E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2005 - 03


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 50 (156 KB)
 
 
From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 1 09:33:36 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 1 09:34:08 2005
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Damberg: Das Bistum im Nationalsozialismus -
Galen, MS, 01.02.2005
Message-ID: s1ff4cfc.020@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Christine Schedensack",
Datum: 31.01.2005, 12:28


AKTUELL

Prof. Dr. Wilhelm Damberg (Universität Bochum)
Das Bistum im Nationalsozialismus - Kardinal von Galen

Dienstag, 1. Februar 2005, 20.15 Uhr
Landesmuseum Münster

Am heutigen Dienstag (01.02.) referiert der Historiker Prof. Dr. Wilhelm Damberg (Universität Bochum) über das Bistum Münster in der Zeit des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt steht dabei Kardinal Clemens August von Galen, dessen Person in Münster eine zentrale Bedeutung für den antifaschistischen Widerstand beigemessen wird. Seine bevorstehende Seligsprechung rückt ihn erneut in den Mittelpunkt des historischen Interesses. Der Vortrag wird von Überlegungen zum Stand der Galen-Forschung ausgehen und sich dann mit der Frage nach den prägenden religiösen, sozialen und politischen Denkformen des Bischofs befassen.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe zum Bistumsjubiläum, die der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, in Kooperation mit dem Historischen Verein zu Münster anbietet. Der Vortrag beginnt um 20.15 Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums, Domplatz 10. Der Eintritt ist frei.


INFO

Auskünfte unter 0251/5915972 oder c.schedensack@lwl.org.

Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e. V.
Hörsterplatz 4
48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820









From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 1 11:21:01 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 1 11:23:51 2005
Subject: [WestG] [TOC] Heimat- und Rathausspiegel (fuer Nienborg u. Heek),
Dezember 2004 / 48
Message-ID: s1ff662f.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 01.02.2005, 11:08


SERVICE: TOC

Heimat- und Rathausspiegel -
Informationszeitschrift der Verwaltung und der Heimatvereine [Heek/Nienborg]
Dezember 2004
Nr. 48


[in Auswahl]

S. 2228-2237
Leyer, Josef
Straßennamen in Heek

S. 2238-2248
Schaten, Heinz
Astragalus Baeticus "Schwedischer Kaffee"
Kaffee und Kaffeeersatz 1824 in der Bürgermeisterei Nienborg

S. 2262-2267
Schwieters, Joseph
In der Heimat, in der Heimat, da gibt's ein Wiedersehn
Ein Schüler wird 1944 Soldat und kehrt verwundet 1945 aus dem Krieg zurück
[betr. Joseph Schwieters]

S. 2270f.
Schwieters, Joseph
Der Beginn des ersten Weltkrieges am 1. August 1914 in Heek
Helle Aufregung überall - Toter am Gabelpunkt

S. 2272-2284
Schaten, Heinz
Der Erste Weltkreig 1914-1918
Kriegsgefangene in Nienborg und Heek

S. 2285-2290
Schaten, Heinz
Einsatz von Jungmannen in der Landwirtschaft im Ersten Weltkrieg










From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 1 17:33:03 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 1 17:33:57 2005
Subject: [WestG] [KONF] Der Kirchhof im Dorf - Ort und Raum symbolischer
Kommunikation, MS 04.03.2005
Message-ID: s1ffbd6c.008@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Benjamin Hagemann",
Datum: 01.02.2005, 17:32


TAGUNG

Der Kirchhof im Dorf -
Ort und Raum symbolischer Kommunikation (15.-18. Jahrhundert)

Arbeitstagung zur Vorbereitung eines Projektantrages für den SFB 496 "Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme" an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Freitag, 4. März 2005, 9.00-18.00 Uhr,
Senatssaal im Schloss
Münster, Hindenburgplatz


Werner Freitag, Münster: Begrüßung und Einführung

I. SIEDLUNGS- UND SPRACHGESCHICHTLICHE BEFUNDE
9.15-10.30 Uhr

Manfred Balzer, Münster: Pfarrkirche und Siedlungsgang im mittelalterlichen Westfalen unter besonderer Berücksichtigung der Kirchhofsbebauung

Leopold Schütte, Münster: Cimeterium - Kirche - Friedhof: Wörter und Sachen

Moderation: Stefan Brakensiek, Bielefeld

- Kaffeepause -


II. TOPOGRAPHIE
11.00-12.15

Fred Kaspar, Münster: Der Rand des Kirchhofes: Speicher, Wohn- und Gasthäuser

Heike Düselder, Cloppenburg: "O ewich is so lanck" - Der Ort der Toten im ländlichen Sozialgefüge und die Topographie der Friedhöfe im Land Oldenburg

Moderation: Ruth Mohrmann, Münster

- Mittagspause -

(Das Mittagessen wird vorbestellt. Wir bitten daher um eine formlose Anmeldung per Telefon, Fax oder E-Mail.)


III. PROFANER UND HEILIGER RAUM
13.15-15.30 Uhr

Wilhelm Janssen, Düsseldorf: Kirchhof und Begräbnis in kölnischen Diözesan- und Dekanatsstatuten des späten Mittelalters

Jürgen Bärsch, Eichstätt: Der Kirchhof als Ort des Gottesdienstes. Liturgiegeschichtliche Beobachtungen an Hand der nachtridentinischen Ritualien der nordwestdeutschen Diözesen Köln, Münster, Osnabrück und Paderborn

Christoph Daxelmüller, Würzburg: Der Friedhof als Kommunikationsraum - der Tote als Familienmitglied. Historische Stratigraphien des Umgangs mit dem Tod

Moderation: Johannes Meier, Mainz

- Kaffeepause -


IV. RÄUME SOZIALER DISTINKTION
16.00-18.00 Uhr

Arnd Reitemeier, Kiel: Der Kirchhof in der spätmittelalterlichen Stadt

Vera Isaiasz, Berlin: Nachreformatorische Nutzung des Burghofs am Dom zu Brandenburg

Thomas Spohn, Münster: Pfarrhof und Kirchhof - Beobachtungen im Sauer- und Münsterland

Moderation: Wilfried Ehbrecht, Münster

Ausblick: Werner Freitag, Münster







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 2 10:12:56 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 2 10:46:56 2005
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Dezember 2004
Message-ID: s200a7b0.055@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 02.02.2005, 10:15


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
97. Jahrgang Nr. 12
Dezember 2004
ISSN 0017-9787


Inhalt in Auswahl [AS]

S. 254
Bechtel, Wolfgang
Der "Genealogische Abend"
Familienforschung in Lippe

S. 254f.
Begemann, Kurt
Digitalisierung von Kirchenbüchern
Das Beispiel der Kirchengemeinde Heiden

S. 256f.
Wilbertz, Gisela
Engelbert Kaempfer (1651-1716) und seine Familie
Neue Erkenntnisse aus der genealogischen Forschung

S. 258
Penke, Herbert
Torbogeninschriften als genealogische Quellen?

S. 259f.
Kijas, Sylvia Maria
Zündnadeln- Ernste und heitere Bilder aus dem deutschen
Nationalkrieg gegen Napoleon III.
Ausstellung in der lippischen Landesbibliothek

S. 266f.
Meier, Burkhard
Vom Stadtschloss zum Gymnasium
Der Lippehof in Lemgo

S. 270
Kistenich, Johannes
Wieder gut gemacht? - NS-Opfer und ihre Entschädigung
in Ostwestfalen-Lippe
Ausstellung des Staats- und Personenstandsarchivs Detmold





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 2 10:46:13 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 2 10:47:39 2005
Subject: [WestG] [TOC] Hagener Heimatbuch 2005
Message-ID: s200af7f.006@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 02.02.2005, 10:40


SERVICE: TOC

Hagener Heimatbuch
Beiträge zu Kultur und Literatur, Geschichte und Entwicklung
aus Hagen und der Region Mark
46. Jahrgang
2005
ISSN 0173-2587


Seiten in Auswahl (AS)


S. 62-71
Becker, Jochen
140 Jahre SPD in Hagen - Höhen und Tiefen

S. 81-87
Diekmann, Frank J.
War der alliierte Bombenkrieg als Terror gegen den Terror
teilweise verbrecherisch?

S. 88-100
Lietz, Rotraud
Schulverschickt nach Pommern -
Ein Hagener Kinderschicksal im Zweiten Weltkrieg

S. 101-106
Röttler, Günter
Vor 60 Jahren:
Amerikanische Truppen besetzen Hagen

S. 107-112
Beckmann, Uwe
"Den Handwerker und den Philosophen gleichermaßen
zu interessieren"
Eine Kabinettausstellung mit Tafeln aus der Encyclopédie
von Denis Diderot

S. 119-125
Köhler, Hubert
Machen wir s den Wespen nach
Angewandte Technologien im Westfälischen Freilichtmuseum
Hagen anschaulich dargestellt

S. 159-168
Jung, Wolfgang
Josef Thiebes: Kaisertreuer Zeitungsmann und Volkes Stimme
gegen die Osthaus sche Moderne

S. 187-191
Beckmann, Uwe
Ein Museum in Hagen und seine Besucher

S. 193-204
Eckhoff, Michael
Spaß statt Stoff - die alte Textilfabrik Elbers und ihr
Wandel zum "Funpark"

S. 205-208
Friebel, Elke
100 Jahre Arbeitgeberverband in Hagen und Ennepe-Ruhr

S. 209-217
Sollbach, Gerhard E.
Die Eroberung der Sigiburg 775-
ein in der Reichsgeschichtsschreibung Karls des Großen
festgehaltenes Ereignis des Sachsenkrieges

S. 245-250
Funcke, Liselotte
Der Buscheyfriedhof in Hagen
Vergangenheit und Zukunft





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 3 10:27:13 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 3 10:37:48 2005
Subject: [WestG] [TOC] Heimatkalender des Kreises Soest 2005
Message-ID: s201fc9e.033@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 03.02.2005, 10:30


SERVICE: TOC

Heimatkalender des Kreises Soest 2005
hrsg. vom Kreis Soest
ISBN 3-928295-40-3

Seiten in Auswahl (AS)

S. 56-58
Laumeier, Dirk
Eine Reise in den Barock:
Der Garten von Schloss Hovestadt

S. 70-72
Mues, Willi
Vom einstigen "Landsberger Platz" zum heutigen Stadtpark
Ein besonderes Stück "Alt-Erwitte" in Vergangenheit
und Gegenwart - abseits der Bundesstraßen

S. 73-75
Schraub, Maria
"Aber wir hatten einen Garten"
Schlimme Hungerjahre nach dem Krieg in Geseke

S. 76-80
Kaup, Erich
Es klappert die Mühle...
Die Kraft des fließenden Wassers und seine Nutzung
im Warsteiner Stadtgebiet an Wäster und Wester

S. 81-83
Peters, Hans A.
Schätze aus Himmelspforten
Kloster durch die Möhnekatastrophe völlig zerstört

S. 84f.
Niggemeier, Friedhelm
Die Hohnekirche in Soest und die Pfarrkirche zu Rerik (Ostsee)

S. 87-89
Löer, Ulrich
Der Soester Patroklischrein-
ein aufregender Kunstschatz

S. 92-95
Wulfert, Ernst H.
Plaudereien am Gradierwerk
Soest erhielt Sassendorfer Salz zum Vorzugpreis

S. 100-102
Maron, Wolfgang
350 Jahre Schule in Herzfeld
Hermann Thormilten 1655 zum Lehrer berufen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 3 10:36:37 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 3 10:38:20 2005
Subject: [WestG] [AKT] Freilichtmuseum Detmold auf Platz 1 bei bundesweiter
Experten-Befragung
Message-ID: s201fecb.069@lwlapp.itz.lwl.org

Von "LWL-Pressestelle",
Datum: 02.02.2005, 14:04


AKTUELL

Westfälisches Freilichtmuseum Detmold mit Museumsdorf
Cloppenburg auf Platz 1 bei bundesweiter Experten-Befragung

Die deutschen Freilichtmuseumsbetreiber sehen das
Westfälische Freilichtmuseum Detmold gemeinsam mit
dem Museumsdorf Cloppenburg als bundesweit führend
an. Das ist das Ergebnis einer Befragung der
Ludwig-Maximilians-Universität München, die deren
Abteilung für Tourismuspsychologie unter anderem unter
deutschen Freilichtmuseen gemacht hat.

Woran lässt sich der Bekanntheitsgrad eines Freizeitzieles
messen? Das ist nicht nur für die verschiedensten
Freizeiteinrichtungen, sondern auch für das Freilichtmuseum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine
zentrale Frage. Als im Winter 2004 die Abteilung für
Tourismuspsychologie der Ludwig-Maximilians-Universität
München an das Freilichtmuseum mit einer Bitte um Mitarbeit
bei einer Expertenbefragung herantrat, war das
Museumsteam gern dabei: Eine bundesweite Schnellumfrage
sollte den Tourismuspsychologen einen Überblick über die
Selbsteinschätzung der Experten verschiedener Freizeitziele
wie Zoos, Freilichtmuseen oder Freizeitparks verschaffen.
Ein Drittel aller angefragten bundesdeutschen Zoos,
Freilichtmuseen und Freizeitparks nahmen an der Umfrage teil.

An die beteiligten Experten wurde ein Fragebogen mit
entsprechenden Fragen für die verschiedenen
Freizeiteinrichtungen geschickt: Inwieweit durch
Befragungen innerhalb der Freizeiteinrichtungen
Besucherwünsche bekannt seien, wie die Entwicklungschancen
der Branche eingeschätzt werden oder welche Mitbewerber
in Deutschland und Österreich als führend im jeweiligen
Markstsegment Freizeitpark, Zoo oder Freilichtmuseum
betrachtet werden - maximal drei Nennungen waren dabei
möglich. "Hier finden wir uns gemeinsam mit dem Museumsdorf
Cloppenburg an der Spitze aller Nennungen für den Bereich
der Freilichtmuseen - ein Ergebnis, das uns sehr stolz macht,"
freute sich LWL-Museumsdirektor Prof. Dr. Stefan Baumeier
über das gute Befragungsergebnis. An der Spitze der
Freizeitparks fand sich der Europa-Park Rust, unter den Zoos
führt der Zoo in Leipzig.

Ein weiteres interessantes Ergebnis war die Einschätzung der
Entwicklungschancen des Gesamtbereiches in den kommenden
fünf Jahren: Nur fünf Prozent aller Befragten glauben, dass
das Potential für Freizeiteinrichtungen wie Zoos, Museen und
Freizeitparks ausgeschöpft ist, 18 Prozent halten das
Entwicklungspotential für begrenzt, während die große Mehrheit,
nämlich 76 Prozent aller befragten Einrichtungen eine positive
Entwicklung der Branche erwarten


INFO

Westf. Freilichtmuseum Detmold
Landesmuseum für Volkskunde

Krummes Haus
32760 Detmold
Tel: 05231 / 7060
Fax: 05231 / 706-106
wfm-detmold@lwl.org

25.03. bis 30.10. 2005
9 - 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 3 12:07:34 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 3 12:09:29 2005
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfaelische
Geschichte"
Message-ID: s2021423.098@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 03.02.2005, 12:30


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am Westfälischen Institut für Regionalgeschichte ist im November
2004 das Internet-Portal zur "Westfälischen Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de) gestartet. Das Portal
ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von
Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten
und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein. Im Rahmen
des Portals werden Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog)
strukturiert und bewertet sowie digitale Quellen und Informationen
(z.B. Quellen, Karten, Biografien, Medien, Bibliografien,
Chronologien usw.) online zur Verfügung gestellt. In einem
speziellen Bereich werden zudem Materialien für Schule und
Ausbildung zur Verfügung gestellt. Service-Angebote wie die
E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere Bestandteile
des Portals.

Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter
Praktikumplatz zu besetzen. Zeiteinteilung und Dauer nach Absprache.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Betreuung der E-Mailing-Liste
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit

Bei Interesse melden Sie sich mit einem kurzen schriftlichen Lebenslauf bei:

Dr. Marcus Weidner
Westfälisches Institut für Regionalgeschichte
Warendorfer Str. 14
48145 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: marcus.weidner at lwl.org


Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem Umkreis weiter.
Danke!





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 8 09:49:31 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 8 10:03:53 2005
Subject: [WestG] [POS] Hagen, Westfaelisches Freilichtmuseum:
Verwaltungsangestellte/r
Message-ID: s2088b46.055@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß",
Datum: 08.02.2005, 09:12


POSITION

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen ab sofort eine Stelle als

Verwaltungsangestellte / Verwaltungsangestellter

zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle. Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19,25 Stunden.

Aufgabengebiete:
- vollständige Rechnungsbearbeitung unter Einsatz von SAP R3 IS-PS und CO
- Aufbereitung von Daten zur Unterstützung von Controllingaufgaben

Wir erwarten:
- eine Ausbildung zur/zum Verwaltungsangestellten oder gleichwertige Eignung
- Kenntnisse der kaufmännischen Buchführung
- Kreativität und Eigeninitiative, Teamfähigkeit

Wir bieten:
- ein vielseitiges und verantwortungsvolles Arbeitsgebiet
- eine Vergütung nach Verg. Gr. Vc BAT-LWL

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
11/05 bis zum 26.02.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -
48133 Münster






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Feb 8 11:47:57 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue Feb 8 11:48:53 2005
Subject: [WestG] [AKT] Treffen reg. Geschichtskultur: Ruhrgebiet
"Europaeische Kulturhauptstadt 2010", Essen, 04.03.
Message-ID: s208a6f7.078@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Susanne Abeck"
Datum: 08.02.2005, 11:32


AKTUELL

Das Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. lädt alle Vertreter /
Vertreterinnen der Institutionen und Vereine der regionalen
Geschichtskultur zu einem Gespräch über ein gemeinsames Engagement im Jahre
2010 ein, überzeugt davon, dass das Ruhrgebiet ausreichend Potenziale für
die Titelzuweisung "Europäische Kulturhauptstadt 2010" besitzt und nach dem
Besuch der Jury am 20. Februar in dem Bewerbungsverfahren weiter kommen
wird. Für die regionale Geschichtsszene gilt es nun, neben den in der
Bewerbungsschrift bereits genannten Leitthemen "Entdecken", "Erleben" und
"Bewegen" dem "Erinnern" und somit der hiesigen Geschichtskultur einen
Platz in der sich nach innen und außen hin repräsentierenden Kultur
einzuräumen.

Der Ablauf diese Treffens ist zur Zeit wie folgt geplant:
1. Begrüßung, Prof. Dr. Ulrich Borsdorf (Forum Geschichtskultur)
2. Kurzvorstellung des Projektes, Dr. Dieter Nellen (Regionalverband
Ruhrgebiet)
3. Stand der Dinge, Jürgen Fischer (Leiter des Organisationsbüros)
4. Bildserie "Kultur im Ruhrgebiet", Peter Liedtke
(Pixelprojekt_Ruhrgebiet)
5. Diskussion eines Thesenpapiers, das den TeilnehmerInnen einige Tage
vorab zugeschickt wird.

Das Gespräch wird am Freitag, den 4. März 2005, ab 16 Uhr im Plenarsaal des
Regionalverbandes Ruhrgebiet - Kronprinzenstraße 35, Essen - stattfinden.
Sollten Sie sich angesprochen fühlen, dann sind Sie herzlich zur Teilnahme
eingeladen.

Bitte geben Sie bis zum 21. Februar Bescheid, ob mit Ihrer Anwesenheit
gerechnet werden kann. Eine Anfahrtsbeschreibung entnehmen Sie bitte der
RVR-Homepage http://www.rvr-online.de/der_rvr/anfahrt.shtml, Informationen
über die Bewerbung um den Titel der Website
http://www.kulturhauptstadt-europas.de/start.php.

Informationen und Anmeldung:
Susanne Abeck
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
c/o Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Emscherallee 11, 44369 Dortmund
Tel.-Nr. 0231 931122-90
Fax-Nr. 0231 931122-10
forum@geschichtskultur-ruhr.de
www.geschichtskultur-ruhr.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 10 09:39:13 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Feb 10 09:40:28 2005
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 2005, Heft 1
Message-ID: s20b2be5.096@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst"
Datum: 03.02.2005, 11:54


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
2005
Heft 1
54. Jg.
ISSN 0508-5942



FREIZEIT / TRENDS

Perfekter Genuss:
Wie Westfalen
Kaffeeland wurde
Zur Kulturgeschichte des
Muntermachers
6

Brauereimuseen:
Durst auf Biergeschichte
Oelde hat eins,
Dortmund will eins
7

Kurz und kompakt:
Winter in Westfalen
8


RUBRIKEN
Editorial
3

Impressum
10

Fragebogen:
Westfalen!
10

Cartoon:
RosenBlatt
48

Zurückgeblättert
48

Alltagskultur:
Valentinstag
49

Kulturkalender:
Tipps und Termine
62
Preisausschreiben:
Ortsbestimmung
66


KUNST / MUSIK / THEATER

Museen der Stadt Dortmund:
Edvard Munch
im Blick
Einflussreiche
Künstlerpersönlichkeit
26

Kunstprojekt "The Gates":
Stoff für den
Central Park
Firma Schilgen webt für
Christo und Jeanne-Claude
28

Lackmuseum Münster:
Klingendes Krokodil
Prunkstücke aus Birma
29

Kurz und kompakt:
Ausgestellt
30

Kooperation:
Kulturgut von
der Weichsel
30 Jahre Westpreußisches
Landesmuseum
32


T.Öttchen und P.Umpernickel:
Folk mit
frechen Texten
Liedgut neu interpretiert
33

Kurz und kompakt:
Aufgeführt
34

Theater Dortmund:
"Weiter so!
Und ändert Euch"
Kinderoper geplant
36

Ruhrfestspiele:
Lessing und
"Die Prinzen"
Intendant Hoffmann setzt
auf große Namen
37


ZUR DISKUSSION

Die Stadt und ihr Sohn:
Nur kein Mausoleum!
Querelen um Emil Schumacher-Museum in Hagen
38


LITERATUR

Niederdeutsche Literatur:
Den läiwen langen Dag
Interview mit
Norbert Johannimloh
40

In der Kürze
liegt die Würze
Fragen an Rottendorf-Preisträger
Heinrich Schürmann
44

Bücher
46


REGION

Siedlinghauser Kreis:
Die illustren Freunde
des Dr. Schranz
Sauerländer Landarzt scharte Intellektuelle um sich
50

Engagement gefragt:
Ein echter Dali
als Patenkind
Ausstellung will
Bilder retten
52

Persien-Schau:
Schätze des Orients
Iranische Geschichte im
Bergbaumuseum Bochum
53

Villa ten Hompel:
Geschichtsort
in Münster
Mehr als ein Museum
54

Kinderlandverschickung:
Schulquartier in Oberbayern
Zeitzeugen erinnern sich
56

SERIE: Marken aus Westfalen
Erco: Licht
statt Leuchten
Lüdenscheider Unternehmen
57

25 Jahre Denkmalschutz:
"Erfreuliche Bilanz"
Neue Broschüre erschienen
58

SERIE: Westfalens Extreme
Haselhuhn
und Dynamit
Ganz im Süden: Burbach
59

Kurz und kompakt:
Nachrichten
60


LEUTE

Annette Langen:
Mit Hase Felix
auf Weltreise
Kinostart im Februar
64

Jörg Thadeusz:
Elegant scharfzüngig
Mit Anzug, Charme
und Mikrofon
65


THEMA: WohnWelten und Möbelmacher

Sofa, Sessel, Stühle, Betten:
Möbelland Westfalen
12

ZiMit:
Fit für die Zukunft
15

Küchengeschichte(n):
Eigener Herd ist Goldes wert
16

Schieder-Gruppe:
Immer ein Stuhlbein voraus
18

hülsta:
Global Player aus Stadtlohn
19

COR:
Ganz groß in Form
20

Besuch bei einer Restauratorin:
Geschichte, die man sieht
21

Möbelmuseum Steinheim:
Anton Spilkers "Talentschmiede"
22

Kunsthalle Bielefeld:
Klassiker des Designs
23

Zweite Chance:
Alles "eco-logisch"
24

Rotkernige Buche:
Ein Holz mit Charakter
25





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 10 11:09:27 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 10 11:45:32 2005
Subject: [WestG] [TOC] Beitraege zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft
Mark, Bd. 95/2004
Message-ID: s20b4109.090@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 10.02.2005, 11:10


SERVICE: TOC

Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark
Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark
ISSN: 0405-2021
Band 95/2004


S. 7-39
Lohsträter, Kai
Der mahnende Fingerzeig Gottes
Zum Prodigienglauben des 17. Jahrhunderts in Dortmund

S. 41-55
Reininghaus, Wilfried
Die Familie von Romberg in Dortmund

S. 57-82
Hellemanns, Markus
Die Chronik des Pfarrers Johann Heinrich Friedrich Beurhaus:
Dortmund 1802/1803 und der Verlust der Reichsunmittelbarkeit

S. 83-131
Wegmann, Thomas M.
Gestaltgrundlagen zur rekonstruktiven Neuanlage eines Schlossgartens.
Der Haupt Garten des Hauses Rodenberg/Dortmund-Aplerbeck

S. 133-211
Stelbrink, Wolfgang
Die Dortmunder Kreisleiter der NSDAP
Zur Biographie und Herrschaftspraxis einer lokalen NS-Elite

S. 213-220
Hofmann, Fritz
Ein Papstbrief zur Gründung des Hörder Clarissenklosters im Jahre 1339

S. 221-237
Spohn, Thomas
Die Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Stiftes Clarenberg in Hörde

S. 239-251
Hoffmann, Johannes
Die Masuren und Posener Polen als Erwerbsmigranten
(ca. 1875 - ca. 1930) im kollektiven Gedächtnis des Ruhrgebiets heute

S. 253-283
Besprochene Bücher





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 10 11:22:58 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 10 11:45:38 2005
Subject: [WestG] [AKT] Ausbau des Textilmuseums in Bocholt: Gedaechtnis eines
ganzen Industriezweiges
Message-ID: s20b4433.046@lwlapp.itz.lwl.org

Von "LWL-Pressestelle",
Datum: 09.02.2005, 13:17


AKTUELL


LWL baut sein Textilmuseum Bocholt aus als Raum für das
"Gedächtnis eines ganzen Industriezweiges"

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will sein
Westfälisches Industriemuseum in Bocholt (Kreis Borken)
zu einem der größten und bedeutendsten Textilmuseum
Deutschlands ausbauen, in dem er eine umfangreiche
Bandbreite historischer Textilmaschinen zeigen wird. Das
kündigte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe am
Mittwoch (09.02.) in Bocholt an. Gemeinsam mit
Museumsleiter Dr. Hermann Stenkamp stellte er die
ehemalige Spinnerei Herding vor, die der LWL mit
finanzieller Unterstützung der Stadtsparkasse Bocholt,
der Stadt Bocholt, des Kreises Borken und des Landes
gekauft hat. "Mit dem Kauf haben wir die in Deutschland
einmalige Möglichkeit, auch eine ganze Spinnerei als
Textilmuseum zu gestalten. Damit haben wir jetzt den
nötigen Raum, um weitere Teile unserer Sammlung zu
präsentieren, die sowohl in ihrem Umfang wie auch in
ihrer Aussagekraft einzigartig auf dem europäischen
Festland ist. Sie ist das Gedächtnis eines ganzen
Industriezweiges", so Teppe.

Eine vorwiegend "kommunale Lösung" machte den 2,5
Millionen Euro teuren Ankauf erst möglich: Da nur etwa
500.000 Euro Landesmittel für den Grunderwerb zur
Verfügung standen, steuerte die Stadtsparkasse 500.000
Euro bei, die Stadt und der Kreis unterstützten das
Projekt mit jeweils 300.000 Euro. Den Restkaufpreis
zahlte der LWL.
"Für Bocholt ist das ein Feiertag. Zum einen ist die
Erweiterung des Textilmuseums eine kulturhistori-sche
Bereicherung der Stadt und Region. In Bocholt könnte
eines Tages das Textilmuseum Deutschlands stehen. Zum
anderen kann das Textilmuseum zu einem Motor und
wichtigen Trittstein für die weitere städtebauliche
Entwicklung des Bereichs Aa-See und Bocholter Innenstadt
werden", begründete Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo
das finanzielle Engagement der Stadt.

Das Museum sei bereits jetzt ein wichtiger Fixpunkt in
der Kulturlandschaft, seine Aktivitäten wirkten in die
ganze Region sogar bis in die benachbarten Niederlande
so Gerd Wiesmann, Landrat des Kreises Borken.
Sparkassendirektor Aloys Eiting betonte, dass die
Stadtsparkasse mit ihrer bisher größten Spende dazu
beitragen wolle, die Strahlkraft des Bocholter
Textilmuseums weiter auszubauen.

Um ein Textilmuseum einzurichten, hatte der LWL in den
80er Jahren eine typische kleine münsterländische
Textilfabrik nachgebaut, da zu dieser Zeit kein
passendes historisches Gebäude der Textilindustrie zur
Verfügung stand. Doch der 1989 eröffnete Museumsbau nur
Platz für eine Weberei. "Mit der ehemaligen Spinnerei
Herding haben wir jetzt in einem Industriedenkmal auf
vier Etagen 9.000 Quadratmeter Raum zur Verfügung. Damit
können wir künftig die ganze Bandbreite textiler Arbeit
zeigen - angefangen von der Garnherstellung, über die
Weberei und Strickerei bis hin zur Veredlung wie dem
Bleichen, Färben und Drucken sowie fertigen Produkten",
verspricht Teppe.

In der Spinnerei, die das Schweizer Architektenbüro
Sequin und Knobel 1907 geplant hat, will das LWL-
Textilmuseum aber nicht nur neue Dauerausstellungen
unterbringen: Hier sollen auch Räume für
Sonderausstellungen, Werkstätten und ein Depot
eingerichtet werden. Bisher sind die über 300
Großmaschinen aus allen Bereichen der Textilherstellung
- zum Teil in Einzelteile zerlegt - in drei Depots
untergebracht. "Dazu zählen ganze Produktionslinien wie
etwa eine Bleicherei, aber auch ein großer Fundus an
Mustern aus 90 Nachlässen von Textilbetrieben, die wir
übernommen haben, und viele fertige Produkte vom
Putzlappen bis zum Abendkleid, die nicht nur einen
Überblick über die Mode- und Design-Entwicklung sondern
auch über den sozialen Status der Menschen geben", so
Stenkamp.

Das Museumskonzept, das das Museumsteam schon in ersten
Zügen entwickelt hat, greift mehrere thematische
Leitfäden auf. Dazu gehören die Heimarbeit und die
Hausindustrie ebenso wie die Arbeits-kämpfe, technische
Innovationen, Design, Mode, die Industriearchitektur und
die Globalisierung. "Im erweiterten Museum kann man
durch zwei Jahrhunderte Textilgeschichte und die
wichtigsten deutschen Textilregionen wandern",
verspricht Stenkamp.

Im ersten Bauabschnitt will der LWL Brandschutzmaßnahmen
umsetzen, einen Lastenaufzug einbauen und eine Werkstatt
einrichten. "Dann wollen wir möglichst schnell damit
beginnen, unsere Maschinen zu restaurieren und sie an
ihrem endgültigem Standort im Museum wieder
zusammenzubauen", blickt Stenkamp in die Zukunft. Das
alles soll aber nicht hinter verschlossenen Türen
passieren: "Wir werden ein begehbares Depot einrichten,
die Restaurierungswerkstatt an ausgewählten Terminen
zugänglich machen und die neuen Museumsbereiche
abschnittsweise eröffnen. So können Interessierten
miterleben, wie das Museum wächst", verspricht Teppe.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt

Telefon: 02871 21611-0
Telefax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum@lwl.org

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.
Museumspädagogische Programme können bereits ab 9 Uhr
gebucht werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 10 11:34:34 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 10 11:45:44 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Technische_Premiere_auf_der_Zec?=
=?iso-8859-1?q?he_Zollern_II/IV=3A_LWL-Industriemuseum_setzt_F=F6rdermasc?=
=?iso-8859-1?q?hine_in_Bewegung?=
Message-ID: s20b46e7.012@lwlapp.itz.lwl.org

Von "LWL-Pressestelle",
Datum: 10.02.2005, 08:01


AKTUELL


Technische Premiere auf der Zeche Zollern II/IV:
LWL-Industriemuseum setzt Fördermaschine in Bewegung

Am Anfang stand eine fixe Idee, jetzt ist daraus
Realität geworden: Nach 40 Jahren Stillstand wird
der Motor der 100 Jahre alten elektrischen
Fördermaschine im Westfälischen Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV wieder surren. Am Sonntag (13.2.)
lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) zur "technischen Premiere" ein.

Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus wird die Gäste um 11
Uhr begrüßen. LWL-Kulturdezernent Prof.
Dr. Karl Teppe ist ebenso dabei wie Hans-Dieter Collinet
aus dem NRW-Städtebauministerium. Im
Mittelpunkt aber steht ein Mann: Er heißt Werner Mellin,
ist 80 Jahre alt und pensionierter Ingenieur
aus Dortmund. Seine Mitstreiter Michael Halbeisen und
Manfred Trenkle nennen ihn schlicht "den
Boss". Als Maschinenbauer bei Siemens hat er in den
1950er und 60er Jahren die Zollern-
Fördermaschine noch selbst gewartet. Deshalb kennt er
"sein Schätzchen" aus dem Effeff.

Schon damals habe ihn die imposante Anlage fasziniert,
erzählt Mellin mit leuchtenden Augen. Das
Produkt der Firma Siemens & Halske ist die älteste
elektrische Hauptschachtfördermaschine des
deutschen Bergbaus. Die technischen Daten lassen das
Ingenieurherz höher schlagen: 525 Volt
Gleichstrom, zweimotorige Maschine mit 1410 PS
Dauerleistung, 2800 PS Anfahrleistung,
Fördergeschwindigkeit max. 13 Meter/Sek., Nutzlast 4,2
Tonnen, Förderung pro Tag max. 2700
Tonnen, vierbödiger Korb für 52 Mann bei Seilfahrt oder
acht Wagen für Nutzlast.

Die Idee, den Dinosaurier der Fördertechnik wieder in
Schwung zu bringen, stammt aus dem Jahr 1997. Die
Zeche war mittlerweile Museum geworden, und
der ehemalige Siemens-Ingenieur nutzte
die Gelegenheit, den alten Maschinenbestand noch einmal
in Augenschein zu nehmen. Gemeinsam
mit dem niederländischen Elektroingenieur Jef Halmans
machte er sich dafür stark, den Maschinen
wieder Leben einzuhauchen."Ich würde mir das zutrauen,"
erklärte er und bot Museumsleiterin Dr.
Ulrike Gilhaus an, das Ungetüm wieder flott zu machen.

Wie so oft scheiterte die Umsetzung zunächst an der
Finanzierungsfrage. Eine Umwidmung von
Mitteln des Ministeriums für Städtebau und Wohnen,
Kultur und Sport machte es schließlich möglich,
notwendige Bauteile und Elektromaterial zu kaufen. "Vom
Beginn der Arbeiten bis jetzt hat das
gesamte Projekt knapp 20.000 Euro gekostet", erklärt die
Museumsleiterin. Darüber hinaus hat das
LWL-Museum eine umfangreiche Sammlung alter
elektrotechnischer Aggregate angelegen können,
die vor allem als Ersatzteile dienen. Gilhaus: "Davon
werden wir in den nächsten Jahren noch
zehren."

Seit Sommer 2003 hatten Mellin und seine Truppe auf
Zollern fast einen "Fulltime-Job". Vier Tage
die Woche, jeweils von 10 bis 16 Uhr werkelten sie im
Keller der Maschinenhalle. Neben dem
ehrenamtlichen Engagement floss auch jede Menge Know How
aus der museumseigenen Werkstatt
ein, die noch rund 1.000 Arbeitsstunden in das Projekt
steckte.

Gemeinsam konnten die Mitstreiter bereits einige
Etappensiege feiern: So rotiert der große Leonard-
Umformer schon seit einiger Zeit wieder. Er macht aus
Wechselstrom Gleichstrom und trieb die erste
elektrische Hauptschacht-Fördermaschine an. Und ein
Lichtumformer erzeugt zu
Demonstrationszwecken 150 Volt für die Beleuchtung der
marmornen Schalttafel. "Früher versorgte
dieses Aggregat das gesamte Zechengelände sowie die
Beamtenhäuser vor den Zechentoren mit
elektrischem Licht", berichtet die Museumsleiterin.

Auch die prächtige Jugendstil-Uhr, die heute noch
mahnend hoch über dem Maschinenraum prangt,
haben die Männer ans Netz angeschlossen; sie gab der
kleinen Belegschaft in den vergangenen
Monaten den Arbeitstakt vor.

Und was macht das umtriebige Rentner-Trio wenn die
Arbeit vollbracht ist? "Naja, es stehen hier ja
genug Maschinen herum, die noch instand gesetzt werden
können", schmunzelt Mellin. Und
außerdem müssten sie dringend ein paar Nachfolger
anlernen, die die Fördermaschine dann für die
nächsten 100 Betriebsjahre warten können ...


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund

Telefon: 0231 6961-111
Telefax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern@lwl.org

Geöffnet:
Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr, letzter Einlass 17.30 Uhr




From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 10 11:42:19 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 10 11:45:50 2005
Subject: [WestG]
[KONF] Erfahrung und Bewaeltigung von Zwangsarbeit, Bochum,
17--19.03.2005
Message-ID: s20b48ba.047@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 10.02.2005 10:11
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


KONFERENZ

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Bochum, 17. bis 19. März 2005

Das Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität
Bochum veranstaltet vom 17. bis zum 19. März die Konferenz
"Erfahrung und Bewältigung von Zwangsarbeit im Europa des 20.
Jahrhunderts". Die Konferenz beginnt am Donnerstag, den 17.
März, mit einer Öffentlichen Vortragsveranstaltung, in dessen
Rahmen u.a. Prof. Dr. Lutz Niethammer über "Wege zur
Aufklärung. Wahrheitskommissionen im Vergleich" referieren
wird. Der 2. Tag widmet sich in zwei Sektionen den Aspekten
"Verhältnisse und Erfahrungen" und "Bewältigung und
Auseinandersetzung". "Zwangsarbeit im Vergleich" steht im
Fokus des letzten Tages.


INFO

Interessierte erhalten die näheren Programminformationen
sowie eine Einladung auf schriftliche Anfrage bei Herrn Dr.
Christoph Seidel:
Christoph.Seidel@ruhr-uni-bochum.de
Eine Anmeldung ist erforderlich.

Ort:
Institut für soziale Bewegungen
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum

http://www.ruhr-uni-bochum.de/iga/isb/frameset_isb.htm





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 11 09:16:48 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 11 09:23:44 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BAKT=5D_Vortrag=2C_Angenendt=3A_Wie_das?=
=?iso-8859-1?q?_Christentum_ins_M=FCnsterland_kam=2C_Ahlen=2C_16=2E02=2E2?=
=?iso-8859-1?q?005?=
Message-ID: s20c781b.022@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Kehr, Manfred"
Datum: 10.02.05, 12:56


AKTUELL

Historisches Jahr Ahlen 2005
Vortrag
Prof. Dr. Arnold Angenendt
"Wie das Christentum ins Münsterland kam - Liudger und seine Mission"
Ahlen, 16. Februar 2005, 19:30 Uhr

Krieg war im frühen Mittelalter ein nahezu alltägliches Phänomen. Laut Prof. Dr. Arnold Angenendt, Münsteraner Fachmann für Kirchengeschichte, liegt der Grund dafür in der sozialen Formierung der Stammesgesellschaften. Ihnen ist eigen, sich selbst als die eigentlich richtigen und allein guten Menschen anzusehen. Die 'Anderen' sind mindestens minderwertig, die Folge ist eine "natürliche Feindschaft". Das Reich Karls des Großen schuf im heutigen Westfalen wieder einen befriedeten Großraum. Die Missionierung der Sachsen, in dessen Folge die Bischofsweihe Liudgers im Jahre 805 stand, geschah jedoch über weite Strecken nicht gewaltlos. Kann man Karl den 'Sachsen-Schlächter' nennen?

Prof. Angenendt ist ehemaliger Direktor des Seminars für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Nach seinem Theologie- und Geschichtsstudium wurde er 1963 zum Priester geweiht. Seiner Habilitation 1975 folgte die Berufung auf Lehrstühle in Toronto, Bochum und schließlich Münster. Aus Anlaß seines 70. Geburtstages erschien 2004 eine Sammlung seiner Aufsätze unter dem Titel "Liturgie im Mittelalter".


INFO

Veranstaltungsort: Barthelhof der St.-Bartholomäus-Kirchengemeinde, Kirchplatz 7,

Eine Veranstaltung der Veranstaltergemeinschaft zum Historischen Jahr Ahlen 2005 (Stadt Ahlen - Abt. für Schule, Kultur und Weiterbildung; Kirchengemeinde St. Bartholomäus; Heimatförderkreis für Westfälische Tradition e.V.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 11 09:20:27 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 11 09:23:55 2005
Subject: [WestG] [POS] Bocholt, Westf. Industriemuseum: Restaurator/in
Message-ID: s20c7904.036@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß",
Datum: 10.02.2005, 11:33


POSITION

Das Westfälische Industriemuseum sucht für die Restaurierungswerkstatt im Textilmuseum Bocholt zum nächstmöglichen Termin
eine / einen

Restauratorin / Restaurator.


Aufgabengebiete:
- Restaurierung und Instandsetzung von historischen Maschinen und Anlagen, insbesondere der Textilbranche
- selbständige Durchführung umfangreicher und besonders schwieriger Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten
- Zustandskontrollen an den Sammlungsbeständen des Textilmuseums


Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Ausbildung in einem Metallberuf (z.B. Meister/in oder Techniker/in im Maschinenbau ggflls. Studienabschluss Dipl.-Restaurator/in)
- intensive Kenntnisse der früheren Textilmaschinentechnik
- praktische Erfahrungen im spanabhebenden Fertigungsverfahren (drehen, fräsen)
- volle körperliche Eignung
- Pkw-Führerschein, Gabelstaplerschein

Wir bieten:
- eine vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe in einem engagierten Museumsteam
- eine Vergütung nach Vergütungsgruppe Vc / Vb BAT-LWL

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 05/05 bis zum 08.04.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -
48133 Münster






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 11 09:23:00 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 11 09:25:02 2005
Subject: [WestG] [POS] Hattingen,
Henrichshuette: Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter im Besucherservice
Message-ID: s20c79ba.046@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß",
Datum: 10.02.2005, 11:33


POSITION

Für das Westfälische Industriemuseum - Henrichshütte Hattingen suchen wir zum nächstmöglichen Termin zwei

Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter
im Besucherservice.

Es handelt sich um Teilzeitstellen mit durchschnittlich 19,25 Wochenstunden mit einer Arbeitszeit nach Dienstplan zu den Öffnungszeiten: Dienstags bis sonntags von 10.00 - 18.00 Uhr, freitags bis 21.30 Uhr.

Aufgabenbereiche:
- Eintrittskasse (Kennnummer 07/05):
Verkauf von Eintrittskarten und Museumsartikeln, Besucherempfang, Vermittlung von musealen Angeboten, Unterstützung der Museumsverwaltung, Mitarbeit bei Sonderveranstaltungen

- Aufsicht (Kennnummer 08/05):
Ansprechperson für Besucher, Aufsicht, teilweise Durchführung von Führungen, kleinere Pflegearbeiten, Führungen und Unterstützung bei der Durchführung museumspädagogischer Programme, Mitarbeit bei Sonderveranstaltungen

Wir erwarten:
- Freude am Umgang mit Menschen auch bei größerem Andrang
- Kommunikative Fähigkeiten bei der Vermittlung der Museumsthemen
- Sensibilität und freundliche Durchsetzungsfähigkeit
- Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit
- Flexibilität und Offenheit für die wechselnden Anforderungen in
einem Kulturbetrieb

Wir bieten:
- eine vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit in einem engagierten Museumsteam
- eine Vergütung nach Vergütungsgruppe VII bzw. C IV/C IVa BAT-LWL

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennnummer bis um 26.02.2005 an den


Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
Westfälisches Industriemuseum
Grubenweg 5
44388 Dortmund






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 11 09:36:05 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 11 09:37:51 2005
Subject: [WestG]
[TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 1 - Teil 1
Message-ID: s20c7ca3.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 02.02.2005, 10:24


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2005, Teil 1


1. Gesamtwestfalen

Archivpflege in Westfalen und Lippe. Im Auftrage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - Westfälisches Archivamt - hrsg. von Norbert Reimann und Wolfgang Bockhorst. Westfälisches Archivamt, Redaktion, 48133 Münster, Te. 0251/5915779 u. 5913887, E-Mail: westf.archivamt@lwl.org
61/2004. E. Möller/St. Grimm: Bericht vom 56. Westfälischen Archivtag in Brakel. B. Stambolis: Des Krummstabs langer Schatten. Das Hochstift Paderborn als Geschichts- und Gedächtnislandschaft. J. Oebbecke/Chr. Nienkemper: Archivbenutzung in verändertem rechtlichem Umfeld. Zum Verhältnis unterschiedlicher Zugangsregelungen zu Informationen im Archiv. A. Dix: Gleiche Transparenz in Verwaltungen und Archiven. M. Müller: "Blick zurück nach vorn!" H.-J. Höötmann: Archivpraxis unter den Bedingungen der Archivgesetzgebung. Arbeitsgruppe "Verwaltungsinterne Öffentlichkeitsarbeit als archivisches Arbeitsfeld". Cl. Becker: Verwaltungsinterne Öffentlichkeitsarbeit des Stadtarchivs Lippstadt. Ein Werkstattbericht. S. Freund: Arbeitsgruppe "Kooperation mit Schulen". M. Gosmann: Arbeitsgruppe "Stadtmarketing und Archive". G. Teske: Arbeitsgruppe "Sammlungstätigkeit von Archiven". L. Gollan: Das Gemeinschaftsprojekt e-Government NRW - Innovation durch Kooperation -. G. Klee-Kruse: Elektronische Signatur und Verschlüsselung in der öffentlichen Verwaltung. Eine Herausforderung für die Archivierung. J. Katernberg: Vom Stadtarchiv zur Kultur-GmbH? Datenschutzrechtliche Überlegungen zur Privatisierung kommunaler Archive in Nordrhein-Westfalen. B. Müller-Heiden: Der Einsatz der "Praktischen Archivkunde" im Berufsschulunterricht. Ein Erfahrungsbericht.

Westfälische Forschungen. Zeitschrift des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. 54. Bd. (2004). Hrsg. von Bernd Walter. Red.: Thomas Küster. Themenschwerpunkt: Von rechten und unrechten Tagen: Zur Kriminalitätsgeschichte Westfalens von der Frühen Neuzeit bis zum 20. Jahrhundert. Westfälisches Institut für Regionalgeschichte, Warendorfer Straße 14, 48145 Münster.
B. Krug-Richter: Von rechten und unrechten Taten: Eine Einführung (1). E. Münster-Schröer: "Vort sullen wir roiff ind brandt ... weren mit unser gantzer macht" - Brand und Mordbrand: Regionale Befunde und Überlegungen zur Deutung (19). M. Wittke: Vollzug und Androhung von Geldstrafen - Die pekuniäre Strafpraxis in der Stadt Warendorf und im Kirchspiel Füchtorf um 1600 (39). A. Beuke: Diebe im Münsterland. Pferdediebstahl und andere Beschaffungskriminalität vor und während des Dreißigjährigen Krieges (57). Chr. Schmidt: "Sind Christ und Jude eher Christ und Jude, als Mensch?" - Jüdische Delinquenz im Fürstbistum Münster während der Frühen Neuzeit (99). B. Krug-Richter: "Mordsache" Canstein 1677 - Formen und Kontexte adliger Konfliktkultur im frühneuzeitlichen Westfalen (121). M. Füssel: Devianz als Norm? Studentische Gewalt und akademische Freiheit in Köln im 17. und 18. Jahrhundert (145). J. Nowosadtko: Der Militärdienst als Räuberschule? Anmerkungen zu einer verbreiteten Argumentationsfigur der historischen Kriminalitätsforschung (167). U. Evert: Fußspuren, Blut und Samenflecken. Polizeiliche Ermittlungsarbeit am Beispiel eines Sexualmordes im Münsterland des späten 19. Jahrhunderts (177). U. Fraunholz: Verkehrssünder, Attentäter und Denunzianten. Anti-automobile Gewalt und polizeiliche Aufsicht über den Straßenverkehr in Westfalen während des Kaiserreichs (209). G. Harenbrock: "...vielleicht etwas illegal, aber eigentlich machten das alle": Kriminalität in Münster nach 1945 (227). Kl. Weinhauer: Jugendsubkulturen und Polizei in Ostwestfalen in den 1960/70er Jahren (265). B. Walter: 75 Jahre Westfälisches Institut für Regionalgeschichte (279). W. Freitag: Landesgeschichte als Synthese - Regionalgeschichte als Methode? (291). M. Kopsidis: Die Leistungsfähigkeit der westfälischen Landwirtschaft am Vorabend der Agrarreformen 1822/35 (im statistischen Vergleich von 79 Abschätzungsverbänden) (307). U.-K. Ketelsen: Dichterische Symbolpolitik - Die Figur des Polen in der deutschsprachigen Literatur über das Ruhrgebiet
zu: Schiedgerichtsbarkeit und die gütliche Beilegung von Konflikten in Westfalen: das Beispiel der Abtei Liesborn (Westfälische Forschungen 53, S. 241-272) (399). A. Owzar: Das Königreich Westphalen und das Großherzogtum Berg. Quellen - Forschungen - Deutungen (401). S. Mecking: Kommunale Gebietsreform(en) in der Bundesrepublik in den 1960er und 1970er Jahren. Forschungsstand und Untersuchungsperspektiven (415). W. Reininghaus: Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Entstehung und aktuelle Aufgaben (433). U. Tack: Das Unternehmensarchiv der Bertelsmann AG. Eine Zwischenbilanz (439). D. Aschoff: Die Judaica-Sammlung der Universitätsbibliothek Münster - eine Fundgrube zur Geschichte der Juden im Hochstift Münster in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (449). Jahresberichte 2003 (469). Kl. Schultze/U. Kortmann: Zeitschriftenschau. Ausgewählte Beiträge zur geschichtlichen Landeskunde Westfalens in Perdiodika des Jahres 2003 (499). Buchbesprechungen (595). Autorinnen und Autoren (743).

Grabbe-Jahrbuch. 23. Jg. (2004): "... daß besagter Dietrich Grabbe ... von allen unseren dramatischen Dichtern ... die meiste Verwandschaft mit Skakespeare hat." . Hrsg. im Auftrag der Grabbe-Gesellschaft von Kurt Roessler und Peter Schütze, Bruchstraße 27, 32756 Detmold.
P. Schütze: Jahresbericht 2003/04 (8). * Zum Ableben von Martin Brasse (17). W. Gödden: Gemeinsam mehr erreichen. Die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften Westfalens kamen zu einem Meinungsaustausch nach Ostwestfalen (20). H. H. Jansen. Neue Wege, neue Bahnen. Gedanken zur Errichtung eines Literaturmuseums in Detmold (23). P. Schütze: Der junge Christian Grabbe und Heinrich Heine (27). W. Broer: Grabbes Vers (41). Rolf Düsterberg: "Was ist ein Held? - Ein vielfaches vom Mörder!!" Zur Grabbe-Rezeption bei Hanns Johst (50). P. Pfeffer: "... beneidenswerte Chocks..." - die dynamische Dramatik von Grabbes "Napoleon oder die hundert Tage" (62). Th. Schaefer: "Genauso wie Grabbe". Christian Dietrich Grabbe tiefere Bedeutung für Leben und Werk Jörg Fausers (76). P. Schütze: Eröffnungsansprache zum Kolloquium Freiligrahts Briefe. Die Prosa des Poeten (84). K. Roessler: Die Prosa des Poeten (86). V. Giel: Briefrepertorium und Briefedition Ferdinand Freiligrath (90). J. Golz: Die Freiligrath-Handschriften im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar (103). K. Hutzelmann: Anmerkungen zu Wilhelm Buchners "Ferdinand Freiligrath. Ein Dichterleben in Briefen" (110). M. Walz: Freiligrath-Briefe im Stuttgarter Raum (121). B. Gelderblom/K. Roessler: Briefe von Ferdinand Freiligrath an August Boelling (125). * Schlussdiskussion des Kolloquiums "Freiligraths Briefe. Die Prosa des Poeten" (139). M. Walz: Ferdinand Freiligraths Lebensabend in Cannstatt und Stuttgart (1868-1876). 3. Teil: Hallberger's Illustrated Magazine - Krönung des Freiligrathschen Lebenswerkes (145). G. Gadek: Vor 140 Jahren starb Ferdinand Lassalle. Wie Ferdinand Freiligrath davon tangiert wurde (160). K. Roessler: Notizen zu Freiligrath für das Jahr 2004 (165). F. Melis: Georg Weerth in neuer Sicht: Großbritannien-Berichterstatter und Feuilletonist der "Neuen Rheinischen Zeitung" (176). G. Gadek: Ein alter Bekannter (204). F. U. Krause: Gibt es eine dramaturgische Richtung bei der Auswahl der Stücke der Grabbe-Preis-Dramatiker? I. V. Kroit
Wurster, A. Langhoff. Ein kommentierender Kurzbericht über den Zeitraum 1994-2002 (206). * Rezensionen (218). J. Freifrau Hiller zu Gaertringen: Grabbe-Bibliographie 2003 mit Nachträgen (226). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Freiligrath-Bibliographie 2003 mit Nachträgen (235). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Weerth-Bibliographie 2003 mit Nachträgen (238).

Hille-Post. Mitteilungen für die Freunde des Dichters. Mitteilungsblatt der Peter-Hille-Gesellschaft. Redaktion: Helmut Birkelbach, Am Enskeberg 13, 33039 Nieheim, Tel.: 05274/404.
38/2004. D. Jung-Ostermann: F. Harnisch, Peter Hille. Ein Pastellbild. E. Lehnert: Peter Hilles "Mysterium Jesu" als Antwort auf Nietsche und die Provokation der Zeit. E. Mühsam: Peter Hille war kein Anarchist. F. Schüppen: Vikar Catull. Der 200jährige Mörike und der 150jährige Hille.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und Westfälisches Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, E-Mail: industriekultur@klartext-verlag.de
4/2004. A. Kuhn: Die chemische Fabrik Wocklum. M. Gill: Die Siedlungspolitik der I.G. Farbenindustrie AG in den Jahren 1934-1939. Das Beispiel der Kleinsiedlung Bobbau-Steinfurth. S. Bardua: "Netti", Insulin und Teer. Drei Chemiefabriken in der mecklenburgischen Provinz. D. Stemmrich: Ruhrchemie AG. Chemie-Industrie im Verbund mit der Montanindustrie. P. Viaene: Das "Musée du Peigne et de la Plasturgie" in Oyonnax (Frankreich). W. E. Gantenberg : Die Teerschwelerei in Sparow. Eine Wurzel der Kohlechemie. Th. Janssen: Von Petrolchemischen Kombinat zur PCK Raffinerie GmbH. 40 Jahre Erdölverarbeitung in Schwedt. St. Nies: Arbeitsschutz in der chemischen Industrie. Und die erste Berufskrankheitenverordnung von 1925. E. Bergstein: Bergbau auf Sardinien. Th. Sommer: Das Dieselkraftwerk des Schiffshebewerkes in Niederfinow. Th. Schleper: Aus der Großküche des Rheinischen Industriemuseums: "Geschmackssachen" in Magenta mal sechs. Th. Parent: Touristische Erschließung einer Bergbaulandschaft. Zwei Tagungen in Zabrze (Oberschlesien). W. Schleser: Die "Kirche aus Eisen" St. Barbara in Crusnes. Der landwierige Weg der Restaurierung. M. Baxmann: Technisches Denkmal "Brikettfabrik Louise" in Domsdorf erhält Denkmalpreis. S. Bardua: Traditioneller Chemie-Alltag: Trennen und Mischen.

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.: Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de, E-Mail: info@nrw-stiftung.de
3/2004. A. Schneider: Ehrenamt macht's möglich. K. Hoffmann: Haus Koekkoek. Zu Gast beim Künstlerfürsten in Kleve. G. Matzke-Hajek: Gefährdete Bläulinge am Niederrhein. Ein Schmetterling, der die Ameisen austrickst. U. Karn: Das "Gehrmker Hius" in Lübbecke. Das Gehrmker Hius äs färich. M. Grote: "Wegweisendes" für Kloster Bredelar. G. Matzke-Hajek: Hobby-Naturschützer Karl-Heinz Albrecht aus Unna-Mühlhausen. Zehn Quardratmeter Naturschutz, bitte. M. Schäfer: Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Wandern im Schatten des Kaisers. G. Matzke-Hajek: Hangmoore auf dem Immerkopf. Atlantische Insel im Oberbergischen. A. Schneider: Museum Junkerhaus in Lemgo. Ein Traum aus Holz geschnitzt. * Karl Junker - Künstler und Sonderling.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster.
6/2004. M. Vaupel: Mehr als wohliges Erinnern. Genau die richtige Einstimmung auf weihnachtliche Geschenkvorfreude. Spielzeug-Ausstellungen in Dortmund und Hagen animieren zur Reise in die eigene Kindheit. U. van Jüchems: Glanzbilder wecken Erinnerungen. Jugendtraum mit Glimmer. Geschwister Freihoff liefern aus Coesfeld in alle Welt. M. Zehren: Erzähl mir eine Geschichte! Die drittgrößte Literarische Gesellschaft in Deutschland sitzt im Rheiner Kloster Bentlage. Seit den späten 1970er Jahren bemerkt die Europäische Märchengesellschaft ein stark gestiegenes Interesse an Märchen. W. Gödden: Bökendorfer Idyllen. Wo einst die Droste und Wilhelm Grimm Vergissmeinnicht pflückten, erinnert heute ein gut besuchtes Museum an den Bökendorfer Märchenkreis - ein lohnenswertes Ausflugsziel in Ostwestfalen. R. Doblies: Eine Villa voller Kostbarkeiten. Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum in Bad Oeynhausen. J. Grywatsch: Deutsche Märchenstraße: Hinter den sieben Bergen. Besuch bei Dornröschen, Frau Holle, Rapunzel & Co. U. van Jüchems: Ute Ahlert: Mit Worten Bilder schaffen. Für die Märchenerzählerin aus Lünen ist jeder Erzähltermin wie eine Premiere. J. Grywatsch: Peter Rühmkorf: Hüter des Misthaufens. In den "aufgeklärten Märchen" geht es um alles andere als den schönen Schein. M. Schäfer: Magie, Mythos und Wahrheit. In Märchen und Mythologie sind Hexen meist böse, stehen im Pakt mit dem Teufel, verderben Felder, verhexen Mensch und Tier. Rainer Decker, einer der renommiertesten deutschen "Hexenforscher" will mit diesen Klischeevorstellungen aufräumen. J. P. Wallmann: Martin Honert: Im Zeichen der Einnerung. Konrad-von-Soest-Preis in Münster verliehen. Kl. Sluka: Schloss Cappenberg: Kunst und Natur. Ausstellung zeigt Arbeiten von Modersohn bis Trockel. W. Morisse: Niederdeutsche Bühne Münster: "...hier is de Welt noch heel in Order!" Keine Fragen: In Zeiten von Comedy & Co erscheint Mundart-Theater wie aus einer anderen Welt. Doch die einzigartige Niederdeutsche Bühne in Münster ist lebendig wie eh und je. Auch 85 Jahre na
Stolpersteine helfen beim Gedenken. Auch in Westfalen erinnert der Künstler Gunter Demnig mit seinem ungewöhnlichen Projekt an die Opfer der Nationalsozialisten. W. Gödden: Home sweet home. Mein Zuhause ist für mich ... Eine literarische Kommission unternahm Hausbesuche bei westfälischen Autoren. Das Ergebnis präsentiert sie nun auf einer DVD. W. Gödden: Friedel Thiekötter: Einmal kräftig durchschütteln ... und dosiert genießen. Friedel Thiekötter hat seine Zettelkästen geplündert und alphabetisch sortiert. Herausgekommen ist dabei ein Wörterbuch der Alltagskunde. H. Gärtner: Größter Wandergenuss auf zweithöchstem Berg. Der Name klingt nicht einladend: Kahler Asten. Das kann doch eigentlich nur abschrecken. Tut es aber nicht. Jedes Jahr fahren oder wandern eine halbe Million Menschen auf den sauerländischen Berg. J. Gierse: Geschichte für alle. LWL präsentiert gebündeltes Westfalen-Wissen. J. P. Wallman: Kornbrennerei-Museum: Keine Schnapsidee. Die Stadt Telgte widmet dem Hochprozentigen ein eigenes Haus. Kl. Sluka: Adel verpflichtet. Ignaz von Landsberg-Velen und die chemische Fabrik Wocklum. M. Zehren: Henrich zu Stolberg-Wernigerode: "Der Graf ist tot - die Hütte lebt". Ausstellung zum Jubiläum der Hattinger Henrichshütte. V. Jakob: Hermann Landois: Professor, Zoodirektor, Entertainer. Wer Münster nur halbwegs kennt, kennt Hermann Landois. Entweder als Gründer des Zoologischen Gartens oder als skurrilen Lebenskünstler. Das Stadtmuseum widmet dem Unikum jetzt eine Ausstellung. R. Doblies: Heiß geliebt. Zur Kulturgeschichte der Suppe. R. Doblies: Salzhaltige Schönheiten. Alte und neue Gefäße für das "weiße Gold".

2. Hellweg

Werl 2004 gestern - heute - morgen. Jahrbuch der Stadt Werl und des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e.V., Werl: Verlag der A. Stein'schen Buchhandlung GmbH, 2004. ISBN 3-920980-75-1.
E. Hachmann: Rudolf Preising. Priester - Pädagoge - Heimatforscher - Ehrenbürger der Stadt Werl (7). A. Sobbe: Der Werler Parkfriedhof (17). F. Bücker: Regen, Wind, wir lachen drüber, wir sind jung und das ist schön... Georgspfadfinder in Werl - Erinnerungen (43). W. Kohn: Die dreidimensionale Botschaft der Christa Doért (67). F. Kampelmann: Der glückselige Tod des Dietrich Christian von Papen (71). J. Theine: Vei kuiert Platt (81). P. Drees-Hagen: Vom Leben auf dem Lande. Der Verein für Kultur- und Brauchtumspflege in der Landwirtschaft e.V. (83). Kl. Halekotte: Der Bürmannshof in Holtum. Umbau eines alten Bauernhauses zu einem modernen Wohnhaus (89). M. Grossmann: Der Weg ist das Ziel. Laudationes anlässlich der Verleihung der Ehrennadel der Stadt Werl am 26. Februar 2004 (99). W. Schlummer: Bleib ein angenehmes Ärgernis. Verleihung der Umweltpreises 2003 (103). M. Grossmann: Überzeugung und Visionen. Verleihung des Siederpreises 2004 an die Standard-Metallwerke GmbH Werl (107). A. Krause: Aus dem Leben einer Königin. Zwei Jahre als Werler Salzkönigin (117). E. Hachmann: Wachsende Zuneigung. Werlpreis 2004 an Werner Kohn (123). B. Geilich: Fritz Stramm und der Schwarze Jim: Kaffee und Kolonialzeit (127). G. Olthoff: Eine Kaffeemühle auf Wanderschaft (133). E. Hachmann: Der Neue Heimat- und Geschichtsverein im Jahre 2003/2004 (135).

Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Der Patriot" und zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
464/2004. K.-J. Freiherr von Ketteler: Eine Lufschutz-Uhr aus Schwarzenraben. E. Richter: 150 Jahre Sparkasse Geseke (2. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
21/2004. H. Thomas: Wassergräben schützten einst die Burg Mark. Vor 1200 bis um 1400 lebten die Grafen von der Mark auf dem Areal des heutigen "Burghügels" in Hamm. G. Strotdrees: Lagen die Hofwurzeln bei den Westgoten? Der Bauernhof Ahleff in Werl-Hilbeck im Kreis Soest kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. * Nebelbänke zeigen Frostlöcher an. H. Multhaupt: Wo der Kaiser die Klosterkirche betrat. Bemerkenswertes Buch des Bendediktinerpaters Adelhard Gerke aus Königsmünster/Meschede über den Narthex der ehemaligen Kaiser- und Abteikirche in Corvey an der Weser. * Naturnahe Vogelfütterung mit Nährgehölzen. R. Kreienfeld: Siegesjubel auf den Schulbänken. Hauptlehrer Geppert von der Stephanus-Schule in Hamm-Heessen zeichnete von 1912 bis 1918 die Stimmung der Zeit auf.
22/2004. I. von Scheven: Mit Suppenkesseln quer durch die Front in Hamm. Riskantes Unternehmen eines Stadtinspektors in den letzten Kriegstagen April 1945. H. Multhaupt: In Brenkhausen lebt die Kultur der Pharaonen bis heute fort. Vor zehn Jahren übernahm die koptische Kirche bei Höxter ein verfallenes Kloster der Benediktinerinnen. I. von Scheven: Bindeglied zur Nord- und Ostseeküste. Vor 80 Jahren wurde die Eisenbahnstrecke Dortmund-Münster eröffnet. W. Hinke: Die "Feuermaschine" pumpte die Königsborner Sole aus der Erde. Ein untergegangenes Denkmal der westfälischen Industriegeschichte - 1964 wurden die Ruinen des "Wunderwerks" gesprengt. U. Althöfer: Karl Siebold gab Bockum-Hövel das Gesicht. Der vielseitige Architekt schuf vor 100 Jahren beispielhafte Siedlungshäuser für die Bergleute der Zeche Radbod. Auch die Kreuzkirche wurde von ihm entworfen. Ein Blatt der Erinnerung zu seinem 150. Geburtstag.
23/2004. H. Thomas: Bronze-Gruppe "Vater und Sohn" jetzt im "Maximare". Das Kunstwerk von Professor Leopold Fleischhacker überstand im Dezember 1944 die Zerstörung des alten Hammer Hallenbades. P. Gabriel: "Des Morgens gab es nur Mehlsuppe..." Wilhelmine Henter erinnert sich an ihre Ausbildung in der Haushaltungsschule der "Westf. Frauenhilfe" in Soest 1919. Chr. Neuhausen: Schwester Angela war der "Engel von Auschwitz". Vor sechzig Jahren starb die aus Westfalen stammende Ordensfrau im NS-Vernichtungslager. * "Unter einem guten Stern". Telgter Krippenausstellung zeigt 150 Werke von 120 Krippenkünstlern aus Westfalen. R. Platte: Ein Weihnachtsgruß von "Tante Therese". Mitte des 19. Jahrhunderts verkaufte ein Engländer die ersten Weihnachtskarten. W. Hinke: Als die Ulmen am Hammer Badehaus verdorrten. Eine rätselhafte Baumkrankheit vernichtete Anfang der 1930er Jahre die Ulmenallee im Kurpark. * Hasel- und Walnüsse im Brauchtum.
24/2004. Th. Ostendorf: Morgen kommt der Weihnachtsmann... Nikolaus-Verschnitt in Konkurrenz mit dem Christkind. M. Strecker: "Stolpersteine" erinnern an die Opfer. Der Künstler Gunter Demnig entwickelte ein ungewöhnliches Projekt des Gedenkens auch in Westfalen. H. Fertig-Möller: Zwischenzeit der Zauberei und Magie. Die Tage zwischen Weihnachten und Dreikönige im alten Volksglauben. H. Thomas: Statt Christi Geburt Julfest und Sonnenwendfeier. Wie im Naziregime die christlichen Weihnachtslieder im Sinne der NS-Ideologie manipuliert wurden. H. Thomas: Wegen seiner Schönheit von anderen Städten beneidet. Das 1913 errichtete erste Hammer Stadtbad an der Gasstraße war ein architektonisches Meisterwerk (Teil 2).
1/2005. I. von Scheven: In der Einheit liegt der Fortschritt. Kurzschrift-Systeme Gabelsberger und Stolze-Schrey wichen 1925 der Deutschen Einheitskurzschrift. * Beruf aus alter Zeit: Posamentier. Sammelbegriff für Bänder, Borten und Tressen. S. Borgschulze: Von Kiel in die Südsee mit dem Dreimastschoner "Hamm". Das Handelsschiff fuhr unter fünf verschiedenen Flaggen von 1921 bis 1974 um den halben Erdball. F. Kühle: Viele Rotkehlchen überwintern bei uns. W. Hinkel: "Ruhrgranit" aus Opherdicke für die Lübecker Marienkirche. Auf dem Gebiet des ehemaligen Rittergutes bei Holzwickede wurde bis 1956 witterungsbeständiger Sandstein gewonnen. R. Kreienfeld: Wie die Mansfelder Straße zu ihrem Namen kam. Die früher ruhige Wohnstraße der Neuen Kolonie Sachsen in Hamm-Heessen wurde zur Hauptverbindungsstraße. R. Kreienfeld: Die Neue Technik war sein Steckenpferd. Friedel Kreienfeld (1904-1956) aus Hamm wirkte an der Entwicklung der Radiotechnik mit.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
20/2004. W. Mues: Theater im früheren Erwitte. Laienspieler sorgen für Abwechslung und Unterhaltung.
21/2004. H.-G. Bracht: Friedrich Adolf Sauer - ein Schulreformer in Rüthen. Kl. Luig: Das Bad Waldliesborn nicht das erste Mal in Schwierigkeiten. J. Schmidt: Wassermühlen in früherer Zeit.
22/2004. G. Beaugrand: Als "Grüner Polizist" Helfer und Freund der Holländer. Der bei Lippstadt geborene Josef Henneböhl folgte seinem Gewissen. Erlebnisbericht über seine Hilfsaktionen. M. Willeke: Die Orientierungsnamen auf dem östlichen Haarstrang. J. Schmidt: Der lange Abschied von den großen Bauerngärten.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest.
304/2004. W. Marcus/H. P. Busch : Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius. Ein historischer Rundgang durch den fränkischen "Königshof" (3). H. J. Deisting: "Unser armes Ländchen war stark mitgenommen". Fragment einer Werler Chronik 1799 bis 1837, geschrieben von Bürgermeister Fickermann (Schluss). G. Strotdrees: Lagen die Hofwurzeln bei den Westgoten? Der Bauernhof Ahleff in Werl-Hilbeck im Kreis Soest kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. * Nebelbänke zeigen Frostlöcher an. H. Multhaupt: Wo der Kaiser die Klosterkirche betrat. Bemerkenswertes Buch des Bendediktinerpaters Adelhard Gerke aus Königsmünster/Meschede über den Narthex der ehemaligen Kaiser- und Abteikirche in Corvey an der Weser. * Naturnahe Vogelfütterung mit Nährgehölzen. O. Timmermann: Von der Geburt bis zum Tod. Kirchenbücher sind wichtige Quellen für die Familienforschung. W. Schulte: Bewährte Baumeister und Juristen. Aus der Geschichte der Soester Familie Lentze. K.-J. Freiherr von Ketteler: Die erste Kettelburg an der Röhr. Aus der Geschichte der Familie von Ketteler (3. Folge).
305/2004. F. Haarmann: Major von Schüngel baute die Echthauser Wassermühle. Die behördliche Bauerlaubnis stammt aus dem Jahr 1834. U. Becker: Museen im Kreis Soest: Das Heimatmuseum in Lippstadt. H. Multhaupt: In Brenkhausen lebt die Kultur der Pharaonen bis heute fort. Vor zehn Jahren übernahm die koptische Kirche bei Höxter ein verfallenes Kloster der Bendediktinerinnen. I. von Scheven: Bindeglied zur Nord- und Ostseeküste. Vor achtzig Jahren wurde die Eisenbahnstrecke Dortmund-Münster eröffnet. W. Hinke: Die "Feuermaschine" pumpte die Königsborner Sole aus der Erde. Ein untergegangenes Denkmal der westfälischen Industriegeschichte - 1964 wurden die Ruinen des "Wunderwerks" gesprengt. K.-J. Freiherr von Ketteler: Die erste Kettelburg an der Röhr. Aus der Geschichte der Familie von Ketteler (Schluss). * Was ist eine "Wolmeine"? Alte Straßenbezeichnungen und ihr historischer Kern.
306/2004. U. Becker: Mit prächtigen Stuckdecken geschmückt. Lippstadt beherbergt in einem der schönsten Bürgerhäuser des Rokoko in Westfalen das reich ausgestattete Heimatmuseum. P. Gabriel: "Des Morgens gab es nur Mehlsuppe..." Wilhelmine Henter erinnert sich an ihre Ausbildung in der Haushaltungsschule der "Westf. Frauenhilfe" in Soest 1919. Chr. Neuhausen: Schwester Angela war der "Engel von Auschwitz". Vor sechzig Jahren starb die aus Westfalen stammende Ordensfrau im NS-Vernichtungslager. * "Unter einem guten Stern". Telgter Krippenausstellung zeigt 150 Werke von 120 Krippenkünstlern aus Westfalen. R. Platte: Ein Weihnachtsgruß von "Tante Therese". Mitte des 19. Jahrhunderts verkaufte ein Engländer die ersten Weihnachtskarten. W. Marcus/H. P. Busch : Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius. Historischer Rundgang durch den fränkischen "Königshof" (4.). * Friedensfürst und Guter Hirte. Neue Biographie über Fürstbischof Ferdinand von Paderborn.
307/2004. H. P. Busch/W. Marcus: Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius. Historischer Rundgang durch den fränkischen "Königshof" (5.). F. Haarmann: Weihnachtssammlung mit Kanonen. Aus dem Central-Volksblatt für den RB Arnsberg. M. Strecker: "Stolpersteine" erinnern an die Opfer. Der Künstler Gunter Demnig entwickelte ein ungewöhliches Projekt des Gedenkens auch in Westfalen. H. Fertig-Möller: Zwischenzeit der Zauberei und Magie. Die Tage zwischen Weihnachten und Dreikönige im alten Volksglauben. H. Thomas: Statt Christi Geburt Julfest und Sonnenwendfeier. Wie im Naziregime die christlichen Weihnachtslieder im Sinne der NS-Ideologie manipuliert wurden. U. Becker: Mit Stuckdecken geschmückt. Aus der Geschichte des Heimatmuseum in Lippstadt (Schluss). F. Oberhoff: Wünsche auf ein glückliches neues Jahr gerichtet. Im 19. Jahrhundert kamen Neujahrsbriefe in Mode - Ein Schreiben von 1875 ist erhalten geblieben.

Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr) e.V. Information für Heimatfreunde. Red.: Alfons Henke, Echthausen, Ruhrstraße 136, 58739 Wickede (Ruhr), Tel.: 02377/2589.
34/2004. J. Kampmann: Aus der Arbeit des Heimatvereins. F. Biele: Das zweite Jahr der Wandergruppe des Heimatvereins. F. Haarmann: Das Echthausen Kopfschatzregister von 1759. F. Haarmann: Der Wickeder Kirchweg nach Bausenhagen und seine Brücke über den Strullbach. * Bilder von den letzten Bewohner der Adelsfamilien von Böckenförde, genannt von Schüngel, und von Lilien auf Schloss Echthausen. A. Henke: Episoden aus dem Leben des Ehrenamtmanns Frh. V. Lilien (Auszüge aus einem Artikel in der Zeitschrift "Heimatglocken" Nov. 1940, S. 66 ff). J. Kampmann: Die Geschichte des Hauses Heimann in Wickede. A. Henke: Plattdeutsche Ecke. A. Henke: Rückblick.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 11 09:49:44 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 11 09:53:08 2005
Subject: [WestG]
[TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 1 - Teil 2
Message-ID: s20c7fdc.051@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 02.02.2005, 10:24


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2005, Teil 2



3. Kurkoelnisches Sauerland

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beitraege aus der Gemeinde Finnentrop. Red.: Arbeitskreis fuer Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Strasse 10, 57413 Finnentrop, Tel.: 02721/7527.
20/2004. A. Bruns: Die Serkenroder Willkuer von 1638. * Eine Fahrt mit Dampf auf der Fretter-Wenne-Bahn. M. Sieg: Walter Scheerer: Leben und Wirken. H.-W. Rademacher: Der Heiligenstuhl. G. Junker: Gedanken zur Entstehung des Lennebrunnens. M. Kaiser/V. Kennemann : Bauer Rhode zieht sich aufs Altenteil zurueck. Altersversorgung vor 160 Jahren. A. Plugge: Weringhauser Jugendstreiche. Erinnerungen an eine schoene Kindheit. G. Junker: Kath. Volksschule Finnentrop, Geburtsjahrgang 1919/1920. F. Tomba: "Gemeinsam auf dem Weg". Pastoralverbund "Bigge-Lenne-Tal" eroeffnet. M. Sieg: 50 Jahre Turnverein Heggen. V. Kennemann: Barocke Baudenkmaeler beeindruckten Mitglieder des Arbeitskreises. * Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop. 1. April 2004 bis 31. Oktober 2004.

Handirk. Heimatnachrichten fuer Grafschaft, Latrop, Schanze in Wort und Bild. Hrsg.: St.-Sebastian-Schuetzenbruderschaft 1825 e.V., Handirk-Redaktion, Hans Robert Schrewe, Hauptstrasse 20, 57392 Schmallenberg, Tel.: 02972/1546, E-Mail: hansrobert.schrewe@t-online.de
21/2004. * Vor 200 Jahren: Beginn der Saekularisation (1803/04) - 3. Teil (Ende). W. Heimes: Wilzenbergkapelle renoviert. M. Hanses/B. Lepping/U. Lutter/Chr. Vogt: Latrop Bundesgolddorf 2004. * Ehemalige Firmen, Handwerksbetriebe, Geschaefte usw. in Grafschaft, Latrop und Schanze - 9. Teil. H. R. Schrewe: Stadt Schmallenberg verleiht Ehrenring an Schwester M. Brunhilde Prause. * Senioren-Wohnanlage St. Elisabeth, Kloster Grafschaft. H. Volmer: Die Entwicklung des Telefonwesens in Grafschaft, Latrop und Schanze. Th. Kotthoff: Naturerlebnis-Kinderspielplatz "Ecke" in Grafschaft. * 125 Jahre Gesangverein "Caecilia" 1879 Grafschaft. * Aus dem Vereinsleben. * Aktuelles - kurz berichtet.

Heimatblaetter. Zeitschrift des Arnsberger Heimatbundes e.V. Red.: Friedhelm Ackermann, Werner Buehner, Michael Gosmann und Walter Thomas. Arnsberger Heimatbund e.V., 59821 Arnsberg.
25/2004. * Predigt von Msgr. Dr. Wilhelm Kuhne, Winterberg-Niedersfeld anlaesslich des 750jaehrigen Jubilaeums der Weihe von Hochaltar und Chor der Propsteikirche St. Laurentius zu Arnsberg am 29. Juni 2004. D. Becker: Das Rote Kreuz von Niedereimer. H. Pardun: Rudol von Essl. Eine Beschreibung der Grafschaft und Stadt Arnsberg 1669. E. Kersting/J. Heckmann: Die Olper St. Georgsstatue aus Arnsberg. F. Kessler *: Als der Kurfuerst das Osterfeuer verbot - ... und es trotzdem brannte. H. J. Deisting: Wappen, Siegel und Signete Arnsberger Buerger und Institutionen. W. Saure: Oelinghausen und seine nicht umkomplizierten Beziehungen zu Wedinghausen. M. Gosmann: Die Weihnachtskrippe in der Stadtkapelle St. Georg zu Arnsberg. Ein Werk des Krippenschnitzers Otto Zehentbauer, Muenchen. A. Padberg: Ueberreste des zweiten Weltkriegs in der Muehlenstrasse. M. Beaufays: In Erinnerung an Dr. med. habil. Josef Beaufays (1904-1961), von 1938-1961 leitender Arzt der Staedtischen Frauenklinik, ab 1945 zum Chefarzt des Krankenhauses berufen. H. Meyer: Von der Pfadfinder-Diaspora in den 50er Jahren bei der Propstei-Gemeinde in Arnsberg zu einem bluehenden Pfadfinderstamm. * Arnsberg und seine Umgebung (Nach Levin Schuecking). G. Scheja: Die Ruhr - Bedeutung fuer Arnsberg. Erste Abschnitte der Ruhr in Arnsberg renaturiert - Stadt Arnsberg nimmt Vorreiterrolle an der oberen Ruhr ein. F. Ackermann: Demnaechst wieder Wein vom Schlossberg. H. Wevering: Ein Haus in Arnsbergs "Guter Stube" erzaehlt seine Geschichte. F. Reuther: Restaurierung von zwei Holzreliefs. F. Reuther: Begegnung mit Kurfuerst Clemens August. A. H. Hoffmann: Arnsberg, die Perle des Sauerlandes, gruesst Arnsberg im Altmuehltal. F. Ackermann: Arnsberger Heimatbund schafft einen neuen Oberfreistuhl. W. Buehner: Der Arnsberger Oberfreistuhl. V. Lukas-Krohm: Denkmalpflege in Arnsberg. Ausgewaehlte Beispiele aus dem Jahr 2004. F. Ackermann: Arnsberger Heimatbund rettet uraltes Kulturerbe der Stadt. F. Reuther: Firmen- und Geschaeftsanzeigen frueherer Jahre. * Arnsberg vor 60
Was passierte in Arnsberg vor nunmehr 60 Jahren. Hier ein paar Ausschnitte aus der Chronik "Bomben auf Arnsberg" von Werner Buehner, die ein Bild der damaligen Situation wiedergeben. F. Ackermann: Europa-Blume von Rudi Olm. M. F. Ruether: Ehrung verdienter Vorstandsmitglieder. J. Ackermann: Taetigkeitsbericht des Arnsberger Heimatbundes fuer die Zeit vom 4. Dezember 2003 bis zum 3. Dezember 2004, dem Tag der diesjaehrigen Generalversammlung.

Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschaeftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Danziger Strasse 2, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
4/2004. R. Kiessling: Die Vasbachs auf der Vasbach. 450 Jahre saeuerlaendische Familientradition. O. Hoeffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fuerstenberg-Herdringen (Teil 5). M. Vormberg: Quellen zur Geschichte des Bergbau-, Huetten- und Hammerwesens im Spiegel des Hypothekenbuches des kurkoelnischen Amtes Bilstein 1724-1810 (Teil 2). B. Heide: Der Weg zum Ziel: Die Bewahrung des Industriedenkmals "Siciliaschacht" in Meggen und die Einrichtung eines Informationszentrums. F. N. Scheele: Einweihung eines Gedenksteins an der Foerder Linde. Erinnerung an die historische Heidenstrasse. K. H. Kaufmann: Dae Wendsche Hausierer. Weihnachtsgeschichte in Wendener Mundart. H.-W. Voss: Heimatchronik vom 1. Juli 2004 bis 30. September 2004.

An Moehne, Roehr und Ruhr. Hrsg.: Heimatbund Neheim-Huesten e.V., Widukindstrasse 23, 59757 Arnsberg.
32/2004. Register zum Huestener Heimatbuch von 1985.
33/2004. S. Raschke: Von der gewerblichen Sonntagsschule zum Berufskolleg.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerlaender Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
4/2004. E. Baus-Hoffmann: De Geschichte vannen Hilligen Draikueenigen op Waeoesk Platt. R. Koehne: Historischer Bergbau im Sauerland ("Westfaelisches Erzgebirge"). W. F. Cordes: Johannes Rivius aus Attendorn (1500-1553). Paedagoge und Schulbuchautor im Zeitalter der Reformation. U. Loeer: Spuren deutsch-deutscher Geschichte am vergoldeten Schrein. Der Patroklischrein kehrt von Berlin nach Soest zurueck. M. Schmitt: "Alle Jahre wieder". Sunderner Heimatkrippe erfreut sich wachsender Beliebtheit. J. Schulte-Hobein: Goethes "Faust" und Schillers "Wallenstein" - das Lebenswerk von Engelbert Seibertz. Vorbereitungen zur Gedaechtnisausstellung laufen auf Hochtouren. A. Kottmann: St. Walburga zu Meschede. Die "aelteste Meschederin" und andere Ergebnisse der baubegleitenden archaeologischen Untersuchungen 2003. * Preis fuer herausragendes ehrenamtliches Engagement geht nach Marsberg: "WegWeiser" des Foerdervereins der NRW-Stiftung fuer Dr. Franz-Josef Bohle. * Aus dem Archiv des Sauerlaender Heimatbundes - Ein Schulausflug. R. Koehne: 350 Millionen Jahre alte Naturplastik bei Grevenstein. A. Schmoranzer: Volksfest an der Heidenstrasse. O. Mantel: Der Heimatverein Moehnesee. F. Ackermann: Waldgottesdienst zum "Tag der Deutschen Einheit" am 3. Oktober. F. Ackermann: "Butterbettchen" - die Marktfrau mit zwei Denkmaelern. H. R. Schrewe: Latrop Bundesgolddorf 2004. * Treffen der Ortsheimatpfleger im Hochsauerlandkreis auf Schloss Koertlinghausen. H. Schulte: Tag des offenen Denkmals am 12. September 2004. Historische Fachwerkhaeuser in Lennestadt-Kirchveischede. 11 Gebaeude unter Denkmalschutz. H. Lettermann: Josefheim Bigge feierte 2004 sein 100-jaehriges Bestehen. M. Raffenberg: Im kommenden Jahr waere Werner Helwig 100 Jahre alt geworden. A. Stahl: Wat en Boum! Eine Geschichte in Drolshagener Platt. W. Frank: Rabenvoegel. H. Somplatzki: Literarische Erinnerung im Hilchenbacher Land. Mit der Christine-Koch-Gesellschaft auf den Spuren Jung-Stillings.

Schmallenberger Heimatblaetter. Hrsg.: Schuetzengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V., Redaktion: Hannelore Himmelreich, Auf der Mauer 14, 57392 Schmallenberg. Vertrieb: Christoph Rickert, Grafschafter Strasse 1, 57392 Schmallenberg.
70/2003-04. J. Wiegel: Schmallenberg - eine Schinkelstadt? H. Beste: Gewerbegebiet "Breite Wiese", Stadt Schmallenberg. Kurze historische Darstellung der baulichen und planungsrechtlichen Entwicklung. C. Oberstadt: Die Entwicklung der Firma Oberstadt in Schmallenberg. F.-J. Schuette: Ein Lebensbild aus der textilindustriellen "Gruenderzeit", aufgezeigt an einem alten Lehrvertrag. H. Himmelreich: Weste aeuk taum Pooskefuier gohn? - Osterfeuer in Schmallenberg. W. Beule: Segnung des Kirchturms St. Alexander Schmallenberg. * Seit 50 Jahren im Priesteramt. Pastor Anton Koester feierte sein goldenes Priesterjubilaeum. P. J. Liedtke: Foerderverein der evangelischen Kirchengemeinde. H. Entian: Juedischer Friedhof Schmallenberg - Eintragung in die Denkmalliste. J. Willmes: "Wo finde ich meine letzte Ruhe?" - Bestattungswandel auch auf dem staedtischen Friedhof in Schmallenberg. B. Stegmann: 50 Jahre Schmallenberger Stadthalle. St. Teipel: Generalversammlung der Schuetzengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V. St. Teipel: Seniorentag der Schuetzengesellschaft Schmallenberg 1820 e.V. K.-H. Gilsbach: Jungschuetzenkoenig der Schuetzengesellschaft. St. Teipel: Schuetzenfest 2004. Kl. Sassmannshausen: Der Kinderspielplatz in der Unterstadt, Naehe Kurpark. Th. Richter: Kindergarten "Zwergenland", aeltester Kindergarten Schmallenbergs? H. Himmelreich: "Offene Kinderbetreuung" feiert Jubilaeum. S. Hochstein. Theaterarbeit in der Sekundarstufe II des Staedtischen Gymnasiums Schmallenberg. K. Wasserfall: Theater AG Schulzentrum Schmallenberg. E. Schuettler/F.-J. Schuette: Rohre biegen - Rohre formen - Rohre verbinden - Rohrarbeitungsmaschinen aus Schmallenberg. E. Schuettler: 100 Jahre Elektro Foester. A. Koechling: 25 Jahre Jugendfeuerwehr Schmallenberg. F.-J. Schuette: Lesenwertes aus der Region.

Der Schwammkloepper. Fredeburger Heimatblaetter. Hrsg.: Sauerlaendischer Gebirgs-Verein, Abteilung Fredeburg, Arbeitskreis Heimat, Schieferweg 33, 57392 Bad Fredeburg.
16/2005. G. Schulte: Alte Geschaeftsbuecher der Fredeburger Kaufmannsfamilie Becker. H. Gierse: Bildhauer Theodor Sprenger. Schoepfer des "Schwammkloepper" gestorben. H. Gierse: Natur und Leben. Wanderlied von Pfarrer Joseph Belke. D. Stiftel-Voelker: 40 Jahre Friedenskirche. "Gemeinsam schaffen wir's!" Rueckblick Gemeindefest 11. Juli 2004. G. Droste: Pfarrfest St. Georg mit Kinderschuetzenfest. Verabschiedung von Vikar Kreutzmann. H. Gierse: Notloesung oder Zwiebelturm? H. Gierse: "Schmidt's Fabrik" Gleierbach. M. A. Lingemann: Hemeske und Henkelmann. J. Penven: "Koesters Kruize" in der Westernah. E. Hoelscher: Irrekreuz und Blutstein auf der Hunauhoehe. G. Schulte: Ein Teppich voller Blumen. Was mag sich wohl hinter dieser Ueberschrift verbergen? A. van Ruiensperg: Lank un twiaess d'iaert Laend. Frieaewaerske Sammkloepperiy. * Lang und quer durchs Land. Fredeburger Schwammkloepperei. G. Schulte: Die SA-Fuehrerschule in Fredeburg. G. Schulte: Die Fredeburger Flugwache. M. A. Lingemann: Der Gauleiter. Posse aus der Zeit der SA Schule in Fredeburg. U. Schuettler: Der Fredeburger Kindergarten in Nationalsozialistischer Zeit (1935-1945). Aus dem Tagebuch einer Kindergaertnerin. D. Kaufmann: Die letzten Kriegstage im Maerz 1945. Eine Wupptertalerin erinnert sich. Wie sich die Bilder (fast) gleichen. Bilder aus einem Blickwinkel aus mehreren Jahren. G. Schulte: Der Fredeburger Buerger-Verein. Kl. Beule: Aufstieg im Jubilaeumsjahr. TV Fredeburg spielt in der Kreisliga A. Cl. Eichner: TV Fredeburg Maedchenfussball. I. Schneider/St. Jaspers: Ausbildung im Tambourkorps Bad Fredeburg. M. Beule. Was geschah vor 100 Jahre im Jahr 1904? E. Hoelscher: Walderlebnispfad und Waldlehrpfad. M. Hagedorn: 100 Jahre Elektro Foester. G. Schulte: Ein Haus erzaehlt. A. Trompeter: 50 Jahre Caritas-Altenheim "St. Raphael" 1954-2004. W. Krick: Bauarbeiten zum Neubau "St. Raphael" haben begonnen. M. Frevel: Haus Monika. Das neue Seniorenheim bietet ein spezielles Pflegekonzept fuer Demenzerkrankte. H. Gierse: Es tut sich was in Fredeburg.
, Haus fuer Demenzkranke. Umbau St. Georg Krankenhaus, Waldholz Energiepark. H. Gierse: Burg und Rittergut Fredeburg.


4. Maerkisches Sauerland

Beitraege zur Heimatkunde der Stadt Schwelm und ihrer Umgebung. Jahresgabe des Vereins fuer Heimatkunde Schwelm. Neue Folge. 53. Heft 2004. Hrsg.: Verein fuer Heimatkunde Schwelm e.V., Hauptstrasse 10, 58332 Schwelm.
A. Peter: In memoriam Werner Rauhaus (7). S. Jordan/S. Rieboldt: Die Libellen im Raum Schwelm (9). D. Heidelberger/L. Koch: Bericht ueber die Neubearbeitung der Gastropoden aus der Schwelmer Sammlung Zimmermann (Massenkalk, Givetium) (29). L. Koch: Ernst Zimmermann, Vater und Sohn. Geologen aus Passion und Profession (41). K.-J. Oberdick: Bertram Schmitz, ein umstrittener Geistlicher der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien in Schwelm (1788-1806) (47). G. Helbeck: Steinhaus in Beyenburg, das Kloster vor den Toren Schwelms. Beschreibungen und Plaene aus dem beginnenden 19. Jahrhundert geben Auskunft ueber die fatalen Folgen der Saekularisation (61). W. G. Vogt: Der ehemalige Rueggeberger Orgelkanzelaltar. Vergangene Baukunst nach Radevormwalder Praegung (77). Kl. Schroeter: Masse und Gewichte in der Stadt Schwelm und ihrer Umgebung. Eine geschichtliche Betrachtung (Zweiter Teil) (99). W. Fenner: Grenzerfahrungen. Wie die Verwaltung einmal eine Bruecke in Beyenburg reparieren liess (123). R. Hendricks: Geschaeftsbericht fuer das Jahr 2004 (132).

Heimatblaetter Menden. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Maerkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur "Mendener Zeitung", Kolpingstrasse 33-35, 58706 Menden.
131/2004. K. Hofbauer: Landrat Peter Eberhard Muellensiefen (1766-1847): Ein Pionier in Industrie und Verwaltung im Maerkischen Kreis. Engagierter Foerderer von Kultur und Heimatpflege. W. Sarholz: Von Jung-Siegfried bis zu den "Nibelungen". Die Organisation der NS-Jugend in Menden nach 1933 (4. Teil). G. Strotdrees: Lagen die Hofwurzeln bei den Westgoten? Der Bauernhof Ahleff in Werl-Hilbeck im Kreis Soest kann auf eine lange Geschichte zurueckblicken. * Nebelbaenke zeigen Frostloecher an. H. Multhaupt: Wo der Kaiser die Klosterkirche betrat. Bemerkenswertes Buch des Bendediktinerpaters Adelhard Gerke aus Koenigsmuenster/Meschede ueber den Narthex der ehemaligen Kaiser- und Abteikirche in Corvey an der Weser. * Naturnahe Vogelfuetterung mit Naehrgehoelzen. H. D. Schulz: "Wenn ich einmal reich waer..." Zwei "Lebenskuenstler" auf der Flucht. * Sprichwoerter und Redenarten. Dargestellt an Exponaten in der Burg Altena (3): Ellenlang. G. Bettge: Familienportraets gehoerten zum guten Ton. Historischer Rueckblick auf die Iserlohner Familien Loebbecke (9.).
132/2004. K. Hofbauer: Kinderarbeit in Iserlohn zeigte einst ein "wahres Jammerbild". Viele Stunden Arbeit und Lernen standen auf dem Tagesprogramm der Kinder in Handwerk und Industrie. W. Sarholz: Von Jung-Siegfried bis zu den "Nibelungen". Die Organisation der NS-Jugend in Menden nach 1933 (5. Teil). H. Multhaupt: In Brenkhausen lebt die Kultur der Pharaonen bis heute fort. Vor zehn Jahren uebernahm die koptische Kirche bei Hoexter ein verfallenes Kloster der Bendediktinerinnen. I. von Scheven: Bindeglied zur Nord- und Ostseekueste. Vor achtzig Jahren wurde die Eisenbahnstrecke Dortmund-Muenster eroeffnet. W. Hinke: Die "Feuermaschine" pumpte die Koenigsborner Sole aus der Erde. Ein untergegangenes Denkmal der westfaelischen Industriegeschichte - 1954 wurden die Ruinen des "Wunderwerks" gesprengt. K. Hofbauer: Landrat Peter Eberhard Muellensiefen (1766-1847): Ein Pionier in Industrie und Verwaltung im Maerkischen Kreis. Engagierter Foerderer von Kultur und Heimatpflege (Schluss). G. Bettge: Familienportraets gehoerten einst zum guten Ton. Historischer Rueckblick auf die Iserlohner Familie Loebbecke (9. Folge). * Sprichwoerter und Redensarten. Dargestellt an Exponaten in der Burg Altena (4).
133/2004. J. Toernig-Struck: Den Erzengeln geweiht. Aus der Geschichte der Glocken der St. Vincenz-Kirche in Menden. W. Sarholz: Von Jung-Siegfried bis zu den "Nibelungen". Die Organisation der NS-Jugend in Menden nach 1933 (6. Teil). P. Gabriel: "Des Morgens gab es nur Mehlsuppe..." Wilhelmine Henter erinnert sich an ihre Ausbildung in der Haushaltungsschule der "Westf. Frauenhilfe" in Soest 1919. Chr. Neuhausen: Schwester Angela war der "Engel von Auschwitz". Vor sechzig Jahren starb die aus Westfalen stammende Ordensfrau im NS-Vernichtungslager. * "Unter einem guten Stern". Telgter Krippenausstellung zeigt 150 Werke von 120 Krippenkuenstlern aus Westfalen. R. Platte: Ein Weihnachtsgruss von "Tante Therese". Mitte des 19. Jahrhunderts verkaufte ein Englaender die ersten Weihnachtskarten. J. Lichtblau: Nur zehn Mark Beihilfe fuer den alten Vater. Alte Gemeinderats-Protokolle aus Dahlhausen geben Aufschluss ueber Kranken- und Altersversorgung vor hundert Jahren. K. Hofbauer: Kinderarbeit zeigte einst ein "wahres Jammerbild". Viele Stunden Arbeit und Lernen standen auf dem Tagesprogramm.
134/2004. J. Toernig-Struck: Den Erzengeln geweiht. Aus der Geschichte der Glocken der St. Vincenz-Kirche in Menden. H. D. Schulz: Bescherung am Heiligen Abend. Weihnachtliche Aktion des "Altenaer Armenvereins" anno 1902. M. Strecker: "Stolpersteine" erinnern an die Opfer. Der Kuenstler Gunter Demnig entwickelte ein ungewoehnliches Projekt des Gedenkens auch in Westfalen. H. Fertig-Moeller: Zwischenzeit der Zauberei und Magie. Die Tage zwischen Weihnachten und Dreikoenige im alten Volksglauben. H. Thomas: Statt Christi Geburt Julfest und Sonnenwendfeier. Wie im Naziregime die christlichen Weihnachtslieder im Sinne der NS-Ideologie manipuliert wurden. W. Sarholz: Von Jung-Siegfried bis zu den "Nibelungen". Die Organisation der NS-Jugend in Menden nach 1933 (6. Teil). G. Bettge: Familienportraets gehoerten einst zum guten Ton. Historischer Rueckblick auf die Iserlohner Familie Loebbecke (10. Folge).

Herdecker Blaetter. Geschichte, Informationen, Geschichten. Hrsg.: Herdecker Heimat- und Verkehrsverein e.V., Kirchplatz 3, 58313 Herdecke, Tel.: 02330/611-325, E-Mail: verkehrsverein@herdecke.de
22/2004. J. Theobald: 20 Jahre Herdecker Heimat- und Verkehrsverein. Engagement fuer die Buerger und ihre Stadt. W. Kessler/G. Schmuecker: Alte Flurbezeichnungen in Herdecker Strassennamen, Teil 2. G. E. Sollbach: Frueheste Nachrichten von Juden in Herdecke. Personen mit Sonderstatus. W. Cremer: Die Ev. Stiftskirche St. Marien erhaelt eine neue Stimme. Fuenf neue Glocken am 2. Advent 2004 eingeweiht. M. Sollbach-Papeler: Frauen in der Politik. Vor 85 Jahren - Erste Frau im Herdecker Stadtrat. * Mit Schueppen und Hacken gegen die Wetteraner ... Eine gar nicht so lustige Andekdote um die Ruhrrechte aus dem Jahr 1693.

Hohenlimburger Heimatblaetter fuer den Raum Hagen und Iserlohn. Beitraege zur Landeskunde. Hrsg.: Verein fuer Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Martin-Luther-King-Strasse 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
12/2004. P. Schoene: Die Hohenlimburger Schlossspiele - kulturelle Tradition seit 1954. F. Rose: Gedanken ueber die Jahreszeit. E. Vogtland: Zuckerschnee. H.-D. Schulz: Der Grundbesitz an Ruhr und Lenne vor mehr als 250 Jahren.
1/2005. W. Bleicher: Zur Saekularisierung des Stifts Elsey. W. Bleicher: Altes und Neues - Das Kurienhaus von 1708. W. Bleicher: Ueber den Hausberg von Oestrich. H.-D. Schulz: Welche Saeue brachten die "Seuhe" in das Fass? P. Trotier: Brabeck-Symposium in Letmathe und Hemer am 2. Oktober 2004.

Der Maerker. Landeskundliche Zeitschrift fuer den Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Maerkischen Kreis. Red.: Dr. Rolf Dieter Kohl, Bismarckstrasse 15, 58762 Altena (Kreisarchiv des Maerkischen Kreises), Tel. 02352/966-7056.
3/2004. D. Gropp/K. Roeckener/Th. Spohn: Das Viehhaus von 1749/50 auf Burg Klusenstein bei Hemer. A. Rump: Altena/Altona - Namenforschung mit neuem Hintergrund. R. D. Kohl: "...dass durch diese manufactur viele nahrung und verdienst geschaffet..." Die Errichtung des ersten Schwarzblechhammers in der Grafschaft Mark im Jahre 1726 durch den Luedenscheider Buerger Johann Gottfried vom Hove. D. Scholz: Im "Rausch der Jahre 1933-1941..." Zur Organisation und Taetigkeit der NSDAP im Parteikreis Castrop-Rauxel. H. Otten: Lobpreis und Passion - Die Wandmalereien im Maximilian-Kaller-Heim in Balve-Helle (1952-54).

Meinhardus. Meinerzhagener Heimatblaetter. Heimatverein Meinerzhagen e.V., Postfach 12 42, 58528 Meinerzhagen.
1/2003. W. Hostert: Der Valberter Altar. W. Hostert: Der Meinerzhagener Altar. W. Hostert: Ursprung des Manuskriptes von Ernst Gruendler. * Chronik fuer das 1. Halbjahr 2003.

Der Schluessel. Blaetter der Heimat fuer die Stadt Hemer. Hrsg.: Buerger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Koenigsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
4/2004. G. Mieders: 40 Jahre Christuskirche Hemer-Sundwig. H.-J. Geismann: Dieter Voss geehrt - Frueherer Stadtdirektor erhielt Hans-Prinzhorn-Medaille. M. Grossengiesser: General Paul von Lettow-Vorbeck in Hemer. G. Herchenroeder: Hiaerkelmai in Brockhausen. P. Kramme: Auszuege aus dem Jahresband 1929 des "Maerkischen Landboten" (3). S. Spielfeld-Raupach: Kleine Heimatchronik 3. Vierteljahr 2004.

5. Minden-Ravensberg

Historisches Jahrbuch fuer den Kreis Herford 2005. Hrsg. v. Kreisheimatverein Herford e.V. u. d. Kommunalarchiv Herford. Red.: c/o Christoph Laue, Kommunalarchiv Herford, Amtshausstrasse 2, 32051 Herford, Tel. 05221-132213. 256 S. : zahlr. Abb. Bestellmoeglichkeit im Internet unter www.kreisheimatverein.de
W. Best: Die Huenenburg bei Vlotho (8). R. Botzet: Zwangsarbeit in Roedinghausen (13). M. Buechner: Mit Rucksack und Hammer. Wilhelm Normann als Geologe (29). E.-M. Hartmann: Zwischen paedagogischem Eifer und baeuerlichem Eigensinn. Konflikte um den laendlichen Schulhausbau im ausgehenden 18. Jahrhundert (43). U. Henselmeyer: Landwehren und Landesherrschaft im Norden der Grafschaft Ravensberg (49). F. Herzig: Vom Wert der feuchten Wiesen. Entstehung, Nutzung und Zerstoerung der Sieke im Ravensberger Huegelland (66). C. Laue: "Eine" Geschichte der Medizin. Dr. med. August Weihe (1840-1896), Arzt in Herford - eine unbekannte Groesse der Homoeopathie (95). H. Lienenbecker/E. Moeller: Vom Leben in der Schotterwueste. Einwanderer und Trockenvegetation auf Bahnhoefen im Kreis Herford (111). U. Moeller: Verkehrshindernis ohne Verkehr. Der Abriss des Cruewell-Hauses in Herford (130). E. Moeller/G. Heining: "Truinke, biss diu reie - Trinchen, bist du fertig?" Vom Krieg, unehelichem Urgrossvater, Spukgestalten und Dresch-Flegeln. Heinrich Uthoff aus Schwenningdorf erzaehlt (144). J. Kuschke: Medizinische Versorgung auf dem Lande. Eine der aeltesten Apotheken im Kreis Herford steht seit 125 Jahren in Mennighueffen (157). H.-O. Pollmann: Zur Besiedlungsgeschichte des Schweichselner Berges und seines Umlandes (161). H. u. I. Probst: Das Kriegsgefangenen-Mahnmal der Stadt Enger von 1955 (168). B. Rausch: Ein preussischer Amtmann. Amtmann und Buergermeister Johann Heinrich Mueller zu Vlotho 1855-1894 (179). N. Sahrhage: "...weil sie hier mehr im Verborgenen ihr Wesen treiben koennen". Juedische Spuren im Amt Spenge (196). * Eine verdraengte Minderheit. "Zigeuner" - Sinti und Roma in Herford (205). W. Sieber: Langer Abschied an der Weser. Vlothos Faehre und der Brueckenbau von 1928 (216). F. Tiletschke: "Willig gestehen sie, dass sie sich schwer versuendigt haben..." Ravensberger Missionare im Herero- und Namakrieg 1904-1907 (224). G. Sievers: Anmerkungen zu dem Buch von Frank Spieke: Hermann Hoepker Aschoff - Vater der Finanzve
(246).

Heimatkundliche Beitraege aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Postfach 21 55, 32045 Herford.
51/2004. P. Menzel: Im Wannenbad vom Rehmerloh. Ein laendliches Badehaus von 1885 ist wieder fein gemacht - und laedt zum Besuch. * Neue Chance fuer Exters Windmuehle. Verein hat schon mehr als 40 Mitglieder. M. Guist: Kegeltour durch Lippe. Das Fotoalbum der "Hoelzernen Acht mit Anhaenger". Chr. Laue: Margarethe wuenscht sich was. Weihnachtliche Wunschzettel einer Lehrerstochter: "Ich hoffe, dass ich alles kriege und noch mehr". Chr. Laue: Zeichen an der Tuer. Im Herforder Rathauskeller entsteht eine Gedenkstaette. G. Luecking/H. Braun: Der Glocke dritter Schlag. Zweimal mussten die Sunderaner ihr Gemeindegelaeut abgeben. Chr. Laue: Fuenf Generationen in einer Blechkiste. Familiengeschichte(n) im Kommunalarchiv. E. Moeller: Federn wie Samt. Seidenschwaenze - Botschafter aus der Taiga. * Er nahm unser Glueck mit in sein Grab. Vor 60 Jahren: Aus Herforder Zeitungen zum letzten Kriegs-Neujahr.

Milser Blaetter. Informationen fuer Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Milse e.V., Bielefeld. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Milse e.V., Postfach 16 03 51, 33723 Bielefeld.
10/2004. * Haeuser erzaehlen Geschichte(n), Folge 3: Die evangelische Kirche in Milse - das fruehere "Vereinshaus". * Auszuege aus der Milser Schulchronik 1888 - 1974. R. Schmidt: Vereinshaus - Kirche - Gemeindehaus. * Milse - vor 200 Jahren ein Spielball politischer Grenzziehungen.

Ravensberger Blaetter. Organ des Historischen Vereins fuer die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521/512469.
2/2004. H. Wixforth: Nikolaus Duerkopp - ein innovativer Unternehmer aus Bielefeld. R. Schmidt: Duerkopps Expansion - eine Auseinandersetzung mit Baupolizei und Gewerbeaufsicht. M. Tabaczek: Werbung und Vermarktungsstrategien in der Wirtschaft Bielefelds im 19. Jahrhundert. R. Cohnen: Duerkopp-Autos damals und heute. Kl. Boecker: Die Protokolle der Aufsichtsratssitzungen der Kochs Adler Naehmaschinenwerke AG 1895-1952.

Der Remensnider. Zeitschrift fuer Herford und das Wittekindsland. Hrsg.: Verein fuer Herforder Geschichte e.V. Red.: Christoph Laue, c/o Kommunalarchiv Herford, Amtshausstrasse 2, 32051 Herford, Tel.: 05221/132213, Internet: www.mam-herford.de, E-Mail: info@mam-herford.de
2/2004. E. Wemhoener: Ansprache zur Verleihung der Poeppelmann-Medaille 2004. * Protokoll der Mitgliederversammlung. * Jahresprogramm - Vortraege und Fahrten im ersten Halbjahr 2005. * Heimatkundliche Wanderungen. * Vogelkundliche und naturhistorische Wanderungen. * Stadtrundgaenge in Herford. M. Pirscher/H. Bohnenkamp: Das zeichnende Tischlerhandwerk im 19. und 20. Jahrhundert. Chr. Laue: Reinhard Maack - Eine Ausstellung fuer einen beruehmten Sohn der Stadt Herford. Chr. Sauerlaender: Brautwerbung Heinrichs um Mathilde. K. Bodarwe: Einige Anmerkungen zum Bild "Brautwerbung". Chr. Laue: Zellentrakt im Rathaus ist jetzt Aussenstelle des Staedtischen Museums/Archivs. S. Goessling/A. Niemeier: Der GRUeNE KREIS informiert: Umgestaltung der Stadt-Aa von der B 239 bis Radewig. G. Sievers: Themenvorschlaege fuer eine Herforder Geschichtsforschung.

Der Sennestadtverein. Mitteilungsblatt fuer Mitglieder des Sennestadtvereins. Sennestadtverein e.V., Lindemann-Platz 3, 33689 Bielefeld.
38/2004. W. Meyermann: "Als wir juengst in Regensburg waren". Mit dem Kulturkreis zu den Regensburger Sommerfestspielen. E. Golling: Tagesfahrt nach Fuerstenberg und Umgebung. Th. Kiper: Herbstwanderung Jostberg. * De Kerl metn Waderkoppe. * Programm 2005 des Sennestadtvereins e.V. A. Flegel: Weihnachten in der Senne in den 30er Jahren.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 11 09:51:21 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 11 09:53:37 2005
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in
Westfalen, 2005, Heft 1 - Teil 3
Message-ID: s20c8039.058@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 02.02.2005, 10:24


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2005, Teil 3


6. Muensterland

Der befluegelte Aal. Heimatliches aus Ahlen - Vorhelm - Dolberg. Bd. 23 (2004). Hrsg.: Heimat-Foerderkreis fuer Westfaelische Tradition e.V., Mittrops Hof, Goerlitzer Str. 1 a, 59229 Ahlen, Tel.: 02382/60286. Red.: Heinrich Kemper, Rembert Wilke, Udo Wagener.
H. Kemper: 30 Jahre Heimat-Foerderkreis. Blick in die Vergangenheit (6). P. Leidinger: Die "villa alna" in der Christianisierung des Ostmuensterlandes. Zum 1200-jaehrigen Bestehen Ahlens (8). R. Wilke: Die Ersterwaehnung Ahlens in der Vita II des heiligen Liudger. Die Blindenheilung Liudgers in einer Miniatur des 11. Jahrhunderts (16). A. John: Staedtebund und Hanse - Ahlens Tore zur Welt. Anmerkung zum Historischen Jahr und dem Westfaelischen Hansetag (22). U. Wagener: Ahlener Buerger in Luebeck und dem Ostseeraum (27). W. Reiberg: Augustin-Wibbelt-Gedenkstaette in Halene-Kampen (32). Chr. Wolff: Historisches selbst entdecken - Beim "Tag des offenen Denkmals" ging es ums Thema Wasser (35). W. Amendy: Lebensgeschichte und Schulgeschichte. Zum Tode OstD a. D. Wilhelm Rossi (39). R. Wilke: Neue Glocken fuer St. Bartholomaeus (43). R. Wilke: 600 Jahre Hof Northoff (49). W. Koenig: Kreismusikschulleiter als Kulturentwicklungshelfer in Indien (51). U. Wagener: Ein bemerkenswerter Fund in der Neustadtkirche (53). Chr. Wolff: "Diese Buehne ist durchaus spielfaehig". Rueckblick auf die Geschichte des Ahlener Stadttheaters (56). S. S. Zielke: Das Kunst-Museum Ahlen praesentiert variationsreiche Wechselausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts (60). I. Leitloff: Beobachtungen auf dem Ahlener Bahnhof (63). H. Sasse: Wilhelm Panke, ein Ahlener Schicksal im 2. Weltkrieg (66). H. Temme: Besuch der Berufsschule an der Rottmannstrasse (70). I. Moszkowicz: Die schoene Geschichte von der Knoblauchwurst. Ein Brief an Marga Spiegel (72). W. Michalski: Ein Spaziergang von Dolberg nach Luetke-Uentrop vor 68 Jahren (76). W. Michalski: Kriegsausbruch vor 90 Jahren: Die Situation in Ahlen (80). B. Schwarze: Die neue Marienkirche wird 100 Jahre alt (84). H. Gausling: Zum 100. Geburtstag ehrt die Region den Kuenstler Fritz Winter (94). J. Rheker: 100 Jahre organisierte Fussballtradition in Ahlen. 1905 - Gruendung des F. C. Ahlen 05 (100). F. Boerste: "Kurier" 01022 wurde 100 Jahre alt (109). A. Smieszchala: Unerwuenscht in Ahlen
H. Kemper: Der Weg des Werler Gnadenbildes (117). M. Lenz: Neuschnee (118). E. P. Nahrath: Weihnachtsfiguren aus dem Erzgebirge (Teil 2). P. Gabriel: Rote Vollballonreifen. Eine Weihnachtsgeschichte (126).

Davensberger Jahrbuch 2005. Veranstaltungskalender mit Heimatgeschichte. Hrsg.: Heimatverein Davensberg e.V., Frieport 27, 59387 Ascheberg. Red.: Wilhelm Henrichmann und Hermann-Josef Bergmann.
Kalendarium (4). * Regelmaessige Veranstaltungen (29). * Organisationen und Vereine (35). * Vereine berichten aus ihrer Arbeit (37). H.-J. Bergmann: Davensberg im Wandel. H.-J. Bergmann: Davensberger Chronik. * Rueckblende auf das Jahr 2004. * Informationen der Gemeinde Ascheberg (112).

Unser Bocholt. Zeitschrift fuer Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein fuer Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Muensterstrasse 76, 46397 Bocholt.
3/2004. H. D. Oppel: 1225 Jahre Bocholt. Eine Einfuehrung. H. D. Oppel: Kurz gesagt: Bocholts Geschichte. W. Sundermann/G. Letschert/J. Alvermann: Von der Steinzeit bis heute. Leben in Bocholt im Laufe der Jahrtausende erschlossen durch archaeologische Funde. Chr. Reichmann: Die Bevoelkerung des Bocholter Raumes in vor- und fruehgeschichtlicher Zeit. E. Mietzner: Esch, Kamp, Heide, Mark ... Anmerkungen zu einer alten baeuerlichen Wirtschaftsform. H. Terhorst: Kirchengeschichte in Bocholt. Ein kurzer Ueberblick bis zum Jahre 1900. G. Husmann: Zum Zeitalter der Glaubensspaltung - ein Ueberblick. S. Hobbold: Frauen in Bocholt mach(t)en Geschichte. Eine Reise durch die Bocholter Frauengeschichte(n) vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. F. J. Belting: Die Gerichtsbarkeit in Bocholt. Ein geschichtlicher Rueckblick. H. D. Oppel: Zum historischen Rathaus in Bocholt. O. Seggewisse: Das raetselhafte Muenzgeld der Stadt Bocholt. Chr. Todrowski: Vom Krummstab zum Adler. Saekularisation in Westfalen 1803-2003. U. Woerffel: Bocholt in den 100 Jahren nach der franzoesischen Revolution. U. Woerffel: Melchior Freiherr von Diepenbrock (1798-1853). A. Lassotta: Aspekte der Bocholter Textilgeschichte. A. Lasotta/H. D. Oppel: Soziale Aspekte der Industrialisierung in Bocholt.

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken. Red.: Christian Termathe, Alstaetter Brook 20, 48683 Ahaus-Alstaette, Tel. 02567/937455, E-Mail: c.termathe@web.de
179/2004. * Kreisheimatpflegegremium komplettiert. * Herbsttreffen der Heimatvereinsvorstaende. G. Beining: Auf dem Weg zur "Raritaet". 40. Auflage des "Tag des Platt" in Bredevoort. * Gesucht: Westfaelische Fotos aus dem Jahr 1945. * Ohne Tradition ist keine Zukunft gestaltbar. * Heimatverein Epe - Vielseitiges Winterprogramm. * Heimatdichter Bernhard Jebing 80 Jahre. * Ausflug in den Kraeutergarten Weseke.

Duelmener Heimatblaetter. Hrsg.: Heimatverein Duelmen, Markt 1-3, 48249 Duelmen. Internet: http://www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail: info@heimatverein-duelmen.de
2/2004. D. Aschoff: Moises von Duelmen - Ein juedisches Schicksal im Muensterland in der frueheren Neuzeit. H. David: Zustand der Wege in Westfalen in frueheren Jahrhunderten. G. W. Peters: Lambertusdagg, 16. bes 18. September. L. Hillermann: Nach 65 Jahren wieder in Duelmen. W. Werp: Erinnerung an den Architekten Prof. Josef Paul Kleihues. J. Maasmann: Heimatverein Merfeld. Heimatkulturelle Aktivitaeten und auch ein neues Wappen. L. Hillermann: Seligsprechung in Rom. W. Werp: Neuerscheinungen.

Auf Roter Erde. Heimatblaetter fuer Muenster und das Muensterland. Beilage der Westfaelischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Muenster.
11/2004. Chr. Schulze Pellengahr: Traditionsreiche Heimstatt der Priesterausbildung. 150 Jahre Collegium Borromaeum in Muenster.
12/2004. H. Lahrkamp: "Dieser Krieg ist eine furchtbare Katastrophe". Pfarrer Josef Peraus Erinnerungen.

Emsdettener Heimatblaetter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schroeder, Muehlenstrasse 26, 48282 Emsdetten.
78/2004. * Niessing-Ausstellung fand sehr starkes Echo. W. Gessner-Krone/G. Helmers: Naturschutzseminar "MOORE". Westfaelischer Heimatbund tagte am 9. und 10. Oktober 2004. H. Reckert: De olle School wett renoweert.

Heimat- und Rathausspiegel - Informationszeitschrift der Verwaltung und der Heimatvereine. Hrsg.: Gemeindeverwaltung Heek in Zusammenarbeit mit den Heimatvereinen Heek und Nienborg.
48/2004. J. Leyer: Strassennamen in Heek. H. Schaten: Astragalus Baeticus "Schwedischer Kaffee" - Kaffee und Kaffeeersatz 1824 in der Buergermeisterei Nienborg. J. Leyer: Was man so laeuten hoert - Glocken in unserer Gemeinde Heilig Kreuz. J. Leyer: Drei Annendarstellungen in der Gemeinde Heilig Kreuz. J. Schwieters: In der Heimat, in der Heimat, da gibt's ein Wiedersehn. Ein Schueler wird 1944 Soldat und kehrt verwundet 1945 aus dem Krieg zurueck. M. Mensing: Bruder Martin Buening OSM. J. Schwieters: Der Beginn des ersten Weltkrieges am 1. August 1914 in Heek. Helle Aufregung ueberall - Toter am Gabelpunkt. H. Schaten: Der Erste Weltkrieg 1914 - 1918. Kriegsgefangene in Nienborg und Heek. H. Schaten: Einsatz von Jungmannen in der Landwirtschaft im Ersten Weltkrieg. B. Heitmann: Angelzeltlager 2004. M. Mensing: Tagestreffen kleinwuechsiger Menschen in Heek. J. Leyer: Diener eurer Freude. J. Leyer: 50 Jahre KLJ?Nienborg. G. Hoerbelt/B. Heitmann: Der Bau des Vereinsheimes des ASV Nienborg Dinkel e.V. M. Mensing: Reiterverein St. Georg. M. Mensing: Rentnerhuette in Wichum. J. Leyer: Zeiten - Klang. Manfred Pieper - 40 Jahre Chorleiter und Organist.

Heimatblatt fuer Nienberge. Heimatverein Nienberge e.V., Josef Schulze-Wermeling, Schonebecker Weg 181, 48161 Muenster, Tel.: 02533/527.
19/2004. * Mit Annette im Nethegau bei Hoexter. Ein Tag im Jahresprogramm des HVN, des Heimatvereins Nienberge. * Dia-Vortrag mit Walter Goessling. Fotografische Reise mit interessanten Begebenheiten. * Nienberges Beitrag zum Europaeischen Tag des offenen Denkmals. Schonbeck - Schoener Bach. * Ein neuer Schaukasten muss her. Nun im "Zurhorst-Kulturhof". * Wander- und Rad-Wege in Nienberge. * Kooperation mit Spaten und Spitzhacke. Vereine pflanzen Baeume. "Funktion des Laermschutzwalls als Erholungsgebiet gestaerkt". * Kein Freund grosser Worte. Dia-Vortrag von Arnold Stelzig: "Helmut Gockel und Norwegen".

Ochtruper Heimatblaetter. Hrsg.: Heimatverein Ochtrup e.V., Arbeitskreis Heimatkunde, Anfragen und Zuschriften an: Klaus Toemmers, Hellstiege 23, 48607 Ochtrup, Tel.: 02553/3383, Internet: www.heimatkunde.ochtrup.net, E-Mail: heimatkunde@ochtrup.net
23/2004. H. H. Grote: Ochtrup bekommt eine evangelische Kirche (Pfarrer Doehrmann hat eine Mandelentzuendung). W. Elling: Die Geschichte der evangelischen Schule zu Ochtrup. * Die 44 Schueler der ev. Schule Ochtrup im Jahre 1895. H. Volkery: Weihnachten im Pius-Hospital. H. Schulze Elshoff: Auf Omas und Opas Armen. H. Schulze Elshoff: Christliches Brauchtum zur Advents- und Weihnachtszeit. H. Juergens/B. Kippelt: Bronzeglocken als greifbare Metallreserve der Kriegswirtschaft. E. Bode: Pastor krigg Besoeek. E. Bode: De Linnenfrau is daor. H. Elsner/E. Bode: Beim Barbier. I. Tappe: Die alte Friseurstube.

Warendorfer Kiepenkerl. Forum fuer Kunst, Theater, Musik, Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis Warendorf, Stadtmuseum Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried Schmieder, Hansering 31, 48231 Warendorf.
45/2004. L. Sandmann: 25 Jahre Altstadtfreunde. W. Veltman: Ein geselliger Steuersuender. Mit einem guten Freund eine Kanne Wein trinken. W. Reisner/M. Wolff: Der Landschaftsplan Warendorf-Milte und die Sage von der Glocke im "Grundlosen Kolk".

Wuellener Heimatblaetter. Hrsg.: Heimatverein Wuellen e.V., Hermann Frankemoelle, Friedhofstrasse 4a, 48683 Ahaus-Wuellen.
23/2004. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1904 gingen zur Tauffeier in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1904 standen vor dem Traualtar in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1904 sind folgende Brautpaare in Wuellen aufgeboten und heirateten in einer anderen Pfarrei. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1904 klang vom Wehrturm die Totenglocke. H. Feldhaus: Vor 80 Jahren starb Pfarrer Joseph Molitor. W. Elling: Die Abloesung des Hofes Benneker, Wuellen-Quantwick, 1851. H. Feldhaus: Strassennamen im Baugebiet Bruenings Kamp. H. Feldhaus: Vor 50 Jahren kehrte Bernhard Frankemoelle nach 10jaehriger sowjetischer Kriegsgefangenschaft heim. B. Winkelhaus: Datt Daageblatt. B. Fritsche: Wegestock und Bildstock an der "Dicken Linde". M. Wenzel: Hier steht schwatt up witt, wat't ganze Jaohr inne Tietung van Wuellen te laesen gaw, men no up Platt. Van Oktober 2003 bes September 2004. B. Fritsche: Elsings Station wieder hergestellt.

7. Paderborner und Corveyer Land

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. Hrsg.: Walter Struemper, Ortsheimatpfleger, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg.
2/2004. * Geschichten aus der Geschichte Calenbergs. * Historisch Diplomatische Geschichte der reichsgraeflichen Familie von Calenberg, herausgegeben von Dr. Ignaz Ph. Rosenmeyer, 1815. * Die Schuetzengesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert bis zum Ende des zweiten Weltkrieges. * Welche Bedeutung haben Flurnamen fuer die Strassennamen, hier: am Beispiel der Fillerkuhle. * Calenberg im 20. Jahrhundert. * Steinzeitliche Funde in Calenberg. * Historische Grenzsteine.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
47/2004. * Preussischer Adler ziert wieder alten Grenzstein. * Kriegsspuren nach 60 Jahren entdeckt. W. Hagemann: Das alte Lippspringer Floesssystem. J. Ricke: Aus Deutschlands schwerster Zeit. Bad Lippspringer Zahlungsmittel waehrend der Inflation. * Im Haus ihrer Vorfahren. Nachkommen von Amerika-Auswanderern auf dem Dumberg. J. Hanewinkel: Die Anfaenge der Stromversorgung in Lippspringe.

Die Residenz. Nachrichten aus Schloss Neuhaus. Sprachrohr des Heimatvereins. Heimatverein Schloss Neuhaus e.V., Bielefelder Str. 3, 33104 Paderborn.
112/2004. G. K. Predeek: Die Welschen Giebel am Schloss - eine kunstgeschichtliche Sensation. H. Schoppmeyer: Das Hochstift Paderborn. E. von Kanne/M. Pavlicic/W. Honselmann: Die Kolonate der Neuhaeuser Kirchspielsbauerschaft Altensenne - Teil 2 - Der Thunhof. B. Schaefer: Blick zurueck ... doch nicht im Zorn. M. Pavlicic: Fahnenweihe in Schloss Neuhaus.

Steinheimer Kalender 2005. Heimatverein Steinheim. Red.: Johannes Waldhoff, Frankenstrasse 12, 32839 Steinheim.
Kalendarium und Veranstaltungskalender (3). H. Gellhaus: Kurzgefasste Stadtchronik Steinheim 2003 (Kernstadt) (26). * Der Heimatverein Steinheim im Jahr 2004 (41). E. Potrawa: Der Baum des Jahres 2004: Die Tanne (47). J. Waldhoff: Steinheim an der Murr (49). J. Waldhoff: Der "Wikingerschrank" (54). J. Waldhoff: Buergerstiftung Steinheim fuer Kultur und Wissenschaft (59). * Das Wetter 2004 (63). * Schrifttum in und ueber Steinheim (63). J. Waldhoff: Steinheimer Bauer in Sonntagstracht (65). J. Waldhoff: Zum 100. Geburtstag Will Handebals. Die Hitlerbueste (69). J. Waldhoff: 1904 - ein Erfolgsjahr fuer Steinheim (75). J. Waldhoff: Das St. Rochus-Hospital in Steinheim (Teil I 1892-1927) (81). J. J. Musolf: 28. Brief an eine Kunstfreundin (89). J. J. Musolf: Nachruf auf einen Militaerschemel (92).

Die Warte. Heimatzeitschrift fuer die Kreise Paderborn und Hoexter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstrasse 12, 33142 Bueren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW@kreis-paderborn.de
124/2004. H. Multhaupt: Der wandernde Philosoph. Zum 150. Geburtstag und 100. Todestag des Dichters Peter Hille. G. Tiggesbaeumker: Barocke Repraesentation und Identitaetsfindung. Hofmaler und Hofbuchdrucker in Corvey. S. Spiong: Den Stiftsherren auf der Spur: Archaeologische Ausgrabung noerdlich der Busdorfkirche in Paderborn. Kl. Hohmann: Die Teich- und Waldanlage in der Dubeloh 1896-2004. Die Entwicklung des Paderborner Buergerparks. B. Dahlke: Die Aufhebung des Klosters Marienmuenster. Kl. Zacharias: 35 Jahre Komitee Libori - Europatag. A. Schwede: Anstecknadeln von Vereinen aus den ehemaligen Kreisen Hoexter, Paderborn und Warburg. N. Ellermann: Das Bahnbetriebswerk Altenbeken. A. Gaidt: Das visuelle Gedaechtnis der Stadt: Die Fotosammlung des Stadtarchivs Paderborn.

8. Ruhrgebiet

Hoerder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hoerde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
1/2005. * Aus der Siedlungsgeschichte zwischen Emscher und Ardey: LXIX. Niederhofen - Rittergut am Limburger Postweg. LXX. Benninghofer Heide und Loh - vom Heide- zum Siedlungsland. LXXI. Bruenninghausen liegt an der "Hohen Strasse". LXII. Die Familie von Romberg, ein bemerkenswertes Geschlecht.

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Buergervereins Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info@hbv-wat.de
3/2004. * St.-Gertrudis-Preis 2005. * Neu erschienen: Wattenscheider Geschichte(n) Band 2. * Kettwiger Kreis: Auch Hohenlimburg wird nicht wieder selbstaendig. * St. Gertrudis verschoent das Heimatmuseum. * "Stadtwappenflagge Wattenscheid" wieder erhaeltlich. R. Wantoch: Das von den Wattenscheider Stadtverordneten 1927 beschlossene Stadtwappen. A. Halwer: Das Historische Stichwort: Vor 125 Jahren erhielt Wattenscheid sein Amtsgericht.

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Hermann Vomhof, Vorsitzender, Am Eicher Hang 10, 57258 Freudenberg.
2/2004. H. Fries: Hedat Bild errennert noch em Oktower oa ... "Dat grousse Faesst em kleene Gronn". G. Schneider: Kindheitserinnerungen: Die vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts im Bueschergrund. G. Thiemann: Grabstaetten auf dem Kirchhof in Oberholzklau. Chr. Lutzki: Der Bombenangriff auf Siegen am 16. Dezember 1944. R. Henrich: Der Plooch. Chr. Lutzki: Flecker Platt - sprichwoertlich wiedergegeben. H.-J. Klappert: Ein Veteran des Dampfzeitalters wird 100 Jahre alt. Noell'sche Dampfmaschine weckt Erinnerungen. K. Irle: De 180 Joahr ale "Moal-Eiche" e dr Arnsbich.

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
13.11.2004. G. Haub: Herbstzeit. * Vom Industriegebaeude zum Kruzifix. LWL stellt Denkmaeler vor. Nachlese zum Tag der Denkmalpflege. * Blick vom Dach der Ginsburg. Jahrbuch Westfalen 2005 fuehrt hoch hinaus. * Zeit des Totengedenkens. Stipendium an Froemmigkeitsforscherin. T. Irgang: Gedanken an der Friedhofsmauer.
20.11.2004. * Kampf fuer den gesunden Nachwuchs. Die Anfaenge der medizinischen Geburtshilfe vor 100 Jahren. * "Knick" und "Knochen" in der westfaelischen Landschaft. Flurnamenatlas erklaert Zeichen fuer Wege, Wald und Wiesen. H. Dueringer: Die Uhr der Zeit. G. Haub: Ahnentreffen.
27.11.2004. B. Brandemann: Mission des glaeubigen Kaufmanns. Walter Alfred Siebel als Fabrikant, Autor und Christ. * Staatsmann, Wissenschaftler und Heimatforscher. Zum 175. Geburtstag von Heinrich von Achenbach.
04.12.2004. * Nikolaikirche als Denkmal des Monats. Zentralbau mit wuchtigem Westturm. Festkonzert am 12. Dezember. * "Emmer det Kroenche em Kopp". Die Schoepfungsgeschichte in Platt.
11.12.2004. * Muesener Baeren und kniende Fichten. Neues Siegerland-Heft erschienen. Bunte Themenpalette. * Einblick in die Hochzeitsnacht. LWL-Volkskundlerinnen suchen Fotos. Derbe Spaesse. * "Waehnersch" on "Huesches". Hausnamen aus Brauersdorf, Obernau und Nauholz. * Flurnamenforscher verabschiedet.
18.12.2004. * Die Familie von Hatzfeldt. Adelige Wohnkultur und Lebensfuehrung zwischen Renaissance und Barock. * Erlebbare Technikgeschichte. Thematische Entdeckungsreisen auf der Route der Industriekultur. T. Irgang: Christrose. T. Irle: Der Weihnachtsmarkt in Siegen. G. Streif: De Zitt es roemm.
24.12.2004. * Spiegelbild der Weihnachtskultur. Ein Elefant stapft durch die Krippenlandschaft. * Auf den Spuren der Benders. * Christkind verdraengt. Weihnachtsmann wird immer populaerer. A. Wilhelmi: Da Chraestdagskueche. G. Haub: Gnadenbrot. E. von der Heide: Ein Kirchlein auf der Bergeshoeh.
31.12.2004. * Denkmalpflege als Wirtschaftsfaktor. 25 Jahre Denkmalschutz. Bewusstsein foerdern. * Bilder eines kleinen Dorfes. Grundener Heimatverein stellt Kalender vor. * 175 Jahre Staatsarchiv. Von Karl dem Grossen zu den Akten von heute. K. J. Goerg: En aal Waecker muckt noa moa ob. B. Steuber: Der Dorfschmied von Littfeld. T. Irgang: Es neigt sich das Jahr.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Strasse 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel@web.de
159/2004. * Zum Ausbau Dachgeschoss "Alte Schulte". * Bepflanzung Denkmal. * Dorfwettbewerb 2005.

Siegerland. Blaetter des Siegerlaender Heimat- und Geschichtsvereins e.V., Schriftleitung: Dr. Alexander Wollschlaeger, Seitenweg 6, 57250 Netphen, Tel.: 02738/8909.
2/2004. E. Achenbach: Das Johann-Moritz-Stift zu Siegen. Burgkellerei; Jesuiten-Kollegium; Muetzenfabrik; Waisenhaus; Haus der Kirche. G. Moisel: Heisberg 1754-2004. Vom herrschaftlichen Hof zum Dorf. E. Isenberg: Das ehemalige Kanonissenstift Geseke. Seit 1819 mit dem saekularisierten freiweltlichen Stift Keppel vereinigt. F. Weber: Baeren, Teufel und "Wuerschtejonge". Braeuche der Weihnachtszeit. A. Becker/U. Birkhoelzer: Wenn Baeume aus der Reihe tanzen ... Kuriose Baumerscheinungen im Siegerland. G. Moll/F. Reuter: Die Littfelder Grubenbahn. Auf schmaler Spur zu den Gruben Altenberg, Henrichsegen und Victoria. U. Bronnert: "Genehmige im Einvernehmen mit Preussischem Handelsminister Ausgabe von 500 Millionen Mark Notgeld..." Vorbereitungen des Kreises Siegen zur Ausgabe von Notgeld 1922. G. Moisel: Siegerlaender Familienkunde. Jahresbericht 2003/2004 der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft. C. Bartscherer: Jugendarbeit im Siegerlaender Heimat- und Geschichtsverein. Ein Rueckblick auf das Jahr 2004.

Wittgenstein. Blaetter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Bauer, Puderbacher Weg 18 a, 57334 Bad Laasphe.
4/2004. K.-E. Riedesel (*): Berleburger Schutzjuden im 17. und 18. Jahrhundert. H. J. Rade: Wittgensteiner Juden als katholische Christen im Herzogtum Westfalen. J. K. Mehldau: Buergerliche Nachkommen Karls des Grossen in Wittgenstein. E. Banf: Der Aspirant von Grossenbach.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift fuer Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Vossstrasse 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
3/2004. H. Enxing: Buerotuerme verschwinden bald - Neubau soll 2006 fertig sein. * Johann Conrad Schlaun (1695-1773), bedeutendster westfaelischer Baumeister. M. Korn: Dachbegruenung - Lebensraum fuer Flora und Fauna. K.-H. Leitzen: Aus der alten Heimat. Hilfe in der Not. P. Bresser-Barnebeck: Gladbeck hat seinen Marktplatz wieder! M. Samen: Judenverfolgung im Ruhrgebiet 1933. Das vergessene Schicksal der Gladbecker Kinderaerztin Dr. Gertrud Hessberg. * Aus der plattdeutschen Schatztruhe. P. Jensen: Bierherstellung gestern und heute. Brautradition in Gladbeck. H. Enxing: Johannes Breuker, Bauernfuehrer aus Kirchhellen. M. Samen: Erinnerung an die Fuersorgerin Klara von Strauss. Chr. Schoenebeck: Totenehrung im Ersten Weltkrieg. W. Hoetten: Papa, erzaehl mal vonne Arbeit.

Kultur und Heimat. Heimatblaetter fuer Castrop-Rauxel und Umgebung. Hrsg.: Ortsverein Castrop-Rauxel, Postfach 10 16 03, 44546 Castrop-Rauxel.
3-4/2004. D. Scholz: Auslaendische Arbeiter und Kriegsgefangene in Castrop und Umgebung im Ersten Weltkrieg 1914-1918. G. Schoen: Strassenbenennungen im Ortsteil Frohlinde. * 125 Jahre Amtsgericht Castrop-Rauxel. Das alte Amtsgericht Castrop. F. Kopshoff: Grundherrschaften im Raume Castrop (Fortsetzung). * 20 Jahre "Erin Foerder-Turm-Verein Castrop-Rauxel e.V." D. Scholz: Amsel, Drossel, Spatz und Meise... Zur Vogelwelt in Castrop-Rauxel und zu Beobachtungen auf einem Grundstueck am Rande der Castroper Altstadt. W. Baumeister: Bladenhorster Skizzen. Kleine Geschichten, erlebt im Baldenhorst der 30er Jahre. 6. Skizze: Erkenntnis auf dem Baum. W. Kurrath: Geschichten aus Castrop. Erinnerungen an die Lambertusschule. M. Scheer: Wildgehege Grutholz. H. Selisky: Daten und Ereignisse aus Castrop-Rauxel von April bis Oktober 2004.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 11 09:55:00 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 11 09:57:39 2005
Subject: [WestG]
[TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 1 - Teil 4
Message-ID: s20c80ff.085@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 02.02.2005, 10:24


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2005, Teil 4


11. Lippe

Beitraege zur Luegder Geschichte. Red. u. Verlag: Manfred Willeke, Postfach 13 10, 32670 Luegde.
4/2004: M. Willeke: Die Familie Loedige aus Steinheim (Luegde) - Ursprung einer Sippe. M. Willeke: Das Pyrmonter Ankerkreuz, ein fester Bestandteil des Wappens der Erzbischoefe von Paderborn.
Weihnachten 2003: W. Willeke: Der Einbrecher zu Weihnachten.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Strasse 5, 32756 Detmold.
12/2004. W. Bechtel: Der "Genealogische Abend". Familienforschung in Lippe. K. Begemann: Digitalisierung von Kirchenbuechern. Das Beispiel der Kirchengemeinde Heiden. G. Wilbertz: Engelbert Kaempfer (1651-1716) und seine Familie. Neue Erkenntnisse aus der genealogischen Forschung. H. Penke: Torbogeninschriften als genealogische Quellen? S. M. Kijas: Zuendnadeln - Ernste und heitere Bilder aus dem deutschen Nationalkrieg gegen Napoleon III. Ausstellung in der Lippischen Landesbibliothek. B. Rinke/J. Kleinmanns: Kuechentraeume. Deutsche Kuechen seit 1900. Sonderausstellung im Lippischen Landesmuseum bis zum 27. Februar 2005. B. Meier: Vom Stadtschloss zum Gymnasium. Der Lippehof in Lemgo.

Schlaenger Bote. Zeitschrift fuer die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
283/2004. H. Wiemann: Die alten Gasthoefe in Schlangen mit bemerkenswerter Geschichte. * Die Waschanstalt in Schlangen. Schriftdokumente und Erinnerungen. * Diakonie in Schlangen: Einweihung des Gemeindehauses mit Kleinkinderschule. * Die beiden ersten Diakonissen in Schlangen. * Warum Zugvoegel ziehen. * Wie Zugvoegel den Weg finden.
284/2004. H. Geise: Ein Traum als Lebensretter. Chr. Neumann: Schwester Lina und Schwester Marie. * Kindheitserinnerungen: Um 5 Uhr laeuteten die Glocken zur Christmette. * Die Waschanstalt in Schlangen. Schriftdokumente und Erinnerungen (Teil II).

II Ueberregionale Jahrbuecher und Zeitschriften

Muelheim an der Ruhr. Jahrbuch 2005. 60. Ausgabe. Hrsg.: Verkehrsverein Muelheim an der Ruhr e.V. in Verbindung mit der Stadt Muelheim an der Ruhr, Referat I/Presse und Medien. Red.: Karl Wilhelm Tempelhoff und Walter Schernstein.
D. Muehlenfeld: Rathaus modern: Schnelle Information und mehr Service (7). H. Sander: Ruhrbania ist auf dem Weg (11). H.-Th. Horn: Zur Theaterstadt Muelheim an der Ruhr (17). E. Bocklenberg: "Ganz in modernem Geist". Die Realschule Stadtmitte, architektonisch betrachtet (41). M. Grimm: Die Realschule Stadtmitte. 75 Jahre und ein Ende ist nicht in Sicht (54). B. Kaufhold: "Wenn ich noch einmal zur Welt kaeme, wuerde ich Lehrer." - Das Historische Klassenzimmer in der Gemeinschaftsgrundschule Schlaegelstrasse (57). M. Bohnes: Schwarze Farbtupfer in unserer Stadt. 5 Jahre Castle Rock - eine Kulturveranstaltung wird zu einer Kultveranstaltung (63). H.-J. Hallmann: 25 Jahre "Aus der Praxis fuer die Praxis". Die suchtvorbeugende Arbeit des ginko feiert Geburtstag (69). G. Heyder: "Das Leitbild soll uns Richtung weisen auf unserem Weg in der Begleitung alter Menschen." (75). Chr. Lehnhoff: 25 Jahre Evangelische Beratungsstelle fuer Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen (85). St. Muehlenbeck: Kontinuitaet und Wandel. Caritas-Sozialdienste e.V. Muelheim an der Ruhr - neuer Traegerverein der Hilfs- und Beratungsdienste der Muelheimer Caritas (93). Chr. Lehnhoff: Muelheimer Profile: Judith Hufschmidt (99). K. W. Tempelhoff: Muelheimer Profile: Dagmar van Emmerich (102). D. Muehlenfeld: Wegmarken - Lebenszeichen. Gerd Mueller (1940-2003) (104). B. Kaufhold: 500 Jahre Juden in Muelheim II: Bauliche Spuren in unserer Stadt (107). E. Wiedeking: Kriegsalltag einer Stadt. Muelheim an der Ruhr - Ueber die Menschen (125). D. Muehlenfeld: Muelheim an der Ruhr im Sommer 1944 - Eine Momentaufnahme (199). * Gesellschaftsbild und Verfassungsplaene im deutschen Widerstand gegen Hitler (205). J. Roepstroff: Oberstleutnant i.G. Guenther Smend - ein Offizier aus Muelheim im Widerstand gegen Hitler (213). J. Roepstorff: Germantown - Muelheimer Auswanderer in Amerika (215). H.-H. Paulsen: Der Rhein-Ruhr-Hafen. Projektprofil und Beschreibung InterPortsPromotioNet (IPPN) (223). H.-H. Paulsen: Der Muelheimer Bahndienstleister im Wandel der Zeit (22
Jubilaeum und Umzug: Bei ZENIT tat sich was (237). F. Messing: 50 Jahre Gesellschaft fuer Stromwirtschaft (240). B. Kaufhold: Die Drahtseilerei Gustav Kocks (243). H. A. Wessel: Mannesmann und Russland. Mannesmannroehren sind seit ueber 100 Jahren gefragt (251). C. Schwabe: Das Leder- und Gerbermuseum in Muelheim an der Ruhr (269). Cl. Wippich: Fuer die einen kalter Kaffee, ... fuer die anderen moderner Wohnkomfort: die alte Malzfabrik am Hingberg (277). W. Geibert: Im zwanzigsten Jahr. Die Rede zu einem kleinen Jubilaeum (283). Th. Emons: Haus Gottes im Herzen der Stadt. Vor 75 Jahren wurde die katholische Pfarrkirche St. Mariae Geburt eingeweiht (290). Th. vom Berg/P. Keil: 20 Jahre Bund fuer Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Muelheim an der Ruhr (303). H. Bohring: Der "Biogarten" der Heinrich-Thoene-Volkshochschule. Oeko-Lernort in der MueGa (309). Chr. Lehnhoff: Deutsch-Polnische Gesellschaft e.V. Muelheim an der Ruhr. Towarzystwo Niemiecko - Polskie (315). Cl. Wippich: Bloss keine ruhige Kugel schieben! Gesellschaft Rambol ist Muelheims aeltester Kegelverein (323). W. Ferschen: Jan un Hinnerk, dae Stammboum (327). A. Spiegel: Boule - ein Spiel fuer Koerper und Geist (331). Cl. Pauli: Ringfrei - Runde 2: Ein Klub wagt den Neubeginn (336). Th. Muenten: Abschied vom "Preis der Diana" (343). V. Wiebels: Internationale Pferdetransporte Wiescher - Alles begann mit einem "Pferdetaxi" (351). K. W. Tempelhoff: Muelheimer Chronik - "Ruhrbania" gewinnt 2004 deutlich Konturen (353).

Der Anschnitt. Zeitschrift fuer Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
5-6/2004. G. Weisgerber: Praehistorischer und historischer Bergbau in Afghanistan, Teil 2. K. Schneider: Scheiden, Zementieren und Faerben - Rezepte eines rheinischen Wardeins aus der Zeit um 1450. M. Loecken: "Die zu einem Ofen noethigen Sachen..." Zur Architektur und baulichen Entwicklung der Wendener Huette. St. Niederhagemann: Die Reaktivierung des Malakoffturmes Prosper 2 in Bottrop.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal.
6/2004. * Muehlensterben in NRW? Ein Bericht von Jochen Buelow - gesendet im September 2004 auf WDR 5 in der Sendung Scala.

Niederdeutsches Wort. Bd. 44/2004. Beitraege zur niederdeutschen Philologie. Hrsg. von der Kommission fuer Mundart- und Namenforschung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Robert-Koch-Strasse 29, 48149 Muenster.
A. Berteloot: Van Sunte Bartholomeus gebort (1). R. Damme: Zur geplanten ueberlieferungsgeschichtlichen Ausgabe des ‚Vocabularius Theutonicus' (29). U. Toens: Leben und Werk des muensterischen Domherrn Heinrich von Keppel (ca. 1400-1476) (45). K. Mens: Zur Schreibsprache Muensters vor und waehrend der Taeuferzeit (1532-1535). Mit einer Edition der untersuchten Texte (77). Cl. Minuth: Brockboeck gehorig to der herlichkeit Vphusen. Der Schreibsprachwechsel in Uphusen (Emden) am Beispiel des Bruechtenbuches von 1576 (131). I. Simon: Irrlichter und Gluehwuermchen (Johanniskaefer). Bezeichnungen fuer zwei ungewoehnliche Lichterscheinungen. Mit literarischen Beispielen (191). M. Bolks: Zur Triglossie in der Evangelisch-altrefomierten Kirche der Grafschaft Bentheim - eine empirische Untersuchung (217). Chr. Chlosta/D. Hartmann: Regional. International. Erfolgreich. Zur wissenschaftlichen Arbeit und oeffentlichen Wirkung des Westfaelischen Arbeitskreises Phraseologie/Paroemiologie 1991 bis 2002 (235).

Quickborn. Zeitschrift fuer plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung fuer niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Alexanderstrasse 16, 20099 Hamburg, Tel.: 040/240809.
4/2004. I. Straumer: Das Jubilaeumsjahr geht zu Ende. B. Bullerdiek: Rede zur Plattdeutschen Buchmesse. Th. Stelljes: Albert Einstein auf Platt. Ein Beitrag aus der Unterrichtspraxis im Studienseminar fuer die 8. Klasse. H.-J. Meyer: Niederdeutsch ist mehr als die "Sachsensprache".

Roland. Zeitschrift der genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund e.V., Sitz Dortmund, Postfach 40 12 , 58222 Schwerte, Internet: www.rolandgen.de, E-Mail: info@rolandgen.de
13/2004. H. Soefge: Ahnenliste Raulf (Schluss). F. Haar: Buchhorn (Schluss). W. Jungwirth: 3. Familientreffen Midasch am 17.04.2004 in Hohnhausen, Burgpreppach/Unterfranken. D. Maettig: Heiraten, Taufen und Konfirmationen Ortsfremder in Kettwig 1636-1795. Chr. Loefke: Die Testamente der Beatrix Moennich geb. Pagendarm aus den Jahren 1651 und 1657. Chr. Barrenbruegge: Geburten aus den Vororten in den Zivilstandsregistern des Jahres 1812 der Mairie Dortmund. H. Soeffge: Zufallsfund in der evang. Kirche Opherdicke. E. G. Bauer/E. W. Stein: Der Weg einer alten Truhe durch Gelsenkirchener Haeuser. * Neu in der Bibliothek im Jahr 2003. Chr. Loefke: Bericht von der Jahreshauptversammlung am 13. Januar 2004. * Zeitschriftenschau.






Heimatkalender


Jahrbuch Westfalen 2005. Westfaelischer Heimatkalender. Neue Folge - 59. Jg. Hrsg. vom Westfaelischen Heimatbund. Red.: Peter Kracht. Muenster: Aschendorff Verlag, 2004. 256 S. Text, 40 S. Werbekalender. 19,50 €. ISBN 3-402-08995-5.
P. Kracht: Editorial (6). F. Haarmann: Wenn einer eine Reise tut... Eine Fahrt mit der Eisenbahn war im 19. Jahrhundert noch ein wahres Abenteuer (8). H. Chr. Fennenkoetter: "Das ist ja bald eine zweite Suendflut!" Das Winterhochwasser von 1946 ist bei aelteren Sassenbergern noch in lebhafter Erinnerung (15). G. Renda: Treudeutsch - allewege! Der Jungdeutsche Orden und Westfalen (18). H. Platte: Bruchhausen an den Steinen. Ein Kleinod im Sauerland mit farbiger Geschichte (25). W. Elling: Nachtwaechter im Westmuensterland. Amt brachte keine Reichtuemer ein - Hauseigentuemer mussten Obolus leisten (30). H. W. Krafft: Geschichten vom Weissdorn. Hecken sollten die Haeuser vor boesem Spuk bewahren (34). H. W. Krafft: Ein schwarzer Gockel legt ein Ei... Vom Aberglauben im alten Westfalen - so manche Legende wurde von Generation zu Generation ueberliefert (37). F. Haarmann: Die Schlacht am Birkenbaum. Von der Voelkerschlacht der Zukunft und der Birke im Wappen des Amtes Werl (40). J. Kleinmanns: Eiserne Jungfrauen und unbemannte Stationen. Zur Kulturgeschichte der Tankstelle (50). O. Glissmann: Ein wieder gefundener Taufengel aus der St. Martinikirche zu Minden? Restaurierung kein leichtes Unterfangen - Fluegel und Beine fehlten (60). G. Harnisch: Wahn, ueberall Wahn. Von Hexenprozessen in Westfalen und ihren Schatten, die sie bis in unsere Zeit werfen (66). K. Stening: "De tein Gebodde Gades". Alte Holztafel entpuppte sich als niederdeutsches Sprachdenkmal (78). A. Volkmer: Die Lippe hat den Bogen raus. Die Renaturierung der Klostermersch bei Lippstadt-Benninghausen zeigt schon erste Erfolge (81). B. Schmies: Waldland Hohenroth. Ein Forsthaus mitten im Wald wird zur Begegnungsstaette (86). W. Tillmann: Eine Konversion mit Spaetfolgen. Schreiben eines Bauern aus Herbern loeste 1935 jahrelange Nachforschungen aus (90). P. Kracht: Ein Mann der Tat und des Wortes. Alfred Buss hat als neuer Praeses der Evangelischen Kirche von Westfalen keine leichte Aufgabe (96). Th. Schaefers: Den Menschen die Sehnsucht nach Gott wach hal
Paderborner Erzbischofs Hans-Josef Becker (98). P. Kracht: Der kleinste "Zoch" der Welt. Helmut Scherer haelt in Unna die karnevalistische Fahne hoch (100). H. Peuckmann: Fuer einen Sack Kartoffeln oder ein paar Zentner Kohle. Zum Tode der drei westfaelischen Fussballlegenden Adi Preissler, "Sully" Peters und Lothar Emmerich (103). H. D. Baroth: Schalke 04: Ein halbes Jahrhundert Zweiter in Westfalen. Der Revier-Kultclub ist ein lebendiges Zeugnis der Westfaelischen Fussball- und Industriegeschichte (111). R. Westheider: Der Seeteufel auf dem platten Land. Ostwestfaelische Anmerkungen zu Felix Graf von Luckner (118). J. Tommke: LWL-Sozialpreis fuer Gisella Doemer. Gesekerin ist seit Jahren mit grossem Engagement in der Alten- und Behindertenhilfe taetig (123). H. Hegeler: Pfarrer Anton Praetorius - Kaempfer gegen Hexenprozesse und Folter (124). K.-H. Stoltefuss: Wilhelm Middelschulte. Ein Orgelvirtuose aus Westfalen macht Karriere in Amerika (127). H.-D. Musch: Darf s denn bitte westfaelisch sein? Verein kuemmert sich ruehrig um die regionale Kueche (131). P. Kracht: Auch Maenner duerfen sich am Herd bewaehren ... TV-Koch Frank Buchholz lehrt in Unna die hohe Schlemmer-Schule (137). M. Padberg: Frost im Juni. Von sauerlaendischen Gerichten und hohem Besuch in Kuestelberg (140). P. Gabriel: "Beim Kochen musste man schoen aufpassen und gut ruehren..." Die Haushaltungsschule der Westfaelischen Frauenhilfe in Soest (151). R. Slotta: Das Revier zu Fuessen. Vom Foerdergeruest ueber dem Deutschen Bergbau-Museum in Bochum kann man von "Hannover" bis "Lothringen" schauen (156). H. Delkus: Aus gut 137 Metern ein grandioser Blick ueber Westfalen. Der Dortmunder Fernsehturm wuchs immer hoeher und hoeher (159). H. Delkus: Der Danzturm in Iserlohn. 1849 besetzten einhundert Aufstaendische die "optische Telegraphenstation Nr. 43" (162). H.-J. Kupka: Der Astenturm. Der Vater aller Tuerme auf dem Dach Westfalens (164). J. Bielefeld: Bismarcktuerme in Westfalen. Flammende Zeichen zu Ehren des "Reichsgruenders" (166). G. Becker: De
Ein Zeichen sauerlaendischer Heimatliebe und sauerlaendischen Unternehmungsgeistes (175). A. Sparbrod: Das Tor von Westfalen. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal bei Porta Westfalica wurde 1896 eingeweiht (179). P. Kracht: Als die Roemer frech geworden... Hermannsdenkmal erinnert an die "Schlacht im Teutoburger Wald" (181). H. Delkus: Dem "Landesvater zur Ehre". Der Vincketurm erinnert an Westfalens ersten Oberpraesidenten (184). A. Wollschlaeger: Lebendige Geschichte an der Ginsburg. Ein markanter Routenpunkt am Rothaarsteig (186). D. Troeps: 75 Jahre Aussichtsturm auf der Hohen Bracht. Vorbereitung und Ausfuehrung in wirtschaftlich schwerer Zeit (188). O. Buchholz: Dem "Langen" zum Gedenken. Der Longinusturm in Nottuln gewaehrt weite Ausblicke ins Muensterland (193). P. Hoechst: Aus dem Innern der Erde... Die Bergehalde "Grosse Holz" in Bergkamen (196). H. Michaelis: Die Bergehalde Rudolfschacht bietet "Aussicht pur". Herrlicher Rundblick aus 65 Metern Hoehe (198). H. Delkus: Ein Denkmal fuer den Bergbau. Der Ahlener Wasserturm entstand im Ersten Weltkrieg zur Versorgung der Zeche und der Kolonie (201). G. Apel: Eine zugkraeftige Idee fuer Westfalen. Das Westfaelische Freilichtmuseum Detmold dokumentiert das fruehere Leben auf dem Lande (203). P. Kracht: Justiz-Geschichte zum Anfassen. Das Gerichtsmuseum in Bad Fredeburg ist einzigartig in Nordrhein-Westfalen (210). H. Niewerth: Schiffe "klettern" 14 Meter. Das Westfaelische Industriemuseum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg ist ein Lern- und Erlebnisort (213). M. Voelmicke: Kulturpreis fuer den Verein Westfaelisches Schiefermuseum. In Schmallenberg-Holthausen wird Geschichte zum Erlebnis (217). J. Eichler: Das "offene Haus": Museum heute. Neue "Kundschaft" zu gewinnen, ist keine leichte Aufgabe (221). R. Marusenko: Die Bluete (225). R. Marusenko: Der Traum (225). H. Peuckmann: Frisoerbesuch (226). Th. Weissenborn: Die Stimme des Herrn Gasenzer (228). H. G. Bulla: Wir sind zurueck (236). H. G. Bulla: Karten schreiben (236). H. Hensel: Westicker Elegien (237). R. Schlab
(240). E. Kieninger: Musentempel in altem Adelssitz. Das Haus Opherdicke ist aus dem Dornroeschenschlaf erwacht (241). W. Otterpohl: "Blueht es oder blueht es nicht?" Von der Skulptur-Biennale im Kreis Warendorf gehen vielfaeltige Impulse aus (246). M. Sperling: Ich fragte das Leben (250). M. Sperling: Boerdemittag (250). G. Harnisch: Traeume (251). G. Harnisch: Perspektivwechsel (251). G. Harnisch: Kraeuterzauber (252). G. Harnisch: Nichts geht verloren (252). G. Harnisch: Das Gespraech mit den Pflanzen (253). H. Peuckmann: Bleibe stumm (253). H. Peuckmann: Das Foto (254).


Der Minden-Ravenberger 2005. Das Jahrbuch in Ostwestfalen. 77. Jg. Hrsg. fuer das Heimatgebiet Minden-Ravensberg in Verbindung mit dem Westfaelischen Heimatbund von Dr. Gerhard Franke, Hans Kloene, Martin Maschke, Eckhard Moeller. Red.: Hans-Dieter Musch. Bielefeld: Verlag fuer Regionalgeschichte, 2004. 184 S., 9,90 €. ISBN 3-89534-547-4.
A. Wiebe: Ein Wort zuvor (5). M. Simon: Fruehjahr (6). A. Sparbrod: Eine Burg fuer die Menschen. Eine Stiftung sichert die Zukunft der Ravensburg (7). F. Steinmeier: Loewenzahn (10). F. Steinmeier: Der Erlenfluss. Eine Skizze (11). H.-D. Musch: Am Anfang stand Gitarrenunterricht. Das Kuratorium Rshew setzt sich fuer Versoehnung mit Russland ein (16). F. Lapp: Erster Stock, rechts (20). H. Beckmann: ... un ssaecht haett keuner wat ... Eine Erzaehlung (21). R. Sautmann/L. Wahlmeyer: Am Rande der Gesellschaft. Die Untkemaenner in der "Puddelburg" am Dreilaendereck (23). G. Vorndamme: Geburtstagsgruss/Teon Geburtsdag (26). R. Westheider: Kleine fremde Welten. Am Dreilaendereck zwischen Versmold, Fuechtorf und Bad Laer (27). W. Hoeltke: Als Flugblaetter vom Himmel fielen. Gedruckte Propaganda im Zweiten Weltkrieg (31). P. Gabriel: Fliegeralarm um halb acht. Eine Erzaehlung (34). F. Steinmeier: Am Duenner Zuschlag (38). H. Meyer: "Ich singe dir mit Herz und Mund..." Erinnerungen an Kindergottesdienste in Spenge (39). Kl. Ehlers: Hilfreiche Begegnung (42). H. W. Krafft: Einhorn, Greif und Habergeiss. Fabelhafte Tiere, tierische Fabeln (43). M. Buechner: Bielefeld auf Sand gebaut. Mammut, Wollnashorn und Mensch waren Zeitgenossen (46). H. G. Riedel: An den Mond (49). E. Moeller: Aus fernen Gewaessern in die Weser. Fluesse und Kanaele sind die Wanderwege der "Auslaender" (50). F. Steinmeier: Hundstage (52). H. Lummer: Wer den Pfennig nicht ehrt... Die Bedeutung der Pfennige in der Ravensberger Geldwirtschaft (53). F. Tiletschke/W. Doerscheln: "Den Aufstand aufs gruendlichste niederwerfen". Die Rolle der Ravensberger Missionare im Herero-Nama-Krieg 1904 (57). W. Moritz: Beruehmter Gottesmann aus Spenge. Heinrich Vedder ging vor 100 Jahren als Missionar nach Deutsch-Suedwestafrika (63). H. Kohne: In Herford geboren - in Auschwitz ermordet. Eine Frau im Widerstand gegen den Nationalsozialismus (66). A. Vormbrock: De Wunnerdokter. Eine Erzaehlung (70). Kl. Ehlers: Astreiner Amateur (71). M. M. Schulte: Ein Verbot sich "voll z
Buergermeister und Rat verurteilen "wustes Leben" (72). K. Kossack: Antisemitischer Agitator ein Vorbild? Der Namensgeber des Adolf-Stoecker-Gemeindehauses in Eickhorst (74). W. Meier-Peithmann: De Kuernigin. Eine Erinnerung an Hertha Koenig (78). F. Steinmeier: Altweibersommer (80). K. Beckmann: Kein Ordensfest fuer einen "klaren Kopf". Kriegsende machte Bielefelder OB Strich durch die Rechnung (81). D. Besserer: "Im Kriege und im Himmelreich, da sind sich Christ und Jude gleich". Juedische Emanzipation in der Stadt Preussisch Oldendorf bis 1914 (83). Kl. Ehlers: Fuenf vor Zwoelf (87). P. Reding: Nordwaerts, Richtung Muenster. Eine Erzaehlung (88). F. Lapp: Eingewurzelt (91). R. Neumann: Zum Andenken an die schoene Dienstzeit. Bielefelder Soldatenleben im Deutschen Kaiserreich (92). H.-U. Kammeier: Die Hoelle von Verdun. Aus dem Tagebuch von Heinrich Boeker aus Blasheim (97). F. Lapp: Ein Topf (102). W. Meier-Peithmann: Das Tal der Zaunkoenige. Der Vogel des Jahres 2004 lebt im Duenner Zuschlag (103). H.-D. Musch: Erlebniseinkauf direkt beim Bauern. Landwirte stellen sich auf veraendertes Kundenverhalten ein (106). W. Baetz: Auf den Spuren der Kartoffel in Ostwestfalen-Lippe. Nahrungsmittel und Ausgangsmaterial fuer Industrieprodukte (111). H. Beckmann: Dae Piarlenfisker. Eine Erzaehlung (116). A. Vormbrock: Ek daei' wa'k ssoll (117). M. Kuhlmann: Das Gleiche ist nicht dasselbe. Das Denkmal des Grossen Kurfuersten in Minden, Pillau und Eckernfoerde (118). F. Steinmeier: Gewinghauser Winter (122). J. Wibbing: "Fons Bielefeldensis in agro Koettelbrinck". Ein lateinisches Gedicht lobt den Kesselbrink und seine Heilquelle (123). U. Malz: "Aller Mut und alle Kraft gefordert". Philipp Heinrich Poelmahn - vom Buergermeister in Vlotho zum Buergermeister in Minden (126). F. Steinmeier: Maerchenabend (130). A. Wehrenbrecht: Unsere geliebte Kleinbahn. Ueber Jahrzehnte das wichtigste Verkehrsmittel im Kreis Herford (131). H. Bahrs: Raureif glaenzt auf allen Zweigen (135). G. Vorndamme: Last met den Antoen. Eine Erzaehlung (
Westfalen gefluechtet und zurueckgekommen: Wilhelm von Laer (138). F. Steinmeier: Kollmuehle (146). W. Hoeltke: "Ihr Raucher, wollt Ihr solches Glueck..." Die Tabakgasse erinnert in Oerlinghausen an die Zigarrenindustrie (147). E. Joerding: Das beste Pferd fiel an den Grundherrn. Dornberger Erbschaftsprobleme um 1550 (151). P. Reding: Weihnachtshimmel (154). H. Moellers: Wiehnachtshiemmel (154). Th. Dopheide: 470 Jahre in der Grafschaft Ravensberg. Familienverband pflegt die Geschichte der Familie Dopheide (155). Kl. Ehlers: Beglueckender Austausch (157). H. Bremann: Der Krankenkontrolleur. Eine Erzaehlung (158). Th. Strunk: Dae Klocken sind sso helle van Isselost. Aus einem Festvortrag von Dr. Ernst Klessmann vor 25 Jahren in Isselhorst (160). N. Langohr: Reiserecht als Forschungsgegenstand. Forschungsstelle an der Universitaet Bielefeld macht Vorschlaege (164). * Landesbibliothek uebernahm Griebel-Nachlass (168). H.-D. Musch: Nachruf: Rudolf Miele (169). * Autorinnen und Autoren (170).

Vestischer Kalender 2005. 76. Jg. Verlag: Druck- und Verlagshaus Bitter GmbH & Co., Wilhelm-Bitter-Platz 1, 45659 Recklinghausen. Red.: Dr. Matthias Kordes und Hans No*on. 240 S. mit Anzeigen vermischt. 14,80 €.
Kalendarium (6). J. Herrmann: Der Sternenhimmel im Jahre 2005 (18). Th. Arns: Schwarz auf weiss redet noch, wenn's niemand mehr weiss (2). Einblicke in gelebtes Leben im Roellinghaeuser Ortloh (22). G. Clarenbach: Rechtsgeschichtliches aus Oer-Erkenschwick (28). E. Schneider: Traenendes Herz (29). W. Burghardt: Zur Geschichte der Recklinghaeuser Palmkirmes - des Volksfestes vor Ostern (32). W. Besser: Unser Justus (38). I. Honnef: Geben und Nehmen (40). R. Becker: Die Liebe (42). E. Linvers: Fruehlingsahnung (43). K. Hemmerde: Die Krippe war leer (46). N. Frey: 70 Jahre Heimatverein Waltrop - und sein Heimatmuseum Riphaushof (47). J. Riphaus: Der Riphaushof - Ein Stueck Waltroper Heimatgeschichte (52). E. Linvers: Hinterlassen (58). A. Vauseweh: "Entzueckende Putten stehen auf Muscheln in ... kleinen Nischen..." Der barocke Hochaltar der alten St.-Urbanus-Kirche in Buer (60). Cl. Feldmann (†): Der Herbst (69). A. Strassmann: "Die besten Gruesse aus dem Luftschutzbunker..." Bunker- und Schutzanlagen in Recklinghausen (70). E. Piasecki/J. Wipf: Naturerlebnisgebiet Uefter Mark (80). F. Oetterer: Gestirnsortungen, die das Leben unserer praehistorischen Vorfahren in vielen Dingen begleitet haben (84). H. No*on: Das Schwein, die Sparkasse des kleinen Mannes. Zur Aufzucht und Schlachtung von Schweinen bei Bergleuten und Prumenkoettern (90). I. Honnef: Lohn der Poesie (91). E. Schneider: Rosensprache (92). R. Moecklinghoff-Kohts: Das Volksschulwesen auf dem Lande: Ein Streifzug durch die Jahrhunderte mit Schwerpunkt Datteln-Klostern (94). M. Kordes: Von "Bruch" nach "Recklinghausen-Sued". Skizze einer Stadtteilsgeschichte von 1880 bis zur Umbenennung im Jahre 1904 (102). Cl. Feldmann (†): Der Sommer (117). J. Koenig: Die demographische Entwicklung des Recklinghaeuser Stadtteils Bruch/Sued von 1800 bis 1910 (118). G. Illerhues: Weihnachten (121). R. Joerss: Die "Schnapskasinos" im Ruhrgebiet am Ende des 19. Jahrhunderts - auch ein Stueck Geschichte des heutigen Kreises Recklinghausen (122). E. Masthoff: Rueckkehr des Varu
Feldmann (†): Der Fruehling (144). S. Illerhues: Ich sehe Menschen... (146). A. Niehus: Horst an der Lippe - eine fast vergessene Kommende des Johanniter-Ordens in Waltrop (148). E. Linvers: EIN Aphorismus (155). H. Nitropisch: Die Ent-Sorgung (156). E. Schneider: Vaterhaus (157). M. Steiger: Wie im Wandel der Zeit ein Praemonstratensermoench zum Schlossvikar von Lembeck wurde. Carl Schoening - der letzte Konventuale des Klosters Wedinghausen bei Arnsberg (158). M. Dietrich: Spirale des Leidens (160). H. Roettger: Graf von der Schulenburg, aristokratischer Patriot und NS-Widerstandskaempfer, dessen berufliche Laufbahn im Kreise Recklinghausen begann. Ein Beitrag zum 60. Jahrestag des 20. Juli 1944 (168). S. Illerhues: Zeit der Ernte (170). M. Korn: Die Boye. Gladbecker Bachgeschichten (176). D. Kubzik: Sprachgeschichtliche Untersuchung geographischer Bezeichnungen in Oer-Erkenschwick und Umgebung (180). R. Ludorf: Sylvesterlauf 2003 in Graofenwaold (184). E. Linvers: Deine Haende (185). C. H. Lueg: Die Kommende Hassel(t) des Malteserritterordens im ehemaligen Kirchspiel Polsum (186). H. Wener: Ferdinand Rottmann, der erste ausgebildete Lehrer in Westerholt (189). K. Wildschuetz: Der Sohn des Landrats Devens und der Aufstand in Baden 1849 ... oder wie dieser ueber "Demokraten" dachte (191). E. Schneider: Morgengebet (196). U. Merkel: ...und kein Ende abzusehen! Ein Rueckblick auf zehn Jahre Ickerner Geschichtswerkstatt (199). P. Reding: Beifall fuer den Weinwirt. Heinrich Haslinde, ein fast vergessener Heimatdichter (204). G. Ritter: Schicksalsbilder einiger Frauen um 1900 (206). Cl. Feldmann (†): Der Winter (207). M. Schoofs: Ohne Gegenwert (209). Th. Weissenborn: Der Kaiser hat einen Vogel (210). I. Honnef: Adieu (212). P. Goedde : De Weddlaup (213). I. Gider: Ein bisschen Meer (216). K. Hemmerde: De schoeuene Maientied (217). P. Goedde : Wann ick Plattduetsk haeoere... (219). E. Holz: Das Halterner Gabelkreuz (Dat Haelterske Twiellkrueues) - Wahrheit und Legende (220). H. Wener: Fidibus (224). W. Husmann: Gesch
kommt, dass manche Leute mit einem anderen als mit ihrem richtigen Namen angeredet werden (225). W. Besser: Unheilbar (227). E. Schneider: So ein Osterhasenglueck (228). B. Kebelmann: Ist denn hier wirklich Westfalen? (229). H. Koenig: Riaengendagg (230). W. Koppe: Die fruehen Kauf- und Warenhaeuser (Schluss) (231). W. Besser: Zum Scheitern verurteilt (238). B. Koester: 350 Jahre Halterner Annaberg - ein Jubilaeum (239). I. Honnef: Schattenspiele (240).





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 11 09:56:34 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 11 09:57:58 2005
Subject: [WestG]
[TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 1 - Teil 5
Message-ID: s20c815c.004@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 02.02.2005, 10:24


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2005, Teil 5



Muensterland - Jahrbuch des Kreises Warendorf, 54. Jg. 2005. - Christianisierung und Kirchenentwicklung. Kulturelles, wirtschaftliches und soziales Leben -. Hrsg.: Kreisheimatverein Beckum-Warendorf e.V., Waldenburger Str. 2-4, 48231 Warendorf, Tel.: 02581/532197. 360 S., 12,00 €, ISBN 3-921787-29-9.
Chr. Gruenewald: Westfalen zwischen Franken und Sachsen. Funde und Bevoelkerungssituationen zwischen Rhein und Weser vom 5.-9. Jahrhundert n. Chr. (11). P. Leidinger: Das letzte Gefecht der heidnischen Westfalen an der Lippe bei Liesborn 784. Die Christianisierung des Ostmuensterlandes als Grundstein fuer die Entstehung des Bistums Muenster vor 1200 Jahren (26). R. Wilke: Die Blindenheilung des heiligen Liudger in Ahlen um 800. Zu den Anfaengen und der Ersterwaehnung Ahlens vor 1200 Jahren (37). P. Leidinger: Die Entwicklung des mittelalterlichen Pfarrnetzes im Ostmuensterland vom 9. zum 13. Jahrhundert (40). E. Buntenkoetter: Die Pfarrei Everswinkel - eine Eigenkirche des 9. Jahrhunderts. Zur Gruendung der Pfarrei (49). Kl. Gruhn: Kirche und religioeses Leben im Kreis Warendorf im Zeitalter der Reformation (55). R. Kloetzer: Die Rueckkehr zur katholischen Tradition. Drensteinfurter Kanzelverkuendigungen des 18. Jahrhunderts (61). W. M. Schneider: Staetten der Gottesverehrung. Kapellen im Kreisdekanat Warendorf (66). U. Gehre: Von der Reformation zur Gegenwart. Entstehung und Entwicklung evangelischer Gemeinden im Kreis Warendorf (86). W. Luebbe: Die Evangelische Kirchengemeinde und die Kirchengemeinde der Nennoniten in Beelen (103). J. Rath: Industrialisierung und Ostvertriebene. Die Entwicklung katholischer Kirchengemeinden im 19. und 20. Jahrhundert (107). K.-W. Bornemann: Die Franziskaner in Warendorf. Erste Niederlassung am Muenstertor und Ausweisung 1875 (115). P. Gabriel: Johann Anton Didon. Vikar und Pfarrer in Walstedde (118). H.-G. Fascies: Sendenhorster Priester auch in Amerika und Italien (120). Kl. G. Ring: Neugotischer Kirchenbau im Kreise Warendorf. Zum Historismus des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts in Westfalen (126). J. Gojny: Die katholische und die evangelische Kirche im Kreis Warendorf. Streiflichter der Entwicklung von 1914 bis 1945 (155). J. Gojny: Das Schicksal der Zeugen Jehovas waehrend der NS-Zeit. Die Verfolgung religioeser Minderheiten durch die Nationalsozialisten am Beispiel de
(184). M. M. Ester: Vom Geleit zur Schoah. Juedische Gemeinden im Kreis Warendorf von der Entstehung im Spaetmittelalter bis zur Ausrottung in der NS-Zeit (195). P. Burg: Etappen und Wendepunkte auf dem Weg zur Moderne. Praesentation der Geschichte des Kreises Warendorf Band 1: "Unter der Hohenzollernherrschaft (1803-1918)" (219). Kl. Roesgen: Die Inschrift auf dem Prudentiaschrein in der Beckumer Stephanus-Kirche (224). B. Luetkemoeller: Ein Muenzfund beim Bau des Oelder Schuetzenhofes 1891 (228). A. Priever: Die Sammlung Hainsdorf und der "Lisborner Meister". Zur Provenienz eines spaetmittelalterlichen Altarfragments im Museum Abtei Liesborn (232). W. Maron: Das "Nuetzliche Huelfsbuechlein" von Wihelm Anton Farwick. Ein Beitrag zur Bildungsgeschichte des Muensterlandes (245). Kl. Schwinger: Nachtwaechter, Ausrufer und Totengraeber in Telgte (252). H.-J. Kellner: Hoehere Bildung fuer Maedchen war nicht gefragt. Die Wadersloher Rektoratsschule fuer Maedchen (257). H. Schuerbuescher: Das Annahaus in Beckum (262). A. Smieszchala: Kinder im Schlachthaus. Kindergartenarbeit in Freckenhorst 1930-1940 (265). W. Tillmann: Pfarrer contra NSDAP-Ortsgruppenleiter in Ostenfelde (270). H. Aschenbrenner: Rettungsaktion fuer Bildstoecke und Wegekreuze im Kreis Warendorf landesweit einmalig (274). M. Baecker: Zwangsweise eingesetzt - Schicksale ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Sendenhorst und Albersloh 1939 bis 1945. Bericht ueber ein Forschungsprojekt (277). B. Priddy: Erweiterung des Museums Abtei Liesborn (279). U. Gehre: Kulturgut Haus Nottbeck - ein Zentrum der westfaelischen Kulturlandschaft. Musik- und Theaterwerkstatt ihrer Bestimmung uebergeben (282). D. Hinzen: Winkhaus Gruppe feierte weltweit "Jubilaeum vor Ort" - 150. Unternehmensjubilaeum (285). * Kreisheimattag 2004 auf Haus Nottbeck. Ein exzellentes Programm vereinte die Heimatfreunde des Kreises (288). * Ministerpraesident Peer Steinbrueck besuchte Heimatvereine des Kreises Warendorf (291). P. Leidinger: Ueber die Arbeit der Heimatvereine im
R. Nuenning/M. Schaepermeier: Krankenwallfahrt der Malteser nach Telgte (298). * Kommunalwahlen im Kreis Warendorf 2004 (300). S. S. Zielke: Das Kunst-Museum Ahlen - ein Museum der Region (303). E. Buntenkoetter: Up'n Hoff - Everswinkler Mitmach-Museum (306). * "Sprachrohr des Niederdeutschen". Werner Brueggemann mit der Augustin-Wibbel-Plakette 2003 ausgezeichnet (311). * Kritische Weltsicht auf Plattdeutsch. Rottendorf-Preis fuer Heinrich Schuermann (313). J. Rath: "Meine geliebte Mutter ..." - Manuskripte und Korrespondenz von Andreas J. Rottendorf und Dr. Otto Nisch im Kreisarchiv Warendorf hinterlegt (315). * Gerd Hoppe 70 Jahre - Enniger Urgestein. Ehrenplakette der Stadt fuer jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit (318). * "Weltbuerger der Kunst - die Heimat im Herzen". Zum Gedenken an den Bildhauer Bernhard Kleinhans (1926-2004). Ehrenbuerger der Stadt Sendenhorst (320). W. Schneider: Engelbert Strunk aus Wadersloh-Liesborn (323). U. Gehre: Noch einmal ein "Wunder von Stromberg". Ein Beitrag zur Skulptur-Biennale Muensterland (324). * Nachrichten aus dem Heimatkreis (326). * Der Kreis Warendorf im Spiegel der Jahreschronik 2003/2004 (335). * Buchbesprechungen und Buchanzeigen (341). J. Rath: Literaturumschau zur Kreis- und Ortsgeschichte (356).

Unser Kreis 2005. Jahrbuch fuer den Kreis Steinfurt. Jahresthema: Leben - Glauben - Handeln. Hrsg.: Kreis Steinfurt und Kreisheimatbund Steinfurt. Red.: Heinz Hoelscher, Willi Kamp, Heinz Thofern. 256 S., 10,00 €. Verlag: Kreis Steinfurt, Landrat-Schultz-Strasse 1, 49545 Tecklenburg, Tel.: 05482/703452, E-Mail: post@kreis-steinfurt.de. ISBN 3-92-6619-72-4.
W. Kamp: Der menschliche Blick in neue Welten (6). W. Friedrich: Alles, was recht und billig ist (8). A. Janssen: Nur in Horstmar hat ein mittelalterliches Stadttor ueberlebt (12). J. Niemer: Die Gelbe Villa in Rheine ist ein spaethistoristisches Denkmal (19). U. Michel †: Kunst un Liaeben (24). H. Fabel: Die Grafschaft Tecklenburg. Bluete und Niedergang eines Territorialstaates (25). H. Weyer: Die Schlachten auf dem Haler Feld (32). M. Schulze Epping: Dat aolle Kruees (33). L. Kurz: Funde aus dem Kreis Steinfurt im Museum fuer Archaeologie in Herne (34). R. Schmidt: Regionale 2004. Rund um den Laerer Dorfteich (38). H. Schuermann: Dao moss du dueoer! (42). W. Friedrich: Regionale 2004 links und rechts der Ems (43). K.-H. Stening: Mittelalterliche Steinzeichnungen in der Altenberger Pfarrkirche (47). M. Becker/R. Brahm: Ein Lebensbild der Hebamme Katharina Iking aus Metelen (50). W. Kamp: De blinde Froend (57). A. Germann: Reinings Muehle in Dreierwalde wurde zum Begegnungshaus umgebaut (58). M. Rosenthal: Der Wiederaufbau der Leedener Stiftskirche (61). W. Feld: Die Selbstanprangerung eines juedischen Lehrers in Burgsteinfurt (67). Chr. Spannhoff: Das Gebiet der Gemeinde Lienen koennte zum Suderberggau gehoert haben (72). G. Reinermann: De Biaernbaum (76). V. Innemann: Eine Burg unter dem Hammer. Das traurige Ende der Burg Schoeneflieth (77). A. Tietmeyer: Wi ut Westfaolen (79). Th. Niemeyer: Auch ein schiefer Turm hat Grund genug zum Stolz (80). L. Broeker: Hiaerfstgedanken (83). R. Rogowski: Das Lusthaeuschen auf dem Leedener Berg (84). K. Seibert: Denkpause (86). K. Seibert: unterm Zeitraster (86). M. Farwig: Tiefpunkte (86). K. Seibert: das Glaenzende (86). A. Bielachowicz: Etwas Beonderes (87). A. Scho: Sonar (87). R. Jenders: Frau am Fenster (87). A. Scho: Wort auf weiss (87). B. Helmes-Reuter: Umgang mit historischer Bausubstanz dargestellt an zwei Beispielen aus Mettingen (88). H. Sielenkaemper: Een Fussen Graes (93). L. Ernschneider: Kollekte des Bistums Muenster fuer die Lambertikirche in Ochtrup (94).
des Jahres 2004 (97). F. Luettmann: Kirchliche Braeuche werden in Saerbeck gepflegt (100). G. Benning: Wir haben nur einen Gott. Christen und Muslime in Ibbenbueren (105). G. Reinermann: Vi*ntueuet (109). Chr. Tepe: Sankt-Annen-Verehrung in der Wallfahrtskapelle Hopsten-Breischen (110). A. Scho: D(W)ENN ER IST WIE DU (115). D. Feldhoff: BlickWechsel. Juden und Christen sehen einander an (118). G. Neumann/U. Schlien: Die Notfallseelsorge leistet Erste Hilfe fuer die Seele (122). H. Schmedt: Seit 1985 gibt es in Lienen einen Oekumenischen Arbeitskreis Asyl (125). N. Hecker: Die neue Dionysius-Kirche in Recke wird fuenfzig Jahre alt (128). M. Heitkoenig-Wilp: Das Hospiz Haus Hannah ist ein Ort zum Kommen, Bleiben und Gehen (132). R. Wendland: In Schale steht die Kirche mitten im Dorf (136). H. Diekel: Et is Hiaerfst (139). M. Saatkamp: Auf der Suche nach dem Spoekenkieker (140). M. Schulze Epping: Statioenkes (143). H. Wessel: Die Entstehung der Diakoniestation in Westerkappeln (144). H. Goecke: Pfarrer Mathias Steigleiter war ein sehr engagierter Geistlicher (148). H. Schmedt: Froendlichkeiten ueower den Tuhn (153). S. Schlifski: Die Weite (154). R. Jenders: November (154). B. Gaux: Pro Terra (154). Chr. van Deelen: Wandern am Fluss (154). A. Scho: Die Letztbegruendung im christlichen Abendland (155). R. Jenders: Nachtblau Du (155). S. Schlifski: Kirche ist Kunst (155). B. Gaux: Gewissheit (155). W. Elling: Vergessene Aemter. Bauerschaftsboten und Gassenrufer (156). D. Temmen: Die Katholische Frauengemeinschaft ist auch in Neuenkirchen taetig (161). J. Barchewitz: Wienachtsstaeene (163). W. Suhre: Ehrenamtliche Jugendarbeit in der Evangelischen Kirche Ladbergen (164). U. Michel †: Glaihwien (167). Kl. Offenberg: Aus der Kreuzausstellung im Heimathaus zu Bevergern (168). A. Bruegge:
Dat leste Blaettken (171). C. Ruholl: Die Werke Joseph Krautwalds sind Bekenntnisse am Wegesrand (172). C. Spaning: Das Hue*rhuus vertellt (175). U. Untiet: Ehrung fuer Heinrich Stork mit dem Heimat- und Brauchtumspreis (176). K. Averwald: Wi haeoert 'n gaerne (178). U. Hollmann: Wie schmeckt Glorificamus-Tee? "Lisbeths" Gedanken ueber Gott und die Welt (179). H. Kubitza: Festgestellt (182). A. Scho: Damit wir einen Halt haben im Grunde (182). H. Kubitza: Verlockung (182). U. Hiltner-Wawra: ja, ich kann fliegen (183). A. Scho: Abendspaziergang an einem 9. November (183). A. Thyssen: Ein Wort (183). H. Schlueter: Vom Siechenhaus zum Krankenhaus in Lengerich (184). H.-W. Pries: Vom Kirchspiel Borghorst zu der neuen Stadt Steinfurt (190). J. Barchewitz: Oh Suente Klaos (195). H. Fischer: Grosse Braende und Kriegsschaeden in Neuenkirchen im 17. und 18. Jahrhundert. (196). J. Lucas: Kulturpreis 2003 Kreis Steinfurt: Andreas Gorke (199). J. Lucas: Wo die Tragik in Bluete steht. Zu der Radierung vom Campo de Fiori in Rom von Andreas Gorke (202). G. F. von Rudorff: Wer Wind saet ... Verwehte Spuren in Steinfurt (204). H. Wermeyer: Vom Krankenhaus zur Evangelischen Jugendbildungsstaette (207). W. Luebbers: Das Grand Trianon in Versailles als Vorbild fuer die Konzertgalerie im Bagno? (212). F. Ortel: Von Korea nach Deutschland. Migration einer anderen Art (216). B. Fritze: Oberhausen-Rheine-Quakenbrueck. Eine Eisenbahnlinie mit Geschichte (220). I. Froehlich: Viele Haende schaffen. AllerHand bei der Caritas in Emsdetten (227). H. Diekel: Et is Winterdag (232). M. Niesert: Gedanken zur Goldenen Konfirmation (233). U. Michel †: De Paophahn (234). A. Tietmeyer: "Dat sind Suenden, well di de Koester voegiewen kann" (235). U. Hiltner-Warwa: farben in mir und mich (236). B. Gaux: Im Morgenlicht (236). R. Jenders: Hundstage (236). A. Thyssen: Haiku (237). U. Hiltner-Wawra : Abend (237). A. Bielachowicz: voll daneben (237). Chr. van Deelen: E.M.S. oder Ein moeglicher Sinn (237). K.-H. Stening: Franzoesische Geistliche kamen als Em
Hummelhausen in der St.-Vitus-Schule in Metelen (242). W. Kamp: Sachtet Schnie*n (246). W. Friedrich: Josef Paul Kleihues ist tot! (247). G. Jentgens: Regionale 2004. Der kulturhistorische EmsAuenWeg (249). G. Reinermann: I*msauenwaegg (251).

Westmuensterland - Jahrbuch des Kreises Borken 2005. Hrsg.: Der Landrat, Kreis Borken, Burloer Strasse 93, 46325 Borken. Red.: Dr. Hermann Terhalle mit "Arbeitskreis Kreisjahrbuch", 288 S., 7,50 €, ISBN 3-937432-06-X.
H. Dickel: Die Landschaftspyramide von Gronau. Rueckblick - Rundblick - Ausblick (13). H. Steinweg: Bischofsjubilaeum in Heek-Nienborg (20). R. Gross-Holtick: Stiftung agri-cultura (23). M. Schwack: Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Europa (27). K. Goerdes: Partnerschaftstreffen der Kreise Wroclaw/Breslau und Borken 2004. Programmschwerpunkt: Abfallwirtschaft (31). W. Hassenkamp/Cl. Hieby: Ein Juwel in der paedagogischen Landschaft - 25 Jahre Montessori Borken e.V. (33). R. Koelker-Kruechting: "25-jaehriges gefeiert". Heilpaedagogischer Kindergarten des Kreises Borken (39). A. Herdering: EuroSchnellBus S 70. Seit 10 Jahren auf der Ueberholspur (41). S. Reininghaus: Haehnchen in Not? Katastrophenschutzuebung am 23. April 2004 (45). J. H. Dalhaus: Altrhede und Rhede 50 Jahre auf gemeinsamen Weg. Die erste kommunale Nachkriegs-Neugliederung in Nordrhein-Westfalen (49). E. Demey: 75 Jahre Zucht-, Reit- und Fahrverein Heiden e.V. (56). A. Boeing: Eindruecke - Indrukken. EUREGIO - Plakatwettbewerb - Posterwedstrijd (59). E. Happe: Die Landschaft mit anderen Augen sehen. Ausstellung Natur- und Kulturlandschaft im Hamaland in der Biologischen Station Zwillbrock (67). J. Benning: Die Anlage eines historischen Arzneipflanzengartens in Borken-Weseke (73). B. Wienholt: Privatwaldbetreuung im Frostamt Borken. Die Forstbetriebsgemeinschaften (76). L. Tegeder: Seltener Gast in Isselburg (81). Kl. Siepe: Die Taeublinge - Teil 4. Beitrag zur Pilzflora des westlichen Muensterlandes (83). E. Dickmann: 4000 Jahre Siedlungsgeschichte in Borken-Hovesath. Die archaeologische Ausgrabung "Borken-Suedwest" 1998 bis 2004 (91). A. Rau: Zwei Grossbauernhoefe des 1. Jahrhunderts n. Chr. in Bocholt und Rhede. Aktuelle archaeologische Ausgrabungen im Kreis Borken (98). A. Friedrich: "Das Vergangene leigt nich als toter Rest..." Ein Beitrag zur mittelalterlichen Burggeschichte Raesfelds (105). M. Lammers: Der Grundriss und die Entwicklung von Ahaus (112). D. van Krugten: Siegeltypare im Museum Wasserburg Anholt (115). H. Terhalle: Ratswahlen in
(118). M. Nehling: Die bewegte Geschichte der "Alten Schule" zu Herzebocholt (126). U. Soebbing: Geschichte der Feuerwehrgeraetehaeuser in Suedlohn (129). W. Wiemold: Der vergessene Krieg. Der Erste Weltkrieg in Gescher (133). M. Montange-Kramer: Die Ijssellinie. Eine Verteidigungslinie gegen eine Offensive aus dem Osten (1950-1968) (138). J. Niemer: Haus Stockum in Schoeppingen. Ein Werk des Baumeisters Gottfried Laurenz Pictorius (145). G. Leeck: Neuaufstellung von "Bussmanns Kreuz" in Vreden (152). B. Fritsche: Ein weiterer Stein im Muehlenpuzzle von Winterswijk (157). H. Sonntag: Neue Schirmschoppe im Museumshof auf dem Braem (160). H. Tenbohlen: 400 Jahre Baugeschichte der Waldkapelle Reken (167). R. Krtilova: L*onide Massine 1895 Moskau - 1979 Borken (177). B. Sikora: Lesefruechte zur Musikgeschichte des Westmuensterlandes (183). M. Bellenhaus: 15 Jahre KIM "Kunst ist mehr". Westfaelische Kuenstlergruppe KIM besteht seit 15 Jahren (188). A. Bomheuer: Gronau im Rock'n'Pop-Fieber. Rock'n'Popmuseum mit grossem Erfolg im Juli eroeffnet (190). G. Deppe: Ramsdorf in der "guten alten Zeit". Berufswahl, Lehrstellen, Arbeitsmoeglichkeiten (197). W. Elling: Nachtwaechter im Westmuensterland (200). J. Meyer: 50 Jahre Heimatverein Velen e.V. (203). M. Schwack: Heimt, in die laeaewt mien Hatt (207). U. Brebaum: Ein Kollektenbuch der evangelischen Gemeinde in Gemen (212). A. Boeing: 13. Plattdeutscher Lesewettbewerb 2003/2004. Mundart im Westmuensterland (217). E. Reiche: Sprache ueber die Grenze (221). W. Feldhege: Initiative fuer Plattdeutsch im Hoerfunk (227). A. Goerdes: Stoppelruebenernte - frueher (230). K. Goerdes: Plattdeutsches Musikensemble "De Plattfoeoet" sorgt fuer Furore (232). F. Volmer: Oesskes maaken (234). A. Goerdes: Een schwaott Schaop wenniger in'ne Gemeende (236). F. Volmer: Wat 'ne olle Kiste nich alls vertaellen kann (238). Kl. Werner: Lehrer Bernhard Kemper und seine verarmte Witwe (240). M. Leister: Raesfelds erster Ehrenbuerger: Adalbert Friedrich (245). S. Reininghaus: Kranzniederlegung am Mah
Deutscher Kriegsgraeberfuersorge. Bezirksvertretertag im Kreishaus Borken (247). P. Buening: Richtfest "Naturerlebniszentrum Tiergarten Schloss Raesfeld" (248). G. Inhester: Ehrenplaketten verliehen (249). H. Fasel: Kolping verbindet. Kolpingfamilie Borken feierte ihr 125-jaehriges Bestehen (250). Chr. van der Linde: 50 Jahre Malteser Hilfsdienst e.V. in Borken (251). Th. Theissen: Carlos Santana in Bocholt (252). S. Reininghaus: Der Funke ist uebergesprungen. Neue musikalische Reihe "Sommer - Schloesser - Virtuosen - Klassik im Westmuensterland" ein voller Erfolg (253). A. Boeing: Grenzueberschreitung. Ausstellung zum Foerderpreis fuer Malerei (254). A. Boeing: "Skulptur-Biennale Muensterland - 2005 im Kreis Borken" wirft ihre Schatten voraus. 45 Kunstschaffende sind zur Vorstellung von Entwuerfen eingeladen (255). S. Reininghaus: Ehrung fuer junge Sportler (256). Th. Deelmann: Die Tischtennis Championstour 2004 in Borken. Tischtennis und Show auf hoechstem Niveau (257). * Europawahl am 13. Juni 2004 (258). * Wahl zu den Raeten der kreisangehoerigen Staedte und Gemeinden am 26.09.2004 (259). * Buergermeisterwahl am 26. September 2004 (260). * Wahl des Kreistages des Kreises Borken am 26.09.2004 (261). * Wahl des Landrats des Kreises Borken am 26.09.2004 (262). D. Boehringer: Chronik des Kreises Borken vom Juli 2003 bis zum Juni 2004 (263). D. Boehringer: Neue Heimatliteratur 2003/2004 (277).

Heimatkalender des Kreises Soest 2005. Hrsg.: Kreis Soest, Red.: Dr. Peter Kracht, Handwerkstrasse 3, 59427 Unna, Tel.: 02303-53503, 135 S., 9,20 €, ISBN 3-928295-40-3.
W. Riebniger: Zum Geleit (5). Kalendarium (6). J. Laumeier: Private Gaerten am Hellweg. Besucher sind gern gesehen - Besondere Atmosphaere geniessen (31). P. Kracht: Farbenpracht im Landhausgarten (37). P. Kracht: Ein Bluetenparadies am Teich (38). E. Freese: Sehen und gesehen werden... Der Kurpark von Bad Sassendorf - Hof Hueck ein beliebter Treffpunkt und Ort kulinarischer Freuden (40). P. Kracht: Ein Kurpark fuer 150.000 DM. Bad Westernkotten hat heute noch zwei Gradierwerke (42). H. Platte: Bauerngarten auf dem Hof Plange. Ein uraltes Anwesen in natuerlichem Gewand (43). H. Froehlich: Stauden, Steine, Wasserlaeufe - ein Gartenparadies an der Quabbe-Muehle (45). B. Scheffran-Pieper: Der Park der Westfaelischen Klinik - Warsteins schoenster Park. Oase der Ruhe - Patienten helfen bis heute bei der Pflege der Beete (47). K. Kortmann: Vom hartnaeckigen Pokern um die "Zierde der Stadt". Der Werler Kurpark gestern und heute (51). P. Kracht: Eine Oase der Ruhe. Bad Waldliesborns Kurpark ist eine "Fundgrube" fuer Botaniker (55). J. Laumeier: Eine Reise in den Barock: Der Garten von Schloss Hovestadt. Einer gescheiterten Erweiterung kurz vor 1800 verdankt die Parkanlage ihre Originalitaet (56). H. R. Hartung: "Ich mache doch nicht den Ruecken krumm fuer eine Mohrruebe!" Eine zeitkritische Betrachtung zu den Gaerten von Soest (59). M. Fraenzer: Irrungen und Wirrungen - der "Gruene Winkel" in Lippstadt (61). Th. Felder: Erste Adresse bei der Pflanzenzucht. Die Deutsche Saatveredelung (DSV) in Lippstadt vermarktet pro Jahr rund 23.000 Tonnen Saatgut (63). F. Haarmann: Der Bernhard-Bauer-Park in der Wickeder Ortsmitte (65). M. Moers: Der Landschaftspark von Bockum-Dolffs in Voellinghausen (68). W. Mues: Vom einstigen "Landsberger Platz" zum heutigen Stadtpark. Ein besonderes Stueck "Alt-Erwitte" in Vergangenheit und Gegenwart - abseits der Bundesstrassen (70). M. Schraub: "Aber wir hatten einen Garten". Schlimme Hungerjahre nach dem Krieg in Geseke (73). E. Kaup: Es klappert die Muehle... Die Kraft des fliessenden Wassers
Warsteiner Stadtgebiet an Waester und Wester (76). H. A. Peters: Schaetze aus Himmelpforten. Kloster durch die Moehnekatastrophe voellig zerstoert (81). F. Niggemeier: Die Hohnekirche in Soest und die Pfarrkirche zu Rerik (Ostsee) (84). U. Loeer: Der Soester Patroklischrein - ein aufregender Kunstschatz (87). A. Straeter: "Wir sehen hier nicht nur bei Sonnenschein gut aus". Auf Stippvisite in Robringhausen: "Freut euch des Lebens..." (90). E. H. Wulfert: Plaudereien am Gradierwerk. Soest erhielt Sassendorfer Salz zum Vorzugspreis (92). W. von Rueden: Wie ein frommer Moench des Mittelalters. Werler Kuenstler Br. Reinhold Teuteberg in Maria Laach unvergessen - Mensch voll Hoeflichkeit und Guete (96). W. Maron: 350 Jahre Schule in Herzfeld. Hermann Thormilten 1655 zum Lehrer berufen (100). Th. Teimann: Landwirt in schwindeliger Hoehe. Familie Berns-Mueller aus Welver steht staendig unter Strom (103). M. Dietscheidt: Ein Portraetmaler des Biedermeier - Friedrich Wilhelm Maul (105). M. Dietscheidt: Ein vergessener Musiker und Komponist - Arnold Smiths (106). M. Jolk: Erinnerungen an "Werler Koepfe". Meister Simon Reuteken (* 1566) und Meister Johann Kamm (* um 1597) (107). H. Froehlich: Willi Eickhoff aus Muelheim - ein talentierter Bildhauer (109). F. Haarmann: Der Kuenstler Hans Gerd Ruwe und seine Spuren im Kreis Soest (112). * Um die Bundesrepublik Deutschland haben sich verdient gemacht: Verdienstorden vom 1. September 2003 bis 31. August 2004 (114). * Gedenken an die Toten (115). B. Pusch: Neue Heimatliteratur (125). B. Pusch: Rueckblick auf das Jahr. Vom 1. Juli 2003 bis zum 30. Juni 2004 (130). * Europawahl am 13. Juni 2004 (134). * Wahl zu den Stadt- und Gemeinderaeten sowie zum Kreistag am 26. September 2004 und am 10. Oktober 2004 (135).

Siegerlaender Heimatkalender 2005. 80. Jg. Hrsg. vom Siegerlaender Heimat- und Geschichtsverein e.V., Siegen. Red.: Alexander Wollschlaeger, Netphen. Verlag Vorlaender, Obergraben 39, 57072 Siegen. 210 S. Text, 14 S. Anzeigen. 9,50 €.
Kalendarium (8). * Die geografische Lage von Siegen (34). * Zeit- und Festrechnung 2005 (36). * Den Toten ein ehrendes Gedenken (37). A. Lammert-Andersch: Zurueckgeblickt in ferne Zeiten. Die 05 im Zeitgeschehen der Jahrhunderte (52). T. Irgang: Gelassenheit (54). H. Michel: "Bauernferien" und Winterarbeiten. Altbewaehrte Ratschlaege der Bauern (56). A. Lammert-Andersch: Komposthaufen umsetzen. Garten- und Blumenpflege im Jahreskreislauf (58). H. Michel: Des Teufels Dutzend. Die 13 ist nicht nur freitags unbeliebt (62). H. Kuhle-Adam †: Verhangener Tag (62). * Die Fruehlings-Knotenblume. Gefaehrdeter Fruehjahrsblueher in feuchten Laubwaeldern (63). T. Irgang: Der Amsel Lied (64). * Ackerland und Brache. Mit Kindern Natur erleben (66). * Chance fuer den Acker-Goldstern. Fruehjahrsblueher immer seltener (70). M. Weber: Mai (70). * Wenn die Kirchenglocken schweigen... In der Karwoche rufen Klappern zum Gottesdienst (72). H. Dueringer: Fruehling (74). * Profaner Osterhase. Osterhasenbrauch aus naerrischer Figur entwickelt (76). * Dr Saejjerlaenner Guggug (76). H. G. Koch: Zwei Stunden vor Waffenruhe. Begegnung nach zwei tragischen Ereignissen (78). B. Steuber: Alle Voegel sind schon da... (82). U. Lueckel: Theologe, Arzt und Alchimist. Johann Konrad Dippel verstarb vor 270 Jahren auf Schloss Wittgenstein (83). T. Irgang: Zeit des Flieders (92). D. Manderbach: Gefiederte Maeusejaeger im Kirchturm. Erfolgreiche Brut der Turmfalken in Wilnsdorf (93). N. Stoetzel: Keine Zeit fuer Feste. Vorvaetern galt der Sommer als Zeit der Arbeit (96). B. Solbach †: Ludwig Wilhelm Cramer. Vor 250 Jahren auf Schloss Friedewald geboren (97). * Feinschmecker in Feld und Garten. Schmetterlinge gehoeren zum Sommer (102). A. Jung: Formenreichtum der Natur. Fruechte und Samen - Wunder des Kosmos (104). H. G. Koch: "Turmgefaengnis" ohne Sicherheit. Katastrophale Verhaeltnisse in der Freusburg (110). E. Isenberg: 24 Reichstaler fuer die Hosen des Pastors. Sage von der unmoeglichen Burgfrau von Holdinghausen (113). W. Liebrich: Rot leuchtete de
Rolandshuette (118). N. Stoetzel: Schatzkammer Siegerland. Die Mineralien des Erzbergbaues (128). H. Michel: Herbststuerme und Nebel. Im November sitzt der Winter auf den Zweigen (135). R. Ehlhardt: Goldmuenzen unter einer Tenne entdeckt. Historische Muenzfunde im Siegerland und in Wittgenstein (138). M. Weber: Herbstabend (142). * Imponiergehabe im winterlichen Laubwald. Das Wildschwein als Tier des Monats Dezember (143). G. Haube: Ein Weihnachtstraum (144). * Perlen der Winterzeit. Die Schneebeere - anspruchslos und pflegeleicht (146). B. Steuber: Adventszeit in Littfeld. Vom Nikolaus die Leviten gelesen (148). * "Et Krippche" von Marienthal. In der Klosterkirche wird lange Tradition gepflegt (154). T. Irgang: Bescheidenes Weihnachtsfest. Weihnachten 1945/46 in Kriegsgefangenschaft (155). J. Wittig: Weihnachtswunder auf der Spur. Mit den Tieren im Stall reden (156). K. J. Goerg: Ein kranker Christbaum. Auch ein Weihnachtsbaum kann Probleme machen (158). W. Schmidt-Obersdorf: Det Gresskennche am Feaster. Erinnerung an fruehere Weihnachtstage/Naehschachtel und Bilderbuch (162). * Dichterstimmen zu Weihnachten (164). * Weihnachten in Offdilln. In der Fremde Arbeit und Brot gesucht (166). * Von Baeren, Teufeln und Wuerschtejongen. Siegerlaender Weihnachtsbraeuchen auf der Spur/Viele Fragen noch offen (169). C. Walter: Der Letzte... (172). * Siegerlaender Chronik vom 1. September 2003 bis 31. August 2004 (175).

Heimat-Jahrbuch Kreis Guetersloh 2005. Hrsg.: Kreis Guetersloh in Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatverein Guetersloh. Red.: Friedrich Fischer. Guetersloh: Floettmann Verlag, 2004. 192 S., 9,80 €. ISBN 3-87231-094-1.
Kalendarium (8). H. Schaub: Von Erpho zu Widukind. Ueberlegungen zum Beginn der Herrschaft Rheda (23). H. Conrad: Nach der Saekularisation: Die Mediatisierung der Herrschaft Rheda (28). H. Conrad: Der Zustand der Herrschaft Rheda im Jahre 1808 (35). J. Ossenbrink: Unglueck auf Schledebrueck. Eine Hochzeit mit verhaengnisvollem Ausgang (40). A. Huss: Das Fuehren von Chroniken in den Kirchspielgemeinden Verl und Kaunitz ab 1818 (46). Kl. Genuit-Thiessen: Grosse Geschichte und kleine Geschichten in der Ortschronik Eggeberg (50). A. Berte: Von Guetersloh nach Wussow. Reichsarbeitsdienst in Pommern im Kriegsjahr 1943 (53). H.-D. Musch: Kuratorium Rshew: Ein Friedenspark in einer geschundenen Stadt (58). M. Beine: Die Synagogengemeinde Neuenkirchen/Rietberg und ihre Vorsteher 1757-1941 (62). J. Kindler/W. A. Lewe: Schule auf Schloss Rheda. "Damit die Jugend in der Examination bestehen moege" (74). H. Lakaemper-Luehrs: Foerdern am ESG Guetersloh. Am Anfang standen Gottes Wort und Gottes Volk (83). G. Bruening: Geschichte der Lesekultur: Die Kreiswanderbibliothek des Kreises Halle 1904-1920 (87). A. Bluhm-Weinhold: Steinhagen schafft seinen Schuelern ein eigenes Gymnasium (91). M. Beine: Vor 200 Jahren entstand die katholische Pfarrgemeinde Marienfeld (95). H. G. Eisenhut: Kleine Kostbarkeiten aus dem spaeten 15. Jahrhundert in der Kirche St. Christina (104). E. Moeller: Leben in der Diaspora. Die Anfaenge der evangelischen Kirchengemeinde Harsewinkel (107). M. Blank: Kultur trifft auf Lukull: Eine historische Reise zum Museumscaf* Guetersloh (114). R. Sautmann: Die Erstuermung der Burg Ravensberg im historischen Roman (118). J. Ahlke: Galerie unter den Linden. "Gestern ist gleich heute - heute ist gleich gestern" (122). P. Ruether/Chr. Venne: Erste Ergebnisse der Beweidung mit Senner Pferden auf Naturschutz-Flaechen (127). K. Niehaus: Burg Ravensberg: Die Rettung einer schlafenden Schoenheit (131). B. Altehuelshorst: Rietberg-Rib*rac. 20 fruchtbare Jahre auf dem Weg zu einem geeinten Europa (136). J. Sudhoelter: Sandste
fuer Architekten (139). J. Walas-Klute: Erinnerungen an meine Kindheit in Dobczyce - Versmolds Partnerstadt (144). H. Ridder: Eine Erfolgsgeschichte: 35 Jahre Trinkwasser aus dem Wasserwerk Bokel (148). A. Wiedenhaus: "Autopartie" im Viersitzer. Die Anfaenge der Motorisierung im Kreis Guetersloh (153). H. W. Stekelenburg: Lauftreffs ohne Ende. Im Kreis Guetersloh laeuft's und laeuft's (161). R. Westheider: Amalie Sieveking begruendete in Hamburg die weibliche Diakonie (168). E. Herbort: Segen dem Hause mit dem Richtspruch des Zimmermanns (171). M. Beine: Neuerscheinungen auf dem heimischen Buechermarkt (174). Literatur- und Quellennachweise (178). Die Autoren dieses Buches (190).




From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 11 09:57:16 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 11 09:58:16 2005
Subject: [WestG]
[TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 1 - Teil 6
Message-ID: s20c8199.006@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 02.02.2005, 10:24


SERVICE: TOC

Seit ihrem Bestehen postet die E-Mailing-Liste Inhaltsverzeichnisse von
Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2005, Teil 6


Jahrbuch Kreis Hoexter 2005. Hrsg.: Landrat des Kreises Hoexter, Moltkestrasse 12, 37671 Hoexter, Red.: Dr. Peter Bonk u.a., 271 S., 7,95 €, ISBN 3-938013-05-2.
H. Backhaus: Zum Geleit (7). M. Wagemann: Rotkernige Buche - mehr als ein neues Moebelholz. Die Erfolgsgeschichte einer Initiative fuer heimisches Holz (9). E.-H. Uber: Die Ueberfuehrung des Wisentgeheges Hardehausen in ein Walderlebnisgebiet (15). K. Hanewinkel-Hoppe: Kreiswanderweg neu gekennzeichnet (24). S. von Hoeren/Kl. Drathen: Ein Fest der Sinne - KulturGut Holzhausen (26). M. Lummer: Zukunftsweisende Dorfentwicklung in Erkeln und Eversen (32). H. Duesenberg: Bellersen auf dem Weg zum "Silberdorf" (39). M. Schulte: Eine Kundenbefragung in Brakel (44). M. Lummer: Lips Hof - Hagedorn setzt neue Massstaebe (49). D. Franke: Die Kreisstadt hat endlich eine Stadthalle! Umbau des Residenz-Theaters zur Residenz Stadthalle Hoexter (53). E. Lohmann: Kloster Marienmuenster auf dem Weg zum Musenhof. Umnutzung und Restaurierung der historischen Wirtschaftsgebaeude (58). R. Bialas/F.-J. Dubbi: Das Warburger Museum im "Stern". Rueckblick auf die Ausstellungsjahre 2003 und 2004 (64). A. Brand: Zehn Jahre Korbmacher-Museum Dalhausen (70). R. Farin: Expressionismus im Kreishaus Hoexter. Dauerausstellung von Gemaelden des Ratzeburger Kuenstlers Prof. Dr. Hans Meyers (79). U. Cassel von Lauer: Husarenmuseum Schloss Rheder. Eine museale Bereicherung fuer den Kreis Hoexter (86). P. Schliffke: Blankwaffen aus den "Vereinigten Internationalen Museen" in Neuenheerse (89). P. Kohlschein: Muehsal in Naesse und Schmutz. Heimat- und Verkehrsverein Warburg errichtet am Altstaedter Johannisturm ein Gerberdenkmal (99). F.-J. Dubbi: Aus den Bergen in die Boerde. Tiroler Bauhandwerker als Zuwanderer nach Warburg (102). R. Bialas: "Insignis adolescens - mirifica arte". Antonius Eisenhoit in Rom (109). J. Waldhoff: Der Bildhauer Will Hanebal - Sein Werk im Kreis Hoexter (116). H. Meiners/B. Humborg: Ein Denkmal fuer die Driburger Glashaendler (131). R. Muegge: 100 Jahre Kaiser-Karls-Turm. Ein Denkmal feierte Geburtstag (137). M. Koch: "Sie schindeten und beraubten alle Leute..." Hoexter und der grosse Feldzug der Soester Fehde in der Mitte
M. A. Joergens: Erinnerungen an eine wirre Zeit. Streiflichter und mehr aus den Jahren 1933 bis 1945 (159). H. Birkelbach: Das Hille-Haus kann viel erzaehlen. Von der einklassigen Dorfschule zur literarischen Gedenk- und Begegnungsstaette (168). M. Wiedemeier/B. Derenthal: 50 Jahre DLRG Brakel (183). H. Hesselmann/F. Drewes/A. Flach/J. Hesselmann: 250-jaehriges Kirchweihjubilaeum in Foelsen (189). G. Tiggesbaeumker: Ferdinand Reichsfreiherr von Lueninck. Der letzte Bischof von Corvey (1756-1825) (196). J. Broeker: Conrad von Mengersen - Propst auf dem Johannesberg bei Fulda (207). W. Struemper: Wie August-Ludwig Blumenberg nicht Schneidermeister in Warburg wurde (214). M. Schmidt/M. Schwarzwald: Kultur macht Schule. Aesthetische Bildung am Staedtischen Gymnasium Steinheim (218). H.-J. Sander: Kleiner geschichtlicher Stadtrundgang durch Beverungen (225). St. N. Barthelmess/B. Bartsch/O. Brehm: 50 Jahre Corveyer Musikwochen (1954-2004). Ein Musikfestival hat sich mit neuem Konzept behauptet (244). * Jahresrueckblick 2003/2004 (249).

Jahrbuch Hochsauerlandkreis 2005. Hrsg.: Der Landrat des Hochsauerlandkreises. Schriftleitung: Norbert Foeckeler und Wolfgang Meier. Brilon: Podszun-Verlag GmbH, 2004. 159 S., 9,90 €. ISBN 3-86133-373-2.
H. Berster: Die Roentgenabteilung im St.-Walburga-Krankenhaus in Meschede. Erinnerungen eines Radiologen an die Entwicklung einer medizinischen Sparte (7). F. G. B. Fischer: Paul Michels, Stadtbaurat in Paderborn. Verdienstvoller Paderborner stammte aus Neheim (17). Cl. Mueller: Gerichtsbarkeit im kurkoelnischen Sauerland. Der Freistuhl "Vor der Osterpforte unter der Linde" zu Medebach (24). K.-H. Keller: Im "Haus Huesten": Schuetzenstube mit musealem Charakter. Viele Dokumente und Plaketten erinnern an Huestens Historie (29). E. Richter: Nikolaus Hesse: das Missouri-Abenteuer 1835 bis 1837. Ein westfaelischer Aus- und Rueckwanderer berichtet (32). B. Michels: "Bellende Kroeten", "Plintslicken", "Froschregen" und "Regenmaennchen". (Nicht-)alltaegliche Naturbeobachtungen (39). J. von Nathusius: Historische Strassenverlaeufe und Zeichen am Wege. Preussische Provinzialstrassen und ihre Meilensteine im Hochsauerland (49). J. G. Pollmann: Ziegelfertigung in Alt-Arnsberg. Ein Stueck Wirtschaftsgeschichte in Lehm (53). S. Schwier: Marketing fuer das Sauerland. Ein Kooperationskonzept fuer die Region (65). * Bundesverdienstkreuz fuer Dieter Wurm. Bundespraesident wuerdigte Einsatz fuer die Heimat (76). D. Wurm: Zehn Jahre deutsch-israelische Partnerschaft. Kreis Megiddo - Hochsauerlandkreis (81). H. Somplatzki: Von Lenneschiefer und Muschelkalk. Steine des Sauerlandes erzaehlen Architekturgeschichte (88). K. Duerig: Vorreiter in einem vereinten Europa. Die Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Olesno und dem Hochsauerlandkreis (93). S. Haas: La Grande Fonderie d'Ostwig 1854/55. Der kurze Traum eines Marquis von der groessten Bleihuette der Welt im Elpetal (97). H. Himmelreich: Verwahren, betreuen, foerdern. Kinderbetreuung als Startchance ins Leben (103). W. Kuhne: "Dem Andenken eine hochverdiente Blume streuen". Ein Nachtrag zum Gedenkjahr der Saekularisation 2003 (111). H. Rueschenbaum: Kriegstagebuch eines Arnsberger Eisenbahners. Aus den Erinnerungen des Josef Brueggemann (127). M. Schaefer: Kulturpreis Hochsauerlandkrei
Ernst Koester gewinnen in der Sparte Malerei (133). B. Wiglinghoff: "Europa geht uns alle an!" Europaarbeit des Hochsauerlandkreises (135). A. Trippe: Die Ruhrkesselschlacht von Maerz bis April 1945. Vor 60 Jahren wurde das Sauerland Kriegsschauplatz (139). M. Reuther: Kommunalwahl 2004. Landrat, Kreistag, Buergermeister sowie Stadt- und Gemeinderaete neu gewaehlt (148). N. Foeckeler: Rueckblick aus dem Kreisarchiv. Zahlen, Daten, Fakten (155).

Jahrbuch des Kreises Unna 2005. Hrsg.: Kreis Unna, der Landrat. Red.: Elke Kieninger. Verlag: MediaPrint Verlagsgesellschaft, Friedrich-Ebert-Strasse 58, 59425 Unna. 175 S., 9,60 €, ISBN 3-924210-48-9.
M. Makiolla: Vorwort. Auf den Spuren der Zeit (7). Kl.-P. Wolter-Veith: Arbeitsordnungen im Bergbau. Leben im Takt der Werkssirenen (9). K.-H. Stoltefuss: "Auf diese Art bekommen sie es alle Tage die Woche". Jedes hat seine Zeit - der Kuechenplan des Hauses Heeren (13). F. Niklowitz: Die "schlanke Mathilde" in Luenen. "Wir treffen uns an der Persiluhr" (18). Kl.-P. Wolter-Veith: Fast vergessen - Die Ehrengraeber der Stadt Kamen. Ein Spaziergang durch die Vergangenheit (20). J. Vogt: Turmuhr von neuen Eigentuemern liebevoll restauriert. Auf Schloss Boegge schlaegt wieder die Stunde (24). K.-H. Stoltefuss: Die historische Uhr im Turm der ev. Pfarrkirche Heeren. Nachdem die Uhr "uralt und gebrechlich" geworden (27). F. Niklowitz/W. Hess: Aufschwoerungstafeln. Generationen im Spiegel der Zeit (30). H. Fertig-Moeller: Als der Nachtwaechter noch "heimleuchtete". "Die gut alte Zeit" - Werne um 1900 (33). P. Loeffler: Lateinische Chronogramme im Raum Luenen. Literarisches Spiel mit der Zeit (37). P. Kracht: Die hohe Kunst der Chronogramme. Lateinische Verse auf die Zeit (41). M. Litzinger: Privatfriedhof der Familie von Bodelschwingh-Velmede. Grabkreuze im Weddinghofer "Muehlenbruch" (43). A. Hellmich/H. Werneke: Uhrwerk mit viel Liebe zum Detail restauriert. Zeitzeuge im "Alten Amtshaus Koenigsborn" (46). Th. Hengstenberg: Vorbei an den ZeitOrten Rolf Eschers. Unaufhaltsam fliesst der Strom der Zeit (50). S. Melenk: Abschied von Erich Borrmann. Jahrzehnte hatte der Fotograf Unna im Blick (63). Th. Hengstenberg: Der Sohn eines Bergmanns wurde in Boenen geboren. Zum 100. Geburtstag Fritz Winters (65). A. Hintz: Der Buehnenstar ist in Schwerte fast vergessen. Vom maerchenhaften Aufstieg des Heinrich Rehkemper (68). L. Peuckmann: Guenther Hartleb war die Stuetze des VfL Kamen. Heute Chefarzt, einst Klasse-Handballer (74). S. Melenk: Werner Brinkmanns Herz schlaegt fuer Unna. Ein Forschungsauftrag fuer das ganze Leben (77). H. Herkenrath: Drosseln im Kreis Unna. Mal "Durchzuegler", mal Dauergaeste (79). L. Peuckmann: Die Ulm
Landschaftspraegendes Gruen mit reicher Geschichte (84). M. Mueller: Wie Luenens Bergleute einst lebten. Ein Museum zum Anschauen und Anfassen (86). Kl. Goehrke: Tschech-Attentat schlaegt Wellen bis Kamen. "Irgendwo in Westphalen versteckt" (91). J. Cornelissen: Auf den Spuren alter Adelssitze. Raetselhafter Wappenstein von 1661 entdeckt (98). F. Schwemin: Lager, Scherben, Statuetten. Roemische Funde im Kreis Unna (103). G. Neuhaus: Pockenschutzimpfung im Grossherzogtum Berg. Kampf den Blattern - "ein Werk der Naechstenliebe" (111). J. von Nathusius: Notizen zu den Froendenberger Amtmaennern. "...Fortleben aber werden die Taten!" (113). St. Klemp: Die SS-Abschnittsfuehrerschule Froendenberg. Mit den SS-Maennern kamen Terror und Schikane (119). D. Foelster: KZ Buchenwald - Aussenkommando Unna. Arbeitseinsatz fuer die Waffen-SS (126). R. Schmitz: Mit ausgelassener Fracht zum "Freischuetz". Abschied von Schwertes letzter Strassenbahn (128). M. Litzinger: Die alte Kapelle auf dem Hof Schulze Heil. Errichtet zur Erinnerung an schaurige Taten (133). H.-J. Kistner: Von netten Waertern und ueberlasteten Richtern. Kamen hat seit 125 Jahren ein Amtsgericht (138). J. Boerste: Der Landrat Reinhard David Wiethaus. "...Treue und Gehorsam gegen seine Majestaet..." (144). * Chronik (156). * Vorschau. Veranstaltungen in den Staedten und Gemeinden (170). * Verzeichnis der Autoren (173).

Halterner Jahrbuch 2005. Red.: Uli Backmann, Suedwall 5, 45721 Haltern, Tel. 02364/4450, E-Mail: uli.backmann@freenet.de, 176 S., 9,30 €.
Kalendarium (8). U. Backmann: Einweihung der ersten evangelischen Kirche in Haltern vor 150 Jahren (21). R. Nadol: 100 Jahre Caecilienchor Hullern (33). G. Twilfer: Ehrenbuerger der Stadt und des Amtes Haltern (39). H. Ring: 80 Jahre Antoniuskirche in Lavesum. Wandel eines Gotteshauses (53). R. Marwitz: Eine Seilbahn ueber die Lippe. Vor 100 Jahren wurde die Halterner Lippesandbaggerei gegruendet (61). C. De Marco: Die Westruper Heide (67). H. Laakmann: Aufruhr und offener Widerstand in Flaesheim gegen die Herrschaft eines adeligen Stiftes. Eine Chronik des Flaesheimer Pfarrers Georgius Thier aus dem 17. Jahrhundert (73). B. Oelmann: Die landwirtschaftlich genutzten Flaechen in der Haard bei Flaesheim und Bossendorf (81). E. Moers: Grenzgaenger (86). L. Brinkert: 100 Jahre Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Flaesheim (87). M. Sdanowitz: 75 Jahre Fischereiverein Haltern e.V. (97). W. Wuebbe: Zur Geschichte der Quarzsandgewinnung im Raum Haltern (103). R. Behlert: Adebars Interesse an Prickings-Hof (113). F. Luermann: Die Halterner Altstadt zu Zeiten Napoleons (117). U. Backmann: Ein 300-jaehriges Rathausfenster (127). R. Marwitz: Auf Wiedersehen - so Gott es will. Eine Kriegskorrenspondenz zwischen fuenf Bruedern aus Haltern in den Jahren 1915-1917 (131). H. Meurer: Zwei vergessene Kuenstler (139). U. Backmann: Palmsundag un Paosken (143). W. Husmann: Veraenderung von Familiennamen am Beispiel des Namens Mertmann. G. G. Giese: Vor 60 Jahren - zum Bombenangriff am 21. Februar 1945 (151). G. Zurhausen: Interessante Untermieter (161). W. Husmann: Einige Sprichwoerter und Redensarten in Platt (163). A. Richter: Der Maler Hermann Moog (1901-1974) - ein Kuenstler unserer Stadt (173).






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 11 12:21:39 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 11 12:22:49 2005
Subject: [WestG] [CFP] Geschichte lehren an der Hochschule, Paderborn,
08.-09.09.2005
Message-ID: s20ca364.065@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rainer Pöppinghege"
Datum: 11.02.2005, 11:27


Call for Papers

Tagung "Geschichte lehren an der Hochschule - Bestandsaufnahme, methodische Ansätze, Perspektiven"
Universität Paderborn, Do/Fr. 8./9. September 2005
PD Dr. Rainer Pöppinghege (Paderborn Academic Development/Historisches Institut der Universität Paderborn)

Die Erinnerung vieler Lehrender an die eigene Studienzeit ist geprägt von scheinbar endlosen Referateseminaren. Und auch heute noch ist dieses Lehrformat in vielen Fällen an der Tagesordnung. Neue Ansätze beziehen sich häufig auf mehr oder minder aufwendige Projektarbeiten, die sich im Hochschulalltag aber nicht immer realisieren lassen. Die geplante Tagung möchte eine Bestandsaufnahme innovativer Ansätze in der alltäglichen universitären Lehre des Fachs Geschichte bieten, wobei gefragt werden soll, welche spezifischen Besonderheiten und Probleme aber auch Chancen sich dem Historiker bei der Vermittlung von Wissen und Deutungskompetenz eröffnen. Gefragt werden soll nach Möglichkeiten, Lehrveranstaltungen im Geschichtsstudium teilnehmerorientiert auszurichten, die Studierenden in stärkerem Maße zu aktivieren und durch Methodenvielfalt zum eigenständigen Arbeiten zu animieren. Am Anfang müsste der Austausch darüber stehen, wie die spezifische Lehrkultur im Fach Geschichte aussieht, so es denn eine solche gibt.

Themenvorschläge können sich sowohl theoretisch mit der Lehre/dem Lernen im Geschichtsstudium befassen als auch empirisch gewonnene Ergebnisse präsentieren. Angesichts des Themas der Tagung bieten sich für die Präsentation sowohl Vorträge als auch stärker aktivierende Methoden wie Kurzworkshops oder Praxisbeispiele an. Beiträge könnten sich u.a. mit folgenden Themen befassen:

a.. Was ist "gute Lehre" in der Geschichtswissenschaft?
b.. Der Stellenwert von Lehre und Forschung
c.. Spezifische Voraussetzungen des Fachs
d.. Modularisierte Studiengänge - neue Herausforderungen in der Lehre?
e.. Aktivierende Lehrformate bzw. Methoden
f.. Schlüsselqualifikationen für Historiker
g.. Kollegiale Beratung und Hospitation
h.. Aktivierung von Studierenden in Massen-Veranstaltungen
i.. E-Learning in der Geschichtswissenschaft
j.. Systematische Veranstaltungs-Evaluation

Die Tagung wird unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft Hochschuldidaktik e.V. und der Hochschuldidaktik an der Universität Paderborn.

Je nach Form des Beitrags kann der zeitliche Umfang inkl. Diskussion zwischen 45 und 90 Minuten betragen. Vorschläge von max. 2 DIN-A4-Seiten sind bis 15. April 2005 einzureichen bei:

PD Dr. Rainer Pöppinghege

Historisches Institut der Universität Paderborn

Warburger Str. 100

33098 Paderborn

Rainer.Poeppinghege@upb.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 16 11:24:12 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 16 11:51:24 2005
Subject: [WestG] [TOC] Unser Bocholt 2004, Heft 4
Message-ID: s2132d7f.039@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt", alexander.schmidt at lwl.org
Datum: 16.02.2005, 11:30


SERVICE: TOC

Unser Bocholt
Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege
55. Jg.
2004
Heft 4
ISSN 0566-2575

Schwerpunktthema: 1225 Jahre Bocholt - Aufsätze zur Bocholter Geschichte und Kultur, Teil 2

Seiten in Auswahl (AS)


S. 4-9
Janzen, Karl H.
Aus der Schulgeschichte Bocholts

S. 10-14
Mayland, Antonius
Zur Geschichte der Eisenbahn in Bocholt

S. 14-23
Niebur, Josef
Nationalsozialismus in Bocholt (1924 bis 1945)
Versuch einer Darstellung

S. 23-25
Niebur, Josef
Der Abtransport erfolgte am heutigen Tage
Juden in Bocholt während des Nationalsozialismus

S. 26-31
Niebur, Josef
"Hier wurden Menschen auch geschlgen..."
Zur Geschichte einer Außenstelle der Gestapo in Bocholt

S. 32-37
Oppel, Hans D.
Text eines Videofilms zur Nachkriegsgeschichte Bocholts

S. 38-43
Dicke, Jan Nikolas
Der Protest war doch vergebens
Im Zuge der Kommunalen Neugliederung gewann Bocholt
Land und Leute, verlor jedoch die Kreisfreiheit

S. 44-52
Veltmann, Bernd
Zeitungsgeschichte in Bocholt
Ein kulturgeschichtlicher Streifzug durch die historische
Medienlandschaft

S. 53-72
Schmalstieg, Gerhard
Straßennamen in Bocholt nach nur hier bekannten Personen

S. 73f.
Felken, Hans-Bernd
Bocholt heute -
traditionsreicher Handels- und Dienstleistungsplatz





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 16 11:51:02 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 16 11:52:12 2005
Subject: [WestG] [TOC] Vestische Zeitschrift, 2004/05, Bd. 100
Message-ID: s21333bf.017@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 16.02.2005, 11:50


SERVICE: TOC

Vestische Zeitschrift
Zeitschrift der Vereine für Orts- und Heimatkunde
im Vest Recklinghausen
ISSN: 0344-1482
Band 100
2004/05


S. 9-34
Schmitt, Gerhard
Die mittelalterlichen Befestigungsanlagen der Stadt
Haltern

S. 35-76
Horstkötter, Ludger
Die Vikarie Unserer Lieben Frau und der Oberhof in
Gladbeck, insbesondere ihre Beziehung zum
Schwanhildis-Amt an der Münsterkirche in Essen
(1805-1808)

S. 77-118
Heinzmann, Guido
"Gab es Castrop-Rauxel schon im Mittelalter?"
Konzeption einer Unterrichtsequenz für eine
7. Klasse im Hinblick auf die Entdeckung der
mittelalterlichen Geschichte der Heimatstadt

S. 119-148
Nocon, Peter
die Entwicklung frühmoderner Staatlichkeit im Vest
Recklinghausen

S. 149-168
fuchs, Ralf-Peter
"... unwhar, das weilandt Burgermeister Matthiß
Burichs haußfraw Margreta zauberei begangen..."
Das Apellationsschreiben der Verwandten von
Margareta Burich aus Dorsten, eingereicht am
Reichskammergericht (1594)

S. 169-192
Scholz, Dietmar
Brandenburg - Preußen und Castrop/Castrop-Rauxel

S. 193-292
Thormann, Hans Udo
Das Vest im Umbruch 1806-1816:
Von Arenbergs Mispelblüten unter Napoleons Fittiche
zum preußischen Adler

S. 293-316
Thüer, Christoph
"Man muß überall dort helfen, wo ich Besitzungen habe..."
Zur sozialen Tätigkeit der Herzöge von Arenberg im
Vest Recklinghausen im 19. und frühen 20. Jahrhundert

S. 317-329
Koppe, Werner
Arbeitsplatz Lippe
Der Fluss und seine Bedeutung im 19. Jahrhundert

S. 331-340
Scholz, Dietmar
Zum Leben der jüdischen Gemeinschaft in Castrop
im 19. Jahrhundert - eine Nachlese

S. 341-361
Scholz, Dietmar
"Ausländer-Einsatz" in Castrop-Rauxel 1939-1945

S. 363-384
Pohl, Jürgen / Mielek, Michael
Geschichte und Justiz
Das Reserve Polizeibatallion 65 aus Recklinghausen
im Zweiten Weltkrieg

S. 385-390
Lilla, Joachim
Die Staatliche Polizeiverwaltung in Recklinghausen
1922 bis 1945

S. 391-405
Bücherschau





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 17 11:16:55 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 17 11:56:09 2005
Subject: [WestG] [AKT] Sendenhorst, Archaeologen finden Schach- und
Backgammonfiguren aus dem Mittelalter
Message-ID: s2147d35.058@lwlapp.itz.lwl.org

Von "LWL-Pressestelle",
Datum: 16.02.2005, 11:13


AKTUELL

Spielfreudiger Kleinadel in Sendenhorst: LWL-
Archäologen finden einzigartige Schach- und
Backgammon-Spielfiguren aus dem Mittelalter

In Sendenhorst (Kreis Warendorf) haben Archäologen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der
Ausgrabungen eines mittelalterlichen Adelshofes aus
dem 11. bis 12. Jahrhundert einen bedeutenden Fund
gemacht: Sie haben zwei Backgammon-Steine und zwei
Schachfiguren gefunden, die zu den ältesten und
aufwändigsten ihrer Art in Europa gehören.

"Die Schachfiguren, eine Dame und ein Bauer, sind in
Westfalen bisher einmalig. Ihre Formen besitzen kaum
Ähnlichkeit mit den heutigen Figuren, sondern sind -
wie im Mittelalter üblich - abstrahiert. Sie weisen
auf das indische Ursprungsgebiet des Schachspiels
hin, sind aber wohl in der Region hergestellt worden.
Von den Backgammon-Steinen gibt es in Westfalen zwar
noch ein paar mehr, doch sind die Sendenhorster
Exemplare mit ihrer aufwändigen Verzierung die
wertvollsten, für den größeren der beiden Steine gibt
es in Europa bislang überhaupt keine vergleichbaren
Stücke", erläutert Dr. Stefan Eismann, zuständiger
Archäologie des Westfälischen Museums für Archäologie,
die Besonderheit der Funde.

Alle Steine sind aus Tierknochen gearbeitet, doch nur
für die Dame gelang es den Experten von der Johannes-
Gutenberg-Universität Mainz die Tierart zu bestimmen,
nämlich Pferd. Sollten die Schachfiguren zum selben
Spiel gehören, so vertreten sie wegen ihrer
unterschiedlichen Färbung beide Spielfarben.

Die Backgammon-Steine bestehen aus zwei dünnen Lagen
Knochen, die durch Bronze- beziehungsweise Eisennieten
zusammengehalten werden. Bei einem Stein liegt wischen
den beiden Knochenscheiben eine Bronzefolie, bei dem
anderen hat man auf Eisenbleche montierte textile
Einlagen eingesetzt. Die obere Lage ist mit
geometrischen Mustern durchbrochen, durch die die
goldfarbene Bronze und die Textilie schimmerte; der
Rand ist mit Kreisaugen und Linien verziert.

Die Spielsteine haben die LWL-Archäologen bei der
Ausgrabung eines Adelshofes am Rande von Sendenhorst
gefunden. Der fingerhutförmige Bauer aus dem
Schachspiel und die Backgammon-Steine lagen im Keller
eines ungefähr zehn Meter breiten und mindestens 30
Meter langen Holzhauses. Die Dame aus dem Schachspiel
hatte man schon im Mittelalter wegen einer
Beschädigung in den Schlamm einer nahegelegenen
Viehkoppel geworfen.

Zu der Anlage gehörten neben der Viehkoppel noch ein
Grubenhaus und mehrere Speicher. "Das Gehöft an sich
könnte auch ein großer Bauernhof sein. Aber gerade
Schach und ähnliche Spiele waren im Mittelalter eine
Sache der Elite, deshalb müssen hier Adelige
gewohnt haben", erklärt LWL-Ausgräber Eismann. Auch
andere Funde wie ein goldverzierter Bronzeanhänger,
Pferdegeschirrteile aus Bronze, eine Knochenflöte und
einige wenige Scherben eines dunkelblauen Glasbechers
zeugen noch von der gehobenen Lebensweise der
Bewohner.

Bedeutungsvoll für Archäologen und Historiker sind die
Grabungsergebnisse auch deshalb, weil an der Gemarkung
mit der Grabungsfläche der Namen "Schorlemer" haftet.
Somit ist es möglich, dass frühe Mitglieder dieser
bedeutenden Adelsfamilie am Rande Sendenhorsts
gelebt haben.

Bürgermeister Berthold Streffing machte bei der
Pressevorstellung der Funde deutlich, dass die im
Verlauf der Grabung gewonnenen Fundstücke als sehr
bedeutend nicht nur für die Fachwelt, sondern auch für
die interessierte Öffentlichkeit in ganz Deutschland
angesehen werden. Diese historisch überaus bedeutsame
Ausgrabung erfolgte auf dem Gebiet der Stadt
Sendenhorst, deshalb beteilige sich die Stadt
Sendenhorst an der Finanzierung der Auswertung.

Die Ausgrabung in der Flur "Großer Hof" war notwendig
geworden, da eine geplante Erweiterung des
Betriebsgeländes der Firma VEKA das eingetragene
Bodendenkmal betrifft. Die Firma finanzierte denn auch
als Verursacherin die Ausgrabung. Insgesamt haben das
Westfälische Museum für Archäologie mit drei
beziehungsweise sechs Ausgräbern in zwei
mehrmonatigen Kampagnen 2003 und 2004 eine 5.000
Quadratmeter große Fläche untersucht.

Die Spielfiguren gehören zu den wichtigsten
Entdeckungen der Archäologen in Nordrhein-Westfalen in
den vergangenen fünf Jahren. Sie werden deshalb
zunächst in der anstehenden Landesausstellung "Von
Anfang an. Archäologie in Nordrhein-Westfalen"
präsentiert (12.3.-28.8. in Köln, Römisch-Germanisches
Museum; 23.9.2005 bis 5.2.2006 in Herne, Westfälisches
Museum für Archäologie). Danach werden sie in die
Dauerausstellung des archäologischen Landesmuseums in
Herne an exponierter Stelle integriert. "Die Steine
sind so wichtig für die Geschichte der Menschen in der
Region, dass wir sie in die Grabungslandschaft im
Museum einbauen wollen. Sie sind außerdem ein
wunderbares Beispiel für die Zusammengehörigkeit von
praktischer archäologischer Denkmalpflege vor
Ort und im Museum," freut sich Dr. Barbara Rüschoff-
Thale, Leiterin des LWL-Archäologiemuseums in Herne.


INFO

Landesausstellung
"Von Anfang an. Archäologie in Nordrhein-Westfalen"
12.03.-28.08.2005
Köln, Römisch-Germanisches Museum

Weitere Ausstellungsorte:
Herne, Westfälisches Museum für Archäologie
23.09.-05.02.2006




From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 17 11:29:30 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 17 11:56:24 2005
Subject: [WestG] [KONF] 50 Jahre Dahlbuschbombe, Gelsenkirchen, 24.02.2005
Message-ID: s2148039.018@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 15.02.2005 09:24
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


VORTRAG

Heimatbund Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit der VHS Gelsenkirchen
"Gelsenkirchener Industriegeschichte"

"50 Jahre Dahlbuschbombe"
Vortrag mit Lichtbildern von Karlheinz Rabas

Vor 50 Jahren wurden drei Bergleute der Zeche Dahlbusch durch den Einsturz
eines Blindschachtes unter Tage eingeschlossen.
Nach dem die Rettungsversuche durch den eingestürzten Schacht wegen ständig
nachbrechenden Gesteins abgebrochen werden mussten, entstand die Idee, die
Bergleute, die sich in einem Füllort 42 Meter über einer Strecke der 11.
Sohle befanden, über eine Bohrung zu erreichen.
Während in drei Bohrgängen die damals bergmännische Meisterleistung einer
fast senkrechten Bohrung nach oben gelang, konstruierte und baute ein
anderes Team ein torpedoähnliches Geräte, mit dem die drei Bergleute
geborgen werden konnten.
Mit diesem Gerät, später als Dahlbuschbombe bezeichnet, konnten in den
folgenden Jahren noch viele eingeschlossene Bergleute geborgen werden.
Vor allem der Einsatz bei der Rettung der Bergleute in Lengede erregte
weltweites Aufsehen.


INFO

24. Februar 2005, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort:
VHS Gelsenkirchen, Bildungszentrum
Ebertstraße 19, Saal (Raum 207)

Kostenbeitrag: 3,00 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 17 11:33:40 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 17 11:56:38 2005
Subject: [WestG] [AKT] Aktion Stolpersteine, Dortmund, 23.02.2005
Message-ID: s214811c.033@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 15.02.2005 09:13
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


AKTUELL

Gunter Demnig: Aktion "Stolpersteine"
Stadtarchiv Dortmund

"Stolpersteine" verlegt Gunter Demnig, Bildhauer und Maler in Köln, seit
1992 in die Bürgersteige deutscher Städte, zehn mal zehn Zentimeter groß,
mit einer verankerten Metallplatte versehen, in der er eine Schrift
gehämmert hat, z. B. "Hier wohnte Dr. Luise Strauß-Ernst, Jahrgang 1893,
Tod in Auschwitz." Der Bildhauer Gunter Demnig verlegt diese Betonsteine
vor Häusern, in denen Menschen lebten, die von den Nationalsozialisten
ermordet wurden. Die Erinnerung an Juden, Zigeuner, Homosexuelle, politisch
Verfolgte, Zeugen Jehovas, die in Vernichtungslager deportiert wurden, und
an Euthanasieopfer will er dort lebendig halten,
wo sie zuletzt lebten. Der Rat der Stadt Dortmund hat auf Vorschlag des
Ältestenrates die Durchführung der Aktion "Stolpersteine" in Dortmund
beschlossen.
Als Mitinitiatorin der Aktion "Stolpersteine" in Dortmund wird auch Frau
Poehlke, Lehrerin an der Hauptschule in DO-Mengede, an der Veranstaltung
teilnehmen.
Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Dortmund.


INFO

Mittwoch, 23. Februar 2005, 19.30 Uhr
Ort:
Vortragssaal des Stadtarchivs
Märkische Str. 14, 44135 Dortmund
0231/50-22156





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 17 11:38:41 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 17 11:56:50 2005
Subject: [WestG] =?iso-8859-1?q?=5BKONF=5D_Entsch=E4digung_f=FCr_NS-Opfer?=
=?iso-8859-1?q?_in_der_BRD=2C_Gelsenkirchen=2C_23=2E02=2E2005?=
Message-ID: s214824c.052@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "gk-mail (Abeck)"
Datum: 14.02.2005 08:57
Übernahme aus der Mailing-Liste "geschichtskultur-ruhr"


VORTRAG

Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"

"Die Entschädigung für NS-Opfer in der Bundesrepublik Deutschland in den
50er- und 60er-Jahren"
Vortrag von Matthias Langrock, Dortmund, mit anschließender Diskussion

Schon in der unmittelbaren Nachkriegszeit versuchten die Länder, und später
der Bund Opfer des Nationalsozialismus für das Leid zu entschädigen, das
diese in zwölf Jahren Diktatur erlitten hatten. Geld konnten Opfer dabei
unter anderem als Entschädigung für Haft, gesundheitliche Schäden oder den
Verlust ihres Arbeitsplatzes erhalten. Im Vortrag wird gezeigt, wie die
Gesetzgeber die Entschädigung konzipierten und wie die
Entschädigungsgesetze im Laufe der Jahrzehnte verändert wurden. Im Blick
wird insbesondere stehen, inwiefern verschiedene Opfergruppen bevorzugt
oder benachteiligt waren oder gar nicht berücksichtigt wurden. Ein zweiter
Schwerpunkt des Vortrages liegt darauf, die Entschädigungspraxis zu
schildern. Es soll gezeigt werden, wie die Entschädigung vor Ort ablief,
auf welche Hindernisse und Probleme Antragsteller und Behördenmitarbeiter
stießen und welche Ungerechtigkeiten bei den Verfahren auftreten konnten.


INFO

Mittwoch, 23. Februar 2005
Beginn: 19.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Str. 323
45891 Gelsenkirchen
Telefon: 0209-1698552
http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 17 11:50:29 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 17 11:57:05 2005
Subject: [WestG]
[AKT] Veranstaltungen zur Ur- und Fruehgeschichte in Hagen,
20.02. und 10.03 2005
Message-ID: s2148514.001@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Historisches Centrum [Info]",
Datum: 16.02.2005 12:04


AKTUELL

Im Museum für Ur- und Frühgeschichte finden in Kürze zwei
Veranstaltungen statt:

1) Führung und Fossilienbegutachtung
Sonntag, 20. Februar 2005, ab 14.00 Uhr
http://www.museum-werdringen.de/fuehrung_diener.php

Am Sonntag, 20. Februar 2005, sollten alle, die sich für Fossilien und die
Erdgeschichte interessieren, ins Museum für Ur- und Frühgeschichte
Wasserschloss Werdringen in Hagen kommen. Um 14.00 Uhr beginnt eine überaus
interessante und spannende Führung für Groß und Klein.

Der Geowissenschaftler Andreas Diener wird durch die einzigartige Welt des
urgeschichtlichen Lebens und der Steinzeit führen. Herr Diener hat
massgeblich bei der Einrichtung der erdgeschichtlichen Abteilung mitgewirkt
und kennt sich in der Erdgeschichte der Region bestens aus. Die Führung
beginnt mit über 450 Millionen Jahre alten Fossilien und erläutert an Hand
vieler Fossilien die Entwicklung des Lebens im Wasser, zu Lande und in der
Luft.

Der Fachmann kann interessantes zu den einmaligen Insektenfossilien aus
Hagen-Vorhalle und dem Leben der Dinosaurier im Sau(ri)erland erzählen. Von
den Sauriern bis zum Mammut in der Steinzeit war es ein langer Weg, im
Museum ist es nur ein kleiner Schritt. Über diese längst ausgestorbenen
Tiere und über die Steinzeit erfahren Kinder und Erwachsene bei der Führung
auch viel spannendes.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen,
die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Erste Untersuchungen der
Knochen haben ein Alter von etwa 10 700 Jahren ergeben. Einige der
gefundenen Schädelteile sind im Museum zu sehen.

Im Anschluss an die Führung steht Herr Diener bereit, um mitgebrachte
Fossilien zu bestimmen. Wer schon immer einmal wissen wollte, welche
"erdgeschichtlichen Schätze" er gefunden hat, kann einige Fossilien
mitbringen und sie durch Herrn Diener begutachten lassen. Die etwa
einstündige Führung kostet für Erwachsene 3,- Euro und für Kinder 1,50 Euro
zuzüglich des Museumseintritts.

Das Foto zeigt Andreas Diener mit dem Kiefer eines heute noch lebenden Hais
und dem Zahn eines vor 1,8 Millionen Jahren ausgestorbenen Riesen-Hai.
Riesen-Haie wurden über 18 m lang und 20 Tonnen schwer.

Service-Telefon
0 23 31 207 27 13 o. 207 27 40

2) Workshop Steinzeit - Künstler
10. März 2005, 9.00 bis 13.30 Uhr
http://www.museum-werdringen.de/aktuell.php

Höhlenmalerei und Ritzungen in Wände gehören zu den ältesten Formen
künstlerischen Schaffens von Menschen. In dem Workshop erhalten Schülerinnen
und Schüler die seltene Möglichkeit, sich selbst einmal als "steinzeitliche
Künstler" zu probieren.

Dazu nutzen sie Feuersteinwerkzeuge, mit denen sie Tiermotive in
Schieferplatten ritzen können. Angeleitet werden sie dabei von dem
erfahrenen Prähistoriker Dr. Ulrich Stodiek, der ihnen mit wertvollen Tips
hilfreich zur Seite steht. Selbstverständlich darf am Ende das Kunstwerk mit
nach Hause genommen werden.

Bevor die Arbeit beginnt, erhalten die Schülerinnen und Schüler im Museum
eine Führung durch die Steinzeit. Dabei erfahren sie, wie die Menschen in
der Steinzeit gelebt haben und können auch einige steinzeitliche Werkzeuge
selbst ausprobieren. Ein interessanter Diavortrag informiert über
Höhlenmalerei und steinzeitliches Gravieren.

Das zweistündige Programm ist für die 4. bis 6. Klasse geeignet und kostet
25,- Euro pro Klasse plus 5,50 Euro pro Schülerin bzw. Schüler. Da nur eine
begrenzte Anzahl Schulklassen teilnehmen kann, ist eine Anmeldung zwingend
erforderlich. Wenn sehr großes Interesse besteht, wird ein weiterer Termin
am 17. März angeboten.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71 - 75
D-58091 Hagen
Tel 0 23 31 207 27 40
Fax 0 23 31 207 24 47
E-Mail info@historisches-centrum.de
WWW http://www.historisches-centrum.de

Für die Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung notwendig.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 17 12:01:34 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 17 12:02:43 2005
Subject: [WestG] [KONF] Diskussionsveranstaltung: Fotojournalismus 1945,
Luedenscheid, 23.02.2005
Message-ID: s21487b8.073@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "igb", igb@fernuni-hagen.de
Datum: 14.02.2005 18:45


VORTRAG

Institut für Geschichte und Biographie der
Fernuniversität Hagen in Lüdenscheid

Diskussionsveranstaltung am 23. Februar 2005:

Fotojournalismus 1945 - Konträre Ansichten von
Deutschland, Alexander von Plato im Gespräch mit Karin
Hartewig

Für Mittwoch, den 23. Februar lädt das Institut für
Geschichte und Biographie zu einem "Lüdenscheider
Gespräch" ein. Zu Gast ist die Historikerin Karin
Hartewig, die über die unterschiedlichen Perspektiven
der Aufnahmen des Kriegsendes 1945 sprechen wird.


Die ersten Fotos der Befreiung, welche die
allermeisten Deutschen damals als Niederlage
empfanden, schossen die Alliierten. Was ihre
Armeefotografen sahen und ablichteten, und wie sie es
taten, prägt bis heute unser Selbstbild. Mit dem
Vorrücken der Front sah die Welt die
Vernichtungslager. Aus dem befreiten Europa eilten die
Kriegsfotografen herbei, um die letzten Fotos von der
braunen Diktatur zu schießen. Der ins Bild gesetzte
militärische und moralische Sieg war total.
Dem besetzten Land entrissen die alliierten
Armeefotografen sein furchtbares Geheimnis. Niemand
sollte künftig die Realität der Konzentrationslager
leugnen können. Die Konfrontation der Deutschen mit
der terroristischen Realität des 3. Reiches war eine
ganz und gar Visuelle. Die Besiegten hatten nicht nur
den Krieg, sondern vor aller Welt ihr Gesicht
verloren. Die Fotos der Alliierten suchten die
Physiognomien der unmenschlichen Deutschen, "the
Faceless Fritz". Und die Ruinenlandschaft alter Städte
galt den Siegern nach dem Bombenkrieg als Mahnmal
selbstverschuldeter Zerstörung: als eindrucksvoll
verheerende Folge von verheerend falschen
Entscheidungen.

Doch der Krieg hatte auch in Deutschland ein Heer von
Toten, Verstümmelten und Traumatisierten hinterlassen.
Die Armeefotografen reagierten auf die unheimliche
Fremdheit des schier überwältigenden menschlichen
Chaos mit Abwehr und Distanz. Zögernd mischte sich in
die Genugtuung über den Sieg ein diffuses Mitgefühl
für die Zivilisten als Opfer des Krieges. Im Zentrum
der Aufmerksamkeit stand die Gruppe der Flüchtlinge
und Vertriebenen, die "Displaced Germans". Eine
diametral entgegengesetzte Perspektive nahmen deutsche
Fotografen ein. Ihre Ruinenbilder sprachen von der
Abwesenheit und dem Verlust des Vertrauten. Ihre Fotos
der Ausgebombten, der Flüchtlinge und ersten
Kriegsheimkehrer thematisierten Einzelne im
Massenschicksal. Sie konzentrierten sich im Detail auf
die enormen Anstrengungen der Menschen, zu überleben.

Doch bald näherte sich die Fotografie der Sieger dem
Bildprogramm der Individualisierung an. Und bereits
1945 entdeckten die Alliierten "das neue deutsche
Gesicht", das durch Umerziehung prinzipiell zur
Demokratie fähig war.

Karin Hartewig ist Historikerin und Publizistin. Sie
legte im vergangenen Jahr zwei Bücher sowie den Film
"Die Bilder der Stasi" (WDR, zusammen mit Holger
Kulick) zum Thema Fotografie in der DDR vor, bekannt
wurde sie aber vor allem mit ihrem im Jahr 2000
erschienenen preisgekrönten Buch über jüdische
Kommunisten in der SED.


INFO

Zeit: Mittwoch, den 23. Februar 2005, 17 Uhr

Ort: Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel. 02351-24580

Nächster Termin:
Mittwoch, den 16. März 2005, 17 Uhr







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 17 12:38:54 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu Feb 17 12:40:21 2005
Subject: [WestG] [AKT] Geographische Kommission des LWL bringt Neues zur
Varusschlacht heraus
Message-ID: s2149079.027@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle", presse@lwl.org
Datum: 17.02.2005 12:19


AKTUELL

Die List des Arminius und die Ignoranz des Varus
Geographische Kommission des LWL bringt Neues zur
Varusschlacht heraus

Wie es dem Germanenführer Arminius im Jahre neun nach
Christus gelang, die erfahrenen Truppen der damaligen
römischen Weltmacht in einen Hinterhalt zu locken und
in der so genannten Varusschlacht zu vernichten, will
ein neues Buch erklären: "Die Schlacht muss im
unmittelbaren Umfeld eines zentralen germanischen
Kultfestes stattgefunden haben", so Wilm Brepohl,
Kulturfachmann beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL), bei der Vorstellung seines Buches "Neue
Überlegungen zur Varusschlacht" am Donnerstag (17.02.)
im Westfälischen Römermuseum Haltern.

"Für eine Schlacht dieser Größenordnung mussten
tausende Germanen nahe des Marschweges der Römer
konzentriert werden. Varus hätte zweifellos durch
seine zahlreichen Kundschafter davon erfahren und sich
entsprechend gerüstet", meint der Autor der im
Aschendorff-Verlag erschienenen Publikation. Nur so
lasse sich erklären, wie es den Germanen möglich war,
alle wehrfähigen Männer an einem Ort zu versammeln,
ohne Argwohn zu erregen. "Bis heute ist es Usus, dass
Massenveranstaltungen von Gläubigen an ihrem zentralen
Heiligtum von der Obrigkeit geduldet werden. Selbst
die Israelis erlauben den Muslimen, den Beginn des
heiligen Fastenmonats Ramadan auf dem Ölberg in
Jerusalem zu begehen." erläutert Brepohl. Der
bisherigen Annahme, Arminius habe Varus und seine
Legionen auf dem Hauptweg vom Sommerlager an der
Oberweser zum Winterlager bei Xanten überrascht, mag
Brepohl daher keinen Glauben schenken.

Im Rahmen dieses Kultfestes, das alle neun Jahre
stattfand, habe Arminius eine Art "Gipfeltreffen der
Germanen" initiiert, in dessen Verlauf Varus die
Möglichkeit geboten werden sollte, den Germanen
römische Politik vorzustellen und militärische Stärke
zu demonstrieren. Hierbei sei dem römischen Feldherren
seine verheerende Ignoranz gegenüber den religiösen
Bräuchen der germanischen Stammensgesellschaft zum
Verhängnis geworden: Mit dem Aufmarsch der römischen
Legionen in die geheiligten Bezirke des Kultzentrums
sei der "Tempelfriede" gestört worden, schreibt
Brepohl in der 117-seitigen Publikation. Deshalb war
es die heilige Pflicht der germanischen
Stammeskrieger, sich gemeinsam für den Schutz des
Heiligtums einzusetzen. Innerhalb von drei
Tagen vernichteten die religiös fanatisierten
Stammeskrieger Varus und sein Heer.

Die Varusschlacht gilt als Ereignis von Weltrang, trug
sie doch vor knapp 2000 Jahren dazu bei, die Römer ein
für alle Mal aus dem Norden Germaniens zu vertreiben.
"Was für Alexander und Hanniball gilt, trifft auch für
Varus zu", berichtet Prof. Dr. Klaus Temlitz,
Geschäftsführer der Geographischen Kommission für
Westfalen, die das Buch herausgegeben hat. "Jeder
kennt die Geschichte von seinem Tod und dem Untergang
seiner römischen Streitmacht im Kampf gegen
germanische Bauernkrieger". In der öffentlichen
Diskussion wird die Schlacht zwischen Römern und
Germanen heute oft auf die Frage nach dem Ort des
Aufstands reduziert.

Mit der Verortung der Schlacht in geographischer Nähe
zum Germanen-Heiligtum bringt Brepohl einen weiteren
Aspekt in die Diskussion zwischen Niedersachsen und
Westfalen über die Örtlichkeit der Schlacht: Der LWL-
Experte wagt eine neue Deutung der Bezeichnung
"Teutoburger Wald", mit der Tacitus den Ort der
Schlacht umreißt. Nach neusten Erkenntnissen des LWL-
Kulturexperten muss die Textstelle als "Opferwald der
Teutoburg" verstanden werden. Das Schlachtfeld sei
demnach in der Nähe des (Opfer)Waldes einer sehr
alten, hochrangigen Kultstätte auf befestigter Höhe
(Burg) zu suchen, auf der die Priester den Willen
der Gottheit volksverständlich deuteten ("Teutoburg").
In der späteren Standortbeschreibung des Germanicus
ist von Altären, Opferschächten und an Bäume
genagelten Schädeln die Rede, was Brepohls These, die
Schlacht in der Nähe einer Kultstätte
anzusiedeln, stützt.

Eine endgültige Klärung des Ortes der Schlacht sei nur
möglich, wenn interdisziplinär kooperiert werde",
resümiert Brepohl. Erst die Zusammenarbeit von
Archäologen, Althistorikern, Sprachwissenschaftlern,
Münzkundlern, Geographen, Geologen, Klimaforschern
und Wissenschaftlern anderer Disziplinen könne
vielleicht doch noch Licht in den Mythos um die
Varusschlacht bringen.

INFO

Wilm Brepohl:
Neue Überlegungen zur Varusschlacht
Aschendorff-Verlag Münster
117 Seiten
ISBN 3 - 402 - 03502 - 2
Preis: 8,80 Euro




From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 18 09:12:37 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 18 09:42:42 2005
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
28.1.- 17.2. 2005
Message-ID: s215b190.085@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Manfred Hartmann",
Datum: 17.02.2005, 17:16


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" einen
weiteren Service an: eine Zusammenfassung von Museums- und Archiv-
Nachrichten des Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred
Hartmann erstellt wird. [MW]



Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.02.2005

Schwerte bekommt Senf-Museum (06:43)
Die Stadt Schwerte bekommt ein Senf- Museum. Der Betreiber einer lokalen Senfmühle will demnächst im Künstlerhaus der Rohrmeisterei Exponate rund um die Mostrich-Produktion ausstellen. Auf 70 Quadratmetern soll auch die Geschichte der Senf-Produktion in Schwerte seit Anfang des 19.Jahrhunderts gezeigt werden.


Nachrichten aus OWL vom 12.02.2005

Lego-Vision der Kirche (12:33)
In Paderborn wird am Sonntag eine außergewöhnliche Ausstellung zum Weltjugendtag eröffnet. Jugendliche aus dem ganzen Hochstift haben ihre Vision von einer Kirche der Zukunft mit Legosteinen dargestellt. Die Bauwerke reichen von der Dreifaltigkeits-Arena bis zu einer Kirche in Form der Weltkugel. Die Ausstellung im Paderborner Diözesanmuseum ist bis zum 3. März zu sehen. Danach gehen die Legosteine an ein Kinderheim in Bosnien.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 10.02.2005

Führung durch Soester Kunstschätze (07:32)
Das Westfälische Museumsamt veranstaltet heute Abend im Wilhelm-Morgner-Haus eine Führung durch die Soester Kunstschätze. Restaurator von Schierstedt wird dabei vor allem auf den schlechten Zustand vieler Bilder eingehen. Er wird erklären, wie die Schäden zu erkennen sind und welche Verfahren es gibt, Leinwände zu glätten, Farben aufzufrischen und Flecken zu beseitigen. Mit der Ausstellung wollen die Stadt Soest und das Museumsamt noch bis zum 27. Februar auf den großen Renovierungsbedarf der Soester Kunstschätze aufmerksam machen. Zu ihnen gehören Werke von Modersohn, Albers, Schumacher und Dalí.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 10.02.2005

Erfolgreiche Suche nach Kunst-Paten (07:30)
Die Suche der Stadt Soest nach Paten für ihre Kunstwerke verläuft erfolgreich. Die Bürgergesellschaft Ressource will einen gemeinnützigen Verein gründen, der sich für den Erhalt der umfangreichen stadteigenen Kunstsammlung einsetzen soll. Die Gesellschaft besteht seit gut 200 Jahren und hat heute 100 Mitglieder. Sie organisiert unter anderem Kulturreisen und Lesungen. Außerdem sind bisher 13 Privatleute dem Appell der Stadt Soest und des Westfälischen Museumsamtes gefolgt und haben Patenschaften für Kunstwerke übernommen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.02.2005

Bocholter Textilmuseum wird erweitert (14:53)
Das Textilmuseum Bocholt soll in den nächsten zehn Jahren umfangreich erweitert werden. Wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mitteilte, wird die Ausstellungsfläche versechsfacht. Dazu wurde eine ehemalige Spinnerei gekauft. Ziel ist es, in dem Industriemuseum ganze Produktionsabläufe aus der Textilverarbeitung nachzustellen. Die Maschinen hierzu lagern bereits in drei Depots in Bocholt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.02.2005

Land unterstützt Schumacher-Museum (09:50)
Das Land NRW unterstützt den Neubau des Emil-Schumacher-Museums in Hagen mit knapp 11 Million Euro. Am Mittag wollen Kulturminister Michael Vesper und die Arnsberger Regierungspräsidentin Renate Drewke dem Hagener Oberbürgermeister Peter Demnitz den Bewilligungsbescheid übergeben. Damit stände einem Neubau des Museums von Seiten des Landes nichts mehr im Wege.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 05.02.2005

Bottrop: Quadrat zeigt Morandi (13:43)
Das Josef Albers Museum / Quadrat in Bottrop zeigt Landschaftsmalerei von Giorgio Morandi. Der italienische Maler hat sich vor allem mit seinen magischen Stillleben einen Platz in der Kunstgeschichte gesichert. Als Landschaftsmaler ist er wesentlich weniger bekannt. Bis zum 24. April sind in Bottrop rund 120 Werke Morandis zu sehen.
Die Ausstellung wird am Sonntag um 11 Uhr eröffnet.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.02.2005

Ansturm auf die "Fetten Jahre" (11:49)
Das Stadtmuseum Münster meldet einen neuen Besucherrekord: Bislang haben schon 40.000 Interessenten die Fotoausstellung *Die fetten Jahre" gesehen. Noch bis Sonntag ist Gelegenheit, einen Blick auf die Bilder des münsterischen Pressefotografen Willi Hänscheid zu werfen, in denen die Zeit von 1957 bis 1968 dokumentiert ist.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 02.02.2005

CDU und FDP wollen sparen (06:43)
CDU und FDP in Münster wollen die Ausgaben für Zoo, Stadtbibliothek, Stadtarchiv, Musikschule und Volkshochschule begrenzen. Denkbar sei eine verbindliche Finanzformel wie bei den Städtischen Bühnen. CDU und FDP suchen nach Einsparmöglichkeiten, um mehr Geld für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen ausgeben zu können.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.02.2005

Spenden-Bilanz der Sparkassen (06:45)
Die Sparkassen in Westfalen und Lippe haben im letzten Jahr 43 Millionen Euro gespendet, das waren rund acht Prozent mehr als im Vorjahr. Den größten Einzelbetrag wendete die Sparkasse Münsterland Ost für den Erwerb von Lithografien des französischen Malers Georges Braque auf. Sie wurden für das Picasso Museum in Münster gekauft. Mit mehr als sieben Millionen Euro förderten die Sparkassen den Breitensport.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 01.02.2005

Herne: Archäologiemuseum legt nach (14:39)
Das vor zwei Jahren in Herne eröffnete Westfälische Archäologiemuseum in Herne will seinen Erfolg mit regelmäßigen Sonderausstellungen fortsetzen. Mehr als 20.000 Menschen sahen im vergangenen Jahr die Sonderschau *Prärie-Indianer und Steinzeitmenschen". Viele Schulklassen mussten abgewiesen werden, da es nicht genügend Termine für Führungen gab. Publikumsmagnet soll außerdem ein Forscherlabor werden, das Besuchern einen Blick hinter die Kulissen bieten will.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 31.01.2005

Wertvolle Zeichnungen entdeckt (18:21)
Das Westfälische Landesmuseum in Münster hat in seinen Beständen zwei bisher unbekannte Zeichnungen des expressionistischen Künstlers Ernst Ludwig Kirchner entdeckt. Die Zeichnungen befanden sich auf der Rückseite von Kirchner-Bildern, die das Museum in den 50-er Jahren für knapp 400 Mark erstand. Der Wert der Blätter wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt.

Nachrichten aus OWL vom 31.01.2005

Picasso in Corvey (17:14)
Mit neuen Veranstaltungsreihen und Aktionen will Schloss Corvey bei Höxter die Besucherzahl weiter steigern. Im letzten Jahr hatte es mit 130.000 Gästen einen Rekord gegeben. Mit einem Kostenaufwand von einer Million Euro werden zurzeit neue Ausstellungsräume gestaltet und Gebäudeteile saniert. Die Kooperation mit zahlreichen Partnern wie das Picasso-Museum in Münster sichert einen attraktiven Terminkalender.

Nachrichten aus OWL vom 29.01.2005

Zucker-Ausstellung in Lage (07:45)
Das Westfälische Industriemuseum in Lage lockt neue Besucher mit einer Ausstellung über Zucker. Fotos und Maschinen zeigen ab Morgen den Weg von der Zuckerrübe bis zum Bonbon. Die Ausstellung trägt den Titel *raffiniert" und will mit Aktionen wie etwa der Herstellung von Marzipan für ein sinnliches Erlebnis sorgen .


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.01.2005

Munch-Ausstellung wird eröffnet (07:41)
Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund eröffnet am Sonntag eine Ausstellung mit Werken des norwegischen Malers Edvard Munch. In der Schau, die bis zum 1. Mai zu sehen ist, werden 50 Bilder Munchs einer Reihe zeitgenössischer Werke gegenübergestellt, um so die Einflüsse des 1944 gestorbenen Norwegers auf aktuelle Kunstströmungen aufzuzeigen. Munch gilt als Wegbereiter des Expressionismus.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Westfälisches Museumsamt
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 18 09:16:59 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 18 09:42:56 2005
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Leidinger: Christianisierung des
Ostmuensterlandes, Ahlen, 24.02.2005
Message-ID: s215b2a8.098@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Kehr, Manfred"
Datum: 17.02.2005, 12:59


AKTUELL

Historisches Jahr Ahlen 2005
Vortragsprogramm zur Geschichte der Stadt Ahlen und ihrer Region

24.02.05
Prof. Paul Leidinger
Die Christianisierung des Ostmünsterlandes vor Liudger und die Entwicklung des
Pfarrsystems unter bes. Berücksichtigung Ahlens
19.30 Uhr


Die Christianisierung des Münsterlandes und die Entstehung des Bistums Münster vor
1.200 Jahren ist eines der zentralen Themen, dem die Stadt Ahlen und ihre älteste
Pfarrgemeinde St. Bartholomäus bei der Erforschung ihrer jeweiligen Ursprünge auf
den Grund geht. Allerdings steht die Verankerung des Christentums in Westfalen nicht
am Anfang des Entstehungsprozesses, sondern mit dem Missionsauftrag des Friesen
Liudger 792/3 an dessem Ende. Liudgers Bemühungen gingen schon seit dem 7. Jahrhundert
eine Reihe von Missionsversuchen voraus, die jedoch erst mit der militärischen Unterwerfung
Sachsens 772 durch den Frankenkönig Karl zu dauerhaften Ergebnissen führten. Dieser
Prozess ist am ehesten in den verschiedenen Regionen des Landes zu erfassen, unter
denen das Ostmünsterland, der altsächsische Dreingau, in seiner Ausdehnung zwischen
der Lippe und dem späteren Bistum Osnabrück, zwischen Münster und Werne im Westen
und Liesborn und Harsewinkel im Osten, eine besondere Bedeutung einnimmt. Durch ihn
führte über Beckum und Warendorf die wichtige Fernstrasse in karolingischer Zeit von
Soest nach Osnabrück und weiter in das nördliche Westfalen und Sachsen. Sie bildete
damit in der fränkischen Eroberungsstrategie Sachsens eine wichtige Achse.

Prof. Paul Leidinger wird am 24. Februar um 19:30 Uhr an Prof. Angenendts Referat
über die Verbreitung des Christentums in Nordwestdeutschland anknüpfen und die Lupe
über die engere Region halten. Eine besondere Berücksichtigung erfährt dabei die
Herausbildung des Pfarrsystems in Ahlen.


INFO
Veranstaltungsort ist die Volkshochschule,
Altes Rathaus, Markt 15, Ahlen

Vorankündigung: Am 01. März spricht Gaby Flemnitz im Barthelhof der St.-Bartholomäus-
Kirchengemeinde über "Hexenverfolgung in Westfalen"; Beginn ist 19.30 Uhr.









From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 18 09:21:38 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 18 09:43:11 2005
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag,
Doering: Osterbraeuche in Bocholt / westf.-rh.
Nachbarregionen, Bocholt, 24.02.2005
Message-ID: s215b3c4.007@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Hans D. Oppel",
Datum: 17.02.2005, 12:28


AKTUELL

Von Palmstöcken und Ostereiern
Referat im Stadtarchiv am 24. Februar über westfälisch-rheinisches Brauchtum

Von Palmstöcken, Ostereiern und Emmausgängen - unter diesem Titel findet am
Donnerstag, 24. Februar, im Stadtarchiv Bocholt ein Referat über die
Osterbräuche in Bocholt und den westfälischen-rheinischen Nachbarregionen statt.

Beginn des Vortrages ist um 18.30 Uhr im Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76.
Der Eintritt ist frei.

Auf Einladung des Gesprächskreises zur Bocholter Stadtgeschichte erläutert
Dr. Alois Döring vom rheinischen Amt für Landeskunde per Dia-Vortrag Herkunft,
Name und Termin des Osterfestes. Ferner widmet sich der Experte dem
Brauchtum zwischen Palmsonntag und Weißem Sonntag, und er beleuchtet
die bunten Bräuche rund um die Palmstöcke an Palmsonntag, die Ostereierspiele
am Ostersonntag und die Osterspaziergänge am Ostermontag.

Der Referent geht außerdem auf die Ausstellung "Frohe Ostern" ein, die vom
13. Februar bis 3. April im Hamalandmuseum Vreden zu sehen ist.

Die Veranstaltung wird vom Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte angeboten,
der vom Stadtarchiv und von der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg getragen wird.

Diese und weitere Veranstaltungstipps unter www.bocholt.de - immer auf dem Laufenden!


INFO

Dr. Hans D. Oppel
Stadtarchiv Bocholt
Tel. 02871/953-347






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 18 09:25:17 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 18 09:43:28 2005
Subject: [WestG] [POS] Westf. Industriemuseum, Dokumentar/in
Message-ID: s215b48c.026@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß",
Datum: 17.02.2005, 15:59


POSITION

Das Westfälische Industriemuseum sucht für das Referat Sammlung zum nächstmöglichen Termin eine/einen

Dokumentarin/Dokumentar.

Aufgabengebiete:
- Dokumentation von Sammlungsbeständen, insbesondere der Textilbranche
- Ermittlung von Objektdaten und -informationen
- Eingabe von Objektdaten in die Dokumentationsdatenbank ADLiB

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium im Bereich Dokumentation bzw. Museologie oder eine vergleichbare Qualifikation
- praktische Erfahrung in der Dokumentation musealer Sammlungen
- Kenntnisse der Textilindustriegeschichte und Kulturgeschichte der Bekleidung
- Kenntnisse im Umgang mit Dokumentationsdatenbanken
- Teamfähigkeit, selbständige Arbeitsweise, Organisationstalent
- Pkw-Führerschein (teilweise Arbeit in dezentralen Depots)

Wir bieten:
- eine anspruchsvolle Aufgabe in einem engagierten Museumsteam
- eine Vergütung nach Verg. Gr. V b/IV b BAT-LWL

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 13/05 bis zum 17.03.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -
48133 Münster






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 18 09:33:43 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 18 09:44:07 2005
Subject: [WestG] [POS] Muenster, Amt fuer Landschafts- und Baukultur, Wiss.
Volontaer
Message-ID: s215b68f.048@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Matthias Roß",
Datum: 17.02.2005, 15:59


POSITION

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist beim Westfälischen Amt für Landschafts- und Baukultur in Münster zum nächstmöglichen Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin /
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 1 Jahr befristet.

Unter dem Leitsatz "Kulturlandschaft gestalten - regionale Eigenarten bewahren" arbeitet das Westfälische Amt für Landschafts- und Baukultur an vielfältigen Projekten, um die regionale Identität der Kulturlandschaft in Westfalen-Lippe zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Aufgabengebiete:
- Arbeitsschwerpunkt Projekt "Gartenreich(es) Westmünsterland"
+ Recherche und Erfassung historischer Gärten und Parks in den Kreisen Coesfeld und Borken
+ Archivrecherche nach historischen Quellen
+ Beschreibung des kulturhistorischen und künstlerischen Wertes ausgewählter Anlagen
+ Erstellung einer Fotodokumentation

- Mitarbeit an Modellprojekten und landschafts- und baukulturellen Leitbildentwicklungen für Westfalen-Lippe

Wir erwarten:
- abgeschlossenes Hochschulstudium in dem Fach Landespflege oder Kunstgeschichte mit den Schwerpunkten historische Gärten und Parkanlagen / Gartendenkmalpflege
- Sicherheit im Umgang mit Archiven, im Verfassen von publikationsfähigen Texten
- Kommunikations-, Organisations- und Teamfähigkeit, Kreativität, Eigeninitiative
- PKW-Führerschein

Wir bieten:
- Mitarbeit im Team an einem interessanten und vielschichtigen Themenbereich
- Mitarbeit an einer Veröffentlichung (Buch, Internet)
- Möglichkeit, die Arbeitsweise in einem interdisziplinären besetzten Amt (Stadtplaner, Architekten, Landschaftsplaner, Geographen) kennen zu lernen
- eine monatliche Pauschalvergütung von zur Zeit 1.052,00 E brutto; die Höhe ist abhängig vom Familienstand der Volontärin / des Volontärs

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Herr Udo Woltering,
Tel.: 0251-591 3574, zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 12/05 bis zum 24.03.2005 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.lwl.org
- Personalabteilung -
48133 Münster






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 18 09:46:36 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 18 09:47:21 2005
Subject: [WestG] [AUS] 100 Jahre Kuenstlergruppe "Bruecke", Muenster,
19.02.2005-01.05.2005
Message-ID: s215b990.006@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.02.2005, 11:42

100 Jahre Künstlergruppe "Brücke"
Westfälisches Landesmuseum zeigt Werke aus der eigenen Sammlung

Das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte des in Münster zeigt erstmalig alle sehenswerten Werke der "Brücke"-Künstler aus dem großen eigenen Bestand gleichzeitig. Anlass für die Ausstellung mit rund 100 Exponaten im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vom 19.2 bis 1. 5. ist die Gründung der Künstlergruppe "Brücke" vor 100 Jahren am 7. Juni 1905, die mit Künstlern wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff einen fundamentalen Beitrag zum deutschen Expressionismus geleistet hat.

Die "Brücke" und das Westfälische Landesmuseum "Mit Blick auf das hundertjährige Bestehen des Westfälischen Landesmuseums im Jahr 2008 wird sich das Haus am Domplatz in den nächsten Jahren verstärkt mit der eigenen Geschichte beschäftigen", kündigte Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold am Donnerstag (17.2.) in Münster an. Die 'Brücke'-Ausstellung sei hierbei ein wichtiger erster Schritt. "Der Wandel des Landesmuseums vom Provinzialmuseum mit Altertümern und Kulturgütern aus der Region zum überregionalen Kunstmuseum sei unter anderem das Ergebnis der Ankaufspolitik der fünfziger Jahre und damit auch des Aufbaus unseres 'Brücke'-Bestandes", so Arnhold weiter.

Interessanterweise sei die Münsteraner 'Brücke'-Sammlung eng mit der Situation der Stadt in den fünfziger Jahren verknüpft. Der Zweite Weltkrieg lag gerade erst zurück, man sehnte sich nach Harmonie und wollte nicht an die Abgründe der menschlichen Existenz erinnert werden, die man in den vergangenen Jahren so drastisch erlebt hatte. Es wurden Bilder wie Otto Muellers 'Zigeunerin' gekauft, die den Einklang von Mensch und Natur veranschaulichen, oder positive Darstellungen des modernen Lebens. Typisch ist auch das Interesse an westfälischen Motiven, zum Beispiel am 'Patroklusturm', den Karl Schmidt-Rottluff 1922 in Soest gemalt hat.

Der damalige Museumsdirektor Walther Greischel sah den Ankauf der modernen deutschen Kunst auch als Wiedergutmachung für die Diffamierung und Verfolgung von Künstlern durch die Nationalsozialisten. 1953 erwarb er das Gemälde "Zigeunerin" von Otto Mueller, das von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und in der Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt worden war. Anfang der fünfziger Jahre verhielten sich viele deutsche Museen in ihren Ankäufen noch deutlich zurückhaltender.

Die frühe Schwerpunktsetzung zahlte sich für die Münsteraner aus: In den fünfziger Jahren konnte eine umfangreiche Sammlung aufgebaut werden, die Hauptwerke aller wichtigen "Brücke"-Mitglieder enthält und auch deren späteren Werdegang umfassend dokumentiert. "Angesichts der mittlerweile in astronomische Höhen gestiegenen Preise für Werke des deutschen Expressionismus sind entsprechende Ankäufe durch das Westfälische Landesmuseum heute kaum noch zu realisieren", bedauerte Arnhold.


Die Kunst der "Brücke"

Die jungen Dresdener Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff kannten sich teilweise seit 1902 und waren auch schon vor 1905 gemeinsam als Künstler aktiv. Erst in diesem Jahr schlossen sie sich aber offiziell als "Künstlergruppe Brücke" zusammen, um sich besser im zeitgenössischen Ausstellungsbetrieb positionieren zu können. Zu den weiteren Mitgliedern gehörten Emil Nolde, Max Pechstein und Otto Mueller. In der bewußten Abwendung von der erstarrten akademischen Tradition und dem veräußerlichten Bildungskanon des Bürgertums wollten sie neue Wege künstlerischen Ausdrucks finden, zu denen die direkte Farbwirkung gehörte, aber auch eine spontane Malweise, die visuelle Eindrücke unmittelbar in malerische Prozesse umsetzte. Die leuchtenden Farben, die Ausdruckshaftigkeit und die freizügigen Themen zeugen auch 100 Jahre nach der Gründung der Künstlergemeinschaft von dem unmittelbaren emotionalen Bezug der Künstler zu ihren Werken. Die jungen Maler strebten eine möglichst enge Verflechtung von Kunst und Lebenswirklichkeit an, die sich auch in den Themen ihrer Kunst spiegelt: Häufig stellten sie Menschen dar, ob als Porträt, als Akt oder als Szenen aus dem Künstlerleben, außerdem Menschen im Einklang mit der Natur, Landschaften und Szenen aus dem Großstadtleben. Auf eine Beeinflussung der Zeitumstände zielten schließlich einige der "Brücke"-Künstler mit Werken ab, die sich politischen und religiösen Themen widmeten.


Der Katalog

Dank der Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung wird ein umfangreicher Bestandskatalog zur Ausstellung erscheinen. Erstmals kann das Westfälische Landesmuseum damit einen wichtigen Teilbestand seiner Sammlung komplett dokumentieren und nicht nur in Auswahl vorstellen. Im Katalog wird es auch um die Themen der "Brücke"-Künstler und um die Geschichte des Münsteraner "Brücke"-Konvolutes gehen.


INFO

Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 21 10:07:59 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon Feb 21 11:33:22 2005
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Februar 2005
Message-ID: s219b321.054@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.02.2005, 10:20


SERVICE: TOC

Heimatblätter -
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage: Soester Anzeiger
2005
Februar
Nr. 310
o. Seitenangaben


Funke, Helmut
Conrad von Soest stammte aus Dortmund
Der berühmte Maler des 14. Jahrhunderts gab dem
Gymnasium am Paradieser Weg in Soest den Namen

Kampelmann, Felix
Der "glückselige Tod" des Christian Dietrich von Papen
Inschrift auf Werler Grabstein aus dem 18. Jahrhundert
erinnert an den ermordeten Sälzeroberst (3)

Ketteler, Karl-Josef Freiherr von
Forstmeister Heinrich Kneer: Der letzte einer Försterdynastie
Seit dem Jahr 1812 war die Familie Kneer im Dienst des
Freiherrn von Ketteler auf Eringerfeld (3. Folge)

Anon.
Museen im Kreis Soest
Das Wilhelm-Morgner-Haus

Gernert, Wolfgang
Professor Hermann Landois erfand die "Gänse-Ziege"
Ein Erinnerungsblatt zum 100. Todestag des Münsteraner
Zoogründers, Wissenschaftlers und Originals

Lemmer, Theo
Der erste Fürstbischof von Corvey stammte aus Hamm
An Haus Lohaus erinnert nur noch die Ortsbezeichnung
Lohauserholz in Hamm-Pelkum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 21 10:12:41 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon Feb 21 11:34:27 2005
Subject: [WestG] [KONF] Der Kriegsheld als Namenspatron, Muenster, 24,
02.2005
Message-ID: s219b43c.067@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rainer Pöppinghege",
Datum: 18.02.2005 10:00


VORTRAG

Der Kriegsheld als Namenspatron: Weddigen, Spee und Co.

Die Benennung von münsterischen Straßen nach Kriegshelden
des Ersten Weltkriegs ist das Thema eines Vortrags am Donnerstag,
24. Februar um 19:30 Uhr im Café Classique, (Münster) Skagerrakstr. 8.

Der Historiker PD Dr. Rainer Pöppinghege (Universität Paderborn)
befasst sich u.a. mit den Namenspatronen der Straßen im "Admiralsviertel"
an der Danziger Freiheit und beleuchtet ihre Instrumentalisierung im
Nationalsozialismus sowie die verschiedenen Umbenennungsversuche
nach 1945. Dabei widmet er sich nicht nur den Verhältnissen in Münster,
sondern bietet einen Vergleich mit anderen deutschen Städten.


INFO

Der Kriegsheld als Namenspatron: Weddigen, Spee und Co.
Donnerstag, 24. Februar, 19:30 Uhr
Münster
Café Classique
Skagerrakstr. 8





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 23 11:32:42 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 23 11:47:27 2005
Subject: [WestG] [AKT] Festakt 650 Jahre Rhedaer Stadtrechtsurkunde,
26.02.2005
Message-ID: s21c69e2.073@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Martin Wedekind",
Datum: 23.02.2005 11:20


AKTUELL

650 Jahre Stadtrechte für Rheda
Festakt im Rathaus

Am 24. Februar jährt sich zum 650. Mal der Tag, an
dem Edelherr Bernhard V. zur Lippe seiner Stadt Rheda
die Freiheiten einer Stadt verlieh. Mit dieser
Stadtrechtsurkunde, die Bernhard zusammen mit seiner
Ehefrau Richarda und unter Zustimmung ihres Sohnes
Simon sowie der Rhedaer Burgmannen ausstellt, fand
ein 124jähriger Stadtwerdungsprozeß seinen rechtlichen
Abschluß. Dieser begann 1221, als Edelherr Hermann zur
Lippe die drei Höfe Garthus, Waterhus und Schulenburg
zurücktauschte, die Widukind von Rheda 1189 vor
seinem Aufbruch zum Kreuzzug dem Kloster Marienfeld
geschenkt hatte.

Diese der Burg Rheda benachbarten Höfe bildeten nun
die Grundfläche für eine neu anzulegende Stadt. Sie
sollte neben der Burg Rheda ein weiterer Schwerpunkt
für die Herrschaftsbildung der Lipper unweit der
osnabrückischen Stadt Wiedenbrück sein. So verwundert
es nicht, daß sich Edelherr Simon I., als er im Zuge einer
Fehde in osnabrücker Gefangenschaft geriet, 1305 zur
Zerstörung seiner Stadt Rheda verpflichten mußte.
Diese Zerstörung - so sie denn ausgeführt wurde - kann
nicht von langer Dauer gewesen sein. Bald schon wurde
nämlich der weitere Ausbau der Stadt vorangetrieben:
1326 durfte eine Kapelle innerhalb der Stadt errichtet
werden, 1345 wurde die bestehende Feldmark durch
Schenkung dreier weiterer Höfe erweitert und 1355
erhielt Rheda schließlich die Freiheitsrechte einer Stadt
zugesprochen.

Der Heimatverein Rheda möchte zusammen mit der Stadt
Rheda-Wiedenbrück an dieses Ereignis erinnern und lädt
alle Interessierten herzlich zu einem Festakt am Samstag,
den 26. Februar 2005 in das Rathaus der Stadt
Rheda-Wiedenbrück ein. Der Beginn ist um 11.00 Uhr im
Rathausfoyer. Prof. Dr. Peter Johanek, Historiker und
Leiter des Instituts für vergleichende Städtegeschichte
an der Universität Münster, hält den Festvortrag.


INFO

Festakt
anläßlich des 650. Jahrestags
der Stadtrechtsverleihung an Rheda
am Samstag, den 26. Februar 2005
um 11.00 Uhr
im Foyer des Rathauses der Stadt Rheda-Wiedenbrück,
Rathausplatz 13 (Stadtteil Rheda)

Programmfolge

Begrüßung
durch den Bürgermeister der Stadt Rheda-Wiedenbrück,
Bernd Jostkleigrewe

Festvortrag
von Prof. Dr. Peter Johanek,
Leiter des Instituts für vergleichende Städtegeschichte in Münster

Schlußworte
des Ersten Vorsitzenden des Heimatvereins Rheda e.V.,
Jürgen Kindler


Die Beiträge werden durch Musikstücke umrahmt.

Mitwirkende:
Olivia Herrmann, Querflöte
Béatrice Herrmann, Geige
Florence Herrmann, Cello
Alexander Annegarn, Klavier

Anschließend folgt ein kleiner Sektempfang.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 23 11:38:04 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 23 11:47:31 2005
Subject: [WestG] [KONF] Erster Westfaelischer Genealogentag, Altenberge,
12.03.2005
Message-ID: s21c6b37.092@lwlapp.itz.lwl.org

Von "LWL-Pressestelle",
Datum: 23.02.2005, 11:40


KONFERENZ

Erster Westfälischer Genealogentag bei Münster

Der Ahnenforschung in Westfalen widmet die Westfälische
Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung am
Samstag, 12. März, einen ganzen Tag. Mehr als 1.000
Besucher werden beim ersten Westfälischen Genealogentag
in Altenberge (Kreis Steinfurt) bei Münster erwartet. Dort
präsentieren sich verschiedene Vereine, Archive, Verlage
und Institutionen, die sich mit Familien- und
Ahnenforschung in Westfalen beschäftigen, darunter das
Westfälische Archivamt und das Westfälische Institut für
Regionalgeschichte, beides Einrichtungen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), der als
Schirmherr der Gesellschaft fungiert. Jeder, der sich für
Genealogie (wissenschaftliche Familienforschung) interessiert,
kann sich zwischen 10 und 17 Uhr ein Bild von den
vielfältigen Aktivitäten in punkto Familienforschung in Westfalen
machen.

Neben der Präsentation der Institutionen stehen verschiedene
Vorträge zur Einführung in die Genealogie auf dem Programm
(stündlich zwischen 10.30 Uhr und 14.30 Uhr). Am Nachmittag
besichtigen die Teilnehmer den Eiskeller Altenberge, das
Kellergewölbe einer ehemaligen Altenberger Brauerei. Im
Anschluss an die Führung können die Teilnehmer des
Genealogentages außerdem das Heimatmuseum "Kittgen"
besuchen. In dem Gebäude, das heute die Heimatstube
beherbergt, war bis in die 1930er Jahre die Wohnung des
Gemeindepolizisten und ein "Arrestlokal" untergebracht.

In der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und
Familienforschung haben sich rund 700 Ahnenforscher und
familiengeschichtlich Interessierte zusammengeschlossen, die
sich im Besonderen mit der historischen Landschaft Westfalen
beschäftigen. Durch die Sammlung und Veröffentlichung von
Quellen will die Gesellschaft Familienforschung in Westfalen
fördern. Sie veranstaltet Vorträge zur Genealogie, berät ihre
Mitglieder bei der eigenen Ahnenforschung und vermittelt
Fachkräfte für Einzelforschungen.


INFO

Veranstaltungsort des Ersten Genealogentages ist das Hotel-Restaurant
Stüer in Altenberge. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Weiterer Informationen unter Tel.: 0251 591-3888 oder via E-Mail
unter genealogie@wggf.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 23 11:46:33 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 23 11:47:49 2005
Subject: [WestG] [KONF] Die Bedeutung von Cicero fuer das heutige
Staatsverstaendnis, Bielefeld, 28.02.-02.03.2005
Message-ID: s21c6d2f.023@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Brigitte Honerlage",
Datum: 21.02.2005 11:34


TAGUNG

Die Bedeutung von Cicero für das heutige Staatsverständnis

Cicero gilt in der republikanischen Ideengeschichte als der
restaurative Mahner in der Endphase der römischen Republik,
der modelltheoretisch nur in geringem Maße an die Gegenwart
anschlussfähig zu sein scheint. Dieser Unterschätzung des
antiken Republikanismus wollen die Teilnehmer einer Tagung,
die vom 28. Februar bis zum 2. März im Zentrum für
interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfindet,
entgegen arbeiten.

Die Tagung "Res publica und Demokratie - die Bedeutung von
Cicero für das heutige Staatsverständnis" wird geleitet von
Emanuel Richter, Helmut König (beide Aachen) und Rüdiger
Voigt (München). Nach Ansicht der Konferenzleiter lässt sich
Cicero "produktiv für die Klärung von drängenden politischen
und staatstheoretischen Gegenwartsfragen neu erschließen
und auswerten: zum Beispiel für eine konzeptionell aufgefrischte
und erweiterte republikanische Modellbildung im Spannungsbogen
von Konstitutionalismus und partizipativer sowie deliberativer
Demokratie, für die Auseinandersetzung mit dem moralischen
Selbstverständnis politischer Eliten und den tragenden Elementen
einer politischen Ethik, für das Verhältnis von Zivilgesellschaft und
staatlichen Institutionen".

Die interdisziplinäre Konferenz hat sich zum Ziel gesetzt, diese
modelltheoretische und wirkungsgeschichtliche Rekapitulation zu
vollziehen. Sie bedient sich des fachlichen Potentials von Althistorikern
und Politikwissenschaftlern, Philosophen und Sprachwissenschaftlern,
um Ciceros Stellenwert innerhalb der republikanischen Modelltheorie
neu zu bestimmen und seine Bedeutung für das heutige Staatsverständnis
auszuloten.


INFO

Weitere Informationen unter:
www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2005/02-28-Richter.html.
Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die
Veranstaltungsleitung:

Prof. Dr. Emanuel Richter
Telefon 0241/ 802 5414
richter@ipw.rtwh-aachen.de
Tagungsbüro des ZiF: Marina Hoffmann
Tel. (0521) 106 2768.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 23 14:31:36 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 23 15:58:39 2005
Subject: [WestG] [AKT] Neue digitale Literaturzeitschrift
"www.literatur-archiv-nrw.de"
Message-ID: s21c93e8.057@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum 23.02.2005 11:51


AKTUELL

Neue digitale Literaturzeitschrift "www.literatur-archiv-nrw.de"

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit seinem
Westfälischen Literaturarchiv hat am Mittwoch (23.02.)
gemeinsam mit dem Rheinischen Literaturarchiv des Düsseldorfer
Heinrich-Heine-Institutes und dem LiteraturRat NRW e. V. unter
der Adresse www.literatur-archiv-nrw.de eine neue Internet-
Literatur-Zeitschrift ins Netz gestellt. Das digitale Magazin ("E-Zine")
soll als Plattform für Literaturwissenschaftler und Archivarinnen,
Veranstalter und Autorinnen aus Nordrhein-Westfalen dienen und
Nutzern aller Alters- und Interessensbereiche zahlreiche
Interaktions- und Informationsmöglichkeiten bieten. Obwohl
Kommunikation, Kooperation und Zusammenarbeit via Internet
immer wichtiger werden, existierte bisher keine zentrale Stelle,
um diese unterschiedlichen Bereiche zu koordinieren und
miteinander in Kontakt zu bringen.

Hier will www.literatur-archiv-nrw.de Abhilfe schaffen. Die neue
Web-Zeitschrift informiert beispielsweise über Neuigkeiten in der
literarischen Landesforschung, in Dichtung und Literaturbetrieb,
umfasst Aufsätze über Themen der regionalen Literaturgeschichte
sowie aus dem Bereich der archivarischen Literaturpflege. So
stellen beteiligte Archive zum Beispiel gescannte Handschriften
und Typoskripte historischer rheinischer und westfälischer
Schriftstellerinnen und Schriftsteller ins Internet.

Natürlich bietet das "E-Zine" auch belletristische Texte von
Autorinnen und Autoren aus NRW. Über ausführliche Linklisten
werden Literatur- und Dichterhäuser, Datenbanken und
Informationsbörsen, literarische Gesellschaften und freie Gruppen
angebunden. Es wird keine einzelnen Ausgaben der Zeitschrift
geben, sondern kontinuierliche Aktualisierungen.

Die Start-Edition enthält - neben vielem anderen - einen Beitrag
von Eberhard Illner (Historisches Ar-chiv der Stadt Köln) über
die Bedeutung kultureller Nachlässe, einen Aufsatz von Joseph
A. Kruse (Heine-Institut Düsseldorf) über eine "Kultur der Region",
Autoren-Porträts über Hermann Harry Schmitz und Reinhard Döhl,
Berichte über Ausstellungen, Literaturprojekte und
Veranstaltungen. Daneben finden sich Rezensionen aktueller
Neuerscheinungen sowie eine umfangreiche Aufsatzsammlung
zum Sonderthema "Hermann Hesse und das Rheinland".

www.literatur-archiv-nrw.de geht es nicht um eine starre,
datenbankähnliche Dokumentation des Bestehenden. "Wir wollen die
elektronische Zeitschrift stets aktualisieren und als dynamisches,
lebendiges Archiv aktueller Prozesse etablieren. Dazu laden wir die
Literaturschaffenden in der Region zur aktiven Mitarbeit ein. Beiträge,
Hinweise und Informationen sind jederzeit willkommen", so E-Zine-
Redakteur und LWL-Literaturexperte Dr. Jochen Grywatsch.


INFO

Kontakt:
Literaturkommission für Westfalen/Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Hörsterplatz 4-5
48147 Münster
(www.literaturkommission.de).

Dr. Jochen Grywatsch (Redaktion Westfalen)
Tel.: 0251 591-4681,
Email: Jochen.Grywatsch@lwl.org;

Dr. Walter Gödden, Tel.: 0251 591-5705
Email: Walter.Goedden@lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 23 14:36:04 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 23 15:58:52 2005
Subject: [WestG]
[LIT] Jansen, Christian: Die Alexander von Humboldt-Stiftung
(1953-2003)
Message-ID: s21c94f5.085@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Josef König",
Datum: 23.02.05 13:39


LITERATUR

Ein Baustein deutscher Außenpolitik
RUB-Studie zur Geschichte der Humboldt-Stiftung
Als Buch erschienen: Wissenschaftsförderung weltweit

Die Alexander von Humboldt-Stiftung prägt mit ihrer Arbeit das
Wissenschaftssystem und die Forschungslandschaft vieler Länder maßgeblich.
So lautet das Fazit des Bochumer Historikers Prof. Dr. Christian Jansen.
Zum 50jährigen Bestehen der Stiftung fasst er ihre Entwicklung aus der
Sicht eines Außenstehenden zusammen und zeichnet damit auch ein lebendiges
Bild deutscher Außen- und Kulturpolitik. Das Buch mit dem Titel "Exzellenz
weltweit. Die Alexander von Humboldt-Stiftung zwischen
Wissenschaftsförderung und auswärtiger Kulturpolitik (1953-2003)" ist im
DuMont-Verlag erschienen.

Ein Wagnis für beide Seiten

Christian Jansen und sein Mitarbeiter Christoph Nensa nutzten das
umfangreiche Archiv der Alexander von Humboldt-Stiftung und führten
zusätzlich Interviews mit ehemaligen Mitarbeitern, Generalsekretären und
Präsidenten, um die Geschichte der Förderinstitution so spannend wie
umfassend darzustellen. Das Besondere an der Studie ist der Blick von
außen, als Historiker ohne Vorkenntnisse über innere Strukturen. Keine
leichte Aufgabe, denn einerseits sollen sie klarer und emotionsloser
urteilen können als ehemals Beteiligte, andererseits dürfen sie Gefühle und
Interessen der in der Regel noch lebenden Protagonisten nicht verletzen.
"Die Fragestellung ist politik- und mentalitätsgeschichtlich angelegt", so
die Autoren, "interne Prozesse und Konflikte in der Geschäftsstelle wurden
ebenso ausgeblendet wie die Persönlichkeiten der Präsidenten und des
Führungspersonals der Alexander von Humboldt-Stiftung." Dennoch bietet das
Buch spannende Einblicke in Probleme, typische Konflikte und Erfolge der
westdeutschen auswärtigen Kulturpolitik, vom erfolgreichen Wiederaufbau in
den 50er Jahren über die konfliktreichen 60er und 70er bis zur
Wiedervereinigung mit der DDR.

Umfassender Einblick in die Stiftungsgeschichte

Seit 1953 fördert die Stiftung insbesondere ausländische Wissenschaftler
und trägt so zur Internationalisierung der Wissenschaft und zum kulturellen
Austausch bei. Sie steht damit auch für die Entwicklung der Außen- und
Kulturpolitik der Bundesrepublik nach dem zweiten Weltkrieg. Zu Beginn war
das Forschungsstipendium für hochqualifizierte ausländische
Nachwuchswissenschaftler die einzige Form der Förderung. In den 70er Jahren
entschloss man sich dann, Forschungspreise an ältere bereits etablierte
Wissenschaftler zu verleihen und 1979 schließlich wurde mit dem
Feodor-Lynen-Programm auch eine Fördermöglichkeit für deutsche
Nachwuchswissenschaftler geschaffen. Der Etat der Stiftung ist von
vergleichsweise bescheidenen 400.000 DM im Gründungsjahr auf derzeit ca. 63
Mio. Euro gestiegen, die Anzahl der Mitarbeiter von einer nebenamtlichen
Geschäftsführerin und zwei Teilzeitkräften auf heute insgesamt 130
Angestellte. Neben der Geschäftsstelle in Bad Godesberg gibt es inzwischen
auch eine kleine Repräsentanz in Berlin.

Schwerpunkt Elitebildung

Wie kann man dem "Brain Drain" - der Abwanderung der weltweiten
Wissenschaftseliten - in die USA erfolgreich entgegentreten? Das ist die
Frage, die sich heute auch die deutsche Wissenschaftslandschaft zunehmend
stellen muss. Die Antwort der Alexander von Humboldt-Stiftung: durch die
Anwerbung ausländischer Spitzenforscher, die eine Zeit lang in Deutschland
leben und positive Erfahrungen mit in ihr Land zurücknehmen. Hier machen
die unbürokratische und persönliche Betreuung und die lebenslange
Nachbetreuung die Besonderheit der Förderung durch die Humboldt-Stiftung
aus. Die zuvorkommende Behandlung, zahlreiche Stipendiatentreffen und nicht
zuletzt auch die Höhe der Stipendien geben den Mitgliedern der
"Humboldt-Familie" das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein. Die
Anforderungen wurden dabei im Laufe der Zeit immer weiter hochgeschraubt.
Während zu Beginn die meisten Geförderten nur einen Master- bzw.
Magisterabschluss hatten, wird seit Mitte der 70er Jahre die Promotion
"oder Äquivalent" ausdrücklich von allen Bewerbern verlangt.

Politisch unabhängige Wissenschaftsförderung

Die vom Auswärtigen Amt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
finanzierte Organisation lässt ihre Stipendiaten ausschließlich von
Wissenschaftlern auswählen. Das Renommee der Stiftung basiert zu einem
erheblichen Teil auf dem aufwendigen, in hohem Maß um Objektivität bemühten
Auswahlverfahren. "Die Kriterien von Politikferne und Unabhängigkeit haben
den Erfolg der Stiftung begründet und für Deutschland ein Vertrauenskapital
geschaffen, das in Geld nicht auszudrücken ist", betont der Präsident der
Humboldt-Stiftung, Prof. Wolfgang Frühwald. Dieser Erfolg lässt sich auch
mit Zahlen belegen: weltweit gibt es ein Netzwerk von rund 23.000
"Humboldtianern" aller Fachgebiete in 130 Ländern, seit den 70er Jahren
wurden 3.000 Humboldt-Forschungspreise vergeben und die Zahl der
Nobelpreisträger unter den ehemaligen Stipendiaten stieg bis zum Jahr 2003
auf 35. Zahlreiche ehemalige Stipendiaten, insbesondere aus Osteuropa und
außereuropäischen Ländern, gelangten in hohe politische Ämter, andere
nahmen Führungspositionen im akademischen Sektor der USA ein.

Keine Fachidioten

"Auch in Zukunft wird die Alexander von Humboldt-Stiftung herausragende
Einzelne fördern, die als Mittler und Multiplikatoren für ein
differenziertes Deutschlandbild gewonnen werden sollen und die während
ihres Deutschlandaufenthalts größtmögliche Freiheit bei der Durchführung
ihrer Forschungsvorhaben bekommen", glaubt Christian Jansen. Dabei wird sie
weiterhin besonderes Augenmerk auf Wissenschaftler richten, die über ihr
eigentliches Gebiet hinaus auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen
versiert sein sollten. Die Schere zwischen der Zahl der Humboldtianer und
den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln öffnet sich weiter: Einen
Teil der Nachbetreuung sollten zukünftig die inzwischen weltweit
entstandenen Humboldt-Clubs ehemaliger Stipendiaten verstärkt leisten - und
nicht nur wie bisher die Godesberger Geschäftsstelle.


INFO

Christian Jansen: "Exzellenz weltweit. Die Alexander von Humboldt-Stiftung
zwischen Wissenschaftsförderung und auswärtiger Kulturpolitik (1953-2003)",
DuMont Literatur- und Kunstverlag Köln, ISBN 3-8321-7423-0, 248 S., 39,90
Euro

Prof. Dr. Christian Jansen
Neuere und Neueste Geschichte
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Ruhr-Universität Bochum, GA 4/149, Tel.
0234/32-25026
E-Mail: christian.jansen-2@rub.de




From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 23 15:20:48 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 23 15:59:05 2005
Subject: [WestG] [TOC] Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, 75/2003
Message-ID: s21c9f62.014@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 23.02.2005, 15:20


SERVICE: TOC

Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins
Jahrgang 75
2003
ISSN: 0340-188X


S. 7-46
Wilde, Hanna
Walten und verwalten fern der Obrigkeit
Selbstverwaltung in Kapellengemeinden und
Bauernschaften des Fürstentums Minden (1648-1843)

S. 47-52
Witt, Jan
Der Arbeitseinsatz von Kriegsgefangenen in Minden
während des Ersten Weltkriegs

S. 53-62
Gaertringen, Julia Freifrau Hiller von
Zwischen Zeitferne und Weltnähe
Der Nachlass des Schriftstellers Martin Simon

S. 65-98
Besserer, Dieter
Engagement in Sachen Schulbildung
Das adelige Patronatsrecht an der Kirchspielschule
in Preußisch Oldendorf ab 1584

S. 99-128
Tüting, Marion
Bildergeschichten oder Geschichtsbilder?
Fritz Grotemeyers Gemäldezyklus zur Mindener
Stadtgeschichte

S. 129-152
Blanke, Sandra
Aus dem Keller ins Theater
Zur Entstehung des Jazz Club in Minden

S. 155-161
Rezensionen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 23 15:41:42 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed Feb 23 15:59:18 2005
Subject: [WestG] [TOC] "De Fitterkiste", 13/2004
Message-ID: s21ca43d.038@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 23.02.2005, 15:40


SERVICE: TOC

"De Fitterkiste"
Geschichtliches aus Winterberg und seinen Dörfern
Bd. 13
Ausgabe 2004


Seiten in Auswahl (AS)

S. 9-14
Kuhne, Wilhelm
Ein Requiem nach 150 Jahren
Grönebacher auf den Spuren ihrer Vorfahren

S. 17-22
Opes, Friedrich
Genealogie
Auf den Spuren der Familie und der Vorfahren

S. 25-31
Aust, Paul
Von Privilegien über Statuten zu Satzungen
-Stadtrechte Winterbergs -früher und heute-

S. 47-51
Wilmes, Ludger
Feldkreuze und Bildstöcke der Bergfreiheit Silbach

S. 54-60
Stahlschmidt, Ewald
Heimatbriefe aus Grönebach im 2. Weltkrieg

S. 62-66
Mickus, Franz
Bildstöcke und Wegekreuze in und um Siedlinghausen

S. 69-72
Stahlschmidt, Ewald
Restaurierung der Kleinbahnbrücke

S. 80-90
Nieden, Arnold zur (+)
Mein Beitrag zur Chronik der Gemeinde Mollseifen





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 24 10:27:46 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Feb 24 10:28:32 2005
Subject: [WestG]
[AUS] Multimediale Wanderausstellung, Anne Frank, Muenster,
14.03.-23.04.2005
Message-ID: s21dac27.097@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Jutta Reising"
Datum: 24.02.2005, 09:45


AUSSTELLUNG
Multimediale Wanderausstellung,
Anne Frank - ein Maedchen aus Deutschland
Muenster, 14.03.-23.04.2005
Haus der Niederlande

Wer kennt es nicht, das Tagebuch der Anne Frank? Millionen von
Menschen in aller Welt haben Anteil genommen am Schicksal des
juedischen Maedchens, das 1933 mit seiner Familie vor den Nazis nach
Amsterdam fluechtete, sich dort nach dem Einmarsch der deutschen
Truppen in einem Hinterhaus versteckte, nach dem Verrat des
Verstecks deportiert wurde und 1945 im Alter von 15 Jahren im
Konzentrationslager Bergen-Belsen starb.

Im Rahmen einer multimedialen Wanderausstellung "Anne Frank -
Ein Maedchen aus Deutschland", die am 14. März nach Muenster
kommt und hier bis zum 23. April im Zunftsaal des Hauses der
Niederlande praesentiert wird, werden anhand des Schicksals von Anne
Frank wichtige Fragen für heute gestellt. So etwa die nach der
Reaktion auf Unrecht oder die nach den Folgen persoenlichen
Handelns. Die Ausstellung regt dazu an, viele Fragen neu zu stellen,
mit denen Anne Frank unter lebensbedrohlichen Bedingungen
konfrontiert war.


INFO

Westfaelische Wilhelms-Universitaet
Haus der Niederlande
Alter Steinweg 6/7
48143 Muenster
Tel: 0251-83 285 13
Fax: 0251-83 285 45






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Feb 24 12:16:52 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu Feb 24 12:19:28 2005
Subject: [WestG] [AKT] Westfalenland, vierteilige Dokumentation des WDR, ab
25.02.2005
Message-ID: s21dc5c5.054@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Marcus Weidner",
Datum: 24.02.2005, 12:13

[Text: WDR Pressestelle, Köln]


AKTUELL

Westfalenland

WDR Fernsehen, Sendung am 25. Februar, 4. März, 11. März und 18. März 2005 um 20.15 Uhr

Eine Dokumentation von Werner Kubny und Per Schnell

In Nordrhein-Westfalen steht das Land hinter dem Bindestrich von der Wahrnehmung her häufig im Schatten des vermeidlich quirligeren Rheinlandes und des Ruhrgebiets mit seinem auch optisch dramatischen Strukturwandel. Westfalen - das scheint allzu oft das Land der langsameren Entwicklung, der Tradition, der Kontinuität. Doch der genaue Blick zeigt etwas anderes: Eine Region, die vielfältig und bewegt ist, die ihre sehr eigene Auseinandersetzung mit Tradition und Vergangenheit, zwischen Stadt und Land, strukturschwachen und strukturstarken Teilen hat, eine Region, die tief in der Geschichte wurzelt und an manchen Stellen an der Spitze des Fortschritts steht.

In Anlehnung an ihr sehr erfolgreiches und hoch gelobtes Projekt ABENTEUER RUHRPOTT haben Werner Kubny und Per Schnell eine Reise durch Westfalen gemacht, um mit vielen Menschen aus Westfalen die Geschichte eines starken Stückes NRW zu erzählen. Nicht die Sehenswürdigkeiten stehen im Mittelpunkt - und auch nicht die klassischen Geschichtsdaten. Es geht um das Selbstverständnis der Menschen, um ihre lebendige Geschichte und damit die besondere und typische Entwicklung von Kultur und Wirtschaft im Münsterland, in Ostwestfalen, im Sauerland und im Siegerland - in all den Landschaften Nordrhein-Westfalens "hinter dem Bindestrich" eben.


Die einzelnen Folgen:

Teil 1: Typisch westfälisch
WDR Fernsehen, 25. Februar, 20.15 Uhr

Was macht die Besonderheit der Menschen in Westfalen aus? Wie sehen sie sich selbst? Was ist "typisch westfälisch" an der Heimatverbundenheit eines Bauern im Wittgensteiner Land oder an den Qualitäten, die der Unternehmer Miele so an seinen Mitarbeitern schätzt? Menschen aus allen Teilen Westfalens erzählen - manchmal nachdenklich, manchmal augenzwinkernd - von ihrer Beziehung zur Heimat, vom Umgang mit Traditionen und von den langen Wurzeln, die viele Eigenarten haben. Natürlich ist auch von Pferden die Rede, von Schinken und vom Klaren - und von vielen erlebten Geschichten inter den Klischees.


Teil 2: Arbeitsam und erdverbunden
WDR Fernsehen, 4. März, 2015 Uhr

Westfalen ist eine Region mit großer landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Tradition. Mit dem Bestellen von Äckern und der Nutzung der Wälder begann die wirtschaftliche Entwicklung. Die Verarbeitung von Holz hat Tradition, aber auch die Verarbeitung von Eisen und Stahl hat jahrhundertealte Wurzeln. Das Dortmunder Bier wurde schon zu Zeiten der Hanse quer durch Europa gehandelt. Menschen quer durch Westfalen zeigen ihren Arbeitsplatz und erzählen, was sie mit ihrer Arbeit verbindet. Dabei zeigt sich, dass es deutlich spürbare Gemeinsamkeiten gibt, vom Bauernhof bis zur Textilfarbe.


Teil 3: Aufrechte Beamte und findige Kaufleute
WDR Fernsehen, 11. März, 20.15 Uhr

Im 18. Jahrhundert galt Westfalen den Preußen als das Sibirien Europas, kulturlos und rückständig. Als die Preußen jedoch auch in Westfalen immer mehr Staatsdiener brauchten, stellten sie fest, dass der Westfale so etwas wie der Idealtypus des Beamten ist, zuverlässig und treu, aber aufrecht genug, um nicht in Kadavergehorsam zu verfallen. In Münster, der Kaderschmiede der Juristen in Westfalen, spiegelt sich noch heute die Beamtentradition.

Daneben wird die Stadt vom Selbstbewusstsein der Kaufleute geprägt, die hier - aber auch anderswo in Westfalen - auch nach außen festhalten, welche wichtige Rolle sie spielen, vor keiner Krise kapitulieren und immer neue Geschäftsmöglichkeiten entdecken.


Teil 4: Der Lange Weg des Kreuzes
WDR Fernsehen, 18. März, 20.15 Uhr

Die Geschichte Westfalens beginnt mit der Unterwerfung der Sachsen durch Karl den Großen und ihrer Zwangschristianisierung. Seitdem, seit mehr als tausend Jahren, spielen Kirche und Glauben eine zentrale Rolle. Von christlichen Klöstern gingen Bildung und Kultur aus. Von Kirchen und Klöstern wurde aber auch mit der Reformation eine tiefe Spaltung in die Bevölkerung Westfalens getragen, weil in den vielen kleinen Fürstentümern jeweils der Herrscher über die Konfession seiner Untertanen bestimmen konnte. Die Zwistigkeit zwischen Katholiken und Protestanten gehören mittlerweile der Vergangenheit an, aber an vielen Orten in Westfalen, etwa in den Bodelschwingh'schen Anstalten in Bethel oder in Attendorn bei der Vorbereitung zum Osterfeuer, wird deutlich, wie intensiv - und wie vielfältig - christliche Tradition und Überzeugung gelebt wird.





From weidner at geschichte-und-museum.de Thu Feb 24 18:35:46 2005
From: weidner at geschichte-und-museum.de (Dr. Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 25 09:07:41 2005
Subject: [WestG] [POS] Praktikumsangebot Jugendhof Vlotho: "Jugend im NS"
Message-ID: 421E1072.1060607@geschichte-und-museum.de>

Von: "Markus Köster",
Datum: 21.02.2005, 09:01


PRAKTIKUM

Der Jugendhof Vlotho plant in Kooperation mit mehrereren Schulen ein
Projekt zum Thema "Jugend im NS". Das Grundkonzept sieht vor,
Schüler/innen zu animieren, vor Ort selber nach Spuren der Erziehung im
NS zu suchen. Vorgesehen ist außerdem,dass die beteiligten Schulklassen
ihr Material medial aufbereiten und der Ausstellung als Ergänzung
hinzufügen, so dass diese sich von Ort zu Ort erweitern kann.

Das Westfälische Landesmedienzentrum Münster ist für den Mediensupport
in dem Projekt zuständig. In diesem Rahmen soll ein Konzept für eine
Online-Plattform zur Kommunikation und Quellenarbeit/eLearning der
beteiligten SchülerInnen und LehrerInnen erarbeitet werden. Die
Anforderungen ergeben sich aus museumspädagogischen und
mediendidaktischen Gesichtspunkten. Gesucht werden Studierende, die im
Rahmen eines Praktikums und/oder einer Abschlussarbeit dieses Konzept
unter Anleitung des Landesmedienzentrums erstellen möchten.

Zeitraum ca. Apri/Mail-September 2005.


INFO


Interessierte wenden sich bitte an:

Robert Gücker
Referent Medienpädagogik
Westfälisches Landesmedienzentrum
Warendorfer Str. 24
D-48133 Münster
Tel.: +49-(0)-251/591-3919
Fax: +49-(0)-251/591-3982
email: robert.guecker@lwl.org
http://www.westfaelisches-landesmedienzentrum.de




From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Feb 25 09:25:37 2005
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri Feb 25 09:26:18 2005
Subject: [WestG] [AKT] Programm Sommersemester Altertumsverein Westfalen,
Abt. Paderborn
Message-ID: s21eef1d.034@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "Rolf-D. Müller",
Datum: 24.02.2005, 16:58


AKTUELL

Veranstaltungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V., im Sommersemester 2005
http://www.altertumsverein-paderborn.de


Mitgliederversammlung in Korbach und Studienfahrt

Samstag, 2. April 2004
7.30 Uhr Abfahrt Paderborn, Liboriberg, Ecke Liboristraße
7.35 Uhr Abfahrt Paderborn, Hauptbahnhof, Busbahnhof
Während der Busfahrt referiert Prof. Dr. Heinrich Rüthing, Bielefeld, über "Bruder Göbel in Waldeck".

9.00 Uhr Korbach, Hotel Touric, Medebacher Landstr. 10
Tagesordnung
1. Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung
2. Bericht des Vereinsdirektors
3. Bericht des Schatzmeisters
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstands
6. Verschiedenes

9.30 Uhr Buchausstellung, Gelegenheit zum Kaffeetrinken

10.00 Uhr Öffentliche Vortragsveranstaltung
Begrüßung: Vereinsdirektor
Grußworte: Heinz Merl, Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Korbach, Dr. Günter Welteke, Vorsitzender des Waldeckischen Geschichtsvereins e.V.
Vortrag: Dr. Jürgen Römer, Lichtenfels-Sachsenberg, Vorsitzender der Schriftleitung des Waldeckischen Geschichtsvereins: Klöster in Waldeck (mit Lichtbildern)

11.30 Uhr Führungen
Führung 1: Rundgang durch die Altstadt mit ihrem doppelten Stadtmauerring, Führung: Stadtführerin Ingeborg Grosche
Führung 2: Besichtigung des 1997 errichteten und mehrfach ausgezeichneten Wolfgang-Bonhage-Museum mit den Schwerpunkten Korbacher Spalte, Stadtgeschichte sowie Goldbergbau Eisenberg, Führung: Stadtführerin Petra Pohlmann
Führung 3: Besichtigung der gotischen Hallenkirchen St. Nicolai und St. Kilian mit Altären aus dem 16. Jahrhundert, Führung: Stadtführer Kurt Osterhold

12.45 Uhr Hotel Touric, gemeinsames Mittagessen

14.00 Uhr Studienfahrt "Klöster in Waldeck", Leitung: Dr. Jürgen Römer (s. o.)

17.00 Uhr Bad Arolsen, gemeinsamer Abendimbiss im Restaurant Domanium, Schloßstr. 25

18.00 Uhr Rückfahrt

19.30 Uhr Ankunft in Paderborn

Zur Studienfahrt:
In der kleinen Grafschaft Waldeck, gleichsam im Windschatten der großen Mächte Hessen, Kurköln, Paderborn und Corvey um die Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert entstanden, lag im Mittelalter eine erstaunlich große Anzahl religiöser Konvente. Ihre ältesten gehören in den Beginn des 12. Jahrhunderts, die jüngsten schon in die vorreformatorische Zeit. Auf der Exkursion werden wir uns auf drei der dreizehn Konvente beschränken: Das Benediktinerkloster Flechtdorf wurde von Graf Erpo von Padberg um 1101 im westfälischen Boke gegründet und nach wenigen Jahren an seinen späteren Standort verlegt. Es ist somit das älteste Kloster in Waldeck und eines der wichtigsten. Nach Jahrzehnten des Niedergangs im Spätmittelalter konnte auch die Bursfelder Kongregation nicht mehr für einen dauerhaften Aufschwung sorgen.

Im 16. Jahrhundert ging der Konvent endgültig ein. Bis heute erinnert die eindrucksvolle Basilika mit ihrer Doppelturmfassade an die Blütezeit dieses Klosters. Anschließend fahren wir nach Waldeck-Ober-Werbe, wo uns eine der eindruckvollsten Klosterruinen des mittleren Deutschland erwartet. Auf einem steil aufragenden Felsen finden sich Reste der Wohngebäude des Nonnenklosters, das in seiner Gründungsphase im 12. Jahrhundert eng mit Corvey verknüpft war. Im Talgrund werden wir die kleine Dorfkirche besuchen, die - neuesten Forschungsergebnissen zu Folge - die ursprüngliche Klosterkirche war.

Der Exkursionsleiter, Dr. J. Römer, hat an diesen Forschungen maßgeblichen Anteil und wird aus erster Hand berichten können. Die Exkursion endet in Bad Arolsen. Dort sehen wir uns kurz die letzten baulichen Reste des früheren Augustinerinnenklosters an. Es stand an der Stelle, auf der sich heute das Arolser Barockschloss erhebt.

Teilnahmegebühr: Fahrt, Vortrag, Führungen und Mahlzeiten 40,00 EUR, ohne Fahrt 30,00 EUR.
Anmeldungen bis Donnerstag, 24. März 2005.



57. Tag der Westfälischen Geschichte in Münster

Freitag/Samstag, 8./9. April 2005
Hierzu liegt dem Rundbrief an die Vereinsmitglieder eine besondere Einladung bei. Wegen der geringen Resonanz in den vergangenen Jahren wird die Abteilung Paderborn keinen Bus nach Münster einsetzen. Die An- und Abreise der Teilnehmer erfolgt in eigener Regie.


Archäologische Lehrwanderung nach Kneblinghausen
(Römerlager)

Samstag, 23. April 2005
14.00 Uhr Abfahrt Paderborn, Liboriberg, Ecke Liboristraße
14.05 Uhr Abfahrt Paderborn, Hauptbahnhof, Busbahnhof
15.00 Uhr Rüthen-Kneblinghausen. Führung: Dr. Daniel Bérenger, Westfälisches Museum für Archäologie - Amt für Bodendenkmalpflege, Außenstelle Bielefeld
16.30 Uhr Kneblinghausen, gemeinsames Kaffeetrinken in der Gastwirtschaft Beiteke, In der Trift 9
17.30 Rückfahrt
18.30 Uhr Ankunft Paderborn

Zum Ziel der Lehrwanderung:
Das Römerlager Kneblinghausen ist seit über 100 Jahren bekannt. Wie das neu entdeckte Lager von Hedemünden in Niedersachsen liegt es überwiegend im Wald und ist dort weitgehend erhalten. Wegen einer besonderen Art der Torbefestigung (mit einer sog. Clavicula) galt es lange Zeit als zu jung für die Zeit der römischen Okkupationskriege (bis 16 n. Chr.) und war daher in seiner Bedeutung schwer einzuordnen. Neue Befunde aus Alésia (Burgund), Haltern und im Donauraum zeigen aber nun, dass das Lager durchaus augusteisch sein kann. Seine Lage abseits der Lippe-Linie bleibt allerdings rätselhaft.

Auf der Exkursion werden wir die Reste der Umwehrung im Wald begehen. Daher sind festes Schuhwerk und der Wetterlage entsprechende Kleidung erforderlich.

Teilnahmegebühr für Fahrt, Führung und Kaffetrinken: 22,00 EUR. Anmeldungen bis Samstag, 16. April 2005.




Sommervortrag

in Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Paderborn
Dienstag, 24. Mai 2004
20.00 Uhr, Theologische Fakultät Paderborn, Kamp 6, Hörsaal 2
Prof. Dr. phil. Werner Rösener, Gießen
Inszenierung oder Jagdleidenschaft? Könige des Hochmittelalters als Jäger im sächsischen Raum


Ausstellungsfahrt

Krone und Schleier. Kunst aus mittelalterlichen Frauenklöstern.
Essen, Ruhrlandmuseum: Die frühen Klöster und Stifte 500-1200
Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland: Die Zeit der Orden 1200-1500

Samstag, 11. Juni 2005
7.30 Uhr Abfahrt Paderborn, Liboriberg, Ecke Liboristraße
7.35 Uhr Abfahrt Paderborn , Hauptbahnhof, Busbahnhof
10.00 Uhr Essen, Ruhrlandmuseum, Goethestr. 41, Führung
12.00 Uhr (ca.) Abfahrt, während der Fahrt von Essen nach Bonn Pause in einer Autobahnraststätte mit Gelegenheit zum Mittagessen
16.00 Uhr Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Friedrich-Ebert-Allee 4, Führung
17.30 Uhr Abfahrt, während der Fahrt von Bonn nach Paderborn Pause in einer Autobahnraststätte mit Gelegenheit zum Abendessen
21.00 Uhr Ankunft in Paderborn

Teilnahmegebühr für Fahrt, Eintrittsgelder und Führungen: 30,00 EUR. Verzehrkosten sind in den Gaststätten zu begleichen.
Anmeldungen bis Mittwoch, 1. Juni 2005


Besichtigung von Archiv und Bibliothek des Vereins

Dienstag, 28. Juni 2005
Erzbischöfliche Akademische Bibliothek, Leostr. 21, Paderborn
Führung: Dr. Hermann-Josef Schmalor, Archivar und Bibliothekar des Vereins

Zu den ältesten und umfangreichsten Sammlungen des im Jahre 1824 gegründeten Altertumsvereins gehören das Archiv und die Bibliothek. Schon bald nach der Gründung gelangten Bücher und Archivalien in den Besitz des Vereins. Der Umsicht und Aufmerksamkeit der früheren Vereinsvorstände, aber auch der Mitglieder ist es zu verdanken, dass große Bestände landesgeschichtlicher Materialien zusammengetragen werden konnten, insbesondere Handschriften, Akten und Urkunden der aufgehobenen Klöster, aber auch Schriftgut staatlicher und kommunaler Provenienz. Ebenso trugen Nachlässe und private Schenkungen zum Wachstum des Archivbestands bei.

Die jeweils neu erscheinende Literatur zur Landesgeschichte wurde umfassend erworben; durch einen umfangreichen Tausch mit den Zeitschriften anderer Geschichtsvereine in allen deutschen Ländern und bedeutenden ausländischen Institutionen entstand nach und nach eine Bibliothek, deren Wirkungskreis zwar vor allem Westfalen und die umliegenden Gebiete einschloss, die aber auch weit über diesen geographischen Rahmen hinaus die wichtigste historische Literatur anbieten konnte.

Es soll anhand von Original-Dokumenten ein Querschnitt aus den Archiv- und Bibliotheksbeständen gezeigt werden, der einen Einblick gewährt in Art und Umfang eines für die Erforschung der westfälischen Geschichte wichtigen Materials.


Orgelfahrt nach Ostönnen, Rietberg, Marienfeld und Halle/Westf.

in Zusammenarbeit mit dem Paderborner Orgelsommer
Musikalische Leitung: Kantor Martin Hoffmann, Paderborn
Führungen: Prof. Dr. phil. Heinrich Rüthing, Bielefeld
Sonntag, 3. Juli 2005
11.00 Uhr Abfahrt Paderborn, Liboriberg, Ecke Liboristraße
11.05 Uhr Abfahrt Paderborn, Hauptbahnhof, Busbahnhof
12.00 Uhr Soest-Ostönnen, St. Andreaskirche, Orgelvorführung: Martin Hoffmann
13.00 Uhr Soest-Ostönnen, gemeinsames Mittagessen in "Petras Landgasthaus", Werler Str. 304
14.00 Uhr Abfahrt
14.45 Rietberg, Franziskaner-Klosterkirche, Orgelvorführung: Engelbert Schön
15.30 Uhr Abfahrt
16.00 Uhr Marienfeld/Harsewinkel, gemeinsames Kaffeetrinken im "Glascafé", Klosterhof 7
16.45 Uhr Marienfeld/Harsewinkel, Abteikirche, Orgelvorführung: Engelbert Schön
17.30 Uhr Abfahrt
18.00 Uhr Halle, St. Johanniskirche, Orgelvorführung: Engelbert Schön
18.45 Uhr Abfahrt
19.45 Uhr Ankunft in Paderborn

Zu den Zielen der Orgelfahrt:
Ostönnen, Ev. St. Andreaskirche: Eine der schönsten, stilreinsten und besterhaltenen romanischen Dorfkirchen Westfalens aus der zweiten Hälfte des 12. Jh.; klare Innengliederung mit dekorativen und figürlichen Malereien aus den Jahrzehnten nach der Erbauungszeit; eindrucksvoll der für eine Dorfkirche außerordentlich mächtige Westturm, ein Wahrzeichen des Hellwegs. Vermutl. älteste spielbare Orgel der Welt (15. Jh.); älteste Teile zw. 1425 und 1431 standen ursprünglich in Alt St. Thomae in Soest; Teile des Gehäuses, die Windlade und mehr als 50 Prozent der Pfeifen stammen aus dieser Zeit.; 1586 Erweiterung durch Meister Bartholdus (Gedackt und Trompete); 1722 durch P. Möller nach Ostönnen umgesetzt und erweitert; 1888 neue Spieltraktur; 1892 neue Klaviatur; 2003 Restaurierung durch Rowan West. Mitteltönige Stimmung; 8 Reg. / angehängtes Pedal.

Rietberg, Kath. Franziskaner-Klosterkirche: Nach der Rekatholisierung der Grafschaft Rietberg 1618/29 gegründetes Kloster der Franziskanerobservanten, die es - über alle Säkularisierungsgefahren hinweg - bis 1975 innehatten. Die einfache Ausstattung des langen gotisierenden Saals kann als typisch für manche Franziskanerkirchen Westfalens gelten. Das eher unscheinbare Kloster gewann im 18. Jh. als theologische Bildungsstätte mit dem angeschlossenen Gymnasium Nepomucenum überlokale Bedeutung. Orgel mit 29 Reg. / 2 Man., von A. Cappelmann oder P. Möller (wissenschaftl. nicht geklärt) 1747 erbaut, 1850 Umbau durch B. Speith (Rietberg), 1927 Umbau (pneum. Kegelladen), 1991 Rekonstruktion: 16 alte Register von 1850 bzw. 1927 übernommen.

Marienfeld, Kath. Abteikirche: 1185 gegründete Zisterzienserabtei mit interessanter und abwechslungsreicher Geschichte. Die 1222 geweihte Kirche repräsentiert den "lippischen" Baustil, der in weiten Teilen des Ostseeraums vorbildlich wurde. Die reiche Ausstattung im Inneren umfasst eindrucksvolle Stücke aus allen kunstgeschichtlich bedeutenden Epochen von der Gründungszeit bis ins 18. Jh.. Die alte Abteikirche fügt sich in vollkommener Weise in die barocke Gesamtanlage des Klosters ein. Orgel mit 41 Reg. / 3 Man.; von P. Möller 1751 erbaut; am Vorgängerinstrument arbeiteten D. Bader, Reinking und Klausing; 1724 hatte die damalige Orgel 26 Reg. / 2 Man.; 1746-1751 Neubau durch P. Möller; 1844 weitreichender Eingriff durch F. Pohlmann: gleichschwebende Stimmung; 1884 Umbau durch R. Randebrock; 1924 Umbau und Erweiterung durch L. Fleiter: 34 Reg., 50 Prozent des Pfeifenmaterials gingen - bis auf Prinzipalchor - verloren; 1961/62 Restaurierung durch F. Breil: 41 Reg. / 3 Man.; 1999 saniert durch Kreienbrink; ungleichschwebende Stimmung (Neidhard I).

Halle, Ev. St. Johanniskirche: Einer der wichtigeren westfälischen Wicbolde, der erst 1719 zur Stadt erhoben wurde. Der Ort hatte jedoch seit dem 13. Jh. zentrale Funktion. Davon zeugt die einfache Pfarrkirche aus dieser Zeit, die im Spätmittelalter und im 19. Jh. mehrfach erweitert wurde. Die Kirche liegt in einem Häuserring, den "malerisch" zu nennen kein Führer versäumt. Heintz-Orgel, erbaut 1992, 33 Reg. / 3 Man.; von bedeutenden Orgelvirtuosen gerühmt!

Teilnahmegebühr für Fahrt, Führung, Konzerte und Mahlzeiten: 36,00 EUR.
Anmeldungen bis Samstag, 25. Juni 2005.


Sommerstudienfahrt an den Niederrhein und in die Niederlande

Freitag - Sonntag, 12. - 14. August 2004
Leitung: Prof. Dr. phil. Heinrich Rüthing, Bielefeld

Die Studienfahrt führt an den Niederrhein und in angrenzende Gebiete der Niederlande. Sie steht unter dem Motto "Kirchliche Kunst und Kultur von den Anfängen bis ins 16. Jahrhundert", was vereinzelte Abschweifungen in andere Themenbereiche und Epochen jedoch nicht ausschließt. Als wichtigste Stationen sind vorgesehen:

1. Tag: Xanten (im Mittelpunkt: das Kanonikerstift St. Viktor und seine Kirche), Kalkar (im Mittelpunkt: die Altäre der Kirche St. Nikolai), Kleve (im Mittelpunkt: Propsteikirche und Burg; Besuch des Museums "Haus Koekkoek"). 2. Tag: Elten (Damenstift St. Vitus, seine Kirche und der Stiftsschatz), Nimwegen (die karolingische Kapelle St. Nikolaus und Teile der Stadt) Deventer (Ausgangspunkt der Devotio moderna; Lebuinuskerk und Stadt), Diepenveen (bedeutendes Kloster der Augustinerinnen der Windesheimer Kongragation). 3. Tag: Straelen (Kirche St. Peter und Paul; "Hagelkreuz"), Kempen (Pfarrkirche St. Maria; Geburtshaus des Thomas von Kempen), Kamp (ältestes deutsches Zisterzienserkloster)

Die während der Fahrt gewonnenen - das sei versichert - reichen visuellen Eindrücke am jeweiligen Ort werden durch kurze, eher historisch orientierte Referate und die gemeinsame Lektüre wichtiger Quellentexte ergänzt.

Als mit dem eigentlichen Thema nicht unmittelbar in Verbindung stehende Stätten werden am 1. Tag das Beuys-Museum in Schloss Moyland und am 3. Tag die Wallfahrtskirchen in Kevelaer besucht.

Teilnahmegebühr für Fahrt, zwei Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen, Eintrittsgelder, Führungen:
Im Einzelzimmer: 210,00 EUR
Im Doppelzimmer: 190,00 EUR/pro Person

Die Teilnehmer der Fahrt erhalten rechtzeitig weitere Informationen.
Anmeldungen von Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen nur schriftlich beim Verein, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn, bis Samstag, 7. Mai 2005.


Buchvorstellung: Die Chronik Bruder Göbels aus Böddeken

Am Sonntag, dem 18. September 2005, wird um 11.00 Uhr auf der Wewelsburg bei Büren das mit Spannung erwartete Buch "Die Chronik Bruder Göbels aus Böddeken (1502-1543)" von Prof. Dr. Heinrich Rüthing vorgestellt.

Bruder Göbel wurde wahrscheinlich in Köln in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts geboren. 1501 trat er in den Augustinerchorherrenkonvent Böddeken ein. Böddeken war eines der größten Klöster Deutschlands mit einer ungewöhnlichen Personalstruktur: Der Konvent umfasste 40 Chorherren und 150 Laienbrüder, die zum weit überwiegenden Teil in dem Wirtschaftsbetrieb des Stifts arbeiteten. Göbel trat als Laienbruder und nicht als Chorherr in den Konvent ein. Schon ein Jahr nach seinem Eintritt wurde er zum Klostervogt bestellt, zu seinem Aufgabenbereich gehörte es nunmehr, die dem Kloster zustehenden Natural- und Kapitaleinkünfte einzuziehen und darüber Buch zu führen.

Daneben wurde er für zahlreiche Sonderaufgaben eingesetzt. Für die Erfüllung der Aufgaben waren sehr viele Reisen notwendig, regelmäßig war er in Köln, Göttingen und Braunschweig, er war aber auch in Lübeck, Deventer und zwei Mal in Rom. Dieses Leben war für den Vogt eines großen Klosters nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich war, dass er detaillierte Aufzeichnungen verfasst hat, die in der Geschichtsschreibung Westfalens eine Sonderstellung einnehmen. In unregelmäßigen Abständen hielt er ihm wichtig erscheinende Ereignisse fest. Ihm fehlten Kenntnisse der literarischen Rhetorik, aber er hatte Freude am Schreiben und er trug sein Herz auf der Feder. Bis zu seinem Tode am 3. September 1543 wuchs sein Werk auf mehrere hundert Seiten an. Prof. Rüthing macht durch die ausführlich kommentierte Edition die Schriften Göbels einem größeren Kreis zugänglich. Vor dem Leser entsteht ein buntes Bilder unruhigen Zeiten der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Die Veranstaltung wird eröffnet von Dr. Hermann-Josef Schmalor, Direktor und Archivar des Paderborner Altertumsvereins, in dessen Archiv die Schriften Göbels heute liegen, und von Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, dem 1. Vorsitzenden der Historischen Kommission für Westfalen, in deren Veröffentlichungsreihe das Buch erscheint.

Prof. Dr. Rüthing, langjähriger Hochschullehrer an der Universität Bielefeld, hat sich viele Jahr mit "Bruder Göbel" bzw. dessen Schriften beschäftigt. Er wird den Zuhörern die plastisch und lebhaft formulierte Chronik Bruder Göbels, der einen scharfen Blick für die Veränderungen seiner Zeit hatte, vorstellen. Ein umfangreicher Sachkommentar bietet u. a. Identifizierung von Orten und Personen, Einbettung in die Zusammenhänge und eine Überprüfung der Zuverlässigkeit der Göbelschen Mitteilungen.


Exkursion "Auf den Spuren der sächsischen Könige"

Mittwoch - Samstag, 28. September - 1. Oktober 2005
Leitung: Prof. Dr. Heinrich Rüthing, Bielefeld

Die Exkursion hat das Ziel, ein möglichst konkretes und umfassendes Bild vom mittleren und östlichen Gebiet des alten sächsischen Stammes im 10. Jh. zu erarbeiten. Das Themenspektrum ist weit. Es sollen nicht nur die allbekannten kulturellen und kunstgeschichtlichen "highlights" angesteuert werden, sondern auch weniger beachtete, aber historisch wichtige Orte besucht werden. Um auch die Landschaft in ihrer Geschichtlichkeit zu erfahren, soll nicht nur gefahren, sondern auch auf - im wahrsten Sinne des Wortes - geschichtlichen Pfaden gewandert werden.

Leitlinie für Themen und Routen ist die Geschichte des liudolfingischen Herrscherhauses, besser als die ottonischen Könige und Kaiser bekannt. Ausgangspunkt ist die Geschichte Königs Heinrich I. und seiner Frau Mathilde, der ersten und einzigen deutschen Königin aus Westfalen. Auf ihren Spuren und den Spuren ihrer Nachkommen soll die oben erwähnte Rekonstruktion einer historischen Landschaft des 10. Jh. in möglichst vielen politischen und kulturellen Dimensionen erfolgen. Außerdem soll das "Nachleben" der Liudolfinger in dieser für ihre Herrschaft zentralen Region um den Harz verfolgt werden. Für das 10. Jh. sind die Klöster die religiösen und kulturellen Zentren, die Pfalzen die politischen und ökonomischen Brennpunkte.

Allein Königin Mathilde hat vier Klöster gegründet (Quedlinburg, Enger, Pöhlde, Nordhausen), die alle besucht werden sollen; dazu kommen das liudolfingische Hauskloster Gandersheim, das Stift Herford, in dem Mathilde erzogen wurde, Gernrode u.a. Von den Pfalzen seien nur genannt Pöhlde, Siptenfelde, Tilleda und Memleben. Alle sollen anhand der Relikte und anhand schriftlicher Quellen gründlich untersucht werden.

Die große Ausdehnung des Exkursionsbereichs macht es notwendig, während der Fahrt einmal das Quartier zu wechseln (Duderstadt 28./29.9., Quedlinburg 29.9.-1.10.). Die Fußwanderungen, die der Erkundung frühmittelalterlicher Verkehrsverhältnisse dienen sollen, haben jeweils eine Länge von ca. 5 km. Es können auch kürzere Teilstrecken gewählt werden. Festes Schuhwerk und der Wetterlage entsprechende Kleidung sind erforderlich.

Teilnahmegebühr für Fahrt, drei Übernachtungen mit Frühstück, ein gemeinsames Abendessen, Eintrittsgelder, Führungen:
Im Einzelzimmer: 230,00 EUR
Im Doppelzimmer: 210,00 EUR pro Person

Die Teilnehmer der Fahrt erhalten rechtzeitig weitere Informationen.
Anmeldungen von Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen nur schriftlich beim Verein, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv) 33095 Paderborn, bis Samstag, 28. Mai 2005.


Anmeldungen zu den Fahrten

Schriftlich beim Verein, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn, gegen Abbuchung (nur für Vereinsmitglieder) oder bei der Bonifatius-Buchhandlung, Liboristr. 1-3, 33098 Paderborn, gegen Barzahlung; Anmeldungen zu den mehrtägigen Fahrten nur schriftlich.


Vorankündigung

Vom 2. Oktober 2005 bis zum 14. Februar 2006 zeigt das Sauerland-Museum Arnsberg die Sonderausstellung "Engelbert Seibertz (1813-1905). Leben und Werk des bedeutenden westfälischen Porträt- und Historienmalers". Der Katalog zur Ausstellung wird in der Reihe "Studien und Quellen" erscheinen. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Faltblatt. Im Rahmen des Winterprogramms 2005/2006 wird der Verein eine Fahrt zur Seibertz-Ausstellung anbieten.



Veröffentlichungen

Westfälische Zeitschrift: Der Band 154 (2004) wird im März 2005 an den Verein ausgeliefert.

Zeitschrift Westfalen: Der Band 79 (2001) ist an den Verein ausgeliefert; der Band 80 (2002) soll nach Angaben der für die Redaktion zuständigen Vereinsabteilung Münster Anfang April 2005 erscheinen, Bd. 81 (2003) im Dezember 2005.

Aus Kostengründen ist es erforderlich, die WZ 154 und die Bände 79 und 80 der Zeitschrift Westfalen gemeinsam zu versenden. Das wird voraussichtlich im April geschehen. Ich bitte um Ihr Verständnis und Ihre Geduld.


In der Reihe "Studien und Quellen" sind seit dem Herbst 2004 erschienen:

Bd. 50/1, Maria Kohle: Das Paderborner Gesangbuch 1609. Das älteste Gesangbuch Westfalens und sein gottesdienstlicher Gebrauch im Dienst der Katholischen Reform. ISBN 3-89710-271-4; 440 S.; geb.; 39,80 EUR; für Vereinsmitglieder 29,85 EUR

Bd. 50/2, Das Paderborner Gesangbuch 1609. Reprint mit Kommentar von Maria Kohle. ISBN 3-89710-298-6; 376 S. Reprint und 63 S. Kommentar; geb.; 29,80 EUR; für Vereinsmitglieder 22,35 EUR

Im Frühjahr 2005 erscheint:

Bd. 52, Wilhelm Grabe und Markus Mors (Hg.): Neue Herren - neue Zeiten? Quellen zur Übergangszeit 1802 bis 1816 im Paderborner und Corveyer Land.. ISBN 3-89710-317-6; ca. 600 S.; geb.; ca. 45,00 EUR; für Vereinsmitglieder ca. 33,75 EUR


Archiv und Bibliothek

Das Vereinsarchiv hatte 2004 keine Zugänge; benutzt wurden 165 Codices, 120 Acta, 23 Urkunden und 8 Nachlassmaterialien, insgesamt 316 Materialien.

Die Bibliothek erwarb 2004 durch Tausch 136, als Geschenk 137, durch Kauf 109, insgesamt 382 Bände. Im auswärtigen Leihverkehr wurden 26 Aufsätze kopiert, 30 Bände verschickt, insgesamt 56 Einheiten an zahlreiche deutsche Bibliotheken, vor allem Universitätsbibliotheken. Bei 18 Bibliotheksführungen mit Bestandspräsentationen wurden etwa 250 Personen zahlreiche Materialien aus Archiv und Bibliothek vorgestellt.

Leihgaben mit Materialien aus Archiv und Bibliothek erhielten folgende Ausstellungen bzw. Institutionen:
Ferdinand von Fürstenberg (Historisches Museum im Marstall von Schloß Neuhaus)
Fürstenberger Barock (Diözesanmuseum Paderborn)
Paul Michels. 1882-1970. Stadtbaurat und Heimatforscher (Museum für Stadtgeschichte im Adam-und-Eva-Haus)
Literaturmuseum Haus Nottbeck: Spee Trutznachtigall 1660
Bonifatius (Stadtmuseum Erfurt)

Im Rahmen eines auf mehrere Jahre angelegten Gemeinschaftsprojektes des Stadtarchivs Paderborn, des Kreisarchivs Paderborn und des Altertumsvereins, das die Erhaltung von Archivalien zum Ziel hat, die aufgrund ihres hohen Säuregehalts vom Zerfall bedroht sind, wurden bei einem Spezialunternehmen in Leipzig 311 kg Archivgut aus dem Vereinsarchiv entsäuert und damit langfristig in der Substanz gesichert. Für das Jahr 2004 hat das Westfälische Archivamt (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) 50 Prozent der Kosten übernommen.


Sammlungen

Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlung

Während eines USA-Aufenthaltes wurden dem Kustos der Kunst- und Kulturgeschichtlichen Sammlung, Dr. Norbert Börste, zwei Zinngefäße zur Rückführung nach Paderborn übergeben, die nach Aussage der amerikanischen Besitzer aus dem Paderborner Rathaus und somit wohl aus der Sammlung des Altertumsvereins stammen. Die bis 1945 im Rathaus untergebrachten Sammlungen erlitten bei und nach Kriegsende erhebliche Verluste. Viele Exponate wurden zerstört oder entwendet. So gelangten vermutlich auch die beiden Zinngefäße aus dem Rathaus in den Besitz einer amerikanischen Offiziersfamilie, die sie nun nach 60 Jahren dem Altertumsverein zurückgegeben hat - ein nachahmenswertes Beispiel zum Thema Rückführung von Kulturgut.

Im Rahmen der Ausstellung "Friedensfürst und guter Hirte. Ferdinand von Fürstenberg, Fürstbischof von Paderborn und Münster" im Historischen Museum im Marstall von Schloß Neuhaus stellte der Altertumsverein aus seinen Beständen eine Anzahl von Porträtgraphiken und -gemälden leihweise zur Verfügung.


Münzsammlung

Die Münzsammlung hatte im Jahre 2004 erhebliche Zuwächse zu verzeichnen:

14 Vereinsanstecknadeln, produziert ca. 1920-1935 von der Fa. Deumer, Lüdenscheid: 1. Paderborner Schwimmverein 1911 e.V., 1. Lippspringer Mandolinenorchester, Verein der ehemaligen Artilleristen Höxter, Sängervereinigung Jahn Paderborn, Baugewerkschul-Turnverein Höxter, Katholischer Arbeiterverein Warburg, Wassersportclub Lippstadt, Gesangverein "Rüstig" Lippstadt, Vaterländische Liedertafel Arnsberg, J. V. (Jagdverein?) Sauerland, Dreislar, Gesangverein "Cäcilia" Grafschaft, Gesangverein "Immer lustig" Fleckenberg, Männergesangverein Olpe. 20 Medaillen: Goldmedaille zur Gründung der Universität-Gesamthochschule Paderborn 1972, Goldmedaille (1960er Jahre) mit Dreihasenfenster, Medaille zur Gründung des Kriegervereins Paderborn 1868, Medaille zur 1100-Jahrfeier Corveys 1972, Silbermedaille auf die Gewerbeausstellung Paderborn 1913,
Medaille zu Engelbert Humperdinck um 1950, 4 Silbermedaillen zur deutschen Wiedervereinigung 1989, 10 Zinn- und Silbermedaillen mit Motiven zu Ereignissen in Paderborn 1970-2000. 26 Münzen: 3 5-DM-Sondermünzen (Germanisches Nationalmuseum 1952, von Eichendorff 1957, Fichte 1964), 23 Nachprägungen der Volksbank Paderborn von Talern des Fürstbistums Paderborn und der Reichsabtei Corvey. 9 Abzeichen und Anstecknadeln: 700-Jahrfeier Schloss Neuhaus 1952, Kreisaufmarsch der NSDAP Paderborn-Büren 1939, HJ-Aufmarsch in Paderborn 1933, Zeltlager der NSDAP in Paderborn 1933, Beamten-Kundgebung in Paderborn 1935, Kreistreffen der NSDAP in Paderborn 1937, Westfalentag in Paderborn 1937, Denkmalweihe der 8. Husaren in Paderborn 1925, 900-Jahrfeier Warburg 1939. Plakette zum II. Automobil- und Motorrad-Turnier Bad Driburg 1930


Archäologische Sammlung

Für die Ausstellung "Von Suppen und Terrinen" im Museum Huelsmann, Bielefeld, stellte der Verein leihweise einen um 1600 entstandenen Bronzegrapen zur Verfügung, der aus einem Hortfund von 1947 in der Paderborner Mühlenstraße stammt.

Mitgliederzahl

Die Abteilung Paderborn hatte am 31.12.2004 insgesamt 1032 Mitglieder, darunter drei Ehrenmitglieder.


Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis

Vorschläge für die Verleihung des Preises sind dem Vereinsdirektor einzureichen. Die Vorschlagsfrist für den diesjährigen Preis endet am 1. Juni 2005.


Hinweise

Literaturprojekt
"Erlesenes bei Tag und Nacht"
Freitag, 22. April 2005

Unter dem Thema "Erlesenes bei Tag und Nacht" plant das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing der Stadt Paderborn, wie bereits in den vergangenen beiden Jahren, zum Tag des Buches am 22./23. April 2005 ein Literaturprojekt, an dem sich in Zusammenarbeit mit der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek auch der Altertumsverein mit Buchbeständen aus Archiv und Bibliothek beteiligt. Es geht dabei um eine kleine Präsentation von historischen Kochbüchern vom 16. bis zum 19. Jahrhundert und sonstiger Litaratur rund um das Thema Ernährung in früheren Zeiten bis hin zu Tier- und Pflanzenzucht und natürlichen Heilmitteln.

Freitag, 22. April 2005, ab ca. 18.00 Uhr in der Eingangshalle der Akademischen Bibliothek, Leostr. 21. Näheres wird in einem Flyer zum Gesamtprojekt zu erfahren sein, der im April bei den öffentlichen Stellen ausliegen wird.


Öffentliche Vortragsveranstaltung
"Die Klöster in Westfalen nach 1815"
Samstag, 30. Juli 2005, in Marsberg

Mit der 5. öffentlichen Vortragsveranstaltung "Stifte und Klöster in Westfalen und Lippe" am 30./31. Juli 2004 in Herford beendete die Historische Kommission für Westfalen ihre mit großem Erfolg durchgeführte Reihe und widmet sich in Zukunft anderen Themen. Dieser Vortragszyklus begann im Sommer 2000 im ehem. Kloster Dalheim bei Paderborn mit dem Schwerpunktthema "Augustiner-Chorherren" und wurde 2001 in Corvey über das "Wirken der Benediktiner im Weserraum" fortgesetzt. Im Jahre 2002 trafen sich die Teilnehmer im ehem. Stift Cappenberg zu dem Thema "Der Prämonstratenserorden und die Grafen von Cappenberg"; 2003 fand die Veranstaltung auf dem Boden des ehemaligen Stiftes Wedinghausen in Arnsberg statt und hatte als Leitthema "Westfalens Klosterlandschaft und die Frauen"; 2004 ging es in der Münsterkirche zu Herford vor allem um die Wirkungsgeschichte der "Bettelorden in Westfalen und Lippe".

Die Zeit nach der Klosterzeit, d. h. seit der Säkularisation, soll nun in weiteren Arbeiten untersucht und in ähnlichem Rahmen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Geplant sind ein weiteres Klosterbuch für die Zeit nach 1815 sowie verschiedene Tagungen zu den Themen "Vom Kloster zum Krankenhaus", "Vom Kloster zur Industrieanlage", "Vom Kloster zur Domäne" oder "Kloster wird Gymnasium, Bildungshaus bzw. wieder Kloster oder Museum für Klosterkultur". Dabei sollen die Entwicklungen auch über Westfalen hinaus berücksichtigt werden.

Die erste Veranstaltung dieser Art findet am Samstag, dem 30. Juli 2005, in Marsberg statt. Veranstaltungsorte sind die dortige Westfälische Klinik und das ehemalige Zisterzienserkloster Bredelar. Wie in den vergangenen Jahren finden im Rahmen des Programms auch kleinere Exkursionen mit Besichtigungen vor Ort statt, so in diesem Jahre in der Klinik Marsberg und "auf der Baustelle" in Bredelar.

Kontaktadresse und Anmeldung:

Förderverein Kloster Bredelar e.V.
c/o Stadtverwaltung Marsberg
Herr Bernd Follmann
Postfach 1341
34419 Marsberg
Tel.: 02992/602 215
www.kloster-bredelar.de; info@kloster-bredelar.de


Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Hermann-Josef Schmalor
Vereinsdirektor


Anschriften, Konten, Öffnungszeiten

Vereinsanschrift:
Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn
http://www.altertumsverein-paderborn.de
Tel.: 05251/881595, Fax: 05251/882047
E-Mail: stadtarchiv@paderborn.de; r.mueller@paderborn.de

Vereinskonten:
Volksbank Paderborn 8731207300 (BLZ 47260121)
Sparkasse Paderborn: 1041730 (BLZ 47250101)

Weitere Informationen unter http://www.altertumsverein-paderborn.de




From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 28 12:52:27 2005
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon Feb 28 12:54:08 2005
Subject: [WestG] [AKT] Der LWL stellt seine 30 Kultureinrichtungen in einer
neuen Broschuere vor
Message-ID: s2231411.085@lwlapp.itz.lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle",
Datum: 26.02.05 08:00


AKTUELL

Museen, Kommissionen und Ämter:
Der LWL stellt seine 30 Kultureinrichtungen in einer neuen
Broschüre vor

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt
die kostenlose 80-seitige Broschüre "Die LWL-Kulturpflege",
herausgegeben, die die Kulturdienste, Einrichtungen zur
Landeskundlichen Forschung und Landesmuseen des LWL
vorstellt und dokumentiert, wie der LWL mit seinen
Kultureinrichtungen in der Region verankert ist.

"Zu den kulturellen Angeboten des LWL gehören nicht nur
seine 17 Museen, sondern auch zahlreiche Ämter,
wissenschaftliche Institute und Kommissionen. Dieses
Netzwerk ist in der Kulturlandschaft der Bundesrepublik
Deutschland einzigartig. Um Kulturinteressierten deutlich
zu machen, in welchen Bereichen der LWL ihnen verschiedene
Angebote macht, haben wir die neue Broschüre entwickelt",
so LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe.

Das reich bebilderte Heft stellt die rund 30 LWL-Kultureinrichtungen
auf je zwei Seiten vor. Dabei erläutert sie nicht nur die
Arbeitsschwerpunkte, im Serviceteil findet man auch
Telefonnummern, Anschriften und Anfahrtsskizzen. "Dieser
Überblick macht deutlich, dass der LWL maßgeblich dazu
beigetragen hat, dass in Westfalen-Lippe eine unverwechselbare
Kulturlandschaft von hohem Reiz entstanden ist. Unsere
verschiedenen Einrichtungen helfen mit, das kulturelle Erbe
der Region zu sammeln, zu bewahren und zu vermitteln",
betont Teppe.

Für verschiedene Nutzergruppen wie Schüler, Heimatforscher
oder Kulturreisende leichtverständlich aufbereitet hat der LWL
viele Informationen im Internet bereitgestellt. Zu diesen Angeboten
gehören der Kulturatlas Westfalen (www.kulturatlas-westfalen.de),
der mit mehreren tausend Einträgen die kulturellen Angebote aller
westfälischen Städte und Gemeinden vorstellt, die Seite "Aufbruch
in die Moderne: Geschichte im Internet"
(www.aufbruch-in-die-moderne.de), die einen reichen Fundus an
Materialien aus der Umbruchzeit um 1800 zur Verfügung stellt,
das Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
(www.westfaelische-geschichte.de), mit dem man tief in die
westfälische Geschichte eintauchen kann und das aufbereitetes
Unterrichtsmaterial anbietet. Außerdem hat der LWL ein großes
Bildarchiv (www.bildarchiv-westfalen.de), das Westfälische
Autorenlexikon (www.literaturkommission.de), die Findbücher
des Archivamtes (www.westfaelisches-archivamt.de) und das
Kulturlandschaftskataster (www.landschafts-und-baukultur.de)
ins Internet gestellt.


INFO

Die Broschüre "Die LWL-Kulturpflege. Das kulturelle Netzwerk für
Westfalen-Lippe" können Interessierte kostenlos bestellen unter
Telefon 0251 591-5599 oder per Mail unter der Adresse kultur@lwl.org.
 
 


# Aufrufe gesamt: 13231 # Aufrufe im aktuellen Monat: 171

# Seiten-URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/web650

# Drucken / Speichern # Empfehlen # Kommentar # Urheberrecht | Seitenanfang #