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Mitteilung vom 02.08.18

Presse-Infos | Kultur

Münster: Einladung zum Presstermin

Bewegte Zeiten: Archäologische Exponate aus Westfalen reisen zu Berliner Sonderausstellung

Bewertung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 eröffnet am 21. September die Sonderausstellung "Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland" im Martin-Gropius-Bau in Berlin. Die Ausstellung präsentiert die archäologisch wertvollsten Funde aus allen deutschen Bundesländern.

Auch die Archäologinnen und Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) schicken ihre bedeutendsten Fundobjekte nach Berlin. Darunter ist die bronzezeitliche Urne von Gevelinghausen (Hochsauerlandkreis): Sie ist ein in Westfalen einzigartiges Bronzegefäß mit Verzierungen, die vermutlich einen Kalender darstellen.

Auch die Rekonstruktion einer römischen Liege aus Haltern (Kreis Recklinghausen) geht auf die Reise nach Berlin. Mit ihren zahlreichen, in Knochen geschnitzten Verzierungen ist die Liege eines der am besten erhaltenen Exemplare aus der Zeit des römischen Kaisers Augustus.

Ebenfalls im Gepäck: ein aus Elfenbein gefertigter mittelalterlicher Kamm von der Holsterburg bei Warburg (Kreis Höxter). Er ist einer der herausragenden Funde der LWL-Archäologie und wird in Münster für die Reise nach Berlin vorbereitet.

Wir laden Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, in unser Zentrales Fundarchiv nach Münster ein, um sich diese und andere archäologische Funde (aus den Kreisen Unna, Olpe und aus Hagen) anzuschauen, ehe sie in die Berliner Ausstellung gehen. Die leitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen Ihnen die Reisevorbereitungen beim

Pressetermin
Bewegte Zeiten: Archäologische Exponate aus Westfalen reisen zu Berliner Sonderausstellung

am Donnerstag, 9. August, um 10 Uhr

im Zentralen Fundarchiv der LWL-Archäologie für Westfalen
An den Speichern 12, 48157 Münster (Speicherstadt). Treffpunkt ist das Foyer des Zentralen Fundarchivs im Erdgeschoss.


Ihre Ansprechpartner sind:
- Prof. Dr. Michael Rind, LWL-Chefarchäologe und Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen
- Dunja Ankner-Dörr, Restauratorin der LWL-Archäologie für Westfalen
- Ruth Tegethoff, Restauratorin der LWL-Archäologie für Westfalen



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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