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Der Ausstellungsort

Die "Alte Werkstatt" der Zeche Zollern

Die Zeche Zollern

Mit seinen acht Standorten in Westfalen-Lippe ist das LWL-Industriemuseum das größte Industriemuseum in Deutschland. Über 400.000 Besucher jährlich kommen in das Westfälische Landesmuseum für Industriekultur. Die Zeche Zollern ist die Zentrale dieses Verbundmuseums.

Die Zeche Zollern 2/4 entstand zwischen 1898 und 1904 als Prestigeobjekt der Gelsenkirchener Bergwerks AG. Im Ziel, eine "Musterzeche" aufzubauen, spiegelten sich ein starker Repräsentationswille, technische Innovation und ein sozialer Anspruch. Das endgültige Aus für den Förderbetrieb kam bereits vor der großen Kohlekrise der 1960er Jahre.

Die "Lohnhalle" der Zeche Zollern

Im letzten Moment bewahrte der Landeskonseravtor beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Zeche vor dem vollständigen Verschwinden: Als erster Industriebau Deutschlands, begleitet von der aufsehenerregenden Dokumentation der Fotografen Bernd und Hilla Becher, erlangte Zollern Denkmalstatus. 1981 integrierte der LWL die Zeche als Zentrale in sein Landesmuseum für Industriekultur. Das Ausstellungsgebäude, die "Alte Werkstatt" des Bergwerks, bietet einen atmosphärisch dichten Raum.
Die Ausstellungsfläche von 800 Quadratmetern erstreckt sich über zwei Ebenen und bietet der Ausstellung "Über Unterwelten" im wörtlichen Sinn von oben und unten mehr als nur eine Perspektive.

 

Weitere Informationen zur Zeche Zollern und den weiteren sieben Standorten des LWL-Industriemuseums finden Sie auf dessen offizieller Homepage.