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From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Jul 1 14:52:23 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 01 Jul 2007 14:52:23 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 367, Juni 2007
Message-ID: 4687BFA7020000E50002202E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 01.07.2007, 14:46


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 367
Juni 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



Seiten in Auswahl [MW]


Braukmann, Horst
Als an der Möhne noch die Wassermühlen klapperten
Rückblick auf unersetzliche Energiequellen: Die Günner Mühle,
Nordwestecke des Ausgleichsbeckens vor der Sperrmauer
Folge 2

Gernert, Wolfgang
Französischer Ehrengast fiel in den Heessener Mühlenkolk
Vor vierzig Jahren wurde die Städtepartnerschaft zwischen Paderborn und Le Mans offiziell besiegelt /
Bei Gruppengegebnungen schlugen auch viele Bürger aus Hamm-Heessen Brücken der Freundschaft
nach Frankreich

Bruns, Regina
Dampfmaschinen und Diesellokomotiven zum Anfassen
Das Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe im Sauerland zeigt Schätze der Technik von einst

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (28)
Dodo Reichsfreiherr zu Innhausen und Knyphausen

Keinemann, Heinz
Mit Pferd und Wagen auf Kipps Hof in Meckingsen
Zeitzeugen berichten aus der direkten Nachkriegszeit nach 1945











From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Jul 1 15:05:33 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 01 Jul 2007 15:05:33 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 3, Teil 1
Message-ID: 4687C2BD020000E500022051@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 28.06.2007, 08:05


SERVICE: TOC

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dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2007, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Augustin-Wibbelt-Gesellschaft. Jahrbuch 22 (2006). Hrsg.: Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e.V., Red.: Dr. Robert Peters, Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster.
K. Knäpper: Betrachtung der Modernisierung in Augustin Wibbelts "De Strunz" und "De Revolution in Lurum" (7). U. Weber: Nöger de Donau an de Ruier ärre me dacht hiät. Zur niederdeutschen Lyrik Siegfried Kessemeiers (29). R. Langhake/E. Schilling: Nachdenkliche Sprachspiele in niederdeutschen Wortgebäuden: Die Lyrik Adolf Cramers (57). R. Peters: Das Schwankmotiv des "Ferkels in der Wiege" bei Ferdinand Zumbroock und Augustin Wibbelt (91). M. Schröder: Grußwort zur Jahrestagung der Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e.V. am Samstag, den 27. Mai 2006, in Stroetmanns Fabrik, Emsdetten (94). E. Schilling: "Keine Zumutung". Die Niederdeutsche Bühne spielt Faust (100). W. Höher: Ehe der Klang verschollen ist: Mundarten im Märkischen Kreis und in den angrenzenden Gebieten. Eine "Dokumentation gesprochener Sprache" (104). R. Wohleb: Dat Unnaosche Platt un de Diphtongeiern-Grens bi de nederdüütschen Mundaorten in'n Kreis Unnao - Das Unnaer Platt und die Grenze der Diphthongierung bei den niederdeutschen Mundarten im Kreis Unna (109). R. Peters: Hannes Demming zum 70. Geburtstag (111). T. Sodmann: Rottendorf-Preis 2006 für Egon Reiche (113). H. Lettink: Rottendorf-Preis 2006 für Egon Reiche (116). J. Macha: Rede zur Verleihung des Karl-Zuhorn-Preises an Dr. Markus Denkler (118). * Buchbesprechungen (123). H. Taubken: Neuerscheinungen zur niederdeutschen Literatur und Sprache Westfalens 2005 (145). * Aus der Gesellschaft (151).

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-31, industriekultur at klartext-verlag.de
2/2007. H.-P. Bärtschi: Industriekultur im Heidiland. Die Schweiz - steinreich und 1966 auch noch industriell führend. K. P. Woker: Kanton Glarus: Industriekultur im Alpenland. P. Baertschi: Genf als Industriestadt. M. van Orsouw: Die Industrieachse Lorze im Kanton Zug. M. Zutter: Industriedenkmalpflege im Kanton Thurgau. B. Meier: Industriekultur an Limmat, Aare und Rhein. P. Abegg: Bally Schönenwerd - Zeugen eines Schuhimperiums. H.-P. Bärtschi: Betrieb mit 112-jährigen Nagelmaschinen gesichert. V. Müller: Gießereihallen der Georg Fischer AG in Schaffhausen gerettet. H.-P. Bärtschi: Industriedenkmalpflege in der Schweiz: alarmierend! B. Kleiner: Ein Schweizer Elektrizitätspionier in Deutschland - Ursprung der GAH Heidelberg. M. Gaigalat: Panzermotor für die Blumenpflege. Kl. Röttcher: Deutsche Wasserhistorische Gesellschaft feiert Jubiläum. H.-P. Bärtschi: Das Projekt ISIS für Zürich - der am stärksten industrialisierte Kanton. F. Bluhm: Auf dem Präsentierteller. Das Europäische Industriemuseum für Porzellan in Selb, Bayern. F. Bluhm: Der fünfte Ring: die "Rennpappe". Das August Horch Museum in Zwickau, Sachsen. F. Bluhm: Von Menschen und Maschinen. Das Museum der Arbeit in Hamburg. F. Bluhm: Ein Heim für Innovationen. Das Twents Technikmuseum HEIM in Hengelo, Niederlande. E. Bergstein: Große Eisenerzlager haben die Geschichte der Mittelmeer-Insel Elba bestimmt. F. Lange: Von Böhmen nach Wien: der Schwarzenbergische Schwemmkanal. B. Kuntzsch: Bilder eines Lebens: Zwischen Elbe und Industrie. Der Hamburger Maler Adolf Wriggers (1896-1984). E. Bergstein: Entlang der Wasserkraft: Textilfabriken an der Zschopau. A. Oehlke: Dreckschleuder wird zum Industriemuseum: das Kulturzentrum Gazi-Technopolis in Athen. O. Puffahrt: Vom Verschwinden einer alten Kulturtechnik: Rieselwiesen als Landschaftsdenkmale. Chr. Oboth: Dampfbahnen in Patagonien: Vom Verkehrsmittel zur Touristenattraktion. S. Bardua: Der Hamburger Hauptbahnhof ist 100 Jahre alt - sein Konzept ist unverändert modern.

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.: Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de, E-Mail: info at nrw-stiftung.de
1/2007. R. J. Günther: Das Weg ist das Ziel. Wanderland NRW. G. Matzke-Hajek: Der Bauherr vom Bach. Der Biber breitet sich im Rheinland wieder aus. R. J. Günther: "Grün wie die Wiese". Das Soester Grünsandstein-Museum. R. J. Günther: Geschichte in voller Fahrt. Wuppertaler Tramträume. G. Matzke-Hajek: Tief im Walde. Forsthaus Hohenroth im Siegerland. U. van Jüchems: Baustelle im Maßstab 1:40. Schloss Horst in Gelsenkirchen. G. Matzke-Hajek: Lein, aber fein. Flachsmuseum und Volkstrachtenmuseum im Wegberg-Beeck. L. Schröder: Bei Heine an der längsten Theke der Welt. Mitten in der Düsseldorfer Altstadt. G. Matzke-Hajek: Grünes Band am Wegesrand. Alleen in NRW.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
2/2007. R. Doblies: Siegeszug der Sauna. Experten für gesundes Schwitzen. Fachverband seit 60 Jahren in Bielefeld. M. Zehren: Museum Huelsmann. Die Verpackung zählt. Bielefelder Ausstellung zeigt Kunst auf Plattencovern. M. Zehren. Freilichtmuseen. Es liegt was in der Luft... Ausflüge für alle Sinne - in Detmold und Hagen beginnt die neue Saison. J. Nunes Matias: Stockfisch und "Struwen". Der Karfreitag brachte konfessionelle Unterschiede an den Tag. R. Doblies: Geschichte(n) aus Gernheim. Glas vom Weserufer. * Glas, Fenster, Licht. Fotografien von Berthold Socha. V. Jakob: Barocke Tafelkultur. Vom Glanz edler Pokale. Das Paderborner Glas und die Geschichte der Emder Hütte. M. Schröder: Glasmuseum Alter Hof Herding. Spaziergang mit Folgen. Vor 30 Jahren zogen die zerbrechlichen Schönheiten Lilly Ernsting in ihren Bann. Aus Begeisterung wurde Sammelleidenschaft - und zum Schluss ein ganzes Museum. K. Mark: Lothar Göbel. "Mystisch fängt das Glas das Licht". NRW-Staatspreisträger aus Dortmund. M. Schröder: Glasmusik. Weltruhm dank Verrophon. Der Instrumentenbauer Sascha Reckert trat schon in der Scala auf. M. Schäfer: Bad Driburg. Zurück zu den Wurzeln. 500 Jahre schon währt Bad Driburgs Liebe zum Glas. Noch heute haben in der bekannten Kurstadt international tätige Firmen wie Ritzenhoff & Breker ("Flirt") und Glas Koch ("Leonardo") ihren Sitz. U. van Jüchems: Ritzenhoff/Marsberg. 173 Milchglas-Varianten. Sauerländer Unternehmen liefert Trinkgläser in alle Welt. Kl. Sluka: Graphikmuseum Pablo Picasso. Die "Lebensfreude" kommt. Eine außergewöhnliche Sammlung macht in Westfalen Station: Das "Musée Picasso Antibes" ist von April bis August zu Gast in Münster. Kl. Sluka: skulptur projekte münster 2007. Glockenreine Lovesongs. Die Spannung steigt: Nur noch wenige Wochen, dann eröffnet in Münster die Skulpturenausstellung. Mehrere hunderttausend Besucher aus der ganzen Welt werden zu der international renommierten Kunstschau erwartet. J. P. Wallmann: Gestaltetes Leben. Münster zeigt Porträtfotos von Adolf Clemens. M. Schröder: Helm & Heik. Zwei geniale Gitarreros. Die Mischung stimmt: Zwischen Filmmusik und Comedy. St. Keim: Neubeginn im Ungewissen. Norbert Hilchenbach beginnt im Sommer als Intendant am Theater Hagen. In der Stadt gibt es derweil eine heftige Spardebatte. W. Gödden: Die Schwerkraft der Poesie. Ralf Rothmann stammt zwar nicht aus Westfalen, aber seine Texte haben viel mit der hiesigen Region zu tun. Für seine Ruhr-Romane wurde der Autor vielfach ausgezeichnet. Nun legte er den neuen Erzählband "Rehe am Meer" vor. J. Grywatsch: "Königin der Instrumente". Alle Register gezogen. Neuer Reiseführer erschließt historische Orgeln in Westfalen-Lippe. A. Rossmann: Kulturelle Konkurrenz? Konzerthaus-Monopoly. Erlebt das Ruhrgebiet eine neue kulturelle Gründerzeit? Nach Dortmund und Essen baut jetzt auch Bochum sein eigenes Konzerthaus. M. Zehren: Umspannwerk Recklinghausen. Leben unter Strom. Wie hat die Verbreitung der Elektrizität unseren Alltag verändert? Das "Museum Strom und Leben" in Recklinghausen erzählt ihre spannende Geschichte. W. Morisse: Internationaler Hansetag. Als die englische Krone Dortmund gehörte. Westfälische Kaufleute hatten einst maßgeblichen Anteil an der Gründung der deutschen Hanse. Daran erinnert in diesem Jahr der 27. Internationale Hansetag in Lippstadt. A. Rossmann: Deutsches Aphorismus-Archiv. Hattingen mag starke Sprüche. Umfangreiche Sammlung im Stadtmuseum. V. Jakob: Claire Waldoff. "Raus mit den Männern". Die "Berliner Göre" stammte aus Gelsenkirchen. K. Pottgießer: Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe. Mensch und Dampfkraft. Einblicke in Industrie- und Regionalgeschichte auf 2000 Quadratmetern. R. Doblies: Kult-Limo aus Lage. Lippischer Fabrikant brachte die prickelnde Brause auf den Markt. A. Linke: Bastian Pastewka: Kirschkuchen für den Inspector. Der Comedian über "Neues vom Wixxer" und seine Geburtsstadt Bochum. M. Zehren: Nena. Lieblingslieder. 25 Jahre nach ihrer ersten Single bringt die Sängerin aus Hagen ein neues Album heraus.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
487/2007. R. Marx: Max-Gruenebaum-Stiftung in Cottbus. F.-J. Koch/A. Vogt: Froihjohrsbräuche. Froihere Bräuche in Westfalen. K.-J. Freiherr von Ketteler (*): Über Störmeder Türme.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
5/2007. M. Perrefort: Ein "ganzer Wald von blitzenden Stahlrossen". Vor 110 Jahren wurde am 6. März 1897 die erste Hammer Sportausstellung eröffnet. P. Reding: Ein berühmter Gelehrter kam aus Kamen. Johann Buxtorf, der Humanist, wurde 1564 dort geboren. G. Köpke: Schnickern im Unterholz. Das Rotkehlchen trägt ein Jahreskleid mit "Signalfarbe". H. Multhaupt: Als "Ketzer" Verdammte fanden an der Oberweser eine neue Heimat. Das liebevoll eingerichtete Museum in Gottstreu erzählt die Geschichte und Tradition der Waldenser. H. Thomas: "Wer Glas, Papier und alte Tuten..." Altes Kurparkschild wurde wieder neu aufgestellt. I. von Scheven: Erinnerungsfäden ergeben ein lebensvolles Porträt. Was unsere Leser über Hans Schulz-Allen berichten konnten.
6/2007. H. Thomas: Auch Hamm gehörte zu den "toten Städten". Der erste Großangriff auf Hamm war am 22. April 1944. Neues Buch von A.C. Grayling untersucht Hintergründe des Bombenkriegs. W. Gernert: Bischof Anno pilgerte schon 1175 von Minden nach Santiago de Compostela. Mit dem westfälischen Jakobsweg schließt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe eine Lücke. P. Reding: Ein Kreuzweg für die Abraumhalde. In Waltrop am Rande Westfalens errichteten Mitglieder der KAB sieben Stationen des Leidensweges Jesu aus alten Stahlplatten. U. Kunz: Das "blaue Wunder" von Ahlen. Der Wasserturm wurde 1915 bis 1917 für die Zeche "Westfalen" gebaut.
7/2007. G. Wiesendahl: Der gräfliche Bezirk in der Hammer Altstadt. Die Nutzung des Klosters Marienhof und die Entwicklung der Stadt im Spätmittelalter in der Zeit von 1296 bis 1455. H. W. Krafft: vom "Hasenfenster" bis zum "Hasenpfeffer". Allerlei Geschichten und Abenteuer rund um den Mümmelmann. W. Hinke: Das Relief der Externsteine: Glaubenszeichen aus Stein mit unbezwingbarer Kraft. Christliche Kultstätte aus dem 12. Jahrhundert. A. von Scheven: Orgel in der Pauluskirche mit reicher Klangvielfalt. Restaurierungsarbeiten 2005 gaben interessante Rückblicke auf vergessene Innengestaltungen.
8/2007. H. Thomas: Bomben auf Hamm. Bericht eines Zeitzeugens über den ersten Großangriff auf die Lippestadt am 22. April 1944 (Zweiter Teil). G. Wiesendahl: Vom Hausbrunnen zum Wasserwerk an der Ruhr. Ein Rückblick auf 120 Jahre Wasserversorgung in Hamm seit dem 1. April 1887. R. Kreienfeld: 169 Bergleute kamen untertage ums Lebens. Das schwerste Grubenunglück ihrer Geschichte traf die Zeche Sachsen in Hamm-Heessen am 3. April 1944. G. Wiesendahl: Der gräfliche Bezirk in der Hammer Altstadt. Die Nutzung des Klosters Marienhof und die Stadtentwicklung im Spätmittelalter von 1296 bis 1455 (2. Teil).

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
7/2007. Kl. Luig: Bildmotive aus Bad Waldliesborn - einst und jetzt. J. Schmidt: Von einem alten Hofe in Garfeln auf eine Farm in Amerika. Über die Auswandererfamilie Schroer.
8/2007. M. Morkramer: Die Agitation gegen den evangelischen Charakter. Der "confessionelle Hader" zwischen Katholiken und Protestanten in Lippstadt.
9/2007. U. Grun: Auf den Spuren der Hanse in Rüthen. W. Mues: Ein Haus wird 350 Jahre alt. Ein besonderes Stück Alt-Erwitte am Marktplatz.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880.
361/2007. H. Braukmann: Ritter und Höfe am Ostberg. Urkunden bezeugen die alte Kultur der Herringser Höfe (Schluss). W. Gernert: Bischof Anno pilgerte schon 1175 von Minden nach Santiago de Compostela. Mit dem westfälischen Jakobsweg schließt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe eine Lücke. P. Reding: Ein Kreuzweg für die Abraumhalde. In Waltrop am Rande Westfalens errichteten Mitglieder der KAB sieben Stationen des Leidensweges Jesu aus alten Stahlplatten. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (24): François-Joseph Marquis de Créquy.
362/2007. H. Funke: "Die bleigedeckten Türme sonnten sich..." Der Dichter und Publizist Ferdinand Freiligrath war eng mit der Stadt Soest verbunden. H. Braukmann: Ritter und Höfe am Ostberg. Eine Nachbemerkung zu unserer Artikelserie. H. W. Krafft: Vom "Hasenfenster" bis zum "Hasenpfeffer". Allerlei Geschichten und Abenteuer rund um den Mümmelmann. W. Hinke: Das Relief der Externsteine: Glaubenszeichen aus Stein mit unbezwingbarer Kraft. Christliche Kultstätte aus dem 12. Jahrhundert. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (25): Clemens August von Bayern, Kurfürst und Erzbischof von Köln.
363/2007. U. Gehre: Ein Irrtum der Geologen: Sole statt Kohle. Drei westfälische Heilbäder unter dem Sälzerstern: Bad Waldliesborn, Bad Sassendorf und Bad Westernkotten. G. Wiesendahl: Vom Hausbrunnen zum Wasserwerk an der Ruhr. Ein Rückblick auf 120 Jahre Wasserversorgung in Hamm seit dem 1. April 1887. R. Kreienfeld: 169 Bergleute kamen untertage ums Leben. Das schwerste Grubenunglück ihrer Geschichte traf die Zeche Sachsen in Hamm-Heessen am 3. April 1944. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (25): Clemens August von Bayern, Kurfürst und Erzbischof von Köln (Schluss aus Nr. 362).
364/2007. U. Gehre: Ein Irrtum der Geologen: Sole statt Kohle. Drei westfälische Heilbäder unter dem Sälzerstern: Bad Waldliesborn, Bad Sassendorf und Bad Westernkotten (Schluss). G. Beaugrand: Vom Waschtrockner bis zum Hutbügler. Interessante Sammlung über Energie- und Wasserverbrauchsgeräte erinnert im Hammer Wasserturm an die Nutzung von Wasser, Strom und Gas im Haushalt. * "Goatt maggte de Welt öüt nix". Kinderbibel in sauerländischer Mundart und auf Hochdeutsch. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (26): Ernst Herzog von Bayern, Kurfürst und Erzbischof von Köln. H. Keinemann: Begegnungen in schwerer Zeit. Ein Erlebnis mit Zwangsarbeitern bei Kriegsende 1945.








From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Jul 1 15:06:01 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 01 Jul 2007 15:06:01 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 3, Teil 2
Message-ID: 4687C2D9020000E500022054@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 28.06.2007, 08:05


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
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dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2007, Teil 2


3. Kurkölnisches Sauerland

Attendorn - gestern und heute. Mitteilungsblatt des Vereins für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V. für Geschichte und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V., Hansastraße 4, 57439 Attendorn, Red.: Birgit C. Haberhauer-Kuschel, Wesetalstraße 90, 57439 Attendorn, Tel.: 02722-7473, E-Mail: bchk at hilleke-kuschel.de
29/2007. W. Dollenbacher/E.-M. Nordhus/N. Streibel: Alles hat seine Zeit und nichts ist von Dauer... Entwicklungsperspektiven für einen innenstadtnahen Friedhof. E. Rothäuser: Die Bombardierung Attendorns. B. C. Haberhauer-Kuschel: 100 Jahre Collegium Bernardinum am Nordwall. 120 Jahre Collegium Bernardinum in Attendorn. M. Löcken: Ein bedeutender Neuzugang im Südsauerlandmuseum - Der künstlerische Nachlass des Malers Jupp Steinhoff. M. Jolk: Die Hochzeit zwischen Ferdinand Freiherr v. Fürstenberg und Maria Theresia Freiin v. Westphalen im Jahre 1682. P.Steinbach/A. Schnepper: Vom 10. zum 11. April 1945 in Rieflinghausen. J. Hormes: Erlebnisse aus der Landwirtschaft in Attendorn.

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück e.V., Windthorststraße 14, 57368 Lennestadt.
26/2007. F.-J. Schütte: Eine Ausstellung im Museum der Stadt Lennestadt: Licht und Schatten. Glaube und religiöses Leben im Sauerland 1850 - 1970. U. Schlechtriem: Begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung "Licht und Schatten". W. Beckmann: Zur Lage der Sauerländer Mundarten am Beginn des 3. Jahrtausends. F.-J. Schütte: Plattdeutsche Lebensweisheiten und Sprüche. G. Becker: Grevenbrück. Zur Geschichte eines Kreuzungspunktes alter Fernwege im Sauerland. Der folgenreiche Wohnsitzwechsel eines Edelherrn. Th. Steinhof: Unter dem Himmel. G. Decker: Eine Kompanie erholt sich in Grevenbrück. * Erinnerungen an das Kriegsende in Grevenbrück. H. Kümhof: Tod, Begräbnis und Umbettung eines gefallenen Soldaten. B. Greitemann: Vertreibung: Von Mittelwalde nach Grevenbrück. M. Kuhr: Skizzen aus meinem Naturtagebuch. Chr. Gaßner: Hochzeitsbräuche der 50er Jahre. F.-J. Schulte: Grevenbrücker Eisenbahn-Nostalgie. F.-J. Schütte: 1819: Kronprinz Wilhelm reist durch Grevenbrück. Ein Dokument aus der Schultheißenzeit. W. Stupperich: Vor 80 Jahren: Tragisches Unglück im Grevenbrücker Stadtwald. W. Stupperich: Unsere Heimat im Spiegel der Presse vor 100 Jahren. Berichte des Sauerländischen Volksblattes aus dem Jahre 1907. W. Stupperich: In Grevenbrück geboren. Goldenes Priesterjubiläum von Domkapitular Theodor Steinhoff. J. u. M. Siepe: In memoriam Margret Schulte. W. Stupperich: 125 Jahre St. Josef-Männerverein in Grevenbrück. W. Stupperich: Heimatchronik Grevenbrück 2006. E. Stens: Rückschau auf die Veranstaltungen und Aktivitäten des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück im Jahr 2006. U. Schlechtriem: Ausflugsziele des Heimat- und Verkehrsvereins im vergangenen Jahr: Museum Wilnsdorf, Papierfabrik Grünewald in Hofolpe.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
1/2007. H. Braukmann: Historische Wassermühlen im Möhnetal. R. Pape: Sachstand PFT im Hochsauerlandkreis. H. Fröhlich: 350 Jahre Sichtigvor, das Jubiläumsjahr geht zu Ende. L. Kuschnik: Kirchenkreis Arnsberg gestern - heute - morgen. D. Aschoff: Ein Drama in Menden. Neues zur Frühgeschichte der Juden in Menden. G. Kröner/M. Polzer: Fertig restauriert: das Denkmal des unbeliebten Paters. W. F. Cordes: Die Jahreszeiten als Hauptmotiv des Karnevalsumzugs von 1908 in Meggen. W. Saure: Einblicke in das Stadt- und Landschaftsbild des 17. Jahrhunderts. Roland Pieper über Carl Ferdinand Fabritius. M. Schmitt: "O alte Burschenherrlichkeit", Teil 2. M. Schaefer: Dem Maler und Kunsterzieher Heinrich Kniffka zum 100. Geburtstag. W. Frank: Langschwänzchen. P. Bürger: Leuteleben und "plattdeutsches Leutegut" im Sauerland. Über ein Projekt aus dem Mundartarchiv des Esloher Museums. F. Niemeier: Hiusputz imme Siuerlanne.

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
1/2007. B. C. Haberhauer-Kuschel: Bündnis für regionale Baukultur. Herbsttagung der Fachstelle Baupflege in Attendorn. M. Wolf: Wenden und das Stift auf dem Berge sowie die Abtei zu Herford - St. Severin zu Wenden. M. Hermanns: Sozial- und Wirtschaftsethiker Wilhelm Weber. Ein Lebensbild. R. Rüenauver: Dr. med. Gertrud Becker. Biographie einer außergewöhnlichen Ärztin. P. Tröster: Heimatarbeit im Kreis Olpe. Ortsarchiv Oberhundem e. V. - Heimatkundlicher Verein für das Kirchspiel. S. Falk: Ortsheimatpflege im Kreis Olpe: Aufgaben und Perspektiven. Zum Thema der Frühjahrsveranstaltung der Kreisheimatpflegerin am 28. April 2007 um 10.00 im Pfarrheim in Helden. M. Vormberg: Ortsheimatpfleger Hartmut P. F. Engel verstorben. R. Kirsch-Stracke: Karl Jung 85 Jahre. H. Grünewald: Das Wetter im Jahr 2006. Beobachtet in Wirme, Gemeinde Kirchhundem. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Oktober 2006 bis 31. Dezember 2006. D. Tröps: Neuerscheinungen des Jahres 2006 (mit Nachträgen aus früheren Jahren).

4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.: 02373/17300.
187/2007. R. Oventrop: Vom "Viehmarket" zum heutigen Wochenmarkt. Der beliebte Iserlohner Markt geht auf den Anfang des 18. Jahrhunderts zurück (2. Teil). * Walter Ewig: Heimatforscher aus Passion. W. Gernert: Bischof Anno pilgerte schon 1175 von Minden nach Santiago de Compostela. Mit dem westfälischen Jakobsweg schließt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe eine Lücke. P. Reding: Ein Kreuzweg für die Abraumhalde. In Waltrop am Rande Westfalens errichteten Mitglieder der KAB sieben Stationen des Leidensweges Jesu aus alten Stahlplatten. F. Haarmann: Das Hohe Lied vom Westfälischen Schinken. Als Nationalspeise und Delikatesse stand die geräucherte Kostbarkeit auch in unserer Region in hohem Ansehen. Das Arnsberger "Central-Volksblatt" veröffentlichte vor 111 Jahren eine informative Lobpreisung.
188/2007. A. Fricke: Nur ein Schornsteinstumpf blieb bis heute zurück. Aus der Geschichte der Drahtwalze und des Puddlingswerkes zu Rödinghausen. H. W. Krafft: Vom "Hasenfenster" bis zum "Hasenpfeffer". Allerlei Geschichten und Abenteuer rund um den Mümmelmann. W. Hinke: Das Relief der Externsteine: Glaubenszeichen aus Stein mit unbezwingbarer Kraft. Christliche Kultstätte aus dem 12. Jahrhundert. H. Hildenbrand: Die Zünfte sorgen für Anerkennung und Sicherheit. Schon im 12. Jahrhundert wurde das Handwerk durch Zünfte gegliedert. H. D. Schulz: Ein schneidiger Fahrgast. Eine lustige Episode aus der Postkutschenzeit.
189/2007. E. Dossmann: Die Grafschaft Mark wie aus der Vogelperspektive. Historische Landkarte aus dem Jahr 1614 zeigt weite Gebiete Westfalens auf einen Blick. H. D. Schulz: Harte Strafe für Messerstiche. Ein Hagener Urteil aus dem Jahr 1854. G. Wiesendahl: Vom Hausbrunnen zum Wasserwerk an der Ruhr. Ein Rückblick auf 120 Jahre Wasserversorgung in Hamm seit dem 1. April 1887. R. Kreienfeld: 169 Bergleute kamen untertage ums Leben. Das schwerste Grubenunglück ihrer Geschichte traf die Zeche Sachsen in Hamm-Heessen am 3. April 1944. H. Hildenbrand: Die Zünfte sorgten für Anerkennung und Sicherheit. Schon im 12. Jahrh. wurde das Handwerk durch Zünfte gegliedert. A. Fricke: Nur ein Schornsteinstumpf blieb zurück. Aus der Geschichte der Drahtwalze und des Puddlingswerks zu Rödinghausen (Schluss). * Johann Hermann Kissing: Unternehmer und Industriepionier.
190/2007. A. Fricke: Alte Kunsttradition von der Romanik bis zum Barock. H. D. Schulz: Stimmt der Name "Breiter Acker" wirklich? Missverständisse bei der Erstellung des "Urkatasters". G. Beaugrand: Vom Waschtrockner bis zum Hutbügler. Interessante Sammlung über Energie- und Wasserverbrauchsgeräte erinnert im Hammer Wasserturm an die Nutzung von Wasser, Strom und Gas im Haushalt. * "Goatt maggte de Welt öüt nix". Kinderbibel in sauerländischer Mundart und auf Hochdeutsch. H. Hildenbrand: Die Zünfte sorgen für Anerkennung und Sicherheit. Schon im 12. Jahrh. wurde das Handwerk durch Zünfte gegliedert. * Das einfache Leben meiner Großmutter. Eine Erinnerung zum Muttertag von Maria Grünwald.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
4/2007. R. Wetzig: Der Hof Kersting in Pillingsen. W. Felka: SEPIA 14: In zwanzig Jahren hundert Kunstwerke. I. Kischa: Das Frühlings-Mädchen / Wiosenna dziewczyna. A. Ferber: 30 Jahre "Interessengruppe Schiffsmodell" Iserlohn.
5/2007. W. Felka: Zur Wiedereröffnung des Wehrgangs von Schloß Hohenlimburg. * Ulrich Kordt zum Gedenken. * Stellungnahme zur Namendeutung "Altena" in "Hohenlimburger Heimatblätter", Ausgabe 8/2006. H. Matthieu: Michel im Döörnbusch. F. Rose: Der fremde Geistliche in St. Vincenz.

Meinhardus. Meinerzhagener Heimatblätter. Heimatverein Meinerzhagen e.V., Postfach 1242, 58528 Meinerzhagen.
1/2004. K.-H. Bartsch: Auswanderer. Chr. Voswinkel: Brief des Lehrers Bonner zu Hardenberg. St. Schildchen: Das Leben des Robert Lück. * Chronik (01.01.04 - 30.06.04). * Heimatverein in eigener Sache. * Ausblick auf das Jahr 2007.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
1/2007. * NSG Felsenmeer. H. Potrafki: Meine Flucht aus Ostpreußen (2). R. Engel/P. Kramme: Abschied der Bundeswehr von der Stadt Hemer (23. Januar 2007). E. Voß: Kleine Heimatchronik 4. Quartal 2006.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Postfach 1322, 58242 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
2/2007. M. Michalko: Voerder Ehrennachtwächter 2007: Günter Bioly. H. Hirscherberg: Der Meininghauser Haferkasten. * Milspe - Voerder Zeitung 18. Juni 1938, Kirmestrubel 1938. H. Grell: Ennepetaler Heimatbrief 1970. H. Jellinghaus: Päulken was en rächten Donnerkiel. H. Busse: Dä Fahrradtour. * Aus dem Liederbuch "Westfalensang". B. Tiegs: Wiedersehen mit Cousin Gerhard. A. Stiepermann: Bergische Koffitafel.

5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051 Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail: kreisheimatverein at kreis-herford.de
60/2007. A. Kröger: Das Ende der Zweifel. Herzog Widukind liegt in Engers Stiftskirche - glaubt jetzt auch die Wissenschaft. H. bei der Wieden: Elisabeth und die Philosophen. Wie eine Herforder Äbtissin zur Briefpartnerin bedeutender Denker wurde. * Der Kirschbaum in Nachbars Garten. Geschichten aus einer Zeit, als die Menschen noch auf Bäume kletterten. Chr. Mörstedt: Frisch gewaschen und abgeschmiert. Der Historische Fahrbericht: Hanomag Henschel F 76 Schnelllaster "Zenzi" von 1970. Chr. Laue: Ein scheinbar unscheinbares Haus. Was alte Akten über das Anwesen Komturstraße 22 verraten. Bald kommt der Abbruchbagger. E. Möller: Die Baumrinde als Zeitzeuge. Als Taschenmesser noch zur Ausstattung eines jeden Jungen gehörten. Chr. Mörstedt: Kühe brüllten auf Gleis 110. Wie der Betriebsarbeiter Cäsar Pospischil an der Löhner Bahn zum Melker wurde. Chr. Mörstedt: Der Blechdosenbrief im Dielenboden. Was Schüler am Herforder Wilhelmsplatz vor 55 Jahren schrieben, als dort neues Parkett verlegt wurde.

6. Münsterland

Jahresgeschichtsheft 2007. Hrsg.: Heimatverein Nordkirchen e.V., Arbeitskreis Heimat- und Familiengeschichtsforschung, Erhard Huppert, Ostlandstraße 8, 59394 Nordkirchen, Tel.: 02596/2318.
* Arbeitskreis "Heimatgeschichtsforschung" feierte Jubiläum. P. Wiegand: Pfarrkirche St. Pankratius in Südkirchen. H. Schlutius: Johann von Morrien. Ein Nordkirchener Kriegsunternehmer im 17. Jahrhundert. Th. Steinkuhl (* 1965): Spartakus in Südkiärken! J. Flemming: Der Ruhrkampf 1920. H. Kersting: Der Überfall auf Pastor Kerkhoff 1914. * Alte Ansichten von Nordkirchen. P. Wiegand: Skurrile Begebenheiten aus Südkirchen. B. Steinkuhl: To de Aopstellung von ussen Handwerkerbaum. L. Hanke: Flucht und Vertreibung, Teil 2. G. Naber: Der Brand auf dem Gehöft Große Böckmann. H. Kersting: Die Baumeister des Schlosses Nordkirchen. * Fünf Meter Zeitgeschichte. Antonius Perdun übergibt sein umfangreiches Archiv an den Heimatverein. H. Kersting: Was war vor 10, 20 oder 30 Jahren. Th. Steinkuhl (* 1965): Spartakus in Südkirchen! (in Hochdeutsch).

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
4/2007. H. Queckenstedt: Der tragische Tod des Osnabrücker Bischofs Demann. Keine Stunde nach der Weihe starb er an einem Herzinfarkt.
5/2007. J. Niemer: Europäische Einflüsse in Nordkirchen. Pictorius ließ sich von fremden Stilelementen leiten.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
87/2007. M. Schröder: "Heimat" im Wandel der Zeit...? Ehemalige Mitbürger antworten in Briefen zum Thema Heimat. * Was bedeutet verlorene Heimat? Heimatbund-Vorstandsmitglied Helmut Rauer berichtet. * Ehrung beim Neujahrsempfang. Stadt würdigt ehrenamtliches Engagement. L. Beckjunker: Ein erfolgreiches Jahr. Der Heimatbund blickt zurück auf 2006. * Man erinnert sich: Als Missionar im "Reich der Mitte". Pater Kintrup schrieb an die "Liudger-Gruppe" der KJG Herz Jesu.

Rheine - gestern heute morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine. Hrsg.: Stadt Rheine. Redaktionskreis "Rheine - gestern heute morgen" c/o Stadtarchiv Rheine, Marktstraße 12, 48431 Rheine, Tel.: 05971/92030, E-Mail: stadtarchiv at rheine.de
1/2007. F. Greiwe: Ein Wort vorweg. Th. Henke: Vom Heimattiergarten zum Naturzoo. A. Johann: Der Naturzoo Rheine - heute und morgen. H. Röttger: Zooschulbesuch - ein ganz besonderer Unterricht. H. Röttger: Lernort Naturzoo. P. Nienhaus: Menschen im Naturzoo. Kl. Dyckhoff: Vorstandsmitglieder in Verein und Stiftung. O. Pötter: Rheineruut: Tiergarten - schön, schön.
2/2007. J. Plagemann: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rheine. A. Oehlke: Anfänge des Feuerlöschwesens in Rheine. A. Oehlke: Feuerwehrtechnik anno dazumal aus Rheine. A. Oehlke: Die ersten Jahre der Freiwilligen Feuerwehr Rheine. A. Oehlke: Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Rheine. A. Oehlke: Vom Tuten und Blasen. Kurzer Abriss der Entwicklung akustischer Warnsysteme in Rheine. A. Oehlke: Flagschiffe von einst ... O. Pötter: So kann et gaohn bi de Feuerwehr. W. Stegemeyer: Betriebsfeuerwehr der Firma Spinnerei und Weberei Hermann Kümpers Rheine Walshagen. A. Oehlke: Feuerwehr und Bombenkrieg. W. Stegemeyer: Die HJ-Feuerwehr 1939 bis 1945. G. Gerling: Bombennächte in Rheine. A. Oehlke: Die Feuerwehr braucht ein eigenes Haus (1). A. Oehlke: Der schwere Neuanfang nach dem Kriege. * Jeder fängt mal klein an. Fahrzeugausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Rheine von 1947 - 1982. J. Häcker: Von Krankentransport, Brandschutz und Notfallrettung. A. Oehlke: Die Feuerwehr braucht ein eigenes Haus (2). R. Maybaum: 15 Jahre als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Rheine - ein Fazit. A. Oehlke: Die Feuerwehr braucht ein eigenes Haus (3). J. Plagemann: Strukturen, Ausgaben und Zielstellungen. Anforderungen an eine moderne Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften. A. Oehlke: Die Feuerwehr braucht ein eigenes Haus (4). J. Plagemann: ... Spitzentechnologie von heute. Aktuelle Fahrzeugausstattung der Freiwilligen Feuerwehr in Rheine. Th. Richters: Die Jugendfeuerwehr Rheine. R. Henrichmann: Die Feuerwehrtaucher der Feuerwehr Rheine. W. Stegemeyer: Archivgruppe. F.-J. Lücke/P. Knue: Chronik 1982 - 2007. * Die Wehrführer von der Gründung bis heute. * Dienststellenleiter der Feuer- und Rettungswache. * Hauptamtliche Kräfte der Feuer- und Rettungswache. * Löschzug Rheine links der Ems. * Löschzug Rheine rechts der Ems. * Ehrenabteilung.







From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Jul 1 15:04:43 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 01 Jul 2007 15:04:43 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2007, Heft 3, Teil 3
Message-ID: 4687C28B020000E50002204E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 28.06.2007, 08:05


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2007, Teil 3


7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de
5/2007. M. Köllner: Wie der "Lahmeschnieder" zu seinem Namen kam. Zur Entwicklung und Bedeutung der Haus-, Hof- und Familiennamen im Delbrücker Land.

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg. u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad Driburg, Tel.: 05253/931176, E-Mail: info at eggegebirgsverein.de
258/2007. * Vor 75 Jahren starb am 7. März 1932 im Alter von 64 Jahren der "Eggepater Beda". G. Schütze: Museum im Kornhaus - Deutsches Sackmuseum in Nieheim. * Preisverleihung vom Fotowettbewerb des Naturparks Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald. L. Kappe: Wanderweg des Jahres 2007. * Vier neue Qualitätswanderwege in Deutschland. H. Hoffmann: Der Blick über den Tellerrand. "Wie macht's eigentlich der Nachbar?" L. Kappe: Neue Wegbeschreibung "EggeTouren". B. Hagelüken: Ehrenmalfeier 2006. B. Hagelüken: Wanderwarte tagten in der EGV-Hütte in Kleinenberg. B. Hagelüken: Herbstmitgliederversammlung in Altenbeken. K. Mügge: Neue Jugendwarte bei der DWJ Bad Driburg. K. Mügge: Gemeinsame Veranstaltungen der DWJ im EGV. B. Hagelüken: Mit der Wanderjugend ohne Eltern in die Ferien. R. Mügge: 30 Jahre "Frauenabend". E. Potrawa: Schutzhütte am Struckstein in Steinheim wieder instand gesetzt. R. Koch: Stimmungsvolle Dreikönigsfeier in Altenbeken. * "Es war im Böhmerwald". A. Peters: Zur Heideblüte in die Senne. G. Voß: Abteilung Kirchborchen auf dem Wanderweg der Deutschen Einheit (WDE). B. Hagelüken: Herbstfahrt EGV und Soldatenkameradschaft nach Ostfriesland. A. Lauterbach: Wandern im Tal der roten Traube. F. Luksch/L. Kappe: Wanderfahrt der Abteilung Riesel nach Südböhmen. E. Potrawa: 30 Jahre Heimatverein Steinheim e.V. K.-H. Kaiser: Auf dem Rothaarstein - Extrem. H. Niehage: Das Wetter 2006.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
54/2007. U. Fröhlich/J. Hanewinkel: Güter auf die Bahn! Die Bedeutung des Eisenbahn-Güterverkehrs für die Lippspringer Wirtschaft. W. Hagemann. Die alte Lippspringer Schützenbruderschaft. H. W. Kusserow: Eine kleine Chronik der Familie Kusserow, Teil 2: 25 Jahre in Bad Lippspringe. Unsere Höhen und Tiefen.

Ossendorfer Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27, 34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert at t-online.de
2/2007 (Sonderausgabe). W. Kuhne. 325 Jahre Schützen in Ossendorf. Festvortrag am 30. Mai 1982 auf dem Sportplatz in Ossendorf. * Festprogramm zur 300 Jahrfeier Schützenverein Ossendorf im Jahre 1957. * Festprogramm zur 325 Jahrfeier Schützenverein Ossendorf im Jahre 1982. * Fürstbischof Dietrich Adolf von der Reck. * Schützenbruderschaft.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
133/2007. H. Sprenger: "Im Auftrag des Führers". Die Dokumentation der Malereien in der Bürener Jesuitenkirche 1943. In memoriam Julius Halewicz. M. Witt-Stuhr/B. Wiedmann/S. Spiong: Verscharrt und vergessen - Die Toten vom Stadelhof. K. Weber: Der Erbauer des Schlosses zu Wehrden. Fürstbischof Reichsfreiherr Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht im Spiegel der Droste-Ballade "Der Fundator". P. Gülle: Vogel des Jahres 2007: Der Turmfalke (falco tinnunculus). M. Koch: Tief eingeschnitten in den Untergrund: Spuren des Hellweges bei Höxter. Bericht über ein Projekt an der Fachhochschule in Höxter. Kl. Hohmann: Denkmalpflege auf dem Ostfriedhof in Paderborn. B. Meyer: Das "Moorloch" im Rauschfeld. Wie die Bodenbewertung Thüle zu etwas Besonderem macht. A. Fischer: Schützen, pflegen, informieren - Aus dem Alltag der Biologischen Station im Südkreis Paderborn.

8. Ruhrgebiet

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
1/2007. Th. Schilp: Lesen und Schreiben in der mittelalterlichen Stadt Dortmund. G. E. Sollbach: Volksbildung im Deutschen Kaiserreich und in der Zeit der Weimarer Republik - Ideologie und Praxis. G. Unverferth: Häuser für Bücher und Menschen. Architektur und Geschichte der Dortmunder Bibliotheksgebäude. A. Klotzbücher: Gründung und Entwicklung der Dortmunder Stadtbibliothek unter ihrem ersten Direktor Erich Schulz (1907-1941). J. A. Pfeiffer: Das Westfälische Handschriftenarchiv, die Handschriftenabteilung der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. A. Klotzbücher: ".... die Stadt- und Landesbibliothek ideel und materiell fördern". Zur Geschichte der Vereinigung von Freunden der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. H. Bohrmann: Die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund im Nationalsozialismus. M. Sollbach-Papeler: "Ein Feuerwerk, wie es Dortmund noch nie gesehen hatte". Die NS-Bücherverbrennung im Frühjahr 1933. A. Klotzbücher: "Bücherschrank für jedermann". Fritz Hüser und die Stadtbücherei Dortmund in den Jahren 1945 bis 1973. H. Palm: Fritz-Hüser-Institut für deutsche und ausländische Arbeiterliteratur. G. Toepser-Ziegert: Lesen bildet - Zeitunglesen auch. U. Moeske: Das Buch als Datenbank. G. Ruppelt: "Das letzte Buch". Prognosen über die Zukunft des Bücherlesens. P. Grübner: Zweigbibliotheken: Kultur- und Bildungsorte in den Stadtbezirken. K. Dascher: Vorlesepaten für Kinder: Eine Initiative der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. P. Skromny: Neue Literatur zur Dortmunder Stadtgeschichte.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
2/2007. * Aus der Siedlungsgeschichte zwischen Emscher und Ardey. Fortsetzung: Die Berghofer Straße.

9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
24.03.2007. St. Göbel: Fürst Hyacinth als "enfant terrible". Geleit für den Fürsten. Prügel für die Pferde vor 300 Jahren in Aachen. * Kein Kreuzweg am Kreuzberg. Sturmschäden blockieren Karfreitagstradition. * Abschied vom alten Brauhaus. Abriss des historischen Sudhauses für ein neues Konzept.
31.03.2007. * "Achtes Metall" im Zinkwalzwerk. Saisonstart im Westfälischen Museum für Handwerk und Technik. * Westfälische Geschichte per E-Mail. Service für Museen, Studenten und Heimatfreunde. * Neanderthaler als Besuchermagnet. Erfolgreiche Ausstellungen von Urmenschen.
07.04.2007. * Bilder zwischen Kitsch und Kunst. Osterausstellung zeigt historische Gruß- und Glückwunschkarten. * Historischer Aktenbestand. * "Christus als Wegbegleiter". Wegekreuz am Rhein-Weser-Turm geplant. * Kulinarische Osterbräuche in Westfalen. Historie althergebrachter Traditionen aufgetischt.
14.04.2007. * Kulturelle Identität erhalten. Bedeutung des Denkmalschutzes skizziert. Bauliches Erbe schützen. * Zeitgeschichtliches Filmdokument. "Eisenwald" schildert südwestfälische Lebens- und Arbeitswelt.
21.04.2007. * Die Kaiserlinde als Baumpatient. Zum Kindelsbergjubiläum therapiert. 134 Jahre alt. * Flurnamenatlas für Hügel und Wasserläufe. Was haben "Nacken" und "Haar" mit Berg und Tal zu tun? * Finanzhilfe für Sauerlandmuseum. Umbau mit 590 000 Euro unterstützt.
28.04.2007. E. Isenberg: Ein Stück vom Himmel. Ausmalung der Dahlbrucher Kirche 1930 und 2007. * Sturmschäden beseitigt. Kindelsberg gerüstet. * Müllabfuhr im Jahre 1897. * Straßenverkehr um 1928.
05.05.2007. * Zwölf Ratskannen Wein zum Empfang. Als Melanchthon 1543 die Stadt Siegen besuchte. * Siegener Lohmühle 1311 erwähnt.
19.05.2007. E. Krämer: Freskenfragmente erinnern an die Bauzeit. Herren von Wilnsdorf und das Patronat an der Laurentiuskirche in Ferndorf. * Stierkämpfe im Siegerland. Arena auf dem Haardter Berg in Weidenau. H. Klappert: Emm Rohestand on dah d'rheim.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe.
1/2007. * Zur Geschichte des Wittgensteiner Heimatvereins. H. F. Petry: Der Park am Schloss Berleburg. T. Radenbach: Das vor- und frühgeschichtliche Wegenetz im Raume Wittgenstein und den angrenzenden Regionen. H.-B. Spies: Die Grafschaft Wittgenstein im größten vollendeten deutschsprachigen Lexikon (1748). J. Burkhardt: Das Schulheft des Birkelbacher Förstersohns Johann Philipp Knoche aus dem Jahr 1731. * Berichte der Ortsheimatvereine. E. Linke: Werner Schmidt *.

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke, Archiv für Heimat- und Familienkunde, Hintere Straße 40, 32676 Lügde.
1/2007. M. Willeke: Jahreschronik 2006. * In Erinnerung: Karl Arthur Goldacker * 20. März 1917 * 15. März 2007.
M. Willeke: 1882 - 2007. 125 Jahre Kirchenchor St. Cäcilia Lügde.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
4/2007. S. Burmeier: Kriegsende in Augustdorf. Erinnerungen von Frieda Burmeier, geb. Erfkamp. W. Haun: Alarm an jedem Tag. Ein Dokument aus der Zeit des Kriegsendes in Bad Salzuflen. E. Meier: De Baum ess iuse Fründ. M. Sieker: Lippischer Heimatbund vor Ort. Fachstelle Baugestaltung und Denkmalpflege tagte in Leopoldshöhe. Chr. Brand: Fachwerkbau in Deutschland. Anmerkungen zu einem Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Großmann in Lemgo. D. Tornede: Tagestour um Schlangen. Wanderung zwischen Senne, Teutoburger Wald und Eggegebirge. Cl. Gröger: Von Fischen und Angelfreunden. Folge 6 (letzte Folge): Wer darf angeln. R. Springhorn: 240 Millionen Jahre. Fossilien-Sonderausstellung: Lernen im Museum Heidelbeck. K. Banghard: Römer und Germanen. Saisoneröffnung im Freilichtmuseum Oerlinghausen. M. Granados: Menschen - Masken - Bilder. Saisoneröffnung in Schwalenberg.
5-6/2007. J. Schwabedissen: Segen für Lippe. Über einen Brief Paul Gerhardts an Gräfin Maria Magdalene zur Lippe. W.-D. Schmelter: "Louise Bergemann aus dem Lippeschen". Lipperin als Missionarin in Indien. A. Lange: Das Wahrzeichen Lemgos. Verein Alt Lemgo unterstützt Sanierung der Kirche St. Nicolai. U. Wicke: Der Heimatverein Istrup. Ein traditionsreicher Ortsverein stellt sich vor. H. Süllwold: Der Almenaerberg. Eine Heimatbetrachtung aus dem Extertal. B. Joergens: 60 Jahre Lippe in Nordrhein-Westfalen. Historische Ausstellung im Staatsarchiv Detmold. M. Granados: Kunstsommer in Schwalenberg. Sommer 2007 mit hochkarätigen Ausstellungen und Events. V. Scheef: 90 Jahre Künstlerbund. "Querschnitt 07" - Jubiläumsausstellung im Lippischen Landesmuseum. N. Arnold: Engagement für den FriedWald. Positive Bilanz nach den ersten drei Jahren.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
308/2007. D. Tornede: Wanderung rund um Schlangen, Kohlstädt und Oesterholz. H. Wiemann: Aus der Geschichte des Acetylenlichtes, Teil 4. G. Hilgerdenaar: Elektrizität in Schlangen. * Trafoturmstation und Umgebung - Geschichte voller Spannung.

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
1/2007. Th. Stöllner/M. Reindel: Vorspanische Goldgewinnung im Bereich von Palpa-Nasca? Bericht über eine einwöchige Projektionskampagne an der Südküste Perus. W. Reininghaus: Kurfürstliche Bergbeamte contra Stadt Marsberg im Januar 1600. Die Hintergründe eines bergrechtlichen Grundsatzstreits im Herzogtum Westfalen. G. Röbke: Die Verkokung brasilianischer Kohlen in Bienenkorböfen zur Herstellung von Gießereikoks.

Beiträge zur westfälischen Familienforschung, 63./64. Bd. 2005/2006. Hrsg. im Auftrag der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung von Jörg Wunschhofer, Münster: Aschendorff-Verlag, 2007. ISBN 978-3-402-13885-4.
C. Loefke u.a.: Mumperow. Meier zu Isselhorst - Meier zu Schledebrück - Meier zu Hollen (7). J. Ossenbrink: Das Amt und der Meierhof zu Isselhorst (9). C. Loefke u.a.: Mumperogge - Mumperow - Mumpro (29). J. Ossenbrink: Meier zu Schledebrück (205). C. Loefke/J. Ossenbrink: Schledebrück - Schletbrügge - Schlebrügge (235). J. Ossenbrink: Meier zu Hollen (303). * Abkürzungs-, Quellen- und Literaturverzeichnis (345). C. Loefke/A. Goldkuhle: Goldkuhle (363). C. Loefke: Bürgerliche Nachkommen Graf Conrads V. von Rietberg (1426-1472) (413). A. Hanschmidt: Kommunikantenlisten aus der Stadt Rietberg (1755) und aus den Kirchspielen Mastholte, Neuenkirchen und Verl in der Grafschaft Rietberg (1769) (465). H. J. Warnecke: Nachruf Clemens Steinbicker * 22.8.1920 * 24.02.2005 (523). C. Loefke: Bibliographie Clemens Steinbicker (524). * Buchbesprechungen (541). C. Loefke: Zeitschriftenschau (551). Mitteilungen der Geschäftsstelle (569).

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Internet: www.igbauernhaus.de
2/2007. W. Dörfler: Von Krugwirten und Leinenhändlern. 19. Tagung der AG Haus- und Gefügeforschung im LWL-Freilichtmuseum Detmold am 16.-18. März 2007. U. Klages: Beobachtungen bei einem Spaziergang durch Lüchtringen, Kreis Höxter. G. Kühnast: 400 Jahre friesische Keramik - Fries Aardewerk. F. Dütting/L. Schramme: Fachschüler erhalten Speicher. Historisches Speichergebäude wird Schulgebäude.

Mitteilungen. Hrsg.: Friedrich-Kiel-Gesellschaft e.V, Ithstr. 20, 31863 Coppenbrügge, Tel.: 05156/1637, E-Mail: info at Friedrich-Kiel-Gesellschaft.de, Internet: www.friedrich-kiel-gesellschaft.de, Red.: Peter Pfeil.
31/2006. P. Pfeil: Jahresbericht 2006. P. Pfeil: Werkaufführungen. A. Helfrich: Große Mendelssohn-Nacht. Die Evangelische Kreuzkirche Bonn erinnerte an ihr bedeutendes musikalisches Erbe. * Mitteilungen. P. Pfeil: Klassik-Wunsch-Sendungen der Rundfunksender.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet: www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
1/2007. I. Schröder: Das Hamburgische Wörterbuch - kulturelles Gedächtnis der Stadt. H.-G. Schmitz: Laudatio auf Pastor Karl-Emil Schade. M. Brümmer: Plattdütsch Land mit Zombie. B. Bullerdiek: Falko, de Footballfan. J. Kastendieck: Christa Heise-Batt ton söbentigsten.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 2 11:38:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jul 2007 11:38:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das letzte amerikanische Wildpferd,
Pferdemuseum Muenster
Message-ID: 4688E3CE020000D60003523A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Dr. Christoph Esch"
Datum: 02.07.2007, 10:40


AKTUELL

Das letzte amerikanische Wildpferd

Mit dem "Exponat des Monats" gewährt das Westfälische
Pferdemuseum seinen Besuchern Einblicke in seine seit 15 Jahren
aufgebaute Sammlung. Zu Beginn eines jeden Monats werden
ausgesuchte Stücke in einer Vitrine im Museumsshop präsentiert.

Das Exponat des Monats Juli 2007 ist der versteinerte Schädel
eines eiszeitlichen Pferdes. Mit einem Stockmaß um 1,50 m hatte
es etwa die Größe eines modernen Arabers, wenn auch mit einem
etwas korpulenteren Körperbau. Es graste gegen Ende der letzten
Eiszeit vor etwa 8-10.000 Jahren im heutigen Kalifornien, in
einem hügeligen Gelände, das unter dem Namen Beverly Hills
berühmt werden sollte. Am Fuß dieser Hügel lauerte eine tödliche
Gefahr, die auch unserem Pferd zum Verhängnis werden sollte: die
Asphaltsümpfe von La Brea. Hier tritt bis heute zähflüssiger
Asphalt aus tieferen Erdschichten an die Oberfläche. Kaum ein
Tier, das in diese klebrige Masse geriet, konnte sich daraus
befreien. Es versank und die Überreste versteinerten im Lauf der
Jahrtausende. Heute liegen die Asphaltgruben der "Rancho La
Brea" mitten in Los Angeles im Hancock Park mit dem "George C.
Page Museum". Über eine Million versteinerte Wirbeltiere wurden
bisher aus dem Asphalt ausgegraben, darunter ungewöhnlich viele
Raubtiere, die wohl von den hilflos im Teer steckenden
Beutetieren angelockt wurden und dann selber darin umkamen. Zu
den Funden gehört neben einer kleineren Pferdeart auch "unser"
Equus occidentalis, das "Westliche Pferd", das in ganz
Nordamerika beheimatet war. Es war die letzte amerikanische
Pferdeart, denn gegen Ende der Eiszeit starben alle echten
Pferde auf diesem Kontinent - in ihrer Urheimat - aus. Erst die
spanischen Konquistadoren brachten im 16. Jahrhundert wieder
Pferde in die Neue Welt, von denen einige ausrissen und
verwilderten. Von diesen Erobererpferden stammen die
amerikanischen Mustangs ab.

Leihgabe: Staatliches Museum für Naturkunde, Karlsruhe


INFO

Dr. Christoph Esch
Westfälisches Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster
Sentruper Str. 311
48161 Münster
E-Mail: info at pferdemuseum.de
URL: www.pferdemuseum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 2 11:49:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jul 2007 11:49:49 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Mai/Juni 2007
Message-ID: 4688E65E020000D60003524C@lwlgwia.itz.lwl.org

SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
100. Jahrgang Nr. 5/6
Mai/Juni 2007
ISSN: 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]


S. 137f.
Schwabedissen, Jochen
Segen für Lippe

S. 138ff.
Schmetter, Wolf-Dieter
"Louise Bergemann aus dem Lippeschen"

S. 142f.
Lange, Andreas
Das Wahrzeichen Lemgos

S. 148ff.
Süllwold, Heinz
Der Almenaerberg

S. 154-156
Wiesekopsieker, Stefan
Rezension

S. 162f.
Joergens, Bettina
60 Jahre Lippe in Nordrhein-Westfalen

S. 164f.
Granados, Mayarí
Kunstsommer in Schwalenberg

S. 166
Annon.
Gedruckt, gepresst, gewachsen
Ausstellung zu Kräutern und Heilpflanzen im
Weserrenaissance-Museum

S. 168f.
Scheef, Vera
90 Jahre Künstlerbund






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 3 11:20:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Jul 2007 11:20:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spurensuche in NS-Tatorten Zwinger und Villa ten
Hompel, 08.07.2007, Muenster
Message-ID: 468A30E8020000D600035373@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 03.07.2007, 10:50


AKTUELL

Spurensuche in NS-Tatorten Zwinger und Villa ten Hompel
Projekttag am Sonntag, 8. Juli / Thema "Zwangsarbeit und Gestapo"

Das Thema "Zwangsarbeit und Gestapo" steht im Mittelpunkt eines
Projekttages am Sonntag, 8. Juli, zu dem das Stadtmuseum und die
Villa ten Hompel in den Zwinger an der Promenade und den
Geschichtsort am Kaiser-Wilhelm-Ring 28 einladen. Anlass ist die
Ausstellung "Der Zwinger in Münster - Bollwerk, Kunstwerk,
Mahnmal" im Stadtmuseum.

Der Projekttag ist eine Einladung, sich bei Führungen und in
Gesprächen an authentischen Täterorten auf Spurensuche zu
begeben. Alle Interessierten können daran teilnehmen, eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Vordergrund steht ein
düsteres Kapitel aus den Jahren 1944/45, als der Zwinger
Gefängnis der Geheimen Staatspolizei war und die Villa ten
Hompel als Schaltzentrale der Ordnungspolizei diente. Damals
wurden vor allem Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter von der
Gestapo im Zwinger gefangen gehalten und hingerichtet.

Der Projekttag beginnt um 10 Uhr im Stadtmuseum an der
Salzstraße mit einer Führung durch die Ausstellung "Der
Zwinger". Es schließt sich ein Rundgang durch den Zwinger selbst
an, dann geht es weiter in die Villa ten Hompel. Nach einer
abschließenden Diskussion endet das Programm um 15.30 Uhr
(Teilnahmegebühr 6 Euro, ermäßigt 5 Euro).


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: (0)2 51/4 92-45 03
Fax: (0)2 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 492-71 01
Fax: 0251 492-79 18
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 3 11:22:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Jul 2007 11:22:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Markus Harzenetter ist neuer Leiter
der LWL-Denkmalpflege
Message-ID: 468A3160020000D600035376@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.07.2007, 13:42


AKTUELL

Markus Harzenetter ist neuer Leiter der LWL-Denkmalpflege

Dr. Markus Harzenetter hat am Montag (02.07.) seinen Dienst als
oberster Denkmalpfleger beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) angetreten: LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und
Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe überreichten ihm jetzt die
Ernennungsurkunde. Der 41-jährige geborene Memminger, der seit
fast 15 Jahren in der Denkmalpflege und tätig ist, war bisher in
leitender Funktion beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
in München. Beim LWL tritt der verheiratete Vater von zwei
Kindern die Nachfolge von Prof. Dr. Eberhard Grunsky an, der
2006 als Leiter des LWL-Amtes für Denkmalpflege in den Ruhestand
gegangen war.

Harzenetter hat in Bamberg Kunstgeschichte, Neuere und Neueste
Geschichte sowie Denkmalpflege studiert. Nach Promotion im Fach
Kunstgeschichte 1992 und Stationen in zwei fränkischen Museen
wechselte er 1994 zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege,
wo er ein Volontariat absolvierte. Nach fünfjähriger Tätigkeit
als Leiter der Abteilung Denkmalpflege bei der Stadt Regensburg,
kehrte er im Jahr 2000 zurück ins Bayerische Landesamt für
Denkmalpflege, um ab 2003 als Referatsleiter die Bayerische
Denkmalliste zu betreuen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 3 11:28:45 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Jul 2007 11:28:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: The Eugenics of Otmar Freiherr von
Verschuer 1920-1968, 12.07.2007, Muenster
Message-ID: 468A32ED020000D60003538B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 03.07.2007, 09:47
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: "Between Church and State. The Eugenics of Otmar
Freiherr von Verschuer, 1920-1968"
Referentin: Prof. Sheila F. Weiss, Clarkson University, Potsdam,
N.Y., USA, (auf englisch)
Moderation: Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer, WWU Münster
Donnerstag, 12. Juli 2007, 20.00 Uhr

Otmar Freiherr von Verschuer (1896-1969) war 1927-1935
Abteilungsleiter am Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) für
Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik, 1935-1942 Prof.
an der Universität Frankfurt, 1942-1948 Direktor des KWI für
Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik, seit 1951 o.
Prof. für Humangenetik an der Universität Münster. Von Verschuer
war führender Erbforscher in den 1920er Jahren, Doktorvater
Mengeles 1938 und brachte es 1954 zum Dekan der Medizinischen
Fakultät in Münster.

Sheila F. Weiss, Historikerin, lehrt Geschichte an der Clarkson
University in Potsdam, New York. Sie hat im Rahmen des
Forschungsprogramms "Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft
im Nationalsozialismus" geforscht zu: Was war
"nationalsozialistisch" an der Eugenik im Dritten Reich?:
Rassenhygiene unter dem Hakenkreuz an Kaiser-Wilhelm-Instituten
- Ein komparativer Ansatz / Auslandspolitik der Wissenschaftler
am Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche
Erblehre und Eugenik.

Eine Kooperationsveranstaltung des Geschichtsorest "Villa ten
Hompel" mit der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster.


INFO

Ort:
Geschichtsort "Villa ten Hompel"
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
URL: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/index.html

Zeit:
Donnerstag, 12. Juli 2007, 20.00 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 3 11:43:25 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Jul 2007 11:43:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungstermine der LWL aktuell 03/2007
Message-ID: 468A365D020000D600035397@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marc-Stefan Andres"
Datum: 02.07.2007, 18:36


AKTUELL

Ausstellungstermine der LWL aktuell 03/2007:


- Bocholt: "100 Jahre Herding - Textilkunst und Museumsvisionen",
ab 19. August im LWL-Industriemuseum Textilmuseum Bocholt,
02871 216110

- Bochum: Im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover: "Prometheus.
Feuer im Revier", Farbfotografien des Essener Fotografen Manfred
Vollmer, bis 15. Juli. "Ruhr-Polen. Polen und Deutsche im
Ruhrgebiet von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart", ab 19. August,
0234 6100-874

- Dalheim: "Westfälische Klosterkultur im Barock", ab dem 23.
Mai im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, 05292 9319224

- Detmold: "Mach mich schön", Porträtfotografien, bis 31.
Oktober im LWL-Freilichtmuseum Detmold, 05231 706-113

- Dortmund: Im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV: "Silesia
Viva - Bergmännische Laienkunst aus Oberschlesien", bis 26.
August. "Stille Welten. Photografische Werke von Rainer
Gaertner", bis 19. August, 0231 6961-111

- Hagen: Verlockungen. Die Kultur der Frisur, bis 31. Oktober im
LWL-Freilichtmuseum Hagen, 02331 78070

- Haltern: "Luxus & Dekadenz. Römisches Leben am Golf von
Neapel", ab 16. August im LWL-Römermuseum Haltern, 02364 9376-0

- Herne: "Otto Kramp, Bilder vom Rhein-Herne-Kanal", bis zum 29.
August im LWL-Museum für Archäologie, 02323 94628-0

- Lüdinghausen: "Wetter", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, ab 22. Juli im Münsterlandmuseum Burg
Vischering, 02591 799012

- Lage: "Das Glück fliegt in der Luft - Zur Geschichte des
Brieftaubensports in Westfalen", bis 23. September im
LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage. "Weißes Gold: Arbeiter-Fotos
und Festtagsporzellan", bis 23. September im LWL-Industriemuseum
Ziegelei Lage, 05232 9490-0

- Lemgo: "Die Ferne im Blick", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, bis 29. Juli im Städtischen Museum Lemgo,
05261 213463

- Minden-Lübbecke: Im Mindener Museum für Geschichte, Landes-
und Volkskunde: "Wetter", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, bis 15. Juli. "Die Ferne im Blick", eine
Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes, ab 4. August, 0571
9724010

- Münster: skulptur projekte münster 07, bis 30. September im
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und im Stadtraum
Münster, 0251 5907-01

- Petershagen: "Ich integriere mich ja von frühmorgens bis
spätabends" - eine Fotoausstellug von Gertraud Strohm-Katzer und
Hermine Oberbrück, bis 5. August im LWL-Industriemuseum
Glashütte Gernheim, 05707 9311-0

- Recklinghausen: "Schiff-ART", eine Ausstellung des
Künstlerbundes Castrop-Rauxel/Kreis Recklinghausen in
Kooperation mit dem Verband Bildender Künstler
Niederbayern/Passau, bis 30. September im LWL-Industriemuseum
Altes Schiffshebewerk Henrichenburg, 02363 9707-0

- Werne: "Festliche Reise um die Welt", eine Wanderausstellung
des LWL-Museumsamtes, vom 1. Juli bis 19. August im
Karl-Pollender-Stadtmuseum, 02389 71537






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 4 11:25:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Jul 2007 11:25:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gesucht: Skulpturen von Elisabet Ney aus
dem "Drei-Frauen-Museum"
Message-ID: 468B83B0020000D600035468@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 04.07.2007, 10:02


AKTUELL

Gesucht: Skulpturen von Elisabet Ney aus dem
"Drei-Frauen-Museum"
Stadtmuseum bittet Bürgerschaft um Mithilfe /
Wer hat Informationen über ehemaliges Museum?

Wer weiß etwas über den Verbleib von Arbeiten der aus Münster
stammenden Bildhauerin Elisabet Ney (1833-1907)? Vor allem die
Werke Neys aus dem ehemaligen "Drei-Frauen-Museum" in Münster
interessieren das Stadtmuseum, das für 2008 eine
Ney-Retrospektive plant.

Die herausragende Künstlerin ist in Deutschland - anders als in
den USA - nur noch wenig bekannt. Das Stadtmuseum Münster hat
sich die Wiederentdeckung dieser ungewöhnlichen Frau, die
weltweit als eine der ersten Bildhauerinnen von ihrem Schaffen
leben konnte, zur Aufgabe gemacht. Es bemüht sich, in Münster
belegte, aber heute verschollene Skulpturen Neys aufzuspüren.

Im Zentrum der Suche stehen Werke aus dem "Drei-Frauen-Museum".
Dieses städtische Museum im Obergeschoss der ehemaligen
Johanniterkommende an der Bergstraße wurde am 6. Januar 1932 zu
Ehren von drei bedeutender Frauen aus Münster eröffnet: der
Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, der Fürstin Amalie von
Gallitzin und der Bildhauerin Elisabet Ney.

Ney wurde ein Raum gewidmet, dessen besonderer Blickfang die
Knabengruppe Sursum war, das Hauptwerk der Künstlerin. Die
ausgestellten Objekte stammten zumeist von Privatsammlern. In
der zweiten Hälfte der 1930er-Jahre verschwinden die Kunstwerke
aus der Öffentlichkeit und zum 31. August 1938 kündigte die
Stadt das Mietverhältnis mit der fürstlichen Verwaltung
Bentheim-Steinfurt, Eigentümer der Johanniterkommende.

Wann und wie das Elisabet-Ney-Zimmer geräumt wurde, ist nicht
mehr bekannt. Auch über die Rückführung von Objekten zu ihren
Besitzern lässt sich keine gesicherte Aussage treffen. Von
vielen Skulpturen verliert sich die Spur. Das Stadtmuseum bittet
alle um Hinweise, die etwas über den Verbleib der Arbeiten -
etwa der Knabengruppe Sursum oder der Garibaldi-Büste - wissen
oder Informationen über das "Drei-Frauen-Museum" haben.
Ansprechpartnerin: Dr. Edda Baußmann, Tel. 4 92-45 15.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 4 11:46:16 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Jul 2007 11:46:16 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Dokumentation zur Ausstellung "Zwangsarbeiterinnen
der NS-Zeit in Lippstadt" veroeffentlicht
Message-ID: 468B8888020000D600035479@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 03.07.2007, 17:11


LITERATUR

Schwierige Spurensuche
Dokumentation zur Ausstellung "Zwangsarbeiterinnen der
NS-Zeit in Lippstadt" veröffentlicht

Da Frauen und ihre Arbeits- und Lebensbedingungen in der
offiziellen Geschichtsschreibung allzu oft vergessen werden,
gründete sich im Mai 2003 der Arbeitskreis "Frauengeschichte in
Lippstadt". Frauen aus Lippstadt treffen sich einmal im Monat
und recherchieren, wie Frauen in vergangenen Zeiten in Lippstadt
gelebt haben. Begleitet wird der Arbeitskreis vom Stadtarchiv
und der Gleichstellungsstelle der Stadt Lippstadt.

In einem ersten Projekt befasste sich der Arbeitskreis mit den
vor allem aus Osteuropa stammenden Zwangsarbeiterinnen der
NS-Zeit in Lippstadt. Zahlreiche Briefe Betroffener liegen im
Archiv vor. Sie bildeten den Ausgangspunkt für die Beschäftigung
mit dem Thema.

Um Schicksale von Zwangsarbeiterinnen zu dokumentieren, hat sich
der Arbeitskreis Frauengeschichte vor Ort auf Spurensuche
begeben und dazu Akten durchgesehen, Gespräche mit
Zeitzeugen/innen geführt, auf dem Friedhof recherchiert und
vieles mehr. Das Ergebnis wurde im März/April 2006 in einer
Ausstellung im Stadtarchiv der Öffentlichkeit vorgestellt.
Zahlreiche Einzelbesucher/innen und Gruppen ließen sich bei
Führungen von den Mitgliedern des Arbeitskreises Einzelheiten
und Hintergründe erläutern. Die Gespräche und Diskussionen haben
gezeigt, dass ein großes Interesse an dem Thema besteht.

Deshalb hat der Arbeitskreis eine Dokumentation mit Texten und
Bildern erstellt. Auch wenn sie über das in der Ausstellung
Gezeigte hinausgeht, so kann auch sie nur eine Auswahl aus dem
vorliegenden Material bieten. Weiteres ist im Stadtarchiv
jederzeit einzusehen. Der Arbeitskreis Frauengeschichte möchte
sich ausdrücklich bei den Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die
zur Erstellung der Ausstellung und der Dokumentation durch
zahlreiche Informationen, Hinweise, Dokumente beigetragen haben.
Durch viele teilweise auch sehr persönliche Schilderungen konnte
die Ausstellung sowie die Dokumentation diesen Umfang annehmen.
Es sind auch weiterhin jederzeit Hinweise von Zeitzeugen/innen
willkommen. Ebenso freut sich der Arbeitskreis über weitere
Dokumente zur Thematik.


INFO

Die Dokumentation ist im Stadtarchiv, Soeststraße 8, sowie in
der Buchhandlung Egner, Geiststraße 1, für 5 Euro erhältlich.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 4 11:48:40 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Jul 2007 11:48:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bild und Klang im Zeitalter der Industrialisierung,
05.07.2007, Dortmund
Message-ID: 468B8918020000D60003547C@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieninfo"
Datum: 03.07.2007, 14:39


AKTUELL

Bild und Klang im Zeitalter der Industrialisierung

In der Vorlesungsreihe "Bild und Klang" werden die Besucher in
diesem Semester regelmäßig ins Zeitalter der Industrialisierung
entführt. Am kommenden Donnerstag (5. Juli) dreht sich in der
Reinoldikirche alles um "Das Neue im Alten - das Alte im Neuen".

Mit dem Thema des Abends wird das lange 19. Jahrhundert mit all
seinen Spannungen erlebbar. Die Werks- und Montagehallen -
gigantische Konstruktionen aus Stahl, Stein und Glas - wurden
als die Kathedralen der Arbeit bezeichnet. Sie sind Ausdruck des
Glaubens an den Fortschritt, Zeugen einer Aufbruchstimmung und
Zukunftseuphorie. Zum Teil im gleichen Atemzug, zum Teil mit
zeitlicher Verzögerung beginnen die bürgerlichen
Führungsschichten, sich auf das "Alte" zu besinnen; neben dem
vom Wirtschaftsleben motivierten Fortschrittsglauben ist eine
Historisierung der Mentalitäten zu konstatieren. Am Dortmunder
Beispiel soll die Aufmerksamkeit auf den Austausch der
Honoratioren, die Besinnung des kommunalen Bewusstseins auf das
Mittelalter und die architektonische Neugestaltung der Stadt um
1900 gelenkt werden. Der Abend wird gerahmt von
Musikvorführungen, mit Beispielen von Strawinsky, Débussy, Ravel
und Reger.


INFO

Interessierte sind herzlich eingeladen zu:
Bild und Klang im Zeitalter der Industrialisierung:
"Das Neue im Alten - das Alte im Neuen"
mit Dr. Karl-Peter Ellerbrock, Dr. Klaus Oehl,
Prof. Dr. Thomas Schilp und Prof. Dr. Barbara Welzel
am Donnerstag, dem 5. Juli 2007, um 19.00 Uhr
in der Stadtkirche St. Reinoldi






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 5 11:19:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jul 2007 11:19:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dr. Herbert Poetter ist neuer Leiter des
Staedtischen Heimatmuseums der Stadt Lippstadt
Message-ID: 468CD3B5020000D60003555B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 04.07.2007, 15:47 >>>


AKTUELL

Dr. Herbert Pötter ist neuer Leiter des Städtischen Heimatmuseums

Neuer Leiter des Städtischen Heimatmuseums der Stadt Lippstadt
ist Dr. Herbert Pötter aus Hannover. Pötter wurde in
Hilten/Neuenhaus geboren und studierte an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster Kunstgeschichte, Archäologie sowie
Ur- und Frühgeschichte. Nach seiner Promotion 1994 absolvierte
er zunächst ein Volontariat am Stadtmuseum Münster und wechselte
anschließend an das Niedersächsische Landesmuseum Hannover. Der
43-jährige Kunsthistoriker, der zuletzt als Kurator des
ZeitHauses der Autostadt in Wolfsburg tätig war, tritt seine
Stelle voraussichtlich zum 16. Juli an. Der zukünftige
Museumsleiter ist verheiratet und hat zwei Kinder.


INFO

Städtisches Heimatmuseum Lippstadt
Rathausstraße 13
59555 Lippstadt
Tel.: 02941 / 720891






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 5 11:23:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jul 2007 11:23:22 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Das "Deutsche Konzil" - drei Jahrzehnte danach,
05./06.07.2007, Essen
Message-ID: 468CD4AA020000D60003555E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 04.07.2007, 13:23


KONFERENZ

Das "Deutsche Konzil" - drei Jahrzehnte danach
Zeitzeugen und Historiker im Gespräch
Rückblick auf die Gemeinsame Synode der Bistümer in Deutschland

Um die Veränderungen des kirchlichen Lebens heute nachvollziehen
zu können, lohnt ein Blick zurück. Auf die Würzburger Synode,
die Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik
Deutschland von 1971 bis 1975, blicken daher Historiker und
Theologen bei einer Konferenz im Bischöflichen Priesterseminar
St. Ludgerus der Diözese Essen (5. bis zum 6. Juli 2007), zu der
die Kirchenhistoriker Prof. Dr. Wilhelm Damberg
(Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Dr. Hubert Wolf (Universität
Münster) einladen. Gemeinsam mit Zeitzeugen sollen die
Ereignisse in Würzburg vergegenwärtigt und ihrer historischen
Bedeutung Rechnung getragen werden.

Spannendes Experiment

Rückblickend wurde die Synode auch das "Deutsche Konzil"
genannt: Sie hatte vor allem die Aufgabe, die Rezeption des
Zweiten Vatikanums in Deutschland voranzutreiben. Die Umsetzung
der Konzilsbeschlüsse sollte unter besonderer Beachtung der
veränderten Strukturen und Lebensbedingungen der damaligen
Gesellschaft stattfinden. "Es ist mit Sicherheit ein spannendes
Experiment, Kirchengeschichte als mündliche Traditionsgeschichte
- von Zeitzeugen an Historiker und Theologen weitergegeben -
lebendig werden zu lassen", so Prof. Damberg.

Kardinal Lehmann nimmt teil

Die Konferenz nimmt Vorgeschichte, Struktur und Organisation der
Synode in den Blick, thematisiert Wandlungsprozesse in der
religiösen Sozialisation, die Partizipation der Frauen in der
Kirche allgemein und als Synodale im Besonderen, und die
Stellungnahmen der Würzburger Synode zu Gesellschaft,
Entwicklung und Frieden. Allen Themenfeldern gemeinsam ist dabei
auch die Frage nach der Umsetzung der Synodenbeschlüsse in die
kirchliche Praxis. "Insbesondere freuen wir uns über die große
Resonanz auf unsere Einladungen. Neben 14 Zeitzeugen dürfen wir
auch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl
Kardinal Lehmann, und den Vorsitzenden der
Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Bernhard Vogel, begrüßen",
so Wilhelm Damberg "Durch einen solchen thematischen Überbau ist
für eine Reflexion der sicherlich fruchtbaren Tagungsergebnisse
bestens gesorgt."

Forschergruppe setzte die Schwerpunkte

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Konferenz wurden in
Kooperation mit der interdisziplinär ausgerichteten
DFG-Forschergruppe "Transformation der Religion in der Moderne.
Religion und Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts" gesetzt. Die Konferenz ist Teil des
Forschungsprogramms der Forschergruppe 621, an der seit Oktober
2005 Wissenschaftler aus der katholisch-theologischen und der
evangelisch-theologischen Fakultät sowie
Religionswissenschaftler und Historiker beteiligt sind.


INFO

Prof. Dr. Wilhelm Damberg
Katholisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
44780 Bochum
Tel.: 0234/32-28109
E-Mail: wilhelm.damberg at rub.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 5 11:29:32 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jul 2007 11:29:32 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Die Entdeckung des Ruhrgebietes in der Literatur,
12./13.09.2008, Duisburg
Message-ID: 468CD61C020000D600035573@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.07.2007, 09:08
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Wissenschaftliche Tagung: Die Entdeckung des Ruhrgebietes in
der Literatur
12. und 13. September 2008
Veranstalter: Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der
Arbeitswelt;
Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets und Stadtbibliothek Duisburg

Ort:
LWL-Industriemuseum, Zeche Zollern II/IV,
Grubenweg 5, 44388 Dortmund

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Fritz Hüser (1908-1979)
veranstalten das Fritz-Hüser-Institut, die Stiftung Bibliothek
des Ruhrgebiets in Bochum und die Stadtbibliothek Duisburg vom
12. bis zum 13. September 2008 eine wissenschaftliche Tagung zur
Darstellung des Ruhrgebietes in der Literatur.

Dabei soll es zum einen um die vielfältigen Genres von Literatur
unterschiedlicher Epochen gehen, in denen die Politik,
Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Religion, der Sport, das
Frauenbild u.a.m. behandelt werden; zum anderen geht es um
Querschnittsthemen wie die "Identitätsagenten" (Politiker,
Unternehmer, Journalisten, Verleger, Schriftsteller,
Pfarrer/Pastöre, Zeitungen, Zeitschriften u.a.m.), die das Bild
des Ruhrgebietes in der Innen- und Außenwahrnehmung geprägt
haben, das Verhältnis zwischen Männern und Frauen, die
Markierung der Region durch die Sprache, die Mythen der Macht
und Herkunft, das "pathologisch-pathetische" Bild der
Ruhrgebietsindustrie, die Ambivalenz zwischen großen
Zukunftsentwürfen und rückwärtsgewandter Nostalgie, die
Bedeutung von Sport und Freizeit.


Im einzelnen sind Vorträge zu folgenden Themen besonders
erwünscht:

Die "erste Entdeckung" des industriellen Ruhrgebiets durch die
Literatur im Wilhelminischen Kaiserreich

Reiseführer als "Vorbilder" für die Literatur

Die Verarbeitung der Erfahrungen des Ersten Weltkriegs, des
Zusammenbruchs des Kaiserreichs und der Novemberrevolution im
Ruhrgebiet

Die Kontinuitäten und Brüche in der politischen,
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wirklichkeit des
Ruhrgebiets in der Weimarer Republik - Einblicke von innen und
außen

Soziale Homogenisierung und Instrumentalisierung des Ruhrgebiets
für die Industrie- und Kriegspolitik der NS-Diktatur

Der Zweite Weltkrieg im Ruhrgebiet im Spiegel der Literatur

Die Restauration des Ruhrgebiets im Kontext der
Besatzungspolitik und der Entstehung des Weststaates

Politik und Gesellschaft im Ruhrgebiet zur Zeit des
"Wirtschaftswunders" - eine "zweite Entdeckung"

Warum die "Dortmunder Gruppe 61" gegründet wurde. Die 68er im
Ruhrgebiet?

"Mehr Demokratie wagen" oder weiterhin "die Ruhe an der Ruhr"?
Veränderungen der Politik und der Arbeitswelt im Ruhrgebiet seit
1966/1969

"Strukturwandel" oder Die allmähliche Auflösung der Arbeitswelt
und der sozialen Milieus des Ruhrgebiets in den 1990er Jahren

Die "dritte Entdeckung" des Ruhrgebiets in der
Kriminalliteratur


Die Vorträge sollen im Frühjahr 2009 in einem Tagungsband
veröffentlicht werden.

Bitte senden Sie Ihren Titelvorschlag zusammen mit einem
aussagekräftigen Abstract (2.500 bis 3.000 Zeichen) bis
zum 31. Oktober 2007 an folgende Adresse:

Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt
Hanneliese Palm
Grubenweg 5
44388 Dortmund (Homepage )
E-mail: jpalm at stadtdo.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jul 6 10:23:57 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 06 Jul 2007 10:23:57 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Bilderbuch Deutschland: Die Emscher, WDR 08.07.2007
Message-ID: 468E183D020000E50002262B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 06.07.2007, 10:03


TV/R

Sonntag, 8. Juli 2007
Bilderbuch Deutschland
11 - 11.45 Uhr, WDR Fernsehen

Die Emscher

Wiederholung: 9. Juli, ab 4 Uhr (WDR Fernsehen)

Wohl kein zweites deutsches Gewässer ist der Industrielandschaft so verbunden, so
unterworfen wie dieser Fluss, diese 77 Kilometer von Holzwickede nach Dinslaken, in
deren Einzugsgebiet rund 2,4 Millionen Menschen leben.

Das natürliche Flußbett wurde im Zuge der ökologischen und städtebaulichen Erneuerung
des nördlichen Ruhrgebietes fast überall durch ein Betonbett ersetzt.

Man hat den Flusslauf begradigt, kanalisiert, ja selbst die Mündung verlegt. Der Fluss, in dem
einst Forellen und Hechte schwammen, wurde zum "Köttelbecken" des Reviers. Auch darum ist
die Emscher so einmalig: das Gegenbild zum romantisch verklärten Rhein.

Und doch ist auch die Emscher Spiegel von Träumen und Sehnsüchten. In einer Zeit, da sich
die ganze Region zwischen Rhein und Ruhr - notgedrungen - nicht mehr nur über ihre
industrielle Seite definieren kann und in der Fremdenverkehrswerbung etwa verstärkt
auf den Freizeitwert setzt, tritt auch die Emscher wieder zu Tage, wird renaturiert, zum
Zentrum einer neuen Landschaft zwischen Spaß und Kultur.

Die Emscher passiert den Westfalenpark. Sie fließt unweit des Gelsenkirchener Parkstadions
vorbei (Schalke!) - aber auch an Europas größtem Einkaufszentrum, dem "Centro" in
Oberhausen. Die Emscher war gar Bestandteil der Bundesgartenschau und gibt einem
internationalen Pilotprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen den Namen: dem Emscher
Park, der "Werkstatt für die Zukunft von Industrie-Regionen". Erstmalig in der Geschichte
wird hier systematisch daran gearbeitet, eine von der Industrie verbrauchte Landschaft
von 300 Quadratkilometern nach ökologischen und ästhetischen Kriterien neu zu gestalten.

Der Film von Tilman Jens beschreibt diesen kleinen, selbst an der Mündung gerade einmal
7 Meter breiten Fluss, mit dem sich so viel Geschichte, so viele Zukunftshoffnungen
verknüpfen, der Idyll und Tristesse gleichermaßen verkörpert. Jens und sein Team
reisen von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein. Akteure des Films sind dabei
die Menschen, die mit dem Fluss leben. So unter anderem Taubenzüchter und
Windhund-Besitzer, die Mitglieder des Kleingartenvereins "Emschertal", die
Insassen des Jugendknasts in Meisenhof, dessen Areal die Emscher begrenzt.

Film von Tilman Jens
Erstsendedatum ARD/WDR: 28.12.1997
URL: http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=920990






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jul 6 10:29:37 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 06 Jul 2007 10:29:37 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Der Todestag des Mainzer Bischofs von Ketteler,
13.07.2007
Message-ID: 468E1991020000E500022638@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 06.07.2007, 10:03


TV/R

Freitag, 13. Juli 2007

ZeitZeichen
9.05 - 9.20 Uhr, WDR 5
Der Todestag des Mainzer Bischofs Wilhelm Freiherr von Ketteler
13. Juli 1877

Wiederholung: 13. Juli, ab 11.45 Uhr (WDR 3)

Wilhelm Emanuel von Ketteler, wird 1811 als viertes von neun
Kindern des ehemaligen Landrates Maximilian Friedrich Freiherr
von Ketteler-Harkotten und der Clementine Freifrau von Ketteler
geboren.

Die Familie entstammt altem westfälischem Adel. Sohn Wilhelm
Emanuel gilt als etwas schwierig. Sein aufbrausendes Temperament
sollte ihn bis ins hohe Alter begleiten. Spät entschließt er sich, Priester
zu werden. Eine nicht nur religiös, sondern auch politisch motivierte
Entscheidung gegen den Vormachtsanspruch des preußischen Protestantismus.

1844 zum Priester geweiht wird er nur sechs Jahre später zum
Bischof von Mainz ernannt. Zu diesem Zeitpunkt gilt er bereits
als das soziale Gewissen seiner Kirche. Wie kaum ein anderer
Bischof begreift er die Nöte der "Arbeiterklasse". Der "Arbeiterpfarrer"
wird einer der Gründer der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB)
und einer der Väter der katholischen Soziallehre.

Doch so segensreich diese Aktivitäten sind, ebenso folgenreich ist auch
seine aus der Zeit geborene antisemitische Grundhaltung. Eine schwierige
Persönlichkeit, hier der antisemitische Populist, dort der unerschrockene
Kämpfer für Freiheit und Menschenrechte.

Autor: Günther B. Ginzel

URL: http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=909438 (Zeitzeichen als Podcast)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 6 11:16:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Jul 2007 11:16:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Volksliedarchiv sammelt Lieder aus Westfalen
Message-ID: 468E2478020000D60003569B@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.07.2007, 13:44


AKTUELL

"Im schönsten Wiesengrunde" statt bei den Caprifischern
LWL-Volksliedarchiv sammelt Lieder aus Westfalen

"Komm ein bißchen mit nach Italien, komm ein bißchen mit ans
blaue Meer..." klang es ab 1955 aus vielen bundesdeutschen
Radios. Die Caprifischer, "rote Rosen, rote Lippen, roter Wein
und Italiens blaues Meer" waren in aller Munde und prägten das
Italienimage nachhaltig: Italien war in den 1950er und 60er
Jahren zweifellos das beliebteste Reiseziel der Deutschen im
Ausland. Doch viele Menschen konnten ihren Urlaub nur in der
Heimat verbringen. Mit einem Lied auf den Lippen gingen sie auf
Wanderschaft. Diese Lieder sammelt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) im Westfälischen Volksliedarchiv.

"Wird über Reiseziele gesprochen, so gerät leicht in
Vergessenheit, dass bis in die 1950er Jahren der Urlaub in "Bad
Meingarten" oder auf "Balkonien" sehr viel stärker verbreitet
war als die Italienreise. Angesichts der angespannten
wirtschaftlichen Lage leistete sich noch zu Beginn der 1950er
Jahre nur ein Fünftel der Bevölkerung eine Urlaubsreise. Viele
Menschen waren nach wie vor damit ausgelastet, ihre
Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung und ein Dach über dem
Kopf zu organisieren. Andere hatten sich wirtschaftlich zwar
schon ein wenig konsolidiert, sie maßen aber Luxusgütern wie
z.B. einem Kühlschrank oder einem eigenen Auto größere Bedeutung
bei", erläutert Christiane Cantauw, Geschäftsführerin der
Volkskundlichen Kommission des LWL. Bei einer Umfrage des
Allensbacher Institutes 1955 gaben noch 29 Prozent der Befragten
an, sie hätten in ihrem Leben noch nie eine Urlaubsreise
gemacht.

Teils notgedrungen, teils aber auch aus ehrlicher Überzeugung
begaben sich laut Cantauw viele Zeitgenossen im Urlaub in die
heimische Umgebung, deren Reize sie durchaus wahrnahmen, wie das
Liedgut belegt:

"Ich bin so gern daheim, daheim in meiner stillen Klause. / Wie
klingt es doch dem Herzen wohl, dies liebe traute Wort Zuhause.
/ Und nirgends auf der weiten Welt, bin ich befreit so von
Beschwerden. / Ein braves Weib, ein herzig Kind, das ist mein
Himmel auf der Erde", lautet etwa die erste Strophe eines alten
Volksliedes, das der Tierarzt August Lange aus Bad
Laasphe-Feudingen (Kreis Siegen-Wittgenstein) der
Volkskundlichen Kommission mitgeteilt hat.

Naturbegeisterung drückt sich in einem anderen alten Liedtext
aus: Seht den Himmel wie heiter, / Laub und Blumen und Kräuter,
/ Schmücken Feld und Hain. / Balsam atmen die Weste, / Und im
schattigen Neste, / Girren brütende Vögelein. / Über grünliche
Kiesel, / Rollt der Quelle Geriesel. / Purpur blinkender Schaum.
/ Und die Nachtigall flötet, / Und vom Abend gerötet, / Wiegt
sich spiegelnd der Blütenbaum. / Alles tanzt vor Freude. / Dort
das Reh auf der Heide. / Hier das Lämmchen im Tal, / Vögel hier
im Gebüsche, / Dort im Teiche die Fische. / Tausend Mücken im
Sonnenstrahl."

"Die älteren Liedtexte sprechen eine sehr eindeutige Sprache.
Hier ist nicht von Sonne, Strand und Meer die Rede, sondern von
der heimischen Tier- und Pflanzenwelt", erläutert Cantauw. Die
Begeisterung für die Natur, die die Romantiker geweckt hatten,
hielt nach ihren Angaben bis weit in die 1950er Jahre hin an.
Seit den 1960er Jahren gab es aber kein Halten mehr: Spätestens
jetzt war es nicht mehr der "schöne Wiesengrund", der Emotionen
auslöste, sondern der Sonnenuntergang auf Capri.

Seit neuerer Zeit ist aber wieder ein gegenläufiger Trend zu
beobachten: Deutschland als Reiseziel ist wieder "sexy" wie die
Stern-Redaktion kürzlich feststelle. "Leider können wir diesen
Trend nicht an bestimmten Liedern festmachen, denn nach dem Tod
von Renate Brockpähler, die das Archiv bis 1990 betreut hat,
konnten wir die Liedersammlung im Westfälischen Volksliedarchiv
aus personellen Gründen nicht fortsetzen", bedauert Anne Wolf.
Sie digitalisiert und erschließt derzeit in einem von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt insgesamt
9000 schriftliche Liedbelege und Tonaufnahmen, die zwischen 1900
und 1990 in ganz Westfalen zusammengetragen wurden.


INFO

Weitere Informationen zum Westfälischen Volksliedarchiv erhalten
Interessierte unter: www.westfaelisches-volksliedarchiv.de. oder
montags bis mittwochs bei Anne Wolf unter Tel.: 0251/83-25409.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 6 11:27:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Jul 2007 11:27:29 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Pferdeopfer - Reiterkrieger, bis zum 29.07.2007, Hamm
Message-ID: 468E2721020000D6000356B0@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Georg Eggenstein"
Datum: 04.07.2007, 23:27


AUSSTELLUNG

Pferdeopfer - Reiterkrieger
Fahren und Reiten durch die Jahrtausende
Gustav-Lübcke-Museum Hamm
22.04.2007 - 29.07.2007

Die Sonderausstellung zeigt in einem weiten Bogen eines der
wichtigsten kulturhistorischen Phänomene: die Bedeutung des
Pferdes für den Menschen. Sie unternimmt eine archäologische
Zeitreise zu den Anfängen dieser Beziehung, die von der Zeit um
400.000 v. Chr. bis ins Mittelalter führt. In einer Kooperation
des Focke-Museums/Bremer Landesmuseums, des
Gustav-Lübcke-Museums, Hamm, und des Museum Burg Linn, Krefeld,
wurde dieses große Projekt realisiert. Funde aus einem Rastplatz
steinzeitlicher Jäger zeigen, dass das Pferd über
Hunderttausende von Jahren als Beutetier gejagt wurde. Die in
Schiefer gravierten altsteinzeitlichen Pferdebilder von
Gönnersdorf in der Eifel gehören zu den frühesten Kunstwerken
der Menschheit überhaupt.

In den Mooren um Oldenburg und Osnabrück stießen Archäologen auf
die weltweit ältesten Räder- und Wagenfunde. Hier verliefen auch
die ersten "Straßen" der Vorzeit: kilometerlange hölzerne
Bohlenwege, die seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. ein
Vorwärtskommen in den unwirtlichen Moorregionen ermöglichten.
Für die Germanen der Zeit um und nach Christi Geburt war das
Pferd eines der wichtigsten Kultobjekte, wie zahlreiche
geopferte Skelette belegen. Unheimlich ist ein Fund aus
Krefeld-Gellep. Dort wurde noch im 14. Jahrhundert ein
Pferdekopf mit Hals auf eine Stange gespießt, um als
"Wasserdämon" einem drohenden Hochwasser entgegen zu wirken.

Über seine kultische und militärische Bedeutung hinaus
entwickelte sich das Pferd bald zum Statussymbol.
Internationalen Rang besitzt das Zaumzeug des Fürsten von
Krefeld-Gellep aus der Zeit um 530. Sein mit goldenen Beschlägen
und Edelsteinen besetzter Zügel ist absolut einzigartig. Es ist
ein besonderes Privileg, das Original in der Sonderausstellung
zeigen zu können. Den chronologischen Abschluss der Zeitreise
bilden aufwändige Prunkgeschirre und kostbare Medaillons der
festlich geschmückten Schlachtrosse aus der Ritterzeit des 12.
bis 14. Jahrhunderts. Besonders hervorzuheben sind entsprechende
Funde aus mittelalterlichen Burgen auf dem Gebiet der Stadt Hamm
(Burg Mark, Homburg) sowie aus den Hellweg-Ausgrabungen bei
Paderborn-Balhorn; sie werden in der Ausstellung erstmals in
einem überregionalen Rahmen vorgestellt. Das Begleitbuch zur
Ausstellung, 240 Seiten, 220 Abbildungen, kann zum Preis von 22
€ im Museum bezogen werden.


INFO

Susanne Birker M.A.
Dr. Georg Eggenstein
Gustav-Lübcke-Museum
Neue Bahnhofstr. 9
59065 Hamm
02381/175701
Öffnungszeiten: DI-SO, 10-18 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 9 11:23:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jul 2007 11:23:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Freitag der 13. gilt seit 50 Jahren als Pechtag
Message-ID: 46921AA5020000D6000358AB@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.07.2007, 10:02


AKTUELL

Freitag der 13. gilt seit 50 Jahren als Pechtag

"Nicht daran denken", "auf keinen Fall autofahren" oder "am
besten erst gar nicht aufstehen". Mit diesen Strategien
versuchen am kommenden Freitag abergläubische Zeitgenossen über
den Tag zu kommen. Denn dieser Freitag fällt auf den 13. Dr.
Christiane Cantauw, Volkskundlerin beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in Münster, hat sich mit der Frage
beschäftigt, warum so viele Menschen sich vor dem Freitag, den
13. fürchten.

Schon einzelne Wochentage für sich gelten als Glücks- oder
Pechtage: "Die Bedeutung, die ein bestimmter Wochentag für die
Menschen innerhalb einer Region hatte, war jedoch sehr
unterschiedlich: So galt der Freitag noch um 1930 im nördlichen
Deutschland als Glückstag, der sich besonders zum Heiraten
eignete. In der Mitte und im Süden Deutschlands glaubte man
dahingegen eher an die Unglück verheißende Wirkung dieses
Wochentags", weiß Cantauw. Übrigens sollen auch Napoleon und
Bismarck an die Unglück verheißende Wirkung des Freitags
geglaubt haben: Napoleon hat keine Schlacht an einem Freitag
geschlagen und Bismarck an diesem Tag keinen Vertrag
geschlossen.

Der Grund für den Glauben, dass einzelne Tage ein größeres
Glücks- oder Unglückspotential hätten als andere, liegt
wahrscheinlich bei dem Phänomen der "verworfenen Tage". "Dies
waren Tage, die besonders viel Unglück bringen sollten. Sie
werden in zahlreichen mittelalterlichen Handschriften erwähnt
und wurden bis ins 20. Jahrhundert hinein überliefert, wobei
sich die Bedeutung einzelner Tage im Laufe der Jahrhunderte
durchaus auch umkehren konnte", erklärt die Expertin der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen.

Der Glaube an eine Zahlen-Symbolik ist noch älter: Bereits die
frühen Hochkulturen kannten ein ausgefeiltes Rechensystem. In
jedem Zahlensystem sind einige Zahlen unweigerlich wichtiger als
andere: Beim Dezimalsystem (wie wir es heute verwenden) ist es
die zehn und beim Zwölfersystem eben die zwölf, die
dementsprechend eine besondere Bedeutung hat: Es gibt zwölf
Monate, zwölf Apostel, zwölf Tierkreiszeichen und das
Zwölf-Götter-Regiment der Griechen und Römer. "Die Dreizehn
überschreitet das geschlossene Zwölfersystem und ist als
Primzahl nur durch eins und sich selbst teilbar, schon dadurch
kommt ihr eine besondere Bedeutung zu. Deshalb wird ihr eine
überschreitende Kraft nachgesagt, die durchaus nicht immer
negativ sein muss", sagt Cantauw. So gelte die 13 in der
jüdischen Tradition als eine ausgesprochene Glückszahl und als
ein Symbol Gottes, weil sie über die zwölf regiere. Bei den
Forschungen zum Atlas der deutschen Volkskunde in den 1930er
Jahren habe sich herausgestellt, dass die 13 als Unglückszahl
zwar weithin bekannt war, dass es aber auch zahlreiche Belege
gäbe, in denen die 13 als Glückzahl bezeichnet wurde, so die
LWL-Volkskundlerin weiter.

"Interessanterweise wurden die Wochentage und die Zahlen lange
Zeit unabhängig von einander als glücksbringend oder vom Pech
bedroht betrachtet. Erst in den 1950er Jahren begann man diese
beiden Vorstellungswelten zu verknüpfen", hat Cantauw
beobachtet.

Viele Ereignisse erhalten im Nachhinein eine ganz andere
Bedeutung, wenn man sie unter dem Gesichtspunkt einer
Zahlenmystik betrachtet. So startete die gescheiterte
Raumfahrtmission Apollo 13 ausgerechnet um 13.13 Uhr Houstener
Zeit. Außerdem enthielten angeblich viele Namens- oder
Zeitangaben bei dieser Weltraummission die Zahl 13 - direkt oder
als Quersumme.

Alles Zufall? "Leider spielt uns in Hinblick auf Freitag, den
13. auch unsere Psyche oft einen Streich. Im festen Glauben an
unser Unglück verhalten wir uns unsicherer: Die Kaffeetasse
fällt vom Tisch, das hundert Mal geglückte Einparkmanöver endet
in unschönen Schrammen oder das Faxgerät schickt einen Brief an
die falsche Nummer. Die sich selbst erfüllende Prophezeihung
(self fulfilling prophecy) macht es wahrscheinlich, dass das
Unglück, dass wir heraufziehen sehen auch wirklich eintritt -
wenn wir nur fest daran glauben", so Cantauw.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 9 11:24:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jul 2007 11:24:54 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2007/23-25
Message-ID: 46921B06020000D6000358AE@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.03.2007, 08:53


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungslisten Nr. 2007-23-25 für den Zeitraum vom
09.06.2007 bis zum 29.06.2007 mit insgesamt 42 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 9 11:34:25 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jul 2007 11:34:25 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Ennepetaler Forschungen, Heft 14
Message-ID: 46921D41020000D6000358C3@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Hans Hermann Pöpsel"
Datum: 07.07.2007, 08:57


SERVICE: TOC

Ennepetaler Forschungen
Heft 14
Hg: Arbeitskreis Ennepetaler Stadtgeschichte e.V.



S. 5-16
Pöpsel, Hans Hermann
Spuren aus acht Jahrzehnten "Verkehrsverein"

S. 17-32
Pflüger, Heinz
Begebenheiten aus der Geschichte der Ennepetaler Straßenbahnen

S. 33-42
Giesick, Karl-Heinz
Kinos und Filmtheater in Ennepetal

S. 43-46
Der bisherige Inhalt der "Ennepetaler Forschungen"






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jul 10 10:30:43 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 10 Jul 2007 10:30:43 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Ferien der E-Mailing-Liste "Westfaelische
Geschichte" 16.07.-17.08.2007
Message-ID: 46935FD3020000E5000229BF@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 27.07.2006, 11:37


PORTAL: Ferien der E-Mailing-Liste


Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte",

in der Zeit vom 16.07.-17.08.2007 befindet sich Ihre
E-Mailing-Liste in den Sommerferien. Alle Beiträge, die uns
in dieser Zeit erreichen, werden erst nach dem
19.08.2007 verschickt. Terminlich gebundene Beiträge
senden Sie bitte nur ein, wenn das Datum nach dem
22.08.2007 liegt.

Wir hoffen, dass Sie in den letzten Monaten die E-Mails, die
wir an Sie verschickt haben, mit Gewinn gelesen und genutzt
haben. Über Ihre Rückmeldungen und Anregungen zur
Weiterentwicklung der Liste, die inzwischen 1.029 Mitglieder
zählt, würden wir uns sehr freuen.

Für Ihr Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen
möchten wir uns sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Wir
wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen viele schöne
Sommertage!


Ihre
Moderatoren
Marcus Weidner
Alexander Schmidt








From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 10 11:43:20 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jul 2007 11:43:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fritz Linde Gedenkwoche, 23.07.-29.07.2007, Kierspe
Message-ID: 469370D8020000D6000359F9@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Ulrich Finke"
Datum: 09.07.2007, 23:52


AKTUELL

Kierspe, Märkischer Kreis:
Fritz Linde Gedenkwoche

Zum Anlass des 125. Geburtstages von Heimatdichter Fritz Linde
am 26.7.1882 ( gestorben: 19.12.1935) veranstaltet der
Heimatverein Kierspe e.V. eine "Fritz Linde Gedenkwoche":

In der Zeit vom
23.7. - 27.7. Sparkasse Kierspe Meinerzhagen, Hauptstelle
Kierspe: Ausstellung: 125 Jahre Fritz Linde - sein Leben in
Bildern und Texten seine direkten und indirekten
Veröffentlichungen von seiner Arbeit als Maschineneinrichter u
nd Landwirt bis zu seinen sportlichen Höhepunkten. Bekannte
Werke: "in der Lechterstunne", "Durch Hien und Strücke" ,
"Hiärkelmai", Theaterstücke für Sportveranstaltungen.

29.7.: 11 Uhr Forum Gesamtschule vor der Treppe zur Bibliothek:
Fritz Linde Jedermann-Gedenkwanderung Es werden Stationen seines
Lebens erwandert und erläutert.
29.7. 12:30Uhr Mittagsrast im Schleiper Hammer
29.7. 13:30Uhr Gedichte und Geschichten von Fritz Lindes werden
durch den Plattdeutschen Kreis vorgetragen. Hierzu sind auch
Nichtwanderer eingeladen.

Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von
Heimatverein und SGV.

Die Wanderung wird wahrscheinlich Ernst-Walter Schmidt leiten -
Vorträge gibt es u.a.von Frau Nolte und Frau Bremicker.

Sein sehr bekanntes Gedicht "Fierobend" beginnt mit:

Im Duorpe schlött de Kiarkenuhr
Spann af, maak Fierobend , Buer!


INFO

Ulrich Finke
Ortsheimatpfleger Kierspe
Eichenweg 16
58566 Kierspe
am besten über:
E-Mail: ulrich1finke at aol.com






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 10 11:46:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jul 2007 11:46:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats Juli: Ein "engelsgleiches" Bild
Message-ID: 4693717D020000D6000359FD@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.07.2007, 14:08 >>>


AKTUELL

Kunstwerk des Monats Juli: Ein "engelsgleiches" Bild

Als Kunstwerk des Monats März präsentiert der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster einen Höhepunkt der Sammlung: Guido
Renis Gemälde "Die heilige Margarethe" von 1606/07 ist eines der
wenigen Werke des berühmten Malers aus Bologna, die sich
überhaupt in deutschen Museen befinden.

Das Gemälde stellt die frühchristliche Märtyrerin Margarethe dar,
die aufgrund ihres Glaubens zum Tode verurteilt wurde. Im
Kerker wird sie von Dämonen bedroht, kann diese aber aufgrund
ihrer Glaubensstärke überwinden Das Gemälde thematisiert nicht
das Martyrium der Heiligen, sondern die Stärke ihrer Gottesliebe
und ist damit repräsentativ für die gefühlsbetonte Kunst der
Gegenreformation.

Der aus Bologna stammende Maler Guido Reni (1575-1642) gehörte
zu den berühmtesten und erfolgreichsten Künstlern seiner Zeit:
Als Hofkünstler der Borghese war er einer der wichtigsten Maler
Roms. Seine Zeitgenossen verehrten seine Werke als
"engelsgleich" und liebten ihre Anmut und zarte Farbigkeit. Die
Darstellung der schönen Heiligen ist repräsentativ für sein
Gesamtwerk und führt dem: Betrachter die Glaubensinhalte dieser
Zeit lebendig vor Augen.


INFO

Guido Reni "Heilige Margarethe", 1606/07
Öl auf Leinwand, 93 x 76 cm,
LWL- Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte,
Dauerleihgabe der Bundesrepublik Deutschland






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 10 11:51:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jul 2007 11:51:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: The Eugenics of Otmar Freiherr von Verschuer,
12.07.2007, Muenster
Message-ID: 469372C3020000D600035A11@lwlgwia.itz.lwl.org

Von "Pressestelle"
Datum: 10.07.2007, 10:49


AKTUELL

die amerikanische Historikerin Prof. Dr. Scheila F. Weiss von
der Clarkson University hält sich zur Zeit als
Gastwissenschaftlerin an der Universität Münster auf. Zu ihren
Forschungsschwerpunkten gehört die deutsche Eugenik und
Rassenhygiene in der Zeit des Nationalsozialismus.

Aktuell arbeitet Frau Prof. Weiss an einer Biografie von Prof.
Dr. Otmar Freiherr von Verschuer (1896 - 1969), der von 1951 bis
zu seiner Emeritierung Professor für Humangenetik und Direktor
des Instituts für Humangenetik an der Medizinischen Fakultät der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster war. Vorher war er am
Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre
und Eugenik in Berlin-Dahlem und am Institut für erbbiologische
Forschung der Universität Frankfurt/Main tätig. Hier promovierte
unter anderem der spätere KZ-Arzt Josef Mengele bei
ihm.

Prof. Dr. Sheila Weiss hält

am Donnerstag, 12. Juli 2007, um 20 Uhr
im "Geschichtsort Villa ten Hompel",
Kaiser-Wilhelm-Ring 28, 48145 Münster,

einen Vortrag über das Thema "Between Church and State.
The Eugenics of Otmar Freiherr von Verschuer, 1920 - 1968"
Darin gibt sie einen Einblick in ihre bisherigen Recherchen und
Forschungsergebnisse.

Wir laden Sie im Namen der Medizinischen Fakultät der WWU
Münster sehr herzlich zu diesem (englischsprachigen) Vortrag
ein.


INFO

Norbert Frie
Leiter der Presse- und Informationsstelle der
Westfaelischen Wilhelms-Universitaet Muenster
Schlossplatz 2
48149 Muenster
Tel.: 0251/83-22232 oder 83-24773
Fax: 0251/83-22258 oder 83-21445
E-mail: norbert.frie at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 11 11:41:25 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jul 2007 11:41:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erste "Doppel-Doktorin" in
der RUB-Geschichtswissenschaft
Message-ID: 4694C1E5020000D600035AF1@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 10.07.2007, 14:39 >>>


AKTUELL

Erste "Doppel-Doktorin" in der RUB-Geschichtswissenschaft
Vergleich: Belgische und französische Bergwerke unter
deutscher Besatzung
Deutsch-Französische Co-tutelle de thèse abgeschlossen

Mit ihrer Untersuchung der "Arbeitsverhältnisse und
Arbeitsbeziehungen im nordfranzösischen und belgischen
Steinkohlenbergbau unter deutscher Besatzung (1940-1944)" hat
Nathalie Piquet als erste Studentin der Geschichtswissenschaft
in Bochum und Lille den "Doppel-Doktor" gemacht. Sie hat das
gemeinsame Promotionsverfahren der Ruhr-Universität Bochum und
der Universität Charles de Gaulle-Lille 3 durchlaufen und wurde
am 10. Juli 2007 von einer vierköpfigen Prüfungskommission mit
je zwei Gutachtern von jeder Uni in Bochum geprüft. Beide
Hochschulen haben auch je einen Betreuer für die so genannte
"Co-tutelle de thèse" benannt: Prof. Dr. Klaus Tenfelde von der
RUB und Jean-Francois Eck aus Lille. Nathalie Piquet hat unter
anderem herausgearbeitet, dass die Arbeiter in Belgien und
Frankreich anders als in Deutschland gegen die deutsche
Regierung eingestellt waren. Entsprechend hatten es auch die
dortigen Zwangsarbeiter leichter als in Deutschland: Sie wurden
von der Arbeiterschaft und der Résistance unterstützt.

Lebensbedingungen für Zwangsarbeiter in Belgien und Frankreich
waren besser

Der Vergleich der Lebens- und Arbeitsbedingungen der
Zwangsarbeiter im belgischen und französischen Bergbau zeigt,
dass die Verpflegung zwar auch in Belgien und Frankreich
schlecht, aber der Abstand zu den einheimischen Bergleuten nicht
so groß war wie im Reich, namentlich im Ruhrgebiet. Trotz der
harten Arbeitsbedingungen sowie der schlechten
Gesundheitsversorgung waren die Überlebenschancen höher, weil
erstens die Ausbeutung der Arbeitskraft nicht so extensiv
ausfiel. Zweitens kamen (rassistisch motivierte) Misshandlungen
nur sehr selten vor und die Wachmannschaften konnten auf
keinerlei Unterstützung durch die belgischen und französischen
Arbeiter rechnen. Auch die auf Einbürgerung hoffenden
"Volksdeutschen" unter den nach dem Ersten Weltkrieg aus dem
Ruhrgebiet eingewanderten "Polen" waren innerhalb der
Bergarbeiterschaft weitgehend isoliert und entsprachen den
Erwartungen der deutschen Besatzung hinsichtlich Spitzeldiensten
und Streikbrecherei nicht. Der dritte und wichtigste Unterschied
zur Situation im Ruhrgebiet waren jedoch die wesentlich eher
Erfolg versprechenden Fluchtmöglichkeiten. Flüchtlinge konnten
nicht nur auf Unterstützung durch die einheimische Bevölkerung
rechnen, sondern fanden auch in der Widerstandsbewegung eine
vergleichsweise gute Überlebensperspektive.

Mehr als "nur" Zwangsarbeiter

Trotz ihrer Einbettung in die übergreifende
Zwangsarbeiterthematik greift die Arbeit von Nathalie Piquet
weit darüber hinaus. Denn der Zwangsarbeitereinsatz spielte in
keinem der sechs untersuchten Reviere (mit 1% bis 5% in den
beiden französischen und drei belgischen Revieren sowie 14,5% in
der belgischen Campine) auch nur annähernd die Rolle wie im
Steinkohlenbergbau im Reich, wo der Anteil etwa im Ruhrgebiet
zeitweise bei 40% lag. Es geht in der Arbeit also auch um die
belgischen und französischen Arbeiter (einschließlich der
polnischen und italienischen Zuwanderer) und nicht nur um die
deportierten ukrainischen Zivilarbeiter oder "russischen" und
serbischen Kriegsgefangenen.

Weit über den zweiten Weltkrieg hinaus geschaut

Ferner blickt Nathalie Piquet auch über die Zeit des Zweiten
Weltkriegs hinaus. So untersucht sie das Zwangsarbeiterthema
eingebettet in den größeren Kontext der Arbeitsverhältnisse und
Arbeitsbeziehungen in den Revieren seit dem Ersten Weltkrieg,
unter der deutschen Besatzung, unter konservativen und
Volksfront-Regierungen in der Zwischenkriegszeit, wieder unter
deutscher Besatzung und schließlich auch in der unmittelbaren
Nachkriegszeit. Die Entwicklung der Arbeits- und
Lebensverhältnisse der belgischen bzw. französischen
Bergarbeiterschaft im zweiten Weltkrieg wäre ohne den Rückgriff
bis in die Besatzungszeit des Ersten Weltkriegs gar nicht zu
verstehen. Insbesondere für das eindeutig auf Kooperation mit
den Belegschaften und nicht mit der deutschen Besatzung setzende
Verhalten der belgischen Bergwerksunternehmer während der
Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg, das sich fundamental von
dem der kollaborationsbereiteren französischen Unternehmer
unterschied, waren die Erfahrungen im Ersten Weltkrieg mit den
anschließenden massiven Kollaborationsvorwürfen konstitutiv. Das
erklärt auch die unterschiedliche Entwicklung in der
unmittelbaren Nachkriegszeit, die in Belgien nach Überwindung
der Schwierigkeiten unmittelbar nach der Befreiung in eine
vergleichsweise ruhige Entwicklung mündete, während in den
nordfranzösischen Revieren trotz der Verstaatlichung des
Bergbaus keine Ruhe einkehren sollte. Denn die bei den
Bergleuten durch ihr Verhalten während des Krieges verhassten
Ingenieure und Steiger verblieben dort weiterhin in ihren
Funktionen.

Größerer Rahmen: Zwangsarbeit im Bergbau

Nathalie Piquet hat während ihrer Forschungstätigkeit zehn
Monate an der Universität in Lille verbracht, den Rest der Zeit
am Institut für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität. Davor
hat sie in Bochum Geschichte und Französisch studiert. Die
38-jährige, die gerade Mutter geworden ist, arbeitet zurzeit als
Referendarin im Schuldienst. Die Dissertation ist am Institut
für soziale Bewegungen im Rahmen eines größeren
Forschungsprojektes zur Zwangsarbeit im deutschen Kohlenbergbau
entstanden. Dieses mittlerweile abgeschlossene Projekt nahm
nicht nur die reichsdeutschen Montanreviere in den Blick,
sondern auch Reviere in den vor und während des zweiten
Weltkriegs besetzten Ländern. Dazu gehörten auch Nordfrankreich
und Belgien mit ihren insgesamt sechs Steinkohlenrevieren
zwischen Lüttich und Lille.


INFO

Prof. Dr. Klaus Tenfelde
Institut für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum
Tel.: 0234/32-28687
E-Mail: Klaus.Tenfelde at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 11 11:45:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jul 2007 11:45:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Zur Sozialgeschichte der Mittelschichten seit 1945",
12.07.2007, Bochum
Message-ID: 4694C2D2020000D600035B0A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 12.07.2007, 18.00 Uhr
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Kolloquium "Sozialstrukturen und soziale Bewegungen"
Donnerstag, 12. Juli 2007, 18.00 Uhr

"Zur Sozialgeschichte der Mittelschichten seit 1945"
Referent: Prof. Dr. Manfred Hettling
(Universität Halle-Wittenberg)

Prof. Dr. Manfred Hettling, Professur für Neuere und Neueste
Geschichte, geb. 1956 in Ulm. Zunächst Studium der Mathematik (2
Semester), dann der Geschichte, Germanistik, Sozialwissenschaft
und Sprecherziehung in Regensburg. 1980 dort
Sprecherzieherprüfung, dann Fortsetzung des Studiums der
Geschichte und Germanistik in Bielefeld. Nach Staatsexamen
Promotion (1989) und Habilitation (1997) in Bielefeld.
Lehrstuhlvertretungen in Jena und Halle, seit 2001 Professor für
Neuere und Neueste Geschichte an der Martin-Luther-Universität
Halle. Arbeitsschwerpunkte sind Sozial-, Kultur- und
Politikgeschichte sowie Theorie der Geschichte.


INFO

Ort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 11 11:48:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jul 2007 11:48:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert die ehemalige Loewen-Apotheke in Rheine
zum Denkmal des Monats
Message-ID: 4694C37B020000D600035B1E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.07.2007, 10:00


AKTUELL

Gebäudesubstanz und Ausstattung bewahrt: LWL kürt die ehemalige
Löwen-Apotheke in Rheine zum Denkmal des Monats

Pillen drehen, Salben rühren und der Verkauf von Arzneien, das
hatte jahrhundertelang Tradition im Haus in der Marktstraße 2 -
4 in Rheine (Kreis Steinfurt). Hier wurde bereits 1677 die
älteste urkundlich erwähnte Apotheke der Stadt eröffnet. Der
Großvater des letzten Besitzers, Franz Planckermann, ließ das in
die Jahre gekommene Fachwerkgebäude 1933 abreißen und an
gleicher Stelle einen Neubau errichten, in dem sein Enkel Stefan
Planckermann bis 2002 eine Apotheke betrieb. "Weil das neue
Nutzungskonzept mit Gastronomie im Erdgeschoss, einem kleinen
Museum und einem WDR-Studio in den Obergeschossen viel von der
Gebäudesubstanz und der Ausstattung des traditionsreichen
Baudenkmals bewahrt hat", wie LWL-Denkmalpflegerin Dr. Barbara
Pankoke betont, zeichnete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) das Gebäude jetzt als Denkmal des Monats Juli aus.

Für den roten Ziegelbau entwarf der Osnabrücker Architekt Lothar
Gürtler in Erinnerung an den Vorgängerbau wieder eine
Schaufassade mit Doppelgiebel. Zwischen den beiden Stufengiebeln
befindet sich ein zweigeschossiger Sandsteinerker in dessen
Brüstungsfeldern zwei Löwen mit Mörser zu sehen sind, die die
Initialen der Bauherren von Vorgängerbau und heutigem Bau
tragen: "B.H. 1677" für Bernhard Hoyering und "F.P. 1933" für
Franz Planckermann.

Stefan Planckermann hat mittlerweile mit den neuen Eigentümern
Dr. Manfred und Rolf Laumann in einem Teil der ehemaligen
Apotheker-Wohnung im ersten Obergeschoss ein Apothekenmusum
eingerichtet, durch das er regelmäßig Besuchergruppen führt.
(Führungen durch das Apotheken-Museum vermittelt der
Verkehrsverein Rheine, Tel.: 05971/54055). In die Räume der
ehemaligen Apotheke im Erdgeschoss zog 2003 ein Restaurant ein.
Im zweiten Obergeschoss hat sich der WDR ein Studio eingerichtet,
im dritten Obergeschoss befinden sich Wohnungen.

Das Haus wurde 1933 vom Keller bis zum Dachgeschoss für die
Zwecke der Apotheke konzipiert. Im Keller wurden Arzneien
gelagert. Im Erdgeschoss befand sich die Apotheke. Eine separate
Treppe, die noch aus dem Vorgängerbau stammt, führt in die
Apotheker-Wohnung im 1. Obergeschoss. Im 2. Obergeschoss wohnte
der Provisor, ein Angestellter Apotheker. Im 3. Obergeschoss
befand sich eine Wohnung für weitere Angestellte und im
Dachgeschoss wurden Tees und Verbandszeug gelagert. Ein
Lastenaufzug ermöglichte den Transport innerhalb des Hauses.

1960 ließ Heinz Planckermann, der Vater von Stefan Plankermann,
die Apotheke mit einer qualitätvollen Ausstattung aus
Nußbaumholz und zeittypischen Bronzeintarsien und -gittern neu
einrichten. Teile dieser Ausstattung sowie älteres Mobiliar und
eine umfangreiche Sammlung von Apothekergefäßen und
pharmazeutischen Geräten, die sich im Keller des Hauses befanden,
sind nun im 1. Obergeschoss zu sehen. Die ältesten Exponate,
Apothekergefäße aus Buchenholz mit Löwen-Reliefs aus Papiermaché
stammen noch aus der Erstausstattung der Apotheke von 1677.

"Die vornehm ausgestattete Apothekerwohnung mit dunkel gebeizter
Wandvertäfelung und barocken Türen aus dem Vorgängerbau, bieten
das ideale Ambiente für das nach und nach eingerichtete Museum",
hebt Pankoke hervor. Zudem können hier geschlossene
Gesellschaften vom Gastronomie-Betrieb im Erdgeschoss bewirtet
werden.

Ein entsprechend großer Raum entstand, indem zwei Zwischenwänden
im Bereich des Wohn-, Eß- und Herrenzimmers herausgenommen
wurden. Hier hängt seit kurzem auch die alte Werbeanlage der
Löwen-Apotheke an der Wand.

"Für die Bedürfnisse des WDR-Studios ist die darüberliegende
Etage ebenfalls wie gemacht. Hervorzuheben ist auch, dass der
WDR seine Werbung denkmalverträglich mit geschmackvollen
goldenen Einzelbuchstaben erneuert hat", so Pankoke.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 11 11:51:03 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jul 2007 11:51:03 +0200
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Hilfe_f=FCr_Burg_Altena?=
Message-ID: 4694C427020000D600035B21@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "NRW-Stiftung"
Datum: 10.07.2007, 15:58


AKTUELL

Hilfe für Burg Altena
Jeder gespendete Euro wird verdoppelt

NRW-STIFTUNG MACHT DER BURG DEN HOF

Altena, 10.07.2007. Der Verein der Freunde der Burg Altena e.V.
erhält in den nächsten Tagen erfreuliche Nachrichten aus
Düsseldorf: Es ist ein Brief mit der Zusage, dass die
Nordrhein-Westfalen-Stiftung an der Spendenaktion des Vereins
und der Märkischen Kulturstiftung für die dringend nötige
Sanierung der Burghöfe beteiligt und jeden gespendeten Euro
verdoppeln wird. Eine Gesamtsumme von 150.000 Euro hat die
NRW-Stiftung hierfür bereit gestellt. Das beschloss jetzt der
Vorstand der NRW-Stiftung unter Vorsitz seines Präsidenten
Franz-Josef Kniola.

Die Burg hoch über der alten Drahtzieherstadt an der Lenne gilt
als eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands, sie wurde im
März von der Bundesregierung zu einem "Denkmal von nationaler
Bedeutung" erklärt. Mit ihrem Museum Weltjugendherberge und dem
Museum der Grafschaft Mark lockt die Burganlage jährlich mehr
als 100.000 Gäste nach Altena. Doch der Zahn der Zeit nagt an
der schönen Anlage, Regenwasser und Staunässe haben der Burg arg
zugesetzt. Nachdem die Instandsetzungsarbeiten an den
Umfassungsmauern durch Zusagen noch Kreis, Bund, Land NRW und
anderen Stiftungen bereits gesichert sind, wird mit der Zusage
der NRW-Stiftung jetzt auch die mit rund 450.000 Euro
veranschlagte Sanierung der beiden Innenhöfe greifbar. Gemeinsam
werden der Verein der Freunde der Burg Altena, die Märkische
Kulturstiftung und die NRW-Stiftung dafür Mitte August die
Spendenkampagne "Machen Sie der Burg den Hof" ins Leben rufen.
Dabei wird die NRW-Stiftung für jeden von den Bürgern
gespendeten Euro einen weiteren Euro drauflegt, bis insgesamt
300.000 Euro zusammen sind. Das letzte Drittel der Kosten
übernimmt dann der Kreis.

Man wolle so heißt es einer Mitteilung der NRW-Stiftung damit
Hilfe zur Selbsthilfe leisten und das traditionsreiche und
beispielhafte Engagement des der Freunde der Burg Altena für den
Erhalt dieses kulturgeschichtlich herausragenden Bauwerks
unterstützen. Die NRW-Stiftung, die im Märkischen Kreis unter
anderem auch die Luisenhütte in Balve, die Balver Höhle, die
Dechenhöhle und die Heinrichshöhle in Hemer unterstützt, erhält
das Geld für ihre Arbeit hauptsächlich aus Zweckerträgen der
Rubbellos-Lotterie, außerdem aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen
ihres Fördervereins.


INFO

Spendenkonto 800 055 56 bei der Vereingten Sparkasse im
MK, BLZ: 458 510 20






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 11 11:56:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jul 2007 11:56:59 +0200
Subject: [WestG] [PROJ] Historische Computerspiele auf dem Pruefstand,
Historisches Institut der Uni Paderborn
Message-ID: 4694C58B020000D600035B33@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Rainer Pöppinghege"
Datum: 11.07.2007, 10:39


PROJEKT

Für Hitler den Krieg gewinnen
Historische Computerspiele auf dem Prüfstand

Sie heißen Anno 1701, Rome Total War oder Blitzkrieg. Gemeinsam
ist ihnen, dass sie historische Themen für den Spielspaß am
Computer aufbereiten. "Wer aber meint, in den Strategie- oder
Aufbauspielen historisch abgesichertes Wissen präsentiert zu
bekommen, dürfte bei näherem Hinsehen enttäuscht sein", so der
Historiker PD Dr. Rainer Pöppinghege von der Universität
Paderborn.

Zusammen mit einigen seiner Studenten hat er solche Spiele auf
ihren historischen Gehalt hin analysiert. Das Ergebnis:
Teilweise werden falsche Fakten präsentiert, teilweise
unrealistische Szenarien entworfen. Mal stimmen Jahreszahlen
nicht, mal kann man als Hitlers bester General den Ausgang des
Zweiten Weltkriegs nachträglich ändern. "Aufgrund der komplexen
Strukturen des Vergangenen ist es völlig ausgeschlossen, so
etwas wie historische Realität am Bildschirm zu rekonstruieren.“
Als Beispiel nennt der Historiker den Einfluss der Religion auf
das Alltagsleben im Mittelalter, der von keinem Spiel auch nur
annähernd korrekt dargestellt würde. Prinzipiell davon abraten,
sich mit derartigen Spielen zu beschäftigen will Pöppinghege
aber nicht, denn für ihn ist klar: "Der Spielspaß steht im
Vordergrund der Nutzer. Mit der Absicht, sein Geschichtswissen
aufzufrischen dürfte ohnehin niemand die Spiele kaufen."
Dennoch sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass in den
Spielen ein autoritäres Gesellschaftsverständnis und meistens
gewaltsame Konfliktlösungen vorherrschen.

Neun von zehn Jungen spielen häufig am PC Angesichts einer
unbefriedigenden empirischen Basis zum Bekanntheitsgrad
historischer PC-Spiele und zur Spielhäufigkeit von Jugendlichen
haben die Paderborner Historiker eine eigene Befragung von mehr
als 530 Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen zwischen 13 und 23
Jahren an verschiedenen weiterführenden Schulen in Westfalen
durchgeführt. Demnach spielen fast alle Jungen (95,6 Prozent)
mindestens 2-3 mal wöchentlich, wogegen vier von fünf Mädchen
(79,8 Prozent) so gut wie nie spielen. Tendenziell scheinen die
jüngeren Befragten häufiger zu spielen als die älteren
Jugendlichen. Insbesondere die Reihe der Anno-Spiele sowie das
Serienspiel Age of Empires erfreuen sich großer Beliebtheit und
sind mehr als der Hälfte der Kinder und Jugendlichen (55-60
Prozent) bekannt. Als kritisch bewertet die Arbeitsgruppe, dass
diese Spiele von den Befragten noch am ehesten als historisch
authentisch bewertet wurden.


INFO

Informationen zur Umfrage und zu Vortragsterminen:
PD Dr. Rainer Pöppinghege, rainer.poeppinghege at upb.de
Tel. 05251/60-2446/-2438

Kontakt:
PD Dr. Rainer Pöppinghege
Historisches Institut der Uni Paderborn
E-Mail: rainer.poeppinghege at upb.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 12 11:32:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jul 2007 11:32:00 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 7/2007
Message-ID: 46961130020000D600035C52@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 12.07.2007, 11:35


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
68. Jahrgang
Juli 2007
Heft 7/2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 217-243
Bleicher, Wilhelm
Habent sua fata libelli

S. 244-249
Lingen, Helmut
175 Jahre Evangelischer Frauen- und Jungfrauenverein
Elsey / Limburg / Nahmer

S. 250
Anon.
Alte Schulbilder 1954

S. 251
Anon.
In memoriam Wilhelm Honselmann
(19.02.1918-03.04.2007)






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 12 11:40:18 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jul 2007 11:40:18 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein, Juni 2007
Message-ID: 46961322020000D600035C5E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 12.07.2007, 11:45


SERVICE: TOC


Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins
95. Jahrgang
Juni 2007
Band 71
Heft 2
ISSN: 0043-7093


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=102




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 46-59
Bauer, Eberhard
Vom Niederlaaspher Hammer zur Amalienhütte

S. 60-71
Schneider, Konrad
Probeabschläge zu Münzen von Sayn-Wittgenstein, Nassau-Holzappel und
Leiningen-Westerburg von Johann Dietrich Schlüter

S. 72-77
Theis, Wilfried
Die Amerikaner kommen
Ein Erlebnisbericht vom Ende des 2. Weltkrieges aus Schwarzenau

S. 77-79
Buchbesprechung

S, 79f.
Persönliches






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 12 11:51:33 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jul 2007 11:51:33 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, Juni 2007
Message-ID: 469615C5020000D600035C77@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 12.07.2007, 11:50


SERVICE: TOC

Der Schlüssel
Blätter der Heimat für die Stadt Hemer
52. Jahrgang
Juni 2007
Heft 2


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=94




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 45-47
Herchenröder, Gerd
Kleinbahngleise am Uhufelsen im Hönnetal

S. 47-50
Geismann, Hermann-Josef
Karl Klöcker gestorben

S. 50-56
Wörsdörfer, Willi
Das Regulativ über Schulbesuch und Kinderarbeit im Brennpunkt
sozialer und wirtschaftlicher Zwänge

S. 57-60
Anon.
Hemer aktuell

S. 61f.
Kammerinke, Regina
Eine Geistergeschichte, die auf Wahrheit beruht

S. 63-80
Kramme, Paul
Auszüge aus dem Jahresband 1932 des "Märkischen
Landboten" (1)

S. 81-96
Voß, Erhard
Kleine Heimatchronik
1. Quartal 2007






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 13 10:42:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jul 2007 10:42:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichte der Universitaet Muenster in der NS-Zeit
soll aufgearbeitet werden
Message-ID: 469756F8020000D600035D7A@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 13.07.2007, 10:31


AKTUELL

Kommission hat Arbeit aufgenommen
Geschichte der Universität Münster in der NS-Zeit soll
aufgearbeitet werden

Die vom Rektorat der WWU eingesetzte Kommission zur Aufarbeitung
der NS-Geschichte der Universität Münster hat gestern (12. Juli
2007) ihre Arbeit aufgenommen. Ihr gehören der renommierte
Zeithistoriker Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer vom Historischen
Seminar der WWU, die Universitätsarchivarin Dr. Sabine Happ,
Anja Gussek-Revermann, stellvertretende Leiterin des
Stadtarchivs, Dr. Johannes Burkhardt vom Staatsarchiv Münster
sowie die Historikerin Gisela Möllenhoff, Mitautorin des Buches
"Geschichte der Juden in Münster", und zahlreiche Vertreter der
Fachbereiche an. Den Vorsitz hat Prof. Thamer. Als Gast war die
amerikanische Historikerin Prof. Dr. Sheila F. Weiss bei der
konstituierenden Sitzung vertreten, die derzeit in Münster zur
Person des Humangenetikers Prof. Dr. Otmar Freiherr von
Verschuer, dem Doktorvater von Josef Mengele, forscht.

Die Kommission will die Geschichte der Universität Münster in
der Mitte des 20. Jahrhunderts mit besonderem Schwerpunkt auf
der Zeit des nationalsozialistischen Regimes und der
anschließenden Entnazifizierung erforschen. Zwar sind schon
zahlreiche Staats- und Examensarbeiten zu Einzelaspekten oder zu
einzelnen Fächern entstanden, doch noch gibt es Lücken, die zu
füllen sind. Die Kommission erarbeitet jetzt ein Konzept, mit
dessen Hilfe die Fachbereiche ihre eigenen Geschichte
aufarbeiten sollen. In einem ersten Schritt sollen all jene
Staats-, Examens- und Doktorarbeiten, die bereits zum Thema
existieren, und potenzielle neue Quellen aufgelistet werden. Die
NS-Kommission wird nach den Worten ihres Vorsitzenden Prof.
Thamer ihre schwierige und umfangreiche Arbeit zügig und mit
allem Nachdruck in Angriff nehmen. Ergebnisse seien aber nicht
von heute auf morgen zu erwarten. Prof. Thamer: "Wir wollen
keine Schnellschüsse, sondern sorgfältige und wissenschaftlich
haltbare Ergebnisse!"


INFO

Lehrstuhl Prof. Hans-Ulrich Thamer
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/NZ-G/L2/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 13 10:50:59 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jul 2007 10:50:59 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "125 Jahre Bad Hamm": Unnaer Exponate sind noch
bis September in Hamm zu sehen
Message-ID: 46975913020000D600035D92@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Stadt Unna"
Datum: 13.07.2007, 10:47


AUSSTELLUNG

Leihgaben aus dem Hellweg-Museum in der Ausstellung
"125 Jahre Bad Hamm"
Unnaer Exponate sind noch bis September in Hamm zu sehen

Auch für die lokalhistorisch interessierte Bevölkerung Unnas ist
ein Besuch der soeben eröffneten Ausstellung "125 Jahre Bad
Hamm" im Gustav-Lübcke-Museum Hamm lohnenswert: Zwischen den
Solbädern Bad Königsborn und Bad Hamm im Ortsteil Werries gab es
zahlreiche Gemeinsamkeiten und Verbindungslinien, die in der
Ausstellung thematisiert werden.

So wurden etwa die beiden schönen, polygonalen Badehäuser,
typische Beispiele der historischen Bäderarchitektur, von
demselben Architekten entworfen. Die Kuranwendungen an beiden
Orten weisen viele Parallelen auf; so sind in Hamm eine
Holzbadewanne und ein Schwitzkasten zu sehen, wie sie auch in
Königsborn eingesetzt wurden. Werbeplakate,
Unterhaltungsprogramme und Souvenirs erinnern ebenfalls stark an
den Kurbetrieb in Bad Königsborn.

Es gab aber auch eine direkte historische Verbindungslinie. Der
Großindustrielle Friedrich Grillo aus Essen, der 1873 die Saline
Königsborn erwarb und das Solbad zu einem bedeutenden Kurbad
ausbauen wollte, kaufte 1881 für 100.000 Mark die Solequelle von
Hamm-Werries, um die Sole über eine 24 km lange gusseiserne
Leitung nach Königsborn zu befördern. Hier speiste die Rohsole
der Werries-Quelle nicht nur das Thermalbad des neu gegründeten
Bades Königsborn, sondern für sechs Jahrzehnte auch die Saline.
Mit Dampfpumpen wurde die Sole den weiten Weg von Werries nach
Königsborn zum ersten Gradierbau gepumpt. Eine bisher wenig
bekannte Zeichnung aus dem Hauptstaatsarchiv Münster
dokumentiert den Verlauf dieser eisernen, ständig defekten und
reparaturbedürftigen Soleleitung.

Für die Ausstellung in Hamm stellte das Hellweg-Museum das
Modell einer liegenden Dampfmaschine zur Verfügung, wie sie für
den Soletransport eingesetzt wurde. Außerdem ist das Zählwerk
aus dem Gradierwerk "Parallelbau" zu sehen, mit dem die
durchlaufende Flüssigkeit gemessen wurde, sowie eine Uhr aus dem
Badebetrieb in Königsborn. Schließlich wurden Fotos von
Glasplattennegativen ausgeliehen, die Innenaufnahmen des
Bäderhauses sowie den Bauherrn der Hamm-Unnaer Soleleitung,
Friedrich Grillo, zeigen.


INFO

Gustav-Lübcke-Museum
Neue Bahnhofstraße 9
59065 Hamm
Tel.: 02381/17-5701, 02381/17-5714
Fax: 02381/17-2989
E-Mail: Gustav-Luebcke-Museum at Stadt.Hamm.de
URL: http://www.hamm.de/gustav-luebcke-museum.html

Hellweg-Museum
Burgstr. 8
59423 Unna
Tel.: 02303 / 256445
Fax: 02303 / 256569
E-Mail: hellweg-museum at online.de
URL: http://www.stadt-unna.de/stadt/41hellmus.htm






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 13 11:02:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jul 2007 11:02:50 +0200
Subject: [WestG] [TOC] die warte, Nr. 134, Sommer 2007
Message-ID: 46975BDA020000D600035D9E@lwlgwia.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 13.07.2007, 11:00


SERVICE: TOC

die warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
68. Jahrgang
Nr. 134
Sommer 2007
ISSN: 0939-8686


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=65



Inhalt in Auswahl [AS]


S. 2-7
Schmidt, Konrad
Die Königliche Erziehungsanstalt -
das Staatliche Erziehungsheim Hardehausen (1902-1927)

S. 8f.
Ellermann, Norbert
Der Bahnhof Wewelsburg im Wandel der Zeit

S. 10-12
Wedekin, Jost
Verfolgt, vertrieben, vernichtet...
Das Schicksal der jüdischen Familien Bähr und Tobias aus Haaren

S. 13f.
Multhaupt, Hermann
Ein Abdinghofbruder baute ein englisches Kloster in Niedersachsen

S. 15-17
Becker, Waldemar
1945: Die Schlacht im Teutoburger Wald aus amerikanischer Sicht

S. 17f.
Weber, Konrad
Der alte Kornspeicher auf dem schultenhof in Scharmede

S. 23-28
Czeschick, Wolfram
"Petri Heil!" - Anmerkungen zur Wewelsburger Almefischerei

S. 29-31
Schwede, Arnold
Die Münzstätte der Reichsabtei Corvey zwischen 1607 und 1660

S. 32-34
Zacharias, Klaus
Zwei westfälische Äbte im niederösterreichischen Stift Geras

S. 35f.
Tenge, Hermann
Von Hardehausen nach Hakenberg:
Zwei kostbare Altarbilder auf Wanderschaft

S. 37-40
Niemeyer, Bettina
Die Pader - gestern und heute
 
 



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