenberger Heimatblätter. Hrsg.: Schützengesellschaft
Schmallenberg 1820 e.V., Redaktion: Hannelore Himmelreich, Auf der Mauer
14, 57392 Schmallenberg. Vertrieb: Christoph Rickert, Grafschafter
Straße 1, 57392 Schmallenberg.
74/2008. F.-J. Schütte: Vechta und Schmallenberg - durch St. Alexander
verbunden. A. Wiegel: Maria, Mutter vom Guten Rate. Ein Heiligenhäuschen
erstrahlt im neuen Glanz. F.-J. Schütte: Fleischverarbeitung seit mehr
als 100 Jahren. Ein Porträt der Firma MERTE. G. Schulte: Mönig-Cloidt,
Oststraße. 100 Jahre Firmen- und 550 Jahre Familiengeschichte in
Schmallenberg. H. Himmelreich: "Er malte nichts Gefälliges" - zum
100sten Geburtstag des Malers Josef Voss. H. Himmelreich: Mit dem Ballon
über Schmallenberg. A. Kewes/S. Teipel: "Holz heiß begehrt - eine
Branche macht mobil". Das Motto der diesjährigen KWF-Tagung in
Schmallenberg. M. Gilsbach: Frühlingsfest "In der Tränke". M. Gilsbach:
Missionarin auf Zeit. Rückkehr nach Deutschland. S. Teipel:
Generalversammlung der Schützengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V.
K.-H. Gilsbach: Donald von Eupen ist neuer Jungschützenkönig. S. Teipel:
Schützenfest in Schmallenberg vom 28. - 30. Juni 2008. H. Himmelreich:
Kinderschützenfest Zug Altstadt. M. Schleifstein: SSG Schmallenberg wird
Westfalenmeister mit der Luftpistole. K.-H. Gilsbach: Letzte
Kyrillschäden an der Oberstadthütte beseitigt. * Aus der Geschichte
der Schützengesellschaft. H. Himmelreich: Feldpost - Brücke zwischen
Front und Heimat. G. Siebert: "Eintopf-Sonntag" - eine Idee des
Winterhilfswerks. H. Voß: Bau der Synagoge in Schmallenberg. H. Voß: Vor
275 Jahren: Erster großer Stadtbrand in Schmallenberg. H. Voß: Frenn
Wiethoff - Schmallenberger Historiker, Archivforscher, Schreiber und
Heimatpfleger. H.-G. Pickert: Aus der Chronik des Schmallenberger
Männerchores 1848 e.V. F. Brachmann: Schmallenberger Autohaus feiert
Jubiläum. C. Klauke: 75 Jahre Flugsport in Schmallenberg. B. Vogt:
Deutschland-Tour 2008. M. Gilsbach: Schmallenberg, da rollt was! H.-G.
Bette: Valentinstag 2008 - Besuch einer Delegation aus Wimereux aus
Anlass des 35-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft.

Der Schwammklöpper. Fredeburger Heimatblätter. Hrsg.: Sauerländischer
Gebirgs-Verein, Abteilung Fredeburg, Arbeitskreis Heimat, Schieferweg
33, 57392 Bad Fredeburg.
20/2009. B. Gierse: Deutschland-Tour 2008 in Bad Fredeburg. *
Bike-Parcours am Sauerlandring. * Städtischer Kindergarten "Lollipop".
Ort der Begegnung für Bad Fredeburger Familien. * Kunstrasen 2008 - Wir
machen Platz für Kinder. M. Steppeler: MGV 1875 ist jetzt Leistungschor
des Chorverbandes Nordrhein-Westfalen. Sr. Adelis: 75 Jahre Kirchweih.
H. Gierse: Kreuzweg zum Buchhagen 150 Jahre alt. Einweihung am 8. August
1858. * Ein Quilt auf Dauer - ein Wächter auf Zeit. * Maler und
Bildhauer Tobias Dempewolff. F.-J. Gierse: Der Krankenhausförderverein.
H. Gierse: Ehre den Opfern, Mahnung den Lebenden. 1958 gründeten
Fredeburger den Ehrenmal-Bauverein. G. Schulte: Ausgegraben. * Konzert
im Hinterhof. G. Grothoff: Jugendorchester der Kur- und Knappenkapelle
Bad Fredeburg. G. Schulte: Die Heilige Barbara. Schutzpatronin der
Fredeburger Bergleute. H. Gierse: Die Symbolik der Bergmannsuniform. J.
Amelunxen: Hukelske. * Huxel. J. Nitschke: 40 Jahre Beatabend. Die
Anfänge. G. Schulte: Noch einmal Glück gehabt! Rechtsprechung vor 75
Jahren. * Schüngeler Gedenktafeln. J. Penven: Alte Ansichten. Sechs
Postkarten nach dem II. Weltkrieg nach Amerika. G. Schulte: Aus der
Amtsstube. Standesamt in Fredeburg. G. Schulte: Pocken in der Stadt
Fredeburg. Ausbruch im Jahr 1829. * Verkauf der adeligen Güter der Frl.
von Bruch an die Stadt Fredeburg 1709. E. Hölscher: Der Turm auf dem
"Kahlen Asten". B. Greiff: Die Entstehung des Fredeburger Stadtwaldes.
H. Gierse: 200 Jahre Zeitreise. H. Gierse: Es tut sich was in Fredeburg.
U. Schüttler: Bad Fredeburg im Rückblick. Vom 01.11.2007 - 31.10.2008.

4. Märkisches Sauerland

Beiträge zur Heimatkunde der Stadt Schwelm und ihrer Umgebung.
Jahresgabe des Vereins für Heimatkunde Schwelm. Hrsg.: Verein für
Heimatkunde Schwelm e.V., Hauptstraße 10, 58332 Schwelm, Tel.:
02336/406471, Internet: www.vfh-schwelm.de, E-Mail:
vfh-schwelm at t-online.de
57/2008. E. Schmidt: Das Schwelmer Grütertor. K.-J. Oberdick: Anna
Lucia von Hoete, Äbtissin des freiweltlichen Damenstifts am Gevelsberg
(1636-1670). W. G. Vogt: Ein Voerder Architektur-Fragment der Gotik.
Untersuchungen zur Formensprache, Zweckbestimmung und Neulesung seiner
Inschriften. R. Seckelmann: Schwelm-Mitte vor, in und nach 1945. H.
Röcken: Warum die Straße Röckebecke in Langerfeld einen falschen
Namen bekam. A. Peter/W. Fenner: Geschäftsbericht für das Jahr 2008.

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
227/2008. E. Dossmann: Heinrich von Dechen gab der Dechen-Höhle seinen
Namen. Zur Erinnerung an den Geologen und Bergbauexperten (Schluss). H.
W. Stein: Überfall auf Dahle. G. Beaugrand: Wasserburg Ermelinghoff im
Wandel der Zeiten. Das einst zum Stift Münster gehörende Herrenhaus im
alten Kirchspiel Hövel weist zurück bis ins 13. Jahrhundert. P. Reding:
Fenster zum Licht. Das Ikonenmuseum in Recklinghausen birgt eine
hochrangige Sammlung von Heiligenbildern der Ostkirche. Lebensnahe
Präsentation der Kunstwerke. H. W. Stein: Wie alt ist denn Dahle? Es
gibt mehrere Deutungen des Namens (Schluss). H. W. Stein: Was war das
"Lusshäuseken"? Wie die Dahler unter die "Räuber" fielen. * So gestalten
wir zuhause den Winter. Kleine Anregungen für die Adventszeit.
228/2008. K. Kraas/H. D. Schulz: Wie die Schönheit des Hönnetals
gerettet wurde. Landrat Heinrich Haslinde hat sich um den Schutz der
Heimat verdient gemacht. * 110 Männer und Frauen verbrannt. Mendener
Hexenprozesse im Dreißigjährigen Krieg. G. Beaugrand: "Stadtluft macht
frei!" Das 13. Jahrhundert war die Zeit der Städtegründungen. Soest und
die Hanse als Triebkräfte der Entwicklung. T. Ostendorf: Das Licht der
Welt. Mehr als 150 Krippen von Künstlern aus jeder Generation zeigt die
Krippenausstellung im "Heimathaus Münsterland" in Telgte. K. Binczyk/H.
W. Stein: Erbstollen gehörten in Dahle zur Förderung von Eisenerz. Ein
Rückblick auf historische Berggesetze. H. D. Schulz: Was ist ein
Richtpfad? Über die Bedeutung eines alten Altenaer Straßenamens.
229/2008. * Gottes Boten - unterwegs zu dir. Das Christfest als Zeit
des Schenkens und der Begegnung. E. Purck: Wolf und Lamm beim
Friedenstanz. Originelle Bronzeplastik des Bildhauers Bernhard
Kleinhans. W. Gernert: Hundert Jahre sind ein guter Anfang. Die Burg
Altena stand Pate für Jugendherbergen in aller Welt. U. Kunz: Eine alte
Tradition lebt fort. Das "Beckumer Hirtenlied" erklingt zur
Weihnachtszeit in der St. Stephanus-Kirche. G. Köpke: Der Hausspatz -
klammheimlich auf dem Rückzug. Der einstige "Allerweltsvogel" hat
Seltenheitswert bekommen. G. Beaugrand: Das "Jägerken von Soest"
erfreute sich an Pumpernickel und Speck. Simplicius Simplicissimus lebte
1636 im Kloster Paradiese. Eindrucksvolle neue Federzeichnungen von
Manfred Schulz illustrieren den Barockroman von Grimmelshausen.

Herdecker Blätter. Geschichte, Informationen, Geschichten. Hrsg.:
Herdecker Heimat- und Verkehrsverein e.V., Kirchplatz 3, 58313 Herdecke,
Tel.: 02330/611-325, E-Mail: verkehrsverein at herdecke.de
26/2008. C. Neumann: Förderschule "Altes Pfarrhaus". Ein Denkmal in
Ende wird neu genutzt. G. E. Sollbach: Bäuerliche Selbstverwaltung im
Dorf [Herdecke-]Ende in der Frühneuzeit. P. Habig: Ein Trompeter im
Fachwerkhaus. Aus der Geschichte des Tackengutes. T. Spohn/D. Votteler:
Hauptstraße 1. Ältester Fachwerkbau Herdeckes - gegenwärtige
Restaurierung. W. Kessler/G. Schmücker: Der Herdecker Grafiker Rudolf
Wiemer. H. Köhler: Der Akademiemaler Georg Wilhelm Volkhart aus Herdecke
porträtierte Friedrich Harkort. U. Zöllner: Eine kleine geschichtliche
Analyse der Frederunasage. Was wäre wenn? L. Gerber: BürgerStiftung
Herdecke. Vorstellung einer ortsverbundenen Organisation. W.
Creutzenberg: Oberer Ahlenbergweg 41. Schule - Asyl - Atelier. * Nachruf
auf das Philipp-Nicolai-Gemeindehaus.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
12/2008. W. Bleicher: Der Letmather Burgberg aus der Sicht von Anton
Wilhelm v. Zuccalmaglio. W. Fleischer: Die Kettenschmiede von Heinrich
Breuker am Emberg bei Lössel. O. Krägeloh ?: Sick schniien es
menschlick! E. Vogland: Nie ohne einen Weihnachtsbaum. * Vom
Siebenstern. * Stille Nacht. J. Hohmann: Wie der kleine Vincenz in den
Himmel kam. F. Rose: Erklärungen zum "Medener Baiërn" zur Geschichte
über den kleinen Vincenz. E. Vogland: Der Weihnachtsvater. H. D.
Schulz: Weihnachtsfeier im NS-Internat. W. Bleicher: Der Stollen im
Müggensiepen bei Rheinen. * Bilder und Geschichten aus dem alten
Hohenlimburg: Verlorene Paradiese.
1/2009. S. Böder: Ethnologische Nahrungsforschung in der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen (LWL). W. Fleischer: Das
Arbeitspferd. W. Bleicher: Die Heilerin von Boßel bei Breckerfeld. W.
Bleicher: Zaubermedizin im Iserlohner Raum. * Die Geschichte vom Ritter
von Redhey. P. Teworthe: Dat Beld vanne Buorst.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger-
und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675
Hemer, Tel.: 02372/2349.
4/2008. E. Vickermann: Pater Beda. Eine Würdigung seiner Person und
seines Werkes. H.-H. u. A. H. Stopsack: Aktiengesellschaften im Raum
Hemer. P. Kramme: Hemersche Zeitung, Märkischer Landbote 1918 (Auszüge
Oktober-Dezember). E. Voß: Kleine Heimatchronik 3. Quartal 2008.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße
3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet:
www.ghv-luedenscheid.de
176/2008. D. Pfau: Flüchtlings- und Vertriebenenaufnahme in Westfalen
nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Hauptdurchgangslager Wellersberg in
Siegen. H. Waldminghaus: Ansprache zum Thema "Erinnern und Verstehen"
beim Tag der Heimat 2008 im Lüdenscheider Kulturhaus.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 5 16:10:02 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Feb 2009 16:10:02 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2009,
Heft1, Teil 2
Message-ID: 498B0F5A.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 05.02.2009, 08:43


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2009, Teil 2

5. Minden-Ravensberg

93. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg. Jg. 2008. Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg
e.V., Rohrteichstraße 19, 33602 Bielefeld.
R. Vogelsang: "Weil dieses Land oft angegriffen, geschädigt und
überfallen wird". Ein Bündnis der ravensbergischen Ritterschaft 1470
gegen das Fehdewesen (7). G.-F. Schaaf: Drei Bielefelder Gymnasiallehrer
Schaaf von 1747-1847 (25). F. Stückemann: Peter Florens Weddigen. Ein
vergessener Publizist der Aufklärungszeit (35). H. Böcker-Lönnendonker:
Kunst zwischen Bielefeld und Lugano. Der Maler Wilhelm Schmid (91). L.
Volmer: Zwischen wirtschaftlichen und ideellen Rahmenbedingungen:
Ländliches und kleinstädtisches Bauen am Beispiel Ravensbergs im 18.
und 19. Jahrhundert (121). B. Frey/F. Tiletschke: "Afrika ruft". Hans
Kisker - ein kolonialer Lebenslauf im Kontext seiner Zeit (153). *
Vereinsbericht für das Jahr 2007 (206).

Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford 2009. Hrsg. v.
Kreisheimatverein Herford e.V. und Kommunalarchiv Herford mit
Unterstützung des Vereins für Herforder Geschichte e.V. Red.:
Kommunalarchiv Herford, Christoph Laue, Amtshausstraße 2, 32051 Herford,
Tel. 05221-132213, E-Mail: hjb at kreisheimatverein.de
L. Curländer: Grußwort (6). C. Laue/E. Möller: Vorwort der Herausgeber
(7). J. Großewinkelmann: "Also auf ans Werk - Alles für Bünde!" Die
Gründung des Kreisheimat-, Tabak- und Zigarrenmuseums unter der
Leitung von Friedrich Langewiesche (8). C. Kathe-Hinkenjann:
Wirtschaftliche Grundlagen des Klosters und Stiftes Quernheim
(1147-1532) (41). A. Rögge: Von Haus zu Haus. Beobachtungen zu
Hausierern der Region im 19. und 20. Jahrhundert (54). R. Botzet: In
Holz geschnitzt, Fachwerkinschriften und Ornamente in Rödinghausen (67).
R. Meierkord: Herfords Einstieg in das Luftfahrtzeitalter. 1909 bis 1912
- erste Herforder Luftfahrer (82). G. Budde: Das Mennighüffener
Kriegerdenkmal im Wandel der Zeit (101). R. B. Brackhane: Friedemir
Poggenpohl - ein Unternehmer und sein Werk. Ein Rückblick zum 150.
Geburtstag (124). G. Heining: "Doa send wui to Hius." Anmerkungen zur
plattdeutschen Karte des Kreises Herford (136). M. Büchner: Fest gefügt
und wehrhaft. Das Mauergestein der Werburg in Spenge (142). G.
Flachmann/M. Weber: Unternehmer mit sozialem Engagement: die Herforder
Familie Weddigen (166). F. Brackhane: Orgeln und Orgelbauer in Herford
(177). C. Bernet: "Daß Innerste meines Hertzens mittheilen". Die
Korrespondenz Johann Georg Gichtels an die Fürstäbtissin Elisabeth zu
Herford (203). H. Darnauer: "Der schaurigste Prozess, der je in
Bielefeld verhandelt wurde ..." Der Strafprozess gegen den Bünder
SS-Mann Heinrich Klaustermeyer vor dem Landgericht Bielefeld 1964/65
(221). E. Möller: Auswahl-Bibliografie Kreis Herford 2008 (252).

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051
Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de
67/2008. C. Laue: Kohlen im Schnee. Ein vorweihnachtliches Bild aus dem
Kriegswinter 1940/41. * Zur Erinnerung an H. Möhlmann. C. Mörstedt:
Zeitzeugen-Treff im Bio-Raum. Wie die Bünder "Gruppe Netzwerk" jüdische
Geschichte erforscht. T. Adam: König und Gefolge ruhen sich im Jägerkrug
aus. Albert Vieregges Gasthaus an der Mindener Chaussee war auch
Gründungsort der Feuerwehr. C. Laue: Radfahrstation in der Neustadt.
Ein Geschäftshaus in der Herforder Lübberstraße um 1900. C. Mörstedt:
Leise, wendig, abgasfrei. Der historische HF-Fahrbericht: Bünder
Zigarrenpaketkarre aus den 1920er Jahren. M. Guist: Glück ist... Die
Geschichte der Zelfije Idrizi aus dem Kosovo. B. Sunderbrink: Die letzte
Reise. Tod und Bestattung im Ravensberger Land. Eine Ausstellung im
Widukind Museum in Enger. H. G. Middelmann/C. Laue: Der dreifache
Middelmann. Ein Gardesoldat aus Dreyen erinnert sich an seine Zeit im
Königin-Elisabeth Garde-Grenadier-Regiment 3.

Milser Blätter. Informationen für Mitglieder des Heimat- und
Geschichtsvereins Milse e.V., Bielefeld. Hrsg.: Heimat- und
Geschichtsverein Milse e.V., Postfach 16 03 51, 33723 Bielefeld.
14/2008. R. Kobusch: Werkswohnhäuser von Kisker in Milse. Spar- und
baulustige Belegschaftsmitglieder (ab 1924). R. Schmidt: Milse und seine
Gewässer. D. Stuckhard ?: Das Schloß in Milse. * In alten Akten
geblättert: Rauchklub "Zufriedenheit" am 1. Januar 1894 im Milser
Krug gegründet. * Wie es damals war. Zwiegespräch tüsken Korl ut Häiben
und Stöffken van Milse. * Ich hab da mal 'ne Frage??

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521/512469.
2/2008. T. Schenk: Von der Spree an die Donau. Der
"Procellaineexportationszwang" und das Judenporzellan des Jacob Schiff
aus Bielefeld. K. Böcker: Knallgas bewegt die Welt. Eine
Science-Fiction-Story des "Bielefelders" Georg Rothgießer von 1905. J.
Rath: Das Bielefelder Standesamt als rassenideologisches
Verfolgungsinstrument. Die Beschreibung jüdischer Zwangsvornamen seit
1938. M. Minninger: Vor 70 Jahren: Irrfahrt mit tragischen Folgen. St.
Louis-Passagiere aus Ostwestfalen und Lippe.

Der Remensnider. Zeitschrift für Herford und das Wittekindsland. Hrsg.:
Verein für Herforder Geschichte e.V., Christoph Laue, c/o Kommunalarchiv
Herford, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel.: 05221-132213, E-Mail:
info at geschichtsverein-herford.de, Internet:
www.geschichtsverein-herford.de
1-2/2008. * Verleihung der Pöppelmann-Medaille 2008. * Das
Vereinsarchiv ist umgelagert. C. Laue: Starken Frauen auch in
Gandersheim. P.-G. Meuß: Ein Tafelbild auf Reisen. Wie ein
niederländisches Tafelbild aus dem 15. Jahrhundert in das Herforder
Münster kam und wieder nach Berlin verschwand. M. Polster: Früher die
Johanniskirche, heute das Radewiger Wehr. Grundwasserabsenkung - die
unterschätzte Gefahr. E. Obermeyer: Kriegszeit. Wie ein kleiner Junge
den Krieg erlebte. A. Bielefeld: Das Radewiger Kohlfest. G.
Schlegtendahl: Geschichte Herfords aus Orts-, Straßen- und Flurnamen.
Teil 3 und Ende: Die Feldmarken. * Anne Frank war nicht allein. Jüdische
Kindheit und Jugend im Kreis Herford 1933-1945. Ausstellung in der
Gedenkstätte Zellentrakt Herford. C. Laue: Die Linden des früheren
Friedrichsgymnasiums an der Brüderstraße. M. Klein/A. Bielefeld:
Spaziergang auf dem vergessenen Friedhof. M. Pirscher/H. Bohnenkamp: Die
Entwicklung der Tischler-Fachschule Detmold zur Fachhochschule.
Gespräche mit Zeitzeugen. H. Paul: Johann Carl Philipp Schwettmann.
Kantor und Schullehrer an der Jakobi-Kirche auf der Radewig zu Herford.


Der Sennestadtverein. Mitteilungsblatt für Mitglieder des
Sennestadtvereins. Sennestadtverein e.V., Lindemann-Platz 3, 33689
Bielefeld.
46/2008. * Sennestadt und Kulturkreis des Sennstadtvereins. Programm
2009.

6. Münsterland

Der beflügelte Aal. Heimatliches aus Ahlen - Vorhelm - Dolberg. Bd. 27
(2008). Hrsg.: Heimat-Förderkreis für Westfälische Tradition e.V.,
Postfach 14 25, 59204 Ahlen. Red.: Heinrich Kemper, Rembert Wilke, Udo
Wagener.
H. Kemper: Vorwort (5). U. Lachauer: Hänschen und das Apfelei.
Ausschnitt aus dem Buch "Der Akazienkavalier" (7). R. Wilke: China.
Thema der Politisch-Kulturellen Wochen 2008 (13). J. Abeler: Der Fluch.
Erzählung aus dem Münsterländer Bauernleben (22). B. Schlüter: 15 Jahre
Literaturkreis Ahlen - Rückblick und Ausblick (28). R. Wilke: Imo
Moszkowicz im Gespräch mit Corinna Spies (32). A. Knöpker: Deutscher
Kinderschutzbund in Ahlen (37). S. Hellwig: Glocken aus Ahlen rufen
gläubige Christen in Argentinien zum Gottesdienst (39). M. Heumann:
Eine Reise in die Vergangenheit - erlebte Geschichte (43). H. Berger:
Mexiko (46). B. Pawlowski: Die Ludgerischule am Röteringshof und am
Burbecksort (48). I. Blomberg: "Ja, mein Vater ist Jäger!" (52). F.
Lange: Die Stenografenschaft Ahlen e.V. (55). I. Leitloff: 60 Jahre
Ahlener Kinder- und Jugendchor "Westfälische Nachtigallen" (58). H.
Michalski: Kinderschützenfeste in Ahlen. Rückblick auf eine vergessene
Tradition (61). R. Künnemann. Vom engsten Bündnispartner zum verachteten
Kriegsgegner: Das Schicksal der italienischen Militärinternierten in
Ahlen 1943-1945 (64). P. Gabriel: Probezeit. Erzählung (71). H.
Regenhardt: Wer da hinguckt, wird blind ... Erinnerungen an die Kindheit
(74). J. Gojny: Die Ahlener weltliche Schule (Teil 3). Eine neue
Schulform in der Kolonie/Neustadt während der Weimarer Republik (76). R.
Wilke: Ein Gedenkschein von 1922 (87). C. Wolff: Vor 120 Jahren wurde
der Haltepunkt Vorhelm eingerichtet - vor 20 Jahren hielt der letzte Zug
(91). W. Michalski: 160 Jahre Bahnhof in Ahlen. Bahn und Bahnstation im
Wandel der Zeit (95). E. Gallenkemper: Vergiss nicht (101). R. Wilke:
Das Kreuz vom alten Westtor (102). E. P. Nahrath: Vor 160 Jahren starb
Annette von Droste-Hülshoff (109). A. Smieszchala: Die vergessenen
Brüder. Carl Hubert und Johann Hermann Vering (116). M. Lenz: Saskia,
ein ganz gewöhnlicher Tag (120). U. Wagener: Die St.-Josephs-Kapelle
(123). R. Wilke: Die Weihnachtsgeschichte aus der "Kölner Bibel" (126).


Davensberger Jahrbuch 2009. Veranstaltungskalender mit
Heimatgeschichte. Hrsg.: Heimatverein Davensberg e.V., Frieport 27,
59387 Ascheberg. Red.: Wilhelm Henrichmann und Hermann-Josef Bergmann.
* Kalendarium (4). * Regelmäßige Veranstaltungen (29). * Organisationen
und Vereine (35). * Vereine berichten aus ihrer Arbeit (39). * Gelebter
Naturschutz - Aktivitäten der NABU-Naturschutzstation (91). * Rückblende
auf das Jahr 2008 (99).

Liesborner Geschichtshefte. Hrsg.: Heimatverein Liesborn e.V. u.
Kulturring Liesborn e.V., Heimatverein Liesborn, Wilhelm Plümpe, An den
Teichen 7, 59329 Liesborn, Tel.: 02523/8600, E-Mail:
pluempe.liesborn at t-online.de
23/2008. B. Löppenberg: Liesborner Infrastruktur im Dienste des
Bürgers. R. Winkelhorst: Die Entwicklung des Straßenwesens in
Liesborn. B. Löppenberg: Die Post. Von der Botenpost, der kaiserlichen
Post und der Reichspost zum Postamt Liesborn. B. Löppenberg: Die Post in
Bad Waldliesborn. B. Löppenberg: Landbriefträger und Postboten. B.
Löppenberg: Fernsprechverbindungen und Telekommunikation. S. Stelten:
Die Verkehrsanbindung Liesborns durch die Eisenbahn. B. Löppenberg: Die
Armenfürsorge. B. Löppenberg: Die preußische Ortspolizeiverordnung. B.
Löppenberg: Polizeidiener, Landjäger und Gendarmen. H. J. Haberecht:
Von den Anfängen der Elektrifizierung in Liesborn und seinen
Bauerschaften. W. Plümpe: Trinkwasserversorgung in Liesborn. "Es ist
genug für alle da!?" W. Plümpe: Abwasser, Kanäle und Kläranlagen in
Liesborn. "Es stinkt nicht mehr!" N. Morfeld/B. Löppenberg: Dem Nächsten
zur Wehr - sich selber zur Ehr. G. Tyrell: Unterwegs zwischen Nordkap
und Marokko. Seit 50 Jahren an der Lippstädter Straße 35 in Liesborn
zuhause: Glockenland-Reisen. H. J. Haberecht: Liesborner Hauderer,
Lohnkutscher und Taxiunternehmen. S. Stelten: Die Gasversorgung in
Liesborn. S. Stelten: Die geschichtliche Entwicklung der
Abfallentsorgung in Liesborn. W. Plümpe: Westfälische Landwirtschaft
trauert um Paul Diers aus Liesborn.

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein
für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße
76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
4/2008. J. H . Schröer: Vom vergoldeten Marzipanbrot bis zum handlichen
Riegel und figürlichen Teil. E. Mietzner: "buten der oesterporten tegen
den berch van Calvarien". Ein Beitrag zur Geschichte des Kreuzbergs. U.
Rüter: Anmerkungen zu den Anfängen des Bocholter Friedhofs. E.
Westerhoff: Der Einsturz des Spinnerei-Neubaues Franz Beckmann & Cie. in
Bocholt am 9. Oktober 1895. L. Kroneberg: Konkurrenz, Internationalität,
Innovation und soziale Frage: Von der Weber-Revolte 1844 zum globalen
Textilmarkt des 21. Jahrhunderts. W. Tembrink: Zwei Häuser - ein Name:
Café Eilers in Bocholt. Traditionsreiches Gasthaus und kultureller
Mittelpunkt der Stadt. G. u. K. Tovar: Bernhard Klein-Wiele.
Internationale Spedition Bocholt i.W. Geschichte eines Bocholter
Transport- und Speditionsunternehmens. E. Westerhoff: "Siedlungswerk
Sonnenschein e.V." J. Wessels: Erinnerungen an Kriegsbegebenheiten und
Kriegsereignisse in und um Bocholt. R. Jungblut: Erinnerungen an die
letzten Kriegstage 1945. C. Heiduk: 1968 und die Auswirkungen auf das
St.-Georg-Gymnasium in Bocholt. U. Rüter: Johannes Paschker, ein in
Bocholt geborener Bildhauer und Maler. M. Plassmann: Herbstkirmes in
Bocholt. J. Telaar: Van Appeln un Peern. W. Tembrink: Chronik des
Bocholter Raumes 1. Oktober - 31. Dezember 2007.

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken.
Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken, Tel.: 02861/1798.
E-Mail: familieschwane at versanet.de
202/2008. * Erstmals gemeinsames Heimattreffen der Bundesheimatgruppen
Breslau-Land und Bolkenhainer Burgenland in Borken. * Paulusplakette für
eine "engagierte Bürgerin": Ruth Betz erhielt hohe Auszeichnung. * Ferdi
Butenweg erhielt Verdienstmedaille des Verdienstordens der
Bundesrepublik Deutschland. * Manfred Töns, Vorsitzender des Eper
Heimatvereins, verstorben. Engagement in Beruf und Ehrenamt. * Neuer
Chefarchäologe. Professor Dr. Michael Maria Rind für Westfalen. *
Informationen zum Westfälischen Heimatbund. * AG Genealogie seit 2006 in
Gescher. * Beim Heimat- und Folkloretag des Heimatvereins Gemen wurde
viel aufgeboten. * Seit fast 30 Jahren ist der Zweifel beseitigt.
Heimatverein Raesfeld und die Isselquelle. * Heimatverein Gronau auf
Tagesfahrt. Juwel unter den Schlössern. * Von Vespertied und
Arpelspannkook. Erzählabend in Heimatverein Reken. * Heimatverein Borken
auf großer Fahrt. Münster, Herbstlaub und Flammkuchen. * "Freut Euch des
Lebens" im Stundentakt. In der Nähe des Schlosses in Velen soll das
historische Glockenspiel wieder aufgestellt werden. * Heimatverein
Schöppingen will "Altes bewahren". * Heimatverein Südlohn auf
Herbstfahrradtour. Alte Altarbilder begutachtet. * Mehrtagesfahrt des
Heimatvereins Wessum in den Spreewald. * 1968: Schicksalsjahr für Gemen.
Heimatfreunde erinnern sich im Haus Grave. * Modenschau des
Heimatvereins Wessum auf der herbstlich dekorierten Bauerntenne.* Erles
Geburtsstunde weiterhin unklar. 11. Geschichtstafel gibt Einblick in die
Dorfgeschichte. * Intensive Nachbarschaftspflege in Gescher. *
Fürstenkuhle - ein bedeutendes Naturschutzgebiet in NRW. * Nao
Kääwela - 275 Jahre Fußprozession 1733 - 2008.
203/2008. * Barlo träumt vom Bundeswettbewerb. Landrat Gerd Wiesmann
ehrte die Gewinner des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft". Rund 150
Gäste feierten im Bürgersaal Wissing-Flinzenberg. * Aufkleber
ermuntert Platt zu sprechen. Initiative von Kreisheimatpflege, Kreis und
Sparkasse Westmünsterland. Unterschiedliche Varianten für den Nord- und
den Südkreis. * "Platt liegt mir einfach besser". Förderer,
Sympathisanten und leidenschaftliche Sprecher des Plattdeutschen haben
sich bei der Borkener Zeitung direkt gemeldet. * Akademie Klausenhof 25
Jahre in Rhede. * Heimatfreunde des Heimatvereins Vreden-Lünten begrüßen
neuen Radweg. * Im Werther Heimathaus wurde Anfang November die 29.
Hobby-Künstler-Ausstellung eröffnet. Das Spektrum der Exponate war
breit: Sie reichten von Schwibbögen bis zu "Reborn"-Puppen. *
Heimatlicher Adventsmarkt des Heimatvereins Gronau. * Heimatverein Epe
besuchte die SGW. Dem Salz auf der Spur. * Plattdeutsche Theatergruppe
des HV Erle. Wenn de Brüüm kömp. Ein voller Erfolg. * Strohmarkt des HV
Gescher. Tradition bestaunen und probieren. * Heimatverein Gronau dankte
seinen ehrenamtlichen Helfern. * Junger Australier auf den Spuren des
Großvaters nach der Notlandung eines amerikanischen Bombenflugzeugs in
Heiden. * Kiepenkerltreffen in Stadtlohn. Trachten überall in der Stadt.
* Heimatverein Vreden fühlt sich dem Hamaland-Museum eng verbunden. *
Den Ahnen auf der Spur. Alfons Nubbenholt, Familienforscher im
Heimatverein Ahaus, half. * "Pfützenhausen" in Gemen. Austausch der
Heimatfreunde mit Ortsvorsteherin Ursula Zurhausen. * Nikolaustüte als
Belohnung. Stimmungsvoller Heimatabend des Heimatvereins Heiden. *
Heimatverein Erle feiert Geburtstag. 20 Jahre im Dienste des Dorfes. *
Andacht in der Autobahnkapelle St. Antonius. * St. Nikolaus bei den
Montagsfahrern. * Unterhaltsamer Heimatabend im Hochmoor. H. G. Knapp:
20 Jahre Landeskundliches Institut Westmünsterland in Vreden. H. G.
Knapp: Mona Lisa oder Ein Abschied, der keiner ist. * Die Ausnahme unter
den lebenden Forschern. M .Schwack: Ein herzlicher Dank geht an Dr.
Timothy Sodmann.

Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen, Alter Gartenweg 14,
48249 Dülmen. Internet: www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail:
info at heimatverein-duelmen.de
2/2008. W. Werp: Heinz Brathe ?. E. Potthoff: Das zweite Dülmener
Stadtmodell. H. David: Zur Teilung der Restfläche der Mitwicker und der
Lavesumer Mark. P. Gödde: Ach, wie war es doch vordem ... mit
Heinzelmännchen so bequem. A. Wagner: Die Pflanzen des Kreises
Coesfeld im Volksmund (Fortsetzung). E. Potthoff: Zwei Innenansichten
von St. Viktor. P. Thewes: Aus den Lebenserinnerungen von Pfarrer Peter
Thewes - Teil 3. L. David: Unsere "Schmalo-Heide". W. Werp:
Neuerscheinungen.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
11/2008. W. Kutsch: Verwunschene Villa am Rande von Kinderhaus. Der
Erbauer des Hauses ist weitgehend unbekannt.
12/2008. J. Niemer: Die Zitadelle Coesfeld als Landesresidenz. Aufstieg
und Niedergang einer Festung.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred
Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
94/2008. J. Eggers: Einquartierung in Emsdetten. Truppenunterbringung
im Zweiten Weltkrieg (1939-1945). * "Viënndüwels" wieder im Venn. F.
Matthesen/G. Helmers: 60 Jahre Wagenbau der Dorfbauern. "Et geiht wiër
rund". Motto der ersten kleinen Narrenfahrt Fritz I. Teigeler, 1949. L.
Bröker: Lürige Pötte rappelt am miärsten. * Ort der Stille und des
Betens. 50 Jahre Wallfahrtskapelle am Kanalweg in Hollingen. W. Colmer:
50 Jahre Malteser in Emsdetten. Malteser mit vielen Aktivitäten. Seit
1998 ist der Standort an der Amtmann-Schipper-Straße.

Heimat- und Rathausspiegel - Informationszeitschrift der Verwaltung und
der Heimatvereine. Hrsg.: Gemeindeverwaltung Heek in Zusammenarbeit mit
den Heimatvereinen Heek und Nienborg
52/2008. H. Schaten: Gehacktes Blei und Vogelscheu. Ein
verhängnisvoller Schuss. Ein Unglücksfall im Jahre 1823 und seine
Folgen. J. Schwieters: Hochzeitsbrauchtum in Heek in den Jahre 1933 bis
1952. Persönliche Erinnerungen aus meiner Jugend. Und die Moral von der
Geschicht: man schießt bei Hochzeiten mit Gasballons nicht. J.
Schwieters: Nachtrag zum Beitrag "Der Düstermühlenmarkt im Jahre 1948.
Erinnerungen an den ersten Markt nach der Währungsreform vor 60 Jahren".
H. Schaten: "Vergißmeinnicht - Aus vergangenen Zeiten". A. Effkemann:
Verkauf von Kirchensitzplätzen für Kirchturmreparatur. A. Effkemann:
Polizeidiener Gaußling auf Patrouille. A. Effkemann: Ablösung von
Altlasten aus dem 30-jährigen Krieg. A. Effkemann: Einberufung zum
Militärdienst. M. Mensing: Neue Infotafel am Maibaum in Nienborg. M.
Mensing: Musikverein Nienborg 1924 e.V. erhält neue Uniformen und 25
Jahre Dinkelkonzert. M. Mensing: 20 Jahre Kleidersammlung Pater Beda. M.
Mensing: 85 Jahre SC Rot-Weiß Nienborg 1923 e.V. V. Ogoniak: Der
Altvater und Schlesierland - Heimatland. J. Kaldenbach: Die Heeker
Deitmers/Deitmar - Berühmt in Holland. Aber auch Fahnenpflichtiger mit
Majestätsbeleidigung. B. Brüning: 10-jähriges Bestehen der "Alten
Freunde" Heek im Jahre 2009. M. Mensing: 80. Geburtstag von Pfarrer em.
Wilhelm Niehaves am Sonntag, 28. September 2008. H. Schaten:
Luftbildaufnahmen von Heek und Nienborg.

Heimatblatt für Nienberge. Heimatverein Nienberge e.V., Josef Rölver,
Am Rüschhaus 41, 48161 Münster, Tel.: 02533/1610.
23/2008. I. Kamenz: 50jähriges Gründungsjubiläum im Jahre 2008. W.
Borgsmüller: Alexander Hammer, ein Pastor in Nienberge. A. Risse:
Alexander Hammer in Nienberge. Ein Pfarrer von altem Schrot und Korn. R.
Klumpe: 50 Jahre Kirchenerweiterung St. Sebastian Nienberge. R. Klumpe:
Kostbarkeiten der Pfarrkirche St. Sebastian. A. Risse: Ein "hölzernes"
Evakuiertenschicksal. I. Kamenz/J. Rölver: Denkschrift über das Projekt
einer normalspurigen Kleinbahn von Münster nach Horstmar. I. Kamenz/J.
Rölver: Denkschrift über das Projekt einer normalspurigen Kleinbahn
von Münster nach Horstmar, herausgegeben von dem Arbeitsausschuss für
den Bahnbau Münster-Horstmar. J. Rölver: Aus der jüngeren Geschichte
Nienberges "Ein ganzes Dorf entsteht".

Vertrautes und Neues der Heimatvereine im Kreis Steinfurt. Hrsg.:
Kreisheimatbund Steinfurt, Reinhild Finke, Eichholzstraße 1, 48496
Hopsten-Schale, E-Mail: KHB-Steinfurt at t-online.de
3/2008. R. Herkenhoff: Der "Bergbauhistorischer Verein Buchholzer Forst
1650 Recke e.V." stellt sich vor. * "Der Heimatverein Saerbeck feiert
2010 sein 75jähriges Bestehen". F. Lüttmann: Bildungspartner NRW -
Museum und Schule. R. Kortebrock: Der Kiepenkerlchor Nordwalde stellt
sich vor. F. Bosse: "Neue Wege" bei den Heimatvereinen. Der Geschichts-
und Heimatverein Tecklenburg bietet Beispiele. * Neues Domizil.
Heimatverein Lengerich. S. Herringslack: Lengericher Heimatfreunde als
Botschafter ihrer Stadt. E. Krukkert: Der Offlumer See. Wandlung von
industrieller Nutzung zum Natur- und Freizeitraum. C. Spannhof: Nicht
mehr wegzudenken! H. Schmedt: Hochburg des Pferdesports - Lienen.

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und
Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein Warendorf,
Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis
Warendorf, Stadtmuseum Warendorf, Theater am Wall. Red.: Wolfgang
Reisner, Rosenstraße 2, 48231 Warendorf.
53/2008. N. Funken: Der Jakobsweg im Münsterland. Ein Buch- und
Wandervorschlag. * Bilder aus dem Vereinsleben. L. Sandmann:
Tätigkeitsbericht der Altstadtfreunde Warendorf für das Jahr 2008. A.
Gabel: Von der Orgel und anderen Pfeifen.

Wüllener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Wüllen e.V., Brigitte
Winkelhaus, Sabstätte 10, 48683 Ahaus-Wüllen, Internet:
www.heimatverein-wuellen.de
27/2008. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1908 gingen zur Tauffeier in
St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1908 standen vor dem
Traualtar in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Ergänzungsbuch zum
Taufregister: Verzeichnis der in fremden Pfarren getrauten Personen, die
in der Pfarrei St. Andreas getauft sind. Getraut im Jahre 1908. H.
Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1908 klang vom Wehrturm die Totenglocke.
H. Feldhaus/H. Harpers: Übersicht über das Alter der Verstorbenen im
Jahre 1908. W. Elling: Die Bekämpfung des Kartoffelkäfers von 1935-1955.
H. Feldhaus: Schulleiter in Wüllen. * Wat so alls passeert is in usse
Dorp nett so as't inne Zeitung stönn. Tosammensocht von Schulze Bäings
Hubbet in't Platt öwwerdrägen van Pottgerts Paul van Oktober 2007 bes
September 2008. H. Feldhaus/A. Nubbenholt: Auszug aus dem
Heiratsregister der St. Bonifatius-Kirche in Spring-Lake, Kanada. B.
Winkelhaus: Dat gutte Vornämmen.

7. Paderborner und Corveyer Land

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des
Ortsheimatpflegers. ESC-Eigenverlag Walter Strümper, Wettesinger Weg 5,
34414 Warburg, Tel.: 05641/8844, E-Mail: wstruemper at t-online.de
2/2008. * Calenberg im 30jährigen Krieg. Fortsetzung aus Heft 1/2008. *
Ossenjohann -ein Hexer aus Calenberg? * Klappern und Ratschen - Zum
Titelbild. * Das Jahr 1937. Fortsetzung der Jahreschroniken.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad
Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
59/2008. * Dreht sich bald wieder ein Wasserrad an der Lippe? *
Kulturausschuss diskutiert Personalvorschlag nicht-öffentlich: Kein
Bodendenkmalpfleger für Bad Lippspringe. * Die Kirchenorgeln in Bad
Lippspringe. T. Lüer: Arminius- und Jordanpark in Bad Lippspringe:
Zwischen den Zeiten - angekommen im 21. Jahrhundert. K. Karenfeld: Paul
Fürstenberg starb vor 50 Jahren. * Bilder-Ausstellung im Kurwald
zertrümmert. * Varus kommt bis nach Bad Lippspringe. * Der
Heimatverein sagt "Dankeschön". * Vor 80 Jahren: Heilquellen vor Bergbau
geschützt.

Die Residenz. Nachrichten aus Schloß Neuhaus. Sprachrohr des
Heimatvereins. Hrsg.: Heimatverein Schloß Neuhaus 1909 e.V., Bielefelder
Str. 3, 33104 Paderborn.
118/2008. W. Hansmann: Die Neugestaltung der Fürstenzimmer im Neuhäuser
Schloß um 1747/48. E. von Kanne (?)/M. Pavlicic/W. Honselmann (?): Die
Kolonate der Neuhäuser Kirchspielsbauerschaft Altensenne - Teil 8 - Der
Bergnieseke-Hof. A. Gaidt: Die Heimstätten der Feuerwehr(gerätschaften)
in Schloß Neuhaus mit einem Blick auf die Gründungsjahre der
Freiwilligen Feuerwehr.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.:
Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren,
Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
140/2008. J.-G. Pollmann: Das Lager für deutsch-russische
Kriegsgefangenen in Büren-Holthausen. A. Fischer: Jenseits von Afrika -
Diesseits der A 33. J. Köhne: Musik verbindet Polen und Deutsche:
Allensteiner Domorgel kommt aus dem Kreis Höxter. A. Telgenbüscher:
"Diese Toten haben ihren Platz in der Geschichte der Stadt Paderborn".
Gedenkbuch für die Bombenopfer des Zweiten Weltkrieges wird
fortgeschrieben. W. Grabe: "In schwerer Zeit einen Wartturm bauen..."
Zum 75. Geburtstag der "Warte" (Teil 3). W. Kuhne: Lebensschule für
junge Menschen des Landvolks. Die Gründung der Landvolkshochschule
"Anton Heinen" Hardehausen vor 60 Jahren. H. Multhaupt: Das erste
Klavier in Texas. Der Auswanderer Robert Justus Kleberg stammt aus
Herstelle. H. Frankemölle: "Reinigung des Gedächtnisses". K. Hohmann:
Vom Kirchhof zum Reformfriedhof. Ein Rückblick auf zweihundert Jahre
Paderborner Friedhofsgeschichte.

8. Ruhrgebiet

Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark 2007/2008.
Bd. 98/99 (2007/2008). Hrsg. von Günther Högl und Thomas Schilp im
Auftrage des Historischen Vereins für Dortmund und die Grafschaft Mark
e.V. Klartext Verlag, Essen, ISBN 978-3-8375-0115-5 Pick It! .
M. Fehse: Natur, Kultur und Politik: Der Dortmunder Wald im Mittelalter
(9). A. Pohlmann: Fundamente und ein Friedhof. Archäologische Relikte
des Dortmunder Minoritenklosters (17). D. Scholz: Castrop in einer Zeit
des Umbruchs 1806-1815 (35). G. E. Sollbach: Höhere Schule statt zweiten
Pfarrer. Gründung und Geschichte der "Höheren
Bürgerschule"/(evangelischen) Rektoratschule in Herdecke (61). M.
Blindow: Das Schicksal der Dortmunder Synagogenorgeln (77). G. Högl:
Dortmund im Zeichen der nationalsozialistischen Bücherverbrennung vom
30. Mai 1933. Die Akteure der Bücherverbrennung und die "verbotenen
Bücher" der Stadt- und Landesbibliothek (89). H. Klein-Wiele:
Filmpaläste im Wiederaufbau. Kinobauten in Dortmund 1945-1958 (111).
R. Schroeder: Bemerkungen zum Ursprung des Sprichwortes "Sau fast as
Düöpm" (190). W. Reininghaus: Noch einmal: "Sau fast as Düöpm" und
die erfundene Tradition (193). G. E. Sollbach: Pachtverhältnis und
Leibzucht auf dem Schultenhof in (Hagen-)Haßley (198). G. E. Sollbach:
Gräfin verzichtete auf Äbtissinnenamt in Herdecke (205). * Besprochene
Bücher (211).

Der Emscherbrücher, Bd. 14/2008-09. Bilder, Bücher und ein Bischof.
Streifzüge durch die Geschichte und Gegenwart von Wanne-Eickel und
Herne. Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel
e.V. von Frank Sichau, Rathausstraße 22, 44649 Herne.
F. Sichau: Vorwort (5). U.-K. Ketelsen: Aus dem Schatten von Hannibal
II: Ernst Schröder (7). J. Wittkowski: Breitenbach fotografiert
Endrikat. Visualisierung eines Lebenslaufs (23). O. Grenz:
klimmek at kriminalmuseum (41). C. e. Kraszkiewicz: Hartmut Kasper und Wim
Vandemaan (51). M. Hildebrandt: "...bey den spätesten Nachkommen in
beständig gutem Andenken zu erhalten..." Denkmäler in Herne und
Wanne-Eickel (57). S. Elbers: Bis heute unvergessen: Die Emscherbrücher
"Dickköppe" (79). B. Kasper: Fritz Pawelzik: Der Afrikaner aus dem
Ruhrgebiet (83). A. Mertmann: Heinrich Wurm (1906-1984). Gebaute
Atmosphäre (89). H. D. Gölzenleuchter: Kuno Gonschior - Einer vom
Kanal (93). H. D. Gölzenleuchter: Wankend, schwankend, aufrecht (99). T.
Kade: Handlungen mit und ohne Buch. Nachruf auf eine Buchhandlung (103).
H. Stallmann: Bei Fred Endrikat im Alten Simpl. Erinnerungen eines
Zeitzeugens (111). F. Schüppen: Kardinal Franz Hengsbach (1910-1991).
Ein Bürger des Ruhrgebiets mit Herner Hintergrund (117). B. Koltermann
?: Dä Peggasus fonne Ruhr. Aus dat geschwollene Hochdeutsche von den
Schiller inne ganz aimfache Kohlenpottsprache umgestöpselt (137). F.
Degenhardt: Grüß Gott allerseits (141). * Rezensionen (143).

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und
Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789
Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail: dietmar.bleidick at t-online.de für die
Kortum-Gesellschaft Bochum e.V., Vereinigung für Heimatkunde,
Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791
Bochum, Tel. 0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de
22/2008. E.-A. Plieg: Moritz Lindau - ein jüdischer Radsportler aus
Bochum 1877-1942 (?). H. J. Kreppke: "Gesättigt und voller Hoffnung und
Zuversicht". Der "Eintopfsonntag" in Bochum - Wohltat, Propaganda,
Ärgernis. S. Pätzold: Das "Huyß tot Blanckensteine" - eine Burg in
Bochumer Besitz. * Aus dem Häuschen. Berichtenswertes von der
Kortum-Gesellschaft.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung
Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff,
Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
1/2009. * Land zwischen Rhein * Weser. Heimat Westfalen. * Die
Dortmunder Toleranz. Vor 400 Jahren begann für Hörde die
brandenburgische Zeitrechnung.

Der Wattenscheider. Hrsg.: Heimat- und Bürgerverein Wattenscheid e.V.,
An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax:
02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de
3/2008. * Sankt-Gertrudis-Preis in einer Feierstunde an Klaus-Peter
Hülder verliehen. * Tief beeindruckt von der neuen Synagoge. J.
Benfer: Die "politische" Schule. * Der HBV diskutierte über seine
"Stadtgeschichtliche Arbeit". * Impressionen einer Metamorphose: Die
Widume - Teil 2. * In eigener Sache: Der Weg in die Geschäftsstelle der
HBV - ein Fotobericht. * Sankt Gertrud von Brabant: die neue Großpfarrei
- im Dekanat (Bochum und Wattenscheid). * Leicht zu übersehen: Die
Legende, die auf Propst Hellmich verweist. R. Wantoch: Die ersten
Schüler der katholischen Schule zu Westenfeld von 1888 ziehen in das
Heimatmuseum im Helfs Hof ein. * Grabstätte und Grabmal für
Bürgermeister Otto Pokorny erhalten.

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der
Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Bernd Brandemann,
Vorsitzender, Unter der Heide 11, 57258 Freudenberg, E-Mail:
Bernd at Brandemann.eu
2/2008. B. Brandemann: Freudenbergs Rathaus - einst und jetzt. *
Römershagen - Pfarrkirche und Ort in der Nähe der Radwegeverbindung
Kirchen-Freudenberg-Olpe. B. Brandemann: Lange Schützen-Tradition in
Freudenberg. W. Demandt: Aus Demandts Familienchronik. H. Fischbach:
Informationstafel am Hohenhainer Schlag. G. Schneider: Sejje moal ahn.
Voa früher (Büscher Platt). B. Brandemann: Ortsbegehung der
Freudenberger Heimatvereine in Niederndorf. G. Schneider: En ohrendawele
Hoamsderfahrd!

Heimatland. Siegener Zeitung.
22.11.2008. * Den Himmel vor Augen. LWL-Landesmuseum zeigt "Kunst des
rechten Sterbens". K. J. Görg: Spuk in der Matthiasnacht. Eine Sage aus
Hilchenbach.
29.11.2008. U. Müller/O. Flick: Gott loben, das ist unser Amt. 75 Jahre
Chorleitung aus einer Familie bei Posaunenbläsern. E. Isenberg: Keppeler
Jahrbuch 2008. Gedruckte Mitteilungen seit über 100 Jahren.
06.12.2008. * Besinnliche Einkehr zum Advent. Volksmusik aus dem
Salzburger Land in der Burgremise. * Im Stadtarchiv zu sehen.
Historische Drucke zur Geschichte Nassaus und Oraniens. * Mit Künstlern
auf Reisen. Reiseerlebnisse in Bildern festgehalten.
13.12.2008. B. Brandemann: Früher Denkmalschutz für Kirche. Erweiterung
und umfassende Renovierung begann vor 100 Jahren. C. Freitag: Dä
Botzfimmel bet Schrubber on Eimer. * De behexte Kuh.
20.12.2008. * Meine Weihnachten. Menschen aus Westfalen schreiben ein
Weihnachtsbuch. * Zwischen Krypta und Hauberg. Neues Siegerland-Heft
erschienen. Heimische Schul- und Musikgeschichte. * Verkündigung an
Maria. Tabernakel ein Schmuckstück von St. Michael.
27.12.2008. * Keine Rückkehr in die alte Heimat. 55 Jahre
Bauernsiedlung. Felder und Vieh aufgegeben.
03.01.2009. H. Stötzel: Ein Schloss träumt im Wasser. Crottorf - "ein
aus dem Himmel gefallenes Paradies".
10.01.2009. * Kalte Füße und heiße Sohlen. Kulturgeschichte des Schuhs
als Ausstellung. * "Fotografie in Westfalen". Überblick über die
Foto-Geschichte der Region.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri
Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail:
heimatspiegel at web.de
175/2008. W. Keller: Meeches kaa mr net vergesse. Die Killetsmühle. *
Der Heimatverein trauert um Helga Betz. M. Schreiber: Förderkreis Alte
Schulte. * Schüler der Volksschule Holzhausen. Eine Bildzusendung von
Henry Muhl, Siegen, Schulentlassung 1906.

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins
e.V., Schriftleitung: Dr. Andreas Bingener. Siederländer Heimat- und
Geschichtsverein e.V., Postfach 10 05 41, 57005 Siegen.
2/2008. A. Bingener: Nachwachsender Rohstoff und Energieträger.
Holzverbrauch im Siegerländer Montanwesen. F. Menk/U. Weiß: Die
Beisetzung in der katholischen Siegener Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
1718-1766. Nach dem frühesten, von den Jesuiten geführten Sterberegister
1712-1796. H. Fritzsche ?: Alexander von Humboldts Besuche in Kirchen.
A. Becker/K. Schwarz: Die Kalenderbilder des Siegerländer Malers Hans
Achenbach, Teil 2. M. Weißner: Die Krypta der ehemaligen
St.-Johannis-Kirche an der Kölner Straße. G. Isenberg: Orgeln und
Orgelunterricht am Lehrerseminar in Hilchenbach. Einblicke und
Beispiele. M. Weißner: Wiederaufbau der Pfarrkirche St. Marien zu Siegen
nach 1944. A. Becker: Giftig oder ungiftig? Die sichere Unterscheidung
einiger Pflanzenarten mit ähnlichen Blättern schützt vor
Gesundheitsschäden. A. Bingener: Bodendenkmal in Gefahr. Die
Graf-Gerlachs-Burg bei Netphen-Sohlbach nach dem Orkan Kyrill im Jahr
2007. G. Moisel: Siegerländer Familienkunde (12). Jahresbericht
2007/2008 der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft. C. Bartscherer:
Jugendarbeit im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein. Ein Rückblick
auf das Jahr 2008.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Eckhard
Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail:
eckhard.linke at wittgensteiner-heimatverein.de
4/2008. K. Schneider: Wittgensteiner Pfennige und Hohlringheller. D.
Huhne/F. Opes: Ein Kaufvertrag von 1767 Oder wie Johannes Lauber der
Jüngere Mitbesitzer von "Bürgers" in Hoheleye wurde. S. Vomhof: Vor-
und Frühgeschichte in unserer Region. Vom Verschwinden der Kelten bis
zum Erscheinen der Franken (35 vor Chr. bis 500 n. Chr.), Fortsetzung
aus Heft 3. J. K. Mehldau: Bauernhöfe in Beddelhausen 1566-1875,
Fortsetzung aus Heft 3. E. Bauer: Am 3. November vollendete Gustav
Schneider sein 80. Lebensjahr.

10. Vest Recklinghausen

Vestische Zeitschrift. Bd. 102 - 2008/09. Zeitschrift der Vereine für
Orts- und Heimatkunde im Vest Recklinghausen. Herausgeber und
Schriftleitung im Auftrag der Vereine: Dr. Matthias Kordes, Stadtarchiv
Recklinghausen, Hohenzollernstraße 12, 45659 Recklinghausen.
T. Daniels: Recklinghäuser Kleriker im 15. Jahrhundert. Mit besonderer
Berücksichtigung der Vita des Rotaprokurators am Basler Konzil, Arnold
Lengerbeyn aus Recklinghausen (5). G. Heinzmann: Die untergegangenen
mittelalterlichen Dorstener Stadtbücher (33). S. Voßschmidt: Nur
Frachtkarren mit Kaufmannsgütern beladen, zahlten Wegegeld, der Bauer
aber, der für sich fuhr, war frei. Vormodernes Verwaltungshandeln und
Mobilitätskosten in der Frühphase der "Kohleregion" (55). D. Scholz:
Guter Boden für den Pumpernickel, aber übler Boden für die Demokratie.
Die politische Stimmung im Amt Castrop während der Revolution von
1848/49 (149). D. Scholz: Zum politischen Katholizismus in einer
Mittelstadt der Emscher-Region. Die Zentrumspartei in Castrop (-Rauxel)
1870 - 1933 (169). H. Bader/S. Hubrich: Zum Bild der Ruhrpolen in der
"Recklinghäuser Zeitung" 1913 (209).U. Eumann: Slowenische
Arbeitsmigranten in (Recklinghausen-) Suderwich (217). W. Burghardt: Nur
die Verlagerung von etwa 100 000 Bänden in einen ... Stollen der Zeche
König Ludwig I/II in Recklinghausen ging glatt vonstatten.
Recklinghausen als Evakuierungsort der Universitätsbibliothek Münster im
Zweiten Weltkrieg (241). J. Pohl: Bevölkerungsentwicklung und
Wanderungsbewegungen im Siedlungsraum Recklinghausen (253). *
Bücherschau (291).O. Heisterkamp: Alphabetisches Gesamtregister der
Autoren und Mitarbeiter der Bände 1-101 (1891-2006/7) (301).

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke,
Archiv für Heimat- und Familienkunde, Hintere Straße 40, 32676 Lügde,
Internet: www.archiv-willeke.de, Internet: Manfred.Willeke at web.de
4/2008. * 25 Jahre Archiv Willeke. M. Willeke: Die Geschichte des
Dorfes Oesdorf in der Grafschaft Pyrmont bis ins 17. Jahrhundert.
Sonderveröffentlichung: M. Willeke: Der glückliche Heiligabend.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund,
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail:
info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de

11/2008. * Lippe als Hingucker. Geschichte und Geschichten aus dem Land
des Hermann. * Mit Hermann Junior in Lippe unterwegs. Neues
Heimatkundebuch für Grundschulen. * 100 Jahre in einem Buch. LHB
präsentierte umfangreiche Festschrift zum Geburtstag. H. Hentschel:
Ein besonderes Denkmal. Der Kirchhof St. Johann in Lemgo. W. Höltke: 80
Jahre Löns-Denkmal. Der Wald und die Heide waren sein Revier. W.
Potthast: De beerske Sure van'n Grotenbärge. C. Gröger: Rose - Wappen -
Heimatzeichen. Folge 3: Was ist das besondere Kennzeichen einer
"Lippischen Rose"? R. Faber: Forstliche Nachhaltigkeit. Ein Begriff
macht Karriere (Teil 2). P. Pfaff: Anerkennung für Qualität. Dr. Andreas
Kasper ehrt 4000. Teilnehmer der Motorsägenlehrgänge. P. Pfaff: "Kultur
und Bildung 2008". Landesverband zieht einen Monat nach Projektstart
positive Bilanz. V. Scheef: Wiederentdeckt. Bilddokumente aus der Zeit
um 1800 im Landesmuseum. K. Winter: Helden gesucht! Ausstellung zum
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. * "WissensWelten 500-1500".
Sonderausstellung im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold.
12/2008. B. Meier: "Glauben und hoffen..." Die Gründung des lippischen
Landesvereins für Innere Mission. F. Huismann/H. Stiewe: Fritz Geises
Kriegschronik. Neuerscheinung in der Reihe "Lippische
Geschichtsquellen". W. Gerking: "Singende Landsknechte". Historische
Gruppe Rischenau gründet neuen Ortsverein. J. Gesch: Fließgewässer,
Klima und Flächenverbrauch. Auszug aus dem Festvortrag aus Anlass der
300. Sitzung der Fachstelle Umweltschutz und Landschaftspflege. * Der
Energiepass. Ein Ergebnispapier der Fachstelle Heimat, Arbeit,
Wirtschaft. R. Strung: Die Versuchung. Odder: De Adventskeoken. C.
Gröger: Rose - Wappen - Heimatzeichen. Folge 4: Wie steht die
Lippische Rose "richtig herum"? R. Faber: Forstliche Nachhaltigkeit. Ein
Begriff macht Karriere (Teil 3). P. Pfaff: Leben in Burg Sternberg. LVL
und Westfälisches Kinderdorf e.V. unterzeichnen Pachtvertrag. V. Scheef:
Monumentalität und Idylle. "Germanische Priesterin wehrt Drusus ab". I.
Tappe-Pollmann: Das Weihnachtsfest. Wie es früher in Lippe war. S.
Solmaz: Kultur und Geschichte. Führungen im Lippischen Landesmuseum als
Erlebnis. M. Jungbluth: Unentbehrlich! Sonderausstellung des Lippischen
Landesmuseums Detmold. M. Granados: "Heimatlos". Neue Ausstellung
lippischer Künstler im Robert Koepke-Haus. * Höhepunkte im Kurtheater.
Roger Willemsen mit Dieter Hildebrandt und Urban Priol.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen, die Stadt Bad
Lippspringe, Marienloh, Benhausen, Veldrom und Neuenbeken. Hrsg.: Dr. G.
Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580, E-Mail:
redaktion at schlaengerbote.de
326/2008. * "...So frei, so stark..." - Westfalens wilde Pferde. Die
Senner: Eine kleine Geschichte der ältesten Pferderasse Deutschlands. *
Von Oesterholz an die Washington State Küste. * "Die ganze Gegend ist
vom Staub vernebelt". Denkmal-Serie: Wie eine Familie Schlangens
ältestes Haus rettete. * Die alten Friedhöfe in Schlangen. Interview
mit dem Schlänger Ortschronisten Heinz Wiemann.
327/2008. B. Schmidt: Eine ganz "normale" Woche in der St.
Mariengemeinde. Die St. Mariengemeinde Schlangen und ihre Gruppen. P.
Rehlaender: Der Weihnachtsmann, made in America! * Das etwas andere
Seniorenheim. Schlangens Denkmäler: Ein Jagdschloss mit Vergangenheit. *
Der Hindukusch im Senne-Sand. Britische Kampfdorf-Pläne hoch umstritten.
* Der Turnerball am 2. Weihnachtsfeiertag. Jugenderinnerungen von
Pauline Jahn. * Kulturgut und kulinarische Entdeckung - Die Kartoffel.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde. 53. Jg. (2008).
Hrsg.: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann. Schriftleitung: Dagmar
Hänel, Peter Höher. Volkskundliche Kommission für Westfalen,
Scharnhorststraße 100, 48151 Münster.
G. Hirschfelder/R.-E. Mohrmann: Vorwort (11). G. Hirschfelder/R.-E.
Mohrmann: Günter Wiegelmann - 80 Jahre (13). G. Hirschfelder/R.-E.
Mohrmann: Gerda Grober-Glück (1912-2007) (15). H. J. Teuteberg:
Kulturhistorische Ernährungsforschungen. Ziele, Theorien und Methoden
seit dem 19. Jahrhundert (17). A. Fenton: The Transformation of Everyday
Food on Special Occasions in Scotland (47). N.-A. Bringéus:
Beutelgrütze. Eine traditionelle schwedische Festspeise mit
internationaler Verwandtschaft (69). B. Lönnqvist: Östliches und
Westliches, Traditionelles und Modernes in der finnischen Esskultur
(75). R.-E. Mohrmann: Bockbier, Grünkohl und Hochzeitssuppe -
Kulinarische Markenzeichen Niedersachsens (87). E. H. Segschneider:
Iserkauken, Knedewaffeln und Speckendicken: Neujahrsgebäcke in
Nordwestdeutschland. Eine Untersuchung auf der Grundlage des Atlas der
deutschen Volkskunde (101). B. Krug-Richter: Adlige Esskultur im
frühneuzeitlichen Nordwestdeutschland. Anmerkungen zu einem
Speiseplan der Lüneburger Ritterakademie aus dem Jahr 1656 (139). H.
Dose: Sonnabend: Warmbier, Scholle und Butter. Kloster Ebstorfs
Küchenregister aus dem 17. Jahrhundert (153). W. Kleinschmidt:
Aspekte pfälzischer Volksnahrung anhand der bayerischen
Physikatsberichte von 1861 (171). P. Albrecht: Kaffeebohnen. Gefärbt,
gezuckert, lackiert und nachgemacht (211). D. Becker: Vanillin - seit
150 Jahren ein Aroma der Zukunft in der Lebensmittelindustrie (235). K.
Köstlin: Die gemeinsame Mahlzeit als Ikone familiärer Kommunion (261).
A. Hartmann: Mikrokosmologie der Mahlzeit. Ein Versuch mit Antonius
Anthus (277). G. Hirschfelder/A. Palm/L. Winterberg: Kulinarische
Weihnacht? Aspekte einer Ernährung zwischen Stereotyp und sozialer
Realität (289). Th. Schürmann: Ländliche Haushalte zwischen
Selbstversorgung und Zukauf. An Beispielen aus Lüneburger Heide und
Elbmarsch (315). W. Lehnemann: Kochen und Heizen in Notzeiten (329). F.
Kaspar: Ist das Haus das "ganze Haus"? Private Bereiche im öffentlichen
Raum - Fragen im Grenzbereich zwischen Nahrungsgeschichte, Möbelkunde
und Hausforschung (343). U. Meiners: Von Tabakschildern, Herzen und
Küchenmaschinen. Methodische Beispiele zur Objektforschung am Museum
(357). * Ein Fragebogen des Atlas der deutschen Volkskunde zur
bäuerlichen Arbeit um 1900 (373). M. Stadlober-Degwerth: "Werte und
Normen in der Medialkultur". Bericht über das zehnte Arbeitstreffen des
"Netzwerks Gesundheit und Kultur in der volkskundlichen Forschung" vom
28. bis 30. März 2007 in Würzburg (381). P. Höher: "Räume, Grenzen,
Identitäten. Westfalen als Gegenstand landes- und
regionalgeschichtlicher Forschung". Bericht über die Tagung des
LWL-Instituts für Westfälische Regionalgeschichte, der Historischen
Kommission für Westfalen und der Abteilung für Westfälische
Landesgeschichte der Universität Münster am 13. und 14. September 2007
in Soest (385). V. Burhenne: "Living History im Museum". Bericht über
die Jahrestagung der Volkskundlichen Kommission für Westfalen am 19. und
20. Oktober 2007 im Niedersächsischen Freilichtmuseum Museumsdorf
Cloppenburg (391). V. Burhenne: "Museumsregistrierung - Sicherung der
Qualität oder nur Arbeit?" Bericht über die Frühjahrstagung der
Vereinigung Westfälischer Museen am 25. April 2008 im
Gustav-Lübcke-Museum in Hamm (396). * Buchbesprechungen (401). P.
Höher: Museumsaktivitäten (471).

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.:
Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches
Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
5-6/2008. F. Mathis: Bergbau in Tirol. Ein interdisziplinäres
Forschungsprojekt an der Universität Innsbruck. W. Tschan: Das Schwazer
Berglehenbuch und die Anfänge des Schwazer Bergbaues. E. Breitenlechner:
Pollenanalysen zur Siedlungs- und Bergbaugeschichte im Raum Schwaz. A.
Unterkircher: Zur Bevölkerungsgeschichte und zur Sozialstruktur eines
Bergbauzentrums in der frühen Neuzeit: das Beispiel Schwaz (Tirol). Y.
Kathrein: Herkunftsnamen als Mittel zur Bestimmung möglicher Zuzugsräume
nach Schwaz im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit - Möglichkeiten
und Grenzen. G. Hofmann: Bergmännische Privilegien im Bereich des
Strafrechtes in der alten Bergbauregion Schwaz. R. Bodner/M. Haider: Der
Bergbau und seine Kritik. Zu ihrer kulturellen Ambivalenz am Beispiel
der Felsstürze am Eiblschrofen. H. Witthöft: Vom Bergmaß im "Schwazer
Bergbuch" 1554/1556. Ein Kommentar zu Bild, Text und Zahl - Brauchtum
und funktionale Ordnung.

Der Holznagel. Zeitschrift der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet:
www.igbauernhaus.de
6/2008. B. Froehlich: Geplatzte Familien-Zusammenführung oder Gepumptes
Glück. H. Riepshoff: Bauernhäuser auf Rügen. U. Merle: Dachziegel für
das Kaiserreich. Die Falzziegelwerke Oberkaufungen bei Cassel. 2. Teil:
Maschinenpark, Warenangebot, Arbeitsorganisation. A. R. Tisje:
Damoklesschwert Wirtschaftlichkeits-Berechnung oder Wie es zur
Abbruchgenehmigung eines städtischen Denkmals kam! W. Greber: 30 Jahre
IGB.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.:
Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am
Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet:
www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
4/2008. J. Heitmann: Waggen, Bülgen un Grethen. C. Denker: De Reis noh
Bethlehem. J. Engbers: Dat Rennen. C. Groth: Dat Licht. H.-H. Briese:
Gedichten up Broodje-Tuten. W. Borchert: De heel rare dree Könige. W.
Borchert: Of se woll 'n rosa Hemd anhett? P. Schütt: Lehmann macht's
möglich. I. Straumer: Platt zu Gast in Berlin. B. Bullerdiek: Jümmers
krank un nicht eemal doot. 61. Bevens-Dagfohrt 18.-21. September 2008.
H.-J. Meyer: Platt in't Dörpsbild: Bispill Koldenbüttel.

III. Naturkunde und Naturschutz

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband
Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel.
0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
4/2008. C. Rullmann: Waldkindergärten Deutschlands treffen sich in
Neuss. * Der Bergahorn - Baum des Jahres 2009. * Ungarischer
Waldpädagoge im Arnsberger Wald. * NRW-Waldzustand 2008 - erneut
leichte Verbesserung. * SDW-Aktion "Rettet die Kastanien". Kastanienlaub
mit mehreren Milliarden Schädlingen vernichtet. * Goldene Tanne für
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. * Nationalkomitee der UN-Dekade
prämiert Umweltbildung durch Jäger. J. Böhmer: Roland Migende als
Landespatenförster der Deutschen Waldjugend im Landesverband NRW
verabschiedet. * Neue Frischlingshorte bei der Waldjugend Meinerzhagen.
* Waldläufer in der Holzwerkstatt. * Einweihung des Naturschutzgebietes
"Puhlbruch - Silberkuhle". Tausende Besucher auf dem 4. Walderlebnistag
in Windfus.

Mitteilungen. Hrsg.: Naturwissenschaftlicher Verein Paderborn e.V. (in
Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum Marstall), Wilfried Sticht
(Geschäftsführer), Ludwigstraße 68, 33098 Paderborn, Tel.: 05251/74439.
2008. K. Wollmann: Blickpunkt Natur. 90 Jahre Naturwissenschaftlicher
Verein Paderborn. W. Schlegel: Gedanken zur Diskussion über die
Entwicklung des Weltklimas. U. Harteisen: Die Sennelandschaft - ein
herausragendes Natur- und Kulturerbe. D. Mertens: Truppenübungsplatz
Senne und NSG Lüneburger Heide. 100 Jahre unterschiedlicher Pflege des
mageren Offenlandes: ein Vergleich. J. Wygasch: Der Langenbergteich. J.
Wygasch: Ein seltener Kleinkrebs in Weckers Teich. J. Wygasch: Warum
Weckers Teich ein Naturschutzgebiet werden sollte. E. T. Seraphim:
Führer durch das Naturschutzgebiet "Sauertal" auf der Paderborner
Hochfläche. G. Müller: Mineralquellen im Kreis Paderborn. K. Schnell:
Streuobst im Bürener Land. B. Beinlich u.a.: Es muss nicht immer Schaf
sein! G. Lakmann: Eine Salzwiese im Binnenland - das Naturschutzgebiet
Sültsoid in Salzkotten. F. Rüther: Die Schwermetallrasen der
Bleikuhle von Blankenrode. J. D. Nauenburg: Das Westfälische
Galmei-Stiefmütterchen. S. Berndt: Bemerkenswerte Pilzfunde im
Paderborner Land. G. Masuch: Veränderungen im Artenspektrum
epighytischer Flechten im Eggegebirge seit 1900. H. Vierhaus: Kleine
Säugetiere im Paderborner Land. C. Venne: Zur Stechimmenfauna (exkl.
Formicidae) des Kreises Paderborn.

Natur in NRW. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel.
02361/305-0, Internet: www.lanuv.nrw.de
4/2008. J. Weiss: Untersuchungen zu Fauna und Flora in
Nordrhein-Westfalen. M. Kaiser/K. Hannig: Laufkäfer in
Nordrhein-Westfalen. Regionale Schutzverantwortlichkeit,
Schwerpunktvorkommen und Gefährdung. R. Feldmann: Bockkäferfauna
Südwestfalens. Ergebnisse einer Langzeitstudie im südwestfälischen
Bergland. K.-J. Conze/N. Menke: Libellen in Nordrhein-Westfalen.
Bearbeitungsstand, Inventar und aktuelle Entwicklungen. H. Sonnenburg/F.
Sonnenburg: Ameisenfauna in NRW. Die Erfassung von Ameisen in NRW im
Rahmen naturschutzfachlicher Fragestellungen. M. Stevens u.a.: Die
Rückkehr des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings.
Kooperationsprojekt hilft Phengaris nausithous im Rhein-Kreis Neuss
wieder zu etablieren. G. H. Loos: Unerkannte Vielfalt im Detail.
"Kritische" Artenkomplexe und innerartliche Variabilität der Farn- und
Blütenpflanzen NRW's. S. Sczepanski: Fast übersehen und doch erkannt.
Das Übersehene Knabenkraut (Dactylorhiza praetermissa) in NRW. R. Götte:
Kartierung der Lokalflora als Grundlage für die Naturschutzarbeit.
Möglichkeiten und Grenzen am Beispiel der "Flora im östlichen
Sauerland". H. Groß/C. Burk/A. Hill: Die Flusskrebsfauna in NRW. B.
Stemmer: Flussgrundel im Rhein-Gewässersystem. Vierte neue Grundelart im
nordrhein-westfälischen Rhein nachgewiesen. S. Buchholz u.a.: Beifänge -
lästig oder wertvoll? Der Wert von Beifängen in Erfassungsprojekten von
Wissenschaft und Umweltplanung. T. Hübner/U. Koenzen/A. Pardey:
Biotopverbundplanung am Rhein. Ansätze zur Wiederherstellung eines
Stromtales als verbindender mitteleuropäischer Lebensraum und
Wanderkorridor für heimische Tier- und Pflanzenarten. W. Gerß:
Freiraumschutz auf steinigem Weg. K. Oerter: Die "Welt" zu Gast im
Nationalpark Eifel. "Europäischer Tag der Parke" mit internationalem
Flair im Nationalpark Eifel.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße
110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
12/2008. K. Höntsch u.a.: Naturschutzrelevante Militärflächen in
Deutschland. N. Lienhoop u.a.: Wie viel Artenschutz ist gesellschaftlich
optimal? Eine ökonomische Analyse am Beispiel des Hellen
Wiesenknopf-Ameisenbläulings. A. Baasch/M. Conrad/S. Tischew:
Standardisierung von Kontrollen für landschaftspflegerische
Kompensationsmaßnahmen im Straßenbau. A. Zehm: Praxis der Erstpflege von
gehölzreichen, basenreichen Sandrasen. I. Marschall: 10 Jahre "AK
Landschaftsplanung" des BBN - Rückblick und aktuelle Bedeutung.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.:
Verlagsgesellschaft Unser Wald mbH, Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn im
Auftrag der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Bundesverband e.V. Tel.:
0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
6/2008. S. Krömer-Butz: Wenn es den Tieren zu kalt wird ... J.
Stengert: Wie überwintern Bäume und krautige Pflanzen? N. Rabanser:
Vögel im Winter füttern - ja oder nein? N. Rabanser: Wilden
Lebenszeichen auf der Spur. P. Grupe: Erfolgreiche Mitgliederversammlung
2008 in Leipzig. H. P. Stamp: Ein halbes Schwein fällt vom Baum. Ein
etwas anderer Rückblick auf den Baum des Jahres 2008. * Der Bergahorn.
Acer pseudoplatanus L.

IV. Nachbargebiete

Bentheimer Jahrbuch 2009. Schriftleitung: Dr. Heinrich Voort. Hrsg.:
Heimatverein Grafschaft Bentheim, ISBN 3-922428-96-7 Pick It! .
G. Küpers: In memoriam Wilhelm Horstmeyer (5). H. Voort: Die Einführung
der Presbyterien und die Entwicklung der Konsistorien in den ev.-ref.
Gemeinden der Grafschaft Bentheim (7). L. Schmidt: Bentheimer Taufsteine
in der Grafschaft (33). E. Busmann: Das Lehnswesen, eine
Gesellschaftsordnung im 12. Jahrhundert (47). H. Voort: Zur Repartition
von kommunalen und kirchlichen Lasten im Kirchspiel Uelsen (57). Z.
Kolks: Kirchen aus dem 18. Jahrhundert in der Grafschaft Bentheim und in
der Twente (3) (71). H. Voort: "Reformierte Diakonie" und
Wohltätigkeitsanstalten: Die Armenpflege in der Grafschaft Bentheim
während der Franzosenzeit (75). H.-J. Schmidt: Zum Verhältnis von
Reformierten und Lutheranern in Bad Bentheim vor hundert Jahren. Ein
Blick in die Protokolle des Kirchenrats der evangelisch-reformierten
Gemeinde Bentheim (83). H. Müller: Paulinenkrankenhaus Bad Bentheim
1887-2007 (93). H. Voort: Die Schlossgemeinde Bentheim - ein Kapitel aus
der kommunalen Vergangenheit (113). G. Plasger: Colonat Bonseler in
Hohenkörben-Veldhausen - das Vermögen eines Bauernhofes im Jahre 1869
(131). H. Voort: Markengerechtigkeit und Markengericht. Die
Markenteilung in Volzel (141). G. Harink: Der Prozess zwischen der
Nordhorn-Bakelder Bewässerungsgenossenschaft und den Hohenkörbener
Bauern (155). H. Voort: Eine Wollspinnerei und Strumpfstickerei für die
Moorbewohner der Grafschaft Bentheim? Obrigkeitliche Anregungen für die
Armenpflege im Jahre 1847 (173). * Wie das Dienstvolk bei den
Itterbecker Bauern entlohnt wurde (181). E. Gövert: Eine Gemeinde sucht
eine "Vroedvrouw". Aus den Protokollbüchern des 19. Jahrhunderts in
Wilsum (195). H. Voort: von 16er und 17er Mühlsteinen in der Grafschaft
Bentheim. Ein vergessener Begriff aus der Fachsprache des Müllers (199).
E. Jans: Ein Wohndeelenhaus aus Neuenhaus (211). A. Piechorowski: Hans
Ohlms - ein Malerleben im zwanzigsten Jahrhundert. Vortrag zur Eröffnung
der Ausstellung im Otto-Pankok-Museum Gildehaus am 8. Februar 2008
(219). R. Hesser: Damals war's. Eine historische Erzählung (243). N. de
Vries: Erinnerungen an Hohenkörben. Vortrag, gehalten am 23. Oktober
2007 im Dorfgemeinschaftshaus in Osterwald (263). J. Mülstegen:
Wintertags, wenn alles tief verschneit war. Kindheitserinnerungen (283).
A. Rötterink: Ein langer Weg nach Emlichheim - aus der Lebensgeschichte
der Familie Freigang (305). G. Aschermann: Integration von Menschen mit
Behinderung im Wandel der Zeit - am Beispiel des "Hof Mühlenvenn" in
Brandlecht (327). E. Gövert: Nen Pannkoken-Krimi (348). J. Mülstegen:
Wat was dann meär weärd? (351). A. Rötterink: Mäinschenkind, wat kann
dat Mäinsche proaten. Wat ower't Etten en Emmelkamper Löö (359). K.-H.
Elskamp: Wu 't fröger bi uss in de Köcken soa togäng (364). H. Müller:
Ut miene Schooljoarn van 1943 bit 1945. Vertellt in oostfreeske Taal
(371).

Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes. Bd. 55 (2009). Red.: Horst H.
Bechtluft, Andreas Eiynck u.a. Hrsg.: Emsländischer Heimatbund.
Bezugsadresse: Emsländischer Heimatbund e.V., Bibliothek,
Ludmillenstraße 8, 49716 Meppen.
H. Reinert: Wer wir sind, wer wir sein könnten und was wir (fast)
verloren haben - Anrufe, Zurufe und Besserwissereien (9). H. Bröring:
Dr. Josef Stecker (1916-2008) - ein Lebensbild (11). M. Günther:
Herausforderung Demografie für ländliche Räume. Zum demografischen
Wandel im Gebiet der Emsländischen Landschaft für die Landkreise Emsland
und Grafschaft Bentheim (19). R. Westheider: Aus dem Emsland nach
Bosnien. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Auswanderung und ihre
Folgen (33). H. Lensing: Republikanische Wehrorganisationen im Emsland.
Das "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold", die "Eiserne Front" und die
"Volksfront gegen Radikalismus und soziale Reaktion" (45). H. Kleene:
Die gewalttätigen Auseinandersetzungen bei der Glaubenskundgebung 1934
in Meppen - lediglich ein Streit mit den lokalen Machthabern zum Schutz
kirchlicher Belange? (73). M. Haverkamp: "Eine derartige Behandlung
öffentlicher Angelegenheiten ist eine unzulängliche". Zur Geschichte
der (Fluss-)Badeanstalten in Meppen (83). H.-J. Fritz: Eier und Butter
für das Ruhrgebiet. Bestellungen beim Kaufmann Sleumer in Freren
(1874-1896) (117). J. Klekamp: Etwas, das übrig blieb. Die
Viertelgemeinde in Vrees (133). B. Stegemann: "Die Welt ist nur von
schlechten Schülern vorwärtsgebracht worden". Erich Maria Remarque als
Lehrer im Emsland (149). T. Brinker: Old, flicket un bruun ... (161). J.
Niemer/S.-M. Weitzel: St. Bonifatius in Lingen. Der klassizistische
Kirchenbau und seine neuromanische Umgestaltung (163). A. Eiynck:
Lingener Tafelsilber. Silbergefäße für Speise und Trank im Emslandmuseum
(185). K.-J. Nick: Der Wandel des Landschaftsbildes im 19. und 20
Jahrhundert am Beispiel der ehemaligen Bauerschaft Darme bei Lingen
anhand historischer Karten (201). A. Schüring: Die Wiederansiedlung des
europäischen Nerzes auf dem Hümmling (223). T. Böckermann: Der Kranich
brütet im Emsland. Ein Erfolg des Moorschutzprogramms (227). T.
Mönch-Tegeder: Vergnügliche Grenzverletzungen. Windthorst und
Bismarck als Bühnenstück (237). B. Bollmann: Die Kunst des Sammelns in
den Zeiten des Sammelns oder: "Was wollen wir heute noch sammeln?"
(243). H. J. Albers u.a.: Die mittelalterliche Siedlung Hofe bei
Papenburg. Baggern und Schlämmen an der Meyer Werft (260). S. Woehl: Die
baubegleitende archäologische Untersuchung in der Propsteikirche St.
Vitus in Meppen im Jahre 2007 (267). A. Eiynck: Ein Hausaltar aus Lingen
im Heimathaus in Schepsdorf (275). J. Grave: Vom Friesenweg zum
Hünenweg. Ein Hauptwanderweg im Wandel der Zeit (291). H. H.
Bechtluft: Regionale Geschichte ohne Grenzen. Tagungsbericht zu einem
Treffen von niederländischen und deutschen Geschichtsfreunden (323). T.
Mönch-Tegeder: "Femina deus mores". Hintersinnige Gedanken über
Multikulti in der plattdeutschen Sprache (329).

Osnabrücker Mitteilungen. Bd. 113 (2008). Mitteilungen des Vereins für
Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein),
Schloßstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel.: 0541/33162-0, E-Mail:
histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
K. Niehr: Nützliche Geschichte: Über Konzeption und Medialität des
Osnabrücker Bischofsbuchs. Zugleich ein Beitrag zur Ideologie von
Bischofsbüchern im 16. und frühen 17. Jahrhundert (11). P. Veddeler: Das
"Märchen" vom General Rabenhaupt und dem Siegel und Wappen der Gemeinde
Veldhausen (61). V. Arnke: "Aus demb friede in newe unruhe". Der
Osnabrücker Jesuitenstreit nach dem Westfälischen Frieden aus der
Sicht des Stadtrats und Ernst Augusts II. (77). P. Dotschev: Zwischen
profan und heilig. Die Kirchhöfe von Badbergen und Gütersloh (1650-1800)
(111). T. Heese: "Arabesque". Hat der König von Preußen dem Bischof von
Osnabrück ein kostbares Prozellanservice geschenkt? (137). E. Kosche:
Die "Neustädter Todtenhöfe". Die Entwicklung eines kommunalen Friedhofes
(161). C van den Heuvel: Die Stadtverfassung Osnabrücks in Stüves
Geschichtsschreibung und praktischer Politik (181). M. Hirschfeld: Der
Kölner Dompropst Franz Carl Berlage (1835-1917) als Kirchenpolitiker.
Einblicke in das Leben und Wirken eines "Staatskatholiken" aus dem
Emsland (197). S. Weitkamp: Hochmut und Fall. Die Schutzstaffel der
NSDAP in Osnabrück 1932-1939 (213). H.-C. Sarnighausen: Zur Familie
Zacharias Goeze (1662-1729), Rektor am Ratsgymnasium in Osnabrück (265).
M. Siemsen: Daß Monument von den Herrn Justitz Rath Möser 1792.
Rekonstruktion um ein wiederentdecktes Möser-Marmorportrait (275). H.
Meyer: Jean Paul parodiert Möser (285). H. Queckenstedt: "... daß heilig
auch menschlich stets war." Zu Leben und Werk des Osnabrücker Bildhauers
Ludwig Nolde (1888-1958) (291). T. Schröder: Osnabrücker Bibliographie
zur historischen Landeskunde. Berichtszeit: Juli 2002 bis Juni 2008. Mit
Nachträgen aus 2001 bis 2007 (301). * Besprechungen (337). *
Jahresbericht 2007/2008 (385). * Justus-Möser-Gesellschaft. Sektion im
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V. Bericht der
Justus-Möser-Gesellschaft (JMG) Oktober 2007 - September 2008 (393).

Der Grafschafter. Zwischen Burg und Bohrturm. Heimatbeilage der
Grafschafter Nachrichten.
1/2008. L. Schmidt: Reiseziel Bad Bentheim. Eine Ausstellung im
Sandsteinmuseum zur Geschichte des Tourismus. J. Mülstegen: Aule Dracht
en nijmood Tüüg. Iets oawer Mode van froger en vandage. * Spinnvisiten.
Aus einem alten Heimatbuch des Jahres 1907. * Die Grafschaft vor hundert
Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
2/2008. H. Titz: Neue Museumsräume in Neugnadenfeld eröffnet. Verein
präsentiert Dauerausstellung zur Kriegs- und Ortsgeschichte. H. Titz:
Mit Stift und Pinsel Farbe in die Grafschaft gebracht.
Otto-Pankok-Museum zeigt großartige Ausstellung zum 100. Geburtstag von
Hans Ohlms. D. Wiarda: Persönliche Erinnerungen an Pastor Friedrich
Middendorff. Vor 125 Jahren, am 2. Februar 1883, wurde der Prediger in
Emden geboren. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in
alten Zeitungen. H. Schulte-Westenberg/H. Titz: Plattdeutsch in
Kindertageseinrichtungen. Gastreferentinnen vom Plattdütskbüro der
Ostfriesischen Landschaft berichteten im Nordhorner Kreishaus.
3/2008. A. Siemering: Der Kuckuck. Vogel des Jahres 2008. H. Voort:
Oberkirchenrat und Brauchtum in der Grafschaft Bentheim. Ein Beitrag zum
Verhältnis von Herrschaft, Kirche und weltlichen Lebensfreuden. * Die
Vechteschifffahrt um 1850. Ein Bericht der Neuenhaus Zeitung vom 22.
Februar 1908. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in
alten Zeitungen.
4/2008. R. Prinz: Die Einwohnerschaft von Neuenhaus im Jahre 1864. Ein
Beitrag zur Sozialgeschichte der Dinkelstadt. * Studiengesellschaft
hielt in Salzbergen Rückblick. Vorstand kündigt grenzüberschreitende
Aktivitäten an. E. Gövert: Ne kläine Buuderäi ien de Tied tüschen de
bäiden Kriege. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in
alten Zeitungen.
5/2008. * Medienprojekt "Zukunft braucht Herkunft" erfolgreich
abgeschlossen. Realschülerinnen und Realschüler aus Bad Bentheim und
Gildehaus erlebten Migration hautnah und zeigten erstmalig Ausstellung
im Rathaus.
6/2008. H. Voort: Zum Alter von Esche: Eine falsche Identifizierung.
Urkundliche Ersterwähnung wird oft mit Bestehen verwechselt. W. Hoon:
Wie heißt Achterberg auf Englisch? Eine Internet-Seite über Bad
Bentheim. A. Siemering: Der Stieglitz. Ein Finkenvogel mit goldgelben
Flügelflecken. E. Kerkhoff u.a.: "Vom Hohen Schottbrink" in
Schüttorf. Mitbürger berichten aus ihren Erinnerungen. * Die
Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
7/2008. H. Titz: Das "Tal der Könige" ist auch in der Grafschaft.
Raubgräberei zerstört wertvolle Bodenurkunden. C. Uricher/H. Titz:
Denkmaltag 2008: Mit dem Bus unterwegs. Stadt und Landkreis bereiten
Gemeinschaftsaktion vor. E. Kerhoff u.a.: "Vom Hohen Schottbrink" in
Schüttorf. Mitbürger berichten aus ihren Erinnerungen. Teil 2. * Die
Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
8/2008. W. Hoon: Weitere Hans-Ohlms-Bilder im Pankok-Museum in
Gildehaus zu sehen. Privatsammler stellten Gemälde und Federzeichnungen
zur Verfügung. * Kreis plant Gedenkstättenarbeit in Neugnadenfeld.
Förderantrag an Kultusministerin Heister-Neuman überreicht. H. Titz:
Denkmaltag am 14. September 2008. Grafschafter Kirchengemeinden und
Vereine unterbreiten reichhaltiges Angebot. G. Naber/H. Titz: Klaus
Schaap "Gestohlene Jahre: Verfolgt - versteckt - gerettet". Buch
zeichnet Lebensschicksal eines Nordhorner Juden nach. * Die Grafschaft
vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
9/2008. H. Titz: Nachtwächterrundgang in Uelsen. Eine alte Tradition
wird erfolgreich wiederbelebt. H. Ragnitz: Gerrit-Jan Zager zum Gedenken
(1925-2008). W. Rüther: Platt hat die "Nase vorn" - der dreisprachige
Bürger. Plattdeutsch als Bildungsressource - NHB fordert Spracherwerb
in der Schule. W. Rüther: Elektronische Vernetzung der Niederdeutschen.
Start von "NettPlatt Neddersassen" im Niedersächsischen Heimatbund. A.
Siemering: Der Seidenschwanz. Ein auffallender Vogel mit großer Haube. *
Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.
10/2008. H. Titz: Großes Interesse am Tag des offenen Denkmals. Rund
2000 Besucher besichtigten Boden- und Baudenkmäler. H. Titz: Unsere
Dörfer haben Zukunft. Sieben Gemeinden beteiligten sich am
Kreiswettbewerb 2008. * Die Grafschaft vor hundert Jahren ...
nachgelesen in alten Zeitungen.
11/2008. R. Schlaf/H. Titz: "Die Vergangenheit ist nicht zu Ende".
Otto-Pankok-Museum zeigt einzigartige Ausstellung der Künstler und Werke
der Biennale Venedig 1958. G. Naber/D. Wiarda: Zum Gedenken - der 9.
November 1938. Ein Beitrag zur "Reichskristallnacht" in der Grafschaft.
E. Woide: "Heemnoabers" zeigen grenzüberschreitende Wasserläufe.
Wanderausstellung beim WAZ in Neuenhaus zu sehen.
12/2008. H. Titz: Vor 60 Jahren: Niedersächsische Kabinettsitzung in
Bathorn. Am 26. Oktober 1948 wurden niederländische Gebietsansprüche
beraten. A. Rötterink: Ein weiter Weg in eine neue Heimat. Aus der
Lebensgeschichte der Aussiedlerfamilie Freigang. H. Titz: Emlichheim und
Umgebung nach 1945. Geschichtswerkstatt startet neues Forschungsprojekt.
* Die Grafschaft vor hundert Jahren ... nachgelesen in alten Zeitungen.


Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege.
Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover,
Tel.: 0511/323490, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail:
info at heimatbund-niedersachsen.de
4/2008. N. Heutger ?: Niedersächsische Geschichte auf Geldscheinen. G.
Gebhardt: Die Alte Peiner Heerstraße. R. Bierod: Vor 50 Jahren starb
Opernsänger Rudolf Bockelmann. Vom Helden-Bariton in Hitlers Bayreuth
zum Professor in der DDR. L. Greife: Tweemol keem de Wiehnachtsmann. K.
Fischer: Hermann Löns am Otternhagener Moore. E.-A. Nebig: Erinnerungen
am Grab eines außergewöhnlichen Mannes. HBN-Vorsitzender Festredner der
Löns-Gedenkfeier. E.-A. Nebing: 150 Jahre neuere Familiengeschichte der
Welfen anhand von Photographien dokumentiert. Prinz Heinrich von
Hannover gab den "Welfenbericht" heraus. H.-S. Strelow: "Weiße Liste"
des Umweltministeriums: Rückkehr großer Säugetiere nach Niedersachsen.
E. Schönrock: Kommunen küren Symboltier oder Symbolpflanze. E.
Schönrock: Eisvogel in Niedersachsen weiterhin gefährdet. I. von
Gostomski: Hannoveraner zu Gast in Neustadt a. Rbge. und Verden. K.-H.
Nowak: Stadt Hemmingen ehrt Doris Buchholz. D. Buchholz: Abschied von
Ulrike Drechsel. R.-P. Brandes: Abschied von Albert Depenau (Hänigsen).
F. Janßen: Abschied von Walter Meyer. H. Günter: Barsinghausen: Dresdens
Historie rief. K. Abel: Bennigsen: Fahrt nach Clausthal-Zellerfeld. H.
Lahmsen: Bokeloh: Gespendete Bank. B. Hanne: Döhren-Wülfel: Ein Kleinod
des Rittergutes Fiedeler kehrt zurück. G. Stichweh: Garbsen:
Bodensee-Reise. E. Dobel: Großburgwedel: Kalender 2009 - "Großburgwedel
einst und jetzt". * Höver: Neue Heimatbundgruppe gegründet. *
Isernhagen: Lüneburger Heide und Deister erkundet. R. Suttkus: Klein
Buchholz-Bothfeld-Lahe: Chronik der Gruppe. E.-A. Nebig: Meyenfeld: 750
Jahre. * Sehnde: Die Jüngsten an die Heimatgeschichte herangeführt.

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft.
Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.:
0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet:
www.oldenburgische-landschaft.de
4/2008. J. Michael: Zeichen und Symbole überirdischer Wirklichkeit.
Weihbischof Heinrich Timmerevers zur Bedeutung der Vasa sacra im
Oldenburger Land. R. Rheude: Ein Künstler im Dienst des Glaubens. Wie
der Cloppenburger Goldschmied Herbert Feldkamp Vasa sacra restauriert
und herstellt, und warum er fünf Jahre an Oldenburgs berühmtesten
Reliquienbehältern arbeitete. R. Rheude: "Manche Erklärungen aus Rom
schmerzen schon". Oldenburgs neuer evangelischer Bischof Jan Janssen
über die Kirchengeschichte, die Erfahrungen mit jungen Menschen und
die Ökumene. * "Gemeinsam sind wir stark". Expressionismus-Ausstellungen
gut besucht. * Kulturkirche in Vechta auf dem Weg. Großer Erfolg für
Xabier Egaña-Ausstellung. T. Thomas: Schloss Gödens - ein barockes
Kleinod. Stiftung und Veranstaltungen sichern Erhalt. G. Henneberg: Ein
Friedensfürst als "Friedensdenkmal". Graf Anton Günther bekommt nach
über 300 Jahren ein Reiterstandbild. J. M. Henneberg: Ein Altarbild
für unsere Zeit. Michael Ramsauer malt im Großformat für die
Kreuzkirche in Sandkrug. * Meisterwerk des Historismus. Gottfried Kiesow
in Rastede. E. Kliem: Das Linienschiff S.M.S. "Oldenburg" im Ersten
Weltkrieg. Tochter des Großherzogs war Patin. R. Rheude: Auf zum
Wissenschafts-Marathon! Oldenburg steht vor einem anstrengenden Jahr.
Voraussichtlich rund 500 Veranstaltungen. * "Die Realität zu stark
verzeichnet". Minister Stratmann weist Vorwürfe von Prof. Dr. Kiesow
zurück: "Bitte genauer hinsehen". K. Modick: Christkind oder
Weihnachtsmann? Ökumenische Verwirrungen.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 5 16:12:01 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Feb 2009 16:12:01 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2009,
Heft1, Teil 3
Message-ID: 498B0FD1.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 05.02.2009, 08:43


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2009, Teil 3


Heimatkalender

Jahrbuch Westfalen 2009. Westfälischer Heimatkalender.
Schwerpunktthema: 2000 Jahre Varusschlacht. Neue Folge - 63. Jg. Hrsg.
vom Westfälischen Heimatbund. Red.: Peter Kracht. Münster: Aschendorff
Verlag, 2008. 272 S., 19,50 ?. ISBN 978-3-402-15815-9 Pick It! .
P. Kracht: Editorial (7). S. Kloock-Linn: Der Todeskuss am Feldstein.
Sonne- und Mondbeobachtungen mit Hilfe der Bruchhauser Steine (8). B.
Beyer: Fast eine kleine Staatsbahn. Vor 125 Jahren wurde die erste
Strecke der Westfälischen Landes-Eisenbahn eröffnet (11). M. P. Hensle:
Herten - eine verspätete Stadtwerdung im Ruhrgebiet. Republikanisches
Bürgerbegehren wurde erst 1936 realisiert - als
nationalsozialistischer Propagandaakt (19). R. Repöhler: Männerträume
aus dem Bauch des Geckos. In der Dülmener Sportwagenmanufaktur Wiesmann
entstehen exklusive Autos in Handarbeit (25). I. Pfeffer: Die neuen
Ausgrabungen im Soester Westen. Blei im Mittelpunkt eines
interdisziplinären Forschungsprojekts (31). B. Schmies: Vom
Korrespondentenbüro zum modernsten Landesstudio. Der WDR in Siegen
feierte seinen 40. Geburtstag (36). A. Heimsoth: "Jubelnd empfingen,
seegnend begleiteten die wieder errungene Trophäe die Bürger der Stadt
Unna..." Der Rücktransport der von Napoleon geraubten Berliner Quadriga
durch Westfalen im Jahr 1814 (39). M. Fasse: Von blauen Flachsfeldern
und vom Spinnen im alten Westfalen. In Lünen wurde mehr als 25 Jahre
lang eine alte Tradition gepflegt (45). H. Braukmann: Der Hanseweg von
Soest nach Brilon. Das Möhnetal war versumpft - auf Höhenwegen zum Ziel
(53). C. Köyer: Die Burloer Konvention. Im Kloster Groß-Burlo wurde 1765
internationale Politik geschrieben (58). P. Kracht: Vom Kampf um die
"Varusschlacht". 2000 Jahre nach der Schlacht ist an der "Forscherfront"
noch lange keine Ruhe eingekehrt (63). B. Grosskopf: Knochen erzählen
Geschichte. Anthropologische Befunde dokumentieren die Bedeutung des
Fundplatzes Kalkriese (78). F. Berger: Das Geld des Schlachtfelds. Die
jüngsten Münzen in Kalkriese stammen aus den Jahren 7 bis 9 n. Chr.
(83). P. Kracht: Imperium - Konflikt - Mythos. Drei Sonderausstellungen
zur zweitausendsten Wiederkehr der "Varusschlacht" (88). V. Jakob:
"Vater, in dieser Stunde schwör ich's Dir, frei soll Germanien werden.
Frei!!" Der Stummfilm "Die Hermannschlacht" (1922/24) - Filmkunst und
Politik in der Weimarer Republik (97). H. Hensel: Im Jahre 9 (103). B.
Meineke: Zwischen Horst und Heissi - Flurnamen in Westfalen. Nicht jeder
"Römerberg" hat etwas mit der Varusschlacht zu tun (104). M. Zelle: Das
Land Lippe und die Römer. Schon der Reformator Melanchthon vermutete
hier die "Varusschlacht" (111). M. Millhoff: Ein Römerlager in der
Senne? Varus und seine Legionen wurden nicht auf dem Marsch überrascht
(115). K. Kortmann: Späte Ehre für den ersten deutschen Helden. Hermann
und sein Denkmal im Teutoburger Wald - oder: Vom Nationalsymbol zur
Touristenattraktion (125). F. Schütte: "Herman The German" - Wahrzeichen
der Freiheit. Das Detmolder Hermannsdenkmal hat einen kleinen Bruder in
Minnesota (131). P. Kracht: Das Römerlager Hedemünden. Stützpunkt an der
Werra wurde während der Drususfeldzüge angelegt (135). E. Cichy: Neues
aus dem "Römerlager" Kneblinghausen. Nach 70 Jahren Pause wurde in der
Befestigungsanlage erstmals wieder gegraben (139). J.-S. Kühlborn: Ein
Römerlager für hohe Ansprüche - residierte Tiberius in Anreppen?
Archäologischer Lehrpfad soll Geschichte um Christi Geburt erlebbar
machen (142). R. Piorr: "Kernig, kunstvoll, kraftvoll, kühn!" Seit mehr
als einem Jahrhundert kämpfen starke Männer für den KSV Witten 07 (153).
L. Peuckmann: Aus dem Kanu ans Bergkamener Gymnasium. Ex-Weltmeisterin
Dagmar Volke würde gern "praktischen Unterricht" auf dem
Datteln-Hamm-Kanal anbieten (158). F. Zander: "Oh du schöner blauer
Vogel ..." Vom Taubenvater in Marl und den "Rennpferden des kleinen
Mannes" (161). C. Besse: Das Mekka des Motorradsports. Tausende Fans
pilgern jährlich zum Westfalenring in Lüdinghausen (167). P. Kracht: Die
Wewelsburg wird 400. Das "Historische Museum des Hochstifts Paderborn"
zeigt etliche Kostbarkeiten - und hat ein ganz besonderes Flair (171).
P. Kracht: Frischer Wind im Südsauerlandmuseum. Sammlung in Attendorn
feiert in diesem Jahr den 111. Geburtstag (176). A. Menke: Das
Westmünsterland kompakt. Das Hamaland-Museum in Vreden wächst zum
"Kulturhistorischen Zentrum" des Kreises Borken (183). P. Kracht: Licht:
Geheimnisvoll, mystisch, fragil. Im alten Gemäuer der Lindenbrauerei in
Unna überrascht das Zentrum für Internationale Lichtkunst (190). E.
Rumpenhorst: Der Hauptmann der Zinnsoldaten. Franz-Peter Stark pflegt in
Beckum ein zeitaufwendiges Hobby (194). C. Janecke: Rückzugsort Kamener
Klärteiche. Karl-Heinz Kühnapfel dokumentierte in Langzeitstudie 181
Vogelarten (197). H.-D. Musch: "Man lebt nicht im Dornröschenschloss".
Fürstin Sissi zu Bentheim-Tecklenburg kümmert sich noch immer um die
Kultur (200). C. H. Lindner: "Alle Gelehrsamkeit ist verderblich, die
mit dem Verlust an Frömmigkeit erworben wird ..." Zum Leben und Wirken
des humanistischen Gelehrten Alexander Hegius aus Burgsteinfurt (207).
A. Hustert: Das Schmuckstück von Dringenberg. Heimatverein restauriert
und pflegt mittelalterliche Burg seit über 25 Jahren (213). I. Salmen:
Lippstadt, die Unvollendete. Mittelzentrum im nördlichsten Zipfel des
südöstlichen Westfalens (219). F. Zander: Marl - Industriestadt im
Grünen. Neues Zentrum entstand auf der Grünen Wiese (226). A. Kuleßa:
Hamm: Großstadt und grüne Oase. Der Nordrhein-Westfalen-Tag 2009 steht
unter dem Motto "elephantastisch" (231). G. Puls: Dünnes Eis und
schwarzes Gold (239). H. Peuckmann: Die Zerstörung des Maishäckslers.
Kurzkrimi (244). P. Gabriel: Briefe an Sophie. "Wenn das Geld nicht
reicht, so schreibe nur ..." (250). J. Junk: Ein Jahrzehnt
Sauerland-Herbst. Musiker aus allen Ecken der Welt zu Gast im "Land der
1000 Berge" (253). A. Cramer: Säo kuiert me daoheär (259). A. Cramer:
Verquiennte Klüennskeriggen (260). O. Pötter: Laot et kribbeln (261). O.
Pötter: Hula-Hoop (262). P. Kracht: Ein Himmelreich fürs Sauerländer
Platt. Das Mundart-Archiv in Cobbenrode bewahrt das gesprochene Wort auf
(264). H. W. Krafft: Großvaters Fahrrad. Ein lippischer
Matratzenhersteller "bereifte" 1945/46 Fahrräder mit Stahlspiralen
(267).

Der Minden-Ravenberger 2009. Das Ostwestfalen-Jahrbuch. 81. Jg. Hrsg.
für das Heimatgebiet Minden-Ravensberg in Verbindung mit dem
Westfälischen Heimatbund. Hrsg.: Hans Klöne, Martin Maschke, Eckhard
Möller. Red.: Hans-Dieter Musch. Bielefeld: Verlag für
Regionalgeschichte, 2008. 176 S., 9,90 ?. ISBN 978-3-89534-781-8 Pick It! .
M. Thomann-Stahl: Ein Wort zuvor (7). * Wer oder was ist ein
Ostwestfale? (8). W. Meier-Peithmann: Achtzehn Jahre lebendig begraben.
Das Schicksal eines Professors aus Minden-Ravensberg im alten England
(11). J. Bitter: 2000 Jahre Varusschlacht. Eine ganze Region feiert ein
geschichtliches Großereignis (17). H. Lummer: Stadtsiegel und Wappen aus
Minden-Ravensberg. In vielen Städten wurden sie durch modische Logos
verdrängt (22). M. Strecker: MARTa verkörpert eine Vision. Fünf
Wirtschaftsverbände haben im Herforder Museum ihren Sitz (27). P.
Brinkrolf: Die Gemälde sind in alle Welt verstreut. Der Marienfelder
Altar wurde vor 550 Jahren eingeweiht (31). A.-W. Aufderheide: De
Fernsehnoawers. Eine Erzählung (34). H.-D. Musch: Wo Häuser in den
Himmel wachsen. Wie sich ein Gütersloher Traditionsunternehmen der
Gegenwart anpasst (36). E. Möller: Kleine Paradiese - heute für das
Volk. In Clarholz und Herzebrock hatten die Mönche und die Nonnen ihre
Gärten (40). M. Gans: Gütersloh - eine Theaterstadt? Die Kreisstadt
bekommt für 22 Millionen Euro zum ersten Mal ein neues Haus (47). P.
Gabriel: China-Restaurant Hongkong. Eine Erzählung (55). W. Dirks/K.
Kossack: Nicht jeder fand sich mit der Judenverfolgung ab. Vergessene
Helfer aus Minden und Umgebung (58). A. Wehrenbrecht: Wilddiebereien
waren Kapitalverbrechen. Der Kurfürst in Berlin musste sich selbst mit
Kleinigkeiten beschäftigen (64). H. W. Krafft: Der Graue mit dem
Lanzenschnabel. Eine kleine Geschichte des Graureihers (68). G. H.
Wewer: Streng geheim - Top secret. Wie Briten und Deutsche eine
Geheimschreibtechnik der 1940er-Jahre wiederbelebten (71). D. Besserer:
Einfluss durch Besitz und Heirat. Die Oldendorfer Familie Niemann -
Amtsrezeptoren, Vögte und Bürgermeister (76). M. Krah: Chlückliche
Kinnertuit. Erinnerungen an Spiele, für die man keinen Computer brauchte
(81). W. Bätz: Eine Initiative für Pflanzen und Tiere. Das Forum Natur
Vlotho kümmert sich um ihren natürlichen Lebensraum (82). H. Meyer: So
eine Kirche gab's in Peking nicht. Der merkwürdige Weg einer alten
Ansichtspostkarte aus Minden-Ravensberg (85). N. Ellermann: Die
Geschichte des Flughafens Gütersloh. Im Krieg waren viele "Nachtjäger"
in Gütersloh stationiert (87). M. Büchner: Eine feste Burg auf Gips
gebaut. Glück auf für Bielefeld (Teil 3) (92). W. Moritz: Vom
Missionsökonomen zum Farmer. Wie Johann Wilhelm Redecker aus
Jöllenbeck nach Südwestafrika kommt (96). U. Malz: Eine alte Zeitung
war das Signal für den Doktor. Ärzte in Vlotho zwischen den beiden
Weltkriegen (101). H. Kuhlmeier: Dogestiet. Eine Erzählung (106). W.
Höltke: Die Wappen an der alten Mühle auf dem Tönsberg. Was sie über
die Geschichte von Niederbarkhausen erzählen (107). H.-D. Musch: Auf den
Todesspuren von Vätern und Großvätern. Heim-statt Tschernobyl baut für
eine gesunde Zukunft (111). T. Strunk: Hörst du das Rauschen fern
herüberklingen ... Luise Rolf schrieb 1909 ein Gedicht zur Einweihung
des Adlerdenkmals in Jöllenbeck (118). C. Hänel/J.-H. Kirsch/W. G.
Krogel: Gefeiert, verdrängt, entsorgt. Das Widukind-Bild in Enger nach
dem Zweiten Weltkrieg (122). J. Wibbing: Als Ravensberg zu
Brandenburg-Preußen kam. In Bielefeld wurden die Jahre der Zugehörigkeit
besonders gefeiert (126). N. Langohr: Bakterien - Energielieferanten der
Zukunft. Wissenschaft und Wirtschaft verbessern Biogasanlagen (131). P.
Reding: Nie mehr wie gestern? Eine Erzählung (135). H. W. Krafft: Jagd
und Wild im Sennesand. Die Herzogin kam unter die Kinder (138). D.
Prins-Polenz: Ein Kästchen bringt es an den Tag. Die
Carl-Severing-Schulen hatten keine Stelle für den Tischlermeister (142).
M. Heine: Die Kunst, nach dem Gefühl zu backen. Unsere Kartoffel-Rezepte
(145). P. Gabriel: Christvesper im Nonnenbusch. Eine Erzählung (148). M.
Gärtner: Bodelschwingh leistete "loyalen Widerstand". Vor 70 Jahren
begannen die Nationalsozialisten ihr Euthanasie-Programm (151). E.
Groeger: "Er wird nun bald erscheinen". Eine Erzählung (155). S. Weiß:
Inge Meidinger-Geise (158). H.-D. Musch: Emmy Simon (159). H.-D. Musch:
Friedrich Steinmeier (159). * Ernst Maoro (160). * Nachrichten aus der
Heimat. Autorentreffen des "Minden-Ravensbergers" (161).

Münsterland - Jahrbuch des Kreises Warendorf - 58. Jg. 2009. Römer und
Germanen, Karolingische Mission, Migration und Integration, Kunst und
Kultur im Kreis Warendorf, 302 S., 12,00 ?. Hrsg.: Kreisheimatverein
Beckum-Warendorf e.V., Prof. Dr. Paul Leidinger, Luise-Hensel-Straße 3,
48231 Warendorf, Tel.: 02581/531042, ISBN 3-921787-29-9 Pick It! .
M. Steiner: Die Varusschlacht vor 2000 Jahren. Hintergründe -
Ereignisse - Folgen (11). A. Schulte: Das Fürstengrab von Beckum - vor
50 Jahren entdeckt. Wie es 1959 zu der Ausgrabung an der Sachsenstraße
kam (35). * Wie das Christentum in das Münsterland kam. Zur
karolingischen Mission des Münsterlandes im 8. Jahrhundert und zu den
frühmittelalterlichen Kirchengründungen im Kreis Warendorf. Ein
Gespräch der Redaktion mit Prof. Dr. Paul Leidinger (43). K. Gruhn:
Die Franziskaner und das Gymnasium Laurentianum Warendorf. Ein Rückblick
aus Anlass der Schließung des Franziskanerklosters im Juni 2008 (57). W.
Tillmann: 1673 - Ostenfeld bekommt die erste Schule (64). W. Tillmann:
Johann Henrich Kuhlmann und die "Klaoversaot ut Ossenfelle". Ein
vergessenes Kapitel aus der Geschichte der Ostenfelder Landwirtschaft
(67). J. Gojny: Die Alsbergs. Eine jüdische Familie aus dem Kreis
Warendorf (70). R. Barth: Von Wallhausen bei Bad Kreuznach nach
Warendorf. Die Wanderungen des Huf- und Nagelschmiedegesellen Johann
Barth (81). W. Lübbe: Wahlergebnisse in Beelen 1919, 1924 und 1929 (85).
K.-W. Bornemann: Standhaft und glaubensstark. Anfänge des kirchlichen
Lebens in Telgte-Raestrup im Zweiten Weltkrieg (90). W. Schneider:
Überwachung der Kirchengemeinden in der Zeit des Nationalsozialismus
am Beispiel von Ennigerloh und Neubeckum (95). J. Soulas ?: Als
französischer Kriegsgefangener in Sassenberg 1940 (102). M. Steinert:
Der Bau des Kreishauses Warendorf (105). P. Leidinger: Deutsche
Aussiedler aus Russland im Kreis Warendorf. Eine Einführung (115). P.
Peters: Von der Ukraine über Sibirien und Kasachstan nach Deutschland.
Zur Geschichte der Deutschen und meiner deutschen Familie in
Nordkasachstan (123). M. Peters: Lebenslauf eines kriegsgefangenen
Waisenkindes (130). P. Peters: Integration in Deutschland (133). * "Mein
liebes Ahlen - du bist meine zweite Wiege". Gedichte von Margarethe
Peters (134). T. Sahbaz/M. Katzer: Die Al Aksa Moschee in Neubeckum.
Mittelpunkt der Türkisch-Islamischen Gemeinde
Beckum-Neubeckum-Ennigerloh (136). * Religion, Friede und Sprache als
Elemente der Integration. Ansprachen bei dem Fastenbrechen der
Türkisch-Islamischen DITIB-Gemeinde zu Warendorf (142). S. Martin:
Fritz Winter (1905-1976). "Es ist weit mehr sichtbar, als wir sehen
können". Weg und Wirken eines privaten Museums - zur Ausstellung von
Werken des Künstlers im Fritz-Winter-Haus in Ahlen vom 27.09.2008 -
31.03.2009 (144). M. Steinert: Die Liesborner Familie Sunder-Plassmann
(155). U. Gehre: Haus Nottbeck zeigte "Wilhelm Busch und Westfalen".
Ausstellung im Jubiläumsjahr 2008 fand große Resonanz (167). H. Gövert:
Freunde des Museums Abtei Liesborn e.V. Seit 25 Jahren ein verlässlicher
Partner des Museums (170). J. Desel: Die Kreuzigungsdarstellungen von
Georges Rouault und Otto Dix im Museum Abtei Liesborn (173). G.
Beaugrand: H. G. Bücker: Künstler zwischen Zeit und Ewigkeit. Der
westfälische Bildhauer und Maler aus Beckum-Vellern hinterließ ein
kaum übersehbares Werk (177). R. Schepper: Der Figurenbaum von Bernhard
Kleinhans in Vorhelm. Gestalten aus dem Frühwerk von Augustin Wibbelt
(179). J. Gojny: Agnes Miegel und Warendorf (181). H. Schwartze: Adam un
Eva un de haughe Kommissiaun in Ostenfelle. Ein plattdeutscher Sketch
(190). * Augustin-Wibbelt-Plakette 2007 für Pfarrer emeritus Walter
Suwelack (194). W. Suwelack: Rotary Club Warendorf, Arbeitskreis
"Historische Bildstöcke und Wegekreuze". Arbeitsbericht - Stand
18.10.2008 (203). * Erfolgreicher Ausbilder - das "Telgter Modell".
Auszeichnungen für die Firma Anlagenbau Münstermann Telgte-Westbevern
(204). I. Lockhart: Traditionsbewusst und modern. Warum die drei
ausgezeichneten Mittelständler größten Wert auf eine transparente
Kommunikation mit ihren Banken legen (205). H. Metzger: Vom Schmied zum
Anlagenbauer. Münstermann GmbH & Co. KG (206). * Persönliches (208). H.
Gövert: Grenzdurchgangslager Friedland. "Das Tor zur Freiheit". 40 Jahre
Betreuung durch das DRK Wadersloh. Verdienstmedaille des
DRK-Landesverbandes Niedersachsen für Bernhard Schniederjohann (211). G.
Trampe: Zeichen der Versöhnung: ehemalige und heutige Bewohner der
oberschlesischen Stadt Grottkau reichen sich beim Treffen in Beckum die
Hand (217). * Reichenbach und Warendorf: Gedenkrede beim
Reichenbachertreffen am 8. Juni 2008 in Warendorf (221). E. Wiengarten:
A life is worth more than a world. Das Handarbeitsprojekt Sri Lanka der
Aktion Kinderhilfe e.V. - Hilfe zur Selbsthilfe (224). T. Fromme:
Alverskirchen Golddorf 2008. Sieger im Kreis-Wettbewerb "Unser Dorf hat
Zukunft" (226). T. Fromme: Sommerfest als neue Tradition (229). H.
Schürbüscher: Das Projekt Dormitorium. Ein letztes Relikt des
Klosters Blumenthal in Beckum (231). K. Senger: Die Ostenfelder
Heimatstuben (236). S. Wiengarten: Einrichtung des Beelener
Heimatarchivs in einem ehemaligen Luftschutzkeller (242). H.
Kleinschnitker: Heimathaus "Altes Backhaus" in Einen (243). H.
Otte/H.-G. Facies: Der Kreisheimatverein auf Deutschlandtour. Wanderung
quer durch Deutschland von Görlitz nach Aachen. 3. Abschnitt von
Bärenstein (im Pöhlbachtal) nach Hof (in Oberfranken) (246). *
Nachrichten und Mitteilungen (249). * R. Klötzer: Historischer
Stadtrundgang Drensteinfurt. Einführung (256). * Buchbesprechungen
(277). U. Gehre: Der Kreis Warendorf im Spiegel der Jahreschronik
2007/2008. Vom 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 (287).

Westmünsterland - Jahrbuch des Kreises Borken 2009. Hrsg.: Der Landrat,
Kreis Borken, Burloer Straße 93, 46325 Borken. Red.: Dr. Hermann
Terhalle mit "Arbeitskreis Kreisjahrbuch", 320 S., 7,50 ?, ISBN
978-3-937432-26-7 Pick It! .
H. Horstick: Heinrich Hörnemann MdB. Ein Landwirt, der sich ganz dem
Gemeinwohl verschrieben hatte (13). H. Loos/S. Wiegand: Walter Werner
MdL. SPD-Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen von 1956 bis 1958
(16). M. Schmittker: 450 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Gemen (21).
M. Karras: Zu den Anfängen der Evangelischen Kirche in Ahaus (24). G.
Wachtel: Über den Tellerrand schauen. Zur Fusion der sieben
Kirchengemeinden in Vreden am 9. September 2007 (29). M. Pier-Bohne: Vom
Armenhospital zum Zentrum für Gesundheit. 150 Jahre St.
Marien-Krankenhaus Ahaus (34). W. Wiechers: 150 Jahre St. Antonius-Haus
Schöppingen (39). G. Schulze: Borken als Garnisonstadt (42). H.
Kleinschneider: 40 Jahre Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis
Borken. Gründung der WFG am 18. Juni 1968 (47). R. Zwilich: Auf die
Freundschaft! Fünf Jahre Städtepartnerschaft mit der polnischen
Partnergemeinde Dlugoleka/Langewiese (52). K. Gördes: Begegnung in
Berlin. Partnerschaftstreffen mit dem Landkreis Wroclaw/Breslau in der
Bundeshauptstadt (57). M. Lammers: Das Exzellenzlabel CertiLingua am
Gymnasium Georgianum Vreden. Bilinguales Lernen auf hohem Niveau (59).
K. Gördes: Barlo gewinnt Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" (61).
N. Brögmann: "Übernachten in Schlössern" - nun auch in Heek-Nienborg
(63). M. Schürmann: "Ohren auf... jetzt lese ich!" Erstmals kreisweiter
Vorlesewettbewerb der 4. Grundschulklassen (67). H. Thesing: Die
Kontaktbörse (70). A. Böing: "Kunst-Naober-Shop" erfolgreich
abgeschlossen (75). J. Barnekamp: Museum Markt 12 in Aalten.
Deutsch-Niederländische Geschichte um "Be-greifen" (79). M. Pietzowski:
Die EUREGIO wird 50. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördert
positive Entwicklung der Region (81). G. Eckstein: Ein "TOP" - was das
wohl sein mag? (86). H. Schouwenburg: Spazierstöcke aus den letzten
Jahren des Zweiten Weltkrieges (91). W. Sundermann/G. Letschert/P.
Krahnen: Archäologische Fundchronik in Bocholt von 1991-1995 (99). H.
Tenbohlen: Prähistorische Funde in Reken aus der Mittel- und
Jungsteinzeit. Die Rekener Bauerschaft Sandheck, Ursprung von Reken?
(103). U. Brebaum: Johann Walling und die Stiftskirche St. Remigius in
Borken (108). A. Friedrich: Vier Raesfelder Jünglinge dienten im
Münsterischen Heer (1763-1770) (114). W. Feldhaus: Napoleon und die
Bauernbefreiung im Münsterland (116). I. Beiring: Die Herkunft der
Herren von Velen - eine genealogische Fiktion (123). A. Kühlkamp:
Friedrich Ludwig Jahn - Gründer der Turnbewegung (1778-1852) (127). W.
Wiemold: Vom fürstlichen Gehege zum Bauernland. Aus der Geschichte des
Buer-Sundern (129). H. Heckmann: Generalmajor Freiherr von Gillhaussen
aus Isselburg kommandierte die Krefelder Husaren (134). L. Hopp:
Feuerschutz und Brandbekämpfung in Ahaus vom 16. bis zum 20. Jahrhundert
(139). J. Sondermann: Die Volksschulen in Reken. Von den Anfängen bis
zur Schulreform 1968 (143). J. H. Dalhaus: Die Zeit des Melchior
Eistrup, Pfarrer in Rhede von 1818 bis 1837 (147). R. Freiin von Oer:
Die Haft des Clemens Freiherr von Oer. Was nicht in Gestapo-Akten
nachzulesen sein kann (152). F.-J. Menker: Die Glocke - Kulturgut und
Klangdenkmal (157). H. Sonntag: Kern - Falsche Glocke - Mantel. Das
Westfälische Glockenmuseum erhielt eine neue Glockengrube (161). M.
Leister: 350 Jahre Schlosskapelle St. Sebastian in Raesfeld (168). H.
Kock/J. Spiegel: Anne Frank - eine Geschichte für heute. Ausstellung im
April 2008 in der Kardinal-von-Galen Schule Schöppingen (171). R.
Groß-Holtick: Fünf Standorte des "Lebendigen Museums" in Velen und
Ramsdorf (177). W. Elling: Vor 50 Jahren Restaurierung der Zwillbrocker
Kirche (182). M. Nehling: Eine Kanzel kehrt an ihren Platz zurück (187).
G. Leeck: Die Nünning-Cohausen-Säule auf dem Kirchplatz in Vreden (189).
A. Engels: Textildenkmal auf dem ehemaligen LAGA-Gelände in Gronau.
Bürgerverein, Stadt und Sponsoren schufen van-Delden-Denkmal (193).
M. Steverding: 25 Jahre nördlichste Flamingokolonie der Welt im
Zwillbrocker Venn (197). B. Zimmermann: Das Münsterland - Die Gärten und
Parks (204). D. van Krugten: Zur Geschichte der Anholter Garten- und
Parkanlagen (207). H. Buß: Wettbewerb "Aktion Klimaplus -
NRW-Klimakommune der Zukunft" (211). B. Kemper: Der
Eichenprozessionsspinner - heute wie damals aktiv (215). R. Volmer/M.
Steverding: Veränderungen der Vogelwelt in Rhede. Rückgang der
Brutvogelarten in den letzten 28 Jahren (219). K. Siepe: Die
Schleimpilze - Teil 3. Beitrag zur Pilzflora des westlichen
Münsterlandes (225). A. Hertleif: Trompetenbaum und Geigenfeige - ein
neues münsterlandweites Kulturprojekt (231). V. Tschuschke: Eine
Barockmesse aus Vreden. Die "Missa Nova" des Vredener Organisten Johann
Christoph Theodor Söntgen (235). C. Holtwisch/H. Krandick: Kulturraum
Stiftskirche 2007/08 in Vreden (240). K. L. Forg: Entwicklungen im
musikalischen Bildungssystem. Kooperationen zwischen Musikschule und
Grundschule am Beispiel eines Projektes der Musikschule Borken (243). A.
Hagemann: Technikkult, Südseeträume und ein bisschen Liebe: "Insel der
Träume" - eine Operette aus Gronau (1938) (249). O. Lohle: 20 Jahre
Jazzfest Gronau. Skizzen einer Erfolgsstory (255). G. Inhester: Kreative
Aktionen zur Grafikbörse (260). E. Kleinau: Freie Grafik - Offene
Werkstatt in der Open Art Galerie für Gegenwartskunst und auf der 21.
Deutsch-Niederländischen Grafik-Börse (260). J. Geilen: In Sachen
Druckgrafik ein positives Resümee (263). A. Böing: Werkwochen Kunst -
Borken 2008. "Blumeninseln" auf dem Löschteich. Werkwoche Kunst am
Kreishaus Borken (265). T. Sodmann: Zur Entstehung der Hof- und
Familiennamen im Grenzraum Achterhoek-Westmünsterland: Die -ing-Namen
(271). A. Gördes: Wi praot't noch platt (277). U. Söbbing:
Nachtwächtergeschichte(n) aus Stadtlohn, Südlohn und Oeding (279). E.
Reiche: Bocholt, Stadt im Kreis Borken, Westfalen (283). A. Böing: 15.
Plattdeutscher Lesewettbewerb 2007/2008. Tolle Beiträge der 45
teilnehmenden Schülerinnen und Schüler auf Kreisebene (287). G. Kirol/M.
Kleiner: Der heilige Eligius stand Pate. Fünf Jahre Raesfelder
Münzfreunde (290). H. Wilmer: Der RSC Stadtlohn feiert Geburtstag
(294). K. Woltering: "Polizei begeistert!" (296). K. Kroschner:
Dahlienduft und Blütenzauber. Märchenhafte Blütenträume während des
diesjährigen Blumenkorsos im Dahliendorf Legden (298). W. Kersting:
REGIONALE 2016 findet im Westmünsterland statt (300). M. Sommer:
Akademie Klausenhof. Seit 25 Jahren wieder mit einem Bein im Kreis
Borken (301). R. Volks-Kuhlmann: Neue Heimatliteratur 2007/2008 (302).
R. Volks-Kuhlmann: Chronik des Kreises Borken vom Juli 2007 bis zum Juni
2008 (307).

Heimatkalender Kreis Soest 2009. Hrsg.: Kreis Soest, Red.: Dr. Peter
Kracht, Handwerkstraße 3, 59427 Unna, Tel.: 02303-53503, 136 S., 9,20 ?,
ISBN 978-3-928295-44-4 Pick It! .
E. Irrgang: Zum Geleit (5). * Kalendarium (6). E. H. Wulfert: Haus
Düsse und seine Besitzer. Vom Herrensitz zum Versuchsgut und
Landwirtschaftszentrum (30). H. Fröhlich: Die Soester kannten kein
Erbarmen. Das heutige Haus Welschenbeck bei Belecke stammt aus dem 19.
Jh. (33). P. Kracht: Duell mit tödlichem Ausgang. Haus Sassendorf und
Theodor von Bockum-Dolffs (35). T. Felder: Juwel der Lippe-Renaissance.
Schloss Hovestadt gilt als das bedeutendste Werk des Baumeisters Laurenz
von Brachum. Barock-Garten ein Anziehungspunkt (38). U. Grun: Xerxes und
Schloss Körtlinghausen. Justus Wehmer schuf die prachtvolle Anlage im
Möhnetal (41). D. Tuschen: In der Obhut der "Blauen Dame". Warum sich
die Unternehmer-Familie Drosihn auf dem Schloss Schwarzenraben in
Ermsinghausen so wohl fühlt (44). U. Grun: "Großer Hof mit dem
Steinhaus". Das stattliche Haus Menzel war einst von Gräften umgeben
(47). H. Fröhlich: Ein verwunschenes Schloss. Haus Nehlen bei
Welver-Berwicke wurde 1268 erstmals erwähnt (49). F. Haarmann: Pfiffiger
Dieb, Offizier des Sultans, schließlich Mönch in Liesborn... Das
Rittergut Westerhaus wurde vor dem Verfall gerettet (52). W. von Rüden:
Romantisch wie im Märchen. Schloss Lohe wurde aus dem Dornröschenschlaf
erweckt (55). P. Kracht: Lernen auf Schloss Overhagen. Der "Tolle
Christian" verwüstete die Anlage kurz nach ihrem Bau (58). J. Laumeier:
Streit um Haus Assen ging bis zum Reichskammergericht in Speyer. Fast
350 Jahre war die Anlage im Besitz der Familie von Galen (60). M. Görge:
Zu Hause auf Schloss Eggeringhausen. Der Erhalt historischer Bausubstanz
ist nicht gerade billig... (62). W. Mues: Das Schloss Erwitte: Mitten
drin... Rittersaal ein beliebter Ort für Bilder-Ausstellungen (65). M.
Moers: Junges Jagdschloss "St. Meinolf". Häufige Besitzerwechsel - heute
Hotel und Restaurant (68). J. Tommke: Modernes Hotel in alten Mauern.
Das Schloss Eringerfeld wurde 1699 fertiggestellt (71). M. Görge: Der
Anröchter Grünsandstein verbindet Tradition und Moderne. Naturprodukt
vom Haarstrang wird auch in Berlin geschätzt (74). J. Bielefeld: 75
Jahre Bismarckturm in Delecke. Inflation sorgte für dramatischen Anstieg
der Baukosten (79). J. Laumeier: Ein Archiv für die ganze Gemeinde. Der
Verein "Brücke e.V." entwickelt sich zum Erfolgsmodell der lokal- und
heimathistorischen Forschung in Lippetal (83). H. R. Hartung: Im
goldenen Glanz der Legionsadler. Wie die Trophäen aus der Varusschlacht
in unseren Kreis kamen (86). H. Köppelmann: Charmante sächsische
"Goldbläser" an einem ganz besonderen Ort... Die "Drüggelter
Kunst-Stückchen" feiern den 20. Geburtstag (88). P. Kracht: Und
plötzlich kracht die Kirche ein... Wie Pastor Steinhoff und seine
"Schäfchen" in Bremen die überraschten Behörden vor vollendete Tatsachen
stellten (90). P. Sukkau: Der neue Kulturpfad in Ampen. 13 Stationen
erläutern Geschichte, Kunst und Ökologie (93). B. Schmies/H.
Buttermann: Der Kreis Soest im Blick des WDR. Sender setzt nachdrücklich
auf die Region Südwestfalen (99). H. P. Busch: Höchstes Lob in Bayern:
"Der passt!" Reinhard Marx neuer Erzbischof von München und Freising
(103). P. Kracht: Kirchen am Hellweg, Menschen in Puri. Die Werler
Malerin Dr. Thekla Kampelmann hat einen unverwechselbaren Stil
entwickelt (106). K. Kortmann: Mit reichlich Talenten gesegnet. Zum 100.
Geburtstag erinnert eine Ausstellung im Werler Forum der Völker an den
Künstler Vincenz Frigger (109). W. von Rüden: Historiker von großer
Bedeutung. Vor 100 Jahren wurde Prof. Dr. Wilhelm Berges in Werl geboren
(113). H. Fröhlich: Planer und Bauherr des Ordensschlosses in Mülheim an
der Möhne. Der Landkomtur Franz Wilhelm Freiherr von Fürstenberg (114).
U. Löer: Die letzte Äbtissin in Geseke. Bernhardine Sophia von
Plettenberg-Lenhausen kämpfte beherzt für ihr Damenstift - doch ohne
Erfolg (117). J. G. Pollmann: Caspar Plaßmann (1854-1926),
Bauunternehmer in Soest. Erstes Projekt mit Kirchturm in Epe bei Gronau
ging schief (120). J. Schlüter: Erinnerungen an Franz Schlüter, den
Geseker "Beton-Pionier". Etliche seiner Gebäude sind bis heute
stadtbildprägend (123). * Um die Bundesrepublik Deutschland haben sich
verdient gemacht. Verdienstorden vom 01. September 2007 bis 31. August
2008 (125). * Gedenken an die Toten (126). B. Pusch: Neue
Heimatliteratur (129). P. Pusch: Rückblick auf das Jahr vom 1. Juli 2007
bis zum 30. Juni 2008 (133).

Siegerländer Heimatkalender 2009. 84. Jg. Hrsg. vom Siegerländer
Heimat- und Geschichtsverein e.V., Siegen. Red.: Alexander Wollschläger,
Netphen. Verlag Vorländer, Obergraben 39, 57072 Siegen. 212 S. Text, 12
S. Anzeigen, 9,90 ?.
A. Wollschläger: Brücken verbinden (6). * Kalendarium (8). * Die
geografische Lage von Siegen (34). * Zeit- und Festrechnung 2009 (36). *
Den Toten ein ehrendes Gedenken (37). Lammert-Andersch: Was ist ein
Jahr? Gedanken zur Kalenderreform (54). * Von Marburg über Siegen nach
Köln. Jakobspilgerweg führt durch Westfalen (56). * Stunde der
Gartenvögel. Spatz gilt als häufigster Gast (58). H. Bensberg: "Kölsche
Hecke" im Blickfeld. Grenzwall zwischen Siegerland und Sauerland (62).
F. Haag: Wie "d'r Haardter Berg abbrannte". Brandstifter koam ohne
Stroafe d'rva (64). * Erlebter Frühling. Kuckuck, Wildbiene und
Apfelbaum als Boten des Lenz (65). * Rollen, Werfen, Kippen. Vom Spiel
mit bunten Ostereiern (68). * Mairegen bringt Segen... Wetterregeln für
den Mai (70). D. Strohmann: Wilnsdorfer Madonna. Meister Tilmann als
Bildschnitzer (73). H. Fick: Rundfunksender in der Provinz. Es muss ja
nicht immer Königs Wusterhausen oder Nauen sein (79). U. Schmidt: Der
Starke aus den "Alten Männern". Jagderlebnis im Eiserfelder Revier (85).
A. Jung: Pollen unter dem Mikroskop: Vielfältige Formen der Natur (89).
* Tausendsassa "Ringele". Ringelblume ist Heilpflanze des Jahres 2009
(95). R. Schleyer: Kloster ohne Kirche. In Grafschaft leben
Borromäerinnen (96). U. Lückel: Streifzug durch die Stadtgeschichte.
750 Jahre Bad Berleburg. Mit Wittgenstein verwoben (99). U. Lückel:
Hofmedicus Johann Samuel Carl. Leibarzt am Berleburger Fürstenhaus
(113). U. Lückel: Kirchenzucht und Bann. 300 Jahre Schwarzenauer
Neutäufer (119). N. Stötzel: Der Fall der Türme. Der Abriss des
Förderturmes im "Jahr des Denkmals 1975" (129). H. G. Koch: "Wer
Bergwerk will bauen, ..." Ein Streifzug durch den Siegerländer
Spateisensteinbezirk (139). H. Bensberg: Vom Armensäcklein einen Gulden.
Der erste Schulmeister im Kirchspiel Müsen (150). K. Haag: Schneider und
Augenarzt. Goethes Freund Johann Heinrich Jung-Stilling (155). * Reise
in das "waldigste Austrasien". Jung-Stilling an der "Kameral
Hohenschule" zu Lautern (162). A. Bahrs: Feldmauskarawane und
Haselmausnest. Meines Enkels Hobby (165). H. Spickermann: Nachdenken
über das Alltagsleben. Erinnerungen an den Advent vor 50 Jahren
(167). * Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Volkskundlerin erklärt
vorweihnachtliche Bräuche (170). * Die Nacht muss dunkel bleiben.
Düstere Befürchtungen gegen Straßenlicht (174). * Wundersamer Kalender.
Für Kinder eine schöne Zeit (176). * Siegerländer Chronik vom 1.
September 2007 bis 31 August 2008 (179).

Heimat-Jahrbuch Kreis Gütersloh 2009. Hrsg.: Kreis Gütersloh in
Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatverein Gütersloh. Red.: Friedrich
Fischer. Gütersloh: Flöttmann Verlag, 2008. 184 S., 9,80 ?, ISBN
978-3-87231-113-1 Pick It! .
* Kalendarium (8). P. Kracht: Als die Römer frech geworden... 2000
Jahre nach der "Schlacht im Teutoburger Wald" (23). A. Hanschmidt: Ein
Lob des Kaisers für "Dapferkheit" in der Schlacht bei Nördlingen 1634
(30). M. Brockhinke: Büttel, Schinder, Scharfrichter. Von der "alten
Bodeley" im historischen Wiedenbrück (35). A. Berte:
Kinderlandverschickung 1935. Erinnerungen an den Aufenthalt in Würzburg
am Main (44). G. Brüning: Gedächtnis der Gemeinden. 25 Jahre
Archivarbeit im Kreis Gütersloh (49). R. Sautmann/R. Westheider:
Ravensberg und Preußen. Ein Gedenkstein erzählt Geschichte in
Borgholzhausen (54). S. Kubendorff: Von Reichskochöfen, Kaiseröfen und
Sparherden aus der Holter Eisenhütte (59). R. Sautmann: Mühsame Wege:
"um daselbst den Sommer zu arbeiten". Hollandgänger im 19. Jh. (63). A.
Huss: Mit zentralem Trinkwasser war die Gemeinde Verl in den 70er Jahren
"spät dran" (66). D. Henkenjohann: Wirtshäuser in Werther. Als Gastwirt
Tappe noch Chausseegeld kassierte (71). S. Grimm: 1984 erlebte Gütersloh
ein Jahr des kulturellen Aufbruchs (76). J. Kindler/W. Lewe: Tatort
Rheda-Wiedenbrück. Namhafte Architekten prägen das Bild der Stadt (82).
S. Derkum: Mit den Nachtwächtern in die 1000-jährige Geschichte
Versmolds (87). H. Bolte: Die Wiederauferstehung des Rincklake-Hauses an
der Klosterpforte (94). J. Temme: Der Name Wiedenbrück in der Deutung
als "Holzbrücke", "Vitusbrücke", "Lange Brücke" (98). J. Focken:
Waschbärenhauptstadt im Kreis Gütersloh ist Schloß Holte-Stukenbrock
(101). H. Lienenbecker: Pflanzen erobern sich neue Lebensräume an
Straße, Schiene und Kanal (105). G. Potthoff: Mit der Ausbeutung des
"Golds der Senne" gewann die Natur neue Lebensräume (113). S. Lind: Die
Landesgartenschau verlieh Rietberg ein neues Selbstbewusstsein (117). H.
G. Eisenhut: Auch in den ernsten Zeiten des Kulturkampfes ging der Humor
nicht verloren (123). W. A. Boettcher: Wie kamen die Hemdschnallen in
den Verler Kirchenschatz? (126). M. Walter: "Eine bereichernde
Erfahrung". Schülerpraktium in der französischen Partnerstadt (129).
H.-D. Musch: 1935 wurde Gütersloh "Weinpate" der kleinen Stadt Lorch im
Rheingau (132). A. Wiedenhaus: Technik mit Tradition. Der Pferde Stärken
Club und die Liebe zu alten Landmaschinen (137). D. Keller: Das Landgut
Geissel eröffnet ein ganz neues Erlebnis von Musik und Literatur (143).
J. Ahlke: Die "Gruppe 13" hat sich als Kunstverein mit eigenem
Ausstellungszentrum etabliert (149). J. Sudhölter: Luise Hensel. Ein in
Wiedenbrück fast vergessener Gast (154). H. Lakämper-Lührs: Der
Jugendkulturring hat in Gütersloh auch heute noch Konjunktur (158). *
Die Autoren dieses Buches (168). * Bildnachweise (170). * Literatur- und
Quellennachweise (171). E. Möller/P. Ridder/R. Westheider:
Neuerscheinungen auf dem heimischen Büchermarkt (176).

Jahrbuch Kreis Höxter 2009. Hrsg.: Der Landrat des Kreises Höxter,
Moltkestraße 12, 37671 Höxter. Red.: Dr. Oliver Brehm u.a., 275 S., 7,95
?, ISBN 978-3-938013-09-0 Pick It! .
H. Backhaus: Zum Geleit (7). B. Werzmirzowsky: Jacob Pins kehrt mit
seinen Bildern nach Höxter zurück (9). H. Fiene/G. Lücke: Genieß' die
Aussicht über Täler und Höhen! Der Aussichts- und Museumsturm auf dem
Hungerberg bei Vörden (Stadt Marienmünster) (16). J. Waldhoff:
Handwerkliche Haustüren in Steinheim (22). K. Hanewinkel-Hoppe:
Bildungsregion Kreis Höxter (29). S. Hermes: 25 Jahre
Brüder-Grimm-Schule. Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache des
Kreises Höxter in Brakel oder: Vom "Es war einmal" zum "Es wird sein..."
(32). S. Ellinghaus: Beverungen leuchtet... blue! (35). J. Köhne: Die
Entdeckung des Jahrzehnts. 185 Mio. Jahre alter Saurier aus dem Kreis
Höxter beschäftigt Wissenschaft und Politik (40). B.
Eller-Studzinsky/J. Lammers: Die Preußen-Sammlung im Wasserschloss
Heerse (45). J. Köhne: 10 Jahre Deutsches Sackmuseum in Nieheim. Unikat
und lebendiges Kuriosum (51). C. Longère: Singend Grenzen überwinden.
Arbeit mit Laienensembles liegt Volker Schrewe am Herzen (55). B.
Willim/K. Krajewski: Bikerregion Kulturland Kreis Höxter - von der Idee
zum Produkt (59). B. Schwannecke: Gesellschaftliche Integration als
Basis für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung. Integrationsbüro
des Kreises Höxter will bessere Rahmenbedingungen schaffen. M. Groß: Mit
dem Berufskolleg Höxter nach Europa (71). D. Potthast/B. Willeke:
Albaxen - Ruhita (Tansania). Ein Hilfsprojekt verbindet zwei Kontinente
(75). P. Möhring: Vom Josephinum zum St. Josef Hospital. Ein Beitrag zur
Geschichte des Gesundheitswesens in Bad Driburg (85). W. Kuhne: "Sei
gegrüßt neues Licht". Theologiestudenten in Bad Driburg 1945-1949 (98).
B. Zymnser: "Und das ewige Licht leuchte ihnen". Zur Restaurierung von
Totenleuchte und Hochkreuz auf dem Kirchplatz von St. Michael in Brakel.
Aspekte ländlicher Bestattungspraxis vom Mittelalter bis zur Neuzeit
(109). G. Tiggesbäumker: Ein "Vitus-Martyrium" aus dem Jahre 1520. Zur
Restaurierung einer bedeutenden Handschrift in der Fürstlichen
Bibliothek Corvey (123). J. Unruhe/J. Köhne: Im Zeichen des Kreuzes und
im Namen der Rose. Paderborner und Lipper Schnatsteine werden 350 Jahre
alt (126). S. Schröder: Auf dem Weg zur Demokratie. Wertegemeinschaften
im Mittelalter. Als Beispiel ein Streitfall zwischen der Gemeinde
Hembsen und ihren Grundherren im Jahre 1569 (130). W. Menge: Der
Freistuhl auf dem Donnersberg bei Wormeln. Ein Einblick in die
mittelalterliche Rechtswelt (136). W. Kruck: Weg damit! Vinsebeck
befreit sich vom Riesenbärenklau (145). S. Polzin/R. Woltering:
Bundesweit erste bereichsübergreifende Studie liefert neue Erkenntnisse
über den Krankheitserreger MRSA (152). H. Grimm: 100 Jahre Fußball im
Sportkreis Höxter (155). S. Polzin: Vier Partner voller Energie
versorgen die Region mit Strom. Stadtwerke Bewerungen, Borgentreich,
Steinheim und Warburg kooperieren (164). G. Lücke: Die Geschichte der
Wasserversorgung in Vörden (167). M. Kämpfer: Gäste- und Jugendhaus des
Kreises Höxter auf der Nordsee-Insel Norderney erstrahlen in neuem Glanz
(176). H. Müller: Ein Wevelinghoven in Willebadessen. Eine mysteriöse
Familiengeschichte aus dem Jahr 1852 (178). B. Eller: Ein Bilderrätsel:
Friedrich Spee in der Brakeler Kapuzinerkirche? (183). A. Jörgens:
Kleines Samenkorn - großer Baum. 175 Jahre Arme Schulschwestern v. U. L.
Fr. seit 1850 auf der Brede (194). G. Tiggesbäumker: Hoffmann von
Fallersleben in Breslau und Corvey. Tagung unter dem Leitgedanken
"Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Spannungsfeld von Vor- und
Nachmärz" im Mai 2008 in Höxter und Corvey (202). G. Drews: Kloster
Marienmünster. Umnutzung von Wirtschaftsgebäuden zu einer öffentlichen
Begegnungs- und Bildungsstätte mit musikalischem Schwerpunkt (206). H.
Reiß-Bolland: Ein Leben für die Kunst. Die Enkelin von Robert und Clara
Schumann lebte viele Jahrzehnte in Höxter (214). E. Hachmann: Heinrich
Holtgreve - Ein Maler aus Warburg (218). F.-J. Dubbi: 20 Jahre Museum im
"Stern" - ein Rückblick (222). W. Braun: Jenseits der Horizonte. Zum
Tode des bekannten Bildhauers und Autors Karl J. Dierkes (227). M.
Naarmann: Go West - von Natzungen nach Santa Fe. Die Spiegelberg-Brüder
(233). * Jahresrückblick 2007/2008 (248).

Jahrbuch Hochsauerlandkreis 2009. Hrsg.: Der Landrat des
Hochsauerlandkreises. Schriftleitung: Norbert Föckeler und Wolfgang
Meier. Verlag: Podszun-Verlag, Elisabethstraße 23-25, 59929 Brilon, 142
S., 9,90 ?. ISBN 978-3-86133-509-2 Pick It! .
E. Richter: Von "Demagogen" zu Revolutionären. Aufmüpfige Sauerländer
im 19. Jahrhundert (7). W. Häger: Mit einer Bastelgruppe fing alles an.
Großartige Modelleisenbahnanlage im Josefsheim Bigge (15). A. Trippe:
Aus dem Leben einer Lehrerin. Die Volksschule in Stadt und Kreis Brilon
im 19. Jahrhundert (22). A. Arslan: Die Mescheder Moschee. Eine
Anlaufstelle für Dialog und Integration (29). B. Michels: Mit der Wiener
Korn- und Malzkaffeefabrik fing es an. Der Weg von einer Bigger
Kaffeerösterei zur europaweit agierenden Nussfabrik (33). W. Kuhne:
Reich an Zahl und Talenten. Allendorf und sein Umland als pastorales
"Mistbeet" (50). D. Wurm: 30 Jahre Musikschule Hochsauerlandkreis (58).
G. Brökel: Die Beraubung der Briloner Pfarrkirche im Jahre 1722 (63). J.
Uhl: Zuhören, entscheiden, handeln. Eine Woche des Landrats im
Hochsauerlandkreis, im Land und in Berlin (67). J. Junk: Trost heißt:
nicht allein zu sein. Zum 10-jährigen Jubiläum des Hospizkreises
Hallenberg/Winterberg (72). T. Hirnstein: O Sauerland, wie bist du schön
... Tourismus-Werbung anno 1954 (75). B. Follmann: Propst Ludwig
Hagemann 1859-1941. Der verdienstvolle Priester und Lokalhistoriker
wurde vor 150 Jahren geboren (77). A. Müllmann: 25 Jahre "Jahrbuch
Hochsauerlandkreis". Warum wir im neuen Hochsauerlandkreis ein Jahrbuch
herausgeben wollten (81). M. Schmitt: Hugo Aufderbeck zum 100.
Geburtstag (83). C. Müller: Die Zerstörung der Stadt Medebach im Jahr
1179 (87). H. Somplatzki: Erlesene Zukunft. Literaturförderung im
Sauerland (89). F. G. B. Fischer: Eine Schinkel-Kirche in Neheim?! (93).
C. Hoberg-Heese: Sonne, Mond und Sterne (96). K. Schneider: Erinnerung
an zwei große Hochsauerländer. Trauer um Egon Mühr und Michael Streit
(98). J. G. Pollmann: Er hinterließ Spuren. Der Hüstener Kunstmaler
Bernhard Nakath (1903-1982) (101). * Landschaft im Licht. Ein Blick auf
das Hochsauerland in den Stimmungen der Jahreszeiten. Fotografien von
Georg Hennecke (111). P. Michels: Erinnern Sie sich ... Ford Taunus
Spezial. Bericht einer Fahrt durch das Hochsauerland im Jahr 2008 (129).
U. Hennecke: Die Anfänge der medizinischen Geburtshilfe im Sauerland.
Dr. Hermann Joseph Pulte und die Hebammenlehranstalt in Meschede
1802-1833 (134). N. Föckeler: Rückblick aus dem Kreisarchiv. Zahlen,
Daten, Fakten (138).

Jahrbuch des Kreises Unna 2009 - Lachen, Lernen, Landpartien. Kindheit
im Kreis Unna -. Hrsg.: Kreis Unna, der Landrat. Red.: Elke Kieninger.
Verlag: Horschler Verlagsgesellschaft mbH, Friedrich-Ebert-Straße 19,
59425 Unna, 169 S., 9,80 ?, ISBN 978-3-9810961-7-0 Pick It! .
M. Makiolla: Vorwort. Kindheit im Kreis Unna (7). H. Fertig-Möller:
Über 800 Maikäfer auf einen Streich. Erinnerungen des Werner Arztes
Dr. Otto Hoevener (1867 bis 1956) (9). W. Lehnemann: "Wie's Täubchen
fliegt in's Weite, Macht's Ausgehn Kindern Freude". Lieder Friedrich
Fröbels im ersten Lüner Kindergarten (13). J. Cornelissen: Die
Familie v. Bodelschwingh verliert vier Kinder in nur zwei Wochen.
Todesurteil "Stickhusten" - Das Schicksalsjahr 1869 (18). U. Kaiser: "18
Stockschläge über Rücken und Gesäß". Erst 1971 wurde die Prügelstrafe in
den Schulen verboten (32). M. Perrefort: "So sind unserer zu viele
hier". Konkurrenzkampf der Hebammen zu Beginn des 19. Jahrhunderts (35).
B. Jungnitz: Sommerfrische auf Juist - Gewichtszunahme bis zu 18 Pfund.
Kindererholungskuren des Kreises Unna (47). B. Börste: "Wir riefen
Arbeitskräfte und es kamen Menschen". Gastarbeiterkinder in Bönen (55).
M. Makiolla: Wissen macht Spaß - Wissen ganz nah. Die Kinder-Uni im
Kreis Unna (61). H.-J. Ritter: Kriegsverletzten Kindern ist mit Mitleid
allein nicht geholfen. Kostenlose Behandlung im Klinikum
St.-Marien-Hospital Lünen (64). J. Glauser: 25 Jahre Circus Travados -
Manege frei für Unnas Kinder. Ein erlebnispädagogisches Experiment hat
Geburtstag (67). L. Holzbeck: Lebendige Tradition: Ein Baum für jedes
neue Leben. Der Babywald wächst weiter (71). H. Diekneite: Waldlehrpfad,
Solaranlage oder Streuobstwiese. Umweltprojekte der Schulen - eine
Erfolgsgeschichte (75). N. Hahn: "Wo wir sind, bist Du sicher". Das
Bündnis für Familie - Strukturen, Prozesse, Ergebnisse (79). M.
Radix: Von der Barmer Ferienkolonie zum Lebenszentrum Königsborn. Am
Anfang standen Erholungsaufenthalte für Stadtkinder (83). S. Janecke:
Ins Leben entlassen: Hilfe für junge Eltern. Expertentipps ersetzen den
guten Rat der (Groß-)Mütter (89). G. H. Loos: Schandfleck oder
Spielplatz? Naturkundliche Lernorte für Kinder. Stadtnatur und
"städtisch-industrielle Wildnis" (93). H. Peuckman: Viele Impulse für
die Schul- und Kulturpolitik. Abschied von Günther Heermann (97). K.
Goehrke: "Ein Sohn unserer Stadt kommandierender General in der Türkei".
Die Karriere des Kamener Militärs "Weber Pascha" (99). H. Peuckmann:
Heinz Kordy - Chinaexperte und Weltenbummler. Schon als Schüler zog es
den Bergkamener in ferne Länder (102). T. Hengstenberg: Gebhard
Schwermer - Von der Poesie des Verfalls. Eine Ausstellung mit
ungewöhnlicher Entstehungsgeschichte (105). R. Schmitz: "Dann baue
ich mir eben ein Theater". Die wohl kleinste Operettenbühne der Welt ist
in Schwerte (111). L. Peuckmann: "Kunst und Literatur halten die
Gesellschaft zusammen". Die Bergkamenerin Monika Brandmeier -
Professorin und Künstlerin (114). T. Hengstenberg: Kurt Schwitters kehrt
zurück in das Haus Opherdicke. Geschichte eines Bildes (117). J. von
Nathusius: Fahrrad und Munition - Eine Erfolgsgeschichte mit dunklen
Seiten. Die Fröndenberger Firma UNION (121). J. Börste: "uns zu
Zurechtweisungen und Verwarnungen ... genöthigt hat". Umstritten und
ungeliebt - Der Landrat Ernst Vincke (131). H. Zakel: Den
demographischen Wandel gemeinsam gestalten. 20 Jahre Netzwerk
Altenarbeit im Kreis Unna (144). K. Coerdt/F. Biederbeck/W. Augustin:
Von Asseln nach Königsborn. Der königliche Salinenkanal - Eine
bautechnische Meisterleistung (149). * Chronik (154). * Veranstaltungen
in den Städten und Gemeinden (163).

Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten 2009. 68. Jg.
Hrsg.: Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e.V., Willy
Schrudde, Kettelerstraße 2, 46286 Dorsten-Lembeck, Tel.: 02369/76008,
312 S., 10,00 ?.
* Zum Geleit (13). L. Lütkenhorst: "Dorsten und Herrlichkeit - anders
gesehen" (14). * Kalendarium (16). J. Welt: Verleihung der Vestischen
Ehrenbürgerschaft an Sr. Johanna Eichmann (OSU) (40). E. Moers: Fritz
Oetterer - ein Kämpfer für Menschlichkeit (46). K. D. Krause: Ralf
Honsel - Unternehmer des Jahres 2007 (49). H. Scheffler: Medusa für
ehrenamtliches Engagement. Schermbecker Heimat- und
Geschichtsvereinsvorsitzender Hans Zelle erhielt den Rheinlandtaler
(53). W. Thissen: Impressionen aus Israel zum 80. Geburtstag von Manfred
Ludes. J. Haase: Erster Beigeordneter der Stadt Dorsten Stadtbaurat a.D.
Dr. Karl-Christian Zahn: Humanität und Vielfalt im Denken. Drei
Jahrzehnte im Dienste der Stadt (60). J. M. Meier: "Mensch, Garczyk!"
Früher Leiter der Religiösen Schulwochenarbeit in der evangelischen
Kirche von Westfalen. Die späte Entdeckungsreise zu einem
Klassenkameraden (71). A. Klapsing-Reich: Pralle Lebenslust tanzte auf
dem Parkett. 100 Jahre Saal Kleinespel (82). K. Gött: TEN SING Gahlen:
20 Jahre bewegende Jugendarbeit (87). V. Deutsch: Stadtumbau
Wulfen-Barkenberg: Ein Stadtteil verändert sein Gesicht (95). H.
Bechter: Integratives Familienzentrum Pusteblume (101). H. Scheffler:
Der Bürger hat das letzte Wort. Am 10. Dezember 2006 wiesen 2991
Schermbecker Bürger den Politikern die Grenzen ihres Handelns auf (107).
W. Wenig: Fünfundzwanzig Jahre Literarischer Arbeitskreis Dorsten (110).
A. Leistner: Der Stadtsportverband (SSV) geht neue Wege (112). D.
Szczepaniak: "Das Spiel der Meister" am 19. April 2008 in Schermbeck
(114). A. Leistner: Rob Stearns. Viel mehr als Basketball (118). J.
Kölnberger: 50 Jahre Schieß-Sport-Club Lembeck 1958 e.V. (121). W.
Ebel-Zepezauer: Die römischen Marschlager in Dorsten-Holsterhausen vor
dem Hintergrund der Varusschlacht (127). F. Schuknecht: Aufstieg und
Niedergang der Ritter von Hagenbeck (131). K. Werner: Die Bedeutung des
verschwundenen Schultenhofes für Erle (141). H. Zelle: Gründungsanlässe
und Befestigungsanlagen der früheren Stadt Schermbeck (148). M. Steiger:
Lembeck in Verknüpfung zu den Wiedertäufern. Eine Kostbarkeit der
westfälischen Geschichte wurde im "Schloß Lembeck" aufbewahrt (155).
M. Steiger: Bildstöcke des 18. Jahrhunderts in Lembeck (162). W.
Duwenbeck: Das Wulfener Siechenhaus (166). H. Zelle: Der Meilenstein am
Freudenberg (173). W. Schrudde: Auswanderer aus Lembeck und dem Kreis
Recklinghausen nach Nordamerika (175). M. Steiger: Oster- und
Herbstferienerlebnisse in den Jahren 1862/1863 in Lembeck (180). G.
Jägering: Die Schwestern der Familienpflege vom Dritten Orden des hl.
Franziskus in Dorsten (184). E. Cosanne-Schulte-Huxel: Familie
Reifeisen, Essener Straße 16, Dorsten (188). H. Meismann: Wiewhoffs Äsel
(197). E. Schwane: Den Braohääring (199). K. Maifeld: Mein Opa, der
"Wildhüter" (204). P. Fiege: Kappesmarkt in Dorsten (206). G. Illerhues:
Meine Großmutter und das Brotbacken (207). F. Oetterer:
Gestirnsortungen, die das Leben unserer prähistorischen Vorfahren in
vielem begleitet haben... Teil 2: St. Ludgeruskirche, Schermbeck (211).
C. Setzer: Das Dorstener Stadtarchiv (219). M. Halbeisen: Die Dampf
getriebenen Fördermaschinen der Dorstener Zeche Fürst Leopold (222). H.
Scheffler: Der Schermbecker Ortskern auf Luftbildern des Jahres 2007
(227). N. Gerding/K. Novak: Vor die Kamera ... "Mache mit beim
Fotoshooting und werde Titelmodel - Wir suchen das Outfit 2008 von
Dorsten!" (231). H.-J. Thelen: Haben Wörter auch eine Heimat? (232). A.
Böhmer: Die Straße "An der Vehme" (235). C. Käuffer: Dorsten war und ist
immer eine Reise wert (239). J. Ulfkotte: Neue Bücher (241). S. Setzer:
Chronik. Vom September bis August (245).

Halterner Jahrbuch 2009. Red.: Uli Backmann, Südwall 5, 45721 Haltern,
Tel./Fax: 02364/4450, E-Mail: uli.backmann at freenet.de, 176 S., 12,00 ?.
* Kalendarium (8). B. Lüning: 100 Jahre lang gab es die Ziegelei
Janinhoff in Haltern (21). H.-D. Zagefka: Haltern und der archäologische
Park (27). R. Marwitz: Veleda, die große Priesterin der Brukterer, in
Haltern unbekannt? (35). U. Backmann: Haltern - Grenzstadt an der Lippe
(43). A. Obeling: Bloss 'Placken Land (59). W. Schulze-Ohlen: Die
Ostendorfer Fähre (61). H. Kalfhues: Neubürger im Visier (67). H.
Laakmann: Geschichten aus dem alten Stift Flaesheim (75). B.
Grothusmann: Die Glocken der Pfarrkirche Heilig Kreuz in Hamm-Bossendorf
(81). H.-G. Schneider: Zur Geschichte des Brabanter Hochaltares in der
Halterner Pfarrkirche St. Sixtus (89). W. Wübbe: Die Siechenhäuser in
Haltern und Sythen (99). R. Marwitz: Die Sixtus-Kirche besitzt eine
Reliquie ihres Pfarrpatrons (107). U. Bracht: Blaue Stunde im Mai (111).
G. Twilfer: Spurensuche - nach einem Brief von Sophie W. (113). A.
Schachermeier: Entstehung und Wiederauffindung des Sythener Mühlenbildes
(123). H. Osemann: Erinnerungen an Oberrath (127). P. Reding: Wie Fische
im Wasser - Von Kanälen ein Leben lang umgeben (131). B. Oelmann:
Rehbock "Hansi" oder Wie aus Tierliebe tierischer Ernst werden kann
(139). H. Kallhoff: Mimi un de groote Welt. Eene waohre Geschichte ut de
guede aolle Tied (147). H. Ring/T. Hiltrop: Aus der Geschichte der
Familie Hiltrop in Lavesum (155). G. Husmann: Zum 100. Geburtstag des
jüdischen Widerstandskämpfers der Résistance Karl Rosenberg (161). *
Greuel der Verwüstung im Schloss Sythen (165). P. Reding: Große Fische
(170). U. Backmann: Alleene Iätten - Dinner for One (171). U. Backmann:
Zu guter Letzt (175).







From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 6 11:19:56 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Feb 2009 11:19:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert einzige erhaltene Roestofenanlage
Westfalenszum Denkmal des Monats
Message-ID: 498C1CDB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.02.2009, 09:01


AKTUELL

LWL kürt einzige erhaltene Röstofenanlage Westfalens zum
Denkmal des Monats
Hinter Bruchsteinwand verbirgt sich technisches Kleinod

Auf den ersten Blick sieht die alte Bruchsteinwand an der
Straßengabelung Gosenbacher Hütte/Am Honigsmund im Siegener
Ortsteil Gosenbach wie eine gewöhnliche Stützmauer aus.
Tatsächlich ist sie aber Teil einer in den Hang gebauten
ehemaligen Röstofenanlage der Spateisengrube Storch &
Schöneberg. Die Anlage diente in der Zeit von 1862 bis 1911 zur
Aufbereitung von Roherzen. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt das seltene Dokument der
Technikgeschichte als Denkmal des Monats Februar ausgezeichnet.

"Das Teilstück der Röstofenbatterie ist die einzige bekannte
Anlage in Westfalen. Da sich seine herausragende Bedeutung nicht
unmittelbar erschließt, ist dieses technische Kulturdenkmal,
dessen Verfall immer weiter fortschreitet, nur wenig im
öffentlichen Bewusstsein verankert", so LWL-Denkmalpflegerin
Imme Wittkamp.

Die in der Zeit von 1862 bis 1895 gebaute Anlage bestand
ursprünglich aus 14 nebeneinander aufgereihten Öfen. Sichtbar
geblieben ist ein Teil der Anlage mit vier Öfen, wahrscheinlich
befinden sich hinter einem Erdkegel zwei weitere Öfen. In der
Außenwand fallen vor allem die Öffnungen unter niedrigen
Flachbögen auf, aus denen das Röstgut entnommen wurde. Heute
sind die Öffnungen zugemauert, der rechte Teil der Ofenwand wird
aus statischen Gründen von zwei Betonpfeilern gestützt.

Hinter der Bruchsteinwand verborgen befinden sich noch die
verfüllten Ofenschächte, die aus Schamottesteinen kreisrund
gemauert sind. Diese Schächte wurden von oben beschickt. Auf
dieser oberen Ebene standen die Betriebsgebäude und die
Fördergerüste des Alten und Neuen Schachtes. So ergaben sich
kurze Wege von den Schächten zu den Öfen.

Hintergrund
Nach dem Bau der Ruhr-Sieg-Bahnstrecke stiegen die Erzausfuhren
aus dem Siegerland ins Rheinisch-Westfälische Industriegebiet
stark an. Damit gewann auch das Erzrösten an Bedeutung, denn
dabei verliert das Erz 30 Prozent an Gewicht und lässt sich
günstiger transportieren. Deshalb entstanden auf allen wichtigen
Gruben des Siegerlandes Röstofenanlagen.

Die Grube Storch & Schöneberg besaß um 1900 etwa 50 Öfen. Die
meisten von ihnen lagen auf beiden Seiten der Straße von
Niederschelden nach Gosenbach in der Nähe der Förderschächte.
Als die Grube 1911 ausgebaut wurde, entstand am Rothenberg eine
mechanische Aufbereitung und eine neue Röstanlage mit 26 Öfen.
Bis auf das lange Zeit unbeachtete Teilstück der Ofenanlage am
Honigsmund sind mittlerweile alle Ofenanlagen im Siegerland
verschwunden.

Eisenerz muss vor der Verhüttung aufbereitet werden, dazu gehört
das Rösten. Dabei wird der Anteil an Kohlenstoff, der die
Zähigkeit der Eisenschmelze beeinträchtigt, ausgetrieben.
Außerdem wird das Erz beim Rösten von Schwefel gereinigt und mit
Sauerstoff angereichert. Bei diesem Vorgang verliert das Erz 30
Prozent an Gewicht.

Die Ofenhöhe betrug zunächst vier bis fünf Meter. Zunächst
wurden die meisten Öfen aus Bruchstein oder Ziegelstein
rechteckig gemauert und mit feuerfestem Material ausgekleidet.
Ab 1898 wurden sie allmählich von hohen, runden und mit
Eisenblech umkleideten Öfen abgelöst.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 6 11:22:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Feb 2009 11:22:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Verdienstkreuz an Josef Sudbrock verliehen
Message-ID: 498C1D66.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 05.02.2009, 12:24


AKTUELL

Verdienstkreuz an Josef Sudbrock verliehen

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek hat heute (5. Februar)
das Verdienstkreuz am Bande an den Münsteraner Josef Sudbrock
verliehen.

Der in Benninghausen (jetzt Lippstadt) geborene 73-jährige Erste
Landesrat a. D. Josef Sudbrock hat durch sein langjähriges
Engagement im kulturellen und sozialen Bereich
auszeichnungswürdige Verdienste erworben.

Josef Sudbrock begann seine berufliche Laufbahn nach dem
Jurastudium und dem Referendariat als freier Mitarbeiter in der
Rechtsabteilung des Verbandes ländlicher Genossenschaften
Raiffeisen e.V. in Münster. 1965 trat er als Assessor in den
Dienst des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ein. Seit dem 1.
Juni 1974 nahm er das Amt des Landesrates für Kultur und seit
dem 1. Januar 1987 des Ersten Landesrates und Kämmerers wahr.

In seiner aktiven Amtszeit setzte sich Josef Sudbrock intensiv
für die Förderung der Kultur ein. Ein besonderes Anliegen war
ihm die Erforschung der Landeskunde sowie die Förderung der
Denkmalpflege und der Archäologie auf wissenschaftlich
fundierter Basis. Gründungen wie beispielsweise das Westfälische
Museumsamt, das westfälische Industriemuseum und die
Klosteranlage Dalheim sind in dieser Zeit entstanden. Für sein
besonderes Interesse an der Kulturpflege wurde er 1999 mit der
goldenen Drake-Medaille für den Landesteil Lippe und zudem mit
der Ehrennadel der Handwerkskammer Münster für die Förderung des
handwerklichen Restaurierungszentrums Schloss Raesfeld
ausgezeichnet.

Seit 1996 hat Josef Sudrock als ehrenamtliches Mitglied der
Josefs-Gesellschaft wertvolle Arbeit für die Integration von
Menschen mit Behinderungen geleistet. Im gesellschaftlichen
Bereich hat er sich für die Rechte dieser Menschen eingesetzt.
Mit seiner reichen Berufserfahrung und seiner hohen fachlichen
Kompetenz hat er die Fortentwicklung der Josefs-Gesellschaft in
den Aufsichtsgremien begleitet.

Als Leiter des Instituts für vergleichende Städtegeschichte war
Josef Sudbrock seit 2001 bis zum 31. März 2007 als
ehrenamtlicher Verwaltungsdirektor tätig. Er hat das über einen
regional, national und international guten Ruf verfügende
nationalwissenschaftliche Institut organisatorisch neu
aufgestellt und im Übrigen zu seiner Existenzsicherung
beigetragen.

Im Verein für katholische Arbeiterkolonien in Westfalen mit zwei
Heimen in Reken und Vreden hat Josef Sudbrock seit 1988 in
verschiedenen Funktionen, zuletzt von 2002 bis 2004 als
Vorsitzender, mit großer Leidenschaft seine Fachkenntnisse
eingebracht. Es war ihm wichtig, Bedürftige nicht nur mit Geld
zu unterstützen, sondern ihnen durch Beschäftigungsmöglichkeiten
eine sinnvolle und das Selbstbewusstsein stärkende Lebensweise
zu ermöglichen.

Für seinen karitativen Einsatz wurde Josef Sudbrock im Juni 2006
mit der Paulus-Plakette des Bistums Münster und Ende 2008 mit
der goldenen Ehrennadel des Deutschen Caritas-Verbandes
ausgezeichnet.

Im Freundeskreis des Heimhauses Münsterland, dessen Vorsitzender
er von 1990 bis 2000 war, entwickelte er viele Initiativen, um
die wissenschaftliche Tätigkeit des Museums zu fördern. Durch
sein umsichtiges Wirken hat er den Verein zu finanziellem Erfolg
geführt. Von ihm angeregt wurde eine wissenschaftliche Buchreihe
zur Frömmigkeitsgeschichte und religiösen Volkskunde aufgelegt.
Dazu gehören Bücher wie "Kardinal von Galen - Der Löwe von
Münster" und das zweisprachige Buch "Bijbeltegels -
Bibelfliesen". Das Museum Heimathaus Münsterland hat dadurch
erheblich an wissenschaftlicher Qualität und Reputation
gewonnen. Der Förderverein wählte ihn im Jahr 2000 zum
Ehrenvorsitzenden.

Als Vorstandsmitglied und später als Vorsitzender des
Kuratoriums der Bertha-Jordaan-van-Heek-Stiftung in Ochtrup hat
er sich besonders für den Kulturaustausch zwischen Deutschland
und den Niederlanden eingesetzt. Das Archivwesen in Haus
Welbergen, dem Stiftungssitz, und den Natur-, Landschafts- und
Denkmalschutz hat er nachhaltig und erfolgreich gefördert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 6 11:27:41 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Feb 2009 11:27:41 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Adel verbind(et): 1.
deutsch-niederlaendischesSymposium zur Adelsgeschichte,
Enschede, 13.03.2009
Message-ID: 498C1EAD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Witte"
Datum: 06.02.2009, 10:18


SYMPOSIUM

Adel verbind(et)
Deutsch-Niederländischer Arbeitskreis für Adelsgeschichte

1. deutsch-niederländisches Symposium zur Adelsgeschichte
Bestandsaufnahme und Forschungsperspektiven

13. März 2009, Rathaus Enschede, Bürgersaal

Veranstalter:
Gemeente Enschede,
Historisch Centrum Overijssel,
Gelders Archief,
Niedersächsisches Landesarchiv/ Staatsarchiv Osnabrück,
Landschaftsverband Westfalen-Lippe


Seit einigen Jahren trifft sich eine informelle Arbeitsgruppe
deutscher und niederländischer Forscher und Archivare
überwiegend aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet unter
dem Namen "Deutsch-Niederländischer Arbeitskreis für
Adelsgeschichte / Nederlands-Duitse Kring voor
Adelsgeschiedenis".

Der Arbeitskreis bezweckt die Förderung der Forschung zur
Adelsgeschichte im deutsch-niederländischen Grenzraum. Der
Forschungsstand beiderseits der Grenze wird reflektiert,
verglichen und im Vergleich zu anderen Regionen bewertet.
Forschungsfragen - auch seitens der breiten Öffentlichkeit -
werden formuliert; Forschungsprojekte vorgeschlagen bzw.
initiiert. Die Aktivitäten und deren Ergebnisse werden an ein
breites Publikum vermittelt.


Programm

09.45 Uhr
Ankunft, Stehkaffee

10.15 Uhr
Eröffnung

Begrüßung
Dr. Gunnar Teske (Münster)

10.15 Uhr
Grußwort
J.H.A. Goudt, Kämmerer der Stadt Enschede

Vorstellung des Arbeitskreises
drs. Maarten van Driel (Arnheim)

10.30 Uhr
Stand der Forschung

Moderation: Prof. Dr. Bernd Walter (Münster),
Johan Seekles (Zwolle)

1. Referat
Prof. Dr. Yme Kuiper (Leeuwarden):
Adelsgeschichte in den Niederlanden - Forschungsstand

11.15 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
2. Referat
Dr. Christian Hoffmann (Hannover):
Ritterschaftlicher Adel in Niedersachsen und Westfalen
in der Frühen Neuzeit. Ein Forschungsüberblick

12.15 Uhr
3. Referat
Bastian Gillner, M.A. (Münster):
Nachbarn, Verwandte, Verbündete.
Der münsterische Adel und die Niederlande im
konfessionellen Zeitalter (1550-1650)

12.30 Uhr
Mittagsimbiss

13.45 Uhr
Perspektiven der Forschung
Moderation: Dr. Birigt Kehne (Osnabrück),
Adri Roding (Enschede)

4. Referat
Drs. Maarten van Driel (Arnheim):
Quellen zur Adelsgeschichte im
Gelders Archief zu Arnheim

14.30 Uhr
5. Referat
Dr. Heike Düselder (Osnabrück):
Adel und Umwelt in der Frühen Neuzeit.
Neue Forschungsperspektiven zur Adelsgeschichte

15.15 Uhr
Kaffeepause

15.30 Uhr
6. Referat
Dr. Christiane Coester (Paris):
Rheinischer Adel in Paris. Ein Werkstattbericht des
Forschungsprojektes "Aufbruch in die Moderne.
Der rheinische Adel in westeuropäischer Perspektive"

16.15 Uhr
Abschlussdiskussion

Moderation: Drs. Maarten van Driel (Arnheim),
Prof. Dr. Bernd Walter (Münster)

16.45 Uhr
Tagungsthema und Aufgaben des Arbeitskreises


INFO

Veranstaltungsort:
Stadhuis Enschede
Langestraat 24
NL-7511 HC Enschede
Tel.: 0031-53-481 8826
Fax: 0031-53-431 7445
E-Mail: a.roding at enschede.nl

Für die Wegbeschreibung siehe die Website der Gemeinde
Enschede: URL: www.enschede.nl


Anmeldungen: (bis zum 6. März 2009) für Deutsche Teilnehmer
erbeten an das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte,
Karlstr. 33, 48147 Münster, Tel.: 0251/591-5684, Fax:
0251/591-3282, E-Mail: wir at lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 6 19:47:13 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 06 Feb 2009 19:47:13 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] WDR-Fernsehen: Am Achterhoek,
zwischen Bocholt undDinxperlo, 11.02.2009
Message-ID: 498C93C1.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 06.02.2009, 12:31


TV / RADIO

Mittwoch, 11. Februar 2009 Fernsehen

Bilderbuch Deutschland
14.15 - 15 Uhr, WDR Fernsehen


Am Achterhoek
Zwischen Bocholt und Dinxperlo

Zwischen Bocholt und Dinxperlo: eine Reise ins Land zwischen den
Niederlanden und Deutschland, zwischen Westfalen und Rheinland. Eine
Reise ins Herz einer zauberhaften Region.

"Gestern haben die Leute von Sotheby's wieder angerufen", erzählt Fürst
Carl-Phillip zu Salm/Salm lächelnd. Wie jedes Jahr. "Wenn ich verkaufen
will, würden sie mir gerne zur Seite stehen." Jaja, zur Seite stehen...
Die Versuchung ist wirklich zu groß für die professionellen Versteigerer
aus der ganzen Welt. Bei den Kunst-Schätzen, die im Museum auf Schloss
Anholt liegen: Jan von Goyen, Gerard ter Borch - David Teniers, Breughel
der Jüngere. Die ganz großen Maler und ihre Werke. Doch Carl-Phillip
wird nicht ein einziges verkaufen und erst recht nicht das Bild, um das
ihn auch die großen Museen der Welt beneiden: "Diana mit Aktäon und
Kallisto". Ein früher Rembrandt - und eins seiner Hauptwerke. Der Wert:
wahrscheinlich im mittleren achtstelligen Bereich, vielleicht auch mehr.
Aber es ist unverkäuflich. Denn Carl Phillip kann es gar nicht
verkaufen. Es gehört ihm nicht, es gehört der Familie, und damit immer
der nachfolgenden Generation.

Fürs "Bilderbuch" öffnet der Fürst zum ersten Mal seine Schatztruhe
ganz weit, und wir bekommen einzigartige Einblicke in den Salm/Salmschen
Kosmos am Niederrhein.

Natürlich gibt es hier in der westfälischen Toskana noch viel mehr zu
entdecken: Eine zauberhafte Natur - auf holländischer Seite Achterhoek
genannt - mit weltoffenen Menschen, die auch in den schwierigen
Situationen nicht den Mut verlieren - und einen langen Atem haben, wenn
sie ein Ziel erreichen wollen. So wie die Menschen in der Gemeinde St.
Gudula in Rhede. Seit 40 Jahren sparen sie auf neue Glocken für ihren
Kirchturm. Und jetzt endlich ist der große Moment da: Und wir dürfen die
Glocken von Rhede begleiten: vom Aufmaß übers Formen, über den Guss bis
hin zur ersten Messe an Weihnachten. Und auch die Gießerei liegt direkt
nebenan schon seit Jahrhundert: in Gescher.

Rosenzüchter Paul Daniels ist ein gutes Beispiel für die kreativen
Dickköpfe, die hier zuhause sind. Als alle anderen Bauern ihre alten
Traktoren loswerden wollten, hat er sie dankend im Empfang genommen.
Heute bleiben die Leute stehen, wenn er auf seinem Lance Bulldog von
1929 durch die Landschaft bollert, oder auf seiner Deutz-Straßenwalze
von 1930. Bevor die allerdings anspringt, fließt der Schweiß in
Strömen.

Film von Michael Wieseler
Erstsendung ARD/WDR: 7.10.2007







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 9 10:40:31 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Feb 2009 10:40:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Familienforschung im Stadtarchiv, Bielefeld,
10.02.2009
Message-ID: 4990081F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 09.02.2009, 09:35


AKTUELL

Familienforschung im Stadtarchiv

Über die Nutzung der genealogischen Quellen im Stadtarchiv
informieren der Leiter des Stadtarchivs, Dr. Jochen Rath, und
Dagmar Giesecke vom Historischen Verein am Dienstag, 10.
Februar. Beginn ist um 19.30 Uhr im Vortagsraum des Stadtarchivs,
Rohrteichstraße 19.

Familienforschung boomt - seit geraumer Zeit wenden sich
vermehrt Menschen der eigenen Familiengeschichte zu, forschen in
Archiven, geben Recherchen in Auftrag, nutzen das Internet und
tauschen sich aus.

Besonderes Interesse besteht an der Auswertung der 1874
eingerichteten Personenstandsregister. Die jahrzehntelangen
Debatten um den Zugang zu diesen Unterlagen sind mit der Novelle
des Personenstandsrechts weitgehend abgeschlossen. Für die
Familienforschung wesentlichster Inhalt der Gesetzesnovellierung
ist die Abgabe der nicht fortzuschreibenden
Personenstandsregister der Standesämter an die kommunalen
Archive.

So hat das Stadtarchiv Bielefeld Ende Januar / Anfang Februar
2009 insgesamt 1590 Bände übernommen. Es handelt sich um die
Geburtenbücher 1874 bis 1898, die Heiratsbücher 1874 bis 1928
und die Sterbebücher 1874 bis 1978.

Diese stehen nach archivgesetzlichen Regelungen ab sofort für
die Auswertung zur Verfügung. Sie können unentgeltlich
eingesehen werden, angeforderte Recherchen, Kopien oder
beglaubigte Abschriften werden nach Zeitaufwand und Anzahl
berechnet.


INFO

Stadtarchiv Bielefeld
Rohrteichstraße 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521/51 24 71
Fax: 0521/51 68 44
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 9 10:59:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Feb 2009 10:59:37 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Originalbrief von Charles Darwin erstmals
oeffentlichausgestellt, Muenster, ab 20.05.2009
Message-ID: 49900C99.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.02.2009, 09:16


AUSSTELLUNG

LWL-Museum beherbergt kleinen Schatz:
Originalbrief von Charles Darwin erstmals öffentlich ausgestellt

Was verbindet einen Verwaltungsbeamten aus Münster mit einem
weltberühmten britischen Naturforscher? Emil Rade (1832-1931)
und Charles Darwin (1809-1882) vereinte das Interesse an Tieren
und Pflanzen - und ein besonderer Brief.

Rade war Sekretär der zoologischen Sektion des Westfälischen
Provinzialvereins für Wissenschaft und Kunst, aus dem das
heutige LWL-Museum für Naturkunde in Münster hervorging.
Außerdem war er bekennender Darwinist. Seine Begeisterung ging
so weit, dass er Darwin zu dessen Geburtstag am 12. Februar 1877
einen Brief mit einem Geschenk seiner deutschen Anhänger in Form
eines Fotoalbums schickte.

Das Album gibt es noch heute und es enthält mehr als 150
Fotografien deutscher Wissenschaftler, die Darwin damit ihre
Unterstützung zeigen wollten, denn zu dieser Zeit tobte der
Streit zwischen Befürwortern und Gegnern der Evolutionslehre. Es
sind Bilder von bekannten deutschen Persönlichkeiten wie Ernst
Haeckel, Alfred Brehm, Hermann von Helmholtz und des Gründers
des Provinzialmuseums für Naturkunde in Münster (dem heutigen
LWL-Museum) Hermann Landois.

Eine Antwort von Darwin kam bereits elf Tage später in Münster
an. "Ich kann keine Worte finden, um meine Gefühle tiefer Freude
über diese außergewöhnliche Ehrung auszudrücken", schrieb der
berühmte Forscher auf drei Seiten zurück. Das Original des
Schreibens von Darwin befindet sich seit damals im Besitz des
Museums, das zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
gehört.

Es wird ab dem 20. Mai im Rahmen der Sonderausstellung "Vom
Faustkeil zum Mikrochip - Evolution des Menschen" zu sehen sein.
Museumsdirektor Dr. Alfred Hendricks: "Wir haben diesen Schatz
bisher noch nie öffentlich präsentiert. Unsere neue
Sonderausstellung wird auch immer wieder Bezüge zu Darwin und
seinen Theorien herstellen."


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 9 11:03:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Feb 2009 11:03:33 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Die Reise des Oberbergrats Friedrich Wilhelm von
Redenvon Oberschlesien ins Ruhrtal, Waltrop, 15.02.-31.05.2009
Message-ID: 49900D85.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.02.2009, 10:01


AUSSTELLUNG

"Im Auftrag seiner Majestät"
Ausstellung im LWL-Industriemuseum beleuchtet Reise von Redens
ins Ruhrtal

Der Auftrag kam von oberster Stelle: Preußen-König Friedrich II.
schickte Oberbergrat Friedrich Wilhelm von Reden im Jahr 1782
von Oberschlesien ins Ruhrtal. Er sollte seinem Dienstherrn
eingehend über den Steinkohlenbergbau Bericht erstatten. Diese
Reise ist Ausgangspunkt der Ausstellung "Im Auftrag seiner
Majestät", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Sonntag, 15. Februar, um 11 Uhr in seinem Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop eröffnet.

Ende des 18. Jahrhunderts befand sich der Bergbau im Ruhrtal
noch in den Anfängen. In den Berg getriebene Stollen erschlossen
die Kohlelagerstätten. Auf den zahlreichen kleinen Zechen
arbeiteten nur eine Hand voll Bergleute. Der Weg zum
industriellen Ruhrgebiet war noch weit. Von Reden schilderte als
genauer Beobachter den Betrieb in den kleinen Zechen und vergaß
auch nicht, auf bestehende Missstände hinzuweisen. "Auf diese
Weise vermittelt sein Bericht einen anschaulichen Eindruck vom
Ruhrbergbau vor 220 Jahren", erklärt Dr. Olaf Schmidt-Rutsch vom
LWL-Industriemuseum. Zahlreiche Bilder, Pläne, Dokumente und
Modelle hat er für die Ausstellung zusammengetragen.

Der Bericht des Oberbergrats blieb nicht ohne Folgen: Wenige
Monate später wurde der Freiherr vom Stein zum Leiter des
Bergamts in Wetter berufen. Auf diese Weise wurde nicht nur die
Grundlage für die bemerkenswerte Karriere des bedeutenden
preußischen Reformers gelegt, auch der Bergbau an der Ruhr
erhielt unter der neuen Leitung wichtige Impulse für eine
stetige industrielle Entwicklung.

Im schlesischen Montanrevier setzte unter der Leitung Friedrich
Wilhelm von Redens gleichzeitig eine kraftvolle Entwicklung ein:
Die staatlichen Bergwerke arbeiteten schon bald mit den neuen
Dampfmaschinen. Auf den neuen Hüttenwerken in Gleiwitz und
Königshütte wurden die ersten Koks-Hochöfen auf dem europäischen
Festland errichtet. Schmidt-Rutsch: "Oberschlesien entwickelte
sich innerhalb weniger Jahre zu einem Musterland der
Frühindustrialisierung."

Die Ausstellung im Hafenmeistergebäude des LWL-Industriemuseums
Schiffshebewerk Henrichenburg ruft die Persönlichkeit Friedrich
Wilhelm von Redens in Erinnerung und stellt mit dem Ruhrgebiet
und Schlesien zwei wichtige europäische Montanregionen an der
Schwelle zur Hochindustrialisierung vor.


INFO

Im Auftrag Seiner Majestät
Die Reise des Oberbergrats Friedrich Wilhelm von Reden von
Oberschlesien ins Ruhrtal
15.2.2009 bis 31.5.2009
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2 I
45731 Waltrop
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen: Olaf Schmidt-Rutsch
(Hg.): Friedrich Wilhelm von Reden (1752-1815). Beiträge zur
Frühindustrialisierung in Oberschlesien und an der Ruhr. Das 110
Seiten starke illustrierte Buch ist im Klartext-Verlag
erschienen und kann für 10 Euro im Museum erworben werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 9 11:06:56 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Feb 2009 11:06:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Textilmuseum sucht Festtagskleidung von frueher
undheute
Message-ID: 49900E50.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.02.2009, 09:00


AKTUELL

Edles zum Fest
LWL-Textilmuseum sucht Festtagskleidung von früher und heute

Für die anstehende Jubiläumsausstellung zum Thema
"EtikettenKULT" (26.4. - 4.10.09) sucht der Landschaftsverband
Westfalen Lippe (LWL) für sein Textilmuseum in Bocholt
Festtagskleidung der vergangenen 100 Jahre.

"Egal aus welchem Jahrzehnt das gutes Stück stammt - es sollte
etwas vom Flair seiner Zeit in sich tragen und ein Zeugnis des
damaligen Modegeschmacks sein", erklärt Nadine Schober vom
LWL-Industriemuseum. Sie ist aber nicht nur an den edlen Stücken
an sich interessiert, sondern auch an den Lebensgeschichten und
Erinnerungen, die damit verbunden sind. Zu welchem Anlass wurde
das "kleine Schwarze" gekauft? War der Petticoat ein Hingucker
beim Abschlussball? Wann trug "er" seinen ersten Smoking? Wenn
es neben der Kleidung auch noch Fotos vom Festtag gibt, wäre das
für das Museum besonders wertvoll.

Für Nadine Schober sind die Kleidungsstücke auch ein Stück
Kulturgeschichte: "Schnitt, Farbe, Stil und nicht zuletzt auch
die Gestaltung der Etiketten verraten einiges über das aktuelle
Verständnis von Anstand und Freizügigkeit, das gerade
vorherrschende Körperbild und die deklarierten Rollen von Mann
und Frau."


INFO

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org
URL: www.textilmuseum-bocholt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 10 10:15:39 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Feb 2009 10:15:39 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Museumsbesuch in Rheine
Message-ID: 499153CA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Borken"
Datum: 09.02.2009, 15:59


AKTUELL

Museumsbesuch in Rheine

Rund 30 Kulturinteressierte besuchten am Samstag das Museum
"Falkenhof" in Rheine. Bürgermeister Rolf Lührmann, Mitglieder
des Kulturausschusses, Vorstandsmitglieder des Kunstvereins
Borken und des Heimatvereins und Vertreter der Initiative
Kleinkunst waren nach Rheine gefahren, um sich von Vertretern
der Stadt und des Museums Einzelheiten zum dortigen Museumsumbau
erläutern zu lassen. Der Umbau ist aus Mitteln der Regionale
finanziert worden. Ähnliche Überlegungen gibt es für die
Neugestaltung des Museums in Borken.

Vermutlich unter den Karolingern entstand die "Villa Reni", die
später als Falkenhof bezeichnet wurde und als Keimzelle der
Stadt Rheine gilt.1939 hatte die Stadt Rheine das Anwesen
gekauft, ab 1959 fanden hier die ersten Ausstellungen statt. Im
Rahmen der "Regionale 2004 links und rechts der Ems" wurde der
Falkenhof zum heutigen Stadtmuseum grundlegend umgestaltet,
erfuhren die Borkener Teilnehmer von Ute Ehrenberg,
Kulturdezernentin der Stadt Rheine.

Der "Umbau im Bestand" habe Kosten in Höhe von circa 2,7
Millionen Euro verursacht und sei mit 70 Prozent aus den Mitteln
der Regionale bezuschusst worden, so Günter Strauch, der
seinerzeitige Leiter der städtischen Regionale Steuerungsgruppe.
Dr. Helmut Knirim, Leiter des LWL-Museumsamtes für Westfalen
machte deutlich, dass aus seiner Sicht die Regionale, damals für
Rheine, heute für Borken, eine einmalige Chance darstelle, die
es zu nutzen gelte.

Die Leiterin der Städtischen Museen in Rheine Dr. Mechthild
Beilmann-Schöner und Claudia Kurzinsky, Leiterin der
Hochbauabteilung informierten über die eigentlichen
Umbauarbeiten. So sei bei den Arbeiten der Bagger in vier Metern
Tiefe auf ein völlig unbekanntes begehbares Kanalsystem
gestoßen. Auf etwa 60 Metern Länge wurden die unterirdischen
Gänge und ihre Verzweigungen untersucht. Die ursprüngliche
Funktion sei noch nicht bekannt, jedoch habe das System
spätestens im 18. Jahrhundert einen neuen Zweck erhalten:

Die Falkenhofbewohner durchschlugen die gemauerten Gewölbe und
entsorgten hier ihren Abfall. "Ein großer Glücksfall!", so
Beilmann-Schöner, denn auf diese Weise konnte eine sensationelle
Fülle von Gebrauchs- und Luxusgütern vom 17. bis 19. Jahrhundert
geborgen werden. In der jetzigen Ausstellung seien die Objekte
im Falkenhof zu sehen - dort, wo sie einst von seinen Bewohnern
benutzt wurden. Besucher können durch Glasplatten hindurch auch
in die Tiefe der unterirdischen Gänge blicken.

Am 3. März befasst sich der Kulturausschuss mit dem
Themenkomplex "Stadtmuseum Borken". Das im Entwurf inzwischen
fertiggestellte Feinkonzept der Dauerausstellung soll den
Mitgliedern vorgestellt werden. Ein weiterer Punkt werden die
Vorüberlegungen zu einer möglichen Beteiligung an der Regionale
2016 sein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 10 10:48:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Feb 2009 10:48:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Das Muensterland - vier Landschaftsportraets aus
den1950er Jahren, Waltrop, 24.02.2009
Message-ID: 49915B99.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.02.2009, 09:02


AKTUELL

Das Münsterland - vier Landschaftsporträts aus den 1950er Jahren
Filmvorführung im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

In den 1950er Jahren liefen sie im Vorprogramm der Kinos, um für
den regionalen Tourismus zu werben. Jetzt zeigt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vier dieser
"Kulturfilme" in seinem Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen): "Mein
Münsterland", " Die Pardiese liegen nebenan", Schicksale einer
Landschaft" und "Über weitem Land". Dr. Ralf Springer vom
LWL-Medienzentrum für Westfalen wird die vier
Landschaftsporträts aus dem Münsterland am Dienstag, 24. Februar,
ab 19.30 Uhr in Waltrop zeigen und kommentieren.

Die elf- bis 14-minütigen Filme beleuchten das Münsterland aus
ganz verschiedenen Perspektiven: als Region der Gegensätze
zwischen Tradition und Moderne, als Stätte der Ruhe und Erholung,
als Land mit einer langen Geschichte und schließlich als
Landschaft deren Natur- und Kulturraum über die Grenzen
Nordrhein-Westfalens hinausreicht.

Zugleich eröffnet der konventionelle Ablauf einen Blick auf den
Geschmack der Zeit. Drei der Landschaftsporträts sind noch in
schwarz-weiß gedreht, der vierte Film erstrahlt bereits in
Farbe. Seit der Entstehung der Filme hat sich das Münsterland in
einigen Aspekten sehr verändert. Daher veranschaulichen die
Filme, was die Region vor 50 Jahren ausmachte und welches Bild
vom Münsterland nach außen transportiert werden sollte.

Museumsleiter Herbert Niewerth weist darauf hin, dass die DVD
mit den Filmporträts am Vortragsabend zum Preis von 14,90 Euro
erhältlich ist. Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 10 10:52:40 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Feb 2009 10:52:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Das Grubenunglueck auf Zeche Radbod 1908, Witten,
18.02.2009
Message-ID: 49915C77.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.02.2009, 09:01


AKTUELL

Das Grubenunglück auf Zeche Radbod 1908
Film und Lesung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Er ist nur sechs Minuten lang, aber eine echte Rarität: Der Film
"Die Beerdigung der Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche
Radbod i. W. den 16. Nov. 1908". Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) zeigt das erst kürzlich wieder entdeckte
Zeitdokument am Mittwoch, 18. Februar, um 19 Uhr in seinem
Industriemuseum Zeche Nachtigall, wo derzeit die Ausstellung
"Grubenunglück Radbod 1908" läuft.

"Das Dokument hat absoluten Seltenheitswert. Nur ein Film
unseres umfangreichen Bestandes ist noch älter", sagt Paul
Hofmann von der Kinemathek im Ruhrgebiet in Duisburg.
Festgehalten wurden Szenen von der Massenbeerdigung jener 36
Bergleute, die noch am Tag des Unglücks geborgen werden konnten.
Auf welch abenteuerliche Weise die Kinemathek an diesen
außergewöhnlichen Film gelangte, erzählt Paul Hofmann zu Beginn
des Abends.

Im Anschluss an den Film wird Dr. Eugeniusz Nowak - Enkel des
auf Zeche Radbod verunglückten Bergmanns Andrzej Walenciak - aus
seinem Buch "Das Radbod-Unglück der Jadwiga Walenciak" lesen.
Jadwiga Walenciaks Schicksal wurde bekannt, weil sie als junge
Witwe und Mutter um ihre Versorgung kämpfen musste. Der Autor
schildert jedoch nicht nur aus persönlicher Sicht eine
Familiengeschichte, er liefert auch ein anschauliches Stück
Bergbaugeschichte und nicht zuletzt eine Beschreibung
deutsch-polnischer Beziehungen.

Ab 18 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, die Ausstellung
bei freiem Eintritt zu besichtigen.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 11 10:31:40 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Feb 2009 10:31:40 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Reininghaus,
Wilfried (Bearb.): Die Tagebuecher desLudwig Freiherrn Vincke
1789-1844
Message-ID: 4992A90B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 09.02.2009, 11:24


LITERATUR

Die Tagebücher von Ludwig Freiherr Vincke 1789-1844
Der erste Oberpräsident der Provinz Westfalen, Ludwig Freiherr
Vincke (1774-1844), schrieb von früher Jugend bis kurz vor
seinem Tod Tagebücher. Er zeichnete auf, was er sah und erlebte,
wen er traf und welche Gedanken er hegte. Die 24 Bände, die
heute im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen verwahrt werden,
spiegeln Vinckes berufliches und privates Leben in Tausenden von
Details:

Die Schulzeit im Pädagogium Halle im Schatten der Französischen
Revolution, wiederholte Besuche in Berlin, sein Studium in
Marburg, Erlangen und Göttingen, die Reise zum umlagerten Mainz
1793 und nach Spanien, Portugal und England im Auftrag Preußens,
seine vergebliche Jugendliebe zu Marianne von Cronenberg und
zwei glückliche Ehen, seine ausgiebigen Lektüren von Diderot bis
zur Klassik, seine Vorlieben für Leibesübungen beim
Schlittschuhlaufen und Reiten, sein amtliches Wirken in Minden,
Aurich und Münster.

Einzelne Tagebücher wurden bereits durch Ludger Graf von
Westphalen, Wolfgang Knackstedt und Wolfgang Henninger ediert.
Die komplette Edition aller Tagebücher hat nun der Verein für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, in
Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen und
dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen
initiiert. Gemeinsame Herausgeber der Reihe sind Prof. Dr.
Hans-Joachim Behr, Dr. Mechthild Black-Veldtrup, Prof. Dr.
Franz-Josef Jakobi und Prof. Dr. Wilfried Reininghaus.

Mit der Edition wird der Öffentlichkeit eine Quelle zugänglich
gemacht, die aufgrund der schwer lesbaren Handschrift und
grammatikalischer Tücken nur mühsam rezipiert werden kann. Der
edierte Text ist mit sachkundigen Kommentaren der
Bearbeiterinnen und Bearbeiter versehen, wodurch ein für jeden
verständlicher Text entsteht. Die Leitlinie bei der Edition ist
es, den Text detailgetreu wiederzugeben und dem Leser das
Verständnis - etwa durch moderne Interpunktion - zu ermöglichen.

Der jetzt vorliegende erste Band der Edition umfasst die
Tagebücher von 1789 bis 1792 und wird durch ältere Reiseberichte
und Vinckes Abituraufsatz ergänzt. Vincke war zu der Zeit
Schüler des Pädagogiums in Halle, wo er 1792 das Abitur
absolvierte. Die Tagebücher dokumentieren u. a. Vinckes Reisen
nach Göttingen und Kassel, seinen Aufenthalt in den Franke'schen
Anstalten in Halle sowie Besuche in Potsdam und Berlin. Die
Tagebucheinträge vermitteln ein lebendiges Bild des jugendlichen
Vincke, den sie als politisch, wirtschaftlich und kulturell
höchst interessierten jungen Menschen zeigen. Bearbeitet wurden
die Tagebücher von Prof. Dr. Wilfried Reininghaus und Dr. Hertha
Sagebiel.

Die Reihe wird fortgesetzt mit den Tagebücher der Jahre
1804-1810. Der Bearbeiter Prof. Dr. Hans-Joachim Behr ediert
Vinckes erste Zeit in Münster, die geprägt war von den ersten
Reformen unter Friedrich Wilhelm III., vor allem aber vom Kampf
Preußens gegen Napoleon und dem Zusammenbruch des Staates 1806.

Die Edition wendet sich an alle Freunde der westfälischen
Landesgeschichte, an interessierte Laien wie an Historiker mit
Interesse an der bewegten Zeit zwischen Französischer Revolution
und Vormärz.

Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke 1789-1844, hg. v.
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt.
Münster, die Historische Kommission für Westfalen und
Landesarchiv NRW, Bd. 1: 1789-1792, bearbeitet von Wilfried
Reininghaus und Hertha Sagebiel, Münster 2009, ISBN
978-3-402-15740-4 Pick It! , 214 Seiten, 29,80 Euro


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 11 10:47:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Feb 2009 10:47:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Ancora Leonardo!"mit Fuehrung, Vortrag und Film,
Hattingen, 15.02.2009,
Message-ID: 4992ACD6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.02.2009, 14:02


AKTUELL

"Ancora Leonardo!"mit Führung, Vortrag und Film
LWL-Industriemuseum feiert erfolgreiche Sonderausstellung

Eigentlich sollte Sonntag ja Schluss sein mit Leo. Doch die
Ausstellung "Leonardo da Vinci - Erfinder und Ingenieur" im
Hattinger Museumsstandort des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist so erfolgreich, dass sich alle
Beteiligten schnell einig wurden: Leo bleibt noch einen Monat.
Das zuvor angekündigte Programm für Sonntag, 15. Februar, findet
dennoch ab 15 Uhr mit Führung, Vortrag und Film statt, auch wenn
aus der Finissage im LWL-Industriemuseum nun eine
Verlängerungsfeier wird: "Ancora Leonardo" statt "arrivederci".

"Ancora Leonardo!" - das Verlängerungsfest
Gewichtiges Pendant der Leonardo-Ausstellung ist eine Schau von
Modellen regionaler Metallverarbeitungsbetriebe. Gebaut hat sie
der Ennepetaler Ingenieur Friedrich Wilhelm Schlottmann. Er und
seine Geschichten aus seinem über 80-jährigen Leben freuen sich
ab 15 Uhr auf technikbegeisterte junge und auch ältere Gäste. Um
16 Uhr lädt der Münsteraner Künstler Klaus Schröer zu einem
Vortrag über die berühmte Proportionsstudie Leonardos.

Sie ist weit mehr als dekorativer Blickfang auf
Versicherungskarten, an Fitness-Studios oder auf
Wissenschaftsmagazinen. Schröer analysiert die Skizze - und
entdeckt eine faszinierende Welt der Geometrie. Den Abschluss
macht um 18 Uhr die Filmvorführung des Thrillers "Da Vinci Code
- Sakrileg" mit Tom Hanks als Professor für Symbologie Robert
Langdon. Im Louvre beginnt die wilde Hatz nach dem dunklen
Geheimnis des Abendlandes und endet auch dort. Zum Einsatz kommt
im Museum neue Technik für Bild und Ton.

Leo - eine Zwischenbilanz
Grund genug zum Feiern hat das LWL-Industriemuseum. Andrea
Hubert ist Volontärin im LWL-Industriemuseum und hat "Leonardo"
intensiv vorbereitet, ein Rahmenprogramm mit Führungen,
Workshops, Spiele-Nachmittagen und Vorträgen zusammengestellt.
Die Mühe hat sich gelohnt: "Seit Mitte November haben 30.000
Gäste die Ausstellung und die Veranstaltungen besucht, allein
die Workshops Bauen mit Leonardo wurden über 100 mal
durchgeführt", berichtet Hubert nicht ohne Stolz.

"Für unser Haus sind die Erfahrungen, die wir mit Leonardo
sammeln durften, eminent wichtig", erläutert Robert Laube,
Leiter des Museums. "Das Spiel mit Technik, die Mitmach-Angebote,
die frühzeitig bei Lehrern und anderen Multiplikatoren vorlagen,
bis hin zu ersten Rundgängen für Menschen mit
Sehbeeinträchtigungen, all das wollen wir in die Zukunft
mitnehmen."

Wer am 15. Februar nicht dabei sein kann (Eintritt ab 14 Uhr
frei), der hat noch bis zum 15. März Gelegenheit, Leonardo im
LWL-Industriemuseum Hattingen zu besuchen.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 11 10:51:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Feb 2009 10:51:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lehrerweiterbildung zu "Juedischem Leben in Coesfeld",
Coesfeld, 12.02.2009
Message-ID: 4992AD96.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Norbert Damberg"
Datum: 10.02.2009, 12:23


AKTUELL

Lehrerweiterbildung zu "Jüdischem Leben in Coesfeld"
Coesfeld 12.02.2009

Am Donnerstag, den 12.02.2009, findet auf Initiative des
Coesfelder Rigakomitees erstmals eine Lehrerfortbildung zum
Thema "Jüdisches Leben in Coesfeld zwischen 1933 und 1945" im
Coesfelder Rathaus statt. Organisatoren sind neben dem
Stadtarchiv Coesfeld, der Geschichts- und Lernort Villa ten
Hompel in Münster und die Bezirksregierung Münster, die die
Veranstaltung offiziell unterstützt.

20 Lehrerinnen und Lehrer haben sich mittlerweile angemeldet;
Ziel der Weiterbildung ist es, an exemplarischen Beispielen
jüdisches Leben in Coesfeld zu veranschaulichen, auf
weiterführende Medien und Initiativen aufmerksam zu machen und
die Bildungsakteure miteinander zu vernetzen, damit die
Zielvorgaben der neuen Kompetenzlehrpläne mit den Möglichkeiten
regionaler Gestaltungsräume verzahnt werden.

Nach einer Einführung durch den Stadtarchivar von Coesfeld,
Norbert Damberg, werden in kleineren Gruppen Führungen durch die
Stadt angeboten, in deren Rahmen sichtbare Zeichen ehemaligen
jüdischen Lebens in Coesfeld besucht werden. Die Veranstaltung
schließt ab mit Hinweisen und Anregungen zu Möglichkeiten
unterrichtlicher Umsetzung am Beispiel Billerbecks, die von
Mathias M. Ester von der Suwelackstiftung vorgestellt werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 11 10:54:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Feb 2009 10:54:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Rathaus des Westfaelischen Friedens
erhaeltFriedensfahne von 1648
Message-ID: 4992AE4E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 10.02.2009, 15:05


AKTUELL

Rathaus des Westfälischen Friedens erhält Friedensfahne von 1648
Verein der Kaufmannschaft überreicht Stadt Münster eine Replik
des wertvollen Geschichtszeugnisses

Ein Zeugnis des Friedensschlusses von Münster hängt jetzt wieder
im Rathaus des Westfälischen Friedens: Die Friedensfahne, die
der Rat der Stadt im Jahr 1648 zur Beendigung des
Dreißigjährigen Krieges herstellen ließ und die damals vor dem
Rathaus bei der Verkündung der Friedensverträge gezeigt wurde.

Matthias Lückertz, Vorstandsmitglied der Kaufmannschaft zu
Münster, übergab Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann eine 1,
9 x 1,9 Meter große Replik der Fahne. Sie wird in der
Bürgerhalle des Rathauses neben dem Eingang zum Friedenssaal
hängen. Das Original der empfindlichen alten Seidenfahne
befindet sich im Magazin des LWL-Landesmuseums am Domplatz. Es
ist zerschlissen und so fragil, dass es nicht mehr ausgestellt
werden kann.

Die Existenz der Friedensfahne war lange Zeit in Vergessenheit
geraten. Früher wurde sie im Friedenssaal des Rathauses
aufbewahrt. Am 300. Jahrestag des Westfälischen Friedens wurde
sie vermutlich letztmals über den Prinzipalmarkt getragen.
Jedenfalls ist sie auf einem Foto vom Festumzug am 24. Oktober
1948 zu erkennen. Die Fahne gehört dem Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens. Der hatte sie dem Landesmuseum als
Dauerleihgabe übereignet.

Wiederentdeckt wurde das gute Stück von Dr. Ute Ewering, der
Vorsitzenden des Stadtheimatbundes. Sie stieß auf einen Bericht
aus dem Jahr 1908, in dem die Fahne erwähnt wird. Der Rat habe
sie anlässlich des spanisch-niederländischen Teilfriedens im Mai
1648 anfertigen lassen, heißt es da. Tatsächlich fand sich die
Fahne im Landesmuseum, das sich mit der Herstellung einer
Reproduktion einverstanden erklärte. Stephan Kube erstellte eine
digitale Rekonstruktion, die auch wieder die ursprünglichen
Farben zeigt. Auf dieser Grundlage konnte die Fahne jetzt auf
Stoff gedruckt werden.

Viele waren beteiligt, damit dieses Zeugnis von Münsters
Geschichte wieder im Rathaus ausgestellt werden kann: der
Stadtheimatbund als Initiator, die Westfalen-Initiative, die
Bezirksvertretung Mitte und der Verein der Kaufmannschaft als
tatkräftige Unterstützer.

Die Friedensfahne zeigt auf blauem Grund einen grünen
Lorbeerkranz. Der Kranz umschließt vier symbolhafte Elemente:
eine weiße Taube mit grünem Zweig im Schnabel; die goldene
habsburgische Kaiserkrone; zwei weiß behandschuhte Hände, die
sich Palmzweige als Symbole des Friedens reichen; das Wappen der
Stadt Münster in den Stadtfarben Gold, Rot und Silber.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 11 10:58:24 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Feb 2009 10:58:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Winterkinder - Die schweigende Generation",
Luedenscheid, 18.02.2009
Message-ID: 4992AF50.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Urte Meyer"
Datum: 11.02.2009, 10:46


AKTUELL

Einladung zum Lüdenscheider Gespräch:

"Winterkinder - Die schweigende Generation"

Filmvorführung und Diskussion mit dem Regisseur Jens Schanze und
seiner Mutter Antonie Schanze

Moderation: Dr. Almut Leh

Was verändert sich in einer Familie, wenn man sich mit der
Vergangenheit auseinander setzt? Der Regisseur Jens Schanze
erforscht in Winterkinder das Familiengedächtnis seiner Eltern
und Geschwister anhand der Person des Großvaters, der 1954
verstarb.

Seine Verstrickungen in den Nationalsozialismus wurden innerhalb
der Familie jahrelang verdrängt und verheimlicht. Doch die
Entscheidung der Mutter, die kritische Beschäftigung mit der
Person ihres Vaters zuzulassen, bringt unverhofft Bewegung in
scheinbar festgefahrene Familienstrukturen. Im nun beginnenden
Prozess durchleben alle Beteiligten eine aufwühlende und höchst
emotionale Reise, auf der sie der Film begleitet.

"Winterkinder - Die schweigende Generation" erzählt ein Stück
deutsche Gegenwart, indem er die Suche des Regisseurs, seiner
Eltern und seiner vier Schwestern nach dem wahren Bild des
Großvaters verfolgt und die dabei entstehende Auseinandersetzung
zwischen der Kinder- und der Enkelgeneration dokumentiert. Mit
großer Intensität geht der Film der Frage nach, was die
Verstrickung des Großvaters in den Nationalsozialismus und das
familiäre Schweigen darüber mit dem Lebensgefühl der Kinder- und
Enkelgeneration zu tun haben.

Der Film wurde ausgezeichnet mit dem GRAND PRIX DU JURY
(Festival du Film Belfort) und der SPECIAL JURY MENTION
(Festival International de Films, Montréal).

Der Eintritt ist frei.


INFO

Zeit:
Mittwoch, 18. Februar 2009, 17 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 11 11:03:04 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Feb 2009 11:03:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 3. Westfaelischer Genealogentag, Altenberge,
07.03.2009
Message-ID: 4992B068.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gabriele Sürig"
Datum: 10.02.2009, 11:10


AKTUELL

3. Westfälischer Genealogentag in Altenberge

Der Ahnenforschung in Westfalen widmet die Westfälische
Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung am Samstag, 7.
März 2009, einen ganzen Tag. In Zusammenarbeit mit dem
Heimatverein und der Gemeinde Altenberge werden 1.000 Besucher
beim 3. Westfälischen Genealogentag in Altenberge (Kreis
Steinfurt) bei Münster erwartet. Dort präsentieren sich neben
dem Ausrichter verschiedene Vereine, Archive, Verlage,
Institutionen und Privatpersonen, die sich mit Familien- und
Ahnenforschung schwerpunktmäßig in Westfalen beschäftigen.

Der Ausrichter, die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und
Familienforschung hat rund 750 Mitglieder mit
westfälisch-münsterländischen Wurzeln. Durch die Sammlung und
Veröffentlichung von Quellen fördert die Gesellschaft
Familienforschung in Westfalen. Sie veranstaltet Vorträge zur
Genealogie, berät ihre Mitglieder bei der eigenen
Familienforschung und vermittelt Fachkräfte für
Einzelforschungen.

Viele Aussteller richten ihre Forschungen verstärkt auf
Westfalen. Hier präsentieren sich die Familienkundlichen
Arbeitskreise Rheine, Osnabrück oder Tecklenburger Land,
Familienforschung in Lippetal oder die Wadersloher
Familienforscher.

Ohne die kirchlichen, staatlichen, städtischen und privaten
Archive würde Familienforschung nicht möglich sein. Regionale
Archive wie das Westfälisches Archivamt, das Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen (ehemals Staatsarchiv
Münster), das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung
Ostwestfalen-Lippe (ehemals Staats- und Personenstandsarchiv
Detmold) oder die Bistumsarchive Münster und Osnabrück werden
u.a. vor Ort sein. Hier erfährt der Besucher, welche Schätze in
diesen Archiven aufbewahrt werden und zugänglich sind.

Viele Bewohner des Münsterlandes, Lipperlandes und besonders des
Ruhrgebiets haben ihre Wurzeln in anderen Regionen,
beispielsweise in Ostpreußen. Der Bergbau zog die Menschen aus
dem ganzen damaligen Land an; aus Brandenburg und Bayern, aus
dem Weserbergland, aus Ostpreußen und Schlesien. Vereine wie der
Roland zu Dortmund, der in Essen beheimatete Verein FaZiT oder
die Stiftung Bahn-Sozialwerk - Gruppe Familien- und Wappenkunde
- Bezirksgruppe Essen, werden hier optimale Ansprechpartner
sein. Der zweite Weltkrieg und die daraus resultierende Flucht
und Vertreibung der Bewohner z.B. aus Ost- und Westpreußen
führten zu neuen Familienkonstellationen. Hier wird der Verein
für Familienforschung in Ost- und Westpreußen Auskünfte
erteilen.

Familienforscher des Münsterlandes stoßen immer wieder auf
Spuren, die aus dem Münsterland wegführen bzw. dorthin geführt
haben. Sie entdecken im Laufe der Zeit ganz neue Zusammenhänge
der individuellen Geschichte, die immer unter dem Einfluss der
Gesamtgeschichte gesehen werden müssen.

Im 19. Jahrhundert beispielsweise gab es viele Arbeiter und
Handwerker in Westfalen, die nach Amerika oder Südamerika
auswanderten. Diese Auswanderung wurde in jahrelanger Arbeit von
Mitgliedern erforscht und in vereinseigenen Schriften
veröffentlicht. Es gab die so genannten Hollandgänger.
Holländische Familienforscher stellen fest, dass sie ihre
Wurzeln im Münsterland haben und umgekehrt. So kommen zum
Austausch und zur Information auch niederländische Vereine wie
der Nederlandse Genealogische Vereniging- Afdeling Achterhoek &
Liemers.

Alle, die sich dem Thema langsam nähern möchten, finden beim 3.
Westfälischen Genealogentag einen Einstieg. Ein privates
Antiquariat, ein Buchverkauf aus dem Nachlass Steinbicker und
der Verlag für Regionalgeschichte warten u.a. mit viel Literatur
auf. Aber auch ein Projekt, das sich mit dem Sammeln von
Totenzetteln beschäftigt, dürfte für den Laien interessant sein.
Vielleicht besitzen Sie noch viele alte Totenzettel und möchten
sie für dieses Projekt vor Ort einscannen lassen?

Wie oft kommt es vor, dass jemand vor der eigenen Forschung
zurück schreckt, da bereits Schwierigkeiten beim Lesen der in
Sütterlin geschriebenen Briefe der Großeltern bestehen? Die
"Sütterlinschule" hilft hier mit speziellem Lehrmaterial.
Wollten Sie immer schon wissen, was ihr Familienname bedeutet?
Hier hilft das Institut für Familiennamenforschung weiter.

Wer lediglich noch eine schöne Präsentationsform für bereits
erarbeitete Familiendaten benötigt, findet möglicherweise eine
Schmuckahnentafel im Geneashop oder ein Stammbaumdruckprogramm.

Die moderne Familienforschung bedient sich zur Archivierung und
Datenaufbereitung genealogischer Programme. Außerdem gibt es
inzwischen Möglichkeiten, in weltweiten Forscherkontakt zu
treten und vieles mehr. Hier wird der Verein für
Computergenealogie ein adäquater Ansprechpartner sein.

Neben der Präsentation der Institutionen und dem Gespräch unter
Forschenden stehen außerdem vier Vorträge rund um das Thema
Genealogie auf dem Programm (10:30, 12:00, 13:30 und 15:00 Uhr)

Brandaktuell sind hier die Vorstellung des
Personenstandsrechtsreformgesetzes und die damit verbundenen
Forschungsmöglichkeiten in den Personenstandsregistern.

Das Angebot des Genealogentages ist so vielfältig, wie die
Familienforschung selbst. Jeder familien- und heimatkundlich
Interessierte sollte den Genealogentag in Altenberge nutzen, und
sich einen Überblick verschaffen.

Es bleibt anzumerken, dass die Familienforschung nicht nur
einzelne Familien und deren Geschichte betrifft, sondern auch
Hofstätten, Berufstände, Ortschaften, Regionen und Länder.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 12 11:08:46 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Feb 2009 11:08:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Selbstverstaendnis und Selbstbehauptung des
Ritteradels, Paderborn, 17.02.2009
Message-ID: 4994033E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marianne Witt-Stuhr"
Datum: 12.02.2009, 09:54


AKTUELL

"? 16 vhralte adeliche volbürtige annichen vnd wapffen ?"

Selbstverständnis und Selbstbehauptung des Ritteradels im Süden
und Osten Westfalens zwischen Westfälischem Frieden und
Säkularisation

Am 17. Februar 2009 spricht Andreas Müller (Werl) beim
Altertumsverein Paderborn um 19.30 Uhr an der Theologischen
Fakultät Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2) über die wechselvolle
Geschichte des lokalen "ritterbürtigen" Adels im Fürstbistum
Paderborn und im kurkölnischen Herzogtum Westfalen.

Adelige bekleideten bis zur Säkularisation in den geistlichen
Staaten die höchsten weltlichen wie geistlichen Ämter. Sie
beherrschten damit auch die Landtage, auf denen über zentrale
Themen des Landes verhandelt wurde. Die adligen Familien lebten
auf ihren Landsitzen von den Erträgen der Grundherrschaft und
ihrer h÷fischen, kirchlichen oder administrativen Positionen.
Zentrales Zugeh÷rigkeitsmerkmal war die sogenannte
"Ritterbürtigkeit" oder "Stiftsfähigkeit", die durch eine
Ahnenprobe ermittelt und durch die "Aufschwörung" bestätigt
werden musste.

Mit Dompräbenden und Kanonikaten in den adeligen Stiften
versorgte der Adel alle Angehörigen, die nicht direkt mit den
Gütern der Familie ausgestattet werden konnten. Die
nachgeborenen Söhne traten deshalb in die Domkapitel und
Stiftskapitel ein, die ein auskömmliches und bequemes Leben
erlaubten und außerdem einträglich für das Familienvermögen
waren.

Oft ohne höhere kirchliche Weihen konnten sie im Ernstfall auch
den Fortbestand der Familie sichern und ihre geistlichen
Funktionen für den Ehestand aufgeben. Der westfälische
Ritteradel war eine exklusive Gruppe: Daher blieben strenge
Ahnenproben für die Teilnahme an Herrschaft und den Zugang zu
den Spitzenpositionen in Staat, Kirche, Militär und Verwaltung
unumgänglich. Durch eine komplexe Familienpolitik sowie enge
verwandtschaftliche Verflechtungen entwickelte sich der Adel
über die Territorialgrenzen hinaus zu einer einheitlichen
Herrschaftsschicht.

Im Mittelpunkt des Vortrags von Andreas Müller, der die
Ergebnisse seiner Dissertation vorstellt, steht zum einen die
Frage, was Ahnenproben in der Praxis frühneuzeitlicher
landständischer Ritterschaften bedeuteten und welche Probleme
sich hierbei ergaben. Zum anderen ist an ausgewählten Beispielen
zu zeigen, wie eng sich die Verbindungen unter dem Ritteradel
der beiden genannten Territorien gestalteten.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 17.02.2009
Theologische Fakultät Paderborn (Hörsaal 2)
Kamp 6
33098 Paderborn
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 12 11:18:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Feb 2009 11:18:22 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfaelische Zeitschrift, Band 158/2008
Message-ID: 4994057E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 09.02.2009, 11:26


SERVICE: TOC

Beiträge der Westfälischen Zeitschrift
Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde
Band: 158 (2008)
ISSN: 0083-9043


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=2



S. 9-18
Kohl, Wilhelm
Landesherrschaft im Westmünsterland und
Alheidis, erste Äbtissin von St. Aegidii in Münster

S. 19-91
Dethlefs, Gerd
Die Ritterschaft des Fürstbistums Münster 1679-1802.
Mitglieder und Landtagsteilnahmen

S. 93-103
Metz, Axel
"Lese Bibliotheken können überhaupt, zumahl in itzigen Zeiten,
mißlich würken." Das Verbot der Claessen'schen Lesebibliothek
in Münster 1801/02

S. 105-123
Konersmann, Frank
Von der Grafschaft Rietberg zur bürgerlichen Grundherrschaft
des Unternehmers Friedrich Ludwig Tenge (1699-1862)

S. 125-186
Conrad, Horst
Stand und Konfession. Der Verein der katholischen Edelleute.
Teil I: Die Jahre 1857-1918

S. 189-198
Spiong, Sven
Neue Ausgrabungen bei der Paderborner Klosterkirche Abdinghof

S. 199-202
Tönsmeyer, Hans Dieter
Marsberg und die "Merseburch" von 1321

S. 203-210
Decker, Rainer
Landfriedensbruch oder Hinrichtung?
Die Herren von Padberg und die Feme im Jahre 1393

S. 211-226
Heitmeyer, Erika / Kohle, Maria
"... dem guthertzigen Volck zu seligmachendem Nutz."
Frömmigkeitspraktische Zielsetzungen in jesuitisch geprägten
Gesangbüchern Nordwestdeutschlands im 17. Jahrhundert

S. 227-234
Hoffmann, Christian
Die Kanzleiordnung des Hochstifts Hildesheim. Ein
wiederentdeckter Druck des ersten Paderborner
Buchdruckers Matthäus Pontanus aus dem Jahr 1610

S. 235-350
Schindler, Wolfgang
Geschichte und Stammfolge der Familie Heistermann
(Heistermann von Ziehlberg)

S. 351-364
Kossack, Kristan
Der Widerstand Mindener Juden gegen die NS-Herrschaft.
Erinnern an Otto Michelson und Max Ingberg


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskkunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 12 11:32:23 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Feb 2009 11:32:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Architekten praesentieren ihre Projekte
imLWL-Landeshaus, Muenster, 16.02./09.03.2009
Message-ID: 499408C7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.02.2009, 11:06


AKTUELL

Architektur im Kontext
Architekten präsentieren ihre Projekte im LWL-Landeshaus

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltet in
diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mit dem BDA Münsterland
eine Vortragsreihe mit dem Titel "Architektur im Kontext". Die
Reihe stellt Architekturprojekte vor, die sich sowohl auf ihren
baulich-räumlichen, als auch auf ihren
gesellschaftlich-kulturellen Kontext beziehen, um auch den
künftigen sozialen, ökonomischen, ökologischen und
technologischen Anforderungen gerecht werden zu können. Die
insgesamt vierteilige Vortragsreihe ist damit ein Plädoyer für
die Rückbesinnung der Architektur auf Ort und Umfeld.

Nachdem die beiden ersten Veranstaltungen der Reihe im voll
besetzten Saal stattgefunden haben, gibt es am Montag, 16.
Februar, um 19.00 Uhr ein besonderes Highlight: Prof. Volkwin
Marg, Gründungspartner des Hamburger Architekturbüros von Gerkan,
Marg und Partner - eines der renommiertesten Architekturbüros
der Bundesrepublik - gibt mit einem Werkvortrag umfassende
Einblicke in sein Schaffen und stellt sich den Fragen der
Zuhörer.

Veranstaltungsort ist der Plenarsaal des LWL-Landeshauses in
Münster (Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster). Die
Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vorankündigung: Den vorerst letzten Termin der Reihe bestreiten
am 9. März 2009 um 19.00 Uhr die Architekten Lothar
Niederberghaus vom Büro agn Niederberghaus & Partner aus
Ibbenbüren und Prof. Dieter G. Baumewerd vom Büro
Baumewerd-Architekten aus Münster.


INFO

Weitere Informationen:
URL: http://www.lwl-landschafts-und-baukultur.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 12 11:34:17 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Feb 2009 11:34:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gedenken zum 50. Todestag von Bernhard Salzmann
Message-ID: 49940939.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.02.2009, 15:11


AKTUELL

"Wir lassen Westfalen nicht anknabbern"
Gedenken zum 50. Todestag von Bernhard Salzmann

Zum 50. Todestag von Dr. Bernhard Salzmann hat der Direktor des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch,
am Mittwoch (11.2.) am Grab des früheren Landeshauptmanns auf
dem Zentralfriedhof in Münster einen Kranz niedergelegt.
Salzmann setzte sich als Chef des Provinzialverbandes, Vorgänger
des LWL, zwischen 1945 und 1954 für den Erhalt Westfalens ein
und trug maßgeblich zur Gründung des Landschaftsverbandes bei.

"Bernhard Salzmann ist aus tiefer Überzeugung für
Westfalen-Lippe eingetreten und half mit, die Selbstständigkeit
der Region zu bewahren", sagte Kirsch. Der im Jahr 1886 in
Siegen geborene Salzmann habe sich gegen zentralistische
Bestrebungen in NRW gewehrt, um der kommunalen Selbstverwaltung
nach der Herrschaft der Nationalsozialisten neues Leben
einzuhauchen.

Der Provinziallandtag wählte den studierten
Rechtswissenschaftler 1921 erstmals in den Vorstand der
Landesversicherungsanstalt Westfalen. Im Jahr 1939 übernahm
Salzmann auch den Posten des Kämmerers beim Provinzialverband
Westfalen-Lippe, der Vorgängerinstitution des LWL. Dessen
Verwaltungstätigkeit führte er in den Wirren kurz vor Ende des
Zweiten Weltkriegs in Eigenre-gie fort. Während des Anmarsches
der Alliierten übernahm der Sohn eines Justizrates aus eigener
Initiative sogar den Posten des Landeshauptmanns. Schnell suchte
er den Kontakt zu den Besat-zungsmächten, bei denen er für die
kommunale Selbstverwaltung Westfalens warb. Außerdem sorgte er
umgehend dafür, das die Hauptverwaltung des Provinzialverbandes
aus dem Exil in Büren nach Münster zurückkehrte.

Die Militärregierung bestellte Salzmann im Juni 1945 offiziell
zum Landeshauptmann. Weil er niemals Mitglied der NSDAP gewesen
ist, galt er als politisch unbelastet. Die Besatzer schätzten
die Erfahrung des damals 59-Jährigen im Verwaltungsbereich und
seine umfangreichen Landeskenntnisse.

In den Jahren nach dem Krieg stemmte sich der Landeshauptmann
gegen verschiedene Pläne, die auf eine politische oder
administrative Spaltung Westfalens abzielten. "Wir lassen unser
Westfalen nicht anknabbern", lautete seine Kampfansage. Nachdem
der Landtag 1953 die Landschaftsverbandsordnung verabschiedet
hatte, die kommunale Selbstverwaltung damit auf sicheren Füßen
stand und die Landschaftsversammlung des LWL mit ihrer Arbeit
begann, nahm der Landeshauptmann im Jahr 1954 seinen Abschied.
Im Alter von 73 Jahren starb Bernhard Salzmann am 11. Februar
1959 in Münster.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 13 11:31:23 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Feb 2009 11:31:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Uebergabe an Heimatverein: Konzept liegt vor
Message-ID: 49955A0A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Borken"
Datum: 12.02.2009, 17:56


AKTUELL

Konzept liegt vor
Übergabe an Heimatverein

Am Donnerstag übergaben Museumsmitarbeiterin Anke Wielebski und
der Leiter des Stadtmuseums Dr. Norbert Fasse Vertretern des
Heimatverein-Vorstandes Borken die frisch gedruckte Version des
Feinkonzepts für die neue Dauerausstellung im Stadtmuseums. Das
über 150 Seiten starke Werk war im vergangenen Jahr in
Zusammenarbeit mit dem Heimatverein von Wielebski und Fasse
entwickelt worden.

"Das Konzept ist das Ergebnis vieler Treffen und anregender
Gespräche zwischen den Vertretern des Stadtmuseums und des
Heimatvereins", so Alfons Thesing, Vorsitzender des
Heimatvereins. Thesing und auch sein Vorstandskollege Rudolf
Seyer bedankten sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit
und hoffen auf eine schnelle Umsetzung der vorliegenden Arbeit.
Wie bereits berichtet, soll das Konzept den Mitgliedern des
Kulturausschuss am 3. März in einer Sondersitzung mit dem
Themenkomplex "Stadtmuseum Borken" vorgestellt werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 13 11:33:32 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Feb 2009 11:33:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zu den Skulpturen von Josef Albers ueber
demEingang des LWL-Landesmuseums, Muenster, 18.02.2009
Message-ID: 49955A8C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.02.2009, 08:41


AKTUELL

Kunst über dem Eingang
Vortrag zu den Skulpturen von Josef Albers über dem Eingang des
LWL-Landesmuseums

Die "Zwei Supraporten" von Josef Albers sind seit den 70er
Jahren mit ihrer zentralen Position über dem Eingang des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster das
erste Kunstwerk, das den Menschen bei ihrem Museumsbesuch
begegnet. Wenn Dr. Marcel Schumacher am Mittwoch, 18. Februar um
20 Uhr, seinen Vortrag "Open Eyes! Die Augen auf! Zu Josef
Albers' Supraporten" im Museum des Landschaftsverbands
Westfalen-Lippe (LWL) hält, wird das Werk von Albers die
Besucher jedoch nicht mehr begrüßen können. Denn aufgrund des
Um- und Neubaus des Landesmuseums werden die zwei großformatigen
Supraporten aus Edelstahl am selben Tag kurz zuvor abgenommen.

Die beiden Kunstwerke von Josef Albers sind seit Jahrzehnten ein
Markenzeichen für unser Museum, und dies werden sie ab 2012 am
Museumsneubau auch wieder sein", betont Museumsdirektor Dr.
Hermann Arnhold die Bedeutung des Werkes. Die Hintergründe zur
Entstehung der Kunst am Museumsbau wird der Referent in seinem
Vortrag verdeutlichen. Josef Albers wurde für die Errichtung des
Kunstwerkes an der Nordfassade angesprochen, nachdem 1968
bereits seine 'Homages to the Square' im Museum gezeigt wurde.
Schumacher wird in seinem Vortrag darauf eingehen, wie Josef
Albers mit den Supraporten vor dem Museum das Raumverständnis
der Betrachter verwirren möchte, wodurch er sie auffordert,
Bildern zu misstrauen und das Zweifeln zu lernen. Die "Zwei
Supraporten: Strukturale Konstellationen" sind ebenfalls das
"Kunstwerk des Monats Februar 2009".

Die Publikation hierzu ist am Abend des Vortrags im
LWL-Landesmuseum für einen Euro zu erwerben.


INFO

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei. Weitere Informationen unter
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 16 10:26:54 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Feb 2009 10:26:54 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Die_Zeitung_in_der_Kuenstlerkarikatur?=
=?utf-8?q?_von_Honor=C3=A9_Daumier=2C_Dortmund=2C_12=2E04=2E2009?=
Message-ID: 49993F6D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 16.02.2009, 06:36
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Seitenhiebe mit Spott und spitzer Feder
Die Zeitung in der Künstlerkarikatur von Honoré Daumier
15. Februar bis 12. April 2009

Honoré Daumier gehört zu den ersten und bekanntesten
Karikaturisten der Kunstgeschichte. Seinem Werk ist eine
Ausstellung unter dem Titel "Die Zeitung in der
Künstlerkarikatur von Honoré Daumier" gewidmet, die vom 15.
Februar bis zum 12. April 2009 in der DASA in Dortmund zu sehen
ist. Sie entstand in Kooperation mit dem Deutschen
Zeitungsmuseum Wadgassen und dem Europäischen Zeitungsmuseum
Krefeld.

Die Ausstellung
Wenn Daumier seine Beobachtungen auf den Lithostein zeichnet,
ist er in seinem Element. Mit beißendem Spott karikiert er das
alltägliche Zeitungsgeschäft, die Lesertypologie der damaligen
Zeit oder den Kampf um die Pressefreiheit. 100 Lithografien,
Holzstiche und Kupferdrucke zum Thema Zeitung werden in der DASA
gezeigt. Dabei entdecken die Besucher Spöttisches zur damaligen
Staatsmacht und bildliche Seitenhiebe aufs Weltgeschehen. Dazu
gibt es biografische Informationen und ein Kabinett zum Thema
Zensur sowie zur Geschichte der Presse. Mit den Mitteln der
Übertreibung, Verzeichnung und Zuspitzung entwirft Daumier in
seinen Karikaturen ein Gesamtbild des Medium Zeitung, seiner
Konsumenten und Wirkungsweisen, das von erstaunlicher Aktualität
geblieben ist.

Außerdem steht die Ausstellung in Verbindung zur
DASA-Ausstellungseinheit "Im Wettlauf der neuesten Nachrichten".
Welche technischen Grundlagen für Daumiers Arbeiten nötig waren,
erlebt das Publikum hier mittels alter und neuer Werkzeuge der
schreibenden und druckenden Zunft.

Honoré Daumier
Am 26. Februar 1808 in Marseille geboren, siedelt er mit seinen
Eltern schon bald nach Paris über. Bereits als Zwölfjähriger
muss er als Laufbursche Geld verdienen und geht später als
Gehilfe in eine Buchhandlung. In der Werkstatt des Godefroy
Engelmann kommt er zum ersten Mal mit dem Steindruck in Kontakt
und erhält bei Zéphirin Belliard eine gründliche Ausbildung zum
Lithografen.

Seine Arbeiten für die satirische Zeitschrift "La Caricature"
und die Zeitung "Le Charivari", für die er ab 1831 tätig war,
sind weltberühmt. Sein grafisches Werk umfasst mehr als 4.000
Lithographien und 1.000 Holzstiche. Auch eine sechsmonatige
Haftstrafe konnte seine scharfe Beobachtungsgabe nicht trüben.
Erst wegen eines Augenleidens musste er 1872 seine Tätigkeit für
die Presse aufgeben.


INFO

Veranstaltungsort:
DASA
Friedrich-Henkel-Weg 1 25
44149 Dortmund
Tel.: 02 31.90 71-24 79 (Information)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 16 10:29:24 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Feb 2009 10:29:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Volkskundler suchen Abiturienten von heute,
gestern undvorgestern
Message-ID: 49994003.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.02.2009, 10:02


AKTUELL

Volkskundler suchen Abiturienten von heute, gestern und
vorgestern
Dokumentation zu Abiturfeiern und deren Vorbereitung

Der Abiturjahrgang 2009 hat noch einige Wochen Schule und
schwere Prüfungen vor sich, danach feiern die Abiturienten
ausgiebig und kreativ. Genau dafür interessiert sich Christiane
Cantauw von der Volkskundlichen Kommission beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL): "Egal ob die
ehemaligen Gymnasiasten in diesem oder im vorigen Jahrhundert
ihr Abitur gemacht haben, wir sind an ihren Erinnerungen und
Erfahrungen für unser neuestes Projekt interessiert: Ob
Abi-Zeitungen, Fotos, Berichte oder Abi-T-Shirts - wir suchen
nach allem, was mit dem Abitur zusammenhängt."

Seit einigen Wochen haben sich die Volkskundler des LWL schon
den diesjährigen Abiturienten an die Fersen geheftet. "Bis zu
ihrem Abi werden die jungen Leute uns nicht mehr los. Darüber
hinaus möchten wir unsere Dokumentation aber noch um Schrift-
und Sachquellen ergänzen, die ein Licht auf die vergangenen
Abiturjahrgänge werfen", so Cantauw. Wie hat man beispielsweise
um 1970 die bestandenen Prüfungen gefeiert? Was gehörte zum
Abitur vor 50 Jahren unbedingt dazu? Was ist den Beteiligten
positiv oder negativ in Erinnerung geblieben? Diese und viele
weitere Fragen sollen in dem Projekt geklärt werden.

"Auch wenn heutzutage ein enormer Aufwand getrieben wird, ist
allen Beteiligten doch klar, dass das Abitur ja nicht nur aus
Feiern besteht. Zunächst einmal müssen die Prüfungen bestanden
werden. Auch über diesen Bereich möchten wir mehr wissen: Wie
liefen Abiturprüfungen beispielsweise um 1960 ab? Was ist den
Zeitgenossen davon noch in Erinnerung?", fragt Cantauw, die
ausdrücklich auch all diejenigen, die beim Abi durchgefallen
sind, ermutigen möchte, sich an der Aktion zu beteiligen.
"Leider erfährt man viel zu wenig darüber, wie die Betroffenen
und ihre Mitschüler mit ihrem Scheitern umgegangen sind. Nehmen
auch diejenigen, die die Prüfungen nicht bestanden haben, am
Abi-Ball teil? Was bleibt von dieser schwierigen Zeit noch in
Erinnerung?"

Auch alle Eltern, die ihre Kinder durch das Abitur begleiten
oder begleitet haben, sind herzlich eingeladen von ihren
Erfahrungen zu berichten. "Der Blickwinkel einer Mutter oder
eines Vaters auf das Abitur ist sicher ein ganz spezieller, der
auf jeden Fall unsere Aufmerksamkeit verdient", so Cantauw, die
sich darüber hinaus auch über Berichte von Lehrerinnen und
Lehrern sehr freuen würde.

Alle Menschen aus der Region, die sich an dem Aufruf beteiligen
möchten, sind herzlich eingeladen, ihre Berichte, Fotos und
sonstigen Erinnerungsstücke an die folgende Adresse zu schicken:
Volkskundliche Kommission für Westfalen, Landschaftsverband
Westfalen-Lippe, Kennwort: Abitur, Scharnhorststraße 100, 48151
Münster oder per Mail an christiane.cantauw at lwl.org, Tel.
0251/8324404.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 16 10:43:53 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Feb 2009 10:43:53 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?b?W0FLVF0gIlRob23DqWUgZ2VnZW4gRWhyZW5iZXJnIiwg?=
=?utf-8?q?Altena=2C_18=2E02=2E2009?=
Message-ID: 49994369.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 16.02.2009, 10:11


AKTUELL

Vortrag über Sonderausstellung

"Thomée gegen Ehrenberg" lautet der Titel des Vortrags, zu dem
die "Freunde der Burg Altena" Museumsleiter Stephan Sensen am
Mittwoch, 18. Februar 2009, in den Ständesaal des Kreishauses I,
Bismarckstraße 15, nach Altena einladen. Um 19.30 Uhr referiert
der Ausstellungsmacher über die aktuelle Sonderausstellung
"Duell", die seit dem 1. Februar auf der Burg zu sehen ist. Laut
Sensen ist die Auseinandersetzung um den Wiederaufbau der Burg
spannender als ein Krimi und zeugt von der großen Identifikation
der Märker mit Preußen.

1909 beherrschten die Jubelfeiern zur 300-jährigen Zugehörigkeit
der Graftschaft Mark zu Preußen die Schlagzeilen in
Südwestfalen. Wichtigstes Ereignis war der Wiederaufbau der Burg
Altena. Sie galt als Stammburg der mütterlichen Linie Preußens.
Die regionalen Eliten wollten sie zu einem historischen Monument
zu Ehren des Königshauses umgestalten. Darüber gerieten sie in
einen deutschlandweiten Disput mit den Vertretern der modernen
Denkmalpflege. Diese plädierten für eine Konservierung der gut
erhaltenen Ruine. Beinahe hätte der Streit zu einem Duell
zwischen den beiden damaligen Protagonisten Landrat Dr. Fritz
Thomée und Professor Hermann Ehrenberg geführt.

Der Streit spaltete die Nation und drohte sogar in einem Duell
der Hauptprotagonisten zu eskalieren. Kaiser Wilhelm II
entschied schließlich zu Gunsten des Wiederaufbaus. Ironie des
Schicksals für manchen Denkmalpfleger: Gerade der
historisierenden Überformung verdankt die Burg die Anerkennung
als nationales Denkmal. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.


INFO

Weitere Informationen:
Freunde der Burg Altena e.V
Bismarckstraße 15
58762 Altena
Tel.: (02352) 966-7055





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 16 10:47:54 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Feb 2009 10:47:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kinderzeugnisse ueber den Holocaust, Dorsten,
19.02.2009
Message-ID: 4999445A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "N. Reichling"
Datum: 15.02.2009, 19:37
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Vor Tieren hatten wir keine Angst, nur vor Menschen..."
Kinderzeugnisse über den Holocaust - Lesung im Jüdischen Museum

Am nächsten Donnerstag lädt das Jüdische Museum zu einer
Vortragsveranstaltung ein, die die gegenwärtige
Wechselausstellung über die Judendepotationen begleitet:

Von allen Opfer des Holocaust waren die anderthalb Millionen
Kinder, die in die Mordmaschinerie gerieten, die wehrlosesten.
Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs führten
Vertreter der Jüdischen Historischen Kommission in Polen mehr
als 400 Interviews mit den überlebenden jüdischen Kindern durch.
Die Aussagen der Mädchen und Jungen bezeugen zeitnah und direkt
die Erfahrungen von Drangsalierung, Angst und Terror. "Es war
Judenaktion. Ich erinnere mich, wie wir uns während dieser
Aktion in einem Versteck verbargen, wir krochen hinein, weil man
anders dort nicht hineingelangen konnte. Die Deutschen haben uns
gesucht, aber nicht gefunden."

Die Berichte über den soeben überstandenen Schrecken, über die
tiefen Verwundungen von Kinderseelen gehören zu den
eindringlichsten Quellen über den Massenmord an den Juden.
Selbst Achtjährige schildern mit einer erschreckenden
Sachlichkeit ihre Erlebnisse. Die Kinder berichten von der
Verfolgung durch die Deutschen und ihre polnischen und
ukrainischen Helfer, von mutiger Rettung durch die einheimische
Bevölkerung, ebenso wie von verweigerter Hilfe. Ihre Erfahrung
war die einer Minderheit - nur wenige Kinder hatten den
Holocaust überlebt, weil in der Regel nur "Arbeitsfähigkeit" vor
der Ermordung schützte. Manche hatten sich allein
durchgeschlagen, bei den Partisanen oder "Waldjuden" überlebt
oder bei Helfern. Sie hatten Ghettos, Lager und Todesmärsche
überlebt, einige von ihnen auch Pogrome nach Kriegsende.

Die seit 1948 nahezu vergessenen Interviewprotokolle wurden in
den letzten Jahren neu entdeckt. Eine Auswahl dieser
außerordentlichen Quellensammlung erschien 2008 erstmals - unter
Mitwirkung des Jüdisch-Historischen Instituts Warschau - in
Deutschland. Zwei der Mitherausgeber des Bandes "Kinder über den
Holocaust. Frühe Zeugnisse 1944-1948" werden in das Thema sowie
die Entstehung dieser Quellen einführen und Auszüge aus diesen
Berichten in einer Lesung vorstellen.

Prof. Dr. Alfons Kenkmann lehrt Geschichtsdidaktik an der
Universität Leipzig, ist Beiratsmitglied des Jüdischen Museums
Westfalen und war Leiter des "Geschichtsorts Villa ten Hompel"
in Münster; Elisabeth Kohlhaas ist wissenschaftliche
Mitarbeiterin des Forschungsprojekts "Kommunikationsräume des
Europäischen. Jüdische Wissenskulturen jenseits des Nationalen"
an der Universität Leipzig.


INFO

- in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Dorsten -

Wann: Donnerstag 19. Februar 2009, 19.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrun-Str. 1
46256 Dorsten
URL: www.jmw-dorsten.de

Eintritt: 5 ?





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 16 10:50:50 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Feb 2009 10:50:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der Weg in die Freizeitgesellschaft, Dortmund,
17.02.2009
Message-ID: 49994509.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.02.2009, 12:03


AKTUELL

Der Weg in die Freizeitgesellschaft
Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Um die Entstehung der "Freizeitgesellschaft" geht es in einem
Vortrag, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Dienstag, 17. Februar, in sein Industriemuseum Zeche Zollern
einlädt. Im Rahmen der Sonderausstellung "Zeit ist Geld.
Industrielle Arbeitszeit und Zeiterfassung" hält Prof. Dr. Horst
A. Wessel einen Vortrag über "Arbeitszeit und Freizeit in ihrer
historischen Entwicklung im Eisenhüttenwesen". Der Vortrag
beginnt um 19.30 Uhr in der Alten Werkstatt.

Der Referent, der über 20 Jahre lang das Mannesmannarchiv in
Duisburg leitete, lehrt heute neuere Wirtschafts- und
Sozialgeschichte an der Heinrich-Heinrich-Universität
Düsseldorf. In seinem Vortrag auf Zollern unternimmt er eine
Zeitreise durch zwei Jahrhunderte: Im 19. Jahrhundert wurde die
manuell geprägte Arbeit in Landwirtschaft, Handwerk und Verkehr
durch immer größere und leistungsfähigere Maschinen verdrängt
und umgestaltet. Im 20. Jahrhundert setzte eine allmähliche
Verkürzung der Tages- und Wochenarbeitszeit ein, an dessen Ende
das moderne Phänomen der Freizeitgesellschaft steht. Diesen
Prozess mit seinen Konflikten veranschaulicht Prof. Wessel an
konkreten Beispielen aus der Hüttenindustrie, aber auch aus
anderen Wirtschaftsbereichen.

Der Besuch des Vortrags ist kostenfrei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 16 10:58:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Feb 2009 10:58:52 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Drei_Exponate_aus_Sprockhoevel_sind_i?=
=?utf-8?q?n_der_Preu=C3=9Fen-Ausstellung_zu_sehen=2C_Luedenscheid=2C_bis_?=
=?utf-8?q?21=2E06=2E2009?=
Message-ID: 499946EB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karin Holtze-Diefenbruch"
Datum: 13.02.2009, 13:21


AUSSTELLUNG

Drei Exponate aus Sprockhövel sind in der Preußen-Ausstellung in
Lüdenscheid zu sehen. Mathilde Franziska Anneke wird als
bedeutende Frau aus der Grafschaft Mark vorgestellt.

Seit 400 Jahren gehören die Grafschaften Mark und Ravensberg
sowie das Herzogtum Kleve zu Brandenburg-Preußen. Aus Anlass
dieses Ereignisses finden in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen
einige Ausstellungen statt. Unter dem Thema "Preußen - Aufbruch
in den Westen" zeigen die Museen Stadt Lüdenscheid bis zum 21.
Juni eine Ausstellung über die ehemalige Grafschaft Mark im
preußischen Herrschaftsbereich ab 1609.

Die Grafschaft Mark war das Territorium zwischen Hamm und
Meinerzhagen, Gelsenkirchen und Soest (mit Ausnahme der Stadt
Dortmund). Auch das Gebiet um Sprockhövel an der Grenze zum
Herzogtum Berg war seit dem 14. Jahrhundert märkisch. Die
märkischen Grafen regierten als Landesherrn später auch die
Herzogtümer Kleve, Jülich und Berg sowie die Grafschaft
Ravensberg (Raum Bielefeld) und die Herrschaft Ravenstein an der
Maas in der niederländischen Provinz Nordbrabant. Nachdem der
letzte Landesherr, Wilhelm, 1609 kinderlos verstorben war,
fielen Kleve, Mark und Ravensberg an das verwandte Haus
Brandenburg, dessen Vertreter ab 1701 Könige in Preußen waren.
Diese Territorien, zu denen sich ab 1648 Minden gesellte, waren
der Brückenkopf Preußens in den Westen des Reiches.

In Lüdenscheid sind auch drei Exponate aus dem Stadtarchiv
Sprockhövel zu sehen. Als eine bedeutende Persönlichkeit der
Mark wird Mathilde Franziska Anneke vorgestellt, die 1817 in
Sprockhövel-Hiddinghausen geboren wurde. In der Ausstellung ist
die Reinzeichnung für die Anneke-Briefmarke der Deutschen
Bundespost von 1988 zu sehen, ein Foto des Ehemannes Fritz
Anneke mit den gemeinsamen Kindern sowie ein Foto ihres
Grabsteins in Milwaukee (Wisconsin, USA). Die Journalistin und
Schriftstellerin Mathilde Franziska Anneke gehörte zu den
führenden Köpfen der bürgerlich-demokratischen Revolution von
1848/49 in Rheinland-Westfalen. Sie floh mit ihrer Familie 1850
vor der Verfolgung durch den preußischen Staat in die USA und
gilt heute vor allem als Wegbereiterin der deutschen und
amerikanischen Frauenbewegung.

Das Motto der Ausstellungsreihe, zu der neben Lüdenscheid auch
Ausstellungen in Altena, Hamm Bielefeld, Wesel und Minden
gehören, "Wir sind Preußen", hätte Mathilde Franziska Anneke
sicher nicht begeistert. Sie erlebte in den 1840er Jahren den
preußischen Staat als antidemokratischen Zensor und Unterdrücker,
der im Sinne einer feudalen Herrschaftselite die Interessen des
Volkes mit Füßen trat. Auch als sie später zu Besuchen in der
alten Heimat weilte, machte sie in den Briefen an ihren Mann
(1862 bis 1866) aus ihrer kritischen Einstellung gegenüber dem
autoritären Preußen und dem erstarkenden deutsch-nationalen
Zeitgeist keinen Hehl. Auf die nationale Aufbruchstimmung in
diesen Jahren reagierte sie hellsichtig und resigniert.

"Ich kann, wie andere Leute, über meinen Preußenhass nicht
hinwegkommen und bemühe mich, so indifferent wie möglich zu
sein." "So blühend war die Reaktion noch nie .. . In Deutschland
ist das Volk so weit zurück, zurück in seinem Nationaldusel, in
dem es nicht an seine Verfassung, sondern nur an seine
Kaiserkrönung denkt ..." "An die Revolution in Deutschland
glaube ich nicht. Der Michel (= der Deutsche, K.H.) kann zu
viele Fußtritte vertragen und fürchtet sich zu sehr vor den
Gendarmen."

Im Rahmenprogramm "Kultur-Salon: Preußen ist auch weiblich"
findet am Samstag, den 21. Februar um 16.00 Uhr im Museumscafé
eine Vortragsveranstaltung über Anneke statt: "Mathilde
Franziska Anneke (1817-1884) - eine Revolutionärin und
Feministin des 19. Jahrhunderts". Referentinnen sind Elisabeth
Wilfart, Gleichstellungs- und Agenda-Beauftragte der Stadt
Lüdenscheid und die Historikerin Verena Kasperek.


INFO

Mehr Infos unter
URL: www.1609-nrw.de

Ansprechpartner/in: Frau Hockamp
Tel.: (0 23 24) 97 01 555





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 17 10:43:01 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Feb 2009 10:43:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 350 Millionen Jahre Erfolgsgeschichte - Ammoniten,
Hagen, 19.02.2009
Message-ID: 499A94B4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 17.02.2009, 09:31


AKTUELL

350 Millionen Jahre Erfolgsgeschichte - Ammoniten
Vortrag von Prof. Dr. Helmut Keupp, FU Berlin
19. Februar 2009, 19 Uhr

Die Ammoniten haben seit ihrer Entstehung im Unter-Devon bis zu
Ihrem Aussterben an der Kreide-Tertiär-Grenze vor 65 Millionen
Jahren eine dominante Rolle in allen Weltmeeren erlangt. Ihre
wechselvolle Geschichte ist durch mehrfache globale
Organismenkrisen geprägt, deren wiederholte
Massensterbe-Ereignisse Wegbereiter für jeweils neue
Entwicklungsschübe der Ammoniten waren.

Der reich bebilderte Vortrag beleuchtet die Stammesgeschichte
dieser Kopffüßergruppe und versucht durch das Aufzeigen
wesentlicher Entwicklungsstrategien das Erfolgsrezept zu
ergründen und schließlich die Frage zu beantworten, warum die
Ammoniten ausgestorben sind, während die wesentlich weniger
fortschrittlichen Nautiliden bis heute überdauert haben und sich
dem großen Massensterben am Ende des Erdmittelalters entziehen
konnten.

Der Vortrag ist kostenlos.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: +49 (0)2331 207 2740
Fax: +49 (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 17 10:51:40 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Feb 2009 10:51:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Glasmacher stellen Kerzenleuchter nach
historischemVorbild her, Petershagen, 28.02./01.03.2009
Message-ID: 499A96BC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.02.2009, 09:01


AKTUELL

Themenwochenende im LWL-Industriemuseum
Glasmacher stellen Kerzenleuchter nach historischem Vorbild her

Die klassische Form besticht auch heute noch: Klare Linien und
eine fast antike Form zeichnen den Gernheimer Kerzenleuchter aus
hellgrünem Glas aus. Das Fundstück kam bei einer Ausgrabung am
Herrenhaus zu Tage. Wie er hergestellt wurde, können Besucher am
Samstag, 28.2., und Sonntag, 1.3., im LWL-Industriemuseum
Glashütte Gernheim sehen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) lädt jeweils von 10 bis 18 Uhr zur Schauproduktion in sein
Industriemuseum nach Petershagen ein.

Die bei der Grabung gefundenen Kerzenleuchter gehörten zum
Inventar des ehemaligen Fabrikantenwohnhauses und stammen aus
der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein besonders aufwändiges
Exemplar dient nun als Muster für die neue Gernheimer
Produktion.

Glasmacher Torsten Rötzsch wird mit seinen Assistenten Annette
Glas und Austin Dowd die komplizierten Arbeitsschritte
vorführen. Dabei ist großes Geschick gefragt: Ein Glasmacher
fertigt den Kelch des Leuchters, während ein zweiter bereits den
Stiel herstellt. Dazwischen werden Zierformen eingefügt. Zuletzt
entsteht der Fuß, indem Glasmacher Rötzsch zunächst eine Kugel
bläst, die er dann zu einer Scheibe auftreibt. Während all
dieser Schritte muss der Kerzenleuchter immer wieder am Ofen
erwärmt werden, damit er formbar bleibt.

Für die Leuchterproduktion ließ das Museum eigens ein
Glasgemenge mischen, das von der Zusammensetzung und Farbe her
dem historischen Vorbild entspricht. Die Gernheimer
Kerzenleuchter können ab sofort im Museumsshop erworben werden.

Es wird nur der übliche Museumseintritt erhoben.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Tel.: 05707 9311 - 0
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 17 10:56:57 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Feb 2009 10:56:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wandel und Kontinuitaet politischer Grenzen und
mentalerOrientierungen, Osnabrueck, 19.02.2009
Message-ID: 499A97F9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 16.02.2009, 11:19


AKTUELL

Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Landeskunde
von Osnabrück:

Die Vorträge des Historischen Vereins finden im Zimeliensaal
der Universitätsbibliothek Osnabrück (Eingang Alte Münze) statt.
Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 19. Februar 2009
Alwin Hanschmidt, Vechta:
Vom Hochstift Osnabrück zum Osnabrücker Land, vom Niederstift
Münster zum Emsland. Wandel und Kontinuität politischer Grenzen
und mentaler Orientierungen

Durch die Säkularisation von 1803 verloren die Hochstifte
Osnabrück und Münster ihre Selbständigkeit. Das Hochstift
Osnabrück fiel 1803 und endgültig 1815 an das Königreich
Hannover. Diesem wurden 1815 auch das vorher münsterische Amt
Meppen, das 1803 dem Herzog von Arenberg zugewiesen worden war,
und die preußische Grafschaft Lingen einverleibt.

1866 fielen alle diese Gebiete an Preußen. Wie haben diese
Veränderungen der politischen Zugehörigkeit sich auf Identität
und politisches Verhalten des Osnabrücker Landes und des
Emslandes ausgewirkt? Gibt es eine Unterströmung an Kontinuität,
die nach 200 Jahren noch wirksam ist? Solchen Fragen soll in dem
Vortrag nachgegangen werden.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Alwin Hanschmidt, Vechta:Vom Hochstift Osnabrück zum
Osnabrücker Land, vom Niederstift Münster zum Emsland.
Wandel und Kontinuität politischer Grenzen und mentaler
Orientierungen
Datum: 19.02.2009
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214
E-Mail: HistVer.Osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 17 11:02:15 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Feb 2009 11:02:15 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Tagung zur Geschichte von Hochschulreformen,
Paderborn, 11./12.03.2009
Message-ID: 499A9937.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Rainer Pöppinghege"
Datum: 16.02.2009, 11:37


TAGUNG

"Alles schon mal da gewesen?" - Tagung zur Geschichte von
Hochschulreformen am 11. und 12. März in Paderborn

Am 11. und 12. März findet im Liborianum Paderborn die Tagung
"Von Halle nach Bologna - Hochschulreformen in historischer
Perspektive" statt. Ausrichter der Veranstaltung ist das
Paderborner "Institut für deutsche Studentengeschichte" (IDS),
das 2007 von der Universität Paderborn und der Gemeinschaft für
Deutsche Studentengeschichte (GDS) gegründet wurde.

Dr. Rainer Pöppinghege vom Historischen Institut der Universität
Paderborn: "Mit dem Stichwort "Bologna-Prozess" verbindet sich
ein tief greifender Wandel des deutschen Hochschulwesens, der an
Intensität alles bisher da Gewesene zu übertreffen scheint."
Genau diese Frage nach der historischen Einzigartigkeit werde
auf der Tagung gestellt. An den beiden Tagen beschäftigen sich
Historiker mit Ursachen, Motiven und Inhalten sowie den Folgen
früherer Reformbemühungen zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert.

Hierbei werden die neuesten Forschungserkenntnisse von
Historikern und Sozialwissenschaftlern zusammengeführt. Im
Rahmen einer Podiumsdiskussion wird auch Berlins ehemaliger
Wissenschaftssenator, Prof. Dr. George Turner, sprechen. Von
gesellschaftspolitischen und wissenschaftssoziologischen
Aspekten wird eine Verbindung zur Wissenschaftspolitik
hergestellt, so dass auch die Erörterung der aktuellen Situation
an den Hochschulen nicht zu kurz kommen wird.


INFO

Informationen und Anmeldung (bis 25. Februar):
Historisches Institut
Universität Paderborn
PD Dr. Rainer Pöppinghege
Tel.: 05251-60-2438/-2446
E-Mail: rainer.poeppinghege at upb.de

Das Programm im Internet:
URL: http://groups.upb.de/hochschuldidaktik/TagungAblaufplan.doc


Veranstaltungsdaten:
"Von Halle nach Bologna - Hochschulreformen in historischer
Perspektive
Datum: 11./12. März
Institut für deutsche Studentengeschichte
URL: http://groups.upb.de/hochschuldidaktik/TagungAblaufplan.doc

Kontakt:
PD Dr. Rainer Pöppinghege
Historisches Institut der Universität Paderborn





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 18 10:49:19 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Feb 2009 10:49:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kirche und Obrigkeit war "wuestes und
unsittlichesFastnachtstreiben" ein Dorn im Auge
Message-ID: 499BE7AF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.02.2009, 12:19


AKTUELL

Kirche und Obrigkeit war "wüstes und unsittliches
Fastnachtstreiben" ein Dorn im Auge:
Andachtsübung drängt "Ausschweifungen" zurück

Beim Blick auf die vielen Uniformen der Karnevalisten könnte man
glauben, Fastnacht sei preußisches Brauchtum. Doch gerade die
Preußen waren es, die im 19. Jahrhundert in Westfalen mit sehr
unterschiedlichem Erfolg versuchten, viele karnevalistische
Bräuche zu verbieten. Es gab zum Beispiel das "Wurstaufholen",
ausgelassene Zechereien und Tanzvergnügen bis weit über die
Polizeistunde hinaus oder die Beerdigungszeremonie, bei der die
Jecken zu Beginn der Fastenzeit die Fastnacht in Gestalt einer
Strohpuppe in feierlichem Zug zu Grabe trugen.

LWL-Volkskundler Dr. Peter Höher: "Das lag in erster Linie daran,
dass Preußen protestantisch geprägt war. Denn die evangelische
Kirche hat schon kurz nach der Reformation die ihrer Meinung
nach unmäßigen und ausufernden Feiern an Karneval recht
erfolgreich verboten. Die katholische Kirche wollte nicht so
rigoros sein und den Menschen vor der kargen Zeit des Fastens
noch etwas Lebensfreude und Genuss gönnen. Deshalb ging sie eher
halbherzig vor und bekämpfte nur die schlimmsten Auswüchse",
erklärt LWL-Volkskundler Dr. Peter Höher.

Hintergrund
Mit der Preußen-Herrschaft kamen auch in die katholischen
Gegenden Westfalens schärfere Verbote. "So haben die Preußen zum
Beispiel jungen Männern das heute noch im Münsterland bekannte
Wurstaufholen verboten, bei dem junge, unverheiratete Männer von
Haus zu Haus gingen und Würste für eine gemeinsame Feier
sammelten", so Höher. Sie verboten auch das Gänsereiten und
Hahnköppen - ein "Turnierspiel" bei dem die Reiter versuchten,
einer an den Beinen aufgehängten lebenden Gans oder einem Hahn
den Kopf abzureißen oder abzuschlagen.

Untersagt wurden auch die ungezügelten, wilden Umritte zu Pferd,
die man mit den ebenfalls verbotenen Autorennen der Jugendlichen
heute vergleichen kann. Wenig Verständnis hatten die Preußen
auch für die ausgelassenen Zechereien und Tanzvergnügen, bei
denen die Polizeistunde einfach ignoriert wurde und sich - zur
Entrüstung der kirchlichen und weltlichen Obrigkeit - die
unverheiratete Jugend ohne jegliche Beaufsichtigung traf.

Dennoch wagte man nicht, ein generelles Fastnacht-Verbot
auszusprechen. Der entscheidende Wandel kam dann durch eine
Initiative der katholischen Kirche: Vor allem im Bistum Münster
gelang es vielen Pfarrern, dem "wüsten, unsittlichen
Fastnachtstreiben", wie sie es nannten, ein Ende zu setzen. Sie
hatten nämlich an diesen "tollen Tagen" das so genannte
Vierzigstündige Gebet in ihrer Pfarrei eingeführt - eine
besondere Form der Andacht ohne Unterbrechung.

Überraschenderweise hörten die Pfarrkinder auf ihre Pastöre und
machten die Andachtsübung mit; die Fastnachtsausschweifungen
gingen stark zurück. Deshalb ermunterte der Bischof von Münster
seit den 1850er Jahren alle Pfarrer seiner Diözese, diese
Andacht zur Bekämpfung der Fastnacht einzuführen. Um dem
kirchlichen Termin aus dem Weg zu gehen, findet in Gescher
(Kreis Borken) der Karnevalsumzug daher bis heute weit vor den
"tollen Tagen" statt.

Karnevalsgesellschaften, wie sie vom Bürgertum der größeren
katholischen Städte in Westfalen bereits recht früh gegründet
worden waren (in Münster und Paderborn in den 1830er Jahren),
gab es in ländlichen und kleinstädtischen Gemeinden vor 1890 nur
selten, meistens entstanden sie erst im 20. Jahrhundert.

Je mehr Vereine gegründet wurden, desto mehr Karnevalsfeiern und
-bälle wurden veranstaltet. Die alten Fastnachtsbräuche dagegen
empfand man mehr und mehr als "peinlich", als unmodern und
provinziell; so ließ die Beteiligung mit der Zeit immer mehr
nach. Schließlich blieb zum Beispiel das "Heischen", also das
Einsammeln der Würste und Bonbons, als reiner Kinderbrauch in
einigen Teilen Westfalen bis heute erhalten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 18 10:56:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Feb 2009 10:56:38 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_=22Klostermoppen=22_bringen_Forscher_?=
=?utf-8?q?auf_die_Spur_des_aeltesten_nichtkirchlichen_Geb=C3=A4udes_in_Vr?=
=?utf-8?q?eden?=
Message-ID: 499BE967.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 17.02.2009, 12:53


AKTUELL

"Klostermoppen" bringen Forscher auf die Spur des ältesten
nichtkirchlichen Gebäudes in Vreden
Haus Franke stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert /
Ausstellung zeigt ab dem 22. Februar studentische Entwürfe zur
Nutzung

Damit hatten Detlef Schmäing, Mitarbeiter des kreiseigenen
Hamaland-Museums, und Guido Leeck aus dem Fachbereich Bauen,
Wohnen und Immissionsschutz des Kreises Borken nicht gerechnet:
Hinter der unscheinbaren Fassade des Hauses Franke an der
Gasthausstraße in Vreden verbirgt sich das vermutlich älteste
nichtkirchliche Gebäude der Stadt. Dass es aus dem 15.
Jahrhundert stammt, darauf weisen unter anderem Schlitzscharten
im dicken Mauerwerk und früh verfüllte Fensteröffnungen hin, die
in Richtung der heute direkt angrenzenden Nachbarhäuser weisen.

Schmäing und Leeck, die beide Mitglieder im Heimat- und
Altertumsverein der Vredener Lande sind, haben das Gebäude seit
dem Auszug der letzten Bewohner im Februar vergangenen Jahres
eingehend untersucht. Bereits vor einigen Jahren hat der Kreis
Borken das Haus erworben, um Platz für eine Erweiterung des
direkt angrenzenden Hamaland-Museums zu haben. Mit viel Mühe
pickten Leeck und Schmäing den Innenputz vom Mauerwerk und
entfernten Verkleidungen.

Zum Vorschein kam massives Mauerwerk, das vor allem aus so
genannten "Klostermoppen" besteht. "Diese großformatigen
Backsteine und Wandstärken von 60 Zentimetern haben auch wohl
dafür gesorgt, dass das Haus Brände und Kriege überstanden hat",
vermutet Guido Leeck. Außerdem entdeckten die beiden Forscher
neben einer schon lange zugemauerten Tür und einem Fenster unter
dem Wandputz zwei Schlitzscharten.

"Eine dieser Scharten, durch die vielleicht auch zur
Verteidigung der Stadt geschossen wurde, weist über den
Stadtgraben in die Richtung des Wassermühlentores", erläutert
Detlef Schmäing. Gemeinsam mit Guido Leeck vermutet er, dass das
Haus zu seiner Erbauungszeit noch relativ frei im Bereich der
früheren Stadtbefestigung gestanden hat. Das Gebäude liegt am
Rand der mittelalterlichen Bebauung der Vredener Innenstadt. Es
besitzt einen historischen Kern von rund 7,50 mal 5,50 Metern
Größe. "Im frühen 19. Jahrhundert wurde das Gebäude noch als Dom,
nach lateinisch 'domus' für ein massiv gebautes Haus
bezeichnet", berichtet Leeck. "Im Volksmund ist das alte Gemäuer
auch noch als Pulverturm bekannt."

Eingehend befasst haben sich mit dem ehemaligen Haus Franke auch
sieben Studierende der Fachhochschule Münster. Im Rahmen einer
Vertiefungsarbeit überlegten die angehenden Architekten, wie
sich das historische Gebäude in das Hamaland-Museum integrieren
lässt. Ihre Entwürfe zeigen, wie sich die Bibliothek von Museum
und Landeskundlichem Institut Westmünsterland in dem
historischen Gemäuer unterbringen ließe, ohne die historischen
Spuren zu verwischen.

Ihre Arbeiten, die unter Anleitung von Prof. Dipl.-Ing. Manuel
Thesing entstanden, sind ab dem 22. Februar direkt im ehemaligen
Haus Franke zu sehen. Neben Zeichnungen und Modellen können
interessierte Besucherinnen und Besucher bis zum 19. April
gleichzeitig die historischen Spuren im Haus Franke in
Augenschein nehmen. Der Zugang ist über das Hamaland-Museum
möglich.

Zur Eröffnung der kleinen Ausstellung am kommenden Sonntag, 22.
Februar, um 11 Uhr im Hamaland-Museum sind alle Interessierten
eingeladen. Nach der Begrüßung durch Museumsleiterin Dr. Annette
Menke und einen Vertreter der Stadt Vreden führen Prof.
Dipl.-Ing. Manuel Thesing und der Leitende Kreisbaudirektor
Hubert Grothues in die Schau ein. Danach sind die Werke der
Studierenden während der normalen Öffnungszeiten des
Hamaland-Museums, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr zu
sehen. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, Schüler und
Studenten zahlen einen Euro, Familien vier Euro. Weitere
Informationen gibt es telefonisch unter 02564/39180.


INFO

Hamaland-Museum
Butenwall 4
48691 Vreden
Tel.: 02564/39180
Fax: 02564/391829
E-Mail: hamaland-museum at t-online.de
URL: http://www.vreden.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 19 11:45:00 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Feb 2009 11:45:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Durch Amelsbuerens Geschichte, Muenster, 26.02.2009
Message-ID: 499D463C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 19.02.2009, 10:02


AKTUELL

Durch Amelsbürens Geschichte
Themenabend im Stadtarchiv /
Martin Berger führt in die Vergangenheit des Stadtteils /
"beynahe uncultivirliches Land"

Im Mittelpunkt der Themenabende des Stadtarchivs stehen in
diesem Jahr die Stadtteile Münsters. Am 26. Februar, 18 Uhr,
bietet Dr. Martin Berger in seinem Vortrag Einblicke in die
Geschichte Amelsbürens. Dazu zeigt das Stadtarchiv, An den
Speichern in Coerde, originale Akten und Karten mit
detaillierten Informationen über Amelsbürens Vergangenheit und
viele Bilder. Der Eintritt ist wie immer frei.

Amelsbüren ist heute rein flächenmäßig der größte Stadtteil und
gehört seit 1975 zu Münster. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt
wird "Amuluncburen" im Jahr 1137. Die Ortsbezeichnung geht
vermutlich auf einen Mann namens Amulunc zurück, der seine
Behausung (bur) auf dem Boden der Höfe Everding, Greving und
Rahring gebaut hatte. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das
Dorf wegen seines feuchten Bodens als "beynahe uncultivirliches
Land" beschrieben.

1928 erhielt Amelsbüren einen eigenen Bahnhof, der auch heute
noch in Betrieb ist. Zu den berühmtesten Söhnen des Ortes zählt
der Zentrumspolitiker Carl Herold (1848-1931), der sich im
Reichstag stark für die landwirtschaftlichen Interessen des am
stärksten dörflich geprägten Stadtteils von Münster einsetzte.
Alte Einwohner erinnern sich aber auch an lokale Berühmtheiten,
die ihre Kindheit prägten. Da wären der Buttenkasper, der
Knochensammler aus Münster oder eine Dame, die durch ihre
holländische Kopfbedeckung auffiel und einen Todesfall
prophezeite, wenn die Glocke während der Wandlung schlüge.

Martin Berger hat die Vergangenheit Amelsbürens gemeinsam mit
Ekkehard Enselein und Richard Vennemann bereits in mehreren
Büchern aufgearbeitet. Dazu wurden unter anderem Dokumente des
Archivs der Katholischen Pfarrgemeinde in Amelsbüren ausgewertet
und dargestellt. Auch die Bürger von Amelsbüren steuerten
Dokumente und zahlreiches Fotomaterial bei.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 19 11:49:59 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Feb 2009 11:49:59 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Der_groe=C3=9Fte_Schatz_ist_unsere_Ge?=
=?utf-8?q?schichte=2C_Paderborn=2C_bis_21=2E06=2E2009?=
Message-ID: 499D4767.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.02.2009, 12:01


AUSSTELLUNG

Der größte Schatz ist unsere Geschichte
Museum in der Kaiserpfalz zeigt Funde aus der Sammlung
Lütkemeyer

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt in seinem
Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn 50 ausgewählte
archäologische Funde aus den untergegangenen Siedlungen
Wietheim und Dedinghausen bei Bad Lippspringe (Kreis Paderborn).
Reitersporne und Gewandschließen, verzierte Beschläge und
Kruzifixe sind im Foyer des Museums bis zum 21. Juni 2009 zu
sehen.

Die Funde aus den beiden ländlichen Siedlungen spiegeln direkt
die großen politischen Ereignisse der alten Kaiser- und
Bischofsstadt Paderborn wider: Im Zuge der vier
Heeresversammlungen zwischen 776 und 804 verloren ranghohe
Krieger aus dem Heer Karls des Großen Teile ihrer Ausrüstung
oder tauschten sie mit den Bewohnern der umliegenden Dörfer. So
gelangten auch ein Schwertgurtbeschlag und das Bruchstück eines
vergoldeten Reitersporns nach Wietheim und De-dinghausen.

Begehrt waren auch Metallobjekte mit einem Kreuz. Die Bauern
fertigten daraus Gewandschließen und zeigten so ihren neu
angenommenen christlichen Glauben. Und als Bischof Badurad im
Jahr 836 die Reliquien des Heiligen Liborius nach Paderborn
bringen ließ, kamen Fibeln mit Heiligendarstellung in Mode. Aus
späterer Zeit bezeugen Emailfibeln mit Kreuz und Kruzifixe von
Halsketten die Frömmigkeit der Dorfbewohner.

Die Funde zusammengetragen hat Jens Lütkemeyer als
ehrenamtlicher Mitarbeiter der LWL-Archäologie für Westfalen.
Mehrere Jahre lang hat er das Gebiet der im 14. Jahrhundert
untergegangenen Siedlungen systematisch abgesucht. "Dabei
wollte er nicht Goldschätze finden, sondern unsere Geschichte
erforschen.

Neben dem für die Geschichte der Region wichtigen
Arbeitsergebnis ist aber auch das Engagement von Herrn
Lütkemeyer zu würdigen. Sein Einsatz zeigt, wie wichtig die
ehrenamtliche Unterstützung für die LWL-Archäologie ist und wie
erfolgreich sie sein kann", lobt Prof. Dr. Michael M. Rind, seit
1. Januar neuer Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen, den
erst 22-jährigen Sammler. Die Funde, die den Alltag und die
Geschichte der Menschen in unserer Region erhellen, sind bis zum
21. Juni täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr im Museum in
der Kaiserpfalz zu sehen.


INFO

Termin und Kosten:
"Der größte Schatz ist unsere Geschichte".
Sonderausstellung bis 21.6.2009.
Zu zahlen ist nur der Eintrittspreis.

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251 105110
URL: www.kaiserpfalz-paderborn.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr,
jeden ersten Mittwoch im Monat 10 Uhr bis 20 Uhr.





From Marcus.Weidner at lwl.org Sat Feb 21 14:39:51 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sat, 21 Feb 2009 14:39:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der letzte Flug der RAF PD421 IQ-F
Message-ID: 49A01237.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 20.02.2009, 20:14


AKTUELL
Ereignis des Monats Februar

Heute vor 64 Jahren
Der Abschuss der Lancaster RAF PD421 IQ-F bei Hagen

Heute, in der Nacht vor exakt 64 Jahren, wurde bei Hagen die britische
Lancaster-Maschine RAF PD421 IQ-F, die sich im Anflug auf Dortmund
befunden hatte, um die Stadt zu bombardieren, von der deutschen
Flugabwehr abgeschossen. Mehrere Mitglieder der Crew starben. Nachdem
die Leichen am nächsten Tag geborgen worden waren, geriet das Wrack der
Maschine in Vergessenheit. Der Beitrag von Jörg Orschiedt, Archäologe,
und Ralf Blank, Historiker am Historischen Centrum Hagen, erzählt von
der Wiederentdeckung und archäologischen Ausgrabung von Resten der
Lancaster und informiert über die historischen Hintergründe, wie es zu
dem Absturz kam.

URL:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=623










From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 24 11:25:42 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Feb 2009 11:25:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Museumssuchspiel 2009
Message-ID: 49A3D935.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 23.02.2009, 13:35 >>>


AKTUELL

Museumssuchspiel 2009
Auf Spurensuche nach den Elementen Wasser und Feuer

Das beliebte Museumssuchspiel startet ab sofort mit seiner
Neuauflage für das Jahr 2009 im städtischen Heimatmuseum. In
diesem Jahr werden zwei der vier Elemente in den Mittelpunkt
gestellt: Wasser und Feuer. Sie sollen den Rätselnden Neues im
Museum in vertrautem Licht und Vertrautes in einem neuen Licht
zeigen.

Alle Menschen brauchen Licht und Wärme, um Dunkelheit und Kälte
zu überstehen. Die Ratefüchse können im Museum auf Spurensuche
gehen und entdecken, wie die Menschen früher mit Licht und Wärme
der Dunkelheit und Kälte trotzten!

Mitmachen bei dem Museumsquiz können Kinder und Jugendliche von
6 bis 18 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Teilnahme ist
möglich bis zum 31. Oktober 2009. Die im Museum bereit liegenden
Fragebögen enthalten Aufgaben die während eines Museumsbesuches
schriftlich zu beantworten sind, wobei für die Lösung etwa eine
Schulstunde ausreichend ist. Die Teilnahme ist besonders auch
für Schulklassen attraktiv. Daher sollten sich Klassen oder
Gruppen möglichst zeitnah anmelden und zwar unter Tel. 02941
980-259.

Das Museum ist von Dienstag bis Samstag, 10.00 bis 12.00 Uhr und
15.00 bis 18.00 Uhr, sowie Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr
geöffnet. An gesetzlichen Feiertagen ist das Museum geschlossen.
Für Gruppen sind nach vorheriger Absprache auch
Sonderöffnungszeiten möglich.

Alle Teilnehmer/innen nehmen an einer Verlosung teil. Als
Gewinne winken Buch- und Sachpreise. Die Auslosung und
Preisverleihung wird im Spätherbst stattfinden.


INFO

Heimatmuseum
Rathausstr. 13
59555 Lippstadt
Tel.: 02941/980-259
Fax: 02941/980-257
E-Mail: heimatmuseum at stadt-lippstadt.de

Di. - Sa. 10.00 - 12.00 und 15.00 - 18.00 Uhr,
So. 10.00 - 12.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 24 11:32:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Feb 2009 11:32:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Verbrannte Worte - verbotener Autor: Kurt
Tucholsky(1890-1935), Gelsenkirchen, 25.02.2009
Message-ID: 49A3DAC5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 20.02.2009, 08:13
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Verbrannte Worte - verbotener Autor: Kurt Tucholsky (1890-1935)
Vortrag von Martina Bracke, Essen, mit anschließender Diskussion

Mittwoch, 25. Februar 2009, 19.30 Uhr

"Ich werde nun langsam größenwahnsinnig - wenn ich zu lesen
bekomme, wie ich Deutschland ruiniert habe. Seit zwanzig Jahren
aber hat mich immer dasselbe geschmerzt: dass ich auch nicht
einen Schutzmann von seinem Posten habe wegbekommen können."
(Kurt Tucholsky, 1933) Tucholsky, Jahrgang 1890, erlebt
Kaiserreich, Weimarer Republik und die Anfänge des "Dritten
Reiches".

Bereits 1907 veröffentlicht er anonym erste Arbeiten. Von da an
ist Tucholsky unermüdlich mit streitbarer Feder auf seinem Weg,
einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts zu
werden. Unter verschiedenen Pseudonymen schreibt er im
politischen Gedicht und in Satiren, in Literatur- und
Theaterkritiken über alles, was ihn bewegt. So aktiv und
manchmal prophetisch er geschrieben hat, ab 1932 fällt ihm zu
Deutschland fast nichts mehr ein.

Lediglich in Briefen äußert er sich noch. Ausgebürgert, seine
Bücher verbrannt - seine letzten Jahre verbringt er in Schweden,
wo er sich 1935 das Leben nimmt. Der Vortrag beleuchtet das
Leben Tucholskys mit Blick auf die Entwicklungen in Deutschland
und mit Ausschnitten aus seinem Werk.


INFO

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen
Tel.: +49 (0)209/169-8552
Fax: +49 (0)209/169-8553
E-Mail: isg at gelsenkirchen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 24 11:32:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Feb 2009 11:32:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Studie ueber Schuetzenvereine im Nationalsozialismus
Message-ID: 49A3DAB8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 19.02.2009, 14:35


AKTUELL

Feiern und schießen für das Regime
Studie über Schützenvereine im Nationalsozialismus
RUB-Historiker revidiert 60 Jahre altes Selbstbild

Aktiv haben die deutschen Schützenvereine die Ziele des
Nationalsozialismus im "Dritten Reich" unterstützt: teils im
vorauseilenden Gehorsam, zum Beispiel beim Ausschluss der Juden
aus den Vereinen bereits 1933, und teils in einem Maße, das weit
über die vom Regime geforderte Beteiligung hinausging, etwa bei
der "Wehrhaftmachung" großer Teile der Bevölkerung im Krieg.

Das ist das zentrale Ergebnis der Masterarbeit von Henning
Borggräfe am Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum
(Betreuer: Prof. Dr. Constantin Goschler). Am Beispiel dreier
westfälischer Schützenvereine und ihrer Dachverbände und auf
breiter Quellenbasis legt Borggräfe damit erstmals eine
detaillierte Studie über Schützenvereine zur gesamten NS-Zeit
vor und revidiert das seit rund 60 Jahren bestehende Bild ihrer
damaligen Rolle. Für seine herausragende Arbeit erhielt er einen
der "Preise an Studierende" 2008 der Ruhr-Universität.

Fallstudien: Hattingen, Lippstadt, Lünen

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen drei unterschiedliche
Schützenvereine: aus Lippstadt, einer "katholischen Hochburg des
Zentrums"; aus dem mehrheitlich evangelischen Hattingen, einer
"frühen Bastion der extremen Rechten"; sowie aus Lünen, einer
"gemischtkonfessionellen Stadt, die die Linke politisch
dominierte".

Borggräfe hat zahlreiche Quellen ausgewertet, unter anderem die
Berichte über die Vereine in den lokalen Tageszeitungen zu jener
Zeit. Erstmals hat er darüber hinaus die einschlägigen
Verbandszeitschriften, insbesondere die "Schützenwarte" in der
Deutschen Nationalbibliothek Leipzig und in der Staatsbibliothek
Berlin systematisch analysiert. In der bisherigen Forschung
vollkommen unberücksichtigt, erwiesen sie sich als "ergiebigste
Quelle", so der Autor.

Weder Opfer noch Hort des Widerstandes

Die Studie rückt die deutschen Schützenvereine in ein neues
Licht: Sie waren weder Opfer des NS-Regimes, wozu sie sich bis
heute selbst stilisieren, noch waren sie Hort des Widerstandes.
Auch wurden die Vereine keineswegs totalitär gleichgeschaltet.
Auf organisatorischer, personeller und inhaltlicher Ebene haben
sie sich seit 1933 an das System angepasst und gleichzeitig
bestimmte Traditionen bewahrt. So wehrten sich viele Vereine zum
Beispiel erfolgreich gegen eine einheitliche Uniformierung der
Schützen, was jedoch kein politischer Widerstand war.

"Resistenz" habe sich allenfalls gelegentlich gegenüber
Zumutungen der Veränderung gezeigt, zum Beispiel bei der
Organisationsstruktur, nicht aber gegenüber den Zielen des
Nationalsozialismus. "Vielmehr haben sich die Schützenvereine in
den Nationalsozialismus und der Nationalsozialismus in die
Schützenvereine integriert", so Borggräfe. "Der Nationalismus
war das gemeinsame Bindeglied und bildete die Basis für die
Zustimmung der NS-Gemeinschaft." Die Ergebnisse der Untersuchung
belegen die "partielle Elastizität" der NS-Herrschaft, die in
der neueren Forschung als ein Kernelement der Stabilität des
Regimes gilt.

Vom Feiern und vom Schießen

Zwei Dinge zeichnen den Schützenverein aus: das Feiern und das
Schießen. Damit berührten und beförderten die Schützen zwei
Kernziele des Nationalsozialismus: die "Volksgemeinschaft" zu
realisieren und die Bevölkerung auf den Krieg vorzubereiten.
Insbesondere beim Schießen weiteten viele Schützenvereine ihr
Engagement in jeder Phase über das von ihnen geforderte Maß aus.

Die Studie zeigt, dass die Vereine "aus eigenem Antrieb" ihren
Beitrag zur Wehrhaftmachung der Bevölkerung leisteten - vor
allem in der vormilitärischen Schießausbildung der männlichen
Bevölkerung. Die Vereine stellten zudem der Hitlerjugend (HJ)
und der Sturmabteilung (SA) ihre Expertise und Infrastruktur zur
Verfügung. Dass dies auch in den Kriegsjahren der Fall war,
belegt Borggräfe in seiner Arbeit, und damit widerlegt er die
Selbstdarstellung der Schützen, dass die Vereine mit
Kriegsbeginn ihre Aktivitäten hätten einstellen müssen.

Selbstsicht fundamental in Frage gestellt

Die Selbstsicht der Schützen auf ihre Vergangenheit sei damit
"fundamental in Frage gestellt", heißt es in der Studie. Zum
Teil gingen die Vereine in ihrem Aktionismus sehr weit. "Der
freiwillige Ausschluss der Juden zeigt, dass die Schützen in
ihrer Annäherung an den NS vorauseilend bereit waren,
zivilisatorische Standards aufzugeben. Ob aus Kalkül oder
Überzeugung lässt sich nicht klären", so Borggräfe.

Unstrittig ist jedoch, dass die Schützenvereine die NS-Ideologie
schließlich weitgehend übernommen hatten. So riefen sie zum
Beispiel ebenfalls frühzeitig zum Angriff auf die Sowjetunion
auf. "Die inhaltliche Radikalisierung war ein Wandlungsprozess
der Schützen selbst, ein Prozess, der im evangelischen Hattingen,
aber auch im gemischtkonfessionellen Lünen anfänglich schneller
von statten ging als im katholischen Lippstadt, letztlich aber
zu den gleichen Ergebnissen führte."



INFO

Henning Borggräfe, M.A.
E-Mail: henning.borggraefe at rub.de

Prof. Dr. Constantin Goschler
Lehrstuhl für Zeitgeschichte
Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB
Tel.: 0234/32-22540
E-Mail: constantin.goschler at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 24 11:32:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Feb 2009 11:32:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Der Westfaelische Adel im Spiegel von Kostbarkeiten
desLWL-Landesmuseums Muenster, Luedinghausen, 26.02.2009
Message-ID: 49A3DAD0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 19.02.2009, 13:13


AKTUELL

"Der Westfälische Adel im Spiegel von Kostbarkeiten des
LWL-Landesmuseums Münster": Vortrag von Dr. Gerd Dethlefs am
26.2.2009 auf Burg Vischering in Lüdinghausen -

Über Jahrhunderte bestimmte der einheimische Adel die
Landespolitik des Fürstbistums Münster wesentlich mit, im
Domkapitel und auf dem Landtag. Seine Stellung demonstrierte er
in aufwändigen Bauten, ausgeschmückt mit wertvollem Inventar -
und manches ist nach und nach in Museumsbesitz gelangt.

Gold und Silber, Bildnisse und Baupläne, Glaspokale und
Jagdutensilien geben Einblicke in die adelige Lebenswelt des
Münsterlandes. Historiker Dr. Dethlefs vom Westfälischen
Landesmuseum in Münster wird Abbildungen der sicher aufbewahrten
Schätze zeigen und erläutern. Der Rittersaal der Burg Vischering,
ehemals Sitz der adeligen Familie Droste zu Vischering und noch
heute in deren Eigentum, bildet den stilvollen Rahmen für den
Vortrag, für den ein Eintrittspreis von 3 Euro erhoben wird.



INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Der Westfälische Adel im Spiegel von
Kostbarkeiten des LWL-Landesmuseums Münster"
Datum: 26.02.2009, 19:30 Uhr
Burg Vischering (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990 11
Fax: 02591/7990 29
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kreisarchiv Coesfeld (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/18-4140
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 26 19:23:29 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Feb 2009 19:23:29 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] WDR-Fernsehen: Die Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff,
13.03.2009
Message-ID: 49A6EC31.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 26.02.2009, 19:13


TV / RADIO

Freitag, 13. März 2009
Fernsehen

Dokumentation
20.15 - 21 Uhr, WDR Fernsehen

Dynastien in NRW: Die Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff

Wiederholung:
19. März, ab 12 Uhr (WDR Fernsehen)

Aus ihren Reihen entstammt Prinz Bernhard der Niederlande, sie besitzen
Ländereien, Wald und ein Unternehmen von einzigartiger Tradition. Der
Film erzählt die beeindruckende Geschichte einer markanten Adelsdynastie
aus Nordrhein-Westfalen.

Mitten im Teutoburger Wald führt Markus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff
in siebter Generation gemeinsam mit seiner Frau Annabelle neben den Bad
Driburger Naturparkquellen und einer Klinikgruppe das "Gräfliche Kurbad"
in Bad Driburg. 225 Jahre besitzt seine Familie das einzige private
Kurbad Deutschlands. Entstanden ist im Laufe der Zeit ein Luxus Spa der
Extraklasse mit Gästen aus der ganzen Welt. Jette Joop, Vicky Leandros,
Fritz Wepper, aber auch Prinz Leopold von Bayern und Otto Graf Lambsdorf
sind seit Jahrzehnten Stammgäste des Hauses.

Die Geschichte des Kurbades beginnt, als Freiherr Caspar Heinrich von
Sierstorpff, ein braunschweigscher Oberjägermeister, die Driburger
Quellen kauft. In nur wenigen Jahren baut er Haupt- und Nebengebäude auf
und legt einen prächtigen Park an. Während kontinuierlicher
Modernisierungen über Generationen hinweg, ist es ein besonderes
Anliegen der Familie, stets den traditionellen Charme des ausgehenden
18. Jahrhunderts zu bewahren, bis heute.

Wir begleiten die Oeynhausens in ihrem Alltag. Der Graf und die Gräfin
öffnen ihre Archive und zeigen private Filme und Fotos eines Lebens
zwischen königlicher Verwandtschaft und der Verantwortung für mehr als
1000 Angestellte im heimischen Kurbad.

Wir zeigen den Spagat einer modernen Adelsfamilie zwischen Tradition
und Moderne.

Film von Jobst Knigge






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 26 19:26:05 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Feb 2009 19:26:05 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] WDR-Fernsehen: Die Oetkers, 06.03.2009
Message-ID: 49A6ECCD.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 26.02.2009, 19:13


TV / RADIO

Freitag, 6. März 2009
Fernsehen

Doku am Freitag
20.15 - 21 Uhr, WDR Fernsehen


Dynastien in NRW: Die Oetkers

Wiederholung:
12. März, ab 12 Uhr (WDR Fernsehen)

Am Anfang steht eine geniale Idee: Backpulver in kleine Tütchen
verpackt, anstelle der üblichen losen Ware. Das Rezept gibt es gratis
auf der Rückseite dazu und ab sofort gelingt der Hausfrau der
Sonntagskuchen immer.

Mit diesem ersten Verkaufsschlager setzte der Bielefelder Apotheker Dr.
August Oetker 1891 den Grundstein für ein Familienunternehmen, dessen
Erfolg in Deutschland ohne Beispiel ist. 98 Prozent der Deutschen wissen
etwas mit dem Namen Oetker anzufangen. Doch dass Pudding und Backpulver
längst nicht mehr den Hauptteil ihrer Unternehmungen ausmachen, wissen
nur wenige. Noch weniger ist über die Familie selbst und die schweren
Schicksalsschläge bekannt, welche die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte
stets begleitet haben.

Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die vier
Unternehmerpersönlichkeiten, die es geschafft haben, dass das
Unternehmen Dr. Oetker in teils schweren und sehr bewegten Zeiten ein
Familienunternehmen geblieben ist. Schon der Firmengründer Dr. August
Oetker, der das Unternehmen fast 30 Jahre erfolgreich leitet, muss den
ersten großen Schicksalsschlag der Oetkers hinnehmen: 1916 stirbt sein
Sohn Rudolf Oetker - der designierte Firmenerbe - auf den
Schlachtfeldern von Verdun. Dieser Schlag trifft Dr. August Oetker so
schwer, dass er zwei Jahre später im Alter von nur 56 Jahren stirbt.

Damit scheint auch sein Traum, die Gründung einer Familiendynastie, am
Ende zu sein. Denn der nächste Konzernerbe Rudolf-August Oetker, der
Sohn des in Verdun gefallenen Rudolf Oetker, ist zu diesem Zeitpunkt
gerade einmal zwei Jahre alt. Gerettet wird das Unternehmen schließlich
durch Richard Kaselowsky, einem Jugendfreund des verstorbenen Rudolf
Oetkers, der das Unternehmen in der bewegten Zeit von 1918 bis 1944
treuhänderisch für Rudolf-August Oetker leitet und ausbaut.

Doch 1944 trifft die Familie Oetker der nächste schwere Schlag: Bei
einem Bombenangriff stirbt Richard Kaselowsky. Nun muss der gerade
einmal 28jährige Rudolf-August Oetker - ganz auf sich allein gestellt -
das Unternehmen in dieser schwierigen Zeit übernehmen und nach dem
Zweiten Weltkrieg wieder aufbauen.

Es folgt eine einzigartige Erfolgstory: Rudolf-August Oetker baut das
Unternehmen zu einem der größten und erfolgreichsten Konzerne in
Deutschland aus, der längst nicht mehr nur Backpulver und Pudding
produziert, sondern einen Großteil der Gewinne in der Schifffahrt, mit
Bier- und Sektmarken sowie mit Banken, Hotels und einer Versicherung
erwirtschaftet. Doch auch Rudolf-August Oetker hat einen schweren
Schicksalsschlag zu verkraften: 1976 wird sein Sohn Richard Oetker
entführt und schwer verletzt. Erst gegen eine gigantische
Lösegeldzahlung kommt er frei. Zum ersten Mal äußert sich Richard
Oetker in dieser Dokumentation selbst ausführlich zu dem Verbrechen,
unter dessen Folgen er bis heute leidet.

Seit 1991 steht Dr. h.c. August Oetker, der älteste Sohn Rudolf-August
Oetkers, an der Spitze des Konzerns, den er in Zeiten der Globalisierung
sehr erfolgreich führt. Zusammen mit seinen Geschwistern blickt er auf
die einzigartige Erfolgstory des Konzerns Dr. Oetker zurück, erläutert
wie es die Oetkers geschafft haben, dass das Unternehmen nun schon seit
vier Generationen in Familienhand ist und was es heißt, mit dem
bekanntesten Namen Deutschlands zu leben.

Dank Interviews mit den Oetker-Familienmitgliedern August Oetker,
Richard Oetker und Rosely Schweizer, den Einschätzungen des
Wirtschaftsjournalisten und Oetker-Biographen Rüdiger Jungbluth,
Statements von ehemaligen Mitarbeitern sowie bisher nie gesehenem
Archivmaterial, gelingt es Autor Manfred Oldenburg in der Dokumentation,
erstmals die spannende und bewegte Geschichte der Familie und des
Konzerns Oetker von der Gründung 1891 bis heute ausführlich zu
beleuchten.

Film von Manfred Oldenburg
Erstsendung WDR: 5. Oktober 2007







From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 27 10:24:23 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Feb 2009 10:24:23 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/04
Message-ID: 49A7BF57.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 20.02.2009, 17:46


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-04 für den Zeitraum vom
25.01.2009 bis zum 07.02.2009 mit insgesamt 48 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-04&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 27 10:43:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Feb 2009 10:43:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Himmelsscheibe von Nebra, Muenster,
03.03.2009
Message-ID: 49A7C3C0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.02.2009, 09:30


AKTUELL

Die Himmelsscheibe von Nebra -
Ein früher Blick des Menschen ins Universum

Vortrag im LWL-Planetarium

Professor Dr. Wolfhard Schlosser aus Bochum erzählt am
Dienstag (03. März) um 19.30 Uhr im Planetarium des
LWL-Museums für Naturkunde in Münster von der
bekannten Himmelsscheibe von Nebra. Der Astronom und
Hauptobservator am Astronomischen Institut der Ruhr-
Universität Bochum wurde als einer der ersten Forscher mit
der Analyse des Fundes beauftragt.

Vor rund sechs Jahren wurde in einer krimireifen Polizeiaktion
ein prähistorischer Fund beschlagnahmt: die Himmelsscheibe
von Nebra. Sie ist benannt nach der Stadt Nebra in
Sachsen-Anhalt, wo sie bei einer Raubgrabung zutage kam.
Diese Bronzescheibe zeigt Goldfiguren, in denen jeder sofort
"Sonne, Mond und Sterne" sieht.

Die Himmelsscheibe von Nebra gilt als die weltweit älteste
konkrete Himmelsdarstellung. Der Referent ist mit der
astronomischen Analyse der Scheibe beauftragt und
berichtet über den gegenwärtigen Kenntnisstand zu
diesem Schlüsselfund der Archäoastronomie schlechthin.
Obwohl sie offensichtlich heimischen Ursprungs ist,
werden kulturelle Bezüge bis in die Ägäis deutlich.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98
URL: http://www.lwl-planetarium-muenster.de

Eintritt: Erwachsene 4 Euro, Kinder 2 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 27 10:49:39 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Feb 2009 10:49:39 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Disziplin und gute Ordnung, Hamm, 03.03.2009
Message-ID: 49A7C543.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jochen Thesmann"
Datum: 24.02.2009, 13:32


AKTUELL

"Disziplin und gute Ordnung" -
Maximen des sozialen Lebens in der Stadt Hamm
im 17. Jahrhundert

Vortrag von Ingrid Buchhorn

Die Referentin hat anhand von Quellen die "Maximen des
sozialen Lebens in Hamm im 17. Jahrhundert" untersucht
und stellt ihre Ergebnisse erstmals der Öffentlichkeit vor.

Im Vergleich zur heutigen Zeit waren Sitte und Moral der
Menschen des 17. Jahrhunderts wesentlich strengeren
Normen und Gesetzen unterworfen. Diese waren untrennbar
mit christlichem Gedankengut verbunden. Um ihre
Ordnungsvorstellungen bei den Untertanen durchzusetzen,
erließ die städtische Obrigkeit in sogenannten
"Polizeyordnungen" eine breite Palette von Geboten und
Verboten. Bei Zuwiderhandlung verhängte sie oft drastische
Strafen.

Ab 1611 trat in der calvinistischen Stadt Hamm das
Kirchenregiment als neue Ordnungsmacht neben das
Stadtregiment. Es setzte sich aus Laien und Predigern
zusammen, die sich selbst verwalteten. Ziel dieser
Institution war der Aufbau einer "inneren
Verhaltenskontrolle" der städtischen Einwohner.

Die dabei angewandten Disziplinierungsverfahren sind in
einer Quelle, dem Protokollbuch der reformierten
(calvinistischen) Kirche z. T. sehr genau beschrieben.
Sie vermitteln ein lebendiges Bild der damals in Hamm
lebenden Menschen - sowohl von den Akteuren der
Ordnungsbestrebungen und Sittenzucht als auch von
den betroffenen Gemeindemitgliedern.


INFO

Dienstag, 3. März 2009, 19.00 Uhr
Stadtarchiv, Gustav-Heinemann-Str. 10, 59069 Hamm,
A1UG.004, Eintritt kostenlos

Veranstaltungsdaten:
Datum: Dienstag, 3. März 2009, 19.00 Uhr
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10,
59069 Hamm
Tel.: 02381 / 17-5850
E-Mail: stadtarchiv at stadt.hamm.de

Kontakt:
Ute Knopp
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10
59069 Hamm
Tel.: 02381/17-5860
E-Mail: stadtarchiv at stadt.hamm.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 27 17:49:43 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 27 Feb 2009 17:49:43 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 407, Februar 2009
Message-ID: 49A827B7.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 27.02.2009, 17:44


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 407
Februar 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben, in Auswahl MW]


Als Sturmleitern vor Soests Mauern standen. Die Soester Fehde von 1444
bis 1449 war eine Schicksalsstunde für die Stadt - Neue Schrift über das
Ereignis von Dr. Gerhard Köhn

Platte, Hartmut
Vom Gutshof zum modernen Landsitz. Der traditionsreich Hof Schulze
Pellengahr in Beckum bleibt in neuer Form mit den bäuerlichen Wurzeln
verbunden

Multhaupt, Hermann
Arminius' Gattin Thusnelda lebt als "Tussi" weiter. Die Schatten eines
Sieges: Dier "Hermannschlacht" des Jahres 9. n. Chr. hatte auch eine
Gegenseite

Braukmann, Horst
Intensiver Handel im Mittelalter von Westfalen bis Nowgorod. Die
Hansewege von Soest führten über Schleswig und Lübeck

Köhn, Gerhard
Schritt für Schritt in die moderne Zeit. Das Feuerlöschwesen in Soest
von den Anfängen bis 1945
13. Folge

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.